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Online Workshop on „Replication and Computational Literary Studies“

dhd-blog - Di, 01/26/2021 - 14:04

In den Digital Humanities und insbesondere den Computational Literary Studies wird zunehmend die Rolle der Reproduzierbarkeit von Forschungsergebnissen in quantitativ-empirischen Forschungsansätzen diskutiert.  Damit gewinnt zum einen die systematische Evaluation quantitativer Textanalyseverfahren an Bedeutung, zum anderen wird immer stärker daran gearbeitet, Forschungsprozesse und die Entstehung von Ergebnissen durch die Veröffentlichung von Code und Daten transparenter zu machen.

Der Frage nach der Reproduzierbarkeit von Forschungergebnissen in den Computational Literary Studies widmet sich darum nun ein gemeinsamer Workshop der Huyghens ING,  der Cornell University, des Infrastrukturprojektes DARIAH-DE und des DFG Schwerpunktprogramms Computational Literary Studies unter dem Titel “Replication and Computational Literary Studies”

Dieser virtuelle Workshop wird am  23. Februar 2021

von 15:00 – 19:00 stattfinden. Die Beiträge sind auf englisch.

Beiträge
  • A typology of replication studies” by Christof Schöch, University of Trier, Germany
  • Replication to the Rescue: Funding Strategies by Karina van Dalen-Oskam, Huyghens ING and University of Amsterdam, The Netherlands
  • Replication of quantitative and qualitative research – a case study by Fotis Jannidis, University of Würzburg, Germany
  • Reliable methods for text analysis by Maria Antoniak and David Mimno, Cornell University, USA
Anmeldung

Interessierte Hörer*innen sind herzlich eingeladen. Anmeldungen sind unter folgendem Link möglich.

 

Stellenausschreibung Leitung Programmsachbearbeitung (m/w/d, Vollzeit E9c) bei der Kulturstiftung des Bundes

dhd-blog - So, 01/24/2021 - 12:16

Die Kulturstiftung des Bundes mit Sitz in Halle an der Saale sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Leitung Programmsachbearbeitung

(m/w/d, Vollzeit, unbefristet)

Die Kulturstiftung des Bundes fördert Kunst- und Kulturvorhaben im Rahmen der Zuständigkeit des Bundes. Ein Schwerpunkt ist die Förderung innovativer Programme und Projekte im internationalen Kontext sowie von Kulturprojekten auf Antrag ohne thematische Eingrenzung in allen Sparten. Mit einem jährlichen Fördervolumen von über 35 Mio. Euro zählt sie zu den großen öffentlichen Kulturstiftungen Europas.

Als Sachgebietsleiter/in strukturieren, koordinieren und begleiten Sie die administrativen Aufgaben von derzeit 11 Programmsachbearbeiter/innen, die von der Antragsbearbeitung über die Vertragsentwicklung und Projektträgerberatung bis hin zur Prüfung von Zwischennachweisen reichen.

Sie erwarten ein interessantes Aufgabengebiet, die Zusammenarbeit mit einem engagierten Team sowie vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten. Darüber hinaus bieten wir Ihnen eine sorgfältige Einarbeitung durch die bisherige Stelleninhaberin, flexible Arbeitszeiten, einen wöchentlichen Homeoffice-Tag, eine zusätzliche betriebliche Altersversorgung sowie VWL.

Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere die

  • Identifikation, Planung, Organisation, Berechnung, Steuerung, Dokumentation und (Weiter-)Entwicklung der Geschäftsprozesse unter Anwendung betriebswirtschaftlicher Tools, Methoden und Prinzipien des Informations-, Organisations- und Prozessmanagement sowie der Kosten- und Leistungsrechnung
  • Sachgebietsleitung, von der Mitarbeiterführung über die Betriebsmittel- und Personalbedarfsplanung bis hin zur Mitarbeiterqualifikation und Beteiligung an Personalauswahlverfahren
  • sachgebietsübergreifende Kommunikation und Koordination, die Zusammenarbeit mit anderen Führungskräften sowie die regelmäßige Berichterstattung an den Vorstand

Voraussetzungen für Ihre Tätigkeit sind eine abgeschlossene Hochschulbildung (Bachelor) im Studiengang Public oder Business Management mit Schwerpunkt Prozessmanagement /  Betriebsorganisation, Betriebsplanung oder vergleichbare Qualifikationen sowie Erfahrung in der Leitung von Teams. Zudem erwarten wir auf dieser Position die Fähigkeit, kooperativ und zielorientiert zu führen, initiativ und lösungsorientiert zu handeln sowie Teamgeist für einen offenen und abteilungsübergreifenden Austausch

Die Anstellung wird in Anlehnung an Entgeltgruppe 9c TVöD Bund vergütet. Arbeitsort ist Halle (Saale).

Ausdrücklich erwünscht sind auch Bewerbungen von Menschen mit persönlicher oder familiärer Migrationsgeschichte, insbesondere von People of Color und Schwarzen Menschen.

Bitte richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen zusammengefasst in einem PDF-Dokument bis einschließlich 14.02.2021 per Email an: bewerbung.sgl-prgrsacharbeit@kulturstiftung-bund.de. Maßgeblich ist das Datum des digitalen Posteingangs.

Weitere Informationen finden sich hier: https://www.kulturstiftung-des-bundes.de/de/stiftung/stellenangebote.html

Virtuelles DH-Kolloquium der BBAW, 5.2.2021: „Werkzeuge der Digitalen Prosopographie an der ÖAW“

dhd-blog - So, 01/24/2021 - 10:02

Am Freitag, dem 5. Februar 2021, von 15 Uhr (s.t.) bis ca. 17 Uhr, findet erneut das virtuelle DH-Kolloquium der BBAW statt, bei dem Maximilian Kaiser, Stephan Kurz und Matthias Schlögl (alle Österreichische Akademie der Wissenschaften) aktuelle Entwicklungen an der ÖAW im Bereich der Digitalen Prosopographie vorstellen werden.

Die Veranstaltung findet virtuell über Zoom statt. Interessierte erhalten den Zugangslink bei Anmeldung/Nachfrage unter dh-kolloquium@bbaw.de.

Werkzeuge der Digitalen Prosopographie an der ÖAW

Matthias Schlögl (Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage, ÖAW) führt in die am ACDH-CH für prosopographische Daten entwickelte Infrastruktur ein. Ein Kernelement bildet darin das Austrian Prosopographical Information System (APIS), das mit einem Projekt zur semantischen Erschließung des Österreichischen Biographischen Lexikons (ÖBL) (siehe dazu https://apis.acdh.oeaw.ac.at) seinen Anfang nahm und seitdem um einige Module und Funktionen erweitert wurde. Die Einführung wird sich auch um Konzepte zur Integration mit anderen Daten (Linked Open Data), die Verwendung von kontrollierten Vokabularien (siehe Vocabs), die Langzeitarchivierung der Daten (siehe ARCHE), bzw. die nahtlose Einbettung digitaler Tools in den Arbeitsablauf der Forscherinnen und Forscher drehen. Matthias Schlögl wird auch einen kurzen Ausblick auf InTaVia geben, ein kürzlich gestartetes Horizon 2020-Projekt mit dem Ziel, prosopographische und biographische Daten mit den Sammlungen der Europeana zu verbinden und mit Mitteln der Visual Analytics zu analysieren.

Stephan Kurz (Institute for Habsburg and Balkan Studies, ÖAW) gibt einen Einblick in die Anwendung von APIS-gestützten Daten zur Erschließung in digitalen Editionen, v.a. betrifft das die hybride Edition der Ministerratsprotokolle 1948–1918, deren Register aus einer https://mpr.acdh.oeaw.ac.at/ gespeist werden; noch im Aufbau befindet sich das Editionsprojekt Quellen zur habsburgisch-osmanischen Diplomatie (1500-1918), das ebenfalls prosopographische Ressourcen beinhalten wird. Weiters wird er auf die Vor- und Nachteile der generischen und spezifischen Erschließung von Entitäten/prosopographische Daten eingehen: eine Diskussion, die am IHB in den letzten Monaten intensiviert geführt wurde und wird.

Maximilian Kaiser (Institute for Habsburg and Balkan Studies, ÖAW) führt nach einem Einblick in mit APIS umsetzbare historische Netzwerkanalyse einen weiteren Anwendungsfall vor, bei dem das APIS-System Verwendung findet: Das Projekt „The Viennese Court. A prosopographical portal“ https://viecpro.oeaw.ac.at/ erschließt bestehende Daten zu verschiedenen Hofstaaten ebenfalls in dem Entität-Referenz-Modell von APIS, mit dem Ziel, von den Ämtern der Oberhofmeister bis zu den Küchengehilfen prosopographische Daten zu so zu erfassen, dass sowohl Organigramme des Wiener Hofes als auch individuelle Hofkarrieren abgebildet werden können.

Publikationen:

Maximilian Kaiser, Matthias Schlögl, Katalin Lejtovicz and Peter Alexander Rumpolt, Artist migration through the biographer’s lens. A case study based on biographical data retrieved from the Austrian Biographical Dictionary, in: Journal of Historical Network Research, vol. 2 (2018), 76–108.

Maximilian Kaiser, Was uns Biographien über Künstlernetzwerke sagen. Konzepte für eine historische Netzwerkanalyse auf Basis biographischer Texte aus dem Österreichischen Biographischen Lexikon (ÖBL), in: Ch. Gruber, M. Kaiser und Á. Z. Bernád (Hg.), Europa baut auf Biographien. Aspekte, Baustein, Normen und Standards einer europäischen Biographik, Wien: new academic press, 383–403.

Kaiser, Maximilian. 2014. Structure, Network, Discourse. Anatomy of an Artists Association, in: A. Husslein-Arco, M. Boeckl und H. Krejci (Hg.), Hagenbund. An European Network of Modernism 1900 to 1938, Munich: Hirmer, 103–111.

Kurz, Stephan, Fischer-Nebmaier, Wladimir, Event-based modelling of a major historical government source: Ministerratsprotokolle 1848–1918. INFuture 2019. (Zagreb: FFPress, 11.2019). http://infoz.ffzg.hr/infuture/conference-proceedings/infuture2019-proceedings

Kurz, Stephan, Fischer-Nebmaier, Wladimir, Kampkaspar, Dario, Lein, Richard, Schmied-Kowarzik, Anatol, Die Edition der Ministerratsprotokolle 1848–1918 digital: Workflows, Möglichkeiten, Grenzen (Salzburg, 2019). https://doi.org/10.1553/dha-proceedings2018s83

Vogeler, Georg, Matthias Schlögl, and Gunter Vasold. 2020. Prosopographische Interoperabilität – Stand der Dinge. Christof Schöch. DHd 2020. Spielräume. Digital Humanities zwischen Modellierung und Interpretation. Konferenzabstracts. Universität Paderborn, 02. bis 06. März 2020. doi:10.5281/zenodo.3666690.

