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DARIAH-DE: Veranstaltungen 2019

dhd-blog - Mi, 08/07/2019 - 16:24

DARIAH-DE unterstützt die digital Forschenden und Lehrenden Geistes- und KulturwissenschaftlerInnen auf vielfältige Weise. Zu diesem Zweck richten die einzelnen Partner in DARIAH-DE unter anderem Veranstaltungen zu verschiedenen Aspekten des digitalen Forschens und Lehrens aus:

Im Jahr 2019 bieten die Partner aus DARIAH-DE folgende Veranstaltungen an:

  • Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung (Marburg): Forschungsdatenmanagement praktikabel gestalten, 20.-21.08.2019, Marburg
  • Leibniz Institut für Europäische Geschichte: ToolBox 4 Digital Literacy. Analysing and visualising historical data, 25.09.2019, Mainz
  • Akademie der Wissenschaften und der Literatur: XML2RDF – Extrahieren von RDF-Statements aus TEI XML mittels XTriples, 19.-20.11.19, Mainz

Wir freuen uns auf eure rege Teilnahme.

Ausschreibung Referentin/Referent (w/m/d) für Forschungsdaten

dhd-blog - Mi, 08/07/2019 - 09:47

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen

Referentin/Referenten (w/m/d) für Forschungsdaten

Die Max Weber Stiftung (www.maxweberstiftung.de) unterhält zehn Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen in 15 Ländern. Sitz der Stiftung ist Bonn. Weltweit werden über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt und zahlreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten gefördert.

Seit mehreren Jahren kümmert sich die Geschäftsstelle verstärkt um Forschungsdaten und digitale Forschungsinfrastrukturen. Das Kuratieren von digitalen Editionen und Datenbanken sowie vielfältige Dienste für die Digital Humanities (DH) gehören zum Portfolio der stiftungsweiten Publikationsplattform perspectivia.net. Für die Weiterentwicklung und Betreuung dieser Angebote suchen wir eine Referentin/einen Referenten (TVÖD Entgeltgruppe 13, unbefristet).

Welche Aufgaben erwarten Sie?

  • Sie betreuen digitale Forschungsprojekte (life cycle management).
  • Sie beraten Forschende unserer Institute hinsichtlich digitaler Technologien und Methoden, dazu gehören die Konzeption und Auswahl der Forschungsinfrastruktur sowie das Management und die Publikation von Forschungsdaten; das bezieht auch die Mitarbeit bei Projektanträgen mit ein.
  • Sie beteiligen sich konzeptionell und planerisch an der Fortentwicklung von perspectivia.net, besonders in den technischen Infrastrukturen und bei den Serviceangeboten.
  • Sie stehen in stetigem Austausch mit den Forschenden und DH-Beauftragten an unseren Instituten; gleichzeitig sorgen Sie für die Verbindung zur DH-Community und Infrastrukturlandschaft in Deutschland.
  • Sie organisieren die Arbeit im stiftungsweiten Arbeitskreis DH, zu dem auch ein jährlicher Workshop gehört, und halten den Kontakt zum stiftungsweiten Arbeitskreis IT.
  • Sie reflektieren Ihre Arbeit in Veröffentlichungen.

Ihr Profil?

Voraussetzungen:

  • ein überdurchschnittlicher wissenschaftlicher Abschluss (Master oder Promotion) in einem geistes-, sozial- oder (mit DH-Ausrichtung) informationswissenschaftlichem Fach
  • Interesse und Begeisterungsfähigkeit für die unterschiedlichen Forschungsfragen der MWS-Institute und sicheres Bewegen in interdisziplinären Projektkontexten
  • nachgewiesene einschlägige Projekterfahrungen, möglichst mit Konzeptionierungs- und Koordinierungsaufgaben
  • einschlägige IT-Kompetenzen, v.a. in den Bereichen Webtechnologien, X-Technologien und Softwarearchitekturen
  • sehr gute Kenntnisse im Bereich Forschungsdatenmanagement sowie in den Methoden und Konzepten der DH
  • Sichere Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wünschenswert:

  • Veröffentlichungen im Bereich der DH
  • Kenntnisse in mindestens einer Skriptsprache
  • Erfahrungen in der Beantragung von Forschungsprojekten

Was wir bieten:

  • Mitgestaltung der dynamischen DH-Entwicklung der MWS
  • Abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit in einem interdisziplinären, internationalen Umfeld
  • Kollegiale Zusammenarbeit und Austausch in einem sympathischen Team
  • Möglichkeit zum Erwerb eines Jobtickets für den VRS

Die MWS fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Die Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich am 11. September in Bonn stattfinden. Bei Verhinderung an diesem Termin weisen Sie bitte schon in der Bewerbung darauf hin.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen ab dem 6. August Dr. Michael Kaiser (kaiser@maxweberstiftung.de und Tel. 0228/37786-24) zur Verfügung. Ihre elektronische Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen in einem PDF bis zum 1. September 2019 an: bewerbung_forschungsdaten@maxweberstiftung.de

DHd – Call for Hosts 2021 und 2022

dhd-blog - Mo, 08/05/2019 - 23:51

DHd20xx ist die jährliche, internationale Fachtagung der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd, http://dig-hum.de) und die führende wissenschaftliche Konferenz für die Digital Humanities im deutschen Sprachraum. Die erste Tagung fand 2014 an der Universität Passau statt, die weiteren Stationen waren 2015 an der Karl-Franzens-Universität Graz, 2016 an der Universität Leipzig, 2017 an der Universität Bern, 2018 an der Universität zu Köln und 2019 an den Universitäten Mainz und Frankfurt /Main. Die DHd2020 wird von der Universität Paderborn ausgerichtet.

