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Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 31.10.2022: „Schlüsselstellen in literarischen Texten – Verfahren, Probleme, Perspektiven“

dhd-blog - Fr, 10/14/2022 - 16:16

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 31. Oktober 2022, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Frederik Arnold, Benjamin Fiechter, Robert Jäschke, Steffen Martus
(alle Humboldt-Universität zu Berlin)
Schlüsselstellen in literarischen Texten – Verfahren, Probleme, Perspektiven

Das explorativ konzipierte Projekt „Was ist wichtig? Schlüsselstellen in der Literatur“ beschäftigt sich mit der Identifizierung und Charakterisierung von Schlüsselstellen in literarischen Werken. Wir verstehen darunter Passagen, die für die Textinterpretation von Expertenleser*innen besonders wichtig sind. In einem Mixed-Methods-Ansatz untersuchen wir empirisch, ob sich durch Zitat- und Zitiermuster analytisch aufschlussreiche Texteigenschaften identifizieren und womöglich auch „Interpretationsgemeinschaften“ (S. Fish) profilieren lassen. Das übergeordnete Ziel besteht darin, literaturwissenschaftliches Fachwissen, das in interpretativen Texten zum Ausdruck kommt, für die Computational Literary Studies zu nutzen. Dabei ist insbesondere interessant, inwiefern ‚gewichtende‘ Verfahren, die für hermeneutische Vorgehensweisen typisch sind, für quantitative Verfahren nutzbar gemacht werden können. Die wesentliche Herausforderung besteht im konkreten Fall darin, dass Schlüsselstellen durch komplexe, miteinander verwobene intrinsische und extrinsische Faktoren gekennzeichnet sind, dass sich Ansätze zur Identifizierung und Analyse solcher Faktoren noch in einem frühen Stadium befinden und dass sich literatur- und computerwissenschaftliche Forschung hierbei bislang nicht berühren. Unsere Verfahren haben zur Entwicklung eines Frameworks zur Erkennung wörtlicher Zitate sowie einer Website zur Visualisierung und Erforschung der Ergebnisse geführt, die in vielfacher Weise genutzt werden kann.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Zwei W2–Professuren (w/m/d) im KreativInstitut.OWL

dhd-blog - Mi, 10/12/2022 - 07:06

Im KreativInstitut.OWL sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende bis zum 31.12.2026 befristete, in der Fakultät für Kulturwissenschaften (ZenMEM) angesiedelte Forschungsprofessuren zu besetzen:


W 2 – Universitätsprofessur (w/m/d) für Digitale Methoden der Musik- und Medienedition – Kennziffer 5493
Gesucht wird eine Persönlichkeit, die durch transferorientierte digitale Forschung im Bereich Musik/Medien/Edition neue Musik- und Medienpraxen wirksam unterstützt. Die Forschungsprofessur erschließt musikkulturelle und musikwissenschaftliche Gegenstände in innovativer Weise für die Kultur-/ Kreativwirtschaft, für wissenschaftliche und pädagogische Kontexte sowie für Nutzungen in GLAM-Institutionen. Ihr weiter Gegenstandsbereich reicht z. B. von der Pop- und elektronischen Musik über Film, Performance und Netzkultur bis hin zur Produktionspraxis etwa in Musiktheater, Orchester- und Kammermusik. Im Fokus steht die Entwicklung neuer Geschäftsbereiche und Distributionsmodi. Mit anwendungsorientierter Ausrichtung soll sie den Wissenstransfer im Bereich digitaler Musik und Medien vorantreiben und innovative Medienintegration in musikbezogenen Produktions- und Editionsprozessen weiterentwickeln. Wir erwarten Ihre eigene Interpretation zu dem hier genannten Profil.
Vorausgesetzt werden Kompetenzen in der Angewandten Informatik (z. B. Softwaretechnik; Webtechnologien; Mensch-Maschine-Interaktion; Musikinformatik), Kenntnisse im Bereich der digitalen Musik- und Medienedition, Erfahrungen im Umfeld der Kreativwirtschaft und des Wissenstransfers. Erwartet werden kreative Ansätze zur Initiierung und Entwicklung nachhaltiger Methoden und Werkzeuge für digitale Musik- und Medieneditionen, ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft, aktives Engagement bei der Einwerbung von Drittmitteln und bei der Betreuung von Bachelor-/Masterarbeiten und Promotionen.


W 2 – Universitätsprofessur (w/m/d) für Modellierung vernetzter virtueller Datenräume (im Bereich Musik und Medien) – Kennziffer 5494
Gesucht wird eine Persönlichkeit, die Geisteswissenschaften und Informatik verbindet und den Wissens- und Methodentransfer in Bezug auf Modelle, Codierungsstandards und Formate für Archivierung, Prozessierung und Austausch musik- und medienbezogener Daten (wie MEI, TEI, CIDOC CRM) vorantreibt. Im Fokus steht dabei die Vernetzung von Datenräumen (Linked-Data- Modelle und -Technologien) auch für heterogene, komplexe Daten. Der Gegenstandsbereich umfasst die materielle und nicht-materielle Kultur, wie z. B. Musik/Audio/Sound, Film, Performance, Virtual Reality/Augmented Reality). Zu den zentralen Aufgaben der Professur gehören im Sinne der Entwicklung nachhaltiger, innovativer, interoperabler Ansätze ebenso der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Medienpraxis/Kreativwirtschaft und Gedächtnisinstitutionen und die Einbindung in die NFDI-Strukturen. Die Forschungsprofessur ist anwendungsorientiert ausgerichtet, um den Wissenstransfer im Bereich kulturbezogener Daten und ihrer Vernetzung voranzutreiben. Wir erwarten Ihre eigene Interpretation zu dem hier genannten Profil.
Vorausgesetzt werden Kompetenzen im Bereich der Digital Humanities bzw. der Informationswissenschaft, etwa in Bezug auf Linked Data, musik- und medienbezogene Datenmodellierung, Ontologien und Datenstrukturen, Kenntnisse der internationalen Codierungsstandards und Formatspezifikationen sowie Erfahrungen mit der Arbeit in den entsprechenden internationalen Communities. Erwartet werden kreative Ansätze zur Initiierung und Entwicklung nachhaltiger Methoden und Werkzeuge, ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft, aktives Engagement bei der Einwerbung von Drittmitteln und bei der Betreuung von Bachelor-/Masterarbeiten und Promotionen.
Insbesondere sollen beide Professuren interdisziplinär mit den weiteren neu eingerichteten Professuren im KreativInstitut.OWL zusammenwirken sowie darüber hinaus die Profilbereiche der Hochschulen und die Kultur- und Kreativwirtschaft stärken. Sie beteiligen sich aktiv bei der Einwerbung von Drittmitteln mit regionalen und überregionalen Partner*innen sowie bei der Erstellung von Forschungsanträgen. Die Professur ist als Teil der Kollegialleitung des KreativInstituts.OWL mitverantwortlich für dessen Betrieb und strategische Weiterentwicklung. Sie arbeiten in interdisziplinären Projekten mit und stehen mit ihrer Expertise insbesondere dem Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold zur Verfügung. Den Professuren ist jeweils eine Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen-Stelle zugeordnet.
Einstellungsvoraussetzungen: § 36 Abs. 1 Ziff. 1 bis 4 HG NW (abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, Promotion und zusätzliche wissenschaftliche Leistungen)
Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht und werden gem. LGG bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Die Bewerbung geeigneter Schwerbehinderter und Gleichgestellter im Sinne des Sozialgesetzbuches Neuntes Buch (SGB IX) ist erwünscht.
Auskünfte erteilt Daniel Röwenstrunk (roewenstrunk@uni-paderborn.de). Ihre Bewerbung wird bis zum 10.11.2022 über das Bewerbungsportal der Universität Paderborn erbeten:
Kennziffer 5493: https://bewerbung.uni-paderborn.de/stellen/5493
Kennziffer 5494: https://bewerbung.uni-paderborn.de/stellen/5494
Informationen zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie unter:

www.uni-paderborn.de/zv/personaldatenschutz.


Dekan der Fakultät für Kulturwissenschaften
Universität Paderborn
Warburger Str. 100
33098 Paderborn


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Das KreativInstitut.OWL ist ein wissenschaftlich-künstlerisches Institut im Verbund der Universität Paderborn, der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Hochschule für Musik Detmold. Für dieses Institut wird am Kreativ Campus Detmold ein Gebäude mit 1.044 qm errichtet, welches Medienlabore und kreative Arbeitsplatzkonzepte bereit- stellt. Im KreativInstitut.OWL werden 6,5 Professuren sowie Mitarbeitendenstellen in den Bereichen Digital Humanities, Digitale Medienproduktion sowie Musik- und Filminformatik eingerichtet, um die Zukunftsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft durch Forschung und Transfer auf dem Gebiet digitaler Medien nachhaltig zu stärken.

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Die Universität Paderborn ist eine leistungsstarke und international orientierte Campus-Universität mit rund 20.000 Studierenden. In interdisziplinären Teams gestalten wir zukunftsweisende Forschung, innovative Lehre sowie den aktiven Wissenstransfer in die Gesellschaft. Als wichtiger Forschungs- und Kooperationspartner prägt die Universität auch regionale Entwicklungsstrategien. Unseren über 2.600 Beschäftigten in Forschung, Lehre, Technik und Verwaltung bieten wir ein lebendiges, familienfreundliches und chancengerechtes Arbeitsumfeld mit kurzen Entscheidungswegen und vielfältigen Möglichkeiten.
Gestalten Sie mit uns die Zukunft!

Selbstverständnis und Disziplingenese der Digital Humanities

dhd-blog - Di, 10/11/2022 - 08:43
  Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Digital Humanists,  

Ich heiße Alexa Braun und bin Studierende der ‚Wissenskulturen‘ an der Universität Stuttgart.

Im Rahmen meiner Masterarbeit ‚Digital Humanities: disziplinäre Einheit oder multidisziplinäres Feld?‘ möchte ich die Entwicklung und Institutionalisierung der DH als Disziplin untersuchen. Deshalb lade ich Sie herzlich dazu ein, folgenden Fragebogen über die Qualität der Disziplingenese der DH und Ihr individuelles Selbstverständnis als Digital Humanist zu bearbeiten:

URL: https://www.soscisurvey.de/digitalhumanities/

Die Befragung nimmt nur ca. 5-10 Minuten in Anspruch und wird anonym durchgeführt. Mich interessiert vor allem Ihre persönliche Meinung und Wahrnehmung!

Damit würden Sie meine Arbeit erheblich unterstützen und gleichzeitig einen Beitrag für das externe wie interne Verständnis Ihrer eigenen Community leisten.

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Teilnahme und Ihr Engagement!

Herzliche Grüße,
Alexa Braun

Stellenangebot: Studentische Hilfskraft (m/w/d) für das „Proyecto Humboldt Digital“ (ProHD) – Initiative zur Fortbildung in den Digitalen Geisteswissenschaften (La Habana/Berlin), Berlin (BBAW)

dhd-blog - Mo, 10/10/2022 - 13:30

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) ist eine Gelehrtengesellschaft mit einer über 300-jährigen Geschichte, die Aufgaben der Gesellschafts- und Politikberatung wahrnimmt und den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördert. Ihr wissenschaftliches Profil ist vor allem geprägt durch langfristig orientierte Grundlagenforschung in den Geistes-und Kulturwissenschaften. Die Akademie beschäftigt etwa 350 Mitarbeiter/innen, ihr Jahresbudget beträgt rund 30 Mio. Euro. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin.

