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Mitarbeiter*in für die Software- und Webentwicklung, E 13 TV-L

dhd-blog - Mo, 04/25/2022 - 11:26

An der Georg-August-Universität Göttingen Stiftung Öffentlichen Rechts – Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt 3 Stellen als

Mitarbeiter*in für die Software- und Webentwicklung (w/m/d)
– Entgeltgruppe 13 TV-L –

zu besetzen. Die Stellen sind befristet bis 30.04.2025.

Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen) sucht in Kooperation mit dem Institut für Geochemie und Isotopengeologie der Universität Göttingen mehrere Mitarbeiter*innen (E 13 TV-L im Umfang von 25% bis zu 100%) für die Softwareentwicklung in Drittmittelprojekten.

Die Positionen sind in einer projektübergreifenden Arbeitsgruppe an der SUB Göttingen eingebettet und bieten einen Einblick in verschiedene Themen, Forschungsdisziplinen und Technologien. Die SUB Göttingen kooperiert mit vielen Instituten am Standort und international. Eigeninitiative und (wissenschaftliche-/)
Weiterqualifikationen werden gerne gesehen und unterstützt.

A. Für die Softwareentwicklung in Drittmittelprojekten im Bereich Digitale Editionen (Webentwicklung) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt

mehrere Mitarbeiter*innen (w/m/d)
(E 13 TV-L im Umfang von 25% bis zu 100%)

Die Stellen sind zunächst auf 3 Jahre befristet, eine Verlängerung wird angestrebt. Die Stellen sind teilzeitgeeignet.

Schwerpunkt Digitale Editionen (Webentwicklung)

Die SUB Göttingen ist eine der größten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands. Die Abteilung
Forschung und Entwicklung
 ist national und international an Projekten beteiligt, um neuartige wissenschaftliche Informations- und Forschungsinfrastrukturen zu entwickeln. Einen Schwerpunkt bilden digitale Editionsprojekte, die vielfach unter Einsatz der virtuellen Forschungsumgebung TextGrid entstehen, sowie Projekte zur Archivierung von digitalen Forschungsdaten.

Für die Mitarbeit in Drittmittelprojekten suchen wir Verstärkungen für unser Team. Wir bieten die Gelegenheit sich gemeinsam mit nationalen und internationalen Partner*innen mit neuen Technologien und Themen zu beschäftigen und fördern die eigene Weiterentwicklung. Die Abteilung Forschung & Entwicklung bietet dafür eine angenehme Arbeitsatmosphäre mit regem Austausch zwischen den unterschiedlichen Projekten und Vorhaben und die Möglichkeit einen Einblick in verschiedene Themen und Technologien zu erhalten.

Zu den Aufgaben gehören:

  • Konzeptionelle Begleitung von Portal-Entwicklungen
  • Softwareentwicklung in digitalen Projekten
  • In Editionsprojekten: Technische Umsetzung bzw. Weiterentwicklung von Portal-Angeboten, insbesondere Entwicklung eines IIIF-basierten Viewer-Frameworks
  • In Forschungsdatenprojekten: Technische Umsetzung bzw. Weiterentwicklung einer web application platform, insbesondere Entwicklung einer API zur Datenbankanbindung

Vorausgesetzt werden:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in der Informatik (oder angrenzenden Bereichen) oder nachgewiesen mehrjährige Erfahrung im Bereich Informatik bzw. Softwareentwicklung
  • Hohe Kommunikationsfähigkeit, sehr gute Teamfähigkeit und gute Englisch- und Deutschkenntnisse
  • Sehr gute Kenntnisse mit Web Frontend-Entwicklung und APIs

Wünschenswert sind:

  • Sehr gute Kenntnisse in Java, idealerweise in Kombination mit Spring MVC
  • Gute Kenntnisse im Bereich DevOps und Webserver (Linux, Shell, SSH)
  • Gute Kenntnisse in Semantic-Web Technologien (RDF, SPARQL, Triplestores)

 

B. Für die Softwareentwicklung in Drittmittelprojekten im Bereich Geochemie (Datenbankentwicklung) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt

einen*eine Mitarbeiter*in (w/m/d)
(E 13 TV-L Vollzeit)

Die Stelle ist zunächst auf 2,5 Jahre befristet, eine Verlängerung wird angestrebt. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Die Stelle ist Teil der neuen Forschungsgruppe „Digitale Geochemische Dateninfrastruktur“ (DIGIS) an der Universität Göttingen, die durch ein Cluster von vier Forschungsprojekten unterstützt wird, die durch das DFG-Programm „Wissenschaftliche Bibliotheksdienste und Informationssysteme“ (LIS) finanziert werden.
Das Ziel von DIGIS ist es, die sehr erfolgreiche und gut etablierte geochemische Datenbank GEOROC weiterzuentwickeln und zu pflegen, neue Möglichkeiten der Datenerfassung und -eingabe
vorzubereiten sowie die webbasierte Anbindung an andere bestehende geochemische Datenbanken, wie zum Beispiel EarthChem der IEDA (Interdisciplinary Earth Data Alliance), zu stabilisieren. DIGIS ist auch ein integraler Bestandteil des derzeitigen NFDI4Earth Konsortiums.

Zu den Aufgaben gehören:

  • Implementierung und Anpassung eines bestehenden Datenmodells für die Dateneingabe und Kuratierung von geochemischen Daten für die GEOROC-Datenbank.
  • Entwicklung und Verwaltung einer neuen Web-Anwendungsplattform (unter Verwendung von OOP-PHP und DRUPAL) für GEOROC sowie die Entwicklung einer API, die die Datenbank mit unabhängig entwickelten Datenanalyse- und Visualisierungstools verbindet.
  • Mitarbeit an der Entwicklung eines digitalen Datenarchivierungssystems für Gesteinsproben, das über den Standard International Geo Sample Number (IGSN) mit GEOROC verbunden ist.

Vorausgesetzt werden:

  • Master-Abschluss (oder gleichwertige Berufserfahrung) in den Bereichen IT-Technologie, Informatik oder verwandten Bereichen.
  • Fortgeschrittene Erfahrungen und Programmierkenntnisse in einer höheren Programmiersprache (wie OOP-PHP und Ajax) sind unerlässlich.
  • Grundlegende Erfahrung mit Datenbanken und deren IT-Infrastruktur (SQL) ist erforderlich.
  • Hervorragende schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeiten in englischer Sprache sowie eine aktive Teamfähigkeit werden vorausgesetzt.

Fragen zu den Aufgaben und Projekten beantworten Ihnen Herr Dr. Jan Brase (E-Mail) und Christoph Kudella (E-Mail).

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von
Wissenschaft/Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.

Bitte reichen Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen in einem Dokument zusammengefasst bis zum 16.05.2022 ausschließlich über das Bewerbungsportal ein. Auskunft erteilt Frau Ursula Gereke (E-Mail), +49 551 39-25216 (Tel.).

Die Stellenausschreibung auf den Seiten der SUB Göttingen: hier.

Mitarbeiter*in im Bereich Metadaten , E 13 TV-L

dhd-blog - Mo, 04/25/2022 - 09:20

An der Georg-August-Universität Göttingen Stiftung Öffentlichen Rechts – Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Mitarbeiter*in im Bereich Metadaten (w/m/d)
– Entgeltgruppe 13 TV-L –

in Teilzeit mit 65% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit zu besetzen. Die Stelle ist befristet bis zum 30.04.2025.

Sie werden für die informationswissenschaftlichen, insbesondere auf das Metadatenmanagement bezogenen Arbeitspakete zweier geisteswissenschaflticher Forschungsprojekte zuständig sein, die wir gemeinsam mit Forschenden aus Israel durchführen.

Im Projekt „Networked Texts and Images in Early Modern Jewish Mystical Cosmographs“ werden kabbalistische Darstellungen der Welt und der Sphäre des Göttlichen (sog. Ilanot Sefirot) digital ediert. Diese Darstellungen verbinden diagrammhafte Wissensrepräsentation und diskursive Texte miteinander.

Aufbauend auf den Ergebnissen eines Projektes zu mittelalterlichen Vertretern dieser Gattung liegt ein besonderer Schwerpunkt in diesem Projekt auf der Erschließung topologischer, spatialer und direktionaler Aspekte der Ilanot, denen die frühneuzeitliche Kabbala seit Isaak Luria ein besonderes
Augenmerk widmet.

Das Projekt „The Star and its Universe: Franz Rosenzweig between Past and Future“ untersucht Aspekte der Intertextualität des Hauptwerks des deutsch-jüdischen Philosophen Franz Rosenzweig „Der Stern der Erlösung“ (1921) und erschließt diese in Form eines Wissensgraphen. Dieser Wissensgraph soll an bereits existierende externe Knowledge Graphen wie zum Beispiel Wikidata anschließen und so neue Zugänge zu Recherche und Wissensexploration ermöglichen.

