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Zusammenführung der Helpdesks von CLARIN-D und DARIAH-DE zu CLARIAH-DE

dhd-blog - Mi, 12/04/2019 - 15:39

Die Forschungsinfrastruktur DARIAH-DE bietet verschiedene Dienste und Lösungen für Forschungsvorhaben in den Digital Humanities an. Der Aufbau der Infrastruktur wurde seit 2011 mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. In drei aufeinanderfolgenden Förderphasen bauten die Projektpartner eine verteilte und digitale Forschungsinfrastruktur mit verschiedenen Diensten und Ressourcen für Forschende und Studierende in den digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften auf.

Seit März 2019 ist die Überführung der Basisdienste in den Dauerbetrieb ein wesentlicher Gegenstand der DARIAH-DE-Betriebskooperation und diese wiederum  auch verbunden mit dem BMBF geförderten Verbundprojekt CLARIAH-DE. CLARIAH-DE führt die Dienste und Ressourcen der beiden Infrastrukturen CLARIN-D und DARIAH-DE zu einer gemeinsamen digitalen Infrastruktur zusammen.

Damit zusammenhängend werden auch die jeweiligen Helpdesksysteme von CLARIN-D und DARIAH-DE zum 1. Januar 2020 in einem gemeinsamen CLARIAH-DE-Helpdesk zusammengeführt.

Entwicklung des DARIAH-DE-Helpdesks

Der DARIAH-DE-Helpdesk wurde 2015 angesichts zunehmender Interaktion mit den Nutzenden etabliert. Die von DARIAH-DE angebotenen Dienste und Ressourcen wurden bereitgestellt, beworben und genutzt, womit ein wachsender Bedarf an Unterstützung einherging. Anliegen via Telefon oder E-Mail konnten nicht mehr in einer befriedigenden Qualität abgewickelt werden, so dass sich für ein OTRS-basiertes Ticketsystem als Lösung entschieden wurde.

Das Ticketsystem sollte vor allem die Reaktionszeit auf Anliegen von Nutzenden verkürzen sowie die Dokumentation und das Hinzuziehen weiterer Expertise professionalisieren. Das OTRS-basierte Ticketsystem wurde vom DARIAH-DE-Partner DAASI International in Tübingen betrieben. Ein Vorteil war, dass DAASI stark in den Betrieb der DARIAH-AAI und die Accounterstellung eingebunden war.

Das Ergebnis war ein niedrigschwelliges und vor allem einfach und schnell erreichbares Angebot: Als Kontaktmöglichkeit bei den verschiedenen DARIAH-DE-Diensten hinterlegt, besteht der Zugang zum Helpdesk an vielen verschiedenen Orten. Fragen können dort gestellt werden, wo sie entstehen. Der Betrieb des Helpdesks wurde durch ein Team zum Management des OTRS-Systems sowie einer Gruppe von Expertinnen und Experten sichergestellt.

Wie funktioniert ein ticketbasierter Helpdesk? 

Welche Qualitätsmerkmale sind für einen Helpdesk wichtig und wie wurden diese im Rahmen von DARIAH-DE und nun CLARIAH-DE umgesetzt?

1.) Einfache Erreichbarkeit des Helpdesks für die Nutzenden: Der Helpdesk ist über verschiedene Kontaktwege zugänglich. Die Nutzenden finden auf den Webseiten Mailadressen oder Webformulare, die eine einfache Kontaktaufnahme ermöglichen. Dies ist auch der mit Abstand gebräuchlichste Weg, wie ein Anliegen in den Helpdesk gelangt. Darüber hinaus ist der CLARIAH-DE-Helpdesk aber auch telefonisch erreichbar.

2.) Eine möglichst kurze Bearbeitungszeit für ein Anliegen bis zur Lösung: Sowohl in DARIAH-DE als auch in CLARIAH-DE werden 48 Stunden als reguläre Bearbeitungszeit für ein Anliegen angestrebt. Es kann allerdings vorkommen, dass die abschließende Bearbeitung auch länger dauert. Dies ist insbesondere bei Rückfragen an die Nutzenden der Fall.

3.) Genaue auf das Anliegen bezogene Antworten und Lösungen: Um auf jedes Anliegen gleich in der ersten qualifizierten Antwort eingehen zu gehen, werden die Anfragen nach Themen sortiert und von verschiedenen Expertinnen und Experten bearbeitet. Dazu bestehen im Helpdesksystem sogenannte Queues, in die Tickets (=Anliegen) einsortiert werden. Eine Queue kann als thematische Sammlung von Tickets verstanden werden. Für jede Queue gibt es Agenten (=Bearbeitende), die bspw. für Accountprobleme oder technische Fragen zu bestimmten Diensten zuständig sind. Queues erhöhen die Übersicht, erlauben das kooperative Bearbeiten von Anliegen und können über Vorlagen den jeweils gängigen Themen gut angepasst werden.

Zusammenführung der CLARIN-D und DARIAH-DE Helpdesks im Rahmen von CLARIAH-DE

Das bis 2021 geförderte BMBF-Projekt CLARIAH-DE führt Angebote von CLARIN-D und DARIAH-DE nachhaltig zusammen, um so Synergien und wechselseitig neue Nutzergruppen zu erschließen. Gerade mit Blick auf generische Dienste oder Basisinfrastrukturkomponenten erscheint dies einleuchtend. Der gemeinsame Helpdesk ist dafür ein gutes Beispiel.

Über den neu entstehenden CLARIAH-DE-Helpdesk wird somit neben dem Support für CLARIN-D auch der Support für DARIAH-ERIC/ DARIAH-EU abgewickelt. Der Helpdesk wird technisch beim Hamburger Zentrum für Sprachkorpora betrieben. Die fachliche Bearbeitung der Tickets erfolgt über Expertinnen und Experten aus CLARIN-D, CLARIAH-DE und DARIAH-DE. Durch die Fusion der Helpdesks wird der organisatorische und technische Aufwand reduziert. Ein OTRS-System reicht für die Abwicklung von Support-Anfragen aus und perspektivisch wird sich auch ein gemeinsamer Erfahrungsschatz entwickeln und die bisher getrennten Projekte werden vom Teilen von Wissen über verschiedene Angebote hinweg profitieren.

Für die Nutzenden bleiben alle bisherigen Kontaktwege und -adressen erhalten, sodass die Migration in einen gemeinsamen Helpdesk für Sie unbemerkt bleibt.

Fragen zum Thema können gerne jederzeit an support@clariah.de oder info@dariah.de.eu gerichtet werden.

Stellenausschreibung: Full-Stack Entwicklung (m/w/d), Open Encyclopedia System, UB/Center für Digitale Systeme, FU Berlin

dhd-blog - Di, 12/03/2019 - 15:31

Das Center für Digitale Systeme (CeDiS) der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin schreibt eine Stelle für ein*e IT-Spezialist*in bzw. Software-Entwickler*in, befristet auf 5 Jahre, aus. Die ausgeschriebene Stelle befindet sich an der Schnittstelle zwischen Software-Entwicklung und den digitalen Geisteswissenschaften und ist auf die Unterstützung der Research Area 5 „Building Digital Communities“ (RA 5) des Exzellenzclusters EXC 2020 „Temporal Communities“ ausgerichtet.

Als Software-Entwickler*in setzen Sie das Back- und Front-End des webbasierten Living Handbook of Temporal Communities (LHTC) in enger Zusammenarbeit mit der IT-Researcherin und den Wissenschaftler*innen der RA 5 um. Hierzu erweitern Sie die am Center für Digitale Systeme auf Basis von WordPress entwickelte Open-Source-Software Open Encyclopedia System (OES). Als PHP-Entwickler*in sind Sie maßgeblich an der Weiterentwicklung der OES-Software beteiligt, konfigurieren und betreuen Sie die OES-Installation für das LHTC des EXC 2020. Der Fokus liegt dabei auf der Implementierung der redaktionellen und Review-Process Workflows, auf der Konzeption und Realisierung von Schnittstellen zu Bibliothekssystemen und weiteren digitalen Sammlungen sowie der Umsetzung des Front-Ends.

Wir bieten Ihnen als Software-Entwickler*in ein spannendes Aufgabenprofil an der Schnittstelle zwischen Software-Entwicklung und den Digital Humanities. Zudem bieten wir Ihnen einen Arbeitsplatz in einem internationalen Umfeld auf einem attraktiven Campus, ein kollegiales Arbeitsklima – sowohl im Kernteam als auch in der kooperativen Zusammenarbeit mit dem Exzellenzcluster –, eine monatliche Sonderzulage für IT-Personal sowie eine familienfreundliche Hochschule mit Angeboten für eine tragfähige Balance von Arbeit und Familie.

Die detaillierte Stellenausschreibung finden Sie im Stellenanzeiger der Freien Universität Berlin vom 2. Dezember 2019 unter der Kennung CeDiS_ER_EXC2020_2019_02. Die Bewerbungsfrist endet am Montag, den 23. Dezember 2019.

Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen unter Angabe der Kennung im Format PDF (vorzugsweise als ein PDF-Dokument) elektronisch per E-Mail zu richten an Herrn Dr. Albert Geukes (cedis@fu-berlin.de) oder per Post an die

Freie Universität Berlin
Universitätsbibliothek
Center für Digitale Systeme (CeDiS)
Herrn Dr. Albert Geukes
Ihnestr. 24
14195 Berlin (Dahlem)



Workshop: Forschungsdaten und FAIR-Prinzipien in den Geistes- und Sozialwissenschaften

dhd-blog - Di, 12/03/2019 - 14:38

30. Januar 2020, 9-11 Uhr, Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (Historisches Gebäude, Papendiek 14, 37073 Göttingen)

Wie gehe ich mit meinen Forschungsdaten um? Welche Informationen, Werkzeuge oder Ressourcen benötige ich als ForscherIn im Umgang mit Forschungsdaten und wo kann ich diese finden? Was bedeuten für meine Forschungstätigkeiten die FAIR-Prinzipien? Diesen Fragen möchten wir in einem Workshop am 30. Januar 2020 in Göttingen gemeinsam mit Ihnen diskutieren.

CO-OPERAS  ist ein Netzwerk von Arbeitsgruppen, das im Rahmen der Forschungsinfrastruktur OPERAS – Open Access in the European Research Area through Scholarly Communication – etabliert wurde. Ziel von CO-OPERAS ist es, eine Brücke zwischen Forschungsdaten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften und der European Open Science Cloud EOSC zu schlagen und ihr Management in den wissenschaftlichen Kommunikationsprozess zu integrieren.

