DHd Newsfeed

Stellenausschreibung: MA Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / (Online-)Redakteur/in „Dive in“ (Kulturstiftung, Halle/Saale)

dhd-blog - Fr, 06/11/2021 - 10:27

Die Kulturstiftung des Bundes mit Sitz in Halle an der Saale sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Mitarbeiter/in für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / (Online-)Redakteur/in (m/w/d, Vollzeit, Entgeltgruppe 9c TVöD Bund)

Die Kulturstiftung des Bundes (KSB) fördert Kunst- und Kulturvorhaben im Rahmen der Zuständigkeit des Bundes. Ein Schwerpunkt ist die Förderung innovativer Programme und Projekte im internationalen Kontext sowie von Kulturprojekten auf Antrag ohne thematische Eingrenzung in allen Sparten. Mit einem jährlichen Fördervolumen von über 35 Mio. Euro zählt sie zu den größten öffentlichen Kulturstiftungen Europas.

Mit dem antragsoffenen Programm „dive in“, finanziert aus dem Rettungs- und Zukunftspaket der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien NEUSTART KULTUR, unterstützt die KSB gegenwartsorientierte Kulturinstitutionen aller künstlerischer Sparten bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Projekte und Formate, welche Kulturinstitutionen neue Wege des Austauschs und der Interaktion mit ihrem Publikum ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie unter www.kulturstiftung-bund.de.

Als Mitarbeiter/in für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Sachgebiet Kommunikation betreuen Sie medial das o. g. Programm und unterstützen die Projektträger im Programm „dive in“ bei deren Kommunikationsarbeit.

Sie erwartet ein interessantes Aufgabengebiet im nationalen und internationalen Kulturbereich, die Zusammenarbeit mit einem engagierten Team und vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten. Darüber hinaus bieten wir Ihnen flexible Arbeitszeiten, einen wöchentlichen Homeoffice-Tag, eine zusätzliche betriebliche Altersversorgung sowie VWL.

Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere die

  • Pflege und Weiterentwicklung der Programmwebseite sowie Redaktion und Produktion von Multimedia-Elementen
  • journalistische Konzeption, Redaktion und strategische Koordination der programmbezogenen Online und Social-Media-Aktivitäten (Deutsch/Englisch), angefangen vom Verfassen eigener Texte, Blogs, Tweets, Posts usw. über das Lektorieren von Beiträgen Dritter sowie dem Akquirieren und Aufbereiten weiteren Materials (Fotos, Videos) bis hin zur Betreuung und Moderation von Diskussionen
  • journalistische Redaktion sonstiger Medien wie Newsletter, Pressemitteilungen, Veranstaltungsübersichten und   programmbegleitender Broschüren, Videoformate etc.
  • Medienmanagement, Medienmonitoring (Print, Online, TV/Radio)
  • Programmbezogene Beratung von Kulturinstitutionen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit

Voraussetzung für Ihre Tätigkeit sind

  • eine abgeschlossene einschlägige (Fach-)Hochschulausbildung oder vergleichbare Qualifikationen
  • Berufserfahrung in der Redaktion für Print- und Online-Medien im kulturellen Umfeld
  • hohe Affinität zu digitalen Medien und Social Media, Gespür für Entwicklungen, Trends und Diskurse in diesem Bereich
  • ein sicherer Schreibstil und ausgezeichnetes Ausdrucksvermögen mit der Fähigkeit, auch komplexe Sachverhalte medien- und zielgruppengerecht aufzubereiten
  • sehr gute Kenntnisse und sicherer Umgang mit digitalen Anwendungen und Tools Erfahrung in der Grafik- und Bildbearbeitung (Photoshop, InDesign) sowie anwendungssicherer Umgang mit TYPO3 als Redaktionsprogramm
  • sehr gute Englischkenntnisse
  • sowie Offenheit für Veränderungen, organisatorisches Geschick, ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, Engagement und Teamfähigkeit.

Die Anstellung ist vorbehaltlich der Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel sachlich befristet bis voraussichtlich zum 31.12.2022 auf die Laufzeit der Fortführung des Programmes „dive in“. Arbeitsort ist Halle an der Saale.

Ausdrücklich erwünscht sind auch Bewerbungen von Menschen mit persönlicher oder familiärer Migrationsgeschichte, insbesondere von People of Color und Schwarzen Menschen.

Die Kulturstiftung des Bundes mit Sitz in Halle an der Saale sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Mitarbeiter/in für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / (Online-)Redakteur/in (m/w/d, Vollzeit, Entgeltgruppe 9c TVöD Bund)

Die Kulturstiftung des Bundes (KSB) fördert Kunst- und Kulturvorhaben im Rahmen der Zuständigkeit des Bundes. Ein Schwerpunkt ist die Förderung innovativer Programme und Projekte im internationalen Kontext sowie von Kulturprojekten auf Antrag ohne thematische Eingrenzung in allen Sparten. Mit einem jährlichen Fördervolumen von über 35 Mio. Euro zählt sie zu den größten öffentlichen Kulturstiftungen Europas.

Mit dem antragsoffenen Programm „dive in“, finanziert aus dem Rettungs- und Zukunftspaket der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien NEUSTART KULTUR, unterstützt die KSB gegenwartsorientierte Kulturinstitutionen aller künstlerischer Sparten bei der Entwicklung und Umsetzung digitaler Projekte und Formate, welche Kulturinstitutionen neue Wege des Austauschs und der Interaktion mit ihrem Publikum ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie unter www.kulturstiftung-bund.de.

Als Mitarbeiter/in für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Sachgebiet Kommunikation betreuen Sie medial das o. g. Programm und unterstützen die Projektträger im Programm „dive in“ bei deren Kommunikationsarbeit.

Sie erwartet ein interessantes Aufgabengebiet im nationalen und internationalen Kulturbereich, die Zusammenarbeit mit einem engagierten Team und vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten. Darüber hinaus bieten wir Ihnen flexible Arbeitszeiten, einen wöchentlichen Homeoffice-Tag, eine zusätzliche betriebliche Altersversorgung sowie VWL.

Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere die

  • Pflege und Weiterentwicklung der Programmwebseite sowie Redaktion und Produktion von Multimedia-Elementen
  • journalistische Konzeption, Redaktion und strategische Koordination der programmbezogenen Online und Social-Media-Aktivitäten (Deutsch/Englisch), angefangen vom Verfassen eigener Texte, Blogs, Tweets, Posts usw. über das Lektorieren von Beiträgen Dritter sowie dem Akquirieren und Aufbereiten weiteren Materials (Fotos, Videos) bis hin zur Betreuung und Moderation von Diskussionen
  • journalistische Redaktion sonstiger Medien wie Newsletter, Pressemitteilungen, Veranstaltungsübersichten und   programmbegleitender Broschüren, Videoformate etc.
  • Medienmanagement, Medienmonitoring (Print, Online, TV/Radio)
  • Programmbezogene Beratung von Kulturinstitutionen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit

Voraussetzung für Ihre Tätigkeit sind

  • eine abgeschlossene einschlägige (Fach-)Hochschulausbildung oder vergleichbare Qualifikationen
  • Berufserfahrung in der Redaktion für Print- und Online-Medien im kulturellen Umfeld
  • hohe Affinität zu digitalen Medien und Social Media, Gespür für Entwicklungen, Trends und Diskurse in diesem Bereich
  • ein sicherer Schreibstil und ausgezeichnetes Ausdrucksvermögen mit der Fähigkeit, auch komplexe Sachverhalte medien- und zielgruppengerecht aufzubereiten
  • sehr gute Kenntnisse und sicherer Umgang mit digitalen Anwendungen und Tools Erfahrung in der Grafik- und Bildbearbeitung (Photoshop, InDesign) sowie anwendungssicherer Umgang mit TYPO3 als Redaktionsprogramm
  • sehr gute Englischkenntnisse
  • sowie Offenheit für Veränderungen, organisatorisches Geschick, ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, Engagement und Teamfähigkeit.

Die Anstellung ist vorbehaltlich der Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel sachlich befristet bis voraussichtlich zum 31.12.2022 auf die Laufzeit der Fortführung des Programmes „dive in“. Arbeitsort ist Halle an der Saale.

Ausdrücklich erwünscht sind auch Bewerbungen von Menschen mit persönlicher oder familiärer Migrationsgeschichte, insbesondere von People of Color und Schwarzen Menschen.

Bitte richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen zusammengefasst in einem PDF-Dokument bis einschließlich 30.06.2021 per Email an: bewerbung.presse-dive@kulturstiftung-bund.de. Maßgeblich ist das Datum des digitalen Posteingangs.

Stelle am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS): Wiss. Mitarbeiter (m/w/d) Computerlinguistik/Impact Assessement

