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vDHd2021 – Presentation: Bringing the Hands of the Past to the Codes of Tomorrow: the CMO Project (10.08.2021, 14h00-16h00 CET)

dhd-blog - vor 7 Stunden 23 Minuten
Datum: 10.08.2021 14h00-16h00 Organisiert von: Geschäftsstelle der Max Weber Stiftung Bonn, Orient-Institut Istanbul, Universität Münster

Note: This event is part of the contribution Virtuelle Reise: Digital Humanities in der Max Weber Stiftung.

With an aim of locating the 19th-century Ottoman music sources in the historical transition from early to contemporary musical practices, the project Corpus Musicae Ottomanicae (CMO) focuses on the critical editions of music manuscripts of the period. This is an edition of instrumental and vocal music pieces and texts in conjunction with an analysis of available concordances from a variety of sources. With two different notational practices involved, the project also aims at providing music researchers with a comparative basis to better account for different needs in editing and encoding music.

CMO draws on a modular infrastructure consisting of different components:

  • A data model developed specifically for CMO implemented in MEI and modeled according to the Functional Requirements for Bibliographic Records (FRBR).
  • A web-based source catalog for searching and manuscript and print music sources.
  • The scholarly apparatus of the edition is integrated into the source catalog: all references to sources, persons, or research literature cited in the edition can be accessed via the source catalog. 

The integration of metadata into existing cataloging frameworks and the integration of encoding with digital editions makes the project significant not only from a musicological perspective but also for Digital Humanities and information science. A future goal of CMO is to further develop the components into a collatable digital edition in order to be able to address issues such as the digital modeling of different notation types or the multimodal modeling of text and music.

After the introduction of the project CMO, presenters and participants will discuss the possibilities and limits of capturing, modeling and presenting different notations of music or of multimodal resources that include text and music.

Registration is possible under the following link: https://survey3.gwdg.de/index.php?r=survey/index&sid=552728&lang=en

Auftaktworkshop Mediatheken vernetzen

dhd-blog - Di, 08/03/2021 - 10:50

Am 7. Oktober 2021, 11:00 – 17:00 Uhr findet die virtuelle Auftaktveranstaltung des DFG-Projekts „Mediatheken der Darstellenden Kunst digital vernetzen“ statt.
Der als öffentlicher Kick-Off gestaltete erste Veranstaltungstag eines zweitägigen Fachtreffens widmet sich in vier Themenblöcken zentralen Fragestellungen und Zielen des Mediatheken-Projekts, das die digitale Zusammenführung und institutionsübergreifende freie Zugänglichmachung von Metadaten zu audiovisuellen (AV-) Beständen der Darstellenden Kunst anstrebt. Im Rahmen der Veranstaltung adressieren Expert:innen aktuelle rechtliche Sachverhalte im Umgang mit AV-Medien im Bereich Darstellende Kunst, geben Einblick in die Arbeit mit AV-Ressourcen und Normdaten in Bibliotheken und beschäftigen sich vertiefend mit dem Erhalt sowie der Vernetzung von AV-Sammlungen und Medienarchiven im künstlerischen sowie universitären Kontext.

Ein ausführliches Programm sowie der Link zur Veranstaltung wird nach Anmeldung vor der Veranstaltung zugesandt.

Gern können Sie sich bereits jetzt anmelden unter: c.henniger@iti-germany.de
Weitere Informationen zum Projekt: https://www.performing-arts.eu/Content/mediatheken

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 6.8.2021: „Alexander von Humboldt auf Reisen: Chronotopische Zugänge zur edition humboldt digital.“

dhd-blog - Mo, 08/02/2021 - 11:00

Im Rahmen des (derzeit virtuell stattfindenden) DH-Kolloquiums an der BBAW möchten wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Freitag, dem 6. August 2021, 17 Uhr s.t. (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/fre-eu6-v3c-ck1) einladen:

Gordon Fischer, Axelle Lecroq, Christian Thomas (alle BBAW): „Alexander von Humboldt auf Reisen: Chronotopische Zugänge zur edition humboldt digital.“

Abstract: Wie reisten Menschen vor 200 Jahren? Und wie bewegte sich der Forschungsreisende Alexander von Humboldt (1769–1859) auf seinen großen hemisphärischen Expeditionen durch Amerika und Asien? Welche kleineren Reisen führten ihn durch Europa? Was wissen wir über die Routen, die Distanzen, die Zeiträume und die Orte des Reisens auf Grundlage der Humboldt’schen Manuskripte und Korrespondenzen? Wie lassen sich diese Informationen in Daten überführen und als Daten sinnvoll visualisieren? Welche Erkenntnisse ergeben sich durch die Gegenüberstellung von Humboldts Reisetagebüchern mit denen seiner Reisegefährten wie dem Berliner Mikropaläontologen Christian Gottfried Ehrenberg?

Ziel dieses Projektes ist es, Nutzer:innen mit unterschiedlichen Hintergründen und Intentionen sowie mit verschiedenen Graden technischen Vorwissens eine gemeinsame Plattform zum Forschen und zum Austausch von Daten zu geben. Es geht dabei um die Zusammenführung unterschiedlicher Datenquellen und -typen, welche selbst offen und nachhaltig zugänglich gemacht werden.

Ein Fokus liegt dabei zunächst auf ‚chronotopischen‘ Zugängen zu Daten aus der edition humboldt digital (https://edition-humboldt.de/) und deren Umfeld, also auf der Kombination von Datierung und Lokalisierung von Informationen aus Humboldts vielgestaltigen, umfangreichen Reisetagebüchern und weiteren Quellen bzw. Datenbanken. Humboldts Reiserouten – die im Detail weder für die große Amerikanische Forschungsreise (1799–1804) noch für die 1829 unternommene Expedition nach Russland und Zentralasien in zufriedenstellender Weise der bisherigen Forschung bzw. der weiteren Öffentlichkeit in einer aggregierten Kartenvisualisierung zugänglich sind – sollen aus den Daten berechnet werden. Hierbei sollen zunächst so wenig wie möglich Vorannahmen hinsichtlich der Reiserouten einfließen, auch weil diese z. T. auf lückenhaften, unsicheren bzw. widersprüchlichen Informationen beruhen. Stattdessen wird aus der beschriebenen Datengrundlage, d.h. den TEI-XML-kodierten Dokumenten der Reisetagebücher, Register- und Chronologie-Einträge ein neuer, einheitlich kodierter Datensatz aggregiert. Aus diesen Forschungsdaten wiederum sollen datengetrieben die möglichst exakten, detaillierten Reisewege rekonstruiert werden.

Die Datengrundlage bilden die kritisch bearbeiteten Texte der edition humboldt digital. Diese werden als TEI-XML ediert, in einer Datenbank (eXist-DB) gespeichert und über xquery/xslt sowie Javascript und CSS als Webanwendung visualisiert. Das hierbei beschriebene Vorgehen wird jedoch parallel auch für andere Datentypen (Korrespondenzen, Metadaten) entwickelt. Im Ergebnis entsteht eine Analyse- und Forschungsumgebung, die sowohl auf weitere Datentypen als auch andere Vorhaben und Datensätze übertragbar ist. Auch externen Nutzer:innen soll die Möglichkeit gegeben werden, eigene Daten hinzuzufügen und der Forschergemeinschaft zur Verfügung zu stellen.

