DHd Newsfeed

Vortrag: Digital Longevity: Learnings from the (Digital) History Project Stadt.Geschichte.Basel, 12.12.2023, mpilhlt (Frankfurt) und online

dhd-blog - Di, 12/05/2023 - 11:30

Im Rahmen der Seminarreihe ‚Legal History Meets Digital Humanities‘ am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie findet der Vortrag im hybriden Format am 12.12.2023 von 15:00 bis 17:00 statt.

In dieser Sitzung diskutieren wir das Thema der digitalen Nachhaltigkeit. Unser Gastreferent Dr. sc. Moritz Mähr (Universität Basel, Universität Bern) wird die Erfahrungen des Projekts Stadt.Geschichte.Basel bei der Anwendung von Nachhaltigkeitsprinzipien auf die Forschungspraxis eines digitalen Geschichtsprojekts vorstellen. Der Vortrag beleuchtet Strategien der Langzeitarchivierung und -verfügbarkeit sowie die damit verbundenen Herausforderungen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier

Die Vortragssprache ist Englisch.

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 11.12.2023: Ausweitung der Korpuszone: Neue Daten für die empirische Lexikographie

dhd-blog - Mo, 12/04/2023 - 12:32

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 11. Dezember 2023, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Roman Schneider (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, Mannheim)
Adrien Barbaresi (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften)

Ausweitung der Korpuszone: Neue Daten für die empirische Lexikographie

***

Roman Schneider (IDS Mannheim): Songtexte als lexikografische Datenbasis

Mit dem Songkorpus (Schneider 2022) liegt erstmalig eine nachhaltig nutzbare wissenschaftliche Ressource für empirische Songtextanalysen vor. Sie enthält zum einen fortlaufend die erfolgreichsten deutschsprachigen Titel der ost-, west- und gesamtdeutschen Hitparaden seit 1970; Chartplatzierungen dienen dabei analog zu Auflagenzahlen bei Zeitungen oder Bestsellerlisten in der Belletristik als Kriterium der Wirkmächtigkeit. Weiterhin dazu gehören thematisch stratifizierte Archive, beispielsweise für Subgenres wie Hiphop oder Neue Deutsche Welle. Und schließlich umfasst das Korpus umfangreich annotierte Künstlerarchive mit den kompletten Werken ausgewählter Sänger und Bands. Insgesamt deckt die kontinuierlich anwachsende Datenbasis mit derzeit ca. 9.000 Songtexten bzw. 2 Millionen Wortformen mehr als ein halbes Jahrhundert populäre Musik(texte) ab und unterstützt damit gleichermaßen synchrone und diachrone Perspektiven.

Ein besonderer Wert der Sammlung liegt in der Dokumentation standardnaher und -ferner Phänomene. Der Vortrag greift ausgewählte lexikalische und morphosyntaktische Eigenheiten auf. Sprachlicher Avantgardismus etwa zeigt sich beim lexikalischen Inventar; mit empirischen Methoden lassen sich dabei Okkasionalismen von echten Neologismen trennen. Weiterhin vorgestellt werden unkonventionelle grammatische Konstruktionen sowie Belege einer sprachökonomisch angepassten Morphosyntax.


Adrien Barbaresi (BBAW): Webkorpora groß und klein

In der modernen Lexikografie stützen sich Aussagen zu sprachlichen Eigenschaften der beschriebenen Wörter und zu Besonderheiten ihrer Verwendung auf umfassende Korpusevidenz. In diesem Rahmen bietet die DWDS-Plattform eine Vielzahl von allgemeinen und spezialisierten Websammlungen. Zwei Korpora verdeutlichen diesen Prozess. Die Basis des Breitband-Webkorpus besteht aus  hunderttausenden Webseiten, aus denen Milliarden von Tokens samt Metadaten erfasst werden. Im Webmonitor werden prominente Quellen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Südtirol, Luxemburg, Liechtenstein und Ostbelgien fokussiert gesammelt und täglich aktualisiert. Im Vortrag soll gezeigt werden, nach welchen Konzepten die Korpora zusammengestellt werden und wie diese Arbeit mit Werkzeugen unter Open-Source-Lizenz reproduziert werden kann.

Dieses Kolloquium ist der 3. Teil der vierteiligen Workshop-Reihe „Korpora für die Lexikographie – Erfahrungen und Zukunftsperspektiven“, die im Herbst und Winter 2023/24 im Rahmen des DH-Kolloquiums stattfindet.

Weiterer Termin der Reihe:

26.02.2024 Korpora, literarischer Wortgebrauch und Lexikographie

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

CfA: Reputation ohne Paywall? Wissenschaftliches Publizieren im digitalen Wandel

dhd-blog - Mo, 12/04/2023 - 12:26

Wissenschaftliche Reputation ist ein allgegenwärtiges Thema. Sie wird einerseits als Ausdruck herausragender akademischer Arbeit betrachtet, anderseits als selbst-referenzielles System mit unbegründeten Eigenlogiken kritisiert. Sie tritt als numerische Kennziffer in Erscheinung oder wirkt als symbolisches Kapital, das sich wechselseitig zwischen Forschungsinstitutionen, Verlagen, Forschenden und anderen Milieus transferieren lässt. Reputation ist – im akademischen Feld – eine omnipräsente Bewertungsschablone und möglicherweise als dessen Bedingung schwer greif- und systematisierbar. Versuche der Formalisierung, Standardisierung und Metrisierung von Reputation, um sie nachvollziehbar und rechenschaftsfähig zu machen, reduzieren angrenzende Kontroversen nicht. Vielmehr erhalten sie durch Evaluationen, Akkreditierungen und Exzellenzverfahren weitere Dimensionen.

Es ließe sich somit die Frage stellen, ob eine Kernfunktion von Reputation der Aufrechterhaltung notwendiger Auseinandersetzungen darüber dient, nach welchen Kriterien sich Wissenschaft als soziales Feld organisieren möchte. Das beinhaltet ungleiche Vorstellungen von Wissenschaftlichkeit und asymmetrisch verteilte Möglichkeiten der Partizipation an den Kontroversen. Deshalb ist es notwendig, das Thema der Reputation in disruptiven Perioden wie der digitalen Transformation neu zu verhandeln. Das zeigt sich auch bei Akteuren, die diesen dynamischen Transformationsprozessen tendenziell kritisch gegenüberstehen. Denn sie stellen etablierte Strukturen und Praktiken in Frage, welche eine lange vertraute Stabilität von Wissenschaft gewährleisteten. Zugleich ermöglicht die Tagung den Digital Humanities, die sich technischen, epistemologischen und ethischen Potenzialen solcher Transformationsprozesse verschreiben, Reputation als Gradmesser für die noch zu leistende Arbeit zu verstehen, die notwendig ist, um den Weg vom Potenzial zu einer neuen, relativ stabilen Realität zu gehen. Sie sind dazu eingeladen, an den – mit emotionalen Befindlichkeiten aufgeladenen – Diskussionen über Reputation teilzunehmen und diese mitzugestalten. Als „Essenz“ (William D. Garvey) und „harte Währung der Wissenschaft“ (Joost Kirczs) sind digitale Publikationen dafür besonders geeignet. Auf der Tagung zum zehnjährigen Bestehen der AG Digitales Publizieren im Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) mit Impulsvorträgen von Birgid Schlindwein, Ben Kaden und Gerhard Lauer möchten wir die folgenden Fragen diskutieren:

Wie wird Reputation generiert, wahrgenommen und zugeschrieben?

Welche Reputationskriterien existieren? Welche Rolle spielen dabei z. B. Open Science und rechtliche Rahmenbedingungen wie Datenschutz?

Wie verändern sich Rahmenbedingungen für Reputation während einer wissenschaftlichen Laufbahn?

In welcher Beziehung stehen Open-Access-Transformation und Reputation?

Können und sollten etablierte bibliometrische Verfahren ein Qualitätsmerkmal darstellen?

Die Tagung findet am 8. und 9. Oktober 2024 an der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt, Standort Stadtmitte statt.

Durchgeführt wird die Tagung als Präsenzveranstaltung. Die Vorträge werden – vorbehaltlich der Zustimmung der Referierenden – aufgezeichnet und nach der Tagung online zur Verfügung gestellt.

Wir bitten um Einreichungen im Umfang von etwa 300 Wörtern, die eine oder mehrere der genannten Fragen thematisieren. Die Vorträge haben eine Länge von 20 Minuten Redezeit plus Diskussion.

Die Auswahl der Beiträge erfolgt durch das Programmkomitee.

Ausgearbeitete Versionen der Vorträge werden nach der Tagung in einem Open-Access-Sammelband bei Melusina Press publiziert.

Bitte senden Sie Ihre Einreichungen bis zum 08.03.2024 an digitales-publizieren@listserv.dfn.de.

Melden Sie sich gerne bei Fragen, wir freuen uns auf Ihre Beiträge.

