DHd Newsfeed

Erinnerung: Stellenangebot: Research Software Engineer/WiMi, BBAW, Berlin, Vollzeit/Teilzeit

dhd-blog - Mo, 03/22/2021 - 14:00

Ich möchte erinnern an das baldige Ende der Ausschreibung einer Stelle für eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) mit Schwerpunkt Research Software Engineering in den Digital Humanities an der Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften für das Akademienvorhaben „Strukturen und Transformationen des Wortschatzes der ägyptischen Sprache“ im Umfang von 50%-100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, zum frühestmöglichen Zeitpunkt, vorerst befristet auf 24 Monate. Die Vergütung erfolgt nach E 13 TV-L Berlin.

Das Forschungsvorhaben ediert und publiziert die international bedeutsamste digitale hieroglyphisch-ägyptische Online-Wort- und Textdatenbank „Thesaurus Linguae Aegyptiae“ (TLA), die aktuell neu gestaltet wird. Informationen zum Forschungsprojekt: https://aaew.bbaw.de

Die Bewerbungsfrist endet am Donnerstag, den 25. März 2021.

Mehr Informationen sind in der Ausschreibung auf der Webseite der BBAW zu finden: https://www.bbaw.de/stellenangebote/stellenausschreibung-wissenschaftliche-n-mitarbeiter-in-m-w-d-9

Umfrage: Ein technisches Mentoring für die DH ?

dhd-blog - Mo, 03/22/2021 - 12:24

Als Ergebnis einer Umfrage der DHtech Organisation unter DH RSEs wurde klar, dass eine ganze Reihe von Personen angaben, als einzelne Programmierer*innen in DH zu arbeiten. Darüber hinaus haben viele Menschen, die in DH mit dem Entwickeln von Software zu tun haben, keinen formalen Abschluss in Informatik, sondern sind Autodidakten oder lernen ihr Arbeitsfeld erst beim Einstieg in den Job kennen. Für RSEs in einer solchen Situation kann es schwierig sein, in allen Phasen eines Projekts Anleitung und Unterstützung zu erhalten. Sei es in der Projektplanungsphase, in der das Wissen über vorhandene Tools und Workflows die Wiederverwendbarkeit und langfristige Zugänglichkeit erheblich verbessern kann, oder in der eigentlichen Softwareentwicklungsphase, in der die Beantwortung einer einfachen Frage manchmal einen Tag in Anspruch nimmt (wir waren alle da! ).

So entstand die Idee, ein technisches Mentoring-Programm zu entwickeln, das Mentees einen technischen Mentor bietet, der Fragen beantworten und Anleitungen zum Beispiel für Design- und Infrastrukturfragen geben kann. Ein solches Programm wäre kein Ersatz für Schulungen oder Workshops, in denen bestimmte Fähigkeiten vermittelt werden, sondern könnte Menschen, die technische Arbeit in der DH leisten, unterstützen, indem es die Möglichkeit bietet, Gespräche mit erfahrenen RSEs mit niedriger Häufigkeit und hoher Qualität zu führen. Natürlich könnte ein solches Mentorensystem auch für erfahrene RSEs von Nutzen sein, die in ein neues Feld wie Datenmodellierung oder 3D-Visualisierung eintreten.

Es gibt mehrere Fragen, die beantwortet werden müssen, um ein technisches Mentoring-Programm erfolgreich umzusetzen. Wie könnte ein solches Programm Mentoren angemessen würdigen und anerkennen (z.B. Anerkennung in Veröffentlichungen oder auf Websites, Zuordnung zur institutionellen Arbeitsbelastung des Mentors)? Was wären die Erwartungen von Mentee und Mentor? Wie würden Mentor und Mentee zusammenpassen? Wie viel Zeit sollte ein Mentor für das Programm aufwenden?

Wir planen, in den nächsten Wochen einen Leitfaden für diese Fragen bereitzustellen. Jeder, der an der Diskussion teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen, sich uns auf dem DHtech Slack anzuschließen. Der erste Schritt wird jedoch darin bestehen, das Interesse der Gemeinschaft an einem solchen Programm zu messen. Zu diesem Zweck haben wir eine kurze Umfrage erstellt, auf die hier zugegriffen werden kann. Wenn Sie in Betracht ziehen, Mentor oder Mentee zu werden, füllen Sie bitte das Formular aus. Das Ausfüllen des Formulars ist noch keine Verpflichtung, sondern nur ein Hinweis auf Interesse. Wenn in der Community genügend Interesse für ein technisches Mentoring-Programm besteht, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt einen Registrierungsprozess durchführen.

Eröffnung der vDHd 2021 „Experimente“

dhd-blog - Mo, 03/22/2021 - 11:09

Es geht los. Am Dienstag, den 23.03.2021, von 9-10 Uhr s.t. findet die Eröffnungssitzung der vDHd 2021 „Experimente“ im vDHd-Audimax (Zugangslink) statt. Experimentell kann sich das Konferenzformat nennen, experimentell war die neuartige Weise der rein virtuellen Konferenzplanung und ab dem Startschuß der vDHd werden wochenlang die Workshops, Panels und Vorträge der Digital Humanists im Zeichen von Experiment und Digitalen Geisteswissenschaften stehen.

Auf der Eröffnungssitzung der vDHd 2021 „Experimente“ erwarten euch/Sie eine Begrüßung von Lisa Kolodzie (vDHd-Team) und ein Grußwort von DHd-Vorstandsmitglied Ulrike Wuttke. Und wir haben einen Gast aus Potsdam eingeladen, der den Call for Papers für die DHd 2022 in Potsdam vorstellen wird – lasst euch überraschen! Es wird zudem kurze Einführungen in Organisatorisches und die vDHd-Infrastrukturen geben.

Schließlich werden Session-Leiter*innen der ersten Eventtage ihre Veranstaltungen in der Form von Kurz-Pitches präsentieren. Hier werden Events präsentiert, bei denen entweder auch eine spontane Teilnahme ohne Voranmeldung möglich ist oder bei denen die Anmeldeportale noch offen stehen. Die Abendveranstaltungen #DHall (23.03.), der Posterslam (24.03.) und das DH-Quiz (25.03.) werden dem Publikum vorgestellt werden.

Kommt zahlreich zur Eröffnungssitzung! Alle, die in den nächsten Wochen und Monaten mit uns tagen, laden wir herzlich ein zum Diskutieren und Forschen. Sorgen wir dafür, dass, wie jedes Jahr im Frühling, eine Woche allen DH-Interessierten und den Digital Humanities gehört.

Auf eine lange, schöne vDHd-Zeit und viele Experimente!

Das vDHd2021-Organisationsteam

Mail: vdhd2021@dig-hum.de
Blog: http://vdhd2021.hypotheses.org
Twitter: @vDHd2021
Discord: https://discord.com/invite/xr87feF4Hc

Save the Date: Standards für 4Culture-Daten — Einladung zum Gespräch, 3. Mai 2021

dhd-blog - Mo, 03/22/2021 - 10:25

Im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) ist das Konsortium NFDI4Culture im Herbst 2020 angetreten, um nutzendenzentrierte und forschungsgetriebene Infrastrukturen für ein breites Spektrum an Disziplinen von Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Architektur bis hin zu Theater-, Film- und Medienwissenschaft anzubieten und auszubauen. Die damit verbundenen Aktivitäten sollen eine nachhaltige, qualitative und systematische Sicherung, Erschließung und Nutzbarmachung von Forschungsdaten ermöglichen.

Ein Arbeitsschwerpunkt des von Bund und Ländern geförderten Konsortiums sind Standards, Datenqualität und Datenkuratierung (Task Area 2). Im vielfältigen Bereich der kulturwissenschaftlichen Forschungsdaten gilt es in den nächsten fünf Jahren Prioritäten zu setzen und genau die Themen zu bearbeiten, die für die mit NFDI4Culture verbundenen Wissenschaftszweige zentral sind. Hierzu möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Wir laden Sie herzlich ein zum virtuellen NFDI4Culture-Workshop der Task Area 2 am

3. Mai 2021, 10.00 – 15.30 Uhr

Was Sie erwartet:

Lightning Talks und Diskussionen in parallelen Gruppen zu verschiedenen Themen und Herausforderungen im Bereich Standards und Qualitätsmanagement für kulturwissenschaftliche Daten, aus denen Schwerpunktsetzungen für die Task Area 2 von NFDI4Culture erwachsen sollen, u. a.: 

–     Anwendung des Formats MEI (Music Encoding Initiative) auf audiovisuelle Daten

–     Datenmodelle für Aufführungsdaten der darstellenden Kunst und Musik

–     Weiterentwicklung des Datenaustauschformats LIDO (Lightweight Information Describing Objects)

Haben Sie weitere Themenangebote? Wenn Sie Ihr eigenes Thema im Bereich Standards, Datenqualität und Datenkuratierung vorstellen und diskutieren möchten, melden Sie sich bitte bis zum 28.4.2021 bei Martha Stellmacher unter coordination-office@nfdi4culture.de.

Aus der Veranstaltung soll sich ein ständiges Forum engagierter Fachvertreter*innen entwickeln, das die Arbeit der Task Area 2 in den nächsten Jahren inspirierend, beratend und steuernd begleitet.

Wir freuen uns auf den Austausch und bitten um eine Anmeldung bis zum 28.4.2021 unterhttps://cloud.nfdi4culture.de/apps/forms/xPgG8on58p8T8CCD. Die Zugangsdaten zum Webkonferenz-Tool werden Ihnen kurz vor der Veranstaltung per E-Mail zugestellt.