Dieses Projekt entsteht in enger Zusammenarbeit des Akademienvorhabens „Alexander von Humboldt auf Reisen“ (https://edition-humboldt.de/) und Telota/IT-DH der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW, https://www.bbaw.de/bbaw-digital/telota).

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link  https://meet.gwdg.de/b/fre-eu6-v3c-ck1 erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Im DH-Kolloquium an der BBAW werden aktuelle Themen der Digital Humanities praxisnah und anwendungsorientiert zur Diskussion gebracht, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Einsatz digitaler Methoden in der geisteswissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Gestalten Sie die European Open Science Cloud aktiv mit

dhd-blog - Do, 07/29/2021 - 12:00

Werden Sie Teil der EOSC Future User Group und gestalten Sie die Dienste und Angebote von EOSC Future mit

EOSC Future ist ein Projekt der Europäischen Kommission, das mit der Entwicklung einer Europäischen Open Science Cloud die Wissenschaften und ihre Akteure auf internationaler Ebene stärkt. Unter Berücksichtigung der FAIR-Prinzipien können Wissenschaftler:innen aller Disziplinen und Karrierestufen in der Cloud Forschungsdaten finden, auf diese zugreifen, sie teilen und langfristig für die Nachnutzung archivieren. 

EOSC Future etabliert dafür ein so genanntes ‘system of systems’, in welchem der gesamte Daten-Lebenszyklus gemanaged wird und somit die oben genannten Ziele erreicht werden können. Um sicherzustellen, dass das ‘system of systems’ den Wünschen und Ansprüchen der Nutzenden gerecht wird, sollen diese aktiv in die Gestaltungs- und Umsetzungsprozesse eingebunden werden. 

Deshalb lädt EOSC Future Sie ein, Teil der mitgestaltenden Community zu werden! In der EOSC Future User Group unterstützen Sie das EOSC-Team durch die Teilnahme an Umfragen, das Ausprobieren von Testinstanzen sowie die gezielte Kommunikation von Bedarfen, die in Ihrem eigenen wissenschaftlichen Arbeiten entstehen oder bereits entstanden sind.   

Wenn Sie Interesse daran haben, die Europäische Forschungslandschaft aktiv mitzugestalten und Teil der EOSC Future User Group zu werden, können Sie sich bis zum 15. September über dieses Formular bewerben. 

Die Teilnahme steht allen interessierten Wissenschaftler:innen Europas offen – unabhängig von ihrem Forschungsfeld und ihren Vorerfahrungen. 

DHd tritt ADHO als konstituierende Organisation bei

dhd-blog - Mi, 07/28/2021 - 21:34

Die Alliance of Digital Humanities Organizations (ADHO) freut sich, dass der Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) als konstituierende Organisation beigetreten ist.

Die gemeinsamen Ziele von ADHO und DHd haben eine lange Geschichte: Der DHd-Verband wurde am 7. Juli 2012 in Hamburg während der ADHO Digital Humanities Konferenz gegründet. Mit seinen mehr als 400 Mitgliedern und 12 Arbeitsgruppen, Stand  Januar 2021, möchte der DHd eine formale Interessengemeinschaft sein, die Forschung und Lehre im Bereich der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum unterstützt.

Der DHd-Verband unterstützt die Open Access Zeitschrift „Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften“ (ZfdG), setzt sich für die Digital Humanities ein (z.B. gegenüber der Deutschen Forschungsgemeinschaft / DFG) und vertritt die Digital Humanities innerhalb der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Mit einer jährlich stattfindenden Konferenz mit stetig wachsender Teilnehmerzahl fördert der DHd-Verband die Forschung, Lehre und Infrastruktur der Digital Humanities in Österreich, Deutschland, der Schweiz und darüber hinaus.

Zur ADHO-Meldung geht es hier: https://tinyurl.com/vpb4jzsx

Simone Kronenwett
Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd)
Communications Fellow
Email: info@dig-hum.de
Twitter: @DHDInfo
www.dig-hum.de

Umfrage zur Arbeit mit multimodalen Daten

dhd-blog - Fr, 07/23/2021 - 11:25

im Namen des CLARIAH-DE Arbeitspaketes „Beitrag zur gemeinsamen Daten- und Dienstestruktur – Interoperabilität von Daten und Metadaten“ (AP 2.3.2)

Die Auffindbarkeit und die Nachnutzbarkeit digitaler Forschungsdaten sind zentrale Bedingungen für die Nachhaltigkeit der Daten im Sinne der FAIR-Prinzipien. CLARIAH-DE lädt zu einer Umfrage ein, die einen explorativen Zugang zur Arbeit mit multimodalen Daten darstellt.

Da es sich hier um ein noch relativ unübersichtliches Feld handelt, über das die Umfrage einen möglichst weiten Überblick bieten soll, liegt ihr eine weite Definition multimodaler Daten zugrunde: Diese schließt alle Forschungsdaten ein, die Text-, Audio- und/oder visuelles Material erfassen. Dies soll von Podcasts über untertitelte Vortragsaufzeichnungen bis hin zu ausgezeichneten linguistischen Korpora und Aufzeichnungen künstlerischer Darbietungen nichts ausschließen. Ebenso richtet sich die Umfrage explizit an Forschende aller Forschungsfelder und -richtungen, die mit multimodalen Daten arbeiten. Dabei interessieren uns Aspekte der Erstellung multimodaler Daten ebenso wie die Nachnutzung derselben.

Die Umfrage dauert etwa 5–10 Minuten.

Auf der Seite der Datenerstellung interessieren wir uns für verbreitete Standards und Praktiken der Community, ebenso für technische Fragen wie nach benutzten Dateiformaten. Unser besonderes Interesse gilt der Aufbereitung der Metadaten sowie ihrer Zugänglichkeit, da diese ein zentrales Kriterium für die Auffindbarkeit und Nachhaltigkeit von Forschungsdaten darstellen.

Bezüglich der Nachhaltigkeit und Weiternutzung multimodaler Daten interessieren uns die technischen Anforderungen, die aus der Sicht der Community Voraussetzung für die Nachnutzung multimodaler Daten sind. So wollen wir einen Beitrag dazu leisten, multimodale Forschungsdaten Interessierten noch besser und FAIRer zugänglich zu machen.

Zur Umfrage: https://survey.academiccloud.de/index.php/243588?lang=de

Die Umfrage steht bis zum 23.08.2021 offen.

Für Fragen und Anmerkungen steht Simon Sendler zur Verfügung: sendler[at]sub.uni-goettingen.de

Vom #vDHd2021-Workshop zum #GraphPub-Workingpaper

dhd-blog - Do, 07/22/2021 - 15:13
Einleitung

Digitale Publikationen und Graphentechnologien haben ihre experimentellen Phasen mittlerweile verlassen und Eingang in den DH-Kanon gefunden. Beide Bereiche weisen eine große Menge an Forschungsliteratur, Leitlinien, Standards und Anwendungsfällen auf. Im Kontext des digitalen Publizierens ist der Einsatz von Graphentechnologien jedoch noch nicht etabliert. Etliche Beispiele zeigen das Potential auf, das der Einsatz von Graphentechnologien im Rahmen des digitalen Publizierens entfalten kann (vgl. etwa den Open Knowledge Research Graph (TIB): https://www.orkg.org/orkg/ oder semantisch angereicherte Publikationen: http://scihi.org/). Zwar besteht ein großes Interesse in der DH-Community am Einsatz von Graphentechnologien im Kontext digitaler Publikationen, es mangelt aber an niedrigschwelligen Einstiegs- und Orientierungsmöglichkeiten. Aus diesem Grund veranstalteten die DHd-AGs „Digitales Publizieren“ und „Graphen und Netzwerke“ im April 2021 einen gemeinsamen Workshop im Rahmen der vDHd2021.

