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RIDE-Preis für die beste Rezension in Band 10

dhd-blog - Di, 09/10/2019 - 11:34

Das Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) freut sich, die Gewinnerin des vierten RIDE-Preises für die beste Rezension in „RIDE 9 – Digital Scholarly Editions of Correspondence“ bekannt zu geben (http://ride.i-d-e.de/issue-10/). Der Preis in Höhe von 250 Euro wird mit großzügiger Unterstützung der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz vergeben (mehr Informationen: http://ride.i-d-e.de/reviewers/ride-award-for-best-review/).

Die Jury der Preisvergabe, bestehend aus Thomas Stäcker (Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt), Roman Bleier (Universität Graz), Frederike Neuber und Markus Schnöpf (beide Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften) – verleiht den Preis diesmal an
Dominik Kasper (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz) für sein Review der „Alfred Escher-Briefedition“ (https://ride.i-d-e.de/issues/issue-10/alfred-escher-briefedition/).*

Begründung:

The excellent review by Dominik Kasper provides a detailed overview of the „Alfred Escher-Briefedition” (Alfred Escher edition of correspondence) by taking into account the context of its creation and the edited materials as well as its technical implementation and web presentation. The reviewer’s discussion of digital methods used in the edition illustrates their application by means of concrete examples, which makes his assessment of the edition very comprehensible for the reader. Even if the review is mostly positive, the reviewer also expresses necessary criticism, such as the deviation from the TEI standard and missing API and download options. By expressing suggestions for improvement at the same time, the review opens up a constructive discussion that is very valuable both for the „Alfred Escher-Briefedition” as well as for other digital editions of correspondence.

* Das Review von Ulrike Henny-Krahmer wurde bei der Preisvergabe nicht berücksichtigt, da die Rezensentin Mit-Herausgeberin von RIDE ist.

Wiss. Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Projektkoordination und Datenmodellierung (Trier, E13, 100%)

dhd-blog - Sa, 08/31/2019 - 17:29

Am Trier Center for Digital Humanities (Fachbereich II) der Universität Trier ist im Rahmen des von der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz geförderten Projektes „MiMoText – Mining and Modeling Text“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Projektkoordination und Datenmodellierung (Entgeltgruppe TV-L E 13, 100%, befristet bis zum 30.6.2022)

Das Trierer Kompetenzzentrum hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1998 zu einem national und international etablierten Zentrum für Digital Humanities entwickelt. Sein Ziel ist es, durch die (Weiter-)Entwicklung und Anwendung innovativer informatischer Methoden und Verfahren geistes- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen zu bearbeiten, neue Forschungsansätze in diesen Fachdisziplinen zu entwickeln und gleichzeitig zur Ausbildung neuer Forschungsfelder und Methodologien in den informatiknahen Fächern beizutragen. Das Zentrum forscht schwerpunktmäßig in den Bereichen Digitale Wörterbücher, Digitale
Edition, Forschungssoftware und quantitative Analyse.

Ziel des Projektes „MiMoText“ ist es, den Bereich der quantitativen Methoden zur Extraktion, Modellierung und Analyse geisteswissenschaftlich relevanter Informationen aus umfangreichen Textsammlungen konsequent weiterzuentwickeln und aus interdisziplinärer (geistes-, informatik- und rechtswissenschaftlicher) Perspektive zu erforschen. Kernanliegen ist es, die konzeptuellen, analytischen, rechtlichen und infrastrukturellen Herausforderungen
für die Entwicklung eines neuartigen Zugangs zu fachwissenschaftlichen Informationen in einem aus verschiedenen Quellen gespeisten Wissensnetzwerk zu adressieren und damit die Arbeitsweisen der
geisteswissenschaftlichen Forschung auf eine neue, datenbasierte Grundlage zu stellen.

Im Rahmen des Projektes umfassen die mit der ausgeschriebenen Stelle verbundenen Aufgaben insbesondere die Koordination des Vorhabens, die konzeptionelle Modellierung der Daten im Wissensnetzwerk und die Betreuung bzw. Umsetzung literaturhistorischer Anwendungsszenarien. Darüber hinaus ist die Stelle in die Ausarbeitung der während der Projektlaufzeit geplanten Drittmittelanträge eingebunden. Im Rahmen eines interdisziplinär aufgestellten Teams arbeitet die Stelleninhaberin/ der Stelleninhaber eng mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Literatur-, Informatik- und Rechtswissenschaften zusammen. Mit der Stelle ist eine Lehrverpflichtung verbunden, die im
Studiengang MSc. Digital Humanities erbracht werden soll.

Was sollten Sie mitbringen?

  • erwartet wird ein sehr gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Digital Humanities und/oder einer modernen Philologie, idealerweise in Kombination mit einer einschlägigen Promotion;
  • wünschenswert sind gute Kenntnisse und/oder Erfahrungen im Bereich von Linked Open Data / Semantic Web;
  • wünschenswert sind außerdem Erfahrungen mit der Arbeit in einem interdisziplinären Team und entsprechende Kommunikationsfähigkeit;
  • erwartet werden gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch, Französischkenntnisse sind von Vorteil
  • hohes Engagement und Flexibilität

Wir bieten

  • die Mitarbeit in einem interdisziplinären, aufgeschlossenen Team
  • Gestaltungsspielraum innerhalb eines innovativen Aufgabengebietes
  • Möglichkeiten zur Fortbildung in Forschung und Lehre an einem Standort mit langer Tradition in den Digital Humanities und starker internationaler Vernetzung

Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt. Die Universität Trier ist bestrebt, die Zahl der weiblichen Beschäftigten zu erhöhen und fordert Frauen ausdrücklich zu einer Bewerbung auf.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung bis zum 20.9.2019 als ein einzelnes PDF-Dokument an Prof. Dr. Christof Schöch (schoech@uni-trier.de).

Weitere Informationen können auch beim Leiter des Projektes, Prof. Dr. Christof Schöch (schoech@uni-trier.de) eingeholt werden.

Homepage: https://www.kompetenzzentrum.uni-trier.de

Die Ausschreibung finden Sie auch hier: https://www.uni-trier.de/index.php?id=12072

Stellenanzeige: Projektmitarbeiterin/Projektmitarbeiter (w/m/d) an der ULB Darmstadt „Digitalisierung des Darmstädter Tagblatts (1740 – 1986) „

dhd-blog - Fr, 08/30/2019 - 09:20

In der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) der Technischen Universität Darmstadt ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Rahmen des Projekts „Eine Darmstädter Zeitung in drei Jahrhunderten – Digitalisierung des Darmstädter Tagblatts (1740 – 1986)“ die Stelle für eine/einen

Projektmitarbeiterin/Projektmitarbeiter (w/m/d)

zu besetzen. Die ausgeschriebene Stelle ist auf 24 Monate befristet.