Ihre Aufgaben:

  • Sie entwickeln projektspezifische Ontologien inklusive der zugehörigen Dokumentation und formulieren Validierungsvorgaben für die erfassten Daten.
  • Sie entwickeln Visualisierungskonzepte für die Darstellung und Navigation der edierten Materialien in einem Webportal.
  • Sie entwickeln Konzepte für ein übergreifendes Retrieval von Text- und Bildinhalten mit der besonderen Herausforderung der Indexierung von Texten in hebräischer und aramäischer Sprache.
  • Sie erstellen konzeptionelle Mappings zwischen verschiedenen Metadatenstandards bzw. -anwendungsprofilen.

Diese Aufgaben erfordern hohe Flexibilität bei der Einstellung auf wechselnde Anforderungen, gute Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft, die genannten Aufgaben im Team und in ständigem Austausch mit externen, internationalen Partner*innen durchzuführen.

Erforderlich:

  • wissenschaftlicher Hochschulabschluss
  • nachgewiesene Kenntnisse im Bereich der Entwicklung von Datenmodellen und ihrer Darstellung in RDFs und OWL, sowie der Entwicklung und Dokumentation von Beschreibungsstandards und der Formulierung konzeptioneller Mappings
  • nachgewiesene umfassende Kenntnisse im Bereich Linked Open Data (RDF, SPARQL)
  • Kenntnisse einschlägiger Metadaten- und Beschreibungsstandards, unter anderem: Marc21, BIBFRAME, W3C Annotation Model, TEI
  • sehr gute Englischkenntnisse

Wünschenswert:

  • Erfahrungen in der Erstellung digitaler Editionen
  • Kenntnisse hinsichtlich der Validierung von RDF-Graphen unter Verwendung von SHACL oder ShEx
  • Grundkenntnisse des Hebräischen oder einer anderen semitischen Sprache

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von
Wissenschaft/Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.

Bitte reichen Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen in einem Dokument zusammengefasst bis zum 16.05.2022 ausschließlich über das Bewerbungsportal ein. Auskunft erteilt Herr Alexander Jahnke (E-Mail), +49 551 39-29869 (Tel.).

Zur Stellenausschreibung auf den Seiten der SUB Göttingen: hier.

Safe the Date: Day of DH 2022 (28.04.22)

dhd-blog - So, 04/24/2022 - 15:27

Am Donnerstag (28. April 2022) findet der Day of DH 2022 statt.
Das Thema des DH-Tages lautet „Diversity in DH“.

Wir vom DHd-Verband würden uns sehr freuen, wenn sich viele aus der DH-Community daran beteiligen. Weitere Informationen dazu gibt es hier: https://dhcenternet.org/initiatives/day-of-dh/2022.

Wenn Sie möchten, dann folgen Sie @dayofdh auf Instagram und Twitter, auch der DHd-Verband wird sich mit seinem Twitter-Account (@DHDinfo) unter den Hashtags #DayofDH2022 oder #DiversityinDH an dem Tag beteiligen.

Viele Grüße,
Ulrike Wutte und Christof Schöch für den DHd-Verband

Mitarbeiterin / Mitarbeiter (m/w/d) im Bereich Datenmanagement

dhd-blog - Do, 04/21/2022 - 09:39

Am Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zunächst befristet bis 31.12.2022 die drittmittelfinanzierte Teilzeitstelle (50 % der regelmäßigen Arbeitszeit) einer/eines

Mitarbeiterin / Mitarbeiters (m/w/d) im Bereich Datenmanagement

zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt je nach Qualifikation und Erfüllung der tariflichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen. Es handelt sich um eine Stelle im Rahmen der Kooperation mit der Deutschen Nationalbibliothek, zum Zweck der Datenlieferung von verschiedenen Datengebern aus dem Bereich der Denkmalpflege an die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB).

Zu Ihren Aufgaben gehören die verantwortliche und selbstständige Vorbereitung und Durchführung des Datenimports für die DDB, insbesondere Qualitätsprüfung des Datenbestands, konzeptionelles Mapping, Konversion ins Zielformat (LIDO), Import und Bereitstellung im Testsystem sowie Validierung und Evaluierung. Zum Tätigkeitsfeld zählen zudem die Planung und Koordination der Abläufe in eigenständiger
Beratung mit den datenliefernden institutionellen Partnern im Bereich der Baudenkmalpflege.

Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar) im Bereich der Informatik oder Kultur-/Geisteswissenschaften sowie eine nachweisbare
Expertise in dem jeweils anderen Gebiet. Erforderlich sind gute Kenntnisse und nachweisbare Praxis in den Bereichen Datenmodellierung, -analyse und -transformation sowie in X-Technologien (XSLT, XQuery,
XSD). Erwünscht sind gute Kenntnisse in den relevanten Austauschformaten (z. B. LIDO, DenkXwebSchema), insbesondere im Bereich der kunsthistorischen Dokumentation und in einschlägigen Normdaten und Fachvokabularen (z. B. GND, AAT). Erwartet werden Erfahrung, Sicherheit und Eigenständigkeit im praktischen Einsatz informationstechnischer Werkzeuge sowie gute Deutsch- und Englischkenntnisse.
Eine ausgeprägte Kommunikationskompetenz an der Schnittstelle zwischen kulturwissenschaftlicher Dokumentation und Informatik ist von Vorteil.
Der Auftrag des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg umfasst die Sammlung, Erschließung und Vermittlung von Fotografien zur Architektur und Kunst sowie die
Erforschung der Geschichte, Praxis und Theorie der Überlieferung von visuellem Kulturgut. Wir bieten eine spannende Tätigkeit in kooperativen Strukturen (z. B. NFDI4Culture) und einem stark vernetzten
Umfeld.

Für Fragen steht Ihnen Herr Dr. Christian Bracht unter bracht@fotomarburg.de oder 06421-28 23604 gerne zur Verfügung.
Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Personen
mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 06.05.2022 unter Angabe der Kennziffer ZE-0065-bild-maz-2022 an den Direktor des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, Herrn Dr. Christian Bracht, in einer PDF-Datei an
bildarchiv@fotomarburg.de.

Stellenangebot: Digitalmanager / Digital Scout (m/w/d) (Staatstheater Kassel)

dhd-blog - Fr, 04/15/2022 - 20:18

Am Staatstheater Kassel ist folgende Stelle ausgeschrieben:

Digitalmanager / Digital Scout (m/w/d)

Mehr Informationen und Kontaktdaten entnehmen Sie bitte der Stellenausschreibung:

https://cdn.staatstheater-kassel.de/Stellenausschreibung_Digitalmanager_5819592514.pdf

Bitte wegen der Bewerbungsfrist nachfragen, sie wird ggf. verlängert.

Stellenangebot: Wissenschaftlicher Volontär (m/w/d) beim LVR (Landschaftsverband Rheinland) – Verlängerung der Bewerbungsfrist

dhd-blog - Fr, 04/15/2022 - 14:02

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 20.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Der LVR hat die Bewerbungsfrist für folgende Stelle verlängert:

Wissenschaftliche Volontärin/ Wissenschaftlicher Volontär (m/w/d) für den LVR-Fachbereich Zentrale Dienste, strategische Steuerungs­unterstützung, Abteilung Digitales Kulturerbe LVR in Köln

NEUE BEWERBUNGSFRIST: 26.04.2022

Vollständige Stellenausschreibung: https://jobs.lvr.de/index.php?ac=jobad&id=2466

 

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 25.04.2022: „Epistemological Issues in Digital Humanities“

dhd-blog - Do, 04/14/2022 - 10:39

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 25. April 2022, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Michael Piotrowski
(UNIL Lausanne)
„Epistemological Issues in Digital Humanities“
.

So far, digital humanities has largely contented itself with borrowing methods from other fields and has developed little methodology of its own. The almost exclusive focus on methods and tools represents a major obstacle towards the construction of computational models that could help us to obtain new insights into humanities research questions (which are ultimately qualitative, “why?” questions) rather than just automate primarily quantitative processing.

In the recently started SNSF-funded project “Towards Computational Historiographical Modeling: Corpora and Concepts” we therefore want to focus on two issues we have identified as particularly pressing, and which together constitute a critical research gap:

1. Regardless of the application domain, digital humanities research tends to rely heavily on corpora, i.e., curated collections of texts, images, music, or other types of data. However, the epistemological implications have so far been largely ignored. We propose to consider corpora as phenomenotechnical devices (Bachelard), like scientific instruments: corpora are, on the one hand, models of the phenomenon under study; on the other hand, the phenomenon is constructed through the corpus.

2. Models of complex phenomena generally rely heavily on numerous concepts, e.g., (in history) textuality, feudalism, state, class, etc. Such concepts are effectively references to “submodels,” which serve as building blocks for larger models. Traditionally, these models were largely implicit and not formalized. This becomes a serious epistemological problem in digital humanities, because these concepts are the foundation for selecting data and building corpora. The lack of a formalization of these concepts is currently a major weakness of computational research in the humanities: while the quantitative computational analyses are highly formalized, their qualitative foundations are shaky.

