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Digital Humanities im deutschsprachigen Raum
Aktualisiert: vor 2 Stunden 9 Minuten

ITUG-Reisestipendien für die DHd Konferenz 2018

Do, 07/20/2017 - 15:12

Vom 26. Februar bis zum 2. März 2018 findet an der Universität Köln die Jahrestagung der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum unter dem Leitthema „Kritik der digitalen Vernunft“ satt.

Wer erfolgreich einen Beitrag (Poster, Vortrag, Panel, Workshop) mit signifikantem TUSTEP-Bezug eingereicht hat, erhält die Möglichkeit sich für ein Reisekostenstipendium der International TUSTEP User Group (ITUG) zu bewerben.

Die Ausschreibung richtet sich auch, aber nicht ausschließlich an Studierende. Darüber hinaus bietet der ITUG-Vorstand im Vorfeld Unterstützung bei der Ausarbeitung TUSTEP-relevanter Abstracts an.

Bewerbungen für Reisestipendien richten Sie bitte zusammen mit Ihrem erfolgreich beurteilten Abstract bis zum 1. Februar 2018 an Ute Recker-Hamm (recker@uni-trier.de).

Der Vorstand entscheidet dann nach Bewerberlage über die Vergabe der zwei Stipendien und ihre Höhe.

5300 Jahre Schrift – Neuerscheinung, HCCH & SFB 933

Do, 07/20/2017 - 14:20

Entstanden aus der akademischen Mittagspause 2015 in Heidelberg und herausgegeben von
Michaela Böttner, Ludger Lieb, Christian Vater, Christian Witschel:

„In 50 Beiträgen werden 50 Schriftträger vorgestellt, die so verschieden sind wie ihre Herkunft und ihre Schreiber und Leser: Mesopotamische Steuerlisten in Keilschrift, altägyptische Totenbücher, klassisch-griechische Vasenmalereien, römische Tempelinschriften und Graffiti, mittelalterliche Prachtbibeln, Reliquienkästchen und Teufelspakte, Musikvideos, Street Art und Hypertext.“

Online / Open Access als PDFs: www.5300jahreschrift.de

Sehr gelungen ist die Darstellung als Zeitleiste:
http://www.5300jahreschrift.de/zeitleiste/
die von Datalino entworfen wurde.

Zum Beitrag #42 gibt es auch einen Kurzfilm bei YouTube, erstellt mit Unterstützung von Christoph Bertolo (Flexx-Film).

Ebenfalls als gebundene Ausgabe im Wunderhorn Verlag erhältlich:
http://www.wunderhorn.de/content/buecher/pool/isbn_978_3_88423_565_2/index_ger.html
bzw. bei bekannten Online Händlern.

Ausschreibung: Postdoktorandenstipendium (Trier Center for Digital Humanities)

Mi, 07/19/2017 - 13:17

Im Rahmen der vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Forschungsinitiative ist am Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier/Trier Center for Digital Humanities zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Postdoktorandenstipendium für die Dauer von 12 Monaten mit der Option um Verlängerung bis zum 31.12.2018 zu vergeben.

Bewerbungsfrist ist der 15. August 2017.

2017_TCDH_Ausschreibung_Postdoktorandenstipendium

Ausschreibung: Doktorandenstipendium (Trier Center for Digital Humanities)

Mi, 07/19/2017 - 13:16

Im Rahmen der vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Forschungsinitiative ist am Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier/Trier Center for Digital Humanities zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Doktorandenstipendium für die Dauer von 12 Monaten mit der Option um Verlängerung bis zum 31.12.2018 zu vergeben.

Bewerbungsfrist ist der 15. August 2017.

2017_TCDH_Ausschreibung_Doktorandenstipendium

CfP: verlängerte Deadline ‚Teach4DH‘

Di, 07/18/2017 - 09:20

Die Deadline für den Workshop ‚Teach4DH‘ wurde bis zum 23.07. verlängert. Weitere Informationen unter https://teach4dh.github.io/

CfP: 4. Digital Humanities Austria Konferenz (DHA)

Fr, 07/14/2017 - 14:02

via DHA-List.

Call for Contributions

Das Forschungszentrum Digital Humanities der Universität Innsbruck, das Austrian Centre for Digital Humanities, sowie Digital Humanities Austria, DARIAH und CLARIN, möchte Sie herzlich einladen für die Digital Humanities Austria Konferenz in Innsbruck vom 4. Dezember bis 6. Dezember 2017 ihre Beiträge einzureichen!

http://uibk.ac.at/congress/dha2017/

Willkommen sind Einreichungen aus allen Bereichen der Geisteswissenschaften sowie verwandter Gebiete, die auf digitale Methoden, Ressourcen oder Daten zurückgreifen. Abgabetermin für Präsentationen ist der 31. Juli 2017, andere Beiträge erwarten wir bis 15. August 2017.

Besondere Aufmerksamkeit möchten wir auf das Thema der Konferenz lenken: Data First!?

Der „Digital Turn“ führt in den Geisteswissenschaften auch zu einer verstärkten Hinwendung zu „Daten“. Diese werden oftmals automatisiert erzeugt oder gewonnen, man denke an Methoden der Texterkennung und des Textmining. Der Umgang mit diesen Daten stellt den Geisteswissenschaften sowohl von ihrer Quantität – oftmals liegen einer Recherche Millionen Seiten zugrunde (Stichwort: Big Data) – als auch von ihrer Qualität (die gewonnenen Daten enthalten mitunter ein nicht unerhebliches Fehlerpotential) neue Herausforderungen. Umgekehrt ergeben sich daraus wiederum neue reizvolle Fragestellungen und Ansätze. Einreichungen, die sich diesem Thema widmen, werden daher bevorzugt behandelt.

Einreichungen können für Präsentationen, Panels, Workshops, Posters und Software Demonstrationen („Tools Gallery“) erfolgen. Als Einreichungen werden Abstracts, die über ConfTool eingereicht werden gesehen.

Thema 1: Data First!?

Die digitale Welt der Geisteswissenschaften umfasst sowohl die Entstehung und Gewinnung sowie Archivierung digitaler Corpora, als auch deren quellenkritische Kontrolle, ihre Analyse oder angemessene Interpretation und letztlich ihre Visualisierung. Für all diese Schritte sind Methoden, Techniken und Workflows im Entstehen. Die Vielfältigkeit derselben steht also als Konferenzthema im Zentrum des Calls.