Um diesen Integrationsprozess zu unterstützen, organisiert CO-OPERAS eine Reihe von Workshops für Wissenschaftler verschiedener Disziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften. Im Rahmen dieser Initiative findet am 30. Januar in der Niedersächsischen Staatsbibliothek Göttingen ein Workshop statt, der auch das Projekt SSHOC (Social Sciences & Humanities Open Cloud) einbezieht. SSHOC ist ein von der EU finanziertes Projekt, das darauf abzielt, eine vollwertige Open Cloud für Sozial- und Geisteswissenschaften bereitzustellen, durch die Daten, Instrumente und Ausbildung verfügbar und für die Geistes- und Sozialwissenschaften zugänglich werden. Wir freuen uns, DoktorandInnen, Nachwuchs- und SeniorwissenschaftlerInnen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, die an einer deutschen Forschungseinrichtungen arbeiten, zum Workshop einladen zu dürfen. 

Ihre Teilnahme und Ihr Beitrag zu diesen Diskussionen sind sehr wichtig, denn wir werden später die Ergebnisse dieser Veranstaltung mit denjenigen anderer Workshops mit Forschenden aus Italien, Frankreich und Kroatien zusammenführen und daraus Empfehlungen und Richtlinien für eine bessere Umsetzung der FAIR-Prinzipien in RDM-Workflows ableiten. Ebenso werden ihre spezifischen Bedürfnisse für eine Informationsplattform bzw. einen Marketplace SSHOC ermöglichen, den SSH Open Marketplace für digitale Werkzeuge, Forschungsdatenmanagement- und Publikationsdienste zu entwickeln, der für die wissenschaftliche Community von großem Nutzen sein wird.  

Bitte nutzen Sie das Kontaktformular auf der Webseite oder kontaktieren Sie uns unter fair-rdm@sciencesconf.org, um sich für den Workshop bis zum 20. Dezember 2019 zu registrieren.

Ablauf des Workshops

Zu Beginn des Workshops werden wir zunächst kurz die Ziele und Aktivitäten von OPERAS sowie den SSHOC Open Marketplace für Dienstleistungen und Werkzeuge für die Forschung mit digitalen  Methoden und für das wissenschaftlichen Publizieren vorstellen. Danach wollen wir einen Großteil der Zeit damit verbringen, mit den TeilnehmerInnen offene Diskussionen zu führen, die hauptsächlich auf drei Ziele gerichtet sind:

Erfassen von Konzepten zu Forschungsdaten aus verschiedenen Disziplinen sowie die Diskussion praktischer Erfahrungen, Probleme und Bedürfnisse im Bereich des Forschungsdatenmanagement

Einschätzung der vorliegenden Erkenntnisse über die FAIR Prinzipien sowie über deren Anwendung im Forschungsdatenmanagement.

Sammlung des Feedbacks von den Teilnehmenden zur Idee eines Open Marketplace für die Geistes- und Sozialwissenschaften.

Für Erfrischungen wird gesorgt. Wir freuen uns auf angenehme Diskussionen. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Andrea Bertino oder Stefan Buddenbohm unter folgender Adresse: fair-rdm@sciencesconf.org

Stellenauschreibung: SystembibliothekarIn bzw. IT-KoordinatorIn für Bibliothekssysteme, BSZ Konstanz

dhd-blog - Mo, 12/02/2019 - 08:21

Das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) mit Sitz in Konstanz sucht zum

nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

 

SystembibliothekarIn

bzw.

IT-KoordinatorIn für Bibliothekssysteme (m/w/d)

 

für das Open-Source-System Koha im Bereich Support / IT-Koordination.

 

Das BSZ ist ein Daten-, Service- und Kompetenzzentrum des Landes Baden-Württemberg für Bibliotheken, Archive und Museen. In der Abteilung Bibliothekssysteme betreut ein engagiertes Team aus BibliothekarInnen und IT-SpezialistInnen eine wachsende Anzahl von Koha-Installationen.

 

Ihre Aufgaben

  • Bibliothekarischer und technischer Support für Bibliotheken
  • System­konfiguration und -administration
  • Planung und Durchführung von Migrationsprojekten
  • Mitarbeit bei der Weiterentwicklung von Koha, z.B. ERM mit Coral
  • Test von neuen Versionen und Funktionen
  • Durchführung von Workshops und Schulungen
  • Erstellung von Dokumentationen und Schulungsmaterialien
  • Zusammenarbeit mit einer internationalen Community

 

Ihr Profil

  • Ein abgeschlossenes Hochschulstudium in den Bereichen Bibliotheks- und Informationswesen oder Informatik mit vertieften Zusatzkenntnissen im Bereich Bibliothekswesen oder vergleichbare Qualifikation
  • Praktische Erfahrungen mit den Geschäftsgängen einer Bibliothek
  • Kenntnisse in der Anwendung, idealerweise Administration, eines Bibliotheksmanage­mentsystems. Erfahrungen mit Koha sind von Vorteil
  • Kenntnisse von SQL, HTML, CSS und JavaScript sind erwünscht
  • Kommunikationsfähigkeit in deutscher und englischer Sprache
  • Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Bereitschaft, sich selbständig in neue Themen­gebiete einzuarbeiten
  • Bereitschaft zu mehrtägigen Dienstreisen

 

Die Position ist auch für Berufsanfänger mit dem geforderten Abschluss geeignet.

 

Wir bieten

  • eigenverantwortliches Arbeiten mit großen Gestaltungs­spielräumen
  • flexible Arbeitszeitmodelle und Telearbeit
  • umfassende Einarbeitung
  • berufliche Fort- und Weiterbildung
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einer angenehmen Arbeitsatmosphäre
  • Teilnahme am JobTicket BW

 

Konstanz ist die größte Stadt am Bodensee und als Naherholungsgebiet ein beliebter Wohn- und Arbeitsort mit vielfältigen Freizeitmöglichkeiten.

 

Die Eingruppierung richtet sich nach den tariflichen Bestimmungen des TV-Länder und erfolgt je nach persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 10 TV-L. Die volle regel­mäßige Wochenarbeitszeit beträgt derzeit 39,5 Stunden. Die Stelle ist zunächst befristet auf vier Jahre.

Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung vorrangig eingestellt (Schwerbehindertenvertretung für das BSZ: Tel.: 0711 279 3289).

Das BSZ strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen an und begrüßt deshalb die Bewerbung von Frauen. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar.
Weitere Informationen erhalten Sie gerne von Jakob Bung, Tel.: +49 (0)7531 / 88-4284; E-Mail: jakob.bung@bsz-bw.de .

 

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 10.01.2020 unter Angabe der Kennziffer 2019/325 an das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg, Felix-Wankel-Straße 4, 78467 Konstanz oder per E-Mail mit PDF-Anhang an

stellen­ausschreibung@bsz-bw.de .

Post Doc Position (f*m) in Digital Humanities, Austrian Centre for Digital Humanities

dhd-blog - Fr, 11/29/2019 - 17:11

The Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH), a research department of the Austrian Academy of Sciences (OeAW) Austria’s leading non-university research facility, is currently offering a

POST DOC POSITION (F*M) in Digital Humanities

(full time, 40h per week)

for a limited period until December 31, 2023. This position will be at the centre of a new research focus that we are currently establishing at the ACDHOeAW, on digital prosopography. The role includes use of prosopographical resources built at Austrian Academy of Sciences, and contributions to an infrastructure for prosopographical research. Digital prosopography ranges from classical ancient history to computational social science, from information extraction to visualisations of complex prosopographical data sets. The successful candidate will be expected to initiate independent research projects and apply for external funding where feasible; to advise colleagues both within and outside the ACDH-OeAW about available prosopographical tools and resources, and to present his or her work internationally at conferences and in scientific journals.

Requirements:

  • A doctoral degree, either in computer science, informatics, computational social science or a related field
  • At least 4 years experience in digital humanities/computational social science research
  • Good knowledge of one or more programming languages
  • Good knowledge of one or more research domains within the humanities
  • Ability to conceive and execute projects independently
  • Good communication skills Written and spoken fluency in German and/or English

We offer a full-time employment (40 hours per week) for an annual gross salary of € 43.828,40 according to the collective agreement of the Austrian Academy of Sciences.

The position will begin on February 1, 2020 or as soon as possible thereafter. It is initially terminable by 31. December 2023, with a possibility of extension thereafter.

Please send your application via email to acdh@oeaw.ac.at no later than December 31, 2019. They should include the following:

  • Letter of motivation
  • Academic CV and list of publications
  • Two-page proposal for a research project to be carried out at the ACDH-OeAW

The Austrian Academy of Sciences (ÖAW) pursues a non-discriminatory employment policy and values equal opportunities, as well as diversity. The ÖAW lays special emphasis on increasing the number of women in senior and in academic positions. Given equal qualifications, preference will be given to female applicants.

Jetzt bewerben: Reisestipendien zur 7. Jahrestagung Digital Humanities im deutschsprachigen Raum, #DHd2020 Paderborn

dhd-blog - Fr, 11/29/2019 - 15:01

Zur DHd 2020 in Paderborn vergeben der DHd-Verband, CLARIAH-DE und die Universität Paderborn:

=> Zwölf Reise­kosten­sti­pen­dien in Höhe von jeweils bis zu max. 400,00 EUR an Nachwuchs­wissen­schaft­ler/innen, die mit einem eigenen Beitrag an der DHd Jahrestagung teilnehmen, und

=> Fünf Reisestipendien für Studierende, die auch ohne eigenen Beitrag an der DHd-Tagung teilnehmen möchten, in Höhe von bis zu max. 250,00 Euro.

CLARIAH-DE, das mit Unterstützung des BMBF digitale Forschungs­infrastrukturen im Bereich der Geistes-, Kultur- und Sozial­wissen­schaften anbietet, unterstützt den DHd-Verband dabei, wissen­schaft­lichem Nachwuchs mit herausragenden Beiträgen sowie Studierenden auch ohne eigenen Beitrag die Teilnahme an der Jahrestagung zu den Digital Humanities zu ermöglichen.