In this talk, I will discuss some of the background and motivations for this project and try to situate it in the larger context of theory formation in digital humanities.

***

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (Softwareentwicklung) am Bonn Center for Digital Humanities

dhd-blog - Do, 04/07/2022 - 18:43

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ist eine internationale Forschungsuniversität mit einem breiten Fächerspektrum. 200 Jahre Geschichte, rund 38.000 Studierende, mehr als 6.000 Beschäftigte und ein
exzellenter Ruf im In- und Ausland: Die Universität Bonn zählt zu den bedeutendsten Universitäten Deutschlands und wurde als Exzellenzuniversität ausgezeichnet.

Das Bonn Center for Digital Humanities (BCDH) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt zunächst befristet bis zum 31.10.2026 eine*n

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in
(TV-L 13, 100%)

Zur Verstärkung des BCDH suchen wir eine*n Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in, mit umfassender Erfahrung in der Softwareentwicklung.


Ihre Aufgaben: 

  • Entwicklung von Softwarelösungen für die Digital Humanities an der Universität Bonn
  • Adaption, Customizing, Integration und Betrieb bestehender Softwarelösungen
  •  Unterstützung und kooperative Beratung von geisteswissenschaftlichen Forschungsprojekten bei der Erhebung, Analyse, Visualisierung und der langfristigen Speicherung von Forschungsdaten
  • Evaluation von Cutting-Edge-Technologien im Hinblick auf ihren Nutzen für die Digital Humanities

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Universitätsstudium der Informatik oder verwandter
    Fachrichtungen oder eine in der Praxis erworbene vergleichbare Qualifikation
  • ein Interesse an den Digital Humanities
  • idealerweise Erfahrungen in der eigenverantwortlichen Planung und Durchführung von Softwareentwicklungsprojekten
  • ausgewiesene Erfahrungen im Umgang mit modernen Webtechnologien und – frameworks
  • gute Programmierkenntnisse in einer modernen Programmiersprache
  • Erfahrung mit Systemadministration und IT-Infrastrukturen
  • Erfahrungen in der Datenanalyse und Datenvisualisierung mit Python oder R
  •  idealerweise Erfahrungen in den Digital Humanities
  • idealerweise Erfahrungen im Forschungsdatenmanagement

Wir bieten: 

  • eine gründliche Einarbeitung in die vorhandene Struktur und die kontinuierliche Weiterbildung
  • eine spannende Tätigkeit an der Schnittstelle zwischen IT-Infrastruktur und aktueller Forschung an einer exzellenten Universität
  • gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • betriebliche Altersversorgung (VBL)
  • zahlreiche Angebote des Hochschulsports
  • eine sehr gute Verkehrsanbindung bzw. die Möglichkeit, ein VRS-Großkundenticket zu erwerben oder kostengünstige Parkangebote zu nutzen

Die Universität Bonn setzt sich für Diversität und Chancengleichheit ein. Sie ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Ihr Ziel ist es, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, zu erhöhen und deren Karrieren besonders zu fördern. Sie fordert deshalb einschlägig qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerbungen werden in Übereinstimmung mit dem Landesgleichstellungsgesetz behandelt. Die Bewerbung geeigneter Menschen mit nachgewiesener Schwerbehinderung und diesen gleichgestellten Personen ist besonders willkommen.

Wenn Sie sich für diese Position interessieren, senden Sie bitte Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 15.03.2021 unter Angabe der Kennziffer 100/20/3.202 aus technischen Gründen ausschließlich in einer PDF-Datei per E-Mail an matthias.lang@uni-bonn.de.

Für weitere Auskünfte steht Dr. Matthias Lang (matthias.lang@uni-bonn.de) gerne zur Verfügung.

Text+ und RIDE: Gemeinsamer „Call for Reviews“ 

dhd-blog - Do, 04/07/2022 - 08:25

Das Konsortium Text+ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) und das Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) laden Autor/innen ein, Rezensionen digitaler wissenschaftlicher Editionen für die Zeitschrift RIDE einzureichen. Die Rezensionen sollten sich einerseits am Kriterienkatalog zur Besprechung digitaler Editionen des IDEs orientieren und darüber hinaus insbesondere die Anwendung der FAIR-Prinzipien in den Blick nehmen.

Kooperation und Ziele

Das NFDI-Konsortium Text+ hat 2021 seine Arbeit aufgenommen. Text+ widmet sich der Entwicklung einer text- und sprachbasierten Forschungsdateninfrastruktur und konzentriert sich zunächst auf die drei Datendomänen lexikalische Ressourcen, Textsammlungen und wissenschaftliche Editionen. 

Eine zentrale Aufgabe der Datendomäne „Editionen“ ist die Sichtung von Methoden und Praktiken der digitalen Editionsarbeit sowie die Erarbeitung von Empfehlungen zur Erstellung, Bearbeitung und Publikation von Forschungsdaten. Gemäß der FAIR-Prinzipien sollen Daten aus Editionen „Findable, Accessible, Interoperable, and Re-usable“ sein. Die Anwendung dieser Prinzipien gewinnt bei digitalen Ressourcen zunehmend an Bedeutung, ist im Editionskontext bisher allerdings noch nicht tiefergehend diskutiert worden. Unstrittig ist jedoch, dass die Umsetzung der FAIR-Prinzipien für zentrale Aspekte der Verwendung und Referenzierung von digitalen Editionen entscheidend ist. Darunter fallen beispielsweise die Bereiche Recherche, Vernetzung, Lizenzierung und Nachnutzung. 

Um genauer zu bestimmen, was „FAIR“ im Editionskontext bedeuten kann, inwieweit die FAIR-Prinzipien in ihrer aktuellen Formulierung überhaupt auf digitale Editionen anwendbar sind und welche vielfältigen Formen der Umsetzung es gibt, erscheinen Rezensionen als geeignetes Mittel. Sie ermöglichen anhand von Einzelfallbetrachtungen die Erfassung der breiten Editionslandschaft und tragen somit zur Herausbildung von Kriterien bei. Text+ setzt daher auf die Zusammenarbeit mit der bereits seit 2014 erscheinenden Rezensionszeitschrift RIDE, um den Diskurs um best practices bei der Erstellung und Publikation von digitalen Editionen im Allgemeinen sowie bei der Anwendung der FAIR-Prinzipien im Speziellen, zu fördern.

Modalitäten

Interessierte Rezensent/innen können sich mit Vorschlägen ab sofort unter ride-textplus@i-d-e.de melden (Name, Affiliation, Edition). Wir freuen uns, wenn Sie uns bis 17. Mai 2022 kontaktieren, sind aber auch im Anschluss noch für Vorschläge offen. Die Publikation des Bandes bzw. der Bände erfolgt im ‚rolling release‘-Verfahren.

Die Rezensionen sollen sich an dem vom IDE entwickelten Kriterienkatalog für die Besprechung digitaler Editionen orientieren. Für die Text+-Ausgaben wurde außerdem eine Handreichung zur Bewertung der „FAIRness“ einer digitalen Edition entwickelt (s.u.). Wie bei allen RIDE-Rezensionen besteht ein Beitrag aus Rezensionstext und Factsheet, letzteres entsteht auf Basis eines Fragebogens, der von dem/r Rezensent/in ausgefüllt werden muss. Wir akzeptieren Einreichungen in Deutsch und Englisch.

Herausgeberinnen der ersten Ausgabe sind Tessa Gengnagel (Cologne Center for eHumanities), Frederike Neuber (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften) und Daniela Schulz (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel).

FAIR in digitalen Editionen – Kriterien

Die Reviews sollen sich u.a. mit folgenden Aspekten der Anwendung der FAIR-Prinzipien in den rezensierten Editionen befassen:

Findable. Ist die Edition über Bibliothekskataloge, Discovery Systeme oder einschlägige Editionskataloge (z.B. den von Greta Franzini gepflegten Catalogue of Digital Editions oder jenen Katalog von Patrick Sahle) auffindbar? Kann man die Daten über Fachrepositorien oder allgemeine Forschungsdatenrepositorien (u. a. Zenodo, Dariah Collection Registry, Humanities Commons) finden? Wird ein persistenter Identifikator verwendet? Wie effizient ist eine Suche nach der Edition mit einer Suchmaschine? 

Accessible. Ist die Edition für jede/n Nutzer/in frei zugänglich oder gibt es Zugangsbeschränkungen? Welche Teile der Edition sind zugänglich (Präsentationsschicht, Datenschicht)? Wurden globale Aspekte der Zugänglichkeit beachtet, bspw. durch Möglichkeit der Sprachauswahl? Wie steht um die Web Accessibility und Barrierefreiheit der Edition? 