Der Workshop nahm sich dem Thema aus drei Perspektiven an: (1) die angereicherte Publikation, (2) die Modellierung von Aussagen im Text und (3) die Publikation von Graphen als Graphen.

Einführungspräsentation: https://docs.google.com/presentation/d/1laEzqsADrl0jDmVcY-G0UwkjucgR70yZzPw2GUzkkBs/edit#slide=id.p2

Fokusgruppe 1: Angereicherte Publikation – Die digitale Publikation als Wissensgraph

Ausgehend von den unterschiedlichen Publikationstypen (z.B. Paper, Bilddaten, Blogs und Datenbanken) wurden Elemente identifiziert, die im Rahmen einer Aufwertung von digitalen Publikationen mit Graphtechnologien angereicht werden könnten. Dabei wurden auch die Risiken einer automatischen Anreicherung diskutiert. Darauf aufbauend wurden best practice Beispiele (siehe Jamboard) identifiziert, welche den Mehrwert von Anreicherung deutlich machten. In einem nächsten Block wurden die bereits vorhandenen sowie die gewünschten Funktionalitäten bei digitalen Publikationen herausgearbeitet. Ein weiterer Themenblock, der von Florian Thiery mit einem Impulsreferat begonnen wurde, thematisierte das Nutzen von Linked-Open-Data. Hier wurden LOD-Ressourcen und konkrete Anwendungsszenarien diskutiert. Ein Realitycheck hinsichtlich der Umsetzung von angereicherten digitalen Publikationen rundete die Themengruppe ab. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Anwendungsszenarien für LOD stark vom Publikationstyp abhängig sind. Die Arbeit im Workshop zeigte aber auch deutlich, dass Potenziale vorhanden, aber interdisziplinäre Austauschmöglichkeiten dringend nötig sind. 

Das Jamboard der Fokusgruppe 1 findet sich hier; Folien zum Vortrag „Linked Open Data in Action!“ von Florian Thiery könnt ihr euch hier anschauen.

Fokusgruppe 2: Modellierung von Aussagen im Text 

Einführend wurden verschiedene Motivationen und Perspektiven der Aussagenmodellierung thematisiert und vier Achsen differenziert. Drei ‚Pitches‘ dienten als Impulse für den Austausch: 1. (Stand-Off-)Annotationen und Verankerung von Aussagen im Text, 2. Extraktion von Aussagen aus Text, 3. Aussagen als statements in Wikibase. Die engagierte Diskussion betraf die mit der Modellierung von Aussagen verbundenen sozialen Prozesse (z.B interdisziplinäre Erstellung von Thesauri oder Normdaten), methodische Fragen (wie das Verhältnis von textimmanenten Informationen und Domänenwissen) sowie Aspekte der Datenmodellierung (u.a. Möglichkeiten der Nachnutzung sowie zugleich die Spezifik geisteswissenschaftlicher Aussagen im Hinblick auf mehrstellige Relationen und Reifizierung). Es ging um einen Austausch darüber, was schon realisiert wurde oder mittelfristig realisierbar erscheint (konkrete Werkzeuge, Ansätze und Vorhaben), sowie um längerfristige Perspektiven und Visionen (bezogen auf das Publikationswesen sowie im Hinblick auf Recherchemöglichkeiten, Bedarfe der Community, Forschungs- und Tool-Desiderate), aber auch Grenzen, bisherige Hürden sowie kritische Perspektiven.

Einführungsfolien und Folien zu den ‘Pitches’ können hier, weitere Materialien hier eingesehen werden. Das Jamboard der Gruppe findet ihr hier:

Fokusgruppe 3: Publikation von Graphen als Graphen

In Fokusgruppe 3 (einführende Folien hier) haben wir vor allem festgestellt, dass man aus zwei Perspektiven über die Thematik der Graphpublikation diskutieren kann: von der technischen Perspektive der Datenpublikation als Backend-Infrastruktur oder aus Sicht der Visualisierung von Graphdaten etwa als Netzwerke im Frontend. Je nachdem aus welcher Sicht man die Thematik betrachtet, setzt man entweder data literacy oder visual literacy bei den Rezipient:innen voraus. Die Zielgruppe sollte in jedem Fall vor der Publikation klar umrissen werden. Weitere Themen, die diskutiert wurden, waren etwa Möglichkeiten der Versionierung und wissenschaftlichen Referenzierbarkeit konkreter Zustände z.B. in interaktiven Visualisierungen von Graphen. Auch in Fokusgruppen 3 entstand ein Jamboard:

Weitere Links aus der Session Nachlese Ausblick und Aufruf

Der Workshop zeigte sowohl die Potentiale von graphbasierten Publikationen wie auch den Bedarf nach einer tiefergehenden Beschäftigung auf. Aus diesem Grund soll ein kollaborativ erstelltes Workingpaper angegangen werden. Das Workingpaper entsteht in Zusammenarbeit der DHd-AGs „Digitales Publizieren“ und „Graphen und Netzwerke“, aber alle anderen Interessierten können ebenfalls teilnehmen. Ein kurzes erstes Abstimmungstreffen findet am 17. September um 14 Uhr unter https://webconf.tu-bs.de/tim-2ku-nmg statt. Kommt gerne vorbei!

Weitere Informationen findet ihr auf diesen Seiten:

Blogbeitrag von: Aline Deike, Thomas Efer, Maria Hinzmann, Jan Horstmann, Julian Jarosch & Timo Steyer

Job Österreichische Nationalbibliothek für DH Projektmanagement

dhd-blog - Mi, 07/21/2021 - 13:48

Für die Hauptabteilung Digitale Bibliothek/Abteilung für Forschung und Entwicklung suchen wir zum Eintritt per 1. Oktober 2021 eine/n engagierte/n 
 

ProjektmanagerIn Schwerpunkt Digital Humanities 
(20,00 Stunden/Woche) 
 

Ihre Aufgaben 

  • Projektmanagement von Forschungs- und Umsetzungsprojekten im Bereich Digital Humanities, insbesondere für Digitale Editionen und „Austrian Books Online“
  • Betreuung und konzeptionelle Weiterentwicklung der Infrastruktur für digitale Editionen (https://edition.onb.ac.at) sowie Datenmodellierung, Beratung und konzeptionelle Unterstützung von Editionsteams bei der Erstellung von digitalen Editionen
  • Mitarbeit an der Entwicklung von Datenservices für die Forschung („Collections as Data“)
  • Mitarbeit bei der Erstellung von Projektanträgen an externe Fördergeber
  • Durchführung von Projektdokumentation

