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CfP »Linked Open Data and Literary Studies« (19./20. November 2024, FU Berlin)

dhd-blog - Do, 06/13/2024 - 16:37

Die internationale Konferenz »Linked Open Data and Literary Studies« bietet Wissenschaftler*innen eine Plattform für den Austausch von Erkenntnissen, Methoden und bewährten Verfahren zur Nutzung von LOD-Technologien in der Literaturwissenschaft.

Immer mehr Institutionen, darunter Archive, Bibliotheken und Universitäten, reichern ihre Datensätze mit Metadaten an und veröffentlichen sie als Linked Open Data (LOD) im semantischen Web. Dieser Trend kommt auch den (digitalen) Geisteswissenschaften, einschließlich der Literaturwissenschaft, zugute und erleichtert die Einbeziehung metadatengestützter Ansätze in diesem Bereich. LOD können die Möglichkeiten zur Erforschung der globalen Dimensionen von Literatur erweitern.

Mögliche Themen der Konferenz:
  • literarische Metadaten und Knowledge Graphs,
  • semantische Annotation literarischer Texte,
  • LOD und unterrepräsentierte literarische Traditionen,
  • Grenzen der Modellierung von Linked Data,
  • LOD-Repositorien,
  • Veröffentlichung und Abfrage von LOD,
  • Visualisierungstechniken für die Erforschung literarischer Metadaten,
  • Data Reconciliation,
  • theoretische Grundlagen von LOD für die Literaturwissenschaft,
  • Fallstudien über den Einsatz von LOD in der literaturwissenschaftlichen Projekten,
  • Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung von Linked Data für die Forschung zu literarischen Gattungen und Epochen,
  • semantische Search & Recommendation Systems,
  • KI-gesteuerte semantische Annotationen.

Bitte senden Sie Ihre Abstracts (200–300 Wörter) und Kurzbiografien an Frank Fischer (fr.fischer@fu-berlin.de) bis zum 24. Juni 2024.

Die Benachrichtigung über die Annahme erfolgt bis zum 8. Juli 2024. Für die Präsentationen ist eine Länge von etwa 20 Minuten geplant, gefolgt von einer 10-minütigen Diskussion.

Die Konferenz wird von der Research Area 5 des Exzellenzclusters 2020 »Temporal Communities« organisiert und findet am 19. und 20. November 2024 an der Freien Universität Berlin statt.

Der ausführliche (englischsprachige) Call for Papers findet sich auf der Homepage des Exzellenzclusters:
https://www.temporal-communities.de/calls/papers/cfp-open-data.html

Wissenschaft auf die Ohren – Workshop zu Formaten und Etablierung von Wissenschaftspodcasts

dhd-blog - Mi, 06/12/2024 - 11:43

18.-19. Juli 2024 an der Fachhochschule Potsdam

Organisation und Konzeption: Dr. Jacqueline Klusik-Eckert, Prof. Dr. Ulrike Wuttke

Podcasts haben sich in den letzten Jahren als dynamisches Medium für die Wissenschaftskommunikation erwiesen. Sie bieten Wissenschaftler*innen, Projekten und Forschungsinstitutionen eine direkte, flexible und persönliche Methode, um komplexe Themen sowohl einem breiten Publikum als auch der eigenen Fachcommunity zugänglich zu machen. Komplexe Informationen werden in etablierten Formaten auf leicht verständliche Weise vermittelt. Die informelle und oft leichtgängigere Sprache der sogenannten Laberpodcasts schafft zudem eine Verbindung zwischen den Zuhörenden und den Sprechenden, die in traditionelleren Medien oft schwer zu erreichen ist. In einer Welt, in der die Zugänglichkeit von Wissenschaft und Forschung immer wichtiger wird, haben Podcasts ein hohes Potenzial für die Demokratisierung von Wissen. Als Open Science-Praktik der Wissenschaftskommunikation tragen sie dazu bei, den Zugang zu Wissen und Wissenschaft zu fördern und die Diskussion über wissenschaftliche Themen auch über akademische Kreise hinauszutragen.

Unser Workshop zielt darauf ab, eine Plattform für den Austausch zwischen aktiven Podcaster*innen und Vertreter*innen wissenschaftlichen Institutionen (Forschungseinrichtungen, Bibliotheken etc.) zu bieten, um Erfahrungen zu teilen, neue Ideen zu entwickeln und Forschung im Bereich Wissenschaftspodcasts zu initiieren. Im Mittelpunkt des Workshops soll interdisziplinäres Community Building rundum Wissenschaftspodcasts im Zeichen des fokussierten Austauschs zu den Schwerpunkten Formate und Etablierung als Medium der Wissenschaftskommunikation stehen. 

Programm 18.07.2024, Donnerstag: Fokus Format 13:00 Uhr Begrüßung 13:30 Uhr Jonathan D. Geiger (Akademie der Wissenschaften und Literatur, Mainz), Lisa Kolodzie, Jascha Schmitz (HU Berlin), Mareike Schumacher (Universität Stuttgart): RaDiHum20 – Erfahrungen eines Community-Podcasts 14:00 Uhr Sharon Hundehege (FH Potsdam): Podcast aus dem Archiv 14:30 Uhr Ulrike Wuttke (FH Potsdam): From Global to Local? Perspektiven und Herausforderungen für eine Podcastreihe im Rahmen eines multimedialen Sammelbands  15:00 Uhr Pause 15:30 Uhr Mareike Schumacher (Universität Stuttgart), Melanie Seltmann (Humboldt-Universität zu Berlin), Ulrike Wuttke (Fachhochschule Potsdam): Potenziale von Podcasts für die Dissemination von Digital Humanities 16:00 Uhr  Kreativsession: Formate für Wissenschaftspodcasts 18:00 Uhr Gemeinsames Pizzaessen 19:00 Uhr  Kamingespräch im Campusgarten mit Tessa Gengnagel (Universität Köln)  19.07.2024, Freitag: Fokus Etablierung als Medium der Wissenschaftskommunikation 9:00 Uhr Start in den Tag 9:15 Uhr

Impulse Infrastrukturen und wissenschaftliche Datenbanken mit

Jakob Reuster (Bayerische Staatsbibliothek München, Fachinformationsdienst Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa): Nachweis von wissenschaftlichen Podcasts mit Osteuropabezug im Forschungsportal osmikon 

Stella Philipp (Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden): Infrastrukturen für Produktion und Nachweis von Wissenschaftspodcasts an der SLUB Dresden 

Jens Kösters, Carolin Eisentraut, Matti Stöhr (TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften: und Universitätsbibliothek): SciPAI: Zur Idee eines KI-gestützten Infrastrukturframeworks für Wissenschaftspodcasts

10:45 Uhr Pause 11:00 Uhr Alexander Winkler (digiS, dem Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin): Podrot? Die Langzeitverfügbarkeit von Podcasts als Herausforderung 11:30 Uhr Jacqueline Klusik-Eckert (HHU Düsseldorf): Der Traum von einer All-in-One-Lösung? 12:00 Uhr  Pause 13:00 Uhr Julia Panzer (Wissenschaft im Dialog): Wissen, was wirkt – Evaluation und Impact wissenschaftlicher Podcasts 13:30 Uhr Schreibsession: Nachhaltiges Wissenschaftspodcasting und die FAIR-Prinzipien 14:30 Uhr Abschied und Schluss

 

Es gibt auch einige Plätze für Teilnehmer*innen ohne eigenen Beitrag. Die Teilnahme ist kostenfrei, aus Kapazitätsgründen ist eine Anmeldung unter wisspod-workshop@listserv.dfn.de jedoch zwingend notwendig.

Die Anmeldedeadline ist der 11.07.2024. Wir benachrichtigen Sie so schnell wie möglich.

 

 

 

Tauche ein in Europas musikalisches Erbe mit dem WebPortal Polifonia

dhd-blog - Mi, 06/12/2024 - 11:38


Polifonia ist ein gerade abgeschlossenes Forschungsprojekt, finanziert aus dem EU Horizon 2020
Programm, das nun seine Forschungsresultate einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellt.
Situiert zwischen Musikinformation- und dokumentation, Musikwissenschaft und neuen
semantischen Web Technologien, bietet das Polifonia Portal einen neuartigen Zugang zum
musikalischen kulturellen Erbe Europas.