Das 1986 eingestellte Darmstädter Tagblatt ist eines der ältesten Periodika sowie die am längsten kontinuierlich herausgegebene Tageszeitung im deutschen Sprachraum und fungierte als Leitmedium in Darmstadt und der Region Südhessen. Ziel des Projekts ist es, das Darmstädter Tagblatt zu digitalisieren und die Zeitungstexte nach inhaltlichen Kriterien durchsuchbar zu machen. Technisch kommen dafür eine Layout- bzw. Strukturanalyse und OCR Verfahren zum Einsatz. Im Weiteren ist in Kooperation mit dem Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft der TU Darmstadt eine weitergehende linguistische Erschließung geplant. Die Präsentation der Zeitung soll auf verschiedenen Ebenen erfolgen. Hier ist auch eine Einbindung in einschlägige Portale (insb. das geplante Zeitungsportal der DDB) und Schnittstellen geplant.

Die ULB Darmstadt betreibt seit ca. 10 Jahren Digitalisierungsprojekte und verfügt über umfangreiche Erfahrungen und Kompetenzen, vor allem auch in der Verarbeitung von Zeitungsbeständen.

Aufgabengebiete:

  • Projektmanagement und -organisation
  • Weiterentwicklung bzw. Anpassung des Digitalisierungsworkflows für Zeitungen
  • Konzeption von Schnittstellen zur Dissemination von Daten und Volltexten (REST, OAI-PMH) auf der Grundlage gängiger Metadatenstandards (DC, METS/MODS, TEI, ALTO u.a.)
  • Entwicklung von Konversionsskripten auf der Grundlage gängiger XML Techniken (XSLT)
  • Anpassung der Metadatenstrukturen, Customizing der TEI für die Belange der Annotation von Zeitungsobjekten (insb. ODD und RelaxNG)
  • Qualitätskontrolle, Entwicklung von Verfahren zur Postkorrektur
  • Entwicklung von Verfahren zum Crowdsourcing
  • Pflege der Projektseiten, Dokumentation
  • Technology Watch
  • Kooperation mit externen Projektpartnern,
  • Präsentation des Projektes auf Workshops und Konferenzen

Voraussetzungen:

  • Hochschulabschluss (Master, Diplom oder vergleichbare)
  • Erfahrungen im Bereich Digitalisierung und OCR Workflow (Bildqualität, Layoutanalyse, pattern matching, Intelligent Recognition etc.)
  • Gute Kenntnisse in Webtechniken und Techniken und Formaten der X-Familie (XML, XSLT, etc.) und entsprechenden Werkzeugen
  • Sehr gute Kenntnisse in der Text Encoding Initiative (TEI)
  • Kenntnisse der gängigen bibliothekarischen DV-Anwendungen und Metdatenformate sind von Vorteil (insb. DC, METS, MODS, ALTO)
  • Kenntnisse im Bereich der REST-basierten Schnittstellenentwicklung sind von Vorteil
  • Erfahrungen im Bereich Projektentwicklung und -management
  • Organisatorische Fähigkeiten und Teamfähigkeit
  • Führungskompetenz
  • Großes Engagement, überdurchschnittliche Belastbarkeit sowie ausgeprägte soziale und kommunikative Kompetenz
  • Sehr gute englische Sprachkenntnisse

Wir bieten Ihnen:

  • Eine interessante, vielfältige und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem kompetenten Team
  • Umfangreiche fachbezogene und individuelle Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Einen Arbeitsplatz in zentraler Lage Darmstadts in modernem Ambiente mit einem kollegialen, angenehmen Umfeld
  • Hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr
  • Landesticket Hessen (freie Fahrt im öffentlichen Personennahverkehr in ganz Hessen, sowohl für dienstliche Zwecke als auch für private Fahrten)

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerberinnen oder Bewerber mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV – TU Darmstadt). Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung ausschließlich in elektronischer Form als pdf (bitte als eine Datei mit maximal 5 MB Größe) an die Adresse direktion@ulb.tu-darmstadt.de. Bewerbungs- oder Reisekosten können nicht übernommen werden.

Bewerbungsfrist ist der 22. September 2019.

DARIAH-DE Working Paper Nr. 36 veröffentlicht

dhd-blog - Do, 08/29/2019 - 12:58

Ein neues DARIAH-DE Working Paper ist erschienen!


Frank Grieshaber: „GODOT – Graph of Dated Objects and Texts“ DARIAH-DE Working Papers Nr. 36. Göttingen: DARIAH-DE, 2019. URN: urn:nbn:de:gbv:7-dariah-2019-8-6.

Das Working Paper stellt einen Gazetteer für antike Kalenderdaten vor: Im Zentrum von “Graph of Dated Objects and Texts” (GODOT) steht eine graphenbasierte Modellierung chronologischer Kalenderdaten aus der klassischen Griechisch-Römischen Antike – diese erlaubt ein verlustfreies, flexibles und präzises Aufnehmen aller Bestandteile eines nicht-gregorianischen Datums und nicht nur der Konvertierungen in den Julianischen Kalender, wie sie üblicherweise in Digitalen Editionen bisher vorgenommen wurde. Die stabilen und zitierbaren URIs für Instanzen aus diversen Kalendersystemen können in Digitalen Editionen (Datenbank-basiert oder TEI/XML-basiert) wiederverwendet werden, oder dienen dem Festlegen von Start- und Endpunkten von Periodendefinitionen oder Events.

Möchtet auch ihr einen Beitrag als DARIAH-DE Working Paper zu veröffentlichen? Dann wendet euch gerne an dwp-redaktion@gwdg.de

Stellenanzeige: Wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in (w/m/d) am Institut für Digital Humanities, 100%, TV-L 13

dhd-blog - Mi, 08/28/2019 - 13:02

Am Institut für Digital Humanities der Georg-August-Universität Göttingen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eine_r/eine_s

wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in (w/m/d)

mit 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 39,5 Stunden/Woche) befristet für die Dauer von zunächst drei Jahren zu besetzen. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Ihre Aufgaben
  • Mitwirkung am Forschungsprojekt „EGRAPHSEN“ (s. https://www.uni-goettingen.de/de/598165.html)
  • Mitwirkung an den Lehrveranstaltungen gem. § 31 NHG und bei der Studienberatung
  • Mitarbeit bei der Verwaltung der Studiengänge sowie von Bibliothek und e-Learning-Angeboten
  • Eigene Forschung
Ihr Profil
  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Klassischer Archäologie, bevorzugt mit Promotion
  • Bereitschaft, eine Qualifikationsarbeit mit einem Thema aus dem Bereich der Digitalen Vasenforschung anzufertigen
  • einschlägige Sprachkenntnisse in Englisch

Die Stelle ist zum Teil drittmittelfinanziert und bietet die Möglichkeit zur eigenen Weiterqualifikation. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 17.09.2019 gern auch in elektronischer Form, erbeten an Georg-August-Universität Göttingen, Institut für Digital Humanities, Heinrich-Düker-Weg 12, 37073 Göttingen, E-Mail: mlangne@gwdg.de

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Martin Langner, Telefon:0551/3926790, E-Mail: martin.langner@uni-goettingen.de zur Verfügung.

