dhd-blog

dhd-blog Feed abonnieren
Digital Humanities im deutschsprachigen Raum
Aktualisiert: vor 2 Stunden 54 Minuten

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 4.12.2020, Alexander Geyken & Julia Naji: „Dynamische Formate im DWDS“

Mi, 11/25/2020 - 16:42

Am Freitag, dem 4. Dezember 2020, von 17 Uhr bis ca. 19 Uhr, findet erneut das virtuelle DH-Kolloquium der BBAW statt, bei dem PD Dr. Alexander Geyken und Julia Naji (beide Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften) die neuen dynamischen Formate des Digitalen Wörterbuchs der Deutschen Sprache (DWDS) vorstellen werden.

Der Vortrag, dessen Ankündigung untenstehend zu finden ist, wird vorab aufgezeichnet und rechtzeitig vor Beginn des Kolloquiums bereitgestellt. Der Link zum Vortrag wird parallel auf Twitter (@DHBBAW) sowie im Channel „berlin_dhberlin“ auf der Plattform discord (⇒ Einladungslink: https://discord.gg/sw4D5NN) gepostet.

Zur Kolloquiumszeit startet auf der Plattform discord die Diskussion, zu der wir hiermit alle Interessierten sehr herzlich einladen möchten. Zuhörerinnen und Zuhörer können ihre Fragen außerdem per Mail an dh-kolloquium@bbaw.de senden. Diese werden von den Organisator/innen des Kolloquiums ausgewählt und dann (ggf. verkürzt) über discord an die Referent/innen weitergegeben.

Dynamische Formate im DWDS
PD Dr. Alexander Geyken & Julia Naji (ZDL/DWDS, Berlin)
4.12.2020, 17–19 Uhr (virtuell)

Eine Wahl steht bevor, ein Naturereignis überrascht die Menschheit, ein Preis wird verliehen, ein Geburts-, Fest- oder Todestag jährt sich, Geschichte ereignet sich vor unseren Augen gleichermaßen wie in unserer Sprache und hier vor allem in unserem Wortschatz. Wir erleben, wie sich Bedeutungen verändern, sprachliche Moden ereignen, Begriffe eine Renaissance erleben. Um dies zu dokumentieren und für unsere Nutzer greifbar zu machen, haben wir im März 2020 ein neues Format entwickelt und in die DWDS-Website integriert: die DWDS-Themenglossare. Sie bieten einen sprachlichen Überblick über die wichtigsten Begriffe, die uns im Zusammenhang mit spezifischen Themen in den Medien und im Alltag begegnen. Die Stichwörter sind in der alphabetisch sortierten Liste definiert; wer mehr erfahren möchte, gelangt von dort aus mit einem Klick zu den ausführlichen Wörterbuchinformationen des DWDS.

Unser erstes und größtes Glossar widmet sich den interessanten sprachlichen Bewegungen, die die COVID-19-Pandemie 2020 angestoßen hat, ein zweites der US-Wahl, die während der letzten Wochen die Medien beherrschte, und ein drittes – eher nostalgisch als diskursträchtig – dem deutschen Wortschatz der Advents- und Weihnachtszeit. Weitere Themenglossare sind bereits in Planung.

Pandemie und Lockdown haben auch ein zweites neues dynamisches Element im DWDS inspiriert: unsere DWDS-Wort-Spiele, die seit Spätsommer 2020 im Monatsrhythmus auf unserer Webseite erscheinen. Nutzer/innen können sich hier spielerisch vom Alltag in der Isolation ablenken und zugleich über interessante Etymologien, über Wortkarrieren etc. informieren. Mithilfe eines Auswertungstools können wir als Redaktion zum einen den Erfolg jedes einzelnen Spiels messen, zum anderen interessante, möglicherweise wissenschaftlich auswertbare Daten zu Begriffs- und Wortschatzkenntnissen erheben.

Alexander Geyken, Leiter der Arbeitsstelle des DWDS und des Berliner Teils des Zentrums für Digitale Lexikographie (ZDL), und Julia Naji, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Dissemination am ZDL, berichten von Idee und Prozess und beantworten Fragen zu den neuen dynamischen Formaten im DWDS.

Stellenangebot: Programmsachbearbeiter/in (m/w/d) bei der Kulturstiftung des Bundes

So, 11/22/2020 - 18:34

Die Kulturstiftung des Bundes mit Sitz in Halle an der Saale sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Sachbearbeiter/in für ihr Programm „dive in“  (m/w/d, Vollzeit, Entgeltgruppe 6 TVöD Bund)

Die detaillierte Stellenbeschreibung finden Sie hier:
https://www.museumsbund.de/stellenangebote/sachbearbeiterin-mwd-5/

Die Bewerbungsfrist endet am 13.12.2020.

Für Rückfragen steht Ihnen Andreas Heimann jederzeit gerne zur Verfügung.

Andreas Heimann
Personalreferent
Kulturstiftung des Bundes
Franckeplatz 2
06110 Halle an der Saale
Tel: +49 (0)345 / 29 97 –  113
Fax: +49(0)345 / 29 97 –  222
andreas.heimann@kulturstiftung-bund.de
www.kulturstiftung-des-bundes.de
Informationen zum Datenschutz:
www.kulturstiftung-des-bundes.de/datenschutz

Warum die Universität der Plattformen das Ende der Universität bedeutet

Mi, 11/18/2020 - 17:22

Der nachfolgende Text ist die deutsche Übersetzung einer Bekanntmachung von Domenico Fiormonte, ursprünglich veröffentlicht am 10. November 2020: <https://infolet.it/2020/11/10/perche-luniversita-delle-piattaforme-e-la-fine-delluniversita/>. Es handelt sich um einen Appell italienischer Hochschullehrer. Die Übersetzung erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Domenico Fiormonte. Eine englische Übersetzung wurde bereits von Desmond Schmidt beschafft und am 15. November 2020 von Geoffrey Rockwell publiziert: <https://theoreti.ca/?p=7684>.

Warum die Universität der Plattformen das Ende der Universität bedeutet

von Domenico Fiormonte

Eine Gruppe von Dozenten verschiedener italienischer Universitäten hat einen offenen Brief verfasst, der sich mit den Folgen des Einsatzes proprietärer digitaler Plattformen im Fernunterricht auseinandersetzt. Die Gruppe hofft, schnellstmöglich eine Diskussion über die Zukunft der Bildung anzustoßen, und setzt sich außerdem dafür ein, dass die in diesen Wochen diskutierten Investitionen auch in der Schaffung einer öffentlichen digitalen Infrastruktur für Schulen und Universitäten Verwendung finden.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

wie Sie sicherlich wissen, haben italienische Schulen und Universitäten seit Beginn der COVID-Pandemie aus zunächst verständlichen Gründen für die Organisation des Fernunterrichts (einschließlich der Prüfungen) auf proprietäre Plattformen und Tools zurückgegriffen, welche zumeist der Gruppe an Unternehmen angehören, die als „GAFAM“ bezeichnet werden (Google, Apple, Facebook, Amazon und Microsoft). Es gibt nur wenige Ausnahmen, wie z.B. das Politecnico di Torino, das nicht-proprietäre, eigene Lösungen entwickelt hat. Allerdings ist von dem Europäischen Gerichtshof am 16. Juli 2020 ein bedeutsames Urteil gefällt worden, aus dem im Wesentlichen hervorgeht, dass US-amerikanische Unternehmen für die Privatsphäre der Nutzer gemäß der europäischen Datenschutzverordnung, bekannt als DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung), keine Garantie übernehmen. Daher müssen derzeit alle Datentransfers aus der EU in die USA als nicht konform mit der europäischen Richtlinie und damit als rechtswidrig angesehen werden.

Es gibt auf EU-Ebene eine anhaltende Debatte zu diesem Thema und der Europäische Datenschutzbeauftragte hat „die Institutionen, Ämter, Agenturen und Einrichtungen der EU“ ausdrücklich dazu aufgefordert, „die Übermittlung personenbezogener Daten in die Vereinigten Staaten für neue Verarbeitungsvorgänge oder im Falle neuer Verträge mit Dienstleistern zu vermeiden“. Die irische Aufsichtsbehörde hat die Übertragung der Daten von Facebook-Nutzern in die Vereinigten Staaten sogar explizit untersagt. Darüber hinaus unterstreichen einige Studien, dass die Mehrzahl der bei der „Bildungsnotlage“ genutzten Plattformen kommerzieller Anbieter (vor allem des Google Workspace) ernsthafte rechtliche Probleme aufwirft und sich eine „systematische Verletzung der Transparenzprinzipien“ feststellen lässt.

In dieser schwierigen Situation versuchen verschiedene Organisationen, darunter (wie weiter unten ausgeführt) einige Hochschullehrer, die italienischen Schulen und Universitäten für die Einhaltung des Urteils zu sensibilisieren; nicht nur im Interesse der Lehrenden und Studierenden, die das Recht haben, zu studieren, zu lehren und zu diskutieren, ohne überwacht, erfasst und katalogisiert zu werden, sondern auch im Interesse der Institutionen selbst. Die Risiken, die mit der Auslagerung des Unterrichts an multinationale Konzerne verbunden sind, die mit unseren Daten tun können, was sie wollen, sind in der Tat nicht nur wirtschaftlicher und kultureller, sondern auch rechtlicher Natur: Jeder könnte gegenwärtig bei der Datenschutzbehörde eine Beschwerde einreichen, die sich gegen die eigene Institution, d.h. den eigenen Arbeitgeber, richtet.

