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Stellenausschreibung: Teilprojektleiter (m/w/d)

dhd-blog - Do, 04/29/2021 - 15:22

Deutsches Adelsarchiv

Als anerkannte Dokumentations- und Forschungsstätte sammelt, erschließt und bewahrt das Deutsche Adelsarchiv (DAA) seit 1945 Zeugnisse zur Geschichte des Adels und macht diese, als gemeinnützige, der Förderung von Wissenschaft, Forschung und Kultur verpflichtete Stiftung des bürgerlichen Rechts, der Öffentlichkeit zugänglich, um der Fortschreibung der Erkenntnisse zur Erforschung des historischen deutschen Adels, insbesondere auf dem Gebiet der historischen Hilfswissenschaften und der Zeitgeschichte, zu dienen. Die Ergebnisse seiner Arbeit veröffentlicht es durch die regelmäßige Herausgabe des „Gothaischen Genealogischen Handbuches“ (GGH). Die Expertise des DAA wird in besonders hohem Maße von Standesämtern, Staatsanwaltschaften, Gerichten und diplomatischen Vertretungen benötigt, die sich beispielsweise bei personenstandrechtlichen Fragestellungen mit Bezug auf das Führen adeliger Namenszusätze an die einmalige Nachweisstelle in Marburg wenden.

Das Adelsarchiv beginnt im Jahr 2021 voraussichtlich mit einem geförderten Großprojekt für die Sicherung, Erschließung und Zugänglichmachung seiner einzigartigen Bestände und des regelmäßig herausgegebenen „Gothaischen Genealogischen Handbuchs“ (GGH). Außerdem sollen die dem GGH zugrunde liegenden Daten in eine innovative Datenbank überführt und Szenarien für deren datenschutzkonforme Nutzung entwickelt werden.

Stellenausschreibung

Für das Teilprojekt zur Dokumentation und Aufbereitung der dem GGH zugrundeliegenden Regelwerke und die darauf aufbauende Entwicklung einer genealogischen Personenstandsdatenbank sucht die Stiftung Deutsches Adelsarchiv (DAA) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Teilprojektleiter/in  (m/w/d)

in Vollzeit (40 Stunden/Woche) ab 01.06.2021 und befristet bis zum 31.12.2024.

Ihre Aufgaben

  • Dokumentation der dem GGH zugrundeliegenden Regelwerke und deren Aufbereitung für die Implementierung in der Datenbank
  • Ansprechpartner/in für die Softwareentwickler/in in konzeptionellen Fragen (Entitäten-Modell, Erfassungsmasken, Abstimmung der Regelwerke)
  • Entwicklung von (innovativen) Nutzungsszenarien und des Ausgabeformats für eine Druckvorstufe des GGH
  • Qualitätssicherung der Anwendung/Datenbank und ihrer Nutzerschnittstelle
  • Stetige Weiterentwicklung der Anwendung und Ausfüllung der Rolle als Ansprechpartner für die internen Nutzer/innen der Datenbank
  • Teilnahme am Fachdiskurs der Historischen Hilfswissenschaften, Archivwissenschaft und Digital Humanities sowie Öffentlichkeitsarbeit für das Deutsche Adelsarchiv

Ihre Qualifikation

  • Ein erfolgreich abgeschlossenes geschichtswissenschaftliches Studium mit einer hohen Affinität zu digitalen Themen (Computergenealogie, Digital Humanities) – oder ein verwandter Studiengang
  • Interesse an Adelsrecht und Methoden zur Erarbeitung von Adelsgenealogien
  • In der Praxis erworbene Kompetenzen in Softwareprojekten aus dem Bereich der Digital Humanities sowie Projektmanagementerfahrung
  • Erfahrung in der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern/Entwicklern
  • Führungserfahrung und Erfahrung in der Begleitung von Veränderungsprozessen
  • Interesse an archivfachlichen Themen und nachgewiesene Arbeitserfahrung in Archiven

Fragen zum Aufgabengebiet beantwortet Ihnen gerne Graf Finckenstein unter der Telefonnummer 06421 26162 (Mo – Fr 09.00 bis 12.00 Uhr) oder per Mail: finckenstein@adelsarchiv.de

Unser Angebot

  • Eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem Großprojekt als kommunikative Schnittstelle zwischen dem Deutschen Adelsarchiv, Dienstleistern und weiteren relevanten Akteuren
  • Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum bei der Entwicklung und Transformation des GGH
  • Altersbedingte Abgänge führen in den nächsten Jahren zu Neubesetzungen von Stellen, einschließlich der Leitung. Hierdurch ist eine spätere Übernahme auf eine Dauerstelle nicht ausgeschlossen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann senden Sie bitte bis zum 15. Mai 2021 Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung an Frau Claudia Becker in einer PDF-Datei an buero@vdda.de

Arbeitsort

Deutsches Adelsarchiv, Schwanallee 21, 35037 Marburg

Mit der Bewerbung entstandene Kosten können wir leider nicht erstatten.

Stellenangebot: Drei DH-Nachwuchsforscher:innen am ZIM in Graz

dhd-blog - Mi, 04/28/2021 - 22:23

Das Zentrum für Informationsmodellierung der Universität Graz sucht

zwei Doktoranden (75%, 4 Jahre befristet)

und

einen PostDoc (100%, 6 Jahre befristet)

im Forschungsgebiet „Digitale Geisteswissenschaften/Digital Humanities“. Bewerbungsfrist ist der 26.5.2021.

Details unter https://jobs.uni-graz.at/de/MB/99/99/6893 (PraeDoc), https://jobs.uni-graz.at/de/MB/100/99/6889 (PraeDoc) und https://jobs.uni-graz.at/de/MB/101/99/6891 (PostDoc).

Highlights der 2. CLARIAH-DE Vollversammlung

dhd-blog - Mi, 04/28/2021 - 09:28

Am 9. und 10. März fand die zweite Vollversammlung von CLARIAH-DE statt. Gastgeberin war die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen – virtuell. Dieser Post wirft Schlaglichter auf ausgewählte Teile der Veranstaltung.


Eigentlich für November 2020 und wie die Vollversammlung 2019 an der Eberhard Karls Universität Tübingen in Präsenz geplant, war diesmal schnell klar: Verschiebung ins Virtuelle war geboten! Und wenngleich der persönliche Austausch im Virtuellen natürlich schmerzlich vermisst wird, konnten wir mit einem abwechslungsreichen Programm viele Interessierte erreichen und haben auch für virtuelle soziale Momente gesorgt.


Da war beispielsweise unsere “Lounge” in wonder.me. Diese war vor, während und nach der Veranstaltung geöffnet und beherbergte neben dem durchgängig besetzten Tagungsbüro eine Kaffeeecke und viel Raum für Diskussion.


