DHd Newsfeed

2. Workshop des Projektes “Digital Plato”

dhd-blog - Mo, 07/16/2018 - 09:52

Am 26. Oktober 2018 findet an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg der 2. Workshop des Projektes “Digital Plato” statt.

Unser Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Platon-Rezeption in der griechischen Literatur der Antike zu erschließen und besonders nicht wörtliche intertextuelle Bezüge detektierbar zu machen. In einer Kooperation von Altertumswissenschaften, Korpuslinguistik und Informatik haben wir zu diesem Zweck eine Webumgebung zur semi-automatischen Paraphrasensuche entwickelt. In diese sind verschiedene Tools zur Suche nach Paraphrasen und Charakterisierung gefundener Instanzen integriert. Nach einem sehr anregenden und produktiven ersten Nutzerworkshop im letzten Jahr möchten wir den zweiten Workshop nun dazu nutzen, um Oberfläche und Tools im Detail vorzustellen und in einem Hands-On gemeinsam mit Ihnen zu erproben. Hierzu werden wir neben dem griechischen Korpus auch englische Texte integrieren. Im Vorfeld des Workshops wird den Teilnehmern einen Testzugang zur Oberfläche zur Verfügung gestellt.

Der Workshop richtet sich an alle Anwender, die sich mit Rezeptionsfragen beschäftigen und/oder vergleichend Texte untersuchen sowie an interessierte Entwickler. Im Rahmen der Abschlussdiskussion wird es die Möglichkeit geben, sich über mögliche Anwendungsszenarien auszutauschen und in diesem Rahmen auch eigene Forschungsansätze vorzustellen. Informieren Sie uns bitte, wenn sie diese Möglichkeit nutzen oder im Rahmen des Hands-On eigenen Forschungsfragen nachgehen möchten.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie unter https://digital-plato.org/workshop.html

Wir würden uns sehr freuen, Sie in Halle begrüßen* zu können und bitten um Anmeldung (an woeckener-gade@uni-leipzig.de) bis zum 01.09.2018.

Das Digital-Plato-Team

* Es werden keine Tagungsgebühren erhoben. Reisekosten können leider nicht erstattet werden.

RfII: Drei wissenschaftliche Referentenstellen in der Geschäftsstelle

dhd-blog - Mi, 07/11/2018 - 09:23

 

 

 

Der Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII) ist ein wissenschaftspolitisches Beratungsgremium, das Bund und Länder in Fragen der Weiterentwicklung wissenschaftlicher Informationsinfrastrukturen berät. Die 24 ehrenamtlich tätigen Mitglieder werden von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) berufen.
Der Rat wird durch eine Geschäftsstelle an der Universität Göttingen betreut. Für die zweite Mandatsphase sind in der Geschäftsstelle

drei wissenschaftliche Referentenstellen in Vollzeit
– Entgeltgruppe 13 und 14 TV-L –
zu besetzen.

Das gewünschte Einstiegsdatum ist der 1. November 2018 oder früher. Die Stellen sind befristet bis zum Ende der zweiten Mandatsphase am 31. Oktober 2022.

Aufgaben

Die Stelleninhaberinnen/Stelleninhaber sind primär zuständig für die inhaltliche und organisatorische Unterstützung der Projekte, die in Arbeitsgruppen und Ausschüssen des RfII bearbeitet werden. Ihre Tätigkeit ist eng auf das jeweils aktuelle Arbeitsprogramm des RfII abgestimmt. Die Aufgaben umfassen speziell:

  • die Vor- und Nachbereitung von Arbeitstreffen
  • die Erstellung von fachlichen Recherchen, Literaturauswertungen und Konzepten für 
Fachgespräche und Workshops
  • den Entwurf wissenschaftspolitischer Analysen und Empfehlungstexte
  • die Unterstützung der Geschäftsstellenleitung bei der organisatorischen Planung und 
Umsetzung der Arbeit des Rates

Voraussetzungen

  • Universitätsabschluss im Bereich Geistes- oder Sozialwissenschaften, Natur- oder Ingenieurswissenschaften
  • rasche, fach- und themenübergreifende Auffassungsgabe und ausgeprägte analytische Fähigkeiten
  • Schreibtalent und sichere Kommunikation
  • Engagement und Belastbarkeit
  • sichere Englischkenntnisse (B2/C1)

Darüber hinaus sind von Vorteil

  • 
eigene Forschungserfahrung (z.B. nachgewiesen durch Promotion) oder eine Zusatzqualifikation (z.B. Public Administration oder Wissenschaftsmanagement)
  • weitere Fremdsprachenkenntnisse (z.B. Französisch)
  • Kenntnisse im Bereich Informationssysteme und/oder Datenmanagement
  • Erfahrungen in der kollaborativen Textarbeit oder journalistischer Hintergrund
  • Erfahrungen in der Gremienarbeit und/oder in komplexen Aushandlungsprozessen (z.B. 
Politik, internationale Projektarbeit oder Organisationsentwicklung)

Wir streben die Besetzung folgender Stellenprofile an:

Stellenprofile (Bewerbung auf mehrere Profile ist möglich)

Referentin/Referent und stellv. Geschäftsstellenleitung (Chiffre: GS-R1)
– Entgeltgruppe 14 TV-L
Sie betreuen ausgewählte Projekte des RfII und unterstützen darüber hinaus die Edition von Textentwürfen der Geschäftsstellenmitarbeiter/-innen bzw. leiten diese beim Schreiben an. Sie übernehmen Aufgaben im Projektmanagement der Geschäftsstelle und sind als deren stellvertretende Leitung mitverantwortlich für Prozesse und Zielerreichung sowie für die Kontaktpflege mit Einrichtungen in Wissenschaft und Politik. Sie verfügen über ausgeprägte Schreibkompetenz, Kommunikationsfähigkeit sowie idealerweise Moderationserfahrung. Mit dem Wissenschaftssystem sind Sie bestens vertraut. Erfahrungen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Forschungs- und Informationsinfrastrukturen sind von Vorteil.