Eine Lösung für das Problem zersplitterter Musikinformation

Das musikalische Erbe Europas ist reichhaltig, es umfasst Bibliotheken von Noten,
Musikaufnahmen, Informationen über Musikveranstaltungen, über Komponisten, usw usf.. Vieles
davon ist bereits digitalisiert, und wird auch über das Internet angeboten: aber von
unterschiedlichen Anbietern, in unterschiedlichen Formaten, und mit unterschiedlichen
Zugangsbedingungen. Das Polifonia Portal ermöglicht eine völlig neue Art des Zugangs. Es
vereint Quellen ganz verschiedener Herkunft und ermöglicht es, in die Welt der Musik auf
unterschiedliche Weise einzutauchen. Das Projekt selbst hat bereits große Sammlungen (etwa
von niederländischen Volksliedern oder von französischen Musikbibliotheken) integriert, die nun
mit dem Portal erkundet werden können.


Eine herausragende Rolle für die künstliche Intelligenz

Ebenso wichtig wie das gegenwärtige Portal, sind die Technologien, die benutzt wurden um das
Portal aufzubauen. Diese sind als open source verfügbar, und ermöglichen es in Zukunft sowohl
weitere Sammlungen in das vorhandene Portal ein- und dadurch miteinander zu verbinden, als
auch ähnliche Portale für andere Inhalte zu gestalten.. Die technologische Basis von allem sind
sogenannte Wissensgraphen (knowledge graphs) und deren in Ontologien festgelegte
Wissensorganisationen. Künstliche Intelligenz wurde eingesetzt, um Lücken in der
Musikdokumentation zu schließen. Aber am Ende ist das Wichtigste, einem breiten Publikum
Musik auf neue Weise näher zu bringen, und neugierig darauf zu machen, wie Musik neu
erforscht und erfahren werden kann.

Zufällige Entdeckungen

Das Polifonia Portal, ein Webportal, lädt Nutzer zur Erkundung von fünf spezialisierten
Suchbereichen ein. Diese wurden basierend auf Nutzerstudien ausgewählt, um sowohl eine
effiziente gezielte Suche als auch eine mehr zufällige Erkundung des musikalischen Erbes
möglich zu machen. Automatische Vorschläge von Suchbegriffen (suggestions) und
Filteroptionen (categories) unterstützen die Verfeinerung der Recherche.

Um eine Suche durch verschiedenartige Bestände zu ermöglichen, müssen erst die
Informationen, die diese Bestände beschreiben, miteinander verbunden werden. Basierend auf
dieser aufwändigen Integrationsarbeit enthüllt das Portal dann vorher verborgene Verbindungen
und ermöglicht neuartige Erzählungen über Elemente und Ereignisse in der reichen europäischen
Musiklandschaft. Es bietet den Nutzern eine umfassende und vernetzte Sicht auf unser kulturelles
Erbe. Die Benutzererfahrung des Portals ist so gestaltet, dass sie zufällige Entdeckungen
begünstigt, anstatt bereits vorgegebene Pfade anzubieten.

Erste positive Berichte von Nutzern über solche zufälligen Entdeckungen lesen sich wie: „Das ist
ein wahr gewordener Traum, ich wusste nicht, dass es so ein Tool gibt. Eine Suche nach Punkrock
führte mich zu digitalisierten Comics über Rancid und Punk-Subkulturen”.

Hinter dem Portal steht die Gemeinschaftsarbeit von führenden Europäischen Universitäten,
Forschungsinstitutionen (der Università di Bologna, die Open University, die University of Galway,
die Meertens Instituut-KNAW, das King’s College London und das Centre National de la
Recherche Scientifique) mit Einrichtungen, die über grosse Musiksammlungen verfügen (das
italienische Ministero della Cultura, das französische Conservatoire National des Arts et Metiers,
und das Nederlands Instituut voor Beeld & Geluid). Das Portal basiert auf mehreren Datensätzen,
die von Polifonia-Partnern und darüber hinaus erstellt wurden, nämlich: musoW, MEETUPS,
CHILD, BELLS, MusicBO, ORGANS, FoNN, TUNES und Wikidata.

Zusätzliche von Polifonia entwickelte Tools

Dies ist bei weitem nicht alles, was dieses vierjährige Projekt hervorgebracht hat. Die Forschung
und Entwicklung im Rahmen der Arbeitspakete und der 10 Pilotprojekte umfasste auch die
Veröffentlichung von Open-Source-Software, Datensätzen und Ontologien, wie z. B.: Pitchcontext,
MELODY, Polifonia Knowledge Extractor, Polifonia Corpus Annotation, Sparql Anything, Polifonia
Corpus, CLEF, LHARP, FACETS, Frequently Occuring Patterns, TONALITIES, Roman Chord
Ontology, Music Meta, Jams Ontology, Roman Chord APIs, ChoCo, Polifonia Lexicon und MOZ.
Darüber hinaus wurden haptische Geräte für hörgeschädigte Zuhörer entwickelt und Experimente
mit „Deep Listening“ durchgeführt. Diese Ergebnisse stellen insgesamt den Höhepunkt der
Projektanstrengungen dar und sind als Teil des sogenannten ‘Ecosystem’, Polifonia-Ökosystems,
dokumentiert. Letzteres zielt daruf ab, Forschung und Innovation in den Musikwissenschaften,
den digitalen Geisteswissenschaften insgesamt voranzutreiben und zu einer Bewahrung des
Kulturerbes im digitalen Zeitalter beizutragen.

Weitere Informationen

Web Portal
Hier gelangen Sie zum Web Portal:
https://polifonia.disi.unibo.it/portal/

Ecosystem
Polifonia-Daten, -Tools und
-Dokumentationen sind frei zugänglich und
können hier abgerufen werden:
https://polifonia-project.github.io/ecosystem/

Kontakt
Anfrage zum Webportal:
Marilena Daquino, Senior assistant professor,
Fachbereich Klassische Philologie und
Italianistik. Università di Bologna
<marilena.daquino2[@]unibo.it>
Untersuchung über das Ecosystem:
Enrico Daga, Senior Research Fellow
Fakultät für Wissenschaft, Technologie,
Ingenieurwesen und Mathematik. The Open
University
<enrico.daga[@]open.ac.uk>

Websites & socials
www: polifonia-project.eu
GitHuB: polifonia-project
LinkedIn: polifonia-h2020
X: @PolifoniaH2020
YouTube: @polifoniaplayingthesoundtr4703

Einladung zum Online-Vortrag am 13. Juni von Anna Traurig (Würzburg) im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums

dhd-blog - So, 06/09/2024 - 20:51

Im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums im Sommersemester 2024 unter dem Motto „Perspektiven der Digital Humanities“ hält Anna Traurig (Würzburg) einen Vortrag zu: „William Lovell digital“. Ein Editions- und Buchprojekt.

Im Sommersemester 2024 setzen wir unsere Vortragsreihe im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums wieder fort. Studierende, Mitarbeitende und Fellows des TCDH geben ebenso wie externe Kolleg:innen und Kooperationspartner spannende Einblicke in ihre Arbeit aus ganz unterschiedlichen Feldern der Digital Humanities: der Computational Literary Studies, der digitalen Lexikographie und der digitalen Pragmatik, der digitalen Theaterforschung und der digitalen Edition.

Das Forschungskolloquium findet von 16 bis 18 Uhr (c.t.) via Zoom statt: https://uni-trier.zoom-x.de/j/67058779378?pwd=UFZ4WjBwNWVEaWFLRzh0aWszWkRudz09

Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren!

Wir freuen uns auf Sie!

Belvedere Summer School 2024 – Call for Applications

dhd-blog - Do, 06/06/2024 - 16:49

Das Belvedere Research Center in Wien veranstaltet von 2.-6. September 2024 zum zweiten Mal eine fünftägige Summer School zum Thema „Sammlungsinstitutionen in einer digitalen Welt: Strategien – Methoden – Tools“. Organisiert wird sie in Kooperation mit dem Institute for Digital Culture der University of Leicester, der Universität für Weiterbildung Krems und der Ars Electronica Linz. Die Summer School richtet sich an aktuelle und zukünftige Fachleute aus Sammlungsinstitutionen und GLAMs im deutschsprachigen Raum. Die Bewerbungsfrist läuft aktuell noch bis 17. Juni.

