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Digital Humanities im deutschsprachigen Raum
Aktualisiert: vor 17 Minuten 27 Sekunden

Jetzt bewerben: Das CRETA-Coaching für Doktorand*innen!

vor 3 Stunden 6 Minuten

Du arbeitest an einem geisteswissenschaftlichen Dissertationsprojekt und möchtest Methoden aus den Digital Humanities, der Korpus- oder Computerlinguistik verwenden? Du wünschst dir zusätzlichen Austausch mit Expertinnen zum reflektierten und zielgerichteten Einsatz dieser Methoden oder der Interpretation ihrer Ergebnisse? Dann bist du beim CRETA-Coaching genau richtig!

Unser Angebot

  • Beim Kick-Off-Workshop (Donnerstag, 05.09.2024, nachmittags, digital) lernen wir uns kennen, beschäftigen uns mit der Operationalisierung geisteswissenschaftlicher Konzepte und diskutieren eure Forschungsprojekte.

  • Bei der zweitägigen CRETA-Werkstatt (25.09.2024, ca. 14 Uhr bis 26.09.2024 mittags, in Darmstadt) kannst du als Coachee vom Feedback aller Coaches und dem gesamten interdisziplinär aufgestellten CRETA-Verein profitieren. Im Fokus steht der informelle Austausch über konkrete Forschungsvorhaben und Daten in Form von Vorträgen und Diskussionen in Arbeitsgruppen. Neben den Coachees sind auch mehrere Projekte aus dem CRETA-Verein mit ihren Daten und Forschungsfragen vertreten.

  • In einer individuellen Coachingsitzung mit zwei für dich ausgewählten Personen aus unserem Coaching-Team erörtern wir verschiedene Optionen zur Operationalisierung deiner Forschungsfragen. Das Ziel ist, gemeinsam einen konkreten Plan für dein Forschungsvorhaben (weiter) zu entwickeln, mit dem du direkt loslegen kannst.

 

Bewerbung

Du kannst dich bis zum 31. Juli 2024 mit folgenden Unterlagen für das CRETA-Coaching per E-Mail an axel.pichler@ts.uni-stuttgart.de bewerben:

  • Lebenslauf
  • Eine maximal zweiseitige Skizze des Forschungsvorhabens

 

Team

Unser breit aufgestelltes Coaching-Team besteht in diesem Jahr aus:

  • Evelyn Gius, Digital Philology/Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, TU Darmstadt
  • Nora Ketschik, Digital Humanities/Mediävistik, Universität Stuttgart
  • Benjamin Krautter, Literaturwissenschaft/Digital Humanities, Universität Heidelberg
  • Claes Neuefeind, Digital Humanities/Computerlinguistik, Universität zu Köln
  • Janis Pagel, Computerlinguistik/Digital Humanities, Universität zu Köln
  • Axel Pichler, Digitale Literaturwissenschaft/Philosophie, Universität Stuttgart
  • Nils Reiter, Sprachliche Informationsverarbeitung/Digital Humanities, Universität zu Köln
  • Sarah Schulz, Computerlinguistik/professioneller Coach
  • Mareike Schumacher, Digital Humanities, Universität Stuttgart

 

Alle Informationen zum Coaching findest du auf unserer Webseite: https://www.cretaverein.de/coaching/. Bei Fragen kannst du dich gerne per E-Mail bei Axel Pichler melden: axel.pichler@ts.uni-stuttgart.de.

Tagung: Reputation ohne Paywall?

Fr, 05/24/2024 - 17:22

Am 8. und 9. Oktober 2024 findet an der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt (Standort Stadtmitte) die Tagung „Reputation ohne Paywall? Wissenschaftliches Publizieren im digitalen Wandel“ der AG Digitales Publizieren im Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum statt.

Weitere Informationen, das Programm und eine Anmeldemöglichkeit (bis einschließlich 13. September 2024) finden Sie unter folgendem Link: https://events.gwdg.de/event/761/

Wir freuen uns, Sie in Darmstadt begrüßen zu dürfen!

HERMES-Forschungsstudienprogramm: Deutsche Nationalbibliothek schreibt Studien zur Förderung von Datenkompetenzen aus

Do, 05/23/2024 - 18:53

Das Verbundprojekt HERMES – Humanities Education in Research, Data, and Methods – befasst sich mit dem Aufbau eines Datenkompetenzzentrums für die Geistes- und Kulturwissenschaften. Ziel ist die Aus- und Weiterbildung von Digitalkompetenzen in der Forschung und in Bibliotheken, Archiven und Museen.

Die Deutsche Nationalbibliothek fördert im Rahmen des HERMES-Forschungsstudienprogramms jährlich bis zu vier Studien zu ihren Sammlungen, um Datenkompetenzen zu stärken und Anforderungen der Forschung an ihre Datenbestände besser nachvollziehen zu können. Für die Studien werden vier Bestände zur Verfügung gestellt:

  • Gesamtbestand der bibliografischen Daten
  • Musikdaten der Deutschen Nationalbibliothek
  • Datenbestand und Korpus der Hochschulschriften
  • Twitterarchiv

Die Studien werden als Forschungsverträge vergeben und sind für einen Zeitraum von drei Monaten ab dem 1. August 2024 ausgelegt. Die Förderung pro Studie umfasst 3.750 € (inkl. USt.) und beinhaltet kein Beschäftigungsverhältnis. Bewerbungsschluss ist der 19. Juni 2024, 11:00 Uhr.

Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie unter: https://www.dnb.de/hermes-fsp

Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an: hermes@dnb.de

DHd2025: Vor dem Call for Papers

Di, 05/14/2024 - 15:18

Traditionellerweise erscheint Mitte Mai der Call for Papers für die nächste DHd-Konferenz. Das werden wir dieses Jahr nicht ganz schaffen, da wir (= Programmkomitee DHd2025 und DHd-Vorstand) die Begutachtungskriterien gerade einer Generalüberholung unterziehen. Wir möchten die geplanten Änderungen in diesem Blog-Post vorstellen und allen Teilen der Community Gelegenheit geben, sich dazu zu äußern. Den hier beschriebenen Stand könnte man als Beta-Version bezeichnen — es ist also noch möglich, Dinge zu ändern.

Im Kern sind es drei Änderungen gegenüber dem DHd2024-Verfahren (zusätzlich zur Abschaffung der Rebuttal-Phase, die die Mitgliederversammlung in Passau beschlossen hat):

  1. Einreichungen für Vorträge werden in inhaltlich definierte Unterkategorien eingeteilt.
  2. Alle Kriterien aller Kategorien und Unterkategorien werden expliziter, präziser und spezifischer formuliert.
  3. Den Punktwerten bei der Begutachtung werden aussagekräftigere textliche Beschreibungen beigefügt.