Vogeler, Georg, Gunter Vasold, and Matthias Schlögl. 2019. Von IIIF zu IPIF? Ein Vorschlag für den Datenaustausch über Personen. Patrick Sahle. DHd 2019. Digital Humanities: multimedial & multimodal. Konferenzabstracts. Universitäten zu Mainz und Frankfurt 25. bis 29. März 2019. Frankfurt am Main. doi:10.5281/zenodo.2600812.

Bruseker, George, Bernard Hours, Georg Vogeler, Matthias Schlögl, Lodewijk Petram, Jelle Van Lottum, Rutger Van Koert, et al. 2018. On the Way to Semantic Interoperability for Historical Data: the Data for History Consortium. EADH 2018 – Detailed Programme.

Organisation:
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Stefan Dumont, Susanne Haaf, Frederike Neuber, Christian Thomas
Mehr Informationen: https://www.bbaw.de/bbaw-digital/digital-humanities/aktivitaeten-und-veranstaltungen/dh-kolloquium

Erinnerung: CfP für die Sektion „Digital, global, transdisziplinär: Impulse für eine transdisziplinäre digitale Romanistik“ des Deutschen Romanistentags 2021 (Abgabefrist: 29.01.2021)

dhd-blog - Fr, 01/22/2021 - 09:03
Konzeption der Sektion: AG Digitale Romanistik des Deutschen Romanistenverbandes Sektionsleitung: Jan Rohden (rohden@maxweberstiftung.de), Nanette Rißler-Pipka (rissler-pipka@sub.uni-goettingen.de), José Calvo Tello (calvotello@sub.uni-goettingen.de)

Liebe Digital Humanists,

gerne möchte ich an den Call for Papers für die Sektion „Digital, global, transdisziplinär: Impulse für eine transdisziplinäre digitale Romanistik“ des Deutschen Romanistentags 2021 erinnern: https://dhd-blog.org/?p=14380

Abgabefrist für Vortragsvorschläge ist der 29.01.2021.

Für Beitragsvorschläge, aber auch Nachfragen jeglicher Art steht die Sektionsleitung gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf eure Beiträge.

SSH Open Marketplace: Beta Release

dhd-blog - Fr, 01/22/2021 - 08:24

The Beta release of the SSH Open Marketplace launches today and is available for public testing at https://marketplace.sshopencloud.eu/.

Discovery portal for the SSH Community

The SSH Open Marketplace is a discovery portal designed to offer social sciences and humanities researchers the tools, software, datasets, training materials, and workflows they need to manage their data across the full research life cycle.

5000 individual records and growing

Currently boasting some 5000 individual records – and growing, the SSH Open Marketplace is a key deliverable from the SSHOC project and will continue to evolve throughout 2021. Delivery of the final product by consortium partners DARIAH-EU is planned for December. 

Stable front and back end

The SSH Open Marketplace service already has a polished and stable front and back end and is ready to be explored. Not all of the 5,000 individual records are yet fully curated, and this is one of the tasks to be tackled in the coming months. 

Invitation to the SSH Community

All members of the SSH community are warmly invited to review and test the service. User suggestions may be submitted directly to the development team via the “Report an issue” button provided.

Users who wish to be more actively involved in ongoing developments are warmly invited to join the SSH Open Marketplace Tester Community.

Says DARIAH’s Frank Fischer who is also Associate Professor for Digital Humanities at the Moscow Higher School of Economics and leads development of the SSH Marketplace with colleague Laure Barbot,

The Beta version is an important opportunity for us to involve the community as part of our participatory-design approach. Feedback during this development phase leading up to the final release of the SSH Open Marketplace is most welcome and will be systematically integrated into ongoing developments.“ 

Prior to the release of the definitive version of the SSH Open Marketplace in December 2021, interim updates will be published. 

Immediate development priorities

Given that users will be visiting a live Beta version, problems such as duplicate references or partial implementation of some functionality are to be expected. The website is also not yet responsive for use with mobile devices. All of these issues will be addressed in the coming months.

Go to the SSH Open Marketplace!  

Watch our short SSH Open Marketplace introduction video

Read previous articles on this topic:

 

Das TextGrid Repository nun verfügbar in OpenAIRE Explore

dhd-blog - Do, 01/21/2021 - 09:36
Was ist das TextGrid Repository?

Das seit vielen Jahren in der Community etablierte TextGrid Repository ist ein mit dem CoreTrustSeal zertifiziertes Langzeitarchiv für geisteswissenschaftliche Forschungsdaten. Entlang des Grundsatzes von Open Access und ausgerichtet auf die FAIR-Datenprinzipien dient es als nachhaltiger, sicherer Speicherort und Publikationsorgan für v.a. Texte und Bilder. Durch reichhaltige Metadatenauszeichnung und eine erweiterbare Suchfunktion ermöglicht es nutzerfreundliches Auffinden gewünschter Ressourcen.

Ein Großteil der Texte im TextGrid Repository ist XML/TEI kodiert und erlaubt so vielfältige Nachnutzungs- und Analysemöglichkeiten. Basierend auf Texten der Digitalen Bibliothek wächst der Bestand des TextGrid Repository stetig weiter, da es offen für projektspezifische, wissenschaftliche Editionen und dabei frei von sprachlichen Beschränkungen ist. Ursprünglich auf die germanistische Literaturwissenschaft hin ausgerichtet, überschreitet es dadurch mittlerweile fachliche Grenzen. Zusätzlich bietet es über das TextGrid Laboratory eine Nutzeroberfläche, die eine komfortable Publikation von Editionsdaten und Korpora im TextGrid Repository ermöglicht.

Das TextGrid Repository ist Teil des TextGrid-Projekts, das von 2006 bis 2015 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde (Förderkennzeichen: 01UG1203A). Seit 2015 wird es von den Partnerinstitutionen von DARIAH-DE weiterbetrieben und ist Teil der Angebote von CLARIAH-DE. Eine Weiterentwicklung soll im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) erfolgen.

Nun sind die Inhalte des TextGrid Repository auch über die Open Access Infrastructure for Research in Europe (OpenAIRE) und den Digital Humanities and Cultural Heritage OpenAIRE Community Gateway (DH-CH Gateway) verfügbar.

Was sind OpenAIRE und der DH-CH Gateway?

OpenAIRE will die wissenschaftliche Kommunikation auf europäischer Ebene auf innovative Weise öffnen und transparenter machen, um so Forschungsergebnisse der gesamten europäischen Gemeinschaft zur Verfügung zu stellen. Die Dienste von OpenAIRE zielen daher darauf ab, Interoperabilität zu schaffen, Forscher und Communities miteinander zu verbinden – kurz: Open Science zu ermöglichen. So können gemeinsame Standards etabliert und die Transparenz von Forschungsergebnissen erhöht werden. Zu diesen Angeboten und Zielen bietet OpenAIRE ein umfangreiches Trainingsprogramm. Außerdem will OpenAIRE wissenschaftliche Innovationen erleichtern und generell den Forschungshorizont erweitern. Damit erfüllt OpenAIRE in seiner Anlage die Vision der European Open Science Cloud (EOSC).

Als einen Dienst bietet OpenAIRE als Teil der EOSC den DH-CH Gateway an. Dieser ist eine europaweite Sammlung von Metadaten aus verschiedenen wissenschaftlichen Forschungsprojekten, Archiven, Zeitschriften und Repositorien mit klarem Fokus auf Geisteswissenschaften und kulturelles Erbe. Ein Teil dieses Gateways ist der DARIAH-EU Gateway. Dieser dient als Single Access Point dazu, alle DARIAH-assoziierten Forschungsergebnisse zu sammeln und so Fragmentierung zu verringern. Dabei ermöglicht OpenAIRE nicht nur das Auffinden von Daten bei europaweiter Suche, sondern unterstützt Forschende auch bei der Hinterlegung ihrer Daten in OpenAIRE. Die Suche im DH-CH Gateway liefert zahlreiche Metadaten zu gesuchten Ressourcen sowie die Information zum derzeitigen Speicherort. Nun sind auch die im TextGrid Repository gespeicherten Ressourcen über den DH-CH Gateway auffindbar!

OpenAire wird gefördert von Horizon 2020, dem EU-Programm für Forschung und Innovation, unter den Fördernummern 731011 und 777541. Als Teil der Förderung des OpenAIRE Advance project (777541) wurde auch die Integration des TextGrid Repository durchgeführt.

Das TextGrid Repository in OpenAIRE

Das TextGrid Repository ist nun als Datenrepositorium in OpenAIRE gelistet:

TextGrid Repository in OpenAIRE

Dadurch sind die Inhalte des TextGrid Repository durch die Suche im DH-CH Gateway auffindbar, wobei TextGrid als Publisher angegeben wird. Das Suchergebnis im DH-CH Gateway verlinkt direkt auf die entsprechende Seite im TextGrid Repository.

Damit steht das TextGrid Repository nun auf einer Ebene mit zahlreichen anderen etablierten europäischen Datenarchiven. Durch die europaweite Auffindbarkeit der im TextGrid Repository gespeicherten Daten erhöht sich nicht nur die Bekanntheit des TextGrid Repository selbst, sondern auch die der Daten und der sie veröffentlichenden Forschenden und Forschungsprojekten. Mit der Integration des TextGrid Repository in OpenAIRE ist damit ein großer Schritt zur Verbreitung und Nutzung des TextGrid Repository in der europäischen Wissenschaftsgemeinde und zur europaweiten Verknüpfung von Forschungsdaten getan.

Weiterführende Links und Materialien

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung der OpenAIRE-DARIAH Research Community Gateways finden sie hier. Außerdem gibt es ein ausführliches Webinar zu den OpenAIRE-DARIAH Community Gateways.

Publikationshinweis: Praxishandbuch Forschungsdatenmanagement (2021, De Gruyter, OA)

dhd-blog - Mi, 01/20/2021 - 18:50

Auf Bitte der Herausgeber*innen weise ich an dieser Stelle gerne auf das jüngst erschienene Praxishandbuch zum Forschungsdatenmanagement beim Verlag De Gruyter (Open Access, doi:10.1515/9783110657807<https://doi.org/10.1515/9783110657807>) hin.

Die Herausgeber*innen, Markus Putnings, Heike Neuroth & Janna Neumann, und Autor*innen hoffen mit dieser Publikation Wissenschaftler*innen und Datenmanager*innen Informationen und Möglichkeiten zur Bewältigung aktueller Herausforderungen im FDM-Bereich an die Hand geben zu können. Ein aktuelles Thema also, das auch viele Digital Humanists herumtreibt.