Referentin/Referent NFDI/Nationale Entwicklungen (Chiffre: GS-R2)
– Entgeltgruppe 13 (ggf. 14) TV-L
Sie betreuen national orientierte Projekte des RfII und übernehmen die Vor- und Nachberei- tung von Besuchsterminen und externen Gremientätigkeiten im nationalen Raum. Dazu erstellen Sie auch kurzfristig/unter Zeitdruck bedarfsgerechte Dossiers und Berichte zu aktuel- len Entwicklungen. Dabei nutzen und pflegen Sie das Wissensmanagementsystem der Geschäftsstelle. Mit den Gepflogenheiten auf Leitungsebene in Wissenschaft und Politik sind Sie vertraut. Erfahrungen im Wissenschaftsmanagement, insb. Tätigkeiten als persönliche Referentin/persönlicher Referent oder ein vergleichbarer Hintergrund sind von Vorteil.

Referentin/Referent Internationale Entwicklungen (Chiffre: GS-R3)
– Entgeltgruppe 13 (ggf. 14) TV-L
Sie betreuen die international orientierten Projekte des RfII und erstellen Länderdossiers und Analysen zu internationalen Informationsinfrastrukturen. Dazu bauen Sie ein Netzwerk von Arbeitskontakten auf. Dabei nutzen und pflegen Sie das Wissensmanagementsystem der Geschäftsstelle. Sie verfügen über Kenntnisse der internationalen Wissenschaftslandschaft sowie idealerweise über volkswirtschaftliche und/oder technologiepolitische Kenntnisse. Erfahrungen im Wissenschaftsmanagement, insb. als EU-Referentin/Referent oder Erfahrungen in internationalen Kooperationsprojekten sind von Vorteil.
Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug. Eine Beschäftigung in Teilzeit ist grundsätzlich möglich.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis zum 30.07.2018 per E-Mail erbeten an:
Geschäftsstelle des Rates für Informationsinfrastrukturen (RfII)
c/o Universität Göttingen Papendiek 16
37073 Göttingen
 E-Mail: info@rfii.de
Bei Fragen kontaktieren Sie gern die Leiterin der Geschäftsstelle, Frau Dr. Ebert (Tel. 0551/39-20951).

XSLT-Spezialist für „Handschriftenportal“-Projekt an der HAB Wolfenbüttel

dhd-blog - Mo, 07/09/2018 - 18:19

An der Herzog August Bibliothek ist zum 01.09.2018 die auf 36 Monate befristete Stelle einer / eines Wissenschaftlichen IT-Mitarbeiterin / IT-Mitarbeiters (0,5 Entgeltgruppe 13 TV-L) zu besetzen.

Gemeinsam mit der Staatsbibliothek zu Berlin, der Universitätsbibliothek Leipzig und der Bayerischen Staatsbibliothek München führt die HAB das Projekt „Handschriftenportal. Entwicklung eines zentralen Onlineportals für Erschließungs- und Bilddaten zu Buchhandschriften“ durch. Das Handschriftenportal wird als neues zentrales Nachweissystem für handschriftenbezogene Erschließungs- und Bilddaten deutscher Kulturinstitutionen dienen und dabei das bestehende Portal Manuscripta Mediaevalia ablösen.

Die Hauptaufgabe im Projekt wird das Skripting von Import- und Exportschnittstellen für Datenaustauschprozesse sein.

Für weitere Informationen: http://www.hab.de/de/home/aktuelles/stellenangebote.html

Bewerbungsschluss ist der 31.07.2018.

Blog der AG DH-RSE: Best Practices der wissenschaftlichen Softwareentwicklung – Versuch einer Bestandsaufnahme

dhd-blog - Mo, 07/09/2018 - 17:00

Im Rahmen des Workshops „Research Software Engineering und Digital Humanities. Reflexion, Kartierung, Organisation.“ zur DHd2018 sind eine Reihe von Speedblog-Beiträgen entstanden, die während des Workshops geführte Diskussionen dokumentieren und weiterführen.

Aus dieser Reihe wurde jetzt der zweite Beitrag im Blog der DHd-AG Research Software Engineering in den Digital Humanities (DH-RSE) veröffentlicht:

Andreas Wagner, Dominik Kasper, Peter Dängeli: „Best Practices der wissenschaftlichen Softwareentwicklung: Versuch einer Bestandsaufnahme“.

Call for Papers – Digital Humanities: multimedial & multimodal, DHd 2019

dhd-blog - Mo, 07/09/2018 - 16:52

Die 6. Jahrestagung des Verbands „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ (DHd) wird vom 25. bis 29. März 2019 stattfinden und unter dem Oberthema „Digital Humanities: multimedial und multimodal“ stehen. Sie wird vom DHd-Verband in Kooperation mit dem Centrum für Digitale Forschung in den Geistes-, Sozial‑ und Bildungswissenschaften (CEDIFOR) sowie dem Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften (mainzed) ausgerichtet und räumlich an den Universitäten Frankfurt und Mainz verortet sein.

Wir bitten um die Einreichung von Vorschlägen für Vorträge, Poster, Panels und Workshops.

Einreichungsfrist: 30.09.2018
Thema: “Digital Humanities: multimedial und multimodal”
Kategorien: Vortrag, Poster, Panel, Workshop
Anmeldung: via Conftool (dort Guidelines zur Einreichung)
Einreichungsformat: DHConvalidator
Webseite Tagung: https://dhd2019.org/

I. Allgemeine Informationen und Inhalte

Viele Forschungs- und Anwendungsbereiche der Digital Humanities gehen weit über die jeweils isolierte Betrachtung von Text-, Bild- oder Audiodaten hinaus. So produziert beispielsweise die digitale Erfassung von Artefakten sowohl Beschreibungen, Abzeichnungen und Fotografien als auch 3D-Repräsentationen der Oberflächengeometrie dieser Objekte, häufig ergänzt um multispektrale radiometrische Information. Bei der Erforschung unzureichend dokumentierter Sprachen wiederum werden unter anderem Video- und Audioaufnahmen zusammen mit Transkriptionen analysiert. Beispiele dieser Art zeigen, dass erst die gemeinsame Betrachtung von textuellen, visuellen oder auditiven Daten Zugänge zu forschungsrelevanten Digitalisaten erschließt. Das Spektrum geeigneter Methoden zur Analyse und Vermittlung solcher medienübergreifenden Aggregate ist entsprechend weit gefächert. Darüber hinaus zeichnet sich in den Digital Humanities nunmehr die Entwicklung ab, Methoden aus den Bereichen Virtual Reality oder Augmented Reality einzusetzen, für die multimodale Zugänge (etwa unter Nutzung von Head-Mounted Displays, Datenhandschuhen oder Eye-Tracking-Systemen) konstitutiv sind. Auch hier gilt, dass die jeweiligen Informationsobjekte nicht in Isolation, sondern in ihren wechselseitigen Bezügen und Konstituierungsverhältnissen betrachtet werden müssen.

