DHd Newsfeed

Stellenangebot: WMA für die Online-Plattform Digital Benin gesucht

dhd-blog - So, 07/04/2021 - 10:35

Die Stiftung Museum am Rothenbaum sucht baldmöglichst für 12 Monate eine:n Wissenschaftliche:n Mitarbeiter:in für die Schaffung der Online-Plattform Digital Benin in Vollzeit.

Bewerbungsfrist: 02.08.2021

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier: 
https://digital-benin.org/Jobs

Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Anne Luther (anneluther.info) gerne zur Verfügung.

CfP: Virtual Summer School: Deep Learning for Language Analysis (30.8.-3.9.2021)

dhd-blog - Sa, 07/03/2021 - 19:28

Das Institut für Digital Humanities (IDH), das Cologne Center for eHumanities (CCeH) und das Data Center for the Humanities (DCH) richten mit Unterstützung der Competence Area III (CA3) und des Center for Data and Simulation Science (CDS) zum vierten Mal eine Sommerschule zum Thema „Deep Learning for Language Analysis“ an der Universität zu Köln aus.

Die diesjährige Ausgabe wird virtuell vom 30.8.-3.9.2021 stattfinden.

Deadline für den Call for Participation: 19.07.2021

Weitere Informationen siehe http://ml-school.uni-koeln.de/

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Call for Participation

virtual summer school: Deep Learning for Language Analysis

The University of Cologne organizes a Summer School on „Deep Learning for Language Analysis“, which will take place August 30th – September 3rd, 2021, as an online event.

The summer school addresses MA students and doctoral candidates from Linguistics and Digital Humanities, as well as other fields that are involved with the application of machine learning techniques.
Participants can choose between two alternative tracks:

  • Deep Learning with Audio & Speech Data, given by Paul Wallbott (Fraunhofer IAIS)
  • Text Analysis with Deep Learning, given by Nils Reiter (UoC)

Subsequently, a hands-on course on natural language processing will be provided by the NVIDIA Deep Learning Institute. Here you can earn an additional certificate.

During the summer school, there will also be a panel session on practical applications of machine learning, with short presentations followed by a panel discussion. The panelists will be announced soon. This event will be accessible also without registration to the summer school. Please send a note to ml-school@uni-koeln.de with the subject „Panel“, we will then send you an invitation for the panel.

All information and how to apply can be found on http://ml-school.uni-koeln.de/

 

CfP: Diskussionsforum auf dem Historikertag 2021: FAIR-flixte Daten. Partizipativ über Datentransparenz diskutieren.

dhd-blog - Fr, 07/02/2021 - 14:35
Eine Veranstaltung im Rahmen des Praxislabors der AG Digitale Geschichtswissenschaft, 7. Oktober 2021, 9-10:30 Uhr
  • Marina Lemaire (Universität Trier)
  • Katrin Moeller (Universität Halle)

Datentransparenz und Nachvollziehbarkeit von Forschungsdaten sind ein wichtiges Kriterium beim Umgang mit Forschungsdaten nach den „FAIR-Prinzipien“. Sie orientieren sich stark an Bedürfnissen naturwissenschaftlicher Fächer mit ihren häufig exakt zu definierenden Kategorien und Messwerten. Auch in den historischen Disziplinen besitzen Quellennachweise und Quellenkritik eine lange Tradition. Bei der Vielzahl hermeneutischer Methoden oder kontextbezogenen Interpretationen gebrochener Quellen fällt es allerdings sehr viel schwerer, die genaue Nachvollziehbarkeit von Kategorien oder gar Intercoder-Reliabilität herzustellen. Gleichzeitig macht dies Prozesse der Datenerhebung und -bearbeitung aufwändiger und Forschung in einem Maß transparent, wie sie heute zum Teil noch ungewohnt ist und etwa den CARE-Prinzipien auch entgegenstehen kann. Zudem werden Massendaten auch in der Geschichtswissenschaft zunehmend maschinell oder über bürgerwissenschaftliche Beteiligung erhoben und erfordern somit neue Ansätze für den Umgang mit Fehlertoleranz, Unvollständigkeit und Qualitätssicherung. Brauchen wir, um den Anforderungen der guten wissenschaftlichen Praxis unter digitalen Forschungsbedingungen gerecht zu werden, neue Formen der Dokumentation unserer Arbeitsschritte und des methodischen Vorgehens? Oder sind diese Fragen nicht schon in früheren Auseinandersetzungen über Methoden längst diskutiert und entschieden worden? Die AG Digitale Geschichtswissenschaft möchte diesen innerfachlichen Verständigungsprozess befördern. Sie bekommen hier die Gelegenheit ihre Überlegungen, Bedenken und Gedanken zur digitalen Transformation des geschichtswissenschaftlichen Forschungsprozesses darzulegen, ihre Probleme aus der Praxis des Forschens für den Prozess eines transparenten Datenmanagements dazulegen und ggf. ihre Lösungsansätze vorzustellen. Bitte reichen Sie uns bis zum 31. August 2021 ihr Statement dazu über das hier verlinkte Formular (https://www.esciences.uni-trier.de/statement-fair-flixte-daten/) ein (min. 4.000 bis max. 6.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen)). Referenzen nach Harvard-Zitation im Text (Autor Jahr: Seitenzahl) einfügen und das Literaturverzeichnis im Anhang einfügen. Positiv evaluierte Beiträge werden wir ab Mitte September 2021 auf Zenodo und dem Blog der AG Digitale Geschichtswissenschaft veröffentlichen. Mit der Einreichung geben Sie auch ihr Einverständnis zur Veröffentlichung ab. Gegenstatments, Kommentare und Fragen können ab Mitte September 2021 über den Blog der AG DigiGW (https://digigw.hypotheses.org/) gepostet werden. Die Verfasser und Verfasserinnen von vier ausgewählte Positionen werden im Diskussionsforum auf dem Historikertag am 7. Oktober 2021 zwischen 9:00 und 10:30 Uhr ihr Statement mit der Community diskutieren. Dabei werden die gesammelten Kommentare und Fragen sowohl aus dem Blog als auch live aus dem Publikum aufgegriffen.