ÜBER DAS PROGRAMM

„Sammlungsinstitutionen in einer digitalen Welt: Strategien – Methoden – Tools“ ist ein fünftägiges Trainingsprogramm, das sich den Themen Digitalisierung, digitales Sammlungsmanagement und Online-Präsenz von digitalisierten Sammlungen widmet, um deren Potenziale und Problemstellungen zu thematisieren. Wie begegnen wir den Herausforderungen und Veränderungen, die sich durch den allseitigen Einzug des Digitalen ergeben? Wie beeinflusst die digitale Transformation traditionelle Strategien von Kulturerbeeinrichtungen? Welche digitalen Kompetenzen müssen entwickelt oder ausgebaut werden?

Im Rahmen des Lehrgangs werden die Teilnehmer*innen geschult, ihre digitalen Ressourcen in den jeweiligen Kultureinrichtungen effektiv zu nutzen und auszubauen. Im Fokus stehen Strategien zur Digitalisierung von kulturhistorisch relevanten Beständen, die Entwicklung userzentrierter Online-Formate und digitales Storytelling, sowie etwaige Einschränkungen durch (bild)rechtliche und finanzielle Aspekte. Es sollen Kenntnisse im Umgang mit Normdaten, Ontologien und Thesauri sowie digitale Vermittlungsstrategien für Sammlungsbestände erworben werden. In intensiven Workshops werden renommierte Expert*innen aus dem GLAM-Bereich mit den Teilnehmer*innen Strategien entwickeln, um allgemeine digitale Kompetenzen aufzubauen und individuelle Problemlösungen zu erarbeiten. Die Summer School bietet den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihr professionelles Netzwerk zu erweitern, digitales Know-how im Kultursektor zu erlangen und innovative sowie nachhaltige Projekte zu entwickeln. Internationale Expert*innen wie Freya Schlingmann (Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin), Ross Parry (University of Leicester), Vince Dziekan (Monash University, Melbourne) u.a. vermitteln praxisbezogenes Wissen über aktuelle Entwicklungen und Trends.

Die Belvedere Summer School basiert auf der Expertise, langjährigen Erfahrung und erfolgreichen Zusammenarbeit der Kooperationspartner*innen. Für die jährliche Konferenz The Art Museum in the Digital Age im Belvedere, organisierte das Institute for Digital Culture einen Expert Roundtable sowie einen öffentlichen Research Observatory Workshop, in denen ein expliziter Wunsch nach Ausbau der „Datenkompetenz für den Kultursektor“ zum Ausdruck kam. Letzten Sommer veranstalteten das Belvedere Research Center und das Zentrum für Bildwissenschaften am Department für Kunst- und Kulturwissenschaften der Universität für Weiterbildung Krems (UWK) gemeinsam ein von der Getty Foundation in Los Angeles gefördertes Sommerinstitut mit dem Titel „Das Museum in einer digitalen Welt: Strategien – Methoden – Tools“. Heuer wird die Ars Electronica zusätzlich einen exklusiven Einblick in digitale Kunstprojekte rund um das diesjährige Festival bieten.

ZIELGRUPPE

Die Ausschreibung richtet sich an aktuelle und zukünftige Fachleute aus Sammlungsinstitutionen und GLAMs im deutschsprachigen Raum. Das Summer School Programm ist gleichermaßen an Forscher*innen, Kurator*innen und Museumsexpert*innen ausgerichtet, die bereits über Kenntnisse im Bereich sammlungsbezogener Digitalisierung verfügen, sowie an solche, die wenig oder keine Vorkenntnisse in diesem Bereich haben und eine entsprechende Aus- und Fortbildung anstreben. Es hat zum Ziel, die Kenntnisse in einer zunehmend digitalen Museumswelt sowohl für kleinere als auch etablierte Institutionen auszubauen und neuen Nachwuchs im Kultursektor anzuleiten. Voraussetzung für die Teilnahme sind sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch (B2) und Englisch (B2).

Die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf 12 begrenzt (maximal eine Person pro Institution).

Die Auswahl der Teilnehmer*innen erfolgt durch eine Jury, die sich aus Vertreter*innen der Partnerinstitutionen zusammensetzt.

KOSTEN

Die Summer School wird vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) gefördert, das sich für Innovation und Wissensaustausch im Kultursektor einsetzt. Reisekosten und Unterkunft der Teilnehmer*innen sind gedeckt. Es werden keine zusätzlichen Teilnahmegebühren erhoben.

BEWERBUNG

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung in deutscher Sprache bis 17. Juni in einer pdf-Datei mit dem Betreff “Belvedere Summer School – 2024” an: summerschool@belvedere.at

Ihre Bewerbungsunterlagen müssen Folgendes enthalten:

vollständige Kontaktinformationen

Lebenslauf (Langfassung)

Kurzbio (max. 600 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Motivationsschreiben (maximal ein bis zwei Seiten). Falls vorhanden, gehen Sie bitte darin auch auf Ihre Berufserfahrung in Kulturinstitutionen ein.

ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

Die Belvedere Summer School ist als Präsenzveranstaltung geplant. Die Teilnehmer*innen sind verpflichtet, alle fünf Tage vor Ort (Belvedere, Wien / Ars Electronica, Linz) zu besuchen. Wir werden rechtzeitig über etwaige Änderungen informieren.

Weitere Informationen unter: www.digitalmuseum.at

Online-Handreichung zur besseren Auffindbarkeit von Objektinformationen aus Museen veröffentlicht

dhd-blog - Mo, 06/03/2024 - 21:06

Die AG Minimaldatensatz – ein Zusammenschluss wichtiger Akteur:innen auf dem Gebiet der Digitalisierung von Kulturgut – hat die erste Vollversion der Minimaldatensatz-Empfehlung für Museen und Sammlungen veröffentlicht. Die Online-Handreichung bietet Museen und Sammlungen einen niedrigschwelligen Zugang zu einschlägigen internationalen Standards für die Erfassung und Publikation von Objektinformationen im Internet an. Die Empfehlung soll das Bewusstsein der Kulturerbeeinrichtungen für Datenqualität schärfen und dabei die FAIR– und CARE-Prinzipien – welche für eine bessere Auffindbarkeit von Objektinformationen im Internet sowie einen ethischen Umgang mit
denselben werben – in der Arbeitsweise von Museen und Sammlungen verankern. Die Empfehlung verfolgt die Vision: Daten aus Museen sind über einzelne Einrichtungen hinaus anschlussfähig, für ein möglichst breites Publikum online auffindbar und soweit ethisch und rechtlich zulässig nachnutzbar. So sollen mehr Menschen die Arbeit der Museen wahrnehmen und in Freizeit, Schule, Arbeit und Forschung davon profitieren.

Die Minimaldatensatz-Empfehlung richtet sich sowohl direkt an Museumsmitarbeitende als auch an Museumsberatungsstellen und Akteur:innen aus Fortbildung und Lehre, die in der Vermittlung von Standards für die Online-Publikation von Objektinformationen tätig sind. Zudem werden explizit Anbieter:innen von Datenbanksoftware adressiert, die die Empfehlung in ihre Softwareangebote einbauen können und so in die Lage versetzt werden sollen, eine an Standards orientierte Online-Veröffentlichung von Objektdaten technisch zu unterstützen.

Anwendungsszenarien für die Minimaldatensatz-Empfehlung sind die Veröffentlichung von Objektinformationen aus Museen in Online-Sammlungen einzelner Einrichtungen, aber auch die Bereitstellung über Kulturportale wie die Deutsche Digitale Bibliothek und Europeana sowie über Datenschnittstellen. Perspektivisch soll die Empfehlung auch die Einbindung von Objektinformationen in den Datenraum Kultur und den Common European Data Space for Cultural Heritage erleichtern.