Die Konferenz will im Kontext dieser Entwicklungen einen Schwerpunkt darauf legen, den Medienbegriff und dessen Aufschlüsselung innerhalb der Digital Humanities zu thematisieren. Es geht darum, Möglichkeiten und Grenzen multimodaler Zugänge zu und Analysen von entsprechenden digitalen Forschungsobjekten zu diskutieren. Dies betrifft unter anderem Fragen zu

  • den theoretischen und methodischen Grundlagen (Inter-/Crossmodalitäten, Medientheorie)
  • der Modellierung (Kodierung, Schnittstellen, Annotation)
  • der Analyse (Klassifikation, Segmentierung und Vernetzung)
  • der Synthese (interaktive 3D-Rekonstruktionen, Einbindung in designgetriebene Ansätze, infrastrukturelle Konzepte) solcher Systeme

Einen weiteren thematischen Bezugspunkt bilden die algorithmischen Grundlagen entsprechender Untersuchungsmethoden.

Über diese Schwerpunktbereiche hinaus sind Vorträge zu allen Themen aus den Digital Humanities sowie die Vorstellung und Diskussion von positiven und negativen, eigenen oder fremden Projektergebnissen willkommen.

 

II. Formales

Es können eingereicht werden:

  • Poster (Vorschlag von mindestens 500, maximal 750 Wörtern)
  • Vorträge (Vorschlag von mindestens 1200, maximal 1500 Wörtern)
  • Panels (minimal drei, maximal sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ein Vorschlag von mindestens 1200, maximal 1500 Wörtern)
  • Vor der Konferenz stattfindende Workshops (Vorschlag von mindestens 1200, maximal 1500 Wörtern)

Für die Einreichung der Vorschläge müssen Sie sich hier registrieren und eine mit dem DHConvalidator-Webservice erstellte dhc-Datei zur Begutachtung einreichen. Zusätzlich ist eine Kurzzusammenfassung des Vorschlags mit ca. 100-150 Wörtern in Conftool einzutragen. Die Vorschläge und die Kurzzusammenfassungen werden auf der Website der Konferenz und im Tagungsprogramm veröffentlicht. Über den DHConvalidator erhalten Sie auch ein Template zur Einreichung von Word bzw. OpenOffice-Formaten mit den Guidelines für Zitate, Quellenangaben und Bibliographie. Sie können die Guidelines auch hier einsehen.

Rückfragen richten Sie bitte per Email an die folgende Adresse: info@dhd2019.org

Die Frist für die Einreichung von Beiträgen läuft am 30.09.2017 (24:00, MEZ) ab. Eine Benachrichtigung darüber, ob der Beitrag angenommen wurde, wird bis spätestens 21.12.2018 versandt.

Die primäre Sprache der Veranstaltung ist Deutsch. Vorschläge werden bevorzugt auf Deutsch eingereicht. Wird der Vorschlag in einer anderen Sprache eingereicht, so kann eine Übersetzung ins Deutsche beigefügt werden. In diesem Fall entscheiden die Einreichenden über die zu begutachtende Fassung.

 

Allgemeines zu den Vorschlägen

Jede Person kann nur einen einzigen Vorschlag als Vortrag oder Poster einreichen (Rolle „Vortragende Person im ConfTool“) und nur einen Vortrag halten. Die Ko-Autorschaft bei maximal zwei weiteren Vorschlägen (Vortrag oder Poster) ohne Beteiligung an der Präsentation ist möglich. Zusätzlich kann jede Person an maximal einer Panel- oder Workshop-Einreichung beteiligt sein. Es wird davon ausgegangen, dass angenommene Beiträge von den Einreichenden persönlich und vor Ort vorgestellt werden. Es besteht kein Anspruch auf Zuschaltung oder Übertragung aus der Ferne.

Ein Vorschlag für eine wissenschaftliche Präsentation hat normalerweise Referenzen, die am Ende in einer Bibliographie aufgelistet werden. Diese wird bei der Ermittlung der Länge der Vorschlagstexte nicht berücksichtigt. Alle Wörter davor (z.B. Bildunterschriften) werden gezählt.

Ein guter Vorschlag folgt den Prinzipien guter wissenschaftlicher Arbeit und beschreibt in inhaltlich und formal strukturierter Weise Forschungsfrage, Material, Methode und Ergebnisse. Falls Unklarheit über die Form von Vorschlägen besteht, empfiehlt sich ein Blick in gelungene Beispiele der letzten Tagung: Vortrag, Poster, Panel, Workshop.

1) Posterpräsentationen

Poster (Vorschlagstext: mindestens 500, maximal 750 Wörter) können zu jedem Thema des Call for Papers eingereicht werden. Sie können auch den Stand einzelner Projekte anschaulich beschreiben oder Software demonstrieren.

2) Vorträge

Vorträge (Vorschlagstext: mindestens 1200, maximal 1500 Wörter) stellen unveröffentlichte Ergebnisse dar, und/oder berichten über die Entwicklung von signifikanten neuen Methoden oder digitalen Ressourcen und/oder stellen ein methodisches bzw. theoretisches Konzept vor. Für die einzelnen Vorträge sind 20 Minuten Präsentationszeit und zehn Minuten für Fragen vorgesehen. Es wird erwartet, dass im Vorschlag zumindest signifikante Zwischenergebnisse vorgelegt werden. Vortragsvorschläge sollten den Forschungsbeitrag in geeigneter Weise auf dem Hintergrund des Forschungsstands kontextualisieren und seine Bedeutung für die (digitalen) Geisteswissenschaften oder einen jeweiligen Teilbereich daraus deutlich machen. Ein Literaturverzeichnis ist beizufügen. Für die Ankündigung von Vorhaben, zu denen noch keine Zwischenergebnisse vorliegen, ist das Posterformat vorgesehen.