Positiv aufgenommen wurde auch die konzentrierte Programmführung der beiden Veranstaltungstage, eine Erleichterung in Zeiten vermehrter Videokonferenzen. Bei einer Dauer von täglich 10 bis 14 Uhr blieb sowohl davor als auch danach noch Zeit für thematische Gespräche und die täglich anfallende Arbeit. Außerdem war die Veranstaltung selbst so angelegt, dass sie Diskussionen in thematischen Gruppen und im Plenum forderte und förderte.


Ein Highlight war, dass der erste Tag für die gesamte interessierte Community über die Projektmitglieder von CLARIAH-DE hinaus geöffnet war. Das abwechslungsreiche Programm aus Vorträgen und Diskussionen lockte über 100 Teilnehmende aus unterschiedlichen Disziplinen und Einrichtungen an. Als wichtiger Teil der geisteswissenschaftlichen Forschungsinfrastruktur widmet sich CLARIAH-DE nämlich Querschnittsthemen der NFDI: Eingebettet in die internationale Infrastrukturumgebung – insbesondere durch die beiden ERICs CLARIN und DARIAH – ist die internationale Sichtbarkeit und Vernetzung ein zentrales Querschnittsthema, um die Reichweite der eigenen Angebote zu erhöhen. Weiterhin hat CLARIAH-DE Erfahrung darin, Daten, Tools und Methoden nachhaltig für die Nutzung zu entwickeln und bereitzustellen, und kann so zur technischen Infrastruktur der NFDI beitragen. Darüber hinaus setzt CLARIAH-DE Open Access, Recht und Ethik im Forschungsdatenmanagement praktisch um, beispielsweise im Rahmen der bereitgestellten Forschungsdaten oder Forschungsdatenrepositorien. Und nicht zuletzt ist CLARIAH-DE auf breitgefächertes Communityengagement angewiesen, beispielsweise um Nutzendenanforderungen besser zu verstehen oder das eigene Angebotsportfolio nach verschiedenen Kompetenzniveaus zu erklären und Nutzende im Umgang damit zu schulen. Zu diesen vier Querschnittsthemen wurden parallele Diskussionsräume angeboten, die aus Impulsvorträgen und Diskussionen bestanden. Deren Ergebnisse wurden zum Abschluss des ersten Tages in einer interessanten und zukunftsweisenden Plenardiskussion zusammengetragen, in der die CLARIAH-DE-externen Teilnehmenden mit ihrer Außensicht wertvolle Beiträge liefern konnten.


Der zweite Tag widmete sich dem internen Projektgeschehen. Den Start bildeten Mitglieder der Arbeitspakete, die anhand zuvor erstellter Poster ihre Arbeiten präsentierten (Poster hier einzusehen). Arbeitspaket (AP) 1 zu Forschungsdaten, Standards und Verfahren beschäftigte sich u.a. mit Synergien von CLARIN-D und DARIAH-DE in Bezug auf Forschungsdaten. Ein wertvolles Arbeitsergebnis ist hier EdMa, eine Matrix, um verschiedenartige wissenschaftliche Editionen zu vergleichen. Das auf Werkzeuge und virtuelle Forschungsumgebungen fokussierte AP 2 konnte beispielsweise eine deutliche Erweiterung des Toolportfolios und der Funktionalität des Language Resource Switchboard (LRS) vermelden. AP 3 stand mit seiner Aufgabe der Kompetenzvermittlung und Nachwuchsförderung in einem von der Covid19-Pandemie geprägten Jahr vor besonderen Herausforderungen. Dennoch wurden virtuelle Workshops abgehalten und Tutorials erstellt, die im Tutorial Finder leicht auffindbar sind. Dieser wurde hauptsächlich vom AP 4 entwickelt, das für technische Vernetzung und Koordination verantwortlich war. Aus diesem Grund war eine enge Zusammenarbeit mit allen anderen APs, aber auch national und international nötig. Beispiele für die technische Vernetzung sind die Integration des LRS in das TextGrid Repository oder die Cross-Service-Search. AP 5 kümmerte sich um das Community-Engagement und konnte von diversen Disseminationsaktivitäten, wie Konferenzbesuchen, Gestaltung von Infomaterial und Social-Media-Präsenzen berichten. In AP 6 schließlich war mit dem CLARIAH-DE-Office die organisatorische Infrastruktur und Koordination angesiedelt. Neben zahlreichen Kommunikationstätigkeiten lag beispielsweise auch die Organisation der Vollversammlung im Aufgabenbereich von AP 6.


Dem Zweck einer Vollversammlung entsprechend haben sich die Beteiligten außerdem über die Entwicklungen des Projekts beraten: Gremiensitzungen des CLARIAH-DE-Rats sowie des Entwicklungsrats folgten auf die Präsentation und Diskussion der anstehenden Aufgaben bis September 2021 und zur Nachhaltigkeit von CLARIAH-DE. Hier wird es darum gehen, die Ergebnisse und Errungenschaften über die Projektlaufzeit von CLARIAH-DE hinaus zu verstetigen. Dazu gehören neben dem technischen Weiterbetrieb der Angebote ebenso der zugehörige Support, aber auch weitere Veranstaltungen und die Pflege dieser produktiven Community. Des Weiteren werden in der kommenden Phase verstärkt die am ersten Vollversammlungstag behandelten Querschnittsthemen der NFDI bearbeitet.


Wir danken allen an der Vollversammlung Beteiligten und freuen uns auf die kommenden Monate und Aufgaben in CLARIAH-DE!

Gruppenfoto vom zweiten, internen Vollversammlungstag

Day of DH 2021 – April 29 – Save the date!

dhd-blog - Di, 04/27/2021 - 12:20

Am Donnerstag (29. April 2021) findet der Day of DH 2021 statt.
Das Thema des DH-Tages lautet „Multilingual DH“.

Wir vom DHd-Verband würden uns sehr freuen, wenn sich viele von Ihnen an dem Tag beteiligen. Weitere Informationen und Materialien (z.B. DH-Grafiken) finden Sie unter https://dhcenternet.org/initiatives/day-of-dh/2021.

Wenn Sie möchten, dann folgen Sie @dayofdh auf Instagram und Twitter, auch der DHd-Verband wird sich mit seinem Twitter-Account (@DHDinfo) unter dem Hashtag #dayofdh2021 an dem Tag beteiligen.