  • Definitionen
  • Produktion
  • Qualität
  • Analyse
  • Visualisierung
  • Archivierung

Thema 2: DH & akademische Disziplinen

Wir verstehen Digital Humanities nicht so sehr als akademische Disziplin, sondern viel mehr als ein Label, das den Umgang mit digitalen Daten und Methoden beschreibt, die dem Bereich der Geisteswissenschaften zuzuordnen sind. Deshalb sind Einreichungen aus allen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Bereichen willkommen. Dazu gehören u.a.:

  • Archäologie
  • Klassische Philologie
  • Kodikologie
  • Computer Science
  • Wirtschaft
  • Gender studies
  • Geschichte
  • Sprachwissenschaft
  • Recht
  • Lexikologie
  • Literatur
  • Musikwissenschaft
  • Pädagogik
  • Darstellende Künste
  • Politikwissenschaften
  • Philosophie
  • Theologie
  • Bildende Kunst

Thema 3: DH & Forschungsinfrastrukur

Digital Humanities ohne eine enge Zusammenarbeit mit Forschungsinfrastrukturen ist schwer vorstellbar. Deshalb sind Beiträge, die diese Bereiche thematisieren, ebenfalls besonders willkommen.

  • Archive, Bibliotheken, Museen
  • Citizen Science
  • Crowd-Sourcing
  • Förderstellen
  • Open Access
  • Aufbewahrung
  • Wissenschaftliches Daten Management
  • Universitätscurricula
  • Virtuelle Forschungsumgebungen

Thema 4: DH & Wissenschaftliche Herausforderungen und Anwendbarkeit

Im engeren Feld der Digital Humanities geht es um vielfältige Methoden und Anwendungen, die für eine erfolgreiche wissenschaftliche Arbeit entwickelt werden müssen. Dazu gehören u.a.:

  • Automatische Texterkennung
  • Authorship attribution
  • eLearning
  • Netzwerkanalyse
  • (Big) Data analysis
  • Named Entities Recognition
  • Named Entities Linking
  • Machine learning
  • Visualisierung
  • Stilometrie
  • Textannotation
  • Topic modelling
  • Post correction

Thema 5: DH & Digitalisierung kulturellen Erbes/Forschungsdaten

Die Digitalisierung der für geistes- und sozialwissenschaftliches Arbeiten relevanten Quellen ist die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche digitale geisteswissenschaftliche Forschung. Die Besonderheiten der jeweiligen Quellen, der verwendeten Geräte und Methoden stellt dabei eine ganz besondere Herausforderung dar.

  • Datengewinnung
  • Noisy data
  • Linked Open Data
  • GIS-Systeme
  • Best practise projects
  • Archivierung Sozialer Netzwerk-Corpora
  • Quellentypen (3-D, Handschriften, Multimediales Material etc.)

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge! Reichen Sie Ihre Abstracts bitte über ConfTool ein: https://webapp.uibk.ac.at/congress/dha2017/index.php?page=newPaper

Präsentationen

  • Präsentationen sollen Einblick in wissenschaftliche Forschungsergebnisse aber auch laufende Forschungsprojekte geben
  • Einreichung: Abstract mit 700 Wörtern
  • Form: 20’ Präsentation und 10’ Diskussion

Panels

  • Das Panel soll wichtige Akteure der DH zu einem vorgegeben Thema versammeln und dem Publikum die Chance geben, kontroverse Themen zu diskutieren; Panels sollen nicht aus TeilnehmerInnen eines gemeinsamen Projektes bestehen.
  • Einreichung: Panelabstract mit max. 300 Wörtern, Einzelpräsentationen Abstracts mit 700 Wörtern
  • Form: max. 5 TeilnehmerInnen, 60’ Panel Diskussion, 30’ Q&A vom Publikum

Workshops

  • Workshops dienen dem vertiefenden Umgang mit Methoden und Tools und sollen die TeilnehmerInnen unmittelbar mit einbeziehen
  • Einreichung: Abstract mit 500 Wörtern
  • Form: 1,5-3h mit begrenzter TeilnehmerInnenzahl
  • Sollten besondere (technische) Anforderungen notwendig sein, geben Sie diese bitte beim Abstract an.

Posters

  • Posters bieten die Möglichkeit noch nicht abgeschlossene Arbeiten oder Detailergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren
  • Einreichung: Abstract mit 500 Wörtern
  • Form: A1 bis A0 ausgedruckt (bitte achten Sie auf die Verwendung von Umweltschutzpapier)
  • 5’ Präsentation
  • Persönliche Anwesenheit bei der Poster Session am Dienstag, 5. Dezember 2017

dha Tools Gallery (Demonstrationen)

  • Die dha Tools Galleries gehören inzwischen zu den Fixpunkten jeder dha Konferenz
  • Einreichung: Abstract mit 500 Wörtern
  • Form: 5’ Präsentation
  • Persönliche Anwesenheit beim vorgegebenen Stand am 5. Dezember 2017

Reichen Sie Ihre Abstracts zu den jeweiligen Beiträgen hier ein: https://webapp.uibk.ac.at/congress/dha2017/index.php?page=newPaper

Begutachtung

  • Die Begutachtung wird vom Programmkomitee vorgenommen und die Ergebnisse in ConfTool hinterlegt.

Konferenzgebühren
Early Bird Gebühren (bis 1. Oktober 2017): 50 bzw. 25 EUR (Studenten).