3) Panels

Panels bieten drei bis sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit ein Thema zu diskutieren, das den Bereich eines einzelnen Projektes, Projektverbundes oder Forschungsstandorts überschreitet. Es wird erwartet, dass von der 90-minütigen Sitzung nicht mehr als ein Drittel auf vorbereitete Statements entfällt und die Aussprache innerhalb des Panels genügend Zeit für eine Diskussion des Panels mit dem Publikum lässt (ca. 30 min). Die Panel-Organisatorinnen und -Organisatoren reichen eine kurze Beschreibung des Themas im Umfang von mindestens 1200, maximal 1500 Wörtern ein und bestätigen die Bereitschaft der aufgeführten Personen, am Panel teilzunehmen. Für die Annahme eines Panelvorschlags ist die stringente Darlegung des thematischen bzw. methodischen Zusammenhangs der Einzelbeiträge von entscheidender Bedeutung.

4) Vor der Konferenz stattfindende Workshops

Workshops dauern einen halben Tag oder zwei halbe Tage. Die Vorschläge sollten die folgenden Informationen enthalten:

– Titel und eine kurze Beschreibung des Themas (mindestens 1200, maximal 1500 Wörter). Die vollständigen Kontaktdaten aller Beitragenden sowie einen Absatz zu deren Forschungsinteressen
– Die Zahl der möglichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer
– Angaben zu einer etwa benötigten technischen Ausstattung
– Den für den Workshop spezifischen Call for Papers, falls ein solcher veröffentlicht wird

Von den Workshopleiterinnen und -leitern wird erwartet, dass sie sich für die Konferenz anmelden. Von der Anmeldung ausgenommen werden können nur Vortragende, die ansonsten nicht an weiteren Veranstaltungen der Tagung teilnehmen.

5) Anderes

Die Jahrestagung bietet Raum für begleitende Vernetzungstreffen, Arbeitsgruppensitzungen und ähnliches. Parallele workshopartige Veranstaltungen sind nicht möglich, und sollten als reguläre Workshops eingereicht werden.

 

III. Bewertung der Beiträge

Ein gutes Proposal beschreibt das gestellte Forschungsproblem, bezieht sich auf den aktuellen Forschungsstand, beschreibt die angewendete Methode und benennt das Ergebnis der Forschungen.

In der Begutachtung werden die folgenden Bewertungskriterien angelegt:

  • Allgemeine Empfehlung zur Annahme (4-fach gewertet)
  • Es handelt sich um einen innovativen Beitrag zum Gegenstandsbereich der DH (3-fach gewertet)
  • Der Stand der Forschung ist hinreichend dargestellt (u.a. durch eine Bibliographie) (2-fach gewertet)
  • Die Forschungsmethodik ist verständlich beschrieben (2-fach gewertet)
  • Der Vorschlag ist verständlich formuliert (1-fach gewertet)

Bewertungsskala (Punkte):
5 – trifft völlig zu
4 – trifft weitgehend zu
3 – trifft eher zu
2 – trifft eher nicht zu
1 – trifft weitgehend nicht zu
0 – trifft gar nicht zu
Es können demnach maximal 60 Punkte erreicht werden.

DARIAH-DE Grand Tour: Annotieren, analysieren, visualisieren

dhd-blog - Mo, 07/09/2018 - 13:51

In diesem Workshop, der im Rahmen der DARIAH-DE Grand Tour am Donnerstag, den 20.09.2018 von 11:00 – 12.30 Uhr im Hörsaal des Alten Maschinenhauses der TU Darmstadt stattfindet, wird die Nutzung und Weiterentwicklung interdisziplinär-kollaborativer Annotationsmethoden sowie semantischer Erschließungs- und Visualisierungsstrategien für geisteswissenschaftliche Fachdatenrepositorien durch konsequenten Einsatz von Linked Open Data Technologie am Beispiel ausgewählter Anwendungsfälle vorgestellt.

Der Beitrag „Aristoteles annotieren – Potentiale der Kombination von automatischer und manueller Annotation“ in Kooperation mit dem Sonderforschungsbereich 980 „Episteme in Bewegung“ [8] stellt Best Practices für die Modellierung automatischer und manueller Annotationen gemäß den Empfehlungen des Web Annotation Data Models [1] vor. Darüber hinaus werden Strategien für die Verschränkung der Annotationen zur Erschließung von Handschriftenseiten, Analysemöglichkeiten zur quantitativen Auswertung und Visualisierung sowie die dafür erforderliche technische Infrastruktur präsentiert.

Mit dem Beitrag „Repositorien mergen, analysieren und visualisieren“ wird am Beispiel der epigraphischen Forschungsplattformen DIO (Deutsche Inschriften Online) [2] und epidat (Datenbank zur jüdischen Grabsteinepigraphik) [3] aufgezeigt, wie diese Repositorien in Linked Open Data umgewandelt werden.  Mittels XTriples Service [5] werden die vorliegenden Forschungsdaten, die im Standardaustauschformat EpiDoc: TEI XML [4] für epigraphische Quelle vorliegen,  in RDF transformiert und somit semantisch interoperabel analysierbar und visualisierbar.

Abgerundet wird der Workshop durch den Beitrag „Computergestützte Forschungsprozesse annotieren und explorieren“. Er gibt einen beispielhaften Einblick in die formal-semantische Annotation digitaler Forschungsumgebungen. Ziel einer solchen Annotation ist die Identifikation und Evaluation methodischer Abläufe innerhalb forschungsgetriebener Interaktionsprozesse in diesen Umgebungen. Diskutiert wird der Ansatz im Kontext ähnlicher Bemühungen wie dem Scholarly Domain Model [6] und dem Digital Methods and Practices Observatory [7], die das gleiche Ziel, dabei jedoch andere Ansätze verfolgen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und heißen Sie in Darmstadt herzlich willkommen.