Im folgenden werden diese Änderungen etwas genauer beschrieben, und unten befindet sich eine Liste von Fragen und Antworten.

Unterkategorien für Vorträge

Wie in den Jahren zuvor können bei der DHd Einreichungen für das Doctoral Consortium, Panels, Poster, Vorträge und Workshops eingereicht werden. Für Vorträge gelten zudem die u.g. Unterkategorien. Wer einen Vortrag einreichen möchte, muss ihn einer dieser Unterkategorien zuordnen. Leitgedanke sollte dabei sein, wo der Fokus der Einreichung liegt. Je nach Unterkategorie werden in den Formulierungen spezifischere Punkte genannt, die aber den gleichen abstrakten Kriterien zugeordnet sind.

  • Tool/Ressource: Im Fokus steht die Vorstellung eines neuen Tools oder einer neuen Ressource. Beispiele dafür sind Webservices, herunterladbare Programme, Apps, Korpora, (digitale) Editionen oder Datensammlungen. Neu “verpackte” Tools/Ressourcen (Wrapper) stellen nur in Ausnahmefällen einen publikationswürdigen Beitrag dar. Zu begutachtende Tools oder Ressourcen müssen den Gutachtenden mindestens in einer Beta-Version zur Verfügung gestellt werden.
  • Theorie/Metareflexion/Positionspapier: Im Fokus steht eine theoretische Überlegung zu den Digital Humanities, eine Reflexion über die Praxis, eine Forderung an die Community, die Herausforderung etablierter Ansichten oder eine Zukunftsvision.
  • Methode: Im Fokus steht die Entwicklung einer neuen Methode oder die Weiterentwicklung einer existierenden zur Lösung eines konkret definierten Problems.
  • Computergestützte Analyse/Interpretation: Im Fokus stehen Erkenntnisse, die mit digitalen/computationellen Methoden gewonnen wurden. Dies sind typischerweise Beiträge, die eine konkrete geisteswissenschaftliche Frage bearbeiten.
  • Offenes Feld: Beiträge, die einen sonstigen Fokus haben. Dieser muss im Beitrag explizit genannt werden.

Hier wären wir für Rückmeldungen dazu dankbar, ob es weitere Unterkategorien braucht — gerne auch mit Verweis auf Beiträge aus der Vergangenheit, die einen Fokus verfolgen, der hier nicht abgedeckt ist.

Kriterien

Es ist nicht ganz leicht, die ausformulierten Kriterien für 9 Ober- und Unterkategorien in einer übersichtlichen Art und Weise darzustellen. Wir haben sie daher in dieser Google-Tabelle aufgeführt.

Hinweise zum Lesen:

  • Ein großer Bildschirm hilft.
  • Man darf in der Tabelle kommentieren (aber es lassen sich nur ganze Zellen kommentieren, und keine einzelnen Wörter — eine Einschränkung der Plattform).
  • In der ersten/linkesten Spalte befinden sich zur Information die Kriterien, wie sie im Conftool für die DHd2024 aufgeführt waren (ohne den erklärenden Text aus der Handreichung).
  • Für Panels, Poster und Workshops werden nicht alle Kriterien verwendet, die auch für die Vorträge gelten. Stattdessen kommen andere, kategorienspezifische Kriterien zum Einsatz, die in der Tabelle etwas weiter unten stehen.
Punktwertungen

Im bisherigen Review-Formular gibt es für die inhaltlichen Kriterien Punktwertungen (0-5), die als “trifft gar nicht zu” bis “trifft völlig zu” beschrieben sind. Die inhaltlichen Punktwertungen werden stärker und expliziter formuliert. In der Tabelle sind sie in der Spalte “Skala” notiert.

Selbstverständlich sind (wie bisher auch schon) alle Gutachter:innen aufgefordert, in ihren Gutachten die Bepunktung zu begründen.

 

∗ ∗ ∗

  Fragen und Antworten In welcher Weise kann ich Rückmeldung geben?

Es gibt vier Kanäle, über die wir Feedback zu diesen Änderungen sammeln:

  • Kommentare unter diesem Post,
  • Kommentare in der Google Tabelle,
  • Postings auf Mastodon, die sich an @DHdKonferenz@fedihum.org richten, und
  • ein Zoom-Call, der am Freitag, 24.05., 14-15 Uhr stattfindet (Link folgt).
Warum überhaupt etwas ändern?

Die Review-Kriterien bestehen seit der ersten DHd und wurden kaum verändert. Dabei sind sie in mehrfacher Hinsicht unzulänglich, was sich etwa auch in der Handreichung ausdrückt: Wichtige Kriterien (z.B. nachhaltige Verfügbarkeit, Reproduzierbarkeit oder methodische Korrektheit) tauchen überhaupt nicht auf, womit es der Fantasie und Erfahrung der Gutachtenden überlassen bleibt, ob sie berücksichtigt werden.
Die Kriterien zu konkretisieren macht ihre Anwendung (hoffentlich) leichter und weniger subjektiv.

Vorträge: Was passiert mit Einreichungen, die falsch zugeordnet wurden?

Für die richtige Zuordnung sind die Einreichenden verantwortlich, und sie haben auch das letzte Wort. Da die Kriterien (innerhalb der Vortrags-Unterkategorien) aber insgesamt kompatibel sind, sollte eine falsche Einsortierung keine schwerwiegenden Konsequenzen haben.

Vorträge: Werden die Kriterien auch genutzt, um Gutachtende zuzuweisen?

Nein, die Zuweisung von Gutachtenden erfolgt wie bisher über die Themen, die diese und die Autor:innen angeben.

Vorträge: Was passiert mit Einreichungen, die mehrere Fokusse ansprechen?

Angesichts der Kürze der Abstracts (1500-2000 Wörter) ist es ohnehin sehr schwer, mehrere Fokusse zu vereinen, ohne oberflächlich zu werden. Autor:innen sollten sich auf den Beitrag konzentrieren, nach der der Beitrag beurteilt werden soll.

Vorträge: Warum denn diese Unterkategorien?