Dank der Kompatibilität der Minimaldatensatz-Empfehlung mit dem ICOM-CIDOC-Standard LIDO können Museen ihre Objekte strukturiert kontextualisieren und anhand kontrollierter Vokabulare verlässlich und interoperabel beschreiben. Die verbesserte Datenqualität legt schließlich den Grundstein für eine den Zielen und Anforderungen von Museen entsprechende Nachnutzung durch KI-Anwendungen.

Die AG Minimaldatensatz wurde 2022 von den Fachstellen Museum und Mediathek Fotografie/Ton der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) und der AG Digitalisierung der Konferenz der Museumsberatungsstellen in den Ländern (KMBL) sowie digiS Berlin initiiert. Mitglieder der AG sind Mitarbeitende bzw. Vertreter*innen des Instituts für Museumsforschung, der Fachgruppe Dokumentation im Deutschen Museumsbund (DMB), der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland, der digiCULT-Verbund eG, von museum-digital Deutschland e. V., NFDI4Culture, NFDI4Memory, NFDI4Objects, des Museums für Naturkunde Berlin und des Übersee-Museums Bremen.

Die Minimaldatensatz-Empfehlung für Museen und Sammlungen (Version 1.0) ist unter dem Link www.minimaldatensatz.de erreichbar. Sie wird auf folgender Online-Veranstaltung vorgestellt:

Museumsverband Sachsen-Anhalt und Institut für Museumsforschung
Launch der Minimaldatensatz-Empfehlung für Museen und Sammlungen (Version 1.0)
10.06.2024, 16:00–18:00 Uhr

Kontakt
Dr. Elisabeth Böhm, Museumsverband Sachsen-Anhalt
Sybille Greisinger, Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern
Chiara Marchini, Fachstelle Museum DDB, Institut für Museumsforschung
Dr. Domenic Städtler, Institut für Museumsforschung
info@minimaldatensatz.de

Einladung zum Online-Vortrag am 6. Juni von Tinghui Duan (Trier) im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums

dhd-blog - Mo, 06/03/2024 - 19:36

Im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums im Sommersemester 2024 unter dem Motto „Perspektiven der Digital Humanities“ hält Tinghui Duan (Trier) am 6. Juni einen Vortrag zu „Wie der Hase mithilfe von KI das Rennen gewinnen könnte. Einsatzmöglichkeiten von Google Vertex AI bei der Auswertung romantischer Texte.“

Im Sommersemester 2024 setzen wir unsere Vortragsreihe im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums wieder fort. Studierende, Mitarbeitende und Fellows des TCDH geben ebenso wie externe Kolleg:innen und Kooperationspartner spannende Einblicke in ihre Arbeit aus ganz unterschiedlichen Feldern der Digital Humanities: der Computational Literary Studies, der digitalen Lexikographie und der digitalen Pragmatik, der digitalen Theaterforschung und der digitalen Edition.

Das Forschungskolloquium findet von 16 bis 18 Uhr (c.t.) via Zoom statt: https://uni-trier.zoom-x.de/j/67058779378?pwd=UFZ4WjBwNWVEaWFLRzh0aWszWkRudz09

Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren!

Wir freuen uns auf Sie!

 

ediarum.MEETUP – nächste virtuelle Veranstaltung am 10.06.2024

dhd-blog - Fr, 05/31/2024 - 15:35

Liebe ediarum-Community, liebe ediarum-Interessierte, liebe Kolleg:innen!

im Namen des Konsortiums Text+ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und des ediarum-Teams an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) laden wir Sie herzlich zum nächsten virtuellen ediarum.MEETUP mit einem Projektbericht aus Würzburg ein:

am Montag, dem 10. Juni 2024, 11:00 Uhr s.t.

Das Zentrum für Philologie und Digitalität der Universität Würzburg betreut die technischen Aspekte verschiedener digitaler Editionsprojekte. Eine der Grundlagen hierfür stellt das ediarum-Ökosystem dar. Claudia Esch und Yannik Herbst präsentieren den dazu verwendeten Workflow.

Zunächst werden das Portfolio des ZPD und der allgemeine Workflow vorgestellt, bevor spezifische Problemstellungen und Lösungsansätze, die sich in der praktischen Arbeit mit ediarum ergeben, diskutiert werden. Dazu zählt beispielsweise die Frage nach der Versionierung mit eXist-DB und Github sowie die Herausforderungen bezüglich CI/CD.

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/nad-mge-0rq-ufp erreichbar.

***

Weitere Informationen zum Meetup finden Sie auf der ediarum-Website (https://www.ediarum.org/meetups.html).

Das ediarum.MEETUP ist primär für DH-Entwickler:innen gedacht, die sich zu spezifischen ediarum-Entwicklungsfragen austauschen wollen, jedoch sind auch ediarum-Nutzer:innen und Interessierte herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Viele Grüße
Nadine Arndt im Namen der ediarum-Koordination

Stellenangebot: wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) Digital Humanities und Forschungssoftwareentwicklung für Digitale Editionen an der BBAW

dhd-blog - Do, 05/30/2024 - 15:37

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) ist eine Vereinigung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit einer über 300-jährigen Geschichte, die Aufgaben der Gesellschafts- und Politikberatung wahrnimmt und den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördert. Ihr wissenschaftliches Profil ist vor allem geprägt durch langfristig orientierte Grundlagenforschung in den Geistes-und Kulturwissenschaften.

TELOTA – IT/DH ist seit 2001 die Digitalisierungsinitiative und seit 2019 das Digital-Humanities-Referat der BBAW. Seine Aufgabe ist es, Werkzeuge zu entwickeln, mit denen die Forschungsergebnisse der Akademie digital erarbeitet, dokumentiert und präsentiert werden können. Dabei steht der Einsatz nationaler und internationaler Standards aus dem Umfeld der Digital Humanities für die Dokumentation und Nutzung wissenschaftlicher Arbeitsergebnisse im Mittelpunkt. Auf diese Weise können die umfangreichen Wissensbestände der Akademie nachhaltig für die Forschung und die interessierte Öffentlichkeit auf der ganzen Welt nutzbar gemacht werden.

Die Akademie sucht für ihr Referat TELOTA – IT und Digital Humanities zum frühestmöglichen Zeitpunkt einen

wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)

im Bereich Digital Humanities und Forschungssoftwareentwicklung für Digitale Editionen im Umfang von 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit. Die Stelle ist vorerst befristet auf 24 Monate (ggf. teilbar)

Ihre Aufgaben:

  • Entwurf, Entwicklung und Anpassung von zentralen, digitalen Forschungswerkzeugen und -umgebungen der BBAW
  • Entwurf und Entwicklung von Daten- und Programmierschnittstellen (APIs) zur Visualisierung und Vernetzung von Forschungsdaten
  • Weiterentwicklung digitaler Methoden unter Einsatz aktueller Technologien wie Machine Learning oder Knowledge Graphs
  • Dokumentation der Entwicklungsarbeiten
  • Mitarbeit bei der Antragstellung und Berichterstattung von Projektanträgen im Rahmen von regionalen, nationalen und internationalen Forschungsförderungen
  • Präsentation der Arbeits- und Forschungsergebnisse auf einschlägigen Konferenzen und Workshops

Ihr Profil:

  • Einschlägiges abgeschlossenes universitäres Hochschulstudium
  • Nachgewiesene Erfahrungen auf dem Gebiet der Digital Humanities
  • Nachgewiesene Erfahrung in der Entwicklung von Forschungssoftware und Programmierschnittstellen (APIs) mit X-Technologien (XML, XPath, XQuery und XSLT) oder mit einer anderen Programmiersprache (z.B. PHP oder JavaScript)
  • Bereitschaft zur Einarbeitung in neue Technologien und digitale Methoden, z.B. Machine Learning oder Knowledge Based System
  • Wünschenswert sind Erfahrungen im Einsatz und in der Nutzung von KI-Systemen und Machine Learning in den Digital Humanities
  • Wünschenswert sind Erfahrung mit der Frontend-Entwicklung (HTML, CSS, JavaScript)
  • Teamfähigkeit und ausgezeichnete Kommunikations- und Organisationsfähigkeit

Was wir bieten:

  • Eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem engagierten Team an einer lebendigen Forschungseinrichtung
  • Betriebliche Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen
  • Zuschuss zum VBB-Firmenticket
  • 30 Tage Urlaub bei einer Vollzeittätigkeit, zusätzlich 24.12. und 31.12. freigestellt
  • Attraktive Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung im aktiven DigitalHumanities-Umfeld der BBAW
  • Familienfreundliche Arbeitsbedingungen an einem attraktiven Arbeitsplatz in Berlin

Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe E 13 TV-L. Der Dienstort ist Berlin

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist bestrebt, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes und des Frauenförderplanes zu erhöhen, daher sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht; Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt. Weitere Details zum Projekt finden Sie unter www.bbaw.de/bbaw-digital/telota . Ihre Rückfragen können Sie gerne an den Leiter des Referats TELOTA-IT und Digital Humanities, Herrn Alexander Czmiel (czmiel@bbaw.de), richten.