Link zum Programm: https://www.historikertag.de/Muenchen2021/programm/diskussionsforum-1-fair-flixte-daten-partizipativ-ueber-datentransparenz-diskutieren/

Kontakt:

Marina Lemaire, Servicezentrum eScience der Universität Trier, Marina Lemaire, marina.lemaire@uni-trier.de

Katrin Moeller, Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt der MLU Halle-Wittenberg, katrin.moeller@geschichte.uni-halle.de

Bewerbungsfrist verlängert! LIDO-Weiterentwicklung in KONDA und NFDI4Culture (E13 Vollzeit für zunächst 2 Jahre an der SUB Göttingen)

dhd-blog - Fr, 07/02/2021 - 07:08

Die SUB Göttingen besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt für zunächst zwei Jahre eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) in Entgeltgruppe E13 TV-L, Vollzeit, für die Mitarbeit in KONDA und in NFDI4Culture, eine Verlängerung ist möglich. 

Im Kontext des Aufbaus der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur arbeiten wir zurzeit im BMBF-geförderten Projekt KONDA sowie im DFG-geförderten Projekt NFDI4Culture in den Themenfeldern Standards, Datenqualität und Kurationskriterien für Forschungsdaten zu materiellen Kulturgütern insbesondere an der Weiterentwicklung des international etablierten Metadatenstandards LIDO – Lightweight Information Describing Objects. Die Entwicklungen sind eingebettet in die nationalen und internationalen Fachcommunitys.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier:

https://www.sub.uni-goettingen.de/wir-ueber-uns/stellenangebote-ausbildung/stellenangebot/wissenschaftlicher-mitarbeiterin-wmd-entgeltgruppe-e-13-tv-l-vollzeit-befristet/

Die Bewerbungsfrist ist der 23.07.2021. Für Fragen zum Stellenprofil stehe ich gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns über Weiterverbreitung der Ausschreibung und natürlich auf Ihre Bewerbung!

 

Mit herzlichen Grüßen

Regine Stein

CPSS 2021: 1st Workshop on Computational Linguistics for Political Text Analysis

dhd-blog - Do, 07/01/2021 - 13:24
Workshop co-located with KONVENS (Conference for Natural Language Processing) in Düsseldorf, September 2021 News

The submission deadline has been extended to July, 10. The workshop will be a virtual event.

Also, we are excited to announce our invited speakers and panelists for our twin panel:   Invited speakers
  • Katharina Esau (Graduate School Online Participation, HHU Düsseldorf)
  • Tomaž Erjavec (ParlaMint; Jožef Stefan Institute Ljubljana)
  • Slava Jankin (Data Science Lab, Hertie School Berlin)
Twin Panel Speakers
  • EUINACTION (Nikoleta Yordanova, U-Leiden + Goran Glavaš, U-Mannheim)
  • MARDY (Sebastian Haunss, U-Bremen + Jonas Kuhn, U-Stuttgart)

Please check our website for updates and changes: https://gscl.org/en/arbeitskreise/cpss/cpss-2021

Workshop description

Recent years have seen more and more applications of computational methods to the analysis of political texts. This has led to the emergence of different communities (one with a background in political / social science and the other in the areas of NLP/computer science) which struggle to get awareness of the relevant work taking place in the respective other community.

The main goal of this workshop is to bridge this gap and bring together researchers and ideas from the different communities, to foster collaboration and catalyze further interdisciplinary research efforts.

Important Dates

Workshop papers due 10.07.2021 Notification of acceptance 31.07.2021 Camera-ready papers due 01.09.2021 Workshop date Sep 2021 Submissions

We welcome submissions of long and short papers, posters, and demonstrations relating to any aspect of Political Text Analysis using computational methods. Our workshop will accept two types of submissions:

  • archival papers describing original and unpublished work
  • non-archival papers (abstracts) that present already published research or ongoing work.

The availability of both submission formats will meet the different needs of researchers from different communities, allowing them to come together and exchange ideas in an „get to know each other“ environment which is likely to foster future collaborations.

Submissions should report original and unpublished research on topics of interest to the workshop. Accepted papers are expected to be presented at the workshop. Archival papers will be published in the workshop proceedings. They should emphasize obtained results rather than intended work, and should indicate clearly the state of completion of the reported results.

An archival paper accepted for presentation at the workshop must not be or have been presented at any other meeting with publicly available proceedings.

Submission is electronic, using the EASYCHAIR conference management system, which can be found at this address:

easychair.org/conferences

Long/short archival paper submissions must use the official KONVENS 2021 style templates (coming soon). Non-archival papers (abstracts) can use any style template and must be submitted as pdf. Long papers must not exceed nine (9) pages of content. Short papers and demonstration papers must not exceed four (4) pages of content. Non-archival abstracts must not exceed one (1) page. References do not count against these limits.

Note: Supplementary material does not count towards page limit and should be included in the appendix.

Reviewing

Reviewing of papers will be double-blind. Therefore, the paper must not include the authors‘ names and affiliations or self-references that reveal the authors’ identity – e.g., „We previously showed (Smith, 1991) …“ should be replaced with citations such as „Smith (1991) previously showed …“. Papers that do not conform to these requirements will be rejected without review.

Dual Submission Policy: Dual submissions of papers are allowed. Authors of archival papers that have been or will be submitted to other meetings or publications must provide this information to the workshop co-chairs (sigcpss@gmail.com). In your message, please list the names and dates of the conferences, workshops or meetings where you have submitted or plan to submit your paper in addition to CPSS. Authors of accepted papers must notify the program chairs within 10 days of acceptance if the paper is withdrawn for any reason.

