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Das Cosmotool – Ein DH-Einstiegswerkzeug zum Entdecken und Visualisieren biographischer Momente

dhd-blog - Fr, 11/08/2019 - 13:56

Geburt, Lehre, Reise, Heirat, Wirkungsstätte, Tod: Diese Lebensstationen klingen doch nach einem typischen Vortragsabschnitt über eine historische Person, richtig? Falls dir in nächster Zeit ein solcher Vortrag bevorsteht und du deiner „klassischen“, geisteswissenschaftlichen Präsentation ein bisschen DH-Glanz verleihen möchtest, dann probiere doch das DARIAH-DE Cosmotool einmal aus! Für deinen Einstieg in die Digital Humanities ist dieses Tool genau das richtige, da erste Erfolge nicht lange auf sich warten lassen. 

Das Cosmotool ist ein digitales Werkzeug, das biographische Angaben zu einzelnen Personen aus öffentlich zugänglichen Quellen erschließt, zusammenfasst und visualisiert. Damit ist es ein innovatives Werkzeug, das Natural Language Processing einsetzt. Als Quellen nutzt es insbesondere Wikidata und Wikipedia. Die Nutzung dieser Quellen siehst du kritisch im wissenschaftlichen Kontext? Das ist auch richtig. In der wissenschaftlichen Praxis musst du deine Quellen immer kritisch prüfen. Wenn du dabei Fehler findest, solltest du nicht zögern, sondern zur Verbesserung beitragen und so die Qualität der Daten mitgestalten. Damit befindest du dich übrigens in guter Gesellschaft: Immer mehr Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler tragen aktiv zur Wikipedia sowie jene aus den Digital Humanities ganz besonders zu Wikidata bei.

Um Personen über das Cosmotool zu finden, stehen zwei Suchfunktionen zur Verfügung: Die Personensuche und die Wortlistensuche.

Personensuche

Das Tool stellt dir mit nur wenigen Klicks die Lebensstationen diverser historischer Personen auf einer Art Zeitstrahl dar und visualisiert gleichzeitig deren Bewegungsprofil auf einer Landkarte.

Was du dafür genau tun musst:

  1. Gehe auf die Website des Cosmotools und suche nach der gewünschten Person.
  2. Wähle die Person aus der Liste aus.
  3. Fertig. Das Ergebnis kannst du nun in deine Präsentation einbinden. Was, das wars schon?
Screenshot Cosmotool

Natürlich ist diese Funktion nicht die einzige des Cosmotools. Dazu erfährst du später mehr. Zunächst noch ein paar Tricks, um das Ergebnis zu optimieren:

Die gesuchte Person wurde über die Personensuche nicht gefunden? Dann kannst du sie über die unten vorgestellte Wortlistensuche finden. Dort gibst du ebenso wie in der Personensuche den Namen und zur besseren Eingrenzung Beruf oder Geburtsjahr ein, um sie zu finden.

Möchtest du mehr Daten visualisiert bekommen? Für den Fall, dass dir das angezeigte Ergebnis nicht ausreicht, etwa weil nur Geburts- und Todestag angezeigt werden, kannst du eigens Recherchiertes ins Wikidata eintragen und so für mehr Daten sorgen.

Screenshot Wikidata

Wie gesagt, das Cosmotool kann noch mehr. Weiter geht’s also:

Wortlistensuche

Wenn du dich für weitere Personen aus dem selben Wirkungskreis interessierst, kannst du mittels der Wortlistensuche nach Personen einer Gruppe suchen. Beispiel: Suchst du nach spanischen Hofkünstlern, kannst du in das Feld Positivterme die Begriffe Hofkünstler+Spanien eingeben. Dadurch erhältst du eine Liste von Personen, auf die diese Eigenschaften zutreffen. Eingrenzen kannst du die Liste, indem du in das Feld der Negativterme ebenfalls Eingaben machst. Suchst du beispielsweise explizit nach Malern, aber nicht nach Architekten, Bildhauern und Druckgrafikern, kannst du diese Begriffe dort eintragen und somit bei der Suche ausschließen. Bitte bedenke, dass die Suche des Cosmotools nicht mit einer Suchmaschine wie Google verglichen werden und man seine Suche daher spezifizieren sollte.