Bitte geben Sie diese Einladung gern an interessierte Fachkolleg*innen weiter.

Mit herzlichen Grüßen 

das Team der Task Area 2 vom Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte (Philipps-Universität Marburg), dem Institut für Theaterwissenschaft (Universität Leipzig), der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und dem Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn (Universität Paderborn)

Martin Albrecht-Hohmaier, Christian Bracht, Melanie Gruß, Angela Kailus, Desiree Mayer, Patrick Primavesi, Martha Stellmacher, Barbara Wiermann

Einladung zum Open-Peer-Review des ZfdG Working Papers 1: Digitales Publizieren in den Geisteswissenschaften. Begriffe, Standards, Empfehlungen

dhd-blog - Fr, 03/19/2021 - 11:15

Working Papers: Eine neue Reihe in der ZfdG

›Working Papers‹ etablieren sich auch in den Digital Humanities als neue Literaturgattung. Sie sind, wörtlich, Arbeits- oder Diskussionspapiere, die nicht unbedingt wissenschaftstheoretische Erkenntnisse beinhalten, sondern vielmehr Positionen, Best Practices, Dokumentation von Prozessen und Erfahrungsberichte umfassen.

Da diese Veröffentlichungen in den bisherigen Publikationsformen der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (ZfdG), einem Projekt des Forschungsverbundes Marbach Weimar Wolfenbüttel, keine Berücksichtigung fanden, wird eine neue Reihe ins Leben gerufen. Um dem Aspekt des Diskussions-Papiers besondere Rechnung zu tragen, werden diese Beiträge im Open-Review-Verfahren publiziert.

Open-Review-Verfahren

Mittels Hypothesis ist die Community aufgerufen, zu kommentieren, zu diskutieren, fehlende Literatur zu ergänzen, auf Projekte hinzuweisen und das Papier zu begutachten. Dazu wird lediglich ein Account bei Hypothesis benötigt, über den die Kommentare dann namentlich kenntlich und nachvollziehbar veröffentlicht werden. Sollte es notwendig sein, pseudonym zu kommentieren, um Interessenkonflikte zu vermeiden, kann sich die Person an die Redaktion der ZfdG wenden, die in begründeten Fällen dann die Moderation übernimmt.

Die Kommentare werden von den Autor*innen in einer Überarbeitungsphase berücksichtigt. Das nach dem Peer-Review überarbeitete Working Paper wird dann statisch von der ZfdG veröffentlicht. Die erste Version inklusive der Kommentierungen bleibt dabei erhalten, um das Public-Peer-Review transparent und nachvollziehbar zu gestalten.

Working Paper zum digitalen Publizieren

In einem Jahr, in dem die reguläre DHd-Konferenz durch die virtuelle vDHd2021 ersetzt wird, die das Motto ›Experimente‹ trägt, experimentiert auch die ZfdG gemeinsam mit der AG ›Digitales Publizieren‹ des DHd-Verbandes und erprobt das neue Publikations- und Reviewverfahren mit dem Working Paper der AG:

Die AG ›Digitales Publizieren‹ hat sich seit ihrer Gründung 2015 mit dem Stand und den Potentiale digitaler wissenschaftlicher Publikationen auseinandergesetzt und die Ergebnisse 2016 in einem Working Paper veröffentlicht. Fünf Jahre sind in einem dynamischen Feld eine lange Zeit und so ist es Zeit für eine überarbeitete und erweiterte Version. Dieses wurde auf der Webseite der ZfdG am 18.03.2021 veröffentlicht und steht bis 04.04.2021 zum öffentlichen Kommentieren bereit. Nach einer anschließenden Überarbeitung wird das Working Paper final bei der ZfdG publiziert.

Sie möchten ein Working Paper bei der ZfdG publizieren?

Falls Sie Interesse haben, ein Working Paper aus dem Bereich der Digital Humanities bei der ZfdG zu publizieren, nehmen Sie Kontakt mit der Redaktion auf! Die Einreichung eines kurzen Abstracts mit Angaben zu Autor*innen, geplantem Thema und Umfang sowie dem voraussichtlichen Einreichungszeitpunkt des Working Papers schicken Sie zur Begutachtung der Fachredaktion an zfdg@mww-forschung.de oder reichen es über das Einreichungsformular auf der Webseite ein. Gerne können Sie auch vorab Kontakt mit der Zeischrift aufnehmen um zu klären, ob Ihr Beitrag thematisch zum Profil der ZfdG passt und inhaltlich in diese Kategorie passt.

Call for Participation: Workshop “Experiment Schwarmintelligenz”, 28. April 2021

dhd-blog - Do, 03/18/2021 - 18:11

via Vanessa Hannesschläger

Das Editionsteam des Projekts “Peter Handke Notizbücher. Digitale Edition” lädt alle Interessierten ein, im Rahmen der vDHd2021 ihre TEI-Expertise bei einem virtuellen MS Teams-Workshop einzubringen: “Experiment Schwarmintelligenz: Workshop zur Lösung von TEI-Markup-Fragen in der digitalen Edition von Peter Handkes Notizbüchern”. 

Dank der TEI ist die digitale Edition ein mittlerweile stark standardisiertes Format zur Aufbereitung und virtuellen Verfügbarmachung von Texten. Wie Personen, Orte, Institutionen, Werke oder Zeit (üblicherweise) erfasst werden, wie Korrekturen, Streichungen, Zeichnungen, Schreiber*innenhände, Schreibgeräte oder Stempel (üblicherweise) modelliert werden, ist allen klar, die schon einmal an einer digitalen Edition gearbeitet haben. Dennoch birgt jedes neue Ausgangsmaterial wieder neue Problemstellungen und gibt Anlass, ein TEI-Modell von Null weg zu denken und bekannte Praktiken zu modifizieren.  

Ausgangsmaterial für diesen Workshop sind die Notizbücher des österreichischen Literaturnobelpreisträgers Peter Handke, die in einem Gemeinschaftsprojekt des Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek Wien und des Deutschen Literaturarchivs Marbach ab Februar 2021 digital ediert werden. Die Notizbücher sind ein bedeutender, bislang unveröffentlichter Werkkomplex des Autors. Derzeit sind 75 Stück aus dem Zeitraum von 1971 bis 1990 mit 10.900 engbeschriebenen Seiten in für Benutzer in Marbach und Wien zugänglich; sie zählen dort zu den gefragtesten Beständen.  

Das aktuelle Projekt bearbeitet einen ersten Teil von 22 Notizbüchern aus dem Zeitraum 1976-1979. Zu Beginn des Workflows wird mit den Editionsrichtlinien ein TEI Modell anhand eines digitalen Notizbuch-Prototyps entwickelt. Herausforderung ist bei der Entwicklung des TEI-Schemas, dass die Notizbücher einige editorische Schwierigkeiten enthalten wie etwa Notate, die von Stenographiekürzeln durchsetzt oder in verschiedenen Schriften (Griechisch, Kyrillisch) geschrieben sind; Zeichnungen und Skizzen, die beschriftet sind, von Text umrahmt werden oder Schrift überlappen; über mehrere Seiten verlaufende, mit Verweisen versehene, komplexe Textkorrekturen; ein nicht immer eindeutiges Markierungssystem usf. 

In diesem Workshop soll daher die Community der digitalen Editor*innen mobilisiert werden, um ihre Ideen und Lösungen für ungewöhnliche Probleme einzubringen. Das Projektteam setzt auf die Schwarmintelligenz: Eingeladen zur Teilnahme sind alle Forscher*innen mit Interesse an und Erfahrung mit TEI Modellierung, die ihre Ideen zu komplexen Aspekten des Materials einbringen möchten. Die Veranstalter*innen des Workshops werden konkrete Frage- bzw. Problemstellungen präsentieren, die gemeinsam diskutiert und im besten Fall direkt gelöst werden können. Die Diskussionsthemen werden aus dem Bereich sowohl des strukturellen Markups (Einteilung des Texts in Einheiten und Abschnitte, Umgang mit Datierungen und Zeichnungen, Umgang mit Streichungen und nachträglichen Eingriffen, usw.) als auch des semantischen Markups (Zuordnung von Notizen zu eigenen Werken, Umgang mit erwähnten und nicht explizit erwähnten Werken anderer sowie direkten und indirekten Zitaten daraus, erwähnte wirkliche Personen und literarische Figuren, Umgang mit Abkürzungen, erwähnte Orte als Entstehungsorte der Notizen oder als erinnerte, literarische Orte usw.) kommen.  

Für die Teilnehmer*innen bietet der Workshop nicht nur die Möglichkeit, ihr Wissen einzubringen, sondern auch die Gelegenheit, sich mit anderen Expert*innen zu vernetzen und aus der Diskussion neue Ideen für eigene Projekte mitzunehmen. 

Geplanter Ablauf: 

  •   9.30 Begrüßung, Einführung in das Projekt 
  • 10.00 Vorstellungsrunde der Teilnehmer*innen 
  • 10.10 Diskussionsimpuls: strukturelles Markup 
  • 10.50 Pause 
  • 11.10 Diskussionsimpuls: semantisches Markup 
  • 12.00 Abschlussdiskussion, Ausblick 
  • 12.30 Ende 

Termin: Mittwoch, 28. April 2021, 09.30-12.30 Uhr, via MS Teams 

Anmeldungen bitte per E-Mail an handke-notizbuecher@onb.ac.at  

Stellenangebot: Forschungsdatenmanagement in der Geschichtswissenschaft

dhd-blog - Do, 03/18/2021 - 09:45

Das Institut für Zeitgeschichte München – Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine/n Mitarbeiter/in (w/m/d) im Bereich Digital Humanities in Vollzeit (TV-L E 13)

Die Stelle ist drittmittelfinanziert und bis 31.12.2022 befristet. Die Tätigkeit umfasst die Übernahme der durch zeitgeschichtliche Forschungsprojekte erhobenen digitalen Forschungsdaten und deren langfristige und strukturierte Sicherung sowie deren Aufbereitung zur Weiternutzung. Dabei sollen auch Möglichkeiten für externe Forscherinnen und Forscher entwickelt werden, deren digitale Forschungsdaten langfristig zu sichern. Zu den Aufgaben gehören unter anderem Verhandlungen mit Archiven und externen Forschungsprojekten, Konzeption und Umsetzung von Datenmodellen, die Implementierung einer neuen Datenbank-Software inklusive Web-Anbindung, Entwicklung einer GUI für Forschende sowie Nutzerschulungen.

