DHd Newsfeed

DH Vollzeitstelle: Wissenschaftliche/n Referentin/en für die Heidelberger Akademie der Wissenschaften (HAW)

dhd-blog - Fr, 05/19/2017 - 11:39

An der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (HAW) ist eine Vollzeitstelle (E13) für eine/n Referentin/en im Bereich DH ausgeschrieben, die nach zwei Jahren entfristet werden kann. Details sind hier:

http://www.haw.uni-heidelberg.de/md/haw/aktuelles/03-2017_hadw_wissenschaftsreferent_2017-05-12.pdf

zu finden.

 

Bericht zum DARIAH-DE Expertenseminar „Biographische Daten und ihre Analyse in der historischen Forschung“

dhd-blog - Mi, 05/17/2017 - 15:11

Am 16 und 17. März 2017 fand im Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz ein DARIAH-Expertenseminar statt. Dieses spezielle Format bietet die Möglichkeit, Experten aus den Digital Humanities mit solchen aus den Geistes- und Kulturwissenschaften zusammenzubringen, um DH-Tools und Methoden zu diskutieren. Die vom IEG mit dem Lehrstuhl für Medieninformatik der Universität Bamberg organisierte Veranstaltung sollte zugleich neue Impulse für die Weiterentwicklung der Dienste von DARIAH-DE sammeln.

Das Expertenseminar war auf drei Fragen ausgerichtet: Erstens sollte die Bandbreite historisch-geisteswissenschaftlicher  Fragestellungen exemplarisch umrissen werden, die anhand biographischer Daten beantwortet werden sollen. Zweitens fragte das Expertenseminar danach, mit welchen Werkzeugen digitale personenbezogene Datencorpora untersucht werden können, um die räumliche Mobilität von Personen, Ideen und Praktiken zu analysieren und zu visualisieren.  Drittens sollte diskutiert werden, wie das in DARIAH entwickelte digitale Werkzeug „CosmoTool“ für neue Fragestellungen der historischen Mobilitätsforschung und verschiedene Datencorpora eingesetzt werden kann.

Den Anfang machte Andreas Henrich (Universität Bamberg). In seinem Vortrag „Möglichkeiten der Verarbeitung biographischen Datenlegte er ein informationswissenschaftliches Verständnis biographischer Daten dar und führte die Möglichkeiten und Voraussetzungen für die Verarbeitung solcher Daten am Beispiel der DARIAH-Datenföderationsinfrastruktur aus. Die Datenverarbeitung, so Henrich, verwende einen integrativen Begriff von „Forschungsdaten“, der Sekundärliteratur und Primärquelle gleichermaßen einschließe. Um Daten analysieren zu könnten, müssten sie bereits im Hinblick auf die Fragestellungen technisch aufbereitet sein. In diesem Prozess gelten folgende Grundsätze:

  • Auffindbarkeit herstellen
  • Kontextualisierung erlauben
  • Sichtbarkeit der Unvollständigkeit der Daten ermöglichen
  • abgestufte Zugriffsrechte erlauben
  • Integration über Schemata erlauben
  • Normdaten oder Schnittstellen/Standards unterstützen.

Die Datenföderationsinfrastruktur von DARIAH-DE gewährleiste die Auffindbarkeit und eine gewisse Kontextualisierung von Forschungsdaten, indem die in der Collection Registry aufgenommenen Datenkollektionen mit Schemata, Normdaten und Schnittstellen versehen werden.

Tobias Gradl (Universität Bamberg) stellte „Das CosmoTool und die digitale Forschungsinfrastruktur von DARIAH-DE“ vor. Das CosmoTool ist ein generisches Tool, das biographische Informationen aus strukturierten Daten (Metadaten) und unstrukturierten Daten (Fließtext) in „Quadruples“ zusammenstellt und visualisiert. Es wurde konzipiert, um Momente grenzüberschreitender (räumlicher) Mobilität in Biographien zu identifizieren. Ziel ist es, von der Analyse der Einzelfälle zu weiterreichenden Thesen zu kommen und zu analysieren, welche Faktoren Mobilität beförderten oder hemmten .

Gradl zeigte wie das Erstellen der „Quadruples“ (personale, temporale Entitäten mit dem Ortsbezug) auf der Ebene der Sprachverarbeitung im CosmoTool funktioniert. Nach dem die grammatikalischen Zusammenhänge in einem Text identifiziert sind, werden „biographische claims“ aus dem Text und aus den strukturierten Daten extrahiert und in Beziehung zueinander gesetzt. Dabei orientiert sich der Algorithmus  anhand der Metadaten welche Sektionen aus dem Text für die Analyse relevant sind.

Es wurde diskutiert, wie sich das CosmoTool für andere historische Fragestellungen anpassen lässt. So schlug Christopher Voigt-Goy (IEG Mainz) vor, auch literarische Werke (wenn diese in der Biographie einer Person erwähnt werden) durch das Tool zu erfassen, um es für medienhistorische Fragestellungen anwenden zu können.

Matthias Schlögl (Austrian Centre for Digital Humanities, Wien) berichtete in seinem Vortrag „APIS – Eine Linked Open Data basierte Datamining-Webapplikation für das Auswerten biographischer Daten“ über das Langzeitprojekt „APIS“ (Austrian Prosopographical Information System) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Ziel des Projekts ist es, biographische Daten für sozialwissenschaftliche Analysen aufzubereiten, sodass die Visualisierungen der Daten und deren Nachnutzung möglich ist.

Nach dem Erstellen der Repositories, basierend auf dem Django- Webframework, wurden Entities extrahiert und mit Normdaten (GND, Institutionen) verknüpft. Die Extraktion der Daten ist auf 5 Entities beschränkt: Names, Places, Institutions, Events und Works, die unter einander verbunden sein können. Diese Entitäten können über SKOS-artige (simple knowledge organisation systems) Wortschätze definiert und typisiert werden. Die Entitäten erhalten alle URIs (unique identifier) und können Freitexte zugewiesen bekommen. Die Webapplikation erlaubt einzelnen ForscherInnen, Objekte oder ganze Kollektionen anzulegen, zu editieren, zu annotieren und zu löschen.

Schlögl schloss seinen Vortrag mit der Demonstration der Space-Time-Cube, das Florian Windhager (Donau- Universität Krems) mit der Software GeoTime auf der Basis der Daten des österreichischen biographischen Lexikons entwickelt hat. Dieses Tool erlaubt es, die Mobilität von Personen dreidimensional darzustellen (Ordinatenachse: Zeit; Abszissenachse(n): geographische Fläche).

Jürgen Gröschl (Franckesche Stiftungen, Halle) stellte „Biographische Daten im Archiv der Franckeschen Stiftungen“ vor. Die Datenbank der Franckeschen Stiftungen wurde im Laufe eines DFG-Projekt aufgebaut, ist seit 2004 im Internet verfügbar und umfasst 370.000 Personen. Sie basiert auf Allegro-C mit einem proprietären Datenformat und verfügt nicht über vorgefertigten Exportformate und –schnittstellen. Weitere bio-bibliographische Daten stehen in den „Digitalen Sammlungen“ zur Verfügung, einer gemeinsamen Präsentationsplattform für gedruckte und ungedruckte Quellen aus Archiv und Bibliothek der Franckeschen Stiftungen. Gröschl diskutierte verschiedene Möglichkeiten, wie die Daten ausgewertet werden können. Denkbar wäre etwa eine statistische Visualisierung der Schriftstücke „von“ und „an“ einer Person ähnlich wie im Projekt „early modern letters online“. Zudem könne die Mobilität einer Person durch Visualisierung oder Auswertung seiner Reisen- und Tätigkeitsorte veranschaulicht werden. Eine dynamische Veranschaulichung des pietistischen Kommunikationsnetzwerks, wie es ansatzweise in Kalliope geschieht, ist ebenfalls  denkbar. Schließlich könnten unterschiedliche Prozesse des Austausches von Informationen, Medikamenten und anderen Gütern in dem Kommunikationswerk der Hallenser veranschaulicht werden.