Personengruppen

Eine weitere Funktion ist das Anlegen von Personengruppen. Da die Personengruppen für dich gespeichert werden, musst du dich zunächst anmelden. Entweder nutzt du dafür deinen DARIAH-Account (falls du noch keinen hast, kannst du dich hier registrieren) oder deinen Hochschul- bzw. Institutsaccount. 
Der große Vorteil beim Anlegen von Personengruppen ist vor allem die individuelle und dauerhafte Sammlung derjenigen Personendaten, für die du dich interessiert. Diese lassen sich so einfacher in Beziehung zueinander setzen.

Und nun: Viel Spaß beim Ausprobieren des Cosmotools! Mehr zum Hintergrund des Werkzeugsfindest du hier und hier.

Du interessierst dich für weitere Artikel zum Einstieg in die digitalen Geisteswissenschaften? An diesen Stellen findest du mehr:

Jan Rohden: Digitale Geisteswissenschaften/Digital Humanities: Hilfreiche Links zum Einstieg

Raisa Barthauer: DH-Angebote für den Einstieg: CodiMD und DARIAH-Wiki


DH-Kolloquium @BBAW, 6.12.2019: Peer Trilcke, Anna Busch, Mark-Jan Bludau: Kleine Diagrammatik des Theodor-Fontane-Archivs

dhd-blog - Fr, 11/08/2019 - 12:09

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) möchten wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Freitag, den 6. Dezember 2019, 17 Uhr s.t. bis 19 Uhr, einladen. Die Veranstaltung findet im Konferenzraum 1 (1. Stock) der BBAW, Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir Sie um Anmeldung per E-Mail an: DH-Kolloquium@bbaw.de.

Kleine Diagrammatik des Theodor-Fontane-Archivs

Peer Trilcke (Theodor-Fontane-Archiv, Universität Potsdam)
Anna Busch (Theodor-Fontane-Archiv, Universität Potsdam)
Mark-Jan Bludau (Urban Complexity Lab, Fachhochschule Potsdam)

Im Zuge der digitalen Transformation hat auch das Theodor-Fontane-Archiv längst eine Art ›zweiten Körper‹ ausgebildet: Neben den materiellen ›Archivkörper‹ – bestehend aus handfesten Artefakten wie Handschriften, Drucken, Gegenständen oder analogen Audio- und Videoträgern – ist eine digitaler getreten: in Form von Erschließungsdaten in Katalogen und anderen Datenbanken, in Form von Digitalisaten der materiellen Objekte, in Form von Forschungsdaten, Text- und Metadatenkorpora. Damit eröffnen sich auch neue Möglichkeiten, Zugänge zu Sammlungen gestalten, etwa in Form der Visualisierung.

Unter dem Titel „Kleine Diagrammatik des Theodor-Fontane-Archivs“ wollen wir über einige Experimente und Analysen, die wir zuletzt durchgeführt haben, reflektieren. Wir wollen Fragen nach der Domänenadaption konventionalisierter Visualisierungsroutinen aufwerfen, wollen die Nähe von Diagrammatik und Statistik thematisieren und problematisieren, wollen die Möglichkeiten der Visualisierung zwischen Abstraktion und Konkretisierung in den Blick nehmen.