dhd-blog - Mi, 06/09/2021 - 14:07
Am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (Mannheim) ist in der Abteilung Digitale Sprachwissenschaft, Programmbereich Forschungskoordination und Forschungsinfrastrukturen im Rahmen von verschiedenen Forschungsprojekten ab 1. Juli 2021 eine Stelle in Vollzeit, grundsätzlich teilbar, als   wissenschaftliche Mitarbeiterin/wisschenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)
(E13 TV-L / Kennziffer 04/2021)
  zu besetzen. Die Stelle ist bis zum 31.05.2023 befristet. Arbeitsort ist das IDS Mannheim.   Im Projekt CLARIAH-DE werden die beiden etablierten Forschungsinfrastrukturen CLARIN-D und DARIAH-DE zusammengeführt. Forscher aus den Geistes-/Sozial- und Kulturwissenschaften soll damit die wissenschaftliche Arbeit mit komplexen digitalen Werkzeugen und speziellen textlichen Datenbeständen wesentlich erleichtert werden. Das Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, soll als wichtiger Beitrag zur Entwicklung einer nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) hinführen. Das IDS beteiligt sich mit der Weiterentwicklung von Schnittstellen zwischen den Plattformen für schriftliche und mündliche Korpora und der Einbindung spezifischer Korpussuch- und analysewerkzeuge in die Infrastruktur sowie mit der Bereitstellung juristischer Informationen zum Umgang mit digitalen Sprachressourcen. (Weitere Informationen zum Projekt unter https://www.ids-mannheim.de/fi/projekte/clariah-de.html)   Das Projekt TextTransfer, das im Verbund mit der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek, Hannover, durchgeführt wird, hat bereits im Rahmen einer ersten Pilotphase erfolgreich gezeigt, wie unter Verwendung linguistischer Methoden der Korpusanalyse und des maschinellen Lernens eine automatisierte Auswertung von bestimmten Impactpotenzial indizierenden sprachlichen Mustern und Zusammenhängen in wissenschaftlichen Texten zu bewerkstelligen ist. Basierend darauf soll im Hauptprojekt die Funktionalität der im Pilotprojekt prototypisch entwickelten Methode für die wissenschaftliche Praxis weiterentwickelt und anhand von konkreten Anwendungsfällen gezeigt werden. (Weitere Informationen zum Projekt unter https://www.ids-mannheim.de/fi/projekte/texttransfer.html).   Das IDS hält umfassende Sammlungen digitaler Forschungsdaten als empirische Basis des Deutschen in seinen Varianten und Modalitäten vor. Um diese Daten der Forschungsgemeinschaft und der Öffentlichkeit rechtlich stabil und vielseitig auswertbar bereitzustellen, verfolgen die IDS-Projekte Langzeitarchivierung, Standards und Recht sowie Forschungskooperation und Transfer flankierende Ansätze zur Dissemination, Interoperabilisierung und Bewahrung dieses Datenbestandes. Zunehmende Bedeutung gewinnt dabei sukzessive die Ergänzung natürlichsprachlicher Daten aus Quellen nichtprofessioneller Urheberschaft in künftigen citizen science Projekten. (Weitere Informationen unter https://www.ids-mannheim.de/fi/).   Die ausgeschriebene Stelle liegt somit an der Schnittstelle dieser Bereiche, was mit einem abwechslungsreichen Tätigkeitsprofil einhergeht.
Aufgaben:
    • Forschungsdatenmanagement und Langzeitarchivierung
    • Anwendung korpusanalytischer Verfahren
    • Unterstützung bei der Konzeption, Konfiguration und Ergebnisauswertung maschineller Lernverfahren
    • Konzeption und Anwendung von Impactkategorien für textuelle Forschungsdaten
    • Publikationen und Vorträge
    • Teilnahme an Projekttreffen
    • Führung von wissenschaftlichen Hilfskräften   Anforderungen:
Die Stelle setzt neben einem Studienabschluss (M.A., M.Sc. oder Promotion), in den Fächern Computerlinguistik, Social Computing, Data Science, Informatik, Digital Humanities oder Linguistik Kenntnisse und Interessen in den folgenden Bereichen voraus:
    • Erhebung, Design, Bereitstellung und Archivierung von Forschungsdaten
    • korpusanalytische Verfahren, automatische und maschinengestützte Lernverfahren
    • Erstellung von daten- oder theoriengeleiteten Kodierschemata
    • Datenannotation und Schulung von Annotatoren
    • Evaluation von maschinellen Lernverfahren und Fehleranalyse
    • XML-Technologien
    • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse (Wort und Schrift)
    • Fähigkeit zu selbstständiger und sorgfältiger Arbeit sowie ausgeprägte Teamfähigkeit   Auskünfte erteilt Prof. Dr. Andreas Witt telefonisch unter +49 0621 1581-165 oder per E-Mail unter witt(at)ids-mannheim.de. Informationen zur Abteilung finden sich unter: https://www.ids-mannheim.de/digspra/   Das IDS strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal an. Bewerbungen qualifizierter Wissenschaftlerinnen werden daher besonders begrüßt. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird vom IDS im besonderen Maße gefördert. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Bewerbungen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Schriftenverzeichnis) richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 04/2021 bis zum 14.06.2021 per E-Mail an folgende Adresse:   Leibniz-Institut für Deutsche Sprache
Wissenschaftlicher Direktor
per E-Mail an: lobin(at)ids-mannheim.de

Call for Papers: Doctoral Consortium auf der DHd2022 in Potsdam

dhd-blog - Fr, 06/04/2021 - 11:45

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein besonderes Ziel der Jahrestagung des Verbands »Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.« 2022, die unter dem Titel »DHd2022: Kulturen des Digitalen Gedächtnisses« vom 7. bis zum 11. März 2022 in Potsdam stattfinden wird. Den Call for Papers zur DHd2022 ergänzend, erbitten wir in diesem Sinne hiermit gesondert Beiträge zu einem Doctoral Consortium, das dazu dienen wird, Dissertationsvorhaben ausgewählter Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der DHd2022 vorzustellen. Neben der Möglichkeit die eigenen Dissertationsthemen im Rahmen eines Vortrags vorzustellen, besteht die Möglichkeit individuelles Feedback durch Professorinnen und Professoren außerhalb des engeren Betreuer*innenkreises zu erhalten und so das eigene Promotionsvorhaben thematisch und methodisch weiterzuentwickeln.

Exposés zum Doctoral Consortium können bis zum 15. Juli 2021 auf dem üblichen Weg über das ConfTool als Beitrag der Art (Konferenztrack) “Doctoral Consortium” eingereicht werden.

Die dazu einzureichenden Exposés (Umfang 500-750 Worte, plus Literaturverzeichnis) werden einem vom Programmkomitee der DHd2022 eingesetzten Kreis von Professorinnen und Professoren im Hinblick auf 1) die Bedeutung und Begründung der Forschungsfrage, 2.) die allgemeine wissenschaftlichen und fachlichen Güte der Ausarbeitung, 3.) den potenziellen Beitrag für das Kolloquium und 4.) den potenziellen Nutzen für die Bewerberin bzw. den Bewerber bewertet.

Die Einreichenden der besten Exposés werden zum Doctoral Consortium eingeladen. Für diese entfällt die Teilnahmegebühr an der Tagung; zudem werden die Kosten für eine Übernachtung durch die Veranstalter übernommen. Zusätzliche Übernachtungen und Reisekosten tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst. 

Darüber hinaus ist geplant, durch die Einwerbung von Fördergeldern Reisestipendien an Vortragende und Beteiligte zu vergeben, denen nur geringe oder keine finanziellen Mittel im Rahmen eigener Stellen und Projekte zur Verfügung stehen. Auf diese Reisestipendien werden sich auch Teilnehmende am Doctoral Consortium bewerben können. Zu den Reisestipendien wird ein separater Call veröffentlicht.

Website der DHd2022: https://www.dhd2022.de 

Fragen bitte an info@dhd2022.de 

DHd2022 – ConfTool freigeschaltet

dhd-blog - Di, 06/01/2021 - 14:50

Ab sofort sind Einreichungen für die 8. Jahrestagung des Verbands »Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.« möglich: https://www.conftool.net/dhd2022

Die DHd2022-Konferenz wird vom 7. bis 11. März 2022 an der Universität Potsdam und der Fachhochschule Potsdam unter dem Thema »Kulturen des digitalen Gedächtnisses« stattfinden.

Der Call for Papers findet sich hier: https://www.dhd2022.de/cfp/

Wir bitten um Einreichungen von Proposals in den Kategorien »Vortrag«, »Panel«, »Poster« und »Workshop« via Conftool.

Bitte beachten: Die Frist für die Einreichung von Proposals für die DHd2022 ist auf den 15. Juli 2021, 23:59 Uhr (MESZ), festgelegt und wird nicht verlängert.

Weitere Informationen zur DHd2022-Konferenz gibt es hier: https://www.dhd2022.de

Wir freuen uns auf viele Abstracts und sind zuversichtlich, dass eine persönliche Begegnung in Potsdam im März 2022 möglich sein wird.

Das Programmkomitee der DHd2022

Bericht zur vDHd2021-Veranstaltung: Zukunftslabor DHd-Abstracts

dhd-blog - Fr, 05/28/2021 - 15:57

von Peter Andorfer, Anna Busch, Fabian Cremer, Andreas Henrich, Patrick Helling, Harald Lordick, Dennis Mischke, Timo Steyer

Kontext

“Jede Community hat die Abstracts, die sie verdient?” Ausgehend von dieser provokanten Frage widmete sich der vDHd-Workshop “Die DHd-Abstracts im Zukunftslabor” den Potentialen der DHd-Konferenzabstracts und ihrer doppelten Funktion als digitale Publikationen und Datenquelle.

Die DHd-Konferenzabstracts sind das Schaufenster der Aktivitäten der digitalen Geisteswissenschaften im deutschsprachigen Raum und geben einen qualitätsgesicherten Stand der aktuellen Forschung wieder. Damit sind auch Indikatoren für aktuelle Trends in den Digital Humanities. Die Bedeutung der DHd-Abstracts geht daher wesentlich über ihren unmittelbaren Nutzen als Türöffner für die DHd-Jahrestagung und als Grundlage für das Tagungsprogramm hinaus.

Der inhaltliche Wert der Abstracts korrespondiert aber nicht unbedingt mit der Umsetzung der Abstracts als digitale Publikation bzw. als Datenpublikation. So sind die einzelnen Abstracts (noch) nicht als autonome und referenzierbare Publikationen verfügbar. Die Abstracts könnten aber noch mehr: mit qualitätsgesicherten Metadaten, Normdatenanreicherung und offen lizenzierten XML-Daten werden aus den Abstracts die zukünftigen Forschungsdaten, nicht nur für eine Wissenschaftsgeschichte der DH. Die DHd-Abstracts könnten so zum Innovationstreiber der digitalen Konferenzpublikationen werden.

Im Rahmen der vDHd-Veranstaltung wurden die Abstracts hinsichtlich ihrer Entwicklungspotentiale und den damit verbundenen Aufwänden diskutiert. Die Veranstaltung zeigte die vielfältigen Möglichkeiten und notwendigen Aktivitäten auf, die DHd-Abstracts auf ein neues Publikationslevel zu heben: angereichert, ausgezeichnet, disambiguiert, indexierbar, nachhaltig, maschinenlesbar, referenzierbar oder kurz: besser, offener, reputierlicher. Dieser Beitrag fasst die Ergebnisse der Veranstaltung zusammen und gibt einen Ausblick, wie die entwickelten Ideen in konkrete Handlungen umgesetzt werden können.

Impulse

Zu Beginn der Veranstaltung wurde die DHd-Abstracts und ihre Potentiale in sieben Impulsvorträgen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Ziel der Vorträge war es, ein gemeinsames Verständnis des Workshopthemas zu schaffen und gleichzeitig die unterschiedlichen Initiativen, die zu den Abstracts bisher existierten, zusammenzubringen. Die Impulsbeiträge lieferten außerdem einige Erkenntnisse und Hypothesen:

Entwicklung der DHd-Abstracts @Fabian Cremer 2021

– In einer sehr kurzen Geschichte der DHd-Abstracts zeigt Fabian Cremer, dass die DHd-Abstracts zwar kontinuierlich weiterentwickelt wurden, aber seit 2016 jenseits eines zitierfähigen PDF-Derivats nur wenig Innovation geschah. Hier könnte eine community-getriebene Weiterentwicklung den Prozess deutlich beschleunigen.

– Im Rahmen eines Hackathons auf der DHd-Jahrestagung 2019 wurde die dhd-boas-app von Peter Andorfer entwickelt. Die Webapplikation zeigt zum einen durch neue explorative Zugänge die Potentiale der DHd-Abstracts in ihrer Form als angereicherte und normierte Datenpublikation auf. Zum anderen wurden aber auch die Schwachstelle der fehlenden bzw. fehlerhaften Meta- und Normdaten offengelegt.

– Den Aspekt der Normdaten griff Harald Lordick in seinem Impulsvortrag auf und betrachtete die DHd-Abstracts hinsichtlich ihrer Erschließung in der DH(d)-Konferenzbeiträge-Bibliographie. Diese Bibliographie ist gedacht als Recherche-Einstieg für die DH-Community. Für eine intensive Vernetzung einer Konferenzbeträge unterschiedlicher Konferenzbeiträge sollten die DHd-Abstracts stärker mit Normdaten, wie z. B. ORCID- oder GND-Auszeichnungen, angereichert werden.