Die Beiträge nach inhaltlichen Beitragskategorien zu sortieren hat drei Vorteile: i) Es erlaubt spezifische und damit konkrete Review-Kriterien zu definieren, die (hoffentlich) leichter anwendbar sind. Das macht das Reviewing zuverlässiger, fairer und weniger subjektiv. ii) Es zwingt die Autor:innen dazu, sich festzulegen, wie der Beitrag gelesen werden soll, und führt damit zu mehr Klarheit in den Beiträgen. iii) Es steckt das Feld möglicher Beiträge etwas klarer ab, und macht es schwerer, eine Projektvorstellung “reinzuschmuggeln”. Es gibt womöglich auch Hinweise darauf, was man einreichen könnte.

Und was ist mit dem open-peer-review-Verfahren?

Die Frage der Anonymität von Gutachtenden und/oder Autor:innen ist von diesen Änderungen nicht betroffen. Es bleibt also bei dem Verfahren, das die Mitgliederversammlung im Jahr 2023 beschlossen hat.

Ist der Plural von Fokus wirklich Fokusse?

Ja, sagt der Duden

 

Einladung zum Online-Vortrag am 16.05.2024 von Giovanni Mischí (Bozen) und Dr. Thomas Burch (Trier) im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums

Mo, 05/13/2024 - 15:15

Im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums im Sommersemester 2024 unter dem Motto „Perspektiven der Digital Humanities“ halten Giovanni Mischí (Bozen) und Dr. Thomas Burch (Trier) am 16.05.2024 einen Vortrag zu „Digitale Schätze der Vielfalt: Die Rolle von Online-Wörterbüchern für Minderheitensprachen am Beispiel des neuen Online-Wörterbuchs Ladinisch-Deutsch / Deutsch-Ladinisch“.

Im Sommersemester 2024 setzen wir unsere Vortragsreihe im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums wieder fort. Studierende, Mitarbeitende und Fellows des TCDH geben ebenso wie externe Kolleg:innen und Kooperationspartner spannende Einblicke in ihre Arbeit aus ganz unterschiedlichen Feldern der Digital Humanities: der Computational Literary Studies, der digitalen Lexikographie und der digitalen Pragmatik, der digitalen Theaterforschung und der digitalen Edition.

Das Forschungskolloquium findet von 16 bis 18 Uhr (c.t.) via Zoom statt: https://uni-trier.zoom-x.de/j/67058779378?pwd=UFZ4WjBwNWVEaWFLRzh0aWszWkRudz09

Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren!

RIDE 17 – FAIRe Editionen (pt. 2)

Mo, 05/13/2024 - 12:53

Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass der zweite Teil des zweiten gemeinsamen RIDE Bandes von Text+ und dem Institut für Dokumentologie und Editorik e.V. (IDE) veröffentlicht wurde. In Band 17 von RIDE werden digitale Editionen rezensiert, u. a. in Hinblick auf die Anwendung der FAIR Data Principles (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable). Innerhalb der Text+-Task Area Editionen und dort insbesondere in der sog. Measure „Standardisierung“ beschäftigen sich die Projektbeteiligten sehr intensiv mit Fragen der Anwendbarkeit der FAIR-Prinzipien im Bereich digitale Editionen: Was bedeutet FAIRness in diesem Kontext? Sind die FAIR-Prinzipien überhaupt sinnhaft auf digitale Editionsprojekte anwendbar? Und wie FAIR wären dann unsere Editionen? Rezensionen können für die Klärung dieser Fragen einen wichtigen Beitrag leisten.

Drei Rezensionen zu digitalen Editionen vervollständigen nun Band 17, der im rolling release-Verfahren erschien:

Bereits im Mai 2023 erschienen die beiden ersten Beiträge des Bandes:

Enjoy the (FAIR) RIDE!

Das Herausgeberinnenteam

Tessa Gengnagel, Frederike Neuber und Daniela Schulz

European Cultural Memory in its Digitalization – Inventing Cultural Memory in the 21st Century? – CfP

Fr, 05/10/2024 - 18:23

International conference

Date: 6.-7.11.2024

Location: University of Graz, Austria

Abstracts: 31.4.2024 extended to 19.5.2024

Organizer(s): Field of Excellence – Dimensions of Europe

The concept of cultural heritage has been in circulation for decades (e.g. UNESCO convention 1972) if not centuries (e.g. discussion on repatriation of artworks at the Congress of Vienna, 1815), in scientific, cultural and policy contexts. The extensive digitization of collections in archives, museums, and libraries, as well as the digital dissemination and mediation of cultural artefacts has also been framed as supporting the process of Europeanization. For instance, the mission of Europeana documents this interest in creating a European cultural identity (Capurro 2023). The very idea of a European heritage is embedded with the vision and policies of the European Union, fostering a shared European identity and memory on the grounds of a common culture and history as well as the rejection of the violent experiences of the 20th century (Radonic 2023).

The conference “European Cultural Memory in its Digitalization” focuses on the intersection of cultural heritage, digital transformation and Europeanisation processes, also responding to the recent dynamic trends in Artificial Intelligence. It aims to question and problematize dimensions of cultural heritage from the European past in the context of contemporary social, cultural and technological transformations. It thus takes into account both the transformative (technological) and representational (discursive) potentials of digitalization of cultural heritage.

This conference will discuss the European and national cultural and research policy strategies in the context of cultural heritage and its digital transformation in general and through the lens of specific projects engaging in this process. Furthermore, recent collaborations between digital humanities and cultural heritage organizations and researchers will be discussed. By contextualizing heritage in the European digital society agenda, general digital transformation processes, datafication and artificial intelligence developments, we will drive forward current debates in Digital Humanities and Memory Studies.

The aim of the conference is to bring together researchers and scholars from various disciplines and reflect on the state of research in the field, opening up fresh discussions and dialogue.

We invite you to submit contributions, in particular on the following themes:

  • National/transnational/European policies, identities and the digital cultural heritage field
  • Promises and expectations of digitalization, datafication and artificial intelligence in the context of the cultural heritage of Europe and the Europeanization processes;
  • Research and reflections about relevant actors, institutions, networks and actants in these processes (GLAMs, universities, NGOs, independent initiatives, commons, etc.);
  • Different types of digital cultural heritage (including archaeological, architectural, intangible cultural heritage, moveable cultural relics and museums, ancient books and archives, internet and new media digital artistic and creative content) and their material, infrastructural and discursive dimensions.
  • Transformation of cultural memory in the age of digitalization.

We also encourage contributions that explore other related topics, including social, historical, cultural, technological, political, educational, ecological, communicational, organizational, critical, academic and other dimensions at the intersection of European memory studies and digital cultural heritage research.

Concept and organization: Georg Vogeler (ZIM), Gerald Lamprecht (CJS), Dušan Ristić (ZIM), Chiara Zuanni (ZIM)

The organizers are seeking funding, and travel and accommodation expenses will be covered according to available resources. Independent scholars as well as early career researchers will be given priority for financial support.

