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Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 29.01.2024: Large Language Models, künstliche Intelligenz. Veränderungen des wissenschaftlichen Schreibens und Forschens – ein (korpus-)linguistischer Blick

dhd-blog - Mi, 01/17/2024 - 14:00

Im Rahmen des DH-Kolloquiums an der BBAW laden wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Montag, den 29. Januar 2024, 16 Uhr c.t., ein (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b):

Noah Bubenhofer (Universität Zürich) über Large Language Models, künstliche Intelligenz. Veränderungen des wissenschaftlichen Schreibens und Forschens – ein (korpus-)linguistischer Blick

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Seit der Lancierung von ChatGPT befasst sich die breite Öffentlichkeit mit sog. Large Language Models (Sprachmodellen) und streitet über die Chancen und Gefahren dieser Technologie. In meinem Vortrag möchte ich einen linguistischen Blick auf diese Technologie werfen und fragen: Wie verändert sich der Umgang mit Text in der Wissenschaft und welche neuen Möglichkeiten ergeben sich in der Forschung? In der Korpus- und Computerlinguistik ist uns die Arbeit mit Sprachmodellen seit einiger Zeit vertraut, da sie dazu dienen, Sprachgebrauch zu modellieren und zu untersuchen. In ihrer heutigen, interaktiven Form, sind Sprachmodelle jedoch mehr als eine Repräsentation von Sprachgebrauch. Dies soll im Vortrag ebenfalls thematisiert werden.

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Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/lou-eyn-nm6-t6b erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt sowohl auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen als auch auf der kritischen Reflexion digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Vortrag: Text-Reuse-Detection: Ein Werkzeug für die textorientierten Wissenschaften? Frederik Arnold, Robert Jäschke, Philip Kraut, Steffen Martus (HU Berlin), 18.01.2024, Humboldt-Universität zu Berlin

dhd-blog - Mi, 01/10/2024 - 18:54

Zitate sind ein wichtiges Indiz für intertextuelle Verhältnisse. Insbesondere direkte, wörtliche Übernahmen weisen auf Stellen hin, die so bedeutend sind, dass sie nicht in ‘eigenen Worten’ wiedergegeben werden können oder durch eigene Worte ersetzt werden sollen. In unseren Projekten zur Identifikation von “Schlüsselstellen” sowie zur (Nach-)Nutzung vorhandenen Expert*innenwissens in den Computational Literary Studies haben wir Verfahren zur Text-Reuse-Detection entwickelt, die sich insbesondere auf die bislang systematisch ungeklärte Beziehung von Quellen und wissenschaftlichen Texten konzentrieren, aber auch andere Formen von Intertextualität erfassen.

Steffen Martus ist Professor für Neuere deutsche Literatur am Institut für deutsche Literatur der Humboldt–Universität zu Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Literaturgeschichte vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, in der Literaturtheorie (insbesondere Theorien des literarischen Werks) sowie der Wissenschaftstheorie und -geschichte der Geisteswissenschaften. Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 2207 Computational Literary Studies leitet er gemeinsam mit Rober Jäschke ein Projekt zu Schlüsselstellen in der Literatur (2020-2026). Gemeinsam mit Jörn Kreutel (Berliner Hochschule für Technik) leitet er das DFG-Projekt „Forschungsplattform Literarisches Feld DDR: Autor*innen, Werke, Netzwerke“.

Robert Jäschke ist Professor für Information Processing and Analytics am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein Forschungsschwerpunkt sind Verfahren (vorrangig des maschinellen Lernens) zur Verarbeitung und Analyse großer Datenmengen. Beispielsweise erforscht er im DFG-Projekt Unknown Data (2022-2025) Verfahren zum Finden und Katalogisieren von Long-Tail-Forschungsdaten der Informatik und der Sozialwissenschaften. Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 2207 Computational Literary Studies leitet er gemeinsam mit Steffen Martus ein Projekt zu Schlüsselstellen in der Literatur (2020-2026). Robert Jäschke ist Mitbegründer des Social-Bookmarking-Dienstes BibSonomy und Gründer und Mitherausgeber des Blogs weltliteratur.net, einem „Schwarzmarkt für die Digitalen Geisteswissenschaften“.

Frederik Arnold ist akademischer Mitarbeiter am Lehrstuhl für Information Processing and Analytics am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Er forscht im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms 2207 Computational Literary Studies zu Schlüsselstellen in der Literatur mit Fokus auf der automatisierten Entdeckung. Er hat seinen Master in Computerlinguistik an der Universität des Saarlandes erworben.

Der Vortrag ist Teil der Reihe „Werkzeug. Zur Praxis computergestützter Forschung in den Geistes- und Kulturwissenschaften“ der Kompetenzwerkstatt Digital Humanities (KDH) an der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin.

Hinweis zur Veranstaltung

Vortrag und Gespräch auf deutsch.

Datum: 18.01.2024, 14-16 Uhr

Ort: Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Auditorium (Universitätsbibliothek, Geschwister-Scholl-Straße 1/3, 10117 Berlin)

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Zugangsdaten schicken wir nach Anmeldung per Mail an ub.makerspace@hu-berlin.de.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe Werkzeug auf der Homepage der KDH

Briefeditionen vernetzen. Musiker:innenbriefe digital/hybrid – Studientag 17. Januar 2024

dhd-blog - So, 01/07/2024 - 20:29

Der Studientag widmet sich aktuellen digitalen und hybriden Briefeditionen und richtet sich an Editor:innen sowie eine interessierte Öffentlichkeit. Präsentationen der teilnehmenden Projekte geben einen Einblick in deren inhaltliche und strukturelle Ausrichtungen, in mehreren Panels werden spezifische Fragestellungen diskutiert.

Projekte:

  • The Correspondence between Arnold Schönberg and his Publishers Universal-Edition and Verlag Dreililien. A Critical Hybrid Edition
  • Der Briefwechsel Alma Mahler – Walter Gropius 1910–1964: Erschließung der Quellen und kommentierte Hybrid-Edition. Teil 1: 1910–1914
  • Bernd Alois Zimmermann-Gesamtausgabe. Historisch-kritische Ausgabe seiner Werke, Schriften und Briefe
  • Digitale Briefedition: Hans Werner Henzes künstlerisches Netzwerk

PROGRAMM

Arnold Schönberg Center, Wien und online
Mittwoch, 17. Januar 2024
9.30 – 18.15 Uhr
Eintritt frei

Die Vorträge werden live auf facebook  und YouTube übertragen. Für die aktive Teilnahme via Zoom ist eine kostenfreie Registrierung erforderlich (Betreff: Registrierung Studientag): office@schoenberg.at

Veranstaltung des Arnold Schönberg Center, Wien in Kooperation mit dem Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in im Projekt „Historische Fremdsprachenlehrwerke digital. Sprachgeschichte, Sprachvorstellungen und Alltagskommunikation im Kontext der Mehrsprachigkeit im Europa der Frühen Neuzeit“ (FSL digital) § 28 Abs. 3 HmbHG

dhd-blog - So, 01/07/2024 - 09:41

Einrichtung: Universität Hamburg, Fakultät für Geisteswissenschaften, Institut für Germanistik
Wertigkeit: E 13
Arbeitsbeginn: 01.04.2024
Befristungsende: 31.03.2027, eine Verlängerung wird angestrebt
Bewerbungsschluss: 15.02.2024
Arbeitsumfang: teilzeitgeeignete Vollzeitstelle

Ihre Aufgaben
Die Aufgaben umfassen wissenschaftliche Dienstleistungen im o. g. Projekt. Außerhalb der Dienstaufgaben besteht Gelegenheit zur wissenschaftlichen Weiterbildung.
An der Universität Hamburg startet 2024 das interakademische (BBAW und Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz) Akademienvorhaben „Historische Fremdsprachenlehrwerke digital. Sprachgeschichte, Sprachvorstellungen und Alltagskommunikation im Kontext der Mehrsprachigkeit im Europa der Frühen Neuzeit“ unter der Leitung von Prof. Dr. Natalia Filatkina (Universität Hamburg), Prof. Dr. Horst Simon (FU Berlin) und Prof. Dr. Andrea Rapp (Technische Universität Darmstadt). Das Ziel ist die Volltexterschließung, korpuslinguistische Aufbereitung, Annotation, digitale Vernetzung sowie die sprach-, kultur- und wissenshistorische Auswertung von mehrsprachigen Fremdsprachenlehrwerken aus der Frühen Neuzeit. Im Rahmen des Vorhabens wird das gesamte überlieferte Material, in dem das Deutsche eine der Sprachen ist, nach einem gestuften Konzept volltexterschlossen, nachhaltig aufbereitet und für weitere Analysen bereitgestellt. Damit wird es zum ersten Mal möglich sein, die historischen Wurzeln der heutigen Mehrsprachigkeit in Europa aus der Perspektive alltagssprachlicher Praxis des Fremdsprachenerwerbs und der Fremdsprachen- und Wissensvermittlung in der Frühen Neuzeit zu beantworten. Für dieses Projekt wird ein:e wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in gesucht, zunächst befristet auf 3 Jahre (eine Verlängerung wird angestrebt).
Zu den Aufgaben gehören konzeptionelle Entwicklung des Vorhabens in Kooperation mit den Arbeitsstellen in Berlin und Darmstadt, wissenschaftliche Mitarbeit bei der Erstellung, Annotation und Analyse eines digitalen Korpus frühneuzeitlicher Fremdsprachenlehrwerke, Forschung im Bereich der historischen Grammatikographie und Lexikographie, der historischen Mehrsprachigkeit sowie der Sprachreflexion und barocken wie antiken Sprachtheorien.