Voraussetzungen sind:
  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in den Digital Humanities, Datenmanagement, Informationswissenschaften oder
  • Laufbahnbefähigung für den höheren Archivdienst oder
  • vergleichbare abgeschlossene archivarische Fachhochschulausbildung (M.A.) und mehrjährige Berufserfahrung in den Digital Humanities,
  • ausgewiesene Kenntnisse bei der Nutzung und Wartung relationaler Datenbanken,
  • grundlegende Kenntnisse im (Forschungs-)Datenmanagement
  • Kenntnisse in nachhaltigen Standards der Datenstrukturierung und gängigen Austauschformaten (z.B. EAD, EAC; XML allgemein) sowie den entsprechenden (X-)Technologien,
  • gute schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit, auch in englischer Sprache,
  • sicheres Auftreten, hohe Sozialkompetenz, Teamorientierung und Flexibilität.
Erwünscht sind:
  • gute Kenntnisse zur Digitalen Langzeitarchivierung
  • erste Erfahrungen im Design von relationalen Datenbanken (ER-Modell, (De-)Normalisierung)
  • Grundkenntnisse im Konzept der Linked Open Data sowie die Bereitschaft, sich mit den zugehörigen Standards auseinanderzusetzen (RDF/Turtle, SPARQL)
  • Erfahrung in der Benutzerberatung von Datenbanken,
  • sicherer Umgang mit MS-Office-Anwendungen.

Die Stelle ist nach TV-L Entgeltgruppe 13 eingruppiert. Dienstort ist München. Die Möglichkeit zur fachlichen Weiterbildung ist gegeben. Das Institut für Zeitgeschichte München – Berlin strebt in allen Beschäftigungsgruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Ziel ist es zudem, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu verbessern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Teilzeit ist grundsätzlich möglich. Fachliche Fragen zum Stellenprofil beantwortet Thomas Schütte, schuette@ifz-muenchen.de, Tel. 089/126 88-127.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis 30. April 2021 schriftlich, gerne auch per E-Mail, (postalisch eingesandte Bewerbungen können leider nicht zurückgesandt werden) an:

Institut für Zeitgeschichte  München – Berlin – Archiv –
z.Hd. Dr. Klaus A. Lankheit,  Leonrodstraße 46b   80636 München
lankheit@ifz-muenchen.de

Survey on Citizen Science funding in the Social Sciences and Humanities

dhd-blog - Mi, 03/17/2021 - 17:07

Please answer our survey on Citizen Science funding in the social sciences and humanities: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSftQpEmsejXdiZmSOTZUX76-Pj56LyASRogy4qYT4Rqr-cSFA/viewform

The COESO project, in its early stages, aims at an in-depth understanding of the landscape on Citizen Science funding in the social sciences and humanities. It seeks to thus be able to facilitate Citizen Science funding by creating tools and recommendations for your initiatives. This survey is addressed at anyone wishing to contribute with Citizen Science methodologies to the social sciences and humanities. The aim is to identify your main funding needs.

Please answer our survey on Citizen Science funding in the social sciences and humanities: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSftQpEmsejXdiZmSOTZUX76-Pj56LyASRogy4qYT4Rqr-cSFA/viewform

The COESO project, in its early stages, aims at an in-depth understanding of the landscape on Citizen Science funding in the social sciences and humanities. It seeks to thus be able to facilitate Citizen Science funding by creating tools and recommendations for your initiatives. This survey is addressed at anyone wishing to contribute with Citizen Science methodologies to the social sciences and humanities. The aim is to identify your main funding needs.

The survey is part of the research conducted by the European project on “Collaborative Engagement on Societal Issues” (Horizon 2020 REF: 101006325). COESO aims to develop and sustain citizen science research in the social sciences and humanities. COESO’s mission is to enable strong growth of citizen science projects in the social sciences and humanities and to support participatory research through a service-first approach. The COESO project is an endeavour to bridge collaboration between the European social sciences and humanities community, the citizen science community, as well as the open scholarly communication community. COESO’s vision is to overcome the obstacles that hinder the development of citizen science in the social sciences and humanities.

DARIAH-CAMPUS – ein Suchdienst für digitale Lernressourcen

dhd-blog - Di, 03/16/2021 - 23:04

DARIAH-Campus als Zugangshilfe für Forschende und Lehrende in den Geistes- und Kulturwissenschaften zu umfangreichen Angeboten rund um Bildung und Ausbildung im Bereich der Digital Humanities (DH).

Worum geht es?

Zur Förderung digitaler Weiterbildung und Lehre, bietet DARIAH-Campus Zugang zu offenen Lernmaterialien. Ziel dieses Beitrages ist es, sowohl die Bekanntheit des Angebots für Nutzende zu steigern als auch dazu einzuladen, im Vorhaben selbst aktiv zu werden und weitere Ressourcen beizutragen.

Im Fokus steht die Unterstützung der mit digitalen Ressourcen und Methoden arbeitenden Geistes- und Kulturwissenschaften. Um Orientierung im Bestand digitaler Ressourcen und Methoden zu befördern, möchte DARIAH-Campus einen gezielten und systematischen Zugang zu den verschiedenen Formaten von Lehr- und Schulungsmaterialien und Fortbildungsveranstaltungen ermöglichen. Die Bandbreite von Einstiegs- und Überblicksangeboten bis hin zu Expertenwissen zu einzelnen Themen ist groß. 

Themenfelder: https://campus.dariah.eu/tags.

Für wen?

Der Suchdienst ist für alle Forschenden und Lehrenden in den Geistes- und Kulturwissenschaften interessant, die sich selbst oder andere in Disziplinen und Werkzeugen der digitalen Geisteswissenschaften weiterbilden möchten. Vor allem sollen Studierende und Dozierende zur Nutzung des Angebots eingeladen werden, zum anderen soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Plattform zur Verfügbarmachung eigener Inhalte genutzt werden kann. 

Was gibt es?

Die angebotenen Materialien unterteilen sich in drei Kategorien:

EXTERNE ANGEBOTE

Hierbei handelt es sich um Zugang zu einer Sammlung extern vorliegender Lernressourcen. Darunter fallen Verknüpfungen zu Unterrichtsveranstaltungen, Kursen, Tutorials und anderer Materialien, die 

  1. in einer Beziehung zu DARIAH-EU oder den nationalen Partnern stehen,
  2. durch Nutzende beigetragen wurden, und/oder
  3. eine Verbindung zu den DARIAH-Arbeitsteams aufweisen.

Alle Angebote sind entsprechend der FAIR Prinzipien für die Nutzenden möglichst frei zugänglich [1]. 

Ein Beispiel: https://campus.dariah.eu/resource/citizen-science-in-the-digital-arts-and-humanities

GEHOSTETE ANGEBOTE

Zudem enthält und verwaltet DARIAH-Campus neue Online-Lernressourcen aus der DARIAH Community [2], die sowohl für Online-Nutzende als auch für zukünftige Lehrveranstaltungen in Präsenz konzipiert sind. Dies beinhaltet u.a. Schulungen sowie Einzelunterricht und/oder -übungen in verschiedenen Formaten. 

Die angebotenen Ressourcen umfassen Themen mit Bezug zur (digitalen) Bildung in den Geisteswissenschaften und reichen von anwendungsorientierten Kursen zu Werkzeugen oder Methoden – wie etwa GIS (Geo-Informationssystem) oder TEI (Digitale Textedition) – bis hin zu universellen Themen in der aktuellen geisteswissenschaftlichen Forschung – wie zum Beispiel Open Science oder Forschungsdatenmanagement.

Ein Beispiel:
https://campus.dariah.eu/resource/xpath-for-dictionary-nerds

PFADFINDER

Es ist eine überwältigende Anzahl von Lernressourcen online verfügbar. Dies führt dazu, dass es oftmals schwierig ist, sich zu orientieren und das richtige Material für die eigene Forschung zu finden. In diesen Fällen helfen die DARIAH-Pfadfinder als speziell für diesen Zweck gefertigte Wegweiser, sich in den zahlreichen Themengebieten zur digitalen Forschung und Lehre zurechtzufinden.

Ein Pfadfinder ist eine “Hybrid”-Ressource die für (und von) DARIAH-Campus verfasst wurde, aber auch externe Ressourcen vorstellt und kontextualisiert. 

Ein Beispiel:
https://campus.dariah.eu/resource/dariah-pathfinder-to-data-management-best-practices-in-the-humanities

Was noch?

Zudem können Nutzende auf verschiedene Fortbildungsveranstaltungen zugreifen:

VERANSTALTUNGEN

DARIAH-Campus bietet ein Format, das Live-Lehrveranstaltungen dauerhaft erfasst, sodass die Lernenden wie auch die Lehrenden diese Veranstaltungen und die damit einhergehenden Arbeitsergebnisse wiederverwenden können. Für diesen Zweck werden Dokumentationen dieser Veranstaltungen bereitgestellt. Dazu gehören zum Beispiel Programme, Vortragsfolien, Videos, Redendenbiographien und vieles mehr enthält. 