Der Fachverband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum bittet nun um Bewerbungen um die Ausrichtung für die achte und für die neunte Tagung (DHd2021 und DHd2022). Die Ausschreibung für beide Jahre soll für Veranstalter und Verband größere Planungssicherheit ermöglichen. Da der Fachverband anstrebt, die Konferenz wechselnd in Deutschland und außerhalb Deutschlands zu veranstalten, die letzten Tagungen aber in Deutschland ausgerichtet wurden, freuen wir uns für 2021/2022 besonders über Bewerbungen von Einrichtungen außerhalb Deutschlands.

Die ersten Auflagen der Konferenz haben bis zu 650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem deutschsprachigen Raum und angrenzenden Ländern angezogen. Die Tagungsprogramme sahen jeweils zwei Tage für Workshops und drei Tage für das Hauptprogramm bestehend aus Plenarvorträgen, parallelen Sektionen mit wissenschaftlichen Vorträgen, Paneldiskussionen und Posterpräsentationen vor. Die Einführung neuer Formate ist in Abstimmung mit dem Verband und dem Programmkomitee möglich.

Das wissenschaftliche Programm der Tagung wird durch ein vom Fachverband eingesetztes internationales Programmkomitee auf Grundlage eines Call for Papers und eines anschließenden Review-Verfahrens erstellt. Die ausrichtende Institution ist verantwortlich für die Bereitstellung der Tagungsräume und aller notwendigen Infrastruktur, für die Organisation und Sicherstellung des reibungslosen Ablaufs der Tagung, die Organisation von Social Events und die Einrichtung und Pflege einer Tagungs-Website sowie die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort. Die Veranstaltung firmiert unter dem Titel „DHd 2021 bzw. 2022, Veranstaltungsthema, Jahrestagung des Verbandes Digital Humanities im deutschsprachigen Raum, ausgerichtet von ####.“ Bei der Erstellung der Tagungs-Website und allen PR-relevanten Maßnahmen bitten wir um kontinuierliche Abstimmung mit dem Tagungskoordinator des Verbandes.

Die Tagung finanziert sich über Teilnehmergebühren und von der ausrichtenden Institution bereitgestellte oder über Sponsoren eingeworbene finanzielle Mittel. Die erhobene Tagungsgebühr ist mit dem Vorstand des Fachverbandes abzustimmen und soll vier Kategorien umfassen: reguläre und ermäßigte Mitglieder des DHd (letztere im Sinne der Regelung zur ermäßigten Mitgliedschaft im DHd-Verband) sowie reguläre und ermäßigte Nicht-Mitglieder des DHd. Die Tagungsgebühr muss für Nicht-Mitglieder mindestens die Tagungsgebühr für Mitglieder des DHd zuzüglich des Mitgliedsbeitrags plus mindestens 5 Euro betragen, wobei die jeweils relevante Beitragskategorie berücksichtigt werden muss.

Die Bewerbung um die Ausrichtung der DHd2021 bzw. 2022 soll umfassen:

  • einen Vorschlag für ein Tagungsmotto sowie einen Terminvorschlag (bevorzugt im Zeitraum Februar bis April). Bei der Terminplanung soll auf potentiell konkurrierende Konferenzen geachtet und der Termin frühzeitig auf der Website bekanntgegeben werden.
  • einen Überblick über die für die Konferenz bereitgestellte Infrastruktur (vor allem Tagungsräume für Workshops, parallele Sektionen und Plenarveranstaltungen)
  • Aussagen über die Unterstützung der Ausrichtung vor Ort (z.B. durch die Universitätsleitung)
  • eine Aussage über die Verwendung von Management- und Bezahlsystemen (z.B. Conftool)
  • Angaben zur die Erreichbarkeit des Tagungsortes (bzw. ggf. der Tagungsorte) und die Verfügbarkeit von Unterkünften (inkl. Preisschätzungen)
  • Ideen für Social Events
  • Vorschläge zur Erreichung einer hohen Sichtbarkeit der Tagung
  • Vorschläge zur Förderung von NachwuchswissenschaftlerInnen (inkl. Studierende)
  • eine vorläufige Kostenkalkulation und Vorstellungen über die Tagungsgebühr
  • schließlich die Angabe ob der Bewerbungsvorschlag für 2021, für 2022 oder offen für beide Jahre gilt.

Bewerbungen werden bis 10. November 2019 entgegen genommen (formlos per E-Mail an Lisa Dieckmann: lisa.dieckmann@uni-koeln.de). Die Vergabe der beiden Tagungen erfolgt durch den Vorstand des Fachverbandes bis spätestens 30. November 2019. Für Rückfragen steht die Tagungskoordinatorin im Vorstand des Fachverbandes, Lisa Dieckmann, zur Verfügung.

Einfluss und Nutzbarkeit von digitalen Forschungsinfrastrukturen

dhd-blog - Mo, 08/05/2019 - 10:32

Die Nutzung von Computern und digitalen Methoden ist in der täglichen Praxis der Geisteswissenschaften fest verankert. Von der Erstellung einer Sammlung, über Bildanalysen, Text-Annotierung, bis hin zu Netzwerk-Analysen für die Ideengeschichte, keiner dieser Bereiche wird heutzutage noch ohne Computer angegangen.

Dies bringt Themen, die ursprünglich in der Software-Entwicklung angesiedelt waren, in den Fokus der Geistes- und Kulturwissenschaften. So stellt sich zum Beispiel die Frage nach der Nachhaltigkeit einer Software-Entwicklung für ein geisteswissenschaftliches Forschungsvorhaben oder welchen Best-Practice-Maßstäben dabei gefolgt werden sollte.

Ein wichtiger Faktor bei solchen Überlegungen ist die Möglichkeit, den Erfolg und die Nützlichkeit dieser digitalen Ansätze in den Geisteswissenschaften zu validieren.