Vortrag: Einheit in der Vielheit: Edition, Forschungsdaten und computergestützte Analysen zu Alexander von Humboldts Kosmos-Vorträgen von Christian Thomas (Berlin/Weimar), 06.12.2023, Humboldt-Universität zu Berlin

dhd-blog - Mi, 11/29/2023 - 16:02

Im Rahmen der Vortragsreihe Werkzeug. Zur Praxis computergestützter Forschung in den Geistes- und Kulturwissenschaften, veranstaltet von der Kompetenzwerkstatt Digital Humanities (KDH) an der Humboldt-Universität zu Berlin, wird Christian Thomas (Berlin/ Weimar) die wichtigsten Ergebnisse seiner kürzlich an der Humboldt-Universität zu Berlin erschienenen Dissertation sowie die zu deren Erarbeitung angewandten Methoden präsentieren.[1] Der Vortrag fokussiert auf den Einsatz verschiedener Werkzeuge aus dem Bereich des Natural Language Processing (NLP) sowie im weiteren Sinne der Digital Humanities (DH) zur Bearbeitung und heuristischen Beantwortung literatur- und editionswissenschaftlicher Fragestellungen. Analysiert wird ein etwa 3500 handschriftliche Seiten umfassendes Volltextkorpus zu Alexander von Humboldts sogenannten Kosmos-Vorträgen (Berlin, 1827/28).[2] Da Manuskripte des Vortragenden nicht vollständig und nicht in ihrer ursprünglichen Form überliefert sind, stellen die im Korpus enthaltenen Mitschriften, Nachschriften und deren Abschriften aus dem Kreis der Hörerinnen und Hörer die wichtigsten Quellen zu den Inhalten der Kosmos-Vorträge dar.

Editionstheoretische Überlegungen, wie mit diesem Quellenbestand in einer (Digitalen) Edition zu verfahren ist, leiten über zu exemplarischen Untersuchungen des Korpus. Dabei kommen neben ‚traditionell hermeneutischen‘ Methoden vor allem quantitative Untersuchungen und Verfahren wie automatische Kollation bzw. Plagiatssuche zum Einsatz. Es wird gezeigt, wie die eingesetzten NLP- bzw. DH-Werkzeuge helfen können, ein so umfangreiches Textkorpus zu strukturieren und für konzentrierte Lektüren zu erschließen, ohne dabei früheren – nicht nur aus heutiger Sicht inadäquaten – editorischen Ansätzen einer Reduzierung der Quellenvielfalt folgen zu müssen. Voraussetzungen zur Arbeit mit Editionen bzw. Korpora wie diesem sind einerseits die umfangreiche editionsseitige Dokumentation der Überlieferungssituation, der Quellenbasis und des Digitalisierungsprozesses, vor allem der möglichst generischen, zum Teil jedoch zwangsläufig projektspezifischen Richtlinien zur Transkription und Annotation der Volltexte sowie der Möglichkeiten zu deren Nachnutzung. Nutzer:innenseitig ist entsprechend ein höheres Maß an ‚Data & Tool Literacy‘ erforderlich, wobei gezeigt wird, wie selbst vergleichsweise einfache, anwendungsbereite Werkzeuge unter Einbezug basaler Annotationen in die Analyse effizient und zielführend eingesetzt werden können.

Eine der Leitfragen des Vortrags ist, inwieweit Humboldts berühmte Kosmos-Vorträge mit diesen Methoden und auf der Grundlage einer parallelen, gleichwertigen Digitalen Edition aller überlieferten Textzeugen rekonstruierbar sind – oder vielmehr: ob dies überhaupt ein sinnvolles und grundsätzlich erreichbares Ziel sein kann.[3] Inwiefern dies nicht der Fall ist und was dies für die Edition und Analyse von Quellen aus dieser und vielen anderen vergleichbaren Überlieferungssituationen bedeutet, ist die sehr viel interessantere zentrale Frage im Anschluss.

Christian Thomas ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung “ an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften sowie im Akademienvorhaben „Propyläen – Goethes Biographica “ an der Klassik Stiftung Weimar. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Digitaler Editionen und Korpora.

Literatur und Forschungsdaten
[1] Christian Thomas: „… ein Gemisch von Gehörtem und selbst Zugeseztem“. Nachschriften der ‚Kosmos-Vorträge‘ Alexander von Humboldts: Dokumentation, Kontextualisierung und exemplarische Analysen. Dissertation, Humboldt-Universität zu Berlin: edoc-Server, Version 1.0 vom 1. November 2023. DOI: https://doi.org/10.18452/27521.
[2] Dieses Korpus wurde im Zuge des Projekts Hidden Kosmos der Humboldt-Universität durchgehend einheitlich im internationalen de facto-Standard der Text Encoding Initiative (TEI) annotiert und im Deutschen Textarchiv (DTA) der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) veröffentlicht. Siehe Hidden Kosmos—Reconstructing Alexander von Humboldt’s »Kosmos-Lectures« (2014–2016), Humboldt-Universität zu Berlin, https://www.culture.hu-berlin.de/de/forschung/projekte/hidden-kosmos/; Subkorpus „Alexander von Humboldts Kosmos-Vorträge“ im Deutschen Textarchiv, BBAW, https://www.deutschestextarchiv.de/search/metadata?corpus=avhkv.
[3] Christian Thomas: “You Can’t Put Your Arms Around a Memory: The Multiple Versions of Alexander von Humboldt’s ‘Kosmos-Lectures’ (1827/28).” In: Versioning Cultural Objects. Edited by Roman Bleier and Sean M. Winslow. Schriften des Instituts für Dokumentologie und Editorik, 13. Norderstedt: Books on Demand, 2019, pp. 77–99. https://kups.ub.uni-koeln.de/10650; urn:nbn:de:hbz:38-106501.

Hinweis zur Veranstaltung

Datum: 6.12.2023, 14-16 Uhr

Ort: Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Auditorium (Universitätsbibliothek, Geschwister-Scholl-Straße 1/3, 10117 Berlin)

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Zugangsdaten schicken wir nach Anmeldung per Mail an ub.makerspace@hu-berlin.de.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe Werkzeug auf der Homepage der KDH

Ausschreibung: Geschäftsführer*in (m/w/d) am ZenMEM der Uni Paderborn

dhd-blog - Fr, 11/24/2023 - 09:01

In der Fakultät für Kulturwissenschaften – Zentrum Musik–Edition–Medien (ZenMEM) – ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle der*des

Geschäftsführerin*Geschäftsführers (w/m/d)

zu besetzen. Es handelt sich um eine unbefristete Tätigkeit im Umfang von 100 % der regelmäßigen Arbeitszeit. Als Zentrum für Digitale (Musik-)Edition ist das ZenMEM an der Entwicklung, Etablierung und Verfügbarmachung von Musikkodierungsstandards, Werkzeugen und Infrastruktur beteiligt. Es kooperiert mit nationalen und internationalen Forschungsprojekten.

Bewerbungsfrist: 8.12.2023

–> Vollständiges Stellenangebot (PDF-Download)

Job: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) – Digitale Historische Forschung (100% TV-L EG 13, für 5 Jahre).

dhd-blog - Mi, 11/22/2023 - 00:11

Das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut in der Leibniz-Gemeinschaft. Es betreibt und fördert Forschungen zur europäischen Geschichte von der Frühen Neuzeit bis in die Zeitgeschichte und ist aktiv an der Fortentwicklung der Digital Humanities beteiligt.

Zum 01.02.2024 ist im DH Lab des IEG eine Stelle (100% TV-L EG 13) als
Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m, w, d)
– Digitale Historische Forschung –
für die Dauer von fünf Jahren zu besetzen (befristet nach dem WissZeitVG).
Die Stelle ist grundsätzlich teilbar.

Ihre Aufgaben:

  • Sie führen ein eigenes Forschungsprojekt mit Methoden und Verfahren der Digital Humanities auf dem Gebiet der europäischen Geschichte seit etwa 1500 durch. Besonders begrüßt werden vergleichende oder grenzüberschreitende Perspektiven auf die Gesellschafts-, Religions-, Kultur- oder Umweltgeschichte Europas.
  • Mit Ihrer Forschungs- und Publikationstätigkeit beteiligen Sie sich an der Ausgestaltung des IEG-Forschungsprofils.
  • Sie beraten wiss. Beschäftigte und Gäste des IEG bei der Konzeption und Anwendung digitaler Werkzeuge und Verfahren.
  • Sie übernehmen im Team des DH Lab Querschnittsaufgaben an der Schnittstelle zwischen historischer Forschung und digitalen Technologien.
  • Sie wirken am Auf- und Ausbau digitaler Forschungsinfrastrukturen und an der Ausgestaltung innovativer Forschungsprojekte in regionalen, nationalen und europäischen Verbünden mit.
  • Sie arbeiten im Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften (mainzed) mit und beteiligen sich an der Lehre im Masterstudiengang »Digitale Methodik«.

Ihr Profil:

  • (bis zum Stellenantritt) abgeschlossene Promotion in einem für das Stellenprofil relevanten Bereich
  • Kompetenzen in den historisch arbeitenden Geistes-/Kulturwissenschaften und in den Digital Humanities bzw. der Informatik/Informationswissenschaft (nachgewiesen z. B. durch Publikationen und Projekterfahrung)
  • internationale Forschungsorientierung
  • hohe Kommunikationskompetenz, sehr gute organisatorische Fähigkeiten sowie eine kooperative Arbeitsauffassung
  • Verständnis für interdisziplinäre wissenschaftliche Fragestellungen
  • sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache
  • gute Kenntnisse der deutschen Sprache bzw. die Bereitschaft, sie während der Vertragslaufzeit in angemessener Zeit zu erlernen

Wünschenswert sind ferner

  • Vertiefte Kenntnisse in digitalen Methoden wie
    • Datenmodellierung oder
    • Maschinellem Lernen oder
    • Natural Language Processing oder
    • Computer Vision oder
    • Historischer Netzwerkanalyse oder
    • Historischer Geoinformatik
  • Erfahrung in kooperativen und interdisziplinären Forschungsvorhaben

Wir bieten:

  • Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten in einer außeruniversitären Forschungseinrichtung
  • Möglichkeit der wissenschaftlichen Profilierung
  • kreatives und motivierendes Arbeitsumfeld
  • Zusammenarbeit in einem internationalen Team
  • professionelle digitale Workflows, Tools und Methoden zur gemeinsamen Arbeitsorganisation
  • Weiterbildung
  • flexible Arbeitszeitgestaltung

Bewerbung:
Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (mit CV, Zeugnissen, Publikationsverzeichnis und einer max. 1000 Wörter umfassenden Projektskizze) richten Sie bitte unter Angabe der Kenn.-Nr. WMA-DHF-2024 bis zum 08.01.2024 an die Personalabteilung des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte (bewerbung@ieg-mainz.de); bitte fassen Sie alle Bewerbungsunterlagen in einer Datei (PDF) zusammen.