Interoperable. Sind die (Primär-)Daten in einem standardisierten und idealiter verbreitetem Format erfasst (z.B. nach TEI und dessen subsets bzw. spezifischen customizations wie dem DTABf), welches die Integration der Daten in größere Korpora bzw. die Anwendung bestimmter Softwarelösungen erlauben würde? Sind die der Edition zugrundeliegenden Daten über technische Schnittstellen abrufbar? Bietet die Edition spezielle APIs? Aggregiert sie selbst Daten über Schnittstellen anderer Ressourcen (z.B. im Rahmen von IIIF)?

Reusable. Sind die Daten der Edition zugänglich, und wenn ja, wie (Einzeldownload, Gesamtdownload, Repositorium, API)? Unter welchen Lizenzen stehen die Editionsdaten? Ermöglichen diese überhaupt eine Nachnutzung? Sind die Datensätze bzw. ihre Entstehung, Bearbeitung und Modellierung so dokumentiert, dass Dritte damit arbeiten können?

Vorschlagsliste digitaler Editionen

Rezensent/innen können entweder aus nachfolgender Liste digitaler Editionen aus dem deutschsprachigen Raum oder aus der allgemeinen RIDE-Editionsliste Ressourcen zur Besprechung auswählen. Auch eigene Vorschläge sind willkommen!

Distant Reading for European Literary History: Closing Conference (April 21-22, 2022)

dhd-blog - Mi, 04/06/2022 - 20:38
The COST Action Distant Reading for European Literary History is delighted to announce that its closing conference takes place on April 21-22, 2022 in an online-only format.   The conference is co-organized as a common event of the Distant Reading and the Computational Literary Studies Infrastructure (CLSINFRA) projects. The local organizer is the Jagiellonian University in Kraków, Poland.   Participants from both projects will be presenting papers on a wide range of topics in the field of distant reading and computational methods applied to literary texts. Sessions address topics such as corpus design, text encoding and annotation, analytical perspectives, theoretical concerns as well as infrastructure and training requirements.   We are proud to welcome two keynote speakers: Prof. Dr. Karina van Dalen (University of Amsterdam and The Huygens Institute for the History of the Netherlands, Netherlands) and Dr. Oleg Sobchuk (Max Planck Institute for the Science of Human History, Jena, Germany). For the full conference programme, see below and at: https://www.distant-reading.net/events/conference-programme/         The COST Action Distant Reading for European Literary History has brought together scholars from more than 30 countries interested in analyzing large bodies of literary works using computational, quantitative text analysis. Together they have been building the multilingual European Literary Text Collection (ELTeC) currently containing more than 1900 novels in 17 different languages, with full text encoded in XML–TEI. The scholars involved in the project have also been developing innovative methods of text analysis adapted to Europe’s multilingual literary traditions. They have discovered cross-national, large-scale patterns and evolutions across European literary traditions and they have contributed to the creation of a broader, more inclusive and better-grounded account of European literary history and cultural identity. For more information, see: https://distant-reading.net.   Computational Literary Studies Infrastructure (CLSINFRA), funded as a Starting Community in Horizon 2020, is a four-year partnership aiming to build a shared resource of high-quality data, tools and knowledge needed for literary studies using artificial intelligence and other computational methods. The overall aim of CLSINFRA is to open up the best data mining resources Europe has to offer in the growing field of Computational Literary Studies, which enables a big-data approach to the study of culture. A further aim of the project is to open up Computational Literary Studies to more researchers and enable investigation into Europe’s multi-lingual and interconnected literary heritage and cultural diversity. Partners in the 13 institutions will bring together existing resources as well as develop new tools, services and literary collections. For more information, see https://clsinfra.io.   Conference Programme THURSDAY, APRIL 21, 2022

14:00-15:30: Session 1, “Creating and Annotating ELTeC”
Opening / Words of welcome
(1) What a difference five years make: achievements and challenges of Distant Reading for European Literary History
Christof Schöch and Maciej Eder
(2) Collaborative creation of a multi-lingual literary corpus. Challenges and best practices for corpus design
Lou Burnard, Borja Navarro-Colorado, Carolin Odebrecht, Martina Scholger
(3) Mapping the inner life of characters in the European novel between 1840 and 1920
Tamara Radak, Lou Burnard, Pieter Francois, Fotis Jannidis, Diana Santos

15:30-16:00: Break

16:00-17:30: Session 2a, “Analysing ELTeC: Named Entities”
(1) A fine-grained recognition of Named Entities in ELTeC collection using cascades
Cvetana Krstev, Denis Maurel, Ranka Stanković
(2) Distant Reading of ELTeC text collection through Named Entities
Ranka Stanković, Diana Santos, Carmen Brando, Gábor Palkó, Joanna Byszuk
(3) HuWikifier as a distant reading device?
Gábor Palkó, Tamás Kiss

16:00-17:30: Session 2b, “Also Analysing ELTeC: space and time”
(1) Emotions and space: an investigation of “urban” vs. “rural” emotional language in Swiss-German fiction around 1900
Julia Grisot, Berenike Herrmann
(2) The Chronological Analysis of Textual Data. A statistical perspective
Fabio Ciotti, Stefano Ondelli, Andrea Sciandra, Floriana Sciumbata, Matilde Trevisani, Luca Tringali, Arjuna Tuzzi
(3) Sentence length across ELTeC collections and Gutenberg Fiction
Christof Schöch

18:00-19:30: Evening keynote
Evening Keynote: Prof. Dr. Karina van Dalen (University of Amsterdam and The Huygens Institute for the History of the Netherlands, Netherlands)

FRIDAY, APRIL 22, 2022

9:00-10:00: Session 3, “Analysing ELTeC some more: style and characters”
(1) ELTeC and Delta in eleven languages: relatively good news for stylometrists
Jan Rybicki
(2) Imagined differences: approaches to variation in fictional character voices in literary history
Artjoms Šeļa, Joanna Byszuk, Bartlomiej Kunda, Laura Hernández-Lorenzo, Botond Szemes, Maciej Eder

10:15-11:15: Session 4, “Workflows and infrastructure requirements”
(1) Beyond Babylonian Confusion: a case study-based approach for multilingual NLP on historical literature
Tess Dejaeghere, Julie M. Birkholz, Els Lefever, Christophe Verbruggen
(2) Computational Literary Studies data landscape review and online catalogue
Ingo Börner, Vera Maria Charvat, Matej Ďurčo, Michał Mrugalski, Carolin Odebrecht

11:45-13:15: Session 5a, “Beyond ELTeC texts”
(1) What’s in a preface? Sentiment analysis of liminal matter in ELTEC collections
Rosario Arias, Javier Fernández-Cruz, Ioana Galleron, María García-Gámez, Frédérique Mélanie-Becquet, Roxana Patras, Chantal Pérez-Hernández, Olga Seminck
(2) To catch a protagonist … once again. An attempt to recreate a corpus-based study using Linked Data
Ingo Börner, Peer Trilcke, Frank Fischer, Carsten Milling, Henny Sluyter-Gäthje

11:45-13:15: Session 5b, “Distant Reading”
(1) Distant Reading for European Literary History: ELTeC, digital sources and digital archives for studying Romanian literature
Luiza Catrinel Marinescu
(2) Combining close and distant reading: A plausible way forward?
Meliha Handzic, Vedad Mulavdic
(3) Beginning with the age-old challenges. Building a didactic resource for digital literature studies
Mads Rosendahl Thomsen

14:15-15:45: Closing ceremony with closing keynote
Closing Keynote: Dr. Oleg Sobchuk (Max Planck Institute for the Science of Human History, Jena, Germany)
Ceremonial handover to CLS INFRA

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Editionsprojekt gesucht

dhd-blog - Di, 04/05/2022 - 17:14

Im Rahmen des DFG-geförderten Projektes „Kritische Gesamtausgabe der Schriften und Briefe Andreas Bodensteins von Karlstadt, Teil IV“ ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine befristete Teilzeitstelle einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters (0,5 Entgeltgruppe 13 TV-L) für den Zeitraum bis zum 30.09.2024 zu besetzen.

Nähere Infos dazu finden Sie unter: https://hab.de/jobs

Digitales Praxislabor 2022 (Digital History)

dhd-blog - Di, 04/05/2022 - 11:43

Eine Veranstaltungsreihe der AG Digitale Geschichtswissenschaft

Aufgrund der hohen Nachfrage bietet dies AG Digitale Geschichtswissenschaft (VHD) auch in diesem Jahr eine Veranstaltungsreihe zu digitalen Methoden und Tools rund um die historische Forschung an. Sie sind herzlich eingeladen, eine oder mehrere dieser Veranstaltungen wahrzunehmen. Das Programm bietet ein reiches Spektrum von Angeboten im Umgang mit qualitativen und quantitativen Methoden sowie zur Strukturierung, Bereinigung, Anreicherung und Publikation von Daten. Auf den Websites der AG Digitale Geschichtswissenschaft finden Sie allgemeine Hinweise und Beschreibungen zum Workshop-Programm. Diese führen Sie zu den jeweiligen individuellen Informationsangeboten der Workshop-Anbieter. Bitte beachten Sie, dass Aktualisierungen und Anmeldungsmöglichkeiten nur auf diesen letztgenannten Websites gegeben werden.