Besonderes Augenmerk werden wir auf die Möglichkeiten von Visualisierungen zur Repräsentation komplexer Sammlungszusammenhänge legen und dabei sowohl die Kommunikation von Forschungsergebnissen als auch die explorative Analysetätigkeit in den Blick nehmen. Beispielhaft werden wir ein mit dem Urban Complexity Lab der Fachhochschule Potsdam (UCLab) realisiertes Kooperationsprojekt vorstellen, in dem eine Visualisierung der Autorenbibliothek Theodor Fontanes umgesetzt wurde (https://uclab.fh-potsdam.de/ff/). Erarbeitet wurden hier visuelle Explorationsstrategien für diese vollständig digitalisierte, auf Einzelblattebene erschlossene und in Hinblick auf die Lese- und Gebrauchsspuren typologisch erfasste Sammlung. Dabei soll die so entstandene prototypische Anwendung nicht nur zur philologischen Erkundung, sondern auch zur Reflexion über Szenarien der diagrammatischen Sammlungsexploration zwischen Nähe und Distanz, zwischen Statistik und Objekt, zwischen Abstraktion und Konkretisierung einladen.

Links und Literatur:

Wissenschaftliche/r Mitarbeiterin / Mitarbeiter (Entgeltgruppe E 13 TV-L) Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

dhd-blog - Fr, 11/08/2019 - 11:13

Die Herzog August Bibliothek ist eine international orientierte Forschungs- und Studienstätte für europäische Kulturgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Im Rahmen des Projekts „Automatische Bilderkennung frühneuzeitlicher Porträtgrafik als App“ (PortApp) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine auf 3 Jahre befristete Stelle für eine / einen

Wissenschaftliche/n Mitarbeiterin / Mitarbeiter
(Entgeltgruppe E 13 TV-L)

zu besetzen. Das Projekt wird in Kooperation mit der Universität Hildesheim, Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie (IWIST) (Prof. Dr. Thomas Mandl) durchgeführt. Ziel ist die Entwicklung einer automatischen Bilderkennung für frühneuzeitliche Porträtgrafik ausgehend von der digitalisierten Porträtsammlung der HAB (portraits.hab.de), die im Rahmen des Projekts erweitert werden soll. Die Bilderkennung soll unter Nutzung von Deep Learning-Technologien Muster in frühneuzeitlicher Porträtgrafik erkennen und nach Kriterien der Usability und Forschungsrelevanz für die Benutzung aufbereitet werden. Das umfasst die Entwicklung eines browserbasierten Webservices und einer App für mobile Endgeräte.

Aufgaben
• Corpusbildung und Datenaufbereitung
• Auswahl und Erschließung von nicht digitalisierten Porträts aus den Beständen der HAB zur Integration in die digitale Porträtsammlung
• Begleitung der Entwicklungsarbeit der Bildähnlichkeitssuche aus fachlicher Perspektive. Konzeption eines nutzerfreundlichen Frontends
• Koordination der Ausschreibung einer App und des Entwicklungsprozesses
• Präsentation des Projekts auf Workshops und Tagungen
• Publikation der Projektergebnisse aus bildwissenschaftlicher Sicht

Voraussetzungen
• Abgeschlossenes Studium in einem historisch orientierten geisteswissenschaftlichen Fach
• Einschlägige Kenntnisse auf dem Gebiet der Kultur-, Bild- oder Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit
• Gute IT-Kenntnisse
• Kommunikations- und Teamfähigkeit, selbstständige Arbeitsweise

Erwünscht
• Erfahrung mit der Erschließung von Kulturgut
• Kenntnisse von Standards und Datenmodellen im Bereich des kulturellen Erbes
• Interesse an Techniken und Entwicklungen im Bereich der KI

Die Herzog August Bibliothek strebt an, Unterrepräsentanzen i. S. des NGG in allen Bereichen und Positionen abzubauen. Die Gleichstellung von Frauen und Männern wird gefördert. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt behandelt. Ein Nachweis ist beizufügen.

