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Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 5.3.2021: „Das Patristische Textarchiv (PTA): Kritische Editionen antiker christlicher Texte im 21. Jahrhundert“

dhd-blog - Do, 02/25/2021 - 18:15

Im Rahmen des (derzeit virtuellen) DH-Kolloquiums an der BBAW möchten wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Freitag, den 5. März 2021, 15 Uhr s.t. (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/ste-fyn-qz3-pfn), einladen:

Annette v. Stockhausen (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften)
Das Patristische Textarchiv (PTA): Kritische Editionen antiker christlicher Texte im 21. Jahrhundert

Das »Patristische Textarchiv/Patristic Text Archive (PTA)« ist die neue Plattform für die im Akademienvorhaben »Die alexandrinische und antiochenische Bibelexegese in der Spätantike« erstellten kritischen Editionen von Werken fünf christlicher Autoren des 4. und 5. Jahrhunderts und damit zugleich die Fortführung bzw. vielmehr Erweiterung der altehrwürdigen Editions-Reihe »Die griechischen christlichen Schriftsteller (GCS)« im digitalen Raum.

Die im PTA publizierten Editionen liegen dabei als im TEI (P5) kodierte XML-Dateien vor, wobei ein eigenes, auf EpiDoc aufbauendes Schema verwendet wird.

Das Patristische Textarchiv unterscheidet sich von den bisher zur Verfügung stehenden digitalen Sammlungen antiker (christlicher) Texte vor allem dadurch, dass (zumindest bei den Neueditionen, prospektiv auch bei den retrodigitalisierten kritischen Editionen v.a. der GCS) der kritisch rekonstruierte Text samt den Überlieferungsvarianten dargeboten wird. Bei den Neueditionen werden zusätzlich auch die der Textrekonstruktion zugrunde liegenden Handschriftentranskriptionen zur Verfügung gestellt (prospektiv, wo vorhanden, zusammen mit Digitalisaten der Handschriften). Außerdem werden neben dem Zugang zu den Texten über ihre Autoren und Werktitel weitere Zugänge eröffnet, und zwar einerseits über Kurzkatalogisate der in den Editionen verwendeten Handschriften und andererseits über die in den Texten ausgezeichneten Entitäten wie Bibelstellen, Personen, Orte. Weitere Charakteristika des PTA sind, dass das Archiv nicht auf eine Sprache der Überlieferung begrenzt ist, dass es auch für Übersetzungen der Editionen in moderne Sprachen offen ist, und dass alle Daten im open access zur Nachnutzung jenseits der Benutzerschnittstelle des PTA vorliegen.

Im Vortrag möchte ich zum einen das PTA, seine Konzeption und seine Funktionalitäten (aber auch die zu überwindenden Hürden) vorstellen, zum anderen auf die Arbeitsabläufe bei der Erstellung der kritischen digitalen Editionen eingehen.

Weiterführende Links und Literatur

 

Die Veranstaltung findet virtuell statt, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/ste-fyn-qz3-pfn zu erreichen. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Ihr Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion kann mit dem Aktivieren der Kamera signalisiert werden, dass man um das Wort bittet.

Im DH-Kolloquium an der BBAW werden aktuelle Themen der Digital Humanities praxisnah und anwendungsorientiert zur Diskussion gebracht, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Einsatz digitaler Methoden in der geisteswissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

DH-Stipendium | IEG (Mainz)

dhd-blog - Do, 02/25/2021 - 15:30

Das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz vergibt ein sechs- bis achtmonatiges Stipendium für Doktorand:innen (m/w/div.) im Bereich Digital Humanities.

FÖRDERZIEL

Die Förderung ermöglicht es Ihnen, ein Forschungsvorhaben zu konzipieren oder fortzuführen, in welchem Sie mit Methoden der Digital Humanities eine Fragestellung verfolgen, die in einem Zusammenhang mit der Erforschung der historischen Grundlagen Europas steht, bevorzugt mit dem Thema des aktuellen Forschungsprogramms »Umgang mit Differenz in Europa«. Als Teammitglied im Bereich Digitale historische Forschung haben Sie die Möglichkeit, sich mit den Forschenden im DH Lab auszutauschen und zusammenzuarbeiten. Sie erhalten so die Gelegenheit, weiterführende Perspektiven für Ihr Forschungsprojekt zu entwickeln.

Historisch arbeitende Geisteswissenschaftler:innen, die in ihrem Vorhaben digitale Methoden einsetzen, werden eingeladen, sich auf das Stipendium zu bewerben.

RAHMEN

Das monatliche Stipendium beträgt 1.350 Euro. Zusätzlich kann eine Familien- bzw. Kinderzulage beantragt werden. Das Stipendium ist an die Residenzpflicht in Mainz gebunden.

Sie nehmen am wissenschaftlichen Leben des IEG teil (u.a. an den wöchentlichen Kolloquien), und es wird erwartet, dass Sie ihre Arbeit mindestens einmal während Ihres Stipendiums vorstellen. Nach Ablauf der Förderung ist ein Abschlussbericht einzureichen.

Gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache sind Voraussetzung, um an den Diskussionen am Institut teilnehmen zu können.

BEWERBUNG

Inhaltliche Fragen richten Sie bitte an Thorsten Wübbena, Fragen zum IEG-Stipendienprogramm im Allgemeinen richten Sie bitte an Barbara Müller.

Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte in elektronischer Form (eine PDF-Datei) bis zum 19. April 2021 an: application@ieg-mainz.de.

Bewerbungsunterlagen:

1. Motivationsschreiben (PDF)

2. tabellarischer Lebenslauf, ggf. ein Verzeichnis wissenschaftlicher Publikationen (PDF)

3. eine Skizze des Forschungsvorhabens (5 Seiten, PDF)

4. Kopien der Hochschulzeugnisse und Sprachnachweise (PDF)

5. Referenzschreiben einer Hochschullehrerin bzw. eines Hochschullehrers Der Gutachter bzw. die Gutachterin sendet ein aktuelles Gutachten in einem PDF bis zum Bewerbungsschluss per E-Mail direkt an: fellowship@ieg-mainz.de

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte auch unsere Website.

Stellenangebot: Wiss. Mitarb. (Postdoc, m/w/d) „Digital History“, Vollzeit, max. 6 Jahre – HU Berlin

dhd-blog - Do, 02/25/2021 - 14:26

Digital History (Humboldt Universität zu Berlin)

Die Digital History, und insbesondere die Computational History, ist ein sich dynamisch entwickelndes Feld mit viel Potenzial für neue und innovative Forschungsansätze und Projekte. In ihrem Fokus steht die Arbeit mit komplexen und heterogenen Daten, die neue technologische und methodologische Herausforderungen mit sich bringen und dadurch zu experimentellen Lösungsstrategien anregen.

Die Professur für Digital History an der Humboldt-Universität zu Berlin wurde 2020 eingerichtet und hat ihren Schwerpunkt in der Anwendung und Adaption datenbasierter informatischer Methoden auf geschichtswissenschaftliche Fragestellungen und deren kritische Reflexion. Sie arbeitet ebenso mit Texten, wie mit Bildern und strukturierten Daten. Für den weiteren Ausbau der Professur suchen wir eine*n

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Postdoc) im Bereich Digital History (m/w/d) – Vollzeit – E 13 TV-L HU, max. 6 Jahre (nach WissZeitVG)

Aufgabengebiet:

  • Wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre
  • Beteiligung an der Entwicklung von Projekten und der Einwerbung von Drittmitteln sowie Durchführung eigener innovativer Forschungsprojekte, insbesondere in den Bereichen Natural Language Processing, Machine Learning oder Research Software Engineering (RSE)
  • zur eigenen wiss. Qualifizierung (Habilitation)

Anforderungen:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium und Promotion in den Bereichen Informatik, Geschichtswissenschaften, Computerlinguistik oder verwandten Fächern
  • vertiefte Kenntnisse in aktuellen Methoden und Technologien in mindestens einem der Bereiche: Automatische Textanalyse/NLP, Machine Learning oder Research Software Engineering (RSE)
  • solide Programmierkenntnisse in Python und ggf. weiteren Programmiersprachen
  • gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowie Grundkenntnisse der deutschen Sprache (und die Bereitschaft, diese bei Stellenantritt auszubauen)
  • Erfahrungen im interdisziplinären Arbeitsfeld zwischen Informatik und Geisteswissenschaften

Dabei sollten Sie über sehr gute konzeptionelle Fähigkeiten und eine ausgeprägte Teamfähigkeit verfügen sowie über die Bereitschaft, über konventionelle Lösungen hinauszugehen und sich rasch in neue Ansätze und Anwendungsgebiete einzuarbeiten. Darüber hinaus sind Sie in der Lage, informatische Kenntnisse im geisteswissenschaftlichen Kontext in Forschung und Lehre ansprechend und zukunftsweisend zu vermitteln. Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln und im Projektmanagement sind von Vorteil.