Ihr Profil
Abschluss eines den Aufgaben entsprechenden Hochschulstudiums, Promotion.
Vorausgesetzt werden:
• abgeschlossenes Hochschulstudium in einem projektrelevanten philologischen Fach (Germanistik, Romanistik, Slawistik o. ä.)
• sehr gute Kenntnisse im Bereich der historischen Sprachwissenschaft
• Erfahrung mit digitalen Arbeitsumgebungen
• sehr gute (historische) Kenntnisse in mehreren der relevanten Korpussprachen, vor allem Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, auch Latein, Englisch, Niederländisch, Polnisch, Tschechisch usw.
• ausgeprägtes Interesse an wissens- und kulturhistorischen Fragestellungen
• sehr gute Englischkenntnisse
• Bereitschaft, sich selbständig in neue Fragestellungen und Methoden einzuarbeiten
• ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit

Die Exzellenzuniversität Hamburg gehört zu den forschungsstärksten Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen Deutschlands. Durch Forschung und Lehre, Bildung und Wissenstransfer auf höchstem Niveau fördern wir die Entwicklung einer neuen Generation verantwortungsbewusster Weltbürger:innen, die den globalen Herausforderungen unserer Zeit gewachsen ist. Mit unserem Leitmotiv „Innovating and Cooperating for a Sustainable Future“ gestalten wir die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen Partnerinstitutionen in der Metropolregion Hamburg und weltweit. Wir laden Sie ein, Teil unserer Gemeinschaft zu werden, um gemeinsam mit uns einen nachhaltigen und digitalen Wandel für eine dynamische und pluralistische Gesellschaft zu gestalten.
Die FHH fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Universität Hamburg sind Männer in der Stellenkategorie der hier ausgeschriebenen Stelle, gemäß Auswertung nach den Vorgaben des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes (HmbGleiG), unterrepräsentiert. Wir fordern Männer daher ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Sie werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten bewerbenden Personen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.


Kontakt
Prof. Dr. Natalia Filatkina
E-Mail: natalia.filatkina@uni-hamburg.de
Telefonnummer: +49 40 42838-6907
Standort
Von Melle Park 6, 20146 Hamburg
Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung mit folgenden Unterlagen ausschließlich über das Online-Bewerbungsformular:
– Bewerbungsschreiben
– Lebenslauf
– Hochschulabschluss
Bei technischen Problemen können Sie sich an folgende Adresse wenden: bewerbungen@uni-hamburg.de

Ausschreibung als PDF: Stellenausschreibung_final_HH

Reminder: Einladung zum DHd Community Forum am 12.01.24

dhd-blog - Fr, 01/05/2024 - 13:32

Liebe Mitglieder des DHd-Verbandes und Interessierte,

für unsere interdisziplinäre Community ist ein offener Austausch von großer Bedeutung. Während die jährliche Mitgliederversammlung bereits eine wichtige Rolle für unsere communityinterne Verständigung übernimmt, unterstützen wir als Vorstand weitere partizipative Angebote. Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an den Diskussionen zu beteiligen sowie Themenvorschläge (info@dig-hum.de) einzureichen.

Das nächste virtuelle Community Forum findet am Freitag, dem 12. Januar 2024 von 14–15 Uhr statt. Das von uns vorgeschlagene Thema lautet “Reviewverfahren von DHd-Konferenzbeiträgen”. Wir möchten das Community Forum dieses Mal nutzen, um uns über Erfahrungen und Herausforderungen des Reviewing auszutauschen. 

Für das Community Forum werden wir das Videokonferenztool BigBlueButton nutzen. Wir möchten Sie bitten, sich mit vollständigem Namen anzumelden.

https://webroom.hrz.tu-chemnitz.de/gl/rab-rg7-psq-qcn

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Mit freundlichen Grüßen

Rabea Kleymann (als Koordinatorin des Community Forums)

Erste OCR-Sprechstunde im neuen Jahr: 11. Januar zwischen 15 und 16 Uhr

dhd-blog - Do, 01/04/2024 - 15:40

Das Kompetenzzentrum OCR, bestehend aus der UB Tübingen und der UB Mannheim, unterstützt und berät seit drei Jahren bei der Anwendung aktueller Programme zur Texterkennung.

Für einen unkomplizierten Einstieg in das Thema bieten wir für alle Interessierten jeden zweiten Donnerstag im Monat von 15 bis 16 Uhr eine offene OCR-Sprechstunde via Zoom an, in der Sie Ihre Fragen rund um das Thema automatisierte Texterkennung stellen können.

Die nächste Sprechstunde findet am Donnerstag, dem 11. Januar 2024 statt.

Sie können dem Meeting ohne vorherige Anmeldung unter folgendem Link beitreten: https://ocr-bw.bib.uni-mannheim.de/sprechstunde (Meeting-ID: 682 8185 1819, Kenncode: 443071).

Sollten Sie technische Probleme oder Fragen haben, wenden Sie sich an Larissa Will (larissa.will(at)uni-mannheim.de).

Weitere Informationen zum Thema OCR finden Sie unter: https://ocr-bw.bib.uni-mannheim.de/.

Wenn Sie über unsere Angebote zum Thema automatische Texterkennung auf dem Laufenden bleiben möchten, tragen Sie sich in unsere Mailingliste ein: https://listserv.uni-tuebingen.de/mailman/listinfo/ocr_htr_ub.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

RIDE 18 ist erschienen

dhd-blog - Di, 01/02/2024 - 15:17

Wir freuen uns, die achtzehnte Ausgabe des Rezensionsjournals RIDE, das seit 2014 vom Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) herausgegeben wird, anzukündigen. Die aktuelle Ausgabe ist digitalen wissenschaftlichen Editionen gewidmet und wurde von Ulrike Henny-Krahmer und Martina Scholger herausgegeben. 

Der Band enthält fünf Rezensionen, eine in deutscher und vier in englischer Sprache, von folgenden Autor:innen und zu den folgenden digitalen Editionen:

Alle Rezensionen sind abrufbar unter https://ride.i-d-e.de/issues/issue-18/.

Enjoy the RIDE!

Stellenangebot: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) mit Schwerpunkt Digital Humanities/Softwareentwicklung (E 13 TV-L, 100%)

dhd-blog - Do, 12/21/2023 - 12:45

Für das an der Klassik Stiftung Weimar angesiedelte, international einzigartige digitale Editionsprojekt „PROPYLÄEN. Forschungsplattform zu Goethes Biographica“ – eine Langzeitkooperation der Klassik Stiftung Weimar mit der Akademienunion – ist im Goethe- und Schiller-Archiv zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Projektstelle in Vollzeit (40h/Woche) zu besetzen:

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) mit Schwerpunkt Digital Humanities/Softwareentwicklung
E 13 TV-L, Kennziffer: 46/2023

Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2028. Eine Weiterbeschäftigung bis Laufzeitende der PROPYLÄEN 2039 wird bei positiver Evaluation des Projektes angestrebt.

Bewerbungsfrist: 31. Januar 2024.

Das sind Ihre Aufgaben:

  • Konzipieren und Entwickeln der Online-Publikationsplattform des Projektes
  • Konzipieren und Entwickeln automatisierter Datentransformationsprozesse
  • Aufbereiten, Anreichern, Integrieren, Vernetzen und Publizieren der im Projekt erarbeiteten Forschungsdaten (edierte Texte, Transkriptionen, Digitalisate überlieferter Handschriften, Normdaten etc.)
  • Begleiten und Beraten der editorischen Teams
  • Mitarbeit an wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsarbeiten

Das erwarten wir:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master, Diplom/Uni) im Bereich der Informatik, Computerlinguistik oder Digital Humanities
  • Nachweisbare Erfahrung in der Programmierung unter Verwendung verbreiteter Programmiersprachen (idealerweise 2 der folgenden: Python, JavaScript, PHP oder Perl)
  • Sicherer Umgang mit der Abfrage von gängigen SQL-basierten Datenbanken, wünschenswert sind hierbei Kenntnisse von Oracle
  • Grundkenntnisse in der Arbeit mit Oxygen
  • Erfahrungen mit einem Content-Management-System (bspw. Typo3) sind von Vorteil
  • Erfahrungen in der Datenannotation, -transformation,-integration und -publikation, vorzugsweise im philologischen, linguistischen und/oder editorischen bzw. verlegerischen Kontext sind erwünscht
  • Idealerweise Kenntnisse gängiger Datenstandards und Datenmodellierung im Kontext der Gedächtnisinstitutionen und/oder der digitalen Editorik (Meta- und Normdatenstandards, TEI-P5/XML etc.) und Erfahrung in webbasierter Softwareentwicklung und –architektur
  • Eigeninitiative, Eigenverantwortung, lösungsorientiertes Arbeiten, effiziente, strukturierte und motivierende Arbeitsweise, hohe Team- und Kommunikationsfähigkeit, Einsatzbereitschaft und Flexibilität

Wir bieten Ihnen:

  • eine anspruchsvolle wissenschaftliche Tätigkeit in einem hochmotivierten Team
  • einen Arbeitsplatz im ersten und ältesten deutschen Literaturarchiv
  • ein familienfreundliches und attraktives Arbeitsumfeld mit moderner IT-Ausstattung (Dienstlaptop, Headset etc.), flexiblen Arbeitszeiten und die Möglichkeit der mobilen Arbeit
  • Angebote zur fachlichen und persönlichen Qualifizierung
  • attraktive Nebenleistungen wie vermögenswirksame Leistungen und betriebliche Altersvorsorge (VBL)
  • kostenfreien Eintritt in alle Museen der Stiftung
 

Die vollständige Stellenausschreibung sowie das Online-Formular zur Bewerbung ist hier zu finden:

https://jobs.b-ite.com/jobposting/e3c96afa6398dff25ad98395886fe8db0101fa13

Ein Bericht über das 4CultureBarcamp2023 am Mittwoch, den 05. Juli (10-16 Uhr)

dhd-blog - Mi, 12/20/2023 - 14:47

Das NFDI4Culture – Konsortium für Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern koordinierte einen Online-Workshop zum Thema 3D Forschungsdaten für das materielle Kulturerbe.