Die Thematik geht jedoch über das Recht auf Privatsphäre für uns und unsere Studierenden hinaus. In der sich erneut zuspitzenden COVID-Pandemie wissen wir, dass enorme wirtschaftliche Interessen auf dem Spiel stehen und dass digitale Plattformen, die in den letzten Monaten ihren Umsatz vervielfacht haben (siehe die im Oktober von Mediobanca veröffentlichte Studie), die Kraft und Macht haben, die Zukunft der Bildung weltweit zu gestalten. Ein Beispiel hierfür ist das nationale „Smart Class“-Projekt, das in Schulen eingesetzt und mit EU-Mitteln vom Bildungsministerium finanziert wird. Es handelt sich um ein vorgefertigtes Paket für einen „integrierten Unterricht“, bei dem der Inhalt (aller Fächer) von Pearson, die Software von Google und die Hardware in Form eines Acer-Chrome Books gestellt wird. (Übrigens ist Pearson der zweitgrößte Verlag der Welt, mit einem Umsatz von über 4,5 Milliarden Euro im Jahr 2018.) Und den teilnehmenden Schulen ist es nicht gestattet, andere Produkte zu kaufen…

Obwohl es uns wie Science-Fiction erscheinen mag, ist zu guter Letzt neben der Verstetigung proprietärer Teledidaktik als „Angebot“ bereits von künstlichen Intelligenzen die Rede, die Lehrende in ihrer Arbeit „unterstützen“ werden.

Aus all diesen Gründen hat eine Gruppe von Dozenten verschiedener italienischer Universitäten beschlossen, zu reagieren.

Ihre und unsere Initiative zielt derzeit nicht darauf ab, eine unmittelbare Beschwerde an die Datenschutzbehörde zu richten, sondern diese zu vermeiden, indem Lehrenden und Schülern die Möglichkeit gegeben wird, Diskussionsräume zu schaffen und Entscheidungen zu korrigieren, die ihre Lehrfreiheit und ihr Recht auf Studium beeinträchtigen. Nur dann, wenn die institutionelle Reaktion unzureichend oder nicht vorhanden sein sollte, werden wir als letztes Mittel eine Beschwerde bei der Datenschutzbehörde einreichen. In diesem Fall wird der erste Schritt darin bestehen, das durch das EU-Gerichtsurteil eröffnete „Schlupfloch“ auszunutzen, um die italienische Datenschutzbehörde zum Eingreifen zu drängen (tatsächlich hat der frühere Vorsitzende der Behörde, Antonello Soro, dies bereits getan, aber kein Gehör gefunden). Der Zweck dieser Aktionen besteht sicherlich nicht darin, die Plattformen, die den Fernunterricht anbieten, und diejenigen, die sie nutzen, zu „blockieren“, sondern die Regierung dazu zu bewegen, endlich in die Schaffung einer öffentlichen Infrastruktur auf der Grundlage freier Software für wissenschaftliche Kommunikation und Lehre zu investieren. Es gibt verschiedene Modelle, an denen man sich orientieren kann, z.B. in Frankreich, aber auch in Spanien und anderen Ländern, und die UNESCO selbst hat 2019 eine Empfehlung für die Nutzung offener Ressourcen und Lehrmaterialien im Bildungsbereich verabschiedet.

Wie bereits erwähnt, ist dem Gang zur nationalen Datenschutzbehörde ein erster Schritt vorgeschaltet. Jeder sollte sich schriftlich an den/die Datenverantwortliche/n der eigenen Institution wenden und um einige Informationen bitten (hier das Faksimile eines Formulars für italienische Lehrende, das wir vorbereitet haben). Wenn Sie innerhalb von dreißig Tagen keine Antwort erhalten oder wenn die Antwort als unbefriedigend angesehen wird, können Sie mit Ihrer Beschwerde an die nationale Datenschutzbehörde fortfahren. An diesem Punkt wird sich das Vorgehen ändern, denn die Beschwerde der Aufsichtsbehörde kann nicht nur von Einzelpersonen, sondern auch von Gruppen oder Verbänden eingereicht werden. Es ist wichtig zu betonen, dass selbst in diesem vermeidbaren Szenario die Frage an den/die Datenverantwortliche/n in keiner Weise als „Protest“ gegen die eigene Universität ausgelegt werden kann, da sie vielmehr einen Versuch darstellt, die Universität zu einer besseren Arbeits- und Studienumgebung für alle zu machen, und zwar einer solchen, die den europäischen Standards entspricht.

Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement im Bereich materieller und immaterieller Kulturgüter. Das Konsortium NFDI4Culture im Überblick.

Do, 11/12/2020 - 13:57
Am Mittwoch, 09. Dezember 2020 um 12:30 Uhr erfahren wir mehr zu Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement im Bereich materieller und immaterieller Kulturgüter. Das Konsortium NFDI4Culture im Überblick. Torsten Schrade, Leiter der Digitalen Akademie an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, Professor für Digital Humanities an der Hochschule Mainz wird referieren.   Nehmen Sie gerne hier teil:   https://bbb.uni-hildesheim.de/b/ann-fj6-a2z  

Referent: Prof. Torsten Schrade, Fachgebiet Digital Humanities, Mittlere und Neuere Geschichte, Research Software Engineering, Digital Humanities an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz: http://www.digitale-akademie.de/

Thema: Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement im Bereich materieller und immaterieller Kulturgüter. Das Konsortium NFDI4Culture im Überblick

Info:  Die Nachhaltigkeit von Forschungsdaten, das Teilen von Forschungsdaten oder Publikationen von Datenbeständen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Journals verlangen oft die Verfügbarmachung von Publikationen der zugrundeliegenden Daten eines Artikels. Universitäten, darunter auch die Universität Hildesheim, verabschieden Research Data Policies, und Forscherinnen und Forscher diskutieren sowohl die Chancen als auch die Risiken von „Open Data“, die Herausforderungen des Datenschutzes und der Forschungsethik.

Tag der Forschung 2020, ‚Forschungsethik‘. Forschungsethik und Digital Humanities?

Do, 11/12/2020 - 13:48

Mit der gewachsenen gesellschaftlichen Bedeutung von Forschung werden Fragen zur Forschungsethik und zur guten wissenschaftlichen Praxis relevanter.

In diesem Sinne wird an der Stiftung Universität Hildesheim am 25.11.2020 eine zweistündige Veranstaltung ab 14.15 Uhr stattfinden. Sie bildet den Auftakt für die Veranstaltungsreihe "Tag der Forschung", die in den folgenden Semestern weitergeführt wird.

Der erste "Tag der Forschung" hat Forschungsethik und gute wissenschaftliche Praxis zum Thema und wird unter den Bedingungen von Corona online veranstaltet. Nach einem Vortrag werden in einer Podiumsdiskussion Fragen zur Forschungsethik als Bestandteil guter wissenschaftlicher Praxis diskutiert. Im Sommersemester 2021 wird sich ein weiterer Tag der Forschung mit dem Thema "Forschungsethik und gute wissenschaftliche Praxis" in ausführlicher Form beschäftigen.

Dabei werden u.a. forschungsethische Belange in den Digital Humanities berücksichtigt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebseite: https://www.uni-hildesheim.de/forschung/veranstaltungen/tag-der-forschung/

Call for Participation: vDHd2021 „Experimente“

Mo, 11/09/2020 - 09:29

Die 8. Jahrestagung des Verbands “Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.” in Potsdam wird auf das Jahr 2022 verschoben. Um 2021 dennoch Raum zum Austausch, Zeit für Reflexion, Vertiefung und Diskussion von Forschungsthemen zu bieten, wollen wir mit einem Alternativformat experimentieren, der vDHd2021! Das übergeordnete Thema dieser virtuellen DHd lautet “Experimente”.

Die vDHd2021 wird von der Community für die Community und mit Unterstützung der DHd e.V. organisiert. Das Ziel ist, die Vielfalt der deutschsprachigen Digital Humanities durch die Nutzung experimenteller Formate ohne Furcht vor Fehlschlägen zu präsentieren und der Community zugleich die Möglichkeit geben, sich auch im nächsten Jahr zu begegnen, sich auszutauschen und zu experimentieren! An den Formaten soll man auf jeden Fall online partizipieren können, gegebenenfalls können sie aber mit Events, bei denen sich eine kleinere Gruppe auch “vor Ort” befindet, verknüpft werden.

Thema: Experimente!

Experimente sind in den Digital Humanities allein schon sprachlich allgegenwärtig. Forschungszentren bezeichnen sich selbst als Labore, es werden experimentelle Methoden entwickelt, man nähert sich Datensätzen experimentell etc. Inwieweit steckt hinter der Verwendung dieses Vokabulars, das zunächst in den Naturwissenschaften etabliert wurde, mehr als bloße Metaphorik? Erlauben Experimente Reproduzierbarkeit und Objektivität des Erkenntnisgewinns auch für die Geisteswissenschaften? Was genau sind Experimente in den Digital Humanities? Welche ethischen, technischen und prinzipiellen Grenzen haben Experimente in den Digital Humanities? Das sind nur einige Fragen zum Thema Experimente, die wir im nächsten Jahr gemeinsam diskutieren möchten. Zugleich laden wir mit der virtuellen DHd ein, experimentell an virtuelle Konferenzen heranzutreten und insbesondere neue Formate und Tools auszuprobieren, die anderen Partizipations- und Präsentationslogiken folgen.