Viele Grüße,
Ulrike Wutte und Christof Schöch für den DHd-Verband
www.dig-hum.de

Job@IfL: PostDoc Raumvisualisierungen / Digital Humanities (4 Jahre, 100% E13 TV-L) (m/w/d)

dhd-blog - Mo, 04/26/2021 - 11:53

Das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig hat zum nächstmöglichen Zeitpunkt die folgende Stelle zu besetzen:

Post-Doktorandin/Post-Doktorand (100 % E 13 TV-L) (w/m/d)

Die Qualifizierungsstelle zu Fragen der Anwendung von Verfahren der Digital Humanities zur Analyse von Raumvisualisierungen ist im Forschungsbereich „Geovisualisierungen“ der Abteilung „Kartographie und Visuelle Kommunikation“ angesiedelt. Die Stelle ist unter Anwendung von § 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG auf maximal vier Jahre befristet. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig analysiert soziale Prozesse aus geographischen Perspektiven und macht gesellschaftlichen Wandel sichtbar. Das IfL ist die einzige außeruniversitäre Forschungseinrichtung für Geographie im deutschsprachigen Raum. Als Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft wird das Institut durch die Bundesrepublik Deutschland und ihre Länder gefördert.

Der Forschungsbereich „Geovisualisierungen“ verbindet Forschungsfragen zur raumbezogenen Visualisierung mit dem Erfahrungswissen und der Praxis des Herstellens von Karten und ihrer konzeptionellen Weiterentwicklung. Organisatorisch ist der Forschungsbereich der Abteilung „Kartographie und Visuelle Kommunikation“ zugeordnet, die regelmäßig Einzelkarten produziert sowie Atlanten und Kartenwerke für den Wissenstransfer konzipiert. In enger Verbindung mit der Kartographie hat sich der Forschungsbereich in der empirisch fundierten Erforschung kritisch-reflexiver Kartenproduktion und -nutzung etabliert. In einer Kombination aus qualitativen und quantitativen Methoden ist die Forschung thematisch interdisziplinär ausgerichtet. Zukünftig sollen dabei verstärkt Verfahren der Digital Humanities eingesetzt und weiterentwickelt werden. Der Fokus liegt auf der Konzeption und Entwicklung von Methoden zur Erfassung, Analyse und Interpretation raumbezogener visueller Materialien mit Mitteln der Informatik.

Ihre Aufgaben

Wissenschaftliche Tätigkeiten, die zur Förderung der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung im Bereich der raumbezogenen Analyse von Karten, Bildern und Texten mit Verfahren der Digital Humanities und zur Erlangung der Berufungsfähigkeit (z.B. durch Habilitation) beitragen:

  • Erweiterung der wissenschaftlichen Erkenntnisse durch die Entwicklung von theoretischen und methodischen Perspektiven für die Analyse und Interpretation raumbezogener Visualisierungen aus Produktions- und Nutzerperspektive mit Verfahren der Digital Humanities
  • wissenschaftliche Profilierung durch
    • die Erarbeitung von Konzepten für die Programmierung und Anwendung von Analysetools, deren Einführung, Test und Interpretation sowie kritische Einordnung der Ergebnisse;
    • die Vernetzung und Internationalisierung im Forschungsfeld;
    • die Koordinierung des Aufbaus und die Pflege eines Netzwerkes von Expertinnen, Experten und Forschungsinstituten zu einer kritisch-reflektierenden Analyse raumbezogener Visualisierungen;
    • die Präsentation und Publikation von Projektergebnissen in internationalen Fachtagungen und -zeitschriften;
    • die Organisation und Durchführung von Workshops und Sommerschulen;
  • Akquise von Drittmitteln auf nationaler und internationaler Ebene mit Unterstützung und Beratung des IfL
  • Möglichkeit für eigene wissenschaftliche Schwerpunktsetzungen in dem ausgeschriebenen Feld in den Bereichen Forschung, Transfer und Methodenentwicklung
  • Qualifizierung im Bereich des Forschungsmanagements und Erlangung von besonderen Befähigungen durch die aktive Mitarbeit an der Stärkung und Profilierung des Forschungsbereichs „Geovisualisierungen“,
  • Unterstützung der Abteilungsleitung bei Abteilungsaufgaben sowie Beteiligung an der strategischen Ausrichtung des IfL im Rahmen seines mittelfristigen Forschungsprogramms.

Wir bieten Ihnen

  • die Möglichkeit zum Umsetzen eigener Forschungsideen im Kontext von Forschungs- und Transferprojekten
  • eine spannende, kollegiale Forschungsatmosphäre mit beträchtlichem Spielraum für Kreativität und internationale Zusammenarbeit
  • attraktive Zusatzleistungen, z. B. Zuzahlung zum Job-Ticket und berufliche Vorsorge (VBL)
  • familienfreundliche Arbeitsumgebung mit flexiblen Arbeitszeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Total-E-Quality zertifiziert)
  • Gehalt nach Bestimmungen des Tarifvertrages der Länder (TV-L) entsprechend der persönlichen Qualifikation

Wir erwarten

  • qualifizierten Hochschulabschluss (Master, Diplom) in Informatik, Geoinformationswissenschaften, Digital Humanities, Geographie o. Ä.
  • sehr gut abgeschlossene Promotion mit thematischem Bezug zu o. g. Tätigkeiten vor längstens zwei Jahren
  • einschlägige Forschungserfahrungen, thematisch einschlägige referierte Publikationen,
  • Erfahrungen im Projektmanagement
  • sehr gute Programmierkenntnisse und Interesse an deren Anwendung im Feld der Digital Humanities
  • Fähigkeit zur Konzeption von Anwendungen und Interesse an der Produktion und Analyse von Geovisualisierungen
  • Kenntnisse qualitativer und quantitativer Methoden der empirischen Sozialforschung sind erwünscht
  • Erfahrungen bei der Präsentation von Forschungsergebnissen, im Wissenstransfer und in der Öffentlichkeitsarbeit
  • sehr gute Kenntnisse in Wort und Schrift in Englisch und Deutsch
  • Erfahrungen im Einwerben von Drittmittelprojekten sind erwünscht

Wir erwarten eine engagierte, selbstständig denkende und handelnde Persönlichkeit, die ein hohes Maß an Initiative, Umsetzungsstärke, Teamfähigkeit sowie Innovationsbereitschaft mitbringt. Auf Wunsch kann die Beteiligung an der akademischen Lehre ermöglicht werden.

Das IfL verfolgt das Ziel der beruflichen Gleichstellung aller Geschlechter. Bei gleicher Eignung werden anerkannt schwerbehinderte Menschen bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbung

Bitte senden Sie Ihre aussagefähige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, relevante Zeugnisse, Themen bisheriger Projektarbeiten, Liste von max. 10 aussagekräftigen Veröffentlichungen) per E-Mail in einem PDF-Dokument von max. 20 Seiten unter Angabe des Kennworts „Post-Doc Geovisualisierungen“ an: personal@leibniz-ifl.de

Mit dem Einreichen der Bewerbung willigen Sie in die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten für den Zweck des Bewerbungsverfahrens ein.