– In seinem Videobeitrag zeigt Scott B. Weingart den gemeinsam mit Nickoal Eichmann-Kalwara und Matthew Lincoln betreuten Index of Digital Humanities Conferences, der mit seiner strukturierten Erfassung von Konferenzabstracts eine wertvolle internationale Datensammlung darstellt. Für eine Aufnahme der DHd-Abstracts in diese größte Sammlung an DH-Beiträgen bedarf es unterschiedlicher Normierungsprozesse, da u.a. jedes Abstracts als eigenständige Publikation referenzierbar sein muss.

– Aus der Perspektive der Informatik unterfragte Andreas Henrich das Format der DHd-Abstracts. Das Format der Abstract kann als Zwitter beschrieben werden – für reine Abstracts, die Übersicht über eine Konferenz geben sollen, sind die Abstracts zu ausführlich – für long papers sind sie dagegen zu kurz und entsprechen auch nicht den technischen Anforderungen an vollwertige digitale Publikationen. Auch die Sichtbarkeit der Paper ist aus der Perspektive der Informatik nicht ausreichend.

– Der DHd Data Steward Patrick Helling berichtete über die Kurationsmaßnahmen zu den Abstracts vergangener Konferenzen, die nun als individuelle Publikationen mit persistenter Zitierbarkeit via der Zenodo-Community der DHd verfügbar sind. Inzwischen sind die vergangenen Abstracts auch als XML-Dateien in Publikationspaketen via github verfügbar. Damit steht der Community erstmals diese reichhaltige Datensammlung frei zur Verfügung.

– Aktuelle Neuerungen bei den Abstracts im Kontext der DHd2022 konnten Anna Busch und Dennis Mischke vorstellen. So werden die Abstracts in Zukunft auch als individuelle Publikationen mit persistenter Zitierbarkeit innerhalb der Zenodo-Community des DHd-Verbandes verfügbar sein. Für die DHd2022 werden zudem ORCID-Angaben zulässig sein sowie die Zugänglichkeit und die Formate der Abstracts überarbeitet.

Leitfragendiskussion

An den vorgestellten Impulsbeiträgen schloss sich zwei Diskussionsrunden in separaten Gruppen an. Die erste Gruppe betrachtete die DHd-Abstracts in ihren Potentialen als vollwertige Publikationen, die zweite Gruppe diskutierte die DHd-Abstracts als Datenpublikation. Beide Gruppen diskutierten anhand der Leitfragen, welche aktuellen und zukünftigen Anforderungen an die Abstracts gestellt werden. Daraus resultierten konkrete Empfehlungen und Handlungsvorschläge, welche für die Abstracts sowohl kurzfristig wie auch langfristig umgesetzt werden können. Einen Überblick über die diskutierten Punkte liefert das verwendete Board.

Eigener Screenshot des im Workshops eingesetzten Flinga-Boards Synthese

Aus der Synthese von Impulsvortägen und Leitfragendiskussionen konnten folgende fünf Ergebnisse identifiziert werden:

1. Optimierung der Normdaten
Eine stärkere Berücksichtigung von Normdaten wird zu sauberen Metadaten führen und die Abstracts als Datenpublikation verbessern. Auf dieser Gundlage könnten Auswertungen, z.B. dynamische Visualierungen, zu den beteiligten Autor:innen, ihren Institutionen und den inhaltlichen Kategorien der Beiträge generiert werden. Nimmt man ferner auch bibliographische Angaben in den Blick, könnte aus den Abstracts ein Korpus der Digital Humanities Literatur gewonnen werden. Ein erster Schritt stellt die (verpflichtende) Angabe von ORCID iDs für Autor:innnen dar. Darüber hinaus könnte die Einbettung der GND z. B. für Insitutionen angestrebt werden.

2. Ausweitung der Sichtbarkeit
Eine stärkere Wahrnehmung der Abstracts als Publikation ist nur durch eine bessere, interdisziplinäre und internationale Sichtbarkeit möglich. Durch die Eintragung der Abstracts in die Zenodo-Community des DHd-Verbandes ist es bereits möglich, die Abstracts über DOIs einzeln zu referenzieren. Darüber hinaus sollten die Abstracts aber auch bibliothekarisch erfasst werden und so in den bekannten Verbundssystemen sowie Suchmaschinen wie GoogleScholar recherchierbar sein. Auch ein Nachweis in Online-Bibliographien in Fächern der Informatik und den “traditionellen” Geisteswissenschaften würde die Wahrnehmung deutlich steigern. Eine Zusammenarbeit mit der dblp computer science bibliography, die die Abstracts nachweisen wird, steht hier in Aussicht.

3. Differenzierung
Eine Aufwertung der Abstracts ist verbunden mit der Frage, ob die Bezeichnung Abstracts überhaupt noch zutreffend und der Reputation des Formates dienlich ist. Aufgewerte Abstracts im Sinne von long paper dienen dann nicht mehr als Grundlage für die Orientierung innerhalb des Tagungsprogramms – dafür bedarf es Abstracts der Abstracts. Ungenommen transportiert aber auch nicht jede Einreichung neue wissenschaftliche Erkenntnisse oder hat innovativen Charakter. Im Format der Workshops wird eher der Umgang mit Tools, die Anwendung von Methoden oder der wissenschaftliche Austausch praktiziert. Poster stellen Ideen und Projekte vor und entsprechen eher dem Charakter eines short paper. Im Gegensatz dazu eignen sich die Abstracts zu den Vorträgen gut für einen Ausbau zu einem long Paper. Es gilt hier also stärker zu differenzieren und auch entsprechende Publikationsstrategien zu entwerfen. In diesem Kontext wäre das Feedback der Community besonders wichtig, da es auch sein kann, dass die Publikation vollwertiger Artikel in renommierten Journals als erstrebenswerter betrachtet wird. Gleichzeitig muss refelktiert werden, ob durch die Aufwertung der Vorträge andere Beitragsformate abgewertet oder benachteiligt werden könnten oder eine unerwünschte Barriere für eine Einreichung geschaffen wird.

4. Openness
Ebenfalls verbunden mit der Aufwertung der Paper ist der Aspekt der Openness, sowie die Position der DH-Community zu Open Science und zu einer transparenten Wissenschaft. Openness betrifft dabei nicht nur die Metadaten und die Abstracts selber, sondern auch die Reviews, der Reviewprozess und die abgelehnten Beiträge – was sollte (oder besser: was kann nicht) als offene Publikation veröffentlicht werden, um den gesamten Prozess transparent zu gestalten. In diesem Zusammenhang soll der Kontakt zur Taskforce gesucht werden, die sich gegenwärtig dem Thema Open Peer Review für die DHd-Jahrestagung annimmt.

5. Redaktion
Für die Umsetzung der genannten Punkten bedarf es redaktioneller Arbeit, die nicht alleine von der Community oder dem jeweiligen Tagungskomittee geleistet werden kann. Vielmehr bedarf es fester Strukturen, wie die Schaffnung des Data Steward eindrücklich gezeigt hat. Denkbar wäre, redaktionelle Anreicherungen einer Arbeitsgruppe zu übertragen, die sich in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Organisator:innen der jeweiligen Jahreskonferenz für die Aufbereitung und Veröffentlichung der DHd-Abstracts am Ende einer DHd-Jahreskonferenz verantwortlich zeigt – im Sinne einer Herausgeberschaft. Die redaktionelle Arbeit umfasst z. B. dabei die Bereitstellung und Pflege kontrollierter Vokabulare für Institutionen, die Pflege des XML-Schema, eine generelle Qualitätskontrolle der Abstracts als Datenpublikation (keine inhaltliche Bewertung), die Publikation der Abstracts sowie die Weiterentwicklung von Hilfsmitteln und seminautomatisierten Worflows für die Autor:innen.

Zukunft

Die aus dem Workshop entstandenen Ideen und Ziele möchten die Organisator:innen durch die Bildung einer festen Arbeitsgruppe bzw. Task Force weiter forcieren. Dabei soll der Kontakt für Interessierte aus der Community und zu der DHd AG Digitales Publizieren gesucht werden, um die Arbeitsgruppe auf ein breiteres Fundament zu stellen. Ziel ist die aktive, community-getriebene Unterstützung der lokalen Organisator:innen der DHd-Jahreskonferenzen bei der Verarbeitung und nachnutzbaren Publikation der einzelnen DHd-Abstracts. Im Fokus stehen dabei die (1) standardisierte und persistente Veröffentlichung von einzelnen Beiträgen zur Jahreskonferenz, die (2) nachhaltige Verfügbarmachung der Beiträge als Daten, die (3) technische und organisatorische Anreicherung der XML-Dateien mit weiteren Informationen sowie deren (4) Standardisierung. Nicht alle diese Ziele sind kurzfristig umsetzbar, auch werden neue Ziele hinzukommen, aber ein Ziel steht fest: Die DHd-Community soll die Abstracts bekommen, die sie verdient: innovativ, offen, qualitätsvoll.

Die DNB sucht Projektmanager/Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)

dhd-blog - Do, 05/27/2021 - 08:09

Wir suchen für den Fachbereich Informationsinfrastruktur der DNB am Standort Frankfurt am Main zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Projektmanager/Wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d).

Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt, verzeichnet und archiviert alles, was in Deutschland in gedruckter und digitaler Form und im Ausland über Deutschland und in deutscher Sprache seit 1913 publiziert oder verbreitet wurde und wird. Dazu gehören auch alle in Deutschland veröffentlichten Notenausgaben und Musikressourcen. Sie bietet ihre Bestände und Dienstleistungen in den Lesesälen in Leipzig und Frankfurt am Main und, soweit rechtlich möglich, über das World Wide Web in digitaler Form an.

An der Deutschen Nationalbibliothek ist die Abteilung Technik, Entwicklung und Service der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) angesiedelt. Die DDB hat das Ziel, Kulturgüter in digitaler Form frei zugänglich zu machen. Dazu zählen neben Büchern, Bildern, Skulpturen und Archivalien auch Musikstücke und andere Tondokumente sowie Filme, Noten und Denkmäler. Als zentrales nationales Portal soll die DDB perspektivisch die digitalen Angebote aller Kultur- und Wissenseinrichtungen in Deutschland miteinander vernetzen, um allen Interessierten Zugang zum kulturellen Erbe der Nation zu geben. Die DDB wird durch ein Kompetenznetzwerk aus derzeit 14 Kultur- und Wissenseinrichtungen getragen. Die Deutsche Nationalbibliothek übt die Rolle des technischen Koordinators des Kompetenznetzwerks aus.

Ihre Aufgaben

Sie sind verantwortlich für das Anforderungs-, Projekt- und Produktmanagement und für die technische Weiterentwicklung der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB), dies beinhaltet unter anderem:

  • Erstellung und Umsetzung von Konzepten und Vorhaben zur Verbesserung der technischen Infrastruktur der DDB
  • Erstellung von Anforderungs- und Bedarfsanalysen unter Berücksichtigung der Anforderungen der unterschiedlichen Zielgruppen und Projektpartner
  • Koordinierung der Weiterentwicklung von Frontend und Suche der DDB
  • Führung und Priorisierung des Produkt-Backlogs sowie Erstellung von Epics und User Stories für die Produktentwicklung
  • Agiles Projektmanagement, Qualitätssicherung und Abnahme von Produkt-Inkrementen
  • Projektleitung bei Drittmittelprojekten
  • Teilnahme an und Ausrichtung von nationalen und internationalen Konferenzen und Workshops
Wir bieten
  • eine unbefristete Einstellung basierend auf dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)
  • eine Eingruppierung bis in die Entgeltgruppe 13 TVöD sowie die Gewährung von variablen Entgeltbestandteilen bei Vorliegen spezieller Qualifikationen und / oder einschlägiger Berufserfahrung
Neugierig geworden?