Bedingungen:

Bewerbungsberechtigt für die Reisestipendien für Nachwuchswissenschaftler/innen von bis zu 400,- Euro sind insbesondere Studierende in der Bachelor-, oder Masterphase sowie Promovierende, die an wissenschaftlichen Einzel- oder Gruppen(Abschluss-)projekten, Softwareprojekten, Tools, Studien oder (Infrastruktur-)Konzepten arbeiten und deren Tagungseinreichung angenommen wurde.

Bewerbungsberechtigt für die Reisestipendien für Studierende ohne eigenen Beitrag von bis zu 250,- sind Studierende eines geisteswissenschaftlichen Faches mit einem zu begründenden bzw. nachgewiesenen Interesse an den DH und den Jahrestagungen des DHd-Verbandes.

Alle Stipendiat/innen verpflichten sich, während der Konferenz oder bis spätestens vier Wochen nach Ende der Konferenz über ihre Erfahrungen während der Tagung zu berichten. Dazu eignen sich beispielsweise Beiträge im DHd-Blog und im CLARIN-Blog, die tage- oder sektionsweise Übernahme des Konferenz-Twitter-Accounts, Foto- oder sonstige multimediale Dokumentationen und kurze Konferenzberichte über andere mediale Kanäle. Weitere individuelle Präsentations- und Publikationsformen können dabei in Rücksprache berücksichtigt werden.

Auswahlkriterien für die Stipendien:

=> Für Reisestipendien für Nachwuchswissenschaftler/innen mit eigenem Beitrag: Engagement für die DH bzw. den DHd-Verband im Allgemeinen und Qualität des Abstracts für die DHd 2020 (Ergebnis Review)

=> Für Reisestipendien für Studierende: Im Antragsschreiben bekundetes Interesse an den DH im Allgemeinen und an der DHd 2020 im Besonderen

=> Für alle Stipendien: Art des Vorschlags für die mediale Begleitung der DHd 2020-Tagung

Die Auswahl der Stipendiat/innen wird gemeinschaftlich von Vertreter/innen des DHd-Vorstands und CLARIAH-DE getroffen (der Rechtsweg ist ausgeschlossen).

Bewerbung:

Bewerbungen (mit Lebenslauf, ggf. Überarbeitetes Abstract des akzeptierten Beitrags und Begründung für die Bewerbung in EINER PDF-Datei) können bis zum 10.01.2020 an stipendien@dig-hum.de geschickt werden.

Benachrichtigung:

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden voraussichtlich bis Ende Januar 2020 benachrichtigt. Eine Erstattung der Reisekosten (Reise, Übernachtung, Tagungsgebühr) erfolgt nach der Konferenz. Den Stipendiat/innen werden die Modalitäten bei der Vergabe mitgeteilt.

Bei Fragen zu den Reisestipendien für Nachwuchswissenschaftler/innen und Studierende wenden Sie sich bitte an stipendien@dig-hum.de.

Die feierliche Übergabe der Stipendienurkunden ist für Mittwoch, den 4.3.2020 ab 19 Uhr während des Empfangs beim Bürgermeister im Alten Rathaus Paderborn vorgesehen. 

Einladung zum Workshop der DHd-AG Datenzentren zum Thema Interoperabilität am 23./24.01.2020 in Frankfurt am Main

dhd-blog - Fr, 11/29/2019 - 11:35

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Sie herzlich zum Workshop der AG Datenzentren im DHd zum Thema Interoperabilität am 23. und 24.01. in Frankfurt (Main) einladen. An der DHd-AG Datenzentren beteiligen sich aktuell 24 Institutionen und Akteure der digitalen Geisteswissenschaften mit unterschiedlichen fachlichen, technischen und organisatorischen Hintergründen. Im Rahmen der vielfältigen Aktivitäten der Arbeitsgruppe entstand u.a. ein Dienstekatalog, der eine Übersicht zum Portfolio der einzelnen Mitgliedsinstitutionen verspricht. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der sich im Aufbau befindlichen Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) mit mehreren geplanten geisteswissenschaftlichen Konsortien sowie fachübergreifenden, institutionellen Angeboten an einzelnen Hochschulen und Forschungseinrichtungen erscheint es an der Zeit, die vorhandenen Angebote und Strukturen auf ihre Interoperabilität hin zu diskutieren und evaluieren.

Um diesen Reflexionsprozess zu befördern, lädt die AG Datenzentren ihre Mitglieder, ebenso wie Interessierte, die sich in die Diskussion (oder auch in die Arbeit der AG) einbringen möchten, zu einem Workshop ein. Im Rahmen der Veranstaltung soll Interoperabilität dabei einerseits aus einem organisatorischen, andererseits aus einem technischen Blickwinkel in den Fokus gerückt werden.

Das Programm (siehe unten) für die Veranstaltung sieht Input-Beiträge aus verschiedenen Perspektiven vor und bietet viel Raum für Diskussionen und Gespräche.

Mithilfe des Workshops soll auch eine Standortbestimmung der Arbeitsgruppe selbst erfolgen: Welche Rolle kann und soll die AG Datenzentren künftig hinsichtlich der Interoperabilität zwischen den in ihr versammelten Akteuren gleichermaßen wie im konsortienübergreifenden Zusammenspiel mit der NFDI und anderen Initiativen zum Forschungsdatenmanagement einnehmen?

Es handelt sich um einen ergebnisoffenen Workshop, der viel Raum zur Diskussion bieten wird und zu einem fortwährenden Austausch unter den AG-Mitgliedern anregen möchte. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, ihre positiven wie negativen Erfahrungen mit dem Thema Interoperabilität einfließen zu lassen. Wo gibt es “Baustellen”? Welche positiven Ansätze lassen sich auf andere Standorte übertragen?

Rahmendaten:
Beginn: Donnerstag, 23. Januar 2020, ab 13:30 Uhr
Ende: Freitag, 24. Januar, gegen 14 Uhr
Ort: Frankfurt am Main, Campus Westend
Teilnehmerzahl: ca. 20
Anmeldung per E-Mail an: stefan.schulte@uni-marburg.de
Anmeldeschluss: 20.12.2019

Für Referentinnen und Referenten, die über keine Möglichkeit der Kostenerstattung verfügen, wird eine anteilige Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten seitens des DHd e.V. derzeit geprüft.

Herzliche Grüße,
Stefan Schulte, Julian Schulz, Peter Gietz (Organisationsgruppe)

— 
Stefan Schulte, M.A.
Philipps-Universität Marburg
Initiative „Marburg Center for Digital Culture & Infrastructure (MCDCI)“
Koordinator
Biegenstraße 36 | 35032 Marburg
Tel.: +49 64 21 – 28 25 092

Programmübersicht


Fellowships für Doktoranden und Postdoktoranden am Trier Center for Digital Humanities: Ausschreibung für 2020

dhd-blog - Di, 11/26/2019 - 10:05

Im Rahmen der vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Forschungsinitiative sind am Trier Center for Digital Humanities (TCDH / Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften) zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere

Fellowships für Doktoranden und Postdoktoranden

mit einer Laufzeit von jeweils 6-12 Monaten zu vergeben, je nach Bedarf des vorgeschlagenen Projekts. Die Fellowships sind mit dem Vorhaben „Mining and Modeling Text: Interdisziplinäre Anwendungen, informatische Weiterentwicklung, rechtliche Perspektiven” (MiMoText) verbunden.

Das Trierer Kompetenzzentrum hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1998 zu einem national und international etablierten Zentrum für Digital Humanities entwickelt. Sein Ziel ist es, durch die (Weiter-)Entwicklung und Anwendung innovativer informatischer Methoden und Verfahren geistes- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen zu bearbeiten, neue Forschungsansätze in diesen Fachdisziplinen zu entwickeln und gleichzeitig zur Ausbildung neuer Forschungsfelder und Methodologien in den informatiknahen Fächern beizutragen. Das Zentrum forscht schwerpunktmäßig in den Bereichen Digitale Wörterbücher, Digitale Edition, Forschungssoftware und quantitative Analyse.

Ziel des Projektes „MiMoText“ ist es, den Bereich der quantitativen Methoden zur Extraktion, Modellierung und Analyse geisteswissenschaftlich relevanter Informationen aus umfangreichen Textsammlungen konsequent weiterzuentwickeln und aus interdisziplinärer (geistes-, informatik- und rechtswissenschaftlicher) Perspektive zu erforschen. Kernanliegen ist es, die konzeptuellen, analytischen, rechtlichen und infrastrukturellen Herausforderungen für die Entwicklung eines aus verschiedenen Quellen gespeisten Wissensnetzwerkes zu adressieren. Die primäre Anwendungsdomäne ist die Literaturgeschichte. Es kommen insbesondere Verfahren der Informationsextraktion sowie Linked Open Data / Semantic Web zum Einsatz.

Gefördert werden Vorhaben, die sich in die oben skizzierten Arbeitsfelder des TCDH einfügen und einen deutlich erkennbaren Bezug zu „MiMoText” haben. Interdisziplinäre Vorhaben sind willkommen. Die Höhe des Stipendiums beträgt für Promovierende monatlich 1.350€, für Promovierte monatlich 2.000€. Es kann eine Kinderzulage von 400€ gewährt werden. Das Stipendium ist mit einer Residenzpflicht in Trier verbunden. Durch die Annahme des Stipendiums verpflichtet sich die Stipendiatin/der Stipendiat, an den Aktivitäten des Kompetenzzentrums teilzunehmen sowie einen Abschlussbericht zu erstellen.

Interessenten werden gebeten, sich mit folgenden Unterlagen zu bewerben:

• Lebenslauf mit detaillierter Darlegung des wissenschaftlichen Werdegangs
• Kopien der Abschlusszeugnisse von Schulen und Hochschulen
• Exposee für ein am TCDH durchzuführendes Forschungsvorhaben (ca. 3–4 Seiten)
• Promovierte werden gebeten, zusätzlich eine Publikation einzureichen.

Bewerbungen sind in digitaler Form (in einer einzigen PDF-Datei) bis zum 15. Dezember 2019 zu richten an die Wissenschaftliche Leitung des Kompetenzzentrums, Prof. Dr. Claudine Moulin und Prof. Dr. Christof Schöch. Weitere Informationen können auch bei der Geschäftsführung des Kompetenzzentrums, Dr. Thomas Burch eingeholt werden.