Nach einem intensiven und spannenden Tag beim 4CultureBarcamp2023 zum Thema „3D-Forschungsdaten für das materielle Kulturerbe“ wird deutlich, dass die Bedeutung von 3D-Daten in Museen und Sammlungen immer weiter zunimmt. Während digitale 3D-Objekte bereits erfolgreich in der Vermittlung eingesetzt werden, gibt es aber auch noch viel ungenutztes Potential im Bereich der 3D-Forschungsdaten.

Der Tag begann mit einer Einführung durch Kristin Narr (https://kristin-narr.de/ Bildungspraktikerin) und der Vorstellung des NFDI4Culture Teams. Anschließend wurden Kernfragen rund um die Erfassung, Verarbeitung und Bereitstellung von 3D-Daten präsentiert.
 Experten wie Reinhard Altenhöner (Staatsbibliothek-Berlin) und Till Sonemann (Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Centers für digitale Geisteswissenschaften in Bonn) diskutierten mit knapp 100 weiteren Teilnehmern über die verschiedenen Aspekte und Herausforderungen.

Impulsvortrag

Der einleitende Impulsvortrag von Prof. Dr. Kai-Christian Bruhn thematisierte das Forschungsdatenmanagement und die Erfassung kulturellen Erbes in digitalen 3D-Daten. „Jedes Objekt des Kulturerbes ist dreidimensional, es kann sonst nicht existieren.“ Alle Objekte haben eine materielle Struktur und können somit digital als 3D-Abbild erfasst werden.

Doch wie werden 3D-Daten qualitativ und quantitativ in entsprechenden Infrastrukturen und darüber hinaus klassifiziert und strukturiert? „Welches Potential müssen die Daten haben?“

Das National (3D) Data Repository ist ein sicherer Ort, um die erfassten digitalen Daten des Objektes, die in einem Geistes- und Sozialwissenschaften Rahmen öffentlich finanziertem Projekt erstellt wurden, zu speichern, offenzulegen und zu veröffentlichen. Jedes 3D-Modell wird dort durch einen DIGITAL OBJECT IDENTIFIER (DOI) referenziert: https://www.re3data.org/repository/r3d100014088.

Das Buch: „Leitfaden zur optischen Messtechnik“ beschreibt den Workflow, wie 3D Daten erfasst werden können.

Die CS3DP Community Standard for 3D Preservation https://cs3dp.org/ ist der Versuch einer globalen Zusammenarbeit und Standardisierung für die Analyse von 3D-Daten.

Bruhn präsentierte verschiedene Techniken der 3D-Erfassung und Verarbeitung und stellte sie qualitativ gegenüber. Er zeigte Versuche, die Scherben einer kaputten Glühbirne per 3D-Scan zu erfassen und verdeutlichte so die Problematik und Schwierigkeiten beim 3-dimensionalen Erfassen, aber auch beim Rekonstruieren von zerstörten Objekten.

Zum Workflow zur Erfassung von 3D-Daten gehören nicht nur spezielle Ansprüche an die Technik, sondern auch die Nutzer (das Personal) müssen die Technik verstehen und anwenden können. Daher muss schon von Beginn an eine detaillierte Beschreibung der Objekte erstellt werden. Darüber hinaus ist es auch wichtig, die Zielgruppe (können auch alle sein) und die Infrastruktur vom Erfassen der Daten bis hin zum Bereitstellen der Daten zu kennen. Messgeräte müssen immer wieder neu kalibriert werden und Daten wie Geometry, Struktur, Muster und vieles mehr verglichen, korrigiert und ergänzt werden.

Breakouts 

Die knapp 100 Teilnehmer verteilten sich anschließend auf Breakout-Sessions zu verschiedenen Themen über 3D-Forschungsdaten für das materielle Kulturerbe, wie die 3D-Rekonstruktion von nicht mehr existierenden Objekten, die Verwendung von 3D-Daten in der Wissensvermittlung, die Standardisierung von Daten, das Datenbankmanagement von 3D-Objekten und vieles mehr. Die Sessions wurden in drei Blöcke von jeweils 45 Minuten eingeteilt. Es wurde deutlich, dass es an Standardisierung und klaren Leitfäden fehlt, um eine einheitliche Erfassung und Aufbereitung von 3D-Daten zu gewährleisten.

Die Diskussionen drehten sich auch um die Herausforderungen bei der Wahl der richtigen Software und den Umgang mit großen Datenmengen. Es wurde betont, dass eine große Community und eine langfristige Nutzungsmöglichkeit wichtige Faktoren bei der Auswahl von Software sind. Metadaten spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, da sie die Informationen über die 3D-Objekte strukturieren und bereitstellen.

 

Vorgeschlagen wurden die Themen (https://padlet.com/KristinNarr/4culture-barcamp-2023-yve15rpq5gfyt0x3):

  • Wie können 3D Daten in der Wissensvermittlung eingesetzt werden
  •  Wie gehe ich mit extrem großen Daten um?
  • Wie bekomme ich 3D-Daten in einen Zustand, dass ich sie weiterverwenden kann?
  • 3D-Rekonstruktion von nicht mehr existierenden Objekten?
  • Algorithmische Analyse von 3D-Daten
  • 3D-Daten anderer Spektren: wie archivieren, standardisieren, visualisieren?
  • Datenbank-Management für 3D-Scanner/Dateien
  • Wie kann ich RTI-Daten persistent publizieren
  • Offene Dateiformate bei 3D –  Wie ist der Stand?
  • Open Source 3D-Viewer
  • -Interdisziplinäres Annotieren in 3D


In der Übersicht wird deutlich, dass unter den Teilnehmern besondere Interesse an der Wissensvermittlung mit 3D Techniken und in Quelloffene, Open Source Lösungen besteht.
Meine Interesse lag bei den 3 Themen:

  • 3D-Rekonstruktion von nicht mehr existierenden
  • Open source 3d Viewer
  • Wie bekomme ich 3D Daten in einen Zustand, dass ich sie weiter verwenden kann?

 

  1.  

Das Thema 3D-Rekonstruktion von nicht mehr existierenden Objekten wurde von Dr. Heike Messemer, die sich an der Universität Würzburg mit dem Thema 3D-Rekonstruktion beschäftigt, vorgeschlagen.

Die Baukoodinatorin Elke Drzymalla (https://museumsdorf.de/ueber-uns/ansprechpartner/) (https://www.om-online.de/om/das-museumsdorf-geht-mit-neuem-personal-ins-neue-jahr-148214) koordiniert die Bauerhaltung im Museumsdorf Cloppenburg und beschrieb die Schwierigkeit alte (digitale) Daten wieder zu sichten und aufzubereiten. In einem Studentenprojekt wurden im Dorf schon vor zehn Jahren Häuser 3D gescannt. Die Schwierigkeit besteht darin, die Daten und ihre Entstehungsgeschichte wieder aufzubereiten und weiter zu verwenden. Es stellt sich nun die Frage, wie solche Daten behandelt werden können.

Es wird deutlich, dass es zur Orientierung an Standardisierung fehlt. Dieses Thema prägte auch den Rest des Tages immer wieder die Diskussionsrunden. Momentan ist es meistens schwierig, sich durch Datensätze, die andere erstellt, haben wiederzufinden.

Einige Teilnehmer erwähnten Beispiele und Versuche für Leitfäden und Workflows zur Erfassung, Verarbeitung und Bereitstellung von wissenschaftlichen 3D-Daten.

Das „ianus-Projekt“ gibt hierzu Empfehlungen, Hintergrundinformationen und Praxistipps, die vor allem den Austausch, die Langzeitarchivierung und die Nachnutzbarkeit von digitalen Forschungsdaten adressieren. https://ianus-fdz.de/it-empfehlungen/

Die Londoner Charta strebt danach, Grundsätze für den Gebrauch von computergestützten Visualisierungsmethoden und -ergebnissen in der Erforschung und Vermittlung von Kulturgut zu etablieren. (https://londoncharter.org/fileadmin/templates/main/docs/london_charter_2_1_de.pdf
 Heike Messemer stellte jedoch immer wieder bei Umfragen fest, dass Standards wie die London Carta nicht sehr bekannt sind und daher auch keine regelmäßige Anwendung finden.