Special Theme and Panel

One focus of this workshop is on interdisciplinary methods and strategies at the intersection of NLP and Political/Social science. In particular, we are interested in gaining a better understanding of what has made collaborations at the NLP/SocSci interface successful (e.g., strategies to optimize the conceptual/practical exchange between teams) as well as of the concrete problems encountered and about their solutions. To learn from previous experiences of interdisciplinary research projects, we will organize a panel with twin researchers, i.e., pairs of researchers where each pair includes one researcher from political or social science and one with a background in CL/CS, who have worked together on a project. The twin researchers will talk about their collaboration and share their experiences with the audience.

We hope that this will foster discussions and allow us to reflect on our different research practices, methods and tools, and will help to improve the communication between our fields.

Other Questions

For more information, please refer to the workshop website:

gscl.org/en/arbeitskreise/cpss/cpss-2021

If you have any questions, please feel free to contact the program co-chairs: sigcpss@gmail.com

Organisers
  • Ines Rehbein (U-Mannheim)
  • Goran Glavaš (U-Mannheim)
  • Gabriella Lapesa (U-Stuttgart)
  • Simone Ponzetto (U-Mannheim)

vDHd2021 – Veranstaltung: Kontrastive Analysen historischer Textkorpora als Instrument für die historisch arbeitenden Wissenschaften? (07.07.2021, 10h00-12h00 (MEZ))

dhd-blog - Mi, 06/30/2021 - 17:06
Datum: 07.07.2021, 10h00-12h00 (MEZ) Organisiert von: Jörg Hörnschemeyer (DHI Rom), Jan Rohden (Geschäftsstelle der Max Weber Stiftung)

Hinweis: Diese Veranstaltung ist Teil des Beitrags Virtuelle Reise: Digital Humanities in der Max Weber Stiftung.

Die kontrastive Analyse von Texten oder Textgruppen ist in den Sprach- und Literaturwissenschaften ein beliebtes Verfahren, das vor allem im Rahmen der Stilometrie sehr erfolgreich eingesetzt wird. Die Methode hat in den letzten Jahren einen regelrechten Aufschwung erfahren, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Durchführung stilometrischer Analysen dank frei verfügbarer Tools heutzutage auch ohne vertiefte Programmierkenntnisse möglich ist. Dies hat dazu geführt, dass stilometrische Anaylsen mittlerweile auch außerhalb von literatur- und sprachwissenschaftlichen Fragestellungen durchgeführt werden, etwa in der Kunstgeschichte oder den Musikwissenschaften.

Die Veranstaltung möchte sich der Frage nähern, inwieweit stilometrische Methoden, die in der Computerphilologie z.B. bei der Autorschaftsattribution oder für stilistische Gattungsvergleiche eingesetzt werden, auch für die Geschichtswissenschaften nutzbar gemacht werden können. Exemplarisch sollen dabei Datensammlungen aus dem Forschungskontext des DHI Rom untersucht werden.

Eine Frage, der die Veranstaltung dabei auf den Grund gehen möchte, ist die im Vergleich zur Literaturwissenschaft veränderte Ausgangssituation historischer Textgattungen. Welche Parameter sind bei der Verwendung stilometrischer Methoden zur Analyse historischer Textkorpora besonders zu berücksichtigen? Sind das z.B. die Anzahl der Textdokumente, die Länge der Texte, die zu vergleichenden Textmerkmale oder auch die Auswahl des „richtigen“ Distanzmaßes?

Die kontrastive Analyse von Texten oder Textgruppen ist in den Sprach- und Literaturwissenschaften ein beliebtes Verfahren, das vor allem im Rahmen der Stilometrie sehr erfolgreich eingesetzt wird. Die Methode hat in den letzten Jahren einen regelrechten Aufschwung erfahren, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Durchführung stilometrischer Analysen dank frei verfügbarer Tools heutzutage auch ohne vertiefte Programmierkenntnisse möglich ist. Dies hat dazu geführt, dass stilometrische Anaylsen mittlerweile auch außerhalb von literatur- und sprachwissenschaftlichen Fragestellungen durchgeführt werden, etwa in der Kunstgeschichte oder den Musikwissenschaften.

Die Veranstaltung möchte sich der Frage nähern, inwieweit stilometrische Methoden, die in der Computerphilologie z.B. bei der Autorschaftsattribution oder für stilistische Gattungsvergleiche eingesetzt werden, auch für die Geschichtswissenschaften nutzbar gemacht werden können. Exemplarisch sollen dabei Datensammlungen aus dem Forschungskontext des DHI Rom untersucht werden.

Eine Frage, der die Veranstaltung dabei auf den Grund gehen möchte, ist die im Vergleich zur Literaturwissenschaft veränderte Ausgangssituation historischer Textgattungen. Welche Parameter sind bei der Verwendung stilometrischer Methoden zur Analyse historischer Textkorpora besonders zu berücksichtigen? Sind das z.B. die Anzahl der Textdokumente, die Länge der Texte, die zu vergleichenden Textmerkmale oder auch die Auswahl des „richtigen“ Distanzmaßes?

Die Veranstaltung ist insofern als experimentell zu verstehen, als sie keine fertigen Antworten liefert, sondern vielmehr dazu motivieren möchte, gemeinsam solche Fragen zu diskutieren.