Das Institut fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und setzt sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Frauen werden besonders zur Bewerbung aufgefordert.
Menschen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Wir wertschätzen Vielfalt.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Leiter des DH Lab, Thorsten Wübbena (wuebbena@ieg-mainz.de) oder an den Forschungskoordinator des IEG, Dr. Joachim Berger (berger@ieg-mainz.de).

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 27.11.2023: Neues aus dem Maschinenraum der Korpus-Annotation

dhd-blog - Mo, 11/20/2023 - 11:38

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 27. November 2023, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Nils Diewald und Marc Kupietz (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, Mannheim)
Gregor Middell und Andreas Nolda (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften)

Neues aus dem Maschinenraum der Korpus-Annotation

Gegenstand dieses Kolloquiums sind neue Entwicklungen aus dem Maschinenraum der Korpus-Annotation am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim sowie am Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache (ZDL) an der BBAW. Dabei werden zunächst zwei Tools vorgestellt, die an jeweils einer der beiden Institutionen entwickelt werden und an der anderen Institution nachgenutzt werden sollen: der KorAP-Tokenizer von Marc Kupietz und Nils Diewald und das morphologische Analysetool DWDSmor von Andreas Nolda. Darauf aufbauend stellt Gregor Middell eine experimentelle Korpus-Annotationspipeline für die Korpora am ZDL vor, die diese beiden Tools und weitere frei verfügbare Tools kombiniert.

Dieses Kolloquium ist der 2. Teil der vierteiligen Workshop-Reihe „Korpora für die Lexikographie – Erfahrungen und Zukunftsperspektiven“, die im Herbst und Winter 2023/24 im Rahmen des DH-Kolloquiums stattfindet.

Weitere Termine der Reihe:

11.12.2023 Ausweitung der Korpuszone: Neue Daten für die empirische Lexikographie 26.02.2024 Korpora, literarischer Wortgebrauch und Lexikographie

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Berichte von DH2023 ADHO Conference Bursary Award Empfänger*innen

dhd-blog - So, 11/19/2023 - 16:17

As one ADHO’s constituent organizations and sponsor of DH2023 the Association for Digital Humanities in the German Speaking Areas (DHd) congratulates all recipients of ADHO-Travel bursaries for DH2023 at Graz (Austria). To promote these bursaries and to encourage applications in coming years DHd has asked recipients from the German speaking areas to write individually short blog posts about their experiences.

These posts are part of the series (German and English):

Enjoy reading and consider applying for ADHO-travel bursaries for DH2024 (Washington)!

Also DHd-offers travel bursaries for its annual conference and (new) independent travel bursaries.

Bericht von der DH2023 Graz (ADHO-Travel Awards)

dhd-blog - So, 11/19/2023 - 16:13

Autorin: Ruth Sanders (BBAW)

As one ADHO’s constituent organizations and sponsor of DH2023 the Association for Digital Humanities in the German Speaking Areas (DHd) congratulates all recipients of ADHO-Travel bursaries for DH2023 at Graz (Austria). To promote these bursaries and to encourage applications in coming years DHd has asked recipients from the German speaking areas to write individually short blog posts about their experiences. This post is part of the series.

Seit 2021 bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und arbeite als Entwicklerin in der Abteilung TELOTA (The Electronic Life Of The Academy) an digitalen Editionen. Im Rahmen des DFG-Projekts „Der deutsche Brief im 18. Jahrhundert“ entwickle ich u. a. die Suchfunktionen von correspSearch weiter. Im Juli 2023 erhielt ich die Möglichkeit an der DH2023 in Graz teilzunehmen und correspSearch vorzustellen, einen Webservice, der die Suche nach historischen Briefen unterstützt. Es war für mich die erste DH-Konferenz und ich hatte das Glück eine der Stipendiat:innen des ADHO-Travel Bursary zu sein. Mit diesem Stipendium wird die Teilnahme junger Wissenschaftler:innen an dieser internationalen Tagungen gefördert. Dies umfasste eine Pauschale für Reisekosten und eine Einladung zum Conference Banquet.

Die DH2023 hatte viel zu bieten. Ganz oben auf der Liste stand die Möglichkeit sich mit Kolleg:innen aus der ganzen Welt zu vernetzen. Zwischen den Sitzungen, während des gemeinsamen Abendessens, in der Straßenbahn oder in der Eisdiele, jede:r war immer bereit ins Gespräch zu kommen. So lernte ich in kürzester Zeit Digital Humanists aus Kanada, den USA, Schottland, England, Hongkong und Finnland kennen und erfuhr von den verschiedensten Projekten. Als Neuling in den Digital Humanities beschleicht einen schnell das Gefühl, dass sich alle kennen. Die Tagung war daher der perfekte Ort, um Anschluss zu finden. Insbesondere den Austausch mit den promovierenden Teilnehmer:innen fand ich prägend. Ich finde es immer sehr spannend zu erfahren, wie andere zu den Digital Humanities gekommen sind und was sie noch alles vorhaben. Ich konnte die Motivation und Neugier förmlich spüren.

Es wurde natürlich nicht nur Eis gegessen und erzählt. Auch das Programm der Konferenz war überwältigend und anregend. In sieben parallelen Sitzungen, die sich an drei Tagen von morgens bis abends erstreckten, konnte ich Vorträge besuchen, die mit meiner Arbeit zu tun hatten, aber auch Einblicke in andere, mir weniger bekannte Bereiche gewinnen. Besonders interessant fand ich die Sitzungen zu ‚Networks and graphs‘ und ‚Gender asymmetries‘. Für mich ganz neue Themen wurden wiederum in der Sitzung ‚Geospatial methods‘ besprochen, z. B. die digitale Rekonstruktion der Fassaden von Venedig. Das Gleiche galt für die Workshops vor der Konferenz. Ich kann allen nur empfehlen an so vielen Workshops wie möglich teilzunehmen. Sie sind eine großartige Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu erlernen (in Bezug auf Methoden, Werkzeuge, Denkweisen usw.), und sie sind der perfekte Einstieg in den Wirbelwind des Wissens, der die DH-Konferenz ist.

Reisekostenstipendien des DHd-Verbands für DH-nahe Tagungen

dhd-blog - Fr, 11/17/2023 - 12:10

[A machine-translated English version of this text can be found below]

Der Verband »Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.« (http://www.dig-hum.de) schreibt dieses Jahr zum ersten Mal fünf Reisestipendien zu je 500 € aus, die nicht an die Teilnahme an der DHd-Jahreskonferenz gebunden sind (beachten Sie dafür die DHd2024-Stipendien), sondern die für die Teilnahme an einer DH-relevanten Tagung, außer der DHd-Jahreskonferenz, verwendet werden können.

Die Bewerbung ist auch ohne eigenen Beitrag auf der Tagung möglich. Die Reisestipendien werden in Höhe von je maximal 500 € vergeben. Förderbare Kosten sind Bahnfahrten 2. Klasse, Fahrten des öffentlichen Personennahverkehrs, DHd-Mitgliedsbeiträge, Tagungsgebühren, Übernachtungen bis max. 80 €/Nacht sowie Kosten für Posterdruck. Die Auszahlung erfolgt im Anschluss an die Konferenz nach Vorlage der Belege. 

 

Bedingungen Zielgruppe

Bewerbungsberechtigt sind Studierende eines geistes- oder kulturwissenschaftlichen Faches, insbesondere aus dem Bereich der Digital Humanities, d.h. Bachelor- und Masterstudierende sowie Absolvent:innen bis zu zwei Jahre nach dem Masterabschluss beziehungsweise Doktorand:innen. Diese Early-Career-Reisestipendien dienen der Förderung von Studierenden und Absolvent:innen mit Interessen und Forschungsvorhaben im Feld der Digital Humanities und deren Integration in die DHd-Community. 

Konferenzbegleitungsbeitrag

Die Stipendiat:innen verpflichten sich, während der Konferenz oder bis spätestens vier Wochen nach Ende der Konferenz über ihre Erfahrungen während der Tagung zu berichten. Dazu eignen sich beispielsweise Beiträge in Blogs, die tage- oder sektionsweise Übernahme des Konferenz-Twitter/Mastodon-Accounts, Foto- oder sonstige multimediale Dokumentationen und kurze Konferenzberichte über andere mediale Kanäle. Weitere kreative Präsentations- und Publikationsformen sind ausdrücklich erwünscht und können nach Rücksprache mit der Stipendienbeauftragten berücksichtigt werden. Die Einreichung der Konferenzbegleitungsbeiträge muss bis spätestens vier Wochen nach der Tagung, die Abgabe der Abrechnung und Belege bis spätestens acht Wochen nach der Tagung erfolgt sein. 

