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Digital Humanities im deutschsprachigen Raum
Aktualisiert: vor 17 Minuten 27 Sekunden

2 Stellen für Doktorand.innen in Computer-/Soziolinguistik an der Universität Luxemburg

Fr, 12/02/2022 - 14:52

Liebe Kolleg.innen,

im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts (TRAVOLTA – Tracing Attitudes and Variation in Online Luxembourgish Text Archives) haben wir derzeit zwei Stellen für Doktorand.innen mit einem Hintergrund in NLP, Computerlinguistik, Soziolinguistik oder Variationslinguistik zu besetzen. Die Kandidat.innen werden Mitglieder des Departments of Humanities der Universität Luxemburg.

Das Projekt wird das erste sein, das die Entwicklung des Luxemburgischen zu einer vollwertigen Schriftsprache anhand von Daten des Nachrichtenportals RTL.lu verfolgt. Wir werden neue Werkzeuge und Pipelines für NLP-Zwecke entwickeln und sie nutzen, um Variation und soziale Positionierungen in geschriebenen Texten zu untersuchen.

Es wäre toll, wenn Sie die Stellen in Ihren jeweiligen Netzwerken teilen könnten. Bitte zögern Sie auch nicht, sich bei mir zu melden, wenn Sie fragen zu den Stellen haben oder sich bewerben möchten.

Beide Stellen sind für max. 3 + 1 Jahre zu besetzen. Das Gehalt beträgt derzeit ca. 38k € pro Jahr. Aufgrund der mehrsprachigen Situation der Universität und der besonderen Anforderungen des Projekts sollten die Kandidat.innen Englisch und Deutsch (fortgeschritten) beherrschen, Luxemburgisch wäre natürlich ein besonderer Vorteil.

Cheers

Christoph Purschke

Doktorand.in in Computerlinguistik / Variationslinguistik
  • Vollständiges Profil: http://emea3.mrted.ly/39skj
  • Forschung auf dem Gebiet der Computerlinguistik/Variationslinguistik mit Schwerpunkt auf der Variation im geschriebenen Luxemburgischen
  • Hintergrund in entweder: Computerlinguistik, Informatik oder ein verwandtes Fachgebiet mit Erfahrung in der Arbeit mit Sprachdaten; oder: Linguistik, Variationslinguistik oder ein verwandtes Fachgebiet mit Erfahrung in datenwissenschaftlichen Anwendungen (NLP, Python, r)
Doktorand.in in Computerlinguistik / Soziolinguistik
  • Vollständiges Profil: http://emea3.mrted.ly/39snq
  • Forschung auf dem Gebiet der Computerlinguistik/Soziolinguistik mit Schwerpunkt auf Einstellungen und Haltungen im geschriebenen Luxemburgisch
  • Hintergrund in entweder: Computerlinguistik, Informatik oder ein verwandtes Fachgebiet mit Erfahrung in der Arbeit mit Sprachdaten; oder: Soziolinguistik, Linguistik oder ein verwandtes Fachgebiet mit Erfahrung in datenwissenschaftlichen Anwendungen (NLP, Python, r)

Stellenangebot Wiss. Mitarbeiter*in Digital Humanities (w/m/d) (Universität Heidelberg)

Di, 11/29/2022 - 14:05

An der Universität Heidelberg, Heidelberg Center for Transcultural Studies (HCTS), ist zum 01.03.2023 eine Stelle (50-65%) als

wissenschaftlich*r Mitarbeiter’in (w/m/d) in den Digital Humanities

zu besetzen.

Kernaufgabe ist die Entwicklung einer Digital Humanities-Strategie und eines Datenmanagementplans für einen in der Antragsphase befindlichen Forschungsverbund in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Zu den Aufgaben gehören u.a. die Mitarbeit bei der Planung einer digitalen Arbeitsumgebung mit Modulen z.B. für kollaboratives Arbeiten, Evaluierung von Open-Source-Werkzeugen und Planung von Softwareentwicklung im Rahmen der Erhebung von Bedürfnissen der Anwender∗innen, Zieldefinition etc.; die Betreuung der beteiligten Wissenschaftler∗innen in der Entwicklung von Forschungsprojekten an der Schnittstelle von Geisteswissenschaften und Computational Sciences, sowie die Entwicklung und Aufbau eines Forschungsdatenmanagementsystems mit den relevanten Partner∗innen an der Universität Heidelberg und darüber hinaus.

Weitere Details und Auskünfte zur Stellenausschreibung erteilt Dr. Jule Nowoitnick (jule.nowoitnick@hcts.uni-heidelberg.de, 06221-54-4365.

Bewerbungsfrist: 18.12.2022

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier: https://adb.zuv.uni-heidelberg.de/info/INFO_FDB$.startup?MODUL=LS&M1=1&M2=0&M3=0&PRO=32554

Stellenangebot: Wissenschaftliche*n Informationsmanager*in (m/w/d)

Mo, 11/28/2022 - 08:49

Die Universitätsbibliothek Bochum sucht im Bereich Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und für das Digital Humanities Center zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Wissenschaftliche*n Informationsmanager*in (m/w/d) befristet zur Elternzeitvertretung bis voraussichtlich 31.01.2024 in Vollzeit (39,83 Std./Wo.).

Die Bewerbungsfrist endet am 15.01.2023.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://jobs.ruhr-uni-bochum.de/jobposting/fd6bfd9f1a98b35b80605fb6e885781d5a86f50d0.

Für Fragen zur Stellenausschreibung wenden Sie sich bitte an Frau Barbara Bauer (barbara.bauer@rub.de, Tel. 0234/32-24117).

Stellenangebot: Wissenschaftliche*n Informationsmanager*in (m/w/d)

Fr, 11/25/2022 - 14:24

Die Universitätsbibliothek Bochum sucht im Bereich Geistes- und Gesellschaftswissenschaften und für das Digital Humanities Center zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Wissenschaftliche*n Informationsmanager*in (m/w/d) befristet zur Elternzeitvertretung bis voraussichtlich 31.01.2024 in Vollzeit (39,83 Std./Wo.).

Die Bewerbungsfrist endet am 15.01.2023.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://jobs.ruhr-uni-bochum.de/jobposting/fd6bfd9f1a98b35b80605fb6e885781d5a86f50d0.

Für Fragen zur Stellenausschreibung wenden Sie sich bitte an Frau Barbara Bauer (barbara.bauer@rub.de, Tel. 0234/32-24117).

Unbefristete RSE-Stelle am SCDH Münster (Schwerpunktbereich Texterkennung)

Fr, 11/25/2022 - 11:27

Die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) Münster ist die Zentralbibliothek der Westfälischen Wilhelms-Universität und gleichzeitig Landesbibliothek für den Landesteil Westfalen. Sie ist eine der größten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands. Die ULB Münster bietet ein umfangreiches Portfolio von wissenschaftsnahen Dienstleistungen für Forschende, Lehrende und Studierende an, dessen Weiterentwicklung im Rahmen der aktuellen digitalen Transformationsprozesse in der Wissenschaft von einer großen Entwicklungsdynamik geprägt ist.


Das an der ULB Münster angesiedelte Service Center for Digital Humanities (SCDH) unterstützt die Forschenden der WWU im Bereich Digital Humanities (DH) mit zahlreichen Services. Für das Akademieprojekt „Heinrich Scholz und die Schule von Münster: mathematische Logik und Grundlagenforschung“ ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die unbefristete Stelle als


Research Software Engineer

im Kontext Digital Humanities (wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in, E13 TV-L)


mit 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von zurzeit 39 Stunden 50 Minuten in der Woche zu besetzen.


Ihre Aufgaben:

  • Texterkennung des maschinen- und handschriftlichen Nachlasses des Professors für mathematische Logik Heinrich Scholz;
  • Konzeption und Realisierung einer Arbeitsumgebung mit Workflows für die Texterkennung, Modelltraining und manuelle Korrekturen;
  • Austausch mit und Schulung der anderen wissenschaftlichen Projektmitarbeitenden hinsichtlich der Verfahren der Texterkennung;
  • methodisch-inhaltlicher Austausch mit den Mitarbeitenden des Service Centers for Digital Humanities (SCDH);
  • Entwicklung von Open-Source-Softwarelösungen;
  • Kopplung der lokalen Forschungsinfrastrukturen mit (inter-)nationalen Forschungsinfrastrukturen;
  • Dissemination, Teilnahme an Tagungen, Beteiligung an der Publikation von Aufsätzen.

 


Unsere Erwartungen:
Wir suchen eine engagierte Persönlichkeit mit eigenverantwortlichem, lösungsorientiertem Arbeitsstil, sehr guten konzeptionellen Fähigkeiten und ausgeprägter Teamfähigkeit. Sie zeichnen sich darüber hinaus durch Flexibilität und Belastbarkeit sowie gute Kommunikationsfähigkeit aus und erfüllen folgendes Profil:

 

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Diplom, Master) eines geisteswissenschaftlichen Faches, der Informatik oder verwandter Fachrichtungen bzw. eine in der Praxis erworbene vergleichbare Qualifikation;
  • praktische Erfahrungen in der eigenverantwortlichen Planung und Durchführung von Softwareentwicklungsprojekten;
  • Interesse an den Herausforderungen der maschinellen Erkennung mathematischer Formeln;
  • Programmierkenntnisse in einer Programmiersprache (Python, Java, C etc.);
  • nachgewiesene Erfahrungen in den Digital Humanities im Schwerpunktbereich Texterkennung (OCR und HTR);
  • gute Deutsch- und Englischkenntnisse.

 

Darüber hinaus wünschenswerte Kenntnisse sind:

  •  Erfahrung mit Werkzeugen und Forschungsinfrastrukturen der Digital Humanities;
  •  Bekenntnis zu Softwareentwicklungen im Sinne der FAIR-Data-Prinzipien;
  •  Erfahrungen mit oder Interesse an Machine-Learning-Lösungen;
  •  Erfahrungen mit der Aufbereitung von XML-Dokumenten nach TEI;
  •  Erfahrungen im Bereich Bild-/Objekterkennung und Text-Bild-Relationen;
  •  Kenntnisse des technologischen Text-Bild-Linkings (z.B. IIIF);
  •  Erfahrung bei der Organisation, Aufbereitung, Modellierung und Transformation großer Datenmengen;
  •  Erfahrungen mit Softwareentwicklung im Kontext von Microservice-Architekturen, Git, CI/CD.


Ihr Gewinn:

  • Wertschätzung, Verbindlichkeit, Offenheit und Respekt – das sind Werte, die uns wichtig sind.
  • Mit einer großen Anzahl an unterschiedlichsten Arbeitszeitmodellen ermöglichen wir Ihnen flexibles Arbeiten – auch von Zuhause aus.
  • Ob Pflege oder Kinderbetreuung – unser Servicebüro Familie bietet Ihnen konkrete Unterstützungsangebote, damit Sie Privates und Berufliches unter einen Hut bekommen.
  • Ihre individuelle, passgenaue Fort- und Weiterbildung ist uns als Bildungseinrichtung nicht nur wichtig, sondern eine Herzensangelegenheit.
  • Von Aikido bis Zumba – unsere Sport- und Gesundheitsangebote von A–Z sorgen für Ihre Work-Life-Balance.
  • Sie profitieren von zahlreichen Benefits des öffentlichen Dienstes wie z. B. einer attraktiven betrieblichen Altersvorsorge (VBL), einer Jahressonderzahlung und einem Arbeitsplatz, der kaum von wirtschaftlichen Schwankungen abhängig ist.