Weitere Informationen gibt es hier: https://stellen.dnb.de/jobposting/7d29e12cbcf18793693c795374e24a6bde27cac60?ref=homepage

Stellenangebot WMA IT (E13, unbefristet) in der Herzog August Bibliothek

dhd-blog - Mi, 05/26/2021 - 10:42

An der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die unbefristete Stelle einer / eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters (E13 TV-L)

in der EDV-Stabsstelle zu besetzen. Die Arbeitszeit beträgt 39,8 Wochenstunden. Die Stelle ist grundsätzlich teilzeitgeeignet. Arbeitsort ist Wolfenbüttel.

Die Herzog August Bibliothek ist eine Dienststelle des Landes Niedersachsen. Als außeruniversitäre Forschungs- und Studienstätte zur Erforschung der europäischen Kulturgeschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit besitzt die Bibliothek bedeutende Sammlungen an Handschriften und alten Drucken sowie einen umfassenden Bestand moderner Forschungsliteratur. In zahlreichen Digitalisierungs-, Erschließungs- und Forschungsprojekten werden die Bestände zugänglich gemacht und wissenschaftlich genutzt.

Ihre Aufgaben:

  • Mitwirkung bei der Konzeptionierung und Implementierung von digitalen Workflows in der Wolfenbütteler Digitalen Bibliothek (WDB), unter anderem durch Programmierarbeiten
  • Weiterentwicklung und Überwachung (monitoring) der Workflows unter Berücksichtigung der digitalen Langzeitarchivierung
  • Beratung und Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Projekten im Rahmen der Digitalen Bibliothek
  • Mitwirkung an „Digital Humanities“-Projekten in allen Abteilungen
  • Administration bibliothekarischer Webservices und Kommunikation mit der Verbundzentrale des GBV (VZG) und anderen externen Einrichtungen

Ihre Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Studium in den Bereichen Informatik, Digital Humanities oder vergleichbare Qualifikation
  • Kenntnisse in Programmiersprachen wie PHP, Java, Perl oder Python
  • Nachgewiesene Erfahrung in Software-Entwicklung
  • Sichere Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Einsatz aktueller Webtechnologien (XML/XSLT/XQuery, CSS, HTML, Ajax, JavaScript)
  • Sicherer Umgang mit Datenbanksystemen
  • Gute analytische Fähigkeiten bei der Erfassung und Beschreibung komplexer Zusammenhänge
  • Organisatorische, konzeptionelle und strategische Fähigkeiten
  • Bereitschaft zur interdisziplinären Kommunikation und Teamarbeit

Erwünscht sind:

  • Gute Kenntnisse der Entwicklungen und Standards im Bereich digitaler Bibliotheken
  • Erfahrungen im Projektmanagement
  • Kenntnisse von Suchmaschinentechnologien

Als familiengerechte Bibliothek, Forschungs- und Studienstätte bietet die HAB ein abwechslungsreiches Aufgabenspektrum, flexible Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten (Homeoffice), regelmäßige Fort- und Weiterbildungen und eine Jahressonderzahlung im Rahmen des TV-L. Es erwartet Sie ein engagiertes und aufgeschlossenes Team.

Die Herzog August Bibliothek strebt an, Unterrepräsentanzen i. S. des NGG in allen Bereichen und Positionen abzubauen. Die Gleichstellung von Frauen und Männern wird gefördert. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt behandelt. Ein Nachweis ist beizufügen.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen sind bis zum 31.05.2021 unter Angabe des Kennwortes: „WDB/EDV“ erbeten an die

Herzog August Bibliothek

– Verwaltung –

Lessingplatz 1

38304 Wolfenbüttel

E-Mail: Verwaltung@hab.de

Interessentinnen und Interessenten können sich bei Herrn Dr. Parlitz telefonisch unter (05331) 808-234 oder per E-Mail über das Arbeitsgebiet informieren.

DH-Mitarbeiter*in (TV-L13) für Henze-Briefausgabe gesucht

dhd-blog - Di, 05/25/2021 - 23:03

Für das zum 1. August 2021 am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn unter Leitung von Prof. Dr. Antje Tumat startende dreijährige DFG-Projekt Henze Digital, in dem eine digitale Briefedition zum künstlerischen Netzwerk des Komponisten Hans Werner Henze (1926–2021) entstehen soll, wird eine Wissenschaftliche Mitarbeiterin / ein Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich DH gesucht. Diese Edition steht im Kontext der Einrichtung eines neuen thematischen Schwerpunkts, der durch die Übernahme der ehemaligen Privatbibliothek Henzes flankiert wird. Die technische Realisierung erfolgt in enger Kooperation mit dem Virtuellen Forschungsverbund Edirom und der Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe.

Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2021 – nähere Informationen finden Sie in der ausführlichen Stellenausschreibung: http://<a href=“https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/zv/4-4/stellenangebote/Kennziffer4710.pdf“>

Stelle @BBAW Berlin: DH und Forschungssoftwareentwicklung für Digitale Editionen

dhd-blog - Di, 05/25/2021 - 12:08

PDF zur Ausschreibung

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Ihr wissenschaftliches Profil ist vor allem geprägt durch langfristig orientierte Grundlagenforschung der Geistes- und Kulturwissenschaften. Die Akademie beschäftigt etwa 350 Mitarbeiter/innen, ihr Jahresbudget beträgt rund 30 Mio. Euro.

Die Akademie sucht für das Referat TELOTA – IT/DH zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d)

im Bereich Digital Humanities und Forschungssoftwareentwicklung für Digitale Editionen im Umfang von 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (Stellenumfang gegebenenfalls teilbar), befristet auf 24 Monate

Ihre Aufgaben:

  • Entwurf, Entwicklung und Anpassung von zentralen, digitalen Forschungswerkzeugen und -umgebungen der BBAW
  • Entwurf und Entwicklung von Daten- und Programmierschnittstellen (APIs) zur Vernetzung und Langzeitarchivierung von Forschungsdaten
  • Entwurf und Entwicklung von Datenmodellen für geisteswissenschaftliche Forschungsfragen
  • Dokumentation der Entwicklungsarbeiten
  • Antragstellung und Berichterstattung von Projektanträgen im Rahmen von regionalen, nationalen und internationalen Forschungsförderungen
  • Präsentation der Arbeits- und Forschungsergebnisse auf einschlägigen Konferenzen und Workshops.

Voraussetzungen:

  • einschlägiges abgeschlossenes universitäres Hochschulstudium
  • nachgewiesene Erfahrungen auf dem Gebiet der Digital Humanities
  • nachgewiesene Erfahrungen auf dem Gebiet der Datenmodellierung mit XML und zugehöriger Standards (z.B. TEI Guidelines P5)
  • nachgewiesene Erfahrung in der Entwicklung von Forschungssoftware und Programmierschnittstellen (APIs) mit X-Technologien (XML, XPath, XQuery und XSLT) oder mit einer anderen Programmiersprache (z.B. PHP oder JavaScript) 
  • Bereitschaft zur Einarbeitung in die Basistechnologien digitaler Editionen (X-Technologien, XML, TEI)
  • Teamfähigkeit und ausgezeichnete Kommunikations- und Organisationsfähigkeit
  • Wünschenswert sind Erfahrungen mit der Frontend-Entwicklung (HTML, CSS, JavaScript).

Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe E13 TV-L Berlin.Der Dienstort ist Berlin.

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ist bestrebt, den Anteil von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes und des Frauenförderplanes zu erhöhen, daher sind Bewerbungen von Frauen ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht; Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte möglichst als PDF in einer Datei (max. 5 MB) unter der Kennziffer ITDH/02/2021 bis zum 20.06.2021 an:

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Referat Personal und Recht, Frau Ines Hanke
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Das Hochladen Ihrer Dokumente können Sie unter folgendem Link vornehmen: https://nebula.bbaw.de/s/MZwo4Qdnitng2ei 

Aus Kostengründen können Bewerbungsunterlagen nur zurückgeschickt werden, wenn ein Freiumschlag beigefügt wird.

SSHOC’ing Drama in the Cloud – encoding theatrical text collections and the added value of SSHOC & CLARIN services.

dhd-blog - Di, 05/25/2021 - 08:29

Dear interested readers,
   
at the LIBER 2021 Online Conference in June, SSHOC are offering a webinar which is primarily aimed at librarians and will showcase how CLARIN and SSHOC services can be used to support SSH researchers in producing and exploiting highly encoded historical textual data.

The participants will learn about the TEI format, exploring and visualising TEI collections and the added value of SSH Open Marketplace. The webinar will feature a use case based on a corpus of theatrical play texts and will include hands-on exercises.

The webinar will be delivered on June 23, 2021, from 13:30 to 15:30 CEST.

Hinweis: Das Webinar findet zwar im Rahmen der LIBER-Konferenz statt, ist aber für alle interessierten Forscherinnen und Forscher offen.  

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 4.6.2021: „Widerstand operationalisieren mithilfe soziopragmatischer Annotationen“

dhd-blog - Fr, 05/21/2021 - 15:39

Im Rahmen des (derzeit virtuellen) DH-Kolloquiums an der BBAW möchten wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Freitag, dem 4. Juni 2021, 15 Uhr s.t. einladen:

Nicole M. Wilk (Universität Paderborn, DFG-Projekt „Heterogene Widerstandskulturen, Sprachliche Praktiken des Sich-Widersetzens von 1933 bis 1945“): Widerstand operationalisieren mithilfe soziopragmatischer Annotationen.

Die Annotationen aus dem Paderborner Widerstands-Projekt HetWik folgen einer Fragestellung, die auf den ersten Blick nur schwer durch quantitative Verfahren zu bearbeiten ist. Denn erfasst werden soll die sprachlich-kulturelle Vielfalt des deutschen Widerstands gegen die Hitler-Diktatur. Diese Vielfalt zeigt sich in den Gattungen (Flugblatt, Zeitungen, Denkschriften, …), Akteursgruppen (Militärs, bürgerliche und christliche, sozialdemokratisch und kommunistische Gruppierungen), aber auch in den unterschiedlichen Situationen des Widerstands durch Dissidenz, im Untergrund, in der Haft oder im Exil. Zwar lassen sich auf Basis von Metadaten die jeweiligen Teilkorpora einer Mustererkennung unterziehen. Die interaktive Dimension des Widerstands ist damit jedoch noch nicht erfasst. Sie zielt im Wesentlichen auf zwei Fragen: 1. Wie setzen sich die Widerstandsakteur:innen sprachlich zur Wehr?, und 2. Wie versuchen sie, andere für den Widerstand gewinnen? Die aus diesen Fragen abgeleitete soziopragmatische Annotation folgt einem Ansatz, bei dem Praktiken verknüpft erhoben werden: Die Bezeichnungsvariation der adressierten, angeklagten, verfolgten und solidarisierten Parteien (Selbstkonstitution, Beziehungskonstitution) werden daraufhin geprüft, in welchen flächig annotierten Sprachhandlungsmustern der Gegenwehr oder der Sachverhaltsherstellung sie auftreten. Die Verknüpfung der Handlungsformen weist Pfade zu salienten Sprachhandlungsmustern des Widerstands. Somit kann gezeigt werden, dass überlappende Annotation zugleich eine Modellierung salienter Sprachhandlungsmuster darstellt.

