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CLARIAH-DE bei der Konferenz „Während und nach Corona: Digitale Lehre in der Germanistik“

dhd-blog - Fr, 09/25/2020 - 12:00

Am 25. und 26. August 2020 fand die digitale Konferenz “Während und nach Corona: Digitale Lehre in der Germanistik“ statt. In 25 Vorträgen wurde aus verschiedenen Perspektiven reflektiert, wie die durch die Covid-19-Pandemie bedingte Umstellung der Präsenzlehre auf digitale Lehr- und Lernformate und Lernen im Fach bewältigt wurde. Diskutiert wurden dabei Strategien und Tools für die digitale Lehre, digitale Lehrplattformen, E-Learning-Konzepte und kollaborativen Textbearbeitung, um – basierend auf den in diesem Semester gesammelten Erfahrungen – kurz-, mittel- und langfristige Strategien und Methoden für das Fach Germanistik zu empfehlen.

Im Rahmen des Panels „Digitale Lehre in der Germanistik: Offenheit, digitale Infrastrukturen und OER“ beschäftigten sich Andreas Witt, Antonina Werthmann (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache), Sina Bock und Fotis Jannidis (Julius-Maximilians-Universität Würzburg) mit der Frage, welche Forschungsdaten der Germanistik digital zur Verfügung stehen und welche digitalen Werkzeuge die Vermittlung von Lehrinhalten in der digitalen Lehre unterstützen können. Im Vortrag „CLARIAH-DE in der digitalen Lehre“ (s. Abstract) zeigte Andreas Witt, wie die digitale Forschungsinfrastruktur CLARIAH-DE Fachwissenschaften auch im Hinblick auf den Ausbau der digitalen Lehre unterstützen möchte. Vor diesem Hintergrund wurden in der anschließenden Diskussion Herausforderungen für die digitale Lehre erörtert. So wird der Einsatz von digitalen Forschungsdaten und Werkzeugen in der Lehre einerseits noch skeptisch gesehen. Hier wurden beispielsweise Bedenken geäußert, dass das Erlernen der für die  Nutzung digitaler Forschungsdaten oder Werkzeuge notwendigen technischen Vorkenntnisse zu viel Zeit in Anspruch nehmen könnte. Im Laufe der Diskussion zeigte sich andererseits auch, dass die Vorkenntnisse für die verschiedenen Methoden, Ressourcen und Werkzeuge je nach Anwendungsbereich sehr unterschiedlich ausfallen und in Abhängigkeit von den angestrebten Lernzielen an den Wissenshintergrund der Lehrenden und Lernenden angepasst werden können. 

Die Videos der facettenreichen Konferenzvorträge werden demnächst auf dem Portal  Digitale Lehre Germanistik zur Verfügung gestellt, das zu einer zentralen Anlaufstelle für die germanistische Fachgemeinschaft ausgebaut werden soll. Aus der Konferenz ist zudem ein Konsenspapier entstanden, in dem acht Anforderungen an die zukünftige Lehre in der Germanistik festgehalten wurden. Es richtet sich sowohl an die (hochschul-)politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger als auch an alle Lehrenden der Germanistik:

  1. Den Wandel der germanistischen Lehre ernst nehmen!
  2. Präsent oder digital? Präsent und digital!
  3. Über den Wochenrhythmus der Lehre hinausdenken!
  4. Schreiben Lehren/Lernen geht auch digital
  5. Digitale Lehre ermöglicht neue Formen der Kooperation
  6. Offenheit der Materialien und Datensouveränität sind fundamental
  7. Digitale Lehre ist kein Sparmodell
  8. Wissen über die digitale (Lehre in der) Germanistik weiterentwickeln

Die in diesem Konsenspapier formulierten Anforderungen sind auf der Webseite der Konferenz erläutert; wer will kann sich ihnen anschließen, indem sie / er den Aufruf online unterzeichnet: https://vfr.mww-forschung.de/web/digitale-lehre-germanistik/konsenspapier.

Webinar: DARIAH and SSHOC Dataverse?

dhd-blog - Mi, 09/23/2020 - 09:29

Liebe Interessierte,

das nachstehende Webinar wird von SSHOC durchgeführt und richtet sich v.a. an die DARIAH-Community, ist aber darüber hinaus natürlich offen für alle DH- oder Dataverse-interessierten Personen.

Das Webinar findet in englischer Sprache statt und wird über AnyMeeting durchgeführt und anmelden kann man sich hier (Link).

We would like to discuss with potential interested researchers and institutes of the DARIAH community what your ideas about such a service are:

  • Would your research institute like to use the SSHOC Dataverse, when available?
  • Would you as a researcher like to use Dataverse?
  • What are your requirements?
  • How much localization is needed?
  • Would you like to use a central service in the cloud or an installation on your institutional environment?

The webinar starts with a presentation of the current functionality, followed by a presentation of new features to be developed. After these presentations we will collect input from the audience. The discussion will focus on essential requirements for such a service, preferences, organisation, necessary training.

REGISTER HERE!

CfP: Romanistentag 2021, Sektion „Digital, global, transdisziplinär: Impulse für eine transdisziplinäre digitale Romanistik“

dhd-blog - Di, 09/22/2020 - 19:34
Konzeption der Sektion: AG Digitale Romanistik des Deutschen Romanistenverbandes Sektionsleitung: Jan Rohden (rohden@maxweberstiftung.de), Nanette Rißler-Pipka (rissler-pipka@sub.uni-goettingen.de), José Calvo Tello (calvotello@sub.uni-goettingen.de)

Globalisierung gilt als eines der zentralen Schlagwörter der letzten Jahrzehnte. Der Begriff bezeichnet die zunehmende überregionale Vernetzung verschiedener Akteure in unterschiedlichen Bereichen, die in den vergangenen Jahren zu einer nie dagewesenen Mobilität von Individuen, Objekten, aber auch Gedankengut geführt hat.
Besonders der zuletzt genannte Aspekt hat wesentlichen Einfluss auf die Schaffung sowie Vermittlung von Wissen und tangiert damit den Kern wissenschaftlicher Forschung. Dass wissenschaftliche Kommunikation seit jeher global orientiert funktioniert, ist vor allem für interdisziplinäre und international ausgerichtete Fächer wie die Romanistik kein neues Phänomen. In den letzten Jahren ist zu der Globalisierung allerdings ein weiterer Prozess hinzugetreten, der nicht nur der wissenschaftlichen Kommunikation, sondern auch im methodologischen Kern der Wissenschaft, eine neue Dynamik verliehen hat: die Digitalisierung.
Die damit einhergehenden Entwicklungen haben in den Geisteswissenschaften insbesondere die Digital Humanities hervorgebracht (Jannidis/Kohle/Rehbein 2017), betreffen aber letztlich alle Bereiche der Forschung:

  • So ermöglichen digitale Daten neue Herangehensweisen, etwa mit digitalen Werkzeugen. Dementsprechend existiert mittlerweile ein breites Spektrum an digitalen Untersuchungsansätzen, das den traditionellen Methodenkanon der verschiedenen Fächer ergänzt (Schöch 2017; Vacano 2020).
  • Digitale Werkzeuge bringen zudem oft Forschungsresultate in digitaler Form hervor, die als „ Forschungsdaten “ betrachtet werden können. Dies wirft einerseits die Frage auf, was unter (geistes)wissenschaftlichen Daten im Einzelnen zu verstehen ist (Schöch 2013). Andererseits stellt sich die Frage nach Anforderungen und Nachnutzungsszenarien von Forschungsdaten (AG Digitale Romanistik 2017; Erben/Grüter/Rohden 2018).
  • Schließlich wird auch die Kommunikation von Forschungsprozessen und -erzeugnissen zunehmend digitaler. Dies beginnt bei kollaborativen Verfahren zur Gestaltung von Forschungsabläufen und mündet in neuartigen Publikationsformaten (DHd-Arbeitsgruppe Digitales Publizieren 2016).