Thomas Wilke erforscht Herrenhäuser im Ostseeraum. Diese werden unter anderem digital rekonstruiert, um als wissenschaftliche Ressource bereit gestellt zu werden. Er sichtet die Daten und erwägt, wie diese rekonstruiert und auf einer interaktiven Webplattform zur Verfügung gestellt werden können.

Beim Projekt der Erforschung der Herrenhäuser im Ostseeraum liegen zusätzliche Metadatensätze vor, wobei aber die Basis Informationen direkt am 3D Objekt annotiert werden.

Die Frage, wie Informationen in oder an der 3D Konstruktion annotiert oder als Metadatensatz zur Verfügung gestellt werden können, rückt immer wieder in den Mittelpunkt der Gesprächsrunden.

Bei der Technik zur Erfassung der Metadaten rund um ein 3D Objekt geht es nicht nur um Informationen über das Objekt, sondern auch um die Techniken und Werkzeuge der Erfassung der digitalen Daten des Objektes.

Zuletzt wurde noch über die „Graustufen der Information“ gesprochen. Für Thomas Wilke und vermutlich auch allen anderen Teilnehmern stellte sich immer wieder die wichtige Frage: „Wie gehe ich damit um, wenn nur ein bestimmter Bereich des Objektes mit Hilfe eines 3D Scans erfasst wurde und wie genau entsprechen diese Daten dem Original?“ Er erwähnte, dass Bilder ein „unheimlich“ wirkmächtiges Mittel zur Informationsübermittlung sind und daher eindeutig markiert werden muss, wie die Daten digitalisiert wurden und werden müssen, um keine Falschinformationen zu verbreiten. Es sollte also unbedingt deutlich werden, welcher Bereich noch wirklich existieren und welcher Bereich rekonstruiert wurde. Auch der Unterschied zwischen original 3D-Scan und Rekonstruktion muss belegt sein, um wissenschaftlich genau betrachtet werden zu können.

Auch Informationen z.B. über umliegende Vegetationen sollten erfasst werden. Die Eigenschaften des Objektes können sich im Laufe der Zeit durch äußere Einflüsse verändern oder bestimmte Teile eines Objektes dürfen aus datenschutztechnischen Gründen nicht gezeigt werden, was unbedingt mit im Datensatz markiert werden muss, um weiterhin als wissenschaftliches Mittel eingesetzt werden zu können.

  1.  

In der nächsten Session ging es um Open source 3d Viewer

Dennis Hoffmann, ein Mitarbeiter des Deutschen Schifffahrtsmuseums, eröffnete das Thema und präsentierte die Überlegungen zur Digitalisierung im Museum. Sich selbst als Pioniere in Sachen Digitalisierung im Museum präsentiert (https://www.dsm.museum/pressebereich/pioniere-in-sachen-digitalisierung-im-museum), wird auch hier immer wieder nach geeigneter Software gesucht, die allen Ansprüchen entgegen kommt. Durch eine sehr große Datenvielfalt ist es oft zweckmäßig eine Software zu finden, die mit jeglicher Art an Dateien umgehen kann. Dabei geht es nicht nur um das bloße Darstellen der Daten, sondern auch um das Einlesen, Verarbeiten und Auswerten der Daten aus allen Perspektiven. Doch auch eine Garantie, die Software mindestens für die nächsten zehn Jahre nutzen zu können, sollte vorhanden sein.

Zoe Schubert (NFDI4Culture) gehört zum Team von Kompakt.de. Die Software, die dort entwickelt wird, ist für den Endnutzer webbasiert und legt besonders auch den Fokus auf Annotation am 3D-Objekt. Nicht nur Textfenster, sondern auch Animation lassen sich direkt an gewünschten Stellen des 3D-Objekts darstellen.

Auch die Kosten und der Arbeitsaufwand sind Ansprüche an das Werkzeug (Software) zur Visualisierung der Daten. Eine große Datenvielfalt erschwert es dem gerecht zu werden.

Proprietäre Software bietet meistens einen guten Support, der aber auch mit höheren Kosten verbunden ist. Freie Software kann individueller als lizenzbasierte Software vom Benutzer angepasst werden. Jedoch liegt das Beheben von Fehlern auch in der Eigenverantwortung der Nutzer.

Um eine möglichst große Langlebigkeit der Softwarenutzung zu garantieren, ist es von großem Vorteil, eine große Community rund um das Softwareprojekt zu haben. Eine eindeutige Garantie, ein Programm auch noch in zehn Jahren nutzen zu können, gibt es aber vermutlich nicht.

  1.  

Wie bekomme ich 3D Daten in einen Zustand, dass ich sie weiterverwenden kann?

Karolin Randhahn, Expertin für Ostasiatische Kunstgeschichte (https://forschung.skd.museum/wissenschaftler/detail/karolin-randhahn) und Anna Greger, Digitalisierungstechnikerin und Archivangestellte, präsentierten interne Checklisten für die Metadaten Erfassung der 3D-Daten. Doch der Versuch, Daten für den wissenschaftlichen Gebrauch aufzubereiten, stellt sich bei den Teilnehmern der Session als unbefriedigend heraus.

Weitere Versuche Checklisten oder Leitfäden zu erstellen, wie es die Fraunhofer-Gesellschaft versucht (https://www.fraunhofer.de/de/forschung/leistungsangebot/forschung-entwicklung/digitalisierung.html), sind kaum bekannt und durch die schnelle Entwicklung der Systeme auch morgen schon wieder obsolet.

Matthias Lang, Leiter des Centers für digitale Geisteswissenschaften an der Universität Bonn und Mitglied des NF4DCulture Teams, bemängelt, dass die wichtigsten Informationen in vielen Checklisten fehlen.

 

Wirft man einen Blick auf die beta-Version des 3D Repository (https://3d-repository.hs-mainz.de/) findet man den Versuch ein Webbasiertes Werkzeug, erfasste und rekonstruierte 3D-Daten mit allen Metainformationen verlustfrei für die Forschung zur verfügung zu stellen. Die Daten sind referenzierbar und sollen langfristig bereitstehen. Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, arbeiten die Hochschule Mainz, die Friedrich-Schiller-Universität Jena und die Sächsische Landesbibliothek-Staats- und Universitätsbibliothek Dresden an dem browserbasierten Viewer. Der Fokus liegt auch auf einer einfachen Verwaltung sowie einer interdisziplinären Nutzung, die national anerkannt werden soll. 120 Modelle stehen bereits zur Verfügung. Betrachten wir als Beispiel die Synagoge in Volpa(https://3d-repository.hs-mainz.de/wisski/navigate/4091/view). Hier sehen wir nicht nur direkt einen 3D-Querschnitt des Gebäudes sondern auch viele wichtige und nützliche Metadaten, wie Dateitypen, Auflösung Qualität (Vertices und Faces), Autoren, Bearbeiter, Historischer Kontext, Datum des Erfassens und Entstehung des Gebäudes.  Für Forschende ergibt sich hier also die Möglichkeit, mit den Daten zu arbeiten und die Informationen in eigene Projekte einfließen zu lassen. 

Setzt sich der 3D Viewer also über seine Beta-Phase hinaus, haben wir es hier mit einem Werkzeug für die Forschung zu tun, mit der anerkannt, ational und allgemeingültig gearbeitet werden kann.

Abschluss 

Am Ende des Barcamps hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, an einer Umfrage teilzunehmen und drei Wörter zu notieren, die sie von diesem Tag mitgenommen haben. Begriffe wie Digitalisierung, Erfassung, Konstruktion, Rekonstruktion, Metadaten, Annotation, Standardisierung, Software, Datenvielfalt, Langlebigkeit, Forschungsdatensatz, Community, Workflow, Checkliste, Leitfaden, Speicherplatz Budget, Datenschutz wurden dabei oft genannt.

Insgesamt war das 4CultureBarcamp2023 eine inspirierende und informative Veranstaltung, die gezeigt hat, dass die Erfassung und Verarbeitung von 3D-Forschungsdaten für das materielle Kulturerbe noch viele offene Fragen und Herausforderungen mit sich bringen. Es besteht ein Bedarf an Standardisierung, klaren Leitfäden und einer starken Community, um die Potentiale der 3D-Daten voll auszuschöpfen und einen nachhaltigen Umgang mit ihnen zu gewährleisten.

Stellenausschreibung Universität Graz: Projektassistenz im Bereich Machine Learning

dhd-blog - Mi, 12/20/2023 - 08:44

Für das BMBWF-geförderte Projekt „Digital Humanities Infrastructure Austria (DH-Infra.at)“ stellen wir Mitarbeiter:innen im Bereich Machine Learning an:

Dauer: ab 01.02.2024 bis 30.06.2026

Stunden: 20-25

 

 

 

Details zu Stellenprofil und Bewerbungsmodalitäten finden Sie unter den angegebenen Ausschreibungslinks.