Während der zweiten und dritten Förderphase von DARIAH-DE wurden verschiedene Ansätze zur Messung und Auswertung dieser Faktoren zusammengetragen und in eine übersichtliche Messanleitung gegossen, die Impactomatrix, zugänglich auf Github. So konnten Faktoren identifiziert werden, die den sogenannten Impact eines Werkzeuges oder eines Dienstes messen können, sowie Kriterien, mit deren Hilfe der Impact beeinflusst werden kann. In einer Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Service Life Cycle in DARIAH-DE III wurden Best-Practice Anforderungen entwickelt und gegen Ende der Förderphase bei den verschiedenen Projekten abgefragt.

Auf Grundlage dieser Fragebögen wurde dann eine Datenauswertung vorgenommen um eine Übersicht über die gesamte DARIAH-DE Infrastruktur zu erhalten und so Bereiche aufzudecken, die den Einfluss und die Anwendbarkeit der Infrastruktur verbessern können.

Diese Auswertung wurde in zwei Schritten vorgenommen. Als erstes wurden die Fragen der AG SLC den verschiedenen Impact-Bereichen zugeordnet. Diese Zuordnung wurde als Tabellen in Meiners 2019 veröffentlicht. Die anschließende Auswertung der Tabellen erfolgte in der Programmiersprache Python, in einem ausführlich kommentieren Jupyter Notebook, das als Roh-Datei in Vogl 2019 veröffentlicht wurde.

Um die Auswertung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen wurde zusätzlich zu dem DARIAH Bericht R 1.1.2 ein Paper mit einer detailierten Beschreibung der einzelnen Auswertungsschritte in englischer Sprache in der Reihe DARIAH-DE Working Paper veröffentlicht, siehe Vogl et al. 2019, das hoffentlich eine Grundlage für weitere Diskussionen dieser komplexen Fragen sein kann.

Bibliographie
  • Meiners, Hanna-Lena. 2019. “Evaluation SLC Attributes.” DARIAH-DE. https://doi.org/10.20375/0000000b-d8c9-f.
  • Vogl, Malte. 2019. “Analysis of Impact and Usability – Notebook.” DARIAH-DE. https://doi.org/10.20375/0000-000B-D8CB-D.
  • Malte Vogl, Hanna-Lena Meiners, Klaus Thoden, Michael Haft, Oliver Schmid: „Impact and usability for digital humanities research infrastructures“. DARIAH-DE Working Papers Nr. 34. Göttingen: DARIAH-DE, 2019. URN: urn:nbn:de:gbv:7-dariah-2019-6-4URL: http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl/?dariah-2019-6

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (PostDoc), TV-L E 13, 100%, am Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung h (frühestens zum 01.10.2019)

dhd-blog - Do, 08/01/2019 - 13:48

Das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) in Braunschweig sucht frühestens zum 01.10.2019

eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (Vollzeit).

Die Stelle wird nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages der Länder (TV-L) vergütet und ist nach den Möglichkeiten des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG) voraussichtlich auf drei Jahre befristet. Die Beschäftigung erfolgt vorbehaltlich der Bewilligung durch den Zuwendungsgeber.

Das GEI ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft, das Forschung, Forschungsinfrastrukturleistungen und Wissenstransfer im Bereich kulturwissenschaftlich-historischer Bildungsmedienanalyse und -dokumentation eng miteinander verbindet und in hohem Maße international tätig ist.

Zu Ihren Aufgaben gehören:
  • die Konzeption, Koordinierung und Durchführung einer Analyse zur Demokratiebildung in deutschen Schulbüchern
  • die Koordination und Begleitung der Digitalisierung und Erstellung digitaler Werkzeuge aus fachwissenschaftlicher Perspektive
  • Koordination der Kooperation mit dem Verbundpartner
  • die Publikation Ihrer Forschungsergebnisse in Fachzeitschriften oder anderen Publikationsformaten mit wissenschaftlicher Qualitätssicherung
  • aktive Mitarbeit in der Abteilung
Zu den Anforderungen an Sie zählen:
  • eine abgeschlossene Promotion in den Geistes- und Sozialwissenschaften, insbesondere der Erziehungs- oder Politikwissenschaften
  • wissenschaftliche Expertise in mindestens einem oder mehreren der folgenden Themenfelder: Digital Humanities, Bildungsforschung, Bildungsmedienforschung oder politische Bildung
  • eigenverantwortliches und systematisches Arbeiten, Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität und Teamgeist
Idealerweise verfügen Sie über:
  • Erfahrungen in der Analyse von Schulbüchern
  • Erfahrungen im Projektmanagement
  • Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit und der Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen
  • Erfahrungen mit der Erstellung wissenschaftlicher Veröffentlichungen

Wir bieten Ihnen eine verantwortliche und vielseitige Tätigkeit in der Abteilung Wissen im Umbruch eines renommierten Forschungsinstituts und unterstützen Sie mit Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Der Arbeitsort ist Braunschweig.

Wir ermöglichen eine flexible Gestaltung der Arbeitszeit unter Berücksichtigung der jeweiligen arbeitsorganisatorischen Situation. Das GEI versteht sich als familienfreundliche Einrichtung und fördert die berufliche Gleichstellung aller Personen. Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sowie von Personen mit Zuwanderungsgeschichte werden ausdrücklich begrüßt. Bei gleicher Eignung erhalten Schwerbehinderte den Vorzug. Ein Nachweis über die Behinderung ist in Kopie beizufügen.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige schriftliche Bewerbung ausschließlich elektronisch mit den üblichen Unterlagen als zusammenhängende PDF-Datei (max. 9 MB) bis zum 25.08.2019 mit Angabe des Kennwortes: „DemoS“ an: bewerbung@leibniz-gei.de.

Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Dr. Marcus Otto (otto@leibniz-gei.de, Tel.: 0531/590990-298) oder Frau Kathrin Henne (henne@leibniz-gei.de, Tel.: 0531/590990-351).

