DHd Newsfeed

ediarum-Workshop: CfA

dhd-blog - Fr, 01/24/2020 - 10:56

Im Rahmen des ediarum-Workshops an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften vom 9.-11. März 2020 (Die Ankündigung finden Sie hier: https://dhd-blog.org/?p=12821) sind Editorinnen und Entwicklerinnen herzlich eingeladen, den Workshop mitzugestalten.

Für Dienstag (10. März 2020) bieten wir Slots für Projektvorstellungen und Erfahrungsberichte in der Arbeit mit ediarum an, auf die Sie sich bitte mit einem kurzen Abstract (max. ½ Seite) bewerben. Aus den Einreichungen werden einzelne für eine Kurzpräsentation am 10.3. ausgewählt.

Für Entwickler besteht die Möglichkeit Aufgaben- und Problemstellungen (etwa die Umsetzung einer bestimmten Aktion im Oxygen Framework) einzureichen. Ausgewählte Einreichungen werden am Mittwoch, 11.3., in der Hands-On-Session für fortgeschrittene ediarum-Entwickler mit den Teilnehmern diskutiert.

Einreichungen und Fragen richten Sie bitte an ediarum@bbaw.de.

Das ediarum-Team freut sich auf Ihre Teilnahme!

Spring School LiSeH 2020 – Linked Data & the Semantic Web for Humanities Research, Graz, April 14-17

dhd-blog - Do, 01/23/2020 - 14:01
Linked Data & the Semantic Web for Humanities Research Graz, Austria, April 14-17, 2020

The spring school is co-organized by the Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage at the Austrian Academy of Sciences and the Centre for Information Modelling – Austrian Centre for Digital Humanities at the University of Graz and is funded by CLARIAH-AT and supported by the H2020 project ELEXIS.

The school will give an introduction to the concepts related to the Semantic Web and Linked Data and will give an overview of semantic web technologies and tools with a special focus on application scenarios in the Humanities

  • Identifying standards and technologies
  • RDF and triples
  • Semantic querying: SPARQL and triple stores
  • Linked data curation
  • Knowledge Representation and Ontologies
  • Linked Data in Linguistics
  • Modelling cultural heritage data

Participation

Participation is free of charge and open to 25 students and scholars of all academic stages. No previous specific skills are required (although basic digital knowledge would be useful).
To apply, we ask you to use the application form and provide a brief motivational note why you would like to attend the spring school (250 words)

Application form

Also consider submitting an abstract to the poster session.

If you would like to present your project, research or idea in the poster session, please include a short abstract of max. 250 words in your application.

We reserve the right to choose the individual participants as well as the reimbursement grantees based on their research/study interests and motivation. 

Applications are welcomed until February 29, 23:59 CET.

Acceptance will be communicated by March 11.

Reimbursement

Reimbursement of up to EUR 400.- will be awarded to 3 participants who apply for it in the registration form and are accepted to give a presentation during the poster session. Reimbursement guidelines will be provided after acceptance. 

Questions

Please contact
christopher.pollin(at)uni-graz.at
gerlinde.schneider(at)uni-graz.at

Organizing committee
Christopher Pollin  (University of Graz)
Gerlinde Schneider (Austrian Academy of Sciences)
Tanja Wissik (Austrian Academy of Sciences)

Call for Pecha Kuchas #DHd2020 #DHfromScratch

dhd-blog - Di, 01/21/2020 - 15:53

Digital Humanities from Scratch: Wie geht man Koordinationsaufgaben im Bereich der DH an, wenn sich diese in einem frühen Entwicklungsstadium befinden? Die Anforderungen sind vielfältig und gehen oft über reines Expert*innenwissen (sei es im Programmierbereich oder in einem geisteswissenschaftlichen Fach) hinaus, denn DH ist nicht nur interdisziplinär, sondern erstreckt sich auch auf organisatorische, institutionelle und soziale Handlungsfelder. Der Workshop „Digital Humanities from Scratch“ auf der DHd 2020 „Spielräume“ (2. bis 6. März 2020) vertieft diese Thematik in kreativen Vortrags- und Diskussionsformaten.

Wir laden hiermit dazu ein, Kurzvorträge einzureichen, die Erfahrungen typischer Herausforderungen oder Lösungsansätze im Bereich der DH-Koordination vorstellen. Die Vorträge sollen dem Format „Pecha Kucha“ folgen: Die Dauer des mündlichen Vortrags beträgt exakt 6:40 Minuten. Für die Präsentation sind 20 Bilder auszuwählen (möglichst ohne Text), die während des Vortrags für jeweils 20 Sekunden eingespielt werden. Die Pecha Kuchas geben Impulse für ein anschließendes World Café, wo in kleinen Gruppen intensiv diskutiert werden kann.

Dein Vorschlag sollte eine Seite Text nicht überschreiten und bis zum 10. Februar 2020 per Mail bei torsten.roeder@leopoldina.org eingereicht worden sein. Über die Annahme der Beiträge entscheidet das Team in derselben Woche. Der Workshop findet am Montag, den 2. März von 13:30 bis 17:00 Uhr statt.

Mit den besten Grüßen
#DHfromScratch
(von A bis Z: Fabian Cremer, Swantje Dogunke, Frederik Elwert, Harald Lordick, Katrin Ott, Torsten Roeder, Sibylle Söring und Thorsten Wübbena)

Job: Wiss. Mitarbeiter/in Digital Humanities am DHI Rom (Beschäftigungsort Berlin)

dhd-blog - Di, 01/21/2020 - 13:51

Das Deutsche Historische Institut in Rom sucht für das von der DFG und der Gerda Henkel Stiftung geförderte digitale Editionsprojekt „Ferdinand Gregorovius: Poesie und Wissenschaft. Gesammelte deutsche und italienische Briefe“ schnellstmöglich für einen befristeten Zeitraum von einem halben Jahr

eine/-n wissenschaftliche/-n Mitarbeiter/-in (m/w/d) Digital Humanities in Teilzeit zu 50% der tariflichen Arbeitszeit.

Im Falle der Verlängerung des Projekts besteht die Möglichkeit der Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr.

Das Deutsche Historische Institut in Rom ist ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland. Das 1888 gegründete Institut dient der Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte und Musikgeschichte in europäischen Zusammenhängen, vom frühen Mittelalter bis zur jüngsten Vergangenheit.

Die Aufgaben umfassen im Wesentlichen die

  • Betreuung eines digitalen Publikationskonzepts sowie des dazugehörigen Workflows,
  • Weiterentwicklung und Pflege von Weboberflächen und Schnittstellen.

Mindestvoraussetzungen für eine Einstellung sind

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium in den Digital Humanities, Editionswissenschaften, Geschichtswissenschaften, Germanistik (M.A., Master, Diplom) oder eine vergleichbare nachgewiesene Qualifikation,
  • sehr gute Kenntnisse in X-Technologien (XML, XQuery, XSLT),
  • erste Erfahrungen in der Frontend-Entwicklung mit modernen JavaScript-Frameworks (vorzugsweise Vue.js),
  • erste Erfahrungen mit Python,
  • vertiefte Kenntnisse bei der Entwicklung Digitaler (Brief-)Editionen.

