DHd Newsfeed

Stellenangebot: Wiss. Mitarbeiter/in (Post-Doc) Digitale Geschichtswissenschaft am DHI Paris

dhd-blog - Mi, 11/10/2021 - 08:13

Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) sucht zum 1. März 2022 oder nach Vereinbarung eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (TVöD 13) für die Abteilung Digitale Geschichtswissenschaft. Es handelt sich um eine befristete Qualifikationsstelle (3+2 Jahre), welche die Konzeption und Durchführung eines Forschungsprojekts (Habilitation, second book) in den Forschungsbereichen des DHIP erlaubt.

Die Aufgaben umfassen:

  • Durchführung des eigenen Forschungsprojekts, das entweder systematisch Verfahren und Methoden der digitalen Geschichte anwendet oder diese selbst zum Erkenntnisgegenstand hat,
  • aktive Mitarbeit in der Abteilung Digitale Geschichtswissenschaft: Organisation von Veranstaltungen, Durchführung von Schulungen, Unterstützung der Forschenden des DHIP bei der Anwendung digitaler Werkzeuge und Verfahren,
  • Engagement in den haus- und stiftungsweiten Gremien und Arbeitsgruppen.

Wir erwarten:

  • einen ausgearbeiteten Entwurf für ein innovatives Forschungsprojekt, das zum oben genannten Stellenprofil passt,
  • eine abgeschlossene Promotion in Geschichte oder in einem benachbarten Fach,
  • nachgewiesene Erfahrung und/oder Forschungstätigkeit im Bereich der digitalen Geschichte,
  • nachgewiesene Informatikkompetenzen sowie Erfahrungen in der Modellierung und Visualisierung geisteswissenschaftlicher Forschung,
  • ein sehr gutes Sprachniveau in Deutsch bzw. Französisch und gute Kenntnisse der jeweils anderen Sprache.

Wir bieten:

  • große eigene Gestaltungsspielräume zur Entwicklung eines internationalen wissenschaftlichen Profils durch Veranstaltungen, Kooperationen mit Partnerinstitutionen etc.,
  • die Mitarbeit in einem dynamischen Team,
  • eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Herzen von Paris,
  • Kostenübernahme für die Vertiefung von relevanten Sprachkenntnissen,
  • bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Vergütung nach TVöD 13 (Bund) zuzüglich einer zur Deckung der hohen Lebenshaltungskosten in Paris angemessenen Auslandszulage und Mietbeihilfe (Entsendung); wenn die Voraussetzungen nicht vorliegen, eine vergleichbare Vergütung auf Grundlage des lokalen Gehaltsschemas der Deutschen Botschaft Paris,
  • eine Anstellung in einer öffentlichen Einrichtung, die durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Berwerbungsfrist: 9. Januar 2022

Zur Ausschreibung auf der Website des DHIP

PDF der Ausschreibung: Weitere Informationen in der Ausschreibung

 

Stellenangebote: 4 Postdoc-Stellen am DHSS der FAU Erlangen-Nürnberg

dhd-blog - Fr, 11/05/2021 - 12:10

Am neuen Department Digital Humanities and Social Studies (DHSS) der Philosophischen Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg werden bis zu vier Postdoc-Stellen (Entgeltgruppe E13) befristet für die Dauer von 24 Monate ausgeschrieben.

Postdoc am Department Digital Humanities and Social Studies

Das Aufgabengebiet umfasst u. a.:

Das Department forscht sowohl in der Entwicklung innovativer digitaler Methoden in den und für die Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften als auch in der sozial-, kultur- und geisteswissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der digitalen Transformation. Ein Forschungsschwerpunkt des Departments liegt auf den epistemologischen Herausforderungen einer Datafizierung sowie Modellierung kultureller und sozialer Welten. Die Postdoc-Stellen sollen Forschungsimpulse in diesem breiten Themenfeld entwickeln.

Notwendige Qualifikation:

  • abgeschlossene Promotion in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften oder der Informatik jeweils mit Bezügen zu den Forschungs- und Lehrfeldern des Departments
  • ausgewiesene Kompetenzen in der methodologisch-methodischen, epistemologischen, kultur- oder sozialtheoretischen Auseinandersetzung mit der digitalen Transformation
  • vorteilhaft sind zudem eigenständige Kompetenzen im Bereich der Anwendung und Entwicklung digitaler Forschungsmethoden

Bewerbungsfrist: 30.11.2021

Die detaillierte(n) Stellenbeschreibung(en) finden/findet sich hier: https://www.dhss.phil.fau.de/2021/10/25/job-offer-4-postdocs/

RIDE 14 ist erschienen!

dhd-blog - Do, 11/04/2021 - 09:42

Wir freuen uns, die vierzehnte Ausgabe des Rezensionsjournals RIDE, das seit 2014 vom Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) herausgegeben wird, anzukündigen. Die aktuelle, digitalen wissenschaftlichen Editionen gewidmete Ausgabe, wird von Torsten Roeder und Martina Scholger herausgegeben. 

Der aktuelle Band ist der erste RIDE-Band, der im ‘rolling release’-Verfahren erscheint. Derzeit sind drei Rezensionen (zwei auf Englisch, eine auf Deutsch) verfügbar, in den nächsten Wochen folgen zwei weitere Beiträge.

Alle Rezensionen sind abrufbar unter https://ride.i-d-e.de/issues/issue-14.

Enjoy the RIDE!

Internationale TRIPLE Konferenz (virtuell) „Empowering Discovery in Open Social Sciences and Humanities“

dhd-blog - Di, 11/02/2021 - 09:08

Vom 22. bis 24. November 2021 findet die erste TRIPLE Konferenz unter dem Thema „Empowering Discovery in Open Social Sciences and Humanities“ online statt. Der Fokus wird auf der innovativen, mehrsprachigen und internationalen GoTriple Plattform liegen, die im TRIPLE Projekt entwickelt wird und einen der Services der OPERAS Forschungsinfrastruktur bildet. Es werden erste Beispiele und Funktionalitäten der Anwendung vorgestellt und die Teilnehmenden sind eingeladen, ihr Feedback zu teilen.

Zu GoTriple

GoTriple ist ein Discovery-Service, der mehr ist als ein Katalog von Open Access Publikationen. GoTriple wird im Rahmen des Horizon2020 Projektes TRIPLE entwickelt und bietet einen sprachübergreifenden Zugangspunkt (9 Sprachen sollen beim Launch unterstützt werden: Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Portugiesisch und Spanisch), um Publikationen, Forschungsdaten, Forschungsprojekte und Forschendenprofile aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften zu finden. Zugleich sollen Annotations-, personalisierte Empfehlungs-, Soziale Netzwerk- und Crowdfunding-Angebote mitintegriert werden.

Einige Funktionen der (noch in Entwicklung befindlichen) Plattform sind:

  • Auffindbarkeit und Nutzbarkeit von offenen Daten und Ressourcen der Sozial- und Geisteswissenschaften in neun europäischen Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Portugiesisch und Spanisch) in einem Zugang;
  • Finden von und Verbinden mit anderen Forschenden und Projekten über disziplinäre, kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg;
  • Innovative Tools und Services zur Unterstützung, Annotation und Personalisierung, sowie Netzwerk und Crowdfunding Angebote.

 

Die folgenden Themen werden während der Konferenz thematisiert:

  • eine Online-Suche für Publikationen durchführen,
  • Forschungsprojekte zu den eigenen Interessensgebieten suchen,
  • nach Forschenden mit ähnlichen Forschungsinteressen suchen und sich austauschen,
  • Geschäftsmodelle und Crowdfunding in den Geistes- und Sozialwissenschaften.

Weitere Informationen und die Registrierung finden Sie hier.

 

Das vorläufige Programm der Konferenz

  • Tag 1: 22.November
    • 13:30-14:15 CET Session 1 (Teil1): Eröffnung – OPERAS, the European Research Infrastructure for the development of open scholarly communication in the social sciences and humanities & the TRIPLE project
    • 14:15-15:00 CET Session 1 (Teil 2): Keynote
    • 15:30-17:00 CET Session 2 GoTriple: The single entry point for the social sciences and humanities into the EOSC
  • Tag 2: 23.November
    • 13:00-14:30 CET Session 1: Vortrag – How to create a social sciences and humanities (SSH) vocabulary: The GoTriple Hackathon example
    • 15:00-16:30 CET Session 2 Panel – Is crowdfunding a solution to the lack of research funding for social sciences and humanities?
  • Tag 3: 24.November
    • 13:00-14:30 CET Session 1: Vortrag und Panel – Business & Open Science – contrast or complement?
    • 15:00-16:30 CET Session 2 Panel – GoTriple in the EOSC ecosystem

Das Ziel der Konferenz ist es, einen Raum zu bieten in dem die Wirkung und Vorteile aber auch die Herausforderungen von Discovery Services für die Geistes- und Sozialwissenschaften im europäischen Forschungsraum diskutiert werden können.

Zur Registrierung

Die digitale Erfassung von mittelalterlichen Rechtsgeschäften – Beschreibung der semistrukturierten XML-Graphen-Datenbank db_for_medieval_legal_transactions

dhd-blog - So, 10/31/2021 - 12:06

Die in diesem Artikel vorgestellte semistrukturierte Graphen-Datenbank ist auf die Erfassung von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Rechtsgeschäften konzipiert und basiert auf den Konventionen der Text Encoding Initiative (TEI).1 Der Artikel ist als PDF downloadbar DB_Presentation.

1. Entstehungszusammenhang

Die Einsicht in die Notwendigkeit einer solchen Datenbank beruht auf den Erfahrungen meiner Masterarbeit ‚Immobilientransfers in Wien in den Jahren 1360-1373.‘ Die hier angewandte Methode der Excel-Tabelle hatte sich aufgrund der Menge der erfassten Informationen als nicht mehr praktikabel herausgestellt. Nach einer kurzen Beschäftigung mit relationalen Datenbanken, begann ich mit der Konzeptionierung einer semistrukturierten Graphen-Datenbank auf XML-Basis. Hierbei kam mir die parallele Beschäftigung mit den monasterium.net inhärenten Auszeichnungsmöglichkeiten (EditMOM 3) im Zuge des Projekts ‚Stadt und Gemeinschaft. Schenkungen und Stiftungen als Quellen sozialer Beziehungsgeflechte im spätmittelalterlichen Wien‘ unter der Leitung von Christina Lutter (Univ. Wien) zu Hilfe. Bei dieser Arbeit (erfasst wurden bisher insg. 1.500 Urkunden in Regestenform) wurde mir einerseits die Strukturierung von Datenerfassungen näher gebracht, andererseits aber auch die Begrenztheit der Auszeichnungsfunktionen und die Wichtigkeit der systematischen Entwicklung derselben im Zuge eines Forschungsprozesses deutlich.