Please send an abstract (max. 300 words) and a short CV to: office.cjs@uni-graz.at by April 31, 2024 May 19th, 2024.

Feedback on acceptance of the submission will be provided by June 30, 2024.

Conference Webpage

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 27.05.2024: Herausforderung Instagram: multimodal-ephemere Daten (unter)suchen

Di, 05/07/2024 - 15:20

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 27. Mai 2024, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Konstanze Marx (Universität Greifswald)
über
Herausforderung Instagram: multimodal-ephemere Daten (unter)suchen

***

Als eine der beliebtesten Social-Media-Plattformen rückt Instagram immer mehr in den Fokus von Sprachwissenschaftler:innen. Bislang gibt es jedoch noch keine Standards für Korpora, die multimodale und ephemere Daten enthalten, wie sie für Instagram typisch sind. Gleichzeitig besteht auch bei Studierenden ein großes Interesse an einer wissenschaftlichen Untersuchung der Plattform, weshalb sich die Integration in die akademische Lehre aufdrängt. Datengrundlagen für Untersuchungen im Rahmen von Seminar- und Abschlussarbeiten entstehen häufig nach individueller Absprache. In meinem Vortrag möchte ich an konkreten Daten die Herausforderungen aufzeigen, die mit der Vielgestaltigkeit auf Instagram zusammenhängen und mit der INSTAB-Formel einen Vorschlag unterbreiten, wie Schritt für Schritt eine Datensammlung angelegt werden kann, ohne dass Studierende über Programmierkenntnisse oder besondere technische Voraussetzungen verfügen.

***

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

CfP: Tausend Plattformen: Plattformforschung nach dem Digital Services Act. Jahrestagung des Forschungsschwerpunkts digitale_kultur

Mo, 05/06/2024 - 11:59

07.-08. November 2024 in Berlin

„Panopticon“, „Plateau“‚ „Plattform“… bedeutungsgeladene Begriffsfiguren sind in der kritischen Medienforschung so allgegenwärtig, wie die ständige Wiederkehr der immer gleichen Phänomene auf die sie bezogen werden. Das bloße Perpetuieren eben solcher Begriffsfiguren läuft jedoch nicht nur Gefahr Gemeinplätze zu produzieren, sondern verkennt auch die Dynamiken der zugrundeliegenden Phänomenbereiche. Dies zumindest dann, wenn diese nicht stetig angesichts ihrer sozialen und politischen Einbettungen samt entsprechender Transformationen neu befragt und mit empirischen Wissen überprüft werden.

So hat der metaphorische Begriff der Plattform, wie er von Tim O’Reilly zu Beginn der 2000er Jahre geprägt wurde, der Öffentlichkeitswirksamkeit von Social Media Unternehmen in die Hände gespielt. Dies nicht zuletzt deswegen, weil er suggeriert, es handele sich um neutrale, flache, an sich eigenschaftslose, egalitäre wie offene Kommunikationsumgebungen. Darüber hinaus kaschiert er ökonomisch oder politisch motivierte Einflussnahmen auf das Kommunikationsgeschehen. Zahlreiche wissenschaftliche sowie zivilgesellschaftliche Perspektivierungen und Forschungsprojekte hatten entsprechend seitdem auf den ideologischen Charakter ebendieser Metaphorik hingewiesen und Plattformen entsprechend in vielfältiger Art und Weise problematisiert.

Mit dem Digital Services Act sind im Februar dieses Jahres nun nicht nur die destruktiven Potenziale ihrer gesellschaftspolitischen Relevanz erstmals umfänglich juridisch anerkannt worden, sondern Plattformen sind nun auch erstmals dazu verpflichtet sich der wissenschaftlichen Forschung zu öffnen.

Wir möchten dies zum Anlass nehmen, uns den Plattformen noch einmal aus den sich nun eröffnenden neuen Perspektiven zuzuwenden. Dazu nehmen wir aktuelle Transformationsdynamiken mit Blick auf Begriffe, methodische Perspektiven der Plattformforschung sowie auch konkrete Phänomenbereiche im Feld der Regulierung, sozialen Praxis und Politisierung von Plattformen in den Fokus der fünften Jahrestagung des FSP digitale_kultur.

Programm

Panel 01. Systematisierend: Platform Research beyond the Hype Circle: Zur Aktualität von Begriffen & Debatten

Begriffe ermöglichen Zugänge zu Phänomenen, sind performativ aber ebenso an der Konstitution von Phänomenen beteiligt. Dabei schwingen in spezifischen ökonomischen, sozialen und politischen Kontext immer auch spezifische Begriffsimplikationen mit. Das Panel zielt darauf ab, aktuelle Begriffe wie z.B. ‚Sicherheit‘, ‚Vertrauen‘ und ‚Transparenz‘. im Plattformkontext vertiefend zu diskutieren und populäre Begriffe der Plattformforschung einer kritischen Relektüre unterziehen.

Panel 02. Problematisierend: Social Engineering – Zur Rekonfiguration sozialer Praxen durch Plattformisierung

Dark Design Patterns, Doomscrolls, Rage farming, User Engagement, Retention Messages, Infinity Reels, Intermittent Reinforcement – der psychopolitische Werkzeugkasten von Social-Media-Plattformen ist vielfältig, wenn es darum geht, Nutzer*innen zu bestimmten Handlungen zu bewegen. Der Fokus dieses Panels soll auf Apps und IoT-Environments liegen, die vergleichbare soziotechnische Steuerungs- und Kontrolltechniken auf soziale Praxen außerhalb der Social Media übertragen. Beispiele können plattformisierete Workplace Sourveillance-, Mobilitätsmanagement-, New-Learning-, eHealth-Systeme oder Augmented-Gaming-Apps sein.

Panel 03. Systematisierend: Verantwortung von Plattformen unter dem DSA: systemische Risiken als effektive Regulierungskategorie?

Das Panel behandelt die Verantwortung großer Plattformen für systemische Risiken unter dem Digital Services Act. Dabei soll beleuchtet werden, ob die neue Kategorie der systemischen Risiken, zu denen bspw. die Beeinflussung der gesellschaftlichen Debatte gehört, dazu beitragen kann, Plattformen für gesellschaftlich relevante Gefährdungen zur Verantwortung zu ziehen und für unabhängige Forschungsprojekte zu öffnen. Ziel ist eine kritische Analyse des Regulierungsansatzes des DSA und der beteiligten und adressierten Akteure.