 

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

Der DHd-Verband unterstützt Nachhaltigkeit. Wir halten dazu an, in der Reiseplanung nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Es wird erwartet, dass Stipendiat:innen – sofern der Zeitpunkt der Zuerkennung des Stipendiums dies zulässt – Early-Bird-Konferenztarife in Anspruch nehmen. Eine Mitgliedschaft im DHd-Verband ist für die Antragstellung und Stipendienauszahlung nicht erforderlich. Wir möchten jedoch in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass Mitglieder des DHd-Verbandes unter anderem von einer deutlichen Reduktion der Teilnahmegebühren an Tagungen der Digital-Humanities-Fachverbände DHd, EADH und ADHO profitieren. 

Auswahlkriterien
  1. Studierende ohne Einreichung
  • Inhaltliche Passung auf die Ausschreibung
  • Im Begründungsschreiben bekundetes Interesse an den Digital Humanities im Allgemeinen und an der Konferenz im Besonderen
  • Vorschlag für die mediale Begleitung (Konferenzbegleitungsbeitrag) der Tagung 
  1. Early Career Scholars mit eigenem Beitrag
  • Qualität der Einreichung für die Tagung (Ergebnis des Reviews)
  • Im Begründungsschreiben bekundetes Interesse an den Digital Humanities im Allgemeinen und an der Konferenz im Besonderen sowie Beschreibung von etwaigem Engagement für die Digital Humanities bzw. den DHd-Verband
  • Vorschlag für die mediale Begleitung (Konferenzbegleitungsbeitrag) der Tagung 

Die Auswahl der Stipendiat:innen wird von Vertreter:innen des DHd-Vorstands auf Basis der Bewerbungen getroffen. Es werden Bewerber:innen bevorzugt, die bisher noch kein Stipendium vom DHd-Verband erhalten haben. Ehemalige Stipendiat:innen werden nach der Anzahl der bereits erhaltenen Stipendien nachgereiht und können nur berücksichtigt werden, sofern dafür ausreichend Stipendien vorhanden sind. Bei gleicher Eignung gemäß den oben genannten Kriterien entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Bewerbung

Bewerbungen können bis zum 15.12.2023 eingeschickt werden. Füllen Sie dazu bitte das Bewerbungsformular in deutscher oder englischer Sprache aus und schicken Sie einen kurzen tabellarischen Lebenslauf mit (max. 1 Seite). Falls Sie einen eigenen Konferenzbeitrag haben, fügen Sie der Bewerbung bitte auch den Einreichungstext sowie die Gutachten des akzeptierten Beitrags hinzu. Bitte geben Sie auch an, wenn Sie bereits einen DHd-Reisekostenzuschuss erhalten haben. 

2023-11-06_Formular_DHd-Stipendienprogramm_tagungsunabhaengigHerunterladen

Bewerbungen senden Sie bitte per E-Mail an stipendien@dig-hum.de. Bei Fragen zu den Early-Career-Reisestipendien wenden Sie sich bitte ebenfalls an stipendien@dig-hum.de

Die personenbezogenen Daten der Bewerber:innen werden auf der Grundlage der Datenschutzerklärung zum Zwecke der Durchführung des Auswahlprozesses unter den genannten Bedingungen verarbeitet. Wenn Sie Fragen zum Datenschutz im Zusammenhang mit den Stipendien haben, wenden Sie sich bitte ebenfalls an stipendien@dig-hum.de.

Benachrichtigung

Die Stipendiat:innen werden voraussichtlich im Januar benachrichtigt. 

Information-on-Data-Processing-and-Declaration-of-Consent1Herunterladen

 

Early-Career Travel Grants

[This is a machine-translated English version of the original German text above]

The association „Digital Humanities in the German-speaking Area e.V.“ (http://www.dig-hum.de) is offering five travel grants of €500 each for participating in conferences other than the DHd Annual Conference 2024 (DHd2024). The DHd association is also offering travel grants explicitly for participating in the DHd2024 conference.

Applications are possible even without one’s own contribution at the conference. The travel grants are awarded to a maximum of €500 each. Eligible costs include 2nd class train travel, public transport trips, DHd membership fees, conference fees, accommodation up to max. €80/night, and costs for poster printing. Payment is made after the conference upon submission of receipts.

 

Conditions Target Group

Eligible applicants are students of a humanities or cultural studies field, especially from the area of Digital Humanities, i.e., Bachelor and Master students as well as graduates up to two years after their Master’s degree, or doctoral candidates. These Early-Career Travel Grants are aimed at supporting students and graduates with interests and research projects in the field of Digital Humanities and their integration into the DHd community.

Conference Accompanying Contribution

The grantees commit to reporting on their experiences during the conference or within four weeks after its end. Suitable formats include blog posts, day- or section-wise management of the conference Twitter/Mastodon accounts, photo or other multimedia documentations, and brief conference reports via other media channels. Further creative presentation and publication forms are explicitly welcomed and can be considered after consultation with the scholarship coordinator. The submission of the conference accompanying contributions must be done no later than four weeks after the conference, and the submission of accounting and receipts no later than eight weeks after the conference.

Sustainability and Economy

The DHd Association supports sustainability. We encourage making sustainable decisions in travel planning. It is expected that grantees – if the timing of the grant award allows – take advantage of Early-Bird conference rates. Membership in the DHd Association is not required for the application and disbursement of the grant. However, we would like to point out that members of the DHd Association benefit from a significant reduction in participation fees at conferences of the Digital Humanities professional associations DHd, EADH, and ADHO.

Selection Criteria
  1. Students without submission
  • Fit to the call for proposals
  • Expressed interest in Digital Humanities in general and the conference in particular in the motivation letter
  • Proposal for media coverage (conference accompanying contribution) of the conference
  1. Early Career Scholars with their own contribution
  • Quality of the submission for the conference (review result)
  • Expressed interest in Digital Humanities in general and the conference in particular in the motivation letter, and description of any commitment to Digital Humanities or the DHd Association
  • Proposal for media coverage (conference accompanying contribution) of the conference

The selection of the grantees will be made collectively by representatives of the DHd Board based on the applications. Preference is given to applicants who have not yet received a grant for one of the previous DHd conferences. Former grantees are ranked according to the number of grants already received and can only be considered if there are enough grants available. In case of equal suitability according to the criteria mentioned above, a draw will decide. Legal recourse is excluded.

Application

Applications can be submitted until 15.12.2023. Please fill out the application form in German or English and send a short tabular CV (max. 1 page). If you have your own conference contribution, please also include the submission text and the reviews of the accepted contribution with your application. Please also indicate if you have already received a DHd  travel grant. You may be considered again, but preference is given to applicants who have not yet received a DHd grant.

2023-11-06_Formular_DHd-Stipendienprogramm_tagungsunabhaengigHerunterladen

Please send applications by email to stipendien@dig-hum.de. For questions about the Early-Career Travel Grants, please also contact stipendien@dig-hum.de

The personal data of the applicants will be processed based on the privacy policy for the purpose of carrying out the selection process under the mentioned conditions. If you have any questions about data protection in connection with the grants, please also contact stipendien@dig-hum.de.

Notification

The grantees will likely be notified in January.

Eindrücke von der DH2023 – Austausch und Inspiration

dhd-blog - Do, 11/16/2023 - 18:20

Als eine der ADHO-Mitgliedsorganisationen und Sponsor der DH2023 gratuliert der Verein
Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) allen Empfänger*innen der ADHO-Reisestipendien für die DH2023 in Graz (Österreich). Um die Stipendien bekannter zu machen und um Bewerbungen in den kommenden Jahren zu fördern, hat der DHd die Stipendiat*innen aus dem deutschsprachigen Raum gebeten, jeweils einen kurzen Blogbeitrag über ihre Erfahrungen zu schreiben. Dieser Beitrag ist Teil der Serie.

Mit großzügiger Unterstützung durch eines der Reisestipendien reiste ich von Darmstadt nach Graz, um an der DH2023 teilzunehmen – meiner ersten ADHO-Jahreskonferenz. Ich begann meine Konferenzwoche bei strahlendem Wetter mit einem Workshop über Werkzeuge und Strategien zur Datenvisualisierung, bevor ich am Dienstagabend an der Eröffnungskeynote und dem Empfang teilnahm. Im Innenhof des Messegeländes genossen wir einen schönen Sommerabend und die Gelegenheit, Freunde wiederzutreffen und neue Kontakte zu knüpfen.

Höhepunkte des Mittwochs, des ersten „richtigen“ Konferenztages, waren eine Session zu Literaturwissenschaft, meinem Arbeitsschwerpunkt, und ein langer Spaziergang durch die Postergalerie. Am Donnerstag konnte ich mir einige spannende Vorträge über Natural Language Processing und Sprachmodelle anhören, bevor ich in der letzten Session des Tages einen eigenen Vortrag halten durfte – mein erster Vortrag überhaupt auf einer Konferenz. Nach dem erfolgreichen Vortrag konnte ich zusammen mit allen anderen Empfänger*innen der Reisestipendien beim Konferenzdinner im Restaurant auf dem Schlossberg feiern.

Am Freitag gab es weitere Sessions zu Literaturwissenschaft, die ich nutzen konnte, um mich weiter mit Kolleg*innen aus nah und fern auszutauschen. Ich habe viel Inspirationen und neue Denkanstöße zu aktuell verwendeten Methoden und derzeit diskutierten Themen mitgenommen und verlasse diese DH-Konferenz motiviert und stolz auf meine erste Präsentation. Ich bin auch sehr dankbar für all die Menschen, die ich treffen und wieder treffen konnte, und ich freue mich darauf, in Zukunft mit einigen von ihnen zusammenzuarbeiten. Die Organisation und der Veranstaltungsort der Konferenz waren ausgezeichnet, auch in den Pausen wurden wir gut versorgt. Ich möchte mich bei den Unterstützer*innen der Reisestipendien bedanken und kann allen Early Career Researchers nur empfehlen, sich zu bewerben. Ich freue mich schon auf die nächsten DH-Konferenzen in Washington D.C. und Lissabon!