Hinweis:

Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie im Hinweisblatt zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Stellenanzeige: Wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in (w/m/d) am Institut für Digital Humanities, 65%, TV-L 13

dhd-blog - Mi, 08/28/2019 - 12:58

Am Institut für Digital Humanities der Georg-August-Universität Göttingen ist zum 01.12.2019 die Stelle eine_r/eine_s

wissenschaftliche_r Mitarbeiter_in (w/m/d)

mit 65 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (zzt. 25,87 Stunden/Woche) befristet für die Dauer von zunächst drei Jahren zu besetzen. Die Entgeltzahlung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Ihre Aufgaben
  • Mitwirkung an den Lehrveranstaltungen gem. § 31 NHG und bei der Studienberatung
  • Mitarbeit bei der Verwaltung der Studiengänge sowie von Bibliothek und e-Learning-Angeboten
  • Unterstützung bei den anfallenden IT-Aufgaben
  • Mitarbeit an Forschungsprojekten der Abteilung „Bild und Objekt“
  • Eigene Forschung zur Anfertigung einer Dissertation
Ihr Profil
  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Informatik oder in einer Bildwissenschaft (Klassische Archäologie, Kunstgeschichte, etc.)
  • Erfahrungen im Bereich der Digital Humanities
  • Bereitschaft, eine Qualifikationsarbeit in einem Thema aus dem Bereich der Digitalen Bild- und Objektwissenschaft anzufertigen
  • einschlägige Sprachkenntnisse in Englisch

Die Stelle soll der Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses dienen und bietet die Möglichkeit zur Promotion. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 17.09.2019 gern auch in elektronischer Form, erbeten an Georg-August-Universität Göttingen, Institut für Digital Humanities, Heinrich-Düker-Weg 12, 37073 Göttingen, E-Mail: mlangne@gwdg.de.
Für Rückfragen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Martin Langner, Telefon:0551/3926790, E-Mail: martin.langner@uni-goettingen.de zur Verfügung.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Martin Langner, Telefon:0551/3926790, E-Mail: martin.langner@uni-goettingen.de zur Verfügung.

Hinweis:

Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie im Hinweisblatt zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

DARIAH Code Sprint 2019, Berlin 24.-26.9.2019: A few places left

dhd-blog - Mi, 08/21/2019 - 10:51

The DARIAH Code Sprint 2019 on Bibliographical Metadata will take place from 24.-26.09.2019 in Berlin. A few places are still free. Registration is possible at https://desircodesprint.sciencesconf.org/registration

Although this is already our second DARIAH code sprint it is not exclusively addressed to participants of the first code sprint. Everyone is welcome! An affiliation to coding in the Digital Humanities or general in technological discussions would although be helpful.

We want to link up to the results of the 1st Code Sprint last summer, which created a nice and productive atmosphere and brought together 30 people from very different backgrounds.

We will have three tracks approaching the wider topic of bibliographical metadata from three angles: Data extraction from PDFs (GROBID), data import and processing applying Bibsonomy and data visualization.

More information can be found at: https://desircodesprint.sciencesconf.org/

The code sprint is organised by the DESIR project (DARIAH ERIC Sustainability Refined), an offspring of DARIAH-EU.

Internationale Time Machine-Konferenz am 10./11.2019 im Hygienemuseum in Dresden

dhd-blog - Mi, 08/21/2019 - 07:59

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie herzlich zur Time Machine Conference 2019 (TMC19) einladen, die vom 10. bis 11. Oktober im Deutschen Hygiene-Museum Dresden stattfindet.

Die Konferenz bietet eine exzellente Gelegenheit, sich mit Unternehmen und Wissenschaftler*innen aus ganz Europa zu vernetzen und über die vielfältigen Potenzial von digitalen Technologien für die Erschließung von Kulturerbe in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Kreativ- und Kulturwirtschaft, Unterhaltungs- und Medienwirtschaft, Stadtplanung, Politikgestaltung zu diskutieren. Erleben Sie hochkarätige Referent*innen aus weltweit führenden Wissenschafts-, Technologie- und Kultureinrichtungen und vernetzen Sie sich mit renommierten Vertreter*innen aus Unternehmen, Ministerien und Förderinstitutionen.

Referent*innen sind unter anderem:

•            Frédéric Kaplan (École polytechnique fédérale de Lausanne)

•            Christer Gustafsson (UNESCO ICOMOS)

•            Deborah Papiernik (Ubisoft

•            Jefferson Bailey (Internet Archive)

•            Torsten Hartmann (Bitkom)

•            Harry Verwayen (Europeana)

•            Jens Ohlig (Wikimedia)

Weitere Informationen & Anmeldung: https://conference.timemachine.eu

Eine Anmeldung ist bis zum 27. September möglich.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Es sind daher maximal zwei Teilnehmer je Einrichtung vorgesehen, ebenso wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen. Die Konferenz findet in englischer Sprache statt.

Im Namen des Organisationsteams

Sander Muenster

Open Call: Activating Museum Data for Research, Scholarship, and Public Engagement, 30.09.-03.10.19, Berlin

dhd-blog - Di, 08/20/2019 - 17:21
hosted by Translocations at the Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik at TU Berlin In collaboration with Pitt Rivers Museum Oxford University
  • Application Deadline: 15.09.2019
  • Info Session: 10.09.2019

This workshop launches a collaboration between scholars interested in exploring data of cultural material to pave the way for new visualization tools and scholarship of cultural collections. This collaboration takes the form of a data sprint, a form of data-centered workshop designed to deliver a better understanding of datasets and conducive to formulate research questions based on their complex exploration.

The advent of digitization and digital modes of exhibitions have exacerbated the possible facets of artifacts. Museums digitize their objects with the multiplicity that digital data forms and current technology can produce: objects are reproduced in high resolution images, contextualized with documentation of every exhibition and textual information about the creator’s life and career, and meta-data about all museum operations such as restoration, transport and storing, and provenance, a detailed history of the object before entering the museums’ collection. The networked object appears in the life of the museum’s database. Today we can understand every facet and movement of individual objects, inscribe them into a larger history of the institution with every link that has ever been drawn in exhibitions, press releases, loans, material or art historical descriptions. To date museums display their digital collection with highly curated and restricted access online and a study with complete access to a museum database is unprecedented. We organize data driven workshops with our institutional partners that give our selected group of participants access to their collection database. The data sprint brings together data experts, researchers from disciplines in the humanities with a focus in art history, developers, designers, and museum staff of different institutions. Collectively, participants will explore through data visualization and software development the role, history, and social context of cultural assets in contemporary society. Through the study of the acquisitions, circulation, and preservation of cultural objects we aim to develop new technologies that will allow a ‘distant reading’, a quantitative approach to find abstract patterns as described by Moretti (2015) and a deep dive such as case studies and qualitative analysis of objects in museum data collections.

Eligibility

The data sprint is open to scholars, students and museum personnel. Participants from outside of Berlin will receive a travel stipend subject to the release of the funds. Proposals for the participation should relate to a pedagogical or research project in the digital humanities and museum contexts. For pedagogical proposals, participants may revise an existing course or create a new course in which museum data is incorporated into the syllabus as an outcome of the data sprint. The data sprint will produce new open-source technology that can be used in teaching and research. Participants attending the workshop will be required to write a paper or blog entries that will be published during and after the workshop.