Eine Anmeldung ist bis zum 04.07.2021 unter dem folgenden Link möglich: https://survey3.gwdg.de/index.php?r=survey/index&sid=919213&lang=en

Eine Archäologie politischer Begrifflichkeiten: Die Website „Corpus of Russian Translations“

dhd-blog - Di, 06/29/2021 - 15:44
von Mirjam Bremer

Woher stammt das politische Vokabular, das bis heute in der russischen Sprache zu finden ist? Um diese Frage drehte sich der erste Halt der virtuellen Reise durch die Digital Humanities in der Max Weber Stiftung am Deutschen Historischen Institut in Moskau. Vladislav Rjéoutski stellte die Datenbank und Website „Corpus of Russian Translations“ (Корпус русских переводов) vor. Das seit 2016 laufende Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, zur Erforschung der Geschichte politischer Begriffe und damit einer Archäologie politischer Konzepte im Russland des 18. Jahrhundert beizutragen, einer Zeit, zu der es im Russischen Reich noch kein ausgeprägtes politisches Vokabular gab. Durch die zunehmende Übersetzung von politischen Texten aus französischer, deutscher oder lateinischer Sprache ins Russische änderte sich dies: Die Übersetzungen bzw. die Übersetzer brachten neue Begriffe und damit auch politische Ideen nach Russland und veränderten die Gesellschaft nachhaltig. Die Datenbank bildet diesen Wandel ab, indem sie politische Texte sammelt, die im 18. Jahrhundert ins Russische übersetzt und veröffentlicht wurden. Mithilfe der Suchfunktion können Original und Übersetzung in Auszügen gegenübergestellt werden, so dass für die Lesenden nachvollziehbar wird, wie die politischen Konzepte in die russische Sprache übertragen wurden. Die umfassende Datenbank von Übersetzungen aus dem 18. Jahrhundert bildet die Grundlage des Projekts. Weiterhin veranschaulicht die Website mithilfe eines Glossars, auf welche Weise politische Schlüsselbegriffe übersetzt wurden. Welche russischen Entsprechungen fand man zum Beispiel für das deutsche Wort Macht, das französische société oder das englische sovereign? Mit der Auswahl eines Begriffes bekommt man alle Textauszüge aufgelistet, in denen ebendieser Begriff vorkommt. Die Auszüge werden chronologisch geordnet und geben einen Einblick, wie die Übersetzer Begriffe auf unterschiedliche Weise ins Russische übertrugen und wie sich die Wortwahl im Verlauf der Zeit änderte. Die Website zeigt außerdem Graphen und Statistiken, welche die Geschichte der Übersetzung und Veröffentlichung von Werken in Russland im 18. Jahrhundert greifbar machen. Aus welchen Sprachen wurden die meisten Werke ins Russische übersetzt? Oder warum stieg zum Beispiel ab den 1780er Jahren die Zahl der veröffentlichten Übersetzungen stark an? Auch bei der Erforschung solcher Aspekte kann das Projekt helfen.

In der anschließenden Diskussion ging es um die möglichen Nutzungsweisen der Website. Auch wenn die Datenbank noch im Aufbau ist, werden laufend neue Übersetzungen und Textauszüge eingefügt. Sie besitzt damit großes Potenzial, die Geschichte einzelner Begriffe oder politischer Konzepte und ihren Weg nach Russland nachzuvollziehen. Außerdem kann sie in den größeren Kontext der europäischen Wissensgeschichte und Wissenstransfers eingebettet werden. Nicht nur deshalb stellt „Corpus of Russian Translations“ ein gutes Beispiel für die gewinnbringenden Möglichkeiten der Digital Humanities dar und wird eine Reihe von (internationalen) Forschungsvorhaben bereichern.

Besuchen Sie gerne die Website unter folgendem Link: www.krp.dhi-moskau.org (oder schauen Sie sich den Veranstaltungsmitschnitt noch einmal hier an: https://www.youtube.com/watch?v=hJpcV-_ctS0)

Stellungnahme des DHd-Verbands zur Befristungspraxis an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland

dhd-blog - Mo, 06/28/2021 - 10:22

Der Vorstand des DHd-Verbands, dem Wissenschaftler:innen auf befristeten ebenso wie auf unbefristeten Stellen angehören, möchte mit der vorliegenden Stellungnahme Position in der aktuellen Diskussion um das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) in Deutschland beziehen. Die Situation in Österreich, der Schweiz und Luxemburg ist zwar aktuell weniger im Fokus der Aufmerksamkeit, sie ist allerdings auch nicht grundsätzlich anders gelagert.

Die Wissenschaftler:innen, die an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen auf befristeten Stellen arbeiten, leisten unter den in verschiedener Hinsicht belastenden Bedingungen des WissZeitVG hervorragende Arbeit und sind eine tragende Säule in Forschung, Lehre, Wissenstransfer und Selbstverwaltung an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Sie verdienen bessere Rahmenbedingungen.

Die betroffenen Wissenschaftler:innen und ihre Anliegen müssen von Einrichtungsleitungen, Landes- und Bundesministerien gehört werden. Teils seit Langem vorliegende Lösungsansätze müssen sachorientiert und offen diskutiert werden. So muss etwa das in Deutschland greifende WissZeitVG grundlegend reformiert werden, um die Arbeitsbedingungen für die Wissenschaftler:innen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Forschungsstandortes, und die Innovation, Effizienz und Nachhaltigkeit von Forschung, Lehre, Wissenstransfer sowie Selbstverwaltung an den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu verbessern.

Die vollständige Stellungnahme zum WissZeitVG finden Sie auf den Seiten des DHd-Verbands.
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Der Vorstand des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd-Verband)

»DHd2022: Kulturen des digitalen Gedächtnisses« (Potsdam, März 2022). Endspurt: Noch 3 Wochen bis zur Deadline!

dhd-blog - Do, 06/24/2021 - 10:40

In drei Wochen, am 15. Juli, endet der Call for Papers der DHd2022: »Kulturen des digitalen Gedächtnisses« (hier ist der Call zu finden: https://www.dhd2022.de/cfp/). Die 8. Jahrestagung des Verbands »DHd. Digital Humanities im deutschsprachigen Raum« wird vom 7. bis zum 11. März 2022 in Potsdam stattfinden. Vor- und Beiträge zu allen Themen aus dem Feld der Digital Humanities sind willkommen!