Call for Experiments: Generative KI, LLMs und GPT bei digitalen Editionen (DHd2024)

dhd-blog - Mo, 12/18/2023 - 21:04

Im Zuge unseres bevorstehenden Workshops “Generative KI, LLMs und GPT bei digitalen Editionen” auf der Dhd24, lädt das Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) zur Einreichung experimenteller Beiträge ein, die sich mit den Anwendungsmöglichkeiten und Herausforderungen KI-basierter Tools wie GPT und Large Language Models (LLMs) in digitalen Editionen auseinandersetzen. In diesem Workshop sollen konkrete Anwendungsfälle präsentiert und diskutiert werden, in denen GPT-4 oder alternative LL-Modelle auf Basis unterschiedlichen Quellenmaterials für die vorgegebenen Szenarien experimentell erprobt und hinsichtlich ihrer Potenziale, Grenzen, Probleme sowie ethischen und theoretischen Implikationen diskutiert werden, um darauf aufbauend anhand der gewonnenen Erkenntnisse zu erörtern, welchen Einfluss diese Technologien auf die digitalen Editionen der Zukunft haben könnten.

Wir starten daher einen Call for AI-Experiments zu jeglichen Themenbereichen die im Zusammenhang mit digitalen Editionen stehen, einschließlich (aber nicht beschränkt auf):

  • Überführung von unstrukturiertem Text (Transkription) in strukturierten Text (Markup)
  • Überführung von strukturiertem Text in explizite Datenstrukturen
  • Named Entity Recognition, Normalisierung und Anreicherung
  • Kontextspezifische Annotationen
  • Fehlermanagement und Datenkontrolle
  • Integration in Arbeitsabläufe
  • Planung, Konzeption und Evaluierung digitaler Editionen
  • Webentwicklung und Benutzeroberflächen
  • Fine Tuning, Prompt Tuning, Prompt Engineering und Vektordatenbanken

Um einen Beitrag einzureichen, senden Sie bitte eine halbseitige Skizze und Link zum Chat-Protokoll (wenn möglich) an ki@i-d-e.de bis zum 14. Januar 2024. Die Vorschläge werden von den Organisator:innen (Mitgliedern des IDE) des Workshops begutachtet, die Benachrichtigung über die Annahme erfolgt bis zum 26. Januar 2024.

Im Namen des IDE

Christopher Pollin, Alexander Czmiel, Stefan Dumont, Franz Fischer, Christiane Fritze, Patrick Sahle, Thorsten Roeder, Torsten Schaßan, Markus Schnöpf, Martina Scholger, Georg Vogeler

Detail

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) | Digitale Proveneinzforschung im Datenkompetenzzentrum SODa | vorauss. 36 Monate mit Vollzeit E 13 TV-L HU  

dhd-blog - Do, 12/14/2023 - 11:29

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) – vorauss. mit Vollzeit E 13 TV-L HU (Drittmittelfinanzierung, befr. für 36 Monate) an der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland (Humboldt-Universität zu Berlin, ZI Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik)

Wissenschaftliche Sammlungen an Hochschulen und Universitäten sind bedeutende Infrastrukturen. Ihre vielfältigen Potentiale für Forschung, Lehre und Transfer können jedoch erst ausgeschöpft werden, wenn die Möglichkeiten der Digitalisierung optimal genutzt werden. Die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland (KUS), die am Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt ist, entwickelt mit dem Verbundprojekt “SODa – Sammlungen Objekte Datenkompetenzen” ein Datenkompetenzzentrum, an dem für die Forschung in und mit wissenschaftlichen Sammlungen notwendige Datenkompetenzen transdisziplinär und praxisbezogen vermittelt und weiterentwickelt werden. 

Aufgabengebiet „Fachexpertise Digitale Provenienzforschung“:

  • Forschung zu anwendbaren Verfahren, Methoden und Standards für die Digitale Provenienzforschung in wissenschaftlichen Sammlungen
  • Forschung zu anwendbaren Verfahren, Methoden und Standards für das Modellieren, Strukturieren, Standardisieren, Anreichern und globale Vernetzen unter Berücksichtigung so genannter FAIR-Prinzipien für Forschungsdaten mit dem Ziel der Etablierung von Standards zur Dokumentation, Archivierung und Publizierung der Provenienz von Objekten
  • Mitarbeit im Rahmen der im Verbundprojekt vertretenen Fachexpertise beim Konzipieren, Durchführen, Evaluieren und Dokumentieren von Veranstaltungsformaten mit dem Ziel, Wissenschaftler*innen im Expertisefeld des Datenkompetenzzentrums weiterzubilden, sie zu vernetzen und gemeinsam mit ihnen entsprechende Verfahren, Methoden, Standards und Werkzeuge forschend weiterzuentwickeln
  • Herstellen von Materialien und Produkten der Wissenschaftskommunikation
  • Aufbereiten und Präsentation von Forschungsergebnissen auf Kongressen/Forschungskolloquien usw.
  • Publikationen zu eigenen Forschungsergebnissen

Anforderungen

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, z. B. in Informationswissenschaften, Kulturinformatik, Digital Humanities, Geschichts- und Sozialwissenschaften sowie naturkundlichen Disziplinen
  • Erfahrung in der (digitalen) Provenienzforschung
  • Kenntnisse digitaler Werkzeuge und Methoden für die Provenienzforschung
  • Kenntnisse aktueller Fachdebatten, insbesondere im Bereich digitaler Methoden in der Arbeit in und mit wissenschaftlichen Sammlungen und in der Provenienzforschung
  • Erfahrungen in der Arbeit mit wissenschaftlichen Sammlungen und Objekten
  • Erfahrungen in inter- und transdisziplinären wissenschaftlichen Projekten erwünscht
  • Erfahrung in der Entwicklung von Lehr- und Vermittlungsangeboten erwünscht
  • vorteilhaft sind Erfahrungen in Community Building-Prozessen und im Projektmanagement
  • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, mündlich und schriftlich, in Englisch und Deutsch
  • ausgeprägte Teamfähigkeit, auch bei der Zusammenarbeit über digitale Tools
  • strukturierte, selbständige und lösungsorientierte Arbeitsweise 

Wir bieten:

  • einen eigenen Wirkungs- und Gestaltungsbereich in einem sich neu entwickelnden, zukunftsweisenden und dynamischen Tätigkeitsfeld im Kontext wissenschaftlicher Sammlungen, Kulturerbe und Digitalisierung
  • Mitarbeit in einem motivierten, interdisziplinär aufgestellten Team
  • ein attraktives Arbeitsumfeld und vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten auf dem grünen Campus Nord in der Mitte Berlins

Bewerbungen (mit Anschreiben, Lebenslauf und relevanten Zeugnissen) richten Sie bitte bis 8. Januar 2024 unter Angabe der Kennziffer DR/143/23 an die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland, Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF-Datei an: hzk.bewerbungen@hu-berlin.de 

Für Rückfragen steht der Co-Sprecher der Koordinierungsstelle und SODa-Projektleiter Martin Stricker (martin.stricker@hu-berlin.de, Tel. 030 2093 12879) zur Verfügung.

 

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.

Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens finden Sie auf der Homepage der Humboldt-Universität zu Berlin: https://hu.berlin/DSGVO.

2 Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*innen (m/w/d) | Fachexpertise Erschließung im Datenkompetenzzentrum SODa | vorauss. 36 Monate mit Vollzeit E 13 TV-L HU

dhd-blog - Do, 12/14/2023 - 11:28

Zwei Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*innen (m/w/d) – vorauss. mit Vollzeit E 13 TV-L HU (Drittmittelfinanzierung, befr. für 36 Monate) an der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland (Humboldt-Universität zu Berlin, ZI Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik)

Wissenschaftliche Sammlungen an Hochschulen und Universitäten sind bedeutende Infrastrukturen. Ihre vielfältigen Potentiale für Forschung, Lehre und Transfer können jedoch erst ausgeschöpft werden, wenn die Möglichkeiten der Digitalisierung optimal genutzt werden. Die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland (KUS), die am Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt ist, entwickelt mit dem Verbundprojekt “SODa – Sammlungen Objekte Datenkompetenzen” ein Datenkompetenzzentrum, an dem für die Forschung in und mit wissenschaftlichen Sammlungen notwendige Datenkompetenzen transdisziplinär und praxisbezogen vermittelt und weiterentwickelt werden. 

Aufgabengebiet „Fachexpertise Erschließung“:

  • Forschung zu anwendbaren Verfahren, Methoden und Standards für das wissenschaftliche Erschließen und Herstellen von in der Forschung nutzbaren digitalen Reproduktionen von Objekten wissenschaftlicher Sammlungen sowie für die systematische Digitalisierung und Katalogisierung
  • Forschung zu anwendbaren Verfahren, Methoden und Standards für das Modellieren, Strukturieren, Standardisieren, Anreichern und globale Vernetzen unter Berücksichtigung so genannter FAIR-Prinzipien für Forschungsdaten mit dem Ziel, die wissenschaftliche Sammlungserschließung durch die Erstellung von Konzepten voranzutreiben
  • Mitarbeit im Rahmen der im Verbundprojekt vertretenen Fachexpertise beim Konzipieren, Durchführen, Evaluieren und Dokumentieren von Veranstaltungsformaten mit dem Ziel, Wissenschaftler*innen im Expertisefeld des Datenkompetenzzentrums weiterzubilden, sie zu vernetzen und gemeinsam mit ihnen entsprechende Verfahren, Methoden, Standards und Werkzeuge forschend weiterzuentwickeln
  • Herstellen von Materialien und Produkten der Wissenschaftskommunikation
  • Aufbereiten und Präsentation von Forschungsergebnissen auf Kongressen/Forschungskolloquien usw.
  • Publikationen zu eigenen Forschungsergebnissen