Für den Bereich Digital Humanities/Digitale Edition sucht die Akademie für das 2019 gegründete internationale Kooperationsprojekt Proyecto Humboldt Digital (ProHD) zum 1. Dezember 2022 oder zum frühestmöglichen Zeitpunkt

eine studentische Hilfskraft (m/w/d)

für 41 Stunden/Monat und mindestens 6 Monate.

Projekt
Das 2019 gegründete Proyecto Humboldt Digital (ProHD) – Initiative zur Fortbildung in den Digitalen Geisteswissenschaften (La Habana/Berlin) ist ein internationales Kooperationsprojekt an den zwei Standorten Berlin (BBAW) und Havanna (Oficina del Historiador de la Ciudad de La Habana). Es richtet sich als interdisziplinäres und interkulturelles Projekt an ein Team internationaler Wissenschaftler*innen, die mithilfe der Technologien und Methoden der digitalen Geisteswissenschaften schriftliches Kulturerbe bewahren, erschließen und erforschen wollen.

Aufgaben:

  • historische Texte in digitaler Form bearbeiten
  • Pflege und Mitredaktion der Editionsrichtlinien
  • Mitarbeit an der Frontend-Entwicklung einer Website

Anforderungen:

  • Studium im Bereich der Romanistik, Spanischer Philologie, Geschichte, Grafik- oder Kommunikationsdesign, Informationswissenschaften, Digital Humanities o. ä.
  • gute Kenntnisse der spanischen Sprache (mind. B2) –
  • akribische, selbstständige und teamorientierte Arbeitsweise

Erwünscht:

  • Erfahrung in der Arbeit mit TEI-XML oder HTML
  • geübter Umgang mit digitalen Plattformen/Technologien (etwa GitHub, TEI Publisher)
  • gute Kenntnisse der englischen Sprache

Die Vergütung erfolgt nach TV Stud II Berlin. Bewerbungen von Frauen sowie von Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Ihre aussagekräftigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf richten Sie bitte möglichst elektronisch in einer PDF-Datei (max. 5 MB) unter der Kennziffer AV/04/2022 bis zum 30.10.2022 an die

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Referat Personal und Recht
Ines Hanke
Kennziffer AV/04/2022
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Ihre Bewerbungsmappe laden Sie bitte unter folgendem Link hoch:

https://nubes.bbaw.de/s/o7p3QpPsHcpPH6n 

Bitte beachten Sie, dass wir nach Ende der Bewerbungsfrist zu Ihnen Kontakt aufnehmen werden und Sie nach dem Upload der Bewerbungsunterlagen zunächst keine separate Bestätigung erhalten.

Postalische Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgeschickt, wenn ein frankierter Freiumschlag beigefügt wird.

Hier die Stellenausschreibung herunterladen (PDF, 40 KB)

Stellenausschreibung: Studentische Hilfskraft (m/w/d) für das Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung (AvH-R)“, Berlin (BBAW)

dhd-blog - Mo, 10/10/2022 - 12:31

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) ist eine Gelehrtengesellschaft mit einer über 300-jährigen Geschichte, die Aufgaben der Gesellschafts- und Politikberatung wahrnimmt und den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördert. Ihr wissenschaftliches Profil ist vor allem geprägt durch langfristig orientierte Grundlagenforschung in den Geistes-und Kulturwissenschaften. Die Akademie beschäftigt etwa 350 Mitarbeiter/innen, ihr Jahresbudget beträgt rund 30 Mio. Euro. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin.

Die Akademie sucht für das Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung (AvH-R)“ möglichst zum 1. Dezember 2022 bzw. zum nächstmöglichen Termin

eine studentische Hilfskraft (m/w/d)

im Umfang von 41 Stunden/Monat und für mindestens 6 Monate.

Aufgaben:

  • Pflege und Redaktion der Forschungsdaten und Editionsrichtlinien der edition humboldt digital
  • Konvertierung bzw. Transformation von XML-kodierten Texten 
  • Mitarbeit bei der Koordination des Vorhabens (Recherche, Organisation) 
  • Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit (Projekt-Webseite und Humboldt-Portal)

Anforderungen: 

  • Studium im Bereich der Geisteswissenschaften (Literatur- und Sprachwissenschaften – AVL, Germanistik, Romanistik, Slavistik, Linguistik; Geschichte – Wissenschaftsgeschichte, Kulturgeschichte, Digital History) 
  • akribische, selbstständige und teamorientierte Arbeitsweise 
  • ausgeprägtes Interesse an der Recherche historischer Forschungsdaten im Kontext der Alexander von Humboldt-Forschung
  • hohe Bereitschaft zum Selbststudium im Bereich der Digitalen Geisteswissenschaften
  • Erfahrung im Umgang mit XML oder anderen Auszeichnungssprachen wie HTML, Latex usw.

Erwünscht: 

  • Fremdsprachenkenntnisse (insbesondere Spanisch, Französisch, Russisch) 
  • Kenntnisse in der Lesung historischer Handschriften 
  • Kenntnisse der XML-Subsets TEI-XML, DITA 
  • vertrauter Umgang mit X-Technologien (XQuery, XSLT, XPath) oder vergleichbaren Abfragesprachen (z. B. Regex)

Die Vergütung erfolgt nach TV-Stud II Berlin. Bewerbungen von Frauen sowie von Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.

Ihre aussagekräftigen schriftlichen Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf richten Sie bitte möglichst elektronisch in einer PDF-Datei (max. 5 MB) unter der Kennziffer AV/05/2022 bis zum 30.10.2022 an die

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Referat Personal und Recht
Ines Hanke
Kennziffer AV/05/2022
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Ihre Bewerbungsmappe laden Sie bitte unter folgendem Link hoch:

nubes.bbaw.de/s/Ebpe5FGRSBtWnaA 

Bitte beachten Sie, dass wir nach Ende der Bewerbungsfrist zu Ihnen Kontakt aufnehmen werden und Sie nach dem Upload der Bewerbungsunterlagen zunächst keine separate Bestätigung erhalten.

Postalische Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgeschickt, wenn ein frankierter Freiumschlag beigefügt wird

Hier die Stellenausschreibung herunterladen (PDF, 124 KB)    

Präsentation neuer DH-Projekte im DHd-Projekteschaufenster

dhd-blog - Mo, 10/03/2022 - 19:46

Wir freuen uns sehr, zwei neue DH-Forschungsprojekte im DHd-Projekteschaufenster präsentieren zu dürfen:

Informationen zu allen weiteren DH-Projekten im DHd-Projekteschaufenster gibt es hier:
https://dig-hum.de/forschung/projekte

Wenn Sie Ihr DH-Forschungsprojekt zum DHd-Projekteschaufenster hinzufügen möchten, dann senden Sie uns bitte eine kurze Projektbeschreibung.
Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://dig-hum.de/ihr-dh-projekt

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Simone Kronenwett
DHd communication fellow
Email: info@dig-hum.de

Stellenangebote: 2x WissMa (65%, 3 Jahre) in digitalem Editionsprojekt; plus 3x SHK; in Wuppertal

dhd-blog - Sa, 10/01/2022 - 09:30
British Library, Harley 658, fol. 33r, Ausschnitt

In einem interdisziplinären, internationalen Forschungsprojekt, das von DFG und FWF für zunächst 36 Monate gefördert wird, wollen wir ab dem 1.1.2023 eine innovative digitale Edition von Peter von Poitiers „Compedium Historiae in Genealogia Christi“ entwickeln. Wir, das sind, für die das Projekt leitende Kunstgeschichte Prof. Andrea Worm in Tübingen, für die Digital Humanities-Umsetzung Dr. Roman Bleier in Graz, für die digitale Philologie Prof. Franz Fischer in Venedig und für den Umgang mit den diagrammatischen Strukturen und Visualisierungen ich in Wuppertal. „Genealogia Christi“ mag auf den ersten Blick nicht soooo spannend klingen, aber da darf man sich nicht täuschen lassen! Es handelt sich hier nämlich um ein höchst spannendes (unediertes!) Werk, das durch seine grundlegende Graphstruktur (der Genealogie), die begleitenden „Textschnipsel“, erklärende Diagramme (z.B. zur Arche Noah) und vielfältige Illustrationen charakterisiert ist. Die breite und vor allem in ihrer kunsthistorischen Entwicklung und Varianz faszinierende Überlieferung umfasst einige hundert Handschriften. Dieser Situation wollen wir uns mit einer neuartigen Edition stellen, die den das Werk strukturierenden Graph in den Mittelpunkt stellt und daran die Varianz von Struktur, Textteilen, Diagrammen und Illustrationen sichtbar und benutzbar macht.

Eine Arche (Typ A). Handschrift L2. Ästhetisierende Lesung (Intentionsrekonstruktion) nach Anna Wibbeke.

Zu besetzen sind insgesamt Stellen in Tübingen, Graz, Wuppertal und (de facto) Venedig. Die beiden kunsthistorischen Stellen (praeDoc, postDoc) in Tübingen findet man z.B. auf arthist.net (Bewerbungsfrist 15.10.22). An dieser Stelle möchte ich vor allem auf zwei Stellen hinweisen, die formal in Wuppertal ingesiedelt sind. Dabei geht es zum einen um den digitalen editorischen Umgang mit Diagrammen und Illustrationen in mittelalterlichen Handschriften. Diese Stelle hat einen Umfang von 65% und kann (muss aber nicht) als Promotionsstelle besetzt werden. Sie ist im Stellenausschreibungsportal der Bergischen Universität Wuppertal unter der Nummer 22631 zu finden (Direktlink PDF), Bewerbungsfrist 24.10. Zum anderen geht es um den Editionsphilologischen Umgang mit den textlichen Teilen des Compendium Historiae. Auch diese Stelle hat einen Umfang von 65% und kann ebenfalls als Promotionsstelle besetzt werden. Sie ist im Stellenausschreibungsportal der Bergischen Universität Wuppertal unter der Nummer 22610 zu finden (Direktlink PDF folgt), Bewerbungsfrist 24.10. Die inhaltliche Betreuung erfolgt durch Prof. Franz Fischer in Venedig, der dem Projekt als Mercator-Fellow in Wuppertal angeschlossen ist. Dienstort für diese Stelle wird idealerweise Venedig sein.

Langer Rede kurzer Sinn: tolles Projekt, super Leute, sehr okaye Stellen. Bewirb dich halt! Und frag bei sahle@uni-wuppertal.de nach, wenn noch etwas unklar sein sollte.

Ach so, wenn Du schon mal hier bist und noch studierst – wir suchen noch drei studentische Hilfskräfte. Zwei für alles mögliche und verschiedene Projekte (Stellenportal 22643, PDF) und eine für Mediengestaltung und Design (Stellenportal 22645, PDF).

Harvard, Houghton Library, Ms Typ 216, Ausschnitt

Projektstelle OCR-D an der ULB Sachsen-Anhalt

dhd-blog - Di, 09/27/2022 - 09:01

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, ist im „Projekt ODEM: OCR-D Erweiterung von Massendigitalisierung“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt die auf 13 Monate befristete Stelle einer/eines IT-Projektmitarbeiterin*IT-Projektmitarbeiters (m-w-d) in Teilzeit (75%) zu besetzen.

Zu den Voraussetzungen zählen ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor, Master, Diplom) im Bereich Informatik oder Digital Humanities oder gleichwertige nachgewiesene Fähigkeiten, sowie Kenntnisse des Workflows von Open-Source-Projekten und der Administration von Linux-Serversystemen.

Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe EG 13 TV-L.

Link: https://www.verwaltung.uni-halle.de/dezern3/Ausschr/extern_3_6944_22_D.pdf

Wie geht Open Access in Europa? Chancen und Herausforderungen gemeinsam meistern

dhd-blog - Mo, 09/26/2022 - 15:01

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist nun offen

Liebe Kolleg:innen, sehr geehrte Damen und Herren,

an dieser Stelle wollen wir noch einmal auf unseren am 26.10.2022 stattfindenden Workshop hinweisen. Das Event wird gemeinsam mit ENABLE! virtuell auf Deutsch und Englisch veranstaltet werden und befasst sich mit der offenen europaweiten wissenschaftlichen Kommunikation in den Geistes- und Sozialwissenschaften, mit einem Augenmerk auf der Bedeutung von Open Access.

26. Oktober 2022, 09:00 bis 14:00 Uhr via Zoom

Das Programm folgt in Kürze.

Offene wissenschaftliche Kommunikation macht nicht an Ländergrenzen halt. Vielmehr ist der vereinfachte Austausch über nationale Grenzen hinweg eine große Chance für eine offene Wissenschaftslandschaft, besonders in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Gleichzeitig liegt in der Vielzahl verschiedener Wissenschafts- und Publikationskulturen eine Herausforderung für die Open-Access-Transformation: Wie können diese zusammenarbeiten, ohne ihre jeweilige Einzigartigkeit zu verlieren?

Im Rahmen eines gemeinsamen Workshops, veranstaltet von ENABLE! und dem deutschen National Node von OPERAS, wollen wir deshalb einen Austausch zwischen der deutschen Open-Access-Gemeinschaft im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften und weiteren Initiativen aus Europa ermöglichen. Dazu laden wir Sie und Vertreter:innen aus dem europäischen OPERAS- und Open-Access-Umfeld ein, während der internationalen Open-Access-Week gemeinsam die folgenden Punkte zu diskutieren:

  • Wie stark ist der Open-Access-Gedanke bereits in der Forschungsgemeinschaft verankert?
  • Wie wird die Open-Access-Transformation europaweit in den verschiedenen Forschungsdisziplinen gestaltet?
  • Wie wirkt sich die Open-Access-Transformation auf die Bedarfe der Community aus?
  • Welche Akteure werden dabei einbezogen und dienen diese als Multiplikatoren oder sind sie eigenständige Handlungsträger?
  • Was wird benötigt, um die Transformation voranzutreiben?

Bei dem Workshop werden besonders Mittlerorganisationen wie Verlage und Bibliotheken im Fokus stehen. Ein genaueres Programm folgt. Das Event wird gemeinsam mit ENABLE! virtuell auf Deutsch und Englisch als Workshop veranstaltet und voraussichtlich bis 14 Uhr dauern. Wir wollen uns hier zu zentralen Fragen der Open-Access-Transformation und der offenen wissenschaftlichen Kommunikation im europäischen Kontext austauschen und dabei insbesondere über die Bedarfe der Community diskutieren. Über Teilnehmer:innen aus allen Bereichen (z.B. wissenschaftliche Einrichtungen und Forschende, Verlagswesen oder Bibliotheken) würden wir uns sehr freuen.

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist nun offen

Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich gerne jederzeit an operas-ger@maxweberstiftung.de

Mit besten Grüßen,

das Veranstaltungsteam von ENABLE! und OPERAS-GER

Stellenausschreibung: 2 Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (m/w/d) (PostDoc, 100%) am IDS Mannheim

dhd-blog - Mi, 09/21/2022 - 16:12

Am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stellen zu besetzen:

2 Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (m/w/d)
(PostDoc, 100%, Kennziffer 30/2022)

Ihr Aufgabenbereich umfasst die Mitarbeit im BMBF-geförderten Projekt „LernGrammis“ im Rahmen der Nationalen Bildungsplattform. Das Projekt implementiert ein thematisch und medial vielfältiges Lernangebot für Sprachwissen. Es führt in die Systematik der deutschen Grammatik ein und verfolgt hierfür einen adaptiv niederschwelligen Ansatz. Arbeitsschwerpunkte sind:

  • Konzeption modularer Lernbausteine und Lernpfade im grammatischen Informationssystem grammis (grammis.ids-mannheim.de)
  • Fach- und mediendidaktische Planung des Angebots

Das bringen Sie mit:

  • Promotion in germanistischer Sprachwissenschaft (oder eines verwandten Faches)
  • fundierte Kenntnisse der Grammatik des Deutschen und/oder didaktische Kompetenzen
  • Teamfähigkeit, Kreativität, Freude am wissenschaftlichen Arbeiten

Wir bieten Ihnen ein interessantes Arbeitsfeld in einem renommierten wissenschaftlichen Forschungsinstitut, in dem vielfältige Möglichkeiten zur Zusammenarbeit bestehen – projektintern, projektübergreifend und mit zahlreichen (internationalen) Kooperationspartnern. Das IDS bietet ein Forschungsumfeld mit hervorragender Expertise in der linguistischen Forschung und engen Verbindungen zu den Universitäten Mannheim und Heidelberg. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter/-innen bei der Weiterqualifikation.

Wir bieten flexible Arbeitszeitregelungen sowie die Möglichkeit, teilweise mobil zu arbeiten, eine attraktive Altersvorsorge, Kostenzuschuss zur Kinderbetreuung und eine leistungsgerechte Vergütung nach dem Tarifvertrag der Länder. Das IDS verfolgt das Ziel der beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern und ist bestrebt, den Anteil von Frauen in den Bereichen zu erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird vom IDS in besonderem Maße gefördert. Das IDS begrüßt Bewerbungen schwerbehinderter Personen.

Die Arbeitsverhältnisse sind bis Herbst 2024 befristet. Die Vergütung erfolgt in Abhängigkeit von Ihrer Qualifikation und Ihren Erfahrungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Ihre aussagekräftige schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf und Zeugnissen in einem PDF-Dokument richten Sie bitte unter Angabe der o. a. Kennziffer per E-Mail an:

Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)
Personalstelle
E-Mail: bewerbungen@ids-mannheim.de

Kompletter Ausschreibungstext:
https://www.ids-mannheim.de/org/karriere/stellen/stelle4/

Für Auskünfte steht Herr PD Dr. Roman Schneider (schneider@ids-mannheim.de) gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 26.09.2022: „About linguistic resources in the Linked Data framework“

dhd-blog - Mo, 09/19/2022 - 13:16

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 26. September 2022, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Thierry Declerck (DFKI GmbH)
About linguistic resources in the Linked Data framework

In this talk I will present some aspects of the current state of the Linguistic Linked Open Data (LLOD) initiative. I will first briefly introduce the formal background needed to establish a Linked Data cloud, with a focus on the Resource Description Framework (RDF). This will be followed by the description of a de-facto standard for encoding linguistic resources in a Linked Data compliant fashion: The Ontolex-Lemon model, and some of its extensions. I will then also present some RDF-based linguistic vocabularies/ontologies, like LexInfo or OLiA, that are used in combination with OntoLex-Lemon. Finally, I will introduce some large lexical resources that are making use of (elements of) Ontolex-Lemon and related vocabularies, like the Open English WordNet, Wikidata or the Dictionnaire des francophones.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Stellenausschreibung: Datenmodellierung in 2 DH-Projekten eine/n Mitarbeiter/in mit Kenntnissen und Erfahrungen im Metadatenbereich

dhd-blog - Mi, 09/14/2022 - 09:38

An der Georg-August-Universität Göttingen Stiftung Öffentlichen Rechts – Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als

Mitarbeiter*in im Bereich Metadaten (w/m/d)
– Entgeltgruppe 13 TV-L –

in Teilzeit mit 65% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit zu besetzen. Die Stelle ist befristet bis 30.04.2025.

Sie werden für die informationswissenschaftlichen, insbesondere auf das Metadatenmanagement bezogenen Arbeitspakete zweier geisteswissenschaflticher Forschungsprojekte zuständig sein, die wir gemeinsam mit Forschenden aus Israel durchführen.

Im Projekt „Networked Texts and Images in Early Modern Jewish Mystical Cosmographs“ werden kabbalistische Darstellungen der physischen und spirituellen Welt (sogenannte Ilanot Sefirot) digital ediert. Diese Darstellungen verbinden diagrammhafte Wissensrepräsentation und diskursive Texte miteinander. Dieses Projekt schließt an ein Vorgängerprojekt zur Erschließung mittelalterlicher kabbalistischer Diagramme an.

Das Projekt „The Star and its Universe: Franz Rosenzweig between Past and Future“ untersucht Aspekte der Intertextualität des Hauptwerks des deutsch-jüdischen Philosophen Franz Rosenzweig „Der Stern der Erlösung“ (1921) und erschließt diese in Form eines Wissensgraphen. Dieser Wissensgraph soll an bereits existierende externe Knowledge Graphen wie zum Beispiel Wikidata anschließen und so neue Zugänge zu Recherche und Wissensexploration ermöglichen.

Ihre Aufgaben:

  • Sie entwickeln projektspezifische Ontologien inklusive der zugehörigen Dokumentation und formulieren Validierungsvorgaben für die zu erfassenden Daten.
  • Sie entwickeln Konzepte für Darstellung, Retrieval und Navigation der edierten Materialien in einem Webportal.
  • Sie erstellen konzeptuelle Mappings zwischen verschiedenen Metadatenstandards beziehungsweise -anwendungsprofilen.

Diese Aufgaben erfordern hohe Flexibilität bei der Einstellung auf wechselnde Anforderungen, gute Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft, die genannten Aufgaben im Team und in ständigem Austausch mit externen, internationalen Partner*innen durchzuführen.

Erforderlich:

  • wissenschaftlicher Hochschulabschluss
  • Kenntnisse im Bereich der Entwicklung von Datenmodellen und ihrer Darstellung in RDFS und OWL sowie der Entwicklung und Dokumentation von Beschreibungsstandards und der Formulierung konzeptueller Mappings
  • Kenntnisse einschlägiger Metadaten- und Beschreibungsstandards, unter anderem: Marc21, BIBFRAME, Web Annotation Data Model, TEI
  • sehr gute Englischkenntnisse

Wünschenswert:

  • Erfahrungen in der Erstellung digitaler Editionen
  • Kenntnisse hinsichtlich der Validierung von RDF-Graphen unter Verwendung von SHACL oder ShEx

Auskunft erteilt Herr Alexander Jahnke (E-Mail), +49 551 39-29869 (Tel.).

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft / Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.

Bitte reichen Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen bis zum 05.10.2022 ausschließlich über das Bewerbungsportal ein. Auskunft erteilt Herr Alexander Jahnke (E-Mail), +49 551 39-29869 (Tel.).

Den vollständigen Ausschreibungstext finden Sie hier: https://www.sub.uni-goettingen.de/wir-ueber-uns/stellenangebote-ausbildung/stellenangebot/mitarbeiterin-im-bereich-metadaten-wmd-e-13-tv-l-teilzeit-befristet/ 

Stellenausschreibung Wiss. Mitarbeiter_in / Postdoc (w/m/d) im Labor für empirische Rezeptionsforschung (LitLab – Prof. Dr. Thomas Weitin) an der Technischen Universität Darmstadt

dhd-blog - Do, 09/08/2022 - 11:16

Im Rahmen des Exzellenzprogrammes des Landes Hessen (LOEWE) ist am Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Labor für empirische Rezeptionsforschung (LitLab – Prof. Dr. Thomas Weitin, Fachgebiet Germanistik – Digitale Literaturwissenschaft) eine Stelle als

Wiss. Mitarbeiter_in/Postdoc (w/m/d), Kenn-Nr. 594

in einem für die Dauer von zwei Jahren befristeten Arbeitsverhältnis zu besetzen. Gesucht wird ein_e Mitarbeiter_in für die Durchführung des LOEWE-Projekts „Evidenzbasiertes Literaturverstehen im Deutschunterricht“.