Von Vorteil sind nachgewiesene Erfahrungen im Umgang mit dem Oxygen XML Editor, Vertrautheit mit einer Linux-Shell, Docker, Git und SSH, Erfahrungen in der Entwicklung von Webservices und im Betrieb und Administration von XML-Datenbanken (vorwiegend eXist-db).

Wir erwarten eine ziel- und lösungsorientierte Arbeitsweise, Eigeninitiative und Kommunikations- sowie Teamfähigkeit.

Wir bieten:

  • eine Vergütung nach EG 13 TVöD (Bund) bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen,
  • eine herausfordernde und verantwortungsvolle Tätigkeit mit Platz für eigene Ideen in einem interdisziplinären und internationalen Team,
  • eine Stelle mit flexibler Arbeitszeitgestaltung.

Beschäftigungsort ist Berlin.

Die Max Weber Stiftung fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach der Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes, Schwerbehinderte nach dem SGB IX bevorzugt eingestellt.

Auskunft erteilt Dr. Angela Steinsiek (steinsiek@dhi-roma.it; Tel. 030/494 02 04).

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung bis zum 16. Februar 2020 ausschließlich über unser Bewerbungsportal.

Ausschreibung: Juniorprofessur „eHumanities“ am Institut für Informatik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

dhd-blog - Mo, 01/20/2020 - 11:49

An der Naturwissenschaftlichen Fakultät III, Institut für Informatik, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Juniorprofessur W1 „eHumanities“ (mit Tenure Track) zu besetzen. Gesucht wird eine Persönlichkeit mit einem Forschungsschwerpunkt in der Entwicklung und Anwendung von informationstechnologischen Werkzeugen, die die Geisteswissenschaftlerin/den Geisteswissenschaftler (m-w-d) bei der Bearbeitung entsprechend geeigneter geisteswissenschaftlicher Fragestellungen unterstützen.

Einreichungsfrist bis zum 10. Februar 2020

Den vollständigen Ausschreibungstext finden Sie unter:
• deutsch: https://wcms.itz.uni-halle.de/download.php?down=54239&elem=3268523&func=ls3vpj71vgeu6gsiti9h2u6qhhpmv2b7
• english: https://wcms.itz.uni-halle.de/download.php?down=54240&elem=3268524&func=ls3vpj71vgeu6gsiti9h2u6qhhpmv2b7


RIDE 11 zu „Tools and Environments for Digital Scholarly Editing“ erschienen!

dhd-blog - Mo, 01/20/2020 - 08:59

Die elfte Ausgabe der Rezensionszeitschrift RIDE – herausgegeben seit 2014 vom Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) – ist soeben erschienen und unter http://ride.i-d-e.de/issues/issue-11 erreichbar!

Mit der neuen Ausgabe startet ein neuer Themenschwerpunkt in der RIDE-Reihe: „Tools and Environments for Digital Scholarly Editing“. Initiatorinnen und Gastherausgeberinnen der Ausgabe sind Anna-Maria Sichani und Elena Spadini. Idee des neuen Themenschwerpunkts ist, Software als Teil des wissenschaftlichen Ökosystems stärker im Fachdiskurs zu evaluieren und diskutieren. Darüber hinaus sind die Rezensionen von Tools und Forschungsumgebungen für all diejenigen nützlich, die an der Erstellung von wissenschaftlichen Editionen beteiligt sind und die Verwendung von Software in Betracht ziehen. 

Die elfte Ausgabe von RIDE enthält fünf Rezensionen in Englisch (4) und Französisch (1), die Tools und Forschungsumgebungen für die digitale wissenschaftliche Editionen diskutieren. Alle Rezensionen basieren auf einem Katalog von Bewertungskriterien (https://www.i-d-e.de/publikationen/weitereschriften/criteria-tools-version-1/) und werden von einem zusammenfassenden Factsheet begleitet (siehe „Meta“-Rubrik jedes Artikels).  

Zur Übersicht das Inhaltsverzeichnis:

Nun aber viel Spaß beim Lesen – Enjoy the RIDE!

Digital Humanities grossflächig in die Hochschullehre einbringen: Zwei Stellenausschreibungen zur Erforschung und Erprobung von Lehrkonzepten zum selbstgesteuerten Erwerb digitaler Kompetenzen in den Geisteswissenschaften

dhd-blog - Fr, 01/17/2020 - 15:47

Sie wollen die Zukunft digitaler Hochschullehre aktiv beforschen und mitgestalten? Sie möchten Ihr Forschungsprofil und Netzwerk erweitern und mit einigen der deutschland- und weltweit renommiertesten Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten? Sie möchten diese einzigartige Gelegenheit nutzen, um Ihre persönliche Zukunft zu befördern?

An der Professur für Digital Humanities (Bild/Objekt) der Friedrich-Schiller-Universität Jena sind zum 01.04.2020 zwei Projektstellen für Wissenschaftliche Mitarbeiter (m/w/d) zu besetzen. Es handelt sich um Teilzeitstellen im Umfang von jeweils 50% einer Vollzeitstelle (20h/Woche). Die Positionen sind zunächst bis zum 31. Dezember 2022 befristet. Der Arbeitsplatz ist Jena, Deutschland.

1. Wissenschaftliche Mitarbeiter (m/w/d): Projektkoordination und Evaluation zum Einsatz von Videotutorien für Studierende in den Geisteswissenschaften (Reg. Nr. 21/2020)

Ihre Aufgaben umfassen:

  • die Feinkonzeption des Gesamtprojektes sowie dessen operative Koordination,
  • die Konzeption und Koordination der Transferstelle sowie die
  • Konzeption und Durchführung der Evaluation.

Unsere Anforderungen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium sowie ggf. Promotion mit Bezug zur Hochschuldidaktik und sozialwissenschaftlichen Evaluation – beispielsweise in Psychologie, Bildungswissenschaften, Fachdidaktik.
  • Erfahrungen im Bereich der Projektkonzeption und -koordination und/oder Digitale Geisteswissenschaften sind erwünscht.

Link zur Stellenausschreibung:

https://www4.uni-jena.de/Universit%C3%A4t/Stellenmarkt/Wissenschaftliche+Mitarbeiter/Wiss_+Mitarbeiter_+Projektkoordination+und+Evaluation+zum+Einsatz+von+Videotutorien+f%C3%BCr+Studierende+in+den+Geisteswissenschaften+%28m_w_d%29+am+Institut+f%C3%BCr+Geschichte.html

2. Wissenschaftliche Mitarbeiter (m/w/d): Didaktische Gestaltung von Videotutorien für Studierende in den Geisteswissenschaften (Reg. Nr. 22/2020)

Ihre Aufgaben umfassen:

  • die didaktische Gestaltung der Videotutorien,
  • die Konzeption, Koordination, didaktische Begleitung sowie Erstellung eines Leitfadens zur Erstellung von Videotutorien und
  • die Dokumentation des Fachkonzepts.

Unsere Anforderungen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium mit Bezug zur Didaktik und/oder Mediengestaltung – beispielsweise im Bereich Bildungstechnologie, Mediendidaktik bzw. Mediendesign, Medieninformatik mit Schwerpunkt Didaktik.
  • Erfahrung im Bereich der Hochschullehre und -didaktik und Videogestaltung ist erwünscht.