Ihre aussagekräftigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) richten Sie bitte möglichst elektronisch in einer PDF-Datei (max. 5 MB) unter der Kennziffer Telota 01 2024 bis zum 16.06.2024 an die

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Referat Personal und Recht
Ines Hanke
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Bitte laden Sie Ihre Bewerbungsmappe unter folgendem Link hoch:

nubes.bbaw.de/s/deLWF6E7EKMs7St 

Bitte beachten Sie, dass Sie nach dem Upload der Bewerbungsunterlagen zunächst keine separate Bestätigung erhalten und wir erst nach Ende der Bewerbungsfrist zu Ihnen Kontakt aufnehmen werden.

Hier die Stellenausschreibung herunterladen (pdf, 505 KB)  

Jetzt bewerben: Das CRETA-Coaching für Doktorand*innen!

dhd-blog - Do, 05/30/2024 - 09:40

Du arbeitest an einem geisteswissenschaftlichen Dissertationsprojekt und möchtest Methoden aus den Digital Humanities, der Korpus- oder Computerlinguistik verwenden? Du wünschst dir zusätzlichen Austausch mit Expertinnen zum reflektierten und zielgerichteten Einsatz dieser Methoden oder der Interpretation ihrer Ergebnisse? Dann bist du beim CRETA-Coaching genau richtig!

Unser Angebot

  • Beim Kick-Off-Workshop (Donnerstag, 05.09.2024, nachmittags, digital) lernen wir uns kennen, beschäftigen uns mit der Operationalisierung geisteswissenschaftlicher Konzepte und diskutieren eure Forschungsprojekte.

  • Bei der zweitägigen CRETA-Werkstatt (25.09.2024, ca. 14 Uhr bis 26.09.2024 mittags, in Darmstadt) kannst du als Coachee vom Feedback aller Coaches und dem gesamten interdisziplinär aufgestellten CRETA-Verein profitieren. Im Fokus steht der informelle Austausch über konkrete Forschungsvorhaben und Daten in Form von Vorträgen und Diskussionen in Arbeitsgruppen. Neben den Coachees sind auch mehrere Projekte aus dem CRETA-Verein mit ihren Daten und Forschungsfragen vertreten.

  • In einer individuellen Coachingsitzung mit zwei für dich ausgewählten Personen aus unserem Coaching-Team erörtern wir verschiedene Optionen zur Operationalisierung deiner Forschungsfragen. Das Ziel ist, gemeinsam einen konkreten Plan für dein Forschungsvorhaben (weiter) zu entwickeln, mit dem du direkt loslegen kannst.

 

Bewerbung

Du kannst dich bis zum 31. Juli 2024 mit folgenden Unterlagen für das CRETA-Coaching per E-Mail an axel.pichler@ts.uni-stuttgart.de bewerben:

  • Lebenslauf
  • Eine maximal zweiseitige Skizze des Forschungsvorhabens

 

Team

Unser breit aufgestelltes Coaching-Team besteht in diesem Jahr aus:

  • Evelyn Gius, Digital Philology/Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, TU Darmstadt
  • Nora Ketschik, Digital Humanities/Mediävistik, Universität Stuttgart
  • Benjamin Krautter, Literaturwissenschaft/Digital Humanities, Universität Heidelberg
  • Claes Neuefeind, Digital Humanities/Computerlinguistik, Universität zu Köln
  • Janis Pagel, Computerlinguistik/Digital Humanities, Universität zu Köln
  • Axel Pichler, Digitale Literaturwissenschaft/Philosophie, Universität Stuttgart
  • Nils Reiter, Sprachliche Informationsverarbeitung/Digital Humanities, Universität zu Köln
  • Sarah Schulz, Computerlinguistik/professioneller Coach
  • Mareike Schumacher, Digital Humanities, Universität Stuttgart

 

Alle Informationen zum Coaching findest du auf unserer Webseite: https://www.cretaverein.de/coaching/. Bei Fragen kannst du dich gerne per E-Mail bei Axel Pichler melden: axel.pichler@ts.uni-stuttgart.de.

Tagung: Reputation ohne Paywall?

dhd-blog - Fr, 05/24/2024 - 17:22

Am 8. und 9. Oktober 2024 findet an der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt (Standort Stadtmitte) die Tagung „Reputation ohne Paywall? Wissenschaftliches Publizieren im digitalen Wandel“ der AG Digitales Publizieren im Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum statt.

Weitere Informationen, das Programm und eine Anmeldemöglichkeit (bis einschließlich 13. September 2024) finden Sie unter folgendem Link: https://events.gwdg.de/event/761/

Wir freuen uns, Sie in Darmstadt begrüßen zu dürfen!

HERMES-Forschungsstudienprogramm: Deutsche Nationalbibliothek schreibt Studien zur Förderung von Datenkompetenzen aus

dhd-blog - Do, 05/23/2024 - 18:53

Das Verbundprojekt HERMES – Humanities Education in Research, Data, and Methods – befasst sich mit dem Aufbau eines Datenkompetenzzentrums für die Geistes- und Kulturwissenschaften. Ziel ist die Aus- und Weiterbildung von Digitalkompetenzen in der Forschung und in Bibliotheken, Archiven und Museen.

Die Deutsche Nationalbibliothek fördert im Rahmen des HERMES-Forschungsstudienprogramms jährlich bis zu vier Studien zu ihren Sammlungen, um Datenkompetenzen zu stärken und Anforderungen der Forschung an ihre Datenbestände besser nachvollziehen zu können. Für die Studien werden vier Bestände zur Verfügung gestellt:

  • Gesamtbestand der bibliografischen Daten
  • Musikdaten der Deutschen Nationalbibliothek
  • Datenbestand und Korpus der Hochschulschriften
  • Twitterarchiv

Die Studien werden als Forschungsverträge vergeben und sind für einen Zeitraum von drei Monaten ab dem 1. August 2024 ausgelegt. Die Förderung pro Studie umfasst 3.750 € (inkl. USt.) und beinhaltet kein Beschäftigungsverhältnis. Bewerbungsschluss ist der 19. Juni 2024, 11:00 Uhr.

Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie unter: https://www.dnb.de/hermes-fsp

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an: hermes@dnb.de

DHd2025: Vor dem Call for Papers

dhd-blog - Di, 05/14/2024 - 15:18

Traditionellerweise erscheint Mitte Mai der Call for Papers für die nächste DHd-Konferenz. Das werden wir dieses Jahr nicht ganz schaffen, da wir (= Programmkomitee DHd2025 und DHd-Vorstand) die Begutachtungskriterien gerade einer Generalüberholung unterziehen. Wir möchten die geplanten Änderungen in diesem Blog-Post vorstellen und allen Teilen der Community Gelegenheit geben, sich dazu zu äußern. Den hier beschriebenen Stand könnte man als Beta-Version bezeichnen — es ist also noch möglich, Dinge zu ändern.

Im Kern sind es drei Änderungen gegenüber dem DHd2024-Verfahren (zusätzlich zur Abschaffung der Rebuttal-Phase, die die Mitgliederversammlung in Passau beschlossen hat):

  1. Einreichungen für Vorträge werden in inhaltlich definierte Unterkategorien eingeteilt.
  2. Alle Kriterien aller Kategorien und Unterkategorien werden expliziter, präziser und spezifischer formuliert.
  3. Den Punktwerten bei der Begutachtung werden aussagekräftigere textliche Beschreibungen beigefügt.