Die Eventformate

Hinsichtlich der Formate gibt es keine strikten Vorgaben. Es können digitale Vorträge, Paneldiskussionen, Projektvorstellungen und Posterslams organisiert, Filme gezeigt, Webinare angeboten, soziale Events wie digitale Kaffeepausen und Stammtische eingerichtet und Podcasts, Grafiken oder Texte präsentiert werden. Digitale Preisausschreiben, Interviewsessions, Schnitzeljagden, Speed-Dating, Blogparaden, etc.: anything goes – solange das Event virtuell besuchbar, offen, integrativ und mit möglichst offener Lizenz versehen und nachhaltig abgelegt ist. 
Anstatt eines einzelnen Events, in dem alle Formate gebündelt werden, möchten wir die Veranstaltungen wie folgt über das Jahr verteilen:

  • Erste Eventtage in der KW 12: 22.–26.03.2021
  • Zwischenevents (möglich zwischen KW 12 und 37): hier vor allem Projektvorstellungen
  • Zweite Eventtage in der KW 37: 13.-17.09.2021

Die beiden Eventwochen sollen analog zu einer Konferenzwoche in einem begrenzten Zeitrahmen von 2–3 Tagen Aktivitäten und Aufmerksamkeit bündeln. Um eine breite Partizipation zu ermöglichen, können jedoch auch darüber hinaus an anderen Terminen Zwischenevents insbesondere für Projektvorstellungen angeboten werden, die ebenfalls zur vDHd2021 dazuzählen und in das Gesamtprogramm aufgenommen werden.
Klassische Vorstellungen von Projekten oder Arbeiten werden bevorzugt in den Zwischenevents und auf dem Blog untergebracht, um während den beiden Eventwochen Raum für freiere Formate zu bieten.

Uns schwebt vor, dass die Community sich selbst organisiert und Veranstaltungsvorschläge gemeinsam eingereicht werden. Für die beiden Eventwochen sollte die Veranstaltungsdauer einzelner Events eher kurz sein (45 Minuten). Nichtsdestotrotz kann es, dem Charakter der Veranstaltung entsprechend, auch hier Ausnahmen geben – wir bitten dann um eine entsprechende Information.

Publikation

Für die wissenschaftliche Publikationsform wird es einen separaten Call for Papers geben, in dem ein Peer-Review-Prozess etabliert wird. Alle Beitragenden der vDHd2021 werden herzlich zur Beteiligung eingeladen.
Darüber hinaus kann das vDHd2021-Blog https://vdhd2021.hypotheses.org/ als Präsentationsplattform für alternative Formate, Projektvorstellungen und Berichte von den Events (Experimentbericht!) genutzt werden. Hierfür bitten wir um einen Hinweis bei der Einreichung.

Infrastruktur

Es wird keine übergreifende Videokonferenzinfrastruktur genutzt, diese muss von der Organisation eines Participants selbst gestellt werden. Bitte klären Sie Kapazitätsgrenzen, Support und Lizenzfragen vorab mit dem zuständigen Rechenzentrum. Optimal ist die Vorbereitung einer Ausweich-Lösung, falls es zu Problemen kommt. Auch die mit einer Aufzeichnung verbundenen Fragen (Technik, Rechte, Datenschutz) sollten von Ihnen geklärt werden.

Sie haben eine tolle Idee, aber es fehlt die technische Infrastruktur? Dann sollten Sie zunächst selbst nach möglichen Partner:innen suchen. Wir planen für den Anfang des Jahres eine “Speeddating”-Runde als erstes Vorevent, in der sich mögliche Gleichgesinnte ebenfalls finden können.

Einreichung der Vorschläge

Bitte senden Sie uns Ihren Vorschlag als Schreiben, Video oder Pitch und füllen das Formular aus, das die folgenden Angaben abfragt:

  • Titel, Eventformat und inhaltliche Beschreibung der vorgeschlagenen Aktivität
  • Erläuterungen zum vorgeschlagenen Format und insbesondere, inwieweit es die Community mobilisiert und partizipieren lässt
  • Angaben zur Dauer des Events und zum gewünschten Termin
  • Die präferierte Kommunikations- oder Streaming-Plattform sowie verfügbaren Support oder eventuelle Fallback-Lösungen bei Problemen
  • Nennung der beteiligten Personen und ggf. zugehörigen Einrichtung. Auch Nachwuchswissenschaftler:innen (inklusive Studierender) werden nachdrücklich zur Beteiligung aufgefordert.
  • Angabe, ob der Vorschlag weiteren Personen Raum zur Mitarbeit eröffnet

Einreichungen sollten die Länge von 500- 1000 Wörtern bzw. 5 Minuten nicht überschreiten.

Bitte informieren Sie uns, ob Sie Ihre Veranstaltung in den Eventwochen oder als Zwischenevent organisieren möchten. Das Organisationsteam wird einen thematisch sinnvollen Gesamtablauf vorschlagen, so dass es ggf. zu anderen Terminvorschlägen kommen kann.

Die primäre Sprache der Veranstaltung ist Deutsch. Vorschläge sollen in deutscher, können aber auch in englischer Sprache eingereicht werden. Die Aktivitäten selbst sollen auf Deutsch durchgeführt werden, sie können aber in begründeten Fällen auch auf Englisch oder mehrsprachig durchgeführt werden.

Auswahl der Vorschläge

Neben dem DH-Bezug, den wir als selbstverständlich voraussetzen, gehören zu den Auswahlkriterien:

Experimenteller Charakter: Formate, die sich deutlich vom klassischen Vortrag unterscheiden, experimentellen Charakter haben und vielleicht sogar nur online möglich sind, werden priorisiert.
Partizipation: Anders als bei einer klassischen Veranstaltung bietet ein virtuelles Event ganz andere Möglichkeiten zur Einbeziehung der Teilnehmer:innen. Formate, die auf aktive Partizipation setzen, werden daher bevorzugt.
Keine Angst vor Fehlern: Auch aus Experimenten, die scheitern, lernen wir für die Zukunft. Aus diesem Grund wird explizit dazu aufgefordert, ohne Furcht vor Fehlschlägen und innovativ zu improvisieren – und einen Plan B im Ärmel zu haben.

Wir setzen keinen klassischen wissenschaftlichen Reviewprozess um. Aus organisatorischen Gründen behalten wir uns vor, ähnlich gelagerte Formate zusammenzulegen bzw. eine Vernetzung herzustellen. Abgelehnt werden Einreichungen, die thematisch bzw. organisatorisch nicht zum Call passen oder gegen die Satzung des DHd e.V. verstoßen.

Bitte senden Sie uns Ihr Proposal über das vorbereitete Webformular. Alternative Einreichungsformate können über URL mit eingebunden werden.

Fristende des Call for Participation: 7. Januar 2021. Die Teilnehmenden werden bis Ende Januar über die Auswahl informiert.
Lust, bei der Organisation mitzumachen? Dann bitte eine Mail an vdhd2021@dig-hum.de.

Kontakt

Das Organisationsteam

Mail: vdhd2021@dig-hum.de
Blog: http://vdhd2021.hypotheses.org 
Twitter: @vDHd2021
Discord: https://discord.gg/u5hzceQ

Der CRETA-Verein

Fr, 11/06/2020 - 09:06

Am 23.10.2020 ist das eHumanities-Zentrum CRETA mit der Gründung eines Vereines in eine neue Phase übergegangen. Mit der Vereinsgründung wird einerseits der Tatsache Rechnung getragen, dass über Stuttgart hinaus inzwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an ähnlichen Zielen arbeiten und CRETA in vielfältiger Weise verbunden sind, etwa durch gemeinsame Projekte. Andererseits sind einige CRETA-Angehörige jetzt oder demnächst nicht mehr an der Universität Stuttgart tätig. CRETA verwandelt sich also in ein dezentrales Zentrum, das künftig als (noch einzutragender) Verein agiert. Der Verein wird dann viele der Aktivitäten — Coaching, Werkstätten, Hackatorials — weiterführen.

Die neue Adresse (und Webseite) des Vereins ist www.cretaverein.de.

Warum ein Verein?

Da die Förderung durch das BMBF Ende des Jahres ausläuft, stellte sich naheliegenderweise die Frage, wie und ob CRETA weitergeführt wird. Im Zuge der Einrichtung von CRETA an der Universität Stuttgart wurden ja auch ein Masterstudium und eine Professur für Digital Humanities eingerichtet, die institutionell natürlich eine Verdauerung darstellen. Allerdings ist die Institutionalisierung in dieser Form nur die eine Seite. Die andere ist, dass sich in fünf Jahren CRETA ein Netzwerk an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (auch und gerade aus dem wissenschaftlichen Nachwuchs) aus den verschiedenen Disziplinen gebildet hat, das aufeinander eingespielt und in interdisziplinären Aktivitäten geübt ist. Dieses Netzwerk wollen wir erhalten, auch wenn nicht mehr alle Beteiligten im gleichen Projekt arbeiten.