Noch nichts eingereicht? Dann aber los. Denn: Erstmals wird in diesem Jahr die Deadline nicht auf den letzten Drücker noch verlängert. Warum? Weil wir diesmal gleich von Anfang an bei der Planung alles an Zeit für Euch rausgeholt haben, was irgendwie möglich ist. Die Zeit ist nämlich knapp, denn bei der DHd2022 kommt ein transparenteres und kooperativeres Open-Peer-Review-Verfahren zur Anwendung, von dem wir uns noch bessere Beiträge versprechen.

Also: Auf die Einreichung, fertig, los!

Website: https://www.dhd2022.de

Einreichung über ConfTool: https://www.conftool.net/dhd2022/

Kontakt: info@dhd20222.de

2 Stellenangebote WMA in DH bzw. Research Software Engineering im Projekt „Antiquitatum Thesaurus“ (Berlin, BBAW, 50% bzw. 66-100%)

dhd-blog - Mi, 06/23/2021 - 10:02

Für das 2021 gestartete Akademienvorhaben „Antiquitatum Thesaurus. Antiken in den europäischen Bildquellen des 17. und 18. Jahrhunderts“ unter Leitung von Prof. Dr. Elisabeth Décultot (Martin-Luther-Universität Halle), Prof. Dr. Arnold Nesselrath (Rom) und Prof. Dr. Ulrich Pfisterer (Ludwig-Maximilian-Universität München) sucht die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften zum nächstmöglichen Zeitpunkt:

– eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (w/m/d) für die Frontendentwicklung und die Datenmodellierung einer archäologisch-kunsthistorischen Forschungsdatenbank im Umfang von 50% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, zunächst befristet für zwei Jahre, mit der Option auf langfristige Mitgestaltung und Weiterentwicklung des Langzeitvorhabens.

Ausführliche Informationen zum Stellen- und Anforderungsprofil unter: https://www.bbaw.de/stellenangebote/stellenausschreibung-wissenschaftliche-n-mitarbeiter-in-w-m-d-6

Die Bewerbungsfrist endet am 30.6.2021.

– eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (w/m/d) für die Forschungssoftwareentwicklung in den Digital Humanities im Umfang von mind. 66% und bis zu 100% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, zunächst befristet für zwei Jahre, mit der Option auf langfristige Mitgestaltung und Weiterentwicklung des Langzeitvorhabens.

Ausführliche Informationen zum Stellen- und Anforderungsprofil unter: https://www.bbaw.de/stellenangebote/stellenausschreibung-wissenschaftliche-n-mitarbeiter-in-w-m-d-7

Die Bewerbungsfrist endet am 14.07.2021.

vDHd2021: Vorstellung des Digitalisierungsprojekts „Deutsche Akten im Zentralarchiv des russischen Verteidigungsministeriums“ (22.06.2021, 16h00-18h00)

dhd-blog - Mo, 06/21/2021 - 15:11
  • Datum: 22.06.2021, 16h00-18h00
  • Organisiert von: Matthias Uhl (Vortrag), Birte Kohtz/Benjamin Beuerle (Moderation) (DHI Moskau)

In den 1960er Jahren wurden von den sowjetischen Streitkräften mit nach Moskau gebrachte Trophäenbestände deutscher (Wehrmachts-)Akten beim Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums der Sowjetunion (CAMO) zentral erfasst und gelagert. Da hier zahlreiche, bis heute geheime, Akten aufbewahrt werden, ist der Zugang zum Archiv stark reglementiert. Das DHI Moskau hat seit 2014 in Zusammenarbeit mit dem Zentralarchiv des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation und der Russischen Historischen Gesellschaft schrittweise diesen wohl letzten Bestand von Akten digitalisiert, der der Weltkriegsforschung bislang nicht zugänglich war. Auf der Webseite des Projektes können diese dann ohne Einschränkungen und kostenlos genutzt werden. Bislang haben fast 8,3 Millionen Nutzer von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. In der Projektvorstellung wird der komplexe, aus aufeinander abgestimmten Schritten verschiedener Akteure bestehende und in einem mehrjährigen Erfahrungsprozess erprobte Vorgang der Digitalisierung im Mittelpunkt stehen.

Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist via Zoom über den folgenden Link möglich: https://dhi-moskau-org.zoom.us/j/94665314399.

Stellenangebot: WMA im Projekt Burchards Dekret Digital (Mainz, 50%, EG 13 TV-L)

dhd-blog - So, 06/20/2021 - 19:58

Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) gehört zu den großen Universitäten in Deutschland. In der Wissenschaftsregion Rhein-Main entfaltet sie ihre Leistungsstärke, Innovationskraft und Dynamik. Als Volluniversität ermöglicht die JGU ein Fachgrenzen überschreitendes Lehren und Lernen und eröffnet großes Potenzial für international renommierte, interdisziplinäre Forschung. Fast all ihre Einrichtungen vereint die JGU auf einem innenstadtnahen Campus – ein Ort lebendiger akademischer Kultur für Forschende, Lehrende und Studierende aus allen Kontinenten.

FB 07 Geschichts- und Kulturwissenschaften / Historisches Seminar / Mittelalterliche Geschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d)
in Teilzeit (50%)

Die Besetzung erfolgt im Rahmen des Projekts »Burchards Dekret Digital. Arbeitsplattform zu Texterschließung und Wirkungsgeschichte früh- und hochmittelalterlicher Rechtskulturen« der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz.

Die Stelle ist am Arbeitsbereich Mittelalterliche Geschichte des Historischen Seminars der JGU angesiedelt.