Mit herzlichen Grüßen, im Namen des Komitees der AG Digitale Geschichtswissenschaft
Katrin Moeller

Programm

Wissenschaftliches Bloggen mit de.hypotheses

Veranstalter/in: Celia Burgdorff, Britta Hermans, De.hypotheses
Workshop am: Mittwoch, 18.05.2022, 11:00-13:00 Uhr
Weitere Infos: https://digigw.hypotheses.org/?p=3978

 

Von genormten Daten und strukturierten Texte. Einstieg in die Quellenedition

Veranstalter/in: Anna Menny, Daniel Burckhardt, Institut für die Geschichte der deutschen Juden, Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien
Workshop am: Donnerstag, 19.05.2022, 10:30-12:30
Weitere Infos: https://digigw.hypotheses.org/?p=3985

 

FAIRe Forschungsdaten: Aufbereitung von Daten mit Hilfe von RDF-Datenmodellen

Veranstalter/in: Ingo Frank, Sandra König, Anna-Lena Körfer, Arnost Stanzel, Peter Valena, Forschungsdatendienst OstData: Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS), Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft (HI), Bayerische Staatsbibliothek (BSB), Collegium Carolinum – Forschungsinstitut für die Geschichte Tschechiens und der Slowakei (CC)
Workshop am: Dienstag, 24.05.2022, 9:30-12h
Weitere Infos: https://digigw.hypotheses.org/?p=3990

 

Semantic Web und Linked Open Data in der Digitalen Geschichtswissenschaft

Veranstalter/in: Johanna Danielzik, Bärbel Kröger und Jörg Wettlaufer, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (Digitale Akademie)
Workshop am: Freitag, 17.06.2022, 09:00 – 15:30 Uhr
Weitere Infos: https://digigw.hypotheses.org/?p=4000

 

Quantitative Analyse mit Normdaten – SPSS in der Historischen Forschung

Veranstalter/in: Katrin Moeller, Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Workshop am: Donnerstag, 14.07.2022, 14:00-17:00 Uhr
Weitere Infos: https://digigw.hypotheses.org/?p=4019

 

Mit FuD zu FAIRen Daten. Ein Softwaresystem für das Forschungsdatenmanagement in qualitativ arbeitenden Forschungsprojekten

Veranstalter/in: Marina Lemaire, Universität Trier. Servicezentrum eSciences
Workshop am: Dienstag, 26.07.2022, 10:00-13:00
Weitere Infos: https://digigw.hypotheses.org/?p=4028

 

Data Stories – neue Erzählformate für die Digital History

Veranstalter/in: Silke Schwandt, Julia Becker, Christian Wachter, Universität Bielefeld, Universität Göttingen
Workshop am: Dienstag, 02.08.2022, 14:00-16:30
Weitere Infos: https://digigw.hypotheses.org/?p=4038

 

Historische Schulbücher analysieren mit DiaCollo und Co.

Veranstalter/in: Dr. Maret Nieländer, Frank Wiegand, Leibniz-Institut für Bildungsmedien | Georg-Eckert-Institut, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Workshop am: Montag, 05.09.2022, 9:00-12:30
Weitere Infos: https://digigw.hypotheses.org/?p=4050

 

Ortsnamenveränderungen und Ortsnamenverzeichnisse als Herausforderung für die Geschichtswissenschaft. Digitale Methoden und Werkzeuge (Gazetteer-App)

Veranstalter/in: Christian Lotz, Bent Ahrens, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropa-Forschung
Workshop am: Montag, 19.09.2022, 10:00-12:00
Weitere Infos: https://digigw.hypotheses.org/?p=4064

 

Einführung in OpenRefine für Historiker:innen

Veranstalter/in: Torsten Hiltmann, Professur für Digitel History, Humboldt-Universität zu Berlin
Workshop am: Mittwoch, 05.10.2022, 10.00-16.00 Uhr
Weitere Infos: https://digigw.hypotheses.org/?p=4069

 

Historisches Erinnern im digitalen Zeitalter

Veranstalter/in: Peter Haslinger, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung
Workshop am: Freitag, 21.10.2022, 9.00-13.00
Weitere Infos: https://digigw.hypotheses.org/?p=4080

 

Einführung in Python für Historiker:innen

Veranstalter/in: Martin Dröge, Melanie Althage, Professur für Digital History, Humboldt-Universität zu Berlin
Workshop am: Dienstag, 08.11.2022, 10.00-16.00 Uhr
Weitere Infos: https://digigw.hypotheses.org/?p=4084

 

Einführung in Topic Modeling mit Python

Veranstalter/in: Melanie Althage, Martin Dröge, Professur für Digital History, Humboldt-Universität zu Berlin
Workshop am: Dienstag, 15.11.2022, 10:00-16:00 Uhr
Weitere Infos: https://digigw.hypotheses.org/?p=4090

Green, greening, greener: launching German-speaking #GreeningDH at the DHd 2022 annual conference

dhd-blog - Mo, 04/04/2022 - 15:15

(Dieser Blogpost wurde auf Englisch verfasst, um die Vernetzung mit anderen DH-Initiativen weltweit zu fördern, die Forschungspraktiken sowie Epistemologie des Faches unter Berücksichtigung der Klimakrisen zu reflektieren bestrebt sind)

A fully online conference with minimalist goodie bags sent home to the 1000 participants: while the DHd conference veterans (and probably the academically younger participants too) would certainly have preferred to meet in person, the DHd 2022 annual conference achieved the ambitious goal to keep its environmental footprint at an all-time low and still offer warmth, welcome and high-quality research to an exceptional number of people. New standards in conferencing have been set, not only due to the pandemic, but also because awareness for the impact of research activities – including conference travels – on the planet has been growing to a point that it can hardly be ignored.

Balancing impacts (environmental, social, economic, psychological) of the different ways you can envision scholarly communication is what incited me to look into questions connected to research and teaching activities in the context of climate crises at large. I wanted hard numbers, I wanted to be able to tell my colleagues that a 2 hour videoconference is definitely a better option than taking a plane to travel 500 km. But I also want to be able to discuss the more complicated cases: how do you decide who, from your institute, should be the one to travel to a conference? How do you ensure a sustainable logistical infrastructure for online attendances? How do you assess advantages and disadvantages of an in-person meeting vs. videoconference and make the decision process transparent?

Obviously, these questions reflect strongly the pandemic and its consequences. Getting to know Alicia Peaker, James Baker, Jo Walton, Kaiama Glover and touch ground again with Alex Gil, Walter Scholger and Torsten Roeder in the summer of 2021 opened my eyes on the bigger picture for the Digital Humanities communities. This is what we strived to articulate in the Manifesto “Digital Humanities and the Climate Crisis”, which was conceived as a starting point both for practical and theoretical explorations. The Manifesto won the 2022 DH Award in the category “Best exploration of DH failure” and will be presented at the DH 2022 conference in Tokyo. But its actual performance is really to have opened doors for a series of initiatives, among which the creation of working groups within the DH community whose goal it is to figure out what the climate crisis means for our discipline: the Digital Humanities Climate Coalition, the French working group “Humanités Numériques et crise environnementale”, and the German DHd working group “Greening DH”, that was founded in January 2022.

Torsten Roeder and I initiated the German-speaking working group in order to bundle all possible forces in the German-speaking area. A few other researchers, students, tech staff and librarians joined the group from its onset, but the DHd annual conference in March 2022 was the first occasion to get a sense of the community needs, wishes and expectations in all things green. Many of those who attended the DHd 2022 meetings organized by the working group “Greening DH” did so out of curiosity: what exactly do you take into account when talking about the environmental footprint of DH activities? What, in all of my activities, has the worse impact, what entails the bulk of my footprint? How do you concretely measure the footprint of such activities as computing? While some of these “starter” questions call for clear answers (there exist tools for measuring the environmental footprint of research activities in general), some are not as easy to answer. Anything connected to a fine-grained calculation of the impact of digital activities, for instance, is bound to remain blurry to a certain extent (as I explained it in this blogpost). I was not really prepared for this balancing act between the obvious and the much less obvious, and left the meetings with the feeling that I gave rather unsatisfactory answers to these questions – I hope the people who asked them will come back to our meetings and engage in a more in-depth discussion (and get used to the “this we know, that we don’t really know” tone these discussions usually have).