Green Event Tirol
Die Veranstaltung wird als Green Event durchgeführt – wir bemühen uns damit einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Ulrike Tanzer
Günter Mühlberger
Eva Pfanzelter
Tamara Terbul

ITUG Jahrestagung 2017: Call for Papers / Call for Participation

Mi, 07/12/2017 - 16:38

Call for Papers / Call for Participation
Semantics, Services, Open Data

ITUG Jahrestagung 2017 am 28.-29.9.2017 Darmstadt
Pre-Conference Workshops & TUSTEP-Café am 26.-27.9.2017

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

auch im Jahr 2017 wird die ITUG-Jahrestagung stattfinden, diesmal vom 26.-29.9.2017 in Darmstadt. Der 26. und 27.9. sind für Einführungen, Schulungen und Hands-on-Workshops vorgesehen. Am 27.9. wollen wir nachmittags ein TUSTEP-Café veranstalten, bei dem Poster und Demos präsentiert werden können und die Teilnehmenden bei einem Get-together ins Gespräch kommen können. Der 28.9. und 29.9. sind für die Tagung vorgesehen, die am 29.9. nach dem Mittagsimbiss mit der Mitgliederversammlung und der Beiratssitzung abschließt. Unter dem Rahmenthema „Semantics, Services, Open Data“ möchten wir Sie ganz herzlich einladen, Beiträge – sehr gerne, aber nicht ausschließlich mit konkretem TUSTEP-Bezug – vorzustellen.

Referate (30 Minuten Vortrag + 15 Minuten Diskussion) des Rahmenthemas können Gesichtspunkte von übergreifendem Interesse behandeln, konkrete Werkstattberichte präsentieren, Problemlösungen zur Diskussion stellen oder auch Fragestellungen beschreiben, für die eine Antwort bislang aussteht. Vorschläge und Angebote für Schulungen ebenso wie Poster oder Demostände für das TUSTEP-Café nehmen wir ebenfalls gerne bis zum 15. August 2017 entgegen.

Nähere Angaben zur Anmeldung und zur Organisation der Tagung finden Sie dann aktuell auf der Tagungs-Homepage http://www.itug.de/ITUG2017.html. Für Studierende, die an der Tagung teilnehmen möchten, stellt die ITUG kleine Reisestipendien zur Verfügung, die bis 1.9.2017 formlos beantragt werden können (s. dazu unten bzw. die Tagungs-Homepage).

Wir freuen uns auf das Wiedersehen in Darmstadt und verbleiben mit herzlichem Gruß
Andrea Rapp & Luise Borek

Organisatorisches
Anmeldung

Ihre Anmeldung zur aktiven oder passiven Teilnahme senden Sie bitte an Heidi Hein (heidi.hein@adw.uni-heidelberg.de). Für Fragen, die direkt die Organisation in Darmstadt vor Ort betreffen, wenden Sie sich bitte an Luise Borek (borek@linglit.tu-darmstadt.de).

Reisestipendien für Studierende
Wie üblich stiftet die ITUG Reisekostenzuschüsse für Studierende, die an der Jahrestagung teilnehmen möchten. Erwartet wird eine aussagekräftige Bewerbung bis 1. September 2017 an Heidi Hein (heidi.hein@adw.uni-heidelberg.de). BewerberInnen, die einen aktiven Beitrag zur Tagung leisten, werden bevorzugt berücksichtigt.

Final CfP: Workshop Teach4DH – Teaching NLP for Digital Humanities, 12.09.2017, Berlin

Mo, 07/10/2017 - 11:22

Der Workshop richtet sich sowohl an Computerlinguisten als auch an Wissenschaftler im Bereich der Digital Humanities, die DH-Module – und im speziellen NLP – unterrichten. Im Workshop wechseln Vorträge und Diskussionen ab, um Erfahrungen auszutauschen, best practices zu diskutieren, Lehrkonzepte vorzustellen und bereits vorhandene Technologien zu demonstrieren. Der Workshop stellt außerdem ein Forum dar, um Anforderungen und Hilfestellungen für zukünftige Entwicklungen von DH Curricula in Richtung Computerlinguistik zu adressieren. Der Workshop soll Kooperationen fördern und Wissen und Ansätze DH-übergreifend befruchten.

Teach4DH wird mitorganisiert von der GSCL SIG Education and Profession und findet zusammen mit der GSCL 2017 statt.

Weitere Informationen: siehe unten, detaillierte Informationen auch auf: https://teach4dh.github.io/cfp.html

Kontakt: teach4dh@googlegroups.com

WORKSHOP DESCRIPTION

Computational linguists often teach digital humanities (DH) modules that focus on using / applying / adapting NLP technologies and resources to DH problems. The challenge in such modules is to introduce students with a background in humanities or social sciences to technical content without going into detail. NLP tools often require special input formats, knowledge of program options, and post-processing of the output. NLP resources are often not easily accessible and provide only limited interaction. Interfaces and search tools require knowledge of specialized search syntax.

The workshop is intended to provide a forum for such “NLP teachers” to share experiences, discuss best practices, introduce teaching concepts, and present demos of existing technology. It also provides an opportunity for DH researchers to express their needs and provide directions for future DH curricular developments. The workshop is intended to foster collaborations and to cross-fertilize knowledge and approaches across DH disciplines.

Teach4DH is co-organized by GSCL’s SIG Education and Profession.

WORKSHOP TOPICS

We welcome submissions of long and short papers, posters, and demonstrations relating to any aspect of teaching NLP in DH classes, including:

– Didactic units / concepts / tools for employing NLP in teaching „on stage“

– Challenges in teaching for a non-CL audience

– Exploiting NLP tools „behind the scenes“ for creating didactic DH material

– Curricular considerations in developing standards for DH programs

See the website at https://teach4dh.github.io for more details, including submission instructions. If you have any questions, please feel free to contact the workshop co-chairs at teach4dh@googlegroups.com.

IMPORTANT DATES

All submission deadlines are at 11:59 p.m. PST

Jul 17th, 2017: Paper submission due

Aug 09th, 2017: Notification of acceptance

Aug 25th, 2017: Camera-ready papers due

Sep 12th, 2017: Workshop day

 

COMMITTEES

WORKSHOP CHAIRS

Peggy Bockwinkel           University of Stuttgart

Thierry Declerck             DFKI, Saarbrücken

Sandra Kübler                 Indiana University, Bloomington

Heike Zinsmeister          Universität Hamburg

PROGRAM COMMITTEE

Melanie Andresen     Universität Hamburg
Fabian Barteld         Universität Hamburg
Sabine Bartsch        Technische Universität Darmstadt
Noah Bubenhofer     Zurich University
Stefanie Dipper     Ruhr-Universität Bochum
Kim Gerdes         Sorbonne nouvelle Paris
Evelyn Gius         Universität Hamburg
Fotis Jannidis         Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Jonas Kuhn         University of Stuttgart
Lothar Lemnitzer     BBAW, Berlin
Harald Lüngen         IDS, Mannheim
Nils Reiter         University of Stuttgart
Thomas Schmidt         IDS, Mannheim
Ulrike Schneider     Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Julian Schulz         LMU, München
Olga Scrivner         Indiana University
Caroline Sporleder     Georg-August-Universität Göttingen
Jannik Strötgen     MPI, Saarbrücken
Thorsten Trippel     University of Tübingen
Gabriel Viehhauser     University of Stuttgart
Andreas Witt         University of Cologne
Amir Zeldes         Georgetown University