Ansprechperson:               Dr. Jana Moser (E-Mail: j_moser@leibniz-ifl.de)

Bewerbungsfrist:               15. Mai 2021

RIDE – Call for Reviews „Tools & Environments“

dhd-blog - So, 04/25/2021 - 10:49

Das Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) bittet um die Einreichung von Rezensionen für eine Ausgabe der Zeitschrift RIDE (https://ride.i-d-e.de/) zum Thema „Tools and Environments of digital scholarly editing“.

Eine erste Ausgabe dieser thematischen Sektion erschien bereits im Januar 2020. Rezensionen für die zweite Ausgabe werden bis zum 30. September 2021 angenommen. Herausgeberinnen der Ausgabe sind Anna-Maria Sichani und Elena Spadini.

Alle Informationen zur Einreichung eines Rezensionsbeitrags finden Sie auf der RIDE-Webseite: https://ride.i-d-e.de/reviewers/call-for-reviews/tools-and-environments-for-digital-scholarly-editing/

 

Job: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) für digitale historische Forschung (100% TV-L EG 13, 5 Jahre).

dhd-blog - Fr, 04/23/2021 - 11:15

Das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut in der Leibniz-Gemeinschaft. Es betreibt und fördert Forschungen zu den religiösen, politischen, sozialen und kulturellen Grundlagen Europas in der Neuzeit und befasst sich mit aktuellen Entwicklungen in den Digital Humanities (http://www.ieg-mainz.de). Im Bereich Digitale Historische Forschung | DH Lab besetzt das IEG möglichst zum 1. September 2021 auf fünf Jahre befristet eine

Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) für digitale historische Forschung (100% TV-L EG 13).

Stellenprofil:

  • Sie führen ein eigenes Forschungsprojekt im Rahmen des Forschungsprogramms des IEG mit Methoden und Verfahren der Digital Humanities durch und bringen sich damit in einen der drei Forschungsbereiche des IEG ein (https://www.ieg-mainz.de/forschungsprogramm).
  • Sie unterstützen die anderen Forschenden des IEG (in der Religionsgeschichte und der Geschichtswissenschaft) bei der Konzeption und Anwendung digitaler Werkzeuge und Verfahren.
  • Sie wirken am Auf- und Ausbau digitaler Forschungsinfrastrukturen und an der Ausgestaltung innovativer Forschungsprojekte in regionalen, nationalen und europäischen Verbünden mit.
  • Sie übernehmen im Team des DH Lab Querschnittsaufgaben an der Schnittstelle zwischen historischer Forschung und digitalen Technologien. Darunter fallen die Organisation von Veranstaltungen zu wissenschaftlichem Austausch und Weiterbildung in den DH, der Transfer in andere Wissenschaftsbereiche und die Gesellschaft sowie die Außendarstellung des DH Lab.
  • Sie arbeiten im Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften (mainzed) mit und beteiligen sich an der Lehre im Masterstudiengang »Digitale Methodik«.

Einstellungsvoraussetzungen:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium in einem für das Stellenprofil relevanten Bereich
  • Kompetenzen in den historisch arbeitenden Geistes-/Kulturwissenschaften und in der Informatik/Informationswissenschaft (nachgewiesen z. B. durch Publikationen und Projekterfahrung)
  • (bis zum Stellenantritt) abgeschlossene Promotion
  • internationale Forschungsorientierung
  • hohe Kommunikationskompetenz, ausgeprägte Teamfähigkeit und sehr gute organisatorische Fähigkeiten sowie eine kooperative Arbeitsauffassung
  • sehr gute Kenntnisse der deutschen und der englischen Sprache
  • Verständnis für interdisziplinäre wissenschaftliche Fragestellungen

Wünschenswert sind ferner

  • Vertiefte Kenntnisse in
  • Datenmodellierung oder
  • Natural Language Processing oder
  • Semantic Web-Technologien oder
  • Historischen Geoinformationssystemen (GIS)
  • Kenntnisse geisteswissenschaftlicher Forschungsinfrastrukturen und des Forschungsdatenmanagements
  • Kenntnisse der nationalen und internationalen Förderlandschaft
  • Erfahrung in kooperativen und interdisziplinären Forschungsvorhaben

Wir bieten:

  • Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten in einer außeruniversitären Forschungseinrichtung
  • Möglichkeit der wissenschaflichen Profilierung
  • kreatives und motivierendes Arbeitsumfeld
  • flexible Zusammenarbeit in einem internationalen Team
  • professionelle digitale Workflows, Tools und Methoden zur gemeinsamen Arbeitsorganisation
  • Weiterbildung

Das IEG fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und setzt sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Frauen werden besonders zur Bewerbung aufgefordert.

Die Stelle ist grundsätzlich teilbar. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Leiter des Bereichs Digitale Historische Forschung | DH Lab, Thorsten Wübbena  (wuebbena@ieg-mainz.de), oder den Forschungskoordinator des IEG, Dr. Joachim Berger (berger@ieg-mainz.de).

Bewerbungen

Ihre Bewerbung (mit CV, Zeugnissen, einer 1-seitigen Projektskizze, Verzeichnis der Publikationen und ggf. Programmierleistungen) senden Sie bitte unter Angabe der Kenn.-Nr. WM-DHF-2021-09 bis zum 24. Mai 2021 per E-Mail an die Personalabteilung des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte (bewerbung@ieg-mainz.de); bitte fassen Sie alle Unterlagen in einem PDF zusammen.

Job@BBAW: Gräzistik / Digital Humanities

dhd-blog - Fr, 04/23/2021 - 08:38

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften sucht für das Akademienvorhaben Commentaria in Aristotelem Graeca et Byzantina zum nächstmöglichen Zeitpunkt (ab Juni 2021)

eine/einen wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (w/m/d)

im Bereich Gräzistik / Digital Humanities für den Aufbau eines digitalen Scholieninventars  im Umfang von 75 % der vollen tariflichen Arbeitszeit, vorerst befristet auf 24 Monate.

Aufgaben:

  • Auffindung, Inventarisierung und Transkription unselbständiger exegetischer Kleintexte (Scholien) aus mittelalterlichen Handschriften Aristotelischer Texte
  • Identifikation von Autoren und Schreibern, Quellen und Parallelen der Scholien
  • digitale Darstellung und Erschließung der Scholien über eine Website
  • gezielte Anpassung und Weiterentwicklung eines standardbasierten Datenmodells und einer Website für die Publikation der Scholien
  • Dokumentation der Entwicklungsarbeiten

Die Aufgaben sollen möglichst im Rahmen einer Dissertation durchgeführt werden.

Die Bewerbungsfrist endet am 5.5.2021!

