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Eröffnung des digitalen Archivs zur BOLSA: Alte Liebe rostet nicht …

dhd-blog - Mo, 06/22/2020 - 09:53

BOLSA: Die Bonner Längsschnittstudie des Alterns

Feierliche Eröffnung des Daten- und Tonarchivs „Bonner Längsschnittstudie des Alterns“ am Historischen Datenzentrum Sachsen-Anhalt

Die BOLSA ist online … da jedoch Corona den festlichen Start des BOLSA-Portals verhinderte, wagen wir uns jetzt an eine digitale Feier: Sie sind herzlich eingeladen, am 7. Juli 2020 ab 11:00 Uhr mit uns zusammen die Eröffnung des digitalen Rechercheangebots zur BOLSA zu begehen.

In einem Webinar werden wir akustische Hörproben – zusammengestellt von der Künstlerin Sonya Schönberger – zur BOLSA präsentieren. Christina von Hodenberg wird spannende wissenschaftliche Erkenntnisse offenbaren und Katrin Moeller, Thomas Schmidt sowie Marina Lemaire helfen live bei der Suche im Portal! Alle zusammen beantworten wir Ihre Fragen.

Bei der BOLSA handelt es sich um ein einzigartiges, lebensgeschichtliches Archiv mit Toninterviews und zahlreichen Akten zu älteren Menschen, die zwischen 1890 und 1905 geboren wurden. Gefördert von der VW-Stiftung wurde die BOLSA in den letzten Jahren digitalisiert und erschlossen. Jetzt sind die intensiven Erzählungen der Menschen (fast) direkt erfahrbar:

https://bolsa.uni-halle.de/.

Nehmen Sie teil am Webinar:

Wann: 7. Juli 2020, 11:00 AM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Thema: Eröffnung der BOLSA

Registrieren Sie sich bitte für das Event:
https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_Wv_6ZAYBQdGBrnUTaurv6A

Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Webinar.

Projektteam:

  • Prof. Dr. Christina von Hodenberg, Professorin für Europäische Geschichte an der Queen Mary University of London [Homepage   ]
  • Dr. Katrin Moeller, Leiterin des Historischen Datenzentrums Sachsen-Anhalt [Homepage] und Lena Leinich
  • Dr. Roberto Cozatl und Dirk Pollmächer, Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, [Opendata Universitätsbibliothek Halle-Wittenberg]
  • Marina Lemaire, M.A., Referentin für Projektmanagement digitale Forschungsinfrastrukturen in den Geistes- und Sozialwissenschaften am Servicezentrum eSciences der Universität Trier [Homepage   ]
  • Dr. Christoph Rott, Diplom-Psychologe am Institut für Gerontologie, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg [Homepage   ]
  • Dr. Thomas Schmidt, Archiv für Gesprochenes Deutsch, Leiter des Programmbereichs „Mündliche Korpora“ [Homepage   ]
  • Sonya Schönberger [Homepage] und Norbert Lang [Homepage], Hörspielmacher*innen und Künstler*innen

            

Stellenangebot: Forschungsbereichsleiter/in am Trier Center for Digital Humanities

dhd-blog - Fr, 06/19/2020 - 14:44

Am Trier Center for Digital Humanities (Fachbereich II) der Universität Trier ist zum 15.09.2020 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) als Forschungsbereichsleiter/in „Digitale Edition und digitale Lexikographie“ (Entgeltgruppe TV-L EG 14, 100%, unbefristet)

Das Trier Center for Digital Humanities (TCDH) hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1998 zu einem national und international etablierten Zentrum für Digital Humanities entwickelt. Sein Ziel ist es, durch die (Weiter-)Entwicklung und Anwendung innovativer informatischer Methoden und Verfahren geistes- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen zu bearbeiten, neue Forschungsansätze in diesen Fachdisziplinen zu entwickeln und gleichzeitig zur Ausbildung neuer Forschungsfelder und Methodologien in den informatiknahen Fächern beizutragen. Das TCDH gliedert sich in mehrere Forschungsbereiche: Digitale Edition und Lexikographie, Digitale Literatur- und Kulturwissenschaften sowie Softwaresysteme und Forschungsinfrastruktur.