Im folgenden werden diese Änderungen etwas genauer beschrieben, und unten befindet sich eine Liste von Fragen und Antworten.

Unterkategorien für Vorträge

Wie in den Jahren zuvor können bei der DHd Einreichungen für das Doctoral Consortium, Panels, Poster, Vorträge und Workshops eingereicht werden. Für Vorträge gelten zudem die u.g. Unterkategorien. Wer einen Vortrag einreichen möchte, muss ihn einer dieser Unterkategorien zuordnen. Leitgedanke sollte dabei sein, wo der Fokus der Einreichung liegt. Je nach Unterkategorie werden in den Formulierungen spezifischere Punkte genannt, die aber den gleichen abstrakten Kriterien zugeordnet sind.

  • Tool/Ressource: Im Fokus steht die Vorstellung eines neuen Tools oder einer neuen Ressource. Beispiele dafür sind Webservices, herunterladbare Programme, Apps, Korpora, (digitale) Editionen oder Datensammlungen. Neu “verpackte” Tools/Ressourcen (Wrapper) stellen nur in Ausnahmefällen einen publikationswürdigen Beitrag dar. Zu begutachtende Tools oder Ressourcen müssen den Gutachtenden mindestens in einer Beta-Version zur Verfügung gestellt werden.
  • Theorie/Metareflexion/Positionspapier: Im Fokus steht eine theoretische Überlegung zu den Digital Humanities, eine Reflexion über die Praxis, eine Forderung an die Community, die Herausforderung etablierter Ansichten oder eine Zukunftsvision.
  • Methode: Im Fokus steht die Entwicklung einer neuen Methode oder die Weiterentwicklung einer existierenden zur Lösung eines konkret definierten Problems.
  • Computergestützte Analyse/Interpretation: Im Fokus stehen Erkenntnisse, die mit digitalen/computationellen Methoden gewonnen wurden. Dies sind typischerweise Beiträge, die eine konkrete geisteswissenschaftliche Frage bearbeiten.
  • Offenes Feld: Beiträge, die einen sonstigen Fokus haben. Dieser muss im Beitrag explizit genannt werden.

Hier wären wir für Rückmeldungen dazu dankbar, ob es weitere Unterkategorien braucht — gerne auch mit Verweis auf Beiträge aus der Vergangenheit, die einen Fokus verfolgen, der hier nicht abgedeckt ist.

Kriterien

Es ist nicht ganz leicht, die ausformulierten Kriterien für 9 Ober- und Unterkategorien in einer übersichtlichen Art und Weise darzustellen. Wir haben sie daher in dieser Google-Tabelle aufgeführt.

Hinweise zum Lesen:

  • Ein großer Bildschirm hilft.
  • Man darf in der Tabelle kommentieren (aber es lassen sich nur ganze Zellen kommentieren, und keine einzelnen Wörter — eine Einschränkung der Plattform).
  • In der ersten/linkesten Spalte befinden sich zur Information die Kriterien, wie sie im Conftool für die DHd2024 aufgeführt waren (ohne den erklärenden Text aus der Handreichung).
  • Für Panels, Poster und Workshops werden nicht alle Kriterien verwendet, die auch für die Vorträge gelten. Stattdessen kommen andere, kategorienspezifische Kriterien zum Einsatz, die in der Tabelle etwas weiter unten stehen.
Punktwertungen

Im bisherigen Review-Formular gibt es für die inhaltlichen Kriterien Punktwertungen (0-5), die als “trifft gar nicht zu” bis “trifft völlig zu” beschrieben sind. Die inhaltlichen Punktwertungen werden stärker und expliziter formuliert. In der Tabelle sind sie in der Spalte “Skala” notiert.

Selbstverständlich sind (wie bisher auch schon) alle Gutachter:innen aufgefordert, in ihren Gutachten die Bepunktung zu begründen.

 

∗ ∗ ∗

  Fragen und Antworten In welcher Weise kann ich Rückmeldung geben?

Es gibt vier Kanäle, über die wir Feedback zu diesen Änderungen sammeln:

  • Kommentare unter diesem Post,
  • Kommentare in der Google Tabelle,
  • Postings auf Mastodon, die sich an @DHdKonferenz@fedihum.org richten, und
  • ein Zoom-Call, der am Freitag, 24.05., 14-15 Uhr stattfindet (Link folgt).
Warum überhaupt etwas ändern?

Die Review-Kriterien bestehen seit der ersten DHd und wurden kaum verändert. Dabei sind sie in mehrfacher Hinsicht unzulänglich, was sich etwa auch in der Handreichung ausdrückt: Wichtige Kriterien (z.B. nachhaltige Verfügbarkeit, Reproduzierbarkeit oder methodische Korrektheit) tauchen überhaupt nicht auf, womit es der Fantasie und Erfahrung der Gutachtenden überlassen bleibt, ob sie berücksichtigt werden.
Die Kriterien zu konkretisieren macht ihre Anwendung (hoffentlich) leichter und weniger subjektiv.

Vorträge: Was passiert mit Einreichungen, die falsch zugeordnet wurden?

Für die richtige Zuordnung sind die Einreichenden verantwortlich, und sie haben auch das letzte Wort. Da die Kriterien (innerhalb der Vortrags-Unterkategorien) aber insgesamt kompatibel sind, sollte eine falsche Einsortierung keine schwerwiegenden Konsequenzen haben.

Vorträge: Werden die Kriterien auch genutzt, um Gutachtende zuzuweisen?

Nein, die Zuweisung von Gutachtenden erfolgt wie bisher über die Themen, die diese und die Autor:innen angeben.

Vorträge: Was passiert mit Einreichungen, die mehrere Fokusse ansprechen?

Angesichts der Kürze der Abstracts (1500-2000 Wörter) ist es ohnehin sehr schwer, mehrere Fokusse zu vereinen, ohne oberflächlich zu werden. Autor:innen sollten sich auf den Beitrag konzentrieren, nach der der Beitrag beurteilt werden soll.

Vorträge: Warum denn diese Unterkategorien?

Die Beiträge nach inhaltlichen Beitragskategorien zu sortieren hat drei Vorteile: i) Es erlaubt spezifische und damit konkrete Review-Kriterien zu definieren, die (hoffentlich) leichter anwendbar sind. Das macht das Reviewing zuverlässiger, fairer und weniger subjektiv. ii) Es zwingt die Autor:innen dazu, sich festzulegen, wie der Beitrag gelesen werden soll, und führt damit zu mehr Klarheit in den Beiträgen. iii) Es steckt das Feld möglicher Beiträge etwas klarer ab, und macht es schwerer, eine Projektvorstellung “reinzuschmuggeln”. Es gibt womöglich auch Hinweise darauf, was man einreichen könnte.

Und was ist mit dem open-peer-review-Verfahren?

Die Frage der Anonymität von Gutachtenden und/oder Autor:innen ist von diesen Änderungen nicht betroffen. Es bleibt also bei dem Verfahren, das die Mitgliederversammlung im Jahr 2023 beschlossen hat.

Ist der Plural von Fokus wirklich Fokusse?

Ja, sagt der Duden

 

Einladung zum Online-Vortrag am 16.05.2024 von Giovanni Mischí (Bozen) und Dr. Thomas Burch (Trier) im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums

dhd-blog - Mo, 05/13/2024 - 15:15

Im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums im Sommersemester 2024 unter dem Motto „Perspektiven der Digital Humanities“ halten Giovanni Mischí (Bozen) und Dr. Thomas Burch (Trier) am 16.05.2024 einen Vortrag zu „Digitale Schätze der Vielfalt: Die Rolle von Online-Wörterbüchern für Minderheitensprachen am Beispiel des neuen Online-Wörterbuchs Ladinisch-Deutsch / Deutsch-Ladinisch“.