Bewerbungsfrist: 28.06.2021

Hier geht es zur vollständigen Stellenausschreibung:
https://stellenboerse.uni-mainz.de/HPv3.Jobs/jgu/stellenangebot/18521/1

Mehrere unbefristete Stellenangebote am Literaturarchiv Marbach

dhd-blog - So, 06/20/2021 - 17:36

Am Literaturarchiv in Marbach sind mehrere unbefristete Stellen ausgeschrieben:

1. Anwendungsentwickler Datenbanken (m/w/d)

2. Forschungsdatenmanager (m/w/d)

3. Anwendungsentwickler (m/w/d)

 

Simone Kronenwett MA LIS
Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd)
Communications Fellow
Email: info@dig-hum.de
Twitter: @DHDInfo
www.dig-hum.de

Ihre User-Experience ist gefragt! (remote)

dhd-blog - Fr, 06/18/2021 - 14:04

Im Rahmen eines User-Experience-Tests wird ein Service im Bereich digitaler Forschungsinfrastrukturen untersucht. Hierfür suchen wir Sie als Proband*innen mit und ohne Vorkenntnisse in den digitalen Geisteswissenschaften. Sie testen, angeleitet durch eine*n Moderator*in, kleinere Aktivitäten (im Zusammenhang mit digitalem Edieren, Annotieren, Analysieren, Publizieren) innerhalb einer Forschungsumgebung. Hierdurch werden mögliche Schwachstellen aufgedeckt und die allgemeine Usability bewertet. Somit leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung des Angebots.

Der Test findet am 20./21. Juli statt und dauert inkl. Vorbereitung etwa eine Stunde. Die Durchführung erfolgt ausschließlich virtuell vom eigenen PC oder Tablet. Selbstverständlich werden Sie während der Studie von der durchführenden Usability und User Experience-Agentur betreut.

Sie haben Fragen oder möchten sich direkt anmelden?

Kontakt: rdd-service@lists.gwdg.de

Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren (geistes- oder sozialwissenschaftlichen) fachlichen Hintergrund an und ob Sie bereits mit digitalen Methoden und Werkzeugen arbeiten.

Wir freuen uns sehr darauf, Sie als Proband*innen begrüßen zu dürfen! 

Mit besten Grüßen aus dem Team Forschung und Entwicklung der SUB Göttingen

Stellenangebot: Doktorand*in (100%, E13) für digitale Editionen historischer Reiseberichte am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg

dhd-blog - Do, 06/17/2021 - 20:32

Im Rahmen des von der DFG bewilligten Forschungsprojektes „Forschungsinfrastruktur für digitale Editionen historischer Reiseberichte. Entwicklung und Aufbau einer modularen Plattform zur digitalen Edition, komplexen inhaltlichen Erschließung, Analyse und Visualisierung historischer Reiseberichte“ (Projektleitung: Prof. Dr. Guido Hausmann) wird im Bereich Geschichte zum 01.09.2021 eine Vollzeitstelle für 36 Monate ausgeschrieben:

Doktorand*in (m/w/d) und Vergleichbare für Geoinformatik, Geoinformationswissenschaft oder Digital Humanities mit entsprechendem Schwerpunkt (bis zu 100 % TV-L 13, auf 3 Jahre befristet)

Die Stelle kann auch in Teilzeit (50 %) ausgeübt werden.

Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

Bitte bewerben Sie sich über dieses Online-Formular. Hier können Sie auch Ihre Bewerbungsunterlagen hochladen. Die Bewerbungsunterlagen haben zu umfassen: Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse.

Bewerbungsschluss ist der 7. Juli 2021.

Stellenangebot: Postdoktorand*in (100%, E14) für digitale Editionen historischer Reiseberichte am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg

dhd-blog - Do, 06/17/2021 - 20:30

Im Rahmen des von der DFG bewilligten Forschungsprojektes „Forschungsinfrastruktur für digitale Editionen historischer Reiseberichte. Entwicklung und Aufbau einer modularen Plattform zur digitalen Edition, komplexen inhaltlichen Erschließung, Analyse und Visualisierung historischer Reiseberichte“ (Projektleitung: Prof. Dr. Guido Hausmann) wird im Bereich Geschichte zum 01.09.2021 eine Vollzeitstelle für 36 Monate ausgeschrieben:

Postdoktorand*in (m/w/d) und Vergleichbare für Geschichte mit nachgewiesenen Kompetenzen in den Digital Humanities (bis zu 100 % TV-L 14, auf 3 Jahre befristet)

Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

Bitte bewerben Sie sich über dieses Online-Formular. Hier können Sie auch Ihre Bewerbungsunterlagen hochladen. Die Bewerbungsunterlagen haben zu umfassen: Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse.

Bewerbungsschluss ist der 7. Juli 2021.

Digitale Häppchen am Bundesweiten Digitaltag 18.06.2021

dhd-blog - Mi, 06/16/2021 - 15:48

Von APFELWEIN bis ZYPRESSENZWEIG

Am bundesweiten Digitaltag möchte das  Kompetenzzentrum – Trier Center for Digital Humanities an der Universität Trier ein breites, interessiertes Publikum aller Altersstufen auf eine digitale Reise durch die Welt der Wörter und ihre Geschichte mitnehmen! An ausgewählten Beispielen wird das Publikum erfahren, was digitale und miteinander vernetzte Wörterbücher alles können und inwiefern sie nicht nur für die Fachwissenschaften interessant und wichtig sind. So zeigen wir, was man im Trierer Wörterbuchnetz (https://woerterbuchnetz.de), mit dem man in über 30 Wörterbüchern zugleich recherchieren kann, alles herausfindet: Welche Wörter beispielsweise hat man in früheren Zeiten täglich benutzt, sind aber heute ganz außer Gebrauch gekommen? Wie viele Wörter benutzt ein Mensch? Was kann ich über Dialekte im Wörterbuchnetz lernen, was über die Sprache des Weinanbaus in Deutschland? Und was erfahre ich hier über Goethes Wörter und ihre Bedeutungen?