Die zentrale Aufgabe der Inhaberin oder des Inhabers der ausgeschriebenen Stelle ist die Leitung des Forschungsbereichs „Digitale Edition und digitale Lexikographie“. Im Rahmen eines interdisziplinär aufgestellten Teams arbeitet die Stelleninhaberin oder der Stelleninhaber eng mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Literatur-, Informatik- und Rechtswissenschaften zusammen. Dabei umfassen die mit der Position verbundenen Aufgaben eigenständige sowie kollaborative Forschung im genannten Forschungsbereich, einschließlich Vortrags- und Publikationstätigkeiten, die Akquise neuer und die Koordination laufender Forschungsprojekte einschließlich der Berichterstattung, sowie die Personalauswahl und Personalentwicklung im Forschungsbereich Digitale Edition und Lexikographie. Die Stelle umfasst darüber hinaus die Beteiligung an der Leitung des Trier Center for Digital Humanities durch Mitgliedschaft im Direktorium. Die Stelle ist mit einer Lehrverpflichtung verbunden, die im BSc./MSc. Digital Humanities erbracht werden soll.

Anforderungen an die Bewerberinnen und Bewerber:

  • vorausgesetzt wird ein sehr gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Sinne von §56 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes Rheinland-Pfalz im Fach Digital Humanities und/oder einer modernen Philologie;
  • vorausgesetzt wird ferner eine mindestens zweieinhalb-jährige, hauptberufliche Tätigkeit seit dem oben genannten Hochschulabschluss;
  • vorausgesetzt wird außerdem eine einschlägige Promotion;
  • erwartet werden ausgezeichnete Kenntnisse und/oder Erfahrungen im Bereich von Digitaler Edition und/oder Digitaler Lexikographie;
  • erwartet werden darüber hinaus Erfahrungen mit der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten;
  • erwünscht sind Erfahrungen mit der Arbeit in einem interdisziplinären Team und entsprechende Kommunikationsfähigkeit;
  • ebenso erwünscht sind sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch;
  • hohes Engagement und Flexibilität werden ebenfalls erwartet;
  • Erfahrungen in der Lehre, insbesondere in den Digital Humanities, sind von Vorteil.

Wir bieten:

  • die Mitarbeit in einem interdisziplinären, aufgeschlossenen Team
  • Gestaltungsspielraum innerhalb eines innovativen Aufgabengebietes
  • Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung in Forschung und Lehre an einem Standort mit langer Tradition in den Digital Humanities

Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt. Die Universität Trier ist bestrebt, die Zahl Ihrer Wissenschaftlerinnen zu erhöhen und fordert diese nachdrücklich zu einer Bewerbung auf.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter dem Kennzeichen „FBA” bis zum 27.07.2020 als ein einzelnes PDF-Dokument an Prof. Dr. Christof Schöch (schoech@uni-trier.de).

Weitere Informationen können auch bei der Direktion des TCDH, Prof. Dr. Claudine Moulin (moulin@uni-trier.de) und/oder bei Prof. Dr. Christof Schöch (schoech@uni-trier.de) eingeholt werden.

Homepage: https://kompetenzzentrum.uni-trier.de/de

Einladung zum virtuellen Digital-Humanities-Kolloquium der BBAW, 3. Juli 2020

dhd-blog - Do, 06/18/2020 - 17:27

Am 3. Juli 2020 findet das erste rein virtuelle DH-Kolloquium der BBAW statt, zu dem Marie Flüh (Universität Hamburg) und Mareike Schumacher (ebenfalls Universität Hamburg) ihr Projekt m*w (https://msternchenw.de/) sowie einige der dabei eingesetzten digitalen Methoden für die literaturwissenschaftliche Forschung vorstellen werden. 

Der Vortrag, dessen Abstract unten im Anschluss zu finden ist, wird vorab aufgezeichnet und zu Beginn des Kolloquiums, d.h. am 3. Juli 2020, um 17 Uhr bereitgestellt. Der Link zum Vortrag wird zugleich auf Twitter (@DHBBAW) sowie im Channel „berlin_dhberlin“ auf der Plattform discord (⇒ Einladungslink: https://discord.gg/sw4D5NN) gepostet. Anschließend startet auf beiden Plattformen die Diskussion, zu der wir hiermit alle Interessierten sehr herzlich einladen möchten.