Referenz: https://kompetenzzentrum.uni-trier.de/de/extra/aktuell/ausschreibung-neuer-forschungsstipendien-fuer-2020/

TextGrid – Die Virtuelle Forschungsumgebung der Digital Humanities

dhd-blog - Mo, 11/25/2019 - 10:31

Nicht nur die Realisierung einer digitalen Edition, sondern schon das Versehen von Texten mit Annotationen und Metadaten erfordert meistens die Zusammenarbeit mehrerer Forscher. Um diese Kooperationen zu ermöglichen oder eigene Forschungsergebnisse und -Methoden anderen WissenschaftlerInnen zugänglich zu machen, eignen sich besonders virtuelle Forschungsumgebungen. DARIAH-DE bietet dir mit TextGrid eine virtuelle Forschungsumgebung für die Geistes- und Kulturwissenschaften, die Zusammenarbeit, etwa beim Datenaustausch oder bei der Entwicklung von Tools, möglich macht. Die zugrunde liegende Vision einer digitalen Umgebung basiert auf der Weiterentwicklung des Open-Source-Konzepts und soll einen freien Austausch und Anpassungen an die Bedürfnisse der Fachgemeinschaften ermöglichen.


Fig.1 TextGrid Willkommensbereich

Weil TextGrid sowohl ein gemeinsames und ortsunabhängiges Forschen als auch die digitale Aufbereitung des Ausgangsmaterials mit Werkzeugen ermöglicht, ist es für mindestens drei Gruppen interessant:

– FachwissenschaftlerInnen, die mit TextGrid Forschungsprojekte wie z.B. digitale Editionen erarbeiten;

– EntwicklerInnen, die TextGrid-Tools und Services für eigene Vorhaben anpassen oder externe Services und Tools in TextGrid integrieren;

– Forschungsprojekte und -institutionen, die Daten in TextGrid archivieren und zugänglich machen.

In den vergangenen Jahren ist eine stetig wachsende, aktive TextGrid-Community entstanden. Regelmäßig finden Nutzertreffen zu spezifischen Themen und Anwendungen, Schulungen und Workshops statt.

Forschen, Archivieren und Publizieren mit TextGrid Lab und TextGrid Repository

Die virtuelle Forschungsumgebung von TextGrid besteht aus zwei Hauptteilen:

TextGrid Lab, eine virtuelle Forschungsumgebung für die Geisteswissenschaften, die vielfältige Open-Source-Werkzeuge und -Services zur Unterstützung des gesamten Forschungsprozesses, insbesondere bei der Erstellung digitaler Editionen bietet.

TextGrid Repository, ein fachwissenschaftliches Langzeitarchiv und Teil der virtuellen Forschungsumgebung TextGrid, das eine Open Source-Software für die kollaborative Erstellung und Publikation z.B. digitaler Editionen auf XML/TEI-Basis anbietet.

Mit TextGrid Lab, einem kostenfreien Software-Paket, kann man auf DH-Werkzeuge und -Dienste zugreifen, Forschungsdaten erstellen, verwalten und bearbeiten. Die Open-Source-Software ist für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar. Weitere, für den Gebrauch mit TextGrid optimierte Open-Source-Tools und -Dienste können über den eingebundenen MarketPlace integriert werden.  

Wir möchten dir vor allem drei Tools vorstellen:

– Der XML-Editor, mit dem du leicht zwischen einer eher technischen Sicht mit Tags und Attributen und einer Strukturansicht wechseln kannst, die sich an Standard-Textbearbeitungsanwendungen orientiert. Eine  Zeichentabelle (Unicode) ermöglicht es dir, Symbole   zu suchen, zu kopieren und einzufügen.

– Der Text-Image-Link-Editor unterstützt den XML-Editor durch die Verknüpfung von Textsequenzen mit Bildausschnitten. Damit kannst du Dateien erstellen, die Textelemente und topografische Beschreibungen enthalten.

– Das Dictionary Search Tool ermöglicht dir die Suche in einer Vielzahl von verschiedenen Dictionaries innerhalb der virtuellen Forschungsumgebung von TextGrid. Zu diesem Zweck wurde das Wörterbuchnetz der Universität Trier in die Schnittstelle integriert.


Fig.2 Der XML-Editor
Fig.3 Das Wörterbuch

Das TextGrid Repository, ein Langzeitarchiv für geisteswissenschaftliche Forschungsdaten, bietet dir einen umfangreichen, durchsuch- und nachnutzbaren Bestand XML/TEI-kodierter Texte, Bilder und Datenbanken.Zum stetig wachsenden Bestand des TextGrid Repository zählen die in der Digitalen Bibliothek von TextGrid gesammelten Werke. Mit verschiedenen Werkzeugen, wie etwa zur Bildbetrachtung oder zur quantitativen Textanalyse, kannst du Texte weiter erforschen und visualisieren.

Durch Eingabe eines Suchwortes kannst du direkt im Bestand suchen; alternativ kannst du dir den Bestand über „Explore“ nach vordefinierten Kategorien (z.B. „Autor“, „Genre“) anzeigen lassen.


Fig.4 Die Suche

Dazu bietet TextGrid dir die Möglichkeit, die im TextGrid Lab generierten Forschungsdaten digital oder analog zu publizieren. Du kannst zum einen die „Skalierbare Architektur für Digitale Editionen“ (SADE) nutzen, die es ermöglicht, XML/TEI-Daten aus dem Lab in einem eigenen Online-Portal zu veröffentlichen. Zum anderen ermöglicht dir das Plug-in „XML-Print“ eine einfache Gestaltung und Ausgabe deiner Daten, sei es für die Aufbereitung einer Printedition oder für die Langzeitarchivierung. 


Fig.5 Beispiel einer digitalen Edition Die Digitale Bibliothek

Die Digitale Bibliothek ist eine umfangreiche Sammlung von Texten vom Anfang des Buchdrucks bis zu den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Diese stammen von mehr als 600 Autorinnen und Autoren deutschsprachiger Belletristik (Prosa, Lyrik, Dramen) und wurden in verschiedenen Ausgabeformaten (z.B. XML, ePub, PDF) gespeichert, publiziert und durchsuchbar gemacht. Insbesondere für Literaturwissenschaftler ist die digitale Textsammlung interessant: Enthalten sind zahlreiche literaturhistorische Texte und nahezu alle kanonisierten Texte, deren Urheberrecht abgelaufen ist. Als Quellen für die Sammlung wurden zum größten Teil Studienausgaben oder Erstdrucke verwendet, du kannst die Texte daher ohne weiteres zitieren. Ähnliches gilt für die Philosophie und Kulturwissenschaften.

Die Texte der Digitalen Bibliothek wurden digitalisiert und mit einem Layout-basierten XML-Markup strukturiert.

TextGrid hat die XML-Daten erworben und stellt sie der Allgemeinheit nach verschiedenen Aufbereitungsschritten in einer semantisch-orientierten TEI-Auszeichnung als Open Access zur Verfügung.

Ein Großteil der Sammlung (der Literaturordner) ist bereits in das TextGrid Repository importiert. Der Rest des Datenbestandes ist derzeit in Bearbeitung und soll ebenfalls in das Repository integriert werden.


Fig.6 Die digitale Bibliothek TextGrid Installation

Die Installation des TextGrid Open Source Softwarepakets auf dem eigenen PC ist sehr einfach. Mit nur wenigen Klicks kannst du anfangen, damit zu experimentieren oder zu arbeiten. Die aktuelle Version von TextGrid kannst du kostenlos im Download-Bereich der TextGrid-Website herunterladen. Die Software ist dort als komprimierte Zip-Datei für verschiedene Betriebssysteme verfügbar.

Du musst einfach nur die Zip-Datei auf deiner Festplatte speichern und die Datei in ein beliebiges Verzeichnis entpacken.

Du kannst TextGrid auch auf einem externen USB-Laufwerk installieren. Die Nutzung von TextGrid Lab ist kostenlos. Möchtest du alle Funktionen von TextGrid nutzen, musst du dich aber mit einem Account anmelden. Zur Registrierung stehen Dir zwei Optionen zur Verfügung:

1. Über die deutsche Hochschulföderation DFN-AAI (Authentifikations- und Autorisierungs-Infrastruktur des Deutschen Forschungsnetzes). Du wählst nach dem Download im Login-Bildschirm „Log in via DFN-AAI“ und anschließend deine Heimathochschule. Du kannst dich dann mit deinem üblichen Login identifizieren. Voraussetzung ist die Teilnahme deiner Hochschule an der DFN-AAI.

2. Nimmt deine Hochschule nicht an der DFN-AAI teil, kannst du einen DARIAH-Account über das Registrierungsformular beantragen. Die Zugangsdaten werden dir per E-Mail innerhalb von 1-2 Werktagen zugeschickt.

Ein Projekt erstellen und sich in verschiedenen Projekten orientieren

Es ist sehr einfach, ein neues Projekt in TextGrid zu erstellen. Hierfür kannst du über die Menüleiste „Datei“ ein neues Projekt auswählen oder auf den Pfeil neben dem grünen Plus-Symbol in der Symbolleiste klicken und ein neues Projekt erstellen.

Mit dem Navigator kannst du dich in TextGrid schnell orientieren und deine eigene Arbeit dort produktiv gestalten. Der Navigator ist ein Werkzeug, das dir einen Überblick über die Projekte gibt und dir Zugriff auf alle darin enthaltenen Daten gibt. Die Navigator-Objekte können standardmäßig unter verschiedenen Gesichtspunkten wie z.B. Projekt- und Benutzerverwaltung geöffnet werden.

Weiterführende Ressourcen zu Text-Grid

Auch dank einer sehr aktiven Community rund um TextGrid gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um dich noch genauer über TextGrid und dessen Funktionen zu informieren. Insbesondere die folgenden Möglichkeiten sind für den ersten Einstieg besonders zu empfehlen:


TextGrid: Von der Community — für die Community.

Falls du weitere Fragen zu TextGrid haben solltest, schreib uns gerne. anfragen@textgrid.de

Du interessierst dich für weitere Möglichkeiten, in die Digital Humanities einzusteigen? Dann sieh dir unsere weiteren Artikel aus der Reihe #DHGoe an. Eine Linksammlung für den Einstieg wurde dir von Jan Rohden zusammengestellt, wie du die nützlichen Tools CodiMD und das DARIAH-DE Wiki nutzen kannst, zeigt dir Raisa Barthauer und Sonja Friedrichs stellt in ihrem Artikel mit dem Cosmotool ein weiteres praktisches Werkzeug der Digital Humanities vor.