 

Die WWU setzt sich für Chancengerechtigkeit und Vielfalt ein. Wir begrüßen alle Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, der Religion oder Weltanschauung, Beeinträchtigung, Alter sowie sexueller Orientierung oder Identität. Eine familiengerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen ist uns ein selbstverständliches Anliegen. Eine Stellenbesetzung in Teilzeit ist grundsätzlich möglich.


Die WWU tritt für die Geschlechtergerechtigkeit ein und strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht; Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.


Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige und vollständige Bewerbung. Senden Sie ihre Bewerbung ausschließlich per E-Mail unter AZ 2022-25 in deutscher Sprache und in einer PDF-Datei von maximal 25 MB Größe bis zum 06.01.2023 an:


bewerbung.ulb@uni-muenster.de

Internet http://www.ulb.uni-muenster.de

Die Website „Praktiken der Monarchie“ erstrahlt in diesem Herbst in neuem Glanz!

Mi, 11/23/2022 - 11:41

Von Annelie Große, Lou Klappenbach und Jan Wierzoch

Das Akademienvorhaben „Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel 1786 bis 1918“ und TELOTA haben in diesem Herbst ihrer Website „Praktiken der Monarchie“ (ehem. „Die Sprache der Monarchie“) ein neues Design verliehen sowie sie um viele neue Inhalte erweitert. Zu diesem Anlass wollen wir der DH-Community die Plattform vorstellen und alle Neuerungen präsentieren!

Screenshots der alten Website (im Jahr 2021) und der neuen Website (im Jahr 2022) im Vergleich

Die Website ist die digitale Publikations(platt)form der Forschungsdaten und -ergebnisse des Akademienvorhabens. Das zugrundeliegende Forschungsinteresse zeigt der Name „Praktiken der Monarchie“. Die europäischen Monarchien, so argumentieren Historiker:innen seit einiger Zeit, passten sich erfolgreich an die meisten politischen und sozialen Veränderungen des 19. Jahrhunderts an, indem sie insbesondere ihre kulturelle und gesellschaftliche Rolle neu erfanden. Ausgehend von dieser Prämisse untersucht das Akademienvorhaben höfische Strukturen und monarchische Repräsentation in Preußen sowie die Reaktionen der preußischen Monarchie auf den gesellschaftlichen Wandel. Dabei kommt es darauf an, die Symbolsprache der späten Monarchie zu entschlüsseln und dem heutigen Beobachter zugänglich zu machen, was der ursprüngliche Titel der Website („Sprache der Monarchie“) metaphorisch verdeutlichen sollte. Der neue Titel hebt hingegen die Praktiken und Akteure, durch die u. a. die Symbolik und (Selbst-)Wahrnehmung der Monarchie im 19. Jahrhundert kommuniziert wurden, stärker hervor und bildet somit das Forschungsinteresse umfassender ab.

Cover des ersten Printbandes „Acta Borussica“

Die Website veranschaulicht diese höfischen und monarchischen Praktiken auf zwei Ebenen: erstens durch die Erläuterung der verschiedenen Themen, die das Vorhaben in seiner mehrbändigen Quellenedition zur preußischen Monarchie bearbeitet, und zweitens indem sie fünf ausschließlich digitale und teilweise interaktive Publikationen als Kontexte zur thematischen Edition, bereitstellt.

Bislang wurden auf der Website vier Themen, die jeweils einem zu veröffentlichenden Editionsband entsprechen, erläutert: Höfe – Personal – Organisation, Die Finanzierung des Hofes, Die Königlichen Kabinette, Höfische Feste. Seit diesem Herbst sind sowohl eine grundlegende Überarbeitung des vierten Themas (unter dem Titel  Das höfische Fest am Berliner Hof) sowie zusätzlich die beiden Themen Die Bildpolitik des Hofes – vom Staatsporträt zum Bild für jedermann und Preußisches Hofzeremoniell im Kontext der europäischen Hofkultur erkundbar.

Auch die fünf auf der Website etablierten Kontexte warten seit diesem Herbst mit neuen Inhalten und teilweise neuen Funktionen auf:

Fotografie der Adjutantenjournale 1869-1886 – Geöffnet Eintrag vom 13. und 14.06.1885, Bildstelle GStA PK/Christine Ziegler

In den Adjutantenjournalen lassen sich die (all)täglichen Aktivitäten der Monarchen und Geschehnisse am Monarchenhof verfolgen. In klassischer Text-Bild-Ansicht können die Nutzer:innen die von den militärischen Begleitern des Monarchen niedergeschriebenen Tagesabläufe nachvollziehen. Mit dem Relaunch kommen neue Einträge aus den Journalen von Friedrich Wilhelm IV., Wilhelm I. und Wilhelm II. hinzu. Außerdem sind die Tagesberichte durch Personen-, Orts-, Einrichtungs- und Werkeregister erschlossen und mit weiterführenden Informationen ergänzt.

Hofbeamt:innen, Kabinettspersonal und weitere Akteure im Umfeld des Monarchen/der Monarchin, die zwischen 1786 und 1918 den preußischen Hofstaat bildeten.

Die Biogramme liefern biographische Informationen für Personen, die zwischen 1786 und 1918 in Preußen Hofämter bekleideten, in den Zivil- und Militärkabinetten tätig waren und/oder im Umfeld des Monarchen oder der Monarchin wirkten.

Bearbeiteter Bildausschnitt aus Ein Vorleseabend beim König von Preußen, Friedrich Wilhelm IV. Nach einer Originalzeichnung von Oppenheim, in: Ueber Land und Meer. Allgemeine Illustrirte Zeitung, Jahrgang 3, Bd. 5, 1.1.1861, S. 212

Das Hofkalendarium ermöglicht es Nutzer:innen Ereignisse, die an den preußischen Höfen stattgefunden haben, zu durchsuchen. Hierbei handelt es sich insbesondere um Ereignisse aus dem Hofleben und der Hofgeselligkeit. Seit dem Relaunch stehen den Nutzer:innen Reiseübersichten und neue Ereignisse sowie Filterfunktionen zur Verfügung.

Screenshot des Organigramms des Hofstaates von Wilhelm I., Akademienvorhaben „Anpassungsstrategien der späten mitteleuropäischen Monarchie am preußischen Beispiel (1786-1918)“

Die Organigramme zeigen jetzt in noch anschaulicherer Form die Ämter und Akteur:innen der Hofstaaten aller preußischen Herrscher zwischen 1786 und 1918 sowie aller in dieser Zeit lebenden Prinzen und Prinzessinnen. Das verbesserte Ämterregister bietet zudem einen weiteren Zugang zu dieser komplexen Struktur der preußischen Höfe.

Screenshot der Wohntopographie um 1800

Der Wohntopographie wurde der neue Jahrgang 1914 hinzugefügt. Dieses Stichjahr ist das späteste und zugleich umfangreichste Stichjahr im Untersuchungszeitraum des Vorhabens. Hier können Nutzer:innen zum Beispiel erfahren, wo die Angestellten des Hofes von Wilhelm II. gewohnt haben und wer ihre Nachbarn waren. Zur Integration des neuen Jahrgangs wurde die Programmierung generalisiert und um neue Berufskategorien erweitert, sodass neue Jahrgänge/Daten künftig einfacher eingebunden werden können. Die GeoJSON-Daten der Wohntopographie sind jetzt unter einer JSON-API abrufbar.

Screenshot der Startseite der Register

Die Register bieten einen weiteren Zugang zum umfassenden Datenmaterial. Wo vorhanden sind Personen, Orte und Einrichtungen mit Normdatenbanken verknüpft.

Mit dem Relaunch wurde das Design der Website modernisiert, vereinheitlicht und für die Ansicht auf mobilen Geräten erweitert. Eine einheitliche Gestaltung der verschiedenen Module optimiert die User Experience und vereinfacht die Orientierung für Nutzer:innen. Die Navigation wurde durch die Implementierung von einheitlichen Tabs innerhalb aller Module vereinfacht. Zur Verbesserung der visuellen Gestaltung und zur Wiedererkennung wurde allen Modulen ein Teaserbild hinzugefügt. Alle dargestellten Inhalte sind auf Dokumentebene bzw. Ebene einzelner Einträge (Hofkalendarium und Register) in allen verfügbaren Versionen abrufbar und mit Zitierhinweisen, Downloadlink und Permalink versehen. Bilder sind mit bibliographischen Informationen ausgestattet.

Auch die umfassenden Informationen über das Projekt, die Mitarbeiter:innen und die Daten sowie benutze Software wurden mit dem Relaunch erweitert. Unter Neuigkeiten findet sich eine Zusammenfassung aller inhaltlichen Änderungen.

Für eine leichtere Zitierbarkeit der gesamten Seite wurden alle bibliographischen Angaben gut sichtbar auf der Startseite und in den Footer integriert.

Screenshot der versionierten API der TEI-XML-Dateien

Außerdem sind die Daten aus allen bisher veröffentlichten Versionen über die TEI-XML-Schnittstelle https://actaborussica.bbaw.de/api/tei-xml/ unter Creative Commons Lizenz (CC BY-SA) verfügbar. 

Mit dem Relaunch werden nicht nur die bisherigen Ergebnisse des Akademienvorhabens in neuer Gestalt präsentiert, sondern die Website wird auch auf zukünftige Neuerungen vorbereitet. Geplant sind langfristig (neben der Erweiterung der bisherigen Daten) u. a. statistische Auswertungen und Visualisierungen sowie die Einrichtung einer digitalen Edition der Quellenbände.

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 28.11.2022: „Modellierung von Forschungsdaten durch Annotation: Konzepte, Prozesse und Formate“

Di, 11/22/2022 - 10:53

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 28. November 2022, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Heike Zinsmeister
(Universität Hamburg)
Modellierung von Forschungsdaten durch Annotation: Konzepte, Prozesse und Formate

Annotation ist ein grundlegend mehrdeutiger Begriff, der Konzepte, Prozesse und Formate des Annotierens umfasst. In den Digital Humanities trifft man zusätzlich auf sehr unterschiedliche Herangehensweisen je nach Forschungsfrage und Fachtradition. Manuelle Annotation kann vorwiegend produkt-orientiert ausgerichtet sein und ein konsistent annotiertes Korpus als Endprodukt anstreben, welches für weiterführende Analysen oder als Trainingsgrundlage für maschinelles Lernen eingesetzt werden kann. Oder aber die Annotation kann eher prozess-orientiert ausgerichtet sein, wenn im Vordergrund steht, die Datengrundlage nachhaltig kommentierend zu explorieren, potenzielle Analysekategorien zu konkretisieren oder durch den Prozess selbst ganz neue Forschungsfragen zu entdecken (vgl. z.B. Franken et al. 2020, Pagel et al. 2020).