 
Unsere Anforderungen 

  • Abgeschlossenes Studium der Geistes- und Kulturwissenschaften, idealerweise mit Schwerpunkt Digital Humanities; oder abgeschlossenes Studium der Informatik und angrenzender Fächer mit einer Affinität für kulturwissenschaftliche Fragestellungen
  • Kenntnis der Fragestellungen in den Digital Humanities und Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit editionswissenschaftlichen Themen
  • Idealerweise Vorerfahrungen mit TEI-XML und X-Technologien
  • Projektmanagementerfahrung und Erfahrung in Forschungsprojekten im EU-Kontext von Vorteil
  • Idealerweise Kenntnisse im Bibliothekswesen und Erfahrung in Digitalisierungsprojekten
  • Sehr gute Auffassungsgabe für technische und komplexe organisatorische Zusammenhänge
  • Ausgeprägtes Organisationstalent, Teamfähigkeit sowie hohe Kommunikationskompetenz
  • Sehr gute Englischkenntnisse, weitere Fremdsprachenkenntnisse von Vorteil
  • Bereitschaft zu gelegentlichen Dienstreisen

 
Bewerbungen 

Ausschließlich online über unser Jobportal (https://www.onb.ac.at/ueber-uns/jobportal/freie-stellen) bis spätestens 15.8.2021 mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung. 
 
Das Jahresbruttogehalt für diese Position auf Basis 20h/Woche liegt je nach Qualifikation und Erfahrung bei mindestens EUR 20.000,-. 

Neue DHd-Community auf Zenodo: DHd-Verbandsaktivitäten

dhd-blog - Fr, 07/16/2021 - 14:53

Bereits seit 2019 wird auf Zenodo eine DHd-Community betrieben und kuratiert (https://zenodo.org/communities/dhd/). Sie ist eine zentrale Sammelstelle für Materialien rund um die DHd-Jahreskonferenzen und steht in diesem Zusammenhang insbesondere für die Publikation von Abstracts, Präsentationsmaterialien sowie Posterpräsentationen zur Verfügung. Zuletzt wurde diese DHd-Community auf Zenodo für die nachhaltige Veröffentlichung nahezu aller Abstracts der vergangenen DHd-Jahreskonferenzen als einzeln referenzierbare Publikationen genutzt.

Neben Beiträgen und Materialien rund um die DHd-Jahreskonferenzen entsteht im Kontext des DHd-Verbands regelmäßig weiterer Output wie bspw. Berichte/Materialien aus den DHd-Arbeitsgruppen, Vorstands- und Vereinsmaterialien, Positionspapiere, Handreichungen oder Whitepaper aus der DHd-Community. Um auch für diese Materialien eine zentrale Sammel- und Publikationsstelle anzubieten, wurde nun eine weitere DHd-Community auf Zenodo eingerichtet (DHd-Verbandstätigkeitenhttps://zenodo.org/communities/dhd-verbandsaktivitaeten/). 

Wenn Sie eine neue Publikation der neuen DHd-Community DHd-Verbandsaktivitäten auf Zenodo zuordnen möchten, geben Sie einfach im Upload-Bereich unter „communities“ den Identifier „dhd-verbandsaktivitäten“ ein und wählen sie die entsprechende Community aus. Gleiches gilt auch für bereits bestehende Publikationen auf Zenodo. Diese können nachträglich einer (oder mehrerer) Zenodo-Communities zugeordnet werden. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Kurationspolicy der Community.

Hiermit möchten wir Sie als DHd-Community herzlich dazu einladen auch die neue DHd-Community DHd-Verbandsaktivitäten auf Zenodo zu nutzen, um dazu beizutragen, Entwicklungen und Ergebnisse aus dem DHd-Kontext nachhaltig sichtbarer und persistent zitierbar zu machen.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Patrick Helling
DHd Data Steward

Arbeitsgespräch zur Gründung eines DFG-Netzwerks „Digital Economic History – Data and Methods (c.1300-c.1800)“

dhd-blog - Fr, 07/16/2021 - 11:40

Zur Förderung der Verknüpfung vormoderner Wirtschaftsgeschichte mit den Digital Humanities strebt der internationale Arbeitskreis „Vormoderne Wirtschaftsdaten“ mit Sitz an der Universität Mannheim die Gründung eines DFG-Netzwerks unter dem Arbeitstitel „Digital Economic History – Data and Methods (c.1300-c.1800)“ an. Zu diesem Zweck soll am 14.09.2021 ein erstes Arbeitsgespräch Forscher:innen aus beiden Disziplinen ins Gespräch bringen.

Wirtschaftshistorische Forschung verbindet in besonderem Maß qualitative mit quantitativen Methoden der Quellenauswertung und legt großes Gewicht auf entsprechende empirische Auswertungsmöglichkeiten. Die Erhebung und Analyse umfangreicher Datensätze erfolgt schwerpunktmäßig in der neuzeitlichen Geschichte, für die durch staatliche Statistiken bereits systematisch zusammengestellte und vergleichbare Datensätze zur Verfügung stehen. Im Bereich der vormodernen Wirtschaftsgeschichte gestaltet sich die Quellenlage erheblich komplizierter und lückenhafter: Auch hier sind entsprechende Daten zwar durchaus in größeren Mengen vorhanden, aber verstreut und uneinheitlich überliefert. Diese Umstände haben weiterhin zur Folge, dass die bislang edierten Datensätze methodisch und formal verschiedentlich erhoben und dezentral publiziert worden sind. Eine überzeugende Einordnung und Auswertung vormoderner Wirtschaftsdaten erfordern daher ein hohes Maß an quellenkundlichem Spezialwissen – ohne die Zusatzinformationen, die den Daten selbst und ihrer Erhebung zugrunde liegen (Kontexte, Aggregationsebenen etc.), zu berücksichtigen, führt ihre Verwendung zwangsläufig zu fehlerhaften Interpretationen.

Die Digitalisierung bietet der vormodernen Wirtschaftsgeschichte Möglichkeiten, Daten aus ihren Quellen in ganz neuem Umfang zu erheben, zu sammeln und auszuwerten. Großprojekte mit einem Fokus auf die Moderne wie The Maddison Project oder The Global Price and Income History Group verdeutlichen das große Potential. Für die Vormoderne bildet sich u. E. aber ein systematisches Problem ab: Zahlreiche Textquellen der Vormoderne, die sowohl quantitative Daten als auch die notwendigen Kontextinformationen enthalten, sind längst ediert – in den letzten Jahren zunehmend auch in digitalen Formaten. Hierbei werden bislang aber vorrangig qualitative Einzelinformationen systematisch ausgezeichnet und damit vergleich- und verknüpfbar gemacht. Quantitativen Daten dagegen wird bei der Edition seit dem cultural turn der 1980er Jahre nur noch wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Vereinfachend ließe sich sagen: Quantitative und qualitative Daten müssen zusammen betrachtet werden, sind zum Teil sogar schon im benötigten Zusammenhang überliefert, werden aber getrennt erfasst und publiziert. Hier können Methoden der Digital Humanities als einer Disziplin, die auf die Arbeit mit umfangreichen, hochkomplexen Datensätzen fokussiert ist, weiterhelfen, doch müssen dazu methodische und inhaltliche Kenntnisse beider Disziplinen berücksichtigt werden. Zu diesem Zweck soll ein DFG-Netzwerk Digital Economic History beantragt werden, um einen regelmäßigen und strukturierten Austausch über Methoden, Probleme und best practices zu ermöglichen. Anhand von konkreten Fallstudien wollen wir neue gemeinsame Lösungswege erarbeiten und der breiten Forschung zugänglich machen. Daneben stehen auch Fragen der visuellen Aufbereitung, Modellierung, Nachnutzbarkeit und Nachhaltigkeit der Datensätze im Zentrum. Langfristiges Ziel ist daher die Erstellung eines digitalen Handbuches, welches den Transfer in Studium, Lehre und Forschung ermöglicht.