Panel 04. Problematisierend: Differentielle Gefüge in Bewegung – Zur Politisierung von Plattformen

Neben der juridischen Regulierung von Plattformen sind auch zivilgesellschaftliche Initiativen, Projekte und Praktiken von Relevanz. Im Kontext zivilgesellschaftlicher Politisierungen von Plattformen geht es nicht zuletzt um Problematisierung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entlang intersektionaler Differenzkategorien entlang algorithmisierter Aufmerksamkeitsmärkte. Davon ausgehend fokussiert das Panel auf konkrete Formate, Ästhetiken und Praktiken zivilgesellschaftlicher Gegenstrategien im Kontext Sozialer Medien.

Panel 05. Systematisierend: Method(ologi)en der Plattformforschung

Das Frontend der Plattform ist ein hochgradig technifizierter und interaktiver Sozialraum. Im Forschungsprozess erscheint uns ebendieser nicht als stiriles Forschungsobjekt, sondern jede Beobachterin wird notwendigerweise durch eigene Datenspuren, algorithmische Aufmerksamkeitsmärkte und interaktive Dynamiken aktiv in das Geschehen involviert. Damit gehen besondere method(olog)ische Herausforderungen und Fragen einher. Handelt es sich bei Plattformen um Forschungsfelder‚ Gegenstände‘ der Forschung oder gar ‚Instrumente‘?

Call for Participation:

Unter dem Titel ‚Tausend Plattformen‘ – Plattformforschung nach dem Digital Services Act wollen wir Beiträge u.a. aus Soziologie, Medienwissenschaft und Gender (Media) Studies, Philosophie, Geschichtswissenschaften, Bildungswissenschaft, Artistic Research, Digital Humanities, Informatik, Data Science, Rechtswissenschaften und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu aktuellen Theorien, Methoden und Phänomenen der Plattformforschung, sowie ihren laufenden Veränderungen und zukünftigen Potentialen versammeln.

  • Wir bitten um eine den Panels zugeordnete Ideenskizze im Umfang von ca. 300-500 Wörtern + eine Kurzbio
  • Deadline für Einreichungen ist der 13.05.2024.
  • Eine Rückmeldung erfolgt zeitnah bis zum 31.05.2024.
  • Einreichung der finalen Kurzabstracts für das Tagungsprogramm erbitten wir anschließend bis zum 17.06.2024.

Wir sehen pro Vortrag ca. 20 Min. Vortragszeit und ca. 10 Min. Diskussionszeit vor.

Wir freuen uns auf Beitragsvorschläge via d-k@fernuni-hagen.de

Insofern keine Mittel für die Teilnahme zur Verfügung stehen, kann der FSP die Reisekosten übernehmen.

Digital History studieren an der HU Berlin – Einladung zum Sommerschnuppern 2024

Fr, 05/03/2024 - 13:17

Am 13. Mai 2024, 18:00 bis 20:00 Uhr, lädt die Professur für Digital History der Humboldt-Universität zu Berlin Studierende, die sich für ein Masterstudium im Bereich der digitalen Geistes- und Geschichtswissenschaften interessieren, herzlich zu einer hybriden Informationsveranstaltung ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der Masterschwerpunkt “Digital History” vorgestellt und ausreichend Gelegenheit zur Beantwortung aller hierzu anfallenden Fragen geboten. Ausführliche Informationen zum “Sommerschnuppern 2024” finden Sie auf dem Blog der Professur. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bis zum 10. Mai 2024 über unser Anmeldeformular zu registrieren. Wir freuen uns darauf, Sie entweder persönlich vor Ort oder online via Zoom begrüßen zu dürfen!

16.05.24: Hybrid-Vortrag von Francesco Beretta zu “Modelling Social and Legal Facts in the Context of the Semantic Data for Humanities and Social Sciences Ontology Ecosystem”

Do, 05/02/2024 - 15:55

Im Rahmen der Seminarreihe ‚Legal History Meets Digital Humanities‘ am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie findet der Vortrag ‘Modelling Social and Legal Facts in the Context of the Semantic Data for Humanities and Social Sciences Ontology Ecosystem’ im hybriden Format am 16.05.2024 von 15:00 bis 17:00 statt.

In dieser Sitzung diskutieren wir das Thema der möglichen Anwendungen von Wissensgraphen und Linked Open Data (LOD) in der Forschung der Geistes- und Sozialwissenschaften. Unser Referent Dr. habil. Francesco Beretta (CNRS/ University of Lyon) wird über das Potenzial dieser semantischen Technologien für die gemeinsame Nutzung großer Mengen wissenschaftlicher Daten und die Förderung interdisziplinärer Innovation sprechen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier. Die Vortragssprache ist Englisch.

Stellenangebot: PostDoc an der TU Darmstadt

Di, 04/30/2024 - 13:56

Im Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften ist am Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle für eine/einen dem Labor für empirische Rezeptionsforschung (LitLab – Prof. Dr. Thomas Weitin) zugeordnete/n

Wiss. Mitarbeiterin / Wiss. Mitarbeiter (m/w/d) – 100%

in einem für die Dauer von zwei Jahren befristeten Arbeitsverhältnis zu besetzen.

Qualifikation:

  • Sie haben eine Promotion im Bereich empirischer Literatur- oder Kulturwissenschaft oder in Cognitive Science
  • Sie verfügen Laborerfahrung, idealerweise mit einem Setup aus Eye-Tracking und Peripherphysiologie
  • Sie sind statistisch geschult und haben Erfahrung mit Datenauswertung
  • Sie arbeiten gerne in einem Forschungsteam
  • Sie sprechen fließend Deutsch oder Englisch

Ihre Aufgaben:

  • Experimentelle Forschung mit dem Schwerpunkt Leseforschung und Cognitive Humanities
  • Entwicklung und Durchführung eines eigenen Forschungsvorhabens
  • Labormanagement
  • Unterstützung bei administrativen Aufgaben im Rahmen der empirischen Projekte des Fachgebietes

Wir bieten:

  • Abwechslungsreiche Arbeit
  • Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen Forschungsprofils
  • Ein interdisziplinäres Umfeld und Gelegenheit zum Austausch
  • Die Teilnahme an nationalen und internationalen Tagungen

Das Erbringen der Dienstleistung kann zugleich der wissenschaftlichen Weiterqualifizierung der Bewerberin/des Bewerbers dienen.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerberinnen oder Bewerber mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV – TU Darmstadt).

