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Digital Humanities im deutschsprachigen Raum
Aktualisiert: vor 12 Minuten 41 Sekunden

Save the date! DARIAH-DE Grand Tour 2018

Fr, 11/17/2017 - 10:57

Vom 19. bis zum 21. September 2018 lädt DARIAH-DE alle an digitalen Geisteswissenschaften Interessierten zu einer Grand Tour nach Darmstadt ein. Mit dieser Veranstaltung werden acht Jahre intensive und produktive Zusammenarbeit im Projekt und mit den Kooperationspartnern gewürdigt, die DARIAH-DE-Infrastruktur und ihr Angebotsportfolio präsentiert und der Entwicklungsstand im Bereich der digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften gemeinsam mit zahlreichen Expertinnen und Experten reflektiert.

Die dreitägige Veranstaltung setzt sich aus einer Reihe von offenen, vor allem den Austausch fördernden Programmpunkten und themenfokussierten Formaten zusammen:

Ein Vorprogramm mit Workshops, einem TextGrid-Nutzertreffen und einer Unconference für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, das in Kooperation mit dem TEI-Konsortium, mit CLARIN-D und der Open Knowledge Foundation gestaltet wird, eröffnet das Event am ersten Tag.
Das Kernprogramm der Konferenz beginnt am zweiten Tag mit DARIAH-DE-Workshops zu aktuellen DH-Topics aus den Bereichen Forschungsdatenmanagement, Annotationen, Linked Open Data, Topic Modeling, Normdaten und kontrollierte Vokabulare sowie Geodaten. DARIAH-DE-Highlights werden mit Impulsvorträgen vorgestellt und in einer Postersession mit Live-Vorführungen zum Anfassen und Ausprobieren präsentiert. Auch unsere Forschungspartner und -projekte können sich hier präsentieren.
Am dritten Tag bieten zwei Panels die Möglichkeit zu intensivem Austausch und Diskussion im Plenum. Eine Keynote und die Verleihung des DARIAH-DE-DH-Awards bilden den Abschluss der Tagung.
Nicht nur DARIAH-DE selbst, sondern auch die wissenschaftlichen Nutzerinnen und Nutzer der Forschungsinfrastruktur sind eingeladen, ihre Projekte zur Diskussion zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und Hinweise für weitere Entwicklungen und Forschungsperspektiven zu geben. Zusammen mit den DARIAH-DE-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern können sie reflektieren, inwieweit die in DARIAH-DE entstandenen Methoden und Dienste ihren Forschungsprozess verändern und welche Möglichkeiten sich für neuartige Forschungsfragen eröffnen.

Wir freuen uns auf einen fruchtbaren Austausch und spannende Diskussionen und laden dazu ganz herzlich alle aktiven und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, Nutzerinnen und Nutzer, die interessierte Fachöffentlichkeit, Partnerprojekte und Infrastrukturvorhaben sowie Stakeholder aus den Geistes- und Kulturwissenschaften, den Informationswissenschaften und weiteren Fachgebieten ein.

Save the Date! Weitere Informationen folgen in Kürze.

Stellenausschreibung: stud. / wiss. Hilfskraft für „Controversia et Confessio“

Do, 11/16/2017 - 11:22

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz sucht zur Mitarbeit in der Arbeitsstelle „Controversia et Confessio: Quellenedition zur Bekenntnisbildung und Konfessionalisierung (1548-1580)“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische / wissenschaftliche Hilfskraft für 9 Std. / Woche.

Die vollständige Ausschreibung findet sich unter:

http://www.adwmainz.de/fileadmin/adwmainz/Stellenausschreibungen/Ausschreibung_HiWi_Akademie.pdf

Bewerbungsfrist ist der 15.12.2017.

Stellenausschreibung: Wiss. Mitarbeiter/in (IT) an der HAB

Do, 11/16/2017 - 10:59

An der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine befristete Vollzeitstelle für eine/n wiss. Mitarbeiter/in zu besetzen. Es handelt sich um eine IT-Stelle für den Fachinformationsdienst Buch-, Bibliotheks- und Informationswissenschaften (FID BBI).
Die vollständige Ausschreibung findet sich unter:

http://www.hab.de/files/2._neu_vz_stellenausschreibung_fid-it.pdf

Bewerbungsfrist ist der 01.12.2017.

Weiterer Schritt zur Verstetigung von DARIAH-DE

Fr, 11/10/2017 - 17:07

Presseinformation der Georg-August-Universität Göttingen vom 10.11.2017

Max Weber Stiftung unterstützt digitale Forschungsinfrastruktur

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) sagt eine weitere Unterstützung von DARIAH-DE, der digitalen Forschungsinfrastruktur für die Geistes- und Kulturwissenschaften, zu. Dies soll ein weiterer Schritt für die Verstetigung von DARIAH-DE sein.

Am 4. September 2017 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der MWS und des DARIAH-DE Coordination Office in Bonn, um über einen Ausbau der Kooperationen zu beraten, die den dauerhaften Betrieb von DARIAH-DE zum Ziel haben. Die Sicherung von DARIAH-DE ist die zentrale Aufgabe des Konsortiums in der laufenden Förderphase 2016-2019. Zu diesem Zweck wurde in diesem Jahr an der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen das DARIAH-DE Coordination Office gegründet. Die MWS arbeitet seit 2014 mit DARIAH-DE zusammen und ist seit 2016 offizieller Kooperationspartner. Bei dem Bonner Treffen wurde außerdem vereinbart, unter dem Dach von DARIAH-DE den gemeinsamen Erfahrungsaustausch mit dem Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel weiter voranzutreiben.

VertreterInnen des DARIAH-DE Coordination Office bei der Geschäftsstelle der Max Weber Stiftung

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland fördert die Forschung mit Schwerpunkten auf den Gebieten der Geschichts-, Kultur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in ausgewählten Ländern sowie das gegenseitige Verständnis zwischen Deutschland und diesen Ländern. Zu diesem Zweck unterhält sie zehn Institute im Ausland, für die sie die elektronische Publikationsplattform perspectivia.net betreibt. perspectivia.net soll die die wissenschaftliche Kommunikation intensivieren und weiterentwickeln und stellt dafürForschungsmittel in Form von Literatur, Quellen und Datenbanken zur Verfügung. Die Publikationsumgebung ist dem Open-Access-Prinzip zur Förderung des freien wissenschaftlichen Austausches verpflichtet. Für die Grundlagenforschung als besonderes Förderanliegen der Max Weber Stiftung stellt perspectivia.net vermehrt Datenbanklösungen für die Präsentation von Quelleneditionen bereit. Hierbei steht nicht nur die Aufbereitung von Primärforschungsdaten im Vordergrund, sondern auch die Bereitstellung von virtuellen Arbeitsumgebungen, in denen die Erarbeitung wissenschaftlicher Ergebnisse in einem zeitgemäßen Umfeld erfolgen kann.