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin wird ein virtueller Konferenzrraum erreichbar sein. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Im DH-Kolloquium an der BBAW werden aktuelle Themen der Digital Humanities praxisnah und anwendungsorientiert zur Diskussion gebracht, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Einsatz digitaler Methoden in der geisteswissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Stellenangebot: DH Consultant (m/w/d) für das Digital Humanities Center an der UB Bochum (E 13/ A 13, Vollzeit, unbefr.)

dhd-blog - Fr, 05/21/2021 - 13:54

Die Universitätsbibliothek Bochum sucht für das Digital Humanities Center zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n DH Consultant (m/w/d) unbefristet in Vollzeit (Tarifbeschäftigte: 39,83 Std./Woche, Beamte: 41 Std./Woche; E 13 / A 13).

Die Bewerbungsfrist endet am 27.06.2021.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.stellenwerk-bochum.de/jobboerse/dh-consultant-mwd-universitaetsbibliothek-e-13-13-vollzeit-unbefr-bochum-210521-469214.

Für Fragen zur Stellenausschreibung wenden Sie sich bitte an Frau Sonja Rosenberger (sonja.rosenberger@rub.de, Tel. 0234/32-22791).

CfP »World Literature and Wikipedia« (Sonderband »Journal of Cultural Analytics«)

dhd-blog - Mi, 05/19/2021 - 18:51

Das Journal of Cultural Analytics sucht für ein Sonderheft (englischsprachige) Beiträge, die Wikipedia und mit ihr verwandte Linked-Open-Data-Projekte als Quellen für Studien zur Literaturrezeption diskutieren und nutzen.

Die über 300 aktiven Sprachversionen von Wikipedia enthalten eine Fülle miteinander verknüpfter Informationen zu literarischen Themen, zu Autor*innen und ihren Biografien, Werken, Übersetzungen, Preisen und literarischem Leben. Diese Informationen sind nicht nur menschen-, sondern auch maschinenlesbar und -analysierbar. Semantisierte Linked-Open-Data-Versionen der digitalen Enzyklopädie wie Wikidata oder DBpedia sind zu einem wichtigen Instrument für die Messbarkeit von Popularität (Zentralität, Relevanz) über verschiedene Sprachen hinweg geworden. In den Literaturwissenschaften ist bisher allerdings nur selten versucht worden, diese Instrumente nutzbar zu machen (siehe die Bibliografie im Originalbeitrag).

Gastherausgeber*innen des Sonderhefts sind Frank Fischer (Higher School of Economics, Moskau, und DARIAH-EU), Jacob Blakesley (University of Leeds), Paula Wojcik (Universität Wien) und Robert Jäschke (Humboldt-Universität zu Berlin).

Einige Themenvorschläge:

  • konkrete Wikipedia-Fallstudien (zu einzelnen Autor*innen oder -gruppen, Werken, Gattungen, Sprachen, Epochen)
  • strukturelle Gründe für die Unterrepräsentation von Entitäten in Wikipedia
  • Wikidata, DBpedia und generell Linked-Open-Data-Perspektiven für die Literaturwissenschaft
  • praktische Probleme beim Scraping, bei der Vorverarbeitung und Analyse von Daten aus Wikipedia und zugehörigen Projekten, um sie für literaturwissenschaftlich relevante Fragestellungen aufzubereiten

Eigene Themenvorschläge sind willkommen. Bitte senden Sie Ihren Abstract (300–400 Wörter) und Kurzbiografie(n) bis zum 15. September 2021 an Frank Fischer (frank.fischer@dariah.eu). Bis zum 15. Oktober 2021 erfolgt die Benachrichtigung über die Annahme Ihrer Einreichung. Die ausgearbeiteten Artikel (bis zu 8.000 Wörter) müssen gemäß den Richtlinien des Journals erstellt und bis zum 31. März 2022 eingereicht werden.

Der ausführliche (englischsprachige) Call for Papers findet sich auf der Homepage des Journals:
https://culturalanalytics.org/post/958-cfp-world-literature-and-wikipedia

Kulturdaten | Datenkulturen. Kolloquium

dhd-blog - Mo, 05/17/2021 - 21:35

Die fortschreitende Digitalisierung des kulturellen Gedächtnisses ist nicht nur eine wichtige Strategie der Konservierung, sie macht auch neue, kreative und innovative Formen der Bereitstellung, der Verarbeitung und der Vermittlung von Kulturdaten möglich: Die Zugänge zum kulturellen Erbe werden im digitalen Raum erleichtert wie erweitert, das Spektrum der Umgangsweisen multipliziert sich, die Szenarien für die kulturelle Bildung, für die künstlerische Aneignung und für die wissenschaftliche Nutzung digital erschlossener Kulturgüter wie auch für eine auf den Kulturdaten aufbauende ökonomische Wertschöpfung vervielfältigen sich: Um Kulturdaten herum entstehen neue Datenkulturen.

In der Kolloquien-Reihe »Kulturdaten | Datenkulturen« wollen wir – in unterschiedlichen Formaten – diesen Prozessen und ihren Wechselwirkungen nachgehen. Zur Teinahme laden wir herzlich ein.

 

Veranstaltung 1: Präsentation

Termin: 20.5.2021, 18 Uhr c.t.
Titel: Frischer Wind für das digitale Kulturerbe. Inside Coding da Vinci. Hackathons für offene Kulturdaten
Referent: Philippe Genêt (Projektkoordinator Geschäftsstelle Coding da Vinci, DNB)

Wie können Kulturinstitutionen ihre Sammlungen digital zugänglich machen? In welcher Form kann Kulturerbe auch online attraktiv vermittelt werden? Fragen, die sich heute durch die coronabedingte Schließung von Museen, Archiven, Bibliotheken und Gedenkstätten akuter stellen denn je. Antworten darauf liefert der Kultur-Hackathon „Coding da Vinci“. Seit 2014 bringt er Vertreter*innen aus Kultur- und Technikwelten zusammen, die gemeinsam Anwendungen auf Basis offener Kulturdaten entwickeln und so den Kulturraum der Zukunft gestalten. Wie dieser Hackathon funktioniert, was ihn einzigartig macht und welche Projekte daraus bisher entstanden sind, erläutert Philippe Genêt, Leiter der Geschäftsstelle von Coding da Vinci, in seinem Vortrag, und freut sich auf die anschließende Diskussion.

 

Veranstaltung 2: Workshop

Termin: 21.5.2021, 10–16 Uhr
Titel: Linked Open Data. Offene Kulturdaten für die Forschung
Referenten: Jens Bemme (SLUB Dresden), Christian Erlinger (Büchereien Wien) und Andreas Kennecke (UB Potsdam)

Datensätze der Forschung unter offener Lizenz zu publizieren und mit maschinenlesbaren Schnittstellen lesbar oder editierbar zu halten, nimmt in immer mehr Disziplinen und Projekten Raum ein. Mit dem Konzept von Linked Open Data können unterschiedliche Datenbestände miteinander in Verbindung gebracht werden, wodurch eine gegenseitige Anreicherung mit Wissen ermöglicht wird, aber auch neue Ideen und Fragestellungen entstehen können. Mit Wikidata besteht ein offener Knowledge-Graph, der ein idealer Ort zur Erfassung unterschiedlicher Datensätze ist, aber auch als zentraler (Normdaten-/Forschungsdaten-)Hub für jedwede Forschungsanwendung oder jedweden Datenbestand verwendet werden kann.
In dem Workshop werden neben theoretischen Inputs und Vorstellung von bestehenden Projekten und Datenbeständen in Wikidata, auch Methoden zur Datenanreicherung und zur Abfrage vorgestellt. Als Workshop begleitende Plattform dient diese Wikiversity-Seite.

Ablauf

10:00 – 11:00 Uhr Input/Theorie
11:00 – 12:00 Uhr Projekt »Datenlaube«
12:00 – 13:00 Uhr Pause
13:00 – 15:00 Uhr Projekt »Datenlaube«
15:00 – 16:00 Uhr Projekt zum Jüdischen Friedhof Berlin-Mitte (Gastvortrag: Andreas Kennecke, Dezernat Forschungs- und Publikationsunterstützung, UB Potsdam)

 

Veranstaltung 3: Präsentation

Termin: 10.6.2021, 18 Uhr c.t.
Titel: Let’s Visit Museum Collections. Chapter 2
Referentinnen: Sara Akhlaq (Urban Complexity Lab, Fachhochschule Potsdam), Sarah Kreiseler (Leuphana Universität Lüneburg)

After our first workshop on exploring online cultural collections, we present the second chapter of Let’s Visit Museum Collections. The main objective of this participatory event is to jointly visit online museum collections, experience digitized cultural collections with other participants, engage in conversations about appreciating art and culture, and explore gaps in their representation. By taking an online guided tour through museum collections we intend to draw multiple perspectives to it in order to highlight data biases and hegemony in these collections. The online tour of a museum collection will be followed by discussion of the underlying data and critical examination of its digital representation. This event aims to highlight the potential that online cultural collections have in reaching a wider audience while at the same time drawing attention to ethical pitfalls that it could be susceptible to. We invite you to join us for collectively engaging with online cultural collections.

 

Veranstaltung 4: 2 Präsentationen

Termin: 15.7.2021, 18 Uhr c.t.
Titel: »Jüdische Geschichte Online«
Referent*innen: Miriam Rürup und Daniel Burckhardt (Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien)

Am Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Potsdam wird derzeit eine neue Digitalisierungsstrategie erarbeitet. Neben der Überarbeitung der bestehenden Institutsseiten liegt der Fokus auf einem neuen Online-Portal zur europäisch-jüdischen Geschichte. Unter diesem digitalen Dach sollen sowohl bereits bestehende als auch neu entstehende Angebote Instituts-übergreifend gebündelt werden. So soll eine gemeinsame Plattform entstehen, die es beispielsweise ermöglicht, verschiedene Editionen zur jüdischen Geschichte zu durchsuchen und Metadaten aus Findbüchern und Museumsdatenbanken miteinander zu verknüpfen. Über den systematischen Einsatz von Normdaten und einen gemeinsam genutzten Thesaurus sollen die vorhandenen Inhalte miteinander verknüpft werden.

Das Portal entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden, dessen von den beiden Vortragenden gemeinsam mit Anna Menny entwickelte Edition der Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte ein zentrales Modul des neuen Angebots bilden wird. Im Rahmen des Netzwerks „Jüdische Geschichte digital“ erfolgt der enge Austausch mit weiteren Akteur:innen aus dem Fach. Durch diese Verzahnung mit den im Aufbau befindlichen geisteswissenschaftlichen Verbünden innerhalb der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur soll die Langfristigkeit der Inhalte und Angebote gesichert werden.

Im Vortrag werden sowohl die inhaltlichen Besonderheiten der DH gerade für das Feld der jüdischen Geschichte beleuchtet wie auch die technischen Herausforderungen und vor allem Chancen von DH-Tools für diesen Bereich.