Daran anschließend, stellte Anna Aschauer (IEG Mainz) die Fragestellungen ihres Forschungsprojekts zu grenzüberschreitenden pietistischen Netzwerken im 18. Jahrhundert vor. Pietistische Netzwerke der Neuzeit waren geographisch sehr weitreichend (Nordamerika, Indien, Russland), dennoch wurden sie von Halle aus erfolgreich koordiniert. Es gab günstige theologische, institutionelle und politische Rahmenbedingungen für die Verbreitung der Mission. Wenngleich Aschauers Forschungsfrage auf den Transfer im Bereich der Bildung zielt, bilden Netzwerke dennoch ein nützliches Konstrukt, um die Aufgaben und Prozesse von Kontrolle und Koordination in einer geographisch zerstreuter Gruppe zu verbildlichen.

Jörg Witzel (Forschungsstelle für Personalschriften, Marburg) gewährte in seinem Vortrag „Biographische Daten der Forschungsstelle für Personalschriften – Migration in Leichenpredigten der Frühen Neuzeit“ Einblicke in die Katalogisierung von Leichenpredigten durch die Forschungsstelle für Personalschriften der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Im Gesamtkatalog der deutschsprachigen Leichenpredigten (GESA) werden Funeraldrucke nicht nur aus den Katalogen der Forschungsstelle, sondern auch aus gedruckten und digitalen externen Katalogen erfasst. Bei der Aufnahme wird den Familiennamen, Geburtsnamen, Witwennamen, akademische Titel, Konfession, Beruf, Orte wo dieser Beruf ausgeübt worden, sowie Standesangaben und Lebensdaten erhoben. Die GESA-Datenbank beinhaltet ca. 225 000 Datensätze. Seit 2010 existiert eine Verlinkung mit insgesamt 17 anderen Datenbanken (darunter die Deutsche Biographie und der VD17) durch eine BEACON-Datei. 2013 wurden zehn autobiographische Lebensläufe aus Thüringer Leichenpredigten ediert und als Projekt „AutoThür“ online publiziert.  An den Funeraldrucken, so Witzel, ließen sich unter anderem Ursachen und Anlässe für personenbezogene Mobilität in der Vormoderne herausarbeiten (wie Studium, Krieg oder berufsbedingte Migration).

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In einem Kurzvortrag  skizzierten Sina Bock und Raphael Kretz (Studierende der Universität Würzburg) „Biographische Daten als Grundlage für die Personennetzwerkanalyse am Beispiel der Royal Navy im 18. und 19“. Im Rahmen eines „Hackathon“ hatten sie mit Hilfe von Webscraping –Schnittstellen standen nicht zur Verfügung – Daten zu über 100 Offizieren der britischen Royal Navy zusammengestellt. Sie interessierten sich für die Faktoren, die für den Karriereaufstieg der Offiziere ausschlaggebend waren. Als Ergebnis konnten sie statistisch belegen und in Diagrammen verbildlichen, dass auf bestimmten Schiffen Offizieren bessere Chancen für den Aufstieg hatten. Auch der frühzeitige Beginn der Karriere war einem späteren Aufstieg förderlich.

Aline Deicke (Digitale Akademie, Mainz) stellte in ihrem Vortrag „Biographische Daten in Controversia et Confessio digital“ biographischen Daten aus der Datenbank des gleichnamigen, an der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur angesiedelten Forschungsprojekts zu innerprotestantischen theologischen Kontroversen im 16. Jahrhundert vor. Für die 840 darin enthaltenen Personen erstellten die Projektmitarbeiter für 241 individuelle Biographien. Wertvoll ist in der Datenbank die Verknüpfung zwischen Personen und verfassten Werken. Auf Basis dieser Verbindungen lassen sich, so Deicke, die Beziehungen zwischen Autoren, ihren (ebenfalls publizierenden) Gegnern und ihren Werken in einem Netzwerk abbilden. Als Faktoren wurden Wirkungsorte und persönliche Beziehungen berücksichtigt. Perspektivisch will Deicke anhand des Netzwerkes unter anderem nachvollziehen, nach welchen Kriterien die Autoren ihre Kontrahenten auswählten.

Im Anschluss an den Vortrag wurde die Möglichkeit einer Probestudie mit den Texten aus dem Editionsprojekt „Controversia et Confession“ diskutiert. Diese könne unter anderem prüfen, ob sich mit textanalytischen Tools in den Texten der Edition neue Themencluster aufzuspüren lassen, die bei der Konzeption der Edition nicht primär im Blick waren. Die mit quantitativen Methoden „aufgespürten“ Begriffe wären „Indizien“, die mit klassischen historischen Methoden weiter zu erforschen wären.

Fazit

Durch den aktiven interdisziplinären Austausch konnten die Leitfragen des Seminars diskutiert und Wege für die Weiterentwicklung der digitalen Tools eruiert werden. Deutlich wurde, wie Fragestellungen, die sich mit einer Gruppe historischer Akteure beschäftigen, von Visualisierungen in Form von Netzwerken profitieren können. Dadurch lassen sich das Funktionieren und die Koordination des Netzwerks, der Austausch von Gütern und Informationen innerhalb eines Netzwerks oder die Intensivität der Kontakte zwischen den Akteuren veranschaulichen. Besonders sinnvoll ist diese Visualisierung für eine Gruppe räumlich zerstreuter Akteure. Auch von einer statistischen Erfassung bestimmter Charakteristiken einer Gruppe könnten eine Reihe der Fragestellungen profitieren, um Gemeinsamkeiten (gemeinsame Kriterien) in dieser Gruppe festzustellen oder diese Kriterien in Beziehung zur Fragestellung auszuwerten. Als wichtigste Funktionalitäten, die das CosmoTool aufweisen solle,  erwiesen sich die freie Konfiguration der „Kategorien“ im CosmoTool je nach Fragestellung sowie die freie Gestaltung der Korrelation zwischen den Kategorien.

2 wiss. Mitarb. (100% E13) Forschungsdatenmanagement Geisteswissenschaften & Psychologie

dhd-blog - Mi, 05/17/2017 - 12:20

Das Servicezentrum eSciences der Universität Trier und das Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt a) 1 wissenschaftl. Mitarbeiter/in (100%) im Bereich Geisteswissenschaften und b) 1 wissenschaftl. Mitarbeiter/in (100%) im Bereich Psychologie für das BMBF-geförderte Projekt „Prozessorientierte Entwicklung von Managementinstrumenten für Forschungsdaten im Lebenszyklus“ (PODMAN)

Die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 TV-L. Die Vertragslaufzeit endet mit dem Projekt am 31.05.2019. Die Stellen sind grundsätzlich teilbar.

Das Projekt entwickelt ein Referenzmodell sowie ein zugehöriges prozessorientiertes BenchmarkingVerfahren, das Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen Instrumente für die Implementierung des Forschungsdatenmanagements (FDM) sowie die kontinuierliche Optimierung der Services und Organisationsstrukturen bereit stellt.