Ein weiterer Punkt ist, dass CRETA in den vergangenen Jahren vielfältige Beziehungen zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an anderen Einrichtungen aufgebaut hat, durch gemeinsame Projekte, Workshops, Veröffentlichungen oder wilde Ideen. Diese Verbindungen zu stärken und ein wenig zu institutionalisieren ist eine weitere Motivation dafür, nach Ende der BMBF-Förderung etwas zu tun.

Warum also ein Verein? Weil ein Verein von allen Möglichkeiten eine Institution zu erzeugen, die flexibelste und niedrigschwelligste ist — zudem existiert mit dem Institut für Dokumentologie und Editorik ein Beispiel, an dem wir uns auch ein bisschen orientieren. Wie wir in unserem mission statement festgehalten haben, sehen wir nach wie vor viele Baustellen, an denen es sich — gemeinsam — zu arbeiten lohnt. Der Verein bietet dafür eine nicht an eine spezifische Universität gebundene organisatorische und institutionelle Hülle.

Was macht der Verein konkret?

Es gibt einige Aktivitäten, die wir als eHumanities-Zentrum angefangen haben, die auch als Verein weitergeführt werden sollen. Allen voran sind das regelmäßige Werkstätten, bei denen recht frei über die verschiedenen konkreten Projekte diskutiert werden kann. Diese stehen natürlich allen Vereinsmitgliedern offen (und natürlich werden wir in dem Rahmen auch unsere Mitgliederversammlungen abhalten). Voraussichtlich wird die nächste Werkstatt im Herbst 2021 stattfinden.

Eine andere Aktivität, die 2021 auch wiederaufgenommen werden soll, ist das coaching, also die individuelle Beratung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern durch das CRETA-Team. Eine Erweiterung des Portfolios durch Workshops und Tutorials ist ebenfalls angedacht.

Hauptsächlich ist der Verein aber eine Art Dach für konkrete Projekte, denen sich die Vereinsmitglieder widmen. Einige dieser Projekte sind hier verlinkt.

Wer kann Mitglied werden?

Um dem CRETA-Verein beizutreten, muss man keine Verbindungen nach Stuttgart haben. Voraussetzung ist ein Interesse an Aspekten der reflektierten Textanalyse, wie sie z.B. im mission statement festgehalten sind, und die Bereitschaft, sich etwa im Rahmen von Werkstätten ein wenig einzubringen.

Details dazu können dieser Seite entnommen werden.

„Abgeleitete Textformate“ als neuer Ansatz für die Arbeit mit urheberrechtlich geschützten Texten

Fr, 11/06/2020 - 08:47

Bericht von der DFG-Experten-Workshopreihe zu „Strategien für die Nutzbarmachung urheberrechtlich geschützter Textbestände für die Forschung durch Dritte“ an der Universität Trier.

In einem zweitägigen von der DFG geförderten Workshop gingen Expertinnen und Experten am 28. November 2019 sowie am 17. Januar 2020 an der Universität Trier der Frage nach, wie nach geltendem Urheberrecht bisher geschützte Textbestände für Forschungszwecke genutzt und publiziert werden können. Der interdisziplinäre Workshop wurde konzipiert und organisiert von Prof. Dr. Benjamin Raue (Institut für Recht und Digitalisierung Trier) und Prof. Dr. Christof Schöch (Trier Center for Digital Humanities). Die an beiden Tagen versammelte Expertise der Teilnehmer*innen umspannte neben den Rechtswissenschaften und Digital Humanities die Informatikwissenschaften, die Computerlinguistik sowie die Gedächtnisinstitutionen.

Damit waren Vertreterinnen und Vertreter verschiedener potentieller Zielgruppen repräsentiert, die eine mit dem Workshop verbundene Publikation erreichen möchte: Es wird eine (mehrteilige) Handreichung entstehen, die Strategien im Umgang mit dem Urheberrecht sowohl für Anwender:innen von Text und Data Mining in den Digital Humanities, der Computerlinguistik und in den Informatikwissenschaften als auch für Texte zur Verfügung stellende Gedächtnis‑/Infrastruktureinrichtungen darlegt. Zugleich soll sie einen rechtswissenschaftlichen Forschungsbeitrag zur Frage der Bewertung verschiedener Umgangsformen mit dem Urheberschutzrecht liefern. Mit der vielfältigen Zusammensetzung der Expert:innengruppe waren die Interessen und Perspektiven fast aller betroffenen Akteure vertreten und die Voraussetzung für intensive Diskussionen gegeben. Dieser produktive Austausch sollte allerdings in einem nächsten Schritt noch um die bisher nicht repräsentierte Position der Verlage erweitert werden.

Als zentral erwies sich bereits am ersten Workshop-Tag die Frage, wie mögliche – aus urheberrechtlich geschützten Texten abgeleitete – Textformate zu bewerten sind. Die grundlegende Idee besteht darin, bisherige Hemmnisse für die Forschung dadurch zu überwinden, dass der urheberrechtlich geschützte Ausgangstext in ein Format transformiert wird, das vom Urheberrechtsschutz nicht mehr betroffen ist. Denn wenngleich durch das neue Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) von März 2018 und durch die „Directive on Copyright“ auf EU-Ebene von 2019 im Hinblick auf die Nutzung von Textsammlungen für das Text-und-Data-Mining bereits einige Verbesserungen zu verzeichnen sind, so besteht die folgenreiche Problematik weiterhin darin, dass die Weitergabe und Publikation solcher Textsammlungen starken Beschränkungen unterliegen.

Wenn es also gelänge, Textformate zu finden, die aus rechtswissenschaftlicher Perspektive vor dem Hintergrund des geltenden Urheberrechts (und ggf. Leistungsschutz- und Datenbankherstellerschutzrechts) als unbedenklich eingestuft würden und zugleich die Bearbeitung sinnvoller Fragestellungen ermöglichten, so ließe sich eine der zentralen Restriktionen der Digital Humanities überwinden. Bisher kaum je im Maßstab von Text- und Data-Mining betrachtete Korpora (vor allem nach 1920) wären auf völlig neue Weise zu erschließen: Textsammlungen könnten transparent nachgenutzt werden, Forschungsergebnisse wären reproduzierbar, unnötiger Ressourcenaufwand in der potentiell doppelten (weil bisher aus urheberrechtlichen Gründen nicht durch Dritte nachnutzbaren Daten) Erstellung von Textsammlungen könnte vermieden werden.

Die intensive Diskussion zwischen den verschiedenen Akteuren – mit u. a. Harry Potter als einem ebenso einschlägigen wie herausfordernden Fall- und Textbeispiel – ließ es durchaus möglich, aber keineswegs einfach erscheinen, den virulenten Zielkonflikt auszubalancieren: Denn zum einen ist es fraglich, welchen Erkenntnisgewinn ein Textformat noch verspricht, wenn zu viele Informationen getilgt wurden; und zum anderen stellen oft gerade ‚kreative‘, ‚schutzbegründende‘ Eigenschaften den Kern des geistes-, zumindest literaturwissenschaftlichen Interesses dar. Als sehr gewinnbringend stellte sich die konkrete Diskussion der Möglichkeiten, aber auch der Grenzen der einzelnen Textformate dar.

Neben den naheliegenden und teilweise bereits umrissenen Zielen – dass die Formate nicht als relevante Reproduktion des geschützten Ausgangstextes erkennbar sein dürfen und dass dennoch relevante Forschungsfragen bearbeitet werden können – bestand eine diskutierte Zieldimension darin, die Anzahl der verschiedenen Formate möglichst niedrig zu halten und zugleich eine möglichst hohe Diversität im Hinblick auf die analytischen Zugänge zu gewährleisten. Außerdem wurden denkbare Bereitstellungsszenarien solcher Textformate thematisiert und damit verbundene Aspekte – nicht zuletzt Fragen der Standardisierung – besprochen. Darüber hinaus kristallisierte sich zunehmend heraus, dass es sinnvoll wäre, die Entscheidung für oder gegen bestimmte Textformate im Rahmen von Begleitforschungsprojekten auf eine empirische Basis zu stellen. So könnten beispielsweise Analyseresultate auf Basis der geschützten Ausgangstexte mit den Ergebnissen verglichen werden, die in der Untersuchung abgeleiteter Formate erzielt wurden. Es ergab sich neben solchen Performanz-Tests bestimmter Formate (in Kombination mit den jeweils möglichen Verfahren) eine Vielfalt spannender Anschlussüberlegungen – beispielsweise die Frage, welche Effekte eine Kombination mehrerer abgeleiteter Textformate für die Anwendungsszenarien einerseits, die Rekonstruierbarkeit der Texte andererseits, mit sich bringt.