DARIAH-DE unterstützt die mit digitalen Methoden und Verfahren arbeitende Forschung in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Die Forschungsinfrastruktur besteht aus vier Säulen: 1. Lehre: Durchführung von Workshops, Bereitstellung von Schulungsmaterialien und Nachwuchsförderung für die e-Humanities, 2. Forschung: Entwicklung von digitalen Tools und Services für die geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung, 3. Forschungsdaten: Weiterentwicklung von Standards und Empfehlungen im Umgang mit Forschungsdaten und der Entwicklung eines Forschungsdaten-Repositories und 4. Technische Infrastruktur: Bereitstellung von IT-Komponenten, wie z.B. AAI, PID-Service, Monitoring und kollaborative Arbeitsumgebungen. Auf dieser Basis wird der Austausch von Methoden, Daten, Erfahrungen und Ressourcen zwischen den verschiedenen geistes- und kulturwissenschaftlich arbeitenden Disziplinen ermöglicht und gestärkt. Durch enge Zusammenarbeit mit FachwissenschaftlerInnen verschiedener geistes- und kulturwissenschaftlicher Disziplinen wird eine nachhaltige Akzeptanz und Nutzung der Forschungsinfrastruktur durch die Forschungscommunity möglich.
DARIAH-DE ist eingebettet in das Projekt DARIAH-EU (www.dariah.eu). Auf Grundlage des ESFRI-Roadmap und der Rechtsform ERIC wird die DARIAH-DE-Forschungsinfrastruktur in eine pan-europäische digitale Forschungsinfrastruktur überführt.

Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen arbeitet deutschland- und weltweit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zusammen, um den gesamten Forschungsprozess in den Fachdisziplinen zu unterstützen. Als Verbundprojekte zum Aufbau von digitalen geistes- und kulturwissenschaftlichen Infrastrukturen unterstützen die von der Bibliothek koordinierten Projekte DARIAH-DE und TextGrid Forschende mithilfe neuer IT-gestützter Technologien. Dazu zählt etwa die Entwicklung digitaler Technologien, mit deren Hilfe eine Zusammenarbeit möglich ist, um Informationen standortunabhängig und disziplinübergreifend auszutauschen, auszuwerten und zu bearbeiten. Mit verschiedenen Kooperationspartnern am Wissenschaftsstandort Göttingen entwickelt die Bibliothek digitale Editionen des Werkes namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Autorinnen und Autoren. Weitere Schwerpunkte bilden die Umsetzung von Open Access, die nationale und internationale Vernetzung von Repositorien sowie die Langzeitarchivierung von Forschungsdaten. Gemeinsam mit der Max Weber Stiftung und weiteren europäischen Partnern ist die SUB Göttingen unter anderem in dem Projekt HIRMEOS – High Integration of Research Monographs in the European Open Science Infrastructure tätig.

Kontakt:
Hanna Pletziger
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland
Rheinallee 6, 53173 Bonn
Tel.: +49 (0)228 377 86 38
E-Mail: pletziger@maxweberstiftung.de
Internet: www.maxweberstiftung.de

DARIAH-DE Coordination Office
Dr. Mirjam Blümm
Papendiek 14
37073 Göttingen
Tel.: +49 (0)551 – 39 9061
geschaeftsstelle@de.dariah.eu

Quelle: Webseite der Georg-August-Universität Göttingen

CfP ParlaCLARIN@LREC2018 – Workshop on creating and using Parliamentary Corpora (Japan)

Do, 11/09/2017 - 12:49

Gerne mache ich auf untenstehenden CfP aufmerksam:

*First Call for Papers*

ParlaCLARIN@LREC2018 – workshop on creating and using parliamentary corpora;

to be held as part of the 11th edition of the Language Resources and Evaluation. Conference (LREC), 7-12 May 2018 Miyazaki, Japan.

This workshop aims to bring together researchers interested in compiling, annotating, structuring, linking and visualising parliamentary records that are suitable for research in a wide range of disciplines in the Humanities and Social Sciences. We invite unpublished original work focusing on the collection, analysis and processing of parliamentary records.

Workshop date: 7 May 2018

Submission deadline: 10 January 2018

More details and contact information on the workshop website: https://www.clarin.eu/ParlaCLARIN

 

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Mitarbeiter für das DFG-Projekt „Ferdinand Gregorovius: Poesie und Wissenschaft. Gesammelte deutsche und italienische Briefe“

Mo, 11/06/2017 - 16:51

Das Deutsche Historische Institut in Rom (www.dhi-roma.it) ist ein Forschungsinstitut der Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im aus Ausland www.maxweberstiftung.de). Das 1888 gegründete  Institut dient der Erforschung der italienischen und deutschen Geschichte und Musikgeschichte in europäischen Zusammenhängen, vom frühen Mittelalter bis zur jüngsten Vergangenheit.

Für das DFG-geförderte digitale und analoge Editionsprojekt „Ferdinand Gregorovius: Poesie und Wissenschaft. Gesammelte deutsche und italienische Briefe“ sucht das DHI Rom zum nächstmöglichen Termin für einen befristeten Zeitraum von einem Jahr

eine/-n wissenschaftliche/-n Mitarbeiter/-in
50% der tariflichen Arbeitszeit.

Unter bestimmten Voraussetzungen besteht die Möglichkeit der Verlängerung um zwei weitere Jahre.

Die Aufgaben umfassen im Wesentlichen die

  • Entwicklung eines digitalen Publikationskonzepts sowie des dazugehörigen Workflows,
  • Konzeption und Umsetzung von Weboberflächen, Schnittstellen und Austauschformaten.