Gemeinsam bearbeiten sie folgende Aufgaben:

  • Begleitung von Pilotprojekten aus den Geisteswissenschaften und der Psychologie einschließlich Analyse und Beschreibung der Forschungs- und Datenmanagementprozesse sowie der Interaktionsbeziehungen zwischen Forschenden, Infrastruktureinrichtungen und wissenschaftsstützenden Serviceeinrichtungen
  • Erarbeitung projektspezifischer Best-Practice-Konzepte für die Implementierung von FDM-Prozessen und deren kontinuierlicher Verbesserung sowie Überführung in ein Referenzmodell
  • Entwicklung eines prozessorientierten Benchmarking-Verfahrens für die Implementierung des FDM
  • Entwicklung eines FDM-Dienstleistungs-Portfolios inkl. der Integration externer Dienstleistungsangebote
  • Entwicklung einer Strategie zur FDM-Kompetenzentwicklung einschließlich Erarbeitung von Beratungsangeboten und Qualifikationskonzepten
  • Aufbau und Betreuung einer Informations- und Kommunikationsplattform
  • Durchführung von Workshops und Tagungen
  • Präsentation der Projektergebnisse auf Tagungen und in Publikationen

Für diese Aufgaben suchen wir zwei engagierte und teamorientierte Persönlichkeiten.

Vorausgesetzt werden:

  • für a): Masterabschluss oder vergleichbarer Abschluss in einem Studienfach der Geisteswissenschaften
  • für b): Masterabschluss oder vergleichbarer Abschluss in einem Studienfach der Psychologie
  • für beide Stellen: Kenntnisse im Umgang mit Forschungsdaten und in der Gestaltung von Forschungsprozessen, nachgewiesen durch die eigenständige Durchführung von Forschungsvorhaben, möglichst in interdisziplinären Kontexten

Erwünscht sind des Weiteren:

  • Erfahrungen bei der FDM-Beratung und -Begleitung von Forschungsprojekten
  • Expertise im Prozessmanagement und informationswissenschaftliche Grundkenntnisse
  • Grundkenntnisse bei der Planung und Durchführung von Leitfadeninterviews und onlineBefragungen
  • Sehr gute organisatorische Fähigkeiten und ein ausgezeichnetes Zeitmanagement
  • Selbständige, sach- und lösungsorientierte Arbeitsweise
  • Hervorragende Kommunikationskompetenzen

Schwerbehinderte Menschen werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt.

Die Universität Trier ist bestrebt, den Anteil ihrer Wissenschaftlerinnen zu erhöhen und fordert Frauen daher nachdrücklich zu einer Bewerbung auf.

Aussagekräftige Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 04.06.2017 elektronisch per E-Mail mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Hochschul-, Arbeitszeugnisse etc.) unter dem Stichwort „PODMAN“ und der jeweiligen Stelle an das Servicezentrum eSciences (esciences@uni-trier.de).

Nähere Auskünfte erhalten Sie von Marina Lemaire unter Tel. 0651/201 3322 oder E-Mail: esciences@uni-trier.de.

Die Unterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet.

Ausschreibungstext als pdf zum Download

Stellenanzeige der Technischen Universität Berlin: Projekt „FDMentor“

dhd-blog - Mi, 05/10/2017 - 14:17

via Dr. Ulrike Golas, Fachreferentin für Maschinenbau, Verkehrs-, Fertigungs- und biomedizinische Technik, Online-Dienste & IT-Entwicklung, Technische Universität Berlin, Universitätsbibliothek

Bei der Technischen Universität Berlin ist/sind folgende Stelle/n zu besetzen:

Beschäftigte/r mit abgeschlossener wissenschaftlicher Hochschulbildung – 50 % Arbeitszeit

– Entgeltgruppe 13 TV-L Berliner Hochschulen

In dem vom BMBF geförderten Projekt „FDMentor“ werden für die Nachnutzung geeignete Roadmaps, Handlungsemp- fehlungen und Good-Practice-Beispiele für die strategische Entwicklung und Verbesserung des Forschungsdatenma- nagements an deutschsprachigen Hochschulen erarbeitet. Schwerpunkte sind dabei die Entwicklung von Werkzeugen für eine Strategieentwicklung zu Forschungsdatenmanagement, von Modellen für institutionelle Forschungsdaten-Poli- cies sowie eine Beratungs- und Trainingskonzepts. Partner des Verbundprojekts sind Humboldt-Universität zu Berlin, Freie Universität Berlin, Technische Universität Berlin, Universität Potsdam und Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder). Das Teilprojekt der der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin beschäftigt sich mit der Entwick- lung institutioneller Forschungsdaten-Policies.

Universitätsbibliothek – Hauptabteilung 3 Elektronische Dienste / Abt. Online-Dienste & IT Entwicklung Kennziffer: UB-217/17 (besetzbar ab sofort / befristet bis 30.04.2019 / Bewerbungsfristende 26.05.2017)

Aufgabenbeschreibung: Durchführung des Projekts; Sammlung und Analyse bestehender Forschungsdaten-Policies; Identifizierung von Mustern (Bausteine) und Abweichungen (Add-Ons); Entwicklung eine modularen Policy-Kit für ver- schiedene Hochschultypen; Erarbeitung eines Leitfadens zum strategischen Vorgehen in deutschen Hochschulen; Rück- kopplung der Ergebnisse mit der FDM-Community; Darstellung des Teilprojekts und seiner Ergebnisse in der Öffentlich- keit (nationale und internationale Tagungen)

Erwartete Qualifikationen: Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom oder Äquivalent) in Bibliotheks- oder Informationswissenschaft; Kenntnisse im Forschungsdatenmanagement (FDM); Kennt- nisse der Strukturen in deutschen Hochschulen und Erfahrungen mit Gremienarbeit wünschenswert; hohe analytische Fähigkeiten; großes Organisations- und Strukturierungsvermögen, hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit; hohes Maß an Eigeninitiative und Eigenverantwortung; teamorientierte Arbeitsweise und überdurchschnittliche Belastbarkeit und Einsatzbereitschaft; sehr gute englische Sprachkenntnisse. / Weitere Informationen zur Stelle erteilt Ihnen Frau Gempf (Tel. 49 (0)30 314-76057), Informationen zur UB unter http://www.ub.tu-berlin.de.

Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer mit den üblichen Unterlagen an die Techni- sche Universität Berlin – Der Präsident -, Universitätsbibliothek, Frau Gempf, Fasanenstraße 88, 10623 Berlin. Bewerbungen in elektronischer Form können nur berücksichtigt werden, wenn alle Teile der Bewerbung in einem einzi- gen PDF-Dokument (max. 5 MB) zusammengefasst sind und unter Angabe der Kennziffer an die E-Mail-Adresse bewerbungsverfahren@ub.tu-berlin.de gesendet werden.

Zur Wahrung der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern sind Bewerbungen von Frauen mit der jeweiligen Qualifikation ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eig- nung bevorzugt berücksichtigt.

Aus Kostengründen werden die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt. Bitte reichen Sie nur Kopien ein.

Die Stellenausschreibung ist auch im Internet abrufbar.