Herzliche Einladung zur Abschlusstagung des Citizen-Science-Projekts “Gruß & Kuss – Briefe digital”, 7.-8. März 2024 an der Universität Koblenz

dhd-blog - Do, 11/16/2023 - 16:59

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte
Citizen-Science-Forschungsprojekt Gruß & Kuss – Briefe digital. Bürgerinnen erhalten Liebesbriefe erforscht und digitalisiert gemeinsam und in enger Zusammenarbeit von Wissenschaftler*innen und Bürger*innen seit 2021 private, authentische Liebesbriefe aus dem Liebesbriefarchiv.

Bild: Gruß & Kuss-Titelbild. CC-BY-SA Liebesbriefarchiv/Birte C. Gnau-Franké

Mit Abschluss des Projekts sollen im Rahmen einer anderthalbtägigen Abschlussveranstaltung nicht nur das Projekt reflektiert, sondern auch die daraus gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse präsentiert werden.

Einladung zur Gruß & Kuss-Abschlusstagung

Zum Projektabschluss laden die Verbundpartner*innen der Technischen Universität Darmstadt, der Universität Koblenz, der Hochschule Darmstadt und der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt sowie das Projektteam herzlich zur Abschlusstagung am 7. und 8. März 2024 an die Universität Koblenz ein. Neben den Präsentationen aus der Projektarbeit bieten eine Panel-Diskussion sowie weitere interdisziplinäre Vorträge zu Citizen Science und zur (Liebes)briefforschung Anlass zum (bürger)wissenschaftlichen Austausch.

Eingeladen sind Fachkolleg*innen, Wissenschaftler*innen, Studierende, Bürgerwissenschaftler*innen und Bürger*innen sowie alle Interessierte. Es fallen keine Tagungs- oder Teilnahmekosten an.

Programm

In unserem Tagungsflyer finden Sie eine Programmübersicht sowie weitere Informationen. 

Teilnahme und Anmeldung

Die Anmeldung erbitten wir über das Anmeldeformular auf unserer Website bis spätestens 11. Februar 2024. Sie erhalten eine Anmeldebestätigung.

Sollten Sie von der Anmeldung zurücktreten, bitten wir um rechtzeitige Rückmeldung.

Tagungsort und Anfahrt

Die Tagung findet statt an der Universität Koblenz (– D 238/239 Aula –, Universitätsstr. 1, 56070 Koblenz). Hier finden Sie Anfahrt und Campusplan der Universität Koblenz.

Ansprechpartnerinnen

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an die Gruß & Kuss-Projektmitarbeiterinnen der TU Darmstadt und der Universität Koblenz:

Nadine Dietz, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Technische Universität Darmstadt
E-Mail: nadine.dietz@tu-darmstadt.de
Tel.: 06151 16-57414

Lena Dunkelmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Universität Koblenz
E-Mail: dunkelmann@uni-koblenz.de
Tel.: 0261 287-2028

SCDH Münster: Unbefristete Stelle (E13) Knowledge Engineering

dhd-blog - Do, 11/16/2023 - 16:08

(English version below.)

Die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Münster ist die Zentralbibliothek der Universität Münster und gleichzeitig Landesbibliothek für den Landesteil Westfalen. Sie ist eine der größten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands. Die ULB Münster bietet ein umfangreiches Portfolio von wissenschaftsnahen Dienstleistungen für Forschende, Lehrende und Studierende an, dessen Weiterentwicklung im Rahmen der aktuellen digitalen Transformationsprozesse in der Wissenschaft von einer großen Entwicklungsdynamik geprägt ist.

Das an der ULB Münster angesiedelte Service Center for Digital Humanities (SCDH) unterstützt die Forschenden der Universität Münster im Bereich Digital Humanities (DH) mit zahlreichen Services. Im SCDH ist vorbehaltlich der Mittelzuweisung zum nächstmöglichen Zeitpunkt die unbefristete Stelle als

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
im Kontext DH mit dem Schwerpunkt Knowledge Engineering
(E 13 TV-L)

mit 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit zu besetzen.

Ihre Aufgaben:
Sie unterstützen digitale Forschungsprojekte der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften als Knowledge Engineer durch:

  • Entwurf, Implementierung und Pflege von Datenmodellen und Ontologien
  • Entwicklung von Workflows zur Datenerfassung und Datenbereinigung
  • Evaluation und Einrichtung von Graphdatenbanken und Knowledge-Management-Systemen
  • Konzeption von visuellen und statistischen Analysemethoden für Graphdaten

Unsere Erwartungen:
Wir suchen eine engagierte Persönlichkeit mit eigenverantwortlichem, lösungsorientiertem Arbeitsstil, sehr guten konzeptionellen Fähigkeiten und ausgeprägter Teamfähigkeit. Sie zeichnen sich darüber hinaus durch Flexibilität sowie gute Kommunikationsfähigkeit aus und erfüllen folgendes Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium der Informatik mit nachgewiesenem Bezug(Zeugnisse/Zertifikate) zu den (Digital) Humanities oder verwandter Fachrichtungen bzw. abgeschlossenes Hochschulstudium in einer Geisteswissenschaft mit nachgewiesenen Informatikkenntnissen (Zeugnisse/Zertifikate)
  • nachgewiesene Erfahrungen in der eigenverantwortlichen Planung und Durchführung oben genannter Aufgaben des Knowledge Engineerings (Zeugnisse/Zertifikate)
  • nachgewiesene Kenntnisse im Umgang mit Semantic-Web-Technologien (z.B. RDF, OWL, JSONLD, SPARQL, etc.) (Zeugnisse/Zertifikate)
  • nachgewiesener Bezug zu den Digital Humanities (Zeugnisse/Zertifikate)
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse (Niveau B1) bzw. die Bereitschaft, sich diese im Laufe des ersten Jahres der Beschäftigung anzueignen

Darüber hinaus wünschenswerte Kenntnisse sind:

  • ein ausgeprägtes Vermögen zur Analyse und Abstraktion
  • Bereitschaft zur Einarbeitung in vielfältige Fachdomänen
  • Kommunikationsgeschick zur Darstellung von Methoden der Wissensorganisation und zur Überbrückung von Fachjargons
  • Beherrschung von Kollaborationstechniken und -werkzeugen
  • Erfahrungen in einer Programmiersprache und einschlägigen Libraries oder Softwaresystemen: Java (z.B. Jena, Fuseki); Python (z.B. RDFLib, OWLReady), Javascript (z.B. jsonld.js)
  • Kenntnisse einschlägiger Ontologien in den Digital Humanities (CIDOC-CRM, FRBRoo, SKOS)
  • Kenntnisse RDF-basierter Annotationstechnologien (z.B. Web Annotation Data Model)
  • Interesse an innovativen Editionsansätzen im Bereich Linked Data

Ihr Gewinn:

  • Wertschätzung, Verbindlichkeit, Offenheit und Respekt – das sind Werte, die uns wichtig sind.
  • Mit einer großen Anzahl an unterschiedlichsten Arbeitszeitmodellen ermöglichen wir Ihnen flexibles Arbeiten – auch von Zuhause aus.
  • Ob Pflege oder Kinderbetreuung – unser Servicebüro Familie bietet Ihnen konkrete Unterstützungsangebote, damit Sie Privates und Berufliches unter einen Hut bekommen.
  • Ihre individuelle, passgenaue Fort- und Weiterbildung ist uns als Bildungseinrichtung nicht nur wichtig, sondern eine Herzensangelegenheit.
  • Von Aikido bis Zumba – unsere Sport- und Gesundheitsangebote von A – Z sorgen für Ihre Work-Life-Balance.
  • Sie profitieren von zahlreichen Benefits des öffentlichen Dienstes wie z. B. einer attraktiven betrieblichen Altersvorsorge (VBL), einer Jahressonderzahlung und einem Arbeitsplatz, der kaum von wirtschaftlichen Schwankungen abhängig ist.

Die Universität Münster setzt sich für Chancengerechtigkeit und Vielfalt ein. Wir begrüßen alle Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, Beeinträchtigung, Alter sowie sexueller Orientierung oder Identität. Eine familiengerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen ist uns ein selbstverständliches Anliegen. Eine Stellenbesetzung in Teilzeit ist grundsätzlich möglich.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Bei Fragen vorab kontaktieren Sie gerne Herrn Dr. Jan Horstmann (0251-83-25297, jan.horstmann@uni-muenster.de).

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige und vollständige Bewerbung. Senden Sie ihre Bewerbung  ausschließlich per E-Mail unter AZ 2023-14 in deutscher oder englischer Sprache und in einer PDF-Datei  von maximal 25 MB Größe bis zum 08.12.2023 an:

bewerbung.ulb@uni-muenster.de

Internet http://www.ulb.uni-muenster.de

 

 

The University and State Library (ULB) Münster is both the central library of the University of Münster and the state library for the state of Westphalia. It is one of the largest academic libraries in Germany. The ULB Münster offers a comprehensive portfolio of academic-related services for researchers, teachers and students, the further development of which is characterized by major dynamic developments associated with the current digital transformation processes occurring in academia.