Was wir bieten:

  • Die Möglichkeit, innovativ zu arbeiten, zu forschen, eigene Ideen einzubringen und umzusetzen und damit die Weiterentwicklung der Professur aktiv mitzugestalten
  • Unterstützung beim Aufbau eigener Projekte und Infrastrukturen aus entsprechenden Mitteln der Professur
  • Ein nettes und offenes Team mit einer modernen Arbeitskultur
  • Eine traditionsreiche und international anerkannte Universität als Arbeitgeber im Herzen von Berlin
  • spannendes, innovatives und kreatives Umfeld für die Digital Humanities
  • Stadt mit hohem Freizeitwert.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung (mit Anschreiben, Lebenslauf, relevante Zeugnisse) gemeinsam mit einer Projektskizze von 2-3 Seiten zu Ihren Erfahrungen und Ideen, mit denen Sie zur Professur beitragen möchten, bis zum 18. März 2021 unter Angabe der Kennziffer AN/043/21 an die Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät, Institut für Geschichtswissenschaften, Prof. Dr. Torsten Hiltmann, Unter den Linden 6,10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF-Datei an digitalhistory@hu-berlin.de.

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.

Die offizielle Version dieser Ausschreibung finden Sie auf der Webseite www.hu-berlin.de/stellenangebote.

Wissenschaftliche Projektstelle

dhd-blog - Do, 02/25/2021 - 08:35

Am Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis 30.09.2025 eine drittmittelfinanzierte

Wissenschaftliche Projektstelle

in Vollzeit zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt bei Erfüllung der tariflichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen.

Das Drittmittelprojekt NFDI4Culture (https://nfdi4culture.de) beschäftigt sich mit der Sicherung und Zugänglichmachung von Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern. Innerhalb des am DDK angesiedelten Teilprojekts widmet sich die Task Area 2 den Themenbereichen Standards, Datenqualität und Datenkuratierung, insbesondere in der Fachdisziplin Kunstgeschichte.

Zu Ihren Aufgaben gehören die Erhebung von Bedarfen in den genannten Bereichen, die Analyse von Forschungsdatenbeständen in Bezug auf die FAIR-Principles sowie die Entwicklung von Grundlagen und Richtlinien für das Datenqualitätsmanagement. Das Aufgabengebiet umfasst weiterhin die Anbindung von Datenangeboten und Projekten an NFDI4Culture sowie die Beratung und Unterstützung von Forschenden und Institutionen aus dem GLAM-Bereich (Galleries, Libraries, Archives, Museums). Sie handeln dabei in enger Absprache mit den beiden Co-Spokespersons der Task Area 2 und mit der Marburger Koordinationsstelle für NFDI4Culture.

Es handelt sich um eine Projektstelle, die nicht nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG befristet wird.

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar) im Fach Kunstgeschichte oder einem angrenzenden Studienfach, vorzugsweise in Kombination mit Informatik, Informations-/Bibliothekswissenschaft oder verwandten Gebieten. Erwartet werden ein Grundverständnis der Forschungsmethodiken der an NFDI4Culture beteiligten kulturwissenschaftlichen Fächer (insbesondere Kunstgeschichte) sowie gute Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich von Forschungsdaten und technischer Infrastruktur, insbesondere im Umgang mit für das Fach Kunstgeschichte einschlägigen Standards und Austauschformaten (z. B. CIDOC CRM, LIDO). Von Vorteil sind Kenntnisse und Erfahrungen im praktischen Umgang mit kulturwissenschaftlichen Forschungsdaten unter Einsatz informationstechnischer Werkzeuge (z. B. X-Technologien wie XSLT oder Xquery), Kenntnisse und Erfahrungen im Projektmanagement, eine ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse.

Für Fragen steht Ihnen Herr Dr. Christian Bracht unter bracht@fotomarburg.de oder 06421 28 23604 gerne zur Verfügung.

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Personen mit Kindern sind willkommen – die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Eine Besetzung des Arbeitsplatzes in Teilzeit (§ 9 Abs. 2 Satz 1 HGlG) sowie eine Reduzierung der Arbeitszeit sind grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.

 

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 05.03.2021 unter Angabe der Kennziffer ZE-0024-bild-wmz-2021 an den Direktor des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg, Herrn Dr. Christian Bracht, in einer PDF-Datei an bildarchiv@fotomarburg.de.

OPEN CALL: Web Residency at ONB Labs

dhd-blog - Mi, 02/24/2021 - 14:47

via Christoph Steindl

ONB Labs is pleased to announce our web residency programme, inviting artists to submit a proposal addressing the questions: How does data become information that we can read? What role do aesthetics play in the politics of viewership? How can papyrus scrolls, musical scores, historical postcards and other treasures buried in the ONB Labs archives be explored artistically and in a way that is meaningful to our contemporary moment of unrest?

Artists from all levels of experience, who are interested in mining the ONB Lab’s historical archives, are encouraged to apply to this four week web residency. This opportunity aims to engage critically and creatively with data sets from the ONB Labs, culminating in a browser based work that will be exhibited online. For more information see: https://labs.onb.ac.at/en/web-residency/

Web Residency Outline

Submit your application as PDF including:

  • short bio/art collective description (up to 500 words)
  • short portfolio with up to 10 pages (images, text, links)
  • short project outline (up to 500 words, incl. images)

Selected projects will be supported with a production budget of 500€.

Two projects will be selected; individuals or collectives can apply, but the production budget will remain the same.

Timeline:

  • Deadline for submissions is March 7th 2021, 12:00am (midnight) CET (entry deadline/arrival time)
  • Selected candidates will be informed by: March 12th 2021
  • Web residency period: 4 weeks starting from April 12th 2021
Application

The selection process will be done by the ONB Labs team in cooperation with artist and educator Seth Weiner, who is currently the Artistic Director of the Palais des Beaux Arts Wien and has taught at Kunst Universität Linz, Academy of Fine Arts Vienna, Academy of Applied Arts Vienna and Webster University Vienna among others.

The selected artists will have the opportunity for two dedicated work sessions with Seth Weiner to discuss their work. They will further receive technical support from the ONB Labs technical staff. The virtual exhibition platform will be co-developed by ONB Labs and tailored to the needs of the selected projects.

A working level of German is not a requirement for the application. The work sessions with Seth Weiner will be held in English. Applications can be submitted in either English or German.

Applications can be exclusively submitted via email to labs@onb.ac.at (subject: „Web Residency 2021“). Please send application files in a single zipped archive with a maximum size of 10 MB. For archives larger than 10 MB provide a WeTransfer link to your application data within the email.

See also terms and conditions for this application.

ONB Labs is dedicated to experimentation and making its collections accessible for creative use. For previous examples of experiments working with the ONB Labs data see: https://labs.onb.ac.at/. The web residency programme is part of the international research project „Open Digital Libraries for Creative Use (ODL)“, in collaboration with the national libraries of the Netherlands and Estonia. ODL is co-funded by the Creative Europe Programme of the European Union.

Wiss. Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Digital Humanities, Schwerpunkt ‚Digitale Literatur- und Kulturwissenschaften‘ (Trier, E13, 100%, unbefristet)

dhd-blog - Mi, 02/24/2021 - 11:19

Am Trier Center for Digital Humanities (TCDH) der Universität Trier ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt aus Mitteln des Zukunftsvertrags Rheinland-Pfalz folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d)
im Bereich „Digital Humanities
(Entgeltgruppe 13 TV-L, 100%, unbefristet)

Das Trier Center for Digital Humanities (TCDH) hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1998 zu einem national und international etablierten Zentrum für Digital Humanities entwickelt. Sein Ziel ist es, durch die (Weiter-)Entwicklung und Anwendung innovativer informatischer Methoden und Verfahren geistes- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen zu bearbeiten, neue Forschungsansätze in diesen Fachdisziplinen zu entwickeln und gleichzeitig zur Ausbildung neuer Forschungsfelder und Methodologien in den informatiknahen Fächern beizutragen. Das TCDH gliedert sich in mehrere Forschungsbereiche: Digitale Edition und Lexikographie, Softwaresysteme und Forschungsinfrastruktur sowie Digitale Literatur- und Kulturwissenschaften.

Mit der Stelle verbundene Aufgaben

  • Leitung des Forschungsbereichs „Digitale Literatur- und Kulturwissenschaften”, einschließlich Akquise neuer und Koordination laufender Forschungsprojekte sowie Berichterstattung, Personalauswahl und Personalentwicklung im Forschungsbereich.
  • Durchführung von Lehrveranstaltungen in den Studiengängen des Fachbereichs II „Sprach- Literatur- und Medienwissenschaften”, insbesondere im Fach Computerlinguistik und Digital Humanities, im Umfang von derzeit 8 SWS sowie Mitarbeit im Prüfungswesen im Fach;
  • Organisation und Durchführung von Workshops und anderen Veranstaltungen am Trier Center for Digital Humanities.