Powered by TCPDF (www.tcpdf.org)

DARIAH-EU Annual Event 2017

dhd-blog - Mo, 05/08/2017 - 11:37

Nachhaltigkeit war das zentrale Thema der Vorträge und der rote Faden der Diskussionen, die während des DARIAH-EU Annual Events am 26. und 27. April 2017 stattfanden.
In der die konzentrierte Arbeit so wunderbar fördernden Atmosphäre des Harnack-Hauses der Max Planck Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte in Berlin trafen sich nicht nur Vertreter aller DARIAH-EU Partnerländer sondern auch von befreundeten Infrastrukturprojekten, politischen Entscheidungsträgern und Stakeholdern.
Die Mitglieder der Working Groups nahmen vor der offiziellen Eröffnung die Möglichkeit wahr, ihre Aktivitäten untereinander aber auch mit anderen DARIAHnerInnen und Gästen zu diskutieren. Das Jahrestreffen begann dann mit der Vorstellung des neuen Board of Directors , dessen VertreterInnen ihrerseits die DARIAH Strategy 2020 erörterten und über ihr jeweiliges Verständnis der Ziele und der Realisierungswege miteinander und mit dem Plenum intensiv sprachen.

Board of Directors: Laurent Romary, Frank Fischer, Jennifer Edmond. Moderatorin: Sally Chambers (von links)

Nach der Präsentation der neu gestalteten DARIAH-EU Webseite stellten sich die verschiedenen DARIAH-EU-Projekte vor: Humanities at Scale, DESIR, HIRMEOS, PARTHENOS und E-RIHS.
Jennifer Edmond führte danach das Thema Nachhaltigkeit ein und auch die darauf folgende Keynote von Prof. Dr. Isabella Peters, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel – ZBW Leibniz Information Center for Economics, Keep calm and yes, we’re open today: Open science and libraries hatte das Thema im Blick.
Bei dem Marketplace wurden Poster, Präsentationen und Demos in einminütigen Ankündigungen eingeführt, um dann im freien Austausch diskutiert zu werden. Diesem Teil folgten zwei Workshops, die Nachhaltigkeit titulierten: The Research Data Alliance (RDA) and sustainable research data sharing durchgeführt von Raphael Ritz und Matej Durco und Sustainability of Digital Research Infrastructures for the Arts and Humanities, ein Workshop von DARIAH-DE und CLARIN-D. Die beiden Infrastrukturprojekte nutzten das Treffen, um gemeinsam ein in der nationalen Föderlandschaft verankertes Konzept der Nachhaltigkeit für die digitalen Forschungsinfrastrukturen für Geistes- und Kulturwissenschaften in Deutschland vorzustellen und zu diskutieren. Die Partner aus anderen Ländern, die vor vergleichbaren Herausforderungen schon jetzt stehen oder bald stehen werden, waren an den hier entwickelten Konzepten sehr interessiert.

Fragen und Antworten zur Nachhaltigkeit von DARIAH-DE und CLARIN-D: Stefan Schmunk, Jennifer Edmond, Erhard Hinrichs, Evelyn Gius, Mirjam Blümm und Andreas Witt (von links)

Der abschließende Vortrag von Roxanne Wyns, KU Leuven – LIBIS From paper to digits. Challenges and opportunities of Digital research wandte sich dem Hauptthema der Tagung aus der Sicht der Bibliotheken zu.

Zwei besondere Höhepunkte sollten nicht unbetont bleiben: Die Verleihung der DARIAH-DE DH-Awards 2017 und die Eröffnung des DARIAH-DE Coordination Office.
Die Förderung des DH-affinen akademischen Nachwuchses sieht DARIAH-DE ebenso als eine besonders dankbare wie auch unverzichtbare Aufgabe. Die Institutionalisierung ist ein notwendig erster Schritt auf dem Wege zur Produktivphase von DARIAH-DE als nationale digitale Forschungsinfrastruktur für die Geistes- und Kulturwissenschaften.

ULB Bonn sucht wiss. Mitarbeiter/in für Digital Humanities und Digitalisierung

dhd-blog - Fr, 05/05/2017 - 18:16

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn sucht für die Universitäts- und Landesbibliothek zum nächstmöglichen Zeitpunkt unbefristet eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in zur Verstärkung des Dezernats Digitale Dienste.

Sie haben:

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium (mindestens M.A.), vorzugsweise der Digital Humanities oder eines geisteswissenschaftlichen Faches
  • sehr gute Kenntnisse der zeitgemäßen Kommunikations-, Informations- und Publikationspraktiken in den Geistes- und Sozialwissenschaften
  • sehr gute IT-Kenntnisse und ausgeprägtes Interesse an IT-basierten Dienstleistungen
  • nachgewiesene Erfahrungen auf dem Gebiet der Digital Humanities
  • im Idealfall eine Ausbildung für den höheren Bibliotheksdienst, zumindest aber nachweisbares Interesse an bibliothekarischen Fragestellungen
  • Erfahrung im Bereich der Digitalisierung und Aufbereitung von Kulturgut, insbesondere mit dafür eingesetzten Hard- und Softwarelösungen
  • Kenntnisse von Metadatenstandards
  • Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von Projekten
  • sehr gute kommunikative Fähigkeiten (mündlich und schriftlich)
  • sehr gute organisatorische und konzeptionelle Fähigkeiten

Sie sind:

  • bereit, sich neue, dynamische Aufgabengebiete anzueignen
  • gewohnt, kooperativ und ergebnisorientiert zu arbeiten
  • interessiert, in engem Kontakt zu Wissenschaftlern Dienstleistungen zu entwickeln

Wir bieten:

  • ein angenehmes Arbeitsumfeld in attraktiver zentraler Lage
  • flexible Arbeitszeit
  • die Möglichkeit, ein VRS Großkunden-Ticket zu erwerben
  • Entgelt nach Entgeltgruppe 13 TV-L; bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen und entsprechender Bewährung ist eine Verbeamtung nach 2 Jahren möglich.
  • Chancengleichheit ist Bestandteil unserer Personalpolitik.

Weitere Informationen erteilt Herr Jan Kenter (Tel. 0228-739524 oder jan.kenter@ulb.uni-bonn.de).

Wenn Sie sich für diese Position interessieren, senden Sie bitte Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bis zum 31. Mai 2017 an Herrn Dr. Meyer-Doerpinghaus, Universitäts- und Landesbibliothek Bonn, Postfach 2460, 53014 Bonn oder elektronisch an direktion@ulb.uni-bonn.de. Bewerbungsunterlagen werden nur dann zurückgesandt, wenn ein adressierter und ausreichend frankierter Rückumschlag beigefügt ist.

PDF-Version

CfP: Workshop Teach4DH – Teaching NLP for Digital Humanities, 12.09.2017, Berlin

dhd-blog - Mo, 05/01/2017 - 11:11

Der Workshop richtet sich sowohl an Computerlinguisten als auch an Wissenschaftler im Bereich der Digital Humanities, die DH-Module – und im speziellen NLP – unterrichten. Im Workshop wechseln Vorträge und Diskussionen ab, um Erfahrungen auszutauschen, best practices zu diskutieren, Lehrkonzepte vorzustellen und bereits vorhandene Technologien zu demonstrieren. Der Workshop stellt außerdem ein Forum dar, um Anforderungen und Hilfestellungen für zukünftige Entwicklungen von DH Curricula in Richtung Computerlinguistik zu adressieren. Der Workshop soll Kooperationen fördern und Wissen und Ansätze DH-übergreifend befruchten.

Teach4DH wird mitorganisiert von der GSCL SIG Education and Profession und findet zusammen mit der GSCL 2017 statt.