Projektbeschreibung

 Der Deutschunterricht soll für Literatur begeistern und Schüler_innen beibringen, eigenständig zu urteilen und einfühlsam zu sein. Allerdings sind empirische Belege für derartige literarische Wirkungen strittig. Das Projekt will prüfen, ob es ein Maß an Emotionalität gibt, das für das Verständnis literarischer Texte optimal ist. Es verbindet emotionsorientierte Methoden der Textanalyse mit der Messung emotionaler Reaktionen beim Lesen. Ziel sind konkrete Orientierungshilfen für den Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe.

Qualifikation

  •  Sie haben ein abgeschlossenes universitäres Masterstudium in der empirischen Literaturwissenschaft, empirischen Ästhetik, experimentellen Linguistik oder Cognitive Science
  • Sie verfügen über Erfahrung bei der Konzeption und Durchführung von Experimenten, z.B. mit einem Setup aus Eye-Tracking und Peripherphysiologie oder mit EEG
  • Sie haben Erfahrung in der Erstellung und Auswertung von Fragebögen mit einer statistischen Analysesoftware wie R, Python, MATLAB oder einem vergleichbaren Programm
  • Sie arbeiten gerne in einem Forschungsteam
  • Sie haben großes Interesse an interdisziplinären Fragestellungen

Ihre Aufgaben:

  •  Mitarbeit bei der Konzeption, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Experimente zum Literaturverstehen im Deutschunterricht
  • Mitarbeit bei der Datenanalyse und Modellierung
  • Unterstützung der projektrelevanten Labor-Administration

Wir bieten

  •  Abwechslungsreiche Arbeit in einem engagierten Forschungsteam
  • Teilnahme an nationalen und internationalen Tagungen
  • Co-Autorschaft bei projektrelevanten Publikationen in internationalen Zeitschriften
  • Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen Forschungsprofils im Anschluss an die bearbeiteten Forschungsaufgaben
  • Ein interdisziplinäres Umfeld und Gelegenheit zum Austausch

Das Erbringen der Dienstleistung dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders

Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerber_innen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte

werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV – TU Darmstadt). Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Für inhaltliche Rückfragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Thomas Weitin: thomas.weitin@tu-darmstadt.de

Schicken Sie bitte Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen in Form einer pdf-Datei (maximal 5 MB) unter Angabe der Kenn-Nummer an: sprachli@linglit.tu-darmstadt.de

Bewerbungsfrist: 20. September 2022

Stellenausschreibung Wiss. Mitarbeiter_in (w/m/d) im Labor für empirische Rezeptionsforschung (LitLab – Prof. Dr. Thomas Weitin) an der Technischen Universität Darmstadt

dhd-blog - Do, 09/08/2022 - 11:04

Im Rahmen des Exzellenzprogrammes des Landes Hessen (LOEWE) ist am Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Labor für empirische Rezeptionsforschung (LitLab – Prof. Dr. Thomas Weitin, Fachgebiet Germanistik – Digitale Literaturwissenschaft) eine Stelle als

Wiss. Mitarbeiter_in (w/m/d), Kenn-Nr. 593

in einem für die Dauer von zwei Jahren befristeten Arbeitsverhältnis zu besetzen. Gesucht wird ein_e Mitarbeiter_in für die Durchführung des LOEWE-Projekts „Evidenzbasiertes Literaturverstehen im Deutschunterricht“.

Projektbeschreibung

 Der Deutschunterricht soll für Literatur begeistern und Schüler_innen beibringen, eigenständig zu urteilen und einfühlsam zu sein. Allerdings sind empirische Belege für derartige literarische Wirkungen strittig. Das Projekt will prüfen, ob es ein Maß an Emotionalität gibt, das für das Verständnis literarischer Texte optimal ist. Es verbindet emotionsorientierte Methoden der Textanalyse mit der Messung emotionaler Reaktionen beim Lesen. Ziel sind konkrete Orientierungshilfen für den Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe.

Qualifikation

  •  Sie haben ein abgeschlossenes universitäres Masterstudium in der empirischen Literaturwissenschaft, empirischen Ästhetik, experimentellen Linguistik oder Cognitive Science
  • Sie verfügen über Erfahrung bei der Konzeption und Durchführung von Experimenten, z.B. mit einem Setup aus Eye-Tracking und Peripherphysiologie oder mit EEG
  • Sie haben Erfahrung in der Erstellung und Auswertung von Fragebögen mit einer statistischen Analysesoftware wie R, Python, MATLAB oder einem vergleichbaren Programm
  • Sie arbeiten gerne in einem Forschungsteam
  • Sie haben großes Interesse an interdisziplinären Fragestellungen

Ihre Aufgaben:

  •  Mitarbeit bei der Konzeption, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Experimente zum Literaturverstehen im Deutschunterricht
  • Mitarbeit bei der Datenanalyse und Modellierung
  • Unterstützung der projektrelevanten Labor-Administration

Wir bieten

  •  Abwechslungsreiche Arbeit in einem engagierten Forschungsteam
  • Teilnahme an nationalen und internationalen Tagungen
  • Co-Autorschaft bei projektrelevanten Publikationen in internationalen Zeitschriften
  • Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung eines eigenen Forschungsprofils im Anschluss an die bearbeiteten Forschungsaufgaben
  • Ein interdisziplinäres Umfeld und Gelegenheit zum Austausch

Das Erbringen der Dienstleistung dient zugleich der wissenschaftlichen Qualifizierung.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders

Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerber_innen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte

werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Vergütung erfolgt nach dem Tarifvertrag für die Technische Universität Darmstadt (TV – TU Darmstadt). Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Für inhaltliche Rückfragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Thomas Weitin: thomas.weitin@tu-darmstadt.de

Schicken Sie bitte Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen in Form einer pdf-Datei (maximal 5 MB) unter Angabe der Kenn-Nummer an: sprachli@linglit.tu-darmstadt.de

Bewerbungsfrist: 20. September 2022

 

Save the Date: 3D HACKATHON | Berlin 2022 – Creating new dimensions

dhd-blog - Mi, 09/07/2022 - 18:26

NFDI4Culture und NFDI4Biodiversity schließen sich mit der AG3D zum ersten Cross-NFDI-Hackathon zusammen. Der Blick soll speziell auf digitale 3D-Kultur-und Forschungsdaten gerichtet werden.

Dabei müssen jedoch nicht zwangsläufig 3D-Datensets als Grundlage, sondern können ebenso das Endprodukt eines kreativen Transformationsprozesses sein.

Als Veranstaltungsort wird Berlin fungieren. Unser 3D-Hackathon startet am 24./25. September 2022 mit einem Kick Off-Event in der Berliner Staatsbibliothek. Nach einer vierwöchigen Sprintphase verkünden wir am – Achtung, neu! – 24. Oktober 2022 die Gewinner des Hackathons beim Final-Event.

Neugierig? Dann tragt euch auf unserer xNFDI-Hackathon-Mailingliste ein, um keine Updates zu verpassen. Gebt das Save the Date gern auch an interessierte Fachkolleg*innen weiter.

Für weitere Informationen besucht unsere brandneue Webseite creating-new-dimensions.org. Dort findet ihr alle wichtigen Informationen zum Hackathon, inklusive der Informationsveranstaltungen für Datengeber. Schaut vorbei, wir freuen uns auf eure Teilnahme.

Mit herzlichen Grüßen, das Organisationsteam

Lambert Heller (NFDI4Culture), Christin Keller (NFDI4Objects), Robert Päßler (AG3D), Berenike Rensinghoff (NFDI4Culture), Juliane Röder (NFDI4Biodiversity), Zoe Schubert (NFDI4Culture), Katja Sternitzke (NFDI4Culture), Martin Stricker (AG3D), Nadja Tata (Museum für Naturkunde) und Judith Weber (NFDI4Biodiversity)

CfP: Literature Data and Digital Literature. International Summer School 2023

dhd-blog - Mi, 09/07/2022 - 12:38

— German version below — 

Location: German Literature Archive Marbach

Date: July 31–August 11, 2023

Submission deadline: January 31, 2023

Website: https://www.mww-forschung.de/en/summerschool/2023 

Literature Data and Digital Literature An international summer school
of the Marbach Weimar Wolfenbüttel Research Association
in partnership with the project textklang (University of Stuttgart)

31 July to 11 August 2023
German Literature Archive Marbach

Digital Literature and Literature Data

As early as the middle of the 20th century it was Roberto Busa’s intention in the Index Thomisticus project to work with large digital (literary) corpora using scientific methods. Building on the foundation provided by, for example, Project Gutenberg, this has now been possible on a much larger scale for over 50 years – and since the 1990s this has been complemented by Projekt-GutenbergDE in Germany. In the last 20 years, there has also been enormous progress in digitization. Thanks to large-scale enterprises such as the commercial Google Books project, numerous texts (primarily old prints) are now available to literary research in digital form – in open access projects such as Textgrid or the Deutschen Textarchiv (German Text Archive) as machine-readable digital copies. At the same time, digital editions are now increasingly striving to meet scholarly demands as well, as in the Edview project of the DLA Marbach.

Furthermore, as a result of major international digitization initiatives, an increasing number of locally preserved manuscripts are not only becoming globally accessible, but they can also be digitally networked. In addition to the digital full texts, the activities of numerous GLAM institutions are increasing the significance of metadata and the ways in which they are networked. Anyone interested in Stefan Zweig’s (DLA et al), Else Lasker-Schüler’s (DLA/NLI), or Heinrich Mann’s (AdK) scattered archives, for example, can study them in better context now that they have been consolidated in virtual form. In Goethe Digital, an author’s private library can be explored virtually and in its entirety, and in Arthur Schnitzler Briefe (Arthur Schnitzler’s Letters), entire correspondences can be studied digitally. In projects such as the Getty Provenance Index, numerous provenance data for visual arts are recorded digitally. At the same time, the amount of data on born-digitals, i.e. genuinely digital holdings such as hard disks, computer games, or net literature, is growing rapidly in the archives (see, for example, the DLA’s Netzliteratur project). Dealing with such material poses new challenges for institutions, which is one of the reasons why research is being conducted into how artificial intelligence can support the work of archives, for example. 

This data universe is supplemented by the many digital catalogues, most of which still refer to analogue collections, but whose metadata (increasingly in Linked Open Data projects, such as the DLA’s catalogue) in turn make research data available that, when interlinked with digital approaches, open up entirely new research perspectives. Particularly relevant are thus topics such as: Data provenance, metadata, data quality, data curation, data analytics, user-driven approaches, development of digital catalogues, interweaving of catalogues with digital approaches, and thus overall the further development of the concept of literature. Provenance research in literary studies in particular has shown in recent years that data issues cannot be dealt with in isolation, but must be considered in a highly research-led way. The question of generating, storing, curating, and networking data is closely linked to the question of the object and interest of research in literature studies. 