Im Vortrag werde ich zunächst die Bandbreite der durch verschiedene Forschungslogiken motivierten Herangehensweisen skizzieren und davon ausgehend folgende Fragen diskutieren: Warum gibt es divergierende Annotationen (z.B. Barteld et al. 2016, Gius & Jacke 2017, Beck et al. 2020) und welche Konsequenzen können daraus gezogen werden? Wie viel Annotationskonsistenz ist nötig oder wünschenswert? Ist es möglich auch von komplexeren oder subjektiveren Annotationen Reliabilität zu messen? Abschließend stellt sich die Frage nach Möglichkeiten von adäquater Dokumentation, um die Provenienz von Annotationsergebnissen offenzulegen.

Bei den Überlegungen greife ich auf verschiedene Studien aus dem interdisziplinären Projekt hermA zurück (Gaidys et al. 2017).

Referenzen

Barteld, Fabian, Sarah Ihden, Ingrid Schröder und Heike Zinsmeister. „Annotating descriptively incomplete language phenomena“. In Proceedings of LAW VIII – The 8th Linguistic Annotation Workshop, 99–104. Dublin, Ireland: Association for Computational Linguistics and Dublin City University, 2014. http://www.aclweb.org/anthology/W14-4915.

Beck, Christin, Hannah Booth, Mennatallah El-Assady und Miriam Butt. „Representation Problems in Linguistic Annotations: Ambiguity, Variation, Uncertainty, Error and Bias“. In Proceedings of the 14th Linguistic Annotation Workshop, 60–73. Barcelona, Spain: Association for Computational Linguistics, 2020. https://aclanthology.org/2020.law-1.6.

Franken, Lina, Gertraud Koch und Heike Zinsmeister. „Annotationen Als Instrument Der Strukturierung“. In Annotation in Scholarly Editions and Research. Functions, Differentiation, Systematization, herausgegeben von Julia Nantke und Frederik Schlupkothen. Oldenburg: De Gruyter, 2020.

Gaidys, Uta, Evelyn Gius, Margarete Jarchow, Gertraud Koch, Wolfgang Menzel, Dominik Orth und Heike Zinsmeister. „hermA: Automated Modelling of Hermeneutic Processes“. Hamburger Journal für Kulturanthropologie, Nr. 7 (2017): 119–23.

Gius, Evelyn und Janina Jacke. „The Hermeneutic Profit of Annotation. On Preventing and Fostering Disagreement in Literary Text Analysis“. International Journal of Humanities and Arts Computing 11, Nr. 2 (2017): 233–54. https://doi.org/10.3366/ijhac.2017.0194.

Pagel, Janis, Nils Reiter, Ina Rösiger und Sarah Schulz.“Annotation als flexibel einsetzbare Methode“. In: Reiter, Nils/Pichler, Axel/Kuhn, Jonas (Hg.): Reflektierte algorithmische Textanalyse: Interdisziplinäre(s) Arbeiten in der CRETA-Werkstatt. Berlin/Boston: de Gruyter, 125-142, 2020.

***

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Der DHd-Verband und seine Abstracts – Betrachtungen des Einreichungsprozesses zu den DHd-Jahrestagungen

Mo, 11/21/2022 - 14:07

Autor*innen aus der Task Force „DHd Abstracts“

Patrick Helling (ORCID: 0000-0003-4043-165X), Rebekka Borges (ORCID: 0000-0002-4651-5638), Ingo Börner (ORCID: 0000-0001-8294-2541), Anna Busch (ORCID: 0000-0001-5584-4807), Fabian Cremer (ORCID: 0000-0001-8251-9727), Anke Debbeler (ORCID: 0000-0001-5864-8465), Henning Gebhard, Harald Lordick (ORCID: 0000-0002-5070-4263), Timo Steyer (ORCID: 0000-0003-0218-2269)

Die Jahreskonferenzen des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V. (DHd) gehören zu den zentralen Veranstaltungen für die deutschsprachige Digital Humanities Community. An den Fachkonferenzen, die jedes Jahr von anderen Digital Humanities Institutionen in Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz organisiert und ausgerichtet werden, nehmen jährlich ca. 500 bis 600 Wissenschaftler*innen teil. Im Durchschnitt werden auf jeder DHd-Jahreskonferenz 130 Beiträge in den Formaten

  • Vortrag (1500-2000 Wörter)
  • Panel (1200-1500 Wörter)
  • Workshop (1200-1500 Wörter)
  • Poster (500-750 Wörter) und
  • Doctoral Consortium (500-750 Wörter)

vorgestellt. Der Einreichungsprozess von Vorschlägen zur Konferenz selbst ist dabei seit der ersten DHd-Jahreskonferenz 2014 in Passau stetig weiterentwickelt worden. Er ist grundsätzlich darauf ausgelegt, dass am Ende des Prozesses eine saubere TEI-XML-Datenbasis generiert wird, die einerseits die automatisierte Erstellung eines Book of Abstracts ermöglicht und andererseits als Untersuchungsgegenstand für die Analyse und Auswertung von DHd-Jahreskonferenzen durch die DH-Community selbst genutzt werden kann. Die Erzeugung der TEI-XML-Daten verursacht bei den Einreichenden jedoch zusätzliche Aufwände. Bisher wird dabei die Zielsetzung einer gemeinsamen Veröffentlichung und maschinenlesbarer Datenbasis bei der Einreichung nicht thematisiert, so dass sich die Abläufe als wenig nutzer*innenfreundlich darstellen.

Mit diesem Blogbeitrag möchten wir als Task Force „DHd Abstracts“ den Einreichungsprozess zu DHd-Jahreskonferenzen dokumentieren und mit einer kritischen Betrachtung nachvollziehbarer, transparenter und einfacher gestalten.

Der Einreichungsprozess zu DHd-Jahreskonferenzen

Der Einreichungsprozess zu DHd-Jahreskonferenzen beginnt i.d.R. ca. zehn Monate vor Konferenzbeginn. Nach der Veröffentlichung des Call for Papers (CfP) kann zunächst ein Beitrag in der ConfTool-Instanz der Jahreskonferenz angelegt werden, die von den jeweiligen lokalen Konferenz-Organisator*innen eingerichtet und bereitgestellt wird. Nach der Auswahl eines Beitragsformats (s.o.) werden hier grundsätzliche Metadaten zum Beitrag selbst abgefragt:

  • Beitragstitel (o)*
  • Namen der Autor*innen (o)*
  • Affiliation der Autor*innen (Schema: Institut, Land) (o)*
  • E-Mail-Adressen der Autor*innen (o)*
  • ORCID der Autor*innen (f)
  • Auswahl der vortragenden Autor*in/nen (o)
  • Zusammenfassung des Beitrags, max. 150 Wörter (o)
  • Themen – Auswahl von passenden Kategorien aus der TaDiRAH-Taxonomie (o)*
  • Stichworte – Vergabe von passenden, durch die Autor*innen frei wählbaren Schlagworten (o)*

(o) = obligatorisch, (f) = fakultativ, * = Metadaten, die in die Dokumentenvorlage (Template) übernommen werden

Für die Erzeugung der TEI-XML-Datenbasis wurde der Webdienst DHConvalidator entwickelt, der Word/OpenOffice-Dateien in valides TEI-XML transformiert und jeweils von der lokalen Konferenzorganisation gehostet werden muss. Sobald ein Beitrag in der ConfTool-Instanz angelegt und gespeichert wurde, kann über den DHConvalidator eine Dokumentvorlage (Template) zum in der ConfTool-Instanz angelegten Beitrag erzeugt werden. Diese Dokumentvorlage (.docx, .odt) enthält die wesentlichen Metadaten (*) des Beitrags, wie sie in der ConfTool-Instanz zuvor eingetragen wurden. Die bei der Einrichtung des Beitrags in der ConfTool-Instanz hinterlegten Metadaten sind zu diesem Zeitpunkt im Einreichungsprozess entsprechend nicht mehr editierbar, da sie in die Dokumentvorlage (Template) übertragen wurden. 

Die erzeugte Dokumentvorlage (Template) muss schließlich heruntergeladen und mit dem Konferenzbeitrag selbst befüllt werden. Dies umfasst neben dem Text auch die Bibliographie, Abbildungen und Fußnoten. Innerhalb der Dokumentvorlage (Template) sind Formatierungsvorgaben angegeben, welche durch die Einreichenden berücksichtigt werden müssen und insbesondere für eine einheitliche Datenbasis sorgen sollen. Die befüllte Dokumentvorlage (Template) wird schließlich wieder im DHConvalidator hochgeladen. Eine Vorschau ermöglicht es den Autor*innen insbesondere die Formatierung des Konferenzbeitrags noch einmal zu überprüfen.

Der prozessierte Konferenzbeitrag wird schließlich heruntergeladen, wobei eine gepackte Archiv-Datei (.dhc) erzeugt wird. Sie enthält den Konferenzbeitrag in der Dokumentvorlage (Template), in einer TEI-XML-Version sowie in einer HTML-Version. Sollten Abbildungen verwendet worden sein, befinden sich diese als separate Dateien in der .dhc-Datei. Die .dhc-Datei muss schließlich wieder in der ConfTool-Instanz unter dem dort eingerichteten Beitrag hochgeladen werden, sodass sie im Review-Prozess von den Gutachter*innen eingesehen werden kann. Wird der Beitragsvorschlag (etwa um auf Empfehlungen der Gutachten einzugehen) durch die Autor*innen angepasst, ist der beschriebene Workflow erneut durchzuführen.

Zur Erstellung eines Book of Abstracts

Die im Einreichungsprozess erzeugten TEI-XML-Dateien dienen als Grundlage für die Erstellung des Book of Abstracts einer DHd-Jahreskonferenz. Das Book of Abstracts bildet als Sammelband die Breite der DH-Forschung im deutschsprachigen Raum ab und wird i.d.R. über das Repositorium Zenodo zur Verfügung gestellt. Zusätzlich werden die Konferenzbeiträge auch als Einzelpublikationen zur individuellen Zitation im PDF- und TEI-XML-Format automatisiert auf Zenodo publiziert. Die Veröffentlichung der gesammelten TEI-XML-Dateien in Github-Repositorien des DHd Verbandes ermöglicht der Community darüber hinaus eine Weiterverarbeitung und Analyse der Konferenzbeiträge und wertet diese als Daten auf.

Die Verarbeitung und Erstellung des Book of Abstracts sowie der Einzelpublikationen werden über XSL-Transformationen realisiert. Sie basieren auf Skripten zur Erstellung des Book of Abstracts zur DH-Konferenz 2013 und ermöglichen individuelle Anpassungen in Layout und Gestaltung. Diese Prozesse erfordern allerdings eine saubere und einheitliche TEI-XML-Datenbasis.

Schwierigkeiten und Verbesserungspotentiale

Der kleinteilige und aufwändige  Einreichungsprozess zu DHd-Jahreskonferenzen erfüllt zwar einerseits diesen Zweck, birgt allerdings potentielle Fehlerquellen für die Erzeugung einer konsistenten Datenbasis, was wiederum einen erheblichen Aufwand durch umfassende Datenbereinigungen durch die lokalen Organisator*innen zur Folge hat. Das führt zu dem Umstand, dass im derzeitigen Ablauf sowohl die Einreichenden als auch die lokalen Organisator*innen mit zeitaufwändiger Zusatzarbeit konfrontiert werden. Die TaskForce “DHd Abstracts” versucht gemeinsam mit dem DHd Data Steward Erleichterungen und Verbesserungen für Einreichende und Organisator*innen, sowohl für den aktuellen Einreichungsprozess zu entwickeln als auch alternative Einreichungs- und Verarbeitungsprozesse zu evaluieren.