Die Rolle wissenschaftlicher SoftwareentwicklerInnen in DH Projekten

dhd-blog - Di, 07/30/2019 - 10:15

In DH Projekten arbeiten WissenschaftlerInnen mit oft unterschiedlichen Rollen und akademischen Hintergründen. Neben der geisteswissenschaftlichen Ausrichtung eines Forschungsprojekts durch Domänen-WissenschaftlerInnen, haben auch die Menschen, die technische Aspekte des Projekts umsetzen, eine wichtige Rolle für den Erfolg eines DH Projekts.

Solche MitarbeiterInnen, die zum Beispiel Algorithmen, Tools oder Webseiten konzipieren und entwickeln oder Daten modellieren und auswerten, sollen hier unter dem Begriff „wissenschaftliche SoftwareentwicklerInnen“ zusammengefasst werden. Gebräuchlicher ist die englische Variante des „Research Software Engineers“ (RSE).

RSEs haben diverse Hintergründe. So gibt es WissenschaftlerInnen, die ihre Erfahrungen in der Softwareentwicklung nach einem geisteswissenschaftlichen Studium erworben haben, aber auch SoftwareentwicklerInnen, die sich durch längere Zusammenarbeit mit GeisteswissenschaftlerInnen die nötigen Kenntnisse erarbeitet haben, um Fragen des Forschungsfeldes zu verstehen und technisch umzusetzen. Die Rolle des RSE im Vermittlungsprozess zwischen technischer Expertise und Domänen-spezifischem Fachwissen ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines DH-Projektes.

Kommunikation

Um diese Kommunikation zu befördern und aufrecht zu erhalten ist es nötig, die Rolle von RSEs in der Forschungslandschaft zu betrachten. Während auf der Seite der Fachwissenschaften in DH Projekten die klassische akademische Karriere mit Master, Doktor, Professur klar umrissen ist, findet sich für RSEs kein vergleichbarer Karrierepfad. Oft sind Projekte zeitlich begrenzt und RSEs springen von einer Drittmittel-Finanzierung zur nächsten. Eine dauerhafte Anstellung findet sich meist nur in einer eher Service-orientierten Rolle, die aber gerade für den Dialog innerhalb der jeweiligen DH Projekte nicht förderlich ist.

Karrierepfade und Anerkennung

Im Bezug auf Karrierepfade für RSEs ist ein häufig aufkommender Punkt das Problem der wissenschaftlichen Anerkennung der Arbeit von RSEs. Oft werden für wissenschaftliche Karrieren weiterhin klassische Publikationen verlangt. Wie aber die langfristige Arbeit an einer Datenbank, die Entwicklung und Pflege einer Software, oder die Konzipierung und Bereitstellung einer Projektwebseite von Förder- oder Forschungseinrichtungen wissenschaftlich bewertet werden kann, ist immer noch weitestgehend unklar.

Whitepaper

Auf der DH2019 Konferenz in Utrecht traf sich eine Gruppe von DH RSEs zu einem Workshop um diese Problemefelder zu diskutieren. Als Resultat wurde ein englischsprachiges Whitepaper veröffentlicht, das als Aufruf zu einer engeren Vernetzung von DH RSEs dienen soll. Das Whitepaper ist unter https://dh-tech.github.io/dhrse-whitepaper/ zu erreichen und kann gerne geteilt werden.

DHTech

DHTech ist eine selbstorganisierte Gruppe von DH RSEs, die regelmäßig Webinare zu diversen technischen Aspekten der DH durchführt (z.B. CIDOC-CRM für Datenmodelierung, Django und TEI, IIIF Bilderformat, Webseiten mit Vue JS, usw.). Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen und können gerne eigene Themen einbringen. DHTech kann hier beigetreten werden.

Pharos Project Manager – Call for applications

dhd-blog - Mo, 07/29/2019 - 10:40

Full Time (35 hours/week)
Start Date: September / October 2019
Contract Length: 24-30 months
Application Deadline: August 31st, 2019
Location: Remote (based anywhere in Europe)

PHAROS, the International Consortium of Photo Archives, seeks a Project Manager for a 30-month pilot project (July 1, 2019 – December 31st 2021) to create a scholarly research platform that will bring together nearly 1.5 million images with accompanying documentation from five of the fourteen PHAROS member institutions using the ResearchSpace platform. It will serve as both a testing ground and model for the desired goal of PHAROS: to create a common platform for research on works of art in all media, through comprehensive consolidated access to photo archives.

In the first year of the project, external consultants will normalize and clean the data sets from participating institutions, map records to the CIDOC Conceptual Reference Model for ingesting into the ResearchSpace platform. In the second year of the project, the user interface of the platform will be refined and adjusted, together with a scalable search architecture, according to input from a user research committee.

The project manager will be the primary contact person for all consultants and will work closely with members of the pilot project institutions:

  • Frick Art Reference Library; New York, USA
  • I Tatti, the Harvard University Center for Italian Renaissance Studies; Florence, Italy
  • Fondazione Federico Zeri; Bologna, Italy
  • Bibliotheca Hertziana; Rome, Italy
  • Bildarchiv Foto Marburg; Marburg, Germany

Primary Responsibilities:

  • Serve as the primary liaison between the Principal Investigator, the User Advisory Group Chair, Technical Architect, institutional stakeholders, and external contractors.
  • Coordinate schedules and work for contractors, ensuring on-time delivery
  • Identify and mitigate project risks
  • Organize communication, including scheduling meetings
  • Project reporting and close-out
  • Assist in drafting specifications
  • Review all work and verify that is meets specifications
  • Create and maintain documentation throughout the project
  • Disseminate results to the community
  • Maintain project management software
  • Other duties as assigned

Basic Qualifications

  • A Master’s Degree or above in Art History, Computer Science, Library Science, Data Science or other fields relevant to Digital Humanities research.
  • A background in Cultural Heritage Informatics
  • Familiarity with one or more of the following: semantic web technologies; ontologies and metadata standards; web development
  • The Project Manager must be physically based in Europe
  • Fluency in English

Additional Qualifications

  • Experience in semantic web technologies and standards (RDF, SPARQL, OWL)
  • Working knowledge of the CIDOC-CRM or related ontologies
  • Experience in web application development (Javascript, HTML5 etc.)
  • Previous work experience in academic institutions, with a strong preference to candidates who have worked with archival collections
  • Linux Server management, Docker, IIIF Server management
  • Previous experience in project management and project management software (Jira & Confluence)
  • Version Control

Stipend range: $5000-$6250/month (gross), depending on qualifications and experience, plus travel allowance for consultations and meetings.

