DHd Newsfeed

Zur Zukunft der Digitalen Briefedition – kooperative Lösungen im kulturwissenschaftlichen Forschungsdatenmanagement

dhd-blog - Do, 07/05/2018 - 08:34

Am 27. Februar fand im Rahmen der DHd-Jahrestagung 2018 in Köln ein > Workshop zur digitalen Briefedition statt, der von Jochen Strobel (Philipps-Universität Marburg) und Thomas Bürger (Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) organisiert und geleitet wurde. Die Bestandsaufnahme hat gezeigt, dass der Brief auch im Kontext digitalen Edierens kein beliebiges Format ist, sondern vielmehr die Spezifika des Briefs künftig noch viel stärker zu bedenken sind. Daher müssen eine erst langsam in die Gänge kommende kulturwissenschaftliche Briefforschung, eine möglichst flächendeckende Digitalisierung der immensen historischen Bestände und Prozesse technischer Standardisierung Hand in Hand arbeiten. Die Präsentationen der Mitwirkenden und das Stichwortprotokoll, das von der überwältigenden Resonanz der Veranstaltung zeugt, wenden sich den Fragen zu, die sich auf dem Weg zu einer neuen Definition von ‚Briefedition‘ stellen. Zur Ergebnissicherung und als Ausgangspunkt zukünftiger Diskussionen und Aktivitäten versammeln wir hier einige Materialien zu dieser Veranstaltung. (Jochen Strobel & Patrick Sahle)

    1. Abstract (PDF)
    2. Thomas Bürger/Jochen Strobel: Einführung (siehe Punkt 9)
    3. Patrick Sahle: Offenheit und institutionelle Schließung (PDF)
    4. Anne Bohnenkamp: Kommentierung – ein Auslaufmodell? (PDF)
    5. Joachim Veit: Versionierung /Zitation (PDF)
    6. Thomas Stäcker: Hemmnisse und Katalysatoren digitaler Brief-Infrastrukturen (PDF)
    7. Stefan Dumont: Schnelle Wege zu den Briefen (PDF)
    8. Beata Mache: DARIAH-Services für Briefeditionen (PDF)
    9. Jochen Strobel: Akteure und Rollen (PDF)
    10. Stichpunktprotokoll (PDF)
    11. Alles zusammen in einer Datei (PDF)

 

SoftwareentwicklerIn für das Projekt „Fachinformationsdienst (FID) Germanistik“

dhd-blog - Di, 07/03/2018 - 10:17

via Volker Michel, Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg

Die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg der Goethe-Universität Frankfurt am Main sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Softwareentwickler/in (E13 TV-G-U)

für das Projekt „Fachinformationsdienst (FID) Germanistik“. Die Stelle ist zunächst befristet für die Dauer von 3 Jahren. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrages (TV-G-U).

Der Fachinformationsdienst Germanistik wird als Drittmittelprojekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Programms „Wissenschaftliche Literatur- und Informationsversorgungssysteme (LIS)“ gefördert und zielt auf den Aufbau von überregionalen fachspezifischen Informations- und Kommunikationsstrukturen ab.

Wesentlicher Kern des Fachinformationsdienstes ist ein Fachportal, das eine indexbasierte, übergreifende Recherchemöglichkeit über ausgewählte Kataloge und Datenbanken sowie eine kooperativ betriebene Informationsplattform anbietet. Ausgangsbasis hierfür stellt die Virtuelle Fachbibliothek Germanistik – Germanistik im Netz (GiN, www.germanistik-im-netz.de) dar. Mittels einer technischen Infrastruktur für Open-Access-Zeitschriften sowie als zentrales Fach-Repository soll der FID zudem als Dienstleister für Germanistinnen und Germanisten wie auch für Fachverlage fungieren.

Sie arbeiten in einem dynamischen Team aus Informatikerinnen/Informatikern und Computerlinguistinnen/-linguisten in enger Zusammenarbeit mit den Fachreferentinnen/Fachreferenten an innovativen Diensten, die die umfangreichen Kollektionen der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg in neuer Form der Wissenschaft zugänglich machen.