Link zur Stellenausschreibung:

https://www4.uni-jena.de/Universit%C3%A4t/Stellenmarkt/Wissenschaftliche+Mitarbeiter/Wiss_+Mitarbeiter_+Didaktische+Gestaltung+von+Videotutorien+f%C3%BCr+Studierende+in+den+Geisteswissenschaften+%28m_w_d%29+am+Institut+f%C3%BCr+Geschichte.html

Background

Digitalitätskompetenz ist für eine berufliche Perspektive von Geisteswissenschaftlern zunehmend wichtig. Bisher wird informatische Bildung in diesem Bereich fast ausschließlich im Rahmen spezifischer Studiengänge vermittelt. Demgegenüber fehlen Lehrangebote, die Digitalitätskompetenz in die Breite geisteswissenschaftlicher Angebote einbringen. Das vom BMBF geförderte Projekt Digital4Humanities zielt darauf ab, ein auf Videotutorien basierendes Fachkonzept zur zielgerichteten Vermittlung von digitalen Kompetenzen zur Bearbeitung von Forschungsaufgaben in nicht-digitalen Kursangeboten in den Geisteswissenschaften zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Als didaktische Besonderheit zielt das Vorhaben auf die Integration der Angebote in bestehende Module, die Ausführung als Selbstlernangebot und die Vermittlung von informatischen Kompetenzen in die Breite geisteswissenschaftlicher Angebote ab.

Das Vorhaben wird von einer breiten Allianz von Universitäten und Fachverbänden getragen, dazu gehören beispielsweise der Dachverband für Digital Humanities im deutschsprachigen Raum sowie renommierte Universitäten wie LMU, Harvard oder die TU Dresden. Gemeinsam soll im Vorhaben unter Leitung der FSU Jena ein digitales Fachkonzept entstehen, um digitale Kompetenzen mittels Videotutorien in den Geisteswissenschaften zu vermitteln. Beispielhaft wird dies für die Fächer Kunstgeschichte und Germanistik erfolgen. Es sollen praktisch nutzbare, frei verfügbare Videotutorien entstehen.

In einem interdisziplinären Team, bestehend aus Mediengestaltern, Didaktikern sowie inhaltlichen Fachexperten verantworten Sie insbesondere die Feinkonzeption des Gesamtprojektes sowie dessen operative Koordination, die Konzeption und Koordination einer Transferstelle zur Unterstützung von Lehrenden bei der Anwendung der Videotutorien sowie die Konzeption und Durchführung der Evaluation. Dafür arbeiten Sie eng mit Gestaltern und Inhaltsexperten zusammen.

Wir bieten:

  • ein spannendes Tätigkeitsfeld mit Gestaltungsspielraum in einem interdisziplinären Team: Sie arbeiten mit einigen der deutschland- und weltweit renommiertesten Forschungseinrichtungen zusammen an der Zukunft digitaler Hochschullehre.
  • attraktive Nebenleistungen z.B. Vermögenswirksame Leistungen, Job-Ticket (Vergünstigungen für öffentliche Verkehrsmittel), betriebliche Altersvorsorge (VBL)
  • eine universitäre Gesundheitsförderung und ein familienfreundliches Arbeitsumfeld mit flexiblen Arbeitszeiten
  • Vergütung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) entsprechend den persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13
  • Eine wissenschaftliche Weiterqualifikation ist ausdrücklich erwünscht.

Bewerbungen mit vollständigen Bewerbungsunterlagen sind unter Angabe der Registrier-Nummer bis zum 07.02.2020 zu richten an:

J. Prof. Dr. Sander Münster

Friedrich-Schiller-Universität Jena

Philosophische Fakultät

Institut für Geschichte

Professur für Digital Humanities (Bild/Objekt)

Carl-Zeiss-Platz 16

07743 Jena

E-Mail: visual-digital-humanities@uni-jena.de

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Save the date: ediarum-Einführung und Workshop, 9.–11.3.2020

dhd-blog - Fr, 01/17/2020 - 14:45

Vom 9.–11. März 2020 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Wir freuen uns, nach dem positiven Feedback auch für 2020 wieder Einführungen und Workshops für ediarum anbieten zu können. Das Programm umfasst vier verschiedene Veranstaltungsblöcke für Interessierte, Einsteiger*innen und auch fortgeschrittene ediarum-Entwickler*innen, die unabhängig voneinander besucht werden können:

Montag, 9. März
  • 10–12 Uhr: Info-Veranstaltung (Interessierte und Einsteiger)
  • 14–18 Uhr: Hands-On: ediarum-setup (Einsteiger)
Dienstag, 10. März
  • 10–18 Uhr: Vorträge (Einsteiger und Fortgeschrittene)
Mittwoch, 11. März
  • 10–14 Uhr: Hands-On-Spezialthemen (Fortgeschrittene)

Ein detaillierteres Programm wird demnächst angekündigt.

Bei Bedarf und frühzeitiger Anmeldung können am Mittwoch, den 11. März, und am Donnerstag, den 12. März 2020, individuelle Beratungsgespräche zu einzelnen Projekten geführt werden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Etwaige Reise-, Verpflegungs- und Unterkunftskosten müssen von den Teilnehmer*innen selbst getragen werden.

Anmeldungen für den Workshop und die Beratungsgespräche richten Sie bitte an ediarum@bbaw.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, an welchen der vier Veranstaltungsblöcken Sie teilnehmen möchten.

Das ediarum-Team freut sich auf Ihre Teilnahme!

Universitätsübergreifendes Doktorandenkolloquium in den Computational Literary Studies

dhd-blog - Mi, 01/15/2020 - 17:29

Für Promovierende stellt der Austausch mit anderen FachkollegInnen eine grundlegende Möglichkeit dar, sich zu vernetzen, um die eigene Forschung zu erläutern und diese kontinuierlich zur Diskussion zu stellen. Die Chance dazu gaben am 29. und 30. November die Professoren Fotis Jannidis (Universität Würzburg) und Christof Schöch (Universität Trier) ihren DoktorandInnen, indem sie zu einem gemeinsamen Doktorandenkolloquium nach Lorch am Rhein einluden.

Grundgedanke des Kolloquiums war es, PromovendInnen des Faches Digital Humanities verschiedener universitärer Standorte zu versammeln, um ihnen die Perspektive zu bieten, den aktuellen Stand des eigenen Dissertationsprojektes vorzustellen und durch die jeweiligen fachlichen Affinitäten der anderen Teilnehmenden in einen regen wissenschaftlichen Austausch miteinander zu treten. Die Kulisse der rheinländischen Weinberge fernab sonstiger Verpflichtungen half dabei, eine produktive und angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Das Ergebnis war ein thematisch anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm mit Präsentationen zu Arbeiten, die sich in den verschiedenen Stadien ihrer Entwicklung befinden und von Überlegungen zu möglichen Promotionsthemen bis hin zu verteidigungsreifen Dissertationen reichten.