 

[1] https://www.w3.org/TR/annotation-model/

[2] http://www.inschriften.net/

[3] http://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat

[4] https://sourceforge.net/p/epidoc/wiki/Home/ und  https://github.com/EpiDoc

[5] http://xtriples.spatialhumanities.de/index.html

[6] https://github.com/ModellingSD/Scholarly_Domain

[7] https://www.dariah.eu/activities/working-groups/wg-digital-methods-and-practices

-observatory-dimpo/

[8] http://www.sfb-episteme.de/

Wie Digitalität die Geisteswissenschaften verändert: Sonderband 3 der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften soeben erschienen

dhd-blog - Do, 07/05/2018 - 12:13

Sonderband 3 der gerade veröffentlichten Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (ZfdG) trägt den Titel „Wie Digitalität die Geisteswissenschaften verändert: Neue Forschungsgegenstände und Methoden“. Er wird von Sybille Krämer und Martin Huber herausgegeben und versammelt Beiträge, die sich mit dem Experimentierfeld Digitalität beschäftigen.

Wie verändert die Digitalisierung Forschungsgegenstände, Forschung und Selbstverständnisse in den Geisteswissenschaften? Welchen Mehrwert verspricht die digitale Aufbereitung und Analyse des Materials? Wie kann das ‚Neue‘ an Forschungsergebnissen, die allein mit digitalen Verfahren zu gewinnen sind, beschrieben und erklärt werden? Diese und weitere Fragen nach den grundlegenden Veränderungen, die digitale Forschungsstrukturen mit sich bringen, gehen die 14 Aufsätze nach.

Forscherinnen und Forscher aus der Geschichtswissenschaft, Philosophie, Medienwissenschaft, Soziologie, Kunstwissenschaft, Archäologie, Wissenschaftsgeschichte, Zeitschriftenforschung, Kunst- und Literaturwissenschaft untersuchen anhand von konkreten Beispielen, wie sich der digitale Wandel auf das Wissen und die Forschungsgegenstände der einzelnen Disziplinen auswirkt.

Der Band, vollwertig open access, ist im Rahmen der DFG-geförderten Symposienreihe „Digitalität in den Geisteswissenschaften“ entstanden. Die Autoren sind:
Arianna Borrelli, Klaus-Georg Deck, Frank Fischer, Ana Marija Grbanovic, Eva Gredel, Stefan Heßbrüggen-Walter, Anouk Hoffmeister, Séverine Marguin, Maria Männig, Arndt Niebisch, Madleen Podewski, Cornelia Schendzielorz, Jens Schröter, Friederike Schruhl, Charlotte Schubert, Peer Trilcke.

zfdg.de/sonderband/3

Zur Zukunft der Digitalen Briefedition – kooperative Lösungen im kulturwissenschaftlichen Forschungsdatenmanagement

dhd-blog - Do, 07/05/2018 - 08:34

Am 27. Februar fand im Rahmen der DHd-Jahrestagung 2018 in Köln ein > Workshop zur digitalen Briefedition statt, der von Jochen Strobel (Philipps-Universität Marburg) und Thomas Bürger (Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) organisiert und geleitet wurde. Die Bestandsaufnahme hat gezeigt, dass der Brief auch im Kontext digitalen Edierens kein beliebiges Format ist, sondern vielmehr die Spezifika des Briefs künftig noch viel stärker zu bedenken sind. Daher müssen eine erst langsam in die Gänge kommende kulturwissenschaftliche Briefforschung, eine möglichst flächendeckende Digitalisierung der immensen historischen Bestände und Prozesse technischer Standardisierung Hand in Hand arbeiten. Die Präsentationen der Mitwirkenden und das Stichwortprotokoll, das von der überwältigenden Resonanz der Veranstaltung zeugt, wenden sich den Fragen zu, die sich auf dem Weg zu einer neuen Definition von ‚Briefedition‘ stellen. Zur Ergebnissicherung und als Ausgangspunkt zukünftiger Diskussionen und Aktivitäten versammeln wir hier einige Materialien zu dieser Veranstaltung. (Jochen Strobel & Patrick Sahle)

    1. Abstract (PDF)
    2. Thomas Bürger/Jochen Strobel: Einführung (siehe Punkt 9)
    3. Patrick Sahle: Offenheit und institutionelle Schließung (PDF)
    4. Anne Bohnenkamp: Kommentierung – ein Auslaufmodell? (PDF)
    5. Joachim Veit: Versionierung /Zitation (PDF)
    6. Thomas Stäcker: Hemmnisse und Katalysatoren digitaler Brief-Infrastrukturen (PDF)
    7. Stefan Dumont: Schnelle Wege zu den Briefen (PDF)
    8. Beata Mache: DARIAH-Services für Briefeditionen (PDF)
    9. Jochen Strobel: Akteure und Rollen (PDF)
    10. Stichpunktprotokoll (PDF)
    11. Alles zusammen in einer Datei (PDF)

 

SoftwareentwicklerIn für das Projekt „Fachinformationsdienst (FID) Germanistik“

dhd-blog - Di, 07/03/2018 - 10:17

via Volker Michel, Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg

Die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg der Goethe-Universität Frankfurt am Main sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Softwareentwickler/in (E13 TV-G-U)

für das Projekt „Fachinformationsdienst (FID) Germanistik“. Die Stelle ist zunächst befristet für die Dauer von 3 Jahren. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrages (TV-G-U).

Der Fachinformationsdienst Germanistik wird als Drittmittelprojekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Programms „Wissenschaftliche Literatur- und Informationsversorgungssysteme (LIS)“ gefördert und zielt auf den Aufbau von überregionalen fachspezifischen Informations- und Kommunikationsstrukturen ab.

Wesentlicher Kern des Fachinformationsdienstes ist ein Fachportal, das eine indexbasierte, übergreifende Recherchemöglichkeit über ausgewählte Kataloge und Datenbanken sowie eine kooperativ betriebene Informationsplattform anbietet. Ausgangsbasis hierfür stellt die Virtuelle Fachbibliothek Germanistik – Germanistik im Netz (GiN, www.germanistik-im-netz.de) dar. Mittels einer technischen Infrastruktur für Open-Access-Zeitschriften sowie als zentrales Fach-Repository soll der FID zudem als Dienstleister für Germanistinnen und Germanisten wie auch für Fachverlage fungieren.