Anforderungen an die Bewerberinnen und Bewerber

  • Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder vergleichbarer Abschluss) eines geisteswissenschaftlichen oder informatischen Faches;
  • Ebenfalls vorausgesetzt wird eine Promotion in einem geisteswissenschaftlichen oder informatischen Fach sowie eine hauptberufliche Tätigkeit von mindestens zwei Jahren und sechs Monaten nach erfolgreich abgeschlossenem Hochschulstudium;
  • Erwartet werden nachgewiesene Erfahrungen und/oder Kenntnisse in Forschung und Lehre in den Digital Humanities, vorzugsweise an der Schnittstelle von Literatur- oder Kulturwissenschaft und Informatik;
  • Erwartet werden außerdem sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Wissenschaftssprache;
  • Erwartet werden darüber hinaus Erfahrungen mit der Einwerbung und Durchführung oder Leitung von Drittmittelprojekten;
  • Erwünscht sind Erfahrungen mit der Arbeit in einem interdisziplinären Team und entsprechende Kommunikationsfähigkeit;
  • Vorteilhaft sind außerdem nachgewiesene Kenntnisse in den Bereichen Datenerschließung, Programmierung und/oder Statistik oder die erkennbare Bereitschaft, sich diese anzueignen.

Wir bieten

  • Mitarbeit in einem interdisziplinären, aufgeschlossenen Team;
  • Gestaltungsspielraum innerhalb eines innovativen Aufgabengebietes;
  • Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung in Forschung und Lehre an einem Standort mit langer Tradition in den Digital Humanities

Wenn Sie in einem dynamischen Kontext und als Teil eines international orientierten Teams forschen und lehren möchten, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Die Universität ist bestrebt, die Zahl Ihrer Wissenschaftlerinnen zu erhöhen, und fordert diese nachdrücklich zu einer Bewerbung auf. Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung (mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und Nachweisen des Hochschulabschlusses und der Promotion) in einer einzigen PDF-Datei bis zum 20. März 2021 an Anja Hennemann (hennemann@uni-trier.de).

Gerne können Sie auch vor einer Bewerbung auch unverbindlich Kontakt mit Prof. Dr. Christof Schöch (schoech@uni-trier.de) und/oder Prof. Dr. Claudine Moulin (moulin@uni-trier.de) aufnehmen.

Homepage: https://tcdh.uni-trier.de

Virtuelles Jahrestreffen des SPP Computational Literary Studies

dhd-blog - Di, 02/23/2021 - 10:27

Das DFG Schwerpunktprogramm (SPP) 2207 Computational Literary Studies lädt am

16.-18. März 2021

zu einem offenen, virtuellen Jahrestreffen. Im Zentrum des Treffens stehen der fachliche Austausch und die Diskussion über die aktuellen Entwicklungen in den Computational Literary Studies. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an die gesamte Community, also insbesondere auch an interessierte, die keine Projektförderung im Rahmen von SPP 2207 erhalten.

Neben verschiedenen Vorträgen, Diskussionsrunden und offenen Arbeitsgruppen organisiert das SPP darum auch eine virtuelle Postersession bei der interne und externe Forschende ihre aktuellen Arbeiten vorstellen und miteinander ins Gespräch kommen können.

 

Programm


Dienstag, 16. März

  • 13:00 – 14:00 Berichte aus den Projekten Teil 1
  • 15:00 – 17:00 Berichte aus den Projekten Teil 2
  • 17:00 – 18:00 Offenes Treffen der AG „Drama“

Mittwoch, 17. März

  • 13:00 – 14:00 Vortrag „Interdisziplinär erfolgreich forschen: Hürden kennen, Herausforderungen meistern“ (Isabel Suditsch) mit anschließender Diskussionsrunde
  • 14:00 – 15:00 virtuelle Postersession
  • 15:00 – 17:00 Diskussionsrunde: Urheberrecht in den CLS
  • 17:00 – 18:00 Offenes Treffen der AG „Sentimentanalyse“

Donnerstag, 18. März

  • 13:00 – 14:00 Diskussionsrunde „Wordembeddings, Machine Learning und Domänenadaptation“
  • 14:00 – 15:00 virtuelle Postersession
  • 15:00 – 16:00 Diskussionsrunde „Textähnlichkeiten“
  • 16:00 – 18:00 Offenes Treffen der AG „Annotationen“
  • 18:00 Allgemeine Verabschiedung
Anmeldung

Anmeldungen erfolgen per Email an pielstroem@biozentrum.uni-wuerzburg.de. Ein Zoom-Link wird am Tag vor der Veranstaltung per Email zugeschickt.

Beiträge für die Postersession

Posterbeiträge müssen bis spätestens Sonntag 14. März eingereicht werden. Die Postersessions werden auf der Plattform gather.town stattfinden. Als Dateiformate sind .png und .jpg möglich; die Abmessungen sollten mindestens 1000x600px oder 26,46×15,88cm betragen. Die Datei darf höchstens 3MB groß sein und keinen transparenten Hintergrund haben.

Die Posterbeiträge werden auf Zenodo unter Open-Access-Lizenz publiziert. hierfür bitten wir darum, mit der Einreichung folgende Metadaten anzugeben:

  • Titel
  • Autoren (mit ORCID, sofern möglich)
  • eine kurze Beschreibung
  • Keywords

vDhd2021 – Virtuelle Reise: Digital Humanities in der Max Weber Stiftung

dhd-blog - Mo, 02/22/2021 - 21:45

Ein Beitrag des Arbeitskreises Digital Humanities der Max Weber Stiftung zur vDHd2021.

Deutschsprachige DH-Forschende befinden sich nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern an verschiedenen Standorten weltweit, wo sie eng mit den DH-Kolleg:innen aus ihrem jeweiligen Gastland zusammenarbeiten. Ein Paradebeispiel dafür ist die Arbeit an den Instituten der Max Weber Stiftung, die an zwölf Standorten zu finden sind. Die Institute forschen in einem engen und intensiven Austausch mit den Wissenschaftskulturen ihrer Gastgeberländer, wirken als Mittler zwischen der deutschen Forschungslandschaft und dem Ausland und üben dort zugleich eine repräsentative Funktion aus. Als Institute für geisteswissenschaftliche Forschung haben viele von ihnen mittlerweile eigene Projekte in den Digital Humanities oder sogar eigene Abteilungen. 2016 wurde der Arbeitskreis Digital Humanities gegründet, welcher den Mitarbeiter:innen der Bereiche Forschung und Infrastruktur aus allen Instituten eine Plattform bietet, um sich über Arbeitsweisen der Digital Humanities auszutauschen. 

Um Einblicke in diese Arbeitsweisen zu geben, laden die Institute der Max Weber Stiftung zu einer Reise an unterschiedliche Orte an denen DH praktiziert und gefördert werden ein. Die jeweiligen kulturellen, politischen, sozialen oder wirtschaftlichen Bedingungen der Standorte prägen die alltägliche Forschungspraxis in den DH, welche vielfältige Möglichkeiten, erweiterte Perspektiven, aber auch Herausforderungen für die Forschenden mit sich bringen. Welchen Einfluss hat zum Beispiel die Pandemie auf die DH-Forschende in Beirut? Wie prägen der Google-Skandal um Timnit Gebru oder Black Lives Matter Movements datenethische Forschungsfragen in Washington? Die „Virtuelle Reise der Digital Humanities in der Max Weber Stiftung“ ermöglicht deutschsprachigen DH-Forschenden durch Workshops, Vorträge oder Mini-Hackathon DH außerhalb des deutschsprachigen Raumes zu erleben. Und wie an jedem Ende einer Reise wird reflektiert: was hat man gesehen und gelernt und wo möchte man in Zukunft hin?

MWS Reisestopps: von Beirut nach DC
  1. Moskau, 08.04.2021, 16h00-18h00
  2. Beirut, 26.05.2021, 9h30-12h00
  3. Bonn, 26.05.2021, 10h00-11h30
  4. Moskau, 22.06.2021, 16h00-18h00
  5. Paris, 25.06.2021, 9h00- open end
  6. Bonn, 05.07.2021, 9h30-12h30
  7. Rom, 07.07.2021, 10h00-12h00
  8. Istanbul, 10.08.2021, 14h00-16h00
  9. Washington, 13.09.2021, 15h00-17h30
  10. Paris, 16.09.2021, 14h00-18h00
  11. International, KW37

Zu jedem Reisestopp wird es einen eigenen Blogpost geben, der Thema und Format der jeweiligen Veranstaltung kurz vorstellt und erklärt, wie man daran teilnehmen kann. Wendet euch bei weiteren Fragen gerne an Jana Keck (keck@ghi-dc.org) oder Jan Rohden (rohden@maxweberstiftung.de).

Der Arbeitskreis Digital Humanities des MWS freut sich auf eure Teilnahme.

DHd2022 – Call for Papers

dhd-blog - Mo, 02/22/2021 - 12:49

Die 8. Jahrestagung des Verbands »Digital Humanities im deutschsprachigen Raum e.V.« wird vom 7. bis 11. März 2022 an der Universität Potsdam und der Fachhochschule Potsdam unter dem Thema »Kulturen des digitalen Gedächtnisses« stattfinden.