This position is funded by a grant from the Andrew W. Mellon Foundation to The Frick Collection, who will administer the funds. This incumbent will be hired as an independent contractor and will be expected to provide monthly invoices for services. The position is full-time (35 hours/week), with 25 days a year of vacation time, 13 holidays, and 12 days of sick leave.

Employment is based upon personal capabilities and qualifications without discrimination because of race, color, religion, sex, national origin, age, marital status, alienage or citizenship status, sexual orientation, disability, pregnancy, military status, creed, genetic predisposition or carrier status or any other protected characteristic as established by law. This policy applies to all terms and conditions of employment, including, but not limited to, hiring, placement, promotion, termination, layoff, recall, transfer, leaves of absence, compensation and training.

http://pharosartresearch.org/project-manager

DH-Kolloquium an der BBAW, 2.8.2019: U. Wuttke/J. Klar: How FAR is FAIR?

dhd-blog - Fr, 07/26/2019 - 12:21

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW möchten wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Freitag, den 2. August 2019, 17 Uhr s.t. bis 19 Uhr (Konferenzraum 1), einladen:

Dr. Ulrike Wuttke (Fachbereich Informationswissenschaften, RDMO, Fachhochschule Potsdam) und Dr. Jochen Klar (Berater und Softwareentwickler, RDMO)
How FAR is FAIR? Der öffentliche Zugang zu geisteswissenschaftlichen Forschungsdaten als gute wissenschaftliche Praxis und die Rolle des Forschungsdatenmanagements

Durch die zunehmende Digitalisierung nimmt die Bedeutung von Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften, insbesondere in den Digital Humanities, zu. Dabei rücken in den letzten Jahren verstärkt Open Science-Paradigmen, wie der möglichst offene Zugang zu den Daten und die FAIR Data Principles (Findable, Accessible, Interoperable, Reuseable) in den Fokus. Diese bedeuten einen Paradigmenwechsel für Wissenschaftler*innen und Wissenschafts- und Gedächtnisinstitutionen und erfordern die Kooperation im Rahmen nationaler und internationaler Infrastrukturen.

Zur Förderung guter Datenmanagementpraktiken verlangen verschiedene nationale und internationale Förderorganisationen bei Projektanträgen Auskunft über den Umgang mit nachgenutzten oder erstellten Forschungsdaten, z. B. in der Form von Datenmanagementplänen (DMPs). Inzwischen setzt sich die Erkenntnis durch, dass es nicht mit einem einmaligen Datenmanagementplan getan ist, sondern dass DMPs während des Projektverlaufs angepasst werden müssen, um das Forschungsdatenmanagement aktiv und unter Einbeziehung aller relevanten Stakeholder zu unterstützen und seine Potenziale auszuschöpfen (aktives Forschungsdatenmanagement). Hierfür wird im Rahmen eines DFG-Projekts das Werkzeug Research Data Management Organizer (RDMO) entwickelt.

Der Vortrag gibt eine Einführung in die wichtigsten Begrifflichkeiten und Konzepte des geisteswissenschaftlichen Forschungsdatenmanagements und seine Bedeutung für die Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis, die Qualitätssicherung der Forschungsdaten und die Erhöhung des Impacts der Resultate digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung und führt diesbezüglich in Funktionalitäten und Anwendungsmöglichkeiten des Werkzeugs RDMO ein.

Links & Literatur:

— 
Die Veranstaltung findet im Konferenzraum 1 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin statt.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir Sie um Anmeldung per E-Mail an: DH-Kolloquium@bbaw.de.

International Summer School „Reflections on Code“ in Mainz

dhd-blog - Di, 07/23/2019 - 17:10

Vom 08.-11.10.2019 richtet die Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz innerhalb des Studiengangs ›Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften‹ erneut eine internationale Sommerschule im Bereich der Digital Humanities aus. Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit dem ›Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften‹ (mainzed). Neben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem Masterstudiengang werden auch 15 Plätze für externe Bewerberinnen und Bewerber vergeben.

Veranstaltungswebsite mit Programm:
https://iss.adwmainz.net

Website der International Summer School Mainz 2019. Bild: Close view of Paul Richards during an EVA (NASA). Thema „Reflections on Code“

Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ist die kritische Reflexion von Daten, Methodologien und Algorithmen innerhalb der Digital Humanities. Im Laufe der letzten Jahrzehnte sind Daten und Methodiken der Digital Humanities zu einem festen Bestandteil geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschungspraxis geworden. Ihre Anwendung hat jedoch weitreichende Auswirkungen auf die Fragen, die an Daten gestellt, und die Schlussfolgerungen, die aus ihnen gewonnen werden können. Diese Effekte können nur dann wirklich beurteilt werden, wenn Forscher ein grundlegendes Verständnis der entsprechenden Technologien entwickeln. Ziel der Summer School ist es daher, Fachwissen über elementare Konzepte, Methoden und Werkzeuge aufzubauen, die in einer Vielzahl geistes- und kulturwissenschaftlicher Disziplinen eingesetzt werden, und gleichzeitig die Teilnehmer dabei zu unterstützen, sich kritisch mit den vorgestellten Vorgehensweisen auseinanderzusetzen und die Auswirkungen ihrer Anwendung auf den Forschungsprozess zu diskutieren. Neben einer Einführung in Techniken und Werkzeuge für das kollaborative, webbasierte Arbeiten (bspw. mit Markdown, Git und GitLab) stehen die Annotation von Texten und Bildern sowie die Kodierung und digitale Präsentation von Forschungsgegenständen aus der Musikwissenschaft im Zentrum. Methoden der Netzwerkanalyse und ihre Anwendung auf historische Quellen werden ebenso thematisiert wie die kritische Bewertung verschiedener Praktiken der Datenvisualisierung. Schließlich werden die Analyse des Raumes mit Hilfe digitaler Methoden, Werkzeuge wie Graphdatenbanken und ihre Rolle in der Erschließung von Daten sowie ein Überblick über Natural Language Processing (NLP) das Programm abrunden.

Organisatorisches

Die Veranstaltung wird nach dem European Credit Transfer System (ECTS) kreditiert und richtet sich an Interessierte im In-­ und Ausland, die mindestens über einen Bachelor­-Abschluss in den Geistes­- und Kulturwissenschaften oder der Informatik bzw. den Informationswissenschaften verfügen. Verkehrssprachen sind Deutsch und Englisch. Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen beschränkt. Hiervon sind 25 Plätze zunächst für die Erstsemester des Mainzer Masterstudiengangs reserviert. 15 Plätze werden im Rahmen der Ausschreibung frei vergeben. Eine Nachrückerliste stellt sicher, dass alle Plätze vergeben werden können.

Es wird kein Teilnahmebetrag erhoben.

Bewerbung

Interessierte können ihre Bewerbung in elektronischer Form (Motivationsschreiben und kurzer Lebenslauf als PDF) bis zum 06. September 2019 an folgende E-Mail Adresse richten: ISS_mz@uni-­mainz.de

Bewerbungsfrist verlängert – W2-Professur für Informationsdienstleistungen und Wissenschaftskommunikation an der TH Köln

dhd-blog - Di, 07/23/2019 - 16:31

via Haike Meinhardt, Technische Hochschule Köln

Die Bewerbungsfrist für die an der Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften der Technischen Hochschule Köln am Campus Südstadt ausgeschriebene W2-Professur für Informationsdienstleistungen und Wissenschaftskommunikation (vgl. https://dhd-blog.org/?p=11987) ist bis zum 22.08.2019 verlängert worden.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.th-koeln.de/hochschule/w2-professur-fuer-informationsdienstleistungen-und-wissenschaftskommunikation_66226.php

Stelle im Bereich Forschungsdatenmanagement an der RWTH Aachen

dhd-blog - Mo, 07/22/2019 - 09:53

Die RWTH Aachen sucht Verstärkung für das FDM-Team. Es handelt sich um eine auf 4 Jahre befristete und mit E13 bewertete Vollzeit-Stelle. Die Aufgabe besteht in erster Linie in der Betreuung des Forschungsdatenmanagements in zwei Sonderforschungsbereichen.

Die Stellenausschreibung mit allen Infos gibt es unter:

https://www.itc.rwth-aachen.de/go/id/kpha/file/28013/

ediarum-Entwickler-Workshop am 5. September 2019

dhd-blog - Do, 07/18/2019 - 16:04

Nach dem gut besuchten ediarum-Entwickler-Workshop im Mai, wird es im Rahmen der Tagung „Perspektiven der Epigraphik vom Altertum bis zur Frühen Neuzeit. Kooperationen, Digitalisierung und Standards“, die vom 2. bis 6. September 2019 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften stattfindet, einen weiteren ediarum-Entwickler-Workshop geben.

Dieser Workshop richtet sich sowohl an Entwickler aus epigraphischen Vorhaben, die an der Tagung teilnehmen, als auch an Entwickler aus Editionsvorhaben, die nicht an der Tagung teilnehmen und ediarum kennenlernen und für die eigenen Zwecke einrichten und weiterentwickeln möchten. Der Workshop findet am Donnerstag, 5. September 2019 statt. Bei Bedarf und frühzeitiger Anmeldung können am Freitag, 6. September 2019 individuelle Beratungsgespräche zu einzelnen Projekten geführt werden.

Anmeldungen für den Workshop und die Beratungsgespräche richten Sie bitte an ediarum@bbaw.de.

Call for Supporters: Computational Humanities Research (JCHR)

dhd-blog - Do, 07/18/2019 - 11:10

On behalf of Folgert Karsdorp (KNAW Meertens Institute) and Melvin Wevers (DHLab, KNAW Humanities Cluster).

Despite the growing use of computational methods in humanities research by an increasingly wide variety of scholars, many interdisciplinary scholars (including ourselves) still feel that there is no suitable research-oriented venue to present and/or publish robust, computational work that does not lose sight of questions relevant to the humanities. As such, we aim to fill this niche by creating a community for computational humanities researchers.

Ultimately, the goal of the computational humanities community is to set up a research-oriented computational humanities journal and conference. In the coming months, we will announce a workshop that is open to (short and long) full paper submissions. This workshop will serve as a stepping stone to a new, open-access journal of Computational Humanities Research.

We cordially invite you and other interested parties to join the conversation about future steps! Add your name to the GitHub issue or get in contact.