Submitting a Proposal

Proposals not more than one page should provide (a) an introduction to your research interest, (b) a list of possible programming/design skills (including languages and programs) (c) a description of past projects in museum contexts or relevant to the data sprint (d) learning outcomes that are relevant to your research practice.Proposals should be submitted to Dr. Anne Luther until September 15th using the following email address: a.luther@tu-berlin.de

The data sprint is funded with the generous support of Volkswagen Stiftung

See also the PDF version of this open call.

ediarum-Entwickler-Workshop am 5. September 2019

dhd-blog - Do, 08/15/2019 - 16:49

Nach dem gut besuchten ediarum-Entwickler-Workshop im Mai, wird es nun einen weiteren ediarum-Entwickler-Workshop geben, auf dem die neuesten ediarum-Entwicklungen und interessante ediarum-Projekte vorgestellt werden. In einer interaktiven Hands-On-Session wird gezeigt, wie ediarum eingerichtet und für die eigenen Zwecke weiterentwickelt werden kann.

Der Workshop richtet sich sowohl an Interessierte, als auch an Entwickler und Teilnehmer des ersten Workshops, die schon Erfahrungen mit ediarum gesammelt haben, Neues kennenlernen und sich über ediarum austauschen möchten.

Der Workshop findet am Donnerstag, 5. September 2019 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Bei Bedarf und rechtzeitiger Anmeldung können am Freitag, 6. September 2019 individuelle Beratungsgespräche zu einzelnen Projekten geführt werden.

Der Eintritt ist frei. Anmeldungen für den Workshop und die Beratungsgespräche richten Sie bitte an ediarum@bbaw.de.

Das ediarum-Team freut sich auf Ihre Teilnahme!

Programm

Donnerstag, 5.9.2019:

Uhrzeit  Veranstaltung

09.00h – 12.00h  Präsentationen von ediarum-Projekten
12.00h – 13.30h  Gemeinsames Mittagessen
13.30h – 15.00h  Workshop Teil 1: ediarum einrichten
15.00h – 16.30h  Workshop Teil 2: Oxygen XML Author anpassen
16.30h – 18.00h  Workshop Teil 3: Vertiefung und Entwicklungsplan
ganztägig  Posterausstellung zu ediarum-Projekten in der BBAW

Freitag, 6.9.2019:

Sprechstunde zu Projekten mit S. Dumont und Dr. M. Fechner, nach Anmeldung an ediarum@bbaw.de

DH-Kolloquium an der BBAW, 13.9.2019: Martin Grötschel: Digital Humanities – aus der Sicht von Mathematik und Informatik

dhd-blog - Di, 08/13/2019 - 17:39

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW möchten wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Freitag, 13. September 2019, 17 Uhr s.t. im Einstein-Saal der BBAW einladen:

Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Martin Grötschel, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) Digital Humanities – aus der Sicht von Mathematik, und Informatik

Seit der Gründung der Telota-Initiative vor fast 20 Jahren, zu der ich den Anstoß gegeben habe, und speziell seit dem Beginn meiner BBAW-Präsidentschaft 2015 habe ich mich bemüht, dabei zu helfen, dass Werkzeuge der Informatik Einzug in die Geisteswissenschaften finden. Das wichtigste Ziel war zunächst, die Forschungsergebnisse der Akademie digital zu erarbeiten, zu dokumentieren, zu präsentieren und der Allgemeinheit kostenlos und nutzerfreundlich zur Verfügung zu stellen. Hierbei wird Informationstechnik insbesondere als wichtiges und nützliches Hilfsmittel zur Erleichterung der Arbeit, zur Verbesserung der Ergebnisdarstellung und zur Vergrößerung der Reichweite der Forschung eingesetzt. Das war und ist – trotz einiger Widerstände – in vielen Fällen erfolgreich geschehen und war der Anfang dessen, was wir heute mit Digital Humanities (DH) bezeichnen.

Damit sind meiner Meinung nach die Forschungspotentiale bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Was fehlt, ist eine echte wissenschaftliche Zusammenarbeit von Geisteswissenschaftlern mit Mathematikern und Informatikern. Um diese zu erreichen, muss gewährleistet sein, dass beide Seiten in den jeweils eigenen Fächern wissenschaftliche Erträge erzielen.

In meinem Vortrag werde ich auf die Entwicklung des Fachgebietes Operations Research (OR) eingehen, mit dem ich mich über viele Jahre befasst habe. OR entstand in den 1950er Jahren. Viele Wirtschaftswissenschaftler gaben dem OR keine Zukunft, sie bezweifelten noch 20–30 Jahre später, dass Mathematik beispielsweise in der Ökonomie sinnvoll eingesetzt werden kann. Heute ist OR sehr erfolgreich, viele Teilgebiete der Wirtschaftswissenschaften sind von Mathematik und Informatik durchdrungen.

Ich möchte die Parallelen, aber auch die Unterschiede von Digital Humanities und Operations Research erläutern und insbesondere darlegen, was aus meiner Sicht zu einer erfolgreichen Symbiose noch fehlt. Im Kern liegt das daran, dass sich mathematische Modellbildung (ich werde erklären, was das ist) in den Geisteswissenschaften aus verschiedenen Gründen als schwierig erweist – schwieriger als ich mir das gedacht hatte. Dazu ist es mit Blick auf die Geisteswissenschaften zum einen notwendig, dass Informatik, Mathematik, Softwareentwicklung und angrenzende Gebiete innerhalb gemeinsamer Projekte nicht länger vornehmlich als Dienstleister, insbesondere zur Lösung infrastruktureller Probleme, angesehen werden. Dienstleister denken nicht mit! Zum anderen fehlt m. E. in der geisteswissenschaftlichen Forschung das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer stärkeren Konkretisierung und v. a. Formalisierung (bzw. Modellierung) der eigenen Forschungsfragen. Erst dadurch wird Quantifizierung (und somit Bearbeitung durch Mathematik, Statistik, Informatik) möglich. Sind beide Voraussetzungen gegeben, können gemeinsame Projekt auf Augenhöhe für beide Seiten gelingen. Es gibt bereits Lichtblicke, vornehmlich in der Archäologie und der Linguistik. Einige werde ich erwähnen.

Ich hoffe, mit meinem Vortrag Anregungen geben zu können, wie die Digital Humanities weiter gestärkt werden können. Das Ziel muss sein, wissenschaftliche Ergebnisse zu erzielen, die mit anderen Methoden nicht erhalten werden können.

Die Veranstaltung findet im Einstein-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin statt.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir Sie um Anmeldung per E-Mail an: DH-Kolloquium@bbaw.de.

Grant Writing Manager Legal Affairs (m/w/div), 100% TV-L EG 13, befristet auf 12 Monate am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz

dhd-blog - Di, 08/13/2019 - 16:28

Zum 1. Oktober 2019 besetzt das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz eine Stelle als

Grant Writing Manager Legal Affairs (m/w/div)

(100% TV-L EG 13, befristet auf 12 Monate)

zur Mitarbeit an der Ausarbeitung eines englischsprachigen Antragstexts für das Projekt RESILIENCE (Religious Studies Infrastructures: Libraries, Experts, Nodes and Centres in Europe).