Weitere Informationen: siehe unten, detaillierte Informationen auch auf: https://teach4dh.github.io/cfp.html

Kontakt: teach4dh@googlegroups.com

 

WORKSHOP DESCRIPTION

Computational linguists often teach digital humanities (DH) modules that focus on using / applying / adapting NLP technologies and resources to DH problems. The challenge in such modules is to introduce students with a background in humanities or social sciences to technical content without going into detail. NLP tools often require special input formats, knowledge of program options, and post-processing of the output. NLP resources are often not easily accessible and provide only limited interaction. Interfaces and search tools require knowledge of specialized search syntax.

The workshop is intended to provide a forum for such “NLP teachers” to share experiences, discuss best practices, introduce teaching concepts, and present demos of existing technology. It also provides an opportunity for DH researchers to express their needs and provide directions for future DH curricular developments. The workshop is intended to foster collaborations and to cross-fertilize knowledge and approaches across DH disciplines.

Teach4DH is co-organized by GSCL’s SIG Education and Profession.

 

WORKSHOP TOPICS

We welcome submissions of long and short papers, posters, and demonstrations relating to any aspect of teaching NLP in DH classes, including:

– Didactic units / concepts / tools for employing NLP in teaching „on stage“

– Challenges in teaching for a non-CL audience

– Exploiting NLP tools „behind the scenes“ for creating didactic DH material

– Curricular considerations in developing standards for DH programs

See the website at https://teach4dh.github.io for more details, including submission instructions. If you have any questions, please feel free to contact the workshop co-chairs at teach4dh@googlegroups.com.

 

IMPORTANT DATES

All submission deadlines are at 11:59 p.m. PST

Jul 17th, 2017: Paper submission due

Aug 09th, 2017: Notification of acceptance

Aug 25th, 2017: Camera-ready papers due

Sep 12th, 2017: Workshop day

 

COMMITTEES

WORKSHOP CHAIRS

Peggy Bockwinkel           University of Stuttgart

Thierry Declerck             DFKI, Saarbrücken

Sandra Kübler                 Indiana University, Bloomington

Heike Zinsmeister          Universität Hamburg

 

PROGRAM COMMITTEE

Melanie Andresen Universität Hamburg Fabian Barteld Universität Hamburg Noah Bubenhofer Zurich University Stefanie Dipper Ruhr-Universität Bochum Kim Gerdes Sorbonne nouvelle Paris Evelyn Gius Universität Hamburg Jonas Kuhn University of Stuttgart Lothar Lemnitzer BBAW, Berlin Harald Lüngen IDS, Mannheim Nils Reiter University of Stuttgart Thomas Schmidt IDS, Mannheim Julian Schulz LMU, München Olga Scrivner Indiana University Caroline Sporleder Georg-August-Universität Göttingen Jannik Strötgen MPI, Saarbrücken Thorsten Trippel University of Tübingen Gabriel Viehhauser University of Stuttgart Andreas Witt University of Cologne Amir Zeldes Georgetown University

 

Contact address: teach4dh@googlegroups.com

 

Nachhaltiger Betrieb des Verbundprojekts DARIAH-DE – Geschäftsstelle in Göttingen und Tübingen

dhd-blog - Do, 04/27/2017 - 17:12

Presseinformation: Digitale Forschungsinfrastruktur für Geistes- und Kulturwissenschaften Nr. 81/2017 – 27.04.2017
http://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=5810

(pug) Im Rahmen eines Festakts wurde am Mittwoch, 26. April 2017, offiziell die Geschäftsstelle des Verbundprojekts DARIAH-DE gegründet. Seit 2011 entwickelt DARIAH-DE als nationales Teilprojekt des europaweiten Projekts DARIAH-EU (Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities) eine digitale Infrastruktur für die geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung in Deutschland mit insgesamt 19 Partnern. Der Aufbau einer nachhaltigen Forschungsinfrastruktur für digitale Werkzeuge und Forschungsdaten und die Entwicklung von Technologien für Lehre und Weiterbildung ermöglichen Geistes- und Kulturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern eine standortunabhängige und disziplinübergreifende Zusammenarbeit. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt DARIAH-DE in der dritten Förderphase bis 2019 mit rund fünf Millionen Euro bei der Überführung der Forschungsinfrastruktur in die Betriebsphase.

Mit der Einrichtung einer zentralen Geschäftsstelle entsteht der organisatorische Rahmen, um langfristig den nachhaltigen Betrieb von DARIAH-DE als Organisation zu ermöglichen. „Stabile digitale Forschungsinfrastrukturen sind nötig, um die länder- und disziplinübergreifende geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung zu unterstützen“, betonte Dr. Klaus Schindel, stellvertretender Leiter des Referats „Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, Akademien, Forschungsmuseen“ des BMBF. Die Geschäftsstelle ist an der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB), die die administrative Gesamtkoordination innehat, und am Tübinger IT-Dienstleistungsunternehmen DAASI International angesiedelt, das den technischen Betrieb der Forschungsinfrastruktur gewährleistet. Sie fungiert als zentraler Ansprechpartner für geistes- und kulturwissenschaftliche Fachdisziplinen und Fachverbände zu Angeboten und technologischen Komponenten der Forschungsinfrastruktur, integriert Anforderungen von Forschungsvorhaben in die Weiterentwicklung der Gesamtarchitektur von DARIAH-DE und koordiniert die Zusammenarbeit mit DARIAH-EU.

„Mit der Gründung der Geschäftsstelle hat DARIAH-DE einen wichtigen Schritt in den Regelbetrieb und die Verstetigung der Forschungsinfrastruktur unternommen“, erklärte SUB-Direktor und DARIAH-DE-Konsortialleiter Prof. Dr. Wolfram Horstmann. Neben dem Betrieb der digitalen Forschungsinfrastruktur auf administrativer, inhaltlich-fachwissenschaftlicher und technischer Ebene wird die Geschäftsstelle den weiteren Ausbau und die Institutionalisierung von DARIAH-DE vorantreiben. Weitere Informationen sind im Internet unter de.dariah.eu
zu finden.

Kontakt:
Prof. Dr. Wolfram Horstmann
Direktor der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Platz der Göttinger Sieben 1, 37073 Göttingen
Telefon (0551) 39-5212
E-Mail: horstmann@sub.uni-goettingen.de
Internet: www.sub.uni-goettingen.de

DARIAH-DE DH Award 2017

dhd-blog - Do, 04/27/2017 - 08:38

Von links: Jan Brase, Tim Schütz, Armin Häberle, Sina Bock und Michael Kaiser (Jury), Carsten Thiel.

Am 26. April 2017 verlieh DARIAD-DE im Rahmen des in Berlin stattfindenden DARIAH-EU Annual Events zum zweiten Mal den DARIAH-DE DH-Award.
Der Jury fiel es nicht leicht, aus den eingereichten Arbeiten nur drei auszuwählen, da alle – von studentischen Projekte bis zu Promotionsvorhaben – interessante Aspekte und wichtige Herausforderungen der Digital Humanities hervorragend umsetzten.