Sie arbeiten in einem dynamischen Team aus Informatikerinnen/Informatikern und Computerlinguistinnen/-linguisten in enger Zusammenarbeit mit den Fachreferentinnen/Fachreferenten an innovativen Diensten, die die umfangreichen Kollektionen der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in neuer Form der Wissenschaft zugänglich machen.

Ihre Aufgaben sind:

  • Entwicklung der Systemarchitektur und der Datenmodelle
  • Implementierung des Online Portals auf Basis eines gängigen Content Management Systems (z.B. Typo3)
  • Umsetzung und integrieren der Infrastruktur für Open-Access-Zeitschriften auf Basis von Open Journal System (OJS) sowie eines Open Access Repositories
  • Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts für die Integration und Indexierung heterogener Kataloge und Datenquellen und deren Integration in das Portal

Ihr Profil ist:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium in der Informatik/Wirtschaftsinformatik/Germanistik/Linguistik bzw. einer wissenschaftlichen Ausbildung mit vertieften praktischen Informatikkenntnissen
  • gute Erfahrung in der Programmierung von Webanwendungen unter Verwendung gängiger Web Content Management Systeme und Skriptsprachen (z.B. PHP, Javascript, Perl)
  • Erfahrung in der Nutzung von Such- und Indexierungstechnologien (Solr, VUFind, etc.) sowie Kenntnisse über Metadatenformate
  • Kenntnisse im Linux-Umfeld
  • wünschenswert sind Erfahrungen im Bibliotheksumfeld
  • Engagement, Teamfähigkeit und Eigeninitiative

Wir bieten ihnen:

  • eine herausfordernde Aufgabe in technisch aktuellen Themengebieten
  • ein engagiertes Team
  • individuelle persönliche Weiterbildung
  • ein familienfreundliches Arbeitsumfeld

Neben den üblichen Vergünstigungen des öffentlichen Dienstes bietet die Goethe-Universität ihren Beschäftigten derzeit ein LandesTicket Hessen an, das zur Nutzung des ÖPNV in ganz Hessen berechtigt.

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 17.07.2018 unter Angabe der Kennziffer 41/2018 an den Direktor der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Bockenheimer Landstraße 134-138, 60325 Frankfurt am Main oder per E-Mail an jobs@ub.uni-frankfurt.de. Bitte reichen Sie keine Originalunterlagen ein, da keine Rücksendung erfolgt.

Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Blog der AG DH-RSE: Gute Dokumentation als Basis für nachhaltige Software

dhd-blog - Mo, 07/02/2018 - 13:23

Im Rahmen des Workshops „Research Software Engineering und Digital Humanities. Reflexion, Kartierung, Organisation.“ zur DHd2018 sind eine Reihe von Speedblog-Beiträgen entstanden, die während des Workshops geführte Diskussionen dokumentieren und weiterführen.

Aus dieser Reihe wurde jetzt der erste Beitrag im Blog der DHd-AG Research Software Engineering in den Digital Humanities (DH-RSE) veröffentlicht:

Carsten Thiel, Julia Dolhoff: „Gute Dokumentation als Basis für nachhaltige Software“.

DARIAH Code Sprint on Bibliographical Metadata, Berlin: 31.07.-02.08.2018

dhd-blog - Mo, 07/02/2018 - 11:04

The DARIAH Code Sprint aims to bring together DH software engineers from all DARIAH members and the community beyond. For this event, we cordially invite you to join us in Berlin for three days of hacking on one of our four topics.

Code Sprint Venue: IBI Berlin

Objectives

The first three topics revolve around „Bibliographical metadata: Citations and References„. The tracks range from extracting metadata from PDFs onwards to managing bibliographical collections by BibSonomy as well as to work on various aspects of visualisation of the generated data. Finally we will have a more infrastructural oriented track on Authentication and Authorisation with the DARIAH AAI. The code sprint will take place from July 31st to August 2nd in the premises of the Humboldt University Berlin in a relaxed and productive environment.

The code sprint is organised by the DESIR project (DARIAH ERIC Sustainability Refined), an offspring of DARIAH-EU. DESIR aims to bring together DH affiliated developers, to spread competencies in the community, enhance own knowledge and learn on new approaches and technologies. With all of this DESIR addresses the sustainability question for several kinds of activities, infrastructures or services originating from the DARIAH context. Different from developing new resources or infrastructural components, DESIR is exploring opportunities to employ already existing resources (independent from DARIAH) as means to sustain certain infrastructure components and services.

Reference URLs

Der Gewinner des Berliner DH-Preis 2018 steht fest!

dhd-blog - Mi, 06/27/2018 - 12:56

Bereits zum vierten Mal verlieh der Interdisziplinäre Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b) am 26. Juni 2018 den Berliner Digital-Humanities-Preis. Die festliche Preisverleihung fand im Einstein-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) statt.

Ausgezeichnet wurde mit dem Preis in Höhe von 3000 Euro das Projekt „Zwangsarbeit 1939–1945. Erinnerungen und Geschichte“.

Zum Bericht über die Preisverleihung, Impressionen und Pressestimmen geht es hier lang.

Bloggen in den Geisteswissenschaften – Workshop bei der DARIAH-DE Grand Tour 2018

dhd-blog - Mi, 06/27/2018 - 08:59

Geisteswissenschaftliche Blogs werde seit einigen Jahren als digitale Publikationsorte, als Instrumente des Forschungsmarketings oder zur wissenschaftlichen Selbstreflexion genutzt. Die mediale Freiheit der (fast) undefinierten Gattung, die technischen Möglichkeiten, die über die der üblichen Social Media hinausgehen und die Verwandtschaft zum analogen Tagebuch erlauben dieses weite Spektrum wissenschaftlichen Bloggens.