Bis zum Herbst 2020 war die für meine Dissertation notwendige full-version des ‚Datenerfassungschemas’ entwickelt, welche ich als light-version für das Projekt Stadt und Gemeinschaft adaptiert hatte.2

Beide Versionen sind mittlerweile mehrmals durch Auswertungen getestet und evaluiert worden. Die light-version wurde auch bereits in Lehrveranstaltungen verwendet. Die Evaluierung des Erfassungsschemas und des Arbeitsprozesses geschah neben der Erfassung zur Dissertation im Zuge des intensiven Austauschs mit meinen Kollegen Herbert Krammer und Daniel Frey, sowie der technischen Zusammenarbeit mit Jan Bigalke im Rahmen des erwähnten Projektes. Als Quellen zur Entwicklung dienten die Wiener Grundbücher (Satzbuch CD) und die Regesten aus den ‚Quellen zur Geschichte der Stadt Wien‘.3 Erstere wurden unter meiner Mitarbeit digital ediert,4 letztere stehen auf monasterium.net zur Verfügung.5

Diese unterschiedliche Zusammensetzung der Quellen zu mittelalterlichen Rechtsgeschäften ermöglichte die Konzeption eines für zahlreiche Quellengattungen zu Rechtsgeschäften anwendbaren Erfassungsschemas. Der Anspruch war die in beiden Quellentypen enthaltenen Informationen zu Personen, Orten und Institutionen, sowie repräsentative, berufliche, amtliche, freundschaftliche, titulierte, verwandtschaftliche, besitzrechtliche, geschäftliche und topographischen Bezeichnungen und Verknüpfungen systematisch zu erfassen und auszuwerten.

Die nachfolgenden Artikel beschreibt dieses allgemeine Erfassungsschema und veranschaulicht mögliche Auswertungsoptionen anhand von Beispielen aus den erwähnten Quellen (auf Basis des Probeerfassungs-Jahres 1448). Spezifische Anpassungen des Schemas an die unterschiedlichen Rechtsgeschäftstypen werden hier nicht genauer erläutert, werden sich aber z.T. in den entsprechenden online-Handbüchern (der Projekte) befinden.

2. Die zentralen Elemente – der Aufbau

Zentrale Analyseeinheiten (entities) sind Personen (persons), Institutionen/Organisationen (organisations), Orte (places) und Ereignisse (events). Herzstück der Datenbank ist das ‚Datenerfassungsmodell‘ für die Analyseeinheiten (entity-relationship-model). Dieses basiert auf zwei ‚Pfeilern‘: der Auszeichnung von Textpassagen (in den im XML-Format vorliegenden Quellentexten) und dem Anlegen von zentralen Registern der Analyseeinheiten (indicies). Die Verknüpfung beider Bereiche geschieht mit Hilfe von Graphen (IDs und Verweise auf IDs). Das Modell strukturiert für die Analyseeinheiten neben der Art ihrer Auszeichnung im Text (Quelle) und ihrer Anlage im Register, auch die Möglichkeiten der inhaltlichen Erfassung in Bezug auf ihr Auftauchen in Ereignissen und ihren Funktionen in Rechtsgeschäften sowie die Ausstattung mit Attributen und relationalen Verbindungen.

Die mit Informationen zu verschiedensten Entitäten ausgestatteten Textpassagen (strings) werden in den Digital Humanities factoids genannt.6 Die Modellierung der Datenbank orientiert sich deshalb am Modell der factoid prosopography.7 Die Aufbereitung der Daten, die Anlage der Register und die Auszeichnung der Textsegmente erfolgen in XML mit Hilfe des XML-Editors Oxygen und basieren, wie bereits erwähnt, auf den Richtlinien der TEI. Zur Auswertung von in diesem Erfassungsschema ausgezeichneten (getaggten)8 Quellenbeständen wurden python-Programmierungen für jupyter-notebook erstellt. Das Datenmodell, wie auch die erfassten Regesten und Satzbucheinträge des Jahres 1448, sind in folgendem git repository einsehbar: https://github.com/KGruenwald/db_for_medieval_legal_transactions_documentation.

3. Das entity-relationship-model

Abbildung 1 zeigt die theoretische Ebene des entity-relationship-model. Informationen, welche in die Register aufgenommen werden, befinden sich innerhalb der mit list of … gekennzeichneten grauen Kästchen. Alle anderen Informationen werden direkt im digital aufbereiteten Quellentext ausgezeichnet.

Abbildung 1: JPG des theoretischen Bereichs der Graphen-Datei model_of_entities_db_legtrans_fullversion_by_KG.graphml. Graue Kästchen = Register (list of entities); Blau = Entitäten; grün = Rolle/Funktion im RG; violett = Relationen; orange = Attribute; blaugrau = zusätzliche Auszeichungsoptionen; weiß = Informationen sind im TEI-Header enthalten.

In Abbildung 2 ist nun die technische Ebene der XML-Mark-Ups am Beispiel der Art (kind) des Rechtsgeschäfts (events) dargestellt. Das linke Fenster zeigt die Art der Auszeichnung (des Taggs): im Beispiel mit dem Mark-Up <catchwords n=disp>, um die für die Kategorisierung des Rechtsgeschäfts notwendigen dispositiven Verben zu markieren.

Da das entity-relationship-model als Graphen-Datei (graphml) konzipiert ist, kann für jedes Element im Modell das entsprechende Mark-Up angezeigt werden.

Abbildung 2: Screenshot des praktischen Bereichs der Graphen-Datei model_of_entities_db_legtrans_fullversion_by_KG.graphml. Das Linke Fenster zeigt die Art des Taggs am Beispiel Art des events (kind) mit dem Mark-Up .

4. Die vier Auszeichungsebenen im Text

Im Zuge der Auszeichnung eines Quellentextes (tagging) wird das Modell quasi einmal von oben nach unten durch dekliniert. Die hierarchische Struktur der Auszeichnungsebenen gewährleistet die systematische Verbindung der Ebenen (alle factoids der nachgelagerten Ebenen sind Teil der höher gelagerten Ebenen).

Die erste Auszeichnungsebene betrifft die events, da Informationen zur Quelle bereits im TEI-Header gespeichert sind.

Die Kategorisierung dieser Auszeichnugsebene wird nicht sofort durch vorgegebene Kategorien vorgenommen, sondern die für diese zentralen Textpassagen (strings) der dispositiven Verben mittels der Notation catchwords extrahiert und erst im Nachhinein systematisch Kategorien entwickelt und kategorisiert.

Diese nachträgliche Kategorisierung ermöglicht es flexibel auf die verschiedenen Rechtsgeschäfte in den unterschiedlichen Quellenbeständen zu reagieren. So wurden im event des Regests Nr. 3269 zum Beispiel folgende Passagen gekennzeichnet: „beurkundet, dass vor ihm in der Bürgerschranne” „geklagt habe” „spricht“ „zu“.9 Über die Extraktion kann nun systematisch für diese Art von events folgende hierarchisierte Kategorisierung vorgenommen werden: ‘Gerichtsurteil_Bürgerschranne_Zuspruch’.10 Bei herkömmlicher Vorgehensweise wäre wohl ‘nur’ ‘Gerichtsurteil’ als Kategorie angelegt worden und eine nachträgliche Ausweitung der Sub-Kategorisierungen hätte ein erneutes Durchforsten der Quellen benötigt.

Die zweite Auszeichnungsebene erfasst die Funktionen im event respektive Rechtsgeschäft (im Modell grün). Folgende Funktionen/Rollen im Rechtsgeschäft können ausgezeichnet werden:

  • Austeller/in respektive Geber/in (issuer)
  • Empfänger/in (recipient)
  • Zeuge/in respektive Siegler/in (witness)
  • Transaktionsgüter (transactiongood_I + II + III): transactiongood_I ‚wandert‘ immer von Aussteller zu Empfänger; transactiongood_II immer von Empfänger zu Aussteller; bei transactiongood_III handelt es sich um ein Streitobjekt (meist vor Gericht);
  • weitere Funktionen (other): hiermit können weitere Rollen im Rechtsgeschäft beschrieben werden, wobei die Beschreibung der Art dieser Funktion ebenfalls mit Hilfe der catchwords geschieht, indem nun die Textpassage zur Rolle im Rechtsgeschäft ausgezeichnet wird. Mit other werden vor allem Grundherren und -frauen sowie assoziierte Personen (z.B. Ratgeber/innen, Intervenient/innen) und Institutionen ausgezeichnet. So können Informationen zu sämtlichen Akteuren, die in die erfassten Rechtsgeschäfte involviert waren, markiert werden. Als Platzhalter steht in Abbildung 2 die häufige Formulierung für am Rechtsgeschäft beteiligten Grundherren/-frauen ‚mit Handen‘.11

In der dritten Auszeichnungsebene werden nun die Textpassagen, welche Informationen zu den Analyseeinheiten der Personen, Orte und Organisationen aufweisen, mittels reference strings (rs) markiert und durch das TEI-Attribut ref mit einem Graphen (ID) ausgestattet, welcher auf den entsprechenden Registereintrag verweist. Der XML-Editor Oxygen ermöglicht es, während des Auszeichungsvorgangs (mark-up), die in den Registern (list of … – indices) enthaltenen IDs per drop-down zu durchsuchen, dabei normierte Schreibweisen und Anmerkungen zu den in den indices angelegten IDs direkt anzuzeigen und so die schnelle Suche und Identifizierung der Analyseeinheiten (Entitäten) zu unterstützen.

Die vierte Auszeichnungsebene enthält nun Attribute und relationale Verbindungen. Beide werden mit Hilfe des TEI-Elements roleName markiert und über das TEI-Attribut type mit einer Kategorie versehen. Im Falle von Attributen kann es sich um Berufe (prof), Titel (title) und/oder Todesfloskeln (dead), wie z.B. „selig“, handeln. Bei relationalen Verknüpfungen können verwandtschaftliche (kin), geschäftliche (buis = buisness), repräsentative (rep = legal representation), besitzrechtliche (owner),12 amtliche (office), titulare (title_ref), topographische (topo) und dienstliche (staff) Verbindungen aufgenommen und durch das TEI-Attribut corresp mit einem Graphen ausgestattet, welcher auf die – über die markierte Textpassage verknüpfte – Entität verweist. Darüber hinaus isr es möglich über das TEI-Attribut select zusätzliche Präzisierungen vorzunehmen, um z.B. bei der Bezeichnung ‚hofmaister ze Dornpach‘ sowohl das Amt des Hofmeisters mit corresp auf den Herzog (von Österreich) verbinden, als auch über select die räumliche Einschränkung mittels Verweis auf den Registereintrag des Ortes (ID = ‘pl__dornbach’) vornehmen zu können.13 Die Qualität der Beziehungen der in jedem Regest auftretenden relationalen Bezüge zwischen den ausgezeichneten Akteuren (Personen, Organisationen, Orte) können so erfasst und nachträglich sortiert und kategorisiert werden. Die Normierung der ausgezeichneten roleNames geschieht über eine entsprechende Normierungstabelle, welche alle bis dato markierten Textpassagen/Schreibweisen sowie deren mögliche Kategorisierung enthält.14 Die Normierung der Schreibweisen in der Auswertung geschieht automatisiert.

Für alle Auszeichnugssebenen ist es grundsätzlich möglich, sowohl durch setzen des TEI-Attributs cert einen Tagg mit einer Einschätzung der Wahrscheinlichkeit der Richtigkeit (possibility) der ‚interpretierten‘ Aussage des factoids zu versehen (high—low), als auch Passagen als unklar (unclear) oder von den Bearbeiter/innen hinzugefügt (add) zu kennzeichnen.