Wir veröffentlichen hier den aktualisierten Call for Papers https://www.dhd2022.de/cfp/ und bitten um Einreichungen von Proposals in den Kategorien »Vortrag«, »Panel«, »Poster« und »Workshop« via Conftool.

Bitte beachten: Die Frist für die Einreichung von Proposals für die DHd2022 ist auf den 15. Juli 2021, 23:59 Uhr (MESZ), festgelegt und wird nicht verlängert.

Die Einreichung erfolgt über ConfTool. Der Zugang zu ConfTool wird am 3. Mai 2021 auf der Tagungswebsite veröffentlicht.

Weitere Informationen zur DHd2022-Konferenz gibt es hier: https://www.dhd2022.de

Wir freuen uns auf viele Abstracts und hoffen auf die persönliche Begegnung in Potsdam im März 2022.

Das Programmkomitee der DHd2022

Stellenangebot: Bibliotheksreferendariat an der ULB Darmstadt

dhd-blog - Fr, 02/19/2021 - 21:52

Die Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt/Technische Universität Darmstadt stellt zum 1. Oktober 2021 voraussichtlich eine_n

Bibliotheksreferendar_in (w/m/d)

für den Vorbereitungsdienst an wissenschaftlichen Bibliotheken des Landes Hessen (Bibliotheksreferendariat) ein.

Wissenschaftliche Bibliothekar_innen sind Dienstleister_innen für Forschung und Lehre. Sie haben Schnittstellenfunktion und bieten Fachkompetenz in den Bereichen Literaturversorgung, Informationskompetenz, Forschungsdaten- und Publikationsmanagement. In Führungspositionen leiten sie Projekte, Abteilungen und Bibliotheken.

Das Referendariat dauert zwei Jahre und umfasst neben dem Praxisanteil an der Ausbildungsbibliothek theoretische Ausbildungsanteile, die als Fernstudienmodule der Humboldt Universität Berlin absolviert werden. Nähere Informationen hierzu unter: https://www.hebis.de/aus-und-fortbildung/ausbildung/

Schwerpunkte der praktischen Ausbildung sind die Mitarbeit in den Bereichen Forschungsdaten-Management, rechtliche und technische Fragen der Bereitstellung von digitalen Medien, digitales Publizieren sowie die Literaturauswahl im eigenen oder fremden Studienfach.

Die Einstellung erfolgt im Beamtenverhältnis auf Widerruf.

Bewerberinnen und Bewerber müssen ein Studium der Computerlinguistik oder aus dem Bereich der Digital Humanities an einer Universität durch Prüfung (Master oder gleichwertiger Abschluss mit sehr guter oder guter Abschlussnote) abgeschlossen haben.

Aufgabenbezogene Kompetenzen

  • Sehr gute IT- und Fremdsprachenkenntnisse
  • Ein ausgeprägtes Interesse an IT-basierten Bibliotheksdienstleistungen
  • Ein interdisziplinärer fachlicher Horizont ist erwünscht
  • Erfahrungen im Bibliotheks- und Informationswesen, im Bereich der Drittmittelakquise oder im Projektmanagement sind von Vorteil

Persönliche Kompetenzen

  • Soziale Kompetenzen (insbes. Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit)
  • Organisationsgeschick
  • Fähigkeit zur Mitarbeiterführung
  • Starke Dienstleistungsorientierung

Sie müssen darüber hinaus die Voraussetzung zur Einstellung als Beamtin/Beamter erfüllen und dürfen bei Einstellung höchstens 40 Jahre alt sein.

Die Technische Universität Darmstadt bietet ihren Bediensteten derzeit ein Landesticket für freie Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr in ganz Hessen.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerber_innen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen einschließlich etwaiger Publikations- und Vortragslisten in elektronischer Form als pdf (bitte als eine Datei mit maximal 5 MB Größe) an die Adresse: direktion@ulb.tu-darmstadt.de

Bewerbungs- oder Reisekosten können nicht übernommen werden.

Bewerbungsfrist: 21.03.2021

Link zur Ausschreibung: https://tinyurl.com/zbzhxwxk

CLARIAH-DE-Pitch auf der vDHd2021 – Deadline auf 1.3. verlängert!

dhd-blog - Fr, 02/19/2021 - 15:25

Für die Einreichung von Beiträgen zum CLARIAH-DE Young Researcher Infrastruktur-Pitch auf der vDHd2021 (siehe https://dhd-blog.org/?p=14865) wurde die Deadline auf den 01.03.2021 verlängert!

Neben Ruhm und Ehre winkt für den besten Beitrag zusätzlich der CLARIAH-DE-Award!

CLARIAH-DE motiviert Nachwuchswissenschaftler*innen, Einblick in ihre Projekte oder Ideen mit Bezug zu Forschungsdateninfrastrukturen zu geben. Dazu gehören: Ideen für die Nutzung von Werkzeugen der CLARIAH-DE-Infrastruktur, Hinweise zur Verbesserung des verfügbaren Angebots, konkrete Wünsche oder auch Beschreibungen von Fehlschlägen, im Sinne von Lessons Learned.

Weitere Informationen gibt es
    ‣ zum Call for Contribution: https://dhd-blog.org/?p=14865
    ‣ zum Event auf der vDHd2021: https://vdhd2021.hypotheses.org/143
    ‣ und direkt vom CLARIAH-DE-Office: clariah-de-office@clariah.de

Die Abstracts von 500 bis 750 Wörtern sind als PDF bis zum 01.03.2021 einzureichen an clariah-de-office@clariah.de.

Das CLARIAH-DE-Office freut sich auf Ihre/eure Beiträge!

Stellenausschreibung: Bibliotheksreferendariat Staatsbibliothek zu Berlin

dhd-blog - Do, 02/18/2021 - 16:58

Bei der Staatsbibliothek zu Berlin können zum 1. Oktober 2021 zwei Bibliotheksreferendar*innen (m/w/d), zu Beamt*innen auf Widerruf im Vorbereitungsdienst ernannt werden.

Die Besoldung richtet sich nach den Anwärterbezügen (Bund) des höheren Dienstes.
Der Vorbereitungsdienst dauert zwei Jahre.

Die Staatsbibliothek zu Berlin als Einrichtung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist Deutschlands größte wissenschaftliche Bibliothek mit universalen historischen und aktuellen Sammlungen und breit gefächerten Dienstleistungen. Damit ist sie ein Zentrum der nationalen Literaturversorgung. Ihre bedeutenden Bestände, deren Schwerpunkt in den Geistes- und Sozialwissenschaften liegt, prägen ebenso wie ihre vielfältigen internationalen Kooperationen das besondere Ansehen der Bibliothek weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Das Referendariat bereitet auf den Dienst an wissenschaftlichen Bibliotheken vor und qualifiziert dadurch für den Beruf wissenschaftlicher Bibliothekar*innen. Wissenschaftliche Bibliothekar*innen verstehen sich als Informationsspezialist*innen bzw. als Expert*innen für die Literaturversorgung, die digitale und analoge Bewahrung, Erschließung und Vermittlung des kulturellen Erbes. Dadurch sind sie Partner*innen der Wissenschaft.

Wir suchen engagierte, verantwortungsbewusste und belastbare Persönlichkeiten und bieten ein abwechslungsreiches, innovationsaffines Umfeld für die berufliche Qualifizierung als wissenschaftliche*r Bibliothekar*in.

Anforderungen

  • ein für den höheren nichttechnischen Verwaltungsdienst des Bundes geeignetes Studium aus dem Bereich der Geistes-, Kultur- oder Sozialwissenschaften und/oder der Informatik/angewandten Informatik, das mit einer wissenschaftlichen Hochschulprüfung (Master, Magister, Diplom oder Äquivalent) oder einem Staatsexamen abgeschlossen wurde
  • Erfüllen der Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis auf Widerruf gemäß § 7 Bundesbeamtengesetz
  • sehr guter oder guter Studienabschluss (Note besser als 2,5; erstes juristisches Staatsexamen mindestens 7,0 Punkte)
  • fundierte Kenntnisse und belegbare Erfahrungen im Bereich aktueller IT-bezogener Entwicklungen im Informationssektor wie z.B. Digital Humanities (u.a. Digitalisierung, digitale Editionen, Text Mining, Datenvisualisierung), digitale Forschungs-, Kommunikations- und Publikationsprozesse (bes. Open Access, Forschungsdatenmanagement) und/oder
  • fundierte Kenntnisse und nachgewiesene Erfahrungen in mindestens einem der drei folgenden Themenfelder:
    – Management/Leitung eines wissenschaftlichen/wissenschaftsnahen Projektes
    – Forschungsförderung/erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln größeren Umfangs im Wissenschaftsbereich
    – Wissenschaftsmanagement
  • ausgeprägtes Interesse an IT-basierten Bibliotheksdienstleistungen und wissenschaftlicher Fachinformation
  • sehr gute aktive Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere des Englischen
  • Vertrautheit mit dem Berufsbild wissenschaftlicher Bibliothekar*innen
  • Medienkompetenz, Serviceverständnis, hohe Kommunikations- und Teamfähigkeit, Organisa-tionsgeschick, Innovationsfreude

Darüber hinaus freuen wir uns über folgende Kenntnisse, welche jedoch keine Voraussetzung sind:

  • fächerübergreifende Interessen über die engere Studienrichtung hinaus
  • Erfahrungen im Bibliotheks- oder Informationssektor
  • Promotion

Ablauf des Vorbereitungsdienstes

Der Vorbereitungsdienst wird parallel an der Staatsbibliothek zu Berlin (praktische Ausbildung) und im Rahmen des weiterbildenden Fernstudienganges „Bibliotheks- und Informationswissenschaft“ am gleichnamigen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin (theoretische Ausbildung) durchgeführt. Mit Bestehen der Laufbahnprüfung wird die Befähigung für die Laufbahn des höheren nichttechnischen Verwaltungsdienstes des Bundes erlangt.