Ihre Aufgaben sind:

  • Entwicklung der Systemarchitektur und der Datenmodelle
  • Implementierung des Online Portals auf Basis eines gängigen Content Management Systems (z.B. Typo3)
  • Umsetzung und integrieren der Infrastruktur für Open-Access-Zeitschriften auf Basis von Open Journal System (OJS) sowie eines Open Access Repositories
  • Entwicklung und Umsetzung eines Konzepts für die Integration und Indexierung heterogener Kataloge und Datenquellen und deren Integration in das Portal

Ihr Profil ist:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium in der Informatik/Wirtschaftsinformatik/Germanistik/Linguistik bzw. einer wissenschaftlichen Ausbildung mit vertieften praktischen Informatikkenntnissen
  • gute Erfahrung in der Programmierung von Webanwendungen unter Verwendung gängiger Web Content Management Systeme und Skriptsprachen (z.B. PHP, Javascript, Perl)
  • Erfahrung in der Nutzung von Such- und Indexierungstechnologien (Solr, VUFind, etc.) sowie Kenntnisse über Metadatenformate
  • Kenntnisse im Linux-Umfeld
  • wünschenswert sind Erfahrungen im Bibliotheksumfeld
  • Engagement, Teamfähigkeit und Eigeninitiative

Wir bieten ihnen:

  • eine herausfordernde Aufgabe in technisch aktuellen Themengebieten
  • ein engagiertes Team
  • individuelle persönliche Weiterbildung
  • ein familienfreundliches Arbeitsumfeld

Neben den üblichen Vergünstigungen des öffentlichen Dienstes bietet die Goethe-Universität ihren Beschäftigten derzeit ein LandesTicket Hessen an, das zur Nutzung des ÖPNV in ganz Hessen berechtigt.

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 17.07.2018 unter Angabe der Kennziffer 41/2018 an den Direktor der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Bockenheimer Landstraße 134-138, 60325 Frankfurt am Main oder per E-Mail an jobs@ub.uni-frankfurt.de. Bitte reichen Sie keine Originalunterlagen ein, da keine Rücksendung erfolgt.

Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Menschen mit Behinderungen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Blog der AG DH-RSE: Gute Dokumentation als Basis für nachhaltige Software

dhd-blog - Mo, 07/02/2018 - 13:23

Im Rahmen des Workshops „Research Software Engineering und Digital Humanities. Reflexion, Kartierung, Organisation.“ zur DHd2018 sind eine Reihe von Speedblog-Beiträgen entstanden, die während des Workshops geführte Diskussionen dokumentieren und weiterführen.

Aus dieser Reihe wurde jetzt der erste Beitrag im Blog der DHd-AG Research Software Engineering in den Digital Humanities (DH-RSE) veröffentlicht:

Carsten Thiel, Julia Dolhoff: „Gute Dokumentation als Basis für nachhaltige Software“.

DARIAH Code Sprint on Bibliographical Metadata, Berlin: 31.07.-02.08.2018

dhd-blog - Mo, 07/02/2018 - 11:04

The DARIAH Code Sprint aims to bring together DH software engineers from all DARIAH members and the community beyond. For this event, we cordially invite you to join us in Berlin for three days of hacking on one of our four topics.

Code Sprint Venue: IBI Berlin

Objectives

The first three topics revolve around „Bibliographical metadata: Citations and References„. The tracks range from extracting metadata from PDFs onwards to managing bibliographical collections by BibSonomy as well as to work on various aspects of visualisation of the generated data. Finally we will have a more infrastructural oriented track on Authentication and Authorisation with the DARIAH AAI. The code sprint will take place from July 31st to August 2nd in the premises of the Humboldt University Berlin in a relaxed and productive environment.

The code sprint is organised by the DESIR project (DARIAH ERIC Sustainability Refined), an offspring of DARIAH-EU. DESIR aims to bring together DH affiliated developers, to spread competencies in the community, enhance own knowledge and learn on new approaches and technologies. With all of this DESIR addresses the sustainability question for several kinds of activities, infrastructures or services originating from the DARIAH context. Different from developing new resources or infrastructural components, DESIR is exploring opportunities to employ already existing resources (independent from DARIAH) as means to sustain certain infrastructure components and services.