Termin: 15.7.2021, 19 Uhr c.t.
Titel: KEW@T. Digitales kulturelles Erbe als Wirtschaftsfaktor im Kulturtourismus
Referent*innen: Ulf Preuss und Melanie Seltmann (FH Potsdam)

KWE@T ist ein anwendungsorientiertes Forschungsprojekt zur Verknüpfung von digitalen Inhalten aus dem Bereich Kulturelles Erbe und dem Kulturtourismus im Land Brandenburg. Das Kooperationsprojekt zwischen Fachhochschule Potsdam und der Tourismus Marketing Brandenburg GmbH (TMB) wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Brandenburg gefördert.
Im Forschungsprojekt KEW@T, das in Kooperation mit der Tourismus Marketing Brandenburg GmbH durchgeführt wird, geht es um eine erweiterte Sicht auf digitale Inhalte aus dem Bereich Kulturerbe für die Nutzung im Kulturtourismus. Der Fokus im Forschungsprojekt liegt auf der Konzeption und prototypischen Entwicklung einer landesweiten, technischen und organisatorischen Infrastruktur zur Verknüpfung von Kulturtourismusangeboten im Tourism Data Hub Brandenburg mit digitalem Content von Kulturerbeeinrichtungen. Diese werden mittlerweile in Web-Portalen wie z.B. der Deutschen Digitalen Bibliothek (DBB) oder Museum-digital bereitgestellt. Durch diesen Ansatz soll die Attraktivität der kulturtouristischen Angebote verbessert und damit der Tourismuscluster als Ganzes gestärkt werden.
Zur Projektdatenbank.

 

Organisation und Anmeldung

Die Veranstaltungshomepage findet sich hier: https://www.uni-potsdam.de/de/digital-humanities/kulturdaten-datenkulturen

Die Veranstaltungen finden als Zoom-Meetings statt. Die Login-Daten werden am Tag der Veranstaltung per E-Mail zur Verfügung gestellt. Anmeldungen richten Sie bitte formlos per E-Mail an digital-humanities@uni-potsdam.de mit der Angabe, welche der Veranstaltungen Sie besuchen möchten.

Wir bitten um Verständnis, dass die Teilnehmer*innen-Anzahl unter Umständen begrenzt ist.

 

Organisator*innen

Viktoria Brüggemann UCLAB, Fachhochschule Potsdam

Anna Busch Theodor-Fontane-Archiv, Universität Potsdam

Janna Kienbaum Institut für Künste und Medien, Universität Potsdam

Dennis Mischke Netzwerk für Digitale Geisteswissenschaften, Universität Potsdam

Birgit Schneider Institut für Künste und Medien, Universität Potsdam

Peer Trilcke Theodor-Fontane-Archiv, Universität Potsdam

Ulrike Wuttke Bibliotheks- und Informationstechnologie und Digitale Services, Fachhochschule Potsdam

Stellenangebot: Data Curator (TV-L, E 13, 100%, Universität Bayreuth)

dhd-blog - Do, 05/13/2021 - 18:37

Das Cluster of Excellence EXC 2052 – „Africa Multiple: Reconfiguring African Studies“ der Universität Bayreuth hat die Stelle eines Datenkuratoren (m/f/d) (TV-L, E 13, 100%) ausgeschrieben.

Bewerbungsfrist: 31. Mai 2021

Das vollständige Stellenangebot finden Sie hier: https://www.africamultiple.uni-bayreuth.de/en/Opportunities/index.html

Stellenangebot: WMA für DH beim Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde (13 TVöD, 50%, Kaiserslautern)

dhd-blog - Do, 05/13/2021 - 18:34

Das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)
für Aufbau, Bearbeitung und Koordination des neuen Aufgabenbereichs „Digital Humanities“
(Entgeltgruppe 13 TVöD, in Teilzeit mit 0,5 Stellenanteil)

Bewerbungsfrist: 06. Juni 2021

Das vollständige Stellenangebot finden Sie hier:
https://karriere.bv-pfalz.de/jobposting/6d98d31378755f75671cab05da7bfed4ebe80196

CPSS 2021: 1st Workshop on Computational Linguistics for Political Text Analysis

dhd-blog - Mi, 05/12/2021 - 18:20

Workshop co-located with KONVENS (Conference for Natural Language Processing) in Düsseldorf, September 2021:

Workshop description

Recent years have seen more and more applications of computational methods to the analysis of political texts. This has led to the emergence of different communities (one with a background in political / social science and the other in the areas of NLP/computer science) which struggle to get awareness of the relevant work taking place in the respective other community.

The main goal of this workshop is to bridge this gap and bring together researchers and ideas from the different communities, to foster collaboration and catalyze further interdisciplinary research efforts.

Important Dates

Workshop papers due 30.06.2021 Notification of acceptance 31.07.2021 Camera-ready papers due 01.09.2021 Workshop date Sep 2021 Submissions

We welcome submissions of long and short papers, posters, and demonstrations relating to any aspect of Political Text Analysis using computational methods. Our workshop will accept two types of submissions:

  • archival papers describing original and unpublished work
  • non-archival papers (abstracts) that present already published research or ongoing work.

The availability of both submission formats will meet the different needs of researchers from different communities, allowing them to come together and exchange ideas in an „get to know each other“ environment which is likely to foster future collaborations.

Submissions should report original and unpublished research on topics of interest to the workshop. Accepted papers are expected to be presented at the workshop. Archival papers will be published in the workshop proceedings. They should emphasize obtained results rather than intended work, and should indicate clearly the state of completion of the reported results.

An archival paper accepted for presentation at the workshop must not be or have been presented at any other meeting with publicly available proceedings.

Submission is electronic, using the EASYCHAIR conference management system, which can be found at this address:

easychair.org/conferences

Long/short archival paper submissions must use the official KONVENS 2021 style templates (coming soon). Non-archival papers (abstracts) can use any style template and must be submitted as pdf. Long papers must not exceed nine (9) pages of content. Short papers and demonstration papers must not exceed four (4) pages of content. Non-archival abstracts must not exceed one (1) page. References do not count against these limits.

Note: Supplementary material does not count towards page limit and should be included in the appendix.

Reviewing

Reviewing of papers will be double-blind. Therefore, the paper must not include the authors‘ names and affiliations or self-references that reveal the authors’ identity – e.g., „We previously showed (Smith, 1991) …“ should be replaced with citations such as „Smith (1991) previously showed …“. Papers that do not conform to these requirements will be rejected without review.

Dual Submission Policy: Dual submissions of papers are allowed. Authors of archival papers that have been or will be submitted to other meetings or publications must provide this information to the workshop co-chairs (sigcpss@gmail.com). In your message, please list the names and dates of the conferences, workshops or meetings where you have submitted or plan to submit your paper in addition to CPSS. Authors of accepted papers must notify the program chairs within 10 days of acceptance if the paper is withdrawn for any reason.

Special Theme and Panel

One focus of this workshop is on interdisciplinary methods and strategies at the intersection of NLP and Political/Social science. In particular, we are interested in gaining a better understanding of what has made collaborations at the NLP/SocSci interface successful (e.g., strategies to optimize the conceptual/practical exchange between teams) as well as of the concrete problems encountered and about their solutions. To learn from previous experiences of interdisciplinary research projects, we will organize a panel with twin researchers, i.e., pairs of researchers where each pair includes one researcher from political or social science and one with a background in CL/CS, who have worked together on a project. The twin researchers will talk about their collaboration and share their experiences with the audience.

We hope that this will foster discussions and allow us to reflect on our different research practices, methods and tools, and will help to improve the communication between our fields.

Other Questions

For more information, please refer to the workshop website:

gscl.org/en/arbeitskreise/cpss/cpss-2021

If you have any questions, please feel free to contact the program co-chairs: sigcpss@gmail.com

Organisers
  • Ines Rehbein (U-Mannheim)
  • Goran Glavaš (U-Mannheim)
  • Gabriella Lapesa (U-Stuttgart)
  • Simone Ponzetto (U-Mannheim)

Stellenangebot in Berlin: Research Data Manager (m/w/d), 75% TVÖD E13

dhd-blog - Do, 05/06/2021 - 15:02

Das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) in Berlin sucht für das Forschungsprogramm zur „Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft“ (gmpg.mpiwg-berlin.mpg.de) in Berlin zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/en


Research Data Manager (m/w/d)


Zur langfristigen Nachnutzung von Forschungsdaten wird ein:e Forschungsdatenmanager:in mit besonderer Expertise im Umgang mit Datenbanken und im Bereich der Langzeitverfügbarkeit digitaler Daten gesucht. Für das GMPG-Forschungsprogramm mit der Laufzeit von 2014-2022 sollen hierfür Lösungen erarbeitet werden. In diesem wird die Geschichte der MPG im Kontext der jüngeren nationalen und internationalen Zeitgeschichte untersucht, wofür eine Infrastruktur mit mehreren Forschungsdatenbanken (zu Archivakten, Personen, Gremien, Patenten, Finanzen) und einem Korpus von ca. 10 Mio. gescannten und als Volltext durchsuchbaren historischen Dokumenten aufgebaut wurde. Die Aufgaben werden im Team mit dem Softwareentwickler und dem wissenschaftlichen Kurator des Forschungsprogramms wahrgenommen.


Ihre Aufgaben:
• Ausarbeitung von FDM & LZA-Konzepten zur Nachnutzung und langfristigen Verfügbarkeit von im GMPG erhobenen Forschungsdaten
• Praktische Umsetzung der Konzepte, inkl. Verhandlungen mit den Entscheidungsträgern und Stakeholdern
• Formale Dokumentation, Modellierung und Beschreibung der vorhandenen Datenbestände
• Identifizierung und Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Datenqualität (v.a. technisch-inhaltliche Kuratierung, Bereinigung, Konsistenzprüfung)
• (automatisierte) Aufbereitung der Daten zur Übergabe an geeignete Akteure für die Nachnutzung und Archivierung der Daten
• Prüfung der künftigen Übertragbarkeit der für das Forschungsprogramm entwickelten best practice Konzepte auf andere Projekte des MPIWG
• Organisatorische und fachliche Unterstützung der vorhandenen IT-Kompetenzen bei Prozessen der Softwareentwicklung
• Unterstützung der Wissenschaftler:innen des Forschungsprogramms beim alltäglichen Umgang mit den Forschungsdaten
• (Mit-)Betreuung und Organisation von SHKs im Bereich Digitalisierung und DH-Auswertungen


Ihre Qualifikation:
• Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium der Informationswissenschaften, Informatik, Software Engineering, Digital Humanities oder eines anderen einschlägigen Studiengangs (mind. Niveau Master oder vergleichbar)
• Alternativ: ein geisteswissenschaftliches Studium mit für die Aufgaben einschlägigen Praxiserfahrungen (mind. 2 Jahre) oder nachgewiesenen, passenden Zusatzqualifikationen


Weitere Anforderungen:
• ausgeprägte Expertise im Forschungsdatenmanagement, insbesondere zur
Bereitstellung, Nachnutzung und Archivierung von (zeit)historischen Forschungsdaten
• sehr gute Kenntnisse von (relationalen) Datenbanken, sichere Umgang mit LINUX-Servern und Python-Anwendungen
• fundierte Erfahrungen im Bereich IT-Projektmanagement und Steuerung von Prozessen der Softwareentwicklung (u.a. Anforderungsanalyse, Ticket- und Test-Management)
• wünschenswert sind Kenntnisse zu aktuellen DH-Methoden (v.a. Text-/Data Mining) und im Umgang mit sensiblen Daten
• sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse


Wir bieten:
• Stelle (bis 75 %) mit Bezahlung nach TVöD (Bund) (je nach Qualifikation und Vorerfahrung bis E 13), befristet bis Ende 12/2022
• Mitarbeit in einer international besetzten und weltweit führenden Forschungs-einrichtung im Bereich der Wissenschaftsgeschichte
• Selbstständige Arbeit in einem interdisziplinären Forscherteam
• Die Stelle bietet Schnittstellen zu aktuellen DH-Projekten am MPIWG und ist angebunden an die aktuellen RDM-Aufgaben am MPIWG
• Der Arbeitsort ist Berlin-Dahlem


Sonstiges:
Die MPG ist bemüht, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter sind ausdrücklich erwünscht. Ebenso strebt die MPG nach Gender- und Diversity-Gerechtigkeit. Wir begrüßen Bewerbungen jeden Hintergrunds.