The summer school offers a framework for exploring the potential of digital approaches for one’s own research questions and discussing them with experts. In the summer school seminars, for example, metadata collections will be examined and interrogated for their research potential. For future (digital) provenance research in particular, the focus will be on how metadata are selected and generated. What knowledge is considered relevant in this context and what is not? Following on from this, the technical questions of long-term archiving will be addressed (see, for example, the SDC4Lit project). What can/should be archived? How do digital catalogues work with regard to such questions? What do data life cycles look like? How is the processing of data documented? The area of data curation in particular is increasingly elementary for philology as well. What does data provenance for genuinely digital literature, known as born-digital literature, look like? 

Cooperation with the textklang research project

Through the research project textklang, conducted in cooperation with the University of Stuttgart (Institute for Machine Language Processing, Institute for Literature Studies/Digital Humanities) and DLA Marbach, a current interdisciplinary, theoretically grounded and hypothesis-guided research area will be integrated into the summer school, which deals with concrete questions of digitization, metadata acquisition, machine readability, digital speech and sound analysis, and the provision or networking of research data in the course of systematic research into the sonority of literary texts (Romantic poetry). Specifically, a multimodal corpus of texts, sound recordings (recitations and settings) and digitized printed music, which is fed from the DLA’s holdings, is being examined for interrelationships between text (interpretations) and prosodic language features with the help of a specially developed DH mixed-methods workflow. 

The summer school is taking place within the framework of the Marbach Weimar Wolfenbüttel Research Association, funded by the Federal Ministry of Education and Research, and in cooperation with textklang, a joint project of DLA Marbach and the University of Stuttgart.  

Programme and Speakers

The programme details and international speakers at the summer school will be announced shortly.
Among the confirmed speakers are:

Tobias Blanke, Kathrin Bode, Lukas Diestel, Frank Fischer, Matthew Handelman, Jan Hess, Lise Jaillant, Roland Kamzelak, Ines Kolbe, John Mark Ockerbloom, Allison Parrish, Andrea Rapp, Annika Rockenberger, Karin Schmidgall, and Melanie Wald-Fuhrmann.

Applications

Over the course of the two-week summer school, 20 doctoral candidates will have the opportunity to work with academics from around the world on digital literature and literature data, using the collections of the DLA’s archive, library, and museums as a foundation for their work. The interdisciplinary and international summer school is aimed at doctoral candidates in relevant research fields, especially literature studies, music studies, sound studies,  library studies and information science, digital humanities and computer sciences. 

Dissertation topics may fall within the scope of the themes of the summer school; however, those who do not will also be considered. Applicants must clearly demonstrate how participation in the summer school and the accompanying archive stay makes a significant contribution to their dissertation project. Graduate students from emerging countries are strongly encouraged to apply. 

International participants who travel significant distances (transcontinental) and who wish to pursue specific research interests in the archival holdings, may make an informal request to extend their stay for an extra week to work in the archive in the cover letter accompanying the application. The cost of accommodation for the week-long extension will be covered. 

The application should include:

  1. Application form 

  2. Cover letter of no more than two pages detailing reasons for the application (interest in summer school topic and relevant archival holdings; if applicable: proposal for one-week archive stay following the summer school/application for an exemption from the registration fee) 

  3. CV

  4. Copies of certificates and transcripts

  5. Outline of the dissertation project (max. 5 pages)

  6. Letter of recommendation from the applicant’s home university

Application deadline

Applications must be submitted via the online application portal by 31 January 2023. Applications sent by post or via email will not be considered.

Applicants will be informed about the outcome of their application in March 2023. International participants will receive an invitation to apply for visas required for them to participate in the summer school. Participation in the summer school does not constitute any legal entitlement to an extended stay in Germany. There is no legal entitlement to participation.  

Accommodation and Travel Costs

Participants will be offered free accommodation at the Collegienhaus of the German Literature Archive. Travel costs will be reimbursed to the value of the allowances set by the DAAD.

Summer School Fee

The participation fee is 150 Euros. Participants may be eligible for a fee waiver, subject to inclusion of any relevant financial circumstances in the cover letter. 

COVID-19

The summer school will take place in compliance with the COVID-19 pandemic measures in force at the time. 

Selected Bibliography

  • Barnert, Arno/Dietrich, Elisabeth/Kolbe, Ines/Schmidgall, Karin: Vom Nutzen Vernetzter Werke. Das Kooperationsprojekt „Werktitel Als Wissensraum“ des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar. In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 68/3 (15.06.2021), S. 138–151. (https://doi.org/10.3196/186429502068327
  • Baum, Constanze / Stäcker, Thomas: Grenzen und Möglichkeiten der Digital Humanities. Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften 1 (2016). (http://dx.doi.org/10.17175/sb01)
  • Bernhart, Toni/Willand, Marcus/Richter, Sandra Richter/Albrecht, Andrea (Hg.): Quantitative Ansätze in den Literatur- und Geisteswissenschaften. Systematische und historische Perspektiven. Berlin/Boston 2018. (https://doi.org/10.1515/9783110523300)
  • Binczek, Natalie/Wirth, Uwe (Hg.): Handbuch Literatur & Audiokultur. Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie 10. Berlin/Boston 2020. 
  • Johanna Drucker: The Digital Humanities Coursebook. An Introduction to Digital Methods for Research and Scholarship. Abingdon, Oxon/New York 2021.
  • Eve, Martin Paul: The Digital Humanities and Literary Studies. Oxford 2022.
  • Flanders, Julia/Jannidis, Fotis (Hg.): The Shape of Data in the Digital Humanities. Modeling Texts and Text-Based Resources. London/New York 2020.
  • Gold, Matthew K./Klein, Lauren: Debates in the Digital Humanities. Minnesota 2016.
  • Horstmann, Jan/Fischer, Frank (Hg.): Digitale Verfahren in der Literaturwissenschaft. Text Praxis – Digitales Journal für Philologie. Sonderausgabe 6 (2022).
  • Jaillant, Lise (Hg.): Archives, Access and Artificial Intelligence: Working with Born-Digital and Digitised Archival Collections. Bielefeld 2022.(https://doi.org/10.14361/9783839455845
  • Jannidis, Fotis/Kohle, Hubertus/Rehbein, Malte (Hg.): Digital Humanities. Eine Einführung. Stuttgart 2017.(https://doi.org/10.5282/o-bib/2017H3S142-148
  • Jannidis, Fotis: Digitale Geisteswissenschaften: Offene Fragen – schöne Aussichten. In: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung 10/1 (2019), S. 63-70.
  • Karsdorp, Folgert/Kestemont, Mike/Riddell, Allen: Humanities data analysis. Case studies with Python. Princeton 2021.(https://doi.org/10.5281/zenodo.891264
  • Morat, Daniel/Ziemer, Hansjakob/Rutz, Rainer (Hg.): Handbuch Sound. Geschichte – Begriffe – Ansätze. Stuttgart 2018.
  • O’Sullivan, James Christopher/Siemens,Raymond George (Hg.): Digital Humanities for Literary Studies. Methods, Tools, and Practices. Texas 2021.
  • Pinch, Trevor/Bijsterveld, Karin (Hg.): The Oxford Handbook of Sound Studies. New York 2013. 
  • Piper, Andrew: Enumerations. Data and Literary Study. Chicago 2018.
  • Reiter, Nils/Pichler, Axel/Kuhn, Jonas (Hg.): Reflektierte algorithmische Textanalyse
  • Interdisziplinäre(s) Arbeiten in der CRETA-Werkstatt. Berlin/Boston 2020. (https://doi.org/10.1515/9783110693973)
  • Rippl, Gabriele (Hg.): Handbook of Intermediality. Literature – Image – Sound – Music. Berlin/Boston 2015.   
  • Schuster, Kristen/Dunn, Stuart E. (Hg.): Routledge International Handbook of Research Methods in Digital Humanities. Routledge International Handbooks. London, New York 2021. 
  • Schöch, Christof/Schneider, Lars (Hg.): Literaturwissenschaft im digitalen Medienwechsel. Beihefte von PhiN – Philologie im Netz 7 (2014).
  • Terras ,Melissa/Nyhan, Julianne/Vanhoutte, Edward (Hg.): Defining Digital Humanities. A Reader. Farnham 2013.
  • Underwood, Ted: Distant Horizons. Digital Evidence and Literary Change. Chicago/London 2019.
  • Weitin, Thomas: Digitale Literaturgeschichte. Eine Versuchsreihe mit sieben Experimenten. Berlin/ Heidelberg 2021.

Concept

Dîlan Canan Çakir – Research Associate MWW – German Literature Archive Marbach
Anna Kinder – Head of Research – German Literature Archive Marbach
Felix Dieterle – Research Associate “textklang” – German Literature Archive Marbach

Organization und Coordination

Birgit Wollgarten – Research Secretariat – German Literature Archive Marbach – Tel.: +49 (0)7144 – 848 – 175 – Fax: +49 (0)7144 – 848 – 179 – Email: forschung@dla-marbach.de 
Marie Limbourg – Coordinator MWW Research Association – German Literature Archive Marbach – Tel.: +49 (0)7144 – 848 – 227 – Email: marie.limbourg@dla-marbach.de 

Contact

Email: forschung@dla-marbach.de

 

Literaturdaten und digitale Literatur  Internationale Sommerschule des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel
In Verbindung mit dem Projekt textklang (Universität Stuttgart)

31. Juli bis 11. August 2023 
Deutsches Literaturarchiv Marbach

Literaturdaten und digitale Literatur

Mit digitalen großen (literarischen) Korpora wissenschaftlich zu arbeiten, war schon ab der Mitte des 20. Jahrhunderts im Projekt Index Thomisticus Roberto Busas Vorhaben. Mit Hilfe von etwa Project Gutenberg wird das seit über 50 Jahren in wesentlich größeren Dimensionen konkretisierbar – ab den 1990er Jahren auch im deutschen Projekt-GutenbergDE. In den letzten 20 Jahren lässt sich überdies ein enormer Digitalisierungsfortschritt verzeichnen. Durch Großunternehmungen wie vor allem dem kommerziellen Google Books-Projekt stehen der literaturwissenschaftlichen Forschung inzwischen zahlreiche Texte (vornehmlich alte Drucke) in digitaler Form zur Verfügung – in Open Access-Projekten wie etwa Textgrid oder dem Deutschen Textarchiv zudem als maschinenlesbare Digitalisate. Dabei wird bei digitalen Editionen nun immer mehr danach gestrebt, auch wissenschaftlichen Ansprüchen gerechter zu werden, wie im Projekt Edview des DLA Marbach.

Dank großer internationaler Digitalisierungsinitiativen werden ferner immer mehr lokal bewahrte Handschriften nicht nur global abrufbar, sondern auch digital verknüpfbar. Neben den digitalen Volltexten werden durch die Aktivitäten zahlreicher GLAM-Institutionen die Metadaten und deren Verknüpfung bedeutend. Wer sich etwa für Stefan Zweigs (DLA et al), Else Lasker-Schülers (DLA/NLI) oder Heinrich Manns (AdK) verstreute Archive interessiert, kann diese mittlerweile in einer virtuellen Zusammenführung studieren. In Goethe Digital wird eine ganze private Autor*innenbibliothek virtuell erforschbar und in Arthur Schnitzler Briefe können ganze Briefkorrespondenzen digital studiert werden. In Projekten wie dem Getty Provenance Index sind digital zahlreiche Provenienz-Daten für visuelle Künste verzeichnet. Gleichzeitig wächst in den Archiven die Datenmenge an Born-digitals, also an genuin digitalen Beständen wie etwa Festplatten, Computerspiele oder Netzliteratur rapide an (vgl. z.B. das Projekt Netzliteratur des DLA). Der Umgang mit solchem Material stellt die Institutionen vor neue Herausforderungen, unter anderem wird aus diesem Grund erforscht, wie etwa künstliche Intelligenz die Arbeit von beispielsweise Archiven unterstützen kann. 