Digitale Ansätze restrukturieren den Wissenschaftsbetrieb und stärken seinen globalen Charakter. Sie können ferner neue Synergien bilden, sowohl zwischen unterschiedlichen Fächern (transdisziplinär), als auch innerhalb der Teildisziplinen eines Faches (intradisziplinär). Für die Romanistik konnten Auswirkungen und Potential der Digitalisierung bereits für unterschiedliche Teildisziplinen aufgezeigt werden. In welcher Weise die Digitalisierung darüber hinaus ein Bindeglied für disziplinübergreifende Forschung romanistischer Prägung bilden kann, hat Thomas Krefeld anhand der Lexikographie herausgearbeitet und dabei zwei wesentliche Leitlinien skizziert: Zum einen gilt es, digitale Daten in strukturierter Form frei und dauerhaft zugänglich zu machen. Zum anderen bedarf es dafür geeigneter technischer Schnittstellen, um den nachhaltigen Datenzugriff und -austausch sicherzustellen (Krefeld 2019).
Zur Umsetzung dieser Leitlinien eignen sich die sogenannten „FAIR“-Prinzipien, die vier Anforderungen an digitale wissenschaftliche Daten definieren: Auffindbarkeit (F indable), Zugänglichkeit (A ccessible), Interoperabilität (I nteroperable) und Wiederverwendbarkeit (R eusable) (Kraft 2017). Dadurch bieten die FAIR-Prinzipien sowohl für die Romanistik als auch darüber hinaus eine fundierte Basis für digitale Forschung und Wissenschaftskommunikation (Krefeld/Lücke 2020).
Zur weiteren Etablierung einer transdisziplinären wissenschaftlichen Forschung romanistischer Prägung im digitalen Raum sind ausgehend von den FAIR-Prinzipien allerdings noch weitere Fragen zu erörtern:

  • Welche Anforderungen an digitale Daten und Werkzeuge stellt ein disziplinübergreifendes digitales Arbeiten in der Romanistik?
  • Welche methodischen Ansätze und Werkzeuge können die Potentiale eines transdisziplinären digitalen Arbeitens entfalten?
  • Welche epistemologischen Folgen haben digitale Daten und Werkzeuge, beispielsweise im Hinblick auf das Konzept der Empirie oder die Verortung quantitativer Ansätze?
  • Welche Auswirkungen hat disziplinübergreifendes digitales Arbeiten auf das (Selbst)Verständnis der Romanistik als Fach?

Die geplante Sektion zielt darauf ab, anknüpfend an die vier aufgeführten Fragen einen ersten Beitrag zur Etablierung einer digitalen transdisziplinären Romanistik zu leisten. Hierfür wird um die Einreichung von Beiträgen mit unter anderem, aber nicht ausschließlich, folgenden Schwerpunkt(en) gebeten:

  • Theoretische Betrachtungen zu digitalen transdisziplinären romanistischen Forschungsansätzen;
  • Beiträge rund um das Thema Forschungsdaten mit Bezug zur Romanistik (etwa Korpora, digitale Editionen, Kataloge, linguistische Annotation, Textsammlungen, Wörterbücher);
  • Beiträge zur Anwendung digitaler Ansätze aus romanistischer Perspektive;
  • Beiträge über frei nachnutzbare Formen digitaler wissenschaftlicher Kommunikation;
  • Beiträge, die digitale Ressourcen mit Blick auf transdisziplinäre Fragestellungen untersuchen;
  • Beiträge aus der digitalen Forschungspraxis, beispielsweise: Computational Literary Studies, digitale Bild-Text-Annotation, digitale Sprachlernforschung, Intertextualität, korpuslinguistische Untersuchungen, Stilometrie.
  Details zur Einreichung

Abstracts (maximal 500 Wörter zuzüglich selektierter Referenzen) im Word- oder PDF-Format in einer der Vortragssprachen (Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch, Deutsch, Englisch) werden bis spätestens 29.01.2021 an die SektionsleiterInnen erbeten:

  Literatur und Quellen

AG Digitale Romanistik (2017): Open Access und Forschungsdaten. Ein Positionspapier der AG Digitale Romanistik. https://zenodo.org/record/3834227.

DHd-Arbeitsgruppe Digitales Publizieren (2016): Working Paper “Digitales Publizieren”. http://diglib.hab.de/ejournals/ed000008/startx.htm.

Erben, Maria/Grüter, Doris/Rohden, Jan (2018): Forschungsdatenmanagement in der Romanistik: Aktuelle Situation und zukünftige Perspektiven. Bonn: Fachinformationsdienst Romanistik. http://hdl.handle.net/20.500.11811/1178.

Jannidis, Fotis/Kohle, Hubertus/Rehbein, Malte (Hg.) (2017): Digital Humanities: eine Einführung. Stuttgart: Metzler.

Kraft, Angelina (2017): Die FAIR Data Prinzipien für Forschungsdaten. In: TIB Blog. https://blogs.tib.eu/wp/tib/2017/09/12/die-fair-data-prinzipien-fuer-forschungsdaten/.

Krefeld, Thomas: Eine neue (digitale) Einheit für ein altes (philologisches) Fach – DromH, Version 10 (04.01.2019, 10:19). In: Korpus im Text, Serie A (8564). http://www.kit.gwi.uni-muenchen.de/?p=8564&v=10

Krefeld, Thomas/Lücke, Stephan (2020): FAIRness: ein contrat social für die Wissenschaftskommunikation im Internet. In: Romanistik-Blog. Das Blog des Fachinformationsdienstes. https://blog.fid-romanistik.de/2020/05/16/fairness-ein-contrat-social-fuer-die-wissenschaftskommunikation-im-internet/.

Schöch, Christof (2013): Big? Smart? Clean? Messy? Data in the Humanities. In: Journal of the Digital Humanities 3, S. 2–13.

Schöch, Christof (2017): Quantitative Analyse. In: Jannidis, Fotis/Kohle, Hubertus/Rehbein, Malte (Hg.): Digital Humanities: eine Einführung. Stuttgart: Metzler. S. 279–298.

Vacano, Johannes von (2020): Tools. In: https://www.fid-romanistik.de/forschungsdaten/suche-nach-forschungsdaten/fid-internetressourcen/tools/.

Evolving Scholarship in Digital Philology: Erster Band der Open-Access-Reihe für hervorragende Qualifikationsarbeiten erschienen

dhd-blog - So, 09/20/2020 - 12:38

Am 20. Juli 2020 berichteten wir vom Start der zwei neuen Open-Access-Schriftenreihen, die von den Vertreter*innen der Digitalen Philologie am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt herausgegeben werden. Die Working Papers in Digital Philology gingen oneline. Heute, am 20. September 2020, wird die Schwesterreihe Evolving Scholarship in Digital Philology mit der preisgekrönten Masterthesis von Judith Brottrager eröffnet. Sie wurde im Fachgebiet der Digitalen Literaturwissenschaft verfasst und von Thomas Weitin und Sabine Bartsch betreut. Die Arbeit wurde mit der 2020 neu etablierten Auszeichnung der besten Abschlussarbeiten in den Forschungsschwerpunkten des Fachbereichs 02 Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften ausgezeichnet. In ihrer Thesis beschäftigt sich Judith Brottrager anhand des Forschungsfeldes der Stilometrie mit der Frage, inwiefern und unter welchen Voraussetzungen statistische Untersuchungen in den Computational Literary Studies wissenschaftlich valide Ergebnisse liefern und welche Voraussetzungen hierfür besonders mit Blick auf die Repräsentativität und literaturwissenschaftliche Relevanz und Qualität der untersuchten Textkorpora gewährleistet sein müssen. Ein Gutachten bescheinigt, dass ihr methodisches Vorgehen das Zeug zu einer best practice in den Computational Literary Studies hat. Seit Januar 2020 arbeitet und forscht Judith Brottrager als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Germanistik – Digitale Literaturwissenschaft im DFG-Projekt “Relating the Unread. Network Models in Literary History” (DFG Priority Programme 2207 “Computational Literary Studies”).

Die Herausgeber*innen möchten sich auch hier gerne nochmals bei allen bedanken, die das Vorhaben unterstützt haben und weiterhin unterstützen: zunächst bei unseren Teams, vor allem aber bei unseren Studierenden, die uns herausfordern, uns Mut machen und uns inspirieren – und nicht zuletzt auch bei der Universitäts- und Landesbibliothek, die insbesondere mit dem Team Publizieren und Open Access Herausgeber*innen und Autor*innen vorbildlich betreut.

Zitierhinweis: Judith Brottrager: The Signal and the Noise. Differentiating Stylometric Signals in the Analysis of Literary Texts. In: Digital Philology | Evolving Scholarship in Digital Philology 01|2020. Darmstadt: TUPrints. DOI: 10.25534/tuprints-00013485

 

Anmeldung zur digitalen Tagung „Sprache und Wissen hin und zurück – iterative Annotation als linguistische Forschungsmethode“

dhd-blog - Mi, 09/16/2020 - 13:27

Die Anmeldung zur Tagung „Sprache und Wissen hin und zurück – iterative Annotation als linguistische Forschungsmethode“ ist jetzt bis zum 28. September 2020 möglich bei Katharina Jacob (katharina.jacob@gs.uni-heidelberg.de) und Michael Bender (michael.bender@tu-darmstadt.de). Alle Informationen (Programm, Abstracts zu den Vorträgen usw. ) sind auf der Homepage der Graduiertenplattform des Forschungsnetzwerks Sprache und Wissen zu finden unter: http://graduiertenplattform.sprache-und-wissen.de/aktuelles/ . Wir freuen uns auf spannende Diskussionen. 

GDPR for researchers: Want to collect personal data? How to make the most of it whilst meeting requirement in data protection legislation

dhd-blog - Mi, 09/16/2020 - 10:17


The Norwegian Centre for Research Data (NSD) is organizing a webinar on GDPR for researchers (data producers&users) on September 23rd 14:00:

https://www.cessda.eu/Training/Event-Calendar/Want-to-collect-personal-data-How-to-make-the-most-of-it-whilst-meeting-requirement-in-data-protection-legislation 

Will you deal with collecting personal data in the near future? 