Ihre Bewerbung:
Bitte bewerben Sie sich bis zum 31.05.2021 (23:59 Uhr MEZ) mit Ihren vollständigen und aussagekräftigen Unterlagen (inkl. Motivationsschreiben, Lebenslauf, allen vorliegenden Zeugnisse, Referenzen, Zertifikate) ausschließlich über unser elektronisches Bewerberportal:

https://recruitment.mpiwg-berlin.mpg.de/position/18481154

unter Angabe des Kennwortes „GMPG-RDM“.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Frau Kristina Schönfeldt (gmpgoffice@mpiwg-berlin.mpg.de).

NFDI4Culture Expert:innen-Forum „Nachhaltige Softwareentwicklung“

dhd-blog - Do, 05/06/2021 - 11:09

verfasst von Ulrike Henny-Krahmer (ORCID), Daniel Jettka (ORCID), Lisa Dieckmann (ORCID), und Daniel Röwenstrunk (ORCID)

Nachhaltige Entwicklung von Forschungssoftware

Fächerübergreifend ist Software aus dem Forschungsprozess nicht mehr wegzudenken. Sie erfüllt z. B. wesentliche Funktionen bei der Erhebung von Daten, bei ihrer Weiterverarbeitung und Analyse, ihrer Publikation, Nachnutzung und Archivierung. Software ist daher mit dem gesamten Prozess des Forschungsdatenmanagements eng verknüpft, sie stellt aber auch selbst einen Gegenstand dar, der einem Lebenszyklus unterliegt und „gemanaged“ werden muss. Dies gilt für Software im Allgemeinen, aber auch speziell für Forschungssoftware, die hier zunächst als Software verstanden wird, die in der Forschung eingesetzt wird und Funktionalitäten bereitstellt, die für den jeweiligen Forschungsgegenstand und die Forschungsdaten wesentlich sind.

Wie für Forschungsdaten so ist es auch für Forschungssoftware essentiell, dass sie nachhaltig entwickelt wird, damit sie selbst und die mit ihr produzierten Forschungsergebnisse transparent sind, langfristig verfügbar bleiben und nachgenutzt werden können. Eine nachhaltige Entwicklung von Forschungssoftware unterstützt aber auch den effizienten Einsatz verfügbarer Ressourcen. Sie trägt bei zu Standardisierung und Vernetzung und stellt selbst ein wichtiges Forschungsergebnis dar. Verglichen mit Forschungsdaten hat Forschungssoftware jedoch auch eine Reihe von Eigenschaften, die einen besonderen Umgang mit ihr erfordern. Z. B. macht die dynamische Entwicklung von Software und ihrem technischen Umfeld eine Versionierung von Entwicklungsstufen besonders bedeutsam. Zugleich ist die Sicherung ihrer langfristigen Verfügbarkeit dadurch erschwert bzw. erfordert besondere Maßnahmen.

NFDI4Culture Expert:innen-Forum

Im Konsortium NFDI4Culture steht diejenige Forschungssoftware im Mittelpunkt, die im Bereich des Kulturerbes und der in NFDI4Culture vertretenen Fachbereiche (u.a. Architektur, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Theater-, Film- und Medienwissenschaften) eingesetzt wird. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Bedeutung der Nachhaltigkeit von Forschungssoftware zu stärken, über mögliche Nachhaltigkeitsstrategien zu informieren und entsprechende Infrastrukturangebote zu entwickeln. Damit soll die Nachhaltigkeit von Softwareentwicklung in allen betroffenen Dimensionen (u.a. technisch, organisatorisch, in der Lehre und Ausbildung und wissenschaftspolitisch) verbessert werden.

Vor diesem Hintergrund fand am 20. April 2021 ein erstes virtuelles Treffen des NFDI4Culture Expert:innen-Forums „Nachhaltige Softwareentwicklung“ statt. Das Forum ist eine Gruppe von Softwareentwickler:innen, Fachwissenschaftler:innen und Vertreter:innen von Forschungsorganisationen und Infrastruktureinrichtungen, die zweimal im Jahr zusammentritt, um sich im Kontext von NFDI4Culture zur nachhaltigen Entwicklung von Forschungssoftware auszutauschen und über Strategien zu beraten, wie das Thema im Bereich des Kulturerbes etabliert und vorangebracht werden kann. Das Forum wird von NFDI4Culture-Mitarbeiter:innen organisiert, die Mitglieder des Forums sind jedoch nicht selbst Teil von NFDI4Culture, sondern Vertreter:innen der Community. Gründungsmitglieder des Expert:innen-Forums sind:

Felix Bach (KIT-SCC, Karlsruhe)
Alexander Czmiel (BBAW, Berlin)
Anne Klammt (DFK, Paris)
Claes Neuefeind (CCeH/IDH, Universität zu Köln)
Anne Neovesky (ADW Mainz)
Daniel Nüst (WWU Münster, de-RSE)
Gudrun Oevel (IMT, Universität Paderborn)
Laurent Pugin (RISM CH, Bern)
Matthias Razum (FIZ Karlsruhe)
Torsten Roeder (Leopoldina Akademie, Halle)
Georg Schelbert (Institut für Kunst- und Bildgeschichte, HU Berlin)
Martina Scholger (ZiM/ACDH, Universität Graz)

In NFDI4Culture wird das Forum für nachhaltige Softwareentwicklung vom Arbeitsbereich (Task Area) „Forschungswerkzeuge und Datendienste“ („Research Tools and Data Services“) organisiert, der von Lisa Dieckmann (Universität zu Köln) und Daniel Röwenstrunk (Universität Paderborn) geleitet wird. Teil dieses Bereichs ist eine Beratungsagentur für nachhaltige Softwareentwicklung, in der Ulrike Henny-Krahmer (Universität zu Köln) und Daniel Jettka (Universität Paderborn) tätig sind und an die sich Interessierte bei Fragen zur Planung, Durchführung, Publikation und Sicherung von Softwareentwicklungen wenden können. Der Arbeitsbereich zu Forschungswerkzeugen und Datendiensten umfasst außerdem eine Registry für Forschungssoftware, die von Sven Peter (Universität zu Köln) und Anastasia Wawilow (Universität Paderborn) entwickelt wird. In der Registry kann Forschungssoftware registriert und mit reichhaltigen Metadaten beschrieben werden. Geplant ist auch die Möglichkeit einer Zertifizierung von Software. Zur Koordination der Arbeit in der Task Area „Research Tools and Data Services“ tragen Kristina Richts-Matthaei (Universität Paderborn) und Sabrina Ujkasevic (Universität zu Köln) bei.

Die Mitglieder des Expert:innen-Forums stehen im Austausch mit der NFDI4Culture Task Area, begleiten als externe Berater:innen den Aufbau der genannten Infrastrukturen und bringen auch verschiedene Perspektiven der 4Culture-Community ein.

Erstes Forums-Treffen am 20. April 2021

Beim ersten Treffen am 20. April wurde im Rahmen der Begrüßung zunächst die Task Area „Research Tools and Data Services“ von Lisa Dieckmann und Daniel Röwenstrunk vorgestellt und die grundsätzliche Idee des Forums für nachhaltige Softwareentwicklung erläutert (die Agenda des Forums-Treffens sowie die einführende Präsentation können über die NFDI4Culture-Zotero-Gruppe eingesehen werden; Gedanken zum geplanten Treffen machte sich im Vorfeld bereits das Forums-Mitglied Anna Neovesky mit einem Blog-Post).

Es folgte eine ausführliche Vorstellungsrunde, bei der jede(r) auf die eigenen Erfahrungen mit Softwareentwicklung, Nachhaltigkeitsfragen und auch Herausforderungen einging. Schon bei der Vorstellungsrunde zeigten sich ganz verschiedene Perspektiven auf das Thema nachhaltiger Softwareentwicklung, von einem primär fachwissenschaftlichen Blick über eigene Erfahrungen als Entwickler:innen bis hin zur organisatorischen Verantwortung für die Planung, Finanzierung, langfristige Verfügbarmachung und Sicherung von Forschungssoftware. Mehrfach betont wurde, dass die Entwicklung von Forschungssoftware mehr Anerkennung als wissenschaftliche Leistung bekommen und auch besser gefördert werden muss. Zur „Entwicklung“ zählt neben der initialen Programmierung von Software allerdings auch ihre Konzeption, Dokumentation, Wartung und Weiterentwicklung. Die Entwicklung von Forschungssoftware erfolgt sehr oft in kleinen oder größeren Teams, manchmal auch in Communities. Sie ist jedoch oft an bestimmte Personen gebunden, was es umso wichtiger macht, dass Strukturen entwickelt werden, die nachhaltige Entwicklungen fördern und eine Verfügbarkeit über längere Frist ermöglichen. Zugleich ist es wichtig, dass Softwareentwicklung im wissenschaftlichen Bereich attraktiv ist und zur Qualifikation der Forschenden und Entwickler:innen beiträgt. Für das Management von Software sind lokale Angebote genauso zu schaffen wie nationale und internationale Strukturen. Mehrmals hervorgehoben wurde auch, dass aus zeitlicher Sicht eine frühzeitige Einbindung von Infrastrukturpartnern, Beratung und Planung wichtig ist, um Software schon vor der eigentlichen Entwicklung nachhaltig zu konzipieren. Oft werden Unterstützung und längerfristige Lösungen erst dann gesucht, wenn Entwicklungen bereits stattgefunden haben.

An die Vorstellungsrunde schloss eine Einführung zum Thema „Nachhaltige Softwareentwicklung in NFDI4Culture“ an, die von Ulrike Henny-Krahmer und Daniel Jettka präsentiert wurde (die Folien des Vortrags sind bei Zenodo archiviert). Thema der Einführung waren Gedanken dazu, was unter Nachhaltigkeit für Forschungssoftware verstanden werden kann, auf welchen Ebenen und für welche Akteure sie eine Rolle spielt und inwiefern das Thema für Software im Bereich des Kulturerbes und NFDI4Cullture relevant ist. Darüber hinaus wurden die Themen „Dokumentation“, „Versionierung“ und „Zitation“ als Einblicke vertieft und die Maßnahmen genannt, die in der Task Area „Research Tools and Data Services“ zur Förderung nachhaltiger Softwareentwicklung beitragen sollen. Dazu zählen die bereits erwähnte Beratungsagentur und die Software-Registry. Auch ist im NFDI4Culture-Kontext ein neues Rezensionsjournal für Forschungssoftware geplant („Construction Kit“). Die Einführung sollte den Arbeitsstand der Task Area erläutern und als Grundlage für eine anschließende Diskussion im Forum dienen.