Drei gleichwertige Preise wurden verliehen:
Für sein Forschungsprojekt Multispektrale bildgebende Analyseverfahren zur Untersuchung von barocken Handzeichnungen wurde Armin Häberle, Doktorand im Fach Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und Stipendiat der Max-Planck-Gesellschaft an der BibliothecaHertziana in Rom, ausgezeichnet. Das Forschungsvorhaben wird in Zusammenarbeit mit den Informatikern Dr. Christian Riess und Amir Daravi (beide Friedrich-August- Universität Erlangen-Nürnberg) durchgeführt.
Versucht wird dabei, die einzelnen materiellen Schichtungen einer Handzeichnung auf Papier oder Pergament getrennt voneinander darzustellen, um die Produktionschronologie der Blätter zu rekonstruieren. Dahinter liegt die Vermutung, dass die Zeichnung das zentrale Medium der künstlerischen Bildfindung und -ausarbeitung sein könnte. Gerade an Grenzen, wo sich Materialien überlagern, verwischen, durch Alterung reduziert oder verändert sind, lässt der Einsatz der digitalen Methoden auf neue Erkenntnisse hoffen. Entwickelt wird ein auf die konkreten Problemstellungen kunsthistorischer Forschung zugeschnittenes Bildgebungswerkzeug, das nicht nur einen kleinen Kreis adressiert, sondern als technisches Verfahren auch Museen und Institutionen dienlich sein kann, zugleich aber sehr spezifische Fragen der Zeichnungsforschung zu beantworten hilft.

Für ihre Masterarbeit zum Thema Figurennetzwerke als Ähnlichkeitsmaß wurde Isabella Reger von der Universität Würzburg ausgezeichnet.
Die Arbeit ist dem Bereich der quantitativen Literaturanalyse zuzuordnen und verfolgt das Ziel, mittels computergestützter Verfahren zu untersuchen, inwieweit sich Romane hinsichtlich ihrer Figurenkonstellation ähneln. Dazu wurde die Figurenkonstellation, als wichtiges strukturgebendes Ordnungsprinzip eines Romans, als soziales Netzwerk der Figuren operationalisiert. Als Datengrundlage diente ein Korpus von deutschsprachigen Romanen aus dem 19. Jahrhundert, das mit automatischen Verfahren zur Figurenerkennung und Koreferenzauflösung prozessiert und manuell nachkorrigiert wurde, um eine möglichst saubere Datenbasis zu schaffen. Die Arbeit versucht durch die Analyse von Figurennetzwerken strukturelle Ähnlichkeiten zwischen verschiedenen Romanen festzustellen und zeichnet sich durch hohes methodisches Reflexionsniveau aus. Sie verbindet dabei mit Netzwerkanalyse und Topic Modeling verschiedene methodische Ansätze, ergänzt durch Konzepte aus der Stilometrie und diskutiert kritisch die erzielten Ergebnisse.

Für seine Bachelor-Arbeit Humanitarian Modulations: Doing ‘Free’ (Media and Communication) Infrastructures in Times ofForced Migration wurde Tim Schütz von der Universität Bremen ausgezeichnet. In ihren Fokus stellt diese interdisziplinär orientierte Arbeit die Bedeutung neuer digitaler Medientechnologien für Geflüchtete und Asylsuchende. Die Arbeit basiert auf episodischer Feldforschung, auf qualitativen Interviews mit aktiven „Freifunk“-Mitgliedern, ManagerInnen und Angestellten von sozialen Trägern sowie teilnehmender Beobachtung bei „Freifunk“-Events. Sie ist ein Beispiel partizipativer, kollaborativer und engagierter Technikforschung, an deren Ende immer auch neue digitale Methoden und Tools stehen können.
Den PreisträgerInnen gratulieren wir herzlich! Außerdem danken wir allen, die ihre Arbeiten eingereicht haben und wünschen viel Erfolg bei der weiteren Forschung.

Die ersten DARIAH-DE Awards wurden 2015 verliehen, die Awards 2018 werden im Herbst 2017 ausgelobt.

Ansprechpartner
bei administrativen Fragen:
Open Knowledge Foundation
Deutschland e.V.
Markus Neuschäfer
Singerstraße 109
D-10179 Berlin
dh-award[at]de.dariah.eu

bei inhaltlichen Fragen:
DARIAH-DE Konsortialleitung
Dr. Carsten Thiel
Papendiek 14
D-37073 Göttingen
Tel.: +49 (0)551 – 39 33623
dh-award[at]de.dariah.eu

Digital Humanities Spezialist/in

dhd-blog - Di, 04/25/2017 - 17:58

via Elisabeth-Christine Gamer, Universität Zürich, Kunsthistorisches Institut

Institut, Seminar, Klinik / Institute, Department, Clinic

Kunsthistorisches Institut

Abteilungsbeschreibung / Description of UZH unit

Das Kunsthistorische Institut der Universität Zürich sucht zur Mitarbeit an der Realisierung einer digitalen Open-Access-Edition und an der Erstellung eines projektspezifischen Portals für das Editionsprojekt „Heinrich Wölfflin: Gesammelte Werke“ per 1. September 2017 eine/n Digital Humanities Spezialisten/in. Die Stelle ist befristet bis zum 31. Dezember 2020. Es gelten die Richtlinien gemäss §10ff. der PVO-UZH.

Aufgabenbereich / Responsibilities

− Verantwortlichkeit für die technisch-editorische Seite der Projektarbeit und die Praxisanwendung der entsprechenden Technologien,
− Weiterentwicklung von Digitalisierungskonzept und digitalem Publikationskonzept sowie dem dazugehörigen Workflow in Zusammenarbeit mit dem Projektteam der Wölfflin-Edition,
− Weiterentwicklung und Anpassung bestehender Software,
− Definition eines XML/TEI Schemas.

Beschäftigungsgrad / Workload in %

100%

Anforderungen / Qualifications

− Hochschulabschluss mit IT-Profil, Kompetenzen im Bereich der Digital Humanities, insbesondere der digitalen Editionswissenschaft, Affinität zur Arbeit mit visuellem Forschungsmaterial,
− Kenntnisse in Software-Architekturen und Datenmodellierung, Auszeichnungssprachen (XML/TEI) und in weiteren X-Technologien (XSLT, XPath), Konfiguration von Microsoft Office, Web-Entwicklung (HTML, CSS, JavaScript).

Sprachkenntnisse / Language requirements

Deutsch und Englisch in Wort und Schrift.

Wir bieten / We offer

− Konzeptionelle Mitarbeit in einem zukunftsweisenden editionswissenschaftlichen Projekt,
− innovatives und kreatives Umfeld,
− Projektanbindung an die Nationale Infrastruktur für Editionen (NIE-INE),
− Entlohnung gemäss den Ansätzen des SNF.

Stellenantritt / This position opens on

01.09.2017

Auskunft erteilt / More information

Dr. des. Elisabeth-Christine Gamer, Tel. +41 44 634 56 57, e.gamer@khist.uzh.ch.

Bewerbungen / Application

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte ausschliesslich elektronisch und adressiert an den Projektleiter Prof. Dr. Tristan Weddigen an e.gamer@khist.uzh.ch.

Prof. Dr. Tristan Weddigen
Universität Zürich
Kunsthistorisches Institut
Rämistrasse 73
8006 Zürich

Bewerbungsfrist

29.05.2017

 

 

Tagungsbericht zum <philtag n=″14″/>

dhd-blog - Di, 04/25/2017 - 15:35

Vom 16.-17. März 2017 fand in Würzburg der 14. Workshop der DH-Tagungsreihe <philtag/> statt. Die etablierte Würzburger Tagungsreihe zum Einsatz digitaler Methoden in den Geistes- und Kulturwissenschaften bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, sich über neue Trends, Projekte und Technologien im Bereich der Digital Humanities zu informieren und auszutauschen. Wie schon im Vorjahr wurde der Workshop auch in diesem Jahr wieder von KALLIMACHOS, dem Zentrum für digitale Edition und quantitative Analyse der Universitätsbibliothek Würzburg, ausgerichtet. Den thematischen Schwerpunkt der diesjährigen Tagung stellten Digitale Editionen im erweiterten Sinne dar. Die insgesamt zwölf Vorträge beschäftigten sich mit Verfahren zur Erschließung digitaler Volltexte, insbesondere durch Optical Character Recognition (OCR), sowie mit der Korrektur, Auszeichnung und schließlich der Präsentation und Visualisierung der Texte und Textkorpora im Netz.