Reference URLs

Der Gewinner des Berliner DH-Preis 2018 steht fest!

dhd-blog - Mi, 06/27/2018 - 12:56

Bereits zum vierten Mal verlieh der Interdisziplinäre Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b) am 26. Juni 2018 den Berliner Digital-Humanities-Preis. Die festliche Preisverleihung fand im Einstein-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) statt.

Ausgezeichnet wurde mit dem Preis in Höhe von 3000 Euro das Projekt „Zwangsarbeit 1939–1945. Erinnerungen und Geschichte“.

Zum Bericht über die Preisverleihung, Impressionen und Pressestimmen geht es hier lang.

Bloggen in den Geisteswissenschaften – Workshop bei der DARIAH-DE Grand Tour 2018

dhd-blog - Mi, 06/27/2018 - 08:59

Geisteswissenschaftliche Blogs werde seit einigen Jahren als digitale Publikationsorte, als Instrumente des Forschungsmarketings oder zur wissenschaftlichen Selbstreflexion genutzt. Die mediale Freiheit der (fast) undefinierten Gattung, die technischen Möglichkeiten, die über die der üblichen Social Media hinausgehen und die Verwandtschaft zum analogen Tagebuch erlauben dieses weite Spektrum wissenschaftlichen Bloggens.

Blogs ermöglichen schnelles Publizieren von Forschungserkenntnissen, sie geben Einblick in den wissenschaftlichen Prozess und den Arbeitsalltag Forschender – sie fördern die Vernetzung fächerübergreifender Communities und erlauben es WissenschaftlerInnen ihre Arbeit in die Gesellschaft hineinzutragen – aber sie haben immer noch mit Skepsis und Vorurteilen zu kämpfen.

Das von Max Weber Stiftung und Open Edition getragene Blogportal de.hypotheses bietet als nicht-kommerzielles wissenschaftliches Blogportal im deutschsprachigen digitalen Raum die Möglichkeit, kostenlos und unabhängig zu bloggen. Mit Perma-Links und dem Versprechen der Langzeitarchivierung, der Vergabe von ISSN und der Bündelung qualitätsgesicherter Blogs  schaffen wir ein Werkzeug der wissenschaftlichen Kommunikation und Vernetzung und fördern so digitales Publizieren und eine offene Wissenschaftskommunikation.

Bei der DARIAH Grand Tour bieten wir einen Workshop für Bloggerinnen und Blogger in spe an: Neben konzeptionellen und rechtlichen Fragen liegt der Schwerpunkt auf der technischen Seite des Bloggens, sodass die Teilnehmenden nach dem Workshop direkt loslegen können. Der Workshop richtet sich an AnfängerInnen, die sich mit den technischen Voraussetzungen und den Praktiken des wissenschaftlichen Bloggens vertraut machen wollen.

Alle Informationen zur DARIAH-DE Grand Tour, zu den weiteren Workshops sowie einen Link zur Anmeldeseite finden Sie auf der DARIAH-DE Portalseite. Die DARIAH-DE Grand Tour findet vom 19. bis 21. September in Darmstadt statt.

Ulla Menke, Max Weber Stiftung

DH-Kolloquium an der BBAW, 6.7.2018: Fußballlinguistik in Zeiten der Fußballweltmeisterschaft – Aufgaben und Chancen für den Wissenschaftstransfer

dhd-blog - Fr, 06/22/2018 - 11:40

Wir möchten herzlich zum nächsten Termin des DH-Kolloquiums an der
BBAW am 6. Juli 2018, 18:00 Uhr – 19:30 Uhr (Konferenzraum 1) einladen:

— Bitte beachten Sie die geänderten Anfangs- und Endzeiten aufgrund des Spielplans der Fußball-WM! —

Simon Meier, Technische Universität Berlin:
Fußballlinguistik in Zeiten der Fußballweltmeisterschaft – Aufgaben und Chancen für den Wissenschaftstransfer