RESILIENCE ist ein EU-finanziertes Infrastrukturprojekt, das religionsbezogene Forschungsdaten der Öffentlichkeit und der Forschung weltweit digital zur Verfügung stellen will. In diesem paneuropäischen Projekt arbeiten zwölf Universitäten und Forschungseinrichtungen aus ganz Europa zusammen. Das IEG übernimmt in der vorbereitenden Phase besonders die Erstellung eines Governance- und Nachhaltigkeitskonzepts, zu dem die rechtlichen Rahmenbedingungen des Access Managements, des Escalation Managements, des Personalwesens und der Datensicherheit gehören.

Aufgaben:
  • Leitung des Work Packages „Governance Model“ und Erstellung von Nachhaltigkeitsplänen in den Bereichen Nutzung, Daten und Personal
  • regelmäßige Ergebniskontrolle und Bericht an die Institutsleitung
  • Organisation und Durchführung von Online-Meetings mit den Projektbeteiligten
  • Teilnahme an Online-Konferenzen aller Beteiligter und gelegentliche Dienstreisen
  • Korrespondenz mit den Projektbeteiligten im Auftrag der Institutsleitung.
Anforderungen:
  • einschlägige Berufsausbildung oder Studium (z.B. im Bereich Arbeitsrecht, Medienrecht oder Organisationsmanagement; juristisches Staatsexamen nicht erforderlich)
  • sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • gute Deutschkenntnisse
  • Berufserfahrung im Rechtswesen oder internationalen Management
  • Erfahrung in der Erstellung und kollaborativen Bearbeitung von Tabellen und Textdokumenten
  • Teamfähigkeit und selbstständiges Arbeiten auch unter Termindruck
  • Erfahrung bei der Mitwirkung an Drittmittelanträgen erwünscht.

Arbeitsort ist Mainz. Das IEG fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und setzt sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Frauen werden besonders zur Bewerbung aufgefordert. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Fragen richten Sie bitte an den Forschungskoordinator des IEG, Dr. Joachim Berger (berger@ieg-mainz.de).

Ihre Bewerbung senden Sie bitte (mit CV und Zeugnissen) unter Angabe der Kenn.-Nr. IEG-RESILIENCE-GWM-LA-2019 bis zum 30.08.2019 (keine Ausschlussfrist) per E-Mail an die Personalabteilung des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte (bewerbung@ieg-mainz.de); bitte fassen Sie alle Unterlagen in einer Datei (PDF) zusammen.

Wissenschaftliche/r Koordinator/in (m/w/div), frühestens ab 1. Oktober 2019, am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz

dhd-blog - Di, 08/13/2019 - 16:19

In der von Bund und Ländern geförderten Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) werden Datenbestände in einem aus der Wissenschaft getriebenen Prozess systematisch erschlossen, langfristig gesichert und über Disziplinen- und Ländergrenzen hinaus zugänglich gemacht. In diesem Rahmen soll mit NFDI4Memory ein Konsortium für die historisch arbeitenden Geisteswissenschaften aufgebaut werden, in dem Universitäten und außeruniversitären Institute, Archiven, Museen und Bibliotheken sowie Infrastruktur- und Forschungseinrichtungen zusammenwirken (vgl. http://bit.ly/NDFI4Memory_LoI).

Zur Beantragung und Implementierung des NFDI4Memory-Konsortiums ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt, frühestens ab 1. Oktober 2019, am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz

eine Vollzeitstelle (TV-L EG 13) als

wissenschaftliche/r Koordinator/in (m/w/div)

zu besetzen. Die Stelle ist zunächst bis zum 30.06.2021 befristet. Eine Weiterbeschäftigung im Rahmen eines erfolgreich etablierten NFDI-Konsortiums wird angestrebt.

Tätigkeitsprofil

Sie koordinieren die arbeitsteilige, überregional vernetzte Erstellung des Förderantrags für das NFDI4Memory-Konsortium (bis Oktober 2020) und bereiten dessen betriebsfähige Einrichtung vor (bis Juni 2021), unter anderem durch

  • Konzeption und Aufbau einer Governance-Struktur
  • Steuerung der konzeptionellen Arbeit und der Entscheidungsprozesse im Konsortium
  • Organisation von Videokonferenzen und Workshops
  • Redaktion des Förderantrags
  • Kommunikation mit Zuwendungsgebern/-innen und der wissenschaftlichen Community
  • Abstimmung mit den weiteren geistes- und kulturwissenschaftlichen NFDI-Initiativen in Deutschland.
Anforderungsprofil
  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium
  • Erfahrung in der Beantragung von drittmittelgestützten Verbundprojekten
  • ausgesprägte organisatorische und kommunikative Fähigkeiten, nachgewiesen durch einschlägige Berufserfahrung im Projektmanagement
  • Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen für Forschungsdaten
  • Vertrautheit mit geisteswissenschaftlichen Methoden und den Digital Humanities
  • sehr gute Englischkenntnisse.

Das IEG fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und setzt sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Frauen werden besonders zur Bewerbung aufgefordert. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Fragen richten Sie bitte an den Forschungskoordinator des IEG, Dr. Joachim Berger (berger@ieg-mainz.de).

Ihre Bewerbung senden Sie bitte (mit CV, Zeugnissen und ggf. Arbeitsproben) unter Angabe der Kenn.-Nr. NFDI4Memory-2019 bis zum 15.09.2019 (keine Ausschlussfrist) per E-Mail an die Personalabteilung des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte (bewerbung@ieg-mainz.de); bitte fassen Sie alle Unterlagen in einem PDF zusammen.

Referentenstelle mit Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit und Wissensmanagement (Entgeltgruppe 13 TV-L)

dhd-blog - Mo, 08/12/2019 - 17:11

Der Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII) ist ein wissenschaftspolitisches Beratungsgremium, das Bund und Länder in Fragen der Weiterentwicklung wissenschaftlicher Informationsinfrastrukturen berät. Die 24 ehrenamtlich tätigen Mitglieder werden von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) berufen. Der Rat wird durch eine Geschäftsstelle an der Universität Göttingen betreut.

In der Geschäftsstelle ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Referentenstelle mit Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit und Wissensmanagement – Entgeltgruppe 13 TV-L

in Vollzeit zu besetzen (zzt. 39,8 Stunden/Woche). Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.10.2022.

Aufgaben

Als Referent_in der Geschäftsstelle sind Sie eingebunden in die inhaltliche und organisatorische Unterstützung der Projekte, die der RfII bearbeitet. Die Aufgaben umfassen:

  • die Vor- und Nachbereitung der Gremientreffen
  • fachliche Recherchen, Literaturauswertungen, Konzeption von Fachgesprächen und Workshops
  • den Entwurf von Berichten, wissenschaftspolitischen Analysen und Empfehlungstexten
  • die Unterstützung der Geschäftsstellenleitung bei der organisatorischen Planung und Umsetzung der Arbeit des Rates

Mit einem Anteil von ca. 50 % der Arbeitszeit übernehmen Sie zudem Aufgaben in der Öffentlichkeitsarbeit und im Wissensmanagement:

  • Redaktionelle Betreuung des Info Tickers und weiterer Online-Aktivitäten des RfII
  • Verbreitung der RfII-Publikationen und begleitende Kommunikationsaufgaben/PR
  • Pflege des Wissensmanagementsystems der Geschäftsstelle (Citavi)
Voraussetzungen
  • abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulbildung, bevorzugt mit Promotion
  • Praxiserfahrung in der Wissenschaftsvermittlung
  • rasche, fach- und themenübergreifende Auffassungsgabe und ausgeprägte analytische Fähigkeiten
  • Schreibtalent und sichere Kommunikation
  • Engagement und Belastbarkeit
  • Exzellente Englischkenntnisse (entsprechend C1 oder höhr)
Darüber hinaus sind von Vorteil:
  • journalistische Erfahrung oder Qualifizierungen im Bereich Wissenschaftskommunikation
  • Erfahrungen im Bereich Informationsmanagement
  • weitere Fremdsprachenkenntnisse (z.B. Französisch)
  • sehr gute Kenntnisse in MS Office (inkl. Access, Excel), Citavi bzw. anderen Datenbankanwendungen

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug. Eine Beschäftigung in Teilzeit ist möglich.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 05.09.2018 per E-Mail erbeten an:

Geschäftsstelle des Rates für Informationsinfrastrukturen (RfII)

c/o Universität Göttingen

Papendiek 16

37073 Göttingen

E-Mail: info@rfii.de

Bei Fragen kontaktieren Sie gern die Leiterin der Geschäftsstelle, Dr. Barbara Ebert (Tel. 0551/39-27051).

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für die Abteilung Digital Humanities am DHI Paris

dhd-blog - Do, 08/08/2019 - 10:24

Das Deutsche Historische Institut Paris plant, seinen Schwerpunkt im Bereich der Digital Humanities auszubauen. Wir suchen deshalb befristet für max. drei Jahre eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in.

Die Aufgaben umfassen:

  • die Weiterentwicklung, Vernetzung und Dokumentation bestehender Onlineprojekte und Daten-banken des Instituts,
  • die Konzeption, Koordinierung und Beantragung von Drittmittelanträgen (bes. Wissenschaftskommunikation, digitale Editionen) für Projekte des DHIP bei nationalen und internationalen Fördererinstitutionen,
  • die Unterstützung der Forschenden des DHIP bei Konzeption und Umsetzung ihrer digitalen Projekte, insbesondere in den Bereichen digital gestützte Inhaltsanalysen, Visualisierung und Forschungsdatenmanagement,
  • eine aktive Mitarbeit in der Abteilung (Organisation von Veranstaltungen, gutachterliche Tätig-keit, Mitbetreuung von Stipendiaten und Stipendiatinnen etc.).

Die Durchführung eines eigenen Forschungsprojekts, das entweder systematisch Verfahren und Methoden der Digital Humanities anwendet oder diese selbst zum Erkenntnisgegenstand hat, ist ausdrücklich erwünscht.

Wir erwarten:

  • eine Promotion im Bereich der Geistes- und Kulturwissenschaften oder Digital Humanities,
  • eine mehrjährige Berufserfahrung und/oder Forschungstätigkeit im Bereich der Digital Humanities,
  • nachgewiesene Informatikkompetenzen, insbes. Kenntnisse in mindestens einer Programmiersprache (z.B. Python oder PHP) und Erfahrungen in der Modellierung und Visualisierung geisteswissenschaftlicher Forschung,
  • Kenntnisse/Erfahrungen im Bereich geisteswissenschaftlicher Forschungsinfrastrukturen und des Forschungsdatenmanagements,
  • Kenntnisse der nationalen und internationalen Förderlandschaft, Erfahrungen in der Drittmittelakquise erwünscht,
  • eine hohe Kommunikationskompetenz und Teamfähigkeit,
  • muttersprachliche Kenntnisse in Deutsch, Französisch oder Englisch, gute Kenntnisse der anderen zwei Sprachen.

Wir bieten:

  • große eigene Gestaltungsspielräume zur Entwicklung eines internationalen wissenschaftlichen Profils durch Forschung, Veranstaltungen, Kooperationen mit Partnerinstitutionen, eigene Drittmittelprojekte etc.,
  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team,
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
  • eine Bezahlung nach dem Vergütungsschema der Deutschen Botschaft Paris für französische Arbeitsverträge (»lokal Beschäftigte«), bei entsprechender Voraussetzung in der Entgeltgruppe H1 (brutto ab 3.945 Euro monatlich, bei nichtfranzösischer Nationalität erfolgt eine Versteuerung in Deutschland),
  • eine Anstellung in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Bewerbungsfrist: 15. September 2019

Ausschreibung auf der Website des DHIP

DARIAH-DE: Veranstaltungen 2019

dhd-blog - Mi, 08/07/2019 - 16:24

DARIAH-DE unterstützt die digital Forschenden und Lehrenden Geistes- und KulturwissenschaftlerInnen auf vielfältige Weise. Zu diesem Zweck richten die einzelnen Partner in DARIAH-DE unter anderem Veranstaltungen zu verschiedenen Aspekten des digitalen Forschens und Lehrens aus:

Im Jahr 2019 bieten die Partner aus DARIAH-DE folgende Veranstaltungen an:

  • Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung (Marburg): Forschungsdatenmanagement praktikabel gestalten, 20.-21.08.2019, Marburg
  • Leibniz Institut für Europäische Geschichte: ToolBox 4 Digital Literacy. Analysing and visualising historical data, 25.09.2019, Mainz
  • Akademie der Wissenschaften und der Literatur: XML2RDF – Extrahieren von RDF-Statements aus TEI XML mittels XTriples, 19.-20.11.19, Mainz

Wir freuen uns auf eure rege Teilnahme.

Ausschreibung Referentin/Referent (w/m/d) für Forschungsdaten

dhd-blog - Mi, 08/07/2019 - 09:47

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen

Referentin/Referenten (w/m/d) für Forschungsdaten

Die Max Weber Stiftung (www.maxweberstiftung.de) unterhält zehn Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen in 15 Ländern. Sitz der Stiftung ist Bonn. Weltweit werden über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert.

Seit mehreren Jahren kümmert sich die Geschäftsstelle verstärkt um Forschungsdaten und digitale Forschungsinfrastrukturen. Das Kuratieren von digitalen Editionen und Datenbanken sowie vielfältige Dienste für die Digital Humanities (DH) gehören zum Portfolio der stiftungsweiten Publikationsplattform perspectivia.net. Für die Weiterentwicklung und Betreuung dieser Angebote suchen wir eine Referentin/einen Referenten (TVÖD Entgeltgruppe 13, unbefristet).

Welche Aufgaben erwarten Sie?

  • Sie betreuen digitale Forschungsprojekte (life cycle management).
  • Sie beraten Forschende unserer Institute hinsichtlich digitaler Technologien und Methoden, dazu gehören die Konzeption und Auswahl der Forschungsinfrastruktur sowie das Management und die Publikation von Forschungsdaten; das bezieht auch die Mitarbeit bei Projektanträgen mit ein.
  • Sie beteiligen sich konzeptionell und planerisch an der Fortentwicklung von perspectivia.net, besonders in den technischen Infrastrukturen und bei den Serviceangeboten.
  • Sie stehen in stetigem Austausch mit den Forschenden und DH-Beauftragten an unseren Instituten; gleichzeitig sorgen Sie für die Verbindung zur DH-Community und Infrastrukturlandschaft in Deutschland.
  • Sie organisieren die Arbeit im stiftungsweiten Arbeitskreis DH, zu dem auch ein jährlicher Workshop gehört, und halten den Kontakt zum stiftungsweiten Arbeitskreis IT.
  • Sie reflektieren Ihre Arbeit in Veröffentlichungen.