Ein Beispiel:
https://campus.dariah.eu/resource/ws2016

Erschöpft sind die Möglichkeiten dieses Services aber noch nicht. Es handelt sich um ein Pilotprojekt, dessen Betaversion am 6. November 2019 startete und aktuell noch in der Testphase läuft. Entwickelt wurde es im Kontext des H2020-geförderten Projekts DESIR (DARIAH ERIC Sustainability Refined) [3]. Nutzende sind aufgefordert, eigene Lernressourcen beizusteuern.

Weitere Informationen dazu unter: https://campus.dariah.eu/docs/proposing-a-contribution

[1] Forschungsprinzipien zur nachhaltigen Aufbereitung der Forschungsdaten für Mensch und Maschine, damit sie von anderen optimal nachgenutzt werden können. FAIR steht für: to be Findable, Accessible, Interoperable und Reusable. Wissenschaftliche Daten sollen demnach also auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar sein. 

[2] Erfahre mehr über DARIAH unter: https://www.dariah.eu/.

[3] Projektdetails unter: https://www.dariah.eu/activities/projects-and-affiliations/desir/.

Wissenschaftliche Projektstelle (w/m/d) | E13, Vollzeit, befristet auf vier Jahre (EXC 2020, FU Berlin)

dhd-blog - Mo, 03/15/2021 - 22:04

Der Exzellenzcluster 2020 „Temporal Communities. Doing Literature in a Global Perspective“ sucht für die Research Area 5 „Building Digital Communities“ eine:n wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in (m/w/d) für die Modellierung und Visualisierung von ‚temporal communities‘.

Ziel des Clusters ist es, die Konzeption von Literatur in globaler Perspektive grundlegend neu zu denken. Mit dem Konzept der ‚temporal communities‘ wird dabei untersucht, wie Literatur über Räume und Zeiten hinweg ausgreift und dabei – manchmal über Jahrtausende – komplexe Zeitlichkeiten und Netzwerke ausbildet und in ständigem Austausch mit anderen Künsten, Medien, Institutionen und gesellschaftlichen Phänomenen steht. Die Stelle ist angesiedelt in der Research Area 5, die sich sowohl die kritische Reflexion als auch die praktische Anwendung von digitaler Visualisierung im Hinblick auf einen neuen Zugang zur Literaturgeschichte zum Ziel gesetzt hat.

Die hier ausgeschriebene Position (E13 TV-L FU, 100% (die Stelle kann geteilt werden), befristet auf vier Jahre) bietet Gelegenheit zur Durchführung eines eigenständigen Forschungsprojekts, das einen substanziellen Beitrag zur Forschungsagenda des Clusters leistet. Das Projekt soll die Fragen und Themen der Research Area 5, insbesondere die Modellierung und Übersetzbarkeit des Forschungsansatzes des Clusters in visuelle digitale Formate, aufgreifen und sie mit dem Programm mindestens einer weiteren Research Area verknüpfen. Das Projekt soll damit dazu beitragen, die Forschungsfelder des Clusters unter dem Vorzeichen des Digitalen stärker miteinander zu vernetzen.

Die detaillierte Stellenausschreibung finden Sie im Stellenanzeiger der Freien Universität Berlin vom 14. März 2021 unter der Kennung EXC 2020 RT_B WiMi RA 5 2021. Die Bewerbungsfrist endet am Montag, den 5. April 2021.

Bewerbungen sollen neben den üblichen aussagekräftigen Unterlagen (CV, Zeugnisse, Publikationsliste) ein maximal 5-seitiges Exposé des geplanten Forschungsprojekts in deutscher oder englischer Sprache umfassen. Aus dem Exposé soll insbesondere der konkrete Beitrag zur Forschungsagenda des Clusters und zur Vernetzung der beiden gewählten Research Areas hervorgehen. Bewerbungen sind unter Angabe der Kennung im Format PDF (als EIN Dokument) elektronisch per E-Mail zu richten an Frau Prof. Dr. Anita Traninger und Frau Prof. Dr. Gyburg Uhlmann: ra5@temporal-communities.de. Aus gegebenem Anlass (eingeschränkter Präsenzbetrieb unter Pandemiebedingungen) bitten wir darum, von postalischen Bewerbungen abzusehen.

Job: Doktorandin/Doktorand (65 % bzw. 26 h/Woche E 13 TV-L) (w/m/d) | IfL (Leipzig) | „DigiKAR“

dhd-blog - Mo, 03/15/2021 - 14:01

Wir bieten zum 1. Juli 2021 eine auf drei Jahre befristete Stelle als Doktorandin/Doktorand (65 % bzw. 26 h/Woche E 13 TV-L) (w/m/d) im Forschungsprojekt „Digitale Kartenwerkstatt Altes Reich – historische Räume neu modellieren und visualisieren“ im Forschungsbereich „Geovisualisierungen“ der Abteilung „Kartographie und Visuelle Kommunikation“.

Das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig analysiert soziale Prozesse aus geographischen Perspektiven und macht gesellschaftlichen Wandel sichtbar. Das IfL ist die einzige außeruniversitäre Forschungseinrichtung für Geographie im deutschsprachigen Raum. Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft wird das Institut durch die Bundesrepublik Deutschland und ihre Länder gefördert.

Das Forschungsprojekt Digitale Kartenwerkstatt Altes Reich hinterfragt traditionelle Raumvorstellungen, indem ortsbezogene Daten aus dem frühneuzeitlichen Kurmainz und Kursachsen experimentell modelliert und visualisiert werden. Der Fokus soll auf ortsbezogenen Visualisierungen liegen, um mehrfache räumliche Überlappungen von Zugehörigkeiten ebenso zu verdeutlichen wie Netzwerke. Auch die Qualität der Daten soll dargestellt werden können. Das Projekt wird exemplarisch an zwei Fallbeispielen datenbankgestützte Visualisierungen konzipieren und in einem iterativen Prozess auf der Grundlage von Nutzerstudien weiterentwickeln. Ziel ist die Bereitstellung geeigneter Visualisierungsformen für verschiedene Analysezwecke ebenso wie die Entwicklung und Dokumentation von webbasierten Visualisierungsroutinen und -werkzeugen für Digital Humanities affine Fachleute. Das Projekt wird von der Leibniz-Gemeinschaft gefördert und lebt von einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit mit den Leibniz-Instituten für Europäische Geschichte (IEG, Leitung) und für Osteuropastudien (IOS) sowie der École des hautes études en sciences sociales (EHESS; Paris).

Ihre Tätigkeiten
  • Konzipieren und Anwenden von Methoden zur (interaktiven) Visualisierung qualitativer Daten am Beispiel historischer Inhalte
  • Weiterentwicklung von Methoden zur Visualisierung unsicherer und unvollständiger Daten
  • Programmierung experimenteller Visualisierungen als Basis für die Diskussion und Weiterentwicklung
  • Zusammenstellung verschiedener Visualisierungslösungen in Form eines Werkzeugkastens
  • Erstellen von Softwaredokumentationen und Dokumentationen für die Open Access-Veröffentlichung und externe Nutzung der Visualisierungsvarianten
  • Forschungsdatenmanagement nach IfL-und Projektrichtlinien
  • Vorbereitung, Durchführung und Auswertung empirischer Studien mit Nutzerinnen und Nutzern zur schrittweisen Verbesserung der Visualisierungen
  • Ergebnispräsentation und Publikation von Projektergebnissen auf internationalen Fachtagungen und in internationalen Journals
  • Organisation und Durchführung von Workshops und Projekttreffen
  • Unterstützung der IfL-Projektleitung in der Kommunikation mit den Projektpartnern

Die Nutzung der Forschung im Projekt zur Promotion ist erwünscht.

Wir bieten Ihnen
  • eine bis zum 30.06.2024 befristete Stelle
  • die Möglichkeit zum Umsetzen eigener Forschungsideen im Kontext des Forschungsprojekts
  • eine spannende, kollegiale Forschungsatmosphäre mit beträchtlichem Spielraum für Kreativität und internationale Zusammenarbeit
  • Beratung bei der Konzeption und Durchführung Ihrer Promotion sowie Möglichkeiten zur forschungsnahen Qualifizierung
  • attraktive Zusatzleistungen, z. B. Zuzahlung zum Job-Ticket und berufliche Vorsorge (VBL)
  • familienfreundliche Arbeitsumgebung mit flexiblen Arbeitszeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Total-E-Quality zertifiziert)
  • Gehalt nach Bestimmungen des Tarifvertrages der Länder (TV-L) entsprechend der persönlichen Qualifikation bis zur Entgeltgruppe 13
Wir erwarten
  • einen qualifizierten Hochschulabschluss (Master, Diplom): Informatik, Geoinformationswissenschaften, Digital Humanities o. Ä.  
  • konzeptionelle und praktische Kenntnisse der Geoinformatik sowie agiler Entwicklungsmethoden für Webentwicklung, insbesondere Programmier- und GIS-Kenntnisse, mindestens in php oder javascript und css; Kenntnisse von Visualisierungswerkzeugen, wie leaflet, D3.js oder vergleichbare Tools; Kenntnisse von Schnittstellen und Abfragesprachen für die Anbindung von als RDF/Linked Data aufbereiteten Geodaten, insbes. SPARQL/GeoSPARQL; Kenntnisse von Geodatenbanken, bspw. PostgreSQL und PostGIS
  • Kenntnisse zur Entwicklung und Anwendung von Nutzer- und Akzeptanztests
  • Interesse an geschichtlichen und raumbezogenen Fragestellungen, deren Datenmodellierung und deren Visualisierung
  • Offenheit für interdisziplinäre Fragestellungen und Zusammenarbeit
  • hohes persönliches Engagement und Zuverlässigkeit, Fähigkeit zur Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams
  • sehr gute Kommunikation, Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, Kenntnisse in Englisch und/oder Französisch erwünscht

Die Erfüllung der Aufgaben erfordert Treffen mit Projektpartnern; die Bereitschaft zur dafür notwendigen Reisetätigkeit wird vorausgesetzt.