Bewerbungen mit aussagefähigen Unterlagen sind bis zum 01.12.2019 unter Angabe des Kennwortes „APP“ zu richten an die

Herzog August Bibliothek
– Verwaltung –
Lessingplatz 1
38304 Wolfenbüttel
E-Mail: verwaltung@hab.de

Bewerbungsunterlagen werden grundsätzlich nicht zurückgesandt, sondern datenschutzgerecht vernichtet. Sollte eine Rücksendung gewünscht sein, bitten wir um Beilage eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlags.

Bewerbungen können auch als PDF-Datei an die o. g. Adresse geschickt werden.


Stellenausschreibung: Fachreferentin / Fachreferenten für Romanistik und Kunstgeschichte sowie Digital Humanities (w/m/d), Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

dhd-blog - Fr, 11/08/2019 - 11:09

An der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen) ist für die Vermittlung von Beständen und digitalen Services unserer Bibliothek und anderer Einrichtungen sowie die Entwicklung unserer Sammlungen und Services zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer / eines

Fachreferentin / Fachreferenten für Romanistik und Kunstgeschichte sowie Digital Humanities (w/m/d)
– Entgeltgruppe 13 TV-L, Vollzeit, befristet)

zunächst befristet für zwei Jahe zu besetzen. Die Stelle ist anteilig den Abteilungen IG (geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Fachreferate) und FE (Forschung und Entwicklung) zugeordnet und beinhaltet neben der Betreuung des Fachreferats auch die Beratung zum Thema Forschungsdaten im Rahmen der Göttingen eResearch Alliance und die Unterstützung beim Auf- und Ausbau digitaler Forschungsinfrastrukturen für die Geisteswissenschaften.

Die SUB Göttingen gehört zu den größten Bibliotheken in Deutschland. Sie ist Dienstleister und Partner für eine effiziente Literaturversorgung sowie für vielfältige Informationsservices an der Universität Göttingen und am Göttingen Campus insgesamt. Darüber hinaus übernimmt sie wichtige Aufgaben im Rahmen vernetzter, überregionaler Dienstleistungen. Wissenschaftliche Ergebnisse und das kulturhistorische Erbe zu erhalten und dauerhaft zugänglich zu machen, gehört ebenfalls zu den Aufgaben der SUB Göttingen. Schließlich ist sie Forschungs- und Entwicklungspartner für eine zukunftssichere Forschungs- und Informationsinfrastruktur in Deutschland und international.

Voraussetzungen:
  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Romanistik oder der Kunstgeschichte (nach Möglichkeit mit Promotion)
  • erfolgreiche eigene wissenschaftliche Praxis im Bereich der Digital Humanities
  • erfolgreiche Zusammenarbeit in größeren wissenschaftlichen Arbeitszusammenhängen
Wünschenswert:
  • erfolgreich abgeschlossenes Bibliotheksreferendariat oder postgraduales bibliothekswissenschaftliches Studium (z. B. MALIS)
  • Erfahrung in Unterricht oder Projektarbeit

Die Bereitschaft zur Betreuung weiterer geisteswissenschaftlicher Fachreferate sowie zur Kooperation mit anderen Einrichtungen der Wissenschaft und der Forschungsinfrastruktur wird vorausgesetzt

Für Rückfragen stehen Ihnen Herr Dr. Wilfried Enderle, E-Mail enderle@sub.uni-goettingen.de und
Frau Regine Stein (E-Mail) regine.stein@sub.uni-goettingen.de gerne zur Verfügung

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft / Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen in einem Dokument zusammengefasst bis zum 04.12.2019 ausschließlich über das Bewerbungsportal https://lotus2.gwdg.de/uni/uzdv/perso/knr_100623.nsf ein.