Mehr Informationen zu den erforderten Voraussetzungen sowie zur den Bewerbungsmodalitäten finden sie auf der Webseite der BBAW: https://www.bbaw.de/stellenangebote/stellenausschreibung-wissenschaftliche-n-mitarbeiter-in-w-m-d-5

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 7.5.2021: “Dashboard-fizierung” historischer Rechnungsbücher

dhd-blog - Do, 04/22/2021 - 16:28

Im Rahmen des (derzeit virtuellen) DH-Kolloquiums an der BBAW möchten wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Freitag, den 7. Mai 2021, 15 Uhr s.t. (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/fre-d2a-efm-5tm), einladen:

Christopher Pollin (Universität Graz, Institut Zentrum für Informationsmodellierung):
“Dashboard-fizierung” historischer Rechnungsbücher. Ontologiebasierte Informationsvisualisierung für historische Daten

In der Anwendung von Linked Data und Semantic Web Technologien ist eine Entwicklung von der Verlinkung und Publikation, hin zu Werkzeugen der Datenanalyse erkennbar. Historische Rechnungsunterlagen liefern eine reichhaltige quantitative und qualitative Datengrundlage, die sich aus der Struktur der Transaktion, also dem Fluss von Wirtschaftsobjekten zwischen Wirtschaftssubjekten, ergibt. Die Bookkeeping-Ontology formalisiert diese und ermöglicht die semantische Interoperabilität über historische Quellen hinweg. Im Projekt Digital Edition Publishing Cooperative for Historical Accounts (DEPCHA) wird nicht nur an der Veröffentlichung von digitalen Editionen bzw. Datensätzen historischer Rechnungsunterlagen gearbeitet, sondern auch an Funktionalitäten der Exploration, Selbstorganisation und Visualisierung. Um dies zu ermöglichen, soll ein interaktives Dashboard als Webinterface angeboten werden.

Im Referenzmodell der Informationsvisualisierung nach Card et. al. sind konkrete Anwendungsszenarien, die durch die Visualisierung bearbeitbar gemacht werden sollen, zentral. Somit entsteht ein Spannungsfeld zwischen generischen und Use Case zentrierten Visualisierungen, die sich unmittelbar an die Anforderungen von Historiker*innen richtet. Der Vortrag versucht der Frage nachzugehen, inwieweit die semantischen Strukturen von Transaktion, formalisiert durch die Bookkeeping-Ontology und eingebettet in eine Knowledge Base, genutzt werden können, um anforderungsspezifische, aber dennoch (möglichst) generische Visualisierungen zu erzeugen, aus denen sich ein Dashboard für genannten Quellentypus ableiten und umsetzen lässt.

Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/fre-d2a-efm-5tm zu erreichen. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Ihr Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion kann mit dem Aktivieren der Kamera signalisiert werden, dass man um das Wort bittet.

Im DH-Kolloquium an der BBAW werden aktuelle Themen der Digital Humanities praxisnah und anwendungsorientiert zur Diskussion gebracht, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Einsatz digitaler Methoden in der geisteswissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

2 neue DARIAH-DE Working Papers erschienen

dhd-blog - Do, 04/22/2021 - 10:42

Wir möchten Sie auf zwei neue  DARIAH-DE Working Papers aufmerksam machen, die Einblick in die CLARIAH-DE-Infrastruktur geben:

Viel Spaß beim Lesen.

Alle bisher erschienenen Working Papers sind unter https://de.dariah.eu/working-papers zu finden.

Haben auch Sie Interesse daran, einen Beitrag als DARIAH-DE Working Paper zu veröffentlichen? Dann melden Sie sich gerne unter dwp-redaktion@gwdg.de

Stellenangebot: Entwickler*in (m/w/d) | E13, Vollzeit (DARIAH-EU, Berlin)

dhd-blog - Mi, 04/21/2021 - 19:34

DARIAH-EU sucht eine*n erfahrene*n Entwickler*in zur Verstärkung unseres Teams im Centre Marc Bloch in Berlin (Telearbeit ist möglich, mit gelegentlichen Reisen nach Berlin).

Der*die Bewerber*in sollte ein abgeschlossenes Studium der Informatik oder eines verwandten Faches sowie Erfahrung in der Administration technischer Infrastrukturen haben. Der Hauptteil der Arbeit wird im Kontext der European Open Science Cloud (EOSC) stattfinden und sich um die technische Integration von Diensten drehen.

Die Vollzeitstelle wird gemäß TV-L HU 13 vergütet und ist befristet bis zum 30. September 2023 mit der Option auf Verstetigung.

Den vollständigen Ausschreibungstext mit allen Modalitäten zur Bewerbung gibt es (auf Englisch) in diesem PDF.

Die Deadline für Bewerbungen ist Montag, der 17. Mai 2021. Interviews finden Ende Mai statt. Die Stelle soll schnellstmöglich besetzt werden. Für Fragen steht Anne Grésillon zur Verfügung (anne.gresillon@dariah.eu).

Zertifikatskurs FDM | Bewerbungsphase

dhd-blog - Mi, 04/21/2021 - 15:18

Der neue, gemeinsam von der Landesinitiative fdm.nrw, der TH Köln, dem ZBIW und der ZB MED verantwortete Zertifikatskurs „Forschungsdatenmanagement“ (FDM), wird ab Herbst 2021 über das ZBIW angeboten.
In dem auf ca. 10 Monate angelegten (berufsbegleitenden) „FDM-Zertifikatskurs“ werden FDM-bezogene Informationen, Tools und Erfahrungswerte vermittelt. Er hat das Ziel, die Teilnehmenden zu befähigen, sich im heterogenen Aufgabenfeld des Forschungsdaten-managements kompetent zu bewegen.
Für den Zertifikatskurs werden max. 15 Teilnehmende zugelassen. Die Bewerbungsfrist ist der 2. Mai 2021.
Details zum Kurs, Bewerbungsverfahren sowie den Teilnahmegebühren sind über die Seiten des ZBIW abrufbar: https://www.th-koeln.de/weiterbildung/zertifikatskurs-forschungsdatenmanagement_82048.php

Standards für 4Culture-Daten — Einladung zum Gespräch

dhd-blog - Di, 04/20/2021 - 14:39

Im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) ist das Konsortium NFDI4Culture im Herbst 2020 angetreten, um nutzungszentrierte und forschungsgetriebene Infrastrukturen für ein breites Spektrum an Disziplinen von Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Architektur sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaft anzubieten und auszubauen. Die damit verbundenen Aktivitäten sollen eine nachhaltige, qualitative und systematische Sicherung, Erschließung und Nutzbarmachung von Forschungsdaten ermöglichen.