For more information and list of supporters please visit: https://cohure.github.io/CoHuRe/

Twitter: @CoHuRe1

Leitung der Bereiche Technik, Entwicklung und Service der Deutschen Digitalen Bibliothek (m/w/d)

dhd-blog - Fr, 07/05/2019 - 15:11

Die Deutsche Nationalbibliothek sucht am Standort Frankfurt am Main zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Leitung der Bereiche Technik, Entwicklung und Service der Deutschen Digitalen Bibliothek (m/w/d)

Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) schafft über das Internet freien Zugang zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe. Sie macht die Bestände der deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen kostenfrei online zugänglich. Dafür werden die digitalen Angebote von Museen, Bibliotheken, Archiven, Forschungsinstituten, Mediatheken, Denkmalpflegeeinrichtungen und Bildarchiven vernetzt. Millionen von Büchern, Archivalien, Bildern, Skulpturen, Musikstücken und anderen Tondokumenten, Filmen und Noten sind so über ein zentrales Portal auffindbar. Die DDB ist auch der Beitrag der Bundesrepublik Deutschland zur europäischen digitalen Plattform Europeana. Sie verteilt sich auf verschiedene Standorte, darunter Frankfurt am Main mit der Zuständigkeit für die Bereiche Technik, Entwickung und Service bei der Deutschen Nationalbibliothek.

Den vollständigen Text der Stellenausschreibung finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.dnb.de/DE/Ueber-uns/Beruf-Karriere/Stellen/stellenangebotLeitungDDB.html?nn=192742

Mitarbeiter (m/w/d) für die nestor Geschäftsstelle an der DNB gesucht

dhd-blog - Fr, 07/05/2019 - 15:07

Die Deutsche Nationalbibliothek sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 30.6.2021 einen Mitarbeiter (m/w/d) zur Führung der nestor-Geschäftsstelle sowie zur Mitarbeit in der digitalen Langzeitarchivierung der Deutschen Nationalbibliothek (EG 11 TVöD; Kennziffer: 20/19/IT/1110)

Den vollständigen Text der Stellenausschreibung finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.dnb.de/DE/Ueber-uns/Beruf-Karriere/Stellen/stellenangebotProjektmitarbeiterNestor.html?nn=192742

Call for Papers: CIPA Workshop on „Research and Education in Urban History in the Age of Digital Libraries“ 2019 in Dresden

dhd-blog - Fr, 07/05/2019 - 10:57

The CIPA Workshop on Research and Education in Urban History in the Age of Digital Libraries takes place on October 10-11, 2019 at the Deutsches Hygiene-Museum in Dresden, Germany. It is co-located with the Time Machine Conference 2019. The workshop is an international event for the professionals of multiple disciplines and scholars working in the Digital Cultural Heritage domain. The aim of the workshop is to bring together experts, stakeholders and researchers from the cultural domain, starting a dialogue that will lay out the foundation for the creation of a multidisciplinary community of practice.

SUBMISSION DEADLINE EXTENSION: July 14, 2019

Selected submissions will be invited for journal publication in Springer CCIS (Communications in Computer and Information Science).

Urban history, drawing on architectural heritage and cultural history, is one of the key areas in digital humanities. Regarding to that research interest, digital libraries play an important role, especially for visual media like photographs, paintings, or drawings, but also for physical and digital 3D models. Due to the wide field of possible research, different approaches, methods and technologies have emerged – and are still emerging. We aim to discuss crucial challenges for further research and encourage debate on the state of the art and future work. We would like to invite contributions on theoretical and methodological issues, application scenarios and projects, as well as novel approaches and tools. This includes the following five areas:

  • Research on Architectural and Urban Cultural Heritage
  • Technologies, Computing and Data
  • Theory and Systematization
  • Education in Urban History
  • Infrastructures and Governance

To this cause, we are seeking for original and innovative contributions in theoretical and practical applications on Digital Cultural Heritage.

Please submit an extended abstract of 1500-1700 words in PDF format by July 14th, 2019 (deadline extension) via the electronic upload submission procedure on EasyChair. The conference adopts a double blind reviewing process. The authors must ensure that any information such as affiliations, contact details, e-mails or other type of information that can help identify the authors of the papers are removed from the submitted version.

Please use the Springer LaTeX2e, Microsoft Word 2003 or Microsoft Word 2007 templates and guidelines for formatting your extended abstract.

All submissions will be peer reviewed for their originality, validity, methodology, writing quality and overall contribution to the research fields of the conference.

We look forward to welcoming you to an exciting conference and workshop in Dresden!

WORKSHOP ORGANIZERS

  • Florian Niebling, University of Würzburg
  • Heike Messemer, University of Würzburg
  • Sander Münster, TU Dresden

CONTACT
For further information, please do not hesitate to contact
Dr. des. Heike Messemer | Prof. Dr. Florian Niebling

Call for Short Papers: Round Table „Visualizing Hypotheses: Practical Handling of Uncertainty in Digital 3D Models“ at CHNT 2019 (November 4-6, 2019)

dhd-blog - Fr, 07/05/2019 - 10:53

The call for papers for the 24th conference on Cultural Heritage and New Technologies (CHNT 24), taking place on November 4-6, 2019 in Vienna, is open with extended deadline: July 10, 2019.

Short presentations of 10 minutes are welcome for the round table Visualizing Hypotheses: Practical Handling of Uncertainty in Digital 3D Models, which is organized by Christiane Clados (University of Marburg) and Heike Messemer (Universität Würzburg, Urban History 4D) as members of the working group “AG Digitale Rekonstruktion”.

The aim of this round table is to bring together scholars from different disciplines to discuss how hypotheses and uncertainties are visualized in scientific 3D reconstructions and how this can be handled in the future:

Digital 3D reconstructions of cultural artefacts, historical characters and architecture contribute to a better understanding of cultural heritage. In the broad user community, experts from various fields such as architecture, archaeology, art history, palaeontology, forensic anthropology, museology generate 3D reconstructions in order to gain insights into no longer existing evidence. Therefore, such reconstructions are a critical tool for the „translation“ of scientific data into visualizations, which make these accessible to the expert community and the general public.