Die Plain-Text-Maßnahme

Viele Einreichende nutzen verschiedene Texteditoren und kollaborative Umgebungen, wenn sie alleine oder mit Kolleg*innen einen Beitrag zu einer DHd-Jahreskonferenz verfassen. Hierbei wird i.d.R. durch die Einreichenden selbst, oder durch den jeweils genutzten Editor, der Text gelayoutet. Wenn diese Texte schließlich aus den genutzten Texteditoren in die im DHConvalidator erzeugte Dokumentvorlage (Template) kopiert werden, um den Beitrag schließlich zu prozessieren und einzureichen, werden diese Layoutinformationen häufig mit übernommen. Wenn im Anschluss daran innerhalb der Dokumentvorlage (Template) schließlich die dort angegebenen Layoutvorgaben auf den Text angewendet werden, ist dies zwar in der Dokumentvorlage (Template) entsprechend sichtbar und auch die im DHConvalidator angezeigte Vorschau des Beitrags mag korrekt dargestellt sein. Allerdings ersetzt das in der Dokumentvorlage (Template) angewendete Layout i.d.R. nicht die zuvor übernommenen Layoutinformationen aus den Texteditoren, wodurch in der schlussendlich erzeugten TEI-XML-Datenbasis zwei verschiedene Layoutinformationen übernommen werden, die es dann durch die lokalen Organisator*innen zu bereinigen gilt.

Eine einfache Maßnahme, um diesen Mehraufwand zu minimieren und eine saubere Datenbasis zu erzeugen, wäre es, wenn Einreichende die Layoutinformationen vor dem Kopieren in die Dokumentvorlage (Template) entfernen (Einfügeoptionen im Textverarbeitungsprogramm, Zwischenkopieren in Plain-Text-Editoren oder Schreiben in Plain-Text-Editoren oder der Dokumentvorlage).

Mehr Metadaten, noch mehr Normdaten

Ein weiterer zentraler Aspekt, um die TEI-XML-Datenbasis im Rahmen der DHd– Jahreskonferenzen weiter zu verbessern, ist die stärkere Vereinheitlichung und bessere Integration der Metadaten zu den Konferenzbeiträgen, die durch die Einreichenden im ConfTool eingegeben werden. Seit der DHd-Jahreskonferenz 2022 wird bspw. auch die ORCID der Einreichenden abgefragt, allerdings noch nicht automatisiert in die Dokumentvorlage (Template) übernommen.

Darüber hinaus gibt es keine formalen Vorgaben zur Angabe von Autor*innen-Affiliationen. Einerseits gilt es hier eine Vereinheitlichung des entsprechenden Eingabefeldes im ConfTool, bspw. nach dem Muster “Institution, Land”, einzurichten. Andererseits wurden gleiche Institutionen in den vergangenen Jahren immer wieder in unterschiedlichen Schreibweisen eingetragen (bspw. “Data Center for the Humanities (DCH), Universität zu Köln” und “Data Center for the Humanities, Universität Köln”). Um dieser Tatsache entgegenzuwirken, arbeitet die TaskForce “DHd Abstracts” gemeinsam mit dem DHd Data Steward aktuell daran, aus den gesammelten Affiliationsangaben der vergangenen DHd-Jahreskonferenzen 2014-2022 eine konsolidierte Affiliationsliste zu erstellen, welche als Vorschlagsliste für Affiliationsangaben den Einreichenden in Zukunft zur Orientierung zur Verfügung gestellt werden soll. Auf diese Weise soll zumindest ein erster Schritt in Richtung kontrollierter Affiliationsangaben gemacht werden. Perspektivisch sollte eine solche Liste dann als Dropdown-Menü in ConfTool übernommen werden, wobei hier noch die technische Machbarkeit überprüft werden muss.

Weitere Ziele

Neben einer grundsätzlichen Überarbeitung der Transformationsskripte zur Erstellung des Book of Abstracts bedarf es einer Überprüfung und ggf. Anpassung der Formatierungsvorgaben in der Dokumentvorlage (Template), insbesondere hinsichtlich der Bibliographie und fehlender Formatierungsangaben wie bspw. zu Bildunterschriften. Zusätzlich arbeitet die TaskForce “DHd Abstracts” gemeinsam mit dem DHd Data Steward daran, den Einreichungsprozess zu DHd-Jahreskonferenzen grundsätzlich zu evaluieren. Im Kern geht es dabei sowohl um die individuelle Überprüfung aller Teilschritte des aktuellen Prozesses als auch um die Erprobung neuer technischer und organisatorischer Ansätze zur Verbesserung und Vereinfachung des Einreichungsprozesses, z.B. durch die Nutzung von Software, die direkt TEI-XML erzeugen könnte, wie Fidus Writer; durch die Vorgabe eines XML-Schemas; oder durch Verlagerung der TEI-XML-Erzeugung nach der Begutachtungsphase.

Einladung

Die Ergebnisse des Einreichungsprozesses für Beiträge zu den DHd-Jahreskonferenzen sind beachtenswert: eine umfangreiche Sammlung zitationsfähiger Publikationen und maschinenlesbarer Forschungsdaten, die die Forschungsaktivitäten der DHd-Community widerspiegeln. Der Prozess selbst ist allerdings an entscheidenden Stellen noch verbesserungswürdig. Mit einigen Maßnahmen können die Einreichenden selbst bereits zu einer Verbesserung des Ist-Zustandes beitragen. Gleichzeitig arbeiten die TaskForce “DHd Abstracts” und der DHd Data Steward an der stetigen Verbesserung der Gesamtprozesse. Dabei ist die Evaluation und Professionalisierung sowohl des Einreichungs- als auch des Weiterverarbeitungsprozesses als Community-Aufgabe zu verstehen, zu der alle Kolleg*innen der DHd-Community und darüber hinaus eingeladen sind.

Für eine aktive Mitgestaltung kontaktieren Sie gerne die TaskForce “DHd Abstracts” sowie den DHd Data Steward unter patrick.helling[at]uni-koeln.de.

Weiterführende Literatur

Andorfer, Peter, Fabian Cremer, Timo Steyer: DHd 2019 Book of Abstracts Hackathon, Frankfurt & Mainz 2019. doi:10.5281/zenodo.4622102.

Andorfer, Peter, Anna Busch, Fabian Cremer, Andreas Henrich, Patrick Helling, Harald Lordick, Dennis Mischke, Timo Steyer: Bericht zur vDHd2021-Veranstaltung. Zukunftslabor DHd-Abstracts, DHd-Blog, 08.05.2021. Online: <https://dhd-blog.org/?p=15980>, Stand: 02.05.2022.

Borges, Rebekka, Anke Debbeler, Patrick Helling: „Der DHd Data Steward – Maßnahmen zur Entwicklung einer nachhaltigen Datenstrategie für die Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“. DHd 2022 Kulturen des digitalen Gedächtnisses. 8. Tagung des Verbands „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ (DHd 2022), Potsdam, doi:10.5281/zenodo.6328017.

Burr, Elisabeth, DHd 2016 Modellierung – Vernetzung – Visualisierung. Die Digital Humanities als Fächerübergreifendes Forschungsparadigma, Version 2. überarbeitete und erweiterte Ausgabe (Zenodo, 2017), doi:10.5281/ZENODO.3679331.

Busch, Anna, Fabian Cremer, Harald Lordick, Dennis Mischke, Timo Steyer: Strukturen und Impulse zur Weiterentwicklung der DHd-Abstracts, Potsdam 2022. doi:10.5281/zenodo.6328089.

Cremer, Fabian: Nun sag, wie hältst Du es mit dem Digitalen Publizieren, Digital Humanities?, Digitale Redaktion, 2018. Online: <https://editorial.hypotheses.org/113>, Stand: 06.07.2021.

Gebhard, Henning: Fidus Writer als Alternative zum DH ConValidator? Ein Prototyp, Potsdam 2022. doi:10.5281/zenodo.6327991.

Geierhos, Michaela, „DHd2022: Kulturen des digitalen Gedächtnisses. Konferenzabstracts“, 7. März 2022, doi:10.5281/ZENODO.6304590.

Hannesschläger, Vanessa, Peter Andorfer: Menschen gendern? Einige Gedanken über Datenmodellierung zur Erhebung von Geschlechterverteilung anhand der TEI2016 Abstracts App, Köln 2018. doi:10.5281/zenodo.4622405.

Helling, Patrick, Rebekka Borges, Ingo Börner, Anna Busch, Fabian Cremer, Anke Debbeler, Henning Gebhard, Harald Lordick, Timo Steyer. (2022). Dokumentation des aktuellen Einreichungsprozesses von Konferenzbeiträgen zu DHd-Jahreskonferenzen – Stand November 2022, doi:10.5281/zenodo.7327545.

Helling, Patrick, Anke Debbeler, Rebekka Borges, „Konferenzbeiträge strategisch publizieren“, o-bib. Das offene Bibliotheksjournal / Herausgeber VDB, 30. August 2022, 1-17 Seiten, doi:10.5282/O-BIB/5835.

Sahle, Sahle, DHd 2019 Digital Humanities: multimedial & multimodal. Konferenzabstracts, Version 1.0.1 (Zenodo, 2019), doi:10.5281/ZENODO.2600812.

Schöch, Christof, DHd 2020 Spielräume: Digital Humanities zwischen Modellierung und Interpretation. Konferenzabstracts (Zenodo, 2020), doi:10.5281/ZENODO.3666690.

Steyer, Timo, Peter Andorfer, Fabian Cremer: Abstract Enhancement. Potentiale der DHd-Konferenzabstracts als Daten/Publikation, Paderborn 2020. doi:10.5281/zenodo.4621706.

Stiegler, Johannes, DHd 2015 – Von Daten zu Erkenntnissen. Digitale Geisteswissenschaften als Mittler zwischen Information und Interpretation, Graz 2015. Online: <https://dhd2015.uni-graz.at/de/nachlese/book-of-abstracts/> (letzter Zugriff: 27. September 2022).

Stolz, Michael, DHd 2017 Digitale Nachhaltigkeit (Zenodo, 2017), doi:10.5281/ZENODO.3684825.

Vogeler, Georg, DHd 2018 Kritik der digitalen Vernunft (Zenodo, 2018), doi:10.5281/ZENODO.3684897.

Skripte

Beispiel für Skripte zur Erstellung des Book of Abstracts zur DHd-Jahreskonferenz 2020, Online: <https://github.com/NinaSeemann/DHd2020-BoA> (letzter Zugriff: 27. September 2022).

Vorverarbeitungsskripte zur Publikation einzelner Konferenzbeiträge: reborg789/zenodup, Online: <https://github.com/reborg789/zenodup> (letzter Zugriff: 27. September 2022).

Vorverarbeitungsskripte zur Publikation einzelner Konferenzbeiträge: PatrickHelling/DHd_BoA_seperated, Online: <https://github.com/PatrickHelling/DHd_BoA-separated> (letzter Zugriff: 09. November 2022).

Skripte für den automatisierten Upload einzelner Konferenzbeiträge auf Zenodo: cceh/zenodup, Online: <https://github.com/cceh/zenodup> (letzter Zugriff: 27. September 2022).