Insgesamt trugen über 50 Expert*innen zum Praxishandbuch bei und es werden auf ca. 600 Seiten folgende Themen behandelt:

● Datenökosystem: Wissenschaft- und Förderpolitik, Recht, Ethik, etc.
● Datenmarkt: kommerzielle und wissenschaftliche Datenmärkte, urbane Datenräume und Open Government, etc.
● Datenkultur: Curriculaentwicklung, Schulungs- und Beratungskonzepte, Aus- und Fortbildung, GO FAIR und CO CHANGE, etc.
● Datenmanagement: Planung, Dokumentation, Speicherung, Qualitätsmanagement, etc.
● Datentransfer und –nachnutzung: Data Retrieval, kollaboratives Arbeiten, Datenvisualisierung, Datenpublikation, etc.

Zudem ist die gesammelte Literatur auf Zotero zu finden: https://www.zotero.org/groups/2497964/praxishandbuch_forschungsdatenmanagement. Mit 760 Einträgen steht diese Wissenssammlung zur weiteren Vertiefung der FDM-Expertise zur Verfügung.

Das Buch konnte Dank einer Förderung durch den Universitätsbund Erlangen-Nürnberg Open Access unter der Creative Commons Attribution 4.0 Lizenz veröffentlicht werden. Weiterführende Informationen zum Buch finden Sie unter https://www.degruyter.com/view/title/554542.

Ein Punkt der Herausgeber*innen in persönlicher Sache: leider wurde die „dritte Ebene“ des DFG-Kodex in Form des Online-Portals „Wissenschaftliche Integrität“ (https://wissenschaftliche-integritaet.de/) erst nach der Druckfreigabe freigeschaltet. Dortige neue Informationen, wie die Verlängerung der Übergangsfrist zur Umsetzung des Kodex bis zum 31. Juli 2022, konnten bedauerlicherweise keine Berücksichtigung mehr finden.

Herzliche Grüße,

Ulrike Wuttke

Dr. Ulrike Wuttke
Vertretungsprofessorin für Bibliotheks- und Informationstechnologien und Digitale Services / Interim professor for Library and Information Technologies and Digital Services
FH Potsdam / University of Applied Sciences Potsdam
Fachbereich Informationswissenschaft / Department of Information Science
Kiepenheuerallee 5
14469 Potsdam
[http://www.fh-potsdam.de/]

Referentin / Referent (m/w/d) für bibliothekarisch-informationswissenschaftliche Services

dhd-blog - Mo, 01/18/2021 - 11:49

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt für 2 Jahre mit der Option auf Verstetigung im Umfang von 25%

eine Referentin / einen Referenten (m/w/d) für bibliothekarisch-informationswissenschaftliche Services.

Die MWS (www.maxweberstiftung.de) ist eine Wissenschaftseinrichtung in der Form einer rechtsfähigen, bundesunmittelbaren Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie unterhält in europäischen und außereuropäischen Gastländern zehn Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen bzw. Projektbüros sowie in Bonn eine gemeinsame Geschäftsstelle. Weltweit werden über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

In der Geschäftsstelle Bonn koordiniert die Redaktion perspectivia.net stiftungsweite Aktivitäten im Bereich des digitalen Publizierens. Dazu gehören auch die digitale Erschließung und Präsentation von datenbankgestützten Editionen. Im Weiteren unterstützt sie den Aufbau einer stiftungsweiten Infrastruktur zur Bereitstellung digitaler Medien.

Aufgaben

Folgende Aufgaben gehören zur ausgeschriebenen Stelle:

  • Erstellung von Metadatenschemata,
  • Beratung in Projekten zur normierten Aufnahme von Metadaten,
  • Vergabe von DOI,
  • Vorbereitung für die Zertifizierung von Publikationsdiensten nach DINI-Normen,
  • Lizenzmanagement von digitalen Medien, insbesondere über LAS:eR
Voraussetzungen

Sie befinden sich im Studium „Master in Library and Information Science“ oder haben es erfolgreich abgeschlossen oder können gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen nachweisen; Sie haben dazu ein Interesse an der Fortentwicklung digitaler Publikationsstrukturen und identifizieren sich mit den Zielen von Open Science. Sie verfügen über umfassende Kenntnisse und möglichst auch projektbezogene und/oder berufliche Erfahrungen in nachstehenden Bereichen:

  • Digitale Publikationen,
  • Entwicklung und Verwaltung von Normdaten,
  • Formale und/oder inhaltliche Erschließung von digitalen Medien in bibliothekarischen Systemen,
  • Lizenzverwaltung von digitalen Medien.

Diese Aufgaben bearbeiten Sie im Kontext einer kleinen, aber leistungsstarken Redaktion in der Geschäftsstelle. Dazu koordinieren Sie die verschiedenen Schritte mit den verschiedenen Redaktionen an den Instituten der MWS und den involvierten Arbeitskreisen Digital Humanities und Bibliotheken.

Wir bieten bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Vergütung bis zur Entgeltgruppe 13 TVöD (Bund) mitsamt den tariflichen Nebenleistungen und der Möglichkeit eines Jobtickets. Wir legen großen Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Es besteht die Möglichkeit für Home Office.

Da die Stelle nur im Umfang von 25% angeboten werden kann, begrüßt die MWS ausdrücklich die Kombination mit einer anderen, komplementären Stelle im akademischen Umfeld oder Bibliothekswesen.

Bewerberinnen und Bewerber mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Dr. Michael Kaiser (Tel. 0228-377 86 24) zur Verfügung.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 29. Januar 2021 an folgende Emailadresse: bibl_perspectivia@maxweberstiftung.de.

Die Vorstellungsgespräche sind für den 4./5. Februar 2021 in Bonn geplant. Je nach Stand der pandemiebedingten Einschränkungen behält die MWS sich vor, die Gespräche per Videokonferenz durchzuführen.

Das Monitoring von CLARIAH-DE

dhd-blog - Di, 01/12/2021 - 12:23
Worum geht es?

Das bis Ende März 2021 geförderte BMBF-Projekt CLARIAH-DE führt die Angebote von CLARIN-D und DARIAH-DE nachhaltig zusammen, um Synergien sowie neue Nutzendengruppen zu erschließen. Gerade mit Blick auf generische Dienste oder Basisinfrastrukturkomponenten ist dies ein logischer Schritt, da so der Gesamtaufwand sinken und Ressourcen gebündelt werden können. Das gemeinsame Monitoring von CLARIAH-DE ist dafür ein mustergültiges Beispiel, das im Folgenden exemplarisch vorgestellt wird.

Wie werden Dienste von CLARIAH-DE bereitgestellt?

CLARIN-D und DARIAH-DE richten sich an Forschende aus den Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften und bieten eine große Bandbreite an Diensten für den Umgang mit (digitalen) Forschungsdaten an. Diese werden im Rahmen von CLARIAH-DE zusammengeführt.

Sofern es sich bei den angebotenen Diensten um Webservices handelt, werden diese von den beteiligten Rechenzentren gehostet, d.h. betrieben, gewartet und wenn notwendig, weiterentwickelt. Diese Leistungen gehören zum Kern einer Forschungsinfrastruktur und werden in der Regel durch die Nutzenden nicht weiter wahrgenommen. Für die Nutzenden ist eine derartige Form der Bereitstellung sehr komfortabel, denn zum einen ist die Zugänglichkeit von Webservices einfach und zum anderen wird die Funktionsfähigkeit dieser Dienste vom Anbieter aufrechterhalten.

Dagegen ist die Bereitstellung von – individuell angepassten – Werkzeugen in Eigenverantwortung der Forschungsprojekte weit verbreitet, doch der vermeintliche Vorteil kann in der Realität zum Nachteil werden: Zwar können prinzipiell eine eigene technische Infrastruktur und eigene Werkzeuge “vor Ort” für jedes einzelne Projekt aufgebaut (und Ressourcen gebunden) werden, aber zugleich stellt ein solches Vorgehen für viele Vorhaben eine große Hürde dar. 

Die gemeinsame digitale Forschungsinfrastruktur stellt somit eine niedrigschwellige und zugleich hochwertige Unterstützung für Forschungsvorhaben in den digitalen Geistes-, Kultur- und Sprachwissenschaften dar, indem sie nicht nur geeignete Hostingumgebungen für Dienste bereitstellt, sondern diese auch potenziell in ein Monitoring einbinden kann.

Warum Monitoring?

In unserem Kontext des gemeinsamen Monitorings ist aber eher ein anderer Aspekt wichtig: durch das CLARIAH-DE-Monitoring wird eine hohe Diensteverfügbarkeit sichergestellt. Solche Dienste sind bspw. der DARIAH-DE Geo-Browser, das DARIAH-DE Repository oder CLARIN Weblicht.

Die vorher unabhängig voneinander aufgebauten und betriebenen Systeme von CLARIN-D und DARIAH-DE wurden Mitte 2020 zusammengeführt und vereinheitlicht. Seither werden alle von CLARIAH-DE als Webservices angebotenen Dienste durch das gemeinsame Monitoring überwacht. 

Durch das Monitoring werden die individuellen Betriebszustände der eingebundenen Dienste (sowie der konstituierenden Komponenten) in Echtzeit überwacht und bei Veränderungen automatisch Benachrichtigungen an die technischen Betreibenden ausgelöst. Diese können dann schnellstmöglich an der Behebung einer Nichtverfügbarkeit arbeiten, so dass die Nutzenden im Idealfall von einer Störung nichts mitbekommen.

Wo dies sinnvoll ist, wird ein Teil dieser Informationen auch für die Nutzenden bereitgestellt, bspw. in Form von Betriebsmeldungen (beispielhaft für DARIAH-DE), um über Ausfälle oder geplante Wartungen zu informieren.

Ein Monitoringsystem leistet zusammengefasst folgendes:

Überwachung von Betriebszuständen der eingebundenen Komponenten in Echtzeit und dadurch ein zuverlässiges und aktuelles Lagebild für die BetreiberInnen.

Das aktuelle Lagebild ermöglicht den BetreiberInnen ein zeitnahes Reagieren und Beheben etwaiger Störungen. (Was “zeitnahes Beheben” einer Störung ist, kann bspw. in einem Service Level Agreement (SLA) definiert sein.)

Sofern der Betriebszustand eines Dienstes den Nutzenden zugänglich ist, können diese sich ebenfalls direkt informieren. Dies hat den Vorteil, dass für die Nutzenden erkennbar ist, dass an einer Behebung der Störung bereits gearbeitet wird und sie so von unnötigen Anfragen Abstand nehmen.