Mindestvoraussetzungen für eine Einstellung sind

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium in den Digital Humanities, Editionswissenschaften, Geschichtswissenschaften, Germanistik (M.A., Master, Diplom) oder eine vergleichbare nachgewiesene Qualifikation,
  • sehr gute Kenntnisse in X-Technologien (XML, XQuery, XSLT) und TEI,
  • fundierte Kenntnisse von Webtechnologien wie (X)HTML, JavaScript, CSS und Webservices (REST/JSON) und Erfahrung in der Webprogrammierung (sowohl server- als auch clientseitig),
  • vertiefte Kenntnisse bei der Entwicklung Digitaler (Brief-)Editionen.

Von Vorteil sind nachgewiesene Erfahrungen im Umgang mit digitalen  Editionsumgebungen (vorzugsweise Ediarium), Kenntnisse in objektorientierter
Programmierung (vorzugsweise PHP oder Java) und im Betrieb und der Administration von XML-Datenbanken (vorwiegend eXistdb) sowie Grundkenntnisse der italienischen Sprache.
Wir erwarten eine ziel-und lösungsorientierte Arbeitsweise, Eigeninitiative und Kommunikations- sowie Teamfähigkeit.

Geboten wird eine Vergütung nach EG 13 TVöD (Bund). Beschäftigungsort ist voraussichtlich Rom oder Berlin. Eine Entsendung ist nicht vorgesehen.

Die Max Weber Stiftung tritt für die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern ein und lädt ausdrücklich qualifizierte Frauen zu einer Bewerbung für diese Stelle ein. Dies gilt entsprechend für schwerbehinderte Bewerber/-innen bei gleicher Eignung.

Bewerbungen mit aussagefähigen Unterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Referenzen) werden bis zum 24. November 2017 ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei erbeten an Frau Hannah Röper roeper@dhi-roma.it.

RIDE-Preis für die beste Rezension in Band 6

Mo, 11/06/2017 - 16:14

Das Institut für Dokumentologie und Editorik freut sich, den bzw. die Gewinner des ersten RIDE-Preises für die beste Rezension in „RIDE 6 – Digital Text Collections“ bekannt zu geben (http://ride.i-d-e.de/issues/issue-6/). Der Preis in Höhe von 250 Euro wird mit großzügiger Unterstützung der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz jeweils für die nächsten sechs RIDE Ausgaben vergeben (mehr Informationen: http://ride.i-d-e.de/reviewers/ride-award-for-best-review/).

Die Jury der Preisvergabe, bestehend aus Evelyn Gius von der Universität Hamburg, Malte Rehbein von der Universität Passau, Philipp Steinkrüger von der Ruhr-Universität Bochum und Georg Vogeler von der Universität Graz, verleiht den Preis an Mats Dahlström (Universität Borås) und Wout Dillen (Universität Antwerpen) für ihre hervorragend verfasste Rezension zu „Litteraturbanken, the Swedish literature bank“ (http://ride.i-d-e.de/issues/issue-6/litteraturbanken-the-swedish-literature-bank/).

Begründung:

„The review is an elegantly written text which not only provides all information required for the reader to familiarize themselves with the reviewed project, but which also engages in reflections on methodology, on the selection of texts, and on the question which type of text collection Litteraturbanken instantiates. The authors prove their expertise in the field, praising the project where it excels and criticising it where it falls short; it is to be expected that their suggestions of how to improve this already outstanding project will not fall on deaf ears.“

Wir wünschen den Gewinnern viel Vergnügen mit dem Preis und freuen uns auf weitere spannende Rezensionen digitaler Ressourcen in den nächsten RIDE-Ausgaben.

Seitens des IDEs geht außerdem besonderer Dank an das externe Jurymitglied Evelyn Gius für die gute Zusammenarbeit bei der Auswahl der Preisträger.

Kulturgutdigitalisierung: Was das Stakeholdergremium “Wissenschaftliche Sammlungen” seit einem Jahr beschäftigt

Do, 11/02/2017 - 16:24

Das Stakeholdergremium “Wissenschaftliche Sammlungen” begleitet seit seiner Gründung 2014 die Arbeit von DARIAH-DE, der digitalen Forschungsinfrastruktur für die Geistes- und Kulturwissenschaften. Das Gremium sorgt für die Anbindung des Projekts an die Fachcommunities und Gedächtnisinstitutionen, die für die alternativ: geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung unverzichtbare Partner sind. Neben dieser grundsätzlichen Aufgabe setzt das Gremium eigene Arbeitsschwerpunkte:

Schon auf dem ersten, konstituierenden Treffen in der dritten Projektphase von DARIAH-DE war die programmatische Digitalisierung von Kulturgut in den Fokus des Gremiums gerückt. Seit einem Jahr recherchieren und diskutieren die Mitglieder nun zu Kennzahlen, Anforderungen und technischen und inhaltlichen Herausforderungen der Digitalisierung. Dabei nehmen sie stets eine spezifische Perspektive ein, als ForscherIn einer geisteswissenschaftlichen Disziplin oder als Teil einer Gedächtnisinstitution. Um diese manchmal sehr unterschiedlichen Perspektiven zusammenzubringen, hat sich das Gremium in der dritten Projektphase bisher vier Mal getroffen: im vergangenen August an der SUB Göttingen und im Dezember an der BBAW Berlin, im Mai diesen Jahres an der HAB Wolfenbüttel und im September am Kunsthistorischen Institut der Goethe-Universität in Frankfurt/Main.

Das Gremium will mit seiner Arbeit auch ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die vielzitierte „digitale Wende“ in der geisteswissenschaftlichen Forschung ohne Digitalisate nicht zu erreichen ist und die neuen Methoden und Werkzeuge ohne Daten nicht angewendet werden können.

Dabei gibt es ebenso eine gesellschaftliche Dimension: Die Digitalisierung nutzt nicht nur der Forschung um ihrer selbst willen, sondern stellt auch einen wichtigen Beitrag zur Wissensgesellschaft und deren historischer Perspektive dar – eine digitale Gesellschaft ohne digitales kulturelles Erbe kann nicht funktionieren, umgekehrt ermöglicht digitalisiertes, frei zugängliches Kulturgut Teilhabe für alle und ist zudem ein eigener essentieller und zentraler Forschungsgegenstand.