Zusätzlich wird der akademische Grad Master of Arts (Library and Information Science) [M. A. (LIS)] erworben.

Bei der Vergabe der zur Verfügung stehenden Plätze werden Bewerber*innen vorrangig berücksichtigt, die nach einem erfolgreich abgeschlossenen Hochschulstudium noch nicht über eine für den höheren Bibliotheksdienst geeignete berufsvorbereitende Qualifikation verfügen.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten. Als interdisziplinäre Kultur- und Forschungseinrichtung bietet die SPK familienfreundliche Arbeitsbedingungen und gewährleistet die Gleichstellung aller Menschen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Bitte richten Sie Ihr Anschreiben an die Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, Dr. h.c. (NUACA) Barbara Schneider-Kempf, und senden dieses zusammen mit aussagekräftigen Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf, den Zeugnissen der Allg. Hochschulreife und des Studienabschlusses sowie etwaigen Unterlagen über besondere Kenntnisse und Fähigkeiten unter Angabe der Kennziffer SBB-GD-2-2021 bis zum 28. Februar 2021 an:

Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Personalabteilung, Sachgebiet I 2 d, Von-der-Heydt-Str. 16-18, 10785 Berlin

Alternativ senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bitte unter Angabe der Kennziffer per E-Mail (in einem einzelnen PDF-Dokument) an:

bewerbungsmanagement@hv.spk-berlin.de

Bewerbungen in Papierform können grundsätzlich nur zurückgesandt werden, wenn ein frankierter Rückumschlag beiliegt.

Ihre Daten werden im Rahmen des Bewerbungsverfahrens gespeichert und verarbeitet. Genaue Informationen erhalten Sie hier: www.preussischer-kulturbesitz.de/karriere/datenschutz.html

Ansprechpartner*in für Fragen zum Referendariat:
Frau Dr. Reuter  (Tel.: 030 – 266 43 3151)
Herr Dr. Haug  (Tel.: 030 – 266 43 3153)
E-Mail: ausbildungsleitung@sbb.spk-berlin.de

Ansprechpartnerin für Fragen zum Bewerbungsverfahren: Frau Prietz (Tel.: 030 – 266 41 1740)

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Staatsbibliothek unter staatsbibliothek-berlin.de/extras/spezielle-interessen/ausbildung/referendariat/ und unter
www.vdb-online.org/kommissionen/qualifikation/ausbildungsinfo/

Die detaillierte Stellenausschreibung ist auf den Seiten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz veröffentlicht:

https://www.preussischer-kulturbesitz.de/karriere/freie-stellen/stellenanzeige/article/2021/02/1/job-bibliotheksreferendarin-mwd.html

Das Literaturverwaltungsprogramm Zotero und seine Funktionen (Teil 3)

dhd-blog - Do, 02/18/2021 - 09:45

In diesem Teil soll es aufgrund der guten Resonanz und eines anscheinenden Interesses um das Thema tags gehen (siehe dazu den Kommentar von Herrn Kees zu Teil 1). Die Teile 1 und 2 sind für diesen Text keine notwendige Voraussetzung, aber können hilfreich für das Verständnis sein.

Die Beschreibung von tags auf der Zotero-Website lautet: „Tags (often called “keywords” in other contexts) allow for detailed characterization of an item.“ Mit diesen Schlagwörtern ist es neben den Gruppen und Unterordnern also möglich, die erstellte Bibliographie zu systematisieren und zudem durchsuchbar zu machen. Jedem Eintrag lassen sich verschiedene und individuelle tags zuordnen. Wie das geht, welche Probleme dabei auftauchen und was man damit alles anfangen kann, möchte ich Euch im Folgenden zeigen.

Um einem Titel ein tag oder gleich mehrere tags zuzuordnen, müsst ihr nur den gewünschten Titel anklicken und den Reiter „Tags“ auswählen. Zunächst werden unter dem Reiter „Info“ am rechten Bildschirmrand nähere Informationen zu dem Titel angezeigt, aber man kann ganz leicht zwei Felder weiter den Reiter „Tags“ auswählen.

In diesem Beispiel mit dem Titel „Knowledge in motion: The Royal Swedish Academy of Sciences and the making of modern society“ wurden bereits die tags „geo:Skandinavien“ und „org:Schwedische-AdW“ zugeordnet. Diese tag-Namen wurden mit dem Ziel angelegt, dass man vor dem eigentlichen Begriff eine Überkategorie hat, nach der z.B. auch die GND (Gemeinsame Normdatei) arbeitet. So werden im Ordner des Leopoldina-Zentrums für Wissenschaftsforschung die tags unter anderem nach geografischer, zeitlicher, personeller und fachlicher Ebene mit Hilfe von Abkürzungen (geo:…; time:… etc.) geordnet.

Spätestens an diesem Punkt gibt es aber häufig Probleme, da vor allem bei Körperschaften/Institutionen und Städtenamen nicht immer ganz klar ist, in welcher Sprache und nach welchem offiziellen Namen das tag benannt werden soll. Dafür möchte ich euch zwei anschauliche Beispiele nennen. Zum einen die Frage nach der Benennung der Stadt Mailand: In Deutschland sagt man zwar Mailand, aber in Italien Milano und auf Lombardisch (und nebenbei Englisch) sogar nochmal anders, nämlich Milan. Zum anderen die Bezeichnung internationaler Akademien: Soll die Russische Akademie der Wissenschaften wie die französische in der Landessprache getagt werden? Falls ja, dann wüssten sicherlich nur sehr wenige, was mit Российская академия наук (oder in Umschrift: Rossijskaja akademija nauk) gemeint ist. All diese und noch weitere Fragen entstehen, wenn man einem Titel tags zuordnen will. Um wenigstens etwas diesem Problem entgegenzuwirken, könnt ihr euch eigene Regeln überlegen, anhand derer ihr eure tags erstellt. Es sei allerdings darauf hingewiesen, dass mehr Regeln auch eine größere Komplexität bedeuten. Je nach Umfang der tags erscheint dies also sinnvoll oder nicht. In umfangreicheren Gruppenbibliotheken empfiehlt es sich manchmal, gar keine strengen Regeln vorzugeben, sondern die Nutzenden einfach machen zu lassen (dieses Prinzip nennt sich “folksonomy”). Um des Weiteren mögliche Probleme bei der späteren Nutzung der Zotero-API (s.u.) zu verhindern, empfiehlt es sich zudem, Umlaute wie Ö, Ä oder Ü durch oe, ae und ue zu ersetzen sowie Leerzeichen zu verhindern. Das ist nicht zwingend notwendig, erhöht jedoch die internationale Nutzbarkeit.

Aber zurück zur Funktionsweise: Mit dem Button „Add Tag“ können ganz einfach weitere, selbst festgelegte tags erstellt werden. Die Benennung kann hier intuitiv je nach Gegebenheit des Titels und Themas erfolgen. Falls ihr ein Schlagwort umbenennen oder löschen möchtet, dann müsst ihr einfach nur mit der Maus über den Begriff fahren und das Wort anklicken, um es zu verändern oder rechts auf das Minus-Symbol klicken, um das tag ganz zu löschen.

Alle tags werden außerdem in der unteren linken Ecke auf der Zotero-Website angezeigt.

Allerdings werden nicht nur eigens erstellte tags in dieser Übersicht angezeigt, sondern auch solche, die automatisch importiert werden, wenn man einen Titel mit Hilfe des Zauberstabs (siehe Teil 1) hinzufügt. Da diese automatische Einstellung von Zotero leicht zu Unübersichtlichkeit führen kann, ist folgende Einstellung hilfreich: Ihr müsst dazu nur auf die drei Punkte in der unteren Leiste der tag-Übersicht klicken und noch einmal auf den vorhandenen Haken bei dem Punkt „Show Automatic“, sodass diese Funktion deaktiviert wird. Danach werden nur noch die tags angezeigt, die man selbst erstellt hat. Diese sind meist spezifischer und damit auch passender als die automatisch eingefügten tags und haben dementsprechend auch den besten Wiedererkennungswert.