Anforderungen

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, z. B. in Informationswissenschaften, Kulturinformatik, Digital Humanities, Geschichts- und Sozialwissenschaften sowie naturkundlichen Disziplinen
  • nachweislich Kenntnisse digitaler Werkzeuge, Datenbankanwendungen und Forschungsumgebungen (wie z.B. WissKI, 3D-Digitalisierung, Wissensgraphen)
  • nachweislich Erfahrung in der digitalen Erschließung wissenschaftlicher Sammlungen oder in der Aufbereitung digitaler Sammlungsdaten
  • Erfahrungen in der Arbeit mit wissenschaftlichen Sammlungen und Objekten
  • Kenntnisse didaktischer Methoden, Konzepte und Vermittlungsformate sowohl analog als auch digital
  • Kenntnisse digitaler Werkzeuge, Datenbankanwendungen und Forschungsumgebungen (wie z.B. WissKI, 3D-Digitalisierung, Wissensgraphen) 
  • Kenntnisse aktueller Fachdebatten, insbesondere im Bereich digitaler Methoden in der Arbeit in und mit wissenschaftlichen Sammlungen  
  • Erfahrungen in inter- und transdisziplinären wissenschaftlichen Projekten erwünscht
  • Erfahrung in der Entwicklung von Lehr- und Vermittlungsangeboten erwünscht
  • vorteilhaft sind Erfahrungen in Community Building-Prozessen und im Projektmanagement
  • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, mündlich und schriftlich, in Englisch und Deutsch
  • ausgeprägte Teamfähigkeit, auch bei der Zusammenarbeit über digitale Tools
  • strukturierte, selbständige und lösungsorientierte Arbeitsweise 

Wir bieten:

  • einen eigenen Wirkungs- und Gestaltungsbereich in einem sich neu entwickelnden, zukunftsweisenden und dynamischen Tätigkeitsfeld im Kontext wissenschaftlicher Sammlungen, Kulturerbe und Digitalisierung
  • Mitarbeit in einem motivierten, interdisziplinär aufgestellten Team
  • ein attraktives Arbeitsumfeld und vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten auf dem grünen Campus Nord in der Mitte Berlins

Bewerbungen (mit Anschreiben, Lebenslauf und relevanten Zeugnissen) richten Sie bitte bis 8. Januar 2024 unter Angabe der Kennziffer DR/142/23 an die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland, Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF-Datei an: hzk.bewerbungen@hu-berlin.de

Für Rückfragen steht der Co-Sprecher der Koordinierungsstelle und SODa-Projektleiter Martin Stricker (martin.stricker@hu-berlin.de, Tel. 030 2093 12879) zur Verfügung.

 

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.

Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens finden Sie auf der Homepage der Humboldt-Universität zu Berlin: https://hu.berlin/DSGVO.

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) | Wissenschaftliche Programmentwicklung im Datenkompetenzzentrum SODa | vorauss. 36 Monate Vollzeit E 13 TV-L HU

dhd-blog - Do, 12/14/2023 - 11:28

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) – vorauss. mit Vollzeit E 13 TV-L HU (Drittmittelfinanzierung, befr. für 36 Monate) an der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland (Humboldt-Universität zu Berlin, ZI Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik)

Wissenschaftliche Sammlungen an Hochschulen und Universitäten sind bedeutende Infrastrukturen. Ihre vielfältigen Potentiale für Forschung, Lehre und Transfer können jedoch erst ausgeschöpft werden, wenn die Möglichkeiten der Digitalisierung optimal genutzt werden. Die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland (KUS), die am Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt ist, entwickelt mit dem Verbundprojekt “SODa – Sammlungen Objekte Datenkompetenzen” ein Datenkompetenzzentrum, an dem für die Forschung in und mit wissenschaftlichen Sammlungen notwendige Datenkompetenzen transdisziplinär und praxisbezogen vermittelt und weiterentwickelt werden. 

Aufgabengebiet „Wissenschaftliche Programmentwicklung“:

  • Erarbeitung des fachlich und didaktische Vermittlungs-,Vernetzungs- und   Forschungsprogramms des Zentrums, insbesondere:
  • Sammlung, Systematisierung und Auswertung wissenschaftlicher Veröffentlichungen / Materialien (Literaturrecherche / Quellenrecherche / Datenbankanalyse) des aktuellen Forschungsstand zu wissenschaftlichen Datenkompetenzen
  • Erarbeitung von didaktischen Konzepten und Vermittlungsmethoden sowie deren Evaluation 
  • Konzipieren, Durchführen, Evaluieren und Dokumentieren von Veranstaltungsformaten, mit dem Ziel Wissenschaftler*innen im Expertisefeld des Datenkompetenzzentrums weiterzubilden, sie zu vernetzen und gemeinsam mit ihnen entsprechende Verfahren, Methoden, Standards und Werkzeuge forschend weiterzuentwickeln
  • Organisation und Ergebnissicherung von Workshops mit externen Expert*innen und der Öffentlichkeit
  • Aufbereitung und Präsentation der Erkenntnisse inkl. Abfassung von wissenschaftlichen Texten sowie vermittelnden Texten
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit

Anforderungen

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, z. B. in Informationswissenschaften, Kulturinformatik, Digital Humanities, Geschichts- und Sozialwissenschaften sowie naturkundlichen Disziplinen
  • nachweislich Kenntnisse digitaler Werkzeuge, Datenbankanwendungen und Forschungsumgebungen (wie z.B. WissKI, 3D-Digitalisierung, Wissensgraphen)
  • Erfahrungen in der Arbeit mit wissenschaftlichen Sammlungen und Objekten 
  • Kenntnisse didaktischer Methoden, Konzepte und Vermittlungsformate – sowohl analog als auch digital
  • Erfahrung in der Entwicklung von Lehr- und Vermittlungsangeboten erwünscht
  • Erfahrungen in inter- und transdisziplinären wissenschaftlichen Projekten erwünscht
  • vorteilhaft sind Erfahrungen in Community Building-Prozessen und im Projektmanagement 
  • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, mündlich und schriftlich, in Englisch und Deutsch
  • ausgeprägte Teamfähigkeit, auch bei der Zusammenarbeit über digitale Tools
  • strukturierte, selbständige und lösungsorientierte Arbeitsweise 

Wir bieten:

  • einen eigenen Wirkungs- und Gestaltungsbereich in einem sich neu entwickelnden, zukunftsweisenden und dynamischen Tätigkeitsfeld im Kontext wissenschaftlicher Sammlungen, Kulturerbe und Digitalisierung
  • Mitarbeit in einem motivierten, interdisziplinär aufgestellten Team
  • ein attraktives Arbeitsumfeld und vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten auf dem grünen Campus Nord in der Mitte Berlins

Bewerbungen (mit Anschreiben, Lebenslauf und relevanten Zeugnissen) richten Sie bitte bis 8. Januar 2024 unter Angabe der Kennziffer DR/141/23 an die Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland, Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik, Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF-Datei an: hzk.bewerbungen@hu-berlin.de

Für Rückfragen steht der Co-Sprecher der Koordinierungsstelle und SODa-Projektleiter Martin Stricker (martin.stricker@hu-berlin.de, Tel. 030 2093 12879) zur Verfügung. 

 

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.

Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens finden Sie auf der Homepage der Humboldt-Universität zu Berlin: https://hu.berlin/DSGVO.

Stellenausschreibung – Wissenschaftlicher Mitarbeiter NFDI Bamberg

dhd-blog - Mi, 12/13/2023 - 12:46

Stellenausschreibung

Die Staatlichen Archive Bayerns gehören zu den großen Archivverwaltungen Deutschlands. Sie sichern Kulturgut und Informationen von bleibendem Wert für künftige Generationen und engagieren sich aktiv beim Auf- und Ausbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Für die Bearbeitung eines durch das Konsortium NFDI4memory geförderten Projekts besetzen wir ab 1.2.2024 befristet bis 31.12.2024 eine Stelle am Staatsarchiv Bamberg als  

wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d)

in Teilzeit (20 Wochenstunden)

Als Beitrag der Staatlichen Archive Bayerns zur NFDI4memory bearbeiten Sie das Projekt „Hands-on Normdaten!“ und führen den darin vorgesehenen Use Case zur communityorientierten, ressourceneffizienten und kreativen Implementierung der Gemeinsamen Normdatei (GND) in den Erschließungsworkflows durch. Mit der Erarbeitung von Strategien und Methoden sowie der Identifizierung von Weiterentwicklungsmöglichkeiten leisten Sie einen wichtigen Beitrag dazu, archivische Wissensbestände an die Anforderungen des semantic web anzupassen und gemäß den FAIR-Prinzipien nutzbar zu machen. Sie arbeiten mit den wissenschaftlichen Projektpartnern – der Professur für Digitale Geisteswissenschaften an der Universität Bamberg und dem Institut für Fränkische Landesgeschichte an den Universitäten Bamberg und Bayreuth – zusammen und tragen dazu bei, Kenntnisse über das normdatenbasierte Forschungsdatenmanagement zu verbreiten. Sie sind an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Gedächtnisinstitution und technischer Infrastruktur tätig und helfen mit, das Kulturgut des Freistaats und Forschungsdaten für die Zukunft zu sichern und zugänglich zu machen.