Contact address:
teach4dh@googlegroups.com

 

Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz passiert auch den Bundesrat

Fr, 07/07/2017 - 19:54

Nachdem der Bundestag bereits am 30. Juni 2017 den Entwurf der Bundesregierung zum „Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz“ nach kleineren Änderungen durch den Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz angenommen hat, hat das Gesetz am heutigen 7. Juli auch den Bundesrat passiert. Nun kann das Gesetz – wie vorgesehen – am 1. März 2018 in Kraft treten.

Das UrhWissG bringt eine Reihe von Änderungen des Urheberrechtsgesetzes mit sich – die wohl Bedeutendste davon ist die Ersetzung des § 52a UrhG, der bisher die „öffentliche Zugänglichmachung [von Werken] für Unterricht und Forschung“ regelt, durch einen umfangreichen Katalog an Regelungen für „gesetzlich erlaubte Nutzungen für Unterricht, Wissenschaft und Institutionen“ (§§ 60a-60h UrhG-E). Diese neuen Regelungen gelten zunächst bis zum 28. Februar 2023, da der Gesetzgeber in den nächsten Jahren umfangreiche Entwicklungen im digitalen Bereich erwartet. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll daher das neue Modell erprobt, evaluiert und bei Bedarf angepasst werden.

Für die Digital Humanities sind vor allem folgende Neuregelungen von Bedeutung:

–          § 60a UrhG-E, der es gestattet, Teile eines veröffentlichten Werkes (bis zu 15 Prozent) zur Veranschaulichung des Unterrichts und der Lehre an Bildungseinrichtungen zu nicht-kommerziellen Zwecken zu nutzen (Diese Nutzung schließt auch das Online-Stellen von Inhalten in einem passwortgeschützten Bereich mit ein.); bei Werken geringeren Umfangs (z.B. einzelne Beiträge in derselben wissenschaftlichen Zeitschrift, einzelne Abbildungen) ist sogar die vollständige Nutzung erlaubt.

–          § 60c UrhG-E, der dasselbe zum Zweck der nicht-kommerziellen wissenschaftlichen Forschung gestattet. Außerdem erlaubt die Norm die Vervielfältigung von bis zu 75 % eines Werkes für die eigene wissenschaftliche Forschung, allerdings nicht die öffentliche Zugänglichmachung (z.B. außerhalb der eigenen Forschungsgruppe).

–          § 60d UrhG-E, der großzügig die Vervielfältigung und öffentliche Zugänglichmachung von Werken zum Text und Data Mining für nicht-kommerzielle Zwecke gestattet. Nach Abschluss der Forschungsarbeiten ist das Korpus allerdings vollständig zu löschen bzw. an eine Bibliothek, ein Archiv oder eine Bildungseinrichtung im Sinne von § 60f UrhG-E zur dauerhaften Aufbewahrung zu übermitteln.

Das UrhWissG könnte den Digital Humanities in Deutschland einen enormen Aufschwung geben. Die Änderungen könnten kaum liberaler sein, insbesondere vor dem Hintergrund, dass sie mit der InfoSoc-Richtlinie von 2001 harmonieren mussten, die den EU-Mitgliedstaaten nur eine begrenzte Möglichkeit für urheberrechtliche Schrankenregelungen einräumt.

Dieser Beitrag wurde vom Team des CLARIN-D Legal Helpdesk verfasst:

https://www.clarin-d.de/en/training-and-helpdesk/legal-helpdesk

 

SFB 1288 „Praktiken des Vergleichens“ sucht für den Teilbereich INF eine/n wiss. Mitarbeiter/in

Fr, 07/07/2017 - 16:51

via Silke Schwandt, Universität Bielefeld

Für den neuen Sonderforschungsbereich (SFB) 1288 „Praktiken des Vergleichens“ (Teilprojekt INF) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit eine/n Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlichen Mitarbeiter (E13 TV-L, befristet).

Ihre Aufgaben:
Mitarbeit im SFB-Teilprojekt INF „Dateninfrastruktur und Digital Humanities“ (Bereich Daten- und Informationsinfrastruktur). Die Stelle ist an der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie angesiedelt (weiterführende Informationen unter: sfb1288.uni-bielefeld.de).

Die Aufgaben umfassen im Wesentlichen:

  • Forschungsaufgaben im Bereich Digital Humanities im Rahmen eines eigenen Projekts mit historischer Ausrichtung (mind. 50%)
  • Mitarbeit an und Evaluation von einer kollaborativen digitalen Arbeitsumgebung im SFB
  • Mitarbeit bei der Verbindung von Informationsstruktur, Forschungsdatenmanagement und Digital Humanities zur Weiterentwicklung geisteswissenschaftlicher Forschungsmethodik
  • Konzeptualisierung von technischen Lösungen für die langfristige Datenverfügbarkeit und damit Nachvollziehbarkeit der im Forschungsprozess entstehenden Thesen und Publikationen (ca. 40%)
  • Beteiligung an der gemeinsamen Forschungsarbeit und Diskussion im Teilprojekt sowie Mitwirkung bei Veranstaltungen, etwa bei Workshops (ca. 5%)
  • Beteiligung an der übergreifenden Diskussion und Forschungsarbeit des SFB sowie konzeptionelle und organisatorische Mitarbeit bei gemeinsamen Veranstaltungen (ca. 5%)

Ihr Profil:

Das erwarten wir

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich der Geschichtswissenschaft
  • Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Digital Humanities
  • fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in der Entwicklung wissenschaftlicher Anwendungen (vorzugsweise im Bereich von Textanalysemethoden und Visualisierung)
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit

Das wünschen wir uns:

  • Erfahrungen im Umgang mit Forschenden und deren Daten
  • Interesse an der Weiterentwicklung geistes- und kulturwissenschaftlicher Forschungsmethodik
  • falls Deutschkenntnisse nicht bzw. nicht ausreichend vorhanden: Erlernen der deutschen Sprache bis auf B2-Niveau

Unser Angebot:
Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 13 für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Die Stelle ist gem. § 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG bis zum 31. Dezember 2020 befristet (entsprechend den Vorgaben des WissZeitVG und des Vertrages über gute Beschäftigungsbedingungen kann sich im Einzelfall eine abweichende Vertragslaufzeit ergeben). Die Beschäftigung ist der wissenschaftlichen Qualifizierung förderlich.
Auf Wunsch ist grundsätzlich auch eine Stellenbesetzung in Teilzeit möglich, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.
Die Universität Bielefeld legt Wert auf die Entwicklung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie bietet attraktive interne und externe Fortbildungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Zudem können Sie eine Vielzahl von Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten nutzen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat einen hohen Stellenwert.

Interessiert?
Wir freuen uns über Ihre Bewerbung per Post oder E-Mail unter Angabe der Kennziffer: wiss17143 in einem einzigen pdf-Dokument an z_sfb1288@uni-bielefeld.de bis zum 02. August 2017. Bewerbungen sollten neben den üblichen Unterlagen ein Motivationsschreiben und eine kurze Projektskizze (max. 3 Seiten) enthalten. Bitte verzichten Sie auf Bewerbungsmappen und reichen Sie ausschließlich Fotokopien ein, da die Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet werden. Weitere Informationen zur Universität Bielefeld finden Sie auf unserer Homepage unter www.uni-bielefeld.de.

Bewerbungsanschrift
Universität Bielefeld
SFB 1288
Frau Sabrina Timmer
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld

Ansprechpartnerin
Dr. Silke Schwandt
0521 106-3245
silke.schwandt@uni-bielefeld.de

Die Ausschreibung ist auch unter folgendem Link einsehbar: http://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Aktuelles/Stellenausschreibungen/Anzeigen/Wiss/wiss17143.pdf

Workshop-Ankündigung: Software Sustainability

Fr, 07/07/2017 - 15:46

Workshop „Software Sustainability: Quality and Re-usability“
Berlin Centre Marc Bloch, October 9/10th 2017

Sustainability of its software and services is one of the core technological challenges research infrastructures – not only in the Arts, Humanities and Social Sciences – are facing.

Various efforts are being undertaken to address different aspects of the overall problem. This workshops brings together leading experts from the digital research infrastructures CESSDA, CLARIN and DARIAH in an effort to engage with the wider community. Its purpose is to discuss whether it is possible to combine existing approaches into a set of guides and handbooks to enable developers to ensure software quality from the start and collaboratively with infrastructure providers to create a service that is than usable by end users.

As part of the ESFRI process, the field of digital research infrastructures is being advanced through individual projects. These have worked on Software Maturity Models (CESSDA) and a Service Life Cycle (DARIAH) and created general Software Quality Guidelines (CLARIAH), informing the basis of all development efforts and processes. During the workshop, we will be introduced to these concepts and the problems they address. On the second day, we will spread into group sessions to discuss possible connections between them as well as the missing links.

The workshop is open to anyone interested in software quality and sustainability. We strongly invite experienced developers and project managers to participate, as well as anyone identifying with the spectrum in between. Collaboratively we hope to align existing efforts with your needs and requirements to shape a common catalogue of rules and criteria applicable to many infrastructures and research initiatives.

The workshop is a joint effort by DARIAH-DE and DARIAH-EU within the DESIR project. For further information and registration details please visit http://calenda.org/411096 

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Mitarbeiter als Redakteur/in E-Journal

Do, 07/06/2017 - 16:07

An der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel ist im Rahmen des Forschungsverbundes Marbach Weimar Wolfenbüttel zum 01.09.2017 eine auf den 31.08.2018 befristete Stelle für eine / einen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Mitarbeiter als Redakteur/in E-Journal
(0,5 Entgeltgruppe 13 TV-L)

zu besetzen.

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach, die Klassik Stiftung Weimar und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel erschließen mehr als ein halbes Jahrtausend deutscher und europäischer Kulturgeschichte. Um die bereits seit mehreren Jahren praktizierte Kooperation zu intensivieren, haben sich die drei Einrichtungen in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsverbund zusammengeschlossen. In dessen Rahmen werden drei gemeinsame Forschungsprojekte realisiert und digitale Forschungsinfrastrukturen ausgebaut.

Zur Mitarbeit im Forschungsverbund hat die Herzog August Bibliothek am Redaktionsstandort Wolfenbüttel die Teilzeitstelle einer / eines Redakteur/in E-Journal für die Restlaufzeit der ersten
Förderphase neu zu besetzen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 19,9 Stunden.

AUFGABEN
in Zusammenarbeit mit der Fachredaktion und dem/der Digital Humanities-Mitarbeiter/in in Wolfenbüttel:

• redaktionelle Leitung des neu gegründeten E-Journals „Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften“ (ZfdG, www.zfdg.de), deren Ziel es ist, die Potentiale, die sich aus den digitalen Medien und der Nutzung digitaler Werkzeuge für das elektronische Publizieren in den Geisteswissenschaften ergeben, im Sinne eines innovativen medienübergreifenden und strukturell vielschichtigen Präsentationssystems voll auszuschöpfen,
• Planung, Annahme und redaktionelle Bearbeitung (inkl. Tagging) und Layouten von Artikeln,
• Betreuung von Autorinnen und Autoren,
• Moderation und Koordination des Qualitätssicherungs- und Review-Konzeptes für die Zeitschrift,
• Vertretung der Zeitschrift in verschiedenen Nachweissystemen und bei Fachcommunities; Verlinkung mit einschlägigen Quellen und Forschungsliteratur; Zusammenarbeit
mit anderen E-Journals und Portalen,
• Kontaktpflege zu Interessensvertretungen und -gruppen der Digital Humanities, insb. Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (Dhd), und einschlägiger geisteswissenschaftlicher
Fachgesellschaften.