Ein Arbeitsschwerpunkt des von Bund und Ländern geförderten Konsortiums sind Standards im Hinblick auf Datenformate, Datenqualität und Datenkuratierung (Task Area 2). Im vielfältigen Bereich der kulturwissenschaftlichen Forschungsdaten gilt es in den nächsten fünf Jahren Prioritäten zu setzen und genau die Themen zu bearbeiten, die für die mit NFDI4Culture verbundenen Wissenschaftszweige zentral sind.  Eine erste gemeinsame Aufgaben- und Themensammlung im Bereich der Standards für 4Culture-Daten fand bereits beim Culture Community Plenary am 5.2.2021 statt. Ausgehend von den Impulsen dieser Veranstaltung haben wir einige Themen ausgewählt, zu denen wir ausführlicher mit Ihnen ins Gespräch kommen möchten. 

Wir laden Sie herzlich ein zum virtuellen NFDI4Culture-Workshop der Task Area 2 am

  1. Mai 2021, 10.00–15.30 Uhr (Pause 12:30–13:30 Uhr)

Was Sie erwartet: Lightning Talks und Diskussionen in parallelen Gruppen zu verschiedenen Themen und Herausforderungen im Bereich Standards und Qualitätsmanagement für kulturwissenschaftliche Daten, aus denen Schwerpunktsetzungen für die Task Area 2 von NFDI4Culture erwachsen sollen:

  • Benjamin Bohl (Bernd Alois Zimmermann-Gesamtausgabe, Musikwissenschaftliches Institut der Goethe-Universität Frankfurt a. M., Lightning Talk) und Axel Berndt (Center of Music and Film Informatics, Hochschule für Musik Detmold) zu Anwendung des Formats MEI (Music Encoding Initiative) auf audiovisuelle Daten

  • Klaus Illmayer (Theadok, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Lightning Talk) und Andrea Hammes (FID Musikwissenschaft, Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) über Datenmodelle für Aufführungsdaten der darstellenden Kunst und Musik

  • Peter Bell (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) zur Erschließung historischer Bildwerke und Computer Vision

  • Regine Stein (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen) zur Weiterentwicklung des Datenaustauschformats LIDO (Lightweight Information Describing Objects)

  • Katrin Moeller (Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt, Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) über Extraktion und automatisierte Klassifikation historischer Berufsbezeichnungen

  • Nora Probst (Theaterwissenschaftliche Sammlung, Universität zu Köln) zu Re-Collecting Theatre History. Überlegungen zur digitalen Nachlasserschließung aus theaterwissenschaftlicher Perspektive

Aufgrund des erfreulich großen Zuspruchs bei den Anmeldungen und der vielen Angebote zur aktiven Beteiligung möchten wir Sie darauf hinweisen, dass nur noch ein Slot für einen Lightning Talk mit anschließender Durchführung eines Workshops frei ist. Interessent*innen bitten wir, sich bereits bis zum 21.04.2021 bei Martha Stellmacher unter coordination-office@nfdi4culture.de zu melden.

Aus der Veranstaltung soll sich ein ständiges Forum engagierter Fachvertreter*innen entwickeln, das die Arbeit der Task Area 2 in den nächsten Jahren inspirierend, beratend und steuernd begleitet. 

Wir freuen uns auf den Austausch und bitten um eine Anmeldung bis zum 28.4.2021 unter https://cloud.nfdi4culture.de/apps/forms/xPgG8on58p8T8CCD. Die Zugangsdaten zum Webkonferenz-Tool werden Ihnen kurz vor der Veranstaltung per E-Mail zugestellt.

Mit herzlichen Grüßen

das Team der Task Area 2 vom Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte (Philipps-Universität Marburg), dem Institut für Theaterwissenschaft (Universität Leipzig), der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden und dem Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold-Paderborn (Universität Paderborn)

Martin Albrecht-Hohmaier, Christian Bracht, Melanie Gruß, Angela Kailus, Desiree Mayer, Patrick Primavesi, Martha Stellmacher, Barbara Wiermann

Stellenangebot: Wiss. Mitarbeiter (m/w/d) DH/RSE im PROPYLÄEN-Projekt

dhd-blog - Mo, 04/19/2021 - 10:16

Im Akademien-Projekt „PROPYLÄEN. Forschungsplattform zu Goethes Biographica“ ist eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) mit Schwerpunkt Digital Humanities/Research Software Engineering am Goethe- und Schiller-Archiv (Klassik Stiftung Weimar) zu besetzen.

  • Bewerbungsfrist: 29.04.2021
  • Eintrittstermin: 01.06.2021
  • zunächst befristet (2 Jahre)
  • Projektlaufzeit: bis 2039
  • teilzeitgeeignet

Aufgaben:

  • Weiterentwickeln der PROPYLÄEN-Plattform (Beta-Version: Herbst 2021), der zugehörigen Workflows und digitalen Editionsprozesse in enger Zusammenarbeit mit den am Goethe- und Schiller-Archiv angesiedelten Teilprojekten, der IT der Klassik Stiftung Weimar und der Digitalen Akademie Mainz
  • Anforderungsbezogenes Entwickeln und Umsetzen der plattformbezogenen Arbeitspakete: Korpus und Funktionalitäten
  • Begleiten und Beraten der editorischen Teams, Mitarbeit an wissenschaftlichen und öffentlichkeitsbezogenen Aktivitäten des Projekts und der Akademie
  • Nachwuchsförderung in Zusammenarbeit mit Universitäten
  • Koordinieren von wissenschaftlichen Hilfskräften und Praktika
  • Methodisches Forschen und Entwickeln im Bereich der Digital Humanities

Anforderungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Geisteswissenschaften, der Digital Humanities und/oder der Informatik (Master oder Promotion)
  • Fundierte Erfahrungen in den Bereichen Computerphilologie und digitale Editorik, Vertrautheit mit XML/TEI
  • Erfahrungen in webbasierter Softwareentwicklung und -architektur
  • Gute Kenntnisse aktueller Entwicklungsstandards (PHP, JavaScript, CSS, HTML5) sowie Datenbanktechnologien (Oracle, eXist)
  • Kenntnisse in der TYPO3-Extension- und API-Programmierung
  • Erfahrung im Digital Change Management im wissenschaftlichen Umfeld sowie in der Konzeption und Operationalisierung digitaler Projektmanagement- und Kollaborationsworkflows
  • Eigeninitiative, Eigenverantwortung, lösungsorientiertes Arbeiten, effiziente, strukturierte und motivierende Arbeitsweise, hohe Team- und Kommunikationsfähigkeit, Einsatzbereitschaft, Belastbarkeit und Flexibilität

Die vollständige Stellenausschreibung ist hier zu finden:  https://jobs.b-ite.com/jobposting/fb08ee80b2ae9ada6f98ce07c578891de5871f241

Stellenangebot: Akademischer Mitarbeiter (w/m/d) mit DH-Schwerpunkt an der Uni Freiburg

dhd-blog - Fr, 04/16/2021 - 15:48

Das Seminar für Griechische und Lateinische Philologie an der Universität Freiburg sucht eine*n Akademische*n Mitarbeiter*in mit Schwerpunkt Digital Humanities (w/m/d)

  • Bewerbungsfrist: 31.05.2021
  • Eintrittstermin: 01.01.2022
  • Vollzeitstelle
  • zunächst befristet (3 Jahre) mit Aussicht auf Entfristung

Der/die künftige Stelleninhaber*in wird an der ab 2022 gemeinsam mit den Universitäten Innsbruck und Zürich aufzubauenden „School of Medieval and Neo-​Latin Studies“ angesiedelt sein.
(Kurzbeschreibung auf http://portal.volkswagenstiftung.de/search/projectPDF.do?projectId=9781).