5. Die Register (indices – list of …)

Die Register (list of … – indices) dienen zur zentralen Identifizierung der Entitäten mittels IDs, zur Normierung von Namen (forename, surename, addname) und zur Ergänzung weiterer außertextlicher Informationen (z.B. sex, GIS-Koordinaten, Adressen von Institutionen).

Ebenso so ist es möglich das Namenskürzel des/der Bearbeiters/in zu ergänzen.

Die Art der Konstruktion der IDs ist wegen der erwähnten ID-Durchsuchungsoption des XML-Editors Oxygen zentral, da sicher gestellt werden muss, dass die Analyseeinheiten über die IDs gefunden werden können. Aus diesem Grund wird im Folgenden ausführlich auf die Konstruktion der IDs eingegangen. Die Register (indices) sind für die Entitäten der Ereignisse (events), Personen (persons), Organisationen (organisations) und Orte (places) angelegt.

 

5.1 Liste der events (eventList):

Das Register der events enthält Angaben zu:

  • Datum (@when, @form @to, @notAfter)
  • Kategorie (label)
  • Bearbeiter/in (@resp)

Die ID-Erstellung für Ereignisse erfolgt nach dem folgenden Schema:

Zur Konstruktion der IDs der events wird auf die Nummer der Quelle im Quellenbestand zurückgegriffen, wodurch jeder event mit der ihn erwähnenden Quelle verknüpft ist.15

EventIDs bestehen aktuell aus drei Teilen:

ev__ + Quellenkürzel des Quellenbestandes + (_) Nummer der Quelle im Quellenbestand

ev__ = zeigt an, dass es sich bei der ID um einen event handelt

Quellenkürzel des Quellenbestandes = normiertes Quellenkürzel des Qullenbestandes

(z.B. QGW_II_II_)

Nummer der Quelle im Quellenbestand = Nummer der Quelle im Quellenbestand

(z.B. _2870)

BSP: ev__QGW_II_II_2870 ev__SB_CD_00642

Der Eintrag in der eventList gestaltet sich dann folgendermaßen (statt dem Attribut when können auch die Attribute und from…to und notAfter verwendet werden):

<event when=“1449-08-04“ xml:id=“ev__SB_CD_00642„>

<label>Burgrecht</label>

</event>

Die Kategorisierung des events wurde über die extrahierten catchwords „habent verkaufft“und „gelts purkrechtz“ gebildet.16

Bei erwähnten Rechtsgeschäften (mentioned events) wird ein ‚_men_ + *FORTLAUFENDE NUMMER*‘ an die ID des events angefügt.

BSP: ev__QGW_II_II_00606_men_1

 

5.2 Liste der persons (personList):

Das Register der persons enthält Angaben zu:

  • Geschlecht (@sex)
  • Vornamen (forename)
  • Nachnamen (surname)
  • Namenszusätze (addName)

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit Anmerkungen (notes) zu setzen. Da alle Informationen mit Ausnahme des Geschlechts textbezogen extrahiert werden, dienen diese nicht zur Anreicherung von verarbeitbaren Informationen, sondern zur Anlage von Informationen, welche die Identifizierung von Personen mit Hilfe der dropdown-Vorschau beim Durchsuchen der IDs erleichtern.

Die Auszeichnungsoptionen orig und reg zeigen an, ob es sich um originale oder regularisierte Schreibweisen handelt. Im letzteren Fall sollte auf eine Quelle (source) – in der Regel handelt es sich hierbei um ein Register – verwiesen werden. Dieses Prinzip gilt grundsätzlich für die Normierung von Namen.

Schreibweisen von Vornamen werden über eine Vornamennormierungstabelle, welche alle bisher gesammelten Schreibweisen enthält, vereinheitlicht17 und Nachnamen über Register (weiterer) Quelleneditionen normiert und mit diesen verknüpft.

Vorgehensweise beim markieren/taggen von Personen:

  1. Suche über drop down (Vorsicht: Normierte Vornamen verwenden; auf Klangähnlichkeiten achten: d/t, ch/k; b/p; ai/ei/ay/ey; e/a; b/w)
  2. Person befindet sich noch nicht im zentralen Personen-Register (personList): Konsultation des Registers des Quellenbestandes (für jedes Register das Vorwort beachten; im Zweifelsfall Vor- UND Nachnamen-Suche)
  3. Neuanlage der Person in der personList (zentrales Register)
Anlage von Personen in der personList

Erstellen eines leeren person-taggs (<person/>):

<person></person>

Ergänzung um das Geschlecht (sex) der Person:

<person sex="m"></person>

Ergänzung des konsultierten Registers:

<person sex="m" source="QGW_II_II_register_pg_486"></person>

Ergänzung der ID:

<person sex="m" source="QGW_II_II_register_pg_486" xml:id="pe__johann_maurperger_QGW_II_II_2870"></person> Die ID-Erstellung für Personen erfolgt nach dem folgenden Schema:

Person-IDs bestehen aus vier oder fünf Teilen:

pe__ + Vorname + (_) Nachname (wenn vorhanden) + (_) Quellenkürzel des Quellenbestandes + (_) Nummer der Quelle im Quellenbestand

pe__ = zeigt an, dass es sich bei der ID um eine Person handelt

Vorname = wird mit Hilfe der Vornamen_Normierung (https://docs.google.com/spreadsheets/d/1a91QkqzNyPZ1OGXvx3IIyaT4VAQMoYG0ZX0dQLUUHaU/edit#gid=0)  normiert

Nachname =  wird über das Register des Quellenbestandes normiert (für die Wiener Beispiele: Register der QGW_II_*I-III*_ oder SB_CD_); falls nicht vorhanden/gefunden wird die Originalschreibweise übernommen; falls kein Nachname vorhanden, wird die Berufsbezeichnung als Nachname verwenden (ohne _der_)

Quellenkürzel des Quellenbestandes = normiertes Quellenkürzel des Qullenbestandes 

(z.B. QGW_II_II_)

Nummer der Quelle im Quellenbestand = Nummer der Quelle im Quellenbestand

(z.B. _1109)

BSP: pe__johann_maurperger_QGW_II_II_2870

WICHTIG: in der ID keine Umlaute verwenden!

Fortlaufende Nummerierung nach Alphabet = bei Vorkommen von zwei Personen gleichen Namens in ein und derselben Quelle

BSP: pe__agnes_QGW_II_II_3250_a pe__agnes_QGW_II_II_3250_b

 

Ergänzung der/des Bearbeiters/in (resp):

<person sex="m" source="QGW_II_II_register_pg_486" xml:id="pe__johann_maurperger_QGW_II_II_2870" resp="kg"></person>

Ergänzung des Vornamens (forename):

<person sex="m" source="QGW_II_II_register_pg_486" xml:id="pe__johann_maurperger_QGW_II_II_2870"  resp="kg"> <persName>

<forename>

<reg>Johann</reg>

</forename>

</persName>

</person>

Ergänzung des Nachnamens (surname):

<person sex="m" source="QGW_II_II_register_pg_486" xml:id="pe__johann_maurperger_QGW_II_II_2870"  resp="kg"></person>

<persName>

<forename>

<reg>Johann</reg>

</forename>

<surname>

<reg>Maurperger</reg>

</surname>

</persName>

</person>

Ergänzung des Nachnamens (nur Nachname im konsultierten Register gefunden):

‚Stephan Fügenstaler‘

<person sex="m" xml:id="pe__stephan_fuegenstaler_SB_CD_00349" resp="kg">

<persName>

<forename>

<reg>Stephan</reg>

</forename>

<surname>

<reg source="QGW_II_I_register_pg_515">Fügenstaler</reg>

</surname>

</persName>

</person>

Ergänzung des Nachnamens (keinen entsprechenden Nachname im konsultierten Register gefunden): ‚Niklas Legler‘

<person sex="m" xml:id="pe__niklas_legler_SB_CD_00406" resp="kg">

<persName>

<forename>

<reg>Niklas</reg>

</forename>

<surname>

<reg>Legler</reg>

<orig>Lègler</orig>

</surname>

</persName>

</person>

Ergänzung des Nachnamens von Frauen oder Kindern:18

Bei Frauen und Kindern ist die Ergänzung des ‚potentiellen‘ Nachnamens von zentraler Bedeutung, da so die Identifikation der Personen erheblich verbessert wird. Gerade Frauen können auf diese Weise eine ganze Reihe an Nachnamen sammeln.

BSP 1: ‚Katharina Swarczin“

<person sex="f" xml:id="pe__katharina_SB_CD_00640" resp="kg">

<persName>

<forename>

<reg>Katharina</reg>

</forename>

<surname>

<add><reg source="QGW_II_II_register_pg_511">Swarczin</reg></add>

</surname>

<addName></addName>

</persName>

<note>Gem. Peter Swarcz</note>

</person>

BSP 2: ‚Johann Swarcz‘

<person sex="m" xml:id="pe__johann_swarcz_SB_CD_00640" resp="kg">

<persName>

<forename>

<reg>Johann</reg>

</forename>

<surname>

<add><reg source="QGW_II_II_register_pg_511">Swarcz</reg></add>

</surname>

<addName></addName>

</persName>

<note>Sohn v. Katharina u. Peter Swarcz</note>

</person>

Ergänzung von Namenszusätzen (addName):

<person sex="m" source="QGW_II_II_register_pg_486" xml:id="pe__johann_maurperger_QGW_II_II_2870" resp="kg"></person>

<persName>

<forename>

<reg>Johann</reg>

</forename>

<surname>

<reg>Maurperger</reg>

</surname>

<addName>

<reg>der Münzer</reg>

</addName>

</persName>

</person>

Ergänzung der genealogischen Zählung (genName):

<person sex="m" source="QGW_II_I_register_pg_496"

xml:id="pe__stephan_poll_QGW_II_I_1101" resp="kg">

<persName>

<forename>

<reg>Stephan</reg>

</forename>

<surname>

<reg>Poll</reg>

</surname>

<addName>

<reg/>

</addName>

<genName>III</genName>

</persName>

<note>Wiener Bürger, Gem. Anna</note>

</person>

Ergänzung von Anmerkungen (note):

<person sex="f" xml:id="pe__katharina_SB_CD_00640" resp="kg">

<persName>

<forename>

<reg>Katharina</reg>

</forename>

<surname>

<add>

<reg source="QGW_II_II_register_pg_511">Swarczin</reg>

</add>

</surname>

<addName></addName>

</persName>

<note>Gem. Peter Swarcz</note>

</person>

Zusätzlich wurde eine Programmierung entwickelt, welche die erstmalige Todesnennung erkennt und somit ein laufend aktualisiertes frühest mögliches Todesdatum’ (earliest possible death) ergänzt: ‚Michael Füchsel‘

<person sex="m" source="QGW_II_I_register_pg_515; QGW_II_II_register_pg_457"

xml:id="pe__michael_fuechsel_QGW_II_I_1108" resp="kg">

<persName>

<forename>

<reg>Michael</reg>

</forename>

<surname>

<reg>Füchsel</reg>

</surname>

<addName/>

</persName>

<note/>

<death notAfter="1448-06-26">1448-06-26</death>

</person>


5.3 Liste der organisations (orgList):

Das Register der organisations enthält Angaben zu:

  • Name (original/regularisiert)
  • Art der Organisation: Dioezese_Erzdioezese, Kirche_Kapelle, Spital_Siechenhaus, Kloster_f, Kloster_m, Pfarre, Altar, Messe, Zeche_Bruderschaft, Stadt, Gemeinde, Reich, Königreich, Herzogtum, OTHER (z.B. Vatikan)
  • Observanzen bei Klöstern (z.B. OSB = Ordo Sancti Benedicti )
  • Adresse (adress – adressLine)
  • Links (idno)

Die ID-Erstellung für Organisationen erfolgt nach dem folgenden Schema:

Organisation-IDs bestehen aus 2+n Bestandteilen:

org__ + Siedlung

org__ + Siedlung + (-) Patrozinium (mit st_) und/oder Eigenname + (_) Institutionelle Form der Organisation (wenn vorhanden) + (-) Art der Unterorganisation (_) Patrozinium (mit st_) und/oder Eigenname + (-) …

 

org__ = zeigt an, dass es sich bei der ID um eine Organisation handelt

Siedlung = Ort der Organisation

Patrozinium = wird mit der Vorsilbe st_ und der Name der/des Heilgen mit Hilfe der Vornamen_Normierung normiert (Vorsicht: „unser frawen“ o.Ä. = st_maria)

Eigenname = wird über das Register des Quellenbestandes normiert; falls nicht vorhanden/gefunden werden weitere Register hinzugezogen; im Notfall wird die Originalschreibweise übernommen;

Art der Unterorganisation = als mögliche Arten der Unterorganisationen kommen Pfarren, Kapellen, Siechenhäuser/Spitäler, Alter und Messen vor

Benennung der Messe/Zeche = Stifter/in der Messe oder Bezeichnung der Zeche/Bruderschaft

 

Beispiele (Grundsätzlich gilt: vom Allgemeinen ins Besondere!)

Städte/Orte: org__wien org__krems

Diözese: org__salzburg-erzdioezese org__passau-dioezese

Kirchen/Kapellen: org__wien-st_stephan org__wien-st_maria_im_rathaus org__krems-st_katharina_kapelle

Kirchen/Kapellen (Pfarren): org__achau-pfarre org__wien-st_peter_pfarre19

Spitäler/Siechenhäuser: org__wien-st_johannes_siechenhaus org__wien-buergerspital20

Klöster: org__heiligenkreuz-zisterzienser org__wien-st_niklas_vor_dem_stubentor_zisterzienserinnen21

Kapellen (in Kirchen): org__wien-st_stephan-kapelle_st_katharina

Altäre: org__wien-st_stephan-altar_st_dorothea

Messen: org__wien-st_stephan-altar_st_martin-messe_chranvogel22

Zechen/Bruderschaften: org__wien-st_stephan-zeche_st_markus_kaufleute org__wien-st_maria_magdalena-zeche_schreiber

 

Anlage von Organisationen in der orgList:

BSP: Stadt

<org type="Stadt" xml:id="org__wien" resp="kg">

<orgName>

<reg>Wien</reg>

</orgName>

<note>Bürgermeister, Rat (und Gemein)</note>

<location>

<address>

<addrLine corresp="pl__wien"></addrLine>

</address>

</location>

</org>

BSP: Kloster

<org type="Kloster_f" xml:id="org__wien-st_niklas_vor_dem_stubentor_zisterzienserinnen" resp="kg">

<trait>

<label>Observance</label>

<desc>OCist</desc>

</trait>

<orgName>

<reg source="QGW_II_I_register_pg_558">St. Niklas-vor dem Stubentor</reg>

</orgName>

<idno type="URI">https://www.geschichtewiki.Wien (W).gv.at/Nikolaikloster_(3)</idno>

<location>

<address>

<addrLine corresp="pl__wien-st_niklas_vor_dem_stubentor"></addrLine>

</address>

</location>

</org>

Die Unterorganisationen werden hierarchisch innerhalb der Überorganisationen eingeordnet. Im Beispiel eine Kirche mit Altar und Messen.

<org type="Kirche_Kapelle" xml:id="org__wien-st_stephan" resp="kg">

<orgName><reg source="QGW_II_II_register_pg_506-509">St. Stephan</reg></orgName>

<idno type="URI">https://www.geschichtewiki.Wien (W).gv.at/Stephansdom</idno>

<address>

<addrLine corresp="pl__wien-st_stephan"></addrLine>

</address>

<org type="Altar" xml:id="org__wien-st_stephan-altar_st_ulrich">

<orgName><reg source="QGW_II_II_register_pg_578">Ulrichsaltar</reg></orgName>

<org type="Messe" xml:id="org__wien-st_stephan-altar_st_ulrich-messe_fuechsel">

<orgName><reg source="QGW_II_II_register_pg_507">Füchselmesse</reg></orgName>

</org>

<org type="Messe" xml:id="org__wien-st_stephan-altar_st_ulrich-messe_graf">

<orgName><reg source="QGW_II_II_register_pg_578">Grafenmesse</reg></orgName>

</org>

</org>

</org>


5.4 Liste der places (placeList):

Das Register der places enthält Angaben zu:

  • Name (original/regularisiert)
  • Art des places (@type = settlement, street, immo)23
  • Observanzen (bei Klöstern)
  • Adresse (bei Liegenschaften)
  • Koordinaten (Längen- und Breitengrade)
  • Links (z.B. geonames.org)

Die ID-Erstellung für Orte erfolgt nach dem folgenden Schema:

Place-IDs bestehen aus zwei, drei oder vier Teilen:

pl__ + Siedlung

pl__ + Siedlung + (-) Name der Straße/des Platzes/der Institution

Städte/Orte (settlement): pl__wien

Kirchen (street): pl__wien-st_stephan pl__wien-st_pankraz

Plätze (street): pl__wien-hoher_markt pl__wien-hoher_markt_fischmarkt pl__wien-neuer_platz

Straßen (street): org__wien-strauchgasse org__wien-tiefer_graben

Bei Immobilien/Liegenschaften wird die ID etwas anders gebildet. Dies liegt daran, dass Liegenschaften (v.a. Häuser) meist nur über die Erwähnungen im Zusammenhang mit Straßen gezählt werden aber nicht geographisch durchnummeriert werden können.

pl__ + Siedlung + (-) immo (bei Liegenschaften) + (_) Name des Platzes/der Straße + (_) Nummer der Liegenschaft im bisherigen Liegenschaftsbestand der DB

pl__ = zeigt an, dass es sich bei der ID um einen Ort handelt

Siedlung = Ort der Organisation

immo_ = zeigt an, dass es sich um eine Liegenschaft (Immobilie) handelt

Name des Platzes/der Straße = wird über das Register des Quellenbestandes normiert; falls nicht vorhanden/gefunden werden weitere Register hinzugezogen; im Notfall wird die Originalschreibweise übernommen;

Nummer = fortlaufende Nummerierung der Liegenschaft im bisherigen Liegenschaftsbestand der DB

BSP: pl__wien-immo_karntnerstrasse_1 pl__wien-immo_alserstrasse_vor_schottentor_2

Anlage in der placeList:

BSP: Siedlung

<place xml:id="pl__wien" type="settlement" resp=“kg“>

<placeName>Wien</placeName>

<location>

<geo decls="LatLng">48.20849 16.37208</geo>

</location>

<idno type="URL">https://www.geonames.org/2761369/vienna.html</idno>

</place>

BSP: Kirche

<place xml:id="pl__wien-st_stephan" type=“street“ resp=“kg“>

<placeName>

<reg source="QGW_II_II_register_pg_507">S. Stephan (Allerheiligen Pfarr- und

Domkirche, I. Bezirk)</reg>

</placeName>

<location>

<geo decls="LatLng">48.20847 16.37265</geo>

<address>

<addrLine></addrLine>

</address>

</location>

<idno type="URI">https://www.geonames.org/6324757/stephansdom.html</idno>

</place>

BSP Straße

<place xml:id="pl__wien-strauchgasse" type="street" resp=“kg“>

<placeName>

<reg source="QGW_II_II_register_pg_510">Strauchgasse (I.Bezirk)</reg>

</placeName>

</place>

BSP Platz (bei Märkten und Plätzen ist, wie bei den Organisationen eine Hierarchisierung möglich)

<place xml:id="pl__wien-hoher_markt" type="street" resp=“kg“>

<placeName>

<reg source="QGW_II_I_register_pg_529">Hohermarkt (I.Bezirk)</reg>

<orig>forum</orig>

<orig>altum forum</orig>

</placeName>

<place xml:id="pl__wien-hoher_markt_fischmarkt" resp=“kg“>

<placeName><reg source="QGW_II_I_register_pg_512">Fischmarkt, an dem

hohenmarkt</reg></placeName>

</place> <place xml:id="pl__hoher_markt_wentkremen" resp=“kg“>

<placeName><reg source="QGW_II_II_register_pg_515">unter den Wentkremen, an dem

hohenmarkt</reg></placeName>

</place>

</place>

 

BSP Liegenschaft/Immobilie

<place xml:id="pl__wien-immo_pippingerstrasse_1" type=“immo“ resp=“kg“>

<placeName><reg>Johann und Agnes Hinlauf Haus</reg></placeName>

<location>

<address>

<addrLine corresp="pl__pippingerstrasse"/>

</address>

</location>

</place>

Die Übergänge zwischen Immobilen/Liegenschaften und Straßen/Plätzen ist oft fließend. Im Zweifelsfall entscheidet der/dieBearbeiter/in. Als Grundlage sollte gelten: werden Liegenschaften als zentrale topographische Referenzpunkte in den Quellen genannt, so ist die Anlage als Straße/Platz sinnvoll (zu Rate gezogen können hierbei wiederum Quellenregister; für Wien u.a. die Register der QGW).

BSP: ‚der Krafthof‘

<place xml:id="pl__wien-krafthof">

<placeName>

<reg source="QGW_II_III_register_pg_561">Krafthof</reg>

</placeName>

</place>


6. Der Auszeichnungsvorgang im Text – das Taggen

Der Folgende Abschnitt beschriebt den Auszeichnungsvorgang (das Taggen) anhand eines ‚Burgrechtskredits‘,24 welchen Dorothea ‚Widmerin’ am 5. August 1448 aufgenommen hat. Über dieses Rechtsgeschäft ist uns sowohl der Grundbucheintrag als auch die Urkunde überliefert. Anhand dieser beiden Quellen – im Falle der Urkunde das Regest derselben – wird der Tagg-Vorgang durchgespielt.