Tag 1
Den Anfang machten Wahed Hemati und Tolga Uslu (Universität Frankfurt), die zwei beim Frankfurter Text Technology Lab entwickelte Projekte vorstellten: Das Projekt Wikidition bietet eine Darstellungsumgebung für digitale Editionen, die auf Semantic MediaWiki basiert und unter Anderem Möglichkeiten zur Lemmatisierung, Annotation und Vergleich der erfassten Texte liefert. Darüber hinaus stellt der Textimager ein mächtiges Tool zur automatischen Textanalyse dar, das eine Vielzahl etablierter Analyseverfahren gemeinsam mit etablierten und neuen interaktiven Visualisierungsmöglichkeiten in einem gemeinsamen Framework zusammenführt.

Ben Kiessling (Uni Leipzig, Digital Humanities) stellte die im Leipziger OpenPhilology-Projekt zum Einsatz kommende OCR-Pipeline Nidaba vor, die eine Kombination zahlreicher freier Softwaremodule zur automatischen Bildvorverarbeitung, Layoutanalyse und Texterkennung erlaubt. Im Anschluss diskutierte Thomas Köntges (Uni Leipzig, Digital Humanities) die Möglichkeiten und Herausforderungen bei der computergestützten Textanalyse von historischen Texten. Während Verfahren etwa zum Topic Modelling auf modernen englischen Texten vergleichsweise leicht anwendbar sind, funktionieren diese bei antiken griechischen Texten aufgrund der höheren morphologischen Komplexität deutlich schlechter. Hier sind umfangreiche morphologische Normalisierungen nötig, die allerdings stets verlustbehaftet sind.

Marcus Liwicki (Uni Freiburg, Informatik) gewährte in seinem Beitrag Einblicke in die Funktionsweise neuronaler Netze, die durch Deep Learning z.B. darauf trainiert werden können, Layoutzonen in historischen Dokumenten zu erkennen oder aus den Texten automatisch bestimmte Schlüsselinformationen zu extrahieren.

Steffan Müller (BaDW) stellte das Akademieprojekt Ptolemaeus Arabus et Latinus vor, bei dem Transkriptionen der astronomischen und astrologischen Werke des Claudius Ptolemaeus (2. Jh. n. Chr.) in einer leserfreundlichen Online-Edition zusammen mit den dazugehörigen Faksimila im Netz dargeboten werden. Der reichhaltig annotierte und mit Metadaten angereicherte Text wird hierbei zusätzlich mit einem Katalog von weiteren Werken vernetzt.

Den Abschluss des ersten Veranstaltungstages stellte der Vortrag der DH-Nachwuchsgruppe CLiGS dar. Präsentiert wurde die CliGS-Textbox, die der Nachwuchsgruppe als Organisationsmodell und Publikationskanal für die untersuchten Texte und Textkorpora (im konkreten Fall einer Sammlung literarischer Text in romanischen Sprachen) dient. Als Publikationsstrategie dient hierbei eine Kombination der kooperativen Entwicklungsumgebung GitHub mit dem Online-Speicherdienst Zenodo, der die persistente Verfügbarkeit der Texte und Forschungsdaten sicherstellt.

Wie schon im Vorjahr war auch diesmal als Ausklang des Ersten Veranstaltungstages ein gemeinsames Abendessen angesetzt, diesmal im Würzburger Traditionslokal Backöfele. Hier konnten die Eindrücke der Vorträge im Gespräch vertieft und neue Kontakte geknüpft werden.

Tag 2
Der zweite Veranstaltungstag begann mit zwei Vorträgen des Würzburger Lehrstuhls für Künstliche Intelligenz und Angewandte Informatik (Informatik VI): Markus Krug präsentierte mit ATHEN ein Werkzeug zur Annotation von Textkorpora. ATHEN ist in der Lage, verschiedene Arten von digitalen Texten zu importieren, um diese mit weiteren Informationen anzureichern. Auf diese Weise können z.B. Eigennamen sowie die sich auf sie beziehenden Personalpronomen erkannt und ausgezeichnet werden. Darüber hinaus kann ATHEN automatisch direkte Rede inklusive der Sprecher und Angesprochenen sowie eine Vielzahl weiterer Merkmale literarischer und nichtliterarischer Texte erkennen. Christian Reul stellte das Tool LAREX vor, das eine vereinfachte Segmentierung und Layout-Analyse von frühen Buchdrucken ermöglicht. Das Tool schlägt hierzu Bildregionen im gescannten Text vor und versucht, diese automatisch z.B. als Fließtexte, Illustrationen, Marginalien oder Kopfzeilen zu klassifizieren. Die Ergebnisse können z.B. zur automatischen OCR-Erfassung oder zur Verknüpfung von digitalem Text und den dazugehörigen Bildregionen genutzt werden.

Günter Mühlberger (Universität Innsbruck, DEA) stellte die Online-Forschungsinfrastruktur Transkribus vor, die verschiedene Tools zur automatischen Dokumentenanalyse vereint. Zu den mit Transkribus analysierbaren Texten gehören insb. auch handschriftliche Texte.

Auch die beiden abschließenden Vorträge des Münchner Centrums für Informations- und Sprachverarbeitung (CIS) beschäftigen sich mit der OCR historischer Texte: Uwe Springmann diskutierte die Herausforderungen bei der OCR von Frühdrucken, insb. hinsichtlich der Vor- und Nachteile von gemischten und von individuell für den jeweiligen Text erstellten OCR-Modellen. Florian Fink stellte schließlich die am CIS verwendete Software PoCoTo vor, die eine vereinfachte interaktive Nachkorrektur von OCR-erzeugten Transkriptionen ermöglicht.

Fazit
Auch in diesem Jahr erfuhr der Philtag mit 70-80 interessierten und motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen hohen Zuspruch. Wir bedanken uns an dieser Stelle sowohl bei unseren Vortragenden als auch beim Publikum für die zahlreiche Anregungen und die engagierte Teilnahme an der Tagung. Wir freuen uns darauf, Sie im nächsten Jahr wieder bei uns begrüßen zu dürfen!

20. Berliner DH-Rundgang am 11. Mai 2017 – ZEDIKUM – Zentrum für Digitale Kulturgüter in Museen

dhd-blog - Mo, 04/24/2017 - 16:17

Im Rahmen des 20. DH-Rundgangs öffnet dieses Mal das ZEDIKUM (Zentrum für Digitale Kulturgüter in Museen) seine Türen und stellt sich in Zusammenarbeit mit der Staatsbibliothek mit dem Digitalisierungsprojekt „Bewegungsbücher digital“ (BeWeB-3D) vor.