Das initiale Arbeitsgespräch soll dazu dienen, Interessierte an einem solchen Netzwerk zusammenzubringen und sich über die konkrete personelle und inhaltliche Gestaltung des Netzwerks sowie des Handbuches abzustimmen. Insbesondere sollen interdisziplinäre Projektteams zur Erstellung von Fallstudien gebildet werden, die die Datenerhebung, -bearbeitung und -interpretation aus der vormodernen Wirtschaftsgeschichte mit innovativen Methoden der Digital Humanities verbinden und die konkreten Arbeitsschritte sichtbar machen.

Wir freuen uns daher über Anmeldungen von Forschenden, die ihre eigenen Ideen und Ansätze einbringen oder bereits bestehende Vorarbeiten aus dem Bereich der vormodernen Wirtschaftsgeschichte oder der Digital Humanities präsentieren möchten, die Überschneidungspotentiale mit dem jeweils anderen Fachbereich aufweisen. Hierzu bitten wir um eine kurze Darstellung der Motivation bzw. Vorarbeiten (ca. 0,5 S.) und einen kurzen Lebenslauf (max. 1 S.).

Max-Quentin Bischoff (University of Antwerp)
Viktor Boecking (Universität Mannheim)
Hiram Kümper (Universität Mannheim)
Christopher Pollin (Universität Graz)
Lena Liznerski (Universität Mannheim)
Stephan Nicolussi-Köhler (Universität Innsbruck)
Jan Siegemund (TU Dresden)

Anmeldefrist: 15.08.2021

Kontakt: stephan.nicolussi-koehler@uibk.ac.at

Call for Papers/Call for Data: Professorale Karrieremuster Reloaded – Daten, Methoden und Analysen der digitalen Frühneuzeitforschung zur Universitäts- und Gelehrtengeschichte

dhd-blog - Fr, 07/16/2021 - 10:03

Veranstaltung des Projekts „Professorale Karrieremuster“
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, HTWK Leipzig
Abschlusstagung:                    27.–28.10.2021
Pre-Workshop/Hackathon:     20.–21.10.2021

Thema

Das DFG-Projekt „Professorale Karrieremuster der Frühen Neuzeit: Entwicklung einer wissenschaftlichen Methode zur Forschung auf online verfügbaren und verteilten Forschungsdatenbanken der Universitätsge­schichte“, durchgeführt von der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel in Kooperation mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig, lädt zur Abschlusstagung mit einem vorgelagerten Hackathon.

Leitfrage des Projekts ist die nach den Bedingungen für den beruflichen Erfolg von Professoren im frühneu­zeitlichen Universitätssystem. Dabei ist es das Anliegen zu erproben wie mögliche gelehrte Karrieremuster mit den Methoden der Digital Humanities sichtbar gemacht werden können. In der Forschung diskutierte Karrieremuster mit Zuschreibungen wie Familienuniversität und Nepotismus sollen mithilfe von Semantic-Web-Technologien quasi einen digitalen Reload erleben.

Vor diesem Hintergrund wurden prosopographische, universitätsgeschichtliche bzw. gelehrtengeschichtliche Daten den FAIR-Data-Prinzipien gemäß nach Semantic-Web-Standards modelliert und eine Domänenontolo­gie entworfen, welche die Spezifik des Gelehrten Feldes der Frühen Neuzeit im deutschsprachigen Raum re­flektiert und das vorhanden Datenmaterial forschungsspezifisch arrangiert. Die aktuelle Version 0.2 beinhal­tet das Modell mit relevanten Konzepten und deren Relationen. Die Version 0.3 befindet sich im abschließen­den Stadium des Entwicklungsprozesses, in welchem Restriktionen, Kardinalitäten und Schnittmengen dis­kutiert werden. Nicht zuletzt sollen die Anregungen der Abschlusstagung in das Endergebnis einfließen und letztlich eine Domänenontologie hervorbringen, die der Forschungsgemeinschaft zusätzlich durch Anglei­chung an Top-Level-Ontologien wie CIDOC-CRM oder DOLCE+DnS Ultralite (DUL) universell und inter­operabel zur Verfügung gestellt werden kann.

Wir suchen

Dahingehend sprechen wir Frühneuzeitforscher*innen und Wissenschaftler*innen angrenzender Forschungsfelder mit Be­zug zu den Digital Humanities sowie Informatiker*innen und Informationswissenschaftler*innen an, die vor dem Hinter­grund der Forschungsfrage sowie der gewählten digitalen Methode das vorliegende Vokabular diskutieren, den Datensatz explorieren und übergreifend methodisch-theoretische Fragestellungen der digitalen Ge­schichtswissenschaft erörtern möchten. Zudem suchen wir explizit Forschungsdaten im Bereich der Bil­dungs- und Gelehrtengeschichte, die den besagten Datensatz und das Vokabular erweitern. Diese Daten kön­nen aus dem Bereich frühneuzeitlicher prosopographisch orientierter Forschung zur Geschichte des Gelehr­tentums bzw. des Professorenberufs stammen und mögliche Themen wie Patronage und Netzwerkbildung, die Funktionsweise gelehrter Körperschaften, gelehrte Sammlungen oder die Strategien des akademischen Publizierens usw. umfassen. Die vorgeschlagenen Daten müssen strukturiert (z. B. Excel, CSV, XML, JSON, SQL) vorliegen und unter einer Open-Data-kompatiblen Lizenz zur Verfügung stehen. Wenn Sie unsicher sind, ob ihre Daten bzw. Datenbanken thematisch und/oder technisch passen, sprechen Sie uns gerne an. Kurz vor der Abschluss­tagung werden wir einen Hackathon veranstalten, bei dem eingereichte Daten in das RDF-Format transfe­riert werden. So geben wir Forschenden die Möglichkeit, ihre Daten Semantic-Web-fähig zu machen und ermög­lichen es gleichsam Informatiker*innen mit den oftmals heterogenen frühneuzeitlichen Daten zu arbeiten.

Ablauf und Formalia

Tagung und Hackathon werden rein digital geplant. Vorgesehen sind an den Tagungstagen sparsam ange­setz­te 20-minütige Vorträge mit genügend Raum für Diskussionen. Wir hoffen auf zahlreiche Einreichungen und werden auch jene einschlägigen Beiträge berücksichtigen, deren Verfasser*innen an den Tagungstagen keinen Vortragsslot erhalten können. Diese bekommen die Möglichkeit ein digitales Poster zu präsentieren. Beiträ­ger der Tagung und des Hackathons bzw. dessen Ergebnisse erhalten Raum in der im Anschluss an die Ta­gung geplanten Open-Access-Publikation. Für die Publikation stehen finanzielle Mittel zur Verfügung. So soll am Ende ein Tagungsband entstehen, der dem hybriden Charakter der Tagung Rechnung trägt und ak­tuelle Fragen der Universitäts- und Gelehrtengeschichte sowie methodisch-theroetische Überlegungen der Digital Humanities reflektiert.