CRETA-Coaching

dhd-blog - Fr, 11/22/2019 - 11:38
Das Creta-Coaching an der Universität Stuttgart

Im September 2019 hatte ich die Möglichkeit am erstmals ausgeschriebenen Coaching des „Centrum für reflektierte Textanalyse“ (CRETA) der Universität Stuttgart teilzunehmen. Das Coaching umfasste vier Einzeltermine mit jeweils zwei CRETA-Assoziierten aus jeweils unterschiedlichen Fachbereichen (Digital Humanities, Computerlinguistik, Literaturwissenschaften und Philosophie), die Teilnahme am Kurs „Reflected Text Analysis beyond Linguistics“ (Bestandteil der Fall School of Computational Linguistics) und einer Präsentation im Rahmen der CRETA-Werkstatt #8.

Durch den engen Austausch mit unterschiedlichen FachvertreterInnen, die allesamt interdisziplinäres Arbeiten gewohnt sind und so gute Tipps und Einschätzungen geben konnten, entstand eine äußerst produktive und mehrdimensionale Auseinandersetzung mit der Forschungsfrage meiner Dissertation. Die Arbeit eines Promovenden – also die intensive Textarbeit, Ausarbeitung von Hypothesen und Instrumentarien – , die ja oft nur im stillen Kämmerlein stattfindet, wurde so einmal ganz offen gelegt und konstruktiv erörtert. Es entstand ein mehr als anregender Austausch, bei dem verschiedene Handlungsoptionen und Operationalisierungen durchgespielt wurden und am Ende eine Pipeline für konkrete nächste Schritte entstand. Dabei wurden die spezifischen Fragen der Literaturwissenschaft stets im Blick behalten und mit Methodiken der Computerlinguistik flankiert.

Der Veranstaltungsort des IMS Stuttgart verwandelte sich für eine Woche in einen inspirierenden Lern-Ort – geprägt durch eine wertschätzende Atmosphäre und sachliche und konstruktive Diskussionen über die jeweiligen Fachgrenzen hinaus. Der „Spirit“ interdisziplinären Lernens und Arbeitens war spürbar – und hat meinem Dissertationsprojekt einen ganz besonderen Auftrieb gegeben.

Montags und Dienstags fand die CRETA-Werkstatt #8 statt, bei der die Coachees die Möglichkeit hatten, ihr Forschungsprojekt zu präsentieren. Auch hier begegnete man einer aufgeschlossenen und heterogenen Gruppe von Menschen, die alle von einem ähnlich starken Erkenntnisinteresse geleitet sind: „textanalytischen Fragestellungen aus der Literatur-, Sprach-, Geschichts- und Sozialwissenschaft sowie Philosophie“. Es gelang eine geglückte Symbiose aus verschiedenen Bereichen mit Text- und Sprachinteresse und eine Plattform zu schaffen, die wirklich den Namen „Werkstatt“ verdient.

So war die Woche keineswegs nur ein „call the technician“ oder „eine Fahrt in die Werkstatt“ (Nils Reiter), sondern ein äußerst bereichernder und inspirierender Forschungsaufenthalt. Danke CRETA!

Literaturtipp für den Einstieg in die Digital Humanities: Das DH-Handbuch

dhd-blog - Mi, 11/20/2019 - 10:22

Gute Literatur ist im Studium Gold wert – sei es für ein Referat, eine Haus- oder Seminararbeit oder um sich über Neues aus dem eigenen Studienfach zu informieren. Wenn Du als (angehende*r) Geisteswissenschaftler*in an den digitalen Geisteswissenschaften interessiert bist, lohnt sich ein Blick in das DH-Handbuch:

DARIAH-DE (Hrsg.): Handbuch Digital Humanities. Anwendungen, Forschungsdaten und Projekte. Göttingen 2015.
Online abrufbar über:
https://handbuch.tib.eu/w/DH-Handbuch

Cover des DH-Handbuchs Hilfreiche Informationen aus unterschiedlichen Perspektiven

Die Autor*innen, die das (interaktive) DH-Handbuch an der Open Knowledge Foundation erarbeitet haben, führen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven in die Digital Humanities ein. Das Anliegen und die Motivation wird schnell deutlich: Digital Humanities für Einsteiger*innen und Fortgeschrittene praxisnah und aus der Perspektive unterschiedlicher Geistes- und Kulturwissenschaften aufzubereiten. Durch den Aufbau des Handbuchs in sieben abgeschlossene Kapitel, die sich mit Projekten, Werkzeugen, Methoden und vielen Aspekten darüber hinaus beschäftigen, lohnt sich auch ein Blick ins Handbuch für einzelne Themen.

Wenn Du also nachlesen möchtest, wie Digital Humanities begrifflich gefasst werden oder Du wissen möchtest, welche Forschungsfragen erst durch die computergestützte Analyse von Forschungsdaten gestellt und beantwortet werden können, dann ist das DH-Handbuch genau das richtige für Dich. Feste Größen aus der DH-Szene berichten über Ihre Projekte und geben damit ihre Erfahrung an Dich weiter.

So berichtet beispielsweise Professorin Andrea Rapp (Technische Universität Darmstadt) über die Entstehung von TextGrid, das mit seinen digitalen Werkzeugen im TextGridLab auch lohnenswert für Studierende unterschiedlicher Philologien ist. Mit TextGrid können beispielsweise Textdaten gemeinschaftlich analysiert und bearbeitet werden. Professor Patrick Sahle (Universität Wuppertal) beschreibt die Digitalisierung des altägyptischen Totenbuchs.

Jetzt wird es praktisch – auch für Dich: Methoden und Werkzeuge in den DH

Du bist auf der Suche nach einem Thema für Deine nächste wissenschaftliche Seminar- oder Abschlussarbeit und überlegst, Deine Forschungsfrage mit digitalen Werkzeugen und Methoden zu bearbeiten: Dann lass Dich von der Vorstellung der verschiedenen Projekte, Werkzeuge und Methoden aus dem DH-Handbuch inspirieren. Raum-Zeit-Relationen – also beispielsweise das Verbinden von historischen und geographischen Daten? Das Visualisieren komplexer Datenmengen – zum Beispiel aus digitalen Textanalysen oder etwas ganz anderes?

In jedem Kapitel, egal ob es von digitalen Werkzeugen, Methoden, Forschungsdaten oder von rechtlichen Aspekten im Umfeld der Digital Humanities handelt, findest Du weitere Literaturhinweise und hilfreiche Links.

Das DH-Handbuch macht Lust auf mehr: Der Einstieg in die Digital Humanities

Du hast nun einen ersten Überblick über die Digital Humanities und möchtest tiefer in die Materie einsteigen? Dann sieh Dir auch die anderen hilfreichen Artikel zum Einstieg in die Digital Humanities an:

Eine Linksammlung für den Einstieg in die digitalen Geisteswissenschaften wurde von Jan Rohden zusammengestellt. Raisa Barthauer zeigt zwei tolle Möglichkeiten, Texte und Projekte zu erstellen, zu teilen und zu bearbeiten: CodiMD und das DARIAH-DE Wiki helfen dabei.

Ein erstes praktisches Werkzeug aus den Digital Humanities stellt Sonja Friedrichs vor: Mit dem Cosmotool lassen sich biographische Daten visualisieren und Verbindungen entdecken. Der nächste Blogartikel wird sich mit einem weiteren praktischen Werkzeug beschäftigen: Dem TextGridLab.

Der Rat für Informationsinfrastrukturen veröffentlicht Positionspapier zur Sicherung von Datenqualität

dhd-blog - Mo, 11/18/2019 - 12:51

Pressemitteilung

18. November 2019

Herausforderung Datenqualität

Der Rat für Informationsinfrastrukturen veröffentlicht Positionspapier zur Sicherung von Datenqualität im Zuge des digitalen Wandels

Im Zuge des digitalen Wandels wächst die Vielfalt an Methoden und Verfahren zur Erzeugung, Verarbeitung und Verbreitung von Daten rasant. Je mehr Entscheidungen auf Grundlage von digitalen Daten getroffen werden, desto wichtiger werden Fragen nach deren Herkunft und Qualität.

An Daten aus der wissenschaftlichen Forschung werden dabei aus gutem Grund besonders hohe Maßstäbe angelegt. Wissenschaftlichkeit steht für Qualität – und Qualität über den gesamten Datenlebenszyklus hinweg sichert Wissenschaftlichkeit. Mit seinem Positionspapier „Herausforderung Datenqualität – Empfehlungen zur Zukunftsfähigkeit von Forschung im digitalen Wandel“ fordert der Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII) daher, der Aufgabe einer wissenschaftlichen Qualitätssicherung von Daten mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

Der RfII empfiehlt, die Dokumentation von Forschungsdaten als methodische Kernaufgabe in der Forschungspraxis zu verankern. Dem Wissenstransfer kann die Entwicklung von qualitätsgesicherten Datenprodukten einen positiven Schub geben. Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen fordert der RfII auf, die Sicherung und Steigerung der Datenqualität in ihre jeweiligen Forschungsstrategien zu integrieren. Auch die Forschungsförderung kann hier Anreize setzen und zeitliche Freiräume gewähren.

Weitere Informationen

Das Positionspapier des RfII steht unter www.rfii.de/de/dokumente/ zum Download bereit. Printexemplare werden auf Anfrage zugesandt.

Interdisziplinäre Konferenz zum Thema Datenqualität

27./28. Februar 2020 im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

www.volkswagenstiftung.de/forschungsdatenqualitaet

Kontakt

Rat für Informationsinfrastrukturen – Geschäftsstelle

Dr. Stefan Lange

Papendiek 16, 37073 Göttingen

Tel. 0551 – 392 60 73

E-Mail: info@rfii.de

Web: www.rfii.de

Stellenausschreibung Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (13 TV-L, 100%), Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

dhd-blog - Mo, 11/18/2019 - 08:11

Am Interdisziplinären Zentrum für Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften ist zur Unterstützung der Lehre und Forschung zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (13 TV-L, 100%)

zu besetzen. Die Stelle ist bis zum 30. September 2021 befristet.

Es handelt sich um eine Vollzeitstelle in der Eingruppierung TV-L 13. Teilzeit ist nach Absprache möglich.