I would like to invite you to the webinar entitled »Want to collect personal data? How to make the most of it whilst meeting requirement in data protection legislation and respecting the right of data subjects« that will cover:

  •        data life-cycle management 
  •        what legal questions to consider before data collection
  •        storage, sharing, archiving,
  •        and more! 

Data producers, data users and others interested in the topic – welcome to join the event on 23 September 2020 at 2pm (CET).

Register here!

Virtuelles Jahrestreffen des SPP „Computational Literary Studies“ am 22. und 23.09

dhd-blog - Mi, 09/16/2020 - 09:58

Am 22. und 23. September 2020 wird das DFG-Schwerpunktprogramm „Computational Literary Studies“ zu seinem Jahrestreffen zusammenkommen. Aufgrund der aktuellen Covid-19-Lage wird das Treffen dieses Jahr in den virtuellen Raum verlegt.

Ein Ziel des Programms liegt in der Etablierung Projekt-übergreifender Arbeitsgruppen in denen allgemeinere Methoden, Probleme und Themen diskutiert und ggf. gemeinsame Lösungen erarbeitet werden können. Diese Arbeitsgruppen stehen grundsätzlich auch Forschenden offen die keine direkte Förderung aus dem Schwerpunktprogramm erhalten.

In einigen Bereichen haben sich in den vergangen Monaten bereits gemeinsame Aktivitäten ergeben, wie zum Beispiel ein virtueller Workshop zum Thema „Annotationen“. Bei anderen Themen befinden sich die Gruppen noch in der Findungsphase. In diesem Kontext wird im Rahmen des Jahrestreffens eine Reihe themenbezogener Gesprächsrunden stattfinden, deren Ziel jeweils darin besteht, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Probleme zu formulieren, und zu ergründen, ob und auf welche Weise eine Zusammenarbeit in dem betreffenden Bereich die beteiligten in ihrer Arbeit weiter bringen würde.

Einige dieser Gesprächsrunden werden schon auf diesem Jahrestreffen Interessierten außerhalb des SPP zur Teilnahme offen stehen. Das sind:

Dienstag, 22.09.2020

  • 16:00 – 17:30 Historischer Wandel (Moderation: Fotis Jannidis)

Mittwoch, 23.09.2020

  • 9:00 – 10:30 Annotationen (Moderation: Evelyn Gius und Nils Reiter)
  • 14:30 – 16:00 Domänenadaptation (Moderation: Nils Reiter)

Interessierte sind herzlich eingeladen, an diesen Gesprächsrunden teilzunehmen. Anmeldungen sind per Email an Steffen Pielström (pielstroem@biozentrum.uni-wuerzburg.de) möglich. Die Veranstaltung wird auf Zoom stattfinden, Zugangsdaten werden vorher per Email mitgeteilt. Bei einer hohen Zahl von Anmeldungen behalten wir uns vor, die Zahl der externen teilnehmenden zu begrenzen. Die Zusage erfolgt in diesem Fall gemäß der zeitlichen Reihenfolge der Anmeldungen.

1. DH Rhein-Main-Treffen, 29.9.2020

dhd-blog - Fr, 09/11/2020 - 07:37

Liebe DH-Community der Rhein-Main-Region,

zur Förderung einer interdisziplinären, regionalen Netzwerkbildung laden wir hiermit zum 1. DH Rhein-Main-Treffen am 29. September 2020 (17.00-19.00 Uhr) ein. Unter dem Motto „DHRM – Gebabbel und Baldowern“ soll im Rahmen eines virtuellen Meetings der wissenschaftliche Austausch, die Identifizierung von gemeinsamen Projektperspektiven und schlicht das Kennenlernen in der Region einen ersten Impuls im größeren Rahmen erhalten.

Wir würden uns freuen, wenn wir bei dieser Gelegenheit die Personen hinter den zahlreichen DH-Aktivitäten in der Region zusammenbringen könnten und angesprochen sind hier Agierende aus allen Institutionsformen mit DH-Aktivitäten (Universität, Forschungsinstitut, Bibliothek, Museum, Archiv etc.).

Zur Vereinfachung der Organisation bitten wir um eine Anmeldung.
Der Link zum Konferenzraum wird an die dort eingetragene Mail-Adresse geschickt.

Über eine zahlreiche Teilnahme würden wir uns sehr freuen!
Das Organisationsteam

Expert*innen-Konsultation: Das Online-Forschungswerkzeug 4D-Browser – Teilnahme noch bis 13.09.2020 möglich

dhd-blog - Di, 09/08/2020 - 19:20

Expertise von DH-Expert*innen gesucht!

Mitte August haben wir Sie zur Teilnahme an unserer Expert*innen-Konsultation zum 4D-Browser eingeladen.
Bei allen, die bereits an der Umfrage teilgenommen haben, bedanken wir uns sehr herzlich.
Sehr gerne möchten wir auf diesem Wege alle anderen noch einmal freundlich darum bitten, sich die Zeit für diese Konsultation zu nehmen.

Unter folgendem Link gelangen Sie zur Konsultation:
https://bildungsportal.sachsen.de/umfragen/limesurvey/index.php/213246?lang=de

Die Teilnahme ist noch bis einschließlich 13. September 2020 möglich.

Wer wir sind:
Wir, die Nachwuchsforschungsgruppe HistStadt4D, haben ein Online-Forschungswerkzeug zur Erforschung historischer Fotografien in einem 4D-Stadtmodell entwickelt. Der 4D-Browser soll Kunst- bzw. Architekturhistoriker*innen, Historiker*innen sowie weitere Interessierte bei der Forschung unterstützen.

Unser Ziel:
Um den 4D-Browser optimal an Ihre Bedürfnisse anpassen zu können, führen wir eine Expert*innen-Konsultation durch.

Es ist uns wichtig Ihre Einschätzung zum 4D-Browser zu erfahren und das Tool darauf aufbauend weiterzuentwickeln. Selbstverständlich erfolgt die Auswertung anonymisiert.

Die Expert*innen-Konsultation:
Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich Zeit nehmen die Konsultation zu beantworten.
Inhalt: Video mit Audiokommentar (5 Minuten) und ein Fragebogen (ca. 15 Minuten)
Hardware-Voraussetzung: PC, Smartphone oder Tablet mit Internetzugang; Lautsprecher/Kopfhörer o.Ä. für Audio

Ihre Teilnahme:
Mit Ihrer Teilnahme tragen Sie dazu bei, innovative Methoden der Digital Humanities und insbesondere der kunsthistorischen Forschung weiterzuentwickeln.

Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihr Interesse und Ihren Beitrag zu unserer Studie!

Dr. Heike Messemer im Namen von HistStadt4D
Universität Würzburg und TU Dresden
http://urbanhistory4d.org

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d), Schwerpunkt Forschungsdatenmanagement (0,65 EG 13 TV-L), an der Akademie der Wissenschaften Mainz

dhd-blog - Do, 09/03/2020 - 11:50

Ausschreibungstext online: http://www.adwmainz.de/ausschreibungen.html

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz sucht für die „Digitale Akademie“ und das im Aufbau befindliche Zentrum für Digitale Musikdokumentation (ZeDiMus) zum nächstmöglichen Termin und zunächst befristet auf 2 Jahre eine/einen

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) mit Schwerpunkt Forschungsdatenmanagement (0,65 EG 13 TV-L)

Aufgabengebiete:

  • Harmonisierung/Standardisierung von digitalen Werkverzeichnissen, Quellendatenbanken etc. in musikwissenschaftlichen Akademievorhaben
  • Erhebung und Analyse digitaler Forschungsdatenrepositorien in musikwissenschaftlichen Akademievorhaben
  • Forschungsdatenmanagement: Identifizierung, Harmonisierung und Nachnutzung der in den Projekten erhobenen Forschungsdaten
  • Erprobung von Werknormdaten in digitalen Werkverzeichnissen; Abstimmung mit DNB (GND) und weiteren Normdatenprovidern
  • Erstellung prototypischer Datenmanagement-Pläne mit einem Schwerpunkt auf digitalen Werkverzeichnissen
  • Anbindung von digitalen Werkverzeichnissen und musikwissenschaftlichen Projektstellen an NFDI4Culture
  • Erarbeitung von Leitlinien und Handreichungen für digitale Musikdokumentation
  • Arbeitsgespräche und enge Zusammenarbeit mit den zu betreuenden Projektstellen (bundesweit angesiedelt); virtuell sowie auch vor Ort

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Musikwissenschaft oder der Informationswissenschaft, idealerweise in wechselseitiger Kombination mit informationswissenschaftlichen/ musikwissenschaftlichen Begleitfächern
  • Gute Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit der Modellierung von geisteswissenschaftlichen Forschungsdaten
  • Projektmanagementkenntnisse und -erfahrungen
  • Kenntnisse inter-/nationaler Forschungsdateninfrastrukturen
  • Hohe IT-Affinität und praktische Erfahrungen mit einschlägigen Softwarewerkzeugen in der Musikwissenschaft
  • Erfahrungen in der Didaktisierung und Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte
  • Verständnis für interdisziplinäre wissenschaftliche Fragestellungen der jeweiligen Forschungs-vorhaben; insbesondere Erfahrungen mit der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den projektbezogenen Forschungsthemen und -zielen

Wir bieten ein spannendes und anregendes Arbeitsumfeld mit sehr guten Weiterqualifizierungsmöglichkeiten und kurzen Dienstwegen. Die Akademie ist dabei bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in der Forschung zu erhöhen, und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen sind bitte ausschließlich in elektronischer Form (eine PDF-Datei) mit aussagekräftigen Unterlagen bis zum 30. September 2020 zu richten an den:

Generalsekretär der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
Geschwister-Scholl-Str. 2

55131 Mainz
generalsekretariat@adwmainz.de

Weitere Informationen zur Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz finden Sie unter: http://www.adwmainz.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Bewerbungs- und Vorstellungskosten können leider nicht erstattet werden.