Im Namen der Gastgeberinnen und Gastgeber und dem Interdisziplinären Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b) laden wir Sie herzlich zum 20. Berliner DH-Rundgang ein:

Termin: 11.05.2017, 13:00 – ca. 14:30 Uhr

Ort: Archäologisches Zentrum, Geschwister-Scholl-Straße 6, 10117 Berlin – Zur Karte

Anmeldung: per Online-Anmeldeformular oder per E-Mail

Wichtiger Hinweis: Treffpunkt ist das Foyer des Archäologischen Zentrums (der interne Bereich ist nicht öffentlich zugänglich)

Das „Zentrum für Digitale Kulturgüter in Museen“ (ZEDIKUM) an den Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz ist eine zentrale, interdisziplinäre Forschungs-, Infrastruktur-, und Serviceeinrichtung im Bereich der Digital Humanities für die archäologischen Sammlungen auf der Museumsinsel Berlin (Ägyptisches Museum und Papyrussammlung, Antikensammlung, Museum für Islamische Kunst, Museum für Vor-und Frühgeschichte, Vorderasiatisches Museum).

Vor dem Hintergrund dieses weltweit einzigartigen Sammlungsverbundes sind die übergreifenden Ziele von ZEDIKUM die nachhaltige öffentliche Bereitstellung von 3D-Objektdaten, die Entwicklung darauf aufbauender webbasierter Erschließungs- und Forschungswerkzeuge sowie schließlich die Entwicklung von mobilen und web-basierten digitalen Anwendungen zur Vermittlung der Forschungen zu archäologischen Objekten im musealen Kontext.

In diesem Rahmen zielt auch das gemeinsam mit der Staatsbibliothek zu Berlin von ZEDIKUM durchgeführte Projekt „Bewegungsbücher digital“ (BeWeB-3D) darauf, anhand eines international beachteten urheberrechtsfreien Bestandssegments der Kinder- und Jugendbuchabteilung der Staatsbibliothek, erstmals ein generisches Konzept zur Digitalisierung dynamisch-interaktiver Buchobjekte zu erstellen.

Bei einem gemeinsamen Rundgang in den Räumen von ZEDIKUM im Archäologischen Zentrum in Berlin, laden wir sie herzlich dazu ein, die aktuellen Arbeiten mit uns zu besprechen. Aufgrund der räumlichen Situation muss die Zahl der Teilnehmenden auf 30 Personen beschränkt bleiben. Daher ist eine Anmeldung per E-Mail an info@ifdhberlin.de oder über das verlinkte Anmelde-Formular erforderlich.

Programm:

  • Begrüßung durch Prof. Dr Markus Hilgert (Direktor des Vorderasiatischen Museums und Leiter der Projekte ZEDIKUM und museum4punkt0)
  • Rundgang durch drei Stationen:
  • a. Wissenschaftskommunikation: 3D-Digitalisierung zwischen Forschungsinteresse und Informationsinfrastruktur
  • b. Digitalisierung von Kulturgütern: Structure from Motion, Streifenlichtscan, Endoskopie
  • c. Rekontextualisierung und Visualisierung: Die Erschließung von Game Technology für die Visualisierung von Kulturgütern (Mobile Geräte, Augmented Reality, Virtual Reality)

Rückfragen zum Berliner DH-Rundgang richten Sie bitte an info@ifdhberlin.de

Zum Programm und zur Anmeldung zum 20. Berliner DH-Rundgang.

Berliner DH-Preis 2017 – Verlängerung Einreichfrist

dhd-blog - Di, 04/18/2017 - 17:24

Die Einreichfrist für die Bewerbung für den Berliner DH-Preis 2017 wurde bis 09. Mai 2017 verlängert.

Wir möchten alle Berliner Projekte mit Bezug zu den Digital Humanities ermuntern, sich an der Ausschreibung zu beteiligen. NachwuchswissenschaftlerInnen, einschließlich Bachelor-, Master und Promotionsstudierende werden besonders ermutigt, sich zu bewerben. Auch WissenschaftlerInnen, die bereits in den letzten Jahren an der Ausschreibung teilgenommen haben, sind eingeladen, ihre Fortschritte bzw. den aktuellen Stand ihrer Projekte einzureichen.

Zur Teilnahme berechtigt sind alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in einem DH-Projekt aktiv mitwirken. Bedingung ist, dass das Projekt (mit mindestens einem Principal Investigator/einer Projektleitung) an einer Berliner Forschungseinrichtung, Gedächtnis- oder Kulturinstitution angesiedelt ist.

Alle weiteren Informationen zu den Teilnahmebedingungen, aktualisierten Fristen und Terminen finden Sie auf der  Webseite des if|DH|b.

Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (ZfdG) – Call for Papers

dhd-blog - So, 04/09/2017 - 21:23

Die Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften, die vom Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW) in Zusammenarbeit mit dem Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd) herausgegeben wird, lädt im Nachgang der erfolgreichen DHd-Jahrestagung in Bern Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus allen geisteswissenschaftlichen Disziplinen ein, Vorschläge für Beiträge zur Veröffentlichung auf www.zfdg.de einzureichen, die Horizonte, Projekte und Forschungsfelder der Digital Humanities betreffen.

Ein zentrales Anliegen der ZfdG ist die Veröffentlichung von Beiträgen, die sich mit digital orientierten Forschungen zu den einzigartigen Beständen der drei Einrichtungen des Forschungsverbundes befassen oder in Bezug zu deren Sammlungsbeständen stehen. Beiträge können methodische, theoretische, interdisziplinäre oder projektbezogene Themen der Geisteswissenschaften verhandeln, die sich mit Fragestellungen der Digital Humanities verbinden. Darüber hinaus wirbt die ZfdG für Beiträge, die die kulturelle Überlieferung zum Ausgangspunkt von Forschungsfragen nehmen und ausgehend von der Erforschung von Quellenbeständen im deutschsprachigen Raum Diskussionen und Entwicklungen in den Digital Humanities anstoßen möchten. Die Redaktion ermuntert zudem ausdrücklich zur Einreichung von Beiträgen, die Möglichkeiten zu Disziplinen überspannenden Debatten oder weiterführenden Forschungsarbeiten in diesem Bereich eröffnen.

Beiträge erscheinen unter der Lizenz CC BY-SA (4.0 international) und erhalten einen Digital Object Identifier (DOI). Es besteht die Möglichkeit zur Einbindung verschiedener medialer Formate wie Bild-, Audio- oder Video-Dateien. Alle Artikel unterliegen einem gesonderten Peer-Review-Verfahren. Die ZfdG bietet optional eine Begutachtung nach Veröffentlichung des Beitrags an (post-publication review / open peer review). Weitere Informationen zum Einreichungs- und Veröffentlichungsprozess finden sich unter http://www.zfdg.de/publizieren.

Für die anstehende Publikationskampagne 2017/2018 sind Vorschläge in den Rubriken Fachartikel und Projektvorstellung erbeten.

Abstracts (in deutscher oder englischer Sprache) mit einem Umfang von max. 1.000 Wörter können bis zum

  1. Juni 2017

per E-Mail an zfdg@mww-forschung.de eingereicht werden. Über eine Eignung entscheidet die Fachredaktion zeitnah.

Die Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften ist ein Projekt des Forschungsverbundes Marbach Weimar Wolfenbüttel und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Sie ist als ein online erscheinendes Open Access-Journal konzipiert, das ausschließlich Originalbeiträge publiziert. Publikationssprachen sind Deutsch und Englisch, nach Absprache können Beiträge auch in Französisch, Italienisch oder Spanisch veröffentlicht werden.

Kontakt:
Redaktionelle Leitung
Dr. Constanze Baum
Constanze.Baum@mww-forschung.de
Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel
Lessingplatz 1
38304 Wolfenbüttel

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