Wir suchen eine neue Mitarbeiterin bzw. einen neuen Mitarbeiter (pre- oder postdoc) für unsere interdisziplinäre und international vernetzte Digital-Humanities-Gruppe, die bzw. der Fähigkeiten im Bereich der Kunstwissenschaften / Denkmalpflege in Forschung und Lehre einbringt.

Aufgaben

  • 4 SWS Lehre (BA Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften / MA Digital Humanities)
  • Mitwirkung an der Entwicklung neuer Lehrkonzepte im Bereich der Digital Humanities
  • Forschung in den Digital Humanities (insbesondere Ontologien; Wissensmodellierung / Datenbanken)

Einstellungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Digital Humanities, der (digitalen) Kunstgeschichte oder benachbarter Fächer.

Erwünscht sind Kenntnisse in der Bild- und Datenverarbeitung, Graphdatenbank oder UI und UX Design sowie Interesse an Bildkünsten und kulturellem Erbe. Wir unterstützen von Bewerber/innen selbst konzipierte Promotions- bzw. Post-Doc-Projekte, die systematisch Verfahren und Methoden der Digitalen Geisteswissenschaften anwenden.

Wir bieten

  • die Möglichkeit zur eigenen Qualifizierung im Bereich der Digital Humanities mit digitaler Kunstgeschichte
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem jungen und agilen Forschungsteam
  • vielseitige Vernetzungsmöglichkeiten an einer Volluniversität für interdisziplinäre Forschung

Die FAU verfolgt eine Politik der Chancengleichheit unter Ausschluss jeder Form von Diskriminierung. Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen werden ausdrücklich begrüßt. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt. Die FAU trägt das Zertifikat audit familiengerechte Hochschule.

Die Bewerbung ist schriftlich oder als Online-Bewerbung (max. 2 MB) bis zum 15. Dezember 2019 an die unten genannte Adresse zu senden. Fügen Sie bitte den Unterlagen neben Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf, Zeugnissen auch eine kurze Skizze des Forschungsvorhabens bei.

Die Bewerbung ist zu richten an
  Prof. Dr. Heidrun Stein-Kecks, Professur für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte Prof. Dr. Peter Bell, Juniorprofessur Digital Humanities mit Schwerpunkt Kunstgeschichte Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Interdisziplinäres Zentrum für Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften c/o Institut für Kunstgeschichte Schlossgarten 1 – Orangerie 91054 Erlangen   Online-Bewerbung an: izdigital-kontakt@fau.de

Für weitere Auskünfte steht ihnen die Koordinatorin Jacqueline Klusik-Eckert gerne zur Verfügung: Tel. +49 (0) 9131 85-20499 jacqueline.klusik@fau.de

Jetzt bewerben: Master Class Digital Humanities »Lexikalische Daten, Digitale Editionen und Normdaten« #DHMC2020

dhd-blog - Fr, 11/08/2019 - 18:09

Datum: 19.-25. April 2020
Ort: Moulin d’Andé, Normandie (Frankreich)
Bewerbungsschluss: 2.12.2019
Benachrichtigung über die Annahme: 15. Januar 2020
Konferenz-Website für Einreichungen und Anmeldung: https://dhmc2020.sciencesconf.org/

DARIAH-EU, Inria, das Deutsche Historische Institut Paris und Le Mans Université organisieren mit Unterstützung des französischen Ministeriums für Hochschulbildung, Forschung und Innovation gemeinsam eine Master Class Digital Humanities.

DHMC2020 wird 30 europäische fortgeschrittene Geisteswissenschaftler*innen mit Expertinnen und Experten zusammenbringen, um Erfahrungen, Methoden und Techniken für die Erstellung, Verwaltung und Verwendung von lexikalischen Daten, digitalen wissenschaftlichen Edition und Normdaten zu lehren, zu vertiefen, auszutauschen und kritisch zu beleuchten.

Die Master Class behandelt ein Spektrum an Themenfelder rund um die Erstellung, Kodierung, Analyse und Verbreitung digitaler Quellen in den Geisteswissenschaften, mit einem besonderen Schwerpunkt auf lexikalischen Inhalten und wissenschaftlichen digitalen Editionen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, an verschiedenen thematischen Sessions mit unterschiedlichen Schwerpunkten teilzunehmen, und sich mit allen Schritten des Digitalisierungsprozesses zu befassen. Dazu gehört zum einen die Arbeit mit TEI/XML und den dazugehörigen verschiedenen Leitlinien sowie die Beherrschung der dafür verfügbaren Instrumente. Thematisiert und umgesetzt werden zum anderen auch die einzelnen Schritte bei der Digitalisierung, der Datenmodellierung bei der Arbeit mit Wörterbüchern und Egodokumenten, dem Verknüpfen mit Normdaten und Thesauri, dem Hosting und Management von Forschungsdaten bis hin zu einer Social Media Strategie für die Verbreitung der erstellen Inhalte.

Gelehrt und gearbeitet wird gemeinsam im Plenum, in Kleingruppen an den eigenen Projekten und im direkten Gespräch mit den Expert*innen. Kurzreferate der Expert*innen leiten die Sessions jeweils inhaltlich ein. Sie lenken den Blick auf originelle Forschungsgebiete in den Bereichen Linguistik, Literaturwissenschaft, Geschichte und Musikwissenschaft.

Die Teilnahme an der Master Class ist kostenlos. Die Unterbringung und kulinarische Versorgung wird für alle Teilnehmenden übernommen. Außerdem wird ein Reisekostenzuschuss gewährt, bis 60 EUR für Personen aus Frankreich und 100 EUR für Personen aus anderen Ländern. Bitte beachten Sie, dass sich die Teilnehmenden die Zimmer in der Moulin d’Andé teilen (Zimmer für zwei Personen) und dass eine Teilnahme über die gesamte Woche erwartet wird.

Potenzielle Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, einen Kurzvorschlag auf der Konferenz-Website einzureichen: https://dhmc2020.sciencesconf.org/. Das Antragsdokument muss die folgenden drei Abschnitte in nicht mehr als zwei Seiten enthalten (auf Englisch, Französisch oder Deutsch).

1. Präsentation der Kandidatin/des Kandidaten

Präsentieren Sie hier Ihre Ausbildung und bisherigen Erfahrung, insbesondere Ihr aktuelles geisteswissenschaftliches Fachgebiet und Ihre relevanten digitalen Fähigkeiten. Bitte geben Sie auch die Arbeitssprachen an, die Sie während des Meisterkurses verwenden können (Französisch, Deutsch und/oder Englisch).

2. Präsentation des digitalen Projekts, an dem Sie während der Meisterklasse arbeiten möchten

Geben Sie einen Überblick über die wissenschaftlichen Erwartungen an Ihr Projekt, die Art der Quellen, auf denen Ihr Projekt basiert, den aktuellen Stand der Digitalisierung, was Sie für Ihr Projekt während der Master Class erreichen möchten, sowie alle Informationen, die Sie für relevant halten, damit wir Ihr Projekt in die Ziele der Master Class einordnen können.

Bitte geben Sie ebenso Hintergrundinformationen zur Verfügbarkeit Ihrer Daten an (Lizenz, Hosting, etc.).

3. Ihre persönlichen Ziele in Bezug auf die Master Class

Geben Sie die Kompetenzen, Technologien oder Fertigkeiten an, die Sie gerne im Laufe der Master Class erwerben möchten. Diese Informationen dienen uns zum Erstellen des genauen inhaltlichen Schulungs- und Ablaufplans.

Bewerbungsfrist: 2. Dezember 2019
Benachrichtigung über die Annahme: 15. Januar 2020
Konferenz-Website für Einreichungen und Anmeldung: https://dhmc2020.sciencesconf.org/
Rückfragen richten Sie bitte an: dhmc2020@sciencesconf.org

____

Einen Überblick über die bisherigen Master Classes finden Sie unter: https://digilex.hypotheses.org/386

2017: https://dhdhi.hypotheses.org/category/tagungen-2/dhmasterclass (Deutsch); https://dhiha.hypotheses.org/category/colloques/dhmasterclass (Französisch)

2018: https://dhdhi.hypotheses.org/category/tagungen-2/dhmasterclass2018 (Deutsch); https://dhiha.hypotheses.org/category/colloques/dhmasterclass2018 (Französisch).

Das Cosmotool – Ein DH-Einstiegswerkzeug zum Entdecken und Visualisieren biographischer Momente

dhd-blog - Fr, 11/08/2019 - 13:56

Geburt, Lehre, Reise, Heirat, Wirkungsstätte, Tod: Diese Lebensstationen klingen doch nach einem typischen Vortragsabschnitt über eine historische Person, richtig? Falls dir in nächster Zeit ein solcher Vortrag bevorsteht und du deiner „klassischen“, geisteswissenschaftlichen Präsentation ein bisschen DH-Glanz verleihen möchtest, dann probiere doch das DARIAH-DE Cosmotool einmal aus! Für deinen Einstieg in die Digital Humanities ist dieses Tool genau das richtige, da erste Erfolge nicht lange auf sich warten lassen. 

Das Cosmotool ist ein digitales Werkzeug, das biographische Angaben zu einzelnen Personen aus öffentlich zugänglichen Quellen erschließt, zusammenfasst und visualisiert. Damit ist es ein innovatives Werkzeug, das Natural Language Processing einsetzt. Als Quellen nutzt es insbesondere Wikidata und Wikipedia. Die Nutzung dieser Quellen siehst du kritisch im wissenschaftlichen Kontext? Das ist auch richtig. In der wissenschaftlichen Praxis musst du deine Quellen immer kritisch prüfen. Wenn du dabei Fehler findest, solltest du nicht zögern, sondern zur Verbesserung beitragen und so die Qualität der Daten mitgestalten. Damit befindest du dich übrigens in guter Gesellschaft: Immer mehr Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler tragen aktiv zur Wikipedia sowie jene aus den Digital Humanities ganz besonders zu Wikidata bei.

Um Personen über das Cosmotool zu finden, stehen zwei Suchfunktionen zur Verfügung: Die Personensuche und die Wortlistensuche.

Personensuche

Das Tool stellt dir mit nur wenigen Klicks die Lebensstationen diverser historischer Personen auf einer Art Zeitstrahl dar und visualisiert gleichzeitig deren Bewegungsprofil auf einer Landkarte.