Blogs ermöglichen schnelles Publizieren von Forschungserkenntnissen, sie geben Einblick in den wissenschaftlichen Prozess und den Arbeitsalltag Forschender – sie fördern die Vernetzung fächerübergreifender Communities und erlauben es WissenschaftlerInnen ihre Arbeit in die Gesellschaft hineinzutragen – aber sie haben immer noch mit Skepsis und Vorurteilen zu kämpfen.

Das von Max Weber Stiftung und Open Edition getragene Blogportal de.hypotheses bietet als nicht-kommerzielles wissenschaftliches Blogportal im deutschsprachigen digitalen Raum die Möglichkeit, kostenlos und unabhängig zu bloggen. Mit Perma-Links und dem Versprechen der Langzeitarchivierung, der Vergabe von ISSN und der Bündelung qualitätsgesicherter Blogs  schaffen wir ein Werkzeug der wissenschaftlichen Kommunikation und Vernetzung und fördern so digitales Publizieren und eine offene Wissenschaftskommunikation.

Bei der DARIAH Grand Tour bieten wir einen Workshop für Bloggerinnen und Blogger in spe an: Neben konzeptionellen und rechtlichen Fragen liegt der Schwerpunkt auf der technischen Seite des Bloggens, sodass die Teilnehmenden nach dem Workshop direkt loslegen können. Der Workshop richtet sich an AnfängerInnen, die sich mit den technischen Voraussetzungen und den Praktiken des wissenschaftlichen Bloggens vertraut machen wollen.

Alle Informationen zur DARIAH-DE Grand Tour, zu den weiteren Workshops sowie einen Link zur Anmeldeseite finden Sie auf der DARIAH-DE Portalseite. Die DARIAH-DE Grand Tour findet vom 19. bis 21. September in Darmstadt statt.

Ulla Menke, Max Weber Stiftung

DH-Kolloquium an der BBAW, 6.7.2018: Fußballlinguistik in Zeiten der Fußballweltmeisterschaft – Aufgaben und Chancen für den Wissenschaftstransfer

dhd-blog - Fr, 06/22/2018 - 11:40

Wir möchten herzlich zum nächsten Termin des DH-Kolloquiums an der
BBAW am 6. Juli 2018, 18:00 Uhr – 19:30 Uhr (Konferenzraum 1) einladen:

— Bitte beachten Sie die geänderten Anfangs- und Endzeiten aufgrund des Spielplans der Fußball-WM! —

Simon Meier, Technische Universität Berlin:
Fußballlinguistik in Zeiten der Fußballweltmeisterschaft – Aufgaben und Chancen für den Wissenschaftstransfer

Im Projekt fussballlinguistik.de werden große Korpora mit Texten zur digitalen Fußballberichterstattung aufgebaut, der (Fach-)Öffentlichkeit zugänglich gemacht und korpuslinguistische Analyseergebnisse auch für eine größere Leser_innenschaft aufbereitet. Zu Großereignissen wie der gerade laufenden Fußballweltmeisterschaft wird auch der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Fußballsprache öffentliche Aufmerksamkeit zuteil. Im Vortrag werde ich zum einen den Weg nachzeichnen, den das Projekt von der ersten sporadischen Datensammlung bis hin zur Implementierung der Daten in das Deutsche Referenzkorpus (DeReKo) genommen hat. Zum anderen werde ich anhand kleinerer Fallstudien und Teilprojekte diskutieren, wie gerade bei einem populären Thema wie dem Fußball Wissenschaftstransfer und Open Science in den Digital Humanities aussehen können.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, möchten wir Sie um *Anmeldung per
E-Mail unter DH-Kolloquium@bbaw.de bitten.

HAASDZ18 Workshop zur Analyse von Alten Schriften im Digitalen Zeitalter

dhd-blog - Di, 06/19/2018 - 19:00

Am 29. & 30. Oktober findet in Heidelberg im Rahmen des Maßnahme 5.4. des Zukunftskonzepts der Exzellenzinitiative ein Workshop zu den

Herausforderungen bei der Analyse von Alten Schriften im Digitalen Zeitalter (HAASDZ18)

statt. Die Organisation erfolgt gemeinsam mit Christian M. Prager, Universität Bonn und Svenja A. Gülden, Universität Mainz. Die Anmeldung ist kostenlos und bis 15. Oktober möglich. Das Programm ist bereits mit einigen interessanten Vortragenden gefüllt:

http://www.uni-heidelberg.de/haasdz18

Autumn School „Digitale Edition – Vertiefung und Nutzung“, 1.-5.10.2018 in Wien

dhd-blog - Di, 06/19/2018 - 16:01

Im Rahmen des FWF-Projektes “Die Medialität diplomatischer Kommunikation (17. Jahrhundert)” (P 30091), das vom Institut für Geschichte der Universität Salzburg in Kooperation mit dem Zentrum für Informationsmodellierung (ZIM) der Universität Graz durchgeführt wird, wird das Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) mit der freundlichen Unterstützung des Instituts für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung (INZ) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien vom 1.-5. Oktober 2018 in Wien die Methoden im Umgang mit digitalen Edition vertiefen. Nähere Informationen gibt es unter https://www.i-d-e.de/aktivitaeten/schools/autumn-school-2018-wien/. Wir freuen uns auf Anmeldungen unter schools@i-d-e.de!

Call for Papers: GNDCon am 3./4.12.2018

dhd-blog - Mo, 06/18/2018 - 16:39

Am 3./4. Dezember 2018 findet mit der GNDCon 2018 erstmalig eine Convention für an der Gemeinsamen Normdatei (GND) Interessierte statt. Sie steht unter dem Motto »Öffnung der GND«. Von A wie Archive über F wie Forschung, M wie Museen, S wie Softwareanwendungen oder W wie Wikipedia und Wikidata alle sind herzlich eingeladen!

Die GND steht für das Prinzip offener und vernetzter Daten im Internet und konzentriert sich auf Normdaten zu kulturellen und wissenschaftlichen Sammlungen, Objekten und Akteuren. Ziel der Convention ist es, sich über Ideen, Anwendungen und Projekte rund um die GND auszutauschen und die Zusammenarbeit mit Online-Communities, Verlagen, Hochschulen und Autoren zu fördern.