Apart from them, several people were interested in more theoretical aspects at the intersection of digital and environmental humanities. The project presented by Manuel Burghardt, CoLiBis, is a good example of the type of focus that is at work in these efforts to rethink DH methods and questions in the realm of what the climate crises will require from us as a research community. While this type of projects is still nascent in Europe, there might be, on the other side of another ocean somewhere, other DHers striving to dynamize this area. I hope that contacts can be found and taken in order to foster this stray of research.

The German-speaking “Greening DH” working group also has a concrete goal, together with the English-speaking “Digital Humanities Climate Coalition”: we want to draft guidelines, or best practices, that will provide guidance in the areas in which it can be provided, and point to the grey zones where additional information is needed to make an informed decision. How can DH rely on methods of minimal computing? How to assess the damage of Large Language Models and which alternative workflows can still provide relevant results? How do I choose electronic equipment or software? This concerns also project management from the most basic to the most complex level: deciding on formats, storage strategies, means of communication. The whole ecosystem of DH research (and, for that matter, teaching too) can and should be reconsidered in terms of its environmental footprint. The “Greening DH” toolkit we want to provide to the DH community is aiming at providing as many answers as we already have and at uncovering aspects that need to further dive into.

We have drafted the raw structure and assigned writers to the first 6 chapters of the Greening DH toolkit. We will hold our seminal writing sprint on April 6th 2022 in the afternoon. If you are interested in contributing to this collective work, get in touch with the working group convenors. We look forward to integrating as many forces as possible, and to defining environmental standards of DH ethics, to make our discipline one that stays as much in harmony as possible with a livable world.

Anne Baillot ist mit Torsten Roeder Co-Convenor der AG Greening DH

OPERAS Open Chat am 21.04.2022 11 Uhr zu Diamond Open Access und OA Business Models

dhd-blog - Mo, 04/04/2022 - 11:49

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

nachdem wir uns im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „OPERAS Open Chats“ bereits mit verschiedenen Stakeholdern der Open Access und Open Science Transformation ausgetauscht haben, wollen wir im nächsten Schritt gezielt die Themen beleuchten, die für die Geistes- und Sozialwissenschaften und für die OPERAS Infrastruktur von besonderer Bedeutung sind.

Dabei werden wir einerseits die Angebote von OPERAS zu diesen Themen vorstellen und möchten andererseits Ihre Bedarfe in diesem Bereich mit aufnehmen.

Wir laden Sie daher herzlich zum nächsten Termin, via Zoom, am 21.04.2022 ein. Wir wollen uns dabei zum Thema Diamond Open Access und OA Business Models austauschen und freuen uns über eine inhaltliche Einführung durch die Kolleg:innen von Jisc. Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt.

Sie können sich vorab unter https://operas-ger.hypotheses.org/operas-open-chats anmelden. Wir senden Ihnen dann die Zugangsdaten.

Bei Rückfragen kontaktieren Sie uns gerne unter operas-ger@maxwerberstiftung.de

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Viele Grüße,

Larissa Saar und Pattrick Piel

Kulturdaten und Datenqualität – offen über Probleme sprechen

dhd-blog - Fr, 04/01/2022 - 18:39

 

Am 2.5.2022 lädt das Team Standards, Datenqualität und Kuratierung (Task Area 2) des Konsortiums NFDI4Culture von 10-15 Uhr zu seiner zweiten öffentlichen, digitalen Forumsveranstaltung ein. Diesmal stehen häufig auftretende Probleme und Fragen rund um das Thema Datenqualität im Kontext der Forschung im Fokus. Ausgangspunkt sind konkrete Szenarien in Projekten und Anwendungen aus der Kunst-, Musik-, Medien und Theaterwissenschaft. Der gewünschte gemeinsame Austausch bei der Veranstaltung soll dafür sensibilisieren, an welchen Stellen Probleme mit Datenqualität entstehen und wie man sie angehen kann.

Mehr Informationen, Programm und Registrierung unter

https://nfdi4culture.de/de/aktuelles/veranstaltungen/default-c06949745f.html

 

InFoDiTexT+ Vortragsreihe SoSe 2022

dhd-blog - Do, 03/31/2022 - 20:03

In diesem Semester zieht das in Heidelberg gewachsene und etablierte Interdisziplinäre Forum digitaler Textwissenschaften (InFoDiTexT+) an die ULB Darmstadt und zur DaCo Cooperation, die sich im Rahmen des NFDI-Konsortiums Text+ aus der ULB Darmstadt, dem Institut für Sprach- und Literaturwissenschaft der TU Darmstadt sowie dem Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt zusammengetan hat. Die Organisation wird von Kevin Wunsch sowie Melanie Seltmann übernommen.

Weiterhin werden die Vorträge digital stattfinden. Sie starten jeweils um 17:15 Uhr und dauern inkl. Diskussion 90 Minuten. Die Anmeldung sollte bis zum Vortag der jeweiligen Veranstaltung an Kevin Wunsch erfolgen. Zu allen Veranstaltungen sind Sie herzlich eingeladen! Das Vortragsprogramm in diesem Semester gestaltet sich aus den folgenden Vorträgen:

Mo, 4. April
17:15Zeit zum Brücken bauen – Bilanz nach 5 Jahren InFoDiTex
Christopher Nunn, Universität Heidelberg, 
Theologische FakultätMo, 9. Mai
17:15Raum modellieren – ein Machine-
Learning-Ansatz zur Klassifikation von Raum in literarischen Texten
Mareike Schumacher, Technische Universität Darmstadt, Institut für Sprach- und LiteraturwissenschaftMo, 30. Mai
17:15Stellenlektüre 2.0 – Chancen und 
Herausforderungen der computer-gestützten Analyse von Schlüssel-
stellen
Sophie Schneider, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Bibliotheks- und InformationswissenschaftMi, 13. Juli
17:15Diagramme edieren: Zur kritischen Repräsentation visueller Narrative
Nadine Sutor, Bergische Universität Wuppertal, 
Digital Humanities

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Henkel Fellow in Digital History at GHI Washington and Roy Rosenzweig Center for History and New Media at the George Mason University Call for Applications (2022-23 academic year)

dhd-blog - Do, 03/31/2022 - 07:26
https://www.ghi-dc.org/programs/henkel-fellowship-in-digital-history  

With the generous support of the Gerda Henkel Foundation, the German Historical Institute (GHI) and the Roy Rosenzweig Center for History and New Media at the George Mason University (RRCHNM) invite applications from postdoctoral scholars and advanced doctoral students based in Europe for a 12-month fellowship in digital history.

This fellowship aims to connect scholars from Europe to digital history in the United States. The fellowship is intended to support a junior scholar working in the field of digital history or a junior scholar with less experience in digital history but interested in learning new research methods. We welcome applications from scholars who are seeking seed-funding in order to develop an innovative idea into a new project and/or funding proposal as well as from scholars who wish to pursue fully-fledged research projects.

The fellowship provides a unique opportunity for the recipient to work on his or her research project at the Roy Rosenzweig Center for History and New Media (RRCHNM) at George Mason University (GMU), one of the most established centers for digital history in the United States with strengths in computational history, spatial history and GIS, public digital history and other methods. The fellow will be in residence for one year. While at the Center, the fellow will also have the opportunity to consult with the RRCHNM’s faculty and staff in order to develop his or her project, join teams working on projects in development at RRCHNM, and to sit in on graduate digital history classes at GMU. Depending upon qualifications and visa status, the fellow could teach or co-teach undergraduate courses involving digital history.

The fellow is also expected to work with the GHI on a regular basis. She/he will participate in the Institute’s scholarly activities and its digital projects. Moreover, the fellow will have the opportunity to connect with other North American centers for digital history or digital humanities and to participate in local digital history initiatives in the Washington, DC region. Depending on funding and approval, the fellow might also have the chance, after completing the fellowship, to be participate in the annual GHI Conference on Digital Humanities and Digital History, which is jointly convened with the Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C²DH).

Starting October 1, 2022, the successful applicant will be in residence at the RRCHNM and will also participate in GHI activities, events, and digital projects. Funding will be provided for a 12-month stay for postdoctoral scholars as well as advanced doctoral students, who are currently affiliated with a European research institution. The monthly stipend will be €3,400 for postdoctoral scholars or €2,000 for doctoral students. The fellow will also receive reimbursement for his or her round-trip economy airfare to the U.S. and a grant for travel to other North American institutions.

For more information, please contact: fellowships@ghi-dc.org at the GHI or Dr. Amanda Madden amadden8@gmu.edu at the RRCHNM.

 

To Apply

Application Portal (https://app.smartsheet.com/b/form/76ba8ce99bd541308112a454f4fb8186)

The deadline for applications is May 15, 2022. To apply, please upload a cover letter, a CV, a copy of the certificate of your most recently earned degree, the names and contact details of two referees, and a research project proposal (5 pages or 2,000 words max.) to the application portal. The proposal should outline a research question, the main sources to be used, and ideas about what digital tools and methods could be used to analyze those sources. We can accept applications in electronic form only. Documents should be sent as a single PDF file.