Das Wörterbuchnetz wird am Digitaltag relauncht; in drei Digitalen Häppchen stellen wir drei spannende Aspekte vor. In jedem findet am Ende ein Quiz statt, bei dem die Besucher:innen eine Überraschung gewinnen können.

Weitere Informationen: https://tcdh.uni-trier.de/de/newsbeitrag/bundesweiter-digitaltag-18-juni-2021

Ansprechpartnerin: Dr. Claudia Bamberg, Kompetenzzentrum – Trier Center for Digital Humanities (bamberg@uni-trier.de)

 

Stellenausschreibung: Referent / Referentin (m/w/d) für Digital Humanities und Forschungsdatenmanagement (TVÖD Entgeltgruppe 13, unbefristet)

dhd-blog - Mi, 06/16/2021 - 15:32

Die Max Weber Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (MWS) sucht für ihre Geschäftsstelle in Bonn zum nächstmöglichen Zeitpunkt

einen Referenten / eine Referentin (m/w/d) für Digital Humanities und Forschungsdatenmanagement.

Die MWS (www.maxweberstiftung.de) unterhält in europäischen und außereuropäischen Gastländern elf Forschungsinstitute und mehrere Außenstellen bzw. Projektbüros. Weltweit werden rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Seit mehreren Jahren kümmert sich die Geschäftsstelle verstärkt um Forschungsdaten und digitale Forschungsinfrastrukturen. Das Kuratieren von digitalen Editionen und Datenbanken sowie vielfältige Dienstleistungen im Rahmen der Digital Humanities (DH) gehören dazu wie auch die stiftungsweite Publikationsplattform perspectivia.net. Für die Weiterentwicklung und Betreuung dieser Angebote suchen wir einen Referenten/eine Referentin (TVÖD Entgeltgruppe 13, unbefristet).

Welche Aufgaben erwarten Sie?
  • Sie betreuen digitale Forschungsprojekte (life cycle management).
  • Sie beraten Forschende unserer Institute hinsichtlich digitaler Technologien und Methoden, dazu gehören unter anderem die Konzeption und Auswahl der Forschungsinfrastruktur sowie das Management und die Publikation von Forschungsdaten; das bezieht auch die Mitarbeit bei Projektanträgen mit ein.
  • Sie beteiligen sich konzeptionell und planerisch an der Fortentwicklung von perspectivia.net sowie der digitalen Forschungsinfrastrukturen und Serviceangebote.
  • Sie stehen in stetigem Austausch mit den Forschenden und DH-Beauftragten an unseren Instituten; gleichzeitig sorgen Sie für die Verbindung zur DH-Community und Infrastrukturlandschaft in Deutschland. Dazu gehören auch das Engagement im Bereich der NDFI-Konsortien sowie der europäischen Forschungsinfrastrukturen (OPERAS).
  • Sie organisieren die Arbeit im stiftungsweiten Arbeitskreis DH, zu dem auch ein jährlicher Workshop gehört, und halten den Kontakt zum stiftungsweiten Arbeitskreis IT.
  • Sie reflektieren Ihre Arbeit in Veröffentlichungen.
Ihr Profil? Voraussetzungen:
  • ein überdurchschnittlicher wissenschaftlicher Abschluss (Master oder Promotion) in einem geistes-, sozial- oder (mit Digital Humanities-Ausrichtung) informationswissenschaftlichem Fach
  • Interesse und Begeisterungsfähigkeit für die unterschiedlichen Forschungsfragen der MWS-Institute und sicheres Bewegen in interdisziplinären Projektkontexten
  • einschlägige Projekterfahrungen, möglichst mit Konzeptionierungs- und Koordinierungsaufgaben
  • einschlägige IT-Kompetenzen, v.a. in den Bereichen Webtechnologien, X-Technologien und Softwarearchitekturen
  • sehr gute Kenntnisse im Bereich Forschungsdatenmanagement sowie in den Methoden und Konzepten der DH
  • Sichere Englischkenntnisse in Wort und Schrift (mindestens vergleichbar C1 im europäischen Referenzrahmen)
Wünschenswert:
  • Veröffentlichungen im Bereich der DH
  • Kenntnisse in mindestens einer Skriptsprache
  • Kenntnisse in dem Bereich Digitale Editionen oder Datenmodellierung
  • Erfahrungen in der Beantragung von Forschungsprojekten
Was wir bieten:
  • Mitgestaltung der dynamischen DH-Entwicklung der MWS
  • Abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit in einem interdisziplinären, internationalen Umfeld
  • Kollegiale Zusammenarbeit und Austausch in einem sympathischen Team
  • Zuschuss zum Erwerb eines Jobtickets für den VRS

Die MWS fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Die Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich am 11./12. August oder 19./20. August in Bonn stattfinden. Je nach Stand der pandemiebedingten Einschränkungen behält die MWS sich vor, die Gespräche per Videokonferenz durchzuführen. Bei Verhinderung an diesen Terminen weisen Sie bitte schon in der Bewerbung darauf hin. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Dr. Michael Kaiser (kaiser@maxweberstiftung.de und Tel. 0173-729 72 76) zur Verfügung. Ihre elektronische Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen in einem PDF bis zum 15. Juli 2021 an: bewerbung_forschungsdaten@maxweberstiftung.de.

Stellenausschreibung der SUB Göttingen: LIDO-Weiterentwicklung in KONDA und NFDI4Culture (E13 Vollzeit für zunächst 2 Jahre)

dhd-blog - Fr, 06/11/2021 - 17:09

Die SUB Göttingen besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt für zunächst zwei Jahre eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) in Entgeltgruppe E13 TV-L, Vollzeit, für die Mitarbeit in KONDA und in NFDI4Culture, eine Verlängerung ist möglich. 