Während derartige Fragen ein doch verhältnismäßig spezialisiertes interdisziplinäres Forschungsfeld betreffen, so ist aus Sicht der Digital Humanities vor allem der Nutzen „abgeleiteter Textformate“ im Erschließen völlig neuer, bisher nicht (für das Text-und-Data-Mining) berücksichtigten Korpora betont worden. Es hätte definitiv weitreichende Konsequenzen, wenn sich die angedachten Lösungsansätze zur Überwindung derzeitiger Restriktionen standardisiert in die Praxis umsetzen ließen und auf breite Akzeptanz stießen. Angesichts der Einschränkungen im Hinblick auf den Informationsgehalt werden solche Textformate zwar nicht unbedingt etwas zu methodischen Innovationen beitragen können, doch es erschließen sich sprichwörtlich neue ‚Welten‘ von Korpora, über die bisher keine Aussagen im Maßstab des Text-und-Data-Mining getroffen werden können. Die sich eröffnenden Möglichkeitsräume liegen also für die Digital Humanities vor allem in der Anwendung standardisierter Methoden auf bisher unbekannten (oder teilweise treffender: nicht in ihrer Breite wissenschaftlich rezipierten) Textkorpora insbesondere (der zweiten Hälfte) des 20. Jahrhunderts.

Für verschiedene am zweiten Workshop-Tag diskutierte Textformate finden sich Beispiele aus einer kleinen Textsammlung, die unter https://github.com/dh-trier/tmr nachvollzogen werden können. Ideen und Vorschläge für relevante, im weiteren Verlauf zu berücksichtigende Korpora, an denen die Erstellung der abgeleiteten Formate sowie die analytische Performanz getestet werden können, sind willkommen. Eine klar abgesteckte Konzeption der mehrgliedrigen Handreichung konnte als Ergebnis des zweiten Tages gesichert werden und wird derzeit umgesetzt. Zudem sind mehrere Veröffentlichungen entweder in Vorbereitung oder bereits erschienen, die die Themen der Workshopreihe aus verschiedenen Perspektiven beleuchten.

(Dr. Maria Hinzmann ist Mitarbeiterin im MiMoText-Projekt, das am Trier Center for Digital Humanities angesiedelt ist.)

Publikationen im Kontext der Workshopreihe

  • Schöch, Christof, Frédéric Döhl, Achim Rettinger, Evelyn Gius, Peer Trilcke, Peter Leinen, Fotis Jannidis, Maria Hinzmann, and Jörg Röpke. “Abgeleitete Textformate: Text und Data Mining mit urheberrechtlich geschützten Textbeständen.” Zeitschrift Für digitale Geisteswissenschaften 5, 2020, http://www.zfdg.de/2020_006, DOI: 10.17175/2020_006

BBAW sucht stud. Mitarbeiter*in im Proyecto Humboldt Digital

Mo, 11/02/2020 - 10:46

Studentische Hilfskraft (m/w/d) für das 2019 gegründete internationale Kooperationsprojekt Proyecto Humboldt Digital (ProHD)

Diese Stellenausschreibung finden Sie auch auf den Seiten der BBAW unter https://www.bbaw.de/stellenangebote/stellenausschreibung-studentische-hilfskraft-m-w-d-4.

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Ihr wissenschaftliches Profil ist vor allem geprägt durch langfristig orientierte Grundlagenforschung der Geistes- und Kulturwissenschaften. Die Akademie beschäftigt etwa 350 Mitarbeiter/innen, ihr Jahresbudget beträgt rund 30 Mio. Euro. Für den Bereich Digital Humanities sucht die Akademie für das 2019 gegründete internationale Kooperationsprojekt Proyecto Humboldt Digital (ProHD) zum 01. Januar 2021 eine studentische Hilfskraft (m/w/d)  im Umfang von 41 Stunden/Monat, befristet für mindestens 6 Monate.
 
Das 2019 neu gegründete Proyecto Humboldt Digital (ProHD) – Initiative zur Fortbildung in den Digitalen Geisteswissenschaften (La Habana/Berlin) ist ein internationales Kooperationsprojekt an den zwei Standorten Berlin (BBAW) und Havanna (Casa Museo Alejandro de Humboldt). Es richtet sich als interdisziplinäres und interkulturelles Projekt an ein Team internationaler Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die mithilfe der Technologien und Methoden der digitalen Geisteswissenschaften schriftliches Kulturerbe bewahren, erschließen und erforschen wollen.
 
Aufgaben:

  • Mitarbeit bei der Entwicklung eines Oxygen ediarum-Frameworks für das Projekt
  • Mitarbeit beim Frontend-Development des TEI-Publisher (Layout und Design)
  • Konvertierung bzw. Transformation von XML-kodierten Texten
  • Pflege und Redaktion der Editionsrichtlinien.

Voraussetzungen:

  • Studium im Bereich der Informatik, Informationswissenschaften, Medienwissenschaften, Grafik- oder Kommunikationsdesign o.ä.
  • akribische, selbstständige und teamorientierte Arbeitsweise – Erfahrung im Umgang mit XML und/oder anderen Auszeichnungssprachen wie HTML, LaTeX, CSS usw.
  • gute Kenntnisse der englischen Sprache (mind. B2)
  • erwünscht sind:
  • Kenntnisse der XML-Subsets TEI-XML, DTA-Basisformat (DTABf) oder DITA
  • vertrauter Umgang mit XML-Technologien (XQuery, XSLT, XPath) oder vergleichbaren Abfragesprachen (z.B. Regex)
  • Kenntnisse der spanischen Sprache.

Die Vergütung erfolgt nach TV Stud II unter Einhaltung des Berliner Landesmindestlohns. Der Dienstort ist Berlin.

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist bestrebt, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes und des Frauenförderplanes zu erhöhen, daher sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht.

Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Ihre aussagekräftigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte möglichst elektronisch in einer PDFDatei (max. 5 MB) bis zum 15.11.2020 unter der Kennziffer „AV/08/2020“ an:

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Referat Personal und Recht
Frau Ines Hanke
Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin

personalstelle@bbaw.de
 
Aus Kostengründen können Bewerbungsunterlagen nur zurückgeschickt werden, wenn ein frankierter Rückumschlag beigefügt wird.

Datasheet Editor und Geo-Browser Release Version 3.6, November 2020

Mo, 11/02/2020 - 10:39

Beispielhafte Visualisierung im DARIAH-DE Geo-Browser

Mitte November werden zwei DARIAH-DE-Angebote – der Geo-Browser sowie der dazugehörige Datasheet Editor – in Version 3.6 veröffentlicht. Die damit einhergehenden Verbesserungen der beiden Werkzeuge sind im Folgenden beschrieben. Für alle Fragen rund um den DARIAH-DE Geo-Browser und den Datasheet Editor steht der CLARIAH-DE Helpdesk gerne zur Verfügung.

As of Mid November, the Datasheet Editor and the Geo-Browser will get major changes and fixes for version 3.6. They mainly relate to authentication, authorization, accessibility, and many smaller fixes aiming to improve the usability of both services.

What is new?

In the upcoming release version you can log in via the DARIAH AAI using your DARIAH account or eduGAIN federation account. Your datasets will then be stored to the DARIAH-DE OwnStorage and you can read, write, delete, and share each of your datasets.

The look of the dataset’s IDs will change: Instead of “721203“ the IDs now look like “EAEA0-7A23-E68F-EBC2-0“. The storage URL host and path of your current datasets stay, will be rendered read-only and can be easily migrated.

Smaller issues were fixed, such as: Refine geolocation completion, improve magnetic link section, fix upload to DARIAH-DE Storage, add tooltips, add GeoNames for map selection again, fix TGN issues, GUI bugs, and general HTML and CSS issues.

If you are interested, we would highly appreciate testing the current BETA version 3.6-BETA, that is available as of now at geobrowser.de.dariah.eu/beta/edit. The documentation of the new release version can be found at geobrowser.de.dariah.eu/beta/doc.

As always we advise you to contact the CLARIAH-DE Helpdesk in case of questions or problems you encounter during the use of the services. Through the CLARIAH-DE Helpdesk you have access to the developers and experts behind the Datasheet Editor and Geo-Browser.

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 13.11.2020, Annelen Brunner: „Redewiedergabe – Korpusressourcen & Automatische Erkenner“

Do, 10/29/2020 - 10:54

Am 13. November 2020, von 17 Uhr bis ca. 19 Uhr, findet erneut das virtuelle DH-Kolloquium der BBAW statt, bei dem Referentin Dr. Annelen Brunner (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache Mannheim) die durch das Projekt „Redewiedergabe“ zur Nachnutzung bereitgestellten Korpusressourcen und automatischen Erkenner für Redewiedergabe vorstellen wird.

Der Vortrag, dessen Ankündigung untenstehend zu finden ist, wird vorab aufgezeichnet und rechtzeitig vor Beginn des Kolloquiums bereitgestellt. Der Link zum Vortrag wird parallel auf Twitter (@DHBBAW) sowie im Channel „berlin_dhberlin“ auf der Plattform discord (⇒ Einladungslink: https://discord.gg/sw4D5NN) gepostet.

Zur Kolloquiumszeit startet auf der Plattform discord die Diskussion, zu der wir hiermit alle Interessierten sehr herzlich einladen möchten. Zuhörerinnen und Zuhörer können ihre Fragen außerdem per Mail an dh-kolloquium@bbaw.de senden. Diese werden von den OrganisatorInnen des Kolloquiums ausgewählt und dann (ggf. verkürzt) über discord an die Referentin weitergegeben.