Hinweis:

Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie im Hinweisblatt zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

DH-Angebote für den Einstieg: CodiMD und DARIAH-Wiki

dhd-blog - Mi, 11/06/2019 - 12:26
Texte und Projekte erstellen, teilen und bearbeiten


CodiMD

Du möchtest Texte schreiben und gemeinsam mit anderen von überall aus bearbeiten, z.B. wenn du mit Kommilitonen an einem Referat arbeitest, willst deine Daten aber nicht amerikanischen Datenkraken überlassen? #dontleaveittogoogle

Eine sichere Möglichkeit hierfür bietet dir der Dienst CodiMD. Über deinen Uni-Account kannst du dir sog. CodiMD-Pads erstellen, in denen du Texte schreiben und diese mit anderen zusammen bearbeiten kannst.

Voraussetzung

Um ein CodiMD-Pad zu erstellen, benötigst du nur einen GWDG-Account, also zum Beispiel deinen normalen Uni-Göttingen Studierendenaccount.* Falls du keinen solchen Account hast, registrier dich einfach unter https://www.gwdg.de/registration.
Wenn du an einem bereits erstellten Pad mitarbeiten möchtest, brauchst du übrigens keinen Account. Hierfür reicht der entsprechende Link.

Funktionen

CodiMD bietet dir verschiedene Funktionen. Zunächst einmal hast du drei Ansichtsmöglichkeiten: 

  • Die MarkDown-Ansicht. Darin kannst du deine Texte eingeben und Formatierungen einfügen
  • Die Vorschau-Ansicht. Darin wird der Text als formatiertes Dokument angezeigt
  • Die MarkDown- und die Vorschau-Ansicht nebeneinander gestellt

Es gibt die Möglichkeit in deinen Text verschiedene Inhalte einzufügen und somit ganz einfach zu teilen, z.B. Bilder, Videos, Formeln oder Diagramme, mit der Export-Funktion kannst du deinen Text in ein gewünschtes anderes Dateiformat exportieren und es gibt einen Präsentationsmodus.
Bearbeiten können den Text standardmäßig alle, die den Link dazu haben. Über ein Menü an der Seite kannst du für deine Pads diese Zugriffsrechte aber individuell verwalten. Die Bearbeitung der Texte ist am PC, Tablet und Smartphone und online von jedem Standort aus möglich.
Eine genaue Beschreibung aller Funktionen findest du außerdem unter
https://pad.gwdg.de/features#

Speicherung

Damit du dein Pad online bearbeiten kannst, wird es bei der GWDG gespeichert. Die GWDG greift dabei nicht auf deine Daten zu, im Gegenteil: Nach 12-monatiger Inaktivität wird dein Pad automatisch gelöscht. Einen Monat und eine Woche vorher wirst du per E-Mail darüber informiert. CodiMD eignet sich damit also nicht für eine dauerhafte Speicherung

DARIAH Wiki

Das DARIAH Wiki stellt dir ein vielseitiges Angebot zur Verfügung. Hier findest du zum Beispiel Anleitungen zu den DARIAH Diensten und Werkzeugen. Auch über DARIAH selbst und andere DH-Projekte gibt es Informationen, genauso wie Links zu verschiedenen DH-Kanälen (z.B. Twitter, Youtube, Portal…)
Das DARIAH Wiki bietet dir aber mehr als nur Informationen. Du kannst selbst Projekte anlegen und daran arbeiten. Dabei liegt die Entscheidung bei dir, wer daran mitlesen und mitarbeiten darf. Du kannst eigene interne und öffentlich zugängliche Bereiche deines Projekts einrichten.

Voraussetzung

Auch für das Wiki benötigst du einen Account, den du hier erstellen kannst. Sobald der Account freigeschaltet ist, kannst du loslegen. 

Funktion

Bist du angemeldet, steht dir automatisch ein persönlicher Bereich zur Verfügung. Hier hast du ein Profil, das du bei Bedarf bearbeiten kannst, einen Bereich mit persönlichen Seiten und einen Blog-Bereich. Im Seiten-Bereich kannst du eigene Seiten anlegen, bearbeiten und über das Menü oben rechts die Zugriffsrechte einstellen, Dateien anhängen oder die Seite exportieren.
In deinem Profilmenü hast du außerdem die Möglichkeit z.B. Aufgaben anzulegen oder deine Liste von beobachteten Seiten zu verwalten. Indem du anderen Personen folgst oder Personen dir folgen, legst du ein eigenes Netzwerk an.