Beitrags- und Datenvorschläge bitten wir in Form eines Abstracts (max. 500 Wörter) über EasyChair bis zum 03.09.2021 einzureichen. Ausgewählte Beiträge erhalten bis zum 10.09.2021 Bescheid.

Konferenzsprachen Deutsch und Englisch

Kontakt

Dr. Hartmut Beyer, Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, beyer@hab.de
Jennifer Blanke, M.A., Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, blanke@hab.de
Prof. Dr. Thomas Riechert, HTWK Leipzig, thomas.riechert@htwk-leipzig.de

Programmkomitee

Vincent Alamercery (ENS de Lyon, LARHRA)
Francesco Beretta (CRNS LARHRA, Lyon)
Karen Bruhn (CAU Kiel)
Swantje Dogunke (ThULB Jena)
Torsten Hiltmann (HU Berlin)
Edgard Marx (HTWK Leipzig)
Margrit Prussat (Universitätsarchiv Bamberg)
Timo Steyer (UB der TU Braunschweig)
Jörg Wettlaufer (Akademie der Wissenschaften zu Göttingen)

Links

https://pcp-on-web.htwk-leipzig.de/project/#de

https://workbench.pcp-on-web.de/ontology/index-de.html

https://pcp-on-web.htwk-leipzig.de/project/pcp-reloaded/de/

https://easychair.org/my/conference?conf=pcpreloaded2021#

Stellenausschreibung: Entwicklung der Digital-Humanities-Komponenten im Editionsprojekt Corpus Musicae Ottomanicae (CMO) (bis zu TVÖD 13, 100%)

dhd-blog - Do, 07/15/2021 - 15:44

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn ab 1. Oktober 2021 für drei Jahre einen Referenten/eine Referentin (m/w/d) für die

Entwicklung der Digital-Humanities-Komponenten im Editionsprojekt Corpus Musicae Ottomanicae (CMO)

Die MWS (www.maxweberstiftung.de) ist eine Wissenschaftseinrichtung in der Form einer rechtsfähigen, bundesunmittelbaren Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie unterhält in europäischen und außereuropäischen Gastländern elf Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen bzw. Projektbüros sowie in Bonn eine gemeinsame Geschäftsstelle. Weltweit werden über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Seit 2015 ist die MWS im DFG-geförderten Langzeitprojekt (bis voraussichtlich 2027) „Corpus Musicae Ottomanicae“ engagiert, das erstmalig kritische Editionen vorderorientalischer Musikhandschriften präsentiert (https://www.uni-muenster.de/CMO-Edition). Unter der Projektleitung von Prof. Dr. Ralf Martin Jäger (WWU Münster) sind im CMO-Projekt das Orient-Institut Istanbul und die Geschäftsstelle der MWS in Bonn beteiligt. Letztere ist für die digitalen Komponenten des Projekts verantwortlich.

Im Oktober 2021 beginnt eine neue dreijährige Projektphase, in der die digitalen Projektanteile erstmals mit einer vollen Stelle (bis zu) TVÖD 13 bearbeitet werden können. Auf den bisherigen Arbeiten aufbauend wird für die digitale kollationierte Gesamtedition u.a. ein User-Interface mit einer dynamischen Multiformat-Präsentationsschicht sowohl für die Noten- als auch Textdaten (also MEI- als auch TEI-basiert) bereitzustellen sein. Parallel dazu werden die Editionsumgebung und die Datenbank weiterentwickelt werden.

Welche Aufgaben erwarten Sie?
  • Sie entwickeln die bestehende Editionsumgebung auf Basis von MEI 4 nach Maßgabe des Projektfortschritts weiter.
  • Dazu begleiten Sie die Erarbeitung der Notate in Sibelius und kümmern sich um die Transformation der hier aufgenommenen Daten in MEI 4.
  • Sie koordinieren die Aufbereitung für die digitale Repräsentanz der Notate.
  • Dabei führen Sie auch die Notate mit den entsprechenden Liedtexteditionen (TEI) zusammen.
  • Sie schulen die ProjektmitarbeiterInnen an den Standorten Münster und Istanbul in den entsprechenden digitalen Werkzeugen
  • Sie pflegen den bereits etablierten (digitalen) Katalog der Musik- und Texthandschriften in technischer Hinsicht.
  • Sie dokumentieren die Fortschritte der digitalen Aufbereitung in einem Wiki und unterstützen die Entwicklung eines Wiki mit den CMO-Editionsrichtlinien.
  • Sie unterstützen die Anbindung der Projektergebnisse an die bibliothekarisch-informationswissenschaftlichen Suchsysteme der unterschiedlichen Fachwissenschaften.
Ihr Profil? Voraussetzungen:
  • Wissenschaftlicher Hochschulabschluss in einer der folgenden oder einer vergleichbaren Disziplin: Musikwissenschaften, Informatik, Digital Humanities oder Informationswissenschaften
  • profunde Kenntnisse im Bereich Datenmodellierung
  • Kenntnisse in MEI 4
  • Grundkenntnisse der Software „Manuscript“ oder einer objektorientierten Programmiersprache
  • Grundkenntnisse im Bereich der XSLT-Transformation
  • Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift, vergleichbar dem Niveau von B2.
Wünschenswert:
  • Erfahrung in der Projektarbeit mit Forschungsdaten
  • Erfahrungen in der Konzeptionierung und Organisation von Projektabläufen
  • Kenntnisse in XML/TEI.
Was wir bieten:
  • eine abwechslungsreiche, anspruchsvolle und eigenständige Tätigkeit in einem dynamischen und interdisziplinären Umfeld
  • Kollegiale Zusammenarbeit und Austausch in einem sympathischen Team
  • Zuschuss beim Erwerb eines Jobtickets für den VRS

Eine Teilzeitbeschäftigung (idealerweise zweimal 50%) ist grundsätzlich möglich. Die MWS fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Schwerbehinderte Bewerber und Bewerberinnen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Es gibt Möglichkeiten für eine Home-Office-Regelung.

Die Vorstellungsgespräche werden in der 37. KW, voraussichtlich am 16. und 17. September 2021 in der Geschäftsstelle der MWS in Bonn stattfinden, ansonsten im Falle pandemiebedingten Hygienemaßnahmen mittels einer Videokonferenz. Bei Verhinderung an diesem Termin weisen Sie bitte schon in der Bewerbung darauf hin.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Dr. Michael Kaiser (kaiser@maxweberstiftung.de) zur Verfügung. Ihre Bewerbung reichen Sie bitte bis zum 3. September 2021 unter folgender Emailadresse ein: cmo_perspectivia@maxweberstiftung.de.

Stellenangebot: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für die Abteilung Digital Humanities (Post-Doc)

dhd-blog - Do, 07/15/2021 - 13:14

Das Deutsche Historische Institut Paris sucht zum 1. Januar 2022 oder nach Vereinbarung eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in für die Abteilung Digital Humanities.

Bewerbungsfrist: 12. September 2021

Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) ist Teil der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) und nimmt eine führende Vermittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich ein. Das Institut arbeitet unter den Leitbegriffen »Forschen – Vermitteln – Qualifizieren« auf dem Gebiet der französischen, deutsch-französischen, westeuropäischen und afrikanischen Geschichte und zu Digital Humanities.