Den Auftakt des Kolloquiums am 29.11 machten mit einem vornehmlich technischen Schwerpunkt Matthias Bremm (Uni Trier) zur Textannotation mit teil-überwachtem und aktivem Machine Learning und Keli Du (Uni Würzburg) zur Evaluation von Topic Modeling. Darauf folgte ein Beitrag von Nicolas Schenk (Uni Trier) zum Spannungsverhältnis zwischen Emil Ludwigs biographischen und autobiographischen Schriften. Andreas Büttner (Uni Würzburg) stellte seine Beschäftigung mit Alignierungsstrategien latein-arabischer Übersetzungen vor und Ariadne Baresch (Uni Trier) schloss den ersten Tag mit einer Präsentation zu Adaptionen des Romanzyklus Auf der Suche nach der verlorenen Zeit von Marcel Proust.

Im Mittelpunkt der Beiträge am 30.11 stand die vielseitige Beschäftigung mit dem Begriff des Genres. Julian Schröter (Uni Würzburg) leitete mit seinem Habilitationsprojekt zur Abgrenzung deutschsprachiger Novellen von Erzählungen den zweiten Tag des Kolloquiums ein. Leonard Konle (Uni Würzburg) erarbeitete mögliche Strategien zur Repräsentation von Genre durch die Erstellung und Evaluation von Wortlisten und Wortclustern. Spanischsprachige Romane stellten den Untersuchungsgegenstand sowohl für Ulrike Henny-Krahmer (Uni Würzburg), welche ihren Fokus auf prototypische Strukturen legte, als auch für José Calvo Tello (Uni Würzburg) dar, welcher Genreanalyse und maschinelles Lernen kombinierte. In einer gemeinsamen Diskussionsrunde verwies Fotis Jannidis auf die Herausforderungen von Gattungsklassifikation, welche er mit einem Praxisbeispiel aus seiner Beschäftigung mit Komplexität von Groschenromanen in Abgrenzung zu anderen literarischen Gattungen plausibilisierte. Den letzten Beitrag leistete Christof Schöch (Uni Trier) mit der Darstellung eines von der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz geförderten Linked Open Data Projekt für die Literaturgeschichte („Mining and Modeling Text“).

Rückblickend hat sich dieses erste universitätsübergreifende Doktorandenkolloquium in den Digital Humanities für die Teilnehmenden aus Würzburg und Trier als sehr produktiv und erkenntnisgewinnend erwiesen. Daher soll dieses Format in Zukunft in regelmäßigen Abständen zwischen den Universitäten Würzburg und Trier angeboten werden, um PromovendInnen der DH in ihren Dissertationsprojekten zu unterstützen und untereinander zu vernetzen.

Workshop: „Scholarly Writing and Publishing Today“ (January 2020)

dhd-blog - Di, 01/14/2020 - 17:46
Key information
  • Venue: University of Trier, Campus I, Guest room of the Mensa
  • Date: from January 30, 2020 at 10:30 to January 31st, 2020 at 17:00
  • Coordination and contact: Prof. Dr. Christof Schöch, schoech@uni-trier.de
Description of the Workshop

Over the last five to ten years, many tools and services for schlolarly writing have appeared that break the boundaries of established Word processing applications used on an individual desktop computer. Typically, these writing tools are web-based, can be used collaboratively and allow for flexible output formats. Some of them, like Google Docs, do not require payment to be used, but raise issues related to data privacy. Others, like Citavi, may not raise this type of concern but require universities to purchase campus licences for their students and staff. Other platforms still, like WordPress.com, provide a free service but embed adverstisements into the website and sometimes lack functionality that is essential to researchers.

This workshop on Scholarly Writing and Publishing aims to introduce the participants to state-of-the art tools and services for writing and publishing in the digital age that are adapted to scholarly use, are available for free, are web-based and allow for collaboration and exchange. They range from the management of bibliographic data, to writing of scholarly articles and the dissemination of research using scholarly blogging. The workshop will be concluded with a lecture on the future of scholarly publishing.

The workshop targets advanced Master students and Early Career Researchers from the University of Trier, the University of Luxemburg and beyond. All sessions will be conducted in English. The workshop will take place at the Trier Center for Digital Humanities; it will start on January 30 at 10:30 and end on January 31 no later than 16:00. There is a small fee for participation. Registration will be possible starting in early December on this page.

This workshop is offered in cooperation with C2DH (Center for Concemporary and Digital History) of the University of Luxemburg as well as with DARIAH-DE (Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities).

Provisional Programme

Thursday, January 30

  • 10:30: Registration
  • 10:45-11:00 Welcome and Introduction
  • 11:00-12:30 Scholarly Blogging (1): Motivations and ways to become a scholarly blogger; types of scholarly blogs and suitable themes
  • 13:45-15:15 Scholarly Blogging (2): Setting up a blog on hypotheses.org and first steps with WordPress: writing, theming, media, publishing
  • 15:30-17:00 Bibliography management (1): Using Zotero to collect, curate, organize, store and retrieve bibliographical data for research
  • 17:00-18:00 Lecture: Scholarly Publishing Beyond the PDF: Publication of Data, with Data and as Data

Friday, January 31

  • 9:00-10:30 Bibliography management (2): Three ways to build a bibliography when writing a paper using Zotero: copy single references; using tags and copying bibliography; fully-automated integration.
  • 11:00-12:30 Writing Scholarly Publications with Fiduswriter (1): An introduction to Fiduswriter. First steps: account, basic functions.
  • 13:45-15:15 Writing Scholarly Publications with Fiduswriter (2): Integrating a bibliography, exporting with templates.
  • 15:15-15:30 Wrap-up session

Trainers

  • Ulrike Stockhausen
  • Henning Gebhard
  • Julia Röttgermann
  • Ariadne Baresch
  • Christof Schöch
Registration Description of the Workshop Series

The workshop described here is part of a series of workshops jointly organized and conducted by the Trier Center for Digital Humanities (TCDH, University of Trier) and the Center for Contemporary and Digital History (C2DH, University of Luxemburg). The aim of the workshop series is to provide a co-ordinated and coherent programme of workshops on Digital and Multimedia Literacy aimed specifically at early-career researchers (particularly Ph.D. researchers, Post-Docs and Junior/Assistant Professors) who wish to expand their range of use and their competencies of digital and multimedia tools and services in their scholarly work, both in the sense of research methods and in the sense of techniques for scholarly work. The methods and tools taught in the workshops are not specific to any one discipline, but can be useful in a wide range of disciplinary contexts in the Humanities and Social Sciences. Beyond the skills and competencies taught, the aims of the workshop series also extend to fostering exchange and mutual knowledge between the early-career researchers at the two institutions involved in organizing the workshop series as well as at all the institutions in the Université de la Grande Région.

Einladung zum Barcamp “Vermittlung von Data Literacy in den Geisteswissenschaften” auf der DHd 2020

dhd-blog - Di, 01/14/2020 - 13:34

Während in den vergangenen Jahren beim Thema Forschungsdatenmanagement Fragen der institutionellen Verankerung, des Infrastrukturaufbaus und die Frage, was überhaupt unter digitalen Forschungsdaten in den Geistes- und Kulturwissenschaften zu verstehen ist, im Mittelpunkt stand, findet mittlerweile eine Fokussierung auf die Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit Forschungsdaten, die sogenannte Data Literacy statt. Doch längst sind weder alle Formen und Facetten geklärt, noch existiert ein breiter Konsens darüber, welche Kompetenzen in den einzelnen Fachdisziplinen im Umgang mit digitalen Daten überhaupt notwendig sind.