Wir erwarten eine engagierte, selbstständig denkende und handelnde Persönlichkeit, die ein hohes Maß an Initiative, Umsetzungsstärke, Teamfähigkeit sowie Innovationsbereitschaft mitbringt. Auf Wunsch kann die Beteiligung an der akademischen Lehre ermöglicht werden.

Das IfL verfolgt das Ziel der beruflichen Gleichstellung aller Geschlechter. Bei gleicher Eignung werden anerkannt schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbung

Bitte senden Sie Ihre aussagefähige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, relevante Zeugnisse, Referenzen zu maximal fünf selbständig umgesetzten Projekten mit Kurzbeschreibung und Link sowie einer maximal einseitigen Ideenskizze für ein Promotionsvorhaben im Themenbereich webbasierter Visualisierungen historischer Daten) per E-Mail in einem PDF-Dokument von max. 20 Seiten unter Angabe des Kennworts „DigiKAR“ an: personal@leibniz-ifl.de

Mit dem Einreichen der Bewerbung willigen Sie in die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten für den Zweck des Bewerbungsverfahrens ein.

Ansprechperson: Dr. Jana Moser, j_moser@leibniz-ifl.de
Bewerbungsfrist: 5. April 2021


Stellenausschreibung als PDF

Job: Post-Doktorandin/Post-Doktorand (100 % E 13 TV-L) (w/m/d) | IfL (Leipzig)

dhd-blog - Mo, 03/15/2021 - 14:01

Wir haben zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines Post-Doktorandin/Post-Doktorand (100 % E 13 TV-L) (w/m/d) zu besetzen.

Die Qualifizierungsstelle zu Fragen der Anwendung von Verfahren der Digital Humanities zur Analyse von Raumvisualisierungen ist im Forschungsbereich „Geovisualisierungen“ der Abteilung „Kartographie und Visuelle Kommunikation“ angesiedelt. Die Stelle ist unter Anwendung von § 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG auf maximal vier Jahre befristet. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig analysiert soziale Prozesse aus geographischen Perspektiven und macht gesellschaftlichen Wandel sichtbar. Das IfL ist die einzige außeruniversitäre Forschungseinrichtung für Geographie im deutschsprachigen Raum. Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft wird das Institut durch die Bundesrepublik Deutschland und ihre Länder gefördert.

Der Forschungsbereich „Geovisualisierungen“ verbindet Forschungsfragen zur raumbezogenen Visualisierung mit dem Erfahrungswissen und der Praxis des Herstellens von Karten und ihrer konzeptionellen Weiterentwicklung. Organisatorisch ist der Forschungsbereich der Abteilung „Kartographie und Visuelle Kommunikation“ zugeordnet, die regelmäßig Einzelkarten produziert sowie Atlanten und Kartenwerke für den Wissenstransfer konzipiert. In enger Verbindung mit der Kartographie hat sich der Forschungsbereich in der empirisch fundierten Erforschung kritisch-reflexiver Kartenproduktion und -nutzung etabliert. In einer Kombination aus qualitativen und quantitativen Methoden ist die Forschung thematisch interdisziplinär ausgerichtet. Zukünftig sollen dabei verstärkt Verfahren der Digital Humanities eingesetzt und weiterentwickelt werden. Der Fokus liegt auf der Konzeption und Entwicklung von Methoden zur Erfassung, Analyse und Interpretation raumbezogener visueller Materialien mit Mitteln der Informatik.

Ihre Aufgaben

Wissenschaftliche Tätigkeiten, die zur Förderung der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung im Bereich der raumbezogenen Analyse von Karten, Bildern und Texten mit Verfahren der Digital Humanities und zur Erlangung der Berufungsfähigkeit (z.B. durch Habilitation) beitragen:

  • Erweiterung der wissenschaftlichen Erkenntnisse durch die Entwicklung von theoretischen und methodischen Perspektiven für die Analyse und Interpretation raumbezogener Visualisierungen aus Produktions- und Nutzerperspektive mit Verfahren der Digital Humanities
  • wissenschaftliche Profilierung durch
    • die Erarbeitung von Konzepten für die Programmierung und Anwendung von Analysetools, deren Einführung, Test und Interpretation sowie kritische Einordnung der Ergebnisse;
    • die Vernetzung und Internationalisierung im Forschungsfeld;
    • die Koordinierung des Aufbaus und die Pflege eines Netzwerkes von Expertinnen, Experten und Forschungsinstituten zu einer kritisch-reflektierenden Analyse raumbezogener Visualisierungen;
    • die Präsentation und Publikation von Projektergebnissen in internationalen Fachtagungen und -zeitschriften;
    • die Organisation und Durchführung von Workshops und Sommerschulen;
  • Akquise von Drittmitteln auf nationaler und internationaler Ebene mit Unterstützung und Beratung des IfL
  • Möglichkeit für eigene wissenschaftliche Schwerpunktsetzungen in dem ausgeschriebenen Feld in den Bereichen Forschung, Transfer und Methodenentwicklung
  • Qualifizierung im Bereich des Forschungsmanagements und Erlangung von besonderen Befähigungen durch die aktive Mitarbeit an der Stärkung und Profilierung des Forschungsbereichs „Geovisualisierungen“,
  • Unterstützung der Abteilungsleitung bei Abteilungsaufgaben sowie Beteiligung an der strategischen Ausrichtung des IfL im Rahmen seines mittelfristigen Forschungsprogramms.
Wir bieten Ihnen
  • die Möglichkeit zum Umsetzen eigener Forschungsideen im Kontext von Forschungs- und Transferprojekten
  • eine spannende, kollegiale Forschungsatmosphäre mit beträchtlichem Spielraum für Kreativität und internationale Zusammenarbeit
  • attraktive Zusatzleistungen, z. B. Zuzahlung zum Job-Ticket und berufliche Vorsorge (VBL)
  • familienfreundliche Arbeitsumgebung mit flexiblen Arbeitszeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Total-E-Quality zertifiziert)
  • Gehalt nach Bestimmungen des Tarifvertrages der Länder (TV-L) entsprechend der persönlichen Qualifikation
Wir erwarten
  • einen qualifizierten Hochschulabschluss (Master, Diplom) in Informatik, Geoinformationswissenschaften, Digital Humanities, Geographie o. Ä.  
  • sehr gut abgeschlossene Promotion mit thematischem Bezug zu o. g. Tätigkeiten vor längstens zwei Jahren
  • einschlägige Forschungserfahrungen, thematisch einschlägige referierte Publikationen,
  • Erfahrungen im Projektmanagement
  • sehr gute Programmierkenntnisse und Interesse an deren Anwendung im Feld der Digital Humanities
  • Fähigkeit zur Konzeption von Anwendungen und Interesse an der Produktion und Analyse von Geovisualisierungen
  • Kenntnisse qualitativer und quantitativer Methoden der empirischen Sozialforschung sind erwünscht
  • Erfahrungen bei der Präsentation von Forschungsergebnissen, im Wissenstransfer und in der Öffentlichkeitsarbeit
  • sehr gute Kenntnisse in Wort und Schrift in Englisch und Deutsch
  • Erfahrungen im Einwerben von Drittmittelprojekten sind erwünscht

Wir erwarten eine engagierte, selbstständig denkende und handelnde Persönlichkeit, die ein hohes Maß an Initiative, Umsetzungsstärke, Teamfähigkeit sowie Innovationsbereitschaft mitbringt. Auf Wunsch kann die Beteiligung an der akademischen Lehre ermöglicht werden.

Das IfL verfolgt das Ziel der beruflichen Gleichstellung aller Geschlechter. Bei gleicher Eignung werden anerkannt schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbung

Bitte senden Sie Ihre aussagefähige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, relevante Zeugnisse, Themen bisheriger Projektarbeiten, Liste von max. 10 aussagekräftigen Veröffentlichungen) per E-Mail in einem PDF-Dokument von max. 20 Seiten unter Angabe des Kennworts „Post-Doc Geovisualisierungen“ an: personal@leibniz-ifl.de

Mit dem Einreichen der Bewerbung willigen Sie in die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten für den Zweck des Bewerbungsverfahrens ein.

Ansprechperson: Dr. Jana Moser,  j_moser@leibniz-ifl.de
Bewerbungsfrist: 30. April 2021


Stellenausschreibung als PDF

Stellenausschreibung: Entwicklung der Digital-Humanities-Komponenten im Editionsprojekt Corpus Musicae Ottomanicae (CMO)

dhd-blog - Fr, 03/12/2021 - 16:37

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn ab sofort eine Referentin/Referenten (m/w/d) für die

Entwicklung der Digital-Humanities-Komponenten im Editionsprojekt Corpus Musicae Ottomanicae (CMO)

Die MWS (www.maxweberstiftung.de) ist eine Wissenschaftseinrichtung in der Form einer rechtsfähigen, bundesunmittelbaren Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie unterhält in europäischen und außereuropäischen Gastländern zehn Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen bzw. Projektbüros sowie in Bonn eine gemeinsame Geschäftsstelle. Weltweit werden über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Seit 2015 ist die MWS im DFG-geförderten Langzeitprojekt (bis voraussichtlich 2027) „Corpus Musicae Ottomanicae“ engagiert, das erstmalig kritische Editionen vorderorientalischer Musikhandschriften präsentiert (https://www.uni-muenster.de/CMO-Edition). Unter der Projektleitung von Prof. Dr. Ralf Martin Jäger (WWU Münster) sind im CMO-Projekt das Orient-Institut Istanbul und die Geschäftsstelle der MWS in Bonn beteiligt. Letztere ist für die digitalen Komponenten des Projekts verantwortlich.