Im Projekt fussballlinguistik.de werden große Korpora mit Texten zur digitalen Fußballberichterstattung aufgebaut, der (Fach-)Öffentlichkeit zugänglich gemacht und korpuslinguistische Analyseergebnisse auch für eine größere Leser_innenschaft aufbereitet. Zu Großereignissen wie der gerade laufenden Fußballweltmeisterschaft wird auch der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Fußballsprache öffentliche Aufmerksamkeit zuteil. Im Vortrag werde ich zum einen den Weg nachzeichnen, den das Projekt von der ersten sporadischen Datensammlung bis hin zur Implementierung der Daten in das Deutsche Referenzkorpus (DeReKo) genommen hat. Zum anderen werde ich anhand kleinerer Fallstudien und Teilprojekte diskutieren, wie gerade bei einem populären Thema wie dem Fußball Wissenschaftstransfer und Open Science in den Digital Humanities aussehen können.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, möchten wir Sie um *Anmeldung per
E-Mail unter DH-Kolloquium@bbaw.de bitten.

HAASDZ18 Workshop zur Analyse von Alten Schriften im Digitalen Zeitalter

dhd-blog - Di, 06/19/2018 - 19:00

Am 29. & 30. Oktober findet in Heidelberg im Rahmen des Maßnahme 5.4. des Zukunftskonzepts der Exzellenzinitiative ein Workshop zu den

Herausforderungen bei der Analyse von Alten Schriften im Digitalen Zeitalter (HAASDZ18)

statt. Die Organisation erfolgt gemeinsam mit Christian M. Prager, Universität Bonn und Svenja A. Gülden, Universität Mainz. Die Anmeldung ist kostenlos und bis 15. Oktober möglich. Das Programm ist bereits mit einigen interessanten Vortragenden gefüllt:

http://www.uni-heidelberg.de/haasdz18

Autumn School „Digitale Edition – Vertiefung und Nutzung“, 1.-5.10.2018 in Wien

dhd-blog - Di, 06/19/2018 - 16:01

Im Rahmen des FWF-Projektes “Die Medialität diplomatischer Kommunikation (17. Jahrhundert)” (P 30091), das vom Institut für Geschichte der Universität Salzburg in Kooperation mit dem Zentrum für Informationsmodellierung (ZIM) der Universität Graz durchgeführt wird, wird das Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) mit der freundlichen Unterstützung des Instituts für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung (INZ) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien vom 1.-5. Oktober 2018 in Wien die Methoden im Umgang mit digitalen Edition vertiefen. Nähere Informationen gibt es unter https://www.i-d-e.de/aktivitaeten/schools/autumn-school-2018-wien/. Wir freuen uns auf Anmeldungen unter schools@i-d-e.de!

Call for Papers: GNDCon am 3./4.12.2018

dhd-blog - Mo, 06/18/2018 - 16:39

Am 3./4. Dezember 2018 findet mit der GNDCon 2018 erstmalig eine Convention für an der Gemeinsamen Normdatei (GND) Interessierte statt. Sie steht unter dem Motto »Öffnung der GND«. Von A wie Archive über F wie Forschung, M wie Museen, S wie Softwareanwendungen oder W wie Wikipedia und Wikidata alle sind herzlich eingeladen!

Die GND steht für das Prinzip offener und vernetzter Daten im Internet und konzentriert sich auf Normdaten zu kulturellen und wissenschaftlichen Sammlungen, Objekten und Akteuren. Ziel der Convention ist es, sich über Ideen, Anwendungen und Projekte rund um die GND auszutauschen und die Zusammenarbeit mit Online-Communities, Verlagen, Hochschulen und Autoren zu fördern.

Schwerpunkte der Convention

Öffnung der GND für Museen, Archive, Verlage, Autoren – Verknüpfungen – Internationale Entwicklungen im Bereich der Normdaten der Nationalbibliotheken – Werkzeuge und Experimente – Ideen zum Aufbau einer Developer-Community – Datenschutz – Verbindungen zu anderen Normdaten und Thesauri – Vernetzung mit anderen Domänen – Wikipedia und Wikidata

Die Registrierung ist ab dem 6. August 2018 möglich.