Redewiedergabe – Korpusressourcen & Automatische Erkenner
Dr. Annelen Brunner (IDS Mannheim)
13.11.2020, 17–19 Uhr (virtuell)

Das 2020 abgeschlossene DFG-Projekt „Redewiedergabe“ (www.redewiedergabe.de; github.com/redewiedergabe) beschäftigte sich mit der empirischen Erforschung von Formen der Wiedergabe von Rede und Gedanken im Deutschen. Im Fokus standen die Typen direkte (Er sagte: „Ich habe Hunger.“), indirekte (Er sagte, er habe Hunger.), freie indirekte (Er war ratlos. Wo sollte er jetzt nur etwas zu essen finden?) und erzählte Wiedergabe (Sie sprachen über das Mittagessen.). Dieser Vortrag stellt die Ressourcen vor, die während der Projektlaufzeit entstanden sind und der Forschungsgemeinschaft frei zur Verfügung gestellt werden.

Dies sind zum einen aufwendig manuell nach Redewiedergabeformen annotierte Sprachdaten (Zeitraum: 1840-1920; fiktionale und nicht-fiktionale Texte). Das balancierte Kernkorpus umfasst 490.000 Tokens, zusätzlich stehen ca. 3 Mio. Tokens an annotiertem Material mit z.T. vereinfachtem Annotationssystem zur Verfügung.

Zum anderen wurden im Projekt auf DeepLearning basierende automatischer Erkenner für Redewiedergabe entwickelt, die quantitative Studien an großen Textmengen ermöglichen. Im Vortrag wird auch ein Anwendungsszenario dieser Werkzeuge vorgestellt.

Wir hoffen, Interesse an diesen neuartigen Ressourcen zu wecken, die sowohl für linguistische und literaturwissenschaftliche als auch computerlinguistische Projekte nützlich sein können.

Publikationen:

Annelen Brunner, Stefan Engelberg, Fotis Jannidis, Ngoc Duyen Tanja Tu, Lukas Weimer (2020): Corpus REDEWIEDERGABE, Proceedings of the 12th Language Resources and Evaluation Conference, Marseille, S. 796-805.

Annelen Brunner, Ngoc Duyen Tanja Tu, Lukas Weimer, Fotis Jannidis (2020): To BERT or not to BERT – Comparing Contextual Embeddings in a Deep Learning Architecture for the Automatic Recognition of four Types of Speech, Thought and Writing Representation, Proceedings of the 5th Swiss Text Analytics Conference (SwissText) & 16th Conference on Natural Language Processing (KONVENS), Zurich, Switzerland, June 23-25, 2020.

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter*in im Forschungsdatenmanagement (m/w/d) gesucht. Entgeltgruppe 13 TV-L (50%), befristet bis 31.03.2022, Bewerbung bis 31.10.2020.

Di, 10/20/2020 - 12:49

Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) e.V. erforscht in vergleichender Perspektive die historischen und kulturellen Entwicklungsprozesse in der Region zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Adria von der Spätantike bis zur Gegenwart. Die große geographische Reichweite seines Forschungsprogramms bedingt einen besonderen Forschungsansatz, der Komparatistik, Interdisziplinarität und Transnationalität vereinigt, und der zudem die gesamte historische Tiefe vom Übergang der Antike zum Mittelalter bis in die Gegenwart in den Blick nimmt. Das in der Leipziger Innenstadt ansässige GWZO beschäftigt ca. 70 Mitarbeiter*innen aus dem In- und Ausland.

Für das in der Abteilung 4 „Wissenstransfer und Vernetzung“ des Institutes seit April 2019 angesiedelte, in Kooperation mit drei weiteren Forschungsinstituten und der BSB München durchgeführte und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Verbundprojekt „Forschungsdatendienst für Ost-, Ostmittel- und Südosteuropaforschung (OstData)“

suchen wir zum 01.12.2020

eine oder einen wissenschaftliche/n Mitarbeiter*in im Forschungsdatenmanagement (m/w/d) in der Entgeltgruppe 13 TV-L (50%), befristet bis zum 31.03.2022.

Kennziffer: 20_07_A4

Ihre Aufgaben:

– Beteiligung am Aufbau einer Infrastruktur zur Speicherung, Veröffentlichung, Langzeitarchivierung und Suche von Forschungsdaten einschließlich vielfältiger Beratungsleistungen zum Forschungsdatenmanagement im Rahmen des Verbundprojektes „OstData“

– Weiterentwicklung eines Qualitätsmanagementsystems für Forschungsdaten in Kooperation mit den Verbundpartnern

– Entwicklung eines Datendokumentationsverfahrens und einer Handlungsrichtlinie zur Fehlerübermittlung

– Überprüfung von Review-Verfahren speziell für geisteswissenschaftliche Forschungsdaten

– Beratungsleistungen zum Forschungsdatenmanagement und Präsentation der Arbeitsergebnisse intern und extern

– Vorbereitung eines Projektfolgeantrags

Ihr Profil:

– sehr guter Hochschulabschluss (M.A.) in einem kultur-, geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fach mit Schwerpunkt Osteuropa wie Osteuropäische Geschichte, Slawistik o.Ä.

– Erfahrungen im Bereich des Forschungsdatenmanagements und/oder des Datenbankmanagements von Bibliotheken, Archiven, Repositorien o.Ä. bzw. in der datenbanknahen Programmierung

– Übersetzungsfähigkeit fachwissenschaftlich-inhaltlicher Anforderungen in administrative Prozesse sowie umgekehrt technischer Bedingungen in fachdisziplinär verständliche Inhalte und Aufgaben

– eine serviceorientiere und kooperative Einstellung, Flexibilität und Reisebereitschaft (im Rahmen der gegenwärtig geltenden Hygienevorschriften) werden erwartet

Wir bieten:

– kreatives und motivierendes Arbeitsumfeld, flache Hierarchien

– lebendige Sozialkultur, Offenheit und vertrauensvolles Miteinander

– Möglichkeit zur individuellen wissenschaftlichen Profilierung und Weiterqualifizierung

– Arbeitsplatz im Herzen der Stadt und in unmittelbarer Campusnähe zur Universität Leipzig

Das GWZO verfolgt das Ziel der beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Die Bewerbung von Frauen wird besonders begrüßt und bei gleichwertiger Qualifikation und Eignung bevorzugt behandelt, da die zu besetzende Stelle zu einer Struktureinheit gehört, in der Frauen unterrepräsentiert sind. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Sollten Sie sich angesprochen fühlen, bitten wir um Zusendung Ihrer aussagekräftigen Bewerbung mit den einschlägigen Unterlagen bis zum 31.10.2020 schriftlich an den Direktor des GWZO, Herrn Prof. Dr. Christian Lübke, Specks Hof, Reichsstraße 4-6, 04109 Leipzig oder per E-Mail an: bewerbung@leibniz-gwzo.de. Eine Bewerbung per E-Mail ist datenschutzrechtlich bedenklich. Der/die Versender/-in trägt dafür die volle Verantwortung.

Weitere Informationen zum GWZO finden Sie auf unserer Website www.leibnizgwzo.de.

Survey on code literacy

Fr, 10/16/2020 - 17:09
I would like to call your attention to an in-depth survey on the topic of code literacy, The survey is being conducted by the Alan Turing Institute, Ghent University, Utrecht University, the Huygens Institute, and the Royal Netherlands Academy Humanities Cluster.

The survey wants to gauge the current state of code literacy and its impediments (if any) to diffuse across the humanities domains. We would like to invite anyone active in the humanities (researchers, programmers, students, lecturers, librarians, code eaters and code haters alike!) to inform us about what code literacy means or should be.

Please refer to https://limesurvey.rd.di.huc.knaw.nl/index.php/819392 for more information and the survey itself.

Filling the survey will take 15 minutes — really! Perfect for a coffee break, or a short distraction.

Thanks for participating and giving us a wonderful and solid basis for investigating the topic of code literacy.

Please feel free to circulate this message widely.

On behalf of the survey team
–Joris van Zundert
————————–

Drs. Joris J. van Zundert
Researcher & Developer in Humanities Computing

Dept. of Literary Studies
Huygens Institute for the History of the Netherlands
Royal Netherlands Academy of Arts and Sciences

joris.van.zundert@huygens.knaw.nl @jorisvanzundert +31624461051

https://jorisvanzundert.net/ https://www.huygens.knaw.nl/vanzundert/?lang=en

visiting address
Oudezijds Achterburgwal 185
1012 DK  Amsterdam
The Netherlands

postal address
P.O. Box 10855
1001 EW  Amsterdam
The Netherlands


Jack Sparrow: I thought you were supposed to keep to the code.
Mr. Gibbs: We figured they were more actual guidelines.

Online-Workshop zum Forschungsdatenmanagement in der Romanistik am 26. & 27. November 2020: Datensicherung im Forschungsprozess

Fr, 10/16/2020 - 16:03

Der nachhaltige Umgang mit Forschungsdaten ist eines der wesentlichen Ziele des Forschungsdatenmanagements. In der Praxis stellen sich dabei viele Fragen: Was ist für die Gewährleistung von Nachhaltigkeit im Einzelnen zu bedenken? Wie und wo können die zu archivierenden bzw. zu veröffentlichenden Daten gespeichert werden? Welche Metadaten sind dafür notwendig und wie können sie sinnvoll vergeben werden? Was hat es mit den FAIR-Prinzipien auf sich, die in der Forschungsförderung so prominent zu sein scheinen? Und nicht zuletzt: Welche Relevanz hat all das für die Romanistik?