Die ausgeschriebene Stelle ist im Umfang von 50% TVÖD 13 und – bedingt durch die Laufzeit der jetzigen Projektphase – vorerst nur bis 30. September 2021 zu besetzen. Bis dahin wird eine Entscheidung über den Projektverlängerungsantrag erwartet, der eine Fortführung dieser Stelle mit einem erhöhten Stellenanteil bis zu 100% für zunächst drei weitere Jahre vorsieht.

Welche Aufgaben erwarten Sie?
  • Sie entwickeln die bestehende Editionsumgebung auf Basis von MEI 4 nach Maßgabe des Projektfortschritts
  • Dazu begleiten Sie die Erarbeitung der Notate in Sibelius und kümmern sich um die Transformation der hier aufgenommenen Daten in MEI
  • Sie koordinieren die Aufbereitung für die digitale Repräsentanz der
  • Dabei führen Sie auch die Notate mit den entsprechenden Liedtexteditionen (TEI)
  • Sie schulen die ProjektmitarbeiterInnen an den Standorten Münster und Istanbul in den entsprechenden digitalen Werkzeugen
  • Sie pflegen den bereits etablierten (digitalen) Katalog der Musik- und Texthandschriften in technischer
  • Sie dokumentieren die Fortschritte der digitalen Aufbereitung in einem Wiki und unterstützen die Entwicklung eines Wiki mit den CMO-Editionsrichtlinien.
  • Sie unterstützen die Anbindung der Projektergebnisse an die bibliothekarisch-informationswissenschaftlichen Suchsysteme der unterschiedlichen Fachwissenschaften.
Ihr Profil? Voraussetzungen:
  • Wissenschaftlicher Hochschulabschluss in einer der folgenden oder einer vergleichbaren Disziplin: Musikwissenschaften, Informatik, Digital Humanities oder Informationswissenschaften
  • profunde Kenntnisse im Bereich Datenmodellierung
  • Kenntnisse in MEI 4
  • Grundkenntnisse der Software „Manuscript“ oder einer objektorientierten Programmiersprache
  • Grundkenntnisse im Bereich der XSLT-Transformation
  • Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift, vergleichbar dem Niveau von B2.
Wünschenswert:
  • Erfahrung in der Projektarbeit mit Forschungsdaten
  • Erfahrungen in der Konzeptionierung und Organisation von Projektabläufen
  • Kenntnisse der türkischen und/oder arabischen Sprache
Was wir bieten:
  • eine abwechslungsreiche, anspruchsvolle und eigenständige Tätigkeit in einem dynamischen und interdisziplinären Umfeld
  • Kollegiale Zusammenarbeit und Austausch in einem sympathischen Team
  • Möglichkeit zum Erwerb eines Jobtickets für den VRS

Bei einem erhöhten Stellenanteil im Falle der erwarteten Fortsetzung der Förderung (nach Sept. 2021) ist eine Teilzeitbeschäftigung grundsätzlich möglich. Die MWS fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Die Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich am 9. April 2021 stattfinden, angesichts der pandemiebedingten Hygienemaßnahmen höchstwahrscheinlich mittels einer Videoschalte. Bei Verhinderung an diesem Termin weisen Sie bitte schon in der Bewerbung darauf hin.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Dr. Michael Kaiser (kaiser@maxweberstiftung.de) zur Verfügung. Ihre Bewerbung reichen Sie bitte bis zum 4. April 2021 unter folgender Emailadresse: cmo_perspectivia@maxweberstiftung.de ein.

Stellenangebot: Lehrstuhl für Multilinguale Computerlinguistik (W3, Universität Passau)

dhd-blog - Fr, 03/12/2021 - 10:14

An der Philosophischen Fakultät der Universität Passau ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit zu besetzen:

Lehrstuhl für Multilinguale Computerlinguistik (W3)

Für den Lehrstuhl für Multilinguale Computerlinguistik wird eine international herausragende Persönlichkeit, die das Fach Multilinguale Computerlinguistik mit einem Schwerpunkt auf Methoden der automatisierten Sprachverarbeitung in Lehre und Forschung vertritt, gesucht. Sie/Er (m/w/d) muss über fundierte Kenntnisse der zentralen Inhalte der Computerlinguistik in mehreren Teilbereichen (darunter Lexik, Morphologie, Syntax, Diskurslinguistik, Pragmatik, Sprachtechnologie und maschinelles Lernen) verfügen und mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen und deren Anwendung in multilingualen Kontexten vertraut sein.

Die Bereitschaft, Theorien, Methoden und Technologien im Dienste kultureller Nachhaltigkeit und sprachlicher Ökologie zu entwickeln und einzusetzen, wird erwartet. Insbesondere soll die einzurichtende Multilinguale Computerlinguistik unterschiedliche Sprachen Europas und unterschiedliche Sprachvarietäten innerhalb der europäischen Nationalsprachen zum Gegenstand der Analyse und des Vergleichs haben. Ferner wird einschlägige Lehrerfahrung vorausgesetzt.

Bewerbungsfrist: 28.03.2021

Die vollständige Stellenausschreibung findet Sie hier:
https://www.uni-passau.de/fileadmin/dokumente/beschaeftigte/Stellenangebote/2021_-_W_3_Multilinguale_Computerlinguistik.pdf

Job: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in Digital Humanities/Editionen (Berlin)

dhd-blog - Mi, 03/10/2021 - 14:45

Für die Berliner Arbeitsstelle sucht das Deutsche Historische Institut in Rom (www.dhi-roma.it) für das von der DFG und der Gerda Henkel Stiftung geförderte digitale Editionsprojekt „Ferdinand Gregorovius: Poesie und Wissenschaft. Gesammelte deutsche und italienische Briefe“ (https://gregorovius-edition.dhi-roma.it/) schnellstmöglich für einen befristeten Zeitraum von 1,5 Jahren

eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d)

Digital Humanities in Teilzeit zu 50% der tariflichen Arbeitszeit.

Das Deutsche Historische Institut in Rom ist ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Das 1888 gegründete Institut dient der Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte und Musikgeschichte in europäischen Zusammenhängen, vom frühen Mittelalter bis zur jüngsten Vergangenheit.

Die Aufgaben umfassen im Wesentlichen die

  • Betreuung eines digitalen Publikationskonzepts sowie des dazugehörigen Workflows,
  • Weiterentwicklung und Pflege von Weboberflächen und Schnittstellen.

Mindestvoraussetzungen für eine Einstellung sind

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium in den Digital Humanities, Editionswissenschaften, Geschichtswissenschaften, Germanistik (M.A., Master, Diplom)
    oder eine vergleichbare nachgewiesene Qualifikation,
  • sehr gute Kenntnisse in X-Technologien (XML, XQuery, XSLT),
  • erste Erfahrungen in der Frontend-Entwicklung mit modernen JavaScript-Frameworks (vorzugsweise Vue.js),
  • erste Erfahrungen mit Python,
  • vertiefte Kenntnisse bei der Entwicklung Digitaler (Brief-)Editionen.

Von Vorteil sind nachgewiesene Erfahrungen im Umgang mit dem Oxygen XML Editor, Vertrautheit mit einer Linux-Shell, Docker, Git und SSH, Erfahrungen in der Entwicklung von Webservices und im Betrieb und Administration von XML-Datenbanken (vorwiegend eXist-db).

Wir erwarten eine ziel-und lösungsorientierte Arbeitsweise, Eigeninitiative und Kommunikations- sowie Teamfähigkeit.

Wir bieten:

  • eine Vergütung nach EG 13 TVöD (Bund) bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen,
  • eine herausfordernde und verantwortungsvolle Tätigkeit mit Platz für eigene Ideen in einem interdisziplinären und internationalen Team,
  • eine Stelle mit flexibler Arbeitszeitgestaltung.

Beschäftigungsort ist Berlin. Ein Arbeitsplatz steht an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften zur Verfügung.

Die Max Weber Stiftung fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach der Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes, Schwerbehinderte nach dem SGB IX bevorzugt eingestellt.

Auskunft erteilt
Dr. Angela Steinsiek (steinsiek@dhi-roma.it; Tel. 030/494 02 04)

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung bis zum 28. März 2021 über unser Bewerbungsportal (https://application.dhi-roma.it/Jobs/Detail/9cf07ce8-1b25-45c7-bd32-e3f2e541d036).

Forschungsideen gesucht: Stellenvakanz im DFG-Graduiertenkolleg zur Romantik mit Schwerpunkt 3D oder automatische Bildbearbeitung (Laufzeit 39 Monate, 40h/Woche)

dhd-blog - Mi, 03/10/2021 - 08:33

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena ist eine traditionsreiche und forschungsstarke Universität im Zentrum Deutschlands. Als Volluniversität verfügt sie über ein breites Fächerspektrum. Ihre Spitzenforschung bündelt sie in den Profillinien Light – Life – Liberty. Sie ist eng vernetzt mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, forschenden Unternehmen und namhaften Kultureinrichtungen. Mit rund 18.000 Studierenden und mehr als 8.600 Beschäftigten prägt die Universität maßgeblich den Charakter Jenas als weltoffene und zukunftsorientierte Stadt.