Call for Papers

» Nutzen Sie die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Vorschlag für einen Workshop an der Convention zu beteiligen!
» Einsendeschluss ist der 27. Juli 2018

Mehr Informationen:

https://wiki.dnb.de/display/GNDCON2018/GNDCon+2018

Forschungsdatenmanagement und die DARIAH-DE Datenföderationsarchitektur – Workshop bei der DARIAH-DE Grand Tour 2018

dhd-blog - Do, 06/14/2018 - 10:08

Die Menge der heute durch öffentliche Netzwerke verfügbaren und für die kultur- und geisteswissenschaftliche Forschung relevanten Kollektionen steigt nicht zuletzt aufgrund der Verwendung von Zugriffs- und Beschreibungsstandards stetig an und bietet Forscherinnen und Forschern einen potenziellen Zugang zu einer Vielzahl heterogener Ressourcen. Neben den durch Museen, Archive, Bibliotheken, Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bereitgestellten Sammlungen entwickeln Forscherinnen und Forscher selbst eigene Forschungsdaten, deren Wert insbesondere durch Publikation, Nachweisbarkeit und Kontextualisierung gesteigert werden kann.

Mit der Datenföderationsarchitektur (DFA) unterstützt DARIAH-DE Forscherinnen und Forscher bei unterschiedlichen Aufgaben entlang von Forschungsdatenmanagementprozessen:

Das DARIAH-DE Repository speichert Forschungsdaten und zugehörige Metadaten in einer langfristig nachweisbaren Form. Daten können über die Oberfläche des DARIAH-DE Publikators bequem eingespielt werden.
In der Collection Registry können Forschungsdaten-Sammlungen in DARIAH-DE nachgewiesen und beschrieben werden.
Im Data Modeling Environment (DME) werden Daten schießlich modelliert und durch so genannte Mappings kontextualisiert. So können heterogene Daten miteinander verbunden und Interoperabilität hergestellt werden.
Die Generische Suche bringt die Funktionalität und Informationen aus Repository, Collection Registry und DME schließlich zusammen und ermöglicht Suchanfragen über die verteilten Datensätze registrierter Sammlungen.

Im Rahmen eines Workshops bei der Grand Tour 2018 bietet DARIAH-DE am 19. September 2018 einen vertiefenden Einblick in die grundlegenden Ideen und Komponenten der Datenföderationsarchitektur (DFA). Anhand fokussierter Sessions werden realitätsnahe Anwendungsfälle von der Publikation von Forschungsdaten über deren Beschreibung und Modellierung bis hin zu deren Auffindbarkeit durchgespielt.

Der Workshop richtet sich dabei nicht nur an Forscherinnen und Forscher kultur- und geisteswissenschaftlicher Disziplinen, sondern insbesondere auch an die Inhaberinnen und Inhaber bestehender Sammlungen, deren Sichtbarkeit mit Hilfe der DARIAH-DE Infrastruktur erhöht werden soll.

Das Programm sieht derzeit die folgenden Beiträge vor:

  • Begrüßung und Überblick über die DFA
  • Publikation und Beschreibung von Forschungsdaten (Hands-on)
  • Nachweis und Auffindbarkeit von Sammlungen (Hands-on)
  • Der Forschungsverbund MWW als Anwendungsbeispiel (Impulsreferat)
  • Modellierung, Anreicherung und Integration von Daten am Beispiel MWW (Hands-on)

Call for Papers – DHQ Special Issue on “Digital Humanities & Film Studies: Analyzing the Modalities of Moving Images”

dhd-blog - Fr, 06/08/2018 - 22:16

Die DHd AG Film und Video und Organisatoren des Anfang Mai stattgefunden Workshops “Computer-based Approaches for the Analysis of Film Style” möchten Sie gerne auf den unten in der Folge zum Workshop entstandenen öffentlichen Call for Papers aufmerksam machen:

Call for Papers – DHQ Special Issue on “Digital Humanities & Film Studies: Analyzing the Modalities of Moving Images”

Guest editors: Manuel Burghardt, Adelheid Heftberger, Johannes Pause, Niels-Oliver Walkowski & Matthias Zeppelzauer

Ever since Roberto Busa’s well-known Index Thomisticus, the Digital Humanities have had a strong focus on textual material. One reason for the “blind spot” when it comes to analyzing moving images, is the complex nature of film, which entangles different modalities across sound, vision and language. Furthermore, rights issues and lack of availability of (proper) sources still remain a problem for the analysis of large data sets, although audiovisual material becomes gradually more available due to digitization of analog elements and born digital film production.