Um nach getaner Arbeit die Suchfunktion mit Hilfe der tags nutzen zu können, müsst ihr nur auf eines der gewünschten tags in der unteren linken Ecke klicken und schon werden alle Titel angezeigt, die dieses Schlagwort zugeordnet bekommen haben. Natürlich kann man bei der Suche auch mehrere tags miteinander kombinieren und beispielsweise nach der geografischen Region England und dem 18. sowie 19. Jahrhundert suchen. Falls ihr mit einer anderen oder ganz neuen Kombination von tags suchen wollt, dann müsst ihr erneut auf das bereits ausgewählte tag klicken, wodurch es ent-wählt wird.

Wie man zudem eine hilfreiche Liste von Literatur mit einem oder mehreren tags erzeugen kann, habe ich am Ende von Teil 2 erklärt (siehe dazu den Befehl &tag=...). Dort könnt ihr euch gerne nochmal hineinlesen und die Funktion der API mit den tags kombinieren. Weitere Hilfe zum Thema tags gibt es hier ab der Mitte der Seite.

Viel Freude damit und danke fürs Lesen!

Sophia Corell hat in Würzburg Philosophie studiert und beginnt nun in Frankfurt das Aufbaustudium. Aktuell ist sie als Praktikantin am Leopoldina-Zentrum für Wissenschaftsforschung tätig.

Job: DH-Research Software Engineer @BBAW

dhd-blog - Mi, 02/17/2021 - 08:16

Die Berlin-Brandenburgische Akademie sucht für das Akademienvorhaben „Strukturen und Transformationen des Wortschatzes der ägyptischen Sprache: Text- und Wissenskultur im Alten Ägypten“ zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine/einen wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) mit Schwerpunkt Research Software Engineering in den Digital Humanities im Umfang von 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (ggf. teilbar), vorerst befristet auf 24 Monate.

Das Forschungsvorhaben ediert und publiziert die international bedeutsamste digitale hieroglyphisch-ägyptische Online-Wort- und Textdatenbank „Thesaurus Linguae Aegyptiae“ (TLA), die aktuell neugestaltet wird.

Die Bewerbungsfrist endet am 25.3.2021.

Mehr Informationen sind in der Ausschreibung auf der Webseite der BBAW zu finden.

vDHd2021 Programm online

dhd-blog - Di, 02/16/2021 - 21:12

Das Programm zur vDHd2021 ist jetzt online.

Das detaillierte Programm findet sich hier: https://vdhd2021.hypotheses.org/programm

Die Pläne für die einzelnen Zeiträume befinden sich auf den zugehörigen Unterseiten.

Bitte nicht vergessen, sich für die einzelnen Programmpunkte anzumelden.

Viel Spaß beim Durchstöbern des Programms wünscht das
vDHd2021-Organisationsteam

______

Kontakt

Mail: vdhd2021@dig-hum.de
Blog: http://vdhd2021.hypotheses.org
Twitter: https://twitter.com/vDHd2021
Discord: https://discord.gg/u5hzceQ

Wiss. Mitarbeiter/in „Network Science / Dynamic Complex Systems“ in Berlin (m/w/d, E13, 100%, max. 3 Jahre)

dhd-blog - Di, 02/16/2021 - 18:14

The Max Planck Institute for the History of Science Department I (Structural Changes in Systems of Knowledge), Director: Prof. Jürgen Renn, is seeking to employ an

Expert in network science or the dynamics of complex systems (m/f/d)

from May 1, 2021 for a maximum of three years, with a contract according to the TVöD-Bund pay scale (E13) for research in (given the final approval) the BMBF project „Socio-epistemic networks: Modelling Historical Knowledge Processes.“

The research project aims to model historical developments of knowledge systems by combining the analysis of semantic changes with their coupling and feedback to sociological and institutional changes. The successful candidate will work on developing analysis methods for the historical time-dependent complex multilayer networks that result from historical case studies. To complement the existing research team, the successful candidate should have a strong focus on multilayer network analysis, complex systems analysis, or related topics in their previous research experience.

Requirements

  • PhD in Computer Science with a focus on complex systems theory or related fields (physics, mathematics, digital humanities, etc.); the PhD should have been completed by the beginning of the project
  • Fluent programming skills in Python
  • Knowledge of graph databases (RDF, SPARQL)
  • Unix/Linux operating system
  • Interest in interdisciplinary research at the intersection of computer science, history, and mathematics

We offer

  • 100% TVöD (Bund) E13 for a maximum of three years
  • Creative work environment in a world class research institution
  • Independent research in an international team

The Max Planck Society aims to increase the proportion of women in those areas in which they are currently underrepresented. We therefore specifically encourage women to apply. The Max Planck Society is committed to employing more disabled individuals, and applications from disabled people are especially welcome.

The application should contain a summary of the PhD project, a list with at least one referee who will be contacted if the candidate is shortlisted, a CV including a selection of publications and a short letter of motivation.

Candidates are requested to submit their applications via our online portal.

Only submissions via this portal will be accepted. The deadline for submission is March 5, 2021 (23:59 CET).

Official announcement: https://www.mpiwg-berlin.mpg.de/career

Ankündigung: Konferenz »Von Menschen und Maschinen«

dhd-blog - Do, 02/11/2021 - 11:00
Mensch-Maschine-Interaktionen in digitalen_kulturen. Jahrestagung des Forschungsschwerpunkts digitale_kultur der FernUniversität in Hagen und der Emmy Noether-Forschungsgruppe (DFG): „Das Phänomen der Interaktion in der Mensch-Maschine-Interaktion (MMI)“  

Von Menschen und Maschinen. Mensch-Maschine-Interaktionen in digitalen_kulturen.   Gerne möchten wir auf die Jahrestagung des Forschungsschwerpunkts digitale_kultur der FernUniversität in Hagen und der Emmy Noether-Forschungsgruppe (DFG): „Das Phänomen der Interaktion in der Mensch-Maschine-Interaktion (MMI)“ aufmerksam machen.   Wir werden vom 3. bis zum 5. März online zusammenkommen, um qualitative Neuerungen gegenwärtiger Mensch-Maschine-Interaktionen aus einer interdisziplinären Perspektive zu betrachten. Dabei kommen sowohl philosophische, kultur-, sozial- und bildungswissenschaftliche Ansätze als auch Perspektiven der Technikentwickler*innen zur Sprache.   Der Fokus liegt auf der Frage nach den sozialen und kulturellen Implikationen neuer MMI. Den Ausgangspunkt bilden dabei aktuelle Diskussionen um die Grenzen und Potentiale des Informationsparadigmas. Angesichts aktueller Technologieentwicklungen steht zur Debatte, ob sich neue Formen der MMI noch erschöpfend durch dieses Paradigma beschreiben lassen oder ob es alternativer Beschreibungsmodi bedarf. Alternative Ansatzpunkte bilden dabei Positionen aus der Postphänomenologie, den Critical Code Studies oder der Infrastrukturenforschung. In wie weit eignen sich diese Theorielinien, um neueste Entwicklungen im Bereich der Mensch-Technik-Relation theoretisch zu begreifen? Und wie können derartige Ansätze neue Formate empirischer Forschung im Bereich digitaler Methoden informieren und vice versa?   Die Veranstaltung wird online stattfinden. Bitte melden Sie sich bei sarah.kissler[at]fernuni-hagen.de an, weitere Informationen zum Zugang zur Konferenz folgen im Anschluss.     Tagungsprogramm   Mittwoch, 03.03.2021   12:00 Uhr Öffnung der virtuellen Räume 12:30 Uhr Begrüßung: Thomas Bedorf (Leiter des FSP digitale_kultur), Ada Pellert (Rektorin der FernUniversität Hagen)   Panel 1: Was ist neu an der Mensch-Maschine-Interaktion?   13:00 Uhr Gabriele Gramelsberger (Aachen): Maschinenrationale Sozialität. Kritik der in maschinelle Lernverfahren eingeschrieben Sozialität 13:40 Uhr Manfred Hild (Berlin) 14:20 Uhr Christopher Coenen (Karlsruhe): Die Digitalisierung des Taylorismus: Von der Alterität zum Embodiment und zurück?   Panel 2: Erfahrungsdimensionen in der Mensch-Maschine-Interaktion.
  15:30 Uhr Thomas Bedorf (Hagen): Maschinenhermeneutik 16:10 Uhr Christian Leineweber (Hagen): Paradoxien im Digitalen – Zum Phänomen der Mensch-Maschine-Interaktion aus bildungstheoretischer Perspektive 16:50 Uhr Kevin Liggieri (Darmstadt): Anthropozentrismus in der Mensch-Maschine-Interaktion. Eine technikanthropologische Perspektive   18:00 Uhr Keynote I: Peter-Paul Verbeek (Twente): On intertechnicality: Postphenomenology, New Materialism, and Digital Materiality (Englisch)     Donnerstag, 04.03.2021   Panel 3: Information – Daten – Wissen: Wie unterscheiden sich menschliche und künstliche Intelligenz?   10:00 Uhr Almut Leh (Hagen): „Die Antwort ist 42“ – wenn Algorithmen das digitale Gedächtnis übernehmen. Erfahrungen mit künstlicher Intelligenz im Archiv „Deutsches Gedächtnis“ 10:40 Uhr Felix Engel (Hagen): Digitale Methoden zur inhaltlichen Erschließung von Zeitzeugeninterviews 11:20 Uhr Tobias Hodel (Bern): Die Maschine verstehen? Ansätze zum geisteswissenschaftlichen Umgang mit der Black Box   Panel 4: Producing Knowledge with/about Machines. (Englisch)
   14:00 Uhr Wulf Loh (Tübingen): Learning with and from Augmented Reality: A Shift in Knowledge Acquisition? 14:40 Uhr Katharina Kinder-Kurlanda (Klagenfurt): Collaborations between Humans and Machines in the Production of Knowledge 15:20 Uhr Claudia Müller-Birn (Berlin): About the Challenges and Opportunities of Human-Machine Collaboration   16:30 Uhr Keynote II: Stefania Milan (Amsterdam): Reclaiming Agency in Human-Machine Interactions (Englisch)     Freitag, 05.03.2021   Panel 5: Digitale Subjektivierung und Sozialität.
  9:30 Uhr Thorben Mämecke (Hagen): Welcome to the Machine‘ – Digitale Subjektivierung und soziotechnische Algorithmik 10:10 Uhr Eryk Noji (Hagen): Das kybernetische Subjekt: Selbstthematisierung im Self-Tracking 10:50 Uhr Hanna Klimpe (Hamburg): Empowerment, Educational Challenges und Rechtextremimus: TikTok zwischen theatraler Ästhetik und Zensur durch Algorithmen   Panel 6: Soziale, kulturelle und ethische Folgen neuer Human-Machine Interactions.   12:00 Uhr Janina Loh (Wien): Verantwortung in der Mensch-Roboter-Interaktion 12:40 Uhr Armin Grunwald (Karlsruhe): Herr Kollege Roboter – von der Anthropomorphisierung der Technik und der Selbst-Technisierung der Menschen 13:20 Uhr Irina Gradinari (Hagen): Verkörperte Technologien: Über den Blick der Cyborgs   14:00 Uhr Abschlussdiskussion  