Der Schutz der personenbezogenen Daten von Bewerberinnen und Bewerber hat für die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz höchste Priorität. Die uns von Ihnen zur Verfügung gestellten Daten zu Ihrer Person werden ausschließlich im Rahmen des Auswahlverfahrens verwendet. Eine weitere Nutzung personenbezogener Daten für andere Zwecke erfolgt nicht. Ihre Bewerbung wird bis zum Abschluss des Auswahlverfahrens intern gespeichert und danach gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.

Es wird darauf hingewiesen, dass die persönliche Vorstellung angesichts der aktuellen epidemiologischen Situation durch eine Besprechung auf elektronischem Wege ersetzt werden kann.

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d), Schwerpunkt Research Software Engineering (1,0 EG 13 TV-L), an der Akademie der Wissenschaften Mainz

dhd-blog - Do, 09/03/2020 - 11:44

Ausschreibungstext online: http://www.adwmainz.de/ausschreibungen.html

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz sucht für die „Digitale Akademie“ zum nächstmöglichen Termin und zunächst befristet auf 2 Jahre eine/einen

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) mit Schwerpunkt Research Software Engineering (1,0 EG 13 TV-L)

Aufgabengebiete:

  • Konzeption und Implementierung geisteswissenschaftlicher Forschungsapplikationen und Portalanwendungen (z.B. im Rahmen von NFDI4Culture und weiteren Akademieprojekten)
  • Entwicklung anspruchsvoller geistes- und kulturwissenschaftlicher Webanwendungen auf Basis des Content Management Frameworks TYPO3
  • Konzeption, Entwicklung, Weiterführung und Veröffentlichung von TYPO3 Erweiterungen der Digitalen Akademie (Extension- und API Programmierung)
  • Interdisziplinäre Kooperation mit national und international tätigen Forschungsgruppen
  • Präsentation der Arbeitsergebnisse auf nationalen und internationalen Tagungen sowie Publikationen in einschlägigen Journalen und Code-Repositorien
  • Arbeitsgespräche und enge Zusammenarbeit mit den zu betreuenden Projektstellen (bundesweit angesiedelt); virtuell sowie auch vor Ort

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Geisteswissenschaften oder der Informatik, idealerweise in wechselseitiger Kombination mit informationstechnologischen/geistes- wissenschaftlichen Begleitfächern
  • Nachgewiesene Berufserfahrung in der webbasierte Softwareentwicklung und Systemarchitektur
  • Ausgezeichnete Kenntnisse im Bereich aktueller Webtechnologien und Programmiersprachen (PHP 7, JavaScript, CSS3, HTML5, MySQL)
  • Sehr gute Kenntnisse in der TYPO3 System-, Extension- und API-Programmierung (Kenntnisse des TYPO3 Kerns sowie Praxiserfahrung in der Programmierung mit Extbase/Fluid und TypoScript)
  • Sehr gute Kenntnisse von Markup-Sprachen und XML-Technologien (XPath, XQuery, XSLT)
  • Erfahrung im Test- und Releasemanagement sowie in DevOps Methoden und im Management virtueller Infrastrukturen (Vagrant, Docker, cloud-basiertes Provisioning von Webanwendungen)
  • Verständnis für interdisziplinäre wissenschaftliche Fragestellungen der jeweiligen Forschungs- vorhaben; insbesondere Fähigkeiten und Erfahrungen zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit den projektbezogenen Forschungsthemen und -zielen

Idealerweise wird eine aussagekräftige Arbeitsprobe (Code- oder Softwareveröffentlichung) bzw. ein Referenzprojekt zusammen mit den Bewerbungsunterlagen eingereicht.

Die Akademie ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in der Forschung zu erhöhen, und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Bewerbungen sind bitte ausschließlich in elektronischer Form (eine PDF-Datei) mit aussagekräftigen Unterlagen bis zum 18. September 2020 zu richten an den:

Generalsekretär der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
Geschwister-Scholl-Str. 2

55131 Mainz
generalsekretariat@adwmainz.de

Weitere Informationen zur Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz finden Sie unter: http://www.adwmainz.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Bewerbungs- und Vorstellungskosten können leider nicht erstattet werden.

Der Schutz der personenbezogenen Daten von Bewerberinnen und Bewerber hat für die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz höchste Priorität. Die uns von Ihnen zur Verfügung gestellten Daten zu Ihrer Person werden ausschließlich im Rahmen des Auswahlverfahrens verwendet. Eine weitere Nutzung personenbezogener Daten für andere Zwecke erfolgt nicht. Ihre Bewerbung wird bis zum Abschluss des Auswahlverfahrens intern gespeichert und danach gelöscht. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.

Es wird darauf hingewiesen, dass die persönliche Vorstellung angesichts der aktuellen epidemiologischen Situation durch eine Besprechung auf elektronischem Wege ersetzt werden kann.

Einladung zum virtuellen Digital-Humanities-Kolloquium der BBAW, 11. September 2020

dhd-blog - Di, 09/01/2020 - 16:00

Am 11. September 2020 findet eine weitere Ausgabe des virtuellen DH-Kolloquiums der BBAW statt. Diesmal wird Franziska Klemstein von der Bauhaus-Universität Weimar einen Ansatz vorstellen, mit dem sie der Diversität der Denkmalpflege mit digitalen Werkzeugen auf die Spur kommen möchte. 

Der Vortrag, dessen Abstract unten im Anschluss zu finden ist, wird vorab aufgezeichnet und vor Beginn des Kolloquiums am 11. September 2020, um 17 Uhr bereitgestellt werden. Der Link zum Vortrag wird parallel auf Twitter (@DHBBAW) sowie im Channel „berlin_dhberlin“ auf der Plattform discord (⇒ Einladungslink: https://discord.gg/sw4D5NN) gepostet. Anschließend startet auf beiden Plattformen die Diskussion, zu der wir hiermit alle Interessierten sehr herzlich einladen möchten.

Die Diskussion kann auf beiden Kanälen verfolgt werden, auf Twitter ist das Mitlesen auch ohne Account möglich, während sowohl für Twitter als auch für discord eine Anmeldung erforderlich ist, um aktiv Fragen stellen zu können. [Sollten Einzelne mitdiskutieren wollen, die weder einen Twitter- noch einen discord-Account haben, und sich auf keiner der beiden Plattformen registrieren möchten, können auch Fragen per Mail an dh-kolloquium@bbaw.de geschickt werden. Diese werden von den OrganisatorInnen ausgewählt und dann (ggf. verkürzt) auf Twitter veröffentlicht und von der Referentin beantwortet.]

Tradition und Tradierung. Wie divers ist die Denkmalpflege?

Franziska Klemstein (Bauhaus-Universität Weimar)

„Denkmale [zu] schützen heißt, unsere kulturelle Identität zu schützen und zu bewahren. Denkmale zu schützen bedeutet Geschichte, Geschichten und Zeitgeist an authentischen Orten der Erinnerung lebendig zu halten.“[1] schreibt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz auf ihrer Webseite. Doch was heißt das konkret? Welche und wessen kulturelle Identität soll geschützt und bewahrt werden und wessen Geschichten werden an welchen Orten lebendig gehalten?

Um Denkmale schützen zu können, muss zunächst ihr Denkmalwert erkannt werden. Die behördliche Inventarisation der Landesämter für Denkmalpflege übernehmen hierbei die Erfassung und Erforschung des jeweiligen Denkmalbestandes. Ebenso obliegt den Behörden die Vermittlung des Denkmalbestandes. Dabei gehören zum Denkmalbestand nicht nur Objekte, die als Zeugnisse positiver Ereignisse oder Entwicklungen bewahrt oder gewürdigt werden sollen, sondern auch Denkmale, die aus heutiger Perspektive ein „schwieriges“ Erbe darstellen und unvorstellbare Verbrechen sowie das Versagen von staatlichen Institutionen und unserer Gesellschaft in unserer Vergangenheit thematisieren.

Insbesondere dieses „schwierige“ Erbe verlangt nach besonders differenzierten Betrachtungs- und Vermittlungsstrategien. Dass dies bislang häufig nur punktuell geschah und viele Auseinandersetzungen mit Geschichte und Geschichten nicht oder nur sehr oberflächlich erfolgten, zeigen derzeitige Diskussionen und Initiativen wie „Berlin Postkolonial“[2] , „Freedom Roads – Wanderausstellung zu kolonialen Straßennahmen“[3] oder die Webseite bzw. Online-Initiative „Tear down this shit“[4].