Die Diskussion kann auf beiden Kanälen verfolgt werden, auf Twitter ist das Mitlesen auch ohne Account möglich, während sowohl für Twitter als auch für discord eine Anmeldung erforderlich ist, um aktiv Fragen stellen zu können. [Sollten Einzelne mitdiskutieren wollen, die weder einen Twitter- noch einen discord-Account haben, und sich auf keiner der beiden Plattformen registrieren möchten, können auch Fragen per Mail an dh-kolloquium@bbaw.de geschickt werden. Diese werden von den OrganisatorInnen ausgewählt und dann (ggf. verkürzt) auf Twitter veröffentlicht und von den Referentinnen beantwortet.]

Abstract
Von Nebenbefunden und Methodenadaptionen in den Digital Humanities am Beispiel von m*w

Marie Flüh (Universität Hamburg)
Mareike Schumacher (Universität Hamburg)

Im Projekt m*w untersuchen wir seit Sommer 2019 Genderstereotype und -bewertungen (in Form von Emotionen) in literarischen Texten. Anstelle einer Präsentation der literatur- und kulturwissenschaftlich relevanten Erkenntnisse aus dem Projekt (die Sie hier nachlesen können), setzten wir im Rahmen des Kolloquiums einen methodischen Schwerpunkt und zeigen Perspektiven auf eine literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Named Entity Recognition und Emotion Analysis.

Im ersten Teil des Vortrags möchten wir interessante Nebenbefunde vorstellen, die aus unseren Bemühungen entstanden sind, ein Named Entity Recognition Tool so zu trainieren, dass es eine möglichst leistungsstarke automatische Annotation von weiblichen, männlichen und neutralen Figurenreferenzen erreicht. Wir möchten zeigen, wie wir dabei “zufällig” zu einer Art Barometer für Texte mit besonders stereotypen Figurenreferenzierungen kamen und auf welche Art und Weise Texte ausfindig gemacht werden können, die ihrer Zeit im Hinblick auf die Darstellung von Gender voraus sind. Dabei wird die Methode der automatischen Figurenerkennung mit einigem Vergnügen gegen den Strich gebürstet. Toolbewertungsverfahren werden zum eigentlichen Hilfsmittel der Analyse und ein Scalable-Reading-Prozess setzt ein.

Im zweiten Teil des Vortrags erläutern wir unterschiedliche Perspektiven auf die digitale Analyse sentimenttragender Textmerkmale in novellistischen Texten. Gerade literarische Texte gelten als hochgradig emotionales Unterfangen, wobei die Kommunikation der Figuren eines der wichtigsten Bestandteile der literarischen Emotionalisierungstechniken darstellt (Anz 2007: 219). Auf welche Art und Weise lassen sich positive und negative Emotionen in Abhängigkeit zum Geschlecht einer Figur also wieder aus literarischen Texten herausfiltern? Wie könnte ein computergestütztes Verfahren aussehen, das sowohl der Spezifik literarischer Texte gerecht wird als auch (halb)automatische Arbeitsschritte beinhaltet, die einer emotionsbezogenen Korpusanalyse mit literaturwissenschaftlichem Erkenntnisinteresse den Weg bereitet?

m*w liegt ein Mixed-Methods-Ansatz zugrunde, der methodische Anleihen bei den Sozialwissenschaften/Informationswissenschaften (Sentiment Analysis), den Literatur- und Kulturwissenschaften und Verfahren, die gegenwärtig zur digitalen Analyse von literarischen Texten in den sog. Computational Literary Studies – also: in der digitalen Literaturwissenschaft – eingesetzt werden, macht.

Und: m*w ist ein Projekt der Freude, des Ausprobierens und der literaturwissenschaftlichen Neugierde. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, Ihr Feedback und Ihre Sichtweise auf unsere Herangehensweise, die von neuen Sichtweisen nur profitieren kann. Das digitale textanalytische Verfahren sowie methodisch relevante Hintergründe für die Emotionsanalyse in Novellen und die (Fort-)Entwicklung der NER-Domänenadaption stellen wir Ihnen in unserem Vortrag am 3. Juli 2020 (17:00 bis 19:00 Uhr) aufgrund der aktuellen Situation digital und virtuell vor.