Diese Aspekte stehen im Mittelpunkt des gemeinsam von der AG Digitale Romanistik und dem FID Romanistik veranstalteten Workshops zum Thema „Datensicherung im Forschungsprozess“.

Vorgesehen sind drei Panels mit Kurzvorträgen und anschließender Diskussion zu den Schwerpunkten „FAIR-Prinzipien“, „Infrastrukturen für die Sicherung und den Nachweis von Forschungsdaten“ und „Metadaten“ sowie zwei Praxismodule der AG Digitale Romanistik mit Einführungen in spezielle Methoden und Arbeitsweisen aus den Digital Humanities.

Ziel ist es dabei,

  • generelle Prinzipien und Anforderungen beim Umgang mit Forschungsdaten an Beispielen mit Bezug zur (eigenen) romanistischen Forschungspraxis zu konkretisieren und zu diskutieren,
  • Angebote der AG Digitale Romanistik und des FID Romanistik vorzustellen und dabei Handlungsbedarfe zu ermitteln, die zur Verbesserung dieser Angebote (und darüber hinaus) beitragen können.

Das Programm finden Sie unter: https://www.fid-romanistik.de/forschungsdaten/workshops/3

Die Teilnahme steht allen interessierten Romanistinnen und Romanisten offen. Melden Sie sich bitte bis zum 20.11.2020 an, indem Sie eine E-Mail an Johannes von Vacano (johannes.von.vacano@ulb.uni-bonn.de) senden. Geben Sie dabei bitte an, ob Sie auch an den Praxismodulen teilnehmen möchten.

Die Einwahldaten für den Workshop werden angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern rechtzeitig zugesandt.

SHK-Stelle mit Schwerpunkt Wikibase am Exzellenzcluster „Temporal Communities“ der FU Berlin

Do, 10/15/2020 - 20:27

Der Exzellenzcluster 2020 „Temporal Communities – Doing Literature in a Global Perspective“ der Freien Universität Berlin sucht die Unterstützung von studentischen Mitarbeiter*innen (80 bzw. 2×40 Monatsstunden) bei der Betreuung und Weiterentwicklung einer Wikibase-Instanz für in-house Forschungsdatenmanagement in der Research Area 5 „Building Digital Communities„.

Mehr Informationen finden Sie im Stellenanzeiger der Freien Universität Berlin. Bewerbungsschluss ist der 3. November 2020.

Studentische Bewerber*innen müssen nicht unbedingt an der Freien Universität Berlin immatrikuliert sein, sondern können auch an einer anderen Berliner Hochschule oder in Potsdam studieren. Verbreiten Sie die Ausschreibung gern weiter!

Open position: Assistant Professor in Video Game Studies

Mi, 10/14/2020 - 17:49

The Department of Language and Information Sciences in the Faculty of Arts of the University of Lausanne (Switzerland) invites applications for a position of Assistant Professor in Video Game Studies (études logicielles et matérielles des jeux vidéo et de leurs traces numériques).

➜ Official job posting and application link

  • Application deadline: December 1, 2020
  • Starting date: August 1, 2021
  • Thank you for forwarding the posting to potentially interested colleagues active in this field.

    For further information, please contact Prof. François Bavaud <francois.bavaud@unil.ch>.

Jetzt für Coding da Vinci anmelden!

Mi, 10/14/2020 - 13:04

Ab sofort kannst du dich für Coding da Vinci – Deutschlands ersten Kultur-Hackathon – anmelden. Der Platz ist begrenzt, darum beeil dich.

Du bist Entwickler*in, Designer*in, Künstler*in, Spieleentwickler*in, Hardware-Hacker*in, Wissenschaftler*in oder einfach Daten-Nerd und hast Lust, gemeinsam mit großen und kleinen Kulturinstitutionen Apps, Websites, VR/AR-Umsetzungen, Installationen, Spiele oder ähnliches zu entwickeln und dadurch den digitalen Zugang zu unserem Kulturerbe kreativ weiterzuentwickeln? Dann ist Coding da Vinci genau das Richtige für dich.

HIER GEHT ES ZUR ANMELDUNG!

Die neuen Daten sind bereits online

In den zurückliegenden Wochen haben wir hart gearbeitet und gemeinsam mit den 38 in diesem Jahr beteiligten Kulturinstitutionen insgesamt 46 neue Datensets auf unserem Datenportal unter freier Lizenz zur Verfügung gestellt. Zur Auswahl stehen Daten zu Denkmälern in Niedersachsen, Objekte aus der Geschichte der Computertechnik, Makrofotografien und 3D-Modelle von Insekten und viele andere mehr. Es handelt sich um Bilder, Texte, 3D-Modelle und Metadaten, die jetzt frei verwendet, neu gemischt kontextualisiert und miteinander sowie mit anderen Daten kombiniert werden können. Wir sind sehr gespannt, welches Wissen und welche Möglichkeiten ihr darin entdeckt und damit aktivieren werdet.

Ablauf und Programm

Coding da Vinci Niedersachsen 2020 startet am Wochenende des 24. Oktober 2020 mit einem Kick-Off in Hannover (Online-Teilnahme möglich). Beim Kick-Off habt ihr als Teilnehmende Gelegenheit, die Institutionen und ihre Datensets kennenzulernen und mit ihnen erste Ideen zu diskutieren, Projekte zu erfinden und Teams zu bilden. Ihr könnt gleich vor Ort (und online) mit der Umsetzung beginnen. Bringt zum Kick-Off eure eigene Idee als Vorschlag für die anderen Teilnehmenden mit oder schließt euch einem der dort entstehenden Teams an. Die Entscheidung liegt ganz bei euch. Lasst euch anstecken von der Vielfalt und Qualität der präsentierten Daten.

Nach dem Kick-Off-Wochenende habt ihr mit euren Teams im Sprint weitere 14 Wochen Zeit, in denen ihr selbstorganisiert eure Projekten vorantreibt, bevor ihr sie am 29.Januar 2021 im Rahmen einer Preisverleihung im Kulturzentrum Pavillon öffentlich präsentiert. Unsere Jury wird Projekte auszeichnen in verschiedenen Kategorien, wie z.B. „Most Technical“, „Most Useful“, „Best Design“ und „Funniest Hack“. Neben den Jurypreisen gibt es außerdem einen Publikumspreis.

Wenn ihr Lust habt, an Coding da Vinci Niedersachsen 2020 teilzunehmen, dann meldet euch an und wir sehen uns am 24. und 25. Oktober 2020 im Kulturzentrum Pavillon und erfinden und gestalten gemeinsam den digitalen Zugang zu unserem Kulturerbe. Wir freuen uns sehr auf euch.

Directory of Open Access Books milestones: 30,000 open access books from over 400 publishers

Di, 10/13/2020 - 10:58

We are pleased to share that the Directory of Open Access Books (DOAB) recently reached three key milestones in terms of book coverage, unique publishers and future financial sustainability. 

Over 30,000 books from more than 400 publishers

The number of open access books included in DOAB has grown impressively from just over 10,000 books in 2018 to 31,917 as of today. In terms of publishers, we are happy to see that over 400 publishers are included in DOAB as we strive to improve the coverage of the directory.
To celebrate this new milestone we took a closer look at the DOAB platform. Check out the key figures on publications per language, publication period and the distribution of licenses below.

SCOSS Campaign – halfway financial sustainability target

Thanks to new pledges of support from Canada, France and the Netherlands we surpassed the halfway point of our SCOSS campaign. Currently, we are at 60% of our financial target. In these challenging times, we are grateful for the worldwide support for DOAB and OAPEN and commitment to OA books. Have a look at the updated supporter page on the DOAB platform here, now consisting of nearly 50 SCOSS supporters and DOAB members.

We welcome and encourage additional libraries and funders to consider becoming a SCOSS supporter and help us in achieving our financial sustainability target.