The Service Center for Digital Humanities (SCDH), located at the ULB Münster, supports researchers at the University of Münster in the field of Digital Humanities (DH) with numerous services. The SCDH is seeking (subject to budget approval) to fill the position of a

Research Associate
in the context of DH with focus on Knowledge Engineering
(salary level E 13 TV-L, 100%)

This permanent full-time position is set to commence at the earliest possible date.

Your tasks:
You will support digital research projects in the humanities, social sciences and cultural studies as a knowledge engineer by:

  • designing, implementing and maintaining data models and ontologies
  • developing workflows for data acquisition and data cleansing
  • evaluating and setting up graph databases and knowledge management systems
  • designing visual and statistical analysis methods for graph data

Our expectations:
We are looking for a committed personality with a self-reliant, solution-oriented working style, very good conceptual skills and a strong ability to work in a team. The successful candidate will also characterized by flexibility as well as good communication skills and meet the following profile:

  • hold a completed higher education degree in computer science with proven relevance (via credentials/certificates) to the (digital) humanities or a related discipline or a completed higher education degree in a humanities discipline with proven knowledge of computer science (credentials/certificates)
  • proven experience in the independent planning and execution of the above-mentioned knowledge engineering tasks (credentials/certificates)
  • proven knowledge of Semantic Web technologies (RDF, OWL, JSONLD, SPARQL, etc.) (credentials/certificates)
  • proven connection to the digital humanities (credentials/certificates)
  • good knowledge of German and English (level B1) or the willingness to acquire these during the first year of employment

Further desirable skills include:

  • a strong capacity for analysis and abstraction
  • willingness to familiarize yourself with a wide range of subject domains
  • communication skills to demonstrate methods of knowledge organization and to bridge technical jargon
  • mastery of collaboration techniques and tools
  • experience in a programming language and relevant libraries or software systems: Java (e.g. Jena,  Fuseki); Python (e.g. RDFLib, OWLReady), Javascript (e.g. jsonld.js)
  • knowledge of relevant ontologies in the digital humanities (e.g. CIDOC-CRM, FRBRoo, SKOS)
  • knowledge of RDF-based annotation technologies (e.g. web annotation data model)
  • interest in innovative edition approaches in the area of linked data

Your benefit:

  • Appreciation, commitment, openness and respect – these are values that are important to us.
  • With a large number of different working time models, we enable you to work flexibly – even from home.
  • Whether through nursing care or childcare – our Family Service Office offers you concrete support options to help you balance your private and professional life.
  • As an educational institution, your individual, tailor-made training and continuing education is not only important to us, but a matter close to our hearts.
  • From Aikido to Zumba – our sports and health offers from A to Z ensure your work-life balance.
  • You benefit from numerous public service benefits such as an attractive company pension plan (VBL), a special annual payment and a job that is hardly dependent on economic fluctuations.

The University of Münster is committed to equal opportunities and diversity. We welcome all applications regardless of gender, nationality, ethnic or social origin, religion or ideology, impairment, age, sexual orientation or identity. Family-friendly working conditions are a self-evident priority for us. Part-time employment is generally possible.

We actively encourage applications by women. Women with equivalent qualifications and academic achievements will be preferentially considered unless these are outweighed by reasons which necessitate the selection of another candidate.

If you have any questions, please contact Dr Jan Horstmann (0251-83-25297, jan.horstmann@uni-muenster.de).

Did we catch your interest?
Then we look forward to receiving your detailed and complete application. Send your application exclusively by e-mail under AZ 2023-14 in German or English and as a single PDF file (maximum 25 MB) by 8 December 2023 to:

bewerbung.ulb@uni-muenster.de

Internet http://www.ulb.uni-muenster.de

DHd 2024 Early-Career-Reisestipendien

dhd-blog - Mi, 11/15/2023 - 17:33

[A machine-translated English version of this text can be found below]

Der Verband »Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.« (http://www.dig-hum.de) schreibt fünf Reisestipendien zu je 500 € aus. Zudem vergeben das Konsortium »NFDI4Culture« (https://nfdi4culture.de/) vier und das Konsortium »NFDI4Memory« (https://4memory.de/) weitere zwei Reise­kosten­sti­pen­dien für die Teilnahme an der DHd-Jahreskonferenz 2024 (DHd2024) in Höhe von jeweils bis zu 500 € an Early Career Digital Humanists (Bachelor- und Masterstudierende sowie  Absolvent:innen bis zu zwei Jahre nach dem Masterabschluss). Weiterhin vergibt das Konsortium »NFDI4Culture« (https://nfdi4culture.de/) sechs Reise­kosten­sti­pen­dien für die Teilnahme an der DHd-Jahreskonferenz 2024 (DHd2024) in Höhe von jeweils bis zu 500 € an Doktorand:innen im Bereich Digital Humanities.

Die Bewerbung ist auch ohne eigenen Beitrag auf der Tagung möglich. Die Reisestipendien werden in Höhe von je maximal 500 € vergeben. Förderbare Kosten sind Bahnfahrten 2. Klasse, Fahrten des öffentlichen Personennahverkehrs, DHd-Mitgliedsbeiträge, Tagungsgebühren, Übernachtungen bis max. 80 €/Nacht sowie Kosten für Posterdruck. Die Auszahlung erfolgt im Anschluss an die Konferenz nach Vorlage der Belege. 

Für PostDoc-Stipendien wird es dieses Jahr eine gesonderte Ausschreibung geben. Außerdem schreibt der DHd-Verband zum ersten Mal auch Reisestipendien aus, die nicht an die Teilnahme an der DHd2024-Tagung gebunden sind. 

Bedingungen Zielgruppe

Bewerbungsberechtigt sind Studierende eines geistes- oder kulturwissenschaftlichen Faches, insbesondere aus dem Bereich der Digital Humanities, d.h. Bachelor- und Masterstudierende sowie Absolvent:innen bis zu zwei Jahre nach dem Masterabschluss beziehungsweise Doktorand:innen für die Doktorand:innen-Stipendien. Diese Early-Career-Reisestipendien dienen der Förderung von Studierenden und Absolvent:innen mit Interessen und Forschungsvorhaben im Feld der Digital Humanities und deren Integration in die DHd-Community. 

Konferenzbegleitungsbeitrag

Die Stipendiat:innen verpflichten sich, während der Konferenz oder bis spätestens vier Wochen nach Ende der Konferenz über ihre Erfahrungen während der Tagung zu berichten. Dazu eignen sich beispielsweise Beiträge in Blogs, die tage- oder sektionsweise Übernahme des Konferenz-Twitter/Mastodon-Accounts, Foto- oder sonstige multimediale Dokumentationen und kurze Konferenzberichte über andere mediale Kanäle. Weitere kreative Präsentations- und Publikationsformen sind ausdrücklich erwünscht und können nach Rücksprache mit der Stipendienbeauftragten berücksichtigt werden. Die Einreichung der Konferenzbegleitungsbeiträge muss bis spätestens vier Wochen nach der Tagung, die Abgabe der Abrechnung und Belege bis spätestens acht Wochen nach der Tagung erfolgt sein. 

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit

Der DHd-Verband unterstützt Nachhaltigkeit. Wir halten dazu an, in der Reiseplanung nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Es wird erwartet, dass Stipendiat:innen – sofern der Zeitpunkt der Zuerkennung des Stipendiums dies zulässt – Early-Bird-Konferenztarife in Anspruch nehmen. Eine Mitgliedschaft im DHd-Verband ist für die Antragstellung und Stipendienauszahlung nicht erforderlich. Wir möchten jedoch in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass Mitglieder des DHd-Verbandes unter anderem von einer deutlichen Reduktion der Teilnahmegebühren an Tagungen der Digital-Humanities-Fachverbände DHd, EADH und ADHO profitieren. 

Auswahlkriterien

1. Studierende ohne Einreichung

  • Inhaltliche Passung auf die Ausschreibung
  • Im Begründungsschreiben bekundetes Interesse an den Digital Humanities im Allgemeinen und an der DHd2024 im Besonderen
  • Vorschlag für die mediale Begleitung (Konferenzbegleitungsbeitrag) der Tagung 
  • Besondere Passung auf die Förderziele der stipendienvergebenden Organisationen 

2. Early Career Scholars mit eigenem Beitrag

  • Qualität der Einreichung für die Tagung (Ergebnis des Reviews)
  • Im Begründungsschreiben bekundetes Interesse an den Digital Humanities im Allgemeinen und an der DHd2024 im Besonderen sowie Beschreibung von etwaigem Engagement für die Digital Humanities bzw. den DHd-Verband
  • Vorschlag für die mediale Begleitung (Konferenzbegleitungsbeitrag) der DHd2024-Tagung 
  • Besondere Passung auf die Förderziele der stipendienvergebenden Organisationen 

Die Auswahl der Stipendiat:innen wird gemeinschaftlich von Vertreter:innen des DHd-Vorstands, den Stipendiengebern, Vertreter:innen des Programmkomitees und Vertreter:innen der lokalen Organisator:innen auf Basis der Bewerbungen getroffen. Es werden Bewerber:innen bevorzugt, die bisher noch kein Stipendium für eine der vorigen DHd-Konferenzen erhalten haben. Ehemalige Stipendiat:innen werden nach der Anzahl der bereits erhaltenen Stipendien nachgereiht und können nur berücksichtigt werden, sofern dafür ausreichend Stipendien vorhanden sind. Bei gleicher Eignung gemäß den oben genannten Kriterien entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

Bewerbung

Bewerbungen können bis zum 15.12.2023 eingeschickt werden. Füllen Sie dazu bitte das Bewerbungsformular in deutscher oder englischer Sprache aus und schicken Sie einen kurzen tabellarischen Lebenslauf mit (max. 1 Seite). Falls Sie einen eigenen Konferenzbeitrag haben, fügen Sie der Bewerbung bitte auch den Einreichungstext sowie die Gutachten des akzeptierten Beitrags hinzu. Bitte geben Sie auch an, wenn Sie bereits für eine frühere DHd-Tagung einen Reisekostenzuschuss erhalten haben. Sie können eventuell nachgereiht nochmals berücksichtigt werden, doch haben Bewerber:innen Vorzug, die bisher noch kein DHd-Stipendium erhalten haben. 