Die IT der Deutschen Nationalbibliothek sucht Verstärkung

dhd-blog - Di, 06/16/2020 - 20:16

Die Deutsche Nationalbibliothek sucht mehrere Informationswissenschaftler mit technischem Hintergrund/ Informatiker/ Data-Scientists (m, w, d).
Dabei geht es u. a. um folgende Bereiche und Aufgaben:

  • Linked-Data-Dienst:
      – Formatmodellierung,
      – Datenkonversion
      – Konzeption von Anwendungen, Modellierung von Geschäftsprozessen,
      – Produkt- und Projektmanagement

  • Ausbau und Pflege der IT-Verfahren zur Erschließung mit dem Schwerpunkt Gemeinsame Normdatei:
      – Konzeption von Anwendungen
      – Modellierung von Geschäftsprozessen
      – Produkt- und Projektmanagement

  • Massenimport von digitalen Objekten (insbesondere der Musik):
      – Entwicklung und Einführung von Prozessen im Tätigkeitsbereich
      – Konzeption von Anwendungen, Modellierung von Geschäftsprozessen
      – Produkt- und Projektmanagement

  • Datenanalyse und Datenvernetzung, Text- und Datamining:
      – Softwareentwicklung

  • Systemadministrator Windows-Systeme:
      – Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der eingesetzten Systeme unter VMware
      – Konzeption und Weiterentwicklung der in den Lesesälen eingesetzten Infrastruktur
      – Verantwortliche Mitarbeit in referatsübergreifenden IT-Projekten

  • Anwendungsentwickler
      – Durchführen von Anforderungs- und Fehleranalysen
      – Entwicklung und Fehlerbehebung
      – Test und Dokumentation
      – Third-Level Support für betreute Anwendungen

  • Senior-Entwickler und Softwarearchitekt:
      – Entwicklung, Test und Dokumentation von komplexen IT-Anwendungen und Systemen
      – Erstellen von anspruchsvollen Softwarealgorithmen zur Lösung von Anwenderforderungen,
      – Entwurf von Architekturen für Software-Systeme und Anwendungen

Die passende Stellenausschreibung gibt es hier: https://www.dnb.de/DE/Ueber-uns/Beruf-Karriere/Stellen

SHK-Stelle im Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

dhd-blog - Mo, 06/15/2020 - 10:40

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Ihr wissenschaftliches Profil ist vor allem geprägt durch langfristig orientierte Grundlagenforschung der Geistes- und Kulturwissenschaften. Die Akademie beschäftigt etwa 350 Mitarbeiter/innen, ihr Jahresbudget beträgt rund 25 Mio. Euro. Die Akademie sucht für das Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung (AvH-R)“ zum 15. Juli 2020
eine studentische Hilfskraft (m/w/d) im Umfang von 41 Stunden/Monat, befristet für mindestens 6 Monate.

Aufgaben:

  • Pflege und Redaktion der Forschungsdaten und Editionsrichtlinien der edition humboldt digital
  • Konvertierung bzw. Transformation von XML-kodierten Texten
  • Mitarbeit bei der Koordination des Vorhabens (Recherche, Organisation)
  • Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit (Projekt-Webseite und HumboldtPortal/http://www.avhumboldt.de/)

Voraussetzungen:

  • Studium im Bereich der Geisteswissenschaften (Literatur- und Sprachwissenschaften, z.B. AVL/Germanistik/Romanistik/Slavistik/Linguistik; Geschichte. z.B. Wissenschaftsgeschichte, Kulturgeschichte, Digital History)
  • akribische, selbstständige und teamorientierte Arbeitsweise
  • ausgeprägtes Interesse an der Recherche historischer Forschungsdaten im Kontext der Alexander von Humboldt-Forschung
  • hohe Bereitschaft zum Selbststudium im Bereich der Digitalen Geisteswissenschaften
  • Erfahrung im Umgang mit XML oder anderen Auszeichnungssprachen wie HTML, LaTeX usw.