Workshop „Erweitertes Publizieren in den Geisteswissenschaften“

Mi, 11/01/2017 - 12:58

Am 11. und 12. Oktober 2017 fand in Berlin der DARIAH-DE-Workshop „Erweitertes Publizieren in den Geisteswissenschaften“ statt. Ausgerichtet wurde er vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, das in DARIAH-DE die wissenschaftliche Begleitforschung leitet. Schwerpunkt dieser Begleitforschung ist das elektronische Publizieren in den Geisteswissenschaften und wie dort neue technische Möglichkeiten sinnvoll eingesetzt werden können. Drei grundlegende Themen wurden auf dem Workshop zur Diskussion gestellt: frühzeitige Dissemination von Forschungsergebnissen, Verschränkung von Publikatonen und Forschungsdaten sowie stabile Referenzierung von Publikationen.

Ausgelegt war der Workshop auf zwei halbe Tage. Während sich der erste Tag auf Projektpräsentationen konzentrierte, wurde der zweite Tag genutzt, um die oben genannten Themen weiter zu diskutieren beziehungsweise zusätzliche Themen zu beleuchten, die während des ersten Tages aufgekommen waren.

Nach einer kurzen Einführung von Gastgeber Klaus Thoden gab es vier Vorträge, die die verschiedenen Möglichkeiten erweiterterter Publikationen darstellten, beziehungsweise einen Realitätsabgleich mit der praktischen Arbeit lieferten. Beata Mache (SUB Göttingen) stellte die Publikations-Infrastruktur von DARIAH-DE vor, die sich um das in Entwicklung befindliche Repositorium versammelt. Malte Vogl (MPIWG) berichtete von den Möglichkeiten des erweiterten Publizierens im Rahmen des Exzellenzclusters TOPOI. Michael Aufreiter (substance.io) stellte Werkzeuge vor, die im Rahmen des substance.io-Konsortiums entwickelt werden und zur Herstellung und Anzeige von angereicherten Publikationen genutzt werden können. Katrin Neumann (Max-Weber-Stiftung) beendete den Präsentationsreigen mit einer eher ernüchternden Betrachtung des Workshop-Themas auf Grundlage der Erfahrungen bei perspectivia.net. Die Folien der Vorträge stehen im DARIAH-DE-Portal zum Download bereit.

Die Agenda des zweiten Tages sah viel Raum für Diskussionen vor. Zu den vorher gesetzten Themen, kamen Aspekte hinzu, die in den Präsentationen des Vortages aufgekommen waren. Die drei wichtigsten Punkte (Nutzerinnen und Nutzer, Daten, Rahmenbedingungen) wurden zuletzt in Form eines World Café weiter vertieft und diskutiert.

Der Workshop war insgesamt geprägt von einer intensiven und konstruktiven Arbeitsatmosphäre, in der die Probleme, mit denen das erweiterte Publizieren in den Geisteswissenschaften konfrontiert ist, offen diskutiert werden konnten. Eine weitere Analyse der Ergebnisse wird demnächst im diesem Blog erscheinen.

Workshop „Software Sustainability: Quality and Re-usability“

Mi, 10/25/2017 - 14:33

As part of ongoing efforts to align technology across the three Pan-European infrastructures for the Social Sciences, Arts, and Humanities, representatives from Cessda, CLARIN, and DARIAH held a workshop on “Software Sustainability: Quality and Re-usability”, previously announced here, in Berlin on October 9/10th.

With participants from Austria, Germany, Great Britain, Norway and The Netherlands representing developers, users, service operators and IT managers, the talks and discussions covered a wide range of topics related to software sustainability. Speakers presented work already accomplished as part of the tasks the infrastructures have undertaken in their efforts to become operational. Among these are the DARIAH-NL Software Quality Guidelines and the Cessda Software Maturity Model, which both define evaluation criteria for software products. Their approaches differ, in that the former focuses on explicit implementation guidelines, while the latter, modelled on NASA’s Reuse Readiness Levels, describes a generalised framework for evaluating a given software product. While criteria are also an important part of the DARIAH-DE Service Life Cycle, its focus is on describing processes and necessary considerations when taking software from initial design through development and testing to production use.

The overall problems these approaches try to address are similar to the challenges the software industry is facing: training, quality management, and dealing with an ever-growing technical debt are challenges that need to be addressed and re-evaluated on a constant basis.

The specific requirements and expectations are very different from the perspectives of the developer, the user, and the maintainer or service provider. This multifaceted understanding of sustainability is similar to that of data, for which FAIR principles have become the de-facto definitions of in this respect. A similar approach, the “Recommendations to encourage best practices in research software” aims at improving the overall quality and re-usability of research software.

Agreement reigned among workshop participants on the need to foster and spread awareness of these different needs. At various levels, these can possibly be addressed through guidelines, recommendations, and criteria catalogues at varying levels of detail. Elementary guidelines for software developers just starting out, which typically only involve  modest scripting and ad-hoc solutions implemented for highly specialised problems, can support the process from the start. In general, not all software development can or must aim at reaching production level maturity. On the other hand, when software is re-used or applied by third parties, external evaluation can improve trust. This is particularly relevant to infrastructures which not only have to rely on the code that runs their services, but are facilitators in providing a wider research community and thus end users access to the tools concerned.

Improving on the status quo involves at least as great a cultural change in the academic acceptance of software as a form of relevant research output as is currently the case  for data at large. In this light, the adoption of requirements by funders plays as significant  a role as any cultural shift among researchers. Defining similar general requirements for research software by funders may be an incentive to invest in quality. But as research thrives on new and innovative technology and ideas, adhering to formal procedures and requirements in the IT world with its fast-paced rate of change can potentially also limit progress. Ultimately, balancing the interests of the different stakeholders remains a core challenge when considering and defining the meaning of sustainability for a given piece of software.

A concrete common goal expressed at the workshop was to align the existing criteria catalogues with each other and also existing alternatives by the UK Software Sustainability Institute and the Netherlands eScience Center. The plan to continue the exchange among the three infrastructures should involve these institutions as well as the Research Software Engineering community at large. Further discussions on the topic are open to interested contributors within the DH-Tech Group’s Slack channel #sustainability.

 

The workshop was a joint effort by DARIAH-DE and DARIAH-EU within the DESIR project, receiving funding under the Horizon 2020 Programme, Grant Agreement no.: 675570.

Umfrage Forschungssoftware Deutschland

Mi, 10/18/2017 - 19:38

Du entwickelst Software in Forschung und Wissenschaft, oder bist anderweitig in die wissenschaftliche Softwareentwicklung eingebunden?