Die DHd-Arbeitsgruppe Datenzentren lädt Sie daher auf der DHd 2020 in Paderborn ein, sich in unserem Barcamp “Vermittlung von Data Literacy in den Geisteswissenschaften” (#dhddatcamp20), am 3. März 2020 von 09.00-17.00 Uhr darüber auszutauschen und einen cross-disziplinären Dialog zu starten.

Wie bei einem Barcamp üblich, bestimmen Sie selbst die Themen und Formate einer Session in dem Sie Themenvorschläge machen. Um den anderen Teilgebenden einen Eindruck davon zu vermitteln, über welche Themen Sie sprechen/diskutieren möchten, bitten wir Sie vorab Ihre Themen- / Sessionvorschläge in der Kommentarfunktion zu diesem Blogbeitrag mit den folgenden Angaben zu benennen:

  • Wer: ein paar Worte zur Person (bzw. den Personen), die die Session anbieten wollen (Sie können sich aber auch Sessions wünschen):
  • Was: Mit welchem Thema soll sich die Session beschäftigen?
  • Wie: In welchem Format soll die Session stattfinden, z. B. Gruppendiskussion, Fishbowl, Knowledge Cafè, Hands On etc.

Kurzvideo „Was ist ein BarCamp?“ von YouKnow (CC BY)

Sie können uns auch sehr gerne persönlich kontaktieren. Alle Sessionvorschläge müssen dann vor Ort persönlich auf einem “Marktplatz” kurz vorgestellt werden und dann wird das Programm gemeinsam geplant.

Es ist geplant, dass die Ergebnisse des Barcamps in Form eines Blogposts und/oder einem White Paper publiziert werden. Weitere Angaben zum Thema und zum Barcamp-Format finden Sie in unserem Abstract zum Workshop.

Falls Sie an diesem Barcamp teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte über die Tagungswebseite der DHd2020 für den Workshop an.

Wir freuen uns auf anregende Diskussionen auf der DHd 2020!

Im Namen der Barcamp Organisator*innen:


DHd2020 Tagungsprogramm online

dhd-blog - Mo, 01/13/2020 - 14:42

Liebe DH-community,

die DHd2020, die 7. Jahrestagung des Verbandes Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V., findet vom 2. bis 6. März 2020 in Paderborn zum Thema „Spielräume. Digital Humanities zwischen Modellierung und Interpretation“ statt.

Das Tagungsprogramm zur DHd2020 ist nun online: https://www.conftool.com/dhd2020/sessions.php

Die Anmeldung zu den Workshops ist ebenfalls ab sofort freigeschaltet.

Der Frühbucherrabatt (Early Bird Tarif) auf die Tagungsgebühr zur Teilnahme endet am 15. Januar 2020. Anschließend können Sie sich bis zum 16. Februar 2020 zum regulären Tarif für die Tagung registrieren.

Weitere Informationen zur Registrierung finden Sie hier: https://dhd2020.de/registrierung/

Mit freundlichen Grüßen,

Simone Kronenwett


Simone Kronenwett MA LIS
Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd)

Communications Fellow
Email: info@dig-hum.de
Twitter: @DHDInfo
www.dig-hum.de

DARIAH-DE Workshop: ConedaKOR. Das graphbasierte Datenbanksystem für Sammlungen

dhd-blog - Mo, 01/13/2020 - 08:14
Einladung

Die Open-Source-Software ConedaKOR dient als graphbasiertes Datenbanksystem der Verwaltung und Präsentation akademischer Objektsammlungen aus den bildbasierten Kultur- und Geisteswissenschaften. In ConedaKOR werden die Informationszusammenhänge innerhalb eines Graphen organisiert, der den Kontext ebenso wie die Beziehungen der Entitäten untereinander (Werke, Objekte, Personen, Orte etc.) darstellt, inklusive ihrer visuellen Repräsentationsformen (Abbildungen, Videos, PDFs etc.). Die Netzwerkstruktur eröffnet dabei alternative und explorative Recherchemöglichkeiten. Standardisierte Schnittstellen vereinfachen die Integration in bestehende Systeme. Ein fein granulares Berechtigungs- und Authentifizierungssystem erlaubt paralleles Arbeiten mehrerer Arbeitsgruppen.
Das seit 2008 kontinuierliche weiterentwickelte System wird auch als „Software as a Service“ (SaaS) im Rahmen von DARIAH-DE als eine „in-a-box“-Lösung für die webbasierte Verwaltung und Präsentation wissenschaftlicher Sammlungen angeboten. Mit dem Dienst werden neben reinen Forschungseinrichtungen insbesondere auch Lehrstühle an Universitäten angesprochen, die Objekte mit visuellen Medien verwalten und diese WissenschaftlerInnen und Studierenden zugänglich machen wollen.
Der Workshop soll Anwendende und Interessierte zusammenbringen, um gemeinsam neue Entwicklungen zu diskutieren und weitere Einsatzszenarien auszuloten. Es sind Universitäten und außeruniversitäre Insitute, Infrastruktureinrichtungen wie Bibliotheken und Museen sowie Forschungsverbünde und Projekte angesprochen. Das Programm umfasst neben einer grundständigen Einführung in die Software und die Einsatzszenarien auch tiefergehende Einblicke in die praktische Datenmodellierung und die technischen Aspekte sowie viel Raum für den gemeinsamen Erfahrungsausausch.

Daten

Ort: Mainz
Veranstaltungsort: Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG), Mainz, Alte Universitätsstraße 19, 55116 Mainz, https://www.ieg-mainz.de/kontakt
Veranstalter: Fabian Cremer und Thorsten Wübbena / DH Lab, Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG)
Datum: Mittwoch, 12. Februar 2020, 11:00 – 17:00 Uhr

Wir bitten um Anmeldung bis zum 03. Februar 2020 unter: digital@ieg-mainz.de.

Programm

11:00 Uhr: Begrüßung

11:15 Uhr: Einführung in ConedaKOR: Genese, Entwicklung, Szenarien

12:00 Uhr: Diskussionsraum

12:15 – 13:15 Uhr: Gemeinsame Mittagspause und Austausch

13:15 Uhr: Hands-on-Datenmodellierung in ConedaKOR

14:30 Uhr: Betriebsmodelle und Erfahrungen

15:00 Uhr: Kaffeepause & Austausch

15:15 Uhr: „Blick unter die Motorhaube“ (Architektur, Skripte, Schnittstellen etc.)

16:30 Uhr: Abschlussdiskussion

17:00 Uhr: Ende


Das System ConedaKOR wird seit seiner Entstehung 2009 im Kunstgeschichtllichen Institut der Goethe-Universität Frankfurt von diversen Institutionen weiterentwickelt, so u.a. von der Coneda UG, der Wendig OÜ, dem Deutschen Forum für Kunstgeschichte Paris sowie vom Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz. Die Software ist frei im Sinne der AGPLv3. Die Umsetzung von ConedaKOR als DARIAH-DE-Dienst hat der Tübinger IT-Dienstleister und DARIAH-DE-Partner DAASI International realisiert.
Weitere Informationen zum DARIAH-DE-Dienst: https://de.dariah.eu/conedakor.
Der Quellcode, eine Feature-Liste und Dokumentation sind unter GitHub einsehbar.