Ikonoklastische Bewegungen können jedoch nicht das Ziel sein, wenn es darum geht, in einer Gesellschaft leben zu wollen, die sich ihrer Vergangenheit stellt, um offener, diverser, antirassistischer und gerechter zu sein bzw. zu werden. Nur durch eine echte und ernstgemeinte Auseinandersetzungen mit dieser Geschichte und den baulichen Zeugnissen aus dieser Zeit können Perspektivwechsel möglich werden.

Dabei stellt sich die Frage, wie divers die Denkmalpflege und der Denkmalschutz bislang gewesen sind? Welche Geschichten und Identitäten werden bislang geschützt und gepflegt? Ziel sollte es sein, die Diversität unserer Gesellschaft und die Pluralität unserer Geschichten und Kulturen auch im Bereich der staatlichen Denkmalpflege und des Denkmalschutzes abzubilden und zu verankern, u.a. durch Straßenumbenennungen, neue Denkmalsetzungen oder Neubewertungen von (historischen) Orten. Um dieses Ziel zu unterstützen erscheint es zunächst notwendig, die bisherigen Denkmale, Denkmaltradierungen und Inventarisierungen zu untersuchen und zu klären, wie divers Denkmalpflege und Denkmalschutz bislang in Deutschland gewesen sind.

Im Rahmen des Vortrags möchte ich eine Projektidee vorstellen, die ich im Verlauf des nächsten Jahres verwirklichen möchte. Anhand eines exemplarisch ausgewählten Bestandes der Denkmaltopographien Deutschlands sowie anhand eines Teilbestandes des Bildkorpus aus Wiki Loves Monuments möchte ich eine Art bilddiskursanalytische Untersuchung durchführen. Die Umsetzung des Projektes erfolgt einerseits durch die Analyse und Auswertung der Denkmaltopographien. Andererseits soll bei der Analyse und Auswertung des frei verfügbaren Bildkorpus von Wiki Loves Monuments zudem der Versuch unternommen werden, mithilfe von Deep Learning Klassifikatoren zur Bilderkennung zu entwickeln und zu nutzen. Hierfür möchte ich im Folgenden zunächst das Vorhaben sowie in einem zweiten Schritt meine Zielsetzungen für das Projekt erläutern, um abschließend, am Beispiel von OpenCV und Keras, auf die Anwendung von Computer Vision/Deep Learning-Tools für die Analyse von Wiki Loves Monuments eingehen zu können.


[1] https://www.denkmalschutz.de/ueber-uns/die-deutsche-stiftung-denkmalschutz/aufgaben-ziele.html [Stand: 13.07.2020].
[2] https://www.berlin-postkolonial.de/ [Stand: 13.07.2020].
[3] http://www.freedom-roads.de/frrd/willkom.htm [Stand: 13.07.2020].
[4] https://www.tearthisdown.com/de/ [Stand: 13.07.2020].

Konsenspapier „Das brauchen wir: 8 Anforderungen an die zukünftige Lehre in der Germanistik“

dhd-blog - Di, 09/01/2020 - 11:40

Die universitäre Lehre musste im Verlaufe des Jahres 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie auf rein digitale Lehrformen umgestellt werden. In diesem Zusammenhang wurde im April 2020 das Austausch- und Wissensportal „Digitale Lehre Germanistik“ aufgebaut.

Am 25. und 26. August kamen 200 Germanist*innen aus vier Kontinenten auf der digitalen Konferenz „Während und nach Corona. Digitale Lehre in der Germanistik“ zusammen. Das Ziel war, gemeinsam die während des digitalen ‚Corona-Semesters‘ gemachten Erfahrungen zu reflektieren und für die hochschuldidaktische Weiterentwicklung der Germanistik fruchtbar zu machen. Das Corona-Semester eignet sich als Brennglas für Probleme der Lehre auch in der Zeit vor Corona und ermöglicht ein besseres Verständnis der zukünftigen Herausforderungen.

Wir empfehlen hiermit den (hochschul-)politischen Entscheidungsträger*innen sowie allen in der germanistischen Lehre Tätigen:

1. Den Wandel der germanistischen Lehre ernst nehmen!

Im Zeichen des ‘shift from teaching to learning’ entwickelt sich die akademische Lehre zusehends weg von Formen einer frontalen Inhaltsvermittlung hin zum Blended Learning sowie zur Kompetenzorientierung und zur Individualisierung von Lernwegen und Betreuung.

2. Präsent oder digital? Präsent und digital!

Das Corona-Semester hat deutlich gemacht, wie unangemessen die bloße Gegenüberstellung von präsent und digital ist. Das wird weder der Realität an den Universitäten vor Corona noch den Herausforderungen der Zukunft gerecht. Unser Ziel ist die bestmögliche Verbindung von präsenten und digitalen Lehr-/Lernphasen und -elementen in der germanistischen Lehre.

3. Über den Wochenrhythmus der Lehre hinausdenken!

Asynchrone Vermittlungsformate bieten eine Flexibilisierung des Studiums (z. B. für Studierende mit Betreuungsaufgaben und Nebenjobs) und können gewinnbringend mit synchronen Elementen (auf dem Campus oder in Formen digitaler Präsenz) kombiniert werden. Diese Flexibilisierung muss bei Deputatsberechnungen berücksichtigt werden, um Überbelastungen zu verhindern.

4. Schreiben Lehren/Lernen geht auch digital

Es gibt eine große Vielfalt an digitalen Tools und Blended Learning-Szenarien, die Lehrende bei der Organisation von Schreibübungen und Studierende beim Erwerb von grundlegenden Lese- und Schreibkompetenzen unterstützen.

5. Digitale Lehre ermöglicht neue Formen der Kooperation

Studierende können sich im digitalen Transformationsprozess stärker in den Prozess der Lehrkonzeption einbringen. Digitale Lernräume bieten vielfältige Möglichkeiten für die Studierenden, um eigenständig (miteinander) zu arbeiten und mit den Lehrenden zu interagieren.

6. Offenheit der Materialien und Datensouveränität sind fundamental

Lehre in der Germanistik erfordert den Open Access-Zugriff auf Medien und Open Educational Resources. Zudem muss die Datensouveränität der Nutzer*innen, insbesondere auf kommerziellen Plattformen, gewährleistet werden.

7. Digitale Lehre ist kein Sparmodell

Viele Studierende und Lehrende haben im Corona-Semester Stress und Überlastung erfahren. Digitalisierung muss nachhaltig vorbereitet und kritisch begleitet werden. Sie bedarf personeller wie infrastruktureller Ressourcen, um die gewünschten Effekte zu erzielen und egalitäre Bildungschancen herzustellen.

8. Wissen über die digitale (Lehre in der) Germanistik weiterentwickeln

Wir benötigen noch mehr dokumentiertes Wissen und Austauschmöglichkeiten zur digitalen Lehre: über neue Best Practices (z.B. der kollaborativen Textbearbeitung), über Tools und Lernplattformen, über die notwendige Digital Literacy der Studierenden und über die Rolle der Germanistik in der digital vernetzten Gesellschaft.

Wir haben diese acht Punkte als Konsens aus der Konferenz „Während und nach Corona. Digitale Lehre in der Germanistik“ destilliert. Sie richten sich als Empfehlungen an alle in der germanistischen Lehre Tätigen sowie an (hochschul-)politische Entscheidungsträger*innen und sollen die Grundlage zukünftiger Diskussionen um Strukturen, Bedingungen und Finanzierungsmodelle der Lehre in der Germanistik werden (das betrifft Workloads, Kontaktzeiten, Ausstattung etc.).

Auf der Webseite der Konferenz finden Sie zeitnah auch die Vorträge und Chatverläufe der Konferenz, die viele dieser Punkte konkretisieren. Damit soll auch der Auftakt für weitere Diskussionen in der germanistischen Fachcommunity gemacht werden, die uns helfen werden, mittel- und langfristig weitere Modelle einer besseren Lehrpraxis zu etablieren.

Das Konsenspapier kann unter digitale-lehre-germanistik.de/konsenspapier unterzeichnet werden.

Verschiebung der DHd2021

dhd-blog - Mo, 08/31/2020 - 10:40

Angesichts der durch die COVID-19-Pandemie bedingten gesundheitlichen Risiken und planerischen Unsicherheiten haben sich der Verband »Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.« (DHd), die lokalen Organisator*innen an der Universität Potsdam und der Fachhochschule Potsdam sowie das vom Verband eingesetzte Programmkomitee – nach intensiver Diskussion und mit großem Bedauern – dafür entschieden, die ursprünglich für den Zeitraum 15. bis 19. März 2021 geplante Tagung DHd2021, die 8. Jahrestagung des DHd-Verbandes, sowie den entsprechenden Call for Papers, um ein Jahr auf einen Termin im März 2022 zu verschieben.

Wir bitten um Verständnis für diese keinesweg leichtfertig getroffene Entscheidung.  

Updates zur Zeitplanung für die Tagung sowie zur Einreichungsfrist für den Call for Papers erfolgen spätestens bis November 2020.

 

Warum wird die DHd2021 verschoben?