Dann würden wir uns freuen, wenn Du an folgender Umfrage teilnimmst:

https://softwaresaved.limequery.com/661559?lang=de-informal

Derzeit gibt es kaum zuverlässige Informationen über die Gemeinschaft der Software entwickelnden Personen in Forschung und Wissenschaft. Die Umfrage soll dabei helfen, Einblicke in und Informationen über diese Gemeinschaft zu gewinnen, um mit diesen Ergebnissen Förderorganisationen und Wissenschaftseinrichtungen bei der Entwicklung von Strategien und Förderprogrammen sowie von Leit- und Richtlinien zu unterstützen.

Die Umfrage gibt Dir die Möglichkeit, Deine Sicht und Erfahrung mit einfließen zu lassen und damit an der zukünftigen Gestaltung der Community teilzuhaben.

Du kennst Andere, die Software im Umfeld von Forschung und Wissenschaft entwickeln? Dann informiere sie bitte über diese Umfrage! Nur eine rege Teilnahme und Antworten, die von überall aus Deutschland kommen und die unterschiedlichsten Bereiche repräsentieren, gewährleisten einen umfassenden Einblick zu diesem Thema.

Die Ergebnisse werden unter einer CC-BY-NC Lizenz veröffentlicht und zusätzlich auf der de-RSE Mailingliste und dem de-RSE Blog angekündigt und ausgewertet. Darüber hinaus werden ähnliche Umfragen in Großbritannien, Kanada, Australien, Norwegen, den USA, Südafrika und den Niederlanden durchgeführt. Um eine gute Vergleichbarkeit zu gewährleisten, wurde die Gestaltung der deutschen Umfrage in enger Abstimmung mit diesen Umfragen durchgeführt.

Wir freuen uns über Eure Teilnahme!

Vielen Dank,
Martin Hammitzsch und Stephan Janosch

Veranstaltung: DH-Kolloquium an der BBAW, 3.11.2017: Manuel Burghardt über Computergestützte Erschließungsstrategien und Analyseansätze für handschriftliche Liedblätter

Mi, 10/18/2017 - 16:06

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW möchten wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Freitag, 3. November 2017, 17 Uhr s.t. bis 19 Uhr (Raum 230), einladen:

Manuel Burghardt (Universität Regensburg): „More Than Words – Computergestützte Erschließungsstrategien und Analyseansätze für handschriftliche Liedblätter“

Abstract: Unter dem Schlagwort Digital Humanities wird gemeinhin der Einsatz digitaler Ressourcen und computergestützter Methoden in den Geisteswissenschaften zusammengefasst. Vor dem Hintergrund bestehender Methoden im Bereich der Korpus- und Computerlinguistik liegt hier bislang ein starker Fokus auf textbasierten Wissenschaften (vgl. etwa das Konzept des Distant Reading). In zunehmendem Maße rücken in den Digital Humanities nun aber auch andere geisteswissenschaftliche Disziplinen in den Fokus computergestützter Modellierungs- und Analyseversuche, etwa im Bereich der Kunstgeschichte (Bild), der Filmwissenschaft (Film) und der Musikwissenschaft (Musik).

Entsprechend ist der Vortrag im Schnittfeld von Digital Humanities und Musikwissenschaft zu verorten. Dabei sollen anhand eines konkreten Projekts zur Digitalisierung einer großen Sammlung handschriftlicher Liedblätter grundlegende Möglichkeiten und Methoden zu Erschließung, Repräsentation und Analyse von notierter Musik aufgezeigt werden. Wenngleich an vielen Stellen Parallelen zu Methoden und Verfahren aus den textbasierten Geisteswissenschaften offenkundig werden, so wird doch auch deutlich, dass es sich bei „Notentext“ um mehr als nur Wörter handelt und sich somit einige Besonderheiten und Herausforderungen bei der Digitalisierung ergeben.

Zum Thema Erschließung werden im Rahmen des Vortrags zunächst bestehende Tools aus dem Bereich der Optical Music Recognition (OMR) vorgestellt, die allerdings für handschriftlich notierte Musik nur begrenzt einsetzbar ist (Burghardt et al., 2017). Als Alternative wird ein Crowdsourcing-Ansatz zur Transkription der Melodien vorgestellt (Meier et al., 2015; Burghardt & Spanner, 2017).

Weiterhin zeigt der Vortrag unterschiedliche Ebenen der Repräsentation von Melodien auf, bspw. als exakt notierte Melodie, als Abfolge von Intervallen oder als abstrakte Melodiekontur (Parsons Code). Außerdem werden bestehende Speicherformate für die Repräsentation von Musikinformation (bspw. MusicXML und MEI) vorgestellt und diskutiert.

Im letzten Teil des Vortrags werden schließlich grundlegende Möglichkeiten der computergestützten Analyse digitalisierter Musikdaten aufgezeigt und dabei grundlegende Konzepte des music information retrieval, insbesondere der melodic similarity, eingeführt (Burghardt et al., 2015; Burghardt et al., 2016; Burghardt & Lamm, 2017). Darüber hinaus soll aufgezeigt werden, welche neuartigen Fragestellungen durch computergestützte Ansätze in der Musikwissenschaft bearbeitet werden können.

Literatur

Burghardt, M., & Lamm, L. (2017). Entwicklung eines Music Information Retrieval-Tools zur Melodic Similarity-Analyse deutsch-sprachiger Volkslieder. In M. Eibl & M. Gaedke (Eds.), INFORMATIK 2017, Lecture Notes in Informatics (LNI), Gesellschaft für Informatik – Workshop „Musik trifft Informatik“ (pp. 15–27). Bonn: Springer.

Burghardt, M., & Spanner, S. (2017). Allegro: User-centered Design of a Tool for the Crowdsourced Transcription of Handwritten Music Scores. In Proceedings of the DATeCH (Digital Access to Textual Cultural Heritage) conference.  ACM.

Burghardt, M., Spanner, S., Schmidt, T., Fuchs, F., Buchhop, K., Nickl, M., & Wolff, C. (2017). Digitale Erschließung einer Sammlung von Volksliedern aus dem deutschsprachigen Raum. In Book of Abstracts, DHd 2017.