Im Rahmen des von der DFG geförderten Graduiertenkollegs 2041/2 „Modell Romantik. Variation – Reichweite – Aktualität“ an der Friedrich-Schiller-Universität ist zum 01.10.2021 eine Stelle als

Doktorand/wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) im Bereich Digital Humanities mit Schwerpunkt 3D oder automatische Bildbearbeitung

zu besetzen.

Die Bezeichnung ‚romantisch‘ ist wie die Aktualisierung romantischer Ideen und Praktiken bis in die Gegenwart hinein in ganz verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Kontexten präsent. Die Romantik, so die Grundthese des Graduiertenkollegs, wirkt über ihren historischen Ursprung hinaus modellbildend für moderne Formen der Weltdeutung, der Selbstreflexion, der ästhetischen Gestaltung und der Lebensvollzüge. Gegenwärtige Modelltheorien werden im Graduiertenkolleg für die sozial- und geisteswissenschaftliche Forschung in einer Weise nutzbar gemacht, die einen methodischen Rahmen für die analytische Arbeit in verschiedenen Disziplinen und an heterogenen Untersuchungs-gegenständen schafft. Philologische Dissertationen (etwa Germanistik, Slawistik, Anglistik/Amerikanistik) können ebenso wie Promotionen in den Digital Humanities, der Theologie, Kunst- und Architekturgeschichte, Geschichtswissenschaft und Soziologie die Rezeption und Vorbildwirkung der Romantik in verschiedenen kulturellen und nationalen Kontexten untersuchen und darauf zielen, hinter der Vielfalt der Phänomene stabil bleibende Strukturen zu erschließen.

Für die Promotion im Bereich der Digital Humanities ist ein Schwerpunkt in der automatischen Bildverarbeitung oder 3D-Modellierung notwendig. Es werden methodische Expertise in den Bereichen maschinelles Lernen/Deep Learning, empirisch-experimentelle Datenanalyse, digitale 3D-Rekonstruktion sowie die Bereitschaft, sich in einem interdisziplinären, sozial- und geisteswissenschaftlich geprägten Umfeld mit dem Konstrukt ‚Romantik‘ auseinanderzusetzen, erwartet.

Dem Forschungsprogramm korrespondiert ein Qualifizierungskonzept, das neben der wissenschaftlichen Weiterbildung auch praktische Ausbildungsanteile vorsieht. Die Doktoranden sollen im Rahmen von bezahlten Hospitationen Einblicke in die Arbeit von Kooperationspartnern bspw. in Dichterhäusern und Museen, in Stiftungen, im Städtemarketing, in Kulturjournalismus und Verlagen gewinnen. Das Qualifizierungskonzept schult über seine praktischen Anteile Transferperspektiven, führt Forschung und außeruniversitäre Kontexte zusammen und bereitet auf Karrieren auch in diesen Bereichen vor. Um dieses Ziel zu erreichen, beträgt die Stellenlaufzeit 39 Monate. Nähere Informationen zum Qualifizierungskonzept des Graduiertenkollegs sowie zu dessen wissenschaftlicher Zielsetzung finden Sie unter www.modellromantik.uni-jena.de.

Ihre Aufgaben:

  • Internationale Forschungstätigkeit im Bereich der Digital Humanities im Rahmen einer Promotion
  • Aktive Teilnahme am Studienprogramm des Graduiertenkollegs

Ihr Profil:

  • Wissenschaftlicher Hochschulabschluss in Digital Humanities mit Schwerpunkt automatische Bildverarbeitung oder 3D-Modellierung
  • Das geplante Dissertationsprojekt muss mit dem Forschungsprofil des Graduiertenkollegs „Modell Romantik“ in Einklang stehen.

Unser Angebot:

  • Interessante Tätigkeitsfelder und eigenverantwortliches Arbeiten bei einem der größten Arbeitgeber Thüringens.
  • Eine interessante Tätigkeit auf internationalem Niveau.
  • Ein umfassendes Fort- und Weiterbildungsprogramm und individuelle Entwicklungs- und Qualifizierungsmaßnahmen.
  • Eine Graduierten-Akademie für Promovierende und Postdocs.
  • Eine Vergütung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) entsprechend den persönlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 inklusive einer tariflichen Jahressonderzahlung.

Die Einstellung erfolgt befristet bis zum 31.12.2024.

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle (40 Wochenstunden).

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre aussagekräftige, schriftliche Bewerbung mit Projektskizze (5-8 Seiten, Arial, eineinhalbzeilig, 12p), Lebenslauf, relevanten Zeugnissen, Motivationsschreiben, einer elektronischen Fassung der Abschlussarbeit sowie dem Empfehlungsschreiben eines/r Hochschullehrers/in ausschließlich per E-Mail (PDF-Format, Einzeldateien, ,,mustermann_lebenslauf“, ,,mustermann_expose“ etc.), unter Angabe der Registrier-Nummer 033/2021, bis zum 01.04.2021 an:

modell-romantik@uni-jena.de

Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 18.05.2021 in Jena statt.

Zur Stellenausschreibung: https://www4.uni-jena.de/Universit%C3%A4t/Stellenmarkt/Wissenschaftliche+Besch%C3%A4ftigte/Doktorand_wissenschaftlicher+Mitarbeiter+(m_w_d)+im+Bereich+Digital+Humanities+mit+Schwerpunkt+automatische+Bildbearbeitung.html

Fragen zu dieser Stellenausschreibung richten Sie bitte an: den Sprecher des Graduiertenkollegs „Modell Romantik“ Prof. Dr. Stefan Matuschek E-Mail: stefan.matuschek@uni-jena.de Tel.: 03641 944 240 oder an die Forschungskoordinatorin des Graduiertenkollegs „Modell Romantik“ PD Dr. Sandra Kerschbaumer E-Mail: sandra.kerschbaumer@uni-jena.de Tel.: 03641 944 191

JOB: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) für digitale historische Forschung | 50% | E13 | 3 Jahre | IEG (Mainz)

dhd-blog - Fr, 03/05/2021 - 17:09

Das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut in der Leibniz-Gemeinschaft. Es betreibt und fördert Forschungen zu den religiösen, politischen, sozialen und kulturellen Grundlagen Europas in der Neuzeit und befasst sich mit aktuellen Entwicklungen in den Digital Humanities. Im Bereich Digtale Historische Forschung | DH Lab besetzt das IEG zum 1. Juli 2021, befristet bis zum 30.06.2024, eine

Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d)
für digitale historische Forschung (50% TV-L EG 13).

Stellenprofil

  • Übernahme von Querschnittsaufgaben an der Schnittstelle zwischen historischer Forschung und digitalen Technologien
  • Unterstützung von Forschungsprojekten beim Einsatz digitaler Methoden und Werkzeuge sowie dem Forschungsdatenmanagement
  • Konzeption, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zum Austausch und Weiterbildung im Bereich digitaler historischer Forschung
  • Mitarbeit an wissenschaftlichen Publikationen und Förderanträgen
  • Mitarbeit an der Planung, Außendarstellung und Dokumentation des Bereichs Digitale Historische Forschung | DH Lab
  • aktive Beteiligung am Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften (mainzed)

Voraussetzungen

  • abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der historisch arbeitenden Geistes- und Kulturwissenschaften oder der Digital Humanities (Promotion von Vorteil)
  • Berufserfahrung und nachgewiesene Forschungstätigkeit im Bereich der Digital Humanities
  • Erfahrung im Projektmanagement
  • sehr gute Kenntnisse der deutschen und der englischen Sprache

Zudem erwarten wir hohe Kommunikationskompetenz, ausgeprägte Teamfähigkeit und sehr gute organisatorische Fähigkeiten sowie eine serviceorientierte und kooperative Arbeitsauffassung.

Wünschenswert sind ferner

  • Kenntnisse geisteswissenschaftlicher Forschungsinfrastrukturen und des Forschungsdatenmanagements
  • Kenntnisse der nationalen und internationalen Förderlandschaft
  • Erfahrung in kooperativen und interdisziplinären Forschungsvorhaben

Wir bieten ein kreatives und motivierendes Arbeitsumfeld mit herausfordernden und abwechslungsreichen Aufgaben. Sie erhalten am IEG die Möglichkeit, sich als Teil eines internationalen Teams wissenschaftlich zu profilieren.
Das IEG fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und setzt sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Frauen werden besonders zur Bewerbung aufgefordert. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Forschungskoordinator des IEG, Dr. Joachim Berger (berger@ieg-mainz.de).

Bewerbungen
Ihre Bewerbung (mit Lebenslauf, Zeugnissen, Publikationsverzeichnis und ggf. weiteren Tätigkeitsnachweisen) senden Sie bitte unter Angabe der Kenn.-Nr. WM-DHF-2021 bis zum 28.03.2021 per E-Mail an die Personalabteilung des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte (bewerbung@ieg-mainz.de); bitte fassen Sie alle Bewerbungsunterlagen in einem PDF zusammen.