Erwünscht sind:

  • Fremdsprachenkenntnisse (insbesondere Spanisch, Französisch, Russisch)
  • Kenntnisse in der Lesung historischer Handschriften
  • Kenntnisse der XML-Subsets TEI–XML, DITA
  • vertrauter Umgang mit X-Technologien (XQuery, XSLT, XPath) oder vergleichbaren Abfragesprachen (z.B. Regex).

Die Vergütung erfolgt nach TV Stud II unter Einhaltung des Berliner Mindestlohns.
Der Dienstort ist Berlin. Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist bestrebt, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes und des Frauenförderplanes zu erhöhen, daher sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt. Ihre aussagekräftigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte möglichst elektronisch in einer PDF-Datei (max. 5 MB) bis zum 28.06.2020 unter der Kennziffer „AV/06/2020“ an:

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Referat Personal und Recht
Frau Ines Hanke
Jägerstr. 22/23
10117 Berlin
personalstelle@bbaw.de

Aus Kostengründen können Bewerbungsunterlagen nur zurückgeschickt werden, wenn ein frankierter Rückumschlag beigefügt wird.

— 
Zur Ausschreibung auf den Seiten der BBAW: https://www.bbaw.de/stellenangebote/stellenausschreibung-studentische-hilfskraft-m-w-d-1; als PDF-Datei: https://www.bbaw.de/files-bbaw/stellenangebote/ausschreibungen-2020/_AV_06_2020_AvH-R_SHK_PR.pdf.

Virtueller CLS-Workshop zum Thema „Annotationen“

dhd-blog - Mi, 06/10/2020 - 15:29

Das DFG-Schwerpunktproramm Computational Literary Studies veranstaltet einen virtuellen Workshop mit dem Thema „Annotationen“, der in zwei Sitzungen am

Freitag, dem 19.06.2020, 14-16 Uhr und

Donnerstag, dem 25.06.2020, 10-12 Uhr

via Zoom stattfinden wird.

Beteiligt an der Organisation und inhaltlichen Gestaltung sind Kerstin Jung (Uni Stuttgart), Jonas Kuhn (Uni Stuttgart), Patrick Helling (Uni Köln) , Nils Reiter (Uni Köln/Uni Stuttgart), Steffen Pielström (Uni Würzburg) und Evelyn Gius (TU Darmstadt). 

Die Veranstaltung soll sowohl eine grundlegende Einführung in die Problematik der Annotation literarischer Texte in den Digital Humanities als auch eine Plattform für die Diskussion über diese Problematik bieten. Hierbei stehen zunächst vor allem Konzepte im Vordergrund, nicht die Vermittlung eines bestimmten Annotationstools. Der Workshop beginnt mit Live-Vorträgen und anschließender Diskussion. Danach werden die Teilnehmer*innen selbst an einer Annotationsaufgabe arbeiten, und anschließend ihre Ergebnisse in Diskussionsgruppen vergleichen.

Im Rahmen des Workshops werden wir natürlich alle Materialien auch zum Download zur Verfügung stellen, so dass es möglich ist auch nur an einer der beiden Sitzungen teilzunehmen. Desweiteren stellen wir bei großem Interesse an einer Vertiefung bestimmter Themen auch gerne einen Folgeworkshop in Aussicht.

Der Workshop steht auch Forschenden außerhalb des SPP zur Teilnahme offen. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir aus organisatorisch-technischen Gründen die Zahl der Teilnehmer*innen begrenzen müssen. Wenn nötig, wird die Platzvergabe nach der Reihenfolge der Anmeldungen erfolgen.

Anmeldungen für den Workshop werden per Email unter

pielstroem@biozentrum.uni-wuerzburg.de

entgegen genommen.

DARIAH Annual Report 2019 veröffentlicht

dhd-blog - Mo, 06/08/2020 - 10:47

Der DARIAH 2019 Annual Report wurde veröffentlicht! Er gibt Auskunft über die Arbeiten und Ergebnisse von DARIAH-EU als geisteswissenschaftlicher Forschungsinfrastruktur für die Community in 2019.