Doktorandenstelle im Forschungsprojekt Tracing Regularities in Pedro Calderón de la Barca’s Dramatic Œuvre with a Computational Approach

Mo, 11/14/2022 - 11:26

Innerhalb des DFG-geförderten Schwerpunktprogramms Computational Literary Studies  ist im Teilprojekt Tracing Regularities in Pedro Calderón de la Barca’s Dramatic Œuvre with a Computational Approach zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Doktorandenstelle für die Dauer von 3 Jahren (TV-L E 13) zu besetzen. Nähere Hinweise zur Stelle finden Sie unter https://romanistik.de/aktuelles/6456.

Wir freuen uns auf Bewerbungen!

ediarum.MEETUP – nächste virtuelle Veranstaltung am 12.12.2022

Do, 11/10/2022 - 13:18

Liebe ediarum-Community, liebe ediarum-Interessierte, liebe Kolleg:innen!

im Namen des Konsortiums Text+ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und des ediarum-Teams an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) laden wir Sie herzlich zum nächsten virtuellen ediarum.MEETUP ein:

am Montag, den 12. Dezember 2022, 11:00 Uhr s.t.

Bitte melden Sie sich per Mail bei nadine.arndt@bbaw.de an. Der Link zum virtuellen Raum wird zeitnah vor dem Veranstaltungstag verschickt.

Weitere Informationen zum Meetup finden Sie auf der ediarum-Website und im DHd-Blog-Beitrag zum ersten Meetup.

Das ediarum.MEETUP ist primär für DH-Entwickler:innen gedacht, die sich zu spezifischen ediarum-Entwicklungsfragen austauschen wollen, jedoch sind auch ediarum-Nutzer:innen und Interessierte herzlich willkommen.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

 

Call for Applications: 2022 ADHO Communications Fellowships

Di, 11/08/2022 - 19:58

Die Alliance of Digital Humanities Organizations sucht Bewerber:innen für zwei Communications Fellowships

Bewerbungsfrist: 30.11.2022

Für Fragen steht Hannah Jacobs, ADHO’s Communications Officer unter communications@adho.org zur Verfügung.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier: https://adho.org/2022/11/01/call-for-applications-2022-adho-communications-fellowships/

Viele Grüße, 
Vivien Wolter
__
Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd)
Communication Fellow
Email: info@dig-hum.de
Twitter: @DHDInfo
www.dig-hum.de

Akademische*r Mitarbeiter*in (w/m/d) im Fachbereich Design der FH Potsdam gesucht!

Mo, 11/07/2022 - 07:11

find English version below

 

Die Fachhochschule Potsdam (FHP) hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1991 zu einer praxisnahen Akteurin in der Wissenschaftslandschaft der Region entwickelt. Die Hochschule bietet ein vielseitiges Studienangebot in den Fachbereichen Sozial- und Bildungswissenschaften, STADT | BAU | KULTUR, Bauingenieurwesen, Design sowie Informationswissenschaften. Mit ca. 160 Mitarbeitenden und 220 Lehrenden begleiten wir zurzeit rund 3.600 Studierende in 34 Bachelor- und Masterstudiengängen mit beruflich nachhaltigen Perspektiven. Unsere Stärken sind überschaubare Strukturen, kleine Seminargruppen, innovative digitale Lehrangebote, Praxisorientierung, Interdisziplinarität und enge Beziehungen zu Partner*innen aus der Region sowie dem In- und Ausland.

An der Fachhochschule Potsdam wird am Fachbereich Design zum 01.01.2023 ein*e

 

Akademische*r Mitarbeiter*in (w/m/d)
Vergütung nach Entgeltgruppe 13 TV-L
Kennziffer 56/2022

 

mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 30 Stunden befristet für die Dauer von 3 Jahren gesucht.

Die Beschäftigung erfolgt in dem Forschungsprojekt „Granularities of dispersion and materiality: Visualizing a photo archive about diaspora (GraDiM)“. Das Projekt ist am Urban Complexity Lab (UCLAB) und im Fachbereich Design angesiedelt. Es wird im Rahmen des DFG- Schwerpunktprogramm (SPP) „Das digitale Bild“ gefördert. Das UCLAB ist eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, die neuartige Visualisierungstechniken für urbane, kulturelle und wissenschaftliche Daten entwickelt. Insbesondere im Kulturbereich versprechen Methoden der interaktiven Visualisierung innovative und erkenntnisreiche Einblicke in die Vielschichtigkeit und Veränderlichkeit des kulturellen Erbes.

Das Forschungsprojekt wird in Kooperation mit dem Fotografen Frédéric Brenner und seinem internationalen Projektteam theoretische und technische Konzepte für die kulturwissenschaftliche Visualisierung von digitalisierten Fotoarchiven entwickeln unter besonderer Sensibilität für die spezifischen Merkmale einer Sammlung, die die jüdische Diaspora dokumentiert. Gestützt wird sich auf Forschungen in den Bereichen Kulturwissenschaften, digitale Geisteswissenschaften, Informationsvisualisierung und Mensch-Computer-Interaktion. Im Zentrum des Projekts steht der Entwurf und die Evaluation von Visualisierungs- und Interaktionstechniken, die es ermöglichen, sich durch verschiedene Granularitätsebenen, die Semantik, Beziehungen, Hierarchien, fotografische Prozesse und visuellen Elementen einschließen können, zu bewegen. Eine mit der Forschung verbundene Reflexion soll einen Beitrag zur Theoriebildung über den methodischen Einsatz von Visualisierungstechniken in der Bildwissenschaft leisten.

 

Ihre Aufgaben
  • Organisation, Durchführung und wissenschaftliche Auswertung von Workshops
  • Theoriebildung mit Bezug auf und Konzeption von Visualisierungen digitalisierter Fotoarchive
  • Unterstützung bei der Datenmodellierung und Datenanreicherung einer fotografischen Datenbank
  • Kommunikation mit Projektpartnern und Nutzer*innen
  • Schreiben,Veröffentlichen und Präsentieren von Ergebnissen in Form akademischer Artikel und Vorträge auf Fachtagungen
  •  aktive Teilnahme an interdisziplinärer Forschung im UCLAB

 

Ihr Profil
  • Wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Diplom/Master) in Digital Humanities, Medienwissenschaft, Kulturgeschichte, Informationswissenschaft, Informatik, Computervisualistik, Interaction Design oder verwandte Gebiete
  • Erfahrungen in den Bereichen der Datenvisualisierung, Datenmodellierung und Semantic Web Ontologien, Datenbanken, Digitalisierungsprojekten und/oder Anwendung von Maschinellem Lernen zur Bildanalyse
  • Interesse an Digital Cultural Heritage, speziell kulturhistorischer Zusammenhänge mittels Visualisierung, fotografische Sammlungen und jüdischer Kultur
  • Erfahrung bei der Verfassung akademischer Publikationen auf Englisch
  • sehr gutes methodisches und wissenschaftliches Arbeiten
  • selbständige Arbeitsweise und Lernbereitschaft
  •  Kooperations- und Teamfähigkeit in interdisziplinären Arbeitszusammenhängen
  • ausgeprägtes Maß an Eigeninitiative sowie eine selbstständige und strukturierte Arbeitsweise
  • gute Englischkenntnisse (gute Deutschkenntnisse und/oder Hebräisch Kenntnisse können von Vorteil sein)

 

Wir bieten
  • eine kollegiale Atmosphäre in einer internationalen Arbeitsgruppe mit Expertisen in Datenvisualisierung, Digital Humanities und UI/UX-Design
  • ein agiles Projektmanagement in einem interdisziplinären Projektteam
  • ein aktives akademisches Leben im UCLAB (wo die Stelle räumlich angesiedelt ist), Fachbereich Design und Institut für angewandte Forschung Urbane Zukunft
  • Unterstützung bei der Vorbereitung, Aufnahme und/oder Durchführung einer Promotion im Kontext der Projektschwerpunkte ist möglich
  • flexible Arbeitszeitmodelle mit großem eigenverantwortlichen Gestaltungsspielraum
  • Möglichkeit der Beteiligung an Lehre am Design Fachbereich
  • eine familienfreundliche Hochschule, mit Angeboten für eine tragfähige Balance von Arbeiten, Lehren, Forschen, Studieren und Familie
  • Angebote im Rahmen Gesundheitsmanagement
  • Zuschuss für ein VBB-Firmenticket
  • zusätzliche Altersvorsorge über die VBL
  • Angebote der fachlichen Aus- und Weiterbildung
  • Angebote zur Vermittlung von Kitaplätzen innerhalb von Potsdam in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern

Für fachliche Rückfragen steht Prof. Dr. Marian Dörk (marian.doerk@fh-potsdam.de) gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Hochschule und zum UCLAB finden Sie auf unseren Webseiten: https://www.fh-potsdam.de/ und https://uclab.fh-potsdam.de.

 

Hinweise zur Bewerbung

Wir wünschen uns, dass unsere Hochschule die Vielfalt der Gesellschaft wiederspiegelt und setzen uns für Chancengleichheit und die gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben ein.

In allen Bereichen streben wir eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Deshalb werden wir Frauen bei gleichwertiger Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, bevorzugt berücksichtigen. Wir laden ausdrücklich Personen mit Migrationshintergrund zur Bewerbung ein und freuen uns auch auf Bewerbungen aus dem Ausland.

Zudem haben wir uns zum Ziel gesetzt, den Anteil von Menschen mit Beeinträchtigungen zu erhöhen und Barrierefreiheit im Arbeitsleben zu fördern. Bitte weisen Sie auf eine Beeinträchtigung bereits in Ihrem Bewerbungsschreiben hin. Bei gleicher Eignung werden wir Menschen mit Beeinträchtigung bevorzugt berücksichtigen.

Wir freuen uns über Ihre Bewerbung, die Sie bitte mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Arbeitsnachweise) bis zum 25.11.2022 ausschließlich über unser Online-Bewerbungsportal senden.

Die Vorstellungsgespräche finden Ende November 2022 per Videokonferenz statt.

 

 

 

The University of Applied Sciences Potsdam (Fachhochschule Potsdam) is an innovative and future-oriented university. Since its foundation in 1991, it has developed into a firm pillar in the scientific landscape of the Berlin-Brandenburg area. At present, we offer 32 Bachelor, Master and Diplomaprograms. With 100 faculty members, we currently supervise around 3,800 students. The faculty members are supported by 350 employees. The University of Applied Sciences Potsdam offers manageable structures, small lecture groups, interdisciplinarity, and a close partnership between faculty and students.

The Design Department of University of Applied Sciences Potsdam is seeking a

 

Research Associate (m/f/d)
Salary group until TV-L E13
Kennziffer 56/2022

 

at 30 hours per week (75%) for a fixed term of three years starting on 1 January 2023.

The employment takes place in the research project „Granularities of dispersion and materiality: Visualizing a photo archive about diaspora (GraDiM)“. The project is based at the Urban Complexity Lab (UCLAB) in the Department of Design. It is funded within the DFG Priority Program (SPP) „The Digital Image“. The UCLAB is an interdisciplinary research group developing visualization techniques for urban, cultural and scientific data. In the cultural sector in particular, methods of interactive visualization promise innovative and insightful perspectives on the complexity and changeability of cultural heritage.