Mit diesen beiden Angeboten kannst du dich in deinem Studium leichter und übersichtlicher organisieren. Es kostet dich nicht mehr als ein paar Klicks. Probier einfach aus, wie und wofür du CodiMD und das Wiki selbst am besten verwenden kannst.
In den kommenden Tagen stellen wir euch hier im DHd-Blog das CosmoTool vor.

*Übrigens: Über „Föderierte Anmeldung“ findest du diverse Einrichtungen, um sich anzumelden. Schau einfach nach, ob deine Hochschule/dein Institut dabei ist. Alternativ kannst du dich natürlich auch mit deinem DARIAH-DE Account anmelden.

Stellenausschreibung: Informatiker*in digitale Langzeitarchivierung, 60-100%, Baden

dhd-blog - Mo, 11/04/2019 - 09:09

Die Open-Source-Lösung docuteam cosmos für digitale Archivierung ist einzigartig. In der Cloud ermöglicht sie die Nutzbarhaltung von Daten über Jahrzehnte. Unser Informatikteam braucht Sie als Verstärkung für den Betrieb, Unterhalt und Weiterausbau dieser innovativen und zunehmend nachgefragten Plattform. Mit der zunehmenden Automatisierung von Daten-management und Infrastruktur machen wir sie noch performanter.

Ihre Kompetenzen
  • Fundierte Ausbildung (FH, Uni, ETH, etc.)
  • Vertrauter Umgang mit Serverdiensten primär auf Linux, aber auch Windows (Applikationsserver, Datenbanken, Verzeichnisdienste, Webserver)
  • Erfahrung in der Überwachung von Serverumgebungen
  • Routinierter und kreativer Umgang mit Skriptsprachen und Automatisierungswerkzeugen
  • Analytisches Denkvermögen gepaart mit pragmatischer Vorgehensweise
  • Gewohnt, selbständig, aber auch in einem über mehrere Standorte verteilten Team zu arbeiten, Prioritäten zu erkennen und Entscheidungen eigenständig zu fällen
  • Gute Kenntnisse in Deutsch; Kenntnisse in Französisch und Englisch sind ein Vorteil
Unser Angebot
  • Bei uns sind Sie am Puls der fachlichen Entwicklung. Wir prägen die Diskussion in verschiedenen Fachgremien und Verbänden national und international mit und setzen neue Erkenntnisse in unserer Software und in Projekten um.
  • Je nach persönlicher Präferenz vertiefen Sie Ihr Know-how nach und nach in Gebieten wie semantische Technologien, Metadaten, Datenmanagement oder IT-Architektur.
  • abwechslungsreiche Projekte für Kunden im In- und Ausland
  • flexible Jahresarbeitszeit
  • kollegiale, lernorientierte Unternehmenskultur
  • selbständige Arbeit mit grossem Handlungsspielraum in einer Kultur des Vertrauens
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Auskünfte erteilt Andreas Nef, Technical Lead, Tel. +41 56 511 11 77. Bewerben Sie sich digital bei administration@docuteam.ch.

Zu docuteam

docuteam entwickelt Open-Source-Software für die digitale Nutzbarhaltung von Informationen. Wir konzipieren und installieren digitale Langzeitarchive bei unseren Kunden und betreiben einen mandantenfähigen, Cloud-basierten Dienst für Kunden, die kein eigenes Langzeitarchiv aufbauen wollen. Wir bewirtschaften diese hybriden Archive mit unseren fachlich hervorragend ausgebildeten Mitarbeitenden. In Baden-Dättwil und Yverdon-les-Bains arbeiten rund 35 Personen für docuteam, darunter ein Drittel mit Informatikausbildung.

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