Burghardt, M., Lamm, L., Lechler, D., Schneider, M., & Semmelmann, T. (2016). Tool‑based Identification of Melodic Patterns in MusicXML Documents. In Book of Abstracts of the International Digital Humanities Conference (DH).

Burghardt, M., Lamm, L., Lechler, D., Schneider, M., & Semmelman, T. (2015). MusicXML Analyzer – Ein Analysewerkzeug für die computergestützte Identifikation von Melodie-Patterns. In Proceedings des 9. Hildesheimer Evaluierungs- und Retrievalworkshop (HiER 2015) (pp. 29–42).

Meier, F., Bazo, A., Burghardt, M., & Wolff, C. (2015). A Crowdsourced Encoding Approach for Handwritten Sheet Music. In J. Roland, Perry; Kepper (Ed.), Music Encoding Conference Proceedings 2013 and 2014 (pp. 127–130).

Im DH-Kolloquium an der BBAW werden aktuelle Themen der Digital Humanities praxisnah und anwendungsorientiert zur Diskussion gebracht, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Einsatz digitaler Methoden in der geisteswissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Telota-Initiative der BBAW oder des if|DH|Berlin.

Die Veranstaltung findet im Raum 230 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin statt.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, möchten wir Sie um Anmeldung per E-Mail unter DH-Kolloquium@bbaw.de bitten.

Wir möchten Sie auch auf den sich anschließenden Digital-Humanities-Stammtisch hinweisen, bei dem die hoffentlich fruchtbaren Diskussionen in formloser Atmosphäre fortgesetzt werden können.

 

Erster internationaler Modellathon, 26.2.–2.3.2018 in Köln

Mi, 10/18/2017 - 13:46

Du bist interessiert am 3D-Modellieren historischer Architektur?
Du willst von Profis aus der Praxis gecoacht werden?
Du willst eine Cinema4D Studio-Lizenz im Wert von 3000€ gewinnen?

Im Rahmen der Jahrestagung der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum organisiert die Arbeitsgruppe Digitale Rekonstruktion erstmals einen Wettbewerb im neuen Format
Modellathon.

Eine Teilnahme am Workshop oder steht allen Studierenden offen. Teilnahmevoraussetzungen sind ein eigener Laptop mit gängiger 3D-Modellierungssoftware sowie Grundkenntnisse der 3D-Modellierung. Von außerhalb Kölns anreisende Studierende werden mit einem Unkostenbeitrag von 250€ unterstützt. Einzelpersonen oder Teams aus bis zu drei Teilnehmenden können sich bis zum 15. Dezember 2017 mit einem kurzen Motivationsschreiben sowie Beispiel der eigenen Arbeit bewerben bei: sander.muenster@tu-dresden.de

Zu Beginn der Konferenzwoche erhalten alle die gleiche Datengrundlage zu einem existierenden historischen Objekt. Nach einem halben Tag Input zu Architekturrekonstruktion und 3D-Modellierungssoftware kann die Arbeit frei aufgeteilt werden. Zum Abschluss werden die entstandenen Bilder und Animationen durch das Publikum und eine Expertenjury bewertet.

Als Hauptpreis winkt eine Maxon Cinema4D Studio Lizenz im Wert von 3000€.

Modellathon2018_Flyer

10. TextGrid/DARIAH-Nutzertreffen (Update)

Mo, 10/16/2017 - 15:07

Das Programm des zehnten TextGrid/DARIAH-Nutzertreffens am 25. und 26. Oktober 2017 am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) in Berlin wurde auf der DARIAH-Website aktualisiert. Zum Schwerpunkt „Annotation mit DARIAH-Werkzeugen“ wird es wie bei allen TextGrid/DARIAH-Nutzertreffen eine Mischung aus Vorträgen und Workshops geben, in denen unter anderem Digilib und die Annotation Sandbox vorgestellt werden. Zu Beginn der zweitägigen Veranstaltung wird wieder eine einführende Schulung in die virtuelle Forschungsumgebung TextGrid angeboten, abgerundet wird das Nutzertreffen mit einer Diskussionsrunde zu Anforderungen an Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit von Annotationswerkzeugen sowie dem TextGrid-Café als abschließende Kommunikationsplattform. Eine Anmeldung bis Ende der Woche ist für die Teilnahme erforderlich.

Tagung der Deutschen ISKO 2017 mit Schwerpunkt Digital Humanities

Do, 10/12/2017 - 14:22

via Michael Franke-Maier, UB/FU Berlin

Die Tagung WissOrg’17 – Theorie, Information und Organisation von Wissen findet dieses Jahr unter dem Motto Knowledge Organization for Digital Humanities vom 30. 11.-01.12. an der FU Berlin statt. Dabei handelt es sich um eine Reihe zweijährlich stattfindender Tagungen, die von der deutschen ISKO (International Society for Knowledge Organisation) ausgerichtet wird. Dieses Jahr steht die Wechselwirkung zwischen Wissenorganisation und Digital Humanities im Fokus. Beiträge können ab sofort eingereicht werden.

Zentrale Themen:

  • Combining Digital Humanities and Knowledge Organizsation Methods
  • Application of Digital Humanities Methods to access large Knowledge Organization Systems
  • The role of Knowledge Organization in Digital Humanities
  • Data Visualization
  • Interaction with Data Collections
  • Knowledge Organization Systems for Understanding, Sense-Making, and Learning
  • Knowledge Representation
  • Classification Schemes, Taxonomies, and Categorization Schemes
  • Thesauri, Semantic Networks and Ontologies
  • Engineering and Management Aspects of Knowledge Organization
  • Knowledge Modeling and Engineering
  • Organization of Unstructured Information
  • Web Indexing and Social Tagging
  • Automatic Categorization and Indexing

Wichtige Termine:
Paper submission deadline: October 18, 2017
Notification of acceptance: November 6, 2017
Camera ready due: Nov 20, 2017
Conference date: Nov 30 – Dec 1, 2017

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der deutschen ISKO:
http://isko-de.org/konferenzen/wissensorganisation17/

Fachreferent(in) Romanistik mit DH

Mi, 10/11/2017 - 08:52

An der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen) ist für die Vermittlung von Beständen und digitalen Services unserer Bibliothek und anderer Einrichtungen sowie die Erweiterung unserer Sammlungen und Services zum nächstmögli-chen Zeitpunkt die Stelle einer/eines

Fachreferentin/Fachreferenten Romanistik
– Entgeltgruppe 13 TV-L, Vollzeit –

zunächst befristet für zwei Jahre zu besetzen. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Die SUB Göttingen gehört zu den größten Bibliotheken in Deutschland. Sie ist Dienstleister und Partner für eine effiziente Literaturversorgung sowie für vielfältige Informationsservices an der Universität Göttingen und am Göttingen Campus insgesamt. Darüber hinaus über-nimmt sie wichtige Aufgaben im Rahmen vernetzter, überregionaler Dienstleistungen. Wissenschaftliche Ergebnisse und das kulturhistorische Erbe zu erhalten und dauerhaft zugänglich zu machen, gehört ebenfalls zu den Aufgaben der SUB Göttingen. Schließlich ist sie Forschungs- und Entwicklungspartner für eine zukunftssichere Forschungs- und Informationsinfrastruktur in Deutschland und international.