VORAUSSETZUNGEN
• abgeschlossenes geisteswissenschaftliches, bevorzugt literaturwissenschaftliches Hochschulstudium möglichst mit Promotion,
• breite Kenntnisse in den Digital Humanities
• Redaktionserfahrung mit wissenschaftlichen Publikationen, z.B. durch Herausgabe von Sammelbänden,
• ausgewiesene Kompetenz im wissenschaftlichen Lektorat,
• nachgewiesene und einschlägige Erfahrungen als Redakteur/in im Bereich wissenschaftlicher Online-Publikationen/Portale. Vertrautheit mit modernen Kommunikationsmethoden (Blogging, etc.),
• gute Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich digitalen Edierens und solide Kenntnisse in der Auszeichnungssprache XML, idealerweise TEI,
• Erfahrungen in der Konzeption von Weboberflächen,
• gute Kommunikations-, Organisations- und Teamfähigkeit,
• gute Englischkenntnisse, erwünscht sind weitere Sprachkenntnisse insb. in Französisch und Italienisch.

Die Herzog August Bibliothek strebt an, Unterrepräsentanzen i. S. des NGG in allen Bereichen und Positionen abzubauen. Die Gleichstellung von Frauen und Männern wird gefördert.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt behandelt. Ein Nachweis ist beizufügen.

Bewerbungen mit aussagefähigen Unterlagen sind bis zum 20.07.2017 unter Angabe des Kennwortes: „ZfdG“ zu richten an die

Herzog August Bibliothek
– Verwaltung –
Lessingplatz 1
38304 Wolfenbüttel
E-Mail: Verwaltung@hab.de

Bewerbungsunterlagen werden grundsätzlich nicht zurückgesandt, sondern datenschutzgerecht vernichtet. Sollte eine Rücksendung gewünscht sein, bitten wir um Beilage eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlags.

Indian Summer School Mainz 2017 – LOD and Semantic Web: A New Frontier for DH

Di, 07/04/2017 - 20:17

Digitale Methoden in den Geistes- und Kulturwissenschaften unter Einbeziehung von Semantic Web und Linked Open Data

10. bis 13. Oktober 2017 / Mainz / #ISS_mz17

Thema:
Die Digital Humanities haben zahlreiche Methoden zur computerbasierten Analyse digitaler Wissensbestände hervorgebracht. Parallel dazu haben sich seit der Jahrtausendwende – zunächst ausgehend von Bestrebungen rund um das World Wide Web – die Ideen, Methoden und Technologien von Linked Open Data (LOD) und des Semantic Web entwickelt. Die Grundprinzipien des Semantic Web liegen sehr nahe an der Denkweise der Geistes- und Kulturwissenschaften: Die Strukturierung und formale Repräsentation von Wissen mittels spezifischer Vokabularien und Ontologien ist eine schon seit Jahrhunderten ausgeübte geisteswissenschaftliche Tätigkeit. Durch den Einsatz von LOD werden bisher isoliert stehende Forschungsdatenbestände zu dezentral verwobenen Wissensbasen, die mit Hilfe der Technologien und Instrumente des Semantic Web übergreifend erschlossen und analysiert werden können. Dadurch entstehen neue Erkenntnismöglichkeiten und methodische Herangehensweisen.

Indian Summer School Mainz 2017

Die im Rahmen des Mainzer Masterstudiengangs „Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften“ stattfindende Indian Summer School 2017 widmet sich dieser Entwicklung mit besonderem Fokus. Die Partner des mainzed, dem Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften, die den hochschulübergreifenden Studiengang gemeinsam tragen, eint ein langjähriges Forschungsinteresse in Bezug auf das Semantic Web und die Geistes- und Kulturwissenschaften. In zahlreichen Projekten sind innerhalb des mainzed webbasierte Tools und methodische Ansätze für die Arbeit mit geisteswissenschaftlichem LOD entstanden.

Ziel der Indian Summer School 2017 ist es, die „traditionellen“ Bereiche der Digital Humanities wie beispielsweise die Kodierung und Annotation von Texten und Bildern, die Arbeit mit raum- und zeitbasierten Daten, aber auch die Beschäftigung mit Graphentechnologien und der historischen Netzwerkforschung im Anwendungskontext von Linked Open Data und dem Semantic Web zu betrachten. Die Vorstellung von LOD-Tools und Semantic Web-Technologien und die praktische Arbeit mit ihnen wird dabei einen Schwerpunkt bilden.

(english version)

Ablauf:

Dienstag, 10.10.17

  • Basisinstrumente für das digitale Arbeiten (14:00 Uhr)
  • Kulturelles Event (17:30 Uhr)
  • Get-Together (19:30 Uhr)

Mittwoch, 11.10.17, 10:00 – 17:30 Uhr

  • LOD: Grundlagen und Modellierung

Donnerstag, 12.10.17, 10:00 – 17:30 Uhr

  • Semantische Annotation
  • Webtechnologien
  • Visualisierung

Freitag, 13.10.2017, 10:00 – 15:30 Uhr

  • Graphentechnologien
  • Netzwerke
  • Wrap-Up

Ort:
Die Summerschool findet in den Räumen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz statt.

Teilnahme
Die Veranstaltung wird nach dem European Credit Transfer System (ECTS) kreditiert und richtet sich an Interessierte im In- und Ausland, die mindestens über einen Bachelor-Abschluss in den Geistes- und Kulturwissenschaften oder der Informatik bzw. den Informationswissenschaften verfügen. Verkehrssprachen sind Deutsch und Englisch.

Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen beschränkt. Hiervon sind 25 Plätze zunächst für die Erstsemester des Mainzer Masterstudiengangs reserviert. 15 Plätze werden im Rahmen der Ausschreibung frei vergeben. Eine Nachrückerliste stellt sicher, dass alle Plätze vergeben werden können.

Es wird kein Teilnahmenbetrag erhoben. TeilnehmerInnen müssen ihre Reise- und Übernachtungskosten selbst tragen.

Ihre Bewerbung bestehend aus einem kurzen CV und einem Motivationsschreiben richten Sie bitte in elektronischer Form (PDF) zum 31. Juli 2017 an:

ISS_mz17@uni-mainz.de

Aktuelle Informationen zum genauen Ablauf sowie zu den Örtlichkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie auf der Website der ISS 2017 unter:

https://iss.adwmainz.net/2017

Edirom Digital Humanities Summer School 2017

Mo, 07/03/2017 - 14:18

via Peter Stadler, Universität Paderborn / Detmold

Die Kursbeschreibungen für die Edirom Digital Humanities Summer School 2017 sind jetzt online: http://ess.uni-paderborn.de.