Im Sommersemester 2024 setzen wir unsere Vortragsreihe im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums wieder fort. Studierende, Mitarbeitende und Fellows des TCDH geben ebenso wie externe Kolleg:innen und Kooperationspartner spannende Einblicke in ihre Arbeit aus ganz unterschiedlichen Feldern der Digital Humanities: der Computational Literary Studies, der digitalen Lexikographie und der digitalen Pragmatik, der digitalen Theaterforschung und der digitalen Edition.

Das Forschungskolloquium findet von 16 bis 18 Uhr (c.t.) via Zoom statt: https://uni-trier.zoom-x.de/j/67058779378?pwd=UFZ4WjBwNWVEaWFLRzh0aWszWkRudz09

Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren!

RIDE 17 – FAIRe Editionen (pt. 2)

dhd-blog - Mo, 05/13/2024 - 12:53

Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass der zweite Teil des zweiten gemeinsamen RIDE Bandes von Text+ und dem Institut für Dokumentologie und Editorik e.V. (IDE) veröffentlicht wurde. In Band 17 von RIDE werden digitale Editionen rezensiert, u. a. in Hinblick auf die Anwendung der FAIR Data Principles (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable). Innerhalb der Text+-Task Area Editionen und dort insbesondere in der sog. Measure „Standardisierung“ beschäftigen sich die Projektbeteiligten sehr intensiv mit Fragen der Anwendbarkeit der FAIR-Prinzipien im Bereich digitale Editionen: Was bedeutet FAIRness in diesem Kontext? Sind die FAIR-Prinzipien überhaupt sinnhaft auf digitale Editionsprojekte anwendbar? Und wie FAIR wären dann unsere Editionen? Rezensionen können für die Klärung dieser Fragen einen wichtigen Beitrag leisten.

Drei Rezensionen zu digitalen Editionen vervollständigen nun Band 17, der im rolling release-Verfahren erschien:

Bereits im Mai 2023 erschienen die beiden ersten Beiträge des Bandes:

Enjoy the (FAIR) RIDE!

Das Herausgeberinnenteam

Tessa Gengnagel, Frederike Neuber und Daniela Schulz

European Cultural Memory in its Digitalization – Inventing Cultural Memory in the 21st Century? – CfP

dhd-blog - Fr, 05/10/2024 - 18:23

International conference

Date: 6.-7.11.2024

Location: University of Graz, Austria

Abstracts: 31.4.2024 extended to 19.5.2024

Organizer(s): Field of Excellence – Dimensions of Europe

The concept of cultural heritage has been in circulation for decades (e.g. UNESCO convention 1972) if not centuries (e.g. discussion on repatriation of artworks at the Congress of Vienna, 1815), in scientific, cultural and policy contexts. The extensive digitization of collections in archives, museums, and libraries, as well as the digital dissemination and mediation of cultural artefacts has also been framed as supporting the process of Europeanization. For instance, the mission of Europeana documents this interest in creating a European cultural identity (Capurro 2023). The very idea of a European heritage is embedded with the vision and policies of the European Union, fostering a shared European identity and memory on the grounds of a common culture and history as well as the rejection of the violent experiences of the 20th century (Radonic 2023).

The conference “European Cultural Memory in its Digitalization” focuses on the intersection of cultural heritage, digital transformation and Europeanisation processes, also responding to the recent dynamic trends in Artificial Intelligence. It aims to question and problematize dimensions of cultural heritage from the European past in the context of contemporary social, cultural and technological transformations. It thus takes into account both the transformative (technological) and representational (discursive) potentials of digitalization of cultural heritage.

This conference will discuss the European and national cultural and research policy strategies in the context of cultural heritage and its digital transformation in general and through the lens of specific projects engaging in this process. Furthermore, recent collaborations between digital humanities and cultural heritage organizations and researchers will be discussed. By contextualizing heritage in the European digital society agenda, general digital transformation processes, datafication and artificial intelligence developments, we will drive forward current debates in Digital Humanities and Memory Studies.

The aim of the conference is to bring together researchers and scholars from various disciplines and reflect on the state of research in the field, opening up fresh discussions and dialogue.

We invite you to submit contributions, in particular on the following themes:

  • National/transnational/European policies, identities and the digital cultural heritage field
  • Promises and expectations of digitalization, datafication and artificial intelligence in the context of the cultural heritage of Europe and the Europeanization processes;
  • Research and reflections about relevant actors, institutions, networks and actants in these processes (GLAMs, universities, NGOs, independent initiatives, commons, etc.);
  • Different types of digital cultural heritage (including archaeological, architectural, intangible cultural heritage, moveable cultural relics and museums, ancient books and archives, internet and new media digital artistic and creative content) and their material, infrastructural and discursive dimensions.
  • Transformation of cultural memory in the age of digitalization.

We also encourage contributions that explore other related topics, including social, historical, cultural, technological, political, educational, ecological, communicational, organizational, critical, academic and other dimensions at the intersection of European memory studies and digital cultural heritage research.

Concept and organization: Georg Vogeler (ZIM), Gerald Lamprecht (CJS), Dušan Ristić (ZIM), Chiara Zuanni (ZIM)

The organizers are seeking funding, and travel and accommodation expenses will be covered according to available resources. Independent scholars as well as early career researchers will be given priority for financial support.

Please send an abstract (max. 300 words) and a short CV to: office.cjs@uni-graz.at by April 31, 2024 May 19th, 2024.

Feedback on acceptance of the submission will be provided by June 30, 2024.

Conference Webpage

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 27.05.2024: Herausforderung Instagram: multimodal-ephemere Daten (unter)suchen

dhd-blog - Di, 05/07/2024 - 15:20

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 27. Mai 2024, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Konstanze Marx (Universität Greifswald)
über
Herausforderung Instagram: multimodal-ephemere Daten (unter)suchen

***

Als eine der beliebtesten Social-Media-Plattformen rückt Instagram immer mehr in den Fokus von Sprachwissenschaftler:innen. Bislang gibt es jedoch noch keine Standards für Korpora, die multimodale und ephemere Daten enthalten, wie sie für Instagram typisch sind. Gleichzeitig besteht auch bei Studierenden ein großes Interesse an einer wissenschaftlichen Untersuchung der Plattform, weshalb sich die Integration in die akademische Lehre aufdrängt. Datengrundlagen für Untersuchungen im Rahmen von Seminar- und Abschlussarbeiten entstehen häufig nach individueller Absprache. In meinem Vortrag möchte ich an konkreten Daten die Herausforderungen aufzeigen, die mit der Vielgestaltigkeit auf Instagram zusammenhängen und mit der INSTAB-Formel einen Vorschlag unterbreiten, wie Schritt für Schritt eine Datensammlung angelegt werden kann, ohne dass Studierende über Programmierkenntnisse oder besondere technische Voraussetzungen verfügen.

***

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

CfP: Tausend Plattformen: Plattformforschung nach dem Digital Services Act. Jahrestagung des Forschungsschwerpunkts digitale_kultur

dhd-blog - Mo, 05/06/2024 - 11:59

07.-08. November 2024 in Berlin

„Panopticon“, „Plateau“‚ „Plattform“… bedeutungsgeladene Begriffsfiguren sind in der kritischen Medienforschung so allgegenwärtig, wie die ständige Wiederkehr der immer gleichen Phänomene auf die sie bezogen werden. Das bloße Perpetuieren eben solcher Begriffsfiguren läuft jedoch nicht nur Gefahr Gemeinplätze zu produzieren, sondern verkennt auch die Dynamiken der zugrundeliegenden Phänomenbereiche. Dies zumindest dann, wenn diese nicht stetig angesichts ihrer sozialen und politischen Einbettungen samt entsprechender Transformationen neu befragt und mit empirischen Wissen überprüft werden.

So hat der metaphorische Begriff der Plattform, wie er von Tim O’Reilly zu Beginn der 2000er Jahre geprägt wurde, der Öffentlichkeitswirksamkeit von Social Media Unternehmen in die Hände gespielt. Dies nicht zuletzt deswegen, weil er suggeriert, es handele sich um neutrale, flache, an sich eigenschaftslose, egalitäre wie offene Kommunikationsumgebungen. Darüber hinaus kaschiert er ökonomisch oder politisch motivierte Einflussnahmen auf das Kommunikationsgeschehen. Zahlreiche wissenschaftliche sowie zivilgesellschaftliche Perspektivierungen und Forschungsprojekte hatten entsprechend seitdem auf den ideologischen Charakter ebendieser Metaphorik hingewiesen und Plattformen entsprechend in vielfältiger Art und Weise problematisiert.