Seine/Ihre Aufgaben umfassen die Entwicklung der in diesem Rahmen erforderlichen digitalen Strukturen und Konzepte sowie die wissenschaftliche Koordination der School (inkl. Curriculum). Eine darüber hinausgehende Beteiligung an Forschung und Lehre des Seminars und der Fakultät, insbesondere im Bereich Digital Humanities, ist möglich.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier

Event: TRIPLE’s 1st ThatCamp, “Discovering Discovery: Envision your ideal ecosystem for exploring research resources” (11th of May, from 9:30am to 5:00pm CEST)

dhd-blog - Fr, 04/16/2021 - 09:26

Dear colleagues, dear Open Science advocates,

You’re invited to TRIPLE’s 1st ThatCamp, “Discovering Discovery: Envision your ideal ecosystem for exploring research resources” on the 11th of May, from 9:30am to 5:00pm CEST.

Event

The TRIPLE ThatCamp #1 is an interdisciplinary, inter-professional forum to share concepts, strategies and resources for discovering research and getting research discovered. The event is an opportunity to learn from each other, brainstorm together, identify roadblocks, raise concerns and dream up solutions on a peer-to-peer level. Learn more about the event and register on the TRIPLE website (https://www.gotriple.eu/?page_id=819).  

ThatCamp stands for “The Humanities And Technology Camp”. It is a so-called unconference based on the BarCamp concept: an open, agile and spontaneous meeting where participants learn and work together by engaging in group discussions, co-working sessions or other forms of collaborative work. People engage with each other to “create, build, write, hack, and solve problems” (https://thatcamp.org/about/index.html). The event will be hosted using Zoom for video conferencing and Miro, a virtual collaborative whiteboard tool.

Program

The session time slots are planned out, but session topics and formats are defined by the participants. Whether they are currently working on a project, article or talk, and would like others to join writing a draft paper collaboratively, or have a story to share on which they’d like to hear other participants’ opinions, or like to put a problem up for discussion and look for solutions together – whatever it is, everyone is invited to submit a suggestion. At the beginning of the event, those willing to lead a session will be invited to pitch their idea (30-60 seconds, depending on the number of suggestions), and participants will then vote on the topics that will actually find their way onto the agenda.

You can already add your ideas to our virtual Miro whiteboard (you’ll get a link to the board when you sign up) to jumpstart the process. Any idea is welcome!

The number of participants is limited, so we would advise you to register early. The event will be held in English via Zoom, it’s free and open to all those interested in Open Science and the notion of “discovery”. Please forward this invitation via your internal channels.

We look forward to your registration by the 10th of May: https://survey3.gwdg.de/index.php?r=survey/index&sid=349761&newtest=Y&lang=en.

Questions? Contact us at triple@operas-eu.org.

Best regards

The TRIPLE ThatCamp Task Force

The TRIPLE project is funded by the European Commission, under Grant Agreement No. 863420. Project coordinator is Suzanne Dumouchel (Huma-Num), Co-coordinator of OPERAS. For more information please contact her at Suzanne.Dumouchel[at]huma-num.fr.

Stellenangebot: Data Steward für die Online-Plattform Digital Benin

dhd-blog - Sa, 04/10/2021 - 13:23

Die Stiftung Museum am Rothenbaum sucht baldmöglichst für 17 Monate eine:n Datenverwalter:in für die Schaffung der Online-Plattform Digital Benin in Vollzeit.

Bewerbungsfrist: 30.04.2021

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier: https://digital-benin.org/Jobs

_________________

Simone Kronenwett MA LIS
Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd)

Communications Fellow
Email: info@dig-hum.de
Twitter: @DHDInfo
www.dig-hum.de

Stellenangebot: 6 Open Topic W3-Professuren im Themenfeld Digital Humanities and Digital Social Studies

dhd-blog - Fr, 04/09/2021 - 13:06

Im Rahmen der Hightech Agenda Bayern besetzt die FAU im neu gegründeten Department Digital Humanities and Social Studies der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie zum frühestmöglichen Zeitpunkt insgesamt bis zu

6 Open Topic W3-Professuren im Themenfeld Digital Humanities and Digital Social Studies

im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit.

Gesucht werden wissenschaftlich hervorragend ausgewiesene Forscherpersönlichkeiten (m/w/d) mit Expertise und Gestaltungskraft insbesondere in folgenden Bereichen der Digitalen Geistes- und Sozialwissenschaften:

  • Research-oriented Data and Knowledge Management
  • Computing Images & Objects in Cultural Heritage
  • Computing Text and Language
  • Analysing Geo-Social Data
  • Human Computer Interaction
  • Governing Data Economies

Die zu besetzenden Professuren forschen und lehren sowohl in der Entwicklung innovativer digitaler Methoden in den und für die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften als auch in der Analyse der digitalen Transformation. Schwerpunkte liegen dabei u.a. besonders in der Entwicklung von Konzepten zum Umgang mit den strukturell komplexen und semiotisch uneindeutigen Datenbeständen entlang eines Datenlebenszyklus; in der computergestützten Analysierbarkeit von Bildern und Objekten und der bildwissenschaftlichen Reflektion (z.B. Critical Machine Vision, Unschärfe); in der Entwicklung von interpretierbaren KI-Verfahren zur Textanalyse wie automatischen und semi- automatischen Verfahren zur hermeneutischen Textinterpretation und der Anbindung neuronaler Modelle an formale Wissensrepräsentationen; in der Nutzung neuer Datenquellen, wie big social & geosocial data, social media data, real time data für die Analyse gesellschaftlicher Prozesse und Strukturen sowie der Untersuchung der mit den neuen Lesbarkeiten einhergehenden Transformation gesellschaftlicher Verhältnisse; in der sozial verantwortlichen Gestaltung von Bedienoberflächen und Schnittstellen im Prozess der Systementwicklung vor dem Hintergrund, dass die Benutzbarkeit von Systemen maßgeblich über Erfolg und Teilhabe von Menschen an gesellschaftlichen Teilsystemen entscheidet und Systeme das Verhalten von Menschen beeinflussen; in der kritischen Auseinandersetzung mit der politischen Regulierung und Gestaltung von Datenökonomien und datafizierten Gesellschaften.