Nonetheless, a shift toward a greater visibility of film and media studies in the Digital Humanities can be noticed. The planned special issue for Digital Humanities Quarterly (DHQ) on “Digital Humanities & Film Studies: Analyzing the Modalities of Moving Images” aims to revisit existing quantitative approaches for film analysis and to discuss the possible application of computational methods in this domain. In addition, the special issue aims to contribute to the growing awareness in the field by providing both methodological research as well as presenting case studies of existing (albeit scattered) initiatives and research projects.

Inspired by a recent workshop on “Computer-based Approaches for the Analysis of Film Style” (May 3-4, Potsdam), we invite contributions on the special issue’s theme that present criticism and reflection, methods and tools, or concrete case studies.

Please send your extended abstracts (max. length 750 words, excluding references) to Manuel Burghardt (burghardt@informatik.uni-leipzig.de) until July 15, 2018. Based on the extended abstracts, we will prepare a special issue proposal for DHQ, which is due July 30, 2018. Once the proposal gets accepted, we will ask you to submit full-length articles according to the DHQ author guidelines. The articles will then be peer-reviewed by the DHQ reviewer pool. For further questions please feel free to contact any of the guest editors.

DARIAH-DE Grand Tour: Workshop zur Konstruktion von historischen Bewegungsprofilen

dhd-blog - Mi, 06/06/2018 - 18:55

Am 20. September 2018 findet ein Workshop im Rahmen der DARIAH-DE Grand Tour zum Thema „Konstruktion von historischen Bewegungsprofilen“ statt,  der dem digitalen Werkzeug Cosmotool gewidmet ist. Im Zentrum des Workshops stehen die Möglichkeiten und Grenzen des Extrahierens/Integrierens von geographischen Orten und weiteren Entitäten (beispielsweise Institutionen) aus Fließtexten und Metadaten.

Mit dem Workshop möchte DARIAH-DE auf die Bedürfnisse der historisch arbeitende Wissenschaftler eingehen, die sich mit Reisewegen als Forschungsgegenstand oder mit der Rekonstruktion der Netzwerke, oder beruflichen Werdegängen u. Ä. der historischen Akteure beschäftigen.

Nach der Einführung in die DARIAH-Datenföderationsarchitektur und technischen Grundlagen zum Cosmotool werden Anwendungsbeispiele präsentiert, sowie eine Hands-on Session durchgeführt.

dha2018 – empowering researchers: Call for Contributions

dhd-blog - Mi, 06/06/2018 - 12:05

Mitgeteilt von Peter Hinkelmanns

Salzburg, 29.11.–01.12.2018
Call-Ende: 29.06.2018

dha2018.sbg.ac.at

Digital Humanities modellieren ein neues Setting für die Forschenden: Sie verändern die Wissensumwelt und schaffen zeitgemäße Zugänge für die Forschenden. Digital Humanities unterstützen Forschende, bieten neue Wege für etablierte Methoden, ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe am Forschungsdiskurs. Expertenwissen wird dezentriert und demokratisiert. Die Tagung digital humanities austria 2018 möchte ein Forum sein für den Dialog der Fachdisziplinen und deren Digitalisierung. Sie will dazu beitragen, Forschung für die Gesellschaft zugänglicher zu machen. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, das Netzwerk zwischen Disziplinen, Forschungsgegenständen und Forschenden zu stärken.