Eliza Papaki auf DARIAH-EU dazu: 

More than at any other point in our annual calendar, the creation of this document each year gives us a chance to reflect on our achievements as an infrastructure, and, in particular, on the question of how we have made a difference for researchers in Europe.

2019 was a busy and colourful year, full of events all around Europe and beyond, impact and strategic decisions with the publication of the 7-year Strategic Plan, growth with two new countries joining as full members and several institutions joining as cooperating partners, research results delivered back to the community from the DARIAH funding schemes and various ongoing projects (DESIR & SSHOC among others). Enjoy!

TextGrid Repository erhält das Core Trust Seal

dhd-blog - Mo, 06/08/2020 - 09:59
Warum Repositorien für Forschungsdaten zertifizieren lassen?

Für geisteswissenschaftliche Projekte  ist es äußerst wichtig, Forschungsdaten in vertrauenswürdigen Repositorien archivieren zu können. Forschende müssen sicher sein, dass die in Repositoriengespeicherten Daten auch in Zukunft auffindbar, interoperabel zugänglich und nachnutzbar sein werden, wie es die FAIR-Prinzipien empfehlen.  Auch die Förderorganisationen verlangen die möglichst wiederbenutzbaren Bereitstellung von Daten, die aus den von ihnen geförderten Projekten hervorgehen und machen dies zu einem wichtigen Element ihrer Datenmanagementpläne (hier als Beispiel die DFG-Richtlinien für Forschungsdatenmanagement). Mit einer Zertifizierung können Repositorien sowohl ihren Nutzern als auch ihren Förderern gegenüber nachweisen, dass sie von einer unabhängigen Institution bewertet wurde.

Das ist auch von großer Bedeutung für die virtuelle Forschungsumgebung TextGrid, die seit seit Jahren eine wichtige Rolle für Forschende einnimmt, die mit digitalen Editionen, Korpora und Texten arbeiten, sowohl mit einem breiten Portfolio von Werkzeugen im TextGridLab  als auch mit seinem Repositorium für die Langzeitarchivierung, TextGridRep.   

Es ist nun  besonders erfreulich, dass mit dem CoreTrustSeal die Datenqualität des TextGrid-Repositorys auch von einer unabhängigen Organisation bestätigt wurde.

Die Core Trust Seal-Zertifizierung und ihre Bedeutung  für TextGrid

CoreTrustSeal  ist eine internationale, community-basierte, nichtstaatliche und gemeinnützige Organisation, die die Nachhaltigkeit und Vertrauenswürdigkeit von Forschungsdatenrepositorien zertifiziert. Mit ihrem Siegel bietet die Organisation jedem Datenrepositorium eine Zertifizierung auf der Grundlage des DSA-WDS-Katalogs von Core Trustworthy Data Repositories Requirements an.

Der  Zertifizierungsprozess war Anlass für die TextGrid Stakeholders, noch einmal eine detaillierte Analyse und Dokumentation des Repositoriums durchzuführen, um seine Nachhaltigkeit und Vertrauenswürdigkeit nachzuweisen. Die Durchführung dieser internen Selbstbewertung im kontinuierlichen Austausch mit der Peer-Community hat dazu beigetragen, die Qualität und Transparenz der Prozesse zu verbessern und die Einhaltung etablierter Standards zu konsolidieren. Auch die technischen Abläufe und die Dokumentation des Repositoriums wurden von externen Expertinnen und Experten unter Berücksichtigung bewertet Dadurch erhielt das Repositorium unabhängiges Feedback darüber, wie es sich weiterentwickeln und verbessern kann. 

Die CTS-Zertifizierung von TextGrid Repository zwischen Vergangenheit und Zukunft

Das TextGrid Repository ist ein Ergebnis des Community-getriebenen Projekts TextGrid, das von 2006 bis 2015 eine virtuelle Forschungsumgebung für die kollaborative Erstellung, Analyse und Veröffentlichung von Texten und Bildern entwickelte. Die TextGrid-Community besteht aus Forschenden der Geisteswissenschaften, Bibliotheken und Rechenzentren, die etablierte Standards und Best Practices in die virtuelle Forschungsumgebung von TextGrid  integrierten und ständig weiterentwickeln.