Für inhaltliche Rückfragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Thomas Weitin: thomas.weitin@tu-darmstadt.de

Schicken Sie bitte Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen in Form einer pdf-Datei (maximal 5 MB) bis zum 15.05.2024 an: sprachli@linglit.tu-darmstadt.de

02.05.2024: Online-Vorträge von Radim Hladík (Prag) & Byungjun Kim (Daejeon) im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums

Mo, 04/29/2024 - 12:43

Am 02.05.2024 finden im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums zwei Vorträge statt: 
Radim Hladík (Prag): Coding Squared: Exploring reproducibility in qualitative data analysis (QDA) through research software development. 
Byungjun Kim (Daejeon): OpenAlex Database for Computational Literary Studies and Digital Intellectual History.

Im Sommersemester 2024 setzen wir unsere Vortragsreihe im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums wieder fort. Studierende, Mitarbeitende und Fellows des TCDH geben ebenso wie externe Kolleg:innen und Kooperationspartner spannende Einblicke in ihre Arbeit aus ganz unterschiedlichen Feldern der Digital Humanities: der Computational Literary Studies, der digitalen Lexikographie und der digitalen Pragmatik, der digitalen Theaterforschung und der digitalen Edition.

Das Forschungskolloquium findet von 16 bis 18 Uhr (c.t.) via Zoom statt: https://uni-trier.zoom-x.de/j/67058779378?pwd=UFZ4WjBwNWVEaWFLRzh0aWszWkRudz09

Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren!

CFP Wissenschaft auf die Ohren – Workshop zu Formaten und Etablierung von Wissenschaftspodcasts

Mo, 04/22/2024 - 16:37

18.-19. Juli 2024 

Fachhochschule Potsdam

Organisation und Konzeption: Dr. Jacqueline Klusik-Eckert, Prof. Dr. Ulrike Wuttke

Podcasts haben sich in den letzten Jahren als dynamisches Medium für die Wissenschaftskommunikation erwiesen. Sie bieten Wissenschaftler*innen, Projekten und Forschungsinstitutionen eine direkte, flexible und persönliche Methode, um komplexe Themen sowohl einem breiten Publikum als auch der eigenen Fachcommunity zugänglich zu machen. Komplexe Informationen werden in etablierten Formaten auf leicht verständliche Weise vermittelt. Die informelle und oft leichtgängigere Sprache der sogenannten Laberpodcasts schafft zudem eine Verbindung zwischen den Zuhörenden und den Sprechenden, die in traditionelleren Medien oft schwer zu erreichen ist. In einer Welt, in der die Zugänglichkeit von Wissenschaft und Forschung immer wichtiger wird, haben Podcasts ein hohes Potenzial für die Demokratisierung von Wissen. Als Open Science-Praktik der Wissenschaftskommunikation tragen sie dazu bei, den Zugang zu Wissen und Wissenschaft zu fördern und die Diskussion über wissenschaftliche Themen auch über akademische Kreise hinauszutragen.

Unser Workshop zielt darauf ab, eine Plattform für den Austausch zwischen aktiven Podcaster*innen und Vertreter*innen wissenschaftlichen Institutionen (Forschungseinrichtungen, Bibliotheken etc.) zu bieten, um Erfahrungen zu teilen, neue Ideen zu entwickeln und Forschung im Bereich Wissenschaftspodcasts zu initiieren. Im Mittelpunkt des Workshops soll interdisziplinäres Community Building rundum Wissenschaftspodcasts im Zeichen des fokussierten Austauschs zu den Schwerpunkten Formate und Etablierung als Medium der Wissenschaftskommunikation stehen. Dabei sind Inputs und Austausch mit journalistischen Podcasts ausdrücklich erwünscht und willkommen. 

Im Fokus Format liegt der Schwerpunkt auf der Analyse der aktuellen Praxis bis zur Entwicklung von neuen Formaten jenseits der klassischen Talkpodcasts z. B.: 
Welche Formate gibt es für Wissenschaftspodcasts? Was wird bisher gemacht und welche Formen des auditiven Storytelling bieten sich noch an? Welche experimentellen Ansätze könnten für die Wissenschaftskommunikation fruchtbar gemacht werden? Welche Erfahrungen gibt es mit Hörer*innenbindung und Interaktion?

Im Fokus Etablierung als Medium der Wissenschaftskommunikation stehen Infrastrukturen und weiterführende Fragen zur Etablierung von Wissenschaftspodcasts als legitimes wissenschaftliches Publikationsformat zentral, z. B.:
Was braucht ein Podcast, um als wissenschaftlich wahrgenommen zu werden? Welche Herausforderungen gibt es bezüglich der Qualitätssicherung? Welche Konzepte werden bislang in der Praxis erprobt? Welche offenen und nachhaltigen Publikations(infra)strukturen und -rahmenbedingungen wären förderlich?

Der Workshop zielt auf eine ausgewogene Mischung aus Vorträgen, Impulsen und Kreativsessions. Es ist beabsichtigt, die Ergebnisse als (kollaboratives) White Paper Open Access zu veröffentlichen. Andere Formatvorschläge sind willkommen. 

Wir laden Sie ein, einen Vortrag, Impuls und/oder eine Podcastvorstellung zu folgenden Bereichen einzureichen: 

  • Formatentwicklung von Wissenschaftspodcasts
  • Best Practices und neue Ansätze in der Produktion und Inhaltsgestaltung
  • Podcasts als Form der Wissenschaftskommunikation
  • Qualitätssicherung und wissenschaftlicher Anspruch
  • Wissenschaftsjournalismus und Podcasting
  • Langzeitarchivierung und Hosting von Podcasts im wissenschaftlichen Sektor
  • Implementierung von FAIR-Prinzipien in der Podcastproduktion

Die Beiträge können für jeweils einen der Schwerpunkte eingereicht werden. Dabei haben Sie die Wahl, in welchem Format Sie sich beteiligen wollen:

  • Vortrag (max. 20 min mit anschließender Diskussion)
  • Impuls (max. 10 min)
  • Podcast- und Projektvorstellung (max. 5 min)

Schicken Sie bitte bis Freitag, den 17.05.2024, ein Abstract (max. 300 Wörter, Fokus, Beitragsart) und einen kurzen CV an wisspod-workshop@listserv.dfn.de 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bis zum jetzigen Zeitpunkt können Fahrt- und Übernachtungskosten nicht übernommen werden. Wir bemühen uns jedoch um eine Förderung. Sollte es Ihnen aus finanziellen Gründen nicht möglich sein an dem Workshop aktiv teilzunehmen, können sie sich gerne bei uns diesbezüglich melde

Der Workshop findet im Kontext des Publikationsprojekts From Global to Local? Digitale Methoden in den Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum: ein Triptychon statt. Ein Ziel ist der Austausch auch zu Formatideen für dieses Projekt. 