Ergänzt wird dieses Datenuniversum durch die zahlreichen digitalen Kataloge, die selbst zwar in der Mehrzahl noch auf analoge Sammlungen verweisen, mit ihren Metadaten (zunehmend in Linked Open-Data-Projekten wie dem Katalog des DLA) aber selbst wiederum Forschungsdaten zur Verfügung stellen, die in Verschränkung mit digitalen Ansätzen ganz neue Forschungsperspektiven eröffnen. Besonders relevant werden damit Themen wie: Datenprovenienz, Metadaten, Datenqualität, Data curation, Data analytics, User driven approaches, Entwicklung digitaler Kataloge, Verschränkung von Katalogen mit digitalen Ansätzen und damit insgesamt die Weiterentwicklung des Literaturbegriffs. Gerade die literaturwissenschaftliche Provenienzforschung hat in den letzten Jahren gezeigt, dass Datenfragen nicht isoliert behandelt werden können, sondern in hohem Maße forschungsgeleitet zu denken sind. Die Frage nach der Generierung, Speicherung, Kuratierung und Vernetzung von Daten ist eng verknüpft mit der Frage nach dem literaturwissenschaftlichen Forschungsgegenstand und Forschungsinteresse. 

Die Sommerschule bietet einen Rahmen, um explorativ das Potential digitaler Ansätze für eigene Forschungsfragen auszuloten und mit Expertinnen und Experten zu diskutieren. In den Seminaren der Sommerschule sollen beispielsweise Metadatensammlungen untersucht und auf ihr Forschungspotential befragt werden. Insbesondere für die zukünftige (digitale) Provenienzforschung ist der Fokus darauf zu richten, wie Metadaten ausgewählt und erzeugt werden. Welches Wissen gilt in diesem Zusammenhang als relevant und welches nicht? Daran anschließend sollen auch die technischen Fragen nach der Langzeitarchivierung thematisiert werden (vgl. z.B. das Projekt SDC4Lit). Was kann/soll archiviert werden? Wie arbeiten digitale Kataloge im Hinblick auf solche Fragen? Wie sehen Datenlebenszyklen aus? Wie wird die Verarbeitung von Daten dokumentiert? Gerade der Bereich der Data curation ist zunehmend auch für die Philologie elementar. Wie sieht eine Datenprovenienz für genuin digitale Literatur, sogenannte Born-digitals, aus? 

Kooperation mit dem Forschungsprojekt textklang 

Durch das in Kooperation mit dem von der Universität Stuttgart (Institut für Maschinelle Sprachverarbeitung, Institut für Literaturwissenschaft/Digital Humanities) und dem DLA Marbach durchgeführten Forschungsprojekt textklang wird ein aktueller interdisziplinärer, theoretisch fundierter und hypothesengeleiteter Forschungsbereich in die Sommerschule integriert, der im Zuge der systematischen Erforschung von Klanglichkeit literarischer Texte (Lyrik der Romantik) mit konkreten Fragen der Digitalisierung, Metadatenerfassung, Maschinenlesbarkeit, digitalen Sprach- und Klanganalyse und Bereitstellung bzw. Vernetzung von Forschungsdaten umgeht. Konkret wird ein multimodales Korpus aus Texten, Tonaufnahmen (Rezitationen und Vertonungen) und digitalisierten Notendrucken, das sich aus den Beständen des DLA speist, mithilfe eines speziell entwickelten DH-Mixed-Methods-Workflows auf Wechselbeziehungen zwischen Text(be)deutungen und prosodischen Sprachmerkmalen hin untersucht. 

Die Sommerschule findet im Rahmen des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel in Kooperation mit dem Verbundprojekt textklang des DLA Marbach und der Universität Stuttgart statt.

Programm, Dozent*innen

Details zum genauen Programm und zu den internationalen Dozent*innen folgen in Kürze.
Zu den zugesagten Referent*innen und Dozent*innen gehören unter anderem:

Tobias Blanke, Kathrin Bode, Lukas Diestel, Frank Fischer, Matthew Handelman, Jan Hess, Lise Jaillant, Roland Kamzelak, Ines Kolbe, John Mark Ockerbloom, Allison Parrish, Andrea Rapp, Annika Rockenberger, Karin Schmidgall und Melanie Wald-Fuhrmann.

Bewerbung

Im Rahmen der Sommerschule werden sich 20 Doktorand*innen zwei Wochen lang – vor dem Hintergrund der Sammlungen des DLA Marbach in Archiv, Bibliothek und Museum – gemeinsam mit internationalen Dozent*innen mit Literaturdaten und digitaler Literatur auseinandersetzen. Die interdisziplinäre und internationale Sommerschule richtet sich an Doktorand*innen aus einschlägigen Fachgebieten, insbesondere aus der Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft, Sound Studies, der Bibliotheks- und Informationswissenschaft, den Digital Humanities und der Informatik. 

Das Thema der Dissertation kann, muss aber nicht in einem unmittelbaren Zusammenhang zum Sommerschulthema stehen. In jedem Fall sollte aus den Bewerbungsunterlagen hervorgehen, warum die Teilnahme an der Sommerschule und der Aufenthalt im Archiv für die Arbeit an der Dissertation gewinnbringend wären. Explizit zur Erwerbung ermutigt werden Doktorand*innen aus Schwellenländern. 

Internationale Teilnehmer*innen mit weiter Anreise (transkontinental), die explizite Bestandsinteressen verfolgen, können bei der Bewerbung im Anschreiben einen formlosen Antrag auf eine einwöchige Archivarbeitszeit im Anschluss an die Sommerschule stellen. Für diese Zeit werden die Kosten für die Unterkunft im Collegienhaus übernommen. 

Die Bewerbung enthält

  1. Formular (personen- und stipendienbezogene Daten) 

  2. Anschreiben mit kurzer Begründung der Bewerbung (thematische Bezüge und relevante Archivbestände, max. 2 Seiten, ggf. Antrag auf einwöchigen Archivaufenthalt nach der Sommerschule, ggf. Antrag auf Befreiung von der Teilnahmegebühr)

  3. Lebenslauf

  4. Kopie des Abschlusszeugnisses

  5. Kurze Darstellung des Dissertationsprojekts (max. 5 Seiten)

  6. Universitäres Empfehlungsschreiben

Bewerbungsfrist

Bewerbungen ausschließlich über das Bewerbungsportal bis zum 31. Januar 2023. Bewerbungen per Post oder E-Mail werden nicht berücksichtigt.

Die Teilnehmenden werden voraussichtlich im März 2023 benachrichtigt. Internationale Teilnehmer*innen erhalten Einladungen für die Beantragung des Visums. Die Sommerschulteilnahme impliziert keinen Anspruch auf einen längeren Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland. Ein Rechtsanspruch auf Teilnahme besteht nicht. 

Unterbringung/Reisekosten

Die Teilnehmer*innen werden im Collegienhaus des DLA Marbach kostenfrei untergebracht. Die Reisekosten werden maximal nach den Pauschalen des DAAD erstattet.

Teilnahmebeitrag

Es wird ein Teilnahmebeitrag in Höhe von 150 Euro erhoben. Bei Vorlage eines formlosen Antrags, in dem die Teilnehmer*innen ihre wirtschaftliche Situation darlegen, besteht die Möglichkeit einer Befreiung von dieser Gebühr.

COVID-19

Die Sommerschule findet unter Einhaltung der zu dem Zeitpunkt geltenden COVID-19-Maßnahmen statt.

Bibliografie

  • Barnert, Arno/Dietrich, Elisabeth/Kolbe, Ines/Schmidgall, Karin: Vom Nutzen Vernetzter Werke. Das Kooperationsprojekt „Werktitel Als Wissensraum“ des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar. In: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 68/3 (15.06.2021), S. 138–151. (https://doi.org/10.3196/186429502068327
  • Baum, Constanze / Stäcker, Thomas: Grenzen und Möglichkeiten der Digital Humanities. Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften 1 (2016). (http://dx.doi.org/10.17175/sb01)
  • Bernhart, Toni/Willand, Marcus/Richter, Sandra Richter/Albrecht, Andrea (Hg.): Quantitative Ansätze in den Literatur- und Geisteswissenschaften. Systematische und historische Perspektiven. Berlin/Boston 2018. (https://doi.org/10.1515/9783110523300)
  • Binczek, Natalie/Wirth, Uwe (Hg.): Handbuch Literatur & Audiokultur. Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie 10. Berlin/Boston 2020. 
  • Johanna Drucker: The Digital Humanities Coursebook. An Introduction to Digital Methods for Research and Scholarship. Abingdon, Oxon/New York 2021.
  • Eve, Martin Paul: The Digital Humanities and Literary Studies. Oxford 2022.
  • Flanders, Julia/Jannidis, Fotis (Hg.): The Shape of Data in the Digital Humanities. Modeling Texts and Text-Based Resources. London/New York 2020.
  • Gold, Matthew K./Klein, Lauren: Debates in the Digital Humanities. Minnesota 2016.
  • Horstmann, Jan/Fischer, Frank (Hg.): Digitale Verfahren in der Literaturwissenschaft. Text Praxis – Digitales Journal für Philologie. Sonderausgabe 6 (2022).
  • Jaillant, Lise (Hg.): Archives, Access and Artificial Intelligence: Working with Born-Digital and Digitised Archival Collections. Bielefeld 2022.(https://doi.org/10.14361/9783839455845
  • Jannidis, Fotis/Kohle, Hubertus/Rehbein, Malte (Hg.): Digital Humanities. Eine Einführung. Stuttgart 2017.(https://doi.org/10.5282/o-bib/2017H3S142-148
  • Jannidis, Fotis: Digitale Geisteswissenschaften: Offene Fragen – schöne Aussichten. In: Zeitschrift für Medien- und Kulturforschung 10/1 (2019), S. 63-70.
  • Karsdorp, Folgert/Kestemont, Mike/Riddell, Allen: Humanities data analysis. Case studies with Python. Princeton 2021.(https://doi.org/10.5281/zenodo.891264
  • Morat, Daniel/Ziemer, Hansjakob/Rutz, Rainer (Hg.): Handbuch Sound. Geschichte – Begriffe – Ansätze. Stuttgart 2018.
  • O’Sullivan, James Christopher/Siemens,Raymond George (Hg.): Digital Humanities for Literary Studies. Methods, Tools, and Practices. Texas 2021.
  • Pinch, Trevor/Bijsterveld, Karin (Hg.): The Oxford Handbook of Sound Studies. New York 2013. 
  • Piper, Andrew: Enumerations. Data and Literary Study. Chicago 2018.
  • Reiter, Nils/Pichler, Axel/Kuhn, Jonas (Hg.): Reflektierte algorithmische Textanalyse
  • Interdisziplinäre(s) Arbeiten in der CRETA-Werkstatt. Berlin/Boston 2020. (https://doi.org/10.1515/9783110693973)
  • Rippl, Gabriele (Hg.): Handbook of Intermediality. Literature – Image – Sound – Music. Berlin/Boston 2015.   
  • Schuster, Kristen/Dunn, Stuart E. (Hg.): Routledge International Handbook of Research Methods in Digital Humanities. Routledge International Handbooks. London, New York 2021. 
  • Schöch, Christof/Schneider, Lars (Hg.): Literaturwissenschaft im digitalen Medienwechsel. Beihefte von PhiN – Philologie im Netz 7 (2014).
  • Terras, Melissa/Nyhan, Julianne/Vanhoutte, Edward (Hg.): Defining Digital Humanities. A Reader. Farnham 2013.
  • Underwood, Ted: Distant Horizons. Digital Evidence and Literary Change. Chicago/London 2019.
  • Weitin,Thomas: Digitale Literaturgeschichte. Eine Versuchsreihe mit sieben Experimenten. Berlin/ Heidelberg 2021