Die Professuren sind in einem neu aufzubauenden Department angesiedelt. Es fokussiert auf die Chancen und Herausforderungen der Datafizierung und Algorithmisierung sozialer und kultureller Phänomene (Objekte und immaterielle Konzepte), wie sie bei den Methoden zur Analyse und Verarbeitung von Daten und datenbasierten Artefakten und bei der Beurteilung der Konsequenzen sowohl für das realweltliche Handlungs- und Gestaltungsfeld »Culture & Society« als auch für das wissenschaftliche Tun im Sinne einer »epistemologischen Transformation« bestehen. Es verschränkt technisch-algorithmische Expertisen mit den epistemologischen, historischen, gesellschaftskritischen und normativ-ethischen Expertisen der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften.

Die FAU sucht hervorragend ausgewiesene, international sichtbare (Publikationen, Netzwerke)  Forschungspersönlichkeiten, die eine enge Verzahnung mit den etablierten Disziplinen der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften anstreben und dabei selbst disziplinenübergreifend ausgerichtet sind, und die die enge Zusammenarbeit in Forschung und Lehre mit der Technischen Fakultät (Department Informatik) sowie mit dem in der naturwissenschaftlichen Fakultät angesiedelten HTA-Department Data Science fortführen und ausbauen. Erfolge im Einwerben von Drittmitteln, vorzugsweise im interdisziplinären Verbund, werden erwartet.

Die Forschungsstärke des Departments soll sich in der Weiterentwicklung der teils englischsprachigen Studiengänge (Bachelor / Master of Arts Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften / Digital Humanities) und in explizit forschungsorientierter Lehre sowie in der Neugestaltung der Promotionsphase niederschlagen.

Das innovative Potenzial des Departments erstreckt sich auch auf die Gestaltung offener Governancestrukturen mit Beteiligung aller Statusgruppen im Department Board, dynamischer Verteilung der Lehrkapazitäten, einem Pool spezialisierter Verwaltungskapazitäten und bedarfsorientierter Ressourcenallokation unter Verzicht auf Lehrstuhlstrukturen.

Zu den Aufgaben gehört die Mitwirkung an der Profilbildung des Departments sowie an der Gestaltung und Weiterentwicklung der neuen transfer- und support-orientierten Competence Unit Research Data/Information (CU-ReDI). Die hervorragenden Chancen der fakultätsübergreifenden Vernetzung sollen für hochkompetitive Verbundprojekte genutzt werden.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird und darüber hinaus zusätzliche wissenschaftliche Leistungen. Letztere werden durch Habilitation oder gleichwertige wissenschaftliche Leistungen nachgewiesen, die auch in einer Tätigkeit außerhalb des Hochschulbereichs oder im Rahmen einer Juniorprofessur erbracht sein können.

Die FAU besitzt das Berufungsrecht. Das 52. Lebensjahr darf zum Zeitpunkt der Ernennung noch nicht vollendet sein. Ausnahmen sind gemäß Art. 10 Abs. 3 Satz 2 BayHSchPG nur in dringenden Fällen möglich.

Die FAU erwartet die Teilnahme an der akademischen Selbstverwaltung, das Engagement zur Einwerbung von Drittmitteln und eine hohe Präsenz an der Universität zur intensiven Betreuung der Studierenden. Die Bereitschaft zur englischsprachigen Lehre wird gewünscht.

Die FAU verfolgt eine Politik der Chancengleichheit unter Ausschluss jeder Form von Diskriminierung. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen werden ausdrücklich begrüßt. Die FAU ist Mitglied im Verein „Familie in der Hochschule e.V.“ und bietet Unterstützung für Dual-Career-Paare an.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen (CV, Schriftenverzeichnis, Lehrerfahrung, Drittmitteleinwerbungen, Zeugnisse und Urkunden) webbasiert unter https://berufungen.fau.de bis zum 23.05.2021 erwünscht, adressiert an den Dekan der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie. Für Fragen und weitere Informationen steht der Dekan unter phil-berufungen@fau.de sehr gerne zur Verfügung.

Homepage des Departments DHSS 

https://www.dhss.phil.fau.de/

Ausschreibungstext auch unter

Deutsch: https://www.fau.de/people/karriere-personalentwicklung/ausgeschriebene-professuren/#collapse_8

Englisch: https://www.fau.eu/people/careers-human-resources/professorships/#collapse_8

The ESFRI Clusters at RDA House of Commons. Debating commonalities and collaboration for thematic services, training and governance towards the European Open Science Cloud

dhd-blog - Do, 04/08/2021 - 08:39

Registration is open and promotion is full on for our joint session The ESFRI Clusters at RDA House of Commons. Debating commonalities and collaboration for thematic services, training and governance towards the European Open Science Cloud

We’re thrilled to let you know Martijn van Calmthout long-time science editor at the Volkskrant newspaper, will be moderating the full debate. He’ll be driving all debaters to define actionable recommendations for collaboration among the cluster projects towards the EOSC. 

Please disseminate through your networks as widely as possible:

vDHd2021- Presentation: Presenting “The Corpus of Russian Translations of Social and Political Works”

dhd-blog - Mi, 04/07/2021 - 16:27
Organized by: Vladislav Rjéoutski (presentation), Birte Kohtz (chair) (DHI Moskau)

In the history of Russia, the eighteenth century was a turning point in the formation of secular culture. At the time, a new political vocabulary was being formed, reflecting the rational perception of society and personality. This data base project of the German Historical Institute in Moscow explores the process of the transfer, adaptation and reception of the main European political ideas and concepts in Russia during the eighteenth century. The starting point of the project – which  continues the research of the GHIM in the field of the history of concepts, especially in regard to methodology, but using new data – is the assumption that Russian political terminology was invented in the process of translation, when political concepts acquired their precise meaning in specific social and political contexts. The protagonists of this process are translators, commissioners of translations and readers who used and interpreted the new political vocabulary that transformed the semantic field of the Russian language.

The database presents samples of original texts alongside their Russian translations. The comparison helps not only to see the translator’s methods and principles, but also to get an idea of how Russian readers understood and interpreted European political treatises throughout the “long” eighteenth century. The database will provide scholars with a basis for further research in the history of language and political thought in Russia and will help to expand the understanding of the political discourse of eighteenth-century Russia.

This event is part of the contribution „Virtuelle Reise: Digital Humanities in der Max Weber Stiftung„, organized by the Max Weber Foundation’s Digital Humanities Working Group for vDHd 2021.

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