1. Schritt: Einfügen des Kürzels des Bearbeiters/der Bearbeiterin (@resp)

2. Schritt: Auszeichnung der Rechtsgeschäfte (events)

< rs type=“event“ ref=“ev__*“>

BSP 1 (Bild und Regest der Urkunde unter: https://www.monasterium.net/mom/AT-WStLA/HAUrk/3264/charter?q=3264)

BSP 2 (Bild und Regest der Urkunde unter: https://grundbuecher.acdh.oeaw.ac.at/pages/show.html?document=e00300_1448-08-05.xml&directory=editions)

3. Schritt: Auszeichnung des dispositiven Verbs (‚Prädikatsverbum‘)

<catchwords n=“disp“/>

BSP 1

BSP 2

Im Beispiel beschriebt die Formulierung „gelts purkrechts“ nicht nur die Art des Verkaufs, sondern ebenfalls die Art des Transaktionsguts, weshalb dieses hier ‚doppelt‘ getaggt werden sollte. Dafür ist die Ergänzung mit dem Attribut add notwendig, da jede Information – auch wenn sie implizit im Text vorhanden ist – einen Textausschnitt benötigt sind manchmal Ergänzungen in einzelnen Tags notwendig.25 Diese lassen sich mithilfe von einem <add> als ‚Aufhänger‘ für diese impliziten Informationen einfügen: <add/>.

BSP 1

BSP 2

4. Schritt Zuordnung der Funktionen im Rechtsgeschäft (soweit vorhanden)

<rs type=“fn“ role=“*“/> @role: issuer, recipient, witness, other (Personen, die z.B. als Ratgeber oder – wie in diesem Fall – als Grundherren einem Rechtsgeschäft zustimmen müssen)

BSP 1

BSP 2

(4. b) Bei <rs type=“fn“ role=“other“> muss die Formulierung mit <catchwords n=“fn“/> getaggt werden, um die die funktionale Rolle der im Rechtsgeschäft als ‚other‘ ausgezeichneten Personen zu spezifizieren.

BSP 1

Dies ist ebenfalls möglich bei Transaktionsgütern oder Empfängern, wenn deren Rolle/Funktion im Rechtsgeschäft genauer beschrieben werden soll.

BSP 1

BSP 2

5 a. Schritt: Auszeichnung der Analyseeinheiten (entities)

zunächst nur <rs/> (wg. Überblick)

BSP 1

BSP 2

5 b. Schritt: Zuordnung der Analyseeinheiten im rs-Taggs.

Das ref-Attribut enthält die eindeutige ID der jeweiligen Entität.

<rs type=“*“ ref=“*__*“> @type: person, org, place

BSP 1

BSP 2

6. Schritt: Ergänzung der Attribute und Relationen (roleNames)

<roleName type=“*“> @type: prof, title (Attribute)

<roleName type=“*“ corresp=“*__*“> @type: title_ref, rep, off, staff, friend, buis, kin, owner, topo (Relationen)

Die relationalen roleNames benötigen – im Gegensatz zu den roleName-Typen Beruf und Titel – ein corresp-Attribut, da sie eine Verbindung zu einer weiteren Entität angeben.

BSP 1

BSP 2

Im Falle von erwähnten Rechtsgeschäften (mentioned events), kann genauso vorgegangen werden wie bei den ‚Haupt‘-events. Als ID kann je nach Interesse des/der Bearbeiters/in entweder ‚NULL‘ (um nur anzugeben hier gibt es noch mentioned events BSP 1) oder die oben erwähnte Option durch das Anfügen von ‚_men_*FORTLAUFENDE NUMMER*‘ an die ID des events (BSP 2).

BSP 1:

BSP 2:


 

7. Schritt:Auszeichnung von Maßeinheiten

Bist dato werden Maßeinheiten nur durch <measure/> als solche gekennzeichnet. Für die weitere Verarbeitung ist es sicherlich sinnvoll sich bereits entwickelter Ontologien zu bedienen.

BSP 2

 

7. Auswertungsoptionen

Die Aufgliederung in Analyseeinheiten (Entitäten), Funktionen (rechtsgeschäftsrelevante Ebene) und – relationalen – Attributen (Merkmale und relationale Verbindungen) ermöglicht es bei Auswertungen einzelne Datensets nach diesen Ebenen zu strukturieren.

Die hier vorgestellten Auswertungsoptionen wurden im Zuge der Dissertation und von meinem Kooperationspartner Jan Bigalke für das Projekts ‚Stadt und Gemeinschaft‘ programmiert. Diese Programmierungen zur Auswertung der Datenbank wurden mittels der Programmiersprache python in jupyter-notebook erstellt.

Die erfassten Daten lassen sich in verschiedene Dateiformate konvertieren, um weiterführende, quantifizierende sowie qualitative Auswertungen in unterschiedlichen Softwareprogrammen zu ermöglichen. Die aktuelle Programmierung ermöglicht es Tabellen (csv) zu Personen, Orten und Organisationen ihrer gesammelten Merkmale (Attribute), Rollen im Rechtsgeschäftund Relationen auszuwerfen.

Übersicht über erfasste Informationen anhand der Erfassung des Jahres 1448

Insgesamt wurden für das Jahr 1448 75 Satzbucheinträge und 42 Regesten der Quellen zur Geschichte der Stadt Wien (QGW), d.h. in Summe 117 Quellen erfasst. In diesen befanden sich Informationen zu 168 Rechtsgeschäften (events).

Abbildung 3 zeigt einen Screenshot der Übersichtstabelle zu allen Personen. Diese zeigt die ID der Person, deren Name, die Zahl der Nennungen, das Geschlecht, die Quellen und die Jahre der Nennungen und ist nach der Häufigkeit der Nennungen (Spalte: ‚number‘) sortiert. Die gelegentliche Wiederholung von Nachnamen ergibt sich daraus, dass hier teilweise die von dem/der Bearbeiter/in regularisierte und die zugrundeliegende originale Schreibweise in der personList enthalten ist (vgl. ‚Niklas Legler‘ S. 11). Insgesamt wurden 472 verschiedene Personen erfasst.

Abbildung 3: Screenshot der aus der Datenbank generierten Tabelle extractedpersons.csv. Von Links: ID = ID; Name = name; Anzahl der Nennungen = number; Geschlecht = sex; Quelle und Jahr der Nennungen = xml bzw. year

Ebenso verhält es sich mit der in Abbildung 4 sichtbaren Übersichtstabelle zu den Organisationen, in welcher statt dem Geschlecht die Art der Organisation verzeichnet ist. Die Aufteilung in ref und corresp zeigt an, ob eine Organisation in der Quelle als Körperschaft (z.B. „der convent gemein“) oder über eine Amtsperson auftritt. Insgesamt wurden 78 verschiedene Organisationen erfasst.

Abbildung 4: Screenshot der aus der Datenbank generierten Tabelle RefCorrespOrganisations.csv. Von Links: ID = ID; Art = type; Anzahl der Nennungen = number; Anzahl der ref-Nennungen = ref_count; Anzahl der corresp-Nennungen = corresp_count; Quelle und Jahr der Nennungen = xml bzw. year.

Abbildung 5 enthält die Übersichtstabelle der Orte, in welcher statt der Art der Organisation der Ortestyp verzeichnet ist. Die Aufteilung in ref und corresp zeigt an, ob der Ort direkt in das Rechtsgeschäft involviert ist oder nur als Referenzpunkt dient. Insgesamt wurden 284 verschiedene Orte erfasst.

Abbildung 5: Screenshot der aus der Datenbank generierten Tabelle extractedPlaces.csv. Von Links: ID = ID; regularisierter oder originaler Name des Orts = name_reg bzw. name_orig; Art = type; Anzahl der Nennungen = number; Anzahl der ref-Nennungen = ref_count; Anzahl der corresp-Nennungen = corresp_count; Quelle und Jahr der Nennungen = xml bzw. year.

Für die drei Entitäten lassen sich ebenfalls Detailtabellen jeder einzelnen Nennung erstellen. Im Falle der Detailtabelle der Personen nennen diese neben den Informationen zu Geschlecht, Titel, Beruf, staff– und off-Bezeichungen, auch die Funktion im Rechtsgeschäft, Quelle und Datum des Auftauchens sowie das frühest mögliche Todesdatum (Abbildung 6). Für alle aus dem Text extrahierten Informationen gibt es ebenfalls noch Spalten mit der entsprechend getaggten Textpassage (diese sind in der Tabelle aus Gründen der Übersichtlichkeit ausgespart). Insgesamt wurden 661 Personen getaggt. 

Abbildung 6: Screenshot der aus der Datenbank generierten Tabelle extractedAllPersons.csv. Von Links: ID = ID; getaggte Textpassage (string) = text; Name = reg_name; Geschlecht = sex; Titel = titel_norm; relationale Titel = title_ref_norm; Beruf = prof_norm; Dienerschaft = staff_norm; Amt = off_norm; Funktion im event = fn_role; event = event_ref, Quelle und Datum des Auftauchens = xml bzw. date; frühest mögliches Todesdatum = earliest possible death.

Die Detailtabelle der Organisationen enthält neben den Hauptorganisationen auch deren Unterorganisationen sowie Informationen zur Art der Institution und der Ordenszugehörigkeit der Klöster, auch die Funktion im Rechtsgeschäft (Abbildung 7). Insgesamt wurden 102 Organisationen getaggt.

Abbildung 7: Screenshot der aus der Datenbank generierten Tabelle extractedAllOrganisations.csv. Von Links: ID der Überorganisation = main_ID; ID = ID; Name (regularisiert/original) = name_reg bzw. name_orig; Art = type; Observanz = observance; Art der Nennung (ref bzw. corresp = linking; Quelle und Jahr der Nennungen = xml bzw. year; Quellentext = text;.

Die Detailtabelle der Orte enthält neben den Informationen zur Art des Ortes und der Art der Verlinkung und auch die mögliche Funktion des Ortes im Rechtsgeschäft (Abbildung 8). Insgesamt wurden 575 Orte getaggt.

Abbildung 8: Screenshot der aus der Datenbank generierten Tabelle extractedAllPlaces.csv. Von Links: ID = name; Name (regularisiert/original = reg bzw. orig; Art = type; Art der Nennung (ref bzw. corresp = linking; Quelle und Jahr der Nennungen = xml bzw. year.

Für die relationalen Verbindungen können ebenfalls entsprechende Tabellen erstellt werden, welche die markierte Person, die Qualität der Beziehung (in diesem Fall normiert), die verknüpfte Person respektive Organisation (bei Amtsbeziehungen), sowie das Jahr und das Regest der Nennung beinhalten. Abbildung 9 zeigt die Tabelle der Verwandtschaftsbeziehungen mit den Elementen Name der Person, Art der Verwandtschaft, verwandte Person sowie Regest, Jahr und Datum des Auftauchens. Insgesamt wurden 173 Verwandtschaftsbeziehungen ausgezeichnet.

Abbildung 9: Screenshot der aus der Datenbank generierten Tabelle kinRelations.csv. Von Links: Person = ID; Geschlecht = sex; Quellentext der Verwandtschaftsbeziehung = off; normierte Art der Verwandtschaftsbeziehung = norm; ID der verwandten Person = related_ID; Geschlecht der verwandten Person = rel_sex; Quelle, Jahr und Datum des Auftauchens = xml bzw. year bzw. date.

In Abbildung 10 ist die Tabelle der Amtsbeziehungen dargestellt mit den Elementen Name der Person, Art der Amtsbeziehung, verbundene Institution oder Person sowie Quelle, Jahr und Datum des Auftauchens. Insgesamt wurden 145 Amtsbeziehungen ausgezeichnet.