Ihr Profil?

Voraussetzungen:

  • ein überdurchschnittlicher wissenschaftlicher Abschluss (Master oder Promotion) in einem geistes-, sozial- oder (mit DH-Ausrichtung) informationswissenschaftlichem Fach
  • Interesse und Begeisterungsfähigkeit für die unterschiedlichen Forschungsfragen der MWS-Institute und sicheres Bewegen in interdisziplinären Projektkontexten
  • nachgewiesene einschlägige Projekterfahrungen, möglichst mit Konzeptionierungs- und Koordinierungsaufgaben
  • einschlägige IT-Kompetenzen, v.a. in den Bereichen Webtechnologien, X-Technologien und Softwarearchitekturen
  • sehr gute Kenntnisse im Bereich Forschungsdatenmanagement sowie in den Methoden und Konzepten der DH
  • Sichere Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wünschenswert:

  • Veröffentlichungen im Bereich der DH
  • Kenntnisse in mindestens einer Skriptsprache
  • Erfahrungen in der Beantragung von Forschungsprojekten

Was wir bieten:

  • Mitgestaltung der dynamischen DH-Entwicklung der MWS
  • Abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit in einem interdisziplinären, internationalen Umfeld
  • Kollegiale Zusammenarbeit und Austausch in einem sympathischen Team
  • Möglichkeit zum Erwerb eines Jobtickets für den VRS

Die MWS fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Die Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich am 11. September in Bonn stattfinden. Bei Verhinderung an diesem Termin weisen Sie bitte schon in der Bewerbung darauf hin.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen ab dem 6. August Dr. Michael Kaiser (kaiser@maxweberstiftung.de und Tel. 0228/37786-24) zur Verfügung. Ihre elektronische Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen in einem PDF bis zum 1. September 2019 an: bewerbung_forschungsdaten@maxweberstiftung.de

DHd – Call for Hosts 2021 und 2022

dhd-blog - Mo, 08/05/2019 - 23:51

DHd20xx ist die jährliche, internationale Fachtagung der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd, http://dig-hum.de) und die führende wissenschaftliche Konferenz für die Digital Humanities im deutschen Sprachraum. Die erste Tagung fand 2014 an der Universität Passau statt, die weiteren Stationen waren 2015 an der Karl-Franzens-Universität Graz, 2016 an der Universität Leipzig, 2017 an der Universität Bern, 2018 an der Universität zu Köln und 2019 an den Universitäten Mainz und Frankfurt /Main. Die DHd2020 wird von der Universität Paderborn ausgerichtet.

Der Fachverband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum bittet nun um Bewerbungen um die Ausrichtung für die achte und für die neunte Tagung (DHd2021 und DHd2022). Die Ausschreibung für beide Jahre soll für Veranstalter und Verband größere Planungssicherheit ermöglichen. Da der Fachverband anstrebt, die Konferenz wechselnd in Deutschland und außerhalb Deutschlands zu veranstalten, die letzten Tagungen aber in Deutschland ausgerichtet wurden, freuen wir uns für 2021/2022 besonders über Bewerbungen von Einrichtungen außerhalb Deutschlands.

Die ersten Auflagen der Konferenz haben bis zu 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum und angrenzenden Ländern angezogen. Die Tagungsprogramme sahen jeweils zwei Tage für Workshops und drei Tage für das Hauptprogramm bestehend aus Plenarvorträgen, parallelen Sektionen mit wissenschaftlichen Vorträgen, Paneldiskussionen und Posterpräsentationen vor. Die Einführung neuer Formate ist in Abstimmung mit dem Verband und dem Programmkomitee möglich.

Das wissenschaftliche Programm der Tagung wird durch ein vom Fachverband eingesetztes internationales Programmkomitee auf Grundlage eines Call for Papers und eines anschließenden Review-Verfahrens erstellt. Die ausrichtende Institution ist verantwortlich für die Bereitstellung der Tagungsräume und aller notwendigen Infrastruktur, für die Organisation und Sicherstellung des reibungslosen Ablaufs der Tagung, die Organisation von Social Events und die Einrichtung und Pflege einer Tagungs-Website sowie die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort. Die Veranstaltung firmiert unter dem Titel „DHd 2021 bzw. 2022, Veranstaltungsthema, Jahrestagung des Verbandes Digital Humanities im deutschsprachigen Raum, ausgerichtet von ####.“ Bei der Erstellung der Tagungs-Website und allen PR-relevanten Maßnahmen bitten wir um kontinuierliche Abstimmung mit dem Tagungskoordinator des Verbandes.

Die Tagung finanziert sich über Teilnehmergebühren und von der ausrichtenden Institution bereitgestellte oder über Sponsoren eingeworbene finanzielle Mittel. Die erhobene Tagungsgebühr ist mit dem Vorstand des Fachverbandes abzustimmen und soll vier Kategorien umfassen: reguläre und ermäßigte Mitglieder des DHd (letztere im Sinne der Regelung zur ermäßigten Mitgliedschaft im DHd-Verband) sowie reguläre und ermäßigte Nicht-Mitglieder des DHd. Die Tagungsgebühr muss für Nicht-Mitglieder mindestens die Tagungsgebühr für Mitglieder des DHd zuzüglich des Mitgliedsbeitrags plus mindestens 5 Euro betragen, wobei die jeweils relevante Beitragskategorie berücksichtigt werden muss.

Die Bewerbung um die Ausrichtung der DHd2021 bzw. 2022 soll umfassen:

  • einen Vorschlag für ein Tagungsmotto sowie einen Terminvorschlag (bevorzugt im Zeitraum Februar bis April). Bei der Terminplanung soll auf potentiell konkurrierende Konferenzen geachtet und der Termin frühzeitig auf der Website bekanntgegeben werden.
  • einen Überblick über die für die Konferenz bereitgestellte Infrastruktur (vor allem Tagungsräume für Workshops, parallele Sektionen und Plenarveranstaltungen)
  • Aussagen über die Unterstützung der Ausrichtung vor Ort (z.B. durch die Universitätsleitung)
  • eine Aussage über die Verwendung von Management- und Bezahlsystemen (z.B. Conftool)
  • Angaben zur die Erreichbarkeit des Tagungsortes (bzw. ggf. der Tagungsorte) und die Verfügbarkeit von Unterkünften (inkl. Preisschätzungen)
  • Ideen für Social Events
  • Vorschläge zur Erreichung einer hohen Sichtbarkeit der Tagung
  • Vorschläge zur Förderung von NachwuchswissenschaftlerInnen (inkl. Studierende)
  • eine vorläufige Kostenkalkulation und Vorstellungen über die Tagungsgebühr
  • schließlich die Angabe ob der Bewerbungsvorschlag für 2021, für 2022 oder offen für beide Jahre gilt.

Bewerbungen werden bis 10. November 2019 entgegen genommen (formlos per E-Mail an Lisa Dieckmann: lisa.dieckmann@uni-koeln.de). Die Vergabe der beiden Tagungen erfolgt durch den Vorstand des Fachverbandes bis spätestens 30. November 2019. Für Rückfragen steht die Tagungskoordinatorin im Vorstand des Fachverbandes, Lisa Dieckmann, zur Verfügung.