Die Registrierung wird ab Ende Juli möglich sein.

Wir laden Sie auch ausdrücklich zur aktiven Teilnahme, entweder bei den Spotlights oder bei der Postersession, ein!

Bewerbungsschluss für die Spotlights ist der 15. August 2017. Für die Postersession nehmen wir Anmeldungen gerne noch bis zum 1. September 2017 entgegen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Research Data Specialist Digital Repository of Ireland

Mo, 07/03/2017 - 11:53
via Dr. Natalie Harrower

The Digital Repository of Ireland is hiring a Research Data Specialist to lead the planning, development and delivery of research data management capacity at the Digital Repository of Ireland, the national trusted digital repository for Ireland’s social and cultural data. This post is based at the DRI offices at the Royal Irish Academy in Dublin. This is a fixed term contract for 12 months, starting no later than 1st October 2017.

Key Duties:

  • Leading and managing a project to specify the requirements for building research data preservation capacity in the DRI, including related workflows and policies.
  • Incorporating international best practices in research data management, and working closely with DRI staff across areas of expertise.
  • Collaborating on reports, articles, fact sheets and guidelines, and academic presentations.
  • Contributing more broadly to the ongoing development of the Digital Repository of Ireland via involvement in relevant taskforces and working groups.
  • Maintaining and developing relationships with organisations who may seek to deposit research data with DRI.
  • Actively contributing to grant and funding proposals for DRI leveraged projects.

Required Qualifications and Experience:

  • Post graduate qualification in Library, Archival or Information Studies
  • Proven knowledge of metadata standards, workflows, and best practices in digital archiving
  • Expertise in one or more aspects of digital preservation, data curation, digital archiving, research data management
  • Experience in managing a project from the initial scoping phase through to completion
  • Demonstrated ability to take initiative and work independently, while also working flexibly as a member of a cross-disciplinary team
  • Outstanding oral and written communications skills, with the ability and confidence to engage with project partners and stakeholders clearly and professionally
  • Evidence of strong organisational and self-motivational skills
  • Experience of working in a fast-paced environment and to deadlines

For the full job specification, please visit: https://www.ria.ie/news/vacancies/vacancy-research-data-specialist-digital-repository-ireland

For more information on the DRI, see: http://www.dri.ie/

The Institute for Medieval Research of the Austrian Academy of Sciences is seeking a Digital Humanist

Mo, 07/03/2017 - 09:05

via Dr. Grigory Kessel

The Institute for Medieval Research of the Austrian Academy of Sciences, is seeking a
Digital Humanist (f/m; 50%)
with experience in XML-technologies and the development of language corpora.

You will join an internationally networked team, pursuing research on the border between up-to-date ICT and humanities studies in the context of the ERC Starting Grant Project HUNAYNNET – Transmission of Classical Scientific and Philosophical Literature from Greek into Syriac and Arabic (PI: Dr Grigory Kessel) housed at the Division of Byzantine Research of the Austrian Academy of Sciences. Your core responsibilities will comprise the modelling of a multilingual parallel corpus (Greek, Syriac, Arabic), development of a suitable editing interface for text-linking, as well as the evaluation and application of NLP technologies.

We expect a knowledge in two or more of the following areas:

  • Development of (parallel) language corpora,
  • XML and cognate technologies (XSLT, XPath and/or XQuery),
  • Experience with database management (SQL, XML-DBs, NoSQL) and/or corpus query engines.

Ideally (but not necessarily) you have experience with:

  • Natural Language Processing on classical languages,
  • digital lexicography,
  • the Guidelines of the Text Encoding Initiative and/or
  • RTL writing systems.

We expect

  • residency in Vienna,
  • willingness to work in a team distributed between Germany and Austria,
  • a high degree of creativity and a willingness to engage in new emerging technologies,
  • hands-on experience in designing and implementing responsive Web sites and
  • excellent communication skills,
  • fluency in English.

According to the Collective Agreement of the Austrian Academy of Science, the gross salary for 100% employment will be EUR 38.018,40 per year with the possibility of overpayment depending on the qualification.
The employment will start at the earliest date possible and will run for one year in the first instance. This position is open until filled. The contract can be extended.
The Austrian Academy of Sciences is an equal opportunities employer.
Please send your application (including cover letter, CV, list of publications and URLs of reference projects) by email to Grigory Kessel at grigory.kessel@oeaw.ac.at

Summer School of Digital Humanities at Heidelberg University: Distant Reading – Potentials and Applications

Do, 06/29/2017 - 13:47

Distant Reading ist wie kaum ein anderes Gebiet der Interdisziplinarität verpflichtet. So kann es Anwendung finden in den Philologien (Klassische Philologie, Germanistik, Anglistik, Romanistik), in der Literaturwissenschaft, Linguistik, in den Bibliotheks- und Archivwissenschaften, Geschichtswissenschaften, der Theologie, Paläographie, Philosophie, Statistik und Soziologie. Selbst in der Jurisprudenz gibt es Verwendungsmöglichkeiten. Gleichzeitig bietet es vielfältige Anknüpfungsmöglichkeiten im Bereich der IT, Computerlinguistik, Computerphilologie und Medieninformationstechnik.
Die Heidelberger Summer School of Digital Humanities richtet sich primär an DoktorandInnen. Die Anzahl der Teilnehmerplätze ist begrenzt. Eine Anmeldung ist noch bis zum 31. Juli 2017 möglich.

Ankündigung: 21. Berliner DH-Rundgang am CeDiS (FU Berlin)

Do, 06/29/2017 - 09:50

Der nächste DH-Rundgang wird am Center für Digitale Systeme (CeDiS) der FU Berlin stattfinden.

Hierbei wird das DFG-geförderte Projekt Open Encyclopedia System (OES) mit zweien dazugehörigen Projekten „1914-1918 online“ sowie die „Online-Enzyklopädie zu den deutsch-griechischen Verflechtungen“ vorgestellt.

Ein Anmeldeformular sowie weitere Informationen gibt es hier.