For more information regarding the SCOSS campaign please contact Tom Mosterd at t.mosterd@oapen.org

For more information regarding any other DOAB related matters please contact Lotte Kruijt at l.kruijt@oapen.org

Werkvertrag über technische Entwicklungsleistungen Onlineedition

Di, 10/13/2020 - 10:10

„Jetzt erst verstehe ich den Sinn des Lebens“. Der Briefwechsel Alma Mahler – Walter Gropius 1910-1964
Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojektes „Jetzt erst verstehe ich den Sinn des Lebens“. Der Briefwechsel Alma Mahler – Walter Gropius 1910-1964 wird die Umsetzung einer digitalen Edition auf Werkvertragsbasis ausgeschrieben.
Das Editionsprojekt umfasst den Briefwechsel zwischen Alma Mahler und Walter Gropius und hat einen Gesamtumfang von ca. 850 Briefen von Alma Mahler an Walter Gropius und ca. 700 Briefentwürfen von Walter Gropius an Alma Mahler. Die Gesamtausgabe ist als Hybrid-Edition konzipiert: Die Printausgabe erscheint zum Ablauf des dreijährigen DFG-Projekts, das am 28. Februar 2022 endet. Die digitale Version wird von den Herausgeber*innen zwei Jahre nach Erscheinen der Printausgabe auf der Homepage des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung veröffentlicht. Das Forschungsprojekt ist eine Kooperation des Bauhaus-Archiv / Museum für
Gestaltung in Berlin, LINK:
https://www.bauhaus.de/de/bauhaus-archiv/5293_forschung/ mit dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Tübingen. LINK:
https://uni-tuebingen.de/de/150555

Der Auftragnehmer wird mit der technischen Umsetzung der digitalen Edition „Jetzt erst verstehe ich den Sinn des Lebens“. Der Briefwechsel Alma Mahler – Walter Gropius 1910-1964 beauftragt. Sie entwickeln und erstellen die Website für die digitale Edition im Rahmen des Webauftritts des Bauhaus-Archivs unter Verwendung der entsprechenden Präsentationsschicht der digitalen Edition (eXist-db, X-Technologien) gemäß den spezifischen Anforderungen des Textkonvoluts. Dabei achten Sie auf nachhaltige und nachnutzbare Lösungen die insbesondere skalierbar sind.
Kurzbeschreibung des Auftrages (Ergebnis) Der Gesamtauftrag umfasst die Erstellung einer voll funktionsfähigen und passwortgeschützten Test-Website mit ca. 50 edierten Briefen inkl. TEI-konformer XML Dateidokumente sowie einer Projektdokumentation. Hierzu gehört auch die Erstellung und Beschreibung eines Workflows für die weitere Arbeit an der digitalen Edition zur Erfassung der weiteren Briefe, der Arbeit mit einer
XML-Datenbank sowie der Webseite.

Die Leistung beinhaltet insbesondere:
• Unterstützung bei der Entwicklung und Einrichtung einer nachhaltigen Infrastruktur für Editionsprojekte
• Entwicklung der Präsentationsschicht für die Digitale Edition „Jetzt erst verstehe ich den Sinn des Lebens“. Der Briefwechsel Alma Mahler – Walter Gropius 1910-1964
• Implementation von Schnittstellen für Austausch und Verknüpfung der Daten mit anderen Archiven, Repositorien und Portalen (bspw. Kalliope und CorrespSearch), Verknüpfung mit der Gemeinsamen Normdatei (GND)
• Abstimmung mit dem fachwissenschaftlichen Team am Bauhaus-Archiv Berlin sowie der Universität Tübingen
• Dokumentation der Arbeitsergebnisse

Was kommt wann vom Auftraggeber?
Vom Auftraggeber wird ein TEI-Datenmodell sowie ein Konzept zur Gestaltung der Webseite bereitgestellt. Das Konzept zur Gestaltung der Webseite wird bereits zu Beginn des Auftrages an den Auftragnehmer übergeben. Ebenso wird die technische Infrastruktur (XML-Datenbank, Content Management System usw.) vom Auftraggeber für den Auftragnehmer zur Verfügung gestellt.

Leistungszeitraum
Die Frist zur Fertigstellung der Webseite mit ca. 50 edierten Briefen inkl. TEI-konformer XMLDateien wird auf ca. 6 Werkmonate geschätzt.

Notwendige Expertise
• wissenschaftlicher Hochschulabschluss (B.A., Master, M.A., Diplom) in Informatik, Informationswissenschaft, Digital Humanities, ggf. auch Kunst- oder Kulturgeschichte, Musikwissenschaft oder einer anderen einschlägigen Disziplin
• sehr gute Kenntnisse sowie umfangreiche praktische Erfahrungen: X-Technologien (XML, XSLT, xPath /xQuery), Datenbankkenntnisse (möglichst auch im noSQL Bereich, z.B. eXist)
• gute Kenntnisse: gängige Webtechnologien (HTML, CSS, JavaScript, PHP)
• wünschenswert: Erfahrungen im Bereich Digital Humanities bzw. im Bereich der digitalen Editionen

Was bieten wir
Die Mitarbeit an einem spannenden Forschungsprojekt zweier international renommierter Forschungseinrichtungen. Freie Zeiteinteilung, selbständiges und weitestgehend unabhängiges Arbeiten bei attraktiver Vergütung.


Kontakt und weitergehende Informationen
Bei Interesse richten Sie bitte Ihre aussagefähigen Unterlagen (Lebenslauf, Motivation, Zeugnisse) bis zum 3. November 2020 an:

Bauhaus Archiv e.V. / Museum für Gestaltung
Konrad Fickelscher (Verwaltungsleitung)
Tel. 030/7254002-44
k.fickelscher@bauhaus.de

Langzeitarchivierung und Bereitstellung digitaler Verlagsdaten – CERN / a Futures / Merve Verlag

Di, 10/13/2020 - 09:28

2015 hat der Merve Verlag ein auf mehrere Jahre angelegtes Projekt gestartet, mit dem Ziel, seine Backlist zu digitalisieren und archivieren, und zugleich als agnostischen, wiederverwendbaren Text bzw. Markup bereitzustellen. 2017 wurde ein erster Meilenstein mit der Einführung herunterladbarer ePUB- und PDF-Formate für die Backlist erreicht. 2019 wurde ein Open-Access Testbetrieb mit registrierten AnwenderInnen aufgenommen.

Für die Buchmesse 2020 wurde zusätzlich zur Backlist der gesamte aktuelle Katalog des Merve Verlags in identischer Weise digital neu aufbereitet. Anfang 2021 wird eine Volltextsuche nebst Open-Access-Zugriff für das gesamte Korpus von mehr als 500 Verlagstiteln freigeschaltet.

Die digitale Merve-Edition basiert zum einen auf Invenio – dem am CERN entwickelten und langfristig unterstützten Open-Source-Software-Framework zur Speicherung und Verwaltung großer Datenbestände, mit dem bspw. auch der Online-Speicherdienst Zenodo betrieben wird. Die Bereitstellung der digitalen Merve-Edition erfolgt wiederum über einen IIIF-Service, der zahlreiche aktuelle und zukünftige Browser bzw. eReader unterstützt.

Der auf Nachhaltigkeit zielende Ansatz wird in den kommenden zwölf Monaten um weitere Services erweitert: Falls Drucktitel vergriffen sein sollten, kann 2021 automatisch auf Print-on-Demand Angebote umgestellt werden. Kunden können einzelne Titel oder Aufsätze zu individuellen Kompilationen bündeln und ebenfalls per P-o-D ausdrucken. Zudem werden standardbasierte Anmerkungen zum gesamten Merve-Korpus unterstützt: Individuelle Annotationen, via ORCID authentifiziert, werden automatisch in Zenodo-Datensätze konvertiert und mit einem DOI versehen. So sind sie nachhaltig gespeichert, lassen sich einfach mit anderen teilen oder kombinieren, und bleiben zugleich mit den Merve-Quelltexten verbunden. Auch die Annotationen lassen sich zusammen mit dem Originaltext als P-o-D ausgeben.

Tom Lamberty, Merve-Verleger:

„Das Release zur Buchmesse 2020 ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserer langfristigen Digitalisierungsstrategie – die bis ins Jahr 2005 zurückreicht, als wir als erster Verlag in Europa einen funktionsfähigen Handy-Reader angeboten haben. Auf der Buchmesse 2017 konnten wir in Zusammenarbeit mit dem Game Lab der Humboldt Universität Berlin das weltweit erste VR-Lesegerät vorstellen. Und heute sind wir endlich soweit, unsere Investitionen in eine integrierte, interoperable und zukunftssichere digitale Infrastruktur für alle zukünftigen Verlags-Digitalisate mit neuen Suchdiensten und innovativen Distributionskanälen zu kombinieren.“

José Gonzalez, Leiter der Repository-Technologien beim CERN:

„Es ist bemerkenswert, dass der Verlagssektor so schnell dazu übergegangen ist, die für und von den Naturwissenschaften entwickelten innovativen Technologien zu nutzen und umfangreiche Datenbestände für Open-Access Präsentationen zu erschließen. Wir erwarten, dass die bevorstehenden Entwicklungen im Bereich der Annotation mit InvenioRDM – das die automatisierte Erstellung wiederverwendbarer Zenodo-Datensätze erlaubt – die Nutzung von Primärquellen auch in vielen anderen Bereichen revolutionieren werden“.

Peter Cornwell, Direktor der Data Futures GmbH:

„Die Kombination aus

  • der Darstellung digitaler Objekte via IIIF,
  • ihrer Speicherung in korpusspezifischen Invenio-Repositorien und
  • ihrer Annotation konform zum WADM (Web Annotation Data Model)

in einer integrierten Forschungsplattform schafft zum ersten Mal die Möglichkeit, langfristige Zugriffsmöglichkeiten und nachhaltige Archivierung digitaler Objekte effektiv zu automatisieren. Leider müssen wir im Vergleich dazu immer wieder feststellen, dass diese kritischen Komponenten bei einer Vielzahl von Digitalisierungsprojekten (nicht nur) im Forschungsbereich in aller Regel zu spät Beachtung finden und nachträglich bereitgestellte Investitionen – wenn es sie überhaupt gibt – normalerweise nicht ausreichen.“

Zu diesem Thema wird es am kommenden Freitag von 15-16 Uhr CEST ein Webinar geben, der Registrierungslink findet sich hier: https://www.data-futures.org/pages/events

Seiten