Im Rahmen des Monitorings können Daten erhoben werden, die für das Berichtswesen verwendet werden können, etwa zur Nutzung/Auslastung von Diensten. Diese Daten sind ebenfalls Grundlage für langfristige Analysen der Verfügbarkeit von Services und damit für die Identifikation möglicher Problemstellen bzw. benötigter Ressourcenanpassungen.

Technische Umsetzung des CLARIAH-DE-Monitorings

Das CLARIAH-DE-Monitoring basiert auf der Standardsoftware Icinga2. Die Plattform ist ein Zusammenschluss der beiden Icinga2-Anwendungen von CLARIN und DARIAH-DE. Das System wird vom CLARIAH-Zentrum Leipzig betrieben, das auch die Konfiguration des europäischen CLARIN-Monitorings betreut. Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen) und die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen (GWDG) pflegen die DARIAH Komponenten. Gehostet wird das System am Jülich Supercomputing Centre (JSC) des Forschungszentrums Jülich.

Abbildung: Beispielhafte Darstellung einiger Probes im Monitoring

Im Wesentlichen besteht das Monitoring-System aus einem Core Service, der in regelmässigen Abständen die angeschlossenen Clients und dessen Dienste auf Verfügbarkeit bzw. Einhaltung festgelegter Gütekriterien und Schemavalidität prüft. Die hierfür eingesetzten Nagios-Plugins bieten eine Reihe von Möglichkeiten. Der autorisierte Anwender oder die Anwenderin kann den aktuellen Systemstatus über eine Weboberfläche erfassen oder sich per Mail informieren lassen. In der Regel sind dies die Personen, die den Dienst entwickeln oder betreiben. Für eine bessere Übersicht werden Server in Hostgruppen und Dienste in Servicegruppen zusammengefasst.

Das gesamte Monitoring überwacht derzeit etwa 200 Hosts und die auf ihnen laufenden Dienste. Neben den üblichen Überprüfungen zur Verfügbarkeit von Services (bpsw. Prüfung der generellen Erreichbarkeit einer Webseite per HTTP-Check) werden unter anderem auch spezifische Checks für Standardschnittstellen wie SRU/CQL und OAI-PMH durchgeführt. So lässt sich prüfen, ob ein Webserver funktionsfähig ist und korrekt auf Anfragen reagiert. Viele Hosts stellen mehrere Services (typischerweise als REST-Schnittstellen) bereit, wobei für jeden dieser Services mehrere Checks angewendet werden können. So kann eine große Menge an Statusinformationen granular dargestellt werden.

Für jeden der rund 45 Hosts aus dem DARIAH-DE-Teilprojekt werden Standard-Checks u.a. für vorhandenen Speicherplatz auf der Festplatte, Auslastung der CPU, Anzahl der Prozesse oder das Ablaufdatum von TLS-Zertifikaten ausgeführt. Insgesamt werden hier allein mehrere 100 Service-Probes eingesetzt.

Für das CLARIN-Projekt werden aktuell bis zu 170 Hosts überwacht. Die entsprechende Teil-Konfiguration wird automatisch auf Basis der zentralen CLARIN Centre Registry erstellt und in festen Intervallen aktualisiert. Änderungen in der Organisationsstruktur des europäischen CLARIN-Projektes wirken sich dadurch unmittelbar auf den durch das Monitoring überprüften Servicebestand aus.

Abbildung: Kartendarstellung des Servicestatus für CLARIN-Dienste in Mitteleuropa

Eine eingeschränkte Sicht auf die Monitoringergebnisse wird auf der CLARIAH-DE-Webseite öffentlich verfügbar gemacht. Hierbei werden Informationen zu Checks, die die Sicherheit des Monitorings oder der überwachten Hosts beeinträchtigen könnten, ausgeblendet. Aktuell kann hier der Status von über 170 Services überprüft werden, so dass eine transparente Übersicht über den Servicestatus der technischen CLARIAH-DE-Infrastruktur gewährleistet ist.

Die technische Umsetzung des Monitorings erfolgte insbesondere in Hinblick auf eine möglichst flexible und skalierbare Implementierung. Um das Monitoring weiterer Projekte bzw. Teilprojekte flexibel zu ermöglichen, erfolgt die Konfiguration dynamisch auf Basis verschiedener Git-Repositorien, in denen die jeweiligen ServiceanbieterInnen die Überwachung ihrer eigenen Services flexibel konfigurieren können. Das CLARIAH-DE-Monitoring ergibt sich damit aus der Vereinigung aller Checks dieser Repositorien. 

Fragen zum Thema können gerne an support@clariah.de oder info@dariah.de.eu  gerichtet werden.

Ausblick

Das CLARIAH-DE-Monitoring hat sich als flexible Lösung zur Überwachung der technischen Infrastruktur bewährt. Weitere Arbeiten erfolgen u.a. zur verbesserten Darstellung von Montoringergebnissen durch übersichtliche Visualisierungen, zu vereinfachten Zugangsmöglichkeiten auf Basis etablierter Single-Sign-on-Verfahren (Shibboleth) sowie zur Unterstützung des Servicemonitorings für externe Interessenten.

Nachwuchswissenschafter*innen gefragt: CLARIAH-DE Infrastruktur-Pitch auf der vDHd 2021

dhd-blog - Do, 01/07/2021 - 12:20
Call for Contribution Nachwuchswissenschafter*innen gefragt:
CLARIAH-DE Infrastruktur-Pitch
auf der vDHd2021

Forschungsdatenmanagement und -infrastrukturen wirken auf den ersten Blick nicht besonders attraktiv, gerade wenn junge Forschende voller Begeisterung in ein neues Projekt starten. Deren Wichtigkeit zeigt sich aber schnell, wenn lokal gespeicherte Daten und Arbeitsversionen verloren gehen oder sinnvolle Struktur und Speicherplatz an ihre Grenzen stoßen. CLARIAH-DE ermutigt besonders junge Forschende, sich mit dem eigenen Datenmanagement auseinanderzusetzen und einen passenden Datenworkflow zu entwickeln. Die hierin investierte Zeit zahlt sich später mehrfach aus.

CLARIAH-DE ist ein Beitrag zur digitalen Forschungsinfrastruktur für die Geisteswissenschaften und benachbarte Disziplinen, der das bestehende Angebot der Verbünde CLARIN-D und DARIAH-DE entlang der FAIR-Prinzipien Auffindbarkeit (Findable), Zugänglichkeit (Accessible), Interoperabilität (Interoperable) und Nachnutzbarkeit (Reusable) weiterentwickelt und gemeinsam verfügbar gemacht hat. CLARIAH-DE ermöglicht die nachhaltige Bereitstellung von Forschungsdaten, bietet technische Infrastrukturen, digitale Werkzeuge und virtuelle Forschungsumgebungen für die Geisteswissenschaften, Informations- und Schulungsmaterialien sowie Handreichungen zu Standards und Verfahren.

Um mit dem  Angebot von CLARIAH-DE besser auf die Anforderungen der Nachwuchscommunity sowie erwünschte Neuerungen eingehen zu können, veranstaltet CLARIAH-DE auf der vDHd2021 den

CLARIAH-DE Infrastruktur-Pitch

CLARIAH-DE lädt Studierende und Promovierende ein, ihr persönliches Forschungsprojekt in Bezug auf die aktuelle oder angedachte Verwendung von Forschungsdateninfrastruktur vorzustellen. Gesucht sind  nicht primär elaborierte Datenmanagementpläne und wie die CLARIAH-DE Infrastruktur genutzt wird, sondern vielmehr Einreichungen mit Reflektionen zu künftigem Forschungsdatenmanagement, Ideen für die Nutzung von Werkzeugen der CLARIAH-DE-Infrastruktur, Hinweise zur Verbesserung des verfügbaren Angebots, konkrete Wünsche oder auch Beschreibungen von Fehlschlägen, im Sinne von Lessons Learned. Einreichungen mit Bezug zum persönlichen Projekt können Folgendes thematisieren:

  • die aktuelle Verwendung und weitere Pläne zum Einsatz von Forschungsdateninfrastrukturen
  • Erfahrungen zu Forschungsdatengenerierung, -verwaltung, -speicherung, -publikation
  • auftretende Schwierigkeiten und Fehlschläge und daraus resultierende Bedarfe an Forschungsdateninfrastrukturen
  • mögliche Ergänzungen oder Änderungen des aktuellen Angebotsportfolios von CLARIAH-DE
  • Integration der FAIR-Prinzipien in den eigenen Forschungsplan
  • Ideen zur Vermittlung der FAIR-Prinzipien und der Beförderung des kulturellen Wandels in den Geisteswissenschaften und benachbarten Disziplinen

Das CLARIAH-DE-Office wählt sechs besonders relevante Beiträge aus. Diese stellen die Einreichenden beim Event in der ersten Hauptwoche der vDHd2021 (KW 12: 22.–26.03.2021, genauer Termin wird noch bekannt gegeben) im Plenum vor. Anschließend können die Projekte, Ideen und Konzepte gemeinsam diskutiert werden.

Entsprechend des Konferenzthemas der vDHd2021 freuen wir uns über experimentelle virtuelle Präsentationsformen. Außerdem wird eine Kurzvorstellung des Beitrags in Form eines Blogartikels (vDHd-Blog) im Vorfeld des Events erbeten. Die Zuhörenden entscheiden beim Event über die Verleihung des CLARIAH-DE Best-Pitch-Awards 2021.

Ziel des Pitchs sowie der Auszeichnung ist die Sichtbarmachung des Themas Forschungsdateninfrastrukturen sowie damit zusammenhängender Angebote, Erfolge und Probleme.

Als Einreichung erbitten wir ein Abstract von 500 bis 750 Wörtern, in dem der Bezug zwischen dem eigenen Projekt und Forschungsdateninfrastrukturen klar ersichtlich ist. 

Reichen Sie das Abstract bitte als PDF an clariah-de-office@clariah.de ein. Diese Adresse steht auch für Rückfragen zum Call zur Verfügung. Die Frist für die Einreichung der Beiträge ist der 21.02.2021, 23:59 Uhr (MEZ).