Voraussetzungen:
– abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Romanistik (nach Möglichkeit mit Promotion)
– erfolgreiche eigene wissenschaftliche Praxis im Bereich der Digital Humanities
– erfolgreiche Zusammenarbeit in größeren wissenschaftlichen Arbeitszusammenhängen

Wünschenswert:
– erfolgreich abgeschlossenes Bibliotheksreferendariat oder postgraduales bibliothekswissenschaftliches Studium (MALIS)
– Studium der Kunstgeschichte, Religionswissenschaften oder Theologie im Nebenfach
– Erfahrung in Unterricht oder Projektarbeit

Die Bereitschaft zur Betreuung anderer geisteswissenschaftlicher Fachreferate sowie zur Kooperation mit anderen Einrichtungen der Wissenschaft und der Forschungsinfrastruktur wird vorausgesetzt.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Rupert Schaab, E-Mail: schaab@sub.uni-goettingen.de gerne zur Verfügung.

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft / Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen in einem Dokument zusammengefasst bis zum 24.10.2017 ausschließlich über das Bewerbungsportal https://lotus2.gwdg.de/uni/uzdv/perso/knr_100258.nsf ein.

Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 17.11.2017 statt.

Im begründeten Ausnahmefall können Sie Ihre Unterlagen an die Direktion der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Platz der Göttinger Sieben 1, 37073 Göttingen senden.

New “OpenMethods: Highlighting Digital Humanities Methods and Tools” metablog website launched

Mo, 10/09/2017 - 15:04

New “OpenMethods: Highlighting Digital Humanities Methods and Tools” metablog website launched: Join as Volunteer Editor and get involved!

Spread the word about the new “OpenMethods” metablog website (https://openmethods.dariah.eu/) in your community and provide feedback about the website!

Contact the OpenMethods Chief Editor, Delphine Montoliu, and the Management Team via openmethods@dariah.eu and stay up to date with new content by following “OpenMethods” on Twitter (@openmethods_dh) or by subscribing to our RSS feed.

Chief Editor Delphine Montoliu and the OpenMethods Management Team

More: Read the full Launch announcement on the website of DARIAH-EU.

CfA: Das Mittelalter 2019: Themenheft Digitale Mediävistik

Mo, 10/09/2017 - 13:49

Der Mediävistenverband e.V. veröffentlicht seit 1996 die halbjährlich erscheinende Zeitschrift „Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung“. Für 2019 ist ein Themenheft mit dem Titel „Digitale Mediävistik“ vorgesehen, das gemeinsam von Roman Bleier (Zentrum für Informationsmodellierung, Universität Graz), Franz Fischer (Cologne Center for eHumanities der Universität zu Köln), Torsten Hiltmann (Universität Münster), Gabriel Viehhauser (Universität Stuttgart) und Georg Vogeler (Zentrum für Informationsmodellierung, Universität Graz) herausgegeben wird.Bewerbungsfrist: 30. November 2017

Autorenkonferenz in Stuttgart: 13./14. September 2018

Abstract

Informationstechnolgien sind dabei, die Arbeitsweisen der mediävistischen Forschung grundlegend und nachhaltig zu verändern. Gerade mediävistische Forschungsprojekte gehören zu den Motoren einer digitalen Durchdringung der geisteswissenschaftlichen Forschung, und dies bereits seit den Tagen des Jesuitenpaters Roberto Busa (1913-2011), dessen Index zu den Werken des Thomas von Aquin als das erste Digital-Humanities-Projekt überhaupt gilt.

Seither sind die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Mediävistik einerseits anhand der rasant steigenden digitalen Verfügbarkeit von Quellen und Forschungsergebnissen spürbar. In stetig wachsendem Umfang kann in Form hochaufgelöster Digitalisate, digitaler Archive und Editionen auf Primärquellen zugegriffen werden, und die Palette von digitalen Methoden, die in der mediävistischen Forschung zum Einsatz kommen, reicht von Algorithmus-basierten Analyseverfahren historischer Textcorpora über automatische Bilderkennung, Netzwerkanalyse und geographische Informationssysteme, bis hin zur formalen Erschließung von Daten und Informationen mit Technologien des Semantic Web. Andererseits verändert die Anwendung digitaler Hilfsmittel und Methoden sowohl die Forschungsprozesse als auch die Fragestellungen selbst. Daher gilt es, deren Nutzen und Auswirkungen auf unser Verständnis vom Mittelalter zu beleuchten. Das ist umso dringlicher, als eine inter- und transdisziplinär ausgerichtete digitale Forschungspraxis in allen Bereichen der Mediävistik Einzug hält.

Das Themenheft soll anhand aktueller Forschungsprojekte einen Überblick über die in der mediävistischen Forschung genutzten Methoden der Digital Humanities geben und deren Einsatz in der Praxis diskutieren und bewerten. Es soll damit eine Orientierung auf dem Gebiet der digitalen Mediävistik bieten und zugleich vereinzelte Aktivitäten im deutschsprachigen Raum zusammenführen. Vor allem aber soll es zur Reflexion anregen, welche neuen Erkenntnisse über die Welt des Mittelalters mit Hilfe digitaler Methoden, Werkzeuge und Ressourcen gewonnen werden können.