Ihr Aufgabengebiet umfasst:

  • Mitarbeit an der Auswahl geeigneter Beispiel-Datensets verschiedener Findmitteltypen im Staatsarchiv Bamberg (Mittelalter bis 20. Jh.) in Kooperation mit den universitären Partnern
  • Prüfung, Identifizierung und Verbesserung der in den Verzeichnungseinheiten genannten Entitäten (Personen und Orte)
  • Abgleich und Anreicherung der Daten unter Anwendung des zur Verfügung stehenden Toolsets
  • Erarbeitung und Umsetzung eines Workflows für die Ansetzung von Entitäten in der GND in Kooperation mit der GND-Agentur
  • Dokumentation der strategisch-konzeptionellen Ergebnisse, einschließlich der Erkenntnisse über Aufwände sowie Skalierbarkeit des Prozesses sowie Mitarbeit an einem Konzept zur Verstetigung der Prozesse
  • Mitarbeit am Export der bearbeiteten Findmittel zur Bereitstellung im Archivportal-D
  • Einbindung der universitären Partner zur Bewertung der Ergebnisse im Hinblick auf den Anreicherungsprozess, die Auswertungsmöglichkeiten und die Perspektiven
  • Mitarbeit an der Publikation der Projektergebnisse sowie Mitwirkung am GND-Forum 2024 der Interessengemeinschaft Archiv

Folgende Voraussetzungen bringen Sie mit:

  • Erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder Erstes Staatsexamen) der Landesgeschichte, Archiv-, Bibliotheks- oder Informationswissenschaft, Kulturwissenschaft (oder einer verwandten Fachrichtung) oder eines kombinierten geisteswissenschaftlichen und informationswissenschaftlichen Studiengangs (Kulturinformatik, Computing in the Humanities, Digital Humanities etc.) vorzugsweise mit Promotionsabsicht
  • Kenntnisse und Erfahrungen in der Anwendung von kontrollierten Vokabularen bzw. Normdaten
  • Selbstständige, eigenverantwortliche und engagierte Arbeitsweise
  • Ausgeprägte IT-Affinität
  • Teamfähigkeit, Offenheit, Begeisterungsfähigkeit
  • Kreativität und Flexibiltät
  • Erwünscht sind außerdem Erfahrungen im Datenmanagement sowie Expertise in der Durchführung IT-gestützter Projekte, insbesondere bei der Archivierung und Zugänglichmachung von Informationen

Das bieten wir Ihnen:

Ein spannendes Aufgabengebiet beim Ausbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur, Tätigkeit in einem interdisziplinären Team von Vertretern des Staatsarchivs Bamberg und der Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie ein angenehmes Arbeitsumfeld in der Welterbestadt Bamberg mit Parkmöglichkeiten und guter Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel.

Die Bezahlung erfolgt nach den Bestimmungen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst der Länder nach Entgeltgruppe 13 TV-L (weitere Informationen unter: www.oeffentlicher-dienst.info). Zusätzlich besteht die Möglichkeit für ein vergünstigtes Jobticket sowie Jobfahrrad nach den Bestimmungen für Beschäftigte des Freistaats Bayerns.

Die Gleichstellung aller Beschäftigten ist uns wichtig. Daher freuen wir uns auf Bewerbungen von Menschen unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft sowie von Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität. Schwerbehinderte Bewerber (w/m/d) werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Für Fragen steht Ihnen Herr Dr. des. Haslauer (Tel.: 0951/98622-212) zur Verfügung.

Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen senden Sie bitte bis 5.1.2024 an das

Staatsarchiv Bamberg, Hainstraße 39, 96047 Bamberg

bzw. per E-Mail an poststelle@staba.bayern.de.

Bitte reichen Sie keine Originale ein, da die Bewerbungsunterlagen nicht zurückgeschickt und i.d.R. drei Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens datenschutzkonform vernichtet werden. Reisekosten anlässlich eines Vorstellungsgesprächs werden nicht erstattet.

 

Vortrag: A Practically Useful History of Network Visualization von Mathieu Jacomy (Aalborg University), 20.12.2023, Humboldt-Universität zu Berlin

dhd-blog - Mi, 12/13/2023 - 10:37

This talk is about the science of visualizing networks. Although the field of graph drawing, as we call it, has no shortage of theoretical contributions, those have always followed practices; and with a sensible delay. Mathieu Jacomy, co-founder of the network visualization tool Gephi, will sketch the double story of the craftsmanship and the academic evaluation of representing networks as dots and lines, from Jacob Moreno’s sociograms, to Peter Eades‘ first force-driven layout algorithms, to Helen Purchase’s aesthetic criteria, and finally to the data deluge and the availability of large complex networks, paving the way to network science. This story will show how practices shape cultures in ways that escape the control of academics, at once bad and good, uninformed yet innovative, unjustified yet meaningful. Reading a large complex network is not the same as a small diagram, and the talk will provide illustrations of the ideas that had to be left behind to properly frame graph drawing as a mediation driven by technology. Which will also help you read large network maps properly.

Mathieu Jacomy is Doctor of Techno-Anthropology and assistant professor at the Aalborg University Tantlab, and MASSHINE center. He was a research engineer for 10 years at the Sciences Po médialab in Paris, and is a co-founder of Gephi, a popular network visualization tool. He develops digital instruments involving data visualization and network analysis for the social science and humanities. His current research focuses on visual network analysis, digital controversy mapping, and computational social science. He toots at @jacomyma@mas.to and blogs at reticular.hypotheses.org.

Der Vortrag ist Teil der Reihe „Werkzeug. Zur Praxis computergestützter Forschung in den Geistes- und Kulturwissenschaften“ der Kompetenzwerkstatt Digital Humanities (KDH) an der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin.

Hinweis zur Veranstaltung

Vortrag und Gespräch auf englisch.

Datum: 20.12.2023, 14-16 Uhr

Ort: Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Auditorium (Universitätsbibliothek, Geschwister-Scholl-Straße 1/3, 10117 Berlin)

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Zugangsdaten schicken wir nach Anmeldung per Mail an ub.makerspace@hu-berlin.de.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe Werkzeug auf der Homepage der KDH

DH-Stelle: Koordination am »Ada Lovelace Center for Digital Humanities« | TV-L 13 100% | 3 Jahre | UB-ZB-2023-42

dhd-blog - Di, 12/12/2023 - 22:38

Beschäftigte*r (m/w/d) Vollzeitbeschäftigung befristet für 3 Jahre Entgeltgruppe 13 TV-L FU Kennung: UB-ZB-2023-42

Bewerbungsende: 20.12.2023

Das »Ada Lovelace Center for Digital Humanities« an der Freien Universität Berlin unterstützt Vorhaben, Verfahren und Methodenentwicklung auf dem Gebiet der digitalen Geisteswissenschaften. Es wird maßgeblich von den Fachbereichen Geschichts- und Kulturwissenschaften, Philosophie und Geisteswissenschaften, Mathematik und Informatik sowie der Universitätsbibliothek getragen. In Verbindung mit und komplementär zum Dahlem Humanities Center fungiert es als geisteswissenschaftlicher Hub an der Freien Universität Berlin und innerhalb der Berlin University Alliance.

Die Stelle ist an der Universitätsbibliothek angesiedelt.

Aufgabengebiet:
Wir suchen eine kommunikationsstarke, teamfähige, innovative und intellektuell neugierige Persönlichkeit, um Digital Humanities Aktivitäten an der Freien Universität Berlin zu koordinieren. Wir bieten vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und Angebote zur Gesundheitsförderung sowie eine attraktive Beschäftigung im Bereich des Wissenschaftsmanagements.

Die Koordination des »Ada Lovelace Center for Digital Humanities« beinhaltet folgende Aufgaben:
• Bündeln, Vernetzen und Fördern von Aktivitäten, Projekten und Services auf dem Gebiet der Digital Humanities an der Freien Universität Berlin
• Konzeption und Koordination von themen- und methodenbezogenen Arbeitsgruppen und Labs
• Aufbau, Kuratierung und Weiterentwicklung einer nachhaltigen, fächerübergreifenden Wissensbasis
• Konzeptionelle und organisatorische Federführung beim Aufbau einer Beratungs- und Trainingsinfrastruktur
• Inhaltliche Unterstützung für Drittmittelanträge

Wir bieten Ihnen:
– ein kollegiales Arbeitsumfeld
– einen strukturierten Onboarding-Prozess zu Ihrer Einarbeitung
– ein vielfältiges Fortbildungsangebot zur Weiterentwicklung Ihrer Kompetenzen
– Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in einer familiengerechten Universität
– flexible Arbeitszeitmodelle (Gleitzeitregelung)
– Angebot zum partiellen Mobilen Arbeiten
– diverse Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
– Jahressonderzahlung und Betriebsrente
– 30 Tage Urlaub pro Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember
– ein bezuschusstes Jobticket
– Engagement in den Bereichen von Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes wissenschaftlichen Hochschulstudium eines geistes- oder kulturwissenschaftlichen Faches (Master/Magister)
 
Erwünscht:
• Umfassende Erfahrungen mit und vertiefte Kenntnisse von gängigen Werkzeugen und Methoden der Digital Humanities
• Erfahrungen mit der Organisation und Koordination von Forschungsprojekten auf dem Gebiet der Digital Humanities (Projektmanagement)
• Promotion in einem einschlägigen Fach
• Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Weitere Informationen unter: https://fu-berlin.de/xwjvgn3 sowie auf Nachfrage bei Herrn Dr. Dennis Mischke (info@ada.fu-berlin.de / +49 30 838 58632).