Nach einer kurzen Pause folgte die Diskussion verschiedener Themen der nachhaltigen Softwareentwicklung im Forum. Eine Leitfrage war dabei, was von all denjenigen Dingen, die idealerweise für eine nachhaltige Entwicklung von Forschungssoftware zu tun wären, konkret von NFDI4Culture umgesetzt werden könnte bzw. in welchen Bereichen die Forumsmitglieder die größten Bedarfe sehen. Einige zentrale Aufgabenfelder für die Task Area zu „Research Tools and Data Services“ in NFDI4Culture und für das Expert:innen-Forum, die in der Diskussion genannt wurden, waren:

(1) Entwicklung von Kriterien zur Entscheidung darüber, welche Forschungssoftware langfristig gefördert werden soll. Nicht jede Software wird intensiv genutzt. Oft werden Prototypen entwickelt, von denen nur manche zu Standardlösungen werden, die dann auch langfristig aktualisiert werden und lauffähig bleiben sollten. Es muss gute Kriterien geben, um zu entscheiden, auf welche Software das zutrifft. Auf der anderen Seite müssen auch für kleine Skripte, für Prototypen und Software, deren Weiterentwicklung nicht langfristig gefördert werden kann, Lösungen zur Dokumentation und Archivierung gefunden werden.
Überlegungen zu Kriterien für die Bewertung und Auswahl von Software sind z. B. bereits in folgenden Publikationen angestellt worden: Anzt, H., F. Bach, S. Druskat et al. (2021): „An environment for sustainable research software in Germany and beyond: current state, open challenges, and call for action [version 2; peer review: 2 approved].“ F1000Research 9:295. https://doi.org/10.12688/f1000research.23224.2; Homburg, T., A. Klammt, H. Mara et al. (2021): „Diskussionsbeitrag – Handreichung zur Rezension von Forschungssoftware in den Altertumswissenschaften / Impulse – Recommendations for the review of archaeological research software.“) GitHub. https://research-squirrel-engineers.github.io/Impuls_SoftwareRezensionen_DGUF/Draft.html.

(2) Eine Frage, die eng mit derjenigen nach Bewertungs- und Auswahlkriterien zusammenhängt, ist diejenige nach einer Definition von Forschungssoftware. Nicht nur für Förderung, sondern z. B. auch für eine Aufnahme in die von NFDI4Culture geplante Software-Registry muss geklärt werden, welche Arten von Software als relevant angesehen werden. Dabei geht es u.a. um den Entwicklungskontext (Ist Software in Forschungsprojekten entwickelt worden oder außerhalb davon?), um ihren funktionalen Grad der Allgemeinheit (Ist Software spezifisch für Forschung und für einen bestimmten Fachbereich oder sehr generisch?), um Reifegrade (Sollen nur voll ausgereifte Werkzeuge erfasst werden oder auch schon Entwicklungen in einem früheren Stadium?) und um Umfänge (Software kann aus einzelnen Skripten und kleinen, nützlichen „Helferlein“ bestehen, die man sinnvoll nachnutzen könnte – hierfür wurde der Begriff von „minions“ vorgeschlagen – sie kann aber auch ganze, komplexe Software-Systeme wie große Forschungsumgebungen umfassen).

(3) Im Hinblick auf die Beratung für nachhaltige Softwareentwicklung, die NFDI4Culture anbietet, wurde betont, wie wichtig es ist, frühzeitig mit Forscher:innen, Entwickler:innen, Projektleiter:innen und anderen Beteiligten ins Gespräch zu kommen, wenn es z. B. darum geht, ein Projekt zu planen, in dem Forschungssoftware eingesetzt, weiterentwickelt oder neu entwickelt werden soll. Die Frage ist, wie man das Beratungsangebot von NFDI4Culture so gestalten kann, dass es gut sichtbar und frühzeitig und gerne angefragt wird. Hierzu gab es von Seiten der Expert:innen verschiedene Erfahrungen und Meinungen. Ein Vorschlag war, dass man Schulungen anbieten könnte, um allgemein die Code Literacy von Wissenschaftler:innen zu verbessern und die Bedeutung nachhaltiger Forschungssoftware hervorzuheben. Daneben wurde auch angemerkt, dass nur eine Verpflichtung zur Einhaltung bestimmter Standards erfolgversprechend ist und dass NFDI4Culture dazu beitragen kann, Kriterien und Standards für nachhaltige Softwarentwicklung zu definieren, die dann z. B. von Förderinstitutionen aufgegriffen werden können.

(4) Begrüßt wurden die Pläne für konkrete Infrastruktur-Angebote für Forschungssoftware in NFDI4Culture, vor allem für die im Aufbau befindliche Software-Registry. Mit dieser Struktur kann ein wichtiger organisatorischer Beitrag zur Nachhaltigkeit von Softwareentwicklung geleistet werden: (a) Forschungssoftware kann zentral verzeichnet werden und wird so besser auffindbar, womit auch die Chance von Nachnutzung erhöht wird. (b) Die Vergabe von Identifikatoren und stabilen Adressen für Registry-Einträge verbessert die Zitierfähigkeit von Software. (c) Ein Schema für die Metadaten, mit denen die Software in der Registry beschrieben werden soll, trägt zur Standardisierung bei, zur Dokumentation und formalen Erfassung von Informationen über Forschungssoftware.

(5) Schließlich wurde wie in der Vorstellungsrunde auch in der Diskussion noch einmal darauf hingewiesen, dass es einen Wandel in der Wissenschaftskultur braucht, damit die Entwicklung von Forschungssoftware nicht mehr einfach vorausgesetzt wird, ohne gezielt geplant, gefördert und wertgeschätzt zu werden. Software muss wie Daten im engeren Sinne als Gegenstand des Forschungsdatenmanagements (oder eben Forschungssoftwaremanagements) in den Mittelpunkt gestellt werden, damit ihre nachhaltige Entwicklung möglich wird. Dies muss begleitet werden durch eine Aufwertung von Softwareentwicklung als wissenschaftliche Tätigkeit. Wie eine solche bessere Anerkennung erreicht werden kann, dazu gab es verschiedene Positionen. Auf der einen Seite wurde hervorgehoben, dass schon das Produkt der Software selbst zusammen mit einer ordentlichen Dokumentation stärker als Leistung anerkannt werden sollte und Entwickler:innen nicht noch zusätzlich Veröffentlichungen über die Software produzieren müssen, die dann erst den wissenschaftlichen Wert darstellen. Auf der anderen Seite wurden Möglichkeiten besprochen, wie es zu mehr Publikationen über Software kommen kann, z. B. durch spezifische Software-Aufsätze oder Rezensionen von Software. Letztere würden ja nicht von den Entwickler:innen selbst publiziert werden, aber dennoch dazu beitragen, dass Forschungssoftware mehr Aufmerksamkeit bekommt, kritisch diskutiert wird und dadurch auch nachhaltiger werden kann. Auch das Thema Zitation von Software geht in diese Richtung: Wenn Software, die von Forschenden genutzt wird, selbst zitiert wird und z. B. nicht nur ein Paper über die Software, dann drückt das auch aus, dass die Entwicklung des Werkzeugs selbst eine wissenschaftliche Leistung darstellt. Hier zeigte sich, dass es einige Faktoren (wie Anerkennung, Zitation, usw.) gibt, die auf den ersten Blick vielleicht nicht direkt als Aspekte von Nachhaltigkeit in der Entwicklung von Forschungssoftware verstanden werden, aber indirekt damit zusammenhängen und sie fördern können.

Das erste Treffen des NFDI4Culture Expert:innen-Forums für nachhaltige Softwareentwicklung hat gezeigt, dass es viele verschiedene Perspektiven auf „Nachhaltigkeit für Forschungssoftware“ gibt. Das Thema ist umfassend und komplex und wird auch in anderen NFDI-Konsortien und darüber hinaus bereits diskutiert, z. B. auch von den Vereinigungen der Forschungssoftware-Entwickler:innen wie de-RSE. Auf einer theoretischen Ebene ist der Themenkomplex bisher aber in den DH und insbesondere für Software des Kulturerbes noch nicht umfassend reflektiert worden. Es ist zu klären, welche der allgemeinen Überlegungen und Ansätze für den Bereich des Kulturerbes zutreffen und wo es spezifische Konzepte und Empfehlungen braucht. Auf einer praktischen Ebene geht es darum, gezielt sinnvolle Handlungsbereiche für NFDI4Culture zu finden und zu verfolgen sowie konkrete Angebote für die 4Culture-Community zu entwickeln.

Im Nachgang des Treffens hat das Expert:innen-Forum für nachhaltige Softwareentwicklung bereits einen ersten Schritt unternommen, indem ein gemeinsamer Kommentar zur Aktualisierung des DFG-Förderprogramms „Informationsinfrastukturen für Forschungsdaten“ eingereicht und auf die Bedeutung von Software als Gegenstand des Forschungsdatenmanagements hingewiesen wurde. Wir freuen uns über die rege Diskussion beim ersten Forums-Treffen und auf weitere gemeinsame Schritte von NFDI4Culture mit dem Expert:innen-Forum für nachhaltige Softwareentwicklung und mit der Community!

Job in Berlin: Forschungssoftwareentwicklung in den kunsthistorischen Digital Humanities

dhd-blog - Mi, 05/05/2021 - 16:42

Für das 2021 gestartete Akademienvorhaben „Antiquitatum Thesaurus. Antiken in den europäischen Bildquellen des 17. und 18. Jahrhunderts“ unter Leitung von Prof. Dr. Elisabeth Décultot (Martin-Luther-Universität Halle), Prof. Dr. Arnold Nesselrath (Rom) und Prof. Dr. Ulrich Pfisterer (Ludwig-Maximilian-Universität München) sucht die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

– eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (w/m/d) für die Forschungssoftwareentwicklung in den kunsthistorischen Digital Humanities (Fullstack-Entwicklung: Frontend, Backend und Datenmodellierung bzw. Datentransformation) im Umfang von 66% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (Stellenumfang gegebenenfalls teilbar), zunächst befristet für zwei Jahre, mit der anschließenden Option auf langfristige Mitgestaltung und Weiterentwicklung des Langzeitvorhabens.

Wir freuen uns über Bewerber/innen, die ihre ausgewiesenen Qualifikationen im Bereich der Digital Humanities, der Informationsverarbeitung und der Datenerfassung mit wissenschaftlicher Forschung zu Fragen der Antikenrezeption verbinden wollen.

Ausführliche Informationen zum Stellen- und Anforderungsprofil unter: https://www.bbaw.de/stellenangebote/stellenausschreibung-wissenschaftliche-n-mitarbeiter-in-w-m-d-3

Die Bewerbungsfrist endet am 02.06.2021.

Seiten

Workingpapers DHd-Arbeitsgruppen Aggregator abonnieren