2023-11-06_Formular_DHd-StipendienprogrammHerunterladen

Bewerbungen senden Sie bitte per E-Mail an stipendien@dig-hum.de. Bei Fragen zu den Early-Career-Reisestipendien wenden Sie sich bitte ebenfalls an stipendien@dig-hum.de. Alle Informationen zur DHd2024 finden sich hier: https://dhd2024.dig-hum.de/.

Die personenbezogenen Daten der Bewerber:innen werden auf der Grundlage der Datenschutzerklärung zum Zwecke der Durchführung des Auswahlprozesses unter den genannten Bedingungen verarbeitet. Wenn Sie Fragen zum Datenschutz im Zusammenhang mit den Stipendien haben, wenden Sie sich bitte ebenfalls an stipendien@dig-hum.de.

Information-on-Data-Processing-and-Declaration-of-Consent1Herunterladen

Benachrichtigung

Die Stipendiat:innen werden voraussichtlich im Januar benachrichtigt. 

DHd 2024 Early-Career Travel Grants

[This is a machine-translated English version of the original German text above]

The association „Digital Humanities in the German-speaking Area e.V.“ (http://www.dig-hum.de) is offering five travel grants of €500 each. Additionally, the consortium „NFDI4Culture“ (https://nfdi4culture.de/) is awarding four, and the consortium „NFDI4Memory“ (https://4memory.de/) two more travel grants for participating in the DHd Annual Conference 2024 (DHd2024) of up to €500 each to Early Career Digital Humanists (Bachelor and Master students as well as graduates up to two years after their Master’s degree). Furthermore, the „NFDI4Culture“ consortium (https://nfdi4culture.de/) is granting six travel grants for participating in the DHd Annual Conference 2024 (DHd2024) of up to €500 each to doctoral candidates in the field of Digital Humanities.

Applications are possible even without one’s own contribution at the conference. The travel grants are awarded to a maximum of €500 each. Eligible costs include 2nd class train travel, public transport trips, DHd membership fees, conference fees, accommodation up to max. €80/night, and costs for poster printing. Payment is made after the conference upon submission of receipts.

This year, there will be a separate call for PostDoc grants. Additionally, for the first time, the DHd association is also offering travel grants that are not tied to participation in the DHd2024 conference.

Conditions Target Group

Eligible applicants are students of a humanities or cultural studies field, especially from the area of Digital Humanities, i.e., Bachelor and Master students as well as graduates up to two years after their Master’s degree, or doctoral candidates for the doctoral candidate grants. These Early-Career Travel Grants are aimed at supporting students and graduates with interests and research projects in the field of Digital Humanities and their integration into the DHd community.

Conference Accompanying Contribution

The grantees commit to reporting on their experiences during the conference or within four weeks after its end. Suitable formats include blog posts, day- or section-wise management of the conference Twitter/Mastodon accounts, photo or other multimedia documentations, and brief conference reports via other media channels. Further creative presentation and publication forms are explicitly welcomed and can be considered after consultation with the scholarship coordinator. The submission of the conference accompanying contributions must be done no later than four weeks after the conference, and the submission of accounting and receipts no later than eight weeks after the conference.

Sustainability and Economy

The DHd Association supports sustainability. We encourage making sustainable decisions in travel planning. It is expected that grantees – if the timing of the grant award allows – take advantage of Early-Bird conference rates. Membership in the DHd Association is not required for the application and disbursement of the grant. However, we would like to point out that members of the DHd Association benefit from a significant reduction in participation fees at conferences of the Digital Humanities professional associations DHd, EADH, and ADHO.

Selection Criteria

1. Students without submission

  • Fit to the call for proposals
  • Expressed interest in Digital Humanities in general and DHd2024 in particular in the motivation letter
  • Proposal for media coverage (conference accompanying contribution) of the conference
  • Special fit to the funding goals of the grant-awarding organizations

2. Early Career Scholars with their own contribution

  • Quality of the submission for the conference (review result)
  • Expressed interest in Digital Humanities in general and DHd2024 in particular in the motivation letter, and description of any commitment to Digital Humanities or the DHd Association
  • Proposal for media coverage (conference accompanying contribution) of the DHd2024 conference
  • Special fit to the funding goals of the grant-awarding organizations

The selection of the grantees will be made collectively by representatives of the DHd Board, the grant providers, representatives of the program committee, and representatives of the local organizers based on the applications. Preference is given to applicants who have not yet received a grant for one of the previous DHd conferences. Former grantees are ranked according to the number of grants already received and can only be considered if there are enough grants available. In case of equal suitability according to the criteria mentioned above, a draw will decide. Legal recourse is excluded.

Application

Applications can be submitted until 15.12.2023. Please fill out the application form in German or English and send a short tabular CV (max. 1 page). If you have your own conference contribution, please also include the submission text and the reviews of the accepted contribution with your application. Please also indicate if you have already received a travel grant for a previous DHd conference. You may be considered again, but preference is given to applicants who have not yet received a DHd grant.

2023-11-06_Formular_DHd-StipendienprogrammHerunterladen

Please send applications by email to stipendien@dig-hum.de. For questions about the Early-Career Travel Grants, please also contact stipendien@dig-hum.de. All information about DHd2024 can be found here: https://dhd2024.dig-hum.de/.

The personal data of the applicants will be processed based on the privacy policy for the purpose of carrying out the selection process under the mentioned conditions. If you have any questions about data protection in connection with the grants, please also contact stipendien@dig-hum.de.

Information-on-Data-Processing-and-Declaration-of-Consent1Herunterladen Notification

The grantees will likely be notified in January.

Ein Jahr fedihum.org: Die Mastodon-Instanz des DHd-Verbands hat Geburtstag

dhd-blog - Di, 11/14/2023 - 10:40

Vor genau einem Jahr, am 14. November 2022, rief der Verband der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) fedihum.org ins Leben – eine Mastodon-Instanz für digitale Wissenschaftskommunikation.

Der Verband wollte damit allen DH-Enthusiasten eine unabhängige Option im Zeitalter der Twitter-Übernahme durch Elon Musk bieten. Dafür haben Christof Schöch, Vivien Wolter, Ulrike Wuttke und Torsten Roeder im engen Austausch mit Ralf Stockmann (Staatsbibliothek zu Berlin) von Openbiblio.social einige Zeit investiert, um die Instanz einzurichten.
Ein großer Dank gilt vor allem Ralf Stockmann, der uns mit seiner Erfahrung und seinem Wissen bei der Einrichtung der Instanz außerordentlich unterstützt hat.

Seit der Initialisierung der Instanz wurden über 400 Profile registriert, die in verschiedenen Sprachen posten. Wir freuen uns, dass sich so schnell eine internationale Gemeinschaft von Digital Humanities-Aficionados gebildet hat.

Der Verband lädt herzlich ein, sich auf FeDiHum zu registrieren und Teil der FeDiHum-Community zu werden. Anleitungen dazu sind auf der Serverbeschreibung zu finden.

Vielen Dank an alle, die bereits Teil dieser aufregenden Reise sind!
Wir hoffen auf weiterhin reges Interesse und spannende Posts und wünschen einen inspirierenden, wissenschaftlichen Austausch auf FeDiHum!

Winter School: Einführung in die digitale Editorik. Briefe mit TEI codieren und publizieren

dhd-blog - Do, 11/09/2023 - 16:52

Aufgrund der vielen Anmeldungen wiederholen wir unsere erstmals Ende August 2023
durchgeführte Summer School zur digitalen Editorik anfangs Februar 2024.


Regalfüllende kritische Editionen werden zunehmend durch digitale Editionen ergänzt
oder gar ersetzt. Damit haben sich viele grundlegende philologische Arbeiten in den textbasierten
Geisteswissenschaften verändert. Die digitale Editorik ist zu einem zentralen
Anwendungsbereich der Digital Humanities geworden, und entsprechende Kenntnisse
sind für angehende Geisteswissenschaftler*innen von zunehmender Bedeutung. Die
Winter School der Zentralbibliothek Zürich soll in die Aufgabenbereiche und Standards
digitaler Editionen einführen.
Zu diesen Standards gehören die «Guidelines» der Text Encoding Initiative (TEI), welche
die Codierung von Textdaten regeln. Die nach diesen Richtlinien ausgezeichneten Texte
können auf vielfältige Weise verwendet und nachgenutzt werden. Die Winter School bietet
einen Crashkurs im Codieren mit TEI/XML und zeigt die Relevanz dieser Codierung in
unterschiedlichen Editionsbereichen. Die Teilnehmenden sollen nach der Winter School
ihr erworbenes Wissen in bestehende Projekte einbringen können und zur Vertiefung für
die Konzeption eigener Editionsvorhaben motiviert werden. Der Fokus richtet sich dabei
auf die Texterstellung für digitale Briefeditionen, die zu den wichtigsten editionswissenschaftlichen
Arbeitsfeldern zählen.
Die Teilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, Editionsvorhaben in ihren Arbeitsschritten
und -aufwänden überblicken und allenfalls auch erkennen zu können, wo
zusätzliches Know-how erworben oder beigezogen werden sollte.
Die Winter School bietet eine praxis- und anwendungsbezogene Einführung in das Thema
«digitale Briefeditionen» an. Sie beinhaltet Übungen zur Textauszeichnung nach TEI
und editionswissenschaftliche Reflexionen über die Textkommentierung. Ebenso bietet
sie Hinweise zur projektübergreifenden Vernetzung mittels Normdaten. Durchgeführt
wird die Winter School vom Editionsteam der Forschungsstelle Jeremias Gotthelf der
Universität Bern unter der Leitung von PD Dr. Christian von Zimmermann in Zusammenarbeit
mit der ZB Zürich. In ihrem Rahmen sind auch zwei thematisch einschlägige
Abendvorträge geplant.