In cooperation with the photographer Frédéric Brenner and his international project team, the research project will develop theoretical and technical concepts for the humanist visualization of digitized photo archives with particular sensitivity to the specific characteristics of a collection documenting the Jewish diaspora. The project draws from research in cultural studies, digital humanities, information visualization, and human-computer interaction. The project will focus on the design and evaluation of visualization and interaction techniques that enable the user to move through different levels of granularity that may include semantics, relationships, hierarchies, photographic processes, and visual elements. A reflection associated with the research will contribute to theory building about the methodological use of visualization techniques in image science.

 

Your responsibilities:
  • Organization,implementation and scientific evaluation of workshops
  • Theory building with reference to and conception of visualizations of digitized photo archives
  • Support in data modeling and data enrichment of a photographic database
  • Communication with project partners and users
  • Writing, publishing, and presenting results in the form of academic articles and papers at professional conferences
  • Active participation in interdisciplinary research at UCLA

 

Required qualifications:
  •  Academic university degree (Diplom/Master) in digital humanities, media studies, cultural history, information science, computer science, computational visualistics, interaction design, or related fields
  • Experience in data visualization, data modeling and semantic web ontologies, databases, digitization projects, and/or application of machine learning for image analysis
  • Interest in Digital Cultural Heritage, specifically cultural historical contexts through visualization, photographic collections, and Jewish culture
  • Experience in writing academic publications in English
  • Very good methodical and scientific work
  • Independent working style and willingness to learn
  • Ability to cooperate and work in a team in interdisciplinary working contexts
  • Strong sense of initiative as well as an independent and structured way of working
  • Good knowledge of English (good knowledge of German and/or Hebrew may be an advantage)

 

We offer you:
  • Collegial atmosphere in an international working group with expertise in data visualization, digital humanities and UI/UX design
  • Agile project management in an interdisciplinary project team
  • Active academic life in UCLAB (where the position is spatially located), Department of Design and Institute for Applied Research Urban Future
  • Support in the preparation, commencement and/or execution of a doctorate in the context of the project focus is possible
  • Flexible working time models with a large degree of autonomy and home office possibilities
  • Possibility to participate in teaching at the design department
  • Family-friendly university, with offers for a sustainable balance of working, teaching, researching, studying and family life
  • Offers within the scope of health management
  • Subsidy for a VBB company ticket
  • Additional pension provision via the VBL
  • Offers for professional training and continuing education

Prof. Dr. Marian Dörk (marian.doerk@fh-potsdam.de) will be happy to answer any questions you may have.

For more information about the university and UCLAB, please visit https://www.fh-potsdam.de and https://uclab.fh-potsdam.de.

 

We want our university to reflect the diversity of society and are committed to equal opportunities and equal participation in working life.

We strive for gender balance in all areas. Therefore, we encourage qualified female applicants to apply and will give preference to women of equal aptitude, ability and professional performance in areas where they are underrepresented. We expressly invite applications from persons with an immigrant background and also look forward to receiving applications from abroad.

We have also set ourselves the goal of increasing the proportion of people with disabilities and promoting accessibility in working life. Please mention any disability in your letter of application. In the event of equal suitability, we will give preferential consideration to people with disabilities.

Interviews will be held by video conference at the end of November 2022.

 

DARIAH Annual Open Access Book Bursary 2022: Call for manuscripts

Mi, 11/02/2022 - 09:23

Gerne machen wir auf den 2. DARIAH Annual Open Access Book Bursary von DARIAH-EU aufmerksam, der die Publikation von OA-Monographien im Feld der Humanities unterstützt. Für alle Informationen zum Bewerbungsverfahren bitte hier entlang.

We are pleased to announce the second round of the DARIAH annual book bursary for the Open Access publication of early career researchers’ first monographs in Digital Humanities. The bursary aims to serve as a modest but immediate contribution to ease the current anomalies in Open Access publication funds that are usually not inclusive of first monographs and support those who are less privileged in this respect but could possibly achieve the biggest change in academic culture and beyond.

By doing so, DARIAH-EU aims to further strengthen its long-standing commitment to paving paths towards open research culture as it specifically pertains to arts and humanities disciplines and to enabling early career researchers, who are usually less privileged in institutional Open Access grants, to openly disseminate their first monographs in book series that are topically most relevant for their field of interest. 

In terms of publishing venues, the bursary aims to support community-driven, fair players and therefore publication in a DOAB certified, fair Open Access publication venue with transparent pricing and in alignment with the SPARC Good Practice Principles with Scholarly Communication Services is set as an absolute eligibility criterion.

You can find important deadlines and eligibility criteria below. 

You can learn more about the bursary here and the winner of the first round here

Workshop “Korpusbildung” der DHd-AG Zeitungen & Zeitschriften – ein Rückblick

Fr, 10/28/2022 - 11:22

Von Matthias Arnold, Nanette Rißler-Pipka und Torsten Roeder

In unserer Workshopreihe zu Methoden der Forschung zu digitalisierten historischen Zeitungen und Zeitschriften haben wir im letzten November – nach mehreren Workshops zu OCR und zu Metadaten (Ankündigungen und Berichte dazu auf der AG-Seite) – die Veranstaltungsreihe mit einem Workshop zur Korpusbildung fortgesetzt.

Der Workshop begann mit einer Vorstellung des im Oktober 2021 gestarteten Deutschen Zeitungsportals der Deutschen Digitalen Bibliothek durch Lisa Landes (Videoaufzeichnung des Vortrags). Sie stellte das Frontend vor und demonstrierte an einer Reihe von Suchbeispielen die besonderen Funktionalitäten des Portals, deren vier Schwerpunkte die Volltextsuche, der integrierte Viewer, verschiedene browsende Zugänge sowie eine stabile Referenzierbarkeit darstellen.

Im Zeitungsportal werden historische Bestände und Sammlungen aus den letzten vier Jahrhunderten zusammengeführt und frei zur Verfügung gestellt. Dort sind 247 Zeitungen, 591.837 Zeitungsausgaben und zusammen 4.464.846 Zeitungsseiten (Stand November 2021) aus neun Bibliotheken durchsuchbar. Das Angebot soll kontinuierlich ausgebaut werden und langfristig alle digitalisierten historischen Zeitungen umfassen, die in deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen aufbewahrt werden.

Beispielseite aus dem Zeitungsportal: Badische Presse vom 7. Oktober 1931

Die Daten des Zeitungsportals – Bilder, Volltexte und Metadaten – können auch über eine ausführlich dokumentierte offene API abgerufen und extern ausgewertet und weiterverarbeitet werden. Dazu ist lediglich die Erstellung eines API-Keys nötig, für den im Bereich „Meine DDB“ ein kostenfreies Nutzerkonto eingerichtet werden kann. Weitere Informationen und Antworten auf andere Fragen finden sich auf der entsprechenden Webseite.

Im Fokus des Workshops stand das Thema Korpusbildung in der Praxis. Dafür konnte die AG Z&Z die beiden Kolleginnen Sarah Oberbichler und Eva Pfanzelter aus dem EU-geförderten Horizon-2020-Projekt NewsEye: A Digital Investigator for Historical Newspapers (2018–2022) gewinnen. Eva Pfanzelter startete mit theoretischen Einführungen am Beispiel historischer Fragestellungen aus dem Projekt mit dem Thema: Korpusbildung für geisteswissenschaftliche Fragestellungen. Sarah Oberbichler schloss daran ihren Vortrag zu Methoden für die Verbesserung der Repräsentativität von Korpora an. Anschließend ging es zusammen mit den Teilnehmenden an die praktische Arbeit der Korpuserstellung, bei der das NewsEye-Portal und eigens dafür eingerichtete Zugänge verwendet wurden.

Such- und Filterseite des NewsEye-Portals

Mit Hilfe von Jupyter Notebooks, die via myBinder eine interaktive Arbeitsumgebung zulassen, wurden am zweiten Tag verschiedene NLP-Methoden ausprobiert. Dabei wurden konkrete Fragestellungen bezüglich der Eindeutigkeit von Suchbegriffen aufgegriffen. Anhand von Forschungsfragen bezüglich Genre oder Diskurs (beispielsweise im Bereich Medizin oder Migration) wurden verschiedene Workflows praktisch ausprobiert.

Interaktives Jupyter Notebook zur Korpusbildung in der MyBinder-Umgebung

Insgesamt wurde deutlich, dass bei der Korpusbildung nicht nur im Bereich Zeitungen und Zeitschriften die Kontextualisierung des vorhandenen Materials und auch dessen notwendige Beschränkungen immer mitgedacht werden müssen. Das betrifft zum einen die Plattform, über die ein Korpus erstellt wird, sowie die Menge der darin verfügbaren Materialien. Es betrifft zum anderen aber auch den Kontext des Materials selbst, wie es Amalia S. Levi in ihrem Eröffnungsvortrag Filling the Gaps: Digital Humanities as Restorative Justice zur Jahrestagung der DHd 2022 ansprach.

Ebenso haben auch Zeitungen eine Agenda, wird ein bestimmtes Zielpublikum adressiert und arbeitet ein ganzer Stab an Editoren mit, die jeweils noch eigene Ansichten einbringen. Alle Schlüsse, die man aus den Analysen eines bestimmten Korpus zieht, müssen vor diesem spezifischen Hintergrund auf ihren inneren bias hin geprüft, hinterfragt und transparent gemacht werden. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die bereits den Materialien innenliegenden Asymmetrien in der eigenen Forschung wiederholt und verstetigt werden. Jedoch setzt das voraus, dass zu bestimmten Perioden überhaupt (digitales) Material aufbewahrt und verfügbar gemacht wird. Dies ist, wie Eva Pfanzelter zu Beginn ihres Vortrags betonte, insbesondere für die Zeitungsforschung und Zeitgeschichte zu den Jahrzehnten nach den 1950ern noch eine sehr große Herausforderung, da diese Zeiträume in den Digitalisierungsstrategien derzeit noch kaum Berücksichtigung finden. Um hier die “digital dark decades” zu verhindern, ist noch viel zu tun – vielleicht kann das auch Thema eines zukünftigen Workshops der DHd AG Zeitungen und Zeitschriften werden.

Die Vorträge des Workshops wurden mitgeschnitten: 

Das Deutsche Zeitungsportal (Lisa Landes): 
https://zo-pandora.zo.uni-heidelberg.de/BJJ/player/00:00:01#embed

Korpusbildung für geisteswissenschaftliche Fragestellungen (Eva Pfanzelter): 
https://zo-pandora.zo.uni-heidelberg.de/BJM/player/00:00:01#embed

Methoden für die Verbesserung der Repräsentativität von Korpora (Sahra Oberbichler): 
https://zo-pandora.zo.uni-heidelberg.de/BJK/player/00:00:01#embed

Ausgewählte Literatur:

Deutsche Digitale Bibliothek. ‘Errichtung eines nationalen Zeitungsportals auf der Basis der organisatorischen und technischen Infrastruktur der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) – „DDB-Zeitungsportal“’. Deutsche Digitale Bibliothek. 2017. https://pro.deutsche-digitale-bibliothek.de/downloads-links/dfg-antrag-zeitungsportal

Deutsche Digitale Bibliothek. ‘Ausbau und Optimierung des DDB-Zeitungsportals – („DDB-Zeitungsportal V. 2.0“)’. Deutsche Digitale Bibliothek. 2021. https://pro.deutsche-digitale-bibliothek.de/downloads-links/dfg-antrag-zeitungportal-2-projektphase 

Oberbichler, Sarah, and Eva Pfanzelter. ‘Topic-Specific Corpus Building: A Step towards a Representative Newspaper Corpus on the Topic of Return Migration Using Text Mining Methods’. Journal of Digital History, no. 1 (October 2021). https://journalofdigitalhistory.org/en/article/4yxHGiqXYRbX.