Workshop: Die (hyper-)diplomatische Transkription und ihre Erkenntnispotentiale

dhd-blog - So, 01/12/2020 - 16:58

Am 6.-7. Februar 2020 findet an der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) ein Workshop zum Thema „Die (hyper-)diplomatische Transkription und ihre Erkenntnispotentiale“ statt (siehe Call-for-Interest zur Themenbeschreibung).

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit dem Graduiertenkolleg 2196 „Dokument – Text – Edition“, dem Interdisziplinären Zentrum für Editionen (IZED), der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und dem Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) von Frederike Neuber (BBAW, IDE) und Patrick Sahle (BUW, IDE) organisiert.

Die Tagung ist öffentlich und kostenfrei. Um Anmeldung bei sahle@uni-wuppertal oder frederike.neuber@bbaw.de wird gebeten.

Programm

Veranstaltungsort: Bergische Universität Wuppertal, Raum I 13.41, Lageplan

Donnerstag, 6. Februar 2020 – Vorträge

8:45–9:15 Registrierung

9:15–9:30 Begrüßung und Einführung durch die Organisatoren (Frederike Neuber & Patrick Sahle)

9:30–10:30 Eröffnungsvortrag

  • Andrea Hofmeister-Winter, Wernfried Hofmeister: Per aspera ad astra: Ein Erfahrungsbericht zur hyperdiplomatischen Texterfassung zwischen Theorie und Praxis (aus germanistisch mediävistischer Sicht)

10:30–12:00 Sektion I: Theorie

  • Wolfgang Lukas: Dimensionen des ‚Materiellen‘. Transkription als Aneignung des ‚Fremden‘
  • Paolo Monella: An ontology for digital graphematics and philology
  • Gioele Barabucci: Ich meinte, sie sagte, er schrieb, dass er dachte… Transcriptions as recordings of contextualized document changes

12:00–12:30 Kaffeepause

12:30–13:30 Sektion II: Datenmodellierung

  • Christian Thomas: Reduced to the Max Pragmatisch-diplomatische Transkription
    mit dem DTA-Basisformat für Manuskripte
  • Hannah Busch: Hyper = Deep? Das Potenzial der hyperdiplomatischen Transkription für maschinelles Lernen

13:30–14:30 Mittagspause

14:30–16:00 Sektion III: Mikrostrukturen

  • Astrid Böhm und Helmut Klug: Potential(e) hyperdiplomatischer Transkriptionen deutschsprachiger mittelalterlicher Texte
  • Elisa Cugliana: Mikrotranskription als Voraussetzung multidimensionaler Edition
  • Sabine Stettler, Colette Halter-Pernet, Tobias Hodel: Zwischen Wert und Abbildung. Zeichenfunktionen innerhalb einer Transkription

16:00–16:30 Kaffeepause

16:30­–18:00 Sektion IV: Makrostrukturen 

  • Sophia Buck: ›Walter Benjamin Digital‹ – Archäologie und Topologie einer (hyper-)diplomatischen Transkription
  • Bernhard Metz: Editorischer Anspruch vs. technische Operationalisierbarkeit: Elektronisches Edieren spatialer Vorkommnisse und deren Analysemöglichkeiten in der Briefkultur des 18. Jahrhunderts
  • Ole Meiners: Skriptographische Merkmale im (automatisierten) Vergleich. Nutzungsmöglichkeiten (hyper-)diplomatischer Transkriptionen bei Mehrfachüberlieferungen frühneuzeitlichen Verwaltungsschriftguts

18:00–18:15 Kurze Erfrischung

18:00–18:30 Sektion V: Perspektiven aus dem Graduiertenkolleg „Dokument – Text – Edition“

  • Sophia Krebs: White space. Erkenntnispotenziale vernachlässigter Textphänomene im Genre Privatbrief
  • Andreas Dittrich: Was ist eine (außer)gewöhnlich gesetzte Buchseite? Über topo- und typographische Transkriptionen

 Ab 19:30 Gemeinsames Abendessen (Selbstzahler)

Freitag, 7. Februar 2020 – Hackathon

Ca. 9:00–15:30 (mit Pausen) Gemeinsames exploratives Arbeiten an ausgewählten Datensets (Programmierkenntnisse nicht zwingend erforderlich)

Handbuch „Encoding Correspondence“: Open Peer Review eröffnet

dhd-blog - Fr, 01/10/2020 - 18:08

Das Handbuch „Encoding Correspondence. A Manual for Encoding Letters and Postcards in TEI-XML and DTABf” ist seit kurzem mit den ersten Artikeln unter https://encoding-correspondence.bbaw.de online. Weitere Artikel werden im Laufe der nächsten Wochen ergänzt. Das Handbuch soll Editor/-innen dabei helfen, im Rahmen von digitalen Editionen und Projekten die Texte von Briefen und Postkarten mitsamt ihren Metadaten in TEI-XML und DTABf zu kodieren. Diskutiert werden u.a. Aspekte und Probleme bei der Kodierung mit <opener> und <closer>, von Postskripta, Briefköpfen oder die Erweiterung des Austauschformats CMIF.

Die wissenschaftliche Community ist herzlich und nachdrücklich eingeladen, die einzelnen Artikel kritisch zu lesen und ihr Feedback zu geben. Dafür wurde das Annotationstool Hypothes.is eingebunden. Dies ermöglicht es, den Artikel direkt an den entsprechenden Textstellen zu kommentieren und die eigenen Kommentare auch für andere sichtbar zu machen. Nach dem Ende der Open Peer Review-Phase am 30. April 2020 werden die Kommentare diskutiert, die Artikel überarbeitet und in einer zweiten Version des Handbuchs veröffentlicht. Alle Artikel der ersten Version bleiben weiterhin online und sind voll zitierfähig. Die Herausgeber/-innen und Autor/-innen freuen sich auf Feedback!

Das Handbuch versammelt die Ergebnisse des Workshops „Herausforderungen der Briefkodierung“, der von CLARIN-D und der TEI Correspondence SIG im Herbst 2018 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ausgerichtet wurde. Auf der TEI-Konferenz 2019 in Graz wurde das Projekt bereits vorgestellt (Abstract, Folien).Das Handbuch wird unter der Creative Commons-Lizenz CC BY-SA 4.0 veröffentlicht und steht inkl. der TEI-XML-Quelldateien zum Download auf GitHub bereit. Die bibliographischen Angaben der verwendeten Literatur und der Artikel selbst sind darüber hinaus auch in der Zotero-Gruppe “Encoding Correspondence” verfügbar.

Stefan Dumont, Susanne Haaf, Sabine Seifert

Stellenausschreibung: wiss. Mitarbeiter/in als Softwareentwickler/in, Münster

dhd-blog - Mo, 01/06/2020 - 08:58

Am Institut für Arabistik und Islamwissenschaft der WWU Münster in Zusammenarbeit mit der ULB/Service Center Digital Humanities ist im Rahmen eines DFG-Langfristvorhabens zur „Edition des Gesamtwerkes von Ibn Nubatah al-Misri (1287-1366)“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine auf die Dauer von 3 Jahren befristete Vollzeitstelle mit der Option auf eine Weiterbeschäftigung von mindestens 7 Jahren für

eine wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen wissenschaftlichen Mitarbeiter als Softwareentwicklerin / Softwareentwickler zu besetzen.