Peter Hinkelmanns; Katharina Zeppezauer-Wachauer; Marlene Ernst

dha2018@sbg.ac.at

Themenschwerpunkte

Geisteswissenschaft stärken: Aufbruch in ein neues Zeitalter der Digitalisierung und Information

Zahlreiche Fragestellungen der Geisteswissenschaften sind ohne den Einsatz von Datenverarbeitung und die Unterstützung durch automatische Verfahren nicht denkbar. Die Digital Humanities erfinden die Geisteswissenschaften nicht neu, sondern erweitern die Möglichkeiten der etablierten Forschung. Digital Humanities-Zentren begleiten Projektprozesse der universitären Forschung von der Antragsphase bis zur Langzeitsicherung. Wie kann man den Wissentransfer befördern? Worin bestehen die Herausforderungen?

Mögliche Fragestellungen

  • Digital Humanities: Ein ‚Service‘ für die Geisteswissenschaften?
  • Repositorien und Methoden zur Verwaltung von Forschungsdaten
  • Ziele und Aufgaben des universitären Fachs Digital Humanities

Gemeinsamkeiten stärken: Datennormierung als Chance

Das Semantic Web und Ontologien haben großes Potential, Forschungsdaten auf internationaler Ebene zu vernetzen. Doch wird der Status quo diesem Anspruch gerecht? Standards und De-facto-Standards wie GND, MARC21, CIDOC CRM oder TEI haben zwar eine große Verbreitung, jedoch überschneiden sich deren Anwendungsbereiche. Gleiches gilt für normierte Entitäten etwa von WikiData, GND oder VIAF. Aus dieser Vielfalt der Modelle und Daten ergeben sich für die Interpretation und Nachnutzung zahlreiche Herausforderungen.

Mögliche Fragestellungen

  • Neue babylonische Sprachverwirrung? Auswege aus dem Labyrinth der Normen.
  • Schwarmintelligenz gegen Expertenwissen. Wer darf normieren?
  • Freiheit und Grenzen der Forschung – deskriptiv oder normativ?

Interdisziplinarität stärken: Vernetzte Forschung, vernetzte Forschende

Trotz des Rufs nach Interdisziplinarität ist die Umsetzung von Projekten noch immer schwierig, wie auch Forschungsausschreibungen der letzten Jahre belegen, die genau dies fördern wollen. Können vernetzte Forschungsdaten dazu führen, dass auch die Forschenden selbst besser interdisziplinär zusammenarbeiten?

Mögliche Fragestellungen

  • Ist die Vernetzung zwischen Daten auch eine Vernetzung der Forschenden?
  • Führt Interdisziplinarität eher zum Minimalkonsens als zu einer besseren Gesamtbetrachtung?
  • Disziplin oder Methode: Wo verorten sich die Digital Humanities selbst?

Kollaboration stärken: Forschung öffnen

Wissenschaftliche Forschung bleibt der Gesellschaft häufig hinter Bibliotheksmauern oder Paywalls verborgen. Können die Digital Humanities durch die Visualisierung und Verfügbarmachung von Forschungsergebnissen eine Brücke zwischen Gesellschaft und Forschung sein? Die Wissenschaft öffnet sich: Citizen Science, Social Media, Co-Creation, Crowdsourcing, Open Innovation und Open Science sind die neuen Schlagworte der Forschung.

Mögliche Fragestellungen

  • Wer profitiert von Citizen Science?
  • Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich durch den Ruf nach verstärkter Wissenschaftskommunikation?
  • Minenfeld Lizenzen: Open Access vs. Closed Source

Formate

Wir möchten Sie ermutigen, Vorschläge für die interaktiven Formate (Workshop, Roundtable, Fishbowl etc.) einzureichen!

Beiträge können in englischer oder deutscher Sprache eingebracht werden.

Panels

Das Panel soll wichtige Akteure der DH zu einem vorgegeben Thema versammeln und dem Publikum die Chance geben, kontroverse Themen zu diskutieren; Panels sollten nicht ausschließlich aus TeilnehmerInnen eines gemeinsamen Projektes bestehen.

  • Form: max. 5 TeilnehmerInnen, 60’ Panel Diskussion, 30’ Q&A vom Publikum
  • Einreichung: Abstract, max. 2000 Wörter, Vorstellung des Themas und der TeilnehmerInnen

Sessions

Eine Session bietet die Gelegenheit, mehrere Präsentationen zu einem gemeinsamen Oberthema zu bündeln und so intensiver in die Thematik einzusteigen.