Ort und Zeit: Zentralbibliothek Zürich, Hermann Escher-Saal, 8./9.2.2024

Kosten: Die Winter School ist für die Teilnehmenden kostenlos. Anreise und Unterkunft müssen
die Teilnehmenden selber organisieren/bezahlen. Den Teilnehmenden wird während der
Winter School ein Lunch sowie morgens und nachmittags Kafi/Gipfeli offeriert.


Anmeldung: Die Aufnahme geschieht «sur dossier». Ihre Bewerbung soll Ihre Forschungsschwerpunkte,
CV, Publikationsliste sowie Ihre spezifischen Interessen an der Winter School
enthalten. Bitte reichen Sie alles als eine PDF Datei an folgende Emailadresse ein:
summerschool@zb.uzh.ch


Der Eingabeschluss ist der 22.11.2023. Sie werden bis zum 6.12.2023 über die Aufnahme
benachrichtigt. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.

Weitere Informationen: https://www.zb.uzh.ch/de/events/summer-school-einfuhrung-in-die-digitale-editorik

Text+ Research Rendezvous am 14.11.2023 – der interaktive Helpdesk

dhd-blog - Do, 11/09/2023 - 11:31

Seit Oktober bietet das NFDI-Konsortium Text+ zusätzlich zu seinem fortlaufenden Beratungsangebot eine virtuelle Sprechstunde des Helpdesks an. Sie trägt den Titel „Text+ Research Rendezvous“.

Im zweiwöchigen Rhythmus können Fragen rund um Sprach- und Textdaten zu festen Terminen (dienstags 9–10 Uhr bzw. donnerstags 10–11 Uhr) mit Mitarbeitenden aus Text+ direkt besprochen werden. Für umfangreichere Fragen werden gerne individuelle (Folge-)Termine vereinbart. Eine Anmeldung zur Sprechstunde ist nicht erforderlich.

Bis Ende des Jahres sind die folgenden Termine über Zoom geplant:

14.11., 9–10 Uhr

30.11., 10–11 Uhr

12.12., 9–10 Uhr

Auch im nächsten Jahr folgen Termine entsprechend des Rhythmus.

Wir möchten Euch im Folgenden einige organisatorische Informationen geben:

Wie läuft die virtuelle Sprechstunde ab?

Jede Sprechstunde wird von einer Moderation geleitet und durch zwei Helpdesk-Agent:innen begleitet. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde werden die Anwesenden von der Moderatorin / dem Moderator zu den Beratungsgesprächen auf die Breakout-Räume verteilt. Evtl. Wartezeit im Hauptraum kann z.B. für Diskussionen in der verbliebenen Gruppe genutzt werden.

Wer kann mitmachen?

Alle am Angebot von Text+ interessierten Personen aus allen geisteswissenschaftlichen Fachbereichen, von beliebigen Institutionen, aus In- und Ausland sind herzlich eingeladen, mit ihren Fragen auf die Text+-Agent:innen zuzukommen. Es ist keine Anmeldung nötig.

Was kann ich sonst noch tun?

Wir starten mit der virtuellen Sprechstunde ein niedrigschwelliges Angebot und sind sehr gespannt, wie sich dieses Angebot entwickeln wird. Erzählt der Community von dem Angebot, egal ob lokal oder weltweit: Nutzt Eure Kanäle, um die Zielgruppe(n) von Text+ anzusprechen.

Ich habe noch Fragen zur Sprechstunde.

Wenden Sie sich gerne ans Text+-Helpdesk: https://text-plus.org/contact/

ediarum.MEETUP – nächste virtuelle Veranstaltung am 27.11.2023

dhd-blog - Mi, 11/08/2023 - 11:49

Liebe ediarum-Community, liebe ediarum-Interessierte, liebe Kolleg:innen!

im Namen des Konsortiums Text+ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und des ediarum-Teams an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) laden wir Sie herzlich zum nächsten virtuellen ediarum.MEETUP ein:

am Montag, dem 11. November 2023, 11:00 Uhr s.t.

ediarum.SKOS ist ein Oxygen-Framework zur Erstellung und Verwaltung SKOS-basierter Thesauri und reiht sich in das Baukastenprinzip der ediarum-Module ein. Die Entwicklung fand im Rahmen des DFG-Projektes „Schleiermachers Ästhetikvorlesungen im Kontext. Zur Reflexion und Anwendung digitaler Methoden in der Konstellationsforschung“ in Zusammenarbeit mit Dr. Holden Kelm (BBAW) statt.

Im Projekt wurde ediarum.SKOS eingesetzt, um Schlüsselthemen und Grundbegriffe der Ästhetik Schleiermachers zu organisieren und somit eine Verlaufs- und Kontextuntersuchung der Vorlesungen zu ermöglichen.

Der Vortrag stellt die Entwicklung und Funktionen von ediarum.SKOS vor und skizziert den Einsatz des Frameworks am Beispiel des konkreten Projektes.

 

Bitte melden Sie sich per Mail bei nadine.arndt@bbaw.de an. Der Link zum virtuellen Raum wird zeitnah vor dem Veranstaltungstag verschickt.

Weitere Informationen zum Meetup finden Sie auf der ediarum-Website (https://www.ediarum.org/meetups.html).

Das ediarum.MEETUP ist primär für DH-Entwickler:innen gedacht, die sich zu spezifischen ediarum-Entwicklungsfragen austauschen wollen, jedoch sind auch ediarum-Nutzer:innen und Interessierte herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Viele Grüße
Nadine Arndt im Namen der ediarum-Koordination

ediarum-Workshop, Mi. 29.11.2023 (14–18 Uhr)

dhd-blog - Mi, 11/08/2023 - 11:49

Ediarum.MINUTES.edit – Ein neues Basismodul in der ediarum-Entwicklung für die Edition „Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung“

Basismodul ediarum.MINUTES.edit für den Dokumenttyp „Protokoll“

Ediarum ist eine modular aufgebaute digitale Arbeits- und Publikationsumgebung für digitale Editionen, die seit 2012 von TELOTA an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften entwickelt wird. Sie ermöglicht mittels einer grafischen Arbeitsoberfläche, Transkriptionen von Manuskripten in TEI-konformem XML anzufertigen, diese mit einem Text- und Sachapparat zu versehen, passende Register zu erstellen und sie anschließend im Web zu veröffentlichen.

Der Dokumenttyp „Protokoll“ ist neuartig innerhalb der ediarum-Modulentwicklung: Während mit ediarum.BASE.edit (Basismodul und Kernkomponente) ein „Baukasten“ insbesondere für neugermanistische Editionen existiert, stellt TELOTA mit ediarum.MINUTES.edit nun ein weiteres Basismodul mit entsprechenden Features für Protokoll- und Akteneditionen bereit.

Zielgruppe und Ziele des Workshops
Der Workshop wendet sich an Entwicklerinnen und Entwickler, die im Bereich von digitalen Editionen arbeiten und sich mit ediarum auf technischer Ebene vertraut machen wollen. Sie werden im Workshop angeleitet,

  • mit ediarum.DB ein eigenes Projekt in einer Datenbank einzurichten,
  • die Module ediarum.MINUTES.edit und ediarum.REGISTER.edit für die Eingabe von Datensätzen im Oxygen XML Author zu installieren und
  • ein einfaches, eigenes Erweiterungsframework zu erstellen.

Im Laufe des Workshops können Fragen zu eigenen Projekten besprochen werden.

Voraussetzung für die Teilnahme sind Vorkenntnisse in XML und XPath. Grundkenntnisse von eXist-db und Oxygen XML Author sind von Vorteil, aber nicht unbedingt notwendig.

Technische Voraussetzungen

  • Eigener Laptop
  • Oxygen XML Author-Installation (mind. Version 24) mit gültiger Lizenz
  • Lauffähige eXist-db-Installation (Version 5.3.1 oder 5.4)

Es kann kein individueller technischer Support während des Workshops geleistet werden.

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, ist eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bis zum 22. November 2023 unter ediarum@bbaw.de möglich.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Organisation und die Kosten der Reise, Unterbringung und Verpflegung tragen die Teilnehmenden selbst.

Die Veranstaltung findet anlässlich des Relaunchs der Online-Präsentation „Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung“ statt. Im Rahmen einer Abendveranstaltung mit Podiumsdiskussion unter dem Titel Zwischen Transparenz und Heimlichtuerei: Wie viel Vertraulichkeit braucht demokratische Politik? wird zudem der erste mit ediarum.MINUTES.edit erstellte Jahresband 1975 vorgestellt.

Veranstaltungsort

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)
Konferenzraum 2 (1. OG)
Jägerstraße 22/23
10117 Berlin

Veranstalter: Bundesarchiv und BBAW

Das ediarum-Team freut sich auf Ihre Teilnahme!

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