Hybrides Panel der DHd-AG Digitales Publizieren am 31.03.2022: „Druckst du noch? Visionen und Bastionen des (digitalen) Publizierens in den Geisteswissenschaften“

dhd-blog - Mi, 03/30/2022 - 19:00

Tagungswebseite: https://projekt-auroa.de/digitales-publizieren/

Den Zoom-Zugangslink für Kurzentschlossene versenden wir über die DHd-Mailingliste.

Einleitung

Die wissenschaftliche Publikation war über Jahrhunderte hinweg der Garant der Überlieferung von Wissenschaft und Kultur der jeweiligen Epoche. Immer wieder gab es technische und mediale Innovationen, die zu Umbrüchen führten, wie etwa der Wechsel von der Rolle zum Kodex im 4. Jahrhundert, die breite Einführung von Papier im Europa des 13. und 14. Jahrhunderts oder natürlich die Erfindung der Druckerpresse in der Mitte des 15. Jahrhunderts. Mit der Wende zum digitalen Paradigma steht die Publikationslandschaft vor einem neuen Umbruch, der u. a. die Frage aufwirft, welche Kulturen des digitalen Gedächtnisses und welche Möglichkeiten einer digitalen Überlieferung am Ende dieses Prozesses greifen. Umbrüche dieser Art hatten und haben immer Auswirkungen auf die Wissenschaft selbst und insbesondere auf die Wissenschaftskommunikation – neben visionären Positionen gab es auch stets Bedenken und Widerstände gegenüber dem häufig als radikalen Umbruch verstandenen Wandel.

Auch wenn das digitale Publizieren den experimentellen Status längst überwunden hat, so sind dennoch bei weitem nicht alle Prozesse, Finanzierungsmodelle und Standards des digitalen Publizierens etabliert bzw. unterliegen einer permanenten Umgestaltung. Dies hat zum einen mit der Dynamik des digitalen Wandels und der damit verbundenen Ausweitung des Publikationsbegriffs auf neu entstandene Formate zu tun  (vgl. Breuer / Trilcke 2021: 8f.). Zum anderen spiegelt sich darin aber auch die facettenreiche und sich weiter differenzierende Publikationslandschaft wider, die auch eine Neujustierung der im Publikationsprozess beteiligten Akteure:innen und ihrer Rollen bedingt (vgl. DHd AG Digitales Publizieren 2021). Diese neuen Entwicklungen erzeugen kontroverse Diskussionen, aber auch Unsicherheiten, weil viele Aspekte des digitalen Publizierens – von Fragen der Qualitätssicherung über die Bedeutung der Datafizierung von Publikationen bis zu Fragen der Finanzierung – neu verhandelt werden (vgl. Stäcker 2016). Plakativ formuliert, stellt sich die Frage: Wie wird in den Geisteswissenschaften richtig (digital) publiziert?

Das Panel wird wesentliche Diskussionspunkte des digitalen Publizierens aufgreifen und mit Stakeholdern aus Wissenschaft, Gedächtniseinrichtungen und Verlagen kritisch hinterfragen. Ziel ist es, die unterschiedlichen Standpunkte, Bedarfe und Perspektiven auszuloten und konstruktiv mit der Community zu diskutieren. Das Panel wird von der DHd AG Digitales Publizieren organisiert. Der Bedarf an einem Panel, in dem die genannten Stakeholder zusammenkommen, ergab sich nicht zuletzt als ein Ergebnis des Barcamps „Digitales Publizieren zwischen Experiment und Etablierung“ auf der DHd2020 (vgl. Neumann et al. 2019).

Leitfragen

Im Panel werden Vertreter:innen aus drei verschiedenen Kontexten miteinander diskutieren: Bibliothek, Verlag und Wissenschaft. Damit sind die relevanten Akteur:innen des wissenschaftlichen Publikationswesens im Panel vertreten. Ziel des Panels ist es, eine Diskussion zu führen, in der unterschiedliche Positionen und Erwartungen der Panelist:innen verdeutlicht und gleichzeitig Potentiale und mögliche Trennlinien des digitalen Publizierens im wissenschaftlichen Kontext aufgezeigt werden. Dabei soll und kann sicherlich keine Harmonisierung der unterschiedlichen Positionen erreicht werden – vielmehr wird die Herausarbeitung der unterschiedlichen Standpunkte, der damit verbundenen Interessen und Trennlinien angestrebt. Vorab hat die AG Digitales Publizieren ein Thesenpapier erstellt, an dem sich die Diskussion grob orientieren wird. Das Thesenpapier ist den Panelist:innen zur besseren Vorbereitung für die Paneldiskussion bekannt.

Die Thesen sind in drei Dimensionen aufgeteilt: (1) Publikationsplattformen und -formate, (2) Publikationen und wissenschaftliches Arbeiten und (3) Finanzierung und Geschäftsmodelle digitalen Publizierens.

Publikationsplattformen und -formate

Zeitgemäße digitale Publikationen müssen nicht nur erweiterbar sein um interaktive und multimediale Inhalte. Auch ganz neue Formate wie Daten- und Softwarepublikationen sollten stärker gefördert werden. Bislang fehlt es hier an Best-Practice-Beispielen aus dem Bereich der digitalen Geisteswissenschaften. Dabei stellt sich die Frage, ob z. B. Mikro- und Nanopublikationsformen (Blogs und Posts) in den kommenden Jahren die klassischen größeren Formate abgelöst haben. Ebenso muss diskutiert werden, ob nicht eine eigene digitale Buchkultur entwickelt werden sollte, in der auch lineare Leseflüsse aufgelöst werden (vgl. Kroll / Herr 2020: 156). Denn in ihrer Ästhetik und Struktur imitieren digitale Publikationen noch häufig gedruckte – und damit ungleich unflexiblere – Vorbilder.

Publikationen und wissenschaftliches Arbeiten

Wird der quantitative Faktor (Zitierhäufigkeiten und Impact-Faktor) in den Geisteswissenschaften zukünftig eine ähnlich zentrale Rolle spielen wie in den Naturwissenschaften? Welche digitalen Quellen können wie und in welcher Granularität wissenschaftlich referenzierbar gemacht werden? Wie können die unterschiedlichen Rollen der an kollaborativ verfassten Publikationen Beteiligten kenntlich gemacht werden? Der Qualitätssicherung kommt bei digitalen Publikationen ein erhebliches Gewicht zu; auch um dem Vorwurf der wissenschaftlich minderen Qualität digitaler Veröffentlichungen zu begegnen. Wer gewährleistet die Qualitätssicherung, etwa bei communitybasierten Ansätzen des Reviews? Schließlich bedürfen auch die einzelnen Schritte im Prozess des digitalen Publizierens einer Strukturierung und Aufteilung nach Kompetenzen und Zuständigkeiten zwischen Schreibenden und publizierenden Instanzen.

Finanzierung und Geschäftsmodelle digitalen Publizieren

Die Zusammenarbeit von Bibliotheken und Verlagen im Kontext des Open-Access-Publizierens (u.a. in Form eines gebührenfreien Platin Open Access) bedarf einer Neujustierung, um zukünftig nicht mehr von großzügigen Förderungen von Drittmittelgebern abhängig zu sein. Zudem muss verhindert werden, dass die Wissenschaftsfreiheit von einer privatwissenschaftlichen Wissensindustrie ausgehöhlt wird, die den Bereich der Datenermittlung und -analyse (Aggregation und Weiterverwendung/-verkauf von Nutzerspuren) zu einem verlegerischen Geschäftsfeld entwickelt. Müssen Bibliotheken in diesem Kontext eine engagiertere Rolle spielen? Wie kann eine Sensibilisierung für das Datentracking in die Community herangetragen werden, so dass sich ggfs. Publikationsgewohnheiten anpassen (vgl. Ausschuss für Wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme der Deutschen Forschungsgemeinschaft: 2021)?

Teilnehmende

Am Panel nehmen Vertreter:innen aus den Bereichen der Autor:innen aus der Wissenschaft, der wissenschaftliche Verlage sowie der wissenschaftlichen Bibliotheken teil. Durch diese Zusammensetzung ist eine Vermessung des Feldes der digitalen Publikationslandschaft ebenso gewährleistet wie eine Diskussion aus unterschiedlichen Perspektiven. Durch die Praxisnähe der teilnehmenden Panelist:innen wird eine Einbindung der Community an die Diskussion gefördert.