Am Institut für Arabistik und Islamwissenschaft arbeitet die Leibnizpreis-Forschungsstelle Arabische Literatur und Rhetorik Elfhundert bis Achtzehnhundert unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Bauer. Der Fokus der ausgeschriebenen Stelle liegt auf der Unterstützung des DFG-Langfristvorhabens „Edition des Gesamtwerkes von Ibn Nubatah al-Misri (1287-1366)“. Das literarische Schaffen Ibn Nubatahs galt bis ins 19. Jahrhundert als Stilideal und dennoch fehlt eine kritische Edition seines Werkes. Über einen Zeitraum von 12 Jahren sollen die einzelnen Werke sowohl gedruckt als auch in einer digitalen Edition erscheinen. Um diese Arbeit technisch verwirklichen zu können, ist eine Zusammenarbeit mit dem Team des Service Center Digital Humanities der WWU Münster
vorgesehen.


Wir suchen eine engagierte Persönlichkeit mit eigenverantwortlichem, lösungsorientierten Arbeitsstil, guten konzeptionellen Fähigkeiten und ausgeprägter Teamfähigkeit. Sie zeichnen sich darüber hinaus durch Flexibilität und Belastbarkeit sowie gute Kommunikationsfähigkeit aus und
erfüllen folgendes Profil:


 Abgeschlossenes Universitätsstudium der Informatik oder verwandter Fachrichtungen oder eine in der Praxis erworbene vergleichbare Qualifikation
 Ausgewiesene Erfahrungen im Umgang mit modernen Webtechnologien und –frameworks
 Programmierkenntnisse in einer modernen Programmiersprache, z.B. Java oder Python
 Nachgewiesene Erfahrungen mit X-Technologien (XML, XSLT, X-Query)
 Nachgewiesener Bezug zu den Digital Humanities
 Gute Deutsch- und Englischkenntnisse
 Bereitschaft sich bis zu einem geringen Umfang Grundkenntnisse der arabischen Sprache anzueignen


Wünschenswert sind:
 Kenntnisse der arabischen Sprache verknüpft mit einem fachlichen Hintergrund im Bereich der Arabistik oder vergleichbarer geistes- und kulturwissenschaftlicher Disziplinen
 Erfahrung mit dem oXygen-XML-Editor oder vergleichbaren Editoren
Ihre Aufgaben bei der Umsetzung der Digitalen Edition:
 Einrichtung des XML-Editors nach den Bedürfnissen des Projektes und seiner Mitarbeiter*innen und dessen fortlaufende Anpassung im Projektverlauf
 Standardkonforme Erstellung, Weiterentwicklung sowie Dokumentation des Annotationsschemas
 Etablierung des gesamten Workflows im Projekt samt GitLab-Integration und Sicherung der Forschungsdaten
 Entwicklung, Programmierung und Pflege eines Frontends für die digitale Edition
 Aufbereitung der XML-Dateien zur Übermittlung an den Verlag für die Erstellung der Printausgabe der Editionen
 Erstellung, Anpassung und Pflege adäquater Analysewerkzeuge und Visualisierungstechniken in enger Kooperation mit den Forschenden
 Fortlaufende Dokumentation der Daten und des entwickelten Programmcodes


Was wir bieten:
 Verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben in einem agilen Team und dem
Aktionsfeld der Digital Humanities
 Flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten
 Eine attraktive Stadt mit hohem Freizeitwert


Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L. Die Arbeitszeit beträgt zurzeit 39 Stunden 50 Minuten in der Woche. Stellenbesetzungen werden grundsätzlich auch in Teilzeit vorgenommen, sofern nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.

Die WWU Münster tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Schwerbehinderte
werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt.
Die Universität bietet vielfältige Arbeitszeitmodelle für alle Beschäftigten an. Eine Stellenbesetzung in Teilzeit ist grundsätzlich möglich.

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige und vollständige Bewerbung. Senden Sie ihre Bewerbung ausschließlich per E-Mail unter in deutscher Sprache und in einer PDF Datei von maximal 25 MB Größe bis zum 15.01.2020 an: yasar@uni-muenster.de

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Koordination für Digital Humanities (w/m/d), Heidelberg

dhd-blog - Fr, 12/20/2019 - 09:09

Zur Unterstützung des Vorstandes des Research Council Field of Focus 3 der Universität Heidelberg sowie die Bereitstellung bzw. Vermittlung von Serviceleistungen in Zusammenarbeit mit den bestehenden Infrastrukturen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle für

Wissenschaftliche Koordination für Digital Humanities (w/m/d)

in Vollzeit, zunächst befristet auf 2 Jahre, zu besetzen.
Das Field of Focus 3 „Kulturelle Dynamiken in globalisierten Welten“ der Universität Heidelberg richtet ein Forum Digital Humanities ein, das die Digital Humanities in Forschung, Lehre und Service fördert. Dem Vorstand des Forums wird ein Servicepunkt Digital Humanities zugeordnet sein, der an der Universitätsbibliothek in enger Kooperation mit dem Universitätsrechenzentrum und dem Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftliches Rechnen etabliert wird.
Zu Ihren Aufgaben gehören:

  • die Stärkung der Digital Humanities in Forschung, Lehre und Service an der Universität Heidelberg (Organisation, Strategieentwicklung, Kommunikation)
  • die Vernetzung von Akteuren und Services in Heidelberg sowie auf nationaler wie internationaler Ebene, dies in Zusammenarbeit mit bestehenden Fächern, Studiengängen und Arbeitsgruppen
  • Bedarfserhebung, Erstellung eines Projektplans sowie Projektmanagement
  • die Bedarfserhebung und Weiterentwicklung des DH-Serviceportfolios an der Uni Heidelberg
  • die Koordination von DH-Lehrangeboten und -Schulungen

Wir suchen eine kommunikative und kooperationsfähige Persönlichkeit mit hohem Strukturierungsvermögen und eigenständigem Arbeitsstil. Folgende Anforderungen müssen erfüllt werden:

  • Überdurchschnittlich abgeschlossenes Universitätsstudium (mind. Master/Magisterabschluss)
  • Erfahrungen mit der Organisation und Koordination von Forschungsprojekten (Projektmanagement)
  • Erfahrung im Bereich Digital Humanities in einer Koordinations- und/oder eigenen Forschungstätigkeit
  • Gute Kenntnisse der Forschungslandschaft Digital Humanities in Deutschland
  • Sehr gute Sprachkenntnisse in Wort und Schrift (Deutsch und Englisch)

Wünschenswert wären darüber hinaus:

  • Erfahrungen und Kenntnisse mit den gängigen Werkzeugen und Methoden der Digital Humanities
  • Erfahrungen im Bereich Forschungsdatenmanagement

Wir bieten eine Arbeit in einem abwechslungsreichen interdisziplinären Umfeld mit viel Gestaltungsspielraum. Die ausgeschriebene Stelle ist eng verbunden mit den Aktivitäten des Research Council des Field of Focus 3. Die Koordinationsstelle unterstützt den Strukturbildungsprozess im Bereich Digital Humanities in enger Abstimmung mit etablierten Einrichtungen an der Universität Heidelberg.