CLARIAH-DE lädt ein: Impulsvorträge und Austausch zu Querschnittsthemen der NFDI

dhd-blog - Do, 02/11/2021 - 10:18

Die virtuelle CLARIAH-DE-Vollversammlung öffnet am 9. März ihre Türen und möchte gemeinsam mit der Community Querschnittsthemen der NFDI diskutieren. Hierfür wird es vier Themenräume mit Impulsvorträgen und Diskussion sowie eine übergreifende Diskussion im Gesamtplenum geben. CLARIAH-DE lädt alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.

10:00 10:30 Uhr: Begrüßungsvortrag durch die Gesamtkoordination (Erhard Hinrichs, Eberhard Karls Universität Tübingen, und Wolfram Horstmann, Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)

10:30 12:00 Uhr: Themenräume

Raum 1: International visibility and networking; Moderation: Erhard Hinrichs (Eberhard Karls Universität Tübingen) und Nanette Rißler-Pipka (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)
• Toma Tasovac (DARIAH-EU): Advocating Research Infrastructures for the Humanities – The DARIAH-EU Perspective
• Franciska de Jong (CLARIN-EU): CLARIN and CLARIAH within the European Research Infrastructure Landscape
• Jan Rohden / Marlen Töpfer/ Michael Kaiser (Max Weber Stiftung): Networking the Networks: How can National Services be Embedded in a Dynamic International Infrastructure Landscape?

Raum 2: Daten, Tools, Methoden – Technische Infrastruktur in der NFDI; Moderation: Regine Stein (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)
• Denis Arnold (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache Mannheim) / Bernhard Fisseni (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache Mannheim) / Thomas Eckart (Universität Leipzig) / Thorsten Trippel (Eberhard Karls Universität Tübingen): Metadaten als wesentliche Voraussetzung für die Interoperabilität von Forschungsdaten
• Jörn Stegmeier (Technische Universität Darmstadt): Semantische Unsicherheit in Normen. Sprachwissenschaftliche Analysen in den Ingenieurwissenschaften
• Philipp Wieder (Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung Göttingen): Die Research Data Commons – von der Idee zu den Anfängen

Raum 3: Recht und Ethik im Forschungsdatenmanagement; Moderation: Andreas Witt (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache Mannheim)
• Paweł Kamocki (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache Mannheim): Aktuelle Änderungen des Urheberrechts und ihre Auswirkungen auf die Forschung
• Peter Leinen (Deutsche Nationalbibliothek): Zugang zu urheberrechtlich geschützten Daten aus der Sicht der Deutschen Nationalbibliothek
• Marthe Irene Eisner (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen):Be FAIR and CARE – über die wachsende Bedeutung forschungsethischer Prinzipien

Raum 4: Community Involvement und Training; Moderation: Andrea Rapp (Technische Universität Darmstadt)
• Andreas Degkwitz (Humboldt Universität zu Berlin): Fachinformationsdienste für die Wissenschaft
• Kristin Bührig (Universität Hamburg): ‚Neue Normalitäten‘ – Hochschullehre vernetzt mit CLARIAH-DE
• Denis Arnold (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache Mannheim) / Christoph Draxler (Bayerisches Archiv für Sprachsignale) / Bernhard Fisseni (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache Mannheim) / Thorsten Trippel (Eberhard Karls Universität Tübingen): Datenmanagementpläne als Grundlage für FAIRe Forschungsdaten
• Stefan Buddenbohm / Lukas Weimer (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen): Stolpersteine im Community Involvement

12:00 – 12:30 Uhr: Kaffeepause in der Lounge (wonder.me)

12:30 – 13:30 Uhr: Berichte aus den Sessions zu Querschnittsthemen der NFDI und Diskussion im Plenum (Moderation: Torsten Schrade, Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz)

Die Veranstaltung wird mithilfe der Videokonferenzplattform Zoom durchgeführt. Um teilzunehmen, melden Sie sich bitte hier an: https://s.gwdg.de/tk22mb

CLARIAH-DE freut sich auf Ihre Teilnahme!

Kontakt und Rückfragen: clariah-de-office@clariah.de  

Das Literaturverwaltungsprogramm Zotero und seine Funktionen (Teil 2)

dhd-blog - Do, 02/11/2021 - 09:45

Wie in Teil 1 erklärt, kann man mit Zotero eine ganze Menge anfangen. Aber natürlich gibt es nicht nur die Möglichkeit, für sich selbst eine Liste der verwendeten Literatur zu erzeugen, sondern man kann sie auch teilen und öffentlich zugänglich machen. Ein Beispiel möchte ich Euch nun vorstellen:

Nachdem ich manuell oder mit Hilfe des Zauberstabs einige Titel aufgenommen hatte, ergab sich bei mir die Frage nach dem Zitationsstil. Denn die erzeugte Liste an Literatur sieht auf der Zotero Website noch nicht so aus, wie in einem klassischen Literaturverzeichnis. Deshalb kann man einen bereits bestehenden Zitationsstil auswählen oder einen eigenen kreieren. Hinweise dazu findet ihr unter diesem Link. Um den Zitationsstil für Eure eigene Bibliographie auszuwählen, müsst ihr nur auf das Feld „Create Citations“ gehen und den für Euch passenden Stil auswählen. Ich persönlich habe mich für den Chicago Manual Style (full note) entschieden, da er meinem bisherigen Zitationsstil am nächsten kommt.

Eine Möglichkeit, um die erstellte Liste der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wie beispielsweise bei einigen Open Access Werken, ist die Einstellung bei Zotero, dass die Bibliographie für alle sichtbar ist. Dies muss aber nicht heißen, dass alle Besucher*innen die Liste bearbeiten können (hierzu gibt es unterschiedliche Einstellungen der Rechte).

Allerdings gibt es noch eine andere und vielfältigere Möglichkeit, um die erstellte Literaturliste zu veröffentlichen: die API (‚application programming interface‘). Durch sie lässt sich eine publizierfähige Liste erzeugen, wie sie auch in klassischen Literaturverzeichnissen auffindbar ist. Es gibt vielfältige Verwendungsmöglichkeiten solch einer API: sie kann an das Ende einer Arbeit zum Zweck des Literaturverzeichnisses angefügt werden; man kann den Link an Kolleginnen und Kollegen oder Interessierte weitergeben oder die Liste auf der dazugehörigen Projekthomepage einfügen. Somit dient diese Funktion der Sichtbarmachung der erstellten Bibliographie und bringt auch für andere einen Vorteil mit sich, da die gesammelte und übersichtlich dargestellte Literatur von der Öffentlichkeit genutzt werden kann. Um solch eine API zu generieren, benötigt man zunächst die Grundadresse: https://api.zotero.org/ (diese ist immer gleich). Danach wird spezifiziert, welche Liste erzeugt werden soll, beispielsweise die Bibliographie einer bestimmten Gruppe (groups/…). Die dazugehörige Nummer lässt sich oben in der Linkadresse im Browser ablesen. Wenn nun die Bibliographie eines bestimmten Projekts/einer bestimmten Untergruppe generiert werden soll, klickt man auf den Unterordner und erhält ebenfalls aus der Linkadresse im Browser die dazugehörige Nummer (collections/…).