Schwerpunkte der Convention

Öffnung der GND für Museen, Archive, Verlage, Autoren – Verknüpfungen – Internationale Entwicklungen im Bereich der Normdaten der Nationalbibliotheken – Werkzeuge und Experimente – Ideen zum Aufbau einer Developer-Community – Datenschutz – Verbindungen zu anderen Normdaten und Thesauri – Vernetzung mit anderen Domänen – Wikipedia und Wikidata

Die Registrierung ist ab dem 6. August 2018 möglich.

Call for Papers

» Nutzen Sie die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Vorschlag für einen Workshop an der Convention zu beteiligen!
» Einsendeschluss ist der 27. Juli 2018

Mehr Informationen:

https://wiki.dnb.de/display/GNDCON2018/GNDCon+2018

Forschungsdatenmanagement und die DARIAH-DE Datenföderationsarchitektur – Workshop bei der DARIAH-DE Grand Tour 2018

dhd-blog - Do, 06/14/2018 - 10:08

Die Menge der heute durch öffentliche Netzwerke verfügbaren und für die kultur- und geisteswissenschaftliche Forschung relevanten Kollektionen steigt nicht zuletzt aufgrund der Verwendung von Zugriffs- und Beschreibungsstandards stetig an und bietet Forscherinnen und Forschern einen potenziellen Zugang zu einer Vielzahl heterogener Ressourcen. Neben den durch Museen, Archive, Bibliotheken, Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bereitgestellten Sammlungen entwickeln Forscherinnen und Forscher selbst eigene Forschungsdaten, deren Wert insbesondere durch Publikation, Nachweisbarkeit und Kontextualisierung gesteigert werden kann.

Mit der Datenföderationsarchitektur (DFA) unterstützt DARIAH-DE Forscherinnen und Forscher bei unterschiedlichen Aufgaben entlang von Forschungsdatenmanagementprozessen:

Das DARIAH-DE Repository speichert Forschungsdaten und zugehörige Metadaten in einer langfristig nachweisbaren Form. Daten können über die Oberfläche des DARIAH-DE Publikators bequem eingespielt werden.
In der Collection Registry können Forschungsdaten-Sammlungen in DARIAH-DE nachgewiesen und beschrieben werden.
Im Data Modeling Environment (DME) werden Daten schießlich modelliert und durch so genannte Mappings kontextualisiert. So können heterogene Daten miteinander verbunden und Interoperabilität hergestellt werden.
Die Generische Suche bringt die Funktionalität und Informationen aus Repository, Collection Registry und DME schließlich zusammen und ermöglicht Suchanfragen über die verteilten Datensätze registrierter Sammlungen.

Im Rahmen eines Workshops bei der Grand Tour 2018 bietet DARIAH-DE am 19. September 2018 einen vertiefenden Einblick in die grundlegenden Ideen und Komponenten der Datenföderationsarchitektur (DFA). Anhand fokussierter Sessions werden realitätsnahe Anwendungsfälle von der Publikation von Forschungsdaten über deren Beschreibung und Modellierung bis hin zu deren Auffindbarkeit durchgespielt.

Der Workshop richtet sich dabei nicht nur an Forscherinnen und Forscher kultur- und geisteswissenschaftlicher Disziplinen, sondern insbesondere auch an die Inhaberinnen und Inhaber bestehender Sammlungen, deren Sichtbarkeit mit Hilfe der DARIAH-DE Infrastruktur erhöht werden soll.

Das Programm sieht derzeit die folgenden Beiträge vor:

  • Begrüßung und Überblick über die DFA
  • Publikation und Beschreibung von Forschungsdaten (Hands-on)
  • Nachweis und Auffindbarkeit von Sammlungen (Hands-on)
  • Der Forschungsverbund MWW als Anwendungsbeispiel (Impulsreferat)
  • Modellierung, Anreicherung und Integration von Daten am Beispiel MWW (Hands-on)

Call for Papers – DHQ Special Issue on “Digital Humanities & Film Studies: Analyzing the Modalities of Moving Images”

dhd-blog - Fr, 06/08/2018 - 22:16

Die DHd AG Film und Video und Organisatoren des Anfang Mai stattgefunden Workshops “Computer-based Approaches for the Analysis of Film Style” möchten Sie gerne auf den unten in der Folge zum Workshop entstandenen öffentlichen Call for Papers aufmerksam machen:

Call for Papers – DHQ Special Issue on “Digital Humanities & Film Studies: Analyzing the Modalities of Moving Images”

Guest editors: Manuel Burghardt, Adelheid Heftberger, Johannes Pause, Niels-Oliver Walkowski & Matthias Zeppelzauer

Ever since Roberto Busa’s well-known Index Thomisticus, the Digital Humanities have had a strong focus on textual material. One reason for the “blind spot” when it comes to analyzing moving images, is the complex nature of film, which entangles different modalities across sound, vision and language. Furthermore, rights issues and lack of availability of (proper) sources still remain a problem for the analysis of large data sets, although audiovisual material becomes gradually more available due to digitization of analog elements and born digital film production.

Nonetheless, a shift toward a greater visibility of film and media studies in the Digital Humanities can be noticed. The planned special issue for Digital Humanities Quarterly (DHQ) on “Digital Humanities & Film Studies: Analyzing the Modalities of Moving Images” aims to revisit existing quantitative approaches for film analysis and to discuss the possible application of computational methods in this domain. In addition, the special issue aims to contribute to the growing awareness in the field by providing both methodological research as well as presenting case studies of existing (albeit scattered) initiatives and research projects.

Inspired by a recent workshop on “Computer-based Approaches for the Analysis of Film Style” (May 3-4, Potsdam), we invite contributions on the special issue’s theme that present criticism and reflection, methods and tools, or concrete case studies.

Please send your extended abstracts (max. length 750 words, excluding references) to Manuel Burghardt (burghardt@informatik.uni-leipzig.de) until July 15, 2018. Based on the extended abstracts, we will prepare a special issue proposal for DHQ, which is due July 30, 2018. Once the proposal gets accepted, we will ask you to submit full-length articles according to the DHQ author guidelines. The articles will then be peer-reviewed by the DHQ reviewer pool. For further questions please feel free to contact any of the guest editors.

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