Aktualisierung des Best-Practice-Guides für das Metadatenschema DataCite

Do, 10/27/2022 - 10:53

Hiermit möchten wir auf die kürzlich erschienene Aktualisierung des Best-Practice-Guide für das Metadatenschema DataCite aufmerksam machen, die in Zusammenarbeit des Projekts „eHumanities – interdisziplinär“ mit weiteren Institutionen entstanden ist: https://doi.org/10.5281/zenodo.7040047.

Der Guide, der unter Beteiligung der IT-Gruppe Geisteswissenschaften der LMU, des Leibniz-Rechenzentrums der BAdW, der Max Weber Stiftung Bonn, der Universitätsbibliothek der FAU und der Universitätsbibliothek der LMU erstellt wurde, stellt eine Empfehlung für den Einsatz des DataCite-Metadatenschemas (https://schema.datacite.org/) an den beteiligten Institutionen dar. Dabei ist er so formuliert, dass er sich problemlos auf andere Institutionen oder Szenarien übertragen lässt. Die einzelnen Teile des Guides sowie Anwendungsbeispiele als XML-Dateien sind auf GitHub veröffentlicht: https://github.com/UB-LMU/DataCite_BestPracticeGuide/tree/4.4. Das Repositorium kann und soll gerne für Feedback genutzt werden.

Bei der Aktualisierung wurde der Guide an die aktuelle DataCite Version 4.4 angepasst sowie nach Anregungen aus der Praxis neu durchgesehen und überarbeitet.

Eine Anpassung des durch die ITG bereitgestellten DataCite Metadaten-Generators (https://dhvlab.gwi.uni-muenchen.de/datacite-generator/; Quellcode unter https://github.com/UB-LMU/datacite-metadata-generator) an die aktuelle Version 4.4 wird ebenso in Kürze erfolgen. Sobald die neue Version bereitsteht, werden wir es an dieser Stelle bekanntgeben.

Weitere Informationen zum Best-Practice-Guide finden Sie in der Begleitpublikation „Standardisierung eines Standards: Warum und wie ein Best-Practice-Guide für das Metadatenschema DataCite entstand“ (http://www.kit.gwi.uni-muenchen.de/?p=42800).

Stellenangebot: Projektmitarbeiter:in Fu-Resh-II (m/w/d) – E 13 TV-L HU (Drittmittelfinanzierung befristet bis 14.02.2025)

Do, 10/27/2022 - 10:42

Die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität richtet im Rahmen des Projekts
“Future e-Research Support in the Humanities II” (FuReSH) einen prototypischen
Scholarly Makerspace im Grimm-Zentrum ein. Inspiriert von der maker culture und der
Idee der Makerspaces, die in einigen Bibliotheken bereits etabliert sind, stellen wir das
experimentierende “Machen” mit Computern und digitalen Artefakten in das Zentrum
hermeneutischer und epistemologischer Zugänge. Der Scholarly Makerspace wird dafür
die Infrastruktur aus Raum, computergestützten Werkzeugen und Erfahrungen in den
Digital Humanities zur Verfügung stellen, um gemeinsam mit Forschenden in allen
Phasen ihrer Karrieren die Herausforderungen der Digitalität für die Geistes- und
Kulturwissenschaften experimentell anzugehen. FuReSH wird für drei Jahre von der DFG
gefördert und in Zusammenarbeit mit den Lehrstühlen für Digital History am Institut für
Geschichte und für Information Processing and Analytics am Institut für Bibliotheks- und
Informationswissenschaften umgesetzt.

Aufgabengebiet:

Beratung und Vermittlung von digitalen Forschungsmethoden durch

  • Ermittlung und kontinuierliche Überprüfung der Bedarfe
  • Erstellung eines Portfolios und Aufbau von Kernkompetenzen zur Beratung und Vermittlung digitaler Forschungsmethoden
  • Erstellung eines Schulungskonzepts von modularen Vermittlungsangeboten und Schulungsmaterialien
  • kontinuierlicher internationaler Survey sich rapide entwickelnder Theorien, Methoden und Werkzeugen innerhalb der Digital Humanities, Computational Humanities, Digital History etc.
  • Vernetzung und Austausch mit bestehenden Makerspaces und Initiativen aus den genannten Fachdisziplinen
  • Vermittlung digitaler Forschungsmethoden an Lehrende (z. B. text mining, digitale Editorik, Forschungsdatenmanagement, maschinelles Lernen, natural language processing, named entity recognition, OCR/HTR für Quellen, Einführungen R, Python, TEI, XTechnologien)
  • Koordination intensiver Schulungen und Weiterbildungen
  • universitätsweite Beratung sämtlicher Stakeholder(gruppen) zur Einbindung digitaler Forschungsmethoden und die Vermittlung von tool literacy
  • Berichterstattung durch Anfertigung von Publikationen, Berichten und Handlungsanleitungen

Anforderungen:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, Promotion in einer geistes- oder kulturwissenschaftlichen Disziplin von Vorteil
  • Kenntnisse in Methoden und Theorien der Digital Humanities
  • Erfahrungen in kollaborativer, geisteswissenschaftlicher Forschung sowie mit Projekten im Bereich der Digital Humanities
  • Kenntnisse computerbasierter Forschungsmethoden sowie in digitaler Editorik (TEI XML basiert, full-stack developer) einschl. ethischer Fragen
  • Erfahrungen bei Beratung und Vermittlung zum Einsatz von digitalen Forschungsmethoden für Forschende, Lehrende und Studierende
  • Kenntnisse in maschinellem Lernen für Text-/Layouterkennung, Topic Modelling und Netzwerkanalyse
  • Erfahrungen in Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation
  • Kenntnisse der englischen Sprache

Wir bieten:

  • eine abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit im Zentrum der Hauptstadt
  • ein qualifiziertes, motiviertes und engagiertes Team
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • flexible Arbeitszeiten

Bewerbungsfrist 04.11.2022

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.ub.hu-berlin.de/de/ueber-uns/stellenangebote/bibliothekarisches-personal/projektmitarbeiter-in-fu-resh-ii-m-w-d-e-13-tv-l-hu-drittmittelfinanzierung-befristet-bis-14-02-2025

Workshop „Promote your Services! NFDI-Angebote im SSH Open Marketplace international bewerben“

Mi, 10/26/2022 - 06:58
Montag, 28.11.2022, 9-13 Uhr, Zoom

 

Wir laden Sie und euch herzlich ein zu unserem virtuellen Workshop “Promote Your Services! NFDI-Angebote im SSH Open Marketplace international bewerben” am 28.11.2022, 9–13 Uhr!

 

Worum geht es?

Der SSH Open Marketplace ist ein Angebot für die Sozial- und Geisteswissenschaften, die mit digitalen Ressourcen arbeiten. Hier werden Informationen zu Diensten und Werkzeugen, Datensätzen und Publikationen, Lehrmaterialien und Workflows zur Verfügung gestellt. Die Besonderheit liegt im partizipativen Design des Marketplaces: Alle können selbst Einträge und Verbesserungen vorschlagen, die in einem zweiten Schritt vom Editorial Board veröffentlicht werden. Wir konzentrieren uns im Workshop auf Dienste und Werkzeuge und werden Hands-On zeigen, wie sie im Marketplace beworben werden können. Ziel ist eine einheitliche und einfache Beschreibung mit entsprechender Nutzung des Metadatenmodells, das eine Interoperabilität mit anderen Service-Katalogen (z.B. EOSC Marketplace) erlaubt.

 

Welche Vorteile hat es, Ressourcen im Marketplace zu bewerben?

Im SSH Open Marketplace können auf europäischer Ebene sowohl Diensteanbieter als auch Forschende und Lehrende ihre Ressourcen selbst verwalten und kuratieren. Über einzelne Forschungsinfrastrukturprojekte hinaus (z.B. DARIAH, CLARIN, CESSDA, OPERAS sowie NFDI-Konsortien) können geistes- und sozialwissenschaftliche Ressourcen auf dem SSH Open Marketplace auf europäischer und internationaler Ebene repräsentiert und gefunden werden. Der SSH Open Marketplace funktioniert auf technischer Ebene als Registry und kann über eine entsprechende API mit anderen Portalen verknüpft werden.

 

Die Anmeldung zum Workshop funktioniert über https://events.gwdg.de/event/346/. Dort und am Ende dieses Posts finden Sie auch eine Übersicht über das Programm. Der Zoomlink geht Ihnen nach Anmeldung rechtzeitig vor dem Workshop zu.

 

Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung! 

 

Herzliche Grüße

im Namen des Organisationskomitees

 

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Vorläufiges Programm:

1 Willkommen und Einführung (Lukas Weimer)

2 Motivation (Nanette Rißler-Pipka)

3 Introduction to the SSH Open Marketplace (Laure Barbot)

4 Forschungsinfrastrukturen und ihre Angebote

4.1 Text+ (Philipp Wieder)

4.2 NFDI4Culture (Lisa Dieckmann/Daniel Röwenstrunk)

4.3 NFDI4Memory (Thorsten Wübbena)

4.4 NFDI4Objects (Henriette Senst)

4.5 KonsortSWD / CESSDA (Libby Bishop)

4.6 OPERAS (Michael Kaiser)

4.7 CLARIN (Andreas Witt)

4.8 DARIAH (Nanette Rißler-Pipka)

~~Kaffeepause~~

5 Hands-On: Einpflegen von Angeboten in den SSH Open Marketplace; Empfehlungen für nationale Ressourcen (Laure Barbot, Stefan Buddenbohm, Melina Jander, Nanette Rißler-Pipka)