Die Stelle ist zunächst auf 2 Jahre befristet. Im Falle eines erfolgreichen Struktur-bildungsprozesses besteht nach 2 Jahren die Möglichkeit der Entfristung.

Die Vergütung erfolgt nach E-13, TV-L. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar.
Bei Fragen zur ausgeschriebenen Stelle wenden Sie sich gern an Dr. Nele Schneidereit.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 12. Januar 2020 möglichst per E-Mail in einer PDF-Datei (maximale Dateigröße: 25 MB) in deutscher Sprache an: nele.schneidereit@uni-heidelberg.de

Research Council des Field of Focus 3
Universität Heidelberg
Marstallstr. 6
69117 Heidelberg

Wir bitten um Verständnis, dass eingegangene Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.
Die Informationen bei Erhebung von personenbezogenen Daten nach Art. 13 DS-GVO können unserer Homepage unter https://www.uni-heidelberg.de/universitaet/beschaeftigte/service/personal/datenschutz_personal.html entnommen werden.

Stellenausschreibung: Wiss. Mitarbeiterin / Wiss. Mitarbeiter (m/w/d) – 100%, TU Darmstadt

dhd-blog - Do, 12/19/2019 - 09:51


Im Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften ist am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft zum 01.03.2020 die Stelle für eine/einen dem Labor für empirische Rezeptionsforschung (LitLab – Prof. Dr. Thomas Weitin) zugeordnete/n


Wiss. Mitarbeiterin / Wiss. Mitarbeiter (m/w/d) – 100%

in einem für die Dauer von drei Jahren befristeten Arbeitsverhältnis zu besetzen.


Qualifikation

  • Sie haben ein abgeschlossenes Masterstudium / eine abgeschlossene Promotion in der empirischen Literaturwissenschaft, empirischen Ästhetik, experimentellen Linguistik oder Kognitionspsychologie
  • Sie verfügen über Erfahrung in der Laborforschung, idealerweise mit einem Setup aus Eye-Tracking und Peripherphysiologie
  • Sie arbeiten gerne in einem Forschungsteam
  • Sie haben großes Interesse an interdisziplinären Fragestellungen
  • Ihre Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch sind sehr gut


Ihre Aufgaben:

  • Experimentelle Forschung im Fachgebiet Digitale Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkten Leseforschung und empirische Textanalyse
  • Entwicklung und Durchführung eines eigenen Forschungsvorhabens
  • Labormanagement
  • Mitwirkung an der Vorbereitung eines Großprojekts zur Aufmerksamkeitsforschung
  • Unterstützung bei administrativen Aufgaben im Rahmen der empirischen Projekte des Fachgebietes


Wir bieten

  • Abwechslungsreiche Arbeit
  • Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen Forschungsprofils im Anschluss an die bearbeiteten Forschungsaufgaben
  • Ein interdisziplinäres Umfeld und Gelegenheit zum Austausch
  • Die Teilnahme an nationalen und internationalen Tagungen

Das Erbringen der Dienstleistung kann zugleich der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung der Bewerberin/des Bewerbers dienen.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerberinnen oder Bewerber mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV – TU Darmstadt).

Für inhaltliche Rückfragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Thomas Weitin: weitin@linglit.tu-darmstadt.de.

Schicken Sie bitte Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen in Form einer pdf-Datei (maximal 50 MB) unter Angabe der Kenn-Nummer bis zum 15.02.2020 an: sprachli@linglit.tu-darmstadt.de.

Kenn-Nr. 761

Veröffentlicht am: 19. Dezember 2019

Bewerbungsfrist: 15. Februar 2020

DARIAH-DE Working Paper Nr. 40 veröffentlicht

dhd-blog - Mi, 12/18/2019 - 16:22

Soeben ist der 40. Beitrag in den DARIAH Working Papers erschienen:

Mark Hedges, David Stuart, George Tzedopoulos, Sheena Bassett, Vicky Garnett, Roberta Giacomi, Maurizio Sanesi. „Digital Humanities Foresight. The future impact of digital methods, technologies and infrastructures“ DARIAH-DE Working Papers. Göttingen: DARIAH-DE Nr. 40. Göttingen: DARIAH-DE, 2019. URN: urn:nbn:de:gbv:7-dariah-2019-12-3

Das Working Paper fasst die Ergebnisse einer Studie im Projekt PARTHENOS zusammen, die untersucht hat, wie sich digitale Forschungsmethoden, -technologien und -infrastrukturen in den digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften in den nächsten fünf bis zehn Jahren entwickeln können. Zu den Empfehlungen für Maßnahmen zur Optimierung der künftigen Entwicklung in diesem Bereich zählen das Engagement der Öffentlichkeit, Forschungsinfrastrukturen, die Entwicklung des digitalen Gemeinguts, künstliche Intelligenz, Impact und Evaluation.
(zur Studie: PARTHENOS D3.3 Foresight Study and Interdisciplinary Research Agenda DOI:10.5281/zenodo.2662490)

Möchten Sie auch einen Beitrag als DARIAH-DE Working Paper veröffentlichen? Dann wenden Sie sich gerne an dwp-redaktion@gwdg.de

Stellenauschreibung: Post doc Position (F*M) in Digital Humanities, Austrian Academy of Sciences

dhd-blog - Mo, 12/16/2019 - 09:13

The Austrian Centre for Digital Humanities (ACDH), a research department of the Austrian Academy of Sciences (OeAW) Austria’s leading non-university research facility, is currently offering a

POST DOC POSITION (F*M) in Digital Humanities

(full time, 40h per week)

for a limited period until December 31, 2023.

This position will be at the centre of a new research focus that we are currently establishing at the ACDH- OeAW, on digital prosopography. The role includes use of prosopographical resources built at Austrian Academy of Sciences, and contributions to an infrastructure for prosopographical research. Digital prosopography ranges from classical ancient history to computational social science, from information extraction to visualisations of complex prosopographical data sets.

The successful candidate will be expected to initiate independent research projects and apply for external funding where feasible; to advise colleagues both within and outside the ACDH-OeAW about available prosopographical tools and resources, and to present his or her work internationally at conferences and in scientific journals.

Requirements:

  • A doctoral degree, either in computer science, informatics, computational social science or a related field
  • At least 4 years experience in digital humanities/computational social science research
  • Good knowledge of one or more programming languages
  • Good knowledge of one or more research domains within the humanities
  • Ability to conceive and execute projects independently
  • Good communication skills
  • Written and spoken fluency in German and/or English

We offer a full-time employment (40 hours per week) for an annual gross salary of € 43.828,40 according to the collective agreement of the Austrian Academy of Sciences. The position will begin on February 1, 2020 or as soon as possible thereafter. It is initially terminable by 31. December 2023, with a possibility of extension thereafter.

Please send your application via email to acdh@oeaw.ac.at no later than January 15, 2020. They should include the following:

  • Letter of motivation
  • Academic CV and list of publications
  • Two-page proposal for a research project to be carried out at the ACDH-OeAW

The Austrian Academy of Sciences (ÖAW) pursues a non-discriminatory employment policy and values equal opportunities, as well as diversity. The ÖAW lays special emphasis on increasing the number of women in senior and in academic positions. Given equal qualifications, preference will be given to female applicants.

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