Die Beiträge können beispielsweise folgende Themenbereiche behandeln:

Mediävistik und Computer Vision (Bilderkennung)

Mediävistik und Netzwerkanalyse

Mediävistik und geographische Informationssysteme

Mediävistik und Semantic Web

Digitale Erschließung und Präsentation von mediävistischen Daten und Informationen

Text-mining und automatische Sprachverarbeitung in der Mediävistik

Zeitplan: 30. November 2017 Frist für die Einsendung der Vorschläge 15. Januar 2018 Zusage an die Autoren 1. Juli 2018 Einsenden der ausformulierten und formatierten Beiträge zum Peer Review 13./14. September Autorenkonferenz in Stuttgart 30. November 2018 Frist für die Abgabe der überarbeiteten Beiträge Juni 2019 Erscheinen des Themenhefts

Bitte schicken Sie ihren Vorschlag für einen Beitrag als max. zweiseitigen Abstract bis zum 30. November 2017 an Roman Bleier (roman.bleier(at)uni-graz.at).

Call for Participation: Shared Task on the Analysis of Narrative Levels Through Annotation (SANTA)

Fr, 10/06/2017 - 15:23

1st Shared Task on the Analysis of Narrative Levels Through Annotation (SANTA)

Webseite | Mailingliste

We would like to invite you to participate in the 1st Shared Task on Narrative Level Annotation. It is an adaptation of the shared task-format established in the field of Computational Linguistics and Informatics to the field of Literary Studies. The goal of the first phase of this (two-phased) shared task is the collaborative creation of annotation guidelines, which in turn will serve as a basis for the second phase, an automatisation-oriented shared task. The (intended) audience for the first round of the shared task are researchers interested in the (manual) analysis of narrative, who then have influence over the target concept that computer scientists later aim at automatically finding.

Procedure
During the first few months, the participants develop annotation guidelines on their own. We provide a development corpus (see below) that can be used to test guidelines internally. On June 15, the guidelines are to be submitted to us. Immediately thereafter, a test corpus is released. The participants then annotate the test corpus using their own guidelines, until June 25. After submitting these annotations (in an online annotation tool that we provide), the participants are asked to annotate the very same test corpus according to the guidelines of one other participant until July 6. In the same time, the organizers will gather annotations based on every participants guidelines made by students.
Finally, all participants meet for a workshop (in August/September) and discuss their own and the others’ annotation guidelines. Guidelines will be evaluated qualitatively and quantitatively (inter-annotator agreement) during the workshop. Based on the outcome of the workshop we will define the guidelines for the second phase of the shared task, i.e., the guidelines on which the automatization of narrative level annotation will be based. Participants of the first phase can also participate in the second, but don’t have to. Mixed teams, consisting of humanists/narratologists and information/computer scientists are welcome.

Corpus
The corpus has been compiled to cover as much relevant phenomena as possible. It is heterogeneous with respect to genre, publication date and text length. Still, representativity (whatever that means for literature) was not a guiding principle. All texts are available in English and German. Some texts are translations from a third language.
The maximal length of the texts in this corpus is 2000 words. Since this limitation entails a bias with respect to the use of narrative levels, we also have included a long text, which is we make available in a shortened version. For the latter we removed passages that do not affect the overall narrative level structure in a substantial manner.

The corpus is freely available on GitHub.

Important dates
June 15: Submission of annotation guidelines
June 25: Submission of annotations on test corpus
July 6: Submissions of annotations on test corpus, using foreign annotation guidelines
August/September: Workshop (will likely take place in Germany and take multiple days; we are working on funding)

If you have questions or comments, please do not hesitate to contact us.

Best regards,
Evelyn Gius, Nils Reiter, Jannik Strötgen and Marcus Willand

Call for Abstracts: 8. DINI/nestor-Workshop „Forschungsdatenrepositorien“, 27./28.11., Stuttgart

So, 10/01/2017 - 09:09

via Jens Ludwig, Staatsbibliothek zu Berlin

Für die Veröffentlichung von Forschungsdaten gewinnen neben zentralen Fachrepositorien auch institutionelle Repositorien immer mehr an Bedeutung. Zentrale Fachrepositorien bieten eine höhere disziplinspezifische Kompetenz und bessere Vernetzung in der Fach-Community, während institutionelle Repositorien der jeweiligen Institution eine größere Sichtbarkeit geben und auch im Wortsinne „nah an den Forschenden“ sind.
Für Infrastruktureinrichtungen stellen sich viele Fragen, die von strategischen, über organisatorische bis hin zu technischen Gesichtspunkten reichen: In welchen Fällen lohnt sich die Investition in den Aufbau eines eigenen Datenrepositoriums? Ist es sinnvoll, das Angebot eines vorhandenen Publikationsservers um die Funktionalität für Datenpublikationen zu erweitern? Welche Software soll eingesetzt werden? Wie groß darf eine Datenveröffentlichung sein und wie kann sie beschrieben werden? Und welche Qualifikation braucht das Beratungspersonal?

Die DINI/nestor AG Forschungsdaten greift diese und weitere Fragestellungen im Rahmen eines Workshops am 27. und 28.11.2017 an der Universitätsbibliothek Stuttgart auf und lädt Sie hiermit herzlich dazu ein. Für den Workshop erbitten wir Vorschläge für Präsentationen, die sich mit der Thematik der Forschungsdatenrepositorien beschäftigen. Weitere Fragen, die behandelt werden könnten:

– Welche Vor- und Nachteile bieten die verschiedenen Anbieter für Repositoriums- software?
– Welche technischen und personellen Ressourcen sind für das Angebot notwendig?
– Welche Unterstützungsangebote für WissenschaftlerInnen sind erforderlich (z.B. mit Blick auf rechtliche Fragen) und wie können diese organisatorisch umgesetzt werden?
– Welcher konkrete Bedarf besteht bei WissenschaftlerInnen nach der Möglichkeit, ihre Forschungsdaten zu veröffentlichen?
– Wie können Publikationen miteinander verknüpft werden?
– Welche Schnittstellen werden benötigt?
– Welche Perspektiven für institutionsübergreifende Kooperationen gibt es?

Wir bitten alle Interessierten, kurze Abstracts (maximal eine halbe DIN A4-Seite) bis zum 22.10.2017 an jens.ludwig@sbb.spk-berlin.de zu senden. Die Anmeldung und Veröffentlichung des Programms erfolgt am 27.10.2017.

Sie finden den Call for Abstracts auch unter http://www.forschungsdaten.org/index.php/DINI-nestor-WS8

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