However, due to knowledge gaps within the diverse set of underlying sources, uncertainties are part of nearly all digital models. As user communities handle the visualization of hypotheses in 3D reconstructions differently, the situation is still unsatisfactory. When can (a part of) a reconstruction be regarded as being hypothetical in the first place? How are uncertainties indicated visually? So far, no common principles for the visualization of hypotheses within 3D models have been established, leaving experts and practitioners with no guidance on hypothesis modeling.

The aim of this roundtable, an initiative of the working group “AG Digitale Rekonstruktion”, is to discuss these issues from different disciplinary perspectives. Presenters are invited to address the following questions: How shall we deal with uncertainties in digital 3D reconstructions of cultural heritage architecture, cultural artefacts, individuals, and fossils? How can hypotheses be visualized in presentations for experts and the general public? What is the state of the art, and which factors influence the visualization of hypotheses? What can be the methods/designs/visions for the future?

The deadline for submitting abstracts is July 10, 2019.

Link toinformation about the Round Table Visualizing Hypotheses and the submission process: https://www.chnt.at/visualizing-hypotheses-practical-handling-of-uncertainty-in-digital-3d-models/

Jobs, Jobs, Jobs: DH @ Wuppertal

dhd-blog - Do, 07/04/2019 - 16:11

Let’s get started – now! Am kürzlich besetzten Lehrstuhl für Digital Humanities an der Bergischen Universität Wuppertal läuft nun der Aufbau des DH-Teams an.

Während die Stelle der Team-Assistenz wohl eher auf anderen Kanälen ihre Zielgruppe finden müsste, und die letzte Bewerbungsfrist für Doktorandenstellen im Graduiertenkolleg „Dokument – Text – Edition“ (ja, da kann man auch DH machen) kürzlich abgelaufen ist, ist hier vor allem auf die Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter hinzuweisen. Dazu seien noch ein paar Erläuterungen gegeben.

Ausgeschrieben sind aktuell 250% TV-L 13. Das Zielprofil lautet schlicht „Digital Humanities“. Und so ist es auch gemeint. Bewerben mögen sich alle digital humanists, die mindestens über einen Master-Abschluss verfügen und im Bereich DH arbeiten und/oder sich weiter qualifizieren möchten. Das Lehrstuhlteam sollte nach Möglichkeit die DH in ihrer Breite abdecken. Natürlich interessieren mich meine Themen am meisten, aber ich will auch noch etwas anderes von anderen lernen[1].
Es sind Stellen für wissenschaftliche MitarbeiterInnen. Formate und Profile der Stellen sollen sich aus den Profilen und Interessen der KandidatInnen ergeben. Das betrifft Aufgaben, Umfang und Befristung (jaja, ist Frust, ich weiß). Zu den Aufgaben: ich suche Leute im ganzen Spektrum von Theoriearbeit, über Methodenfokus, über Forschungsprojekte bis hin zu Softwareengineers, devOps-Leute und Sysadmins (die letzten drei Kategorien natürlich ganz besonders). Zum Umfang: je nach Umständen kann es eine 50%-Stelle (z.B. Arbeit in einem Projekt oder wegen „ich will aber nicht mehr arbeiten“), eine 65%-Stelle (klassische Promotionsstelle) oder eine 100%-Stelle (klassische Assistentenstelle) sein – oder etwas dazwischen. Laufzeiten können je nach Konfiguration und Absprache zwischen einem (z.B. Anschub eines neuen Projekts) und drei Jahren (z.B. Promotion, Assistentenstelle) liegen.
Da zwei von den 2,5 Stellen eigentlich klassische Lehrstuhl-Stellen[2] sind, können sie auch mit einem kleinen Lehrdeputat verbunden sein.
Bewerbungsschluss ist offiziell der 1.8.2019. Ich weise aber ausdrücklich darauf hin, dass die Stellen möglicherweise offen bleiben und vielleicht die Ausschreibung verlängert wird, wenn sich nicht genügend qualifizierte KandidatInnen finden.

Zusätzlich zu den aktuell ausgeschriebenen Stellen wird prospektiv ein/e weiter/e wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für das großartige Luhmann-Projekt gesucht (Nachfolge S. Zimmer). Hier ist das Profil einigermaßen klar: Pflege und teamorientierte Weiterentwicklung des digitalen Archivs als einem recht komplexen Informationssystems (u.a. BaseX, XQuery, JS etc) mit vorgeschaltetem ediarum, in gitlab organisiert. Dies ist aktuell eine 75%-Stelle, die (nach den Regeln der Drittmittelbefristung, also auch bei längeren Vor-Arbeitszeiten) auf drei Jahre besetzt werden kann. Offizielle Ausschreibung sollte bald folgen. Also bitte die Augen aufhalten und bei Interesse vorher schon mal bei mir melden.

Studentische Hilfskräfte (ohne/mit BA) suche ich natürlich auch. Hier wäre ich neben DH-interessierten Geisteswissenschafts-Studierenden und geisteswissenschaftsinteressierten Informatik-Studierenden auch noch an solchen aus dem Bereich Gestaltung/Design (online- und offline-Medien) interessiert.

Ich freue mich auf Ihr Interesse und Ihre Bewerbung[3], Ihr Patrick Sahle

[1] Textmafiosi und Plaintextcruncher genauso willkommen wie alle anderen DHer auch.
[2] Bad news für die Eingeweihten: Haushaltsstellen = Einstellungsrestriktionen hinsichtlich befristeter Vorbeschäftigungen. Leider.
[3] Weitere Informationen kann ich gerne unter sahle@uni-wuppertal.de geben. Danach gilt die offizielle Vorgabe „Bewerbungen sind mit aussagekräftigen Unterlagen, unter Angabe der Kennziffer [19164], zu richten an die Bergische Universität Wuppertal, Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften, Herrn Prof. Dr. Patrick Sahle, 42097 Wuppertal. “

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