Stellenangebot: Koordinator*in Digital Humanities am SCDH Münster (m/w/d)

dhd-blog - Di, 01/05/2021 - 08:07
im Auftrag von Marc Schutzeichel   Das an der Universitäts- und Landesbibliothek Münster angesiedelte Service Center for Digital Humanities (SCDH) unterstützt das Center for Digital Humanities (CDH), welches alle Aktivitäten in den digitalen Geisteswissenschaften an der Universität Münster zusammenführt und begleitet. Zu den Aufgaben des SCDH gehören unter anderem die Beratung und Begleitung von DH-Projekten, die Bereitstellung standardisierter Werkzeuge, die Konzeption modellhafter Problemlösungen sowie die Unterstützung bei DH-Schulungen. Wir suchen:

    Eine Koordinatorin / einen Koordinator Digital Humanities (m/w/d)

mit der Aufgabe der Leitung des Service Center for Digital Humanities und Koordination der Digital Humanities an der WWU Münster.
Wir bieten:
  • Herausfordernde und abwechslungsreiche Aufgaben in der Mitgestaltung des dynamischen Aktionsfelds der Digital Humanities
  • Die Gelegenheit, Teil eines leistungsstarken Teams mit engagierten, kompetenten und technologieaffinen Persönlichkeiten in einem innovativen Umfeld zu werden
  • Berührungspunkte mit einem sehr breiten Spektrum an Forschungsgegenständen
  • Flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten
  • Eine attraktive Stadt mit hohem Freizeitwert
Es handelt sich um eine unbefristete Stelle (100%). Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 14 TV-L. Die Arbeitszeit beträgt zurzeit 39 Stunden und 50 Minuten in der Woche.
Die Universitäts- und Landesbibliothek Münster freut sich auf Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 29.01.2021. Bitte beachten Sie die weiterführenden Informationen und  formalen Vorgaben im Ausschreibungstext: https://www.uni-muenster.de/Rektorat/Stellen/ausschreibungen/st_20202512_jm1.html

Stellenangebot: Digital Humanities (Software-Engineer) im Akademie Vorahaben „Etymologika“ (Universität Hamburg)

dhd-blog - Mo, 01/04/2021 - 14:47

An der Universität Hamburg ist in dem Vorhaben

„Etymologika. Ordnung und Interpretation des Wissens in griechisch-byzantinischen Lexika bis in die Renaissance. Digitale Erschliessung von Manuskriptproduktion, Nutzerkreisen und kulturellem Umfeld“

der Akademie der Wissenschaften in Hamburg eine befristete Stelle für wissenschaftliche Mitarbeitende (m/w/d) als Software-Engineering (Digital Humanities) ausgeschrieben.

Die Bewerbungsfrist läuft bis Ende Januar 2021.

Hier die Links zu den vollständigen Ausschreibungstexten (dt. u. engl.):

Veranstaltungen off-Campus zum Forschungsdatenmanagement im Winter 2021 mit DH-Bezug.

dhd-blog - Mo, 01/04/2021 - 06:56

Für den 17. Februar 2021 ist nun eine digitale Winterschule vorbereitet: „A FAIRground“. Forschungsdatenmanagement (FDM, UB Hildesheim). „Data Handling“ – Wie gehen wir mit Forschungsdaten ‚FAIR‘ um, unter anderem im Hinblick auf das ‚R‘ („re-usability“).

Info: Die Bewusstseinsbildung für ‘FAIRe Daten’, im Kontext einer Ermöglichung des Zugangs zu öffentlich finanzierter Forschung bestimmten Kulturwandel, konnte weiterhin gestärkt werden. Die digitale Winter School (in einem mini Format) verfolgt das Ziel zum Umgang mit Forschungsdaten aus unterschiedlichen Perspektiven zu informieren, Forscherinnen und Forscher entlang das Datenzyklus zu unterstützen und in einen weiteren Austausch mit der Forschungsdaten-Community zu treten.
Link zur Veranstaltungswebseite: https://www.uni-hildesheim.de/veranstaltungen/artikel/online-digitale-winter-school-zum-forschungsdatenmanagement/

Programm:
14:00 Uhr – 14:10 Uhr – Begrüßung / Einführung in das Thema, Annette Strauch, FDM, UB Hildesheim
14:10 Uhr – 14:30 Uhr – Services des VerbundFDB (forschungsdaten-bildung.de) Marcus Eisentraut, GESIS, Diskussion: 10 Minuten
14:40 Uhr – 15:00 Uhr – Einblicke in das Forschungsdatenmanagement der Universität Leipzig (Antragsberatung, NFDI), Pia Voigt, Koordinatorin Forschungsdatenmanagement. Dezernat 1 Forschung, Universität Leipzig, Diskussion: 10 Minuten
15:10 Uhr – 15:30 Uhr – Speichern, Sichern, Archivieren – Datenhandling im DLR, Dr.-Ing. Christian Langenbach vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Forschungsdatenmanager, Diskussion: 10 Minuten
15:40 Uhr – 16:00 Uhr – Unterstützung beim Forschungsdatenmanagement durch Bibliotheken, Open Science, Universitätsbibliothek Bern, Dr. Gero Schreier. Forschungsdatenmanagement, Fachreferat Alte Geschichte
Abschlussdiskussion mit allen Beteiligten

Hier der Flyer, zum Download auf der Seite Wissenschaftsmanagement: https://www.uni-hildesheim.de/media/presse_news/Veranstaltungskalender_Anhaenge/2021_02_17_winterschool_flyer.pdf

vDHd2021 Reminder: Call for Participation endet am 07.01.2021

dhd-blog - Fr, 01/01/2021 - 18:36

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

zur freundlichen Erinnerung:

Im Rahmen der vDHd2021 gibt es zwei Calls:
Call for Participation und Call for Publications.

Der Call for Participation zum Thema „Experimente!“ endet am 07.01.2021 (= nächsten Donnerstag). Weitere Informationen dazu gibt es hier: https://vdhd2021.hypotheses.org/call-for-participation

Der Call for Publications zum Thema „Fabrikation von Erkenntnis: Experimente in den Digital Humanities“ endet am 15.02.2021. Weitere Informationen dazu gibt es hier: https://vdhd2021.hypotheses.org/call-for-participation/call-for-papers

Wir freuen uns auf zahlreiche Einreichungen!

Herzliche Grüße und ein frohes neues Jahr,
das vDHd2021-Organisationsteam

______

Kontakt

Mail: vdhd2021@dig-hum.de
Blog: http://vdhd2021.hypotheses.org
Twitter: https://twitter.com/vDHd2021
Discord: https://discord.gg/u5hzceQ

Call for Interest: Winter School „Digitale Editionen – Masterclass“, Februar 2021

dhd-blog - Do, 12/24/2020 - 10:55

Save the date: An der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) findet vom 22.-26. Februar 2021 eine einwöchige Winter School zum Themenfeld „Digitale Editionen“ statt. Die Veranstaltung wird vom Lehrstuhl für Digital Humanities zusammen mit dem Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) und Kollegen an der Leopoldina (Halle) und dem ZIM (Graz) organisiert und vom Wuppertaler DFG-Graduiertenkolleg 2196 „Dokument – Text – Edition“ und dem Interdisziplinären Zentrum für Editions- und Dokumentwissenschaft (IZED) unterstützt.

Die Winterschule richtet sich an fortgeschrittene Interessenten. Zur Zielgruppe gehören alle Menschen, die an digitalen Editionen interessiert sind und bereits über gewisse Vorkenntnisse (z.B. aus Anfänger-Schools) verfügen, praktisch an einer digitalen Edition arbeiten oder eine solche planen. Zu den einschlägigen Vorkenntnissen gehören Erfahrung in der Methodik digitaler Editionen, XML, TEI und erste Kenntnisse weiterer Technologien wie XPath, XSLT etc.

An den fünf Tage der Woche wollen wir die grundlegenden Bereiche digitaler Editorik aus verschiedenen Perspektiven heraus vertiefen. Von (1.) Diskussionen zur Modellierung und zu Datenstandards soll es über (2.) Technologien, Werkzeuge und Workflows und (3.) Publikationsszenarien, zu (4.) Nachhaltigkeitsfragen und schließlich (5.) der Nach- und Weiternutzung von Editionen und Editionsdaten gehen.

Das genaue Programm der School, die – wohl wenig überraschend – als Online-Veranstaltung via Zoom geplant ist, soll in den kommenden Wochen via „matchmaking“ zwischen Lerninteressen und Lehrangeboten entwickelt werden. Dazu ergeht hiermit ein „call for interest“. Wer Interesse an bestimmten Themen hat oder selbst etwas aktiv beitragen möchte, möge sich bitte bis Sonntag, 3. Januar, beim School-Koordinator Patrick Sahle melden. Nur zur Inspiration, keinesfalls aber als abschließende Listen gibt es auf der vorläufigen Webseite zur Winter School erste Hinweise sowohl auf Themen, als auch auf Veranstaltungsformate. Denn aktuell gilt noch: alles kann, nichts muss …

Das Programm wird in der Woche ab dem 5. Januar 2021 festgelegt, so dass die Anmeldung anschließend möglich sein wird.

Softwareentwickler*in (100%) am Bonn Center for Digital Humanities

dhd-blog - Mi, 12/23/2020 - 10:31

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist eine internationale Forschungsuniversität mit einem breiten Fächerspektrum. 200 Jahre Geschichte, rund 38.000 Studierende, mehr als 6.000 Beschäftigte und ein exzellenter Ruf im In- und Ausland: Die Universität Bonn zählt zu den bedeutendsten Universitäten Deutschlands und wurde als Exzellenzuniversität ausgezeichnet.

Das Bonn Center for Digital Humanities (BCDH) und das Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (BCDSS) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt zunächst befristet bis zum 31.12.2025 eine*n

Softwareentwickler*in (100%)

Das BCDH wird in einem hochdynamischen und interdisziplinären Team den Geisteswissenschaftlerinnen und – wissenschaftlern der Universität Bonn ein breites, bedarfsorientiertes Portfolio an Services im Bereich der Digital Humanities anbieten. Ziel des BCDH ist es, in enger Kooperation mit der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) und dem Hochschulrechenzentrum (HRZ) eine langfristig stabile Forschungsinfrastruktur für die Geisteswissenschaften an der Universität Bonn zu errichten und zu unterhalten.