Im Jahr 2016 wurde das TextGrid Repository und seine virtuelle Forschungsumgebung TextGridLab Teil der Forschungsinfrastruktur DARIAH-DE, die verschiedene digitale Werkzeuge und Dienste für die geisteswissenschaftliche Forschung in einem breiteren Kontext anbietet. Als Teil der DARIAH-DE-Forschungsinfrastruktur und Bestandteil der virtuellen Forschungsumgebung TextGrid ist das TextGridRep speziell für Forschende aus den Geistes- und Kulturwissenschaften sowie für Disziplinen konzipiert, die sich mit kunst- und kulturwissenschaftlicher und textbasierter Forschung befassen. TextGridRep ist insbesondere  für die Datenformate TEI und XML optimiert, die sich als internationale Standards für die texttechnologische Erschließung geisteswissenschaftlicher Inhalte, insbesondere der Sprachwissenschaft und Editionsphilologie, etabliert haben.

Workflow und Anwendungen in der Virtuellen Forschungsumgebung TextGrid

Das TextGrid Repository definiert sich aufgrund seiner Community und Geschichte als Langzeitarchiv, das besonders für digitale Editionen und weitere textbasierte Forschungsdaten geeignet ist. Mehrere kooperierende Forschungsprojekte nutzen die virtuelle Forschungsumgebung von TextGrid für ihre Forschungsarbeiten, verwalten ihre Daten in ihren eigenen geschützten Bereichen des Repositoriums und veröffentlichen die Ergebnisse schließlich in seinem öffentlichen Speicher. Folgende Disziplinen sind zur Zeit in TextGrid vertreten: Allgemeine Literaturwissenschaft, Komparatistik, Deutsche Philologie, Slavistik, Judaistik, Hispanistik, Altamerikanistik, Theologie, Philosophie, Ethnologie, Geschichtswissenschaft, Rechtsgeschichte, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft.

TextGridRep ist ein Open-Access-Repository. Der Zugang zu den dort publizierten Daten ist frei und die Daten sind öffentlich zugänglich.

Wollen Sie TextGridRep und die Werkzeuge des TextGridLab für Ihre Forschungsprojekt nutzen oder einfach kennenlernen? Dann schreiben Sie an anfragen@textgrid.de oder besuchen www.textgrid.de und www.textgridrep.org.

Weiterführende Ressourcen zu TextGrid

Dank einer aktiven Community und einer langjährigen Förderung (2006-2015) durch das BMBF und die Fortführung in DARIAH-DE  gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um sich noch genauer über TextGrid und dessen Funktionen zu informieren. Insbesondere die folgenden Hinweise sind zu empfehlen:

— Auf textgrid.de und im öffentlichen TextGrid Wiki finden Sie Tutorials, die Nutzerdokumentation und die technische Dokumentation zu TextGridLab und TextGridRep.

— Eine ausführliche Dokumentation der CoreTrustSeal-Anforderungen finden Sie auf der Seite von CoreTrustSeal unter Organisational Infrastructure, Data Policies und Digital Object Management.

— Die folgende beim Univerlag Göttingen im Open Access erschienene Monographie bietet eine umfassende Darstellung der virtuellen Forschungsumgebung, ihrer Geschichte, Werkzeuge und möglichen Anwendungen: Heike Neuroth / Andrea Rapp / Sibylle Söring (Hrsg.): TextGrid: Von der Community — für die Community. Eine Virtuelle Forschungsumgebung für die Geisteswissenschaften. Universitätsverlag Göttingen, Verlag Werner Hülsbusch, Glückstadt, 2015.

— Empfehlenswert ist auch die folgende Forschungsarbeit von einem der TextGrid-Entwickler, Stefan Funk: Elektronisches Publizieren von Digitalen Forschungsdaten am Beispiel des TextGrid Repositorys Umsetzung von Digitalen Publikationsworkflows für die eHumanities, Köln 2018

— Dieser DHd-Blog-Beitrag, der im Rahmen einer DARIAH-DE Initiative an der Universität Göttingen realisiert wurde, bietet Studierenden einen schnellen Einstieg in den virtuellen Forschungsumgebung von TextGrid.

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