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen!

DH-Stelle mit Schwerpunkt Digitale Editionen und Data Engineering, FU Berlin (100% E13 TV-L, 36 PM)

dhd-blog - Di, 12/12/2023 - 15:54

Im DFG-Projekt „Semi-automatische Kollationierung verschiedensprachiger Fassungen eines Textes“ an der Universitätsbibliothek / CeDiS der Freien Universität ist eine 100%-E13-Stelle mit Schwerpunkt Digitale Editionen / Data Engineering zu besetzen. Ziel des interdisziplinären Vorhabens ist die Entwicklung algorithmischer Verfahren zur semiautomatischen Kollationierung verschiedensprachiger Fassungen eines Textes. Als Ergebnis werden die Unterschiede / Abweichungen zwischen den nur bedingt parallelen Texten auf Abschnitts-, Satz-, Phrasen- und Wortebene identifiziert. Die entwickelte e-Research-Technologie soll in exemplarischen Anwendungskontexten erprobt werden. U.a. soll untersucht werden, wie das Webportal einer digitalen Edition durch selektive Auswertung und Visualisierung der (semi-)automatisch erzeugten Alignierungsdaten in der Einzeltext-Darstellung ergänzt bzw. erweitert werden kann, und wie Alignierungsdaten in der Editionsarbeit genutzt werden können. Hierzu kooperiert das Vorhaben mit dem Editionsvorhabens „Hannah Arendt. Kritische Gesamtausgabe“.

Aufgaben u.a.:
– Aufbereitung und Bereitstellung exemplarischer Materialkomplexe und Referenzdatensätzen im XML/TEI-Format sowie Erarbeitung von Erfolgskriterien zur Bewertung des Vergleichsalgorithmus, Ausarbeitung von Testverfahren und deren Umsetzung für die entwickelte e-Research-Technologie
– Konzeption und Umsetzung einer selektiven Einbindung der Kollationierungsergebnisse in die Textpräsentation der Edition gemäß der fachwissenschaftlichen Anforderungen, z. B. zur Realisierung von Variantenapparaten
– Planung und Implementierung des Einsatzes der e-Research-Technologie für die editionsphilologische Arbeit: Spezifikation der Anforderungen an Funktionsumfang und das User Interface der entwickelten Werkzeuge sowie Ausarbeitung von Evaluationsstrategien (Interviews, Online-Fragebögen, Workshops)
– Spezifikation und Implementation der Schnittstellen zur Anbindung der entwickelten Werkzeuge an das Editionsprojekt

Einstellungsvoraussetzungen:
Wissenschaftlicher Hochschulabschluss (Diplom, Master, Magister) in den Fächern Digital Humanities, Computerlinguistik, Informatik, angewandte Informatik, bzw. in Editionswissenschaften mit informatischen Fähigkeiten.

Erwünscht:
– Sehr gute Kenntnis der TEI-Richtlinien, Erfahrung mit der Erstellung von TEI-Customizations sowie im Umgang mit einem Publikationsframework für TEI-Daten (z. B. SADE, ediarum, TEI-Publisher)
– Verständnis für fachliche und technische Anforderungen von digitalen Editionsprojekten und für interdisziplinäre wissenschaftliche Fragestellungen des Forschungsvorhabens
– Mehrjährige praktische Erfahrung mit XML-Technologien (insb.: XQuery, XSLT, XPath) sowie Erfahrungen im Umgang mit XML-Datenbanken (z. B. eXist-db, BaseX)

Bewerbungsschluss ist der 08.01.2024.

Auskünfte erteilt Frau Dr. Brigitte Grote (brigitte.grote(at)fu-berlin.de / 030 838 55031).

Zur Ausschreibung: https://www.fu-berlin.de/universitaet/beruf-karriere/jobs/nichtwiss/58_universitaetsbibliothek/UB-UB-ZB-2023-41.html

CfP: Spatial Humanities 2024, Conference Bamberg

dhd-blog - Mo, 12/11/2023 - 15:16

Call for Papers

Spatial Humanities 2024

Bamberg University, Germany, 25th–27th Sept 2024

https://spathum.uni-bamberg.de/

We are delighted to announce that the 5th Spatial Humanities conference will be held in Bamberg on September 25th to 27th 2024.

Abstract submission deadline: 15th Feb 2024

Spatial Humanities 2024 welcomes submissions on all aspects of using geospatial technologies in humanities research, methodological innovations, and applied research that develops our understanding of the geographies of the past. We welcome contributions from anyone working on computational approaches to spatial questions in the humanities and arts. These disciplines include, but are not limited to, history (including fields from social history such as historical demography and environmental history), archaeology, heritage and conservation studies, literary studies, classics, linguistics, art history, anthropology and religious studies, as well as from interdisciplinary and/or technical fields including GIS, digital humanities, computational linguistics and computer science. Abstracts should be between 750–1000 words for full papers and 500–750 words for posters.

This year the conference will take place in Bamberg, Germany, a UNESCO World Heritage Site. Accordingly, the conference will feature a special session with a focus on Spatial Humanities and Heritage. Heritage has spatial dimensions and heritage processes are linked to place: architecture and urban conservation, the listing of historic buildings, sites, cultural landscapes or heritage districts. Maps of heritage ‘assets’ and archaeological sites shape the way we perceive and understand places, as well as their cultural identity. How can these be studied to reveal cultural boundaries and exclusivity in heritage discourses? How can innovative multi-layered maps show alternative and diverse aspects of heritage?

We are delighted to announce that this year’s keynote speakers will be Francesca Ammon (University of Pennsylvania) and Ross Purves (University of Zurich).

Themes

Proposals are welcomed on, but not limited to, the following themes:

  • Gazetteers, e.g. urban, regional, national and international
  • Artificial intelligence, e.g. computer vision, NLP, deep learning, etc.
  • Spatial explorations of narratives, literary and imaginary places
  • GIS and spatial analysis including 3D modeling and spatial statistics
  • Deep mapping, experiences of places
  • Territorial representations, transgressions, subalternity and boundaries
  • Mapping mobility, spatial connections and networks
  • Linking the map and the text: mixed-method approaches
  • Geospatial ‘collections as data’, enrichment and annotation
  • Historical maps and georeferencing
  • Environmental humanities: landscapes, waterscapes and the blue humanities
  • Linked Open (Geo)Data
  • IIIF applications for maps and spatial data
  • Labs notebooks, workflows and infrastructure
  • Data mining, visualisation and the challenges of geolocation
  • Building, mapping and spatially analysing heritage inventories

Venue

Bamberg University, Markusstraße 8a, D-96047 Bamberg, Germany. The conference will be held in person.

Early Bird Rates

Full registration costs 170 €, reduced to 120 € for students including teas & coffees and lunches days. The conference dinner can be booked in addition.

Student Bursaries

To help support PhD students attend the conference we will be offering fee waivers to the three abstracts judged by the organisers to be the best. If you would like to be considered for this please mark this in the appropriate place on your submission. Note that we may require proof that when the abstract was submitted that you were registered as a PhD student.

We plan to offer a childcare service.

For further information see: https://spathum.uni-bamberg.de/

Email of the conference: spathum@uni-bamberg.de

Organisers

The Spatial Humanities Conference Association

Institutions organizing: Bamberg University, Centre for Heritage Conservation Studies and Technologies (KDWT); Ghent Centre for Digital Humanities; Lancaster University Centre for Digital Humanities; Digital Humanities Lab, Universidade NOVA de Lisboa; Northumbria University Architecture & Built Environment; and the UrbanMetaMapping consortium.

Text+ Editathon: Schreibwerkstatt zu den Guidelines for Quality Assessment und Assurance for Digital Editions am 29. und 30. Januar 2024

dhd-blog - Fr, 12/08/2023 - 16:15

Das Measure M3 Standardisierung der Task Area Editions des NFDI-Konsortiums Text+ lädt zu einem Editathon an die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ein. Ziel ist es, der ersten Version der Guidelines for Quality Assessment and Assurance for Digital Editions auf Grundlage des im laufenden Jahr erarbeiteten Konzepts eine konkrete Gestalt zu geben, indem so viele Textbausteine einzeln oder in Kleingruppen erarbeitet werden, wie möglich.

Die Schreibwerkstatt soll im Rahmen eines Lunch-to-Lunchs den direkten und unkomplizierten Gedankenaustausch zwischen den Vertreter:innen der editionswissenschaftlichen Community ermöglichen und die Vorüberlegungen bündeln, die im vergangenen Jahr in Text+ gemacht wurden.

Datum und Uhrzeit
29. Januar 2024 / 13.00-18.00 Uhr mit anschließendem Abendessen vor Ort
30. Januar 2024/ 9.00-14.00 Uhr

Veranstaltungsort
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Tag 1 Konferenzraum 2 und 3 (1. OG)
Tag 2 Konferenzraum 1 (1. OG)
Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin

Für das leibliche Wohl während der gesamten Arbeitszeit ist gesorgt. Die Kosten für Anreise und Unterbringung können leider nicht übernommen werden. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um eine Anmeldung bis zum 20. Dezember 2023 an karoline.lemke@bbaw.de gebeten.

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