Ihre Aufgaben:

  • Entwicklung von Softwarelösungen für die Digital Humanities an der Universität Bonn und für das Bonn Center for Dependency and Slavery Studies (Exzellenzcluster 2036) mit einem Schwerpunkt auf den Geschichtswissenschaften Adaption, Customizing und Integration bestehender Softwarelösungen
  • Wartung der Server-Infrastruktur des BCDH
  • Evaluation von Cutting-Edge-Technologien im Hinblick auf ihren Nutzen für die Digital Humanities

Ihr Profil: 

  • Abgeschlossenes Universitätsstudium der Informatik oder verwandter Fachrichtungen oder eine in der Praxis erworbene vergleichbare Qualifikation
  • Ein Interesse an den Digital Humanities
  • Praktische Erfahrungen in der eigenverantwortlichen Planung und Durchführung von Softwareentwicklungsprojekten
  • Ausgewiesene Erfahrungen im Umgang mit modernen Webtechnologien und – frameworks
  • Gute Programmierkenntnisse in einer modernen Programmiersprache
  • Erfahrungen mit SQL-basierten Datenbanken und der Datenmodellierung
  • Erfahrung mit Systemadministration und IT-Infrastrukturen
  • Idealerweise Erfahrung im Source-Code- Management
  • Idealerweise Erfahrungen in den Digital Humanities

Wir bieten:

  • eine gründliche Einarbeitung in die vorhandene Struktur und die kontinuierliche Weiterbildung.
  • eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit bei einem der größten Arbeitgeber der Region an der Schnittstelle zwischen IT-Infrastruktur und aktueller Forschung in direkter Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster Bonn Center for Dependency and Slavery Studies.
  • betriebliche Altersversorgung (VBL),
  • zahlreiche Angebote des Hochschulsports,
  • eine sehr gute Verkehrsanbindung bzw. die Möglichkeit, ein VRS-Großkundenticket zu erwerben oder kostengünstige Parkangebote zu nutzen,
  • Entgelt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die Universität Bonn setzt sich für Diversität und Chancengleichheit ein. Sie ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Ihr Ziel ist es, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, zu erhöhen und deren Karrieren besonders zu fördern. Sie fordert deshalb einschlägig qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerbungen werden in Übereinstimmung mit dem Landesgleichstellungsgesetz behandelt. Die Bewerbung geeigneter Menschen mit nachgewiesener Schwerbehinderung und diesen gleichgestellten Personen ist besonders willkommen.

Wenn Sie sich für diese Position interessieren, senden Sie bitte Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 15.03.2021 unter Angabe der Kennziffer 100/20/3.202 aus technischen Gründen ausschließlich in einer PDF-Datei per E-Mail an application@dependency.uni-bonn.de. Für weitere Auskünfte steht Dr. Matthias Lang (matthias.lang@uni-bonn.de) gerne zur Verfügung.

CLARIAH-DE: eine gemeinsame Infrastruktur als Verschmelzung zweier Welten

dhd-blog - Di, 12/22/2020 - 17:38

Ein Beitrag zum Projektstand aus dem CLARIAH-DE AP2.

Autoren:

 

Die Digitalisierung verändert die Gesellschaft seit den 70er Jahren. Diese Veränderungen werden immer offensichtlicher: So ist der Zugang zu kulturellen Gütern nicht mehr nur durch das reale Objekt oder deren materielle Form wie Bilder oder gedruckte Texte in Buchform möglich, sondern auch in digitaler Form. In vielerlei Hinsicht müssen daher die Konzeptionen der gesellschaftlichen Erinnerungsinstitutionen (GLAM) neu gedacht werden – das schließt Fragen nach neuen Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen bei der Aufnahme, Verwahrung, Verwaltung und Erforschung kultureller Güter mit ein. Eine zentrale Rolle spielen dabei auch die digitalen Werkzeuge und Services, virtuelle Forschungsumgebungen und Infrastrukturen: Tools sind einerseits an sich bereits kulturelle Güter und Zeugnisse der Gegenwart für die Zukunft; darüber hinaus sind digitale Artefakte sowie Retrodigitalisate andererseits ohne die hierbei involvierten Werkzeuge nicht denkbar und damit auch nicht vollständig verstehbar. Die klassische Quellenkritik muss um eine digitale Dimension ergänzt werden, da digitale Objekte als solche erst durch Transformationen, Konvertierungen, Formatierungen, Kompression etc. entstehen und bei jedem Schritt digitale Werkzeuge beteiligt sind.

CLARIAH-DE als Infrastrukturprojekt

Für die digitalen Geisteswissenschaften in Deutschland ist es insbesondere das Projekt CLARIAH-DE (https://www.clariah.de/), das für diese Aufgabe einen Beitrag leistet. Vor dem Hintergrund der Formierung der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) werden in diesem zwei-Jahres-Projekt (2019–2021) die beiden virtuellen Forschungsumgebungen CLARIN-D und DARIAH-DE in eine einzige Infrastruktur integriert, wobei Ergänzungen und Erweiterungen des Angebots digitaler Tools und Webservices, der Abbau von Interoperabilitätshemmnissen und die Generierung und Ausnutzung von Synergieeffekten im Vordergrund des Vorhabens stehen. Die Auflage dieser neuen virtuellen Forschungsumgebung wird hierbei wesentlich strukturiert anhand von Koordinierungsabsprachen ähnlich gelagerter Verbünde auf europäischer Ebene einerseits, andererseits aber auch von den Bedarfen der Forschenden und den Anforderungen der Fachverbände der Geistes- und Kulturwissenschaften.

Forschungswerkzeuge und virtuelle Forschungsumgebungen

Im Arbeitspaket 2 „Große Werkzeuge und virtuelle Forschungsumgebungen“ arbeiten die Technische Universität Darmstadt, die Eberhard-Karls-Universität Tübingen, das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache, die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz zusammen daran, die Angebote der beiden VREs CLARIN-D und DARIAH-DE zu sichten, zu evaluieren und zusammenführen, sodass eine einzige Forschungsumgebung entsteht. Bei diesen Angeboten handelt es sich um Tools, Webservices, Dienste und Repositorien von und für die digitale Forschung der Geistes- und Kulturwissenschaften, beispielsweise für Optical Character Recognition, Textanalyse, die Verarbeitung von Geodaten oder Formatkonvertierungen. Zur Herstellung von Interoperabilität werden die organisatorische, strukturelle, syntaktische und semantische Ebene in den Blick genommen: Strukturell geht es um die Anschlussfähigkeit der Werkzeuge über stabile Downloadmöglichkeiten der stand-alone Applikationen oder APIs bei Webservices, syntaktisch stehen vor allem gemeinsame Datenaustauschformate wie TEI-p5-basierte Formate (z. B. das DTA-Basisformat) im Rahmen des Projekts im Vordergrund und semantisch werden die Tools und Webservices menschenlesbar über den DARIAH Service Lifecycle beschrieben und dokumentiert, sowie maschinenlesbar über kontrollierte Vokabulare (insbesondere TaDiRAH) ausgezeichnet. Einen besonderen Stellenwert nimmt hierbei das Tool Language Resources Switchboard (https://switchboard.clarin.eu/) ein, dem als Brückentechnologie (MIMEtype-Sniffer und Werkzeugdatenbank) eine zentrale Position zukommt.

AP2 hat viele Aufgaben bereits erfolgreich umgesetzt: Die Werkzeuge und Forschungsumgebungen wurden identifiziert und evaluiert. Basierend auf einer Analyse der Interoperabilitätshemmnisse wurde das LR Switchboard überarbeitet, angepasst und erweitert. Detaillierte Werkzeugbeschreibungen wurden angefertigt, u. a. gemäß dem DARIAH Service Lifecycle, und ein Datenmodell für die technischen Beschreibungen konzipiert, das erlaubt, aus derselben Beschreibung eine menschen- und eine maschinenlesbare Fassung zu erstellen (siehe hierzu https://www.clariah.de/ueber-uns/diensteliste). Im Zuge der semantischen Durchdringung wurde die Taxonomie für die digital-geisteswissenschaftliche Forschung TaDiRAH grundlegend überarbeitet, im SKOS-Format publiziert (siehe hierzu https://dhd-blog.org/?p=13108) und zur Auszeichnung der Werkzeuge verwendet. Noch ist nicht alles erledigt: Das LR Switchboards muss noch weiter angepasst und Schritt-für-Schritt-Anleitungen angefertigt werden. Doch schon jetzt kann die Fachcommunity von den erweiterten Funktionalitäten des LR Switchboards, insbesondere auch vom deutlich angewachsenen Bestand an nutzbaren Tools und Webservices, profitieren, ebenso wie von der Neuauflage von TaDiRAH. Außerdem können die menschenlesbaren Beschreibungen bei der Auswahl und Verkettung von Werkzeugen zur eigenen Forschung helfen, selbst wenn man nicht das LR Switchboard verwendet.

Unterstützung für die Verwaltung des digitalen kulturellen Erbes und der Forschung

Durch die Zusammenführung der beiden virtuellen Forschungsumgebungen CLARIN-D und DARIAH-DE stellt CLARIAH-DE die Verschmelzung zweier ehemals getrennter Welten dar. Die Werkzeuge, die insbesondere im AP2 über die Brückentechnologie LR Switchboard interoperabel nutzbar gemacht werden, sind neben der Forschung auch für die gesellschaftlichen Gedächtniseinrichtungen eine große Unterstützung bei der Kuratierung digitaler und digitalisierter Objekte. Damit werden die Geistes- und Kulturwissenschaften als Theorie und Praxis des Umganges mit kulturellem Erbe ihrer Rolle auch in Bezug auf das Digitale ein Schritt mehr gerecht.

CfP: Fabrikation von Erkenntnis: Experimente in den Digital Humanities

dhd-blog - Mo, 12/21/2020 - 12:27

Call for Publications

Die Labor-Metapher ist in den Digital Humanities (DH) weit verbreitet (Earhart, 2015; Lane, 2016) und wird aktuell verstärkt im Kontext der wissenschaftssoziologischen “laboratory studies” in der Tradition von Karin Knorr Cetina (1991) auf vielfältige Weise diskutiert (vgl. etwa Pawlicka-Deger, 2020). Häufig betonen DH-Labore dabei den Aspekt des wissenschaftlichen Austauschs und der Kollaboration (im Sinne eines collaboratory, vgl. Siemens & Siemens, 2012), der in den interdisziplinären Konstellationen der DH geradezu genre-prägend ist. Darüber hinaus ist das Labor traditionell eng verknüpft mit der Funktion als Experimentierstätte. 

In DH-Labs werden dementsprechend geistes- und kulturwissenschaftliche Daten in Experimentalsettings aufbereitet, transformiert, kodiert und mithilfe von speziellen Instrumenten und Verfahren (vgl. Hannaway, 1986: 585) – also digitalen Tools und Methoden – analysiert. Die regelmäßige Reflexion des wechselseitigen Einflusses von digitalen Methoden und bestehenden Theorien sowie auch Epistemen eröffnet im DH-Lab zusätzlich die Möglichkeit erkenntnistheoretischer Versuche. Dabei fungieren DH-Labs auch als dynamische Werkstätten des Wissens. Grundlegende Praktiken der Geisteswissenschaften entfalten im Ideen- und Schreiblabor ihre kreative Kraft: Die Dokumentation wie die Kommunikation von Forschungsprozessen und -ergebnissen können dank neuer Publikationsformate an sich schon zum Experiment und zur interdisziplinären Ideenschmiede werden.