Abbildung 10: Screenshot der aus der Datenbank generierten Tabelle offRelations.csv. Von Links: ID = ID; Geschlecht = sex; Quellentext der Amtsbeziehung = off; normierte Art der Amtsbeziehung = norm; Institution oder Person = related_ID; Quelle, Jahr und Datum des Auftauchens = xml bzw. year bzw. date.

Abbildung 11 enthält die Tabelle der aus rechtlichen Vertretungen entstehenden Beziehungen mit den Elementen Name der Person, Art der rechtlichen Vertretung, rechtliche/r Vertreter/in sowie Quelle, Jahr und Datum des Auftauchens. Insgesamt wurden 60 Vertretungs-Beziehungen ausgezeichnet.

Abbildung 11: Screenshot der aus der Datenbank generierten Tabelle repRelations.csv. Von Links: Person = ID; Geschlecht = sex; Quellentext der Repräsentativbeziehung = rep; normierte Art der Repräsentativbeziehung = norm; ID der verbundenen Person = related_ID; Geschlecht der verbunden Person = rel_sex; Quelle, Jahr und Datum des Auftauchens = xml bzw. year bzw. date.

In Abbildung 12 ist die Tabelle der titularen Beziehungen dargestellt mit den Elementen Name der Person, Art der titularen Beziehung, verbundene Institution oder Ort sowie Quelle, Jahr und Datum des Auftauchens. Insgesamt wurden 84 titulare Beziehungen ausgezeichnet.

Abbildung 12: Screenshot der aus der Datenbank generierten Tabelle title_refRelations.csv. Von Links: Person = ID; Geschlecht = sex; Quellentext der Titelbeziehung = off; normierte Art der Titelbeziehung = norm; ID der/des verbundenen Organisation/Ortes = related_ID; Quelle, Jahr und Datum des Auftauchens = xml bzw. year bzw. date.

In Abbildung 13 ist die Tabelle der topographischen Beziehungen von Orten zueinander dargestellt mit den Elementen Name der Person, Art der Amtsbeziehung, verbundene Institution oder Person sowie Quelle und Jahr des Auftauchens. Insgesamt wurden 265 topographischen Beziehungen ausgezeichnet.

Abbildung 13: Screenshot der aus der Datenbank generierten Tabelle topoPlaceRelations.csv. Von Links: ID = ID; Name = name; Quellentext der topographischen Beziehung = rel_text; ID des verbundenen Ortes = rel_ID; Quelle und Datum des Auftauchens = xml bzw. date.

Abbildung 14 veranschaulicht die besitzrechtlichen Beziehungen (nucz und gewer) von Personen und Orten. Insgesamt wurden 237 besitzrechtlichen Beziehungen ausgezeichnet.

Abbildung 14: Screenshot der aus der Datenbank generierten Tabelle ownerPlaceRelations.csv. Von Links: ID = ID; Name = name; Quellentext der besitzrechtlichen Beziehung = rel_text; ID der verbundenen Person = rel_ID; Quelle und Datum des Auftauchens = xml bzw. date.

 

8. Ausblick

Über die hier vorgestellten deskriptiven Beschreibungen sind weitere Auswertungen möglich. Als erstes von zwei Anschauungs-Beispielen wurden die Tabellen zu den places (topographische Verlinkung und eigentumsrechtliche Verlinkung) als Grundlage genommen und sozusagen ‚Liegenschaftsketten‘ gebildet, mit Straßen/Plätzen verbunden und die erwähnten Besitzer/innen hinzugefügt (Liegenschaften sind blau, Straßen/Plätze orange).

Abbildung 15: Screenshot eines Ausschnitts des aus der Datenbank generierten Netzwerks placeRelations.png: Strassen/Plätze = gelb; Liegenschaften = blau; das linke pop-up zeigt die ID des Beitzers/der besitzerin und Quellen des vorkommens der Liegenschaft; das rechte pop-up zeigt den Textausschnitt der nachbarschaftlichen Verbindung.

In der Infobox links (der Darstellung) werden einige Informationen des jeweils aktuell angewählten Knotens gezeigt, wobei natürlich noch nicht alle Informationen, die über den Ort erfasst sind, aufgezählt werden.

Dem zweiten Anschauungs-Beispiel wurde die Aussteller/in-Empfänger/in-Verknüpfung zugrunde gelegt und zielgerichtet verbunden (Personen sind im Beispiel orange, Organisationen blau). Dies ist möglich auf Basis eines RDF-Schematas, das aktuell entwickelt wird und zukünftig neben den csv-Tabellen als output-Option bestehen wird.

Abbildung 15: Screenshot eines Ausschnitts des aus der Datenbank generierten Netzwerks issuer-recipientRelations.png: persons = gelb; organisations = blau; die Pfeile veranschaulichen die Richtung des Rechtsgeschäfts.

Die Anlage dieser Datensätze ermöglicht neben eingehenden prosopographischen und netzwerkanalytischen Untersuchungen auch eine systematische topographische Weiterverarbeitung, indem zum Beispiel die gebildeten „Häuserketten“ mit archäologischen Befunden abgeglichen und deren Informationen in die Datenbank integriert werden. Ebenso ist es möglich die Beziehungsgeflechte und Interaktionen der Wiener/innen und ihrer Institutionen auf verschiedenen Ebenen zu veranschaulichen und mit prosopographischen und topographischen Informationen abzugleichen und anzureichern.

Die Konstruktion der Datenbank ist außerdem so variabel bzw. flexibel, dass sowohl weitere Quellenbestände in unterschiedlicher Intensität erfasst und inkludiert werden können, als auch diverse Möglichkeiten der Verknüpfung mit anderen Datenbanken oder Lexika bestehen (bereits teilweise integriert sind z.B. geonames.org und geschichtewiki.wien.gv.at. Inhaltlich und technisch ist das Gerüst für eine interaktive mittelalterliche Wien Karte mit prosopographischem Register und netzwerkanalytischen Visualisierungsoptionen fertiggestellt.26 Um dieses systematisch weiter zu befüllen und zu verlinken sowie einen öffentlichen Zugang zu ermöglichen, wollen die beiden Projekte zukünftig kollaborieren.

1https://tei-c.org/.

2Eine kurze Beschreibung der light-version der Artikel: Lutter, Christina/Frey, Daniel/Krammer, Herbert/Grünwald, Korbinian: Soziale Netzwerke im spätmittelalterlichen Wien. Geschlecht, Verwandtschaft und Objektkultur. MEMO_quer 2 (2021), doi: 10.25536/2021q002: https://memo.imareal.sbg.ac.at/wsarticle/memo/memo_quer/2021-quer-2-lutter-soziale-netzwerke/#nfootnote-bibliography-btm-59 (letzter Zugriff: 13.09.2021).

3Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Abt. 2: Regesten aus dem Archive der Stadt Wien (Hg.) Verein für Geschichte der Stadt Wien (Wien 1895-1937), II/1-3.

4https://grundbuecher.acdh.oeaw.ac.at/pages/index.html.

5Eine weitere Quellenart stellen die Wiener Stadtbücher dar.

6vgl. Bradley, John/Short, Harold: Texts into Databases: The Evolving Field of New-Style Prosopography. In: Literary and Linguistic Computing 2005 (20), S. 3–24., doi: https://academic.oup.com/dsh/article-abstract/20/Suppl/3/1027872?redirectedFrom=fulltext, S. 9ff.

7 https://factoid-dighum.kcl.ac.uk/.

8 Das Auszeichnen oder Markieren von Textpassagen (strings) wird in den DH als taggen bezeichnet.

9 Das Beispiel ist dem Regest Nr. 3269 entnommen (QGW II/II, Nr. 3269), online unter: https://www.monasterium.net/mom/AT-WstLA/HAUrk/3269/charter (letzter Zugriff 19.04.2021).

10 Die Trennung durch ‘_’ ermöglicht eine systematische Auswertung nach jeder, zwei oder allen drei Kategorien.

11 Im Falle des im Jahre 1448 „mit Handen“ der Äbtissin des St. Klara zu Wien, Susanne Schweinbarthin, getätigten Verkaufs eines Weingartens lautet die Formulierung: “widmen sie aus dem Nachlasse Schrot’s zwei Weingärten: von ersten mit handen der erwirdigen geistlichen frauen swester Susannen der Sweinbarterin, abbtessin dacz sand Claren zu Wienn”. Vgl. Regest Nr. 3269 (QGW II/I, Nr. 3269) online unter: https://www.monasterium.net/mom/AT-WStLA/HAUrk/3269/charter?q=3269 (letzter Zugriff 19.04.2021).

12Als owner werden in der bisherigen Erfassung Inhaber von „nucz und gewer“ einer Liegenschaft bezeichnet.

13Zur Art des Tagg siehe ‚Auszeichnungsschritt 5‘ S. 23: <roleName type=“off“ corresp=“org__oesterreich-herzogtum“ select=“pl__dornbach“>hofmaister</roleName> ze Dornpach</rs>, vgl. Regest Nr. 1584 (QGW II/I, Nr. 1584).

14Link zur roles_norm_matching-Tabelle: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1_ygvqRnDTg6Rx2wp-RNPvZ3cKQFxfDPo3d7SBDiLO5c/edit#gid=0.

15Die Entität der events ist die einzige, welche noch keine nach Kategorien durchsuchbare ID-Konstruktion aufweist. Zur Identifizierung der Rechtsgeschäfte mittels der Funktionen von Oxygen ist deshalb ein baldiges Update nötig. Die ID-Konstruktion könnte dann in etwa so aussehen: ev__wien-immo_neuer_markt_1_satz_1_SB_CD_00226.

16 Vgl. Grundbucheintrag Nr. 00642 unter: https://grundbuecher.acdh.oeaw.ac.at/pages/show.html?document=e00642_1449-08-04.xml&directory=editions (letzter Zugriff 13.04.2021).

17 Link zur Vornamen_Normierung-Tabelle:

https://docs.google.com/spreadsheets/d/1a91QkqzNyPZ1OGXvx3IIyaT4VAQMoYG0ZX0dQLUUHaU/edit#gid=0.

18 Bei Frauen wird im Nachnamen die im Mittelalter übliche gegenderte Version verwendet.

19 Gibt es an einem Ort mehrere Pfarren, erfolgt die Unterscheidung (analog zu den Klöstern).

20 Bei Bürgerspitälern gibt fällt der „Eigenname“ (Bürger-) mit der Institutionellen Spezifikation zusammen.

21 Unterschied zu den übrigen IDs: durch die Nennung der Observanz wird „_kloster“ übersprungen bzw. direkt impliziert.

22 Die Namen der Stifter/innen werden wiederum nach demselben Schema wie bei den Personen normiert.

23 Die Kategorisierungen sind absichtlich sehr grob gehalten, wichtig war es zwischen Siedlungen, Straßen/Plätzen und Liegenschaften/Immobilien zu unterscheiden.

24Zur genaueren Beschreibung der Praxis der ‚Burgrechtsverkäufe‘ siehe u.a.: Czeike, F.,, Das Burgrecht in Wien im 15. Jahrhundert, in: Jahrbuch des Vereins für Geschichte der Stadt Wien (= JVGSW) 10 (1952/53) 115-137.