Stellenausschreibung: Bibliotheksreferendariat Universitätsbibliothek Frankfurt

dhd-blog - Fr, 03/05/2021 - 15:16

Die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main wird zum 01. Oktober 2021 eine*n Bibliotheksreferendar*in (w/m/d) für den Vorbereitungsdienst der Laufbahn des höheren wissenschaftlichen Bibliotheksdienstes im Landes Hessen (Bibliotheksreferendariat) einstellen.
Das Referendariat dauert zwei Jahre, umfasst neben dem Praxisanteil an der Ausbildungsbibliothek theoretische Ausbildungsanteile, die als Fernstudienmodule an der Humboldt-Universität Berlin und als praxisbegleitende Veranstaltungen in hessischen Ausbildungsbibliotheken absolviert werden. Das Referendariat schließt mit der bibliothekarischen Staatsprüfung ab. Nähere Informationen finden Sie unter https://www.hebis.de/aus-und-fortbildung/ausbildung/

Die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg (UB JCS) ist mit 10,3 Millionen Medieneinheiten eine der größten Universitätsbibliotheken in Deutschland und zuständig für die Literaturversorgung der Goethe-Universität. Rund 350 Beschäftigte unterstützen an 10 Standorten in Frankfurt die Lehrenden, Forschenden und über 48.000 Studierende. Die UB JCS verwahrt international geschätzte, einzigartige Bestände, die auch auf ihre lange Geschichte bis zurück ins Jahr 1484 verweisen. Über Fachinformationsdienste versorgt die UB JCS verschiedene Fachcommunities weit über die Grenzen Frankfurts und Deutschlands hinaus.

Als Bewerberin oder Bewerber verfügen Sie über einen überdurchschnittlich erfolgreichen Abschluss eines den beamtenrechtlichen Voraussetzungen entsprechenden wissenschaftlichen Hochschulstudiums in

–  Rechtswissenschaft (1. Staatsexamen bzw. Diplom) oder in
–  einem geisteswissenschaftlichen Fach und zusätzlich mit nachgewiesenem Schwerpunkt Digital Humanities.

Bewerber*innen müssen darüber hinaus die Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis nach dem Hessischen Beamtengesetz und der Hessischen Laufbahnverordnung in der derzeit gültigen Fassung erfüllen und dürfen bei Einstellung höchstens 40 Jahre alt sein. Während des Vorbereitungsdienstes im Beamtenverhältnis auf Widerruf erhalten Sie Anwärter*innenbezüge nach dem Landesbesoldungsgesetz.

Neben der fachlich-methodischen Befähigung sind Sie insbesondere bewandert in der Medienkompetenz, haben eine ausgeprägte Dienstleistungsorientierung und verfügen über gute kommunikative Fähigkeiten, Verhandlungssicherheit und Organisationsgeschick. Idealerweise haben Sie Erfahrung in der Vermittlung von Informationskompetenz und digitalen Kompetenzen. Sie sind engagiert, teamfähig, verantwortungsbewusst und haben Freude an der Arbeit als Servicedienstleister in einer großen wissenschaftlichen Bibliothek.

Im Rahmen des Referendariats erhalten Sie einen Einblick in alle Bereiche der Bibliothek von den traditionellen Arbeitsbereichen bis hin zu unseren Entwicklungsprojekten, haben darüber hinaus aber auch die Möglichkeit Ihren Schwerpunkt zu vertiefen. Wir freuen uns über Ihre Bewerbung.
Fragen zum Referendariat können Sie gerne richten an den Ausbildungsleiter Bernhard Wirth: b.wirth@ub.uni-frankfurt.de

Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.
Derzeit bietet Ihnen die Goethe-Universität eine kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in ganz Hessen.

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bis zum 31.03.2021 unter Angabe der Kennziffer 08/2021 an die Direktorin der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg per Mail an jobs@ub.uni-frankfurt.de (bitte im PDF Format). In Ausnahmefällen können Sie diese auch per Post senden an: Bockenheimer Landstraße 134-138, 60325 Frankfurt am Main (nur Kopien, keine Mappen, da wir keine Unterlagen zurücksenden).
Die eingereichten Unterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet. Bewerbungs- und Vorstellungskosten können leider nicht erstattet werden.

Wissenschaftliche Projektstelle

dhd-blog - Fr, 03/05/2021 - 10:31

Am Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis 30.09.2025 eine drittmittelfinanzierte


Wissenschaftliche Projektstelle


in Vollzeit zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt bei Erfüllung der tariflichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen.


Das Drittmittelprojekt NFDI4Culture (https://nfdi4culture.de) beschäftigt sich mit der Sicherung und Zugänglichmachung von Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern. In-nerhalb des am DDK angesiedelten Teilprojekts widmet sich die Task Area 2 den Themenbereichen Standards, Datenqualität und Datenkuratierung, insbesondere in der Fachdisziplin Kunstgeschichte.


Zu Ihren Aufgaben gehören die Erhebung von Bedarfen in den genannten Bereichen, die Analyse von Forschungsdatenbeständen in Bezug auf die FAIR-Principles sowie die Entwicklung von Grund-lagen und Richtlinien für das Datenqualitätsmanagement. Das Aufgabengebiet umfasst weiterhin die Anbindung von Datenangeboten und Projekten an NFDI4Culture sowie die Beratung und Unter-stützung von Forschenden und Institutionen aus dem GLAM-Bereich (Galleries, Libraries, Archives, Museums). Sie handeln dabei in enger Absprache mit den beiden Co-Spokespersons der Task Area 2 und mit der Marburger Koordinationsstelle für NFDI4Culture. Es handelt sich um eine Projektstelle, die nicht nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG befristet wird.

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar) im Fach Kunstgeschichte oder einem angrenzenden Studienfach, vorzugsweise in Kombination mit Informatik, Informations-/Bibliothekswissenschaft oder verwandten Gebieten. Er-wartet werden ein Grundverständnis der Forschungsmethodiken der an NFDI4Culture beteiligten kulturwissenschaftlichen Fächer (insbesondere Kunstgeschichte) sowie gute Kenntnisse und Erfah-rungen im Bereich von Forschungsdaten und technischer Infrastruktur, insbesondere im Umgang mit für das Fach Kunstgeschichte einschlägigen Standards und Austauschformaten (z. B. CIDOC CRM, LIDO). Von Vorteil sind Kenntnisse und Erfahrungen im praktischen Umgang mit kulturwissenschaft-lichen Forschungsdaten unter Einsatz informationstechnischer Werkzeuge (z. B. X-Technologien wie XSLT oder Xquery), Kenntnisse und Erfahrungen im Projektmanagement, eine ausgeprägte Kommu-nikations- und Teamfähigkeit sowie sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse.


Für Fragen steht Ihnen Herr Dr. Christian Bracht unter bracht@fotomarburg.de oder 06421 28 23604 gerne zur Verfügung.


Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Per-sonen mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familien-freundlichen Hochschule. Eine Besetzung des Arbeitsplatzes in Teilzeit (§ 9 Abs. 2 Satz 1 HGlG) so-wie eine Reduzierung der Arbeitszeit sind grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstel-lungskosten werden nicht erstattet.


Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 26.03.2021 unter Angabe der Kennziffer ZE-0024-bild-wmz-2021 an den Direktor des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstge-schichte – Bildarchiv Foto Marburg, Herrn Dr. Christian Bracht, in einer PDF-Datei an bildarchiv@fotomarburg.de.

CLARIAH-DE Infrastruktur-Pitch auf der vDHd2021 – Vortragende stehen fest!

dhd-blog - Fr, 03/05/2021 - 07:37

Das CLARIAH-DE Office freut sich, folgende Teilnehmende am CLARIAH-DE Infrastruktur-Pitch auf der vDHd2021 vorzustellen:

Dennis Ried (Max Reger Institut Karlsruhe): FDM in einem Promotionsprojekt
Kristina Becker (TU Darmstadt): Phonetisch-phonologische Metadaten in der Forschung: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Angebot der Datenbank für Gesprochenes Deutsch (DGD)
Dîlan Canan Çakir (Uni Stuttgart): Datenbank deutschsprachiger Einakter (1740er-1850er)
Peggy Bockwinkel (Uni Stuttgart): Der Schwarzmarkt des Datenhandels
Steffen Rörtgen (GWDG): WirLernenOnline, Crawling und das SemanticWeb
Katharina Leyrer (FAU Erlangen-Nürnberg): Ein CLARIAH-DE Connector für die Vernetzung von Forschenden, Lehrenden, Studierenden und Vermittler*innen von Forschungsdatenmanagement

Die Beitragenden haben mit ihren Abstracts überzeugt und sich als interessiert an und involviert in Forschungsdateninfrastrukturen gezeigt. Inhaltlich umfassen die Beiträge insgesamt ein breites Themenspektrum und bieten vielfältige Anknüpfungspunkte zur Diskussion.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 24.03.2021, ab 15 Uhr (Programmübersicht) statt. Der Ablauf gliedert sich wie folgt:

15:00 Uhr Begrüßung durch das CLARIAH-DE Office ca. 15:05 Uhr Pitches der Beitragenden in obiger Reihenfolge (jeweils max. 5 min) ca. 15:40 Uhr Diskussion der Beitragenden ca. 16:00 Uhr Diskussion im Plenum ca. 16:30 Uhr Verleihung des CLARIAH-DE Awards

Weitere Informationen finden sich auch im vDHd-Blog unter: https://vdhd2021.hypotheses.org/143.

Die Veranstaltung findet über die Videokonferenzplattform Zoom statt. Die Anmeldung ist bis zum 24.03.2021, 12 Uhr möglich unter: https://s.gwdg.de/boOwFf.

Rückfragen nimmt das CLARIAH-DE Office gerne unter clariah-de-office@clariah.de entgegen.

Das CLARIAH-DE Office freut sich auf zahlreiche Teilnahme, spannende Pitches und interessante Diskussionen!

Seiten

Workingpapers DHd-Arbeitsgruppen Aggregator abonnieren