Unter der Losung „Fabrikation von Erkenntnis: Experimente in den Digital Humanities” greift dieser Call for Publications die eingangs genannten Aspekte auf und lädt dazu ein, das experimentelle Potenzial der DH in unterschiedlichen Beitragstypen zu ergründen. Er greift mit dem Thema “Experimente” auch das Rahmenthema der vDHd2021 auf, das Alternativformat für die verschobene Jahrestagung des DHd-Verbands. Die vDHd2021 wird von der Community für die Community und mit Unterstützung des DHd e.V. organisiert. Die verschiedenen Veranstaltungen der vDHd2021 sowie auch dieser Call for Publications sollen das Warten auf die nächste DHd-Jahrestagung im Frühjahr 2022 in Potsdam verkürzen. Der Call ist zwar losgelöst von den Events der vDHd2021, möchte aber ebenso zur Sichtbarkeit aktueller DH-Aktivitäten im deutschsprachigen Raum beitragen – dies auch vor dem Hintergrund des Fehlens eines Book of Abstracts für das Jahr 2021.

Insgesamt sind drei Typen von Einreichungen möglich, die im Folgenden näher erläutert werden: 

  • Langartikel zu experimentellen Methoden und Verfahren der DH
  • Daten-Experimente / Publikation von Datensätzen
  • Code-Experimente / Publikation von ausführbaren Notebooks

Für alle Beitragstypen ist zunächst ein Abstract bis zum 15. Februar 2021 bei den jeweils angegebenen Kontaktpersonen einzureichen. Die Entscheidung über die Annahme der Beiträge ergeht bis zum 15. März 2021. Die vollständigen Beiträge müssen bis zum 10. Mai 2021 eingereicht werden. Alle angenommenen Beiträge werden in einer Sonderausgabe der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (ZfdG, http://www.zfdg.de/) und auf Melusina Press (https://www.melusinapress.lu/) im Open Access veröffentlicht. Weiterhin werden alle Beitragstypen im Rahmen eines peer review-Verfahrens begutachtet. Die Begutachtungsverfahren können sich je nach Beitragstyp ggf. unterscheiden, weitere Details hierzu folgen. Die Abstracts sowie auch die finalen Beiträge können in deutscher und englischer Sprache eingereicht werden.

 

(1) Langartikel zu experimentellen Methoden und Verfahren der DH

Verantwortlich: Joëlle Weis, Timo Steyer und Peer Trilcke

Wenngleich die DH wegen ihrer methodischen Ausrichtung immer zu einem bestimmten Grad experimentell sind (zumindest im Vergleich zu traditionellen geistes- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen), so scheinen sich in den letzten Jahren doch einige Verfahren, insbesondere im Bereich der textbasierten DH, zunehmend zu etablieren. Daher sollen in diesem Beitragstyp vor allem Methoden und Verfahren angesprochen werden, die noch experimentellen Status innehaben. Gesucht werden idealerweiseEinreichungen zu neuartigen Anwendungsbereichen und mit unorthodoxen Ideen. Die Beiträge können auch kritische Einblicke und Bewertungen aktueller Diskurse geben oder provokative Thesen formulieren. Willkommen sind ebenso Einreichungen zu und mit unterschiedlichen Medientypen, wie etwa Videos, Bilder, Musik, Spiele und 3D-Objekte.

Zunächst sollen Abstracts der geplanten Beiträge mit einer Länge von 500 – 1.000 Wörtern eingereicht werden. In den Abstracts soll die Fragestellung klar umrissen und der Grad der Innovativität deutlich gemacht werden. Die Langbeiträge umfassen 5.000 – 7.000 Wörter (Abbildungen und Referenzen nicht mitgerechnet). 

  • Kontakt und Einreichung: Joëlle Weis (weis@hab.de)

 

(2) Daten-Experimente / Publikation von Datensätzen

Verantwortlich: Lisa Dieckmann und Ulrike Wuttke

Diese Beitragskategorie beschäftigt sich mit der Publikation von Datensätzen. Gesucht werden hier vor allem unkonventionelle corpora obscura. Die Datensätze sollen frei verfügbar, bspw. über ein anerkanntes institutionelles, fachliches oder generisches Forschungsdatenrepositorium veröffentlicht werden und dabei möglichst die FAIR-Prinzipien (findable, accessible, interoperable, reusable) berücksichtigen. Darüber hinaus soll ein Beitrag im Umfang von 3.000 – 5.000 Wörtern (Abbildungen und Referenzen nicht mitgerechnet) in der ZfdG publiziert werden, der die Erstellung und die Besonderheiten des Datensatzes beschreibt und methodische Anknüpfungspunkte und konkrete Forschungsfragen aufzeigt (Data Paper). Die nachfolgenden Beispiele sollen die geforderte Kombination aus Datensätzen und begleitenden Artikeln anhand bestehender dataset publications illustrieren:

  •   Standardized Project Gutenberg (Text: https://arxiv.org/pdf/1812.08092.pdf; Dataset: https://zenodo.org/record/2422561#.X6PZkJNKhTY)
  •   TED Talks as Data (Text: https://culturalanalytics.org/article/11044-ted-talks-as-data; Dataset: https://github.com/kinnaird-laudun/data/tree/master/Release_v0)

Bitte reichen Sie zunächst Abstracts im Umfang von 500 – 1.000 Wörtern ein und stellen Sie dar, welche Daten Sie publizieren wollen und inwiefern diese relevant für die DH-Community sind. Gehen Sie dabei auch kurz auf die Berücksichtigung der FAIR-Prinzipien und die geplante Infrastruktur zur nachhaltigen Veröffentlichung der Daten ein, sofern es in diese Richtung bereits Überlegungen gibt. Falls der Datensatz bereits (vollständig oder in Teilen) veröffentlicht wurde, bitten wir um eine kurze Motivation der Publikation im Rahmen des geplanten Sammelbands.

  • Kontakt und Einreichung: Lisa Dieckmann (lisa.dieckmann@uni-koeln.de)

 

(3) Code-Experimente / Publikation von ausführbaren Notebooks

Verantwortlich: Manuel Burghardt und Niels Walkowski

Neben der Publikation von Datensätzen, ist ein weiteres Experiment dieses Sammelbands die Veröffentlichung von „executable publications“. Gesucht sind hier interaktive Jupyter Notebooks (Python und R-basiert), die, sofern möglich, zusammen mit den verwendeten Daten und einer technischen Dokumentation als Git-Repositorium eingereicht werden. Alle Notebooks haben neben den Code-Abschnitten eine klar strukturierte und verständliche textuelle Komponente. Einreichungen in dieser Kategorie werden parallel in einer ausführbaren Version bei Melusina Press und einer statischen Textversion im Umfang von 3.000 – 5.000 Wörtern (Abbildungen und Referenzen nicht mitgerechnet) in der ZfdG publiziert.

Ziel dieser Beitragskategorie ist die Verschränkung textueller Passagen mit code-basierten Explorationen innerhalb eines wissenschaftlich-narrativen Zusammenhangs. Dabei soll die häufig anzutreffende Rollenverteilung von Text als Mittel der Interpretation und Daten/Code als Ort empirischer Stringenz aufgebrochen werden. Wir gehen davon aus, dass Code genauso gut eine Theorie kommunizieren kann wie Textualität verschiedenste Formen der Evidenz zu produzieren vermag. Beiträge in dieser Kategorie sollten diesen gleichberechtigten und experimentellen Umgang mit beiden Modalitäten (und anderen, wie z. B. Bildern) ernstnehmen und entsprechend widerspiegeln. Code-Experimente können dabei ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. So kann in essayistischer Manier einer Forschungsfrage oder einem Forschungsgegenstand nachgegangen werden. Ein methodisch orientiertes executable paper wiederum kann interaktive Komponenten dazu nutzen, eine neue Forschungsmethode unter weitreichender Einbeziehung von LeserInnen zu vermitteln und durch Parametrisierbarkeit diese Komponenten umfänglich evaluierbar zu machen.

Bei Interesse an einer Einreichung dieser Art wird um eine frühzeitige Mitteilung gebeten. Weitere technische Anforderungen und formale Vorgaben werden nach Kontaktaufnahme zugesendet. Gefordert sind weiterhin Abstracts im Umfang von 500 – 1.000 Wörtern, die das Konzept und die Struktur des Notebooks erläutern. Es sollte dabei deutlich werden, inwiefern die später ausführbaren Code-Komponenten einen epistemologischen Mehrwert gegenüber einer rein textuellen Beschreibung bringen.

  • Kontakt und Einreichung: Niels-Oliver Walkowski (melusina.press@uni.lu)

 

Literatur zum Call

  • Earhart, A. (2015). The digital humanities as a laboratory. MIT Press.
  • Hannaway, O. (1986). Laboratory Design and the Aim of Science: Andreas Libavius versus Tycho Brahe. In Isis – Journal of the History of Science Society 77(4), 585-610.
  • Knorr-Cetina, K. (1991). Die Fabrikation von Erkenntnis: Zur Anthropologie der Naturwissenschaft (Vol. 959). Suhrkamp.
  • Lane, R. J. (2016). The Big Humanities: Digital Humanities/Digital Laboratories. Routledge.
  • Siemens, L. & Siemens, R. (2012). Notes from the Collaboratory: An Informal Study of an Academic Lab in Transition. Book of Abstracts, DH Conference 2012, Hamburg.
  • Pawlicka-Deger, U. (2020). The Laboratory Turn: Exploring Discourses, Landscapes, and Models of Humanities Labs. In Digital Humanities Quarterly, 14(3).

Stellenausschreibung BBAW: Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (w/m/d) im Zentrum Preußen

dhd-blog - Fr, 12/18/2020 - 17:11
Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (w/m/d)

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) ist eine Gelehrtengesellschaft mit einer über 300-jährigen Geschichte, die Aufgaben der Gesellschafts- und Politikberatung wahrnimmt und den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördert. Ihr wissenschaftliches Profil ist vor allem geprägt durch langfristig orientierte Grundlagenforschung in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Die Akademie beschäftigt etwa 350 Mitarbeiter/innen, ihr Jahresbudget beträgt rund 30 Mio. Euro. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin.

Die Akademie sucht für das Akademienvorhaben „Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786 bis 1918) zum 01. April 2021 eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (w/m/d)

im Umfang von 75 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, zunächst befristet für zwei Jahre.

Aufgaben:

  • Forschungs- und Editionstätigkeit im Rahmen der Gesamtedition, Schwerpunkt amtliche Überlieferungen, Briefwechsel und Nachlässe (vor allem Aktenrecherche, Transkription, Kollation, Regestierung, Kommentar),
  • Durchführung der editorischen Tätigkeit in XML-TEI in der Arbeitsumgebung ediarum,
  • Mit-Erarbeitung und Vorhalten zentraler Daten der Online-Angebote des Vorhabens,
  • Unterstützung bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen des Projekts.