Mit dem Digital Services Act sind im Februar dieses Jahres nun nicht nur die destruktiven Potenziale ihrer gesellschaftspolitischen Relevanz erstmals umfänglich juridisch anerkannt worden, sondern Plattformen sind nun auch erstmals dazu verpflichtet sich der wissenschaftlichen Forschung zu öffnen.

Wir möchten dies zum Anlass nehmen, uns den Plattformen noch einmal aus den sich nun eröffnenden neuen Perspektiven zuzuwenden. Dazu nehmen wir aktuelle Transformationsdynamiken mit Blick auf Begriffe, methodische Perspektiven der Plattformforschung sowie auch konkrete Phänomenbereiche im Feld der Regulierung, sozialen Praxis und Politisierung von Plattformen in den Fokus der fünften Jahrestagung des FSP digitale_kultur.

Programm

Panel 01. Systematisierend: Platform Research beyond the Hype Circle: Zur Aktualität von Begriffen & Debatten

Begriffe ermöglichen Zugänge zu Phänomenen, sind performativ aber ebenso an der Konstitution von Phänomenen beteiligt. Dabei schwingen in spezifischen ökonomischen, sozialen und politischen Kontext immer auch spezifische Begriffsimplikationen mit. Das Panel zielt darauf ab, aktuelle Begriffe wie z.B. ‚Sicherheit‘, ‚Vertrauen‘ und ‚Transparenz‘. im Plattformkontext vertiefend zu diskutieren und populäre Begriffe der Plattformforschung einer kritischen Relektüre unterziehen.

Panel 02. Problematisierend: Social Engineering – Zur Rekonfiguration sozialer Praxen durch Plattformisierung

Dark Design Patterns, Doomscrolls, Rage farming, User Engagement, Retention Messages, Infinity Reels, Intermittent Reinforcement – der psychopolitische Werkzeugkasten von Social-Media-Plattformen ist vielfältig, wenn es darum geht, Nutzer*innen zu bestimmten Handlungen zu bewegen. Der Fokus dieses Panels soll auf Apps und IoT-Environments liegen, die vergleichbare soziotechnische Steuerungs- und Kontrolltechniken auf soziale Praxen außerhalb der Social Media übertragen. Beispiele können plattformisierete Workplace Sourveillance-, Mobilitätsmanagement-, New-Learning-, eHealth-Systeme oder Augmented-Gaming-Apps sein.

Panel 03. Systematisierend: Verantwortung von Plattformen unter dem DSA: systemische Risiken als effektive Regulierungskategorie?

Das Panel behandelt die Verantwortung großer Plattformen für systemische Risiken unter dem Digital Services Act. Dabei soll beleuchtet werden, ob die neue Kategorie der systemischen Risiken, zu denen bspw. die Beeinflussung der gesellschaftlichen Debatte gehört, dazu beitragen kann, Plattformen für gesellschaftlich relevante Gefährdungen zur Verantwortung zu ziehen und für unabhängige Forschungsprojekte zu öffnen. Ziel ist eine kritische Analyse des Regulierungsansatzes des DSA und der beteiligten und adressierten Akteure.

Panel 04. Problematisierend: Differentielle Gefüge in Bewegung – Zur Politisierung von Plattformen

Neben der juridischen Regulierung von Plattformen sind auch zivilgesellschaftliche Initiativen, Projekte und Praktiken von Relevanz. Im Kontext zivilgesellschaftlicher Politisierungen von Plattformen geht es nicht zuletzt um Problematisierung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entlang intersektionaler Differenzkategorien entlang algorithmisierter Aufmerksamkeitsmärkte. Davon ausgehend fokussiert das Panel auf konkrete Formate, Ästhetiken und Praktiken zivilgesellschaftlicher Gegenstrategien im Kontext Sozialer Medien.

Panel 05. Systematisierend: Method(ologi)en der Plattformforschung

Das Frontend der Plattform ist ein hochgradig technifizierter und interaktiver Sozialraum. Im Forschungsprozess erscheint uns ebendieser nicht als stiriles Forschungsobjekt, sondern jede Beobachterin wird notwendigerweise durch eigene Datenspuren, algorithmische Aufmerksamkeitsmärkte und interaktive Dynamiken aktiv in das Geschehen involviert. Damit gehen besondere method(olog)ische Herausforderungen und Fragen einher. Handelt es sich bei Plattformen um Forschungsfelder‚ Gegenstände‘ der Forschung oder gar ‚Instrumente‘?

Call for Participation:

Unter dem Titel ‚Tausend Plattformen‘ – Plattformforschung nach dem Digital Services Act wollen wir Beiträge u.a. aus Soziologie, Medienwissenschaft und Gender (Media) Studies, Philosophie, Geschichtswissenschaften, Bildungswissenschaft, Artistic Research, Digital Humanities, Informatik, Data Science, Rechtswissenschaften und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu aktuellen Theorien, Methoden und Phänomenen der Plattformforschung, sowie ihren laufenden Veränderungen und zukünftigen Potentialen versammeln.

  • Wir bitten um eine den Panels zugeordnete Ideenskizze im Umfang von ca. 300-500 Wörtern + eine Kurzbio
  • Deadline für Einreichungen ist der 13.05.2024.
  • Eine Rückmeldung erfolgt zeitnah bis zum 31.05.2024.
  • Einreichung der finalen Kurzabstracts für das Tagungsprogramm erbitten wir anschließend bis zum 17.06.2024.

Wir sehen pro Vortrag ca. 20 Min. Vortragszeit und ca. 10 Min. Diskussionszeit vor.

Wir freuen uns auf Beitragsvorschläge via d-k@fernuni-hagen.de

Insofern keine Mittel für die Teilnahme zur Verfügung stehen, kann der FSP die Reisekosten übernehmen.

Digital History studieren an der HU Berlin – Einladung zum Sommerschnuppern 2024

dhd-blog - Fr, 05/03/2024 - 13:17

Am 13. Mai 2024, 18:00 bis 20:00 Uhr, lädt die Professur für Digital History der Humboldt-Universität zu Berlin Studierende, die sich für ein Masterstudium im Bereich der digitalen Geistes- und Geschichtswissenschaften interessieren, herzlich zu einer hybriden Informationsveranstaltung ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der Masterschwerpunkt “Digital History” vorgestellt und ausreichend Gelegenheit zur Beantwortung aller hierzu anfallenden Fragen geboten. Ausführliche Informationen zum “Sommerschnuppern 2024” finden Sie auf dem Blog der Professur. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bis zum 10. Mai 2024 über unser Anmeldeformular zu registrieren. Wir freuen uns darauf, Sie entweder persönlich vor Ort oder online via Zoom begrüßen zu dürfen!

16.05.24: Hybrid-Vortrag von Francesco Beretta zu “Modelling Social and Legal Facts in the Context of the Semantic Data for Humanities and Social Sciences Ontology Ecosystem”

dhd-blog - Do, 05/02/2024 - 15:55

Im Rahmen der Seminarreihe ‚Legal History Meets Digital Humanities‘ am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie findet der Vortrag ‘Modelling Social and Legal Facts in the Context of the Semantic Data for Humanities and Social Sciences Ontology Ecosystem’ im hybriden Format am 16.05.2024 von 15:00 bis 17:00 statt.

In dieser Sitzung diskutieren wir das Thema der möglichen Anwendungen von Wissensgraphen und Linked Open Data (LOD) in der Forschung der Geistes- und Sozialwissenschaften. Unser Referent Dr. habil. Francesco Beretta (CNRS/ University of Lyon) wird über das Potenzial dieser semantischen Technologien für die gemeinsame Nutzung großer Mengen wissenschaftlicher Daten und die Förderung interdisziplinärer Innovation sprechen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier. Die Vortragssprache ist Englisch.

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