Im Kontext des Aufbaus der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur arbeiten wir zurzeit im BMBF-geförderten Projekt KONDA sowie im DFG-geförderten Projekt NFDI4Culture in den Themenfeldern Standards, Datenqualität und Kurationskriterien für Forschungsdaten zu materiellen Kulturgütern insbesondere an der Weiterentwicklung des international etablierten Metadatenstandards LIDO – Lightweight Information Describing Objects. Die Entwicklungen sind eingebettet in die nationalen und internationalen Fachcommunitys.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier:

https://www.sub.uni-goettingen.de/wir-ueber-uns/stellenangebote-ausbildung/stellenangebot/wissenschaftlicher-mitarbeiterin-wmd-entgeltgruppe-e-13-tv-l-vollzeit-befristet/

Die Bewerbungsfrist ist 01.07.2021. Für Fragen zum Stellenprofil stehe ich gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns über Weiterverbreitung der Ausschreibung und natürlich auf Ihre Bewerbung!

 

Mit herzlichen Grüßen

Regine Stein

NICHTS IST SO BESTÄNDIG WIE DER WANDEL

dhd-blog - Fr, 06/11/2021 - 12:40
Der Internetauftritt des Trier Center for Digital Humanities erstrahlt in neuem Glanz

Copyright; Adi Goldstein by unsplash

Trier, 11. Juni 2021:  Der Online-Auftritt des Forschungszentrums wurde sowohl technisch als auch inhaltlich komplett überarbeitet und zeichnet sich nun durch ein modernes Design aus. Es bildet die personellen und strukturellen Veränderungen der vergangenen Monate sowie die drei neuen Forschungsbereiche ab.

Das Zentrum entwickelt sich weiter

Der neue und kürzere Name der Trierer Forschungsinstitution für Digital Humanities ist dabei nur eine der vielen Neuerungen. Seit Beginn des Jahres 2021 ist das Trier Center for Digital Humanities (TCDH) eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Trier und wird nun von Prof. Dr. Claudine Moulin und Prof. Dr. Christof Schöch als Direktorin bzw. Direktor sowie Dr. Claudia Bamberg und Dr. Thomas Burch als Geschäftsführende geleitet. Erreichbar ist die Homepage über die URL tcdh.uni-trier.de, zu der die bisherige Adresse kompetenzzentrum.uni-trier.de weitergeleitet wird.

Einen besonderen Fokus legte das Online-Team auf die Anwenderfreundlichkeit sowie das UX Design mit klarer und einfacher Benutzerführung mit einer gestrafften Menüstruktur. Das System wurde mit dem Content-Managementsystem Drupal umgesetzt, das vielfältige Möglichkeiten der Abbildung komplexer Datenstrukturen bietet. Über verschiedene verknüpfte Inhaltstypen und Kategorisierungen haben wir ein erweiterbares Datennetzwerk aus Menschen, Themen, Projekten, Institutionen und anderen Inhalten erstellt – ganz wie wir es als „Digitale Geisteswissenschaftler:innen“ gewohnt sind. Eine übersichtliche Präsentation dieser derzeit über 1200 „Entitäten“ ermöglichen verschiedene filterbare Ansichten bzw. Listen-Ansichten.

Auch eine beachtliche Anzahl inhaltlicher Neuheiten warten auf die Besucher:innen: ein einfacher und schneller Überblick aktueller und früherer Projektinhalte innerhalb der drei neuen Forschungsbereiche, eine vereinfachte Zuordnung zu den Themen, die Zusammenfassung von über mehr als 20 Jahren Medienecho zu namhaften Projekten des TCDH oder eine Zeitleiste zur Geschichte des Zentrums. Die neu angelegten 21 Themenfelder unterstreichen die interdisziplinäre Arbeit des Zentrums und zeigen die Forschungsarbeit nun in all ihren Facetten. Anfang 2020 wurden vom Direktorium drei Forschungsbereiche definiert. Sie orientieren sich an unseren Kompetenzen und Erfahrungen ebenso wie an unseren Ambitionen für die Zukunft: (1) Digitale Edition und Lexikographie, (2) Softwaresysteme und Forschungsinfrastruktur sowie (3) Digitale Literatur- und Kulturwissenschaften.

Responsiv, nutzerfreundlich und SEO

Eine der Hauptaufgaben des Relaunches bestand darin, die Webseite dem heutigen Nutzungsverhalten anzupassen sowie die neuen Strukturen des TCDH abzubilden. „Ein Großteil der Zugriffe auf unsere Internetseite geschieht bereits mit mobilen Endgeräten. Darum haben wir die Internetpräsenz so konzipiert, dass sie optimiert auf allen Geräten funktioniert“, hebt Dr. Thomas Burch, Geschäftsführer am TCDH, hervor. Um die Nutzerfreundlichkeit zusätzlich zu erhöhen, wurde der inhaltliche Aufbau zur besseren Orientierung überarbeitet. „Die einfache Navigationsstruktur ist sehr gelungen, damit wird sich der User schnell auf der Seite zurechtfinden.“ Darüber hinaus wurde durch die Suchmaschinen-Optimierung aller Webseiteninhalte auch die Sicht- und Auffindbarkeit der neuen Internetseite erhöht.

Überarbeitete Elemente und neue Features

Nach der in Ehren ergrauten Vorgängerversion setzt die neue Homepage auf Bilder und moderne Elemente einer zeitgemäßen Wissenschaftskommunikation. Wir passen die Vermittlungsformate an die neuen Rezeptionsformen unserer Zielgruppen an, vermitteln die Inhalte der Forschungsprojekte entsprechend und sehen unsere Internetpräsenz als eine zentrale Säule unserer Kommunikation und unseres Transferverständnisses. Seit vielen Jahren werden die Inhalte des TCDH schon zweisprachig in Deutsch und Englisch angeboten. Mit dem Onlinegang der neuen Webseite ist ein wichtiges Ziel erreicht. Das Portal wird aber auch in Zukunft ständig weiterentwickelt werden.

Weitere Informationen: Dr. Thomas Burch (burch@uni-trier.de)

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