  • Form: Jede Session besteht aus drei Einzelvorträgen, die Einreichung erfolgt gemeinsam. Je nach Wunsch auch mit gemeinsamer Abschlussdiskussion.
  • Einreichung: Abstracts, max. 700 Wörter, für jede Präsentation; zusätzlich ein Abstract, max. 500 Wörter, zur Erläuterung der Session

Roundtables/Fishbowls

Roundtables und Fishbowls sollen die Diskussion zwischen den TeilnehmerInnen anregen und dabei das Publikum aktiv integrieren.

  • Form: max. 5 TeilnehmerInnen, 90’ Diskussion
  • Einreichung: Abstract, max. 1000 Wörter, Vorstellung des Themas und der TeilnehmerInnen

Bitte geben Sie die maximale Personenanzahl und etwaige technische Anforderungen an, um eine optimale Raumsituation gewährleisten zu können.

Workshops

Workshops dienen dem vertiefenden Umgang mit Methoden und Tools und sollen die TeilnehmerInnen unmittelbar mit einbeziehen.

  • Form: 1,5–3h
  • Einreichung: Abstract, max. 1000 Wörter, Vorstellung des Themas und des Workshop-Ablaufs

Bitte geben Sie die maximale Personenanzahl und etwaige technische Anforderungen an, um eine optimale Raumsituation gewährleisten zu können.

Präsentationen

Präsentationen sollen wissenschaftliche Problemstellungen, Forschungsfragen und -ergebnisse aus dem DH-Fachdiskurs behandeln. Sie werden gegenüber reinen Projektpräsentationen bevorzugt berücksichtigt.

  • Form: 20’ Präsentation und 10’ Diskussion
  • Einreichung: Abstract, max. 700 Wörter

Kurzpräsentationen für das Speed Geeking

Speed Geeking bietet die Möglichkeit, eigene Projekte Interessierten in einer kleinen Gruppe vorzustellen. Während des Speed Geekings können die TeilnehmerInnen ca. acht Präsentationen beiwohnen, wobei die Gesamtgruppe aufgeteilt wird und nach festgelegtem Rhythmus von Tisch zu Tisch wandert.

  • Form: 10’ Präsentation und Diskussion am Tisch
  • Einreichung: Abstract, max. 500 Wörter, gerne begleitend zu einer Postereinreichung

Nach Rücksprache können Speed Geeking-Präsentationen auch gemeinsam als thematischer Block eingereicht werden.

Bitte geben Sie etwaige technische Anforderungen an, um eine optimale Raumsituation gewährleisten zu können.

Poster

Posters bieten die Möglichkeit, noch nicht abgeschlossene Arbeiten oder Detailergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren

  • Form: A1 bis A0 ausgedruckt (Hochformat; Sonderformate evtl. nach Absprache). Bitte achten Sie auf die Verwendung von Umweltschutzpapier.
  • Einreichung: Abstract, max. 500 Wörter

Wenn Sie ein Tool o.ä. präsentieren möchten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Einreichung

Die Einreichung erfolgt via ConfTool.

Begutachtung

Die Peer-Review aller Einreichungen wird vom Programmkomitee im Double-Blind-Verfahren durch jeweils zwei GutachterInnen vorgenommen und die Ergebnisse werden in ConfTool hinterlegt.

Stellenanzeige: wiss. Hilfskraft für Editionsprojekt an der HAB Wolfenbüttel

dhd-blog - Mo, 06/04/2018 - 16:30

An der Herzog August Bibliothek ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine auf zwei Jahre befristete Stelle für eine wiss. Hilfskraft (43 Stunden / Monat) zur Mitarbeit an einer Edition zu besetzen. Es handelt sich um eine Stelle im Projekt „Kommentierte digitale Edition der Reise- und Sammlungsbeschreibungen Philipp Hainhofer (1578-1647)“.

Die vollständige Ausschreibung findet sich unter:
http://www.hab.de/de/home/aktuelles/stellenangebote.html

Bewerbungsfrist ist der 15.06.2018.

Seiten

Workingpapers DHd-Arbeitsgruppen Aggregator abonnieren