Konzeption

Dîlan Canan Çakir – Wiss. Mitarbeiterin MWW – Deutsches Literaturarchiv Marbach
Anna Kinder – Leitung Forschungsreferat – Deutsches Literaturarchiv Marbach
Felix Dieterle – Wiss. Mitarbeiter „textklang“ – Deutsches Literaturarchiv Marbach

Organisation und Koordination

Birgit Wollgarten – Sekretariat Forschung – Deutsches Literaturarchiv Marbach – Tel.: 07144 – 848 – 175 – Fax: 07144 – 848 – 179 – E-Mail: forschung@dla-marbach.de 
Marie Limbourg – Koordination Forschungsverbund MWW – Deutsches Literaturarchiv Marbach – Tel.: 07144 – 848 – 227 – E-Mail: marie.limbourg@dla-marbach.de 

Kontakt

E-Mail: forschung@dla-marbach.de

CFP: Conference ‚The Art Museum in the Digital Age – 2023‘

dhd-blog - Di, 09/06/2022 - 16:55

[ —– German version below —– ]

Location: Belvedere, Vienna (online)

Date: 16–20 January 2023

Submission deadline: 16 October 2022

Website: https://www.belvedere.at/en/digitalmuseum2023

 

The Art Museum in the Digital Age – 2023

The Belvedere Research Center continues its conference series on digital transformation of art museums with its fifth anniversary event on this crucial subject. The focus of this event is on the metaverse, an embodied virtual-reality experience, and its connection to cultural institutions. The term ‘metaverse’, coined by Neal Stephenson in his sci-fi novel Snow Crash (1992), came into wider consciousness when Mark Zuckerberg renamed Facebook as Meta in 2021 and proclaimed that he wished to focus on developing the metaverse. According to experts, the development of the metaverse is still decades away due to the lack of technological capacity. Definitions of the metaverse are therefore diverse, ranging from “collective space in virtuality” to an “embodied internet”, as well as a “place of simulation and collaboration”. What all these definitions have in common, however, the increasing demand for immersive experience between virtuality and reality, as well as the merging of networks. While some understand the metaverse as a mere buzzword, a marketing gimmick, and a way of merchandising a 1990s idea, others call it “one of the key trends of the future” that will revolutionize everything (Matthew Ball), and claim its adoption as “necessary”.

The technologization of everyday life, catalyzed by the global COVID-19 pandemic was instrumental in shifting the metaverse debate from the pioneers of industry (gaming, crypto, fashion) to the cultural realm. The Belvedere itself proclaimed a “successful entry into the metaverse” with the launch of the NFT of Gustav Klimt’s The Kiss, while Sotheby’s created a virtual gallery in Decentraland to exhibit and sell NFTs. However, these isolated projects remain detached from the sparse research studies to date. The aim of our forthcoming conference is to give an initial impetus for critical examination of the metaverse in the cultural field. We seek to stimulate discussion about the position of cultural institutions in the metaverse. What should an art museum in the metaverse look like? What role should it play? Which aspects of the metaverse, such as augmented, virtual reality and NFTs, should be pursued as a priority in the cultural sector? And how will these developments affect the social role of museums in the coming years?

As with any innovation, there are both challenges and opportunities related to the metaverse. Its development is driven primarily by powerful, profit-oriented technological corporations such as Meta (formerly Facebook), Alphabet (Google) and Microsoft. The interests of cultural institutions have received little attention, which raises questions about the advantages and disadvantages of working with corporate giants and the search for (non-profit) alternatives. The gaming industry, for example, could serve as a fruitful source of inspiration which could initiate new riveting aspects in museum digital art education. Meanwhile, companies like Nike and Balenciaga have already recognized the potential of such games and are making high profits from the sale of digital goods. Should museums follow such examples and prioritize selling their own digital products? How would such a step affect the growing tension between e-commerce and open-access movements? Such costly but long-term crucial innovations could also exacerbate the existing digitization gap between larger and smaller museums. In other words, how can we ensure that the diversity of the cultural scene in the real world is preserved in the digital world?

Over four evenings, our forthcoming online conference will present interdisciplinary contributions to broader questions relating to the metaverse which primarily – but not exclusively – reflect critically on the following issues:

  • The construction and deconstruction of the term metaverse and the associated value discussion, especially in relation to the cultural sphere;
  • The relationship between e-commerce and open-access movements;
  • VR/AR/XR applications in the museum;
  • overcoming digital boundaries and interoperability, Linked Open Data;
  • interactive art education in the digital world and in the metaverse, gamification;
  • NFTs and the role of museums in the digital art market;
  • innovative forms of immersion, participation;
  • artificial intelligence and machine learning; and
  • digitization opportunities for smaller institutions.

We look forward to receiving your proposals in the fields of museum/ museology, art and cultural history, media studies and the digital humanities. Please send your abstracts for a 20- to 25-minute presentation in German or English (max. 250 words), including a short biography with complete contact information as one PDF document by 16 October 2022 to a.kroupova@belvedere.at.

We are delighted that Prof Johanna Drucker (University of California, Los Angeles) will be our keynote speaker.

Conference committee: Johanna Aufreiter, Christian Huemer, Anna-Marie Kroupová (Belvedere, Vienna), Johanna Drucker (University of California, Los Angeles), Sonja Gasser (University of Bern), Harald Klinke (Ludwig Maximilian University of Munich).

Conference languages: English and German

Conference partners: ICOM Austria, Austrian Museums Association

All presentations will be online. The keynote lecture and the panel discussion, as well as an additional workshop for registered participants (Friday) will be held on site in the Belvedere, Vienna. Participation in the conference is free of charge.

 

Das Kunstmuseum im digitalen Zeitalter – 2023

Das Belvedere Research Center setzt seine Konferenzreihe zur digitalen Transformation von Kunstmuseen mit der Ausgabe zum fünfjährigen Jubiläum fort. Der Fokus liegt diesmal auf dem Metaversum – einer verkörperten Virtual-Reality-Erfahrung – und dessen Verbindung zu Kulturinstitutionen. Der von Neal Stephenson in seinem Science-Fiction-Roman Snow Crash (1992) geprägte Begriff gelangte spätestens 2021 ins allgemeine Bewusstsein, als Mark Zuckerberg Facebook in Meta umbenannte und proklamierte, sich auf die Entwicklung des Metaverse konzentrieren zu wollen. Expert*innen zufolge ist die Entwicklung des Metaverse aufgrund fehlender Technologien noch Jahrzehnte entfernt. Dementsprechend vielfältig sind daher dessen Definitionen, die von „Kollektivraum in der Virtualität“ über „verkörpertes Internet“ bis hin zu „Ort der Simulation und Kollaboration“ reichen. Allen gemeinsam ist jedoch die zunehmende Nachfrage nach immersiven Erfahrungen zwischen Virtualität und Realität und das Zusammenwachsen von Netzwerken. Während einige Metaverse als leeres Buzzword, Marketinggag und Vermarktung einer Idee aus den 1990er-Jahren betrachten, nennen es andere „einen der wichtigsten Trends der Zukunft“, der alles revolutionieren wird (Matthew Ball), und sehen den Einstieg von Firmen und Institutionen als „notwendig“ an.

Die von der globalen COVID-19-Pandemie ausgehende Technologisierung des Alltags trug wesentlich dazu bei, die Metaverse-Debatte von den Markführern der Industrie (Gaming, Krypto, Mode) auch in den kulturellen Bereich zu verlagern. Das Belvedere selbst verkündete mit der Einführung des NFTs von Gustav Klimts Kuss einen „erfolgreichen Einstieg ins Metaverse“, während Sotheby’s in Decentraland eine virtuelle Galerie für die Ausstellung und den Verkauf von NFTs erstellte. Diese isolierten Projekte sind jedoch abseits der bisher eher spärlichen Forschung angesiedelt. Ziel dieser Tagung ist, einen ersten Anstoß zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Metaverse im kulturellen Feld zu geben. Der damit verbundene Wertediskurs soll die Diskussion über die Position von Kulturinstitutionen im Metaverse anregen. Wie sieht ein Kunstmuseum im Metaversum aus? Welche Rolle soll es spielen? Welche Aspekte des Metaverse wie Augmented und Virtual Reality oder NFTs sollten im Kulturbereich prioritär verfolgt werden? Und wie werden sich diese Entwicklungen in den kommenden Jahren auf die gesellschaftliche Rolle von Museen auswirken?

Wie bei jeder Innovation gibt es im Zusammenhang mit Metaverse verschiedene Herausforderungen und Möglichkeiten. Seine Entwicklung wird vor allem von mächtigen, profitorientierten Technologiekonzernen wie Meta (vormals Facebook), Alphabet (Google) und Microsoft vorangetrieben. Die Interessen von Kulturinstitutionen finden bisher wenig Beachtung, was Fragen zu Vor- und Nachteilen der Zusammenarbeit mit Konzerngiganten und zur Suche nach (gemeinnützigen) Alternativen aufwirft. Als fruchtbare Inspirationsquelle, um neue, spannende Aspekte in der musealen digitalen Kunstvermittlung anzustoßen, könnte beispielsweise die Gaming-Industrie dienen. Mittlerweile haben Unternehmen wie Nike oder Balenciaga das Potenzial solcher Spiele erkannt und erzielen mit dem Verkauf ihrer digitalen Güter hohe Gewinne. Sollten Museen diesen Beispielen folgen und den Verkauf ihrer eigenen digitalen Produkte priorisieren? Wie würde sich ein solcher Schritt auf die wachsende Spannung zwischen E-Commerce- und Open-Access-Bewegungen auswirken? Mit derlei kostspieligen, aber langfristig erforderlichen Innovationen könnte auch die bestehende Digitalisierungsschere zwischen größeren und kleineren Museen weiter auseinandergehen. Mit anderen Worten: Wie können wir sicherstellen, dass die in der realen Welt vorhandene Vielfalt der Kulturszene auch in der digitalen Welt erhalten bleibt?

Die Online-Konferenz präsentiert an vier Abenden interdisziplinäre Beiträge zu weiter gefassten Fragestellungen rund um das Metaverse, die vor allem – aber nicht ausschließlich – folgende Themenbereiche kritisch reflektieren:

  • Konstruktion und Dekonstruktion des Begriffs Metaverse und die damit verbundene Wertediskussion, insbesondere in Bezug auf den kulturellen Bereich
  • Beziehung zwischen E-Commerce- und Open-Access-Bewegungen
  • VR/AR/XR-Anwendungen im Museum
  • Abbau digitaler Grenzen und Interoperabilität, Linked Open Data
  • interaktive Kunstvermittlung in der digitalen Welt und im Metaversum, Gamifizierung
  • NFTs und die Rolle von Museen im digitalen Kunstmarkt
  • innovative Formen der Immersion, Partizipation
  • künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen
  • Digitalisierungsmöglichkeiten für kleinere Institutionen

Wir freuen uns über Ihre Themenvorschläge aus den Bereichen Museum/Museologie, Kunst- und Kulturgeschichte, Medien- und Bildwissenschaft sowie Digital Humanities. Bitte senden Sie Ihr Abstract für einen 20- bis 25-minütigen Vortrag in deutscher oder englischer Sprache (max. 250 Wörter) einschließlich einer kurzen Biografie inklusive vollständiger Kontaktinformationen zusammengefasst als ein PDF-Dokument bis 16. Oktober 2022 an: a.kroupova@belvedere.at

Als Keynote-Speaker konnte Prof. Johanna Drucker (University of California, Los Angeles) gewonnen werden.