Das DHIP plant, seinen Schwerpunkt im Bereich der Digital Humanities auszubauen. Wir suchen deshalb befristet für zunächst drei Jahre mit Option der Verlängerung um zwei weitere Jahre eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in.

Die Aufgaben umfassen:

  • die Dokumentation bestehender Projekte und Datenbanken des Instituts,
  • die Konzeption, Koordinierung und Beantragung von Drittmittelanträgen (insb. Wissenschaftskommunikation, digitale Editionen) für Projekte des DHIP bei nationalen und internationalen Fördererinstitutionen,
  • die Unterstützung der Forschenden des DHIP bei der Konzeption und Umsetzung ihrer digitalen Projekte, insbesondere in den Bereichen digital gestützte Inhaltsanalysen, Modellierung, Organisieren und Visualisierung von Daten sowie beim Erarbeiten von Forschungsdatenmanagementplänen,
  • eine aktive Mitarbeit in der Abteilung (Organisation von Veranstaltungen, interne Schulungen, gutachterliche Tätigkeit, Mitbetreuung von Stipendiaten und Stipendiatinnen etc.).

Die Durchführung eines eigenen Forschungsprojekts, das entweder systematisch Verfahren und Methoden der Digital Humanities anwendet oder diese selbst zum Erkenntnisgegenstand hat, ist ausdrücklich erwünscht.

Wir erwarten:

  • eine Promotion im Bereich der Geistes- und Kulturwissenschaften oder Digital Humanities,
  • eine mehrjährige Berufserfahrung und/oder Forschungstätigkeit im Bereich der Digital Humanities,
  • nachgewiesene Informatikkompetenzen, insb. Kenntnisse in mindestens einer Programmiersprache (Python, PHP …), Kenntnisse in Verwaltung (phpMydmin) und Abfragen (SQL) von relationalen Datenbanken (MySQL) sowie Erfahrungen in der Modellierung und Visualisierung geisteswissenschaftlicher Forschung,
  • Kenntnisse/Erfahrungen im Bereich geisteswissenschaftlicher Forschungsinfrastrukturen und des Forschungsdatenmanagements,
  • Kenntnisse der nationalen und internationalen Förderlandschaft, Erfahrungen in der Drittmittel-akquise (erwünscht),
  • eine hohe Kommunikationskompetenz und Teamfähigkeit,
  • muttersprachliche Kenntnisse in Deutsch, Französisch oder Englisch, gute Kenntnisse der anderen zwei Sprachen.

Wir bieten:

  • große eigene Gestaltungsspielräume zur Entwicklung eines internationalen wissenschaftlichen Profils durch Forschung, Veranstaltungen, Kooperationen mit Partnerinstitutionen, eigene Drittmittelprojekte etc.,
  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team,
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
  • bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Vergütung nach TVöD 13 (Bund) zuzüglich einer zur Deckung der höheren Lebenshaltungskosten in Paris angemessenen Auslandszulage und Mietbeihilfe; alternativ eine vergleichbare Vergütung auf Grundlage des lokalen Gehaltsschemas der Deutschen Botschaft,
  • eine Anstellung in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Bewerbungsfrist: 12. September 2021

Zur Ausschreibung auf der Website des DHIP.

Besser Gutachten bei der DHd 2022 — Handreichung für Gutachter:innen

dhd-blog - Do, 07/15/2021 - 11:45

Mit nahender Deadline steht für viele von uns auch wieder das Schreiben von Gutachten ins Haus. Dieses Jahr werden den Autor:innen dabei erstmals die Namen der sie Begutachtenden offengelegt — wir (als Autor:innen) erfahren also namentlich, wer für Annahme oder Ablehnung (mit)verantwortlich ist.

Diese Änderung im Verfahren wurde auf der letzten DHd-Mitgliederversammlung beschlossen und war nicht unumstritten. Im Nachgang der Diskussionen hat sich daher eine Task Force gebildet, die den gesamten Reviewprozess kritisch unter die Lupe nimmt. 

Ein Ergebnis dieser Task Force ist die Handreichung für Gutachter:innen. Sie soll zum einen eine genauere Richtschnur an die Hand geben, unter welchen Bedingungen eine Begutachtung abgelehnt werden soll (Befangenheitskriterien) und zum anderen für eine größere Einheitlichkeit bei der Anwendung der verwendeten Reviewkriterien dienen. Nicht zuletzt soll sie auch dazu helfen, sicherzustellen, dass alle Gutachten konstruktiv und angemessen formuliert werden.

Die Handreichung ist auf zenodo unter der DOI 10.5281/zenodo.5093652 verfügbar. An ihrer Erstellung haben Manuel Burghardt, Lisa Dieckmann, Svenja Guhr, Nils Reiter, Walter Scholger, Timo Steyer, Peer Trilcke, und Ulrike Wuttke mitgewirkt.

Stellenangebot: Digital Humanist, Brahms-Gesamtausgabe Kiel

dhd-blog - Mi, 07/14/2021 - 20:01

Das Akademievorhaben Brahms-Gesamtausgabe Kiel sucht zum 1. Oktober 2021 eine:n Wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in / Digital Humanist (50%).

Bewerbungsfrist: 06.08.2021

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier: https://www.brahmsausgabe.uni-kiel.de

Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Katrin Eich (brahmsausgabe@email.uni-kiel.de) gern zur Verfügung.

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Johannes Brahms Gesamtausgabe
Forschungszentrum am Musikwissenschaftlichen
Institut der Universität Kiel
Olshausenstr. 40
24098 Kiel
Tel.: 0431 880 2632
Fax: 0431 880 1697
brahmsausgabe@email.uni-kiel.de
www.brahmsausgabe.uni-kiel.de

Virtueller Workshop “FAIRe Forschungsdaten step by step”

dhd-blog - Fr, 07/09/2021 - 14:12

Hiermit möchten wir Sie recht herzlich zum virtuellen Workshop “FAIRe Forschungsdaten step by step” einladen!

Organisation: CLARIAH-DE (Sonja Friedrichs, Melina Jander, Nanette Rißler-Pipka)
Termin: 30.–31. August 2021 (Tag 1: 10:00–15:15 Uhr, Tag 2: 10:00–13:30 Uhr)
Registrierung: Anmeldung über hinterlegten Link (LimeSurvey)
Workshopsprache: Deutsch

Längst produzieren nicht mehr nur Forschende aus den Digital Humanities digitale Forschungsdaten, sondern es gehört zum Alltag quer über alle geisteswissenschaftlichen Disziplinen hinweg. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Annotationen, Kommentare, Interviews, Briefe, Transkriptionen, Exzerpte, Bibliographien oder Bilder von Objekten, Texte in verschiedenen Codierungen oder Audio- und Videodaten handelt. Allen ist gemeinsam, dass sie zunächst während der Arbeit an und mit ihnen gespeichert werden müssen und später auch langfristig zur Nachnutzung zur Verfügung gestellt werden sollen. Diese Bereiche des Forschungsdatenmanagements kosten Forschende oft unerwartet viel Aufwand. Wir möchten Ihnen als Forschungsinfrastruktur zeigen, wie Sie diesen Aufwand so gering wie möglich halten, indem wir das Handwerkszeug bereit stellen und entsprechende Kompetenzen vermitteln.