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes Universitätsstudium in den Fächern Geschichte, Kulturwissenschaft oder angrenzenden Disziplinen, Promotion erwünscht,
  • sehr gute Kenntnisse in der Entzifferung auch fremdsprachiger Handschriften (18. bis 20. Jahrhundert),
  • sehr gute Kenntnisse in der Geschichte Preußens und Deutschlands,
  • Erfahrungen im Bereich historisch-kritischer Editionsarbeit,
  • Erfahrungen mit einschlägigen digitalen Editionsverfahren (XML-TEI),
  • Bereitschaft zu interdisziplinärem Arbeiten.
  • Hohe Kommunikations- und Teamfähigkeit

Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe E 13 TV-L Berlin. Der Dienstort ist Berlin.

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist bestrebt, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes und des Frauenförderplanes zu erhöhen, daher sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht; Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Ihre aussagekräftigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte möglichst elektronisch in einer PDF-Datei (max. 5 MB) unter Angabe der Kennziffer AV/09/2020 bis zum 15.01.2021 an:

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Referat Personal und Recht
Frau Ines Hanke
Jägerstr. 22/23 | 10117 Berlin
personalstelle@bbaw.de

Aus Kostengründen können Bewerbungsunterlagen nur zurückgeschickt werden, wenn ein frankierter Freiumschlag beigefügt wird.

Ursprungspublikation: https://www.bbaw.de/stellenangebote/stellenausschreibung-wissenschaftliche-n-mitarbeiter-in-w-m-d

Stellenausschreibung BBAW: Antiquitatum Thesaurus (digitale Kunstgeschichte)

dhd-blog - Fr, 12/18/2020 - 17:02

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) ist eine Gelehrtengesellschaft mit einer über 300-jährigen Geschichte, die Aufgaben der Gesellschafts- und Politikberatung wahrnimmt und den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördert. Ihr wissenschaftliches Profil ist vor allem geprägt durch langfristig orientierte Grundlagenforschung in den Geistes-und Kulturwissenschaften. Die Akademie beschäftigt etwa 350 Mitarbeiter/innen, ihr Jahresbudget beträgt rund 30 Mio. Euro. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin.

Die Akademie startet 2021 das Akademienvorhaben „Antiquitatum Thesaurus. Antiken in den europäischen Bildquellen des 17. und 18. Jahrhunderts“ unter Leitung von Prof. Dr. Elisabeth Décultot (Martin-LutherUniversität Halle), Prof. Dr. Arnold Nesselrath (Rom) und Prof. Dr. Ulrich Pfisterer (Ludwig-Maximilian-Universität München). Dessen Ziel ist es, Zeichnungen und Drucke des europäischen 17. und 18. Jh. nach antiken Artefakten zu erschließen und diese in einem digitalen Repositorium mit anderen Bild- und Textzeugnissen ihrer Rezeption zu verknüpfen. Der Forschung – voran den Archäologien Europas und des Mittelmeerraumes, den Kunst-, Bild- und Geschichtswissenschaften sowie der Wissenschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit – soll somit ein umfangreiches Bildmaterial erschlossen werden (ca. 7.000 Zeichnungen und 15.000 Druckgraphiken).

Die Akademie sucht für das Akademienvorhaben „Antiquitatum Thesaurus“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in/ (w/m/d)

im Umfang von 66 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (Stellenumfang gegebenenfalls teilbar), zunächst befristet für zwei Jahre.

Aufgaben:

  • wissenschaftliche Mitarbeit als Bearbeiter/in im Projekt „Thesaurus Antiquitatum“
  • Analyse von Zeichnungen, Identifizierung antiker Werke, teils Entzifferung von Beschriftungen
  • Erschließung antiker Arte- und Manufakte, ihrer Geschichte und Umgestaltung
  • Erschließung und Kommentierung der Bildquellen
  • Erfassung, teils Transkription, Text-Kodierung und -konstitution im XML-Editor
  • wissenschaftliche Quellen- und Literaturrecherchen, Erstellung und Pflege von projektinternen Datenbanken
  • Redaktion sowohl der digitalen als auch von Printpublikationen
  • Vorstellung der Arbeitsergebnisse in wissenschaftlichen Publikationen und auf Konferenzen
  • Mitwirkung bei der Weiterentwicklung digitaler Arbeitswerkzeuge.

Voraussetzungen:

  • abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung (vorzugsweise Promotion) in der Kunstgeschichte, den Literaturwissenschaften oder der Klassischen Archäologie
  • intensive Kenntnisse im Bereich der Antikenrezeption
  • Erfahrungen in der Analyse von Zeichnungen und Transkription von Handschriften
  • Erfahrungen mit digitalen Formaten (XML-TEI) und Editionsverfahren (Ediarum oder andere XML Editoren)
  • Erfahrungen in bibliographisch-archivalischer Recherche
  • erforderlich sind gute Sprachkenntnisse im Deutschen, Englischen, Französischen, Italienischen und/oder Lateinischen
  • sehr gute Kommunikations- und Teamfähigkeit.

Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe E 13 TV-L Berlin. Der Dienstort ist Berlin.

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist bestrebt, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes und des Frauenförderplanes zu erhöhen, daher sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht; Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Ihre aussagekräftigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte möglichst elektronisch in einer PDF-Datei (max. 5 MB) bis zum 21.01.2021 unter Angabe der Kennziffer „AV/12/2020“ an:

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Referat Personal und Recht
Frau Ines Hanke
Jägerstr. 22/23 | 10117 Berlin
personalstelle@bbaw.de

Aus Kostengründen können Bewerbungsunterlagen nur zurückgeschickt werden, wenn ein frankierter Freiumschlag beigefügt wird.

Ursprungspublikation: https://www.bbaw.de/stellenangebote/stellenausschreibung-wissenschaftliche-n-mitarbeiter-in-w-m-d-1

und des Weiteren wird ein Arbeitsstellenleiter / eine Arbeitsstellenleiterin m/w/d gesucht:

eine Arbeitsstellenleiterin / einen Arbeitsstellenleiter (w/m/d)

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Ihr wissenschaftliches Profil ist vor allem geprägt durch langfristig orientierte Grundlagenforschung der Geistes- und Kulturwissenschaften.
Die Akademie startet 2021 das Akademienvorhaben „Antiquitatum Thesaurus. Antiken in den europäischen Bildquellen des 17. und 18. Jahrhunderts“ unter Leitung von Prof. Dr. Elisabeth Décultot (Martin-LutherUniversität Halle), Prof. Dr. Arnold Nesselrath (Rom) und Prof. Dr. Ulrich Pfisterer (Ludwig-Maximilian-Universität München). Dessen Ziel ist es, Zeichnungen und Drucke des europäischen 17. und 18. Jh. nach antiken Artefakten zu erschließen und diese in einem digitalen Repositorium mit anderen Bild- und Textzeugnissen ihrer Rezeption zu verknüpfen. Der Forschung – voran den Archäologien Europas und des Mittelmeerraumes, den Kunst-, Bild- und Geschichtswissenschaften sowie der Wissenschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit – soll somit ein umfangreiches Bildmaterial erschlossen werden (ca. 7.000 Zeichnungen und 15.000 Druckgraphiken).

Die Akademie sucht für das Akademienvorhaben „Antiquitatum Thesaurus“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Arbeitsstellenleiterin / einen Arbeitsstellenleiter (w/m/d)

im Umfang von 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, zunächst befristet für zwei Jahre.

Aufgaben:

  • Leitung des Akademienvorhabens, insbesondere Planung und Organisation der Arbeiten der Arbeitsstelle sowie Vertretung des Vorhabens nach innen und außen (in Zusammenarbeit mit der Projektleitung),
  • wissenschaftliche Anleitung und Beratung des wissenschaftlichen Personals, Auswahl und Einarbeitung des studentischen Personals sowie Endredaktion der Projektdatenbankeinträge,
  • Kontrolle der laufenden Forschungsarbeiten und Auswertung des Arbeitsstandes mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Vorhabens,
  • Mitarbeit an Konzeption, Aufbau und Umsetzung der Datenbankstruktur (in enger Zusammenarbeit mit der Projektleitung und den IT/DH-Mitarbeitern/innen des Vorhabens), enge Zusammenarbeit sowohl wissenschaftlichen als auch administrativen Inhaltes mit dem digitalen Dienstleister,
  • Vertretung des Forschungsvorhabens in Gremien der BBAW, der Akademienunion, in Fachverbünden sowie in der Öffentlichkeit (jeweils in Abstimmung mit der Projektleitung),
  • eigenständige Erarbeitung von Forschungseinträgen für die zu erstellende Thesaurusdatenbank,
  • eigenständige Forschungsleistungen im Bereich der Antikenrezeption des 17. und 18. Jahrhunderts, Mitarbeit an der Konzeption und Organisation eines wiss. Begleitprogramms,
  • Beteiligung an den Debatten zum Einsatz der Digital Humanities im Forschungsgebiet.

Voraussetzungen:

  • ein mit der Promotion abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft oder Klassische Archäologie mit einem Schwerpunkt in der Rezeption der Antike,
  • Leitungs- und Koordinationserfahrung in wissenschaftlichen Arbeitsgruppen, insbesondere Erfahrung in der Personalführung sowie im Koordinieren von Arbeitsabläufen,
  • nachgewiesene Kenntnisse komplexer Redaktionsprozesse,
  • Erfahrung in der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Beratungs- und Entscheidungsgremien,
  • Erfahrung in der digitalen Erfassung und Präsentation von geisteswissenschaftlichen Forschungsergebnissen und Daten,
  • Erfahrung mit elektronischen Arbeitsumgebungen sowie Interesse an und Kenntnisse in den Digital Humanities,
  • sehr gute Kommunikations- und Teamfähigkeit,
  • Erwünscht sind Sprachkenntnisse des Deutschen, Englischen, Französischen, Italienischen und Lateinischen.

Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe E 14 TV-L Berlin. Der Dienstort ist Berlin.

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist bestrebt, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes und des Frauenförderplanes zu erhöhen, daher sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte möglichst elektronisch in einer PDF-Datei (max. 5 MB) bis zum 21.01.2021 und unter Angabe der Kennziffer AV/11/2020 an die

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Referat Personal und Recht
Frau Ines Hanke
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
personalstelle@bbaw.de

Aus Kostengründen können Bewerbungsunterlagen nur zurückgeschickt werden, wenn ein Freiumschlag beigefügt wird.

Ursprungspublikation: https://www.bbaw.de/stellenangebote/stellenausschreibung-arbeitsstellenleiterin-einen-arbeitsstellenleiter-w-m-d

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