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge

Jacqueline Klusik-Eckert und Ulrike Wuttke

Das war die DHd2024!

Mo, 04/22/2024 - 15:21

In schnellen Schritten geht es auf die DHd2025 in Bielefeld zu. Daher möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich für die Konferenzbegleitungsbeiträge unserer Reisestipendiat:innen der  DHd2024 bedanken. Stipendien gab es für Doktorand:innen und (very) early career DHers. Sie wurden vom DHd-Verband sowie von NFDI4Culture und NFDI4Memory vergeben.

Gruppenfoto der DHd2024-Stipendiat:innen vor der Universität Passau

Die Stipendiat:innen konnten im Gegenzug die Konferenz entweder auf Social Media begleiten oder haben im Anschluss an die Tagung jeweils einen Blogpost verfasst, der die breite Palette an Themen und Ansätzen auf der DHd dokumentiert. Nachfolgend findet sich eine Übersicht über die verschiedenen Blogposts mit den dazugehörigen Links:

  1. Anastasia Bauch, Rückblick auf die DHd 2024 aus Studi-Sicht, https://dhd-blog.org/?p=20822
  2. Tomash Shtohryn, Mastodon-Begleitung z.B. https://hcommons.social/@tshtohryn/112015546564858923 oder https://hcommons.social/@tshtohryn/111996961655183980
  3. Erik Renz, DHd2024: RaDiHum20 spricht mit den DHd2024-Stipendiat*innen Melanie Seltmann, Jennifer Ritter und Erik Renz, https://radihum20.de/dhd2024-stipendiatinnen/
  4. Henrik Schönemann, Automatisierung von Re-Toots auf Mastodon, https://fedihum.org/@lavaeolus
  5. Anja Becker, Report on DHd2024 in Passau, https://zenodo.org/records/10852968
  6. Kerstin Kaiser, Reisebericht Dhd2024, https://dhd-blog.org/?p=20813
  7. Jennifer Ritter, DHd2024: RaDiHum20 spricht mit den DHd2024-Stipendiat*innen Melanie Seltmann, Jennifer Ritter und Erik Renz, https://radihum20.de/dhd2024-stipendiatinnen/
  8. Theresa Beckert, DHd2024: Quo Vadebas I. Ein studentischer Erfahrungsbericht von Theresa Beckert, https://radihum20.de/dhd2024-quo-vadebas-1/, https://radihum20.de/dhd2024-quo-vadebas-2/, https://radihum20.de/dhd2024-quo-vadebas-3/
  9. Melanie Seltmann, DHd2024: RaDiHum20 spricht mit den DHd2024-Stipendiat*innen Melanie Seltmann, Jennifer Ritter und Erik Renz, https://radihum20.de/dhd2024-stipendiatinnen/
  10. Marina Lehmann, 11 Elfchen zur Fishbowl-Diskussion auf der DHd2024 in Passau: Ein kurzes kreatives Resümee einer ereignisreichen und anregenden Diskussionsrunde, https://dhd-blog.org/?p=20834
  11. Stefanie Salzburger, Digital Humanities – « Quo Vadis » oder « Quis Es » ?, https://dhd-blog.org/?p=20848
  12. Stefanie Schneider, Konversationen im digitalen Raum: Eine Analyse der DHd 2024 auf Mastodon, https://dhd-blog.org/?p=20791
  13. Julia Hintersteiner, Unter dem Big Tent der Digital Humanities: Ein Einblick in die DHd 2024, https://dhd-blog.org/?p=20667

Diese Blogposts in ihrer Themenvielfalt zeigen die Bandbreite der Methoden und Ansätze in den Digital Humanities im deutschsprachigen Raum. Die vielseitigen Beiträge der Stipendiat:innen sind ein wertvoller Beitrag zur Dokumentation Diskurse und Erlebnisse der DHd2024, wofür wir uns ganz herzlich bedanken!

CfA: CLARIAH-AT Summerschool „Vom Archiv zum Algorithmus. Digital Humanities in der Praxis“ (Salzburg, 9.-13. September 2024)

Fr, 04/19/2024 - 08:04

vom 9. bis 13. September 2024 findet in Salzburg die CLARIAH-AT Summerschool Vom Archiv zum Algorithmus. Digital Humanities in der Praxis statt, die es sich zum Ziel setzt, Studierenden erste Einblicke in das Arbeiten mit DH-Tools zu geben. Die Teilnehmenden sollen den Weg von der Digitalisierung archivalischer Quellen über die Bearbeitung in verschiedenen Tools (unter anderem in Transkribus) bis hin zu den vielfältigen Möglichkeiten der weiteren Verarbeitung der gewonnenen Daten kennenlernen. Die Summerschool ist explizit interdisziplinär (insbesondere Geschichtswissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte) ausgerichtet und erfordert keinerlei Vorkenntnisse.

Weitere Informationen finden Sie außerdem auf der IZMF-Website: https://izmf-salzburg.at/2024/04/16/summerschool-digital-humanities-2024/ oder am DH-Blog: https://dhsalzburg.hypotheses.org/1429.

Bewerbungen sind bis 9. Juni möglich!

ZDL-Jahrestagung am 16. Mai 2024

Mi, 04/17/2024 - 15:58

Seit 2019 widmet sich das Zentrum für digitale Lexikographie der deutschen Sprache (ZDL) der Dokumentation des deutschen Wortschatzes in Gegenwart und Geschichte. Die Jahrestagung des ZDL gibt Einblicke sowohl in die fachliche Vielfalt der lexikographischen Arbeit als auch in die  zugrundeliegenden digitalen Methoden. In einem komprimierten Format werden drei ganz  unterschiedliche Schlaglichter auf das ZDL geworfen:

  1. Der Nachmittag widmet sich dem allgegenwärtigen Thema der Generativen KI, insbesondere dem Einfluss, den Large Language Models auf die Lexikographie haben. Dazu wurden erfahrene  internationale Referentinnen und Referenten aus drei zentralen Institutionen Deutschlands und Europas eingeladen.
  2. Im Übergang zur Abendveranstaltung geben insgesamt 8 Posterstände einen Überblick über die bislang  erreichten Ergebnisse des ZDL in der 1. Projektphase.
  3. In der Abendveranstaltung geht es in einem Bühnengespräch und anschließender Lesung um die Praxis des literarischen Übersetzens und die Rolle der Wörterbücher für diese Arbeit.