Ziel des zweitägigen Workshops ist es, folgende und weitere Fragen zu beantworten und so eine Einführung in das digitale Forschungsdatenmanagement und -publizieren zu geben:

  • Welche Vorteile ergeben sich durch das FAIRe Forschungsdatenmanagement mit einer digitalen Forschungsinfrastruktur?
  • Was ist bei der nachhaltigen Sicherung meiner Forschungsdaten zu bedenken?
  • Wie und wo stelle sie anderen bestmöglich zur Verfügung?
  • Welche Metadaten sind dafür notwendig und wie können sie sinnvoll vergeben werden?
  • Wie nutze ich bestehende Forschungsdaten nach?

Insbesondere jenen Forschenden aus den geisteswissenschaftlichen und benachbarten Disziplinen, die bisher wenig Erfahrung mit digitalen Forschungsmethoden und -angeboten gesammelt haben, soll durch diesen Workshop der Einstieg erleichtert werden.
Einführend wird Henriette Senst (Bibliotheksdirektorin im Deutschen Archäologischen Institut und Vorstandsmitglied des RDA Deutschland e.V.) in einer Keynote zum Thema „Forschungsinfrastruktur und FAIRness – wie hängt das zusammen?“ die Bedeutung des Forschungsdatenmanagements sowie der FAIR-Prinzipien erläutern.

Gemeinsam werden an beiden Workshoptagen der DARIAH-DE Publikator und die Collection Registry ausprobiert – zwei Werkzeuge zur Nutzung FAIRen Forschungsdatenmanagements. Zusätzlich zum Hands-On-Teil wird es einen Präsentationsteil geben.
Außerdem wird Milagros Pacco, (wissenschaftliche Mitarbeiterin des historischen Instituts der Universität zu Köln und Datenbeauftragte des Maria Sibylla Merian Centre Conviviality-Inequality in Latin America), von ihren Erfahrungen im Umgang mit Forschungsdatenmanagement berichten und damit ein Best Practice Beispiel aus der Community beisteuern.

Wir freuen uns über Anmeldung zum Workshop bis zum 25.08.2021 unter hier hinterlegtem Link. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt.

Die Teilnahme steht allen interessierten Forschenden aus den geisteswissenschaftlichen und benachbarten Disziplinen offen. Die Einwahldaten für den virtuellen Workshop werden angemeldeten Teilnehmer*innen rechtzeitig zugesandt.

Reminder: CfP DHd2022 endet am 15.07.21

dhd-blog - Do, 07/08/2021 - 12:18

Die 8. Jahrestagung des Verbands »Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.« (DHd) findet vom 7. bis zum 11. März 2022 in Postdam statt.

Die DHd2022 hat das Thema »Kulturen des digitalen Gedächtnisses« und wird von der Universität Potsdam und der Fachhochschule Potsdam organisiert.

Am 15. Juli 2021 um 23:59 Uhr (es wird keine Verlängerung geben) endet die Einreichungsfrist des Call for Papers.

Weitere Informationen zum Call for Papers zur DHd2022 gibt es hier: https://www.dhd2022.de/cfp/

Wir freuen uns über alle Einreichungen!
DHd2022-Organisationsteam

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Simone Kronenwett
Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd)
Communications Fellow
Email: info@dig-hum.de
Twitter: @DHDInfo
www.dig-hum.de




Neue DH-Projekte im DHd-Projekteschaufenster

dhd-blog - Di, 07/06/2021 - 19:17

Im DHd-Projekteschaufenster sind vier neue DH-Forschungsprojekte ausgestellt:

Informationen zu allen weiteren DH-Projekten im DHd-Projekteschaufenster gibt es hier:
https://dig-hum.de/forschung/projekte

Wenn Sie Ihr DH-Forschungsprojekt zum DHd-Projekteschaufenster hinzufügen möchten, dann senden Sie uns bitte eine kurze Projektbeschreibung. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://dig-hum.de/ihr-dh-projekt

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Simone Kronenwett
Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd)
Communications Fellow
Email: info@dig-hum.de
Twitter: @DHDInfo
www.dig-hum.de

2nd Workshop on Wikibase in Knowledge Graph based Research Data Management (NFDI) Projects

dhd-blog - Di, 07/06/2021 - 11:20

organized by: FIZ Karlsruhe in collaboration with TIB Hannover

Date: 29. July 2021, 09:30 – 12:00 CET

In February this year, the first Workshop on Wikibase in Knowledge Graph based Research Data Management took place. Goal of the first workshop was to discuss experiences and best practices in the field of Knowledge Graph enabled research data management with Wikibase.  

An outcome of the first workshop was that Wikibase is a useful and powerful Knowledge Graph software that is of great interest for the research data community. However, it also became evident that Wikibase as it is does not yet meet all of the requirements for the use case of managing FAIR research data. This includes, but is not limited to, mass data import, use of external vocabulary and a more sophisticated access control. But what are further requirements by the interdisciplinary research data management community? What are the priorities of the community? 

On July 29, 2021 NFDI4Culture would like to open up another round for discussion. The goal is to keep learning from existing Wikibase projects and to engage in discussions to work out the requirements of the community for efficiently and intuitively enabling FAIR research data management with Wikibase. During the workshop, these requirements will be discussed in three breakout sessions. Specifically, we will debate requirements for the installation and maintenance of Wikibase instances for research data projects, ontology modeling for more semantic expressivity within Wikibase as well as possibilities to upload bulk data.

We will use the resulting requirements for further discussions with the Wikimedia foundation about the future of Wikibase. Our goal will be to enable Wikibase as a community-driven tool for the development and maintenance of large-scale research-oriented knowledge graphs for research data management.

We invite all researchers and data managers from NFDIs that are already funded or that are in the planning or application phase. Whether you already have finalised concepts for a knowledge graph or are just starting to think about linked data for your research management, this is the place to discuss your plans with Wikibase, your requirements and expectations towards the Wikibase software.

Please register until July 26, 2021 using the following form:

https://cloud.nfdi4culture.de/apps/forms/aqgXge6ZnK6qy3cA

Please distribute this workshop announcement also among NFDI co-applicants and partners as well as your project partners and colleagues!

CfP für Workshop: Humanities-Centered AI (CHAI) der 44th Conference on Artificial Intteligence (KI2021) am 28.09.21

dhd-blog - Di, 07/06/2021 - 11:06

Der Workshop Humanities-Centred AI (CHAI) und Early Career Research bei der 44th German Conference on Artificial Intelligence (KI2021) hat eine verlängerte Einreichungsfrist für Beiträge bis zum 30.07.2021.

Workshop CHAI (28. September, 13:30-18:00): AI can support research in the Humanities making it easier and more efficient. It is thus essential that AI practitioners and Humanities scholars take a Humanities-centred approach to the development, deployment and application of AI methods for the Humanities (see the call at https://www.csmc.uni-hamburg.de/ki2021-chai).

Early Career Research (27. September): The early career research consortium provides young researchers from any subject area within AI with the opportunity to present their ideas and receive feedback at an early stage of at their scientific work (see https://ki2021.uni-luebeck.de/call_doctoral_consortium.html).

KI2021 main conference: https://ki2021.uni-luebeck.de/organization.html 

Sylvia Melzer

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