Disskussionsteilnehmer:innen:
Sandy Lunau (WBG Media)
Karin Werner (transcript Verlag)
Thomas Ernst (University of Antwerp)
Ulrich Wuttke (FH Potsdam)

Organisiert und moderiert von der DHd AG Digitales Publizieren:
Constanze Baum (HU Berlin)
Jan Horstmann (ULB Münster)
Melanie Seltmann (ULB Darmstadt)
Thomas Stäcker (ULB Darmstadt)
Timo Steyer (UB Braunschweig)

Bibliografie

AG Digitales Publizieren (2021): “Digitales Publizieren in den Geisteswissenschaften: Begriffe, Standards, Empfehlungen“, in: Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (ZfdG) / Working Papers 10.17175/WP_2021_001.

Ausschuss für Wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme der Deutschen Forschungsgemeinschaft (2021): “Datentracking in der Wissenschaft: Aggregation und Verwendung bzw. Verkauf von Nutzungsdaten durch Wissenschaftsverlage“ https://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/programme/lis/datentracking_papier_de.pdf [letzter Zugriff 7. Juli 2021].

Breuer, Constanze / Trilcke, Peer  (2021): “Die Ausweitung der Wissenschaftspraxis des Publizierens unter den Bedingungen des digitalen Wandels” 10.48440/ALLIANZOA.041.

Kroll, Benedikt / Herr,  Wiebke  (2020): “Dynamisches Publizieren in der Praxis. Lineare Leseflüsse aufbrechen, Forschungsdaten integrieren, Persistenz bewahren“ in:  Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 67, Nr. 3–4: 155–61 https://doi.org/10.3196/1864295020673432.

Neumann, Katrin / Seltmann, Melanie / Steyer, Timo / Scholger, Walter (2019): “Barcamp: Digitales Publizieren zwischen Experiment und Etablierung“ 10.5281/ZENODO.2551472.

Stäcker, Thomas (2016): “Neue Entwicklungen im wissenschaftlichen Publikationswesen : oder warum brauchen geisteswissenschaftliche Bibliotheken Open Access“ in: Nichts, Kristina / Peter Stadler (eds.):  „Ei, dem alten Herrn zoll’ ich Achtung gern’“: Festschrift für Joachim Veit zum 60. Geburtstag. München: Allitera Verlag 703–721.

2 Stellen für PostDocs im Culture & Computation Lab (Uni Luxemburg)

dhd-blog - Mi, 03/30/2022 - 10:52

Am Department for Humanities der Universität Luxemburg sind derzeit 2 Stellen für Postdoktorand:innen im Bereich Cultural Data Science ausgeschrieben. Die Stellen sind am neu geschaffenen Culture & Computation Lab angesiedelt, einer transversalen Initiative aller Institute des Departments, und werden zunächst auf 5 Jahre (3+2) vergeben.

Ziel des Labs ist die umfassende Analyse der komplexen Wechselwirkungen von Kultur und Digitalität aus geisteswissenschaftlicher Perspektive. Neben der Weiterentwicklung und Vermittlung von Ansätzen aus Digital Humanities und Computer Science steht dabei auch die zentrale Rolle der Geisteswissenschaften für das kritische Hinterfragen aktueller technischer Entwicklungen im Zentrum der Arbeit. Nähere Informationen zum Lab finden sich unter cucolab.uni.lu.

Position 1)
  • Postdoktorand:in im Bereich Cultural Data Science
  • Abschluss (PhD) in Computer Science, Data Science oder verwandten Disziplinen
  • Interesse an der Arbeit mit geisteswissenschaftlichen Daten
  • Erfahrung im Bereich Natural Language Processing ist vorteilhaft
  • Weitere Informationen zum Profil finden sich unter http://emea3.mrted.ly/2zufy
Position 2)
  • Postdoktorand:in im Bereich Cultural Analytics
  • Abschluss (PhD) in Geisteswissenschaften, Digital Humanities oder verwandten Disziplinen
  • Interesse an der Arbeit mit computationellen Methoden
  • Erfahrungen im Bereich Linguistik oder Media Studies sind vorteilhaft
  • Weitere Informationen zum Profil finden sich unter http://emea3.mrted.ly/305d7

Das Department of Humanities verfügt über 4 Arbeitssprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Luxemburgisch). Bewerber:innen sollten deshalb mindestens Englisch sowie Deutsch oder Französisch beherrschen.

Die Vergütung für Postdoktorand:innen an der Universität Luxemburg beträgt derzeit jährlich 75.285€.

Call for Hosts, DH2024

dhd-blog - Mo, 03/28/2022 - 18:15

The Conference Coordinating Committee of the Alliance of Digital Humanities Organizations (ADHO) invites proposals to host the Digital Humanities Conference in 2024.

Digital Humanities (DH) is ADHO’s annual international conference. ADHO’s constituent organizations are the European Association for Digital Humanities (EADH); the Association for Computers and the Humanities (ACH); the Canadian Society for Digital Humanities / Société canadienne des humanités numériques (CSDH/SCHN); the Australasian Association for Digital Humanities (aaDH); centerNetHumanistica, l’association francophone des humanités numériques; the Japanese Association for Digital Humanities (JADH); the Digital Humanities Association of Southern AfricaRed de Humanidades Digitales (RedHD); the Taiwanese Association for Digital Humanities (TADH); and Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd). The next joint DH conference (DH2022) will be held virtually, organized by the University of Tokyo 25-29 July 2022. DH2023 will be held 10-14 July 2023 in Graz, Austria, organized by the University of Graz.

For DH2024 the call for hosts is “open”, meaning that we invite bids from academic institutions anywhere in the world in coordination with a designated ADHO constituent organization (see list above). We are particularly interested in proposals from institutions or groups of institutions that 

1) have developed or are developing digital humanities communities and organizations, 

2) have not previously hosted a DH conference, and/or 

3) are interested in developing new modes of conference organization and participation. 

Please note that the local organizers must be members of one of the ADHO constituent organizations listed above.

Conference Information

The conference has traditionally attracted between 500-1000 attendees. It consists of 3 days of panel, paper and poster sessions, preceded by 2 days of workshops and tutorials. There are normally 6 or more parallel sessions per time slot and a small number of plenary presentations and receptions. Meetings of the committees of ADHO’s constituent organizations (COs) precede the conference, and lunchtime slots are normally used for the member meetings of the COs. The peer-reviewed academic program is developed by an international Program Committee, which is appointed by the COs. Local organizers may want to explore the feasibility of innovative forms of participation that would reduce environmental impact.

Local Organizers’ Responsibilities

Local organizers at the host institution are responsible for developing the conference website, providing facilities, organizing a conference banquet, and coordinating any other social events that the local hosts think appropriate. The conference is entirely self-financed through conference fees and any other financial contributions that ADHO or the local organizer is able to arrange. ADHO provides partial financial underwriting of the conference (and can, in certain circumstances, advance small amounts of funds for expenses that need to be prepaid) and works together with the local organizers to ensure that registration fees and other income will support all conference expenditures; the details can be found in the ADHO Conference Protocol and related documentation. ADHO also finances certain conference awards, such as named prizes or bursaries. In consultation with the ADHO Program Committee, the local organizers may suggest plenary speakers whose travel, subsistence, and registration must be funded from the conference budget; again, see the Conference Protocol for details.

The local organizers are expected to set three levels of registration fees: for members of ADHO constituent organizations; for non-members; and for students.

ADHO uses the conference management system ConfTool, and the ADHO Infrastructure and Conference Coordinating committees provide support for this system, including access to data from previous conferences. Local organizers are required to use the ConfTool system for registering participants and including them in special events such as the banquet, but actual credit card payments may be processed outside ConfTool by the local organizer.

Proposal Process

For DH2024 we are introducing a slightly modified process: 

Parties interested in submitting a proposal should contact a Constituent Organization officer by 15 April, 2022  to express interest and request support. Potential organizers then inform the chair of the ADHO Conference Coordinating Committee, Diane Jakacki (dkj004@bucknell.edu), of their intention to submit a bid (no later than 1 May, 2022). The CCC chair will then provide a packet of information and guidelines including protocols, codes of conduct, financial models, and examples of past successful conference bids, as well as a memorandum of understanding between ADHO and local organizers. Documentation can be found here: https://adho.org/conference. Proposals should be submitted to D.Jakacki by 15 June 2022

Written proposals should include the following:

  • an overview of facilities at the host institution
  • a summary of local institutional engagement and support for the organizers, and contingency plans in case of problems 
  • possible arrangements for social events, including the conference banquet
  • options for accommodation, including provisional costs and special attention to low-cost student housing
  • travel information and advice for participants
  • a provisional budget, with an estimated registration fee
  • options for payment (credit card, foreign currency, etc.) by participants
  • a brief outline of potential approaches to conference sponsorship
  • any other information that will help the ADHO Steering Committee make a selection

The DH2024 host will be selected at the DH2022 conference. Proposers must be prepared to give a short presentation and to answer questions at the ADHO Constituent Organization Board meeting on the 23rd of July at DH2022 via teleconference.

Source: Call for Hosts, DH2024 | ADHO

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