25Dies triff zu wenn ein Begriff für mehrere Personen verwendet wird oder ein Begriff zwei unterschiedliche Informationen enthält (z.B. muss „witib“ einmal als roleName type=“kin“ und einmal als roleName type=“dead“ ausgezeichnet werden).

26Das gemeinsam mit dem Projekt ‚Stadt und Gemeinschaft‘, dem Folgeprojekt „Soziale Netzwerke im mittelalterlichen Wien (PL Ch. Lutter) und den beiden Dissertationsprojekten von Daniel Frey und Herbert Krammer geführte Personenregister der Datenbank enthält bereits mehr als 7000 Einträge.

GoTriple Hackathon (3.11., 8.11.-10.11. und 15.-16.1)

dhd-blog - Do, 10/28/2021 - 16:59

 

Zu GoTriple

GoTriple ist ein Discovery-Service der mehr ist als ein Katalog von Open Access Publikationen. GoTriple wird im Rahmen des Horizon2020 Projektes TRIPLE entwickelt und bietet einen sprachübergreifende Zugangspunkt (9 Sprachen sollen beim Launch unterstützt werden: Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Portugiesisch und Spanisch) um Publikationen, Forschungsdaten, Institutionen und Forscherprofilen aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften zu finden. Zugleich sollen Annotations-, Personalisierungs-, Netzwerk- und Crowdfunding Angebote mitintegriert werden.

Einige der Funktionen der (noch in Entwicklung befindlichen) Plattform sind:

  1. Auffindbarkeit und Nutzbarkeit von offenen Daten und Ressourcen der Sozial- und Geisteswissenschaften in neun europäischen Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Portugiesisch und Spanisch) durch einen Zugang;
  2. Finden von und Verbinden mit anderen Forschenden und Projekten über disziplinäre, kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg;
  3. Innovative Tools und Services zur Unterstützung, Annotation und Personalisierung, sowie Netzwerk und Crowdfunding Angebote.

 

Der Hackathon

Um den Discovery Service weiterzuentwickeln, der ab dieser Woche in einer Beta-Version öffentlich zugänglich ist, lädt GoTriple zu einem Hackathon ein, der vom 8. bis 10. November und vom 15. bis 16. November 2021 online stattfinden wird und dem ein Preparatory Meeting am 3. November 2021 (13:00-15:00 Uhr CET) vorangestellt sein wird. Ziel des Hackathons ist es die Implementierung des Vokabulars der Klassifikationen und Verschlagwortungen aus den unterschiedlichen Sprachen und Fächern zu verbessern. Der Fokus wird auf der Erfassung des Library of Congress Subject Headings (LCSH)-Systems im GoTriple-Vokabular liegen. Die Veranstaltungen werden in MS Teams abgehalten werden.

Dafür laden wir Programmierer:innen ein, die sich für die Programmierung von Katalogen interessieren, Spezialist:innen, die mit Repositorien vertraut sind, sowie Vertreter:innen der Sozial- und Geisteswissenschaften, die zum Beispiel das Fachvokabular in der jeweiligen Sprache den englischen Begriffen zuordnen können.

Die Teilnehmer:innen des GoTriple Hackathon werden am 3. November dafür in Gruppen von jeweils 5-7 Personen eingeteilt und diesen dann die technischen Richtlinien bekannt gegeben. Dabei wird jede Gruppe für das Vokabular einer Sprache der GoTriple Plattform (Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Portugiesisch und Spanisch) verantwortlich sein um so die Verknüpfung des Vokabulars mit den Library of Congress Suject Headings (LCSH) zu optimieren. Mit Ausnahme der Plenary Meetings können die Teams ihre Zeiten an den einzelnen Tagen des Hackathons frei einteilen, sollten jedoch vier Stunden pro Tag des Hackathons einplanen. Wobei jede Gruppe einen eigenen Raum in MS Teams zur Koordination und zum Austausch haben wird, und ein großer allgemeiner Raum zur Besprechung für alle zur Verfügung stehen wird. Eine abschließende Diskussion am letzten Tag des Hackathon schließt das Event ab.

Letztendlich ist das Ziel durch die gemeinschaftliche Arbeit das Feature des Multilingualism der GoTriple Plattform zu verbessern und die Ergebnisse des Hackathons so in die weitere Entwicklung des GoTriple Projektes einzubringen.

 

Zur Registrierung

Die Deutsche Digitale Bibliothek startet das Deutsche Zeitungsportal mit zentralem Zugang zu historischen Zeitungen von 1671 bis 1950

dhd-blog - Do, 10/28/2021 - 09:57

Die Deutsche Digitale Bibliothek schaltet mit dem Deutschen Zeitungsportal einen zentralen Zugang zu digitalisierten historischen Zeitungen aus deutschen Kultur- und Wissenseinrichtungen frei und macht diese kostenfrei zugänglich.

Rund 4,5 Millionen Zeitungsseiten in circa 600.000 Ausgaben gehen online.

Zur Pressemiteilung der DDB.

Virtuelles DH-Kolloquium an der BBAW, 5.11.2021: „Mixed Methods in Aktion: Das Projekt t.evo und die mehrdimensionale Annäherung an das Phänomen der Textsorte“

dhd-blog - Di, 10/26/2021 - 15:19

Im Rahmen des (derzeit virtuellen) DH-Kolloquiums an der BBAW möchten wir Sie herzlich zum nächsten Termin am Freitag, dem 5. November 2021, 15 Uhr s.t., einladen (virtueller Raum: https://meet.gwdg.de/b/sus-a7t-zfh-bhr).

Christopher Georgi, Susanne Haaf, Linda Kirsten & Frauke Thielert
(Paderborn und Berlin)
Mixed Methods in Aktion: Das Projekt t.evo und die mehrdimensionale Annäherung an das Phänomen der Textsorte

„Textsorten sind ein Begriff der Alltagssprache: Was darunter zu verstehen ist, ist Sprecher*innen grob geläufig. Geht es allerdings darum, das Wesen von Textsorten und die Kriterien ihrer Differenzierung zu beschreiben, bleiben auch nach langjähriger fachwissenschaftlicher Diskussion innerhalb der Linguistik noch immer viele Fragen offen.

Auseinandersetzungen mit dem Gegenstand erfolgten zunächst anhand sehr überschaubarer Mengen von Textbeispielen und nur selten im Kontrast verschiedener Textsorten. Mit dem Vorhandensein großer Korpora jedoch ist es nun möglich, viele Vertreter einer Textsorte mit automatisierten Verfahren und im Vergleich mit großen Korpora anderer Textsorten auf ihre konstitutiven Merkmale hin zu untersuchen. Zudem stehen mittlerweile zahlreiche Tools und Werkzeuge zur Verfügung, die die automatische Sprachverarbeitung ermöglichen bzw. die manuelle Erschließung des Materials mittels Annotation unterstützen. Trotzdem dürfen die daraus sich ergebenden methodischen Möglichkeiten in ihrer Leistungsfähigkeit auch nicht überschätzt werden. Quantitatives muss an qualitatives, automatisches an manuelles Arbeiten rückgekoppelt werden und vice versa, um belastbare Ergebnisse zu erzielen – und es bleibt das Spannungsfeld zwischen der kritischen Masse und den Grenzen der Fehlertoleranz.

Im Projekt t.evo (DFG, 2019–2022) wird genau diese Synthese angestrebt. Ziel ist, anhand von Korpora erbaulicher Textsorten des 17. und 18. Jhs. sowie der Pressekommunikation des 19. und 20. Jhs. (die jeweils als Massenmedium ihrer Zeit gelten können) möglichst allgemeingültige Kriterien zur Textsortendifferenzierung herauszuarbeiten. Hierzu wurden in Rückgriff auf den fachwissenschaftlichen Diskurs verschiedene Dimensionen festgelegt, in denen die musterhaften Erscheinungen verschiedener Textsorten sichtbar und somit analysierbar gemacht werden sollen. Dabei bedienen wir uns sowohl automatisierter als auch rein manueller Zugänge zum Korpusmaterial und kombinieren quantitative mit qualitativen Auswertungsweisen.

Unser Vortrag wird in diese Arbeiten einführen und dabei nicht nur die einzelnen Arbeitsschritte näher skizzieren, sondern auch Fallstricke der einzelnen Methoden und schließlich deren Verzahnung zugunsten einer zusammenhängenden Textsortenbeschreibung eingehen.“

Die Veranstaltung findet virtuell statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Zum Termin ist der virtuelle Konferenzrraum über den Link https://meet.gwdg.de/b/sus-a7t-zfh-bhr erreichbar. Wir möchten Sie bitten, bei Eintritt in den Raum Mikrofon und Kamera zu deaktivieren. Nach Beginn der Diskussion können Wortmeldungen durch das Aktivieren der Kamera signalisiert werden.

Im DH-Kolloquium an der BBAW werden aktuelle Themen der Digital Humanities praxisnah und anwendungsorientiert zur Diskussion gebracht, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim Einsatz digitaler Methoden in der geisteswissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der BBAW.

Job: Postdoctoral Researcher SNSF (Postdoc) in Digital Humanities

dhd-blog - Di, 10/26/2021 - 11:28

The Department of Language and Information Sciences of the Faculty of Arts of the University of Lausanne is looking for an

SNSF postdoctoral researcher (postdoc) in digital humanities

Job information
  • Expected start date: February 1st, 2022
  • Contract length: 4 years, not renewable
  • Activity rate: 100%
  • Workplace: Lausanne-Dorigny

Application deadline: November 15, 2021

Your responsibilities

In the context of the SNSF project Towards Computational Historiographical Modeling: Corpora and Concepts (PI: Michael Piotrowski) we are looking for a highly motivated postdoc in digital humanities. The project is in line with a research program that aims to develop epistemological and methodological foundations for digital humanities.

The focus of your work will be on the investigation of concepts as models: How do they function and how are they used? Are there structural similarities that would allow us to create a metamodel for formalizing concepts? While these are general issues in digital humanities, the project will examine them in the context of historical research in particular. You will work together with the PI and a PhD candidate and contribute to the project as a whole.

Your qualifications
  • PhD in digital humanities, a historical discipline, philosophy of science, or equivalent (PhD in hand at the start of the position).
  • Marked interest in epistemological questions and methodology, historiography, and theory of history.
  • Interest in digital humanities, computational modeling, and interdisciplinary research.
  • Self-motivated and able to work independently; willing to collaborate in a diverse and multilingual environment.
  • Excellent spoken and written English. French language skills are not required, but a working knowledge of French would be useful (the work environment is French-speaking); knowledge of German would be an advantage.
Offical job posting

For the official job posting and the application link, please go to

https://career5.successfactors.eu/career?company=universitdP&career_job_req_id=18443&career_ns=job_listing&navBarLevel=JOB_SEARCH

Only applications submitted via this site will be considered.