Derzeit gibt es aus Sicht des Verbandes und der lokalen Organisator*innen leider kein wissenschaftlich belastbares und verantwortbares Szenario, nach dem die Durchführung einer Großveranstaltung vom Format einer DHd-Jahrestagung im März 2021 – und damit mitten im Zyklus der jährlichen Infektionswellen (›Grippesaison‹) – auf eine auch nur annähernd gewohnte Weise wahrscheinlich erscheint. Zugleich sind wir der festen Überzeugung, dass ein wesentliches Element der DHd-Jahrestagungen in der sozialen Zusammenkunft der DH-Community besteht. Eine reine Virtualisierung der Jahrestagung wollen wir aus diesem Grund nach Möglichkeit vermeiden. 

 

Warum wird die DHd2021 bereits jetzt verschoben?

Eine DHd-Konferenz hat – sowohl auf Seite der Organisator*innen als auch auf Seite der Teilnehmer*innen – einen langen Vorlauf. Auf der einen Seite und mit Blick auf den laufenden Call for Papers wollen wir allen an der DHd2021 Interessierten Planungssicherheit geben, zumal in einer Zeit, in der z.B. aufgrund von fehlender Kinderbetreuung und/oder von anstehenden Urlaubswochen Zeitmanagement entscheidend sein kann. Auf der anderen Seite kann durch eine rechtzeitige Verschiebung verhindert werden, dass der Verband und die lokalen Organisator*innen nicht revidierbare Zahlungsverpflichtungen eingehen und damit etwa durch eine kurzfristige Absage finanziellen Schaden erleiden.

Der Verband und die lokalen Organisator*innen stellen sich gern den Diskussionen und Fragen der deutschsprachigen DH-Community.  

Bleibt gesund – und auf bald!

 

Workshop „Theorytellings“: Wissenschaftsnarrative in den Digital Humanities (8.-9.Oktober 2020, Leipzig)

dhd-blog - Do, 08/27/2020 - 07:34

Das Forum für Digital Humanities Leipzig (FDHL) und die AG Digital Humanities Theorie laden zum gemeinsamen Workshop „Theorytellings“: Wissenschaftsnarrative in den Digital Humanities am 8. und 9. Oktober 2020 in Leipzig ein.

Die Rede vom „Ende der Theorie“ (Anderson 2008) und von einer „Theoriemüdigkeit” (Grizelj/Jahraus 2011) in den Geisteswissenschaften prägen seit einigen Jahren das Bild einer posttheoretischen Wende. Auch in den Digital Humanities wird die Hinwendung zu methodischen und praktischen Fragestellungen oftmals mit einer posttheoretischen Stimmungslage assoziiert. Zudem scheinen Slogans, wie „more hack, less yack“, die Erzählung von einem defizitären Status der Theorie in den Digital Humanities zu befördern.

Der vom Forum für Digital Humanities Leipzig (FDHL) sowie der AG Digital Humanities Theorie veranstaltete Workshop nimmt die Erzählung vom Ende der Theorie sowie der Theorielosigkeit nun zum Anlass, alternative „Theorytellings“ in den Digital Humanities zu erproben. So widmet der Workshop sich der Frage, wie die Forschungslandschaft der Digital Humanities erzählt werden könnte, wenn wir sie als eine Erzählung über Theoriebildung begreifen würden. Mit dem Workshop wollen wir ein Forum bieten, um gemeinsam sowohl über das aktuelle Theorieverständnis der Digital Humanities nachzudenken als auch mögliche Counternarrative zu diskutieren.

Weitere Informationen zum Workshop sowie zur Anmeldung:  https://fdhl.info/theorytellings/

Programm

8. Oktober 2020

18:00 – 18:30 Uhr   
Einführung in den Workshop

18:30 – 20:00 Uhr   
Vortrag Sybille Krämer: ‚Wider die Tiefenrhetorik‘: Über die Kulturtechnik der Verflachung, diagrammatische Maschinen und das ‚Deep Learning‘

ab 20:30 Uhr           
Abendessen

9. Oktober 2020

9:00 – 9:10 Uhr        
Kurze Einführung in das weitere Vortragsprogramm

9:10 – 9:45 Uhr        
Manfred Thaller: Können Reaktionäre und Revolutionäre die gleiche Theorie haben?

9:45 – 10:20 Uhr      
Evelyn Gius & Janina Jacke: Sinn und Unsinn von Strukturalismus in den DH. Betrachtungen zu Theorie und Methode in der digitalen Literaturwissenschaft

10:20 – 10:30 Uhr       
Pause

10:30 – 11:05 Uhr    
Henning Schmidgen: Vom Archiv zum Computer. Foucault und die Digitalen Humanwissenschaften

11:05 – 11:40 Uhr    
Ramona Roller: Warum ist Luther protestantisch geworden? – Erklärungsnarrative mit statistischen Modellen entwickeln und zur Theoriebildung nutzen

11:40 – 12:00 Uhr    
Pause

12:00 – 13:00 Uhr
Abschlussdiskussion

Organisationsteam

Manuel Burghardt (Universität Leipzig)
Jonathan D. Geiger (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz)
Rabea Kleymann (Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung)
Aaron Sabellek (FDHL)
Ulrich Johannes Schneider (Universitätsbibliothek Leipzig)
Mareike Schumacher (Universität Hamburg)

Expert*innen-Konsultation: Das Online-Forschungswerkzeug 4D-Browser

dhd-blog - Di, 08/25/2020 - 15:02

Expertise von DH-Expert*innen gesucht!

Wir, die Nachwuchsforschungsgruppe HistStadt4D, haben ein Online-Forschungswerkzeug zur Erforschung historischer Fotografien in einem 4D-Stadtmodell entwickelt. Der 4D-Browser soll Kunst- bzw. Architekturhistoriker*innen, Historiker*innen sowie weitere Interessierte bei der Forschung unterstützen.

Um den 4D-Browser optimal an Ihre Bedürfnisse anpassen zu können, führen wir eine Expert*innen-Konsultation durch.

Es ist uns wichtig Ihre Einschätzung zum 4D-Browser zu erfahren und das Tool darauf aufbauend weiterzuentwickeln. Selbstverständlich erfolgt die Auswertung anonymisiert.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich Zeit nehmen die Konsultation zu beantworten.
Inhalt: Video mit Audiokommentar (5 Minuten) und ein Fragebogen (ca. 15 Minuten)
Hardware-Voraussetzung: PC, Smartphone oder Tablet mit Internetzugang; Lautsprecher/Kopfhörer o.Ä. für Audio

Unter folgendem Link gelangen Sie zur Konsultation:
https://bildungsportal.sachsen.de/umfragen/limesurvey/index.php/213246?lang=de

Mit Ihrer Teilnahme tragen Sie dazu bei, innovative Methoden der Digital Humanities und insbesondere der kunsthistorischen Forschung weiterzuentwickeln.

Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihr Interesse und Ihren Beitrag zu unserer Studie!

Dr. Heike Messemer im Namen von HistStadt4D
Universität Würzburg und TU Dresden
http://urbanhistory4d.org

Stellenangebot: Referent*in für Forschungsdatenmanagement und Open Access (m/w/d, 2 Jahre, E 13 TV-L HU)

dhd-blog - Do, 08/20/2020 - 11:06

Für die Planung und Koordination der gemeinsamen wissenschaftlichen Infrastrukturen im Verbund sucht die Berlin University Alliance eine*n

Referent*in für Forschungsdatenmanagement und Open Access (m/w/d) Aufgabenbeschreibung:
  • Planung, Koordination und Abstimmung von Maßnahmen in den Bereichen Forschungsdatenmanagement und Open Access, insbesondere in Bezug auf Open Publications, Open Data, Labordatenhaltung, Sammlungen und Dienste in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen
  • Unterstützung bei der Koordination des Handlungsfeldes „Gemeinsame wissenschaftliche Infrastrukturen“ des Verbundes
  • Enge Zusammenarbeit mit der Task Force Forschungsdaten und Open Access, den entsprechenden Infrastrukturen der Verbundpartnerinnen, dem Prozessmanagement sowie dem Objective 3
  • Unterstützung bei der Definition und Umsetzung von Maßnahmen zum Aufbau wissenschaftlicher Communities mit Bezug zu diesen Infrastrukturen; fachliche Beratung dieser Communities
  • Entwicklung und Implementierung passgenauer Förderstrategien entlang den Zielen des Verbundes
  • Koordination zur Einwerbung von Drittmitteln im Bereich Forschungsdatenmanagement und Open Access
Erwartete Qualifikationen:
  • Abgeschlossenes wiss. Hochschulstudium in Informatik, Computerlinguistik, Digital Humanities oder verwandten Studienrichtungen oder gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen, Promotion erwünscht
  • Erfahrung in wissenschaftlicher Arbeit im Bereich Forschungsdatenmanagement und Open Access und deren Teilgebieten
  • Erfahrungen in der Konzeption von Forschungsdatenplattformen, Kenntnisse relevanter Architekturen, Technologien und Systeme
  • Erfahrung in der Zusammenarbeit mit interdisziplinären Teams
  • Erfahrungen im Prozess- und Projektmanagement
  • Fundierte EDV-Kenntnisse, insb. Programmierkenntnisse und sicherer Umgang mit Entwicklungswerkzeugen (z. B. Python, Java, HTML/CSS, JavaS.cript, JSON etc.)
  • Hervorragende Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Erfahrung in der Realisierung von Webanwendungen und Kenntnisse aktueller Frameworks
  • Hervorragende Organisations-, Moderations- und Kommunikationsfähigkeit
  • Erfahrung in der eigenen Einwerbung von Drittmitteln und/oder Beantragung bzw. Durchführung wissenschaftlicher Projekte mit mehreren Projektpartnern
Erwünscht sind
  • ausgeprägte Fähigkeit zu analytischem und vernetztem Denken, Engagement zur strategischen Weiterentwicklung des übertragenen Aufgabenbereichs, ziel- und serviceorientierte Arbeitsweise; Einsatzbereitschaft sowie Kooperations- und Teamfähigkeit
Hinweise zur Bewerbung:

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit aussagefähigen Unterlagen (inkl. Anschreiben, Lebenslauf und relevante Zeugnisse) unter Angabe der Kennziffer bis zum 20.08.2020 im Format PDF (als ein Dokument) per E-Mail an: doerte.starke@uv.hu-berlin.de

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Dr. Iris Cseke, E-Mail: iris.cseke@hu-berlin.de, Tel.: +49 (0)30 2093-20073 gern zur Verfügung.

Die Berlin University Alliance bietet ein spannendes Arbeitsumfeld, das sich auch strukturell weiterentwickeln wird. Zur Bündelung der Verbundprojekte und zur Stärkung der Sichtbarkeit ist die Gründung einer gemeinsamen Einrichtung als Plattform für die Verbundpartnerinnen geplant. Es ist beabsichtigt, das Arbeitsverhältnis dann an die gemeinsame Einrichtung zu überführen. Zur Wahrung der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern sind Bewerbungen von Frauen mit der jeweiligen Qualifikation ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Die Berlin University Alliance schätzt die Vielfalt Ihrer Mitglieder und verfolgt die Ziele der Chancengleichheit. Aus Kostengründen werden die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt. Bitte reichen Sie nur Kopien ein. Mit der Abgabe einer Onlinebewerbung geben Sie als Bewerber*in Ihr Einverständnis, dass Ihre Daten elektronisch verarbeitet und gespeichert werden. Wir weisen darauf hin, dass bei ungeschützter Übersendung Ihrer Bewerbung auf elektronischem Wege keine Gewähr für die Sicherheit übermittelter persönlicher Daten übernommen werden kann. Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer Daten gem. DSGVO finden Sie auf den Webseiten der Personalabteilung. Vorstellungskosten können leider nicht übernommen werden.
Die maßgebliche Ausschreibung finden Sie im Stellenanzeiger der Humboldt-Universität zu Berlin. Das Arbeitsverhältnis wird für die angegebene Stelle mit der Humboldt-Universität zu Berlin geschlossen.

Weitere Informationen:
  • https://www.fu-berlin.de/universitaet/beruf-karriere/jobs/
  • https://www.personalabteilung.tu-berlin.de/menue/jobs/stellenausschreibungen/
  • https://www.charite.de/karriere/stellenboerse/
Fakten
  • ID: 82597
  • Standort: Berlin (Berlin, Deutschland)
  • Kategorie: Graduierten-Stelle
  • Dauer: befristet auf 2 Jahre
  • Stellenumfang: Vollzeit
  • Beginn frühestens: Frühestmöglich
  • Vergütung: E 13 TV-L HU
  • Aufgabengebiet: Informatik
  • Studienrichtung: Informatik
  • Arbeitssprache: Deutsch
  • Sprachenkenntnisse: Englisch (verhandlungssicher)
Berlin University Alliance

Die Berlin University Alliance ist der gemeinsame Verbund der drei Berliner Universitäten Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin sowie der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Die vier Partnerinnen haben sich zusammengeschlossen, um den Wissenschaftsstandort Berlin zu einem gemeinsamen Forschungsraum weiter zu entwickeln, der zur internationalen Spitze zählt. Im Zentrum der Zusammenarbeit stehen dabei die gemeinsame Erforschung großer gesellschaftlicher Herausforderungen, die Stärkung des Austausches mit der Gesellschaft, die Nachwuchsförderung, Fragen der Qualität und Wertigkeit von Forschung sowie übergreifende Vorhaben in den Bereichen Forschungsinfrastruktur, Lehre, Diversität, Chancengerechtigkeit und Internationalisierung. Gemeinsam forschen, lehren, lernen und arbeiten rund 1.700 Professuren, 100.000 Studierende, 12.000 Promovierende und 26.000 Beschäftigte in der Berlin University Alliance.
Mit ihrem Antrag „Crossing Boundaries toward an Integrated Research Environment“ ist die Berlin University Alliance erfolgreich in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder.

Die Berlin University Alliance hat sich zum Ziel gesetzt, wissenschaftliche Infrastrukturen als Grundvoraussetzung für exzellente Forschung zu fördern. Dazu werden die Aktivitäten auf diesem Gebiet gebündelt und der gemeinsame Zugang zu und die Nutzung von z. B. Großgeräten, Sammlungen oder Forschungsdaten vereinfacht.
Diese gemeinsame Basis soll Wissenschaftler*innen bei der Durchführung ihrer Forschung unterstützen und die zukünftige Planung wissenschaftlicher Infrastrukturen im Raum Berlin erleichtern. Dadurch können wissenschaftlicher Mehrwert und wirtschaftliche Synergien geschaffen sowie die Attraktivität des Wissenschaftsstandortes Berlin für Forschende, Lehrende und Studierende gesteigert werden.

Verlängerung des Call for Papers „Sprache und Wissen hin und zurück – iterative Annotation als linguistische Forschungsmethode“

dhd-blog - Di, 08/18/2020 - 08:50

Aufgrund der Kurzfristigkeit der Tagung und der Sommerferienzeit verlängern wir den Call for Papers für die digitale Tagung „Sprache und Wissen hin und zurück – iterative Annotation als linguistische Forschungsmethode“  bis zum 7. September. Die Tagung findet vom 30. September (gegen Mittag) bis zum 02. Oktober (gegen Mittag) im Rahmen der Graduiertenplattform des Forschungsnetzwerks Sprache und Wissen statt.

Wir freuen uns über kurze Abstracts bzw. Vorschläge für Beiträge – an folgende Mail-Adressen:

michael.bender@tu-darmstadt.de

katharina.jacob@gs.uni-heidelberg.de

Unter dem folgenden Link ist der ausführliche Call for Papers zu finden:

https://dislab.hypotheses.org/4204  

Wir planen derzeit mit 30-Minuten-Vorträgen plus 15 Minuten Diskussionszeit, sind aber auch für andere Formate offen.

Dr. Michael Bender (TU Darmstadt) und Dr. Katharina Jacob (Universität Heidelberg)

Stellenangebot: Mitarbeiter*in (m/w/d) im Forschungsdatenmanagemen (50%, 13 TV-L, 12.2025, Kiel)

dhd-blog - Di, 08/18/2020 - 08:29

Die Universitätsbibliothek der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Mitarbeiter*in (m/w/d) im Forschungsdatenmanagement für die Geisteswissenschaften

zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2025. Die wöchentliche Arbeitszeit entspricht der Hälfte (50%) einer Vollbeschäftigung (zz. 19,35 Std). Die Eingruppierung erfolgt bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist eine forschungsstarke Volluniversität in der nördlichsten Großstadt Deutschlands direkt an der Ostsee. Mit ihren Forschungsschwerpunkten Kiel Marine Science, Kiel Life Science, Societal and Cultural Change und Kiel Nano Surface & Interface Science werden große, gesellschaftlich relevante Themen interdisziplinär behandelt. Die Universitätsbibliothek (UB) Kiel sorgt als zentrale Einrichtung der CAU für die bedarfsgerechte Literatur- und Informationsversorgung für Forschung und Lehre auf dem gesamten Campus mit rund 3.400 Universitätsbeschäftigten und 26.500 Studierenden. Zur Weiterentwicklung bestehender Angebote und zum Aufbau neuer Dienste engagiert sich die UB Kiel in Kooperationsprojekten mit zahlreichen, verschiedenen Partnern. Im Kompetenzteam Forschungsdatenmanagement arbeiten Sie zusammen mit anderen Mitarbeiter*innen aus der UB Kiel und dem Rechenzentrum.