Was du dafür genau tun musst:

  1. Gehe auf die Website des Cosmotools und suche nach der gewünschten Person.
  2. Wähle die Person aus der Liste aus.
  3. Fertig. Das Ergebnis kannst du nun in deine Präsentation einbinden. Was, das wars schon?
Screenshot Cosmotool

Natürlich ist diese Funktion nicht die einzige des Cosmotools. Dazu erfährst du später mehr. Zunächst noch ein paar Tricks, um das Ergebnis zu optimieren:

Die gesuchte Person wurde über die Personensuche nicht gefunden? Dann kannst du sie über die unten vorgestellte Wortlistensuche finden. Dort gibst du ebenso wie in der Personensuche den Namen und zur besseren Eingrenzung Beruf oder Geburtsjahr ein, um sie zu finden.

Möchtest du mehr Daten visualisiert bekommen? Für den Fall, dass dir das angezeigte Ergebnis nicht ausreicht, etwa weil nur Geburts- und Todestag angezeigt werden, kannst du eigens Recherchiertes ins Wikidata eintragen und so für mehr Daten sorgen.

Screenshot Wikidata

Wie gesagt, das Cosmotool kann noch mehr. Weiter geht’s also:

Wortlistensuche

Wenn du dich für weitere Personen aus dem selben Wirkungskreis interessierst, kannst du mittels der Wortlistensuche nach Personen einer Gruppe suchen. Beispiel: Suchst du nach spanischen Hofkünstlern, kannst du in das Feld Positivterme die Begriffe Hofkünstler+Spanien eingeben. Dadurch erhältst du eine Liste von Personen, auf die diese Eigenschaften zutreffen. Eingrenzen kannst du die Liste, indem du in das Feld der Negativterme ebenfalls Eingaben machst. Suchst du beispielsweise explizit nach Malern, aber nicht nach Architekten, Bildhauern und Druckgrafikern, kannst du diese Begriffe dort eintragen und somit bei der Suche ausschließen. Bitte bedenke, dass die Suche des Cosmotools nicht mit einer Suchmaschine wie Google verglichen werden und man seine Suche daher spezifizieren sollte.

Personengruppen

Eine weitere Funktion ist das Anlegen von Personengruppen. Da die Personengruppen für dich gespeichert werden, musst du dich zunächst anmelden. Entweder nutzt du dafür deinen DARIAH-Account (falls du noch keinen hast, kannst du dich hier registrieren) oder deinen Hochschul- bzw. Institutsaccount. 
Der große Vorteil beim Anlegen von Personengruppen ist vor allem die individuelle und dauerhafte Sammlung derjenigen Personendaten, für die du dich interessiert. Diese lassen sich so einfacher in Beziehung zueinander setzen.

Und nun: Viel Spaß beim Ausprobieren des Cosmotools! Mehr zum Hintergrund des Werkzeugsfindest du hier und hier.

Du interessierst dich für weitere Artikel zum Einstieg in die digitalen Geisteswissenschaften? An diesen Stellen findest du mehr:

Jan Rohden: Digitale Geisteswissenschaften/Digital Humanities: Hilfreiche Links zum Einstieg

Raisa Barthauer: DH-Angebote für den Einstieg: CodiMD und DARIAH-Wiki


DH-Kolloquium @BBAW, 6.12.2019: Peer Trilcke, Anna Busch, Mark-Jan Bludau: Kleine Diagrammatik des Theodor-Fontane-Archivs

dhd-blog - Fr, 11/08/2019 - 12:09

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) möchten wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Freitag, den 6. Dezember 2019, 17 Uhr s.t. bis 19 Uhr, einladen. Die Veranstaltung findet im Konferenzraum 1 (1. Stock) der BBAW, Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir Sie um Anmeldung per E-Mail an: DH-Kolloquium@bbaw.de.

Kleine Diagrammatik des Theodor-Fontane-Archivs

Peer Trilcke (Theodor-Fontane-Archiv, Universität Potsdam)
Anna Busch (Theodor-Fontane-Archiv, Universität Potsdam)
Mark-Jan Bludau (Urban Complexity Lab, Fachhochschule Potsdam)

Im Zuge der digitalen Transformation hat auch das Theodor-Fontane-Archiv längst eine Art ›zweiten Körper‹ ausgebildet: Neben den materiellen ›Archivkörper‹ – bestehend aus handfesten Artefakten wie Handschriften, Drucken, Gegenständen oder analogen Audio- und Videoträgern – ist eine digitaler getreten: in Form von Erschließungsdaten in Katalogen und anderen Datenbanken, in Form von Digitalisaten der materiellen Objekte, in Form von Forschungsdaten, Text- und Metadatenkorpora. Damit eröffnen sich auch neue Möglichkeiten, Zugänge zu Sammlungen gestalten, etwa in Form der Visualisierung.

Unter dem Titel „Kleine Diagrammatik des Theodor-Fontane-Archivs“ wollen wir über einige Experimente und Analysen, die wir zuletzt durchgeführt haben, reflektieren. Wir wollen Fragen nach der Domänenadaption konventionalisierter Visualisierungsroutinen aufwerfen, wollen die Nähe von Diagrammatik und Statistik thematisieren und problematisieren, wollen die Möglichkeiten der Visualisierung zwischen Abstraktion und Konkretisierung in den Blick nehmen.

Besonderes Augenmerk werden wir auf die Möglichkeiten von Visualisierungen zur Repräsentation komplexer Sammlungszusammenhänge legen und dabei sowohl die Kommunikation von Forschungsergebnissen als auch die explorative Analysetätigkeit in den Blick nehmen. Beispielhaft werden wir ein mit dem Urban Complexity Lab der Fachhochschule Potsdam (UCLab) realisiertes Kooperationsprojekt vorstellen, in dem eine Visualisierung der Autorenbibliothek Theodor Fontanes umgesetzt wurde (https://uclab.fh-potsdam.de/ff/). Erarbeitet wurden hier visuelle Explorationsstrategien für diese vollständig digitalisierte, auf Einzelblattebene erschlossene und in Hinblick auf die Lese- und Gebrauchsspuren typologisch erfasste Sammlung. Dabei soll die so entstandene prototypische Anwendung nicht nur zur philologischen Erkundung, sondern auch zur Reflexion über Szenarien der diagrammatischen Sammlungsexploration zwischen Nähe und Distanz, zwischen Statistik und Objekt, zwischen Abstraktion und Konkretisierung einladen.

Links und Literatur:

Wissenschaftliche/r Mitarbeiterin / Mitarbeiter (Entgeltgruppe E 13 TV-L) Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

dhd-blog - Fr, 11/08/2019 - 11:13

Die Herzog August Bibliothek ist eine international orientierte Forschungs- und Studienstätte für europäische Kulturgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Im Rahmen des Projekts „Automatische Bilderkennung frühneuzeitlicher Porträtgrafik als App“ (PortApp) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine auf 3 Jahre befristete Stelle für eine / einen

Wissenschaftliche/n Mitarbeiterin / Mitarbeiter
(Entgeltgruppe E 13 TV-L)

zu besetzen. Das Projekt wird in Kooperation mit der Universität Hildesheim, Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie (IWIST) (Prof. Dr. Thomas Mandl) durchgeführt. Ziel ist die Entwicklung einer automatischen Bilderkennung für frühneuzeitliche Porträtgrafik ausgehend von der digitalisierten Porträtsammlung der HAB (portraits.hab.de), die im Rahmen des Projekts erweitert werden soll. Die Bilderkennung soll unter Nutzung von Deep Learning-Technologien Muster in frühneuzeitlicher Porträtgrafik erkennen und nach Kriterien der Usability und Forschungsrelevanz für die Benutzung aufbereitet werden. Das umfasst die Entwicklung eines browserbasierten Webservices und einer App für mobile Endgeräte.

Aufgaben
• Corpusbildung und Datenaufbereitung
• Auswahl und Erschließung von nicht digitalisierten Porträts aus den Beständen der HAB zur Integration in die digitale Porträtsammlung
• Begleitung der Entwicklungsarbeit der Bildähnlichkeitssuche aus fachlicher Perspektive. Konzeption eines nutzerfreundlichen Frontends
• Koordination der Ausschreibung einer App und des Entwicklungsprozesses
• Präsentation des Projekts auf Workshops und Tagungen
• Publikation der Projektergebnisse aus bildwissenschaftlicher Sicht

Voraussetzungen
• Abgeschlossenes Studium in einem historisch orientierten geisteswissenschaftlichen Fach
• Einschlägige Kenntnisse auf dem Gebiet der Kultur-, Bild- oder Kunstgeschichte der Frühen Neuzeit
• Gute IT-Kenntnisse
• Kommunikations- und Teamfähigkeit, selbstständige Arbeitsweise

Erwünscht
• Erfahrung mit der Erschließung von Kulturgut
• Kenntnisse von Standards und Datenmodellen im Bereich des kulturellen Erbes
• Interesse an Techniken und Entwicklungen im Bereich der KI

Die Herzog August Bibliothek strebt an, Unterrepräsentanzen i. S. des NGG in allen Bereichen und Positionen abzubauen. Die Gleichstellung von Frauen und Männern wird gefördert. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt behandelt. Ein Nachweis ist beizufügen.

Bewerbungen mit aussagefähigen Unterlagen sind bis zum 01.12.2019 unter Angabe des Kennwortes „APP“ zu richten an die

Herzog August Bibliothek
– Verwaltung –
Lessingplatz 1
38304 Wolfenbüttel
E-Mail: verwaltung@hab.de

Bewerbungsunterlagen werden grundsätzlich nicht zurückgesandt, sondern datenschutzgerecht vernichtet. Sollte eine Rücksendung gewünscht sein, bitten wir um Beilage eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlags.

Bewerbungen können auch als PDF-Datei an die o. g. Adresse geschickt werden.


Stellenausschreibung: Fachreferentin / Fachreferenten für Romanistik und Kunstgeschichte sowie Digital Humanities (w/m/d), Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

dhd-blog - Fr, 11/08/2019 - 11:09

An der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen) ist für die Vermittlung von Beständen und digitalen Services unserer Bibliothek und anderer Einrichtungen sowie die Entwicklung unserer Sammlungen und Services zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer / eines

Fachreferentin / Fachreferenten für Romanistik und Kunstgeschichte sowie Digital Humanities (w/m/d)
– Entgeltgruppe 13 TV-L, Vollzeit, befristet)

zunächst befristet für zwei Jahe zu besetzen. Die Stelle ist anteilig den Abteilungen IG (geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Fachreferate) und FE (Forschung und Entwicklung) zugeordnet und beinhaltet neben der Betreuung des Fachreferats auch die Beratung zum Thema Forschungsdaten im Rahmen der Göttingen eResearch Alliance und die Unterstützung beim Auf- und Ausbau digitaler Forschungsinfrastrukturen für die Geisteswissenschaften.