6 Abschlussdiskussion (Nanette Rißler-Pipka)

 

~~~~~

 

Stellenangebot: Wiss. Mitarbeiter:in OER / FDM (75%, E13, befristet), TH Köln

Di, 10/25/2022 - 17:17

Die Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften an der TH Köln sucht nächstmöglich, befristet bis zum 31. März 2024 eine/n wiss. Mitarbeiter:in im Bereich Open Educational Resources / Forschungsdatenmanagement (E 13, 75%) im Kooperationsprojekt FDM@Studium.nrw

Das Projekt zielt auf die Erstellung nachnutzbarer Open Educational Ressources (OER) zum Thema Forschungsdatenmanagement (FDM) für den Einsatz in Studium und Lehre ab, die fachübergreifend verwendet werden können, um im Bachelor- und Masterstudium Kompetenzen des FDM zu fördern.

Das erwartet Sie:

  • didaktische Konzeption und Erstellung eines Basiskurses „Forschungsdatenmanagement“ als OER inklusive Medienproduktion
  • Umsetzung und Evaluation des Kurses in der Lehre
  • Kommunikation und Kooperation mit verschiedenen Hochschulpartner*innen (z.B. Projekt Data Literacy, Medienbüro der TH Köln und Landesinitiative fdm.nrw)
  • Konzipierung von Modulen für einen OER-Selbstlernkurs im Projekt
  • Unterstützung bei der Erstellung von Projektberichten und Texten o.Ä. für die Außendarstellung (z.B. Projekthomepage)

Das bringen Sie mit:

  • Hochschulabschluss (Masterniveau)
  • sehr gute Kenntnisse bezüglich der Entwicklung und didaktischen Aufbereitung von Lehrmaterialien auf Hochschulniveau (Bachelor, Master) und gerne Erfahrung in der Lehre
  • praktische Erfahrung in der Mediengestaltung
  • Kenntnisse im Bereich Forschungsdatenmanagement
  • Begeisterung für die technische Umsetzung digitaler Formate und Plattformen
  • sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse
  • ausgeprägte Stärke in Kommunikation und Kooperation
  • hervorragende Organisationskompetenz und ein ausgezeichnetes Zeitmanagement

Bewerbungsfrist: 15.11.2022

Weitere Informationen finden Sie unter: https://karriere.th-koeln.de/job/view/763/wissenschaftliche-r-projektmitarbeiter-in-open-educational-resources?page_lang=de

LIDO-Schulung (online) 22./23. November 2022, je 10-13 Uhr

Di, 10/25/2022 - 13:02

~ English invitation see below ~

Wer gern das Metadatenschema LIDO (Lightweight Information Describing Objects) näher kennenlernen möchte, hat nun Gelegenheit dazu!   Der Aufgabenbereich „Standards, Datenqualität und Kuratierung“ des Konsortiums NFDI4Culture (Task Area 2) lädt Sie herzlich zu einer kostenlosen LIDO-Schulung (online) am 22./23. November 2022, jeweils von 10-13 Uhr, ein.   Die Veranstaltung beginnt mit einer einstündigen Einführung, die einen Einblick gibt über Geschichte, Designprinzipien, den Aufbau eines LIDO-Dokuments und LIDO Anwendungsprofile. Diese Einführung kann auch separat gebucht werden, wenn Sie nicht die gesamte Schulung besuchen möchten. Im Anschluss an die Einführung werden die verschiedenen Informationsbereiche, Informationsgruppen, Elemente und Attribute von LIDO vorgestellt und anhand von Beispielen näher beleuchtet und diskutiert. Bitte bringen Sie gern Objektdatensätze aus Ihrem Arbeitsfeld mit (das ist aber keine Voraussetzung). Wenn Sie Wünsche an die Schulung oder spezielle Fragen rund um die Anwendung von LIDO haben, tragen Sie diese gern in das Anmeldeformular ein.   Wer möglichst viel von der Schulung mitnehmen möchte, kann – muss  aber nicht! – im  Vorfeld die unten genannten Materialien ansehen und kann sich am 22. November zusätzlich zur Schulung den Nachmittag für freiwilliges Eigenstudium oder freiwillige Vertiefung in Kleingruppen freihalten. Wir stellen dafür Arbeitsaufgaben zur Verfügung.   Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme!   Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich bitte gern unter: lido-feedback@sub.uni-goettingen.de   Referentinnen Die Veranstaltung wird durchgeführt von Barbara Fichtl von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und Lisa Quade von der Fachstelle Museum der Deutschen Digitalen Bibliothek. Beide sind in der LIDO-AG der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbunds aktiv.   Anmeldung   LIDO-Schulung 22./23. November, je 10-13 Uhr https://events.gwdg.de/e/lido-schulung-2022   LIDO-Einführung 22. November 10-11 Uhr https://events.gwdg.de/e/lido-einfuehrung-2022)
Wer sich zur Schulung angemeldet hat, braucht sich NICHT zusätzlich zur Einführung anzumelden. Die Einführung ist Teil der Schulung, kann jedoch separat gebucht werden, falls Sie sich nicht zur gesamten Schulung anmelden möchten.   Konferenzlink Den Konferenzlink schicken wir Ihnen rechtzeitig vor der Veranstaltung zu.   Materialien zur Vorbereitung Die Lektüre folgender Materialien ist keine Voraussetzung für die Teilnahme. Wir empfehlen jedoch für die Vorbereitung, im Vorfeld einen Blick darauf zu werfen.
LIDO-Handbuch Malerei und Skulptur

Eine Beschäftigung mit dem Handbuch bietet sich für alle an, die bislang mit LIDO noch keine oder wenig Berührung hatten:
Handbuch: https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1026
Anwendungsbeispiele und Mapping-Tabelle: https://doi.org/10.11588/data/CHEPS6
LIDO-Website (CIDOC)

https://lido-schema.org
https://cidoc.mini.icom.museum/working-groups/lido/lido-overview/
LIDO HTML Dokumentation

https://lido-schema.org/schema/latest/lido.html
Arthistoricum Themenportal „LIDO für kulturelle Objekte“

https://www.arthistoricum.net/themen/portale/lido   ~~~~~~~~~   If you want to learn more about the LIDO (Lightweight Information Describing Objects) metadata schema, now is your chance!   The NFDI4Culture Consortium’s Standards, Data Quality, and Curation Task Area (Task Area 2) cordially invites you to attend a free LIDO training session (online) on November 22 and 23, 2022, from 10 am to 1 pm each day. The event will begin with a one-hour introduction that will provide insight into the history, design principles, structure of a LIDO document, and LIDO application profiles. This introduction can also be booked separately if you do not wish to attend the entire training. Following the introduction, the different information areas, information groups, elements and attributes of LIDO will be presented and deepened by means of examples. You are welcome to bring object datasets from your work area (but this is not a prerequisite). If you have any requests for the training or specific questions about the use of LIDO, please feel free to add them to the registration form. If you want to get as much out of the training as possible, you can – but you don’t have to! – You can – but you don’t have to! – review the materials listed below in advance and set aside the afternoon of November 22, in addition to the training, for voluntary self-study or small-group immersion. We will provide work assignments for this purpose. We look forward to a lively participation! If you have any questions, please contact us at: lido-feedback@sub.uni-goettingen.de.   Speakers The event will be held by Barbara Fichtl from the Lower Saxony State and University Library in Göttingen and Lisa Quade from the Museum Department of the German Digital Library. Both are active in the LIDO-AG of the Documentation Section of the German Museums Association.   Registration   LIDO training on November 22 and 23, from 10 a.m. to 1 p.m. each day. https://events.gwdg.de/e/lido-schulung-2022   LIDO introduction Nov. 22, 10-11 a.m. https://events.gwdg.de/e/lido-einfuehrung-2022)
Those who have registered for the training do NOT need to additionally register for the introduction. The introduction is part of the training, but can be booked separately if you do not wish to register for the entire training.   Conference link We will send you the conference link well in advance of the event.   Preparation materials Reading the following materials is not a prerequisite for participation. However, we recommend viewing them in advance to prepare.   LIDO Painting and Sculpture Handbook Study of the manual is recommended for those who have had little or no previous contact with LIDO:
Manual: https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1026
Application examples and mapping table: https://doi.org/10.11588/data/CHEPS6   LIDO website (CIDOC) https://lido-schema.org
https://cidoc.mini.icom.museum/working-groups/lido/lido-overview/   LIDO HTML documentation https://lido-schema.org/schema/latest/lido.html   Arthistoricum LIDO  https://www.arthistoricum.net/themen/portale/lido

Stellenausschreibung: WissMa (50%, 1 Jahr), IEG Mainz, DH Lab

Di, 10/25/2022 - 10:58

Am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz ist zum 01. Januar 2023 eine Teilzeitstelle (50%) als

wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in (m, w, d)

zu besetzen. Die Stelle ist auf 12 Monate für die Förderdauer des Projekts befristet. Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Die/der wiss. Mitarbeiter:in arbeitet im Bereich Digitale Historische Forschung | DH Lab des IEG Mainz und ist der wissenschaftlichen Leitung des Bereichs zugeordnet. Die Besetzung erfolgt im Rahmen des Vorhabens »Europäische Friedensverträge der Vormoderne in Daten«, welches als Kooperationsprojekt durch das NFDI-Konsortium Text+ gefördert wird.

Die bestehende Datenbank »Europäische Friedensverträge der Vormoderne online« verzeichnet zahlreiche Friedensverträge aus dem Europa der frühen Neuzeit und ist ein in Forschung und Lehre etabliertes Instrument in der Frühneuzeitforschung, der Historischen Friedensforschung und der Forschung zum Völkerrecht. Das Ziel dieses Kooperationsprojektes ist die Anreicherung und Bereitstellung der digitalisierten und edierten Verträge als Forschungsdaten in standardisierter und nachnutzbarer Form als XML/TEI-Korpus für die historische und sprachwissenschaftliche Forschung.

Ihre Aufgaben:

Sie erstellen eine zeitgemäße Datenpublikation auf Grundlage einer frühen digitalen Edition. Hierzu gehören:

  • die Extraktion, Modellierung, Anreicherung und Transformation der Daten nach TEI/XML;
  • die Qualitätssicherung, Redaktion und Publikation der Daten nach wissenschaftlichen Standards;
  • die Dokumentation der Datenverarbeitung und Arbeitsprozesse.
Ihr Profil:
  • ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der digitalen Geistes- oder Kulturwissenschaften oder eines geistes- bzw. kulturwissenschaftlichen Studienganges mit einer Zusatzqualifikation im Bereich der Digitalen Geisteswissenschaften
  • ausgewiesene Erfahrung mit TEI P5
  • Kenntnisse im Bereich der Verarbeitung von XML-Daten
  • Teamfähigkeit und Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Serviceorientierung sowie ein kommunikativer und freundlicher Umgang
  • selbständige und strukturierte Arbeitsweise
Wünschenswert sind:
  • Kenntnisse im Bereich der Datenbanksprache SQL
  • Kenntnisse in den Bereichen Digitale Editionen, digitale Kulturdaten, Forschungsdatenmanagement
Wir bieten Ihnen:
  • vielfältige Einblicke in die Forschungspraxis der Digital Humanities
  • Integration in das Team des Bereichs Digitale Historische Forschung | DH Lab am IEG
  • flexible Arbeitszeitgestaltung in einem familienfreundlichen Arbeitsumfeld
Bewerbung

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (CV, Zeugniskopien, Arbeitszeugnisse; keine Publikationen) richten Sie bitte unter Angabe der Kenn.-Nr. WM-DHL-2022 bis zum 13.11.2022 an die Personalabteilung des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte (bewerbung@ieg-mainz.de); bitte fassen Sie alle Bewerbungsunterlagen in einer Datei (PDF) zusammen.

Das Institut fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern und setzt sich für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein. Frauen werden besonders zur Bewerbung aufgefordert.
Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Fragen richten Sie bitte an den Leiter des Bereichs Digitale Historische Forschung | DH Lab, Herrn Thorsten Wübbena (wuebbena@ieg-mainz.de, 06131 39 39392).

Das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut in der Leibniz-Gemeinschaft. Es betreibt und fördert Forschungen zu den religiösen, politischen, sozialen und kulturellen Grundlagen Europas in der Neuzeit und befasst sich mit aktuellen Entwicklungen in den Digital Humanities.

zur Ausschreibung (PDF)

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