Einfluss und Nutzbarkeit von digitalen Forschungsinfrastrukturen

dhd-blog - Mo, 08/05/2019 - 10:32

Die Nutzung von Computern und digitalen Methoden ist in der täglichen Praxis der Geisteswissenschaften fest verankert. Von der Erstellung einer Sammlung, über Bildanalysen, Text-Annotierung, bis hin zu Netzwerk-Analysen für die Ideengeschichte, keiner dieser Bereiche wird heutzutage noch ohne Computer angegangen.

Dies bringt Themen, die ursprünglich in der Software-Entwicklung angesiedelt waren, in den Fokus der Geistes- und Kulturwissenschaften. So stellt sich zum Beispiel die Frage nach der Nachhaltigkeit einer Software-Entwicklung für ein geisteswissenschaftliches Forschungsvorhaben oder welchen Best-Practice-Maßstäben dabei gefolgt werden sollte.

Ein wichtiger Faktor bei solchen Überlegungen ist die Möglichkeit, den Erfolg und die Nützlichkeit dieser digitalen Ansätze in den Geisteswissenschaften zu validieren.

Während der zweiten und dritten Förderphase von DARIAH-DE wurden verschiedene Ansätze zur Messung und Auswertung dieser Faktoren zusammengetragen und in eine übersichtliche Messanleitung gegossen, die Impactomatrix, zugänglich auf Github. So konnten Faktoren identifiziert werden, die den sogenannten Impact eines Werkzeuges oder eines Dienstes messen können, sowie Kriterien, mit deren Hilfe der Impact beeinflusst werden kann. In einer Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Service Life Cycle in DARIAH-DE III wurden Best-Practice Anforderungen entwickelt und gegen Ende der Förderphase bei den verschiedenen Projekten abgefragt.

Auf Grundlage dieser Fragebögen wurde dann eine Datenauswertung vorgenommen um eine Übersicht über die gesamte DARIAH-DE Infrastruktur zu erhalten und so Bereiche aufzudecken, die den Einfluss und die Anwendbarkeit der Infrastruktur verbessern können.

Diese Auswertung wurde in zwei Schritten vorgenommen. Als erstes wurden die Fragen der AG SLC den verschiedenen Impact-Bereichen zugeordnet. Diese Zuordnung wurde als Tabellen in Meiners 2019 veröffentlicht. Die anschließende Auswertung der Tabellen erfolgte in der Programmiersprache Python, in einem ausführlich kommentieren Jupyter Notebook, das als Roh-Datei in Vogl 2019 veröffentlicht wurde.

Um die Auswertung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen wurde zusätzlich zu dem DARIAH Bericht R 1.1.2 ein Paper mit einer detailierten Beschreibung der einzelnen Auswertungsschritte in englischer Sprache in der Reihe DARIAH-DE Working Paper veröffentlicht, siehe Vogl et al. 2019, das hoffentlich eine Grundlage für weitere Diskussionen dieser komplexen Fragen sein kann.

Bibliographie
  • Meiners, Hanna-Lena. 2019. “Evaluation SLC Attributes.” DARIAH-DE. https://doi.org/10.20375/0000000b-d8c9-f.
  • Vogl, Malte. 2019. “Analysis of Impact and Usability – Notebook.” DARIAH-DE. https://doi.org/10.20375/0000-000B-D8CB-D.
  • Malte Vogl, Hanna-Lena Meiners, Klaus Thoden, Michael Haft, Oliver Schmid: „Impact and usability for digital humanities research infrastructures“. DARIAH-DE Working Papers Nr. 34. Göttingen: DARIAH-DE, 2019. URN: urn:nbn:de:gbv:7-dariah-2019-6-4URL: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl/?dariah-2019-6

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (PostDoc), TV-L E 13, 100%, am Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung h (frühestens zum 01.10.2019)

dhd-blog - Do, 08/01/2019 - 13:48

Das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) in Braunschweig sucht frühestens zum 01.10.2019

eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (Vollzeit).

Die Stelle wird nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages der Länder (TV-L) vergütet und ist nach den Möglichkeiten des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) voraussichtlich auf drei Jahre befristet. Die Beschäftigung erfolgt vorbehaltlich der Bewilligung durch den Zuwendungsgeber.

Das GEI ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft, das Forschung, Forschungsinfrastrukturleistungen und Wissenstransfer im Bereich kulturwissenschaftlich-historischer Bildungsmedienanalyse und -dokumentation eng miteinander verbindet und in hohem Maße international tätig ist.

Zu Ihren Aufgaben gehören:
  • die Konzeption, Koordinierung und Durchführung einer Analyse zur Demokratiebildung in deutschen Schulbüchern
  • die Koordination und Begleitung der Digitalisierung und Erstellung digitaler Werkzeuge aus fachwissenschaftlicher Perspektive
  • Koordination der Kooperation mit dem Verbundpartner
  • die Publikation Ihrer Forschungsergebnisse in Fachzeitschriften oder anderen Publikationsformaten mit wissenschaftlicher Qualitätssicherung
  • aktive Mitarbeit in der Abteilung
Zu den Anforderungen an Sie zählen:
  • eine abgeschlossene Promotion in den Geistes- und Sozialwissenschaften, insbesondere der Erziehungs- oder Politikwissenschaften
  • wissenschaftliche Expertise in mindestens einem oder mehreren der folgenden Themenfelder: Digital Humanities, Bildungsforschung, Bildungsmedienforschung oder politische Bildung
  • eigenverantwortliches und systematisches Arbeiten, Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität und Teamgeist
Idealerweise verfügen Sie über:
  • Erfahrungen in der Analyse von Schulbüchern
  • Erfahrungen im Projektmanagement
  • Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit und der Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen
  • Erfahrungen mit der Erstellung wissenschaftlicher Veröffentlichungen

Wir bieten Ihnen eine verantwortliche und vielseitige Tätigkeit in der Abteilung Wissen im Umbruch eines renommierten Forschungsinstituts und unterstützen Sie mit Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Der Arbeitsort ist Braunschweig.

Wir ermöglichen eine flexible Gestaltung der Arbeitszeit unter Berücksichtigung der jeweiligen arbeitsorganisatorischen Situation. Das GEI versteht sich als familienfreundliche Einrichtung und fördert die berufliche Gleichstellung aller Personen. Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sowie von Personen mit Zuwanderungsgeschichte werden ausdrücklich begrüßt. Bei gleicher Eignung erhalten Schwerbehinderte den Vorzug. Ein Nachweis über die Behinderung ist in Kopie beizufügen.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige schriftliche Bewerbung ausschließlich elektronisch mit den üblichen Unterlagen als zusammenhängende PDF-Datei (max. 9 MB) bis zum 25.08.2019 mit Angabe des Kennwortes: „DemoS“ an: bewerbung@leibniz-gei.de.

Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Marcus Otto (otto@leibniz-gei.de, Tel.: 0531/590990-298) oder Frau Kathrin Henne (henne@leibniz-gei.de, Tel.: 0531/590990-351).

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