Project Officer (E 13 TV-L, part-time, limited-term)

Mi, 06/28/2017 - 12:43

via Birgit Schmidt

Göttingen State and University Library (SUB Göttingen) is engaged in several national and international projects in the development of infrastructures and services for electronic publishing and the implementation of Open Access / Open Science.

In this context, for the European project “OpenAIRE2020 – Open Access Infrastructure for Research in Europe towards 2020” and related Open Science projects we are seeking a

Project Officer

to support the ongoing OpenAIRE2020 project. This post is offered with immediate effect as a part-time position (currently 29,85 hrs/week, possibly full time, with additional hours in OpenAIRE 2020 or another third party funded project) on a one year term contract, with potential for renewal. Salary is expected to be ca. EUR 42.000 p.a. (pro rata, depending on experience; German salary schema for public employees, TV-L E13).

This position offers interesting and varied work within a dynamic international team in a pleasant working atmosphere. The post will involve a certain amount of travel both within Europe and internationally. The post covers support und dissemination activities with focus on technical developments in the context of Open Access infrastructures.

Responsibilities are as follows:

  • Development and coordination of guidelines addressing the use and compatibility of digital information infrastructures (digital repositories, research information systems, publishing platforms, etc.)
  • Advocacy and dissemination, in particular organisation of events, development and implementation of communication strategies and information materials about technical services and project developments,  (incl. through social media channels)
  • Contribution to research on scholarly communication and Open Science, literature reviews, reports and publications
  • Coordination of quality-assurance processes (review of workflows, services and data, SWOT assessment, development of actions, etc.)

Essential qualifications:

  • a Master’s degree
  • very good knowledge of technical and analytical processes, preferably through the coordination of the technical development of digital infrastructures and services (e.g. as a product owner), highly motivated to acquire new technical skills
  • practical knowledge of digital information management, preferably in the area of Open Access / Open Science, repository and data infrastructures
  • previous project experience including the delivery of high-profile, multi-agency projects, team-oriented and sustainable working style
  • excellent communication and organisational skills with a proven ability to work with a wide range contacts and stakeholders, high motivation to build up new networks, strong sense of initiative
  • very good English communication skills (spoken & written), German would be an asset but is not required

Desirable qualifications:

  • experiences in European joint initiatives
  • practical experiences in marketing and PR and commissioning management

OpenAIRE2020 represents a pivotal phase in the long-term effort to implement and strengthen the impact of the Open Access (OA) policies of the European Commission (EC), building on the achievements of the OpenAIRE projects.OpenAIRE2020 will expand and leverage its focus from 1. the agents and resources of scholarly communication to workflows and processes, 2. from publications to data, software, and other research outputs, and the links between them, and 3. strengthen the relationship of European OA infrastructures with other regions of the world, in particular Latin America and the U.S. OpenAIRE2020 represents the third funding phase of OpenAIRE and SUB Göttingen acts as the scientific coordinator.

In many areas of the University of Göttingen, women are underrepresented. Therefore, applications from women are especially appreciated and will be treated preferentially in domains where women are particularly underrepresented, if the appropriate qualification profile is met and legal constraints permit. In case of equal qualifications, disabled persons are given preference.

If you have any questions, please contact Frau Dr. Birgit Schmidt (e-mail) , +49 (0) 551 39-33181 (phone).

Please send your application with the usual documents in electronic form as one single pdf file by July 21 2017, to our online application portal. Job interviews are expected to start on 17 August 2017.

Note: Please note that these documents will not be returned to the applicants, so please do not submit any originals.

 

SANTA: Shared Task on the Analysis of Narrative levels Through Annotation

Di, 06/27/2017 - 15:20

(english version below)

Webseite | Übersicht | FAQ | Faltblatt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit möchten wir Sie auf unsere Initiative zu Shared Tasks in den Digital Humanities hinweisen. Bei dem Shared Task zur Analyse narrativer Ebene durch Annotation (Shared Task on Analysis of Narrative Levels through Annotation, SANTA) handelt es sich um eine Erweiterung des Shared-Task-Konzepts aus der Computerlinguistik hin zur komputationellen Literaturwissenschaft. Das Ziel der ersten Stufe des insgesamt zweistufigen Verfahrens ist die kollaborative Erstellung und Verfeinerung von Richtlinien zur Annotation narratologischer Kategorien in literarischen Texten. Diese Richtlinien dienen dann auf der zweiten Stufe als Basis für die Automatisierung der computergestützten Identifikation der narratologischen Kategorien auf einem größeren Textkorpus.

Der erste Call for Participation wird voraussichtlich im August versendet. Intendierte Zielgruppe für die erste Stufe sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit theoretischem Interesse an narratologischen Kategorien und praktischem Interesse an der (manuellen, strukturierten) Analyse von narrativen Ebenen.

Wir publizieren diese Vorankündigung um a) die Aktivität zu bewerben und b) interessierten potentiellen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, dieses Projekt mit ihren Lehr- und Forschungsaktivitäten im Wintersemester zu koordinieren.

Fragen, Kommentare, Vorschläge und Anmerkungen gleich welcher Art nehmen wir gerne per E-Mail oder hier in den Kommentaren entgegen.

Evelyn Gius, Nils Reiter, Jannik Strötgen and Marcus Willand

Weiterführende Links: Webseite | Übersicht | FAQ | Faltblatt

English
Dear colleagues,

we would like to draw your attention to a community-oriented initiative that will introduce a new format of collaboration into the field of Humanities: The 1st shared task on the analysis of narrative levels through annotation It is an extension of the established shared task format from the field of Computational Linguistics to Literary Studies and will commence this fall. The goal of the first stage of the (two-staged) shared task is the collaborative creation of annotation guidelines, which in turn will serve as a basis for the second round, an automatisation-oriented shared task. The 1st call for participation is to be sent in August 2017. The audience for the first round of the shared task are researchers interested in the (manual) analysis of narrative.

We are sending this pre-call in order to a) make you aware of this activity and b) give you the opportunity to coordinate a possible participation with your teaching or research activities in winter/fall.

Please check out our web page and feel free to point other colleagues to it. If you have questions or comments, please do not hesitate to contact us.

Evelyn Gius, Nils Reiter, Jannik Strötgen and Marcus Willand

Further reading: Webseite | Overview | FAQ | Leaflet

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