Die SUB Göttingen gehört zu den größten Bibliotheken in Deutschland. Sie ist Dienstleister und Partner für eine effiziente Literaturversorgung sowie für vielfältige Informationsservices an der Universität Göttingen und am Göttingen Campus insgesamt. Darüber hinaus übernimmt sie wichtige Aufgaben im Rahmen vernetzter, überregionaler Dienstleistungen. Wissenschaftliche Ergebnisse und das kulturhistorische Erbe zu erhalten und dauerhaft zugänglich zu machen, gehört ebenfalls zu den Aufgaben der SUB Göttingen. Schließlich ist sie Forschungs- und Entwicklungspartner für eine zukunftssichere Forschungs- und Informationsinfrastruktur in Deutschland und international.

Voraussetzungen:
  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Romanistik oder der Kunstgeschichte (nach Möglichkeit mit Promotion)
  • erfolgreiche eigene wissenschaftliche Praxis im Bereich der Digital Humanities
  • erfolgreiche Zusammenarbeit in größeren wissenschaftlichen Arbeitszusammenhängen
Wünschenswert:
  • erfolgreich abgeschlossenes Bibliotheksreferendariat oder postgraduales bibliothekswissenschaftliches Studium (z. B. MALIS)
  • Erfahrung in Unterricht oder Projektarbeit

Die Bereitschaft zur Betreuung weiterer geisteswissenschaftlicher Fachreferate sowie zur Kooperation mit anderen Einrichtungen der Wissenschaft und der Forschungsinfrastruktur wird vorausgesetzt

Für Rückfragen stehen Ihnen Herr Dr. Wilfried Enderle, E-Mail enderle@sub.uni-goettingen.de und
Frau Regine Stein (E-Mail) regine.stein@sub.uni-goettingen.de gerne zur Verfügung

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft / Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen in einem Dokument zusammengefasst bis zum 04.12.2019 ausschließlich über das Bewerbungsportal https://lotus2.gwdg.de/uni/uzdv/perso/knr_100623.nsf ein.

Hinweis:

Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie im Hinweisblatt zur Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

DH-Angebote für den Einstieg: CodiMD und DARIAH-Wiki

dhd-blog - Mi, 11/06/2019 - 12:26
Texte und Projekte erstellen, teilen und bearbeiten


CodiMD

Du möchtest Texte schreiben und gemeinsam mit anderen von überall aus bearbeiten, z.B. wenn du mit Kommilitonen an einem Referat arbeitest, willst deine Daten aber nicht amerikanischen Datenkraken überlassen? #dontleaveittogoogle

Eine sichere Möglichkeit hierfür bietet dir der Dienst CodiMD. Über deinen Uni-Account kannst du dir sog. CodiMD-Pads erstellen, in denen du Texte schreiben und diese mit anderen zusammen bearbeiten kannst.

Voraussetzung

Um ein CodiMD-Pad zu erstellen, benötigst du nur einen GWDG-Account, also zum Beispiel deinen normalen Uni-Göttingen Studierendenaccount.* Falls du keinen solchen Account hast, registrier dich einfach unter https://www.gwdg.de/registration.
Wenn du an einem bereits erstellten Pad mitarbeiten möchtest, brauchst du übrigens keinen Account. Hierfür reicht der entsprechende Link.

Funktionen

CodiMD bietet dir verschiedene Funktionen. Zunächst einmal hast du drei Ansichtsmöglichkeiten: 

  • Die MarkDown-Ansicht. Darin kannst du deine Texte eingeben und Formatierungen einfügen
  • Die Vorschau-Ansicht. Darin wird der Text als formatiertes Dokument angezeigt
  • Die MarkDown- und die Vorschau-Ansicht nebeneinander gestellt

Es gibt die Möglichkeit in deinen Text verschiedene Inhalte einzufügen und somit ganz einfach zu teilen, z.B. Bilder, Videos, Formeln oder Diagramme, mit der Export-Funktion kannst du deinen Text in ein gewünschtes anderes Dateiformat exportieren und es gibt einen Präsentationsmodus.
Bearbeiten können den Text standardmäßig alle, die den Link dazu haben. Über ein Menü an der Seite kannst du für deine Pads diese Zugriffsrechte aber individuell verwalten. Die Bearbeitung der Texte ist am PC, Tablet und Smartphone und online von jedem Standort aus möglich.
Eine genaue Beschreibung aller Funktionen findest du außerdem unter
https://pad.gwdg.de/features#

Speicherung

Damit du dein Pad online bearbeiten kannst, wird es bei der GWDG gespeichert. Die GWDG greift dabei nicht auf deine Daten zu, im Gegenteil: Nach 12-monatiger Inaktivität wird dein Pad automatisch gelöscht. Einen Monat und eine Woche vorher wirst du per E-Mail darüber informiert. CodiMD eignet sich damit also nicht für eine dauerhafte Speicherung

DARIAH Wiki

Das DARIAH Wiki stellt dir ein vielseitiges Angebot zur Verfügung. Hier findest du zum Beispiel Anleitungen zu den DARIAH Diensten und Werkzeugen. Auch über DARIAH selbst und andere DH-Projekte gibt es Informationen, genauso wie Links zu verschiedenen DH-Kanälen (z.B. Twitter, Youtube, Portal…)
Das DARIAH Wiki bietet dir aber mehr als nur Informationen. Du kannst selbst Projekte anlegen und daran arbeiten. Dabei liegt die Entscheidung bei dir, wer daran mitlesen und mitarbeiten darf. Du kannst eigene interne und öffentlich zugängliche Bereiche deines Projekts einrichten.

Voraussetzung

Auch für das Wiki benötigst du einen Account, den du hier erstellen kannst. Sobald der Account freigeschaltet ist, kannst du loslegen. 

Funktion

Bist du angemeldet, steht dir automatisch ein persönlicher Bereich zur Verfügung. Hier hast du ein Profil, das du bei Bedarf bearbeiten kannst, einen Bereich mit persönlichen Seiten und einen Blog-Bereich. Im Seiten-Bereich kannst du eigene Seiten anlegen, bearbeiten und über das Menü oben rechts die Zugriffsrechte einstellen, Dateien anhängen oder die Seite exportieren.
In deinem Profilmenü hast du außerdem die Möglichkeit z.B. Aufgaben anzulegen oder deine Liste von beobachteten Seiten zu verwalten. Indem du anderen Personen folgst oder Personen dir folgen, legst du ein eigenes Netzwerk an.

Mit diesen beiden Angeboten kannst du dich in deinem Studium leichter und übersichtlicher organisieren. Es kostet dich nicht mehr als ein paar Klicks. Probier einfach aus, wie und wofür du CodiMD und das Wiki selbst am besten verwenden kannst.
In den kommenden Tagen stellen wir euch hier im DHd-Blog das CosmoTool vor.

*Übrigens: Über „Föderierte Anmeldung“ findest du diverse Einrichtungen, um sich anzumelden. Schau einfach nach, ob deine Hochschule/dein Institut dabei ist. Alternativ kannst du dich natürlich auch mit deinem DARIAH-DE Account anmelden.

Stellenausschreibung: Informatiker*in digitale Langzeitarchivierung, 60-100%, Baden

dhd-blog - Mo, 11/04/2019 - 09:09

Die Open-Source-Lösung docuteam cosmos für digitale Archivierung ist einzigartig. In der Cloud ermöglicht sie die Nutzbarhaltung von Daten über Jahrzehnte. Unser Informatikteam braucht Sie als Verstärkung für den Betrieb, Unterhalt und Weiterausbau dieser innovativen und zunehmend nachgefragten Plattform. Mit der zunehmenden Automatisierung von Daten-management und Infrastruktur machen wir sie noch performanter.

Ihre Kompetenzen
  • Fundierte Ausbildung (FH, Uni, ETH, etc.)
  • Vertrauter Umgang mit Serverdiensten primär auf Linux, aber auch Windows (Applikationsserver, Datenbanken, Verzeichnisdienste, Webserver)
  • Erfahrung in der Überwachung von Serverumgebungen
  • Routinierter und kreativer Umgang mit Skriptsprachen und Automatisierungswerkzeugen
  • Analytisches Denkvermögen gepaart mit pragmatischer Vorgehensweise
  • Gewohnt, selbständig, aber auch in einem über mehrere Standorte verteilten Team zu arbeiten, Prioritäten zu erkennen und Entscheidungen eigenständig zu fällen
  • Gute Kenntnisse in Deutsch; Kenntnisse in Französisch und Englisch sind ein Vorteil
Unser Angebot
  • Bei uns sind Sie am Puls der fachlichen Entwicklung. Wir prägen die Diskussion in verschiedenen Fachgremien und Verbänden national und international mit und setzen neue Erkenntnisse in unserer Software und in Projekten um.
  • Je nach persönlicher Präferenz vertiefen Sie Ihr Know-how nach und nach in Gebieten wie semantische Technologien, Metadaten, Datenmanagement oder IT-Architektur.
  • abwechslungsreiche Projekte für Kunden im In- und Ausland
  • flexible Jahresarbeitszeit
  • kollegiale, lernorientierte Unternehmenskultur
  • selbständige Arbeit mit grossem Handlungsspielraum in einer Kultur des Vertrauens
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Auskünfte erteilt Andreas Nef, Technical Lead, Tel. +41 56 511 11 77. Bewerben Sie sich digital bei administration@docuteam.ch.

Zu docuteam

docuteam entwickelt Open-Source-Software für die digitale Nutzbarhaltung von Informationen. Wir konzipieren und installieren digitale Langzeitarchive bei unseren Kunden und betreiben einen mandantenfähigen, Cloud-basierten Dienst für Kunden, die kein eigenes Langzeitarchiv aufbauen wollen. Wir bewirtschaften diese hybriden Archive mit unseren fachlich hervorragend ausgebildeten Mitarbeitenden. In Baden-Dättwil und Yverdon-les-Bains arbeiten rund 35 Personen für docuteam, darunter ein Drittel mit Informatikausbildung.

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