Konferenzkomitee: Johanna Aufreiter, Christian Huemer, Anna-Marie Kroupová (Belvedere, Wien), Johanna Drucker (University of California, Los Angeles), Sonja Gasser (Universität Bern), Harald Klinke (Ludwig-Maximilians-Universität München)

Konferenzsprachen: Deutsch & Englisch

Konferenzpartner: Museumsbund Österreich, ICOM Österreich

Hashtags: #digitalmuseum #belvederemuseum

Alle Vorträge werden online abgehalten. Die Keynote-Lecture und die Podiumsdiskussion sowie ein Workshop für angemeldete Teilnehmer*innen (Freitag) finden zusätzlich vor Ort im Belvedere, Wien, statt. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.

Call für den Sammelband „Zusammenarbeit klug gestalten: Projektmanagement und Digital Humanities“

dhd-blog - Mo, 09/05/2022 - 16:22
Thema und Hintergrund

In den fächer- und institutionsübergreifenden Forschungsvorhaben der Digital Humanities (DH) zeigt sich immer wieder eine sehr hohe Komplexität und ein erhöhter Kommunikationsbedarf, um über unterschiedliche Grenzen hinweg Projekte zu realisieren. Ein zentrales Instrument zur Bewältigung dieser verschiedenen Herausforderungen, das Projektmanagement, spielt daher eine zunehmend wichtige Rolle in der Forschungs- und Lehrpraxis der DH. Je größer und breiter DH-Vorhaben angelegt sind, desto höher wird der Bedarf und Aufwand die Projekte zu gestalten, da neben unterschiedlichen Disziplinen und Institutionen auch die damit verbundenen theoretischen Fundamente, Methoden, Praktiken und Fachkulturen koordiniert werden müssen.

Aus diesen Abstimmungs- und Aushandlungsprozessen in der Zusammenarbeit und in der Konfrontation mit technologischen Zwängen und Vorgaben entstehen Reibungsverluste und Konfliktpotential. Die bloße Übertragung eines Konzepts von Projektmanagement auf DH-Vorhaben reicht daher nicht aus, denn erfolgreiche interdisziplinäre Projekte basieren in der Regel auf einem gemeinsam entwickelten Modell der wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Dieses sollte bestenfalls nicht nur Theorien, sondern auch die Arbeitspraktiken der Beteiligten integrieren.

Unklar ist auch, welche Fähigkeiten und Kompetenzen nötig sind, und wo diese erlernt oder erfahren werden, um die Herausforderungen des Projektmanagement zu meistern. Diese Fragen weisen auch darauf hin, dass ein Konzept eines fachspezifischen Projektmanagements in den DH nicht etabliert ist. Fachkenntnisse aus den Geisteswissenschaften und der Informatik zu kombinieren, reichen nicht aus, um Projekte in den DH moderieren zu können. Bisher wird der Kompetenzerwerb scheinbar in die Studienphase verortet, aber ist das überhaupt leistbar und erwartbar oder entziehen sich hier Forschungsorganisationen und Verbundvorhaben der Verantwortung, eigenes Personal auch zu entwickeln?

Mit Blick auf die Auseinandersetzung in wissenschaftlichen Beiträgen wird deutlich, dass sich bisher vorrangig Artikel und Sammelbände aus dem anglo-amerikanischen Raum der Digital Humanities dem Themenkomplex widmen. Mit diesem Sammelband zum Projektmanagement in den Digital Humanities soll diese Lücke in der deutschsprachigen Community geschlossen werden und eine breite Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex erfolgen. Begrüßt werden Beiträge zu folgenden Fragen und darüber hinaus:

  • Welche Fähigkeiten und Kompetenzen sind für das Projektmanagement in den DH entscheidend? Welche theoretischen und praktischen Auseinandersetzungen müssen dem zu Grunde gelegt werden?
  • Wie gelingt ein Projektmanagement, das die Selbstorganisation und Selbstbestimmung der Wissenschaft produktiv aufnimmt und nicht der Projektsteuerung unterwirft?
  • Welche Rollen und Rollenverständnisse bilden die Grundlage für erfolgreiches Projektmanagement?
  • Wie schafft man Anerkennung und Reputation im bestehenden Wissenschaftssystem für (unsichtbare) Aufgaben des Projektmanagements?
  • Wie werden Kompetenzen und Fähigkeiten für das Management von DH-Projekten erlernt und erfahren?
  • Welche Berechtigung erhalten spezifische Lehrinhalte zu Projektmanagement angesichts steigender Anforderungen aus anderen grundlegenden Bereichen wie die Data Literacy?
  • Welche Software-Lösungen können bei der Realisierung eines professionellen Projektmanagements eingesetzt werden?
  • Wie entsteht eine gemeinsame Wissensbasis zur Durchführung von DH-Projekten und wie kann die Community voneinander profitieren?
Beiträge

Das Publikationskonzept dieses Sammelbandes geht auf verschiedene Erfahrungen zurück und will versuchen, die bestehenden Lücken beginnen zu füllen. Die Herausgeber*innen begrüßen Einreichungen, die sich dem Thema „Projektmanagement in den Digital Humanities“ in Form von Artikeln, Fallstudien, Konzepten, Berichten oder Beobachtungen nähern.

Vorstellbar sind längere Beiträge, die Vergleiche und Analysen der theoretischen Konzeption und der praktischen Umsetzung des Projektmanagements wagen. Auch die Übertragung methodischer Impulse außerhalb der Disziplinen und der Wissenschaft kann die theoretische Reflexion befördern und Erkenntnisse für die Praxis liefern. Übersichtsartikel können einzelne Themenkomplexe aus einer übergeordneten Perspektive diskutieren, während in Fallstudien die Erkenntnisse aus den spezifischen Rahmenbedingungen gewonnen werden können. Beiträge, die mit einem vergleichenden Ansatz mehrere Perspektiven verbinden, werden besonders begrüßt.

Außerdem werden Vorschläge für kürzere Beiträge gerne aufgenommen, die den fachlichen Austausch anregen, den Diskurs mit individuellen Perspektiven und durch praxisbezogene Erfahrungen bereichern und die Vernetzung der Akteur*innen dieses Gebiets stärken. Beiträge zur Lehre und Weiterbildung, wie Veranstaltungskonzepte oder Open Educational Resources, sind ebenso willkommen wie Einblicke in institutionelle Arbeitsfelder und das Management in Forschungsvorhaben oder die Besprechung thematischer Ressourcen zu Projektmanagement.

Formalia

Der Sammelband erscheint Open Access in der Reihe „Digital Humanities Research“ bei Bielefeld University Press (BiUP) und wird herausgegeben von Fabian Cremer, Swantje Dogunke, Anna Maria Neubert und Thorsten Wübbena. Herausgeber der Reihe sind Silke Schwandt, Anne Baillot, Andreas Fickers, Tobias Hodel und Peter Stadler.

Interessierte Autor*innen, die einen Beitrag einreichen möchten, werden bis zum 09.11.2022 um ein Abstract (max. 3.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, zzgl. einer ersten Bibliografie und wissenschaftlichen Kurzvita der Autor*innen) gebeten. Über die Annahme der Beitragsvorschläge wird im Dezember informiert und die weitere inhaltliche und formale Gestaltung der Beiträge wird gemeinsam besprochen. Das Abstract und weitere erforderliche Angaben senden Sie bitte als ein PDF an mail@pm4dh.net. Alle Rückfragen beantworten die Herausgeber*innen sehr gerne ebenfalls unter dieser Adresse.

Die ausgearbeiteten Beiträge werden im Rahmen eines Double-blind-Review-Verfahrens begutachtet und werden schnellstmöglich nach der Fertigstellung publiziert. Hierfür erarbeiten wir gemeinsam mit BiUP und dem transcript Verlag einen kontinuierlichen Veröffentlichungsprozess. Die vorgesehene Lizenz für die Beiträge und den Band ist CC-BY (Creative Commons Attribution 4.0 International). Es wird keine Veröffentlichungsgebühr von den Autor*innen erhoben. Den Call und aktuell gehaltene Informationen sind jederzeit unter https://pm4dh.net/ zu finden.

Die Herausgeber*innen
Fabian Cremer, Swantje Dogunke, Anna Maria Neubert und Thorsten Wübbena

Winter School: A beginner’s guide to historical network research (November 28-December 1, 2022)

dhd-blog - Mi, 08/31/2022 - 10:18

The DH Lab of the Leibniz Institute of European History (IEG) in Mainz is hosting a winter school on HNR. Click here or see below for more information.

Monday, November 28 – Thursday, December 1, 2022

This winter school is designed to provide a guide for graduate students and early career researchers interested in the study of social networks with a special focus on historical research questions. This four day course will cover a range of sessions, offering hands-on exercises in Python using Jupyter Notebooks, and providing room for discussing your own datasets. Our keynote speaker Prof. Dr. David Zbíral (Masaryk University) will elaborate on his work on the DISSINET project.

Syllabus

Day 1 (9:00 – 12:00 and 14:00 – 17:00 CET):

  • Fundamentals of social network analysis
  • Conceptualizing a network research design

Day 2 (9:00 – 12:00 and 14:00 – 16:30 CET):

  • History of network research
  • Network theories
  • Network visualization

Public Keynote (17:00 – 18:30 CET)

Day 3 (9:00 – 12:00 and 14:00 – 17:00 CET):

  • Network models and dynamics
  • Epistemological implications of networks
  • Mentoring and free exercises

Day 4 (9:00 – 12:00 CET)

  • Wrap up and critical perspectives

How to apply

For the winter school, a familiarity with the basics of Python is required. Before the school starts, we will provide tutorials so everyone can have the basic understanding necessary for following the sessions.

The winter school is designed as hands-on sessions with tutoring (virtual; working language in English), therefore we can only admit up to 25 participants. The winter school is free of charge. Admission is possible until September 30, 2022.

In order to apply, sent a short letter of interest specifying your motivation for attending this school (1/2 page max) with the subject “HNR winter school” to digital@ieg-mainz.de. Further queries can be sent to vasquesfilho@ieg-mainz.de and petz@ieg-mainz.de.

Organizers

Stellenausschreibung: Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas: Korpuslinguistik und Forschungsdaten

dhd-blog - Mi, 08/31/2022 - 07:37
Für das Akademieprojekt Regionalsprache.de sucht das Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas in Marburg zum 01.01.2023 eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (PostDoc-Stelle, Vollzeit, E13 TV-H) mit dem Schwerpunkt Korpuslinguistik und Forschungsdatenmanagement, befristet bis 31.12.2026 (4 Jahre). Die Bewerbungsfrist endet am 02.10.2022.   Das ausführliche Stellenangebot findet sich hier:  https://stellenangebote.uni-marburg.de/jobpostin/0264c9591bbd545fda9aad0242f01cea46329c430

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