Auf der Tagungswebsite finden Sie Details zum Programm und zum Ablauf der Veranstaltung. Eine Anmeldung nur für die Nachmittags- bzw. Abendveranstaltung oder aber für beide Veranstaltungen ist möglich.

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Workshop zur ZDL-Jahrestagung 2024
Generative AI in lexicography / Generative KI in der Lexikographie
Donnerstag, 16. Mai 2024, 14:30 Uhr (Einlass ab 14:00 Uhr)
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt
Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin
Anmeldung unter: https://events.gwdg.de/event/758/timetable/

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Abendveranstaltung zur ZDL-Jahrestagung 2024
WÖRTER FINDEN. Ein Rundgespräch zum literarischen Übersetzen
Donnerstag, 16. Mai 2024, 19:00 Uhr (Einlass ab 18:20 Uhr)
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt
Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin
Anmeldung unter: https://events.gwdg.de/event/758/timetable/

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Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Franziska Nojack, Öffentlichkeitsarbeit des Zentrums für digitale Lexikographie der deutschen Sprache, nojack@bbaw.de.

18.04.24: Online-Vortrag von Anne Klee (Trier) zu „Linked Open Data und historische Wörterbücher. (Wie) lassen sich Dialektwörterbücher automatisch vernetzen?“

Mi, 04/17/2024 - 15:56

Im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums im Sommersemester 2024 unter dem Motto „Perspektiven der Digital Humanities“ hält Anne Klee aus Trier am 18.04.2024 einen Vortrag zu „Linked Open Data und historische Wörterbücher. (Wie) lassen sich Dialektwörterbücher automatisch vernetzen?“.

Im Sommersemester 2024 setzen wir unsere Vortragsreihe im Rahmen des TCDH-Forschungskolloquiums wieder fort. Studierende, Mitarbeitende und Fellows des TCDH geben ebenso wie externe Kolleg:innen und Kooperationspartner spannende Einblicke in ihre Arbeit aus ganz unterschiedlichen Feldern der Digital Humanities: der Computational Literary Studies, der digitalen Lexikographie und der digitalen Pragmatik, der digitalen Theaterforschung und der digitalen Edition.

Das Forschungskolloquium findet von 16 bis 18 Uhr (c.t.) via Zoom statt: https://uni-trier.zoom-x.de/j/67058779378?pwd=UFZ4WjBwNWVEaWFLRzh0aWszWkRudz09

Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und mitzudiskutieren!

Einladung zum DHd Community Forum am 3.5.2024 – „Nachlese der DHd2024”

Di, 04/16/2024 - 13:04

Liebe Mitglieder des DHd-Verbandes und Interessierte,

für unsere interdisziplinäre Community ist ein offener Austausch von großer Bedeutung. Während die jährliche Mitgliederversammlung bereits eine wichtige Rolle für unsere communityinterne Verständigung übernimmt, unterstützen wir als Vorstand weitere partizipative Angebote. Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an den Diskussionen zu beteiligen sowie Themenvorschläge (info@dig-hum.de) einzureichen.

Das nächste virtuelle Community Forum findet am Freitag, dem 3. Mai 2024 von 14–15 Uhr statt. Das von uns vorgeschlagene Thema lautet “Nachlese der DHd2024”. Außerdem bietet das Treffen auch die Gelegenheit, über mögliche weitere Themen zu sprechen.

Für das Community Forum werden wir das Videokonferenztool Zoom nutzen. Wir möchten Sie bitten, sich mit vollständigem Namen anzumelden.

Zoom-Meeting: https://fh-potsdam.zoom-x.de/j/64807825701?pwd=aXJhSE1nRWNzRWYxOGtyTUVrR2hXdz09
Meeting-ID: 648 0782 5701
Kenncode: 41149737

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Mit freundlichen Grüßen

Ulrike Wuttke (als Koordinatorin des Community Forums)

HERMES-Forschungsstudienförderung 2024: Datenkompetenzen gesucht!

Di, 04/16/2024 - 12:34

Das BMBF-geförderte Verbundprojekt HERMES lädt Forschende der Geistes- und Kulturwissenschaften ein, sich für eine Forschungsstudienförderung 2024 zu bewerben. Wir suchen engagierte Forschende, die mit innovativen Ansätzen die Datenkompetenzen in den Fächern voranbringen möchten. Ob als Einzelperson oder als Teil einer Gruppe, Ihre Ideen und Projekte sind gefragt!

  • Sie haben in ihrer Forschung Daten aus digitalen Beständen von bewahrenden Einrichtungen analysiert? In einem Forschungsbericht vermitteln Sie Datenkompetenzen über die methodologische Vorgehensweise, die Datendokumentation und eine digitale Quellenkritik.
  • Sie haben in ihrer Forschung innovative Ideen für neue Zugangs- und Nutzungsformen für Daten aus GLAM-Einrichtungen entwickelt? In einem schriftlichen und/oder visuellen Konzept präsentieren Sie Zugangsformen, Nutzungsszenarien, Zielgruppen und/oder eine visuelle Exploration.
  • Sie haben Forschungsdaten aus historischen Quellen qualitätsgesichert erhoben? Sie veröffentlichen ihre Forschungsdaten transparent dokumentiert gemäß der FAIR Prinzipien, erhöhen deren Sichtbarkeit und ermöglichen die Nachnutzung.
  • Sind Sie daran interessiert, den Einsatz datenorientierter Methoden im Sinne des Open-Science-Konzepts zu vermitteln? Über Begleittexte, Leitfäden, Webinare, etc., bereiten Sie diese Umsetzungen didaktisch auf.

Wir bieten eine Förderung von 3.500€ (inkl. USt.) pro Studie an, die über Forschungsverträge vergeben (kein direktes Beschäftigungsverhältnis, Nebentätigkeit/Selbständigkeit möglich), um verschiedene Studienarten bis 20. November 2024 durchzuführen, die dazu beitragen, die Datenkompetenzen nachhaltig zu stärken und die zukünftige Forschungslandschaft mitzugestalten. Neben der finanziellen Unterstützung bietet die Förderung Zugang zu renommierten Institutionen wie dem Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz und den anderen HERMES-Partnereinrichtungen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines Verbundes, der einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Fachkulturen leistet.

Einsendeschluss für Bewerbungen: 12.05.2024 für einen Förderstart zum 20.05.2024.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie unter: https://jgu.to/awbz.

Bei Fragen oder für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Dr. Judit Garzón Rodríguez.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und die Weiterleitung des Angebots an alle Interessent:innen!

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