Ihre Aufgaben:
  • Beratung und Unterstützung von geisteswissenschaftlich Forschenden in den verschiedenen Phasen des Forschungsdatenmanagements (FDM)
  • Mitarbeit bei der konzeptionellen Weiterentwicklung und Implementierung von Services zum FDM
  • Entwicklung und Durchführung von Workshops und Schulungen zum Thema FDM
  • Mitwirkung an der Konzeption, Beantragung und Durchführung von inter-/nationalen Forschungs- und Drittmittelprojekten
Ihre Qualifikation:
  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Äquivalent) in einem philologischen Fach sowie einschlägige Fachkenntnisse und eigene praktische Erfahrungen in der Editionsphilologie
  • gute Kenntnisse im Bereich Digitale Edition und Datenmodellierung in TEI-XML
  • gute Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit geisteswissenschaftlichen Forschungsdaten
  • gute Kenntnis informatischer Lösungen in den Digital Humanities
  • Kenntnisse und Erfahrungen in hochschulspezifischer Kommunikation
  • hohe IT-Affinität
  • ausgeprägte Fähigkeit zum eigenständigen konzeptionellen Denken und Arbeiten, ausgeprägte Servicementalität, Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie eine systematische, effiziente und zielorientierte Arbeitsweise
Wünschenswert:
  • Projektmanagementkenntnisse und -erfahrungen
  • praktische Erfahrungen mit einschlägigen Softwarewerkzeugen (bspw. Transkribus, Oxygen-XML-Editor, TextGrid, etc.)
  • Kenntnisse inter-/nationaler Forschungsdateninfrastrukturen
  • Erfahrungen in der Didaktisierung und Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte
Unser Angebot:
  • eine Anstellung gemäß Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder mit seinen umfangreichen Leistungen und flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeiten
  • eine abwechslungsreiche, eigenverantwortliche und vielfältige Tätigkeit in einem engagierten, innovativen Umfeld und der Möglichkeit, Entwicklungen mitzugestalten
  • Integration in ein nettes Team, das Sie auch bei der Einarbeitung unterstützt
  • die Möglichkeit zur beruflichen Fort- und Weiterbildung
  • ein universitäres Umfeld mit lebendiger, internationaler Atmosphäre, zahlreichen Veranstaltungen sowie Sportangeboten
  • die Arbeit an einer Hochschule, die seit 2002 das Qualitätssiegel „audit
    familiengerechte Hochschule“ trägt
  • einen einzigartigen Dienstort in einer kulturell lebendigen Stadt am Meer und eine abwechslungsreiche, grüne Landschaft, die eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten bietet.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie für diese wichtige Aufgabe und unser Team gewinnen könnten.

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerber*innen bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Landesregierung ist bestrebt, ein Gleichgewicht zwischen weiblichen und männlichen Beschäftigten in der Landesverwaltung zu erreichen. Sie bittet deshalb geeignete Frauen sich zu bewerben und weist darauf hin, dass Frauen bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt werden.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben.

Aussagekräftige Bewerbungen werden bis zum 26.08.2020 in einer PDF-Datei elektronisch erbeten an:

  • Dr. Kerstin Helmkamp
  • Direktorin der Universitätsbibliothek Kiel
  • Universitätsbibliothek Kiel
  • Leibnizstr. 9
  • 24118 Kiel Email: sekretariat@ub.uni-kiel.de

Rückfragen richten Sie bitte gerne zunächst per Mail an Herrn Andreas Christ (christ@ub.uni-kiel.de), um einen Telefontermin zu vereinbaren.

Auf die Vorlage von Lichtbildern / Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

Link zur originellen Ausschreibung (PDF).

Stellenangebot: Mitarbeiterin*in (m/w/d) für die Entwicklung von Weiterbildungskonzepten (50%, 13 TV-L, 12.2025, Kiel)

dhd-blog - Di, 08/18/2020 - 08:15

Die Universitätsbibliothek der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n

Mitarbeiterin*in (m/w/d) für die Entwicklung und Implementierung von Schulungs- und Weiterbildungskonzepten im Bereich Forschungsdatenmanagement für die Geisteswissenschaften

zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2025. Die wöchentliche Arbeitszeit entspricht der Hälfte (50%) einer Vollbeschäftigung (zz. 19,35 Std). Die Eingruppierung erfolgt bei Vorliegen der tarifrechtlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ist eine forschungsstarke Volluniversität in der nördlichsten Großstadt Deutschlands direkt an der Ostsee. Mit ihren Forschungsschwerpunkten Kiel Marine Science, Kiel Life Science, Societal and Cultural Change und Kiel Nano Surface & Interface Science werden große, gesellschaftlich relevante Themen interdisziplinär behandelt. Die Universitätsbibliothek (UB) Kiel sorgt als zentrale Einrichtung der CAU für die bedarfsgerechte Literatur- und Informationsversorgung für Forschung und Lehre auf dem gesamten Campus mit rund 3.400 Universitätsbeschäftigten und 26.500 Studierenden. Zur Weiterentwicklung bestehender Angebote und zum Aufbau neuer Dienste engagiert sich die UB Kiel in Kooperationsprojekten mit zahlreichen, verschiedenen Partnern. Im Kompetenzteam Forschungsdatenmanagement arbeiten Sie zusammen mit anderen Mitarbeiter*innen aus der UB Kiel und dem Rechenzentrum.

Ihre Aufgaben:
  • Gemeinsam mit Lehrenden in den Geisteswissenschaften, mit Bereichen der Qualitätsentwicklung, der wissenschaftlichen Weiterbildung und des e-Learning:
  • erarbeiten Sie Schulungskonzepte für die curriculare Lehre zur Vermittlung von Basiswissen über den Umgang mit Forschungsdaten und Digital Literacy in den Geisteswissenschaften.
  • begleiten Sie die Lehrenden inhaltlich-didaktisch bei der Integration des fachgerechten Umgangs mit Forschungsdaten in das grundlegende Curriculum.
  • erarbeiten und implementieren Sie Weiterbildungskonzepte für technische und administrative
    Angestellte zur Vermittlung von Basiswissen über den Umgang mit Forschungsdaten
  • entwickeln und pflegen Sie ein Netzwerk mit den Lehrenden des grundlegenden Curriculums in den Geisteswissenschaften.
Ihre Qualifikation
  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder Äquivalent) in mindestens einer Geisteswissenschaft, vorzugsweise mit Schwerpunkt in einer Fachdidaktik
  • Erfahrungen in der Konzeption und Umsetzung universitärer Lehrformate
  • fundierte Kenntnisse forschungsbasierter Lehrkonzepte
  • gute Kenntnisse der Methoden und Werkzeuge der Digital Humanities sowie Bereitschaft zur kontinuierlichen Fortbildung und Einarbeitung in neue Themenfelder der Digital Humanities
  • gute Kenntnisse der Hochschuldidaktik
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse einschl. Fachterminologie im Forschungs- und IT-Bereich in Wort und Schrift
    ausgeprägte Fähigkeit zum konzeptionellen Denken und Arbeiten, ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit, systematische, effiziente und zielorientierte Arbeitsweise sowie hohe Innovationsfähigkeit und Dienstleistungsorientierung

Wünschenswert:

  • Interesse an den Methoden und praktischen Vorgehensweisen in verschiedenen Bereichen der Wissenschaft
  • Kenntnisse über den Umgang mit Forschungsdaten
  • Kenntnisse über die offene Publikation von Forschungsdaten (Open Science, FAIR-Data-Prinzipien)
Unser Angebot
  • eine Anstellung gemäß Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder mit seinen umfangreichen Leistungen und flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeiten
  • eine abwechslungsreiche, eigenverantwortliche und vielfältige Tätigkeit in einem engagierten, innovativen Umfeld und der Möglichkeit, Entwicklungen mitzugestalten
  • Integration in ein nettes Team, das Sie auch bei der Einarbeitung unterstützt
  • die Möglichkeit zur beruflichen Fort- und Weiterbildung
  • ein universitäres Umfeld mit lebendiger, internationaler Atmosphäre, zahlreichen Veranstaltungen sowie Sportangeboten
  • die Arbeit an einer Hochschule, die seit 2002 das Qualitätssiegel „audit familiengerechte Hochschule“ trägt
  • einen einzigartigen Dienstort in einer kulturell lebendigen Stadt am Meer und eine abwechslungsreiche, grüne Landschaft, die eine Fülle von Freizeitmöglichkeiten bietet.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie für diese wichtige Aufgabe und unser Team gewinnen könnten.

Die Hochschule setzt sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ein. Daher werden schwerbehinderte Bewerber*innen bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Landesregierung ist bestrebt, ein Gleichgewicht zwischen weiblichen und männlichen Beschäftigten in der Landesverwaltung zu erreichen. Sie bittet deshalb geeignete Frauen sich zu bewerben und weist darauf hin, dass Frauen bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt werden.

Ausdrücklich begrüßen wir es, wenn sich Menschen mit Migrationshintergrund bei uns bewerben. Aussagekräftige Bewerbungen werden bis zum 26.08.2020 in einer PDF-Datei elektronisch erbeten an:

  • Dr. Kerstin Helmkamp
  • Direktorin der Universitätsbibliothek Kiel Universitätsbibliothek Kiel
  • Leibnizstr. 9
  • 24118 Kiel
  • Email: sekretariat@ub.uni-kiel.de

Rückfragen richten Sie bitte gerne zunächst per Mail an Herrn Andreas Christ (christ@ub.uni-kiel), um einen Telefontermin zu vereinbaren.
Auf die Vorlage von Lichtbildern / Bewerbungsfotos verzichten wir ausdrücklich und bitten daher, hiervon abzusehen.

Link zur originellen Ausschreibung (PDF).

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