Mit dem Befehl items? wird anschließend abgefragt, wie genau die Literatur des Ordners dargestellt werden soll. Zunächst ist hier mit format=bib anzugeben, dass man ein menschenlesbares Format bekommen möchte. Anschließend bestimmt man mit style=..., welchen Zitationsstil man haben möchte (in meinem Fall style=chicago-fullnote-bibliography-16th-edition). Optional kann noch gefiltert werden, ob zum Beispiel ausschließlich die Literatur mit einem bestimmten tag (z.B. zu einem Thema/Jahr/Ort etc.) aufgelistet wird. Dies wird dann an die bereits kreierte Linkadresse angefügt. Zur Veranschaulichung: &tag=18.%20Jahrhundert (& bedeutet, dass ein neuer Befehl angefügt wurde; %20 ist der Ersatz für ein Leerzeichen). Ein beispielhaftes Endergebnis einer kleinen Projekt-Bibliographie: https://api.zotero.org/groups/354807/collections/TVSCU65Q/items?format=bib&style=chicago-fullnote-bibliography-16th-edition. Eine größere Liste von Literatur zu einem neuen Projekt haben Torsten und ich zudem auf der Projektwebsite “sammlungsraeume.de” dynamisch eingebunden, so dass sie dort immer aktuell erscheint, wenn in der Zotero-Datenbank etwas aktualisiert wird. 

Falls ihr Interesse an dieser Thematik habt, empfehle ich Euch noch diese Website zur weiteren Vertiefung.

Das war’s von mir. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Sophia Corell hat in Würzburg Philosophie studiert und beginnt nun in Frankfurt das Aufbaustudium. Aktuell ist sie als Praktikantin am Leopoldina-Zentrum für Wissenschaftsforschung tätig.

Call for papers: Datafication in the Historical Humanities: Reconsidering Traditional Understandings of Sources and Data (December 9-11, 2021)

dhd-blog - Mi, 02/10/2021 - 17:41

December 9-11, 2021

International Conference and Workshop at the GHI

Conveners: German Historical Institute Washington in collaboration with Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C2DH), Chair of Digital History at Humboldt Universität zu Berlin, Consortium Initiative NFDI4Memory, Roy Rosenzweig Center for History and New Media, and Stanford University, Department of History

The Fifth Annual GHI Conference on Digital Humanities and Digital History will revolve around the concept of “datafication,” that is, the production of and the shift toward digital representations of historical sources as a prerequisite for storage, access, and analysis, not to mention their transmission and publication online.

Historians outside the field of quantitative social history rarely consider their objects of study as “data,” even when they look at documents or paintings in digitized versions on their screen. These witnesses of human lives call for emotional, imaginative, and empathetic engagement and thus cannot be reduced to mere commodities to fuel a new kind of computational research, despite what the slogan “data is the new oil” might suggest. Sources, not data, we might thus insist, are at the heart of historical research. On the other hand, we readily observe that gathering, organizing, sorting, excluding, and searching for selected information from (digital) sources are routine processes of historical investigation. Data-centered research, seen from this angle, seems more a continuation with updated tools and technologies than a radical break from traditional methods of inquiry. Johanna Drucker has forcefully pointed out that we should reconceive all data as “capta,” taken and not simply given as the designation might imply. Data is therefore not a natural representation of something pre-existing, but created as part of a knowledge-production process open to investigation and critique. Data in the humanities, by adopting Christof Schöch’s working definition, can therefore be considered as a digital, selectively constructed, machine-actionable abstraction representing some aspects of a given object of humanistic inquiry.

While we have seen a convergence in data modeling in text-oriented humanities (TEI), library science (FRBR), and for cultural heritage information (CIDOC CRM), no conceptual framework for modeling, curating, and managing data in historical research has gained wide adoption. The one possible exception comes from Wikidata, a project that has been conceptualized and populated with very little input from within our field. Ruth Mostern and Marieka Arksey argue that there are still no standards to emulate due to the small number of historical datasets currently available, and their heterogeneous nature. However, historical data repositories are “unlikely to realize their promise until the social life of data becomes part of the profession.” The current push by funders for National Research Data Infrastructures, such as NFDI in Germany, both adopts this idea of making data sharing a part of professional practice and calls for interdisciplinary research. Such activities are premised on the idea of the “social life of data,” the concept that research data and models designed and collected for very specific questions might become useful for a broader audience. The support for the re-use of both technical infrastructure and the models used for data collection will jumpstart their wider adoption.

The obstacles to such an undertaking are simultaneously conceptual, structural and practical: modeling the entire range of historical investigation is a call to modeling the entire world, from the very beginning until now. This raises the question whether these models are not in principle culture -bound, which excludes a global approach per se and leads to the question to what extent it is possible to find a generic conceptualization within a subgroup alone. However, especially in the context of datafication processes, the question of data modeling is a crucial one, since it lays the groundwork for historical research for future generations. It is a time-consuming and cost-intensive process that needs to be well conceived and thought through. There is a great risk of creating path dependencies that later limit our ability to work with this data.

Historical research often takes a nonlinear or even meandering path through many phases of uncertainty and redefinition. Just like traditional source-based studies, a data-driven investigation will not usually start with a predefined set of sources and questions, but will extend and refine the scope, the structure, and the rules for data entry continuously as new questions arise and additional material is encountered. In addition, we notice a lack of tradition in collaborating in larger teams that include programmers, archivists, librarians and other information professionals. Therefore, humanist data often has quite irregular shapes and does not meet the expectations of a building block that can easily be incorporated into larger structures outside the context of its original research.

For the conference, we would like to focus on the still mostly manual, therefore labor-intensive, and intellectually challenging task of transforming sources and collections into comparatively small but highly rigorous “handcrafted” datasets. How are the archives for such projects defined, developed and managed? How do we select primary sources, deal with collections and create data models for their digital representations? With whom do we collaborate in this process? What logic and constraints shape the normalization of information when inputting them for comparison and analysis, and, just as important, what is discarded and how is absent or ambivalent data handled? What standards guide our datafication processes, which tools support us and what is the right scale to use? At the same time, which explicit and implicit limitations do such decisions impose on us? How does datafication create new archives, as Vincent Brown argues, defined by the tools used to explore them and the design decisions made during their creation? What could be the general design principles we follow in the process of datafication of historical sciences?

At this conference, we will discuss both the practical aspects of datafication in conjunction with theoretical, methodological, ethical and legal reflections on the role of data within the field of digital history in a transatlantic context. We seek contributions from implementers and stewards of systems and standards for historical data collecting and modeling, schemas, ontologies and knowledge graphs, from laborers and practitioners of data production, and from researchers building or reusing pre-existing datasets into their research. We welcome critical reflections on the process of datafication, its epistemological prerequisites, consequences and all the different decisions it involves, the “social life of data”, questions of ownership, peer review, sustainable storage, the publication and sharing of data, its responsible use, and the pitfalls and costs involved in creating, storing and accessing historical datasets.

The conference is expected to begin with a day of workshops followed by two days of paper presentations. Please submit proposals by April 1, 2021 for either or both of the following options:

  1. 20-minute presentations at the conference or / and
  2. workshops on particular digital tools or standards of one to two hours. Please include a suggested schedule and intended participant learning outcomes.

We are currently planning this event as an onsite workshop and conference. However, given the uncertainties around Covid-19, we might change to a hybrid format, combining online and in-person attendance, or an entirely online event depending on the health situation and possible travel restrictions. The dates will remain the same.

Possible conference topics include (but are by no means limited to):

  • relations between (historical) sources and research data
  • long-term implications of datafication,
  • long-term consequences of decisions in the concrete process of datafication,
  • chances and limits of shared modeling and conceptualization, its sustainability and acceptance,
  • the differences and relationship between research-driven and curation-driven approaches in data generation,
  • our expectations on historical research data,
  • data management systems for historians,
  • (reusable) knowledge representation for historical data,
  • data publishing: quality, accessibility and representativeness,
  • legal and ethical challenges to collecting and sharing historical data,
  • the history of datafication in historical method and practice.

Please upload a short CV and paper abstract of no more than 500 words by April 1, 2021 at the GHI platform:

https://app.smartsheet.com/b/form/28e61a020d734087acc5635bdb902d1d.

Selected participants will receive an individually calculated lump sum to support travel expenses and accommodation costs of conference participants (one presenter per talk or workshop). For further information regarding the event’s format and conceptualization, please contact Jana Keck (keck@ghi-dc.org) or Atiba Pertilla (pertilla@ghi-dc.org).

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