Contact for further information

Prof. Dr.-Ing. Michael Piotrowski

Job: Doctoral student (SNSF) in Digital Humanities

dhd-blog - Di, 10/26/2021 - 11:25

The Department of Language and Information Sciences of the Faculty of Arts of the University of Lausanne is looking for a

PhD candidate (SNSF) in digital humanities

Job information
  • Expected start date: February 1st, 2022
  • Contract length: 1 year, renewable for 3 years, total maximum of 4 years
  • Activity rate: 100%
  • Workplace: Lausanne-Dorigny

Application deadline: November 15, 2021

Your responsibilities

In the context of the SNSF project Towards Computational Historiographical Modeling: Corpora and Concepts (PI: Michael Piotrowski) we are looking for a highly motivated PhD candidate in digital humanities. The project is in line with a research program that aims to develop epistemological and methodological foundations for digital humanities.

The focus of your work will be on the investigation of corpora as models and the elaboration of a doctoral thesis in the field of the project. Research questions include: How do corpora model and produce phenomena? What are commonalities and differences between different types of corpora? How can corpora-as-models be formally described in order to take their properties into account for research that makes use of them? While these are general issues in digital humanities, the project will examine them in the context of historical research in particular.

85% of the activity rate is dedicated to the preparation of the thesis linked to the project and 15% dedicated to supporting research activities linked to the project.

Your qualifications
  • MA in digital humanities, a historical discipline, philosophy of science, or equivalent (master in hand at the start of the position).
  • Marked interest in epistemological questions and methodology, historiography, and theory of history.
  • Interest in digital humanities, computational modeling, and interdisciplinary research.
  • Willingness to write a thesis in these areas.
  • Self-motivated and able to work independently; willing to collaborate in a diverse and multilingual environment.
  • Excellent spoken and written English. French language skills are not required, but a working knowledge of French would be useful (the work environment is French-speaking); knowledge of German would be an advantage.
Offical job posting

For the official job posting and the application link, please go to

https://career5.successfactors.eu/career?company=universitdP&career_job_req_id=18462&career_ns=job_listing&navBarLevel=JOB_SEARCH

Only applications submitted via this site will be considered.

Contact for further information

Prof. Dr.-Ing. Michael Piotrowski

Call for contributions to a book on Critical Infrastructure Studies & Digital Humanities

dhd-blog - Mo, 10/25/2021 - 09:25

From: Alan Liu, Urszula Pawlicka-Deger, and James Smithies

Dear all,

We are pleased to invite proposals for contributions to the Critical Infrastructure Studies & Digital Humanities book we are editing for the Debates in the Digital Humanities Series (University of Minnesota Press). (See our full, more detailed CFP.)

Critical Infrastructure Studies & Digital Humanities aims to direct the attention of digital humanists to the wider area of infrastructure studies, and deploy perspectives gained from that wider infrastructuralism to better understand the infrastructures of DH. It will bring infrastructural approaches front and center as an area where DH is uniquely equipped to lead the humanities in thought and practice, using its own infrastructural legacy as inspiration and mirror. The aim is to understand how infrastructure underpins and influences DH, and how DH in turn can influence infrastructure design, development, and maintenance. The volume will promote understanding of critical infrastructure studies as a field of writing and practice, and open dialogues between DH and cognate infrastructural fields.

Please consider contributing a work for Critical Infrastructure Studies & Digital Humanities that might fit into one of the following three categories:

1. Critical Infrastructure Studies from the Perspective of DH: Argumentative essays (preferably in the range of 6,000 words) that explore issues and debates around historical or contemporary infrastructures, or infrastructuralism at large, but with attention to (or through the lens of) their digital platforms, technologies, data, media, and other features of interest to DH. 

2. Digital Humanities from the Perspective of Critical Infrastructure Studies: Argumentative essays (preferably in the range of 6,000 words) that explore debates, histories, and theories of the infrastructures of DH itself, and of its institutions and practices, in ways that exceed a narrow disciplinary focus or a “this is my project” mode. Essays would ideally draw DH into wider vistas that will interest humanists in general or scholars in other fields. 

3. (Re)Envisioning DH Infrastructure: Briefer textual or multimedia (e.g., digital arts, graphic novel, filmic, musical), interactive, data-modeled, documentary, creative, or other works that help envision or reenvision infrastructures and are represented by a critical statement. (Contributions for this category can include materials in digital form to be embedded or linked from the open-access, online version of the volume that will appear on the Manifold platform three months after the publication of the print book. But there must be a standalone critical statement for the print book.)

To ensure that the volume includes diverse viewpoints, the editors encourage contributions from scholars, scholar-activists, practitioners, artists, designers, engineers, and others from different racial, ethnic, and indigenous backgrounds, from the LGBTQ community, from around the world, from different disciplines and kinds of institutions, and from those at all levels and stages in their profession. (Contributions must be in English, though translations in other languages provided by authors may be included in the post-print, open-access version of the volume.) 

A distinctive feature of Critical Infrastructure Studies & Digital Humanities is that each essay or other contribution will include a brief “infrastructure manifest” that declares the principal infrastructures underlying its creation—e.g., natural resources, unceded indigenous land, and major platforms, networks, tools, and institutional or other structures providing sources, storage, processing and workflow (including writing, visualizing, communicating, and collaborating), and labor and expertise—along with any key ethical considerations.

Please see the full CFP and timeline on the Debates in the Digital Humanities Series website: https://dhdebates.gc.cuny.edu/page/cfp-critical-infrastructure-studies-digital-humanities 

We invite proposals by December 15, 2021. Please submit 500-word abstracts and a short bio to ayliu@english.ucsb.edu, urszula.pawlicka-deger@kcl.ac.uk, and james.smithies@kcl.ac.uk. (Please address all three editors.)

If you have questions, please contact us at the email addresses above. 

Kind regards,

Alan Liu, Urszula Pawlicka-Deger, and James Smithies

„Digitale Hermeneutik: Maschinen, Verfahren, Sinn.“ CfP zur Jahrestagung 2022 des Forschungsschwerpunkts digitale_kultur der FernUniversität in Hagen

dhd-blog - Fr, 10/22/2021 - 13:03

Gerne machen wir auf den Call for Papers für die Jahrestagung 2022 des Forschungsschwerpunkts digitale_kultur der FernUniversität in Hagen aufmerksam. Den vollständigen Sammel-Call finden Sie hier.

Anfänglich enträtselt Hermeneutik als eher praktische Kunst die Sprache der Götter. Jene sprach sich durch Musen und in Orakeln indirekt und verästelt aus, bevor sie in heiligen Schriften fixiert vorliegt, die hermeneutisch sachgerecht gedeutet und ausgelegt werden müssen, um überhaupt erst ihren eigentlichen Sinn zu verstehen. Dem Problem, dass Zeichen und Texte, sprachliche Kommunikation überhaupt, prinzipiell missverstanden werden können, stellt Hermeneutik methodisch abgesicherte Verfahren entgegen, die durch Auslegung und Interpretationen jenen Sinn hütet und hervorbringt, den sie Worten und Büchern, den Erlebnissen und der Geschichte, unterstellt, – bei eigenwilliger Vernachlässigung der Zahlen. Daraus wird in der Moderne nicht nur die Geisteswissenschaft entstehen, sondern die Idee abgeleitet, dass wir als sprachliche wesentlich verstehende, d.h. hermeneutisch bedürftige Wesen sind.

Heute ist Hermeneutik vielfältig herausgefordert, denn die Lage hat sich fundamental geändert. Traute man anfänglich nur den Göttern zu, das Wetter vorherzusagen, erledigen das jetzt beachtlich zielgenau Computer. Um es mit den Worten von Hannes Bajohr zu sagen: »Das Unding ist das Digitale. […] Bereits das Wort ›Wort‹ ist eine Ebene tiefer, hexadezimal, als 576F7274 codiert und wieder darunter, binär, als 01010111 01101111 01110010 01110100«. Von einem Zeitalter der Digitalisierung ist die Rede und nicht allein Dichter schulen auf Programmierer um. Auch die Geistes- und Kulturwissenschaften siedeln längst nicht mehr allein im Raum von Bibliotheken, sondern sie gebrauchen und entwickeln selbst Algorithmen, verdaten jenen Sinn, über den sie nicht mehr allein die Deutungshoheit beanspruchen können.

Die Jahrestagung des Forschungsschwerpunkts digitale_kultur fragt transdisziplinär nach jenen Herausforderungen, die sich dem Verstehen, dem Sinn, kurzum der Hermeneutik stellen, wenn Algorithmen, Programme, Maschinen und andere technische Verfahren an ihm mitarbeiten.

Panel_1_@Deutungsmacht_&_Digitalität

Panel_2_@Verstehende_Algorithmen_/_Algorithmen verstehen

Panel_3_@Dimensionen_historischen_Verstehens_im_digitalen Raum

Panel_4_@Poetische_Maschinenräume

Zum vollständigen Sammel-Call.

Stellenangebot: WMA (m/w/d) am IDS Mannheim (TV-L 13, 100%, befristet)

dhd-blog - Do, 10/21/2021 - 20:23

Am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim ist in der Abteilung Lexik frühestens zum 1. Januar 2022 folgende Stelle zu besetzen:

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d) mit der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von zzt. 39,5 Stunden (100%)

Kennziffer 20/2021

Das Arbeitsverhältnis ist bis zum 30. September 2026 befristet.

Die Vergütung erfolgt entsprechend der Entgeltgruppe 13 TV-L.

Bewerbungsfrist: 15. November 2021

Die detaillierte Stellenbeschreibung findet sich hier: https://www.ids-mannheim.de/fileadmin/org/pdf/Stellenausschreibung_20-2021_Lexik_Text_.pdf

Schwerpunktprogramm „Computational Literary Studies“ (SPP 2207)

dhd-blog - Di, 10/19/2021 - 23:25
Ausschreibung

Nr. 86, 15. Oktober 2021

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im März 2018 die Einrichtung des Schwerpunktprogramms „Computational Literary Studies“ (SPP 2207) beschlossen. Als Laufzeit sind sechs Jahre vorgesehen. Die DFG lädt hiermit ein zur Antragstellung für die zweite dreijährige Förderperiode.

Mit „Computational Literary Studies“ bezeichnet man die quantitative und formale qualitative Analyse literarischer Texte. Das Schwerpunktprogramm zielt darauf, die weitere Entwicklung solcher datenzentrierten Forschungsansätze in den Literaturwissenschaften zu fördern. Folgende Forschungsschwerpunkte stehen im Fokus:

  • Innovative Verfahren für die computationelle Analyse literarischer Texte entwickeln oder
  • bereits existierende Algorithmen in innovativen Workflows zusammenführen, um neue Erkenntnisse über Entwicklungsprozesse, Strukturen oder andere literarische oder kulturelle Phänomene zu generieren,
  • die Forschung zu bereits bestehenden Algorithmen erweitern, Wege zur Anpassung von Parametern finden sowie das Verständnis ihrer Interaktion mit literarischen Texten verbessern,
  • literaturwissenschaftlich relevante Konzepte formal modellieren und literarische Texte entsprechend annotieren,
  • Theorie- und Begriffsbildung weiterentwickeln, zum Beispiel die Integration von Ergebnissen quantitativ-empirischer Forschung in den qualitativ-hermeneutischen Forschungsprozess erproben und reflektieren.

Im Zentrum des Schwerpunktprogramms sollen literarische Texte, prototypisch verstanden als fiktionale und ästhetisch markierte Texte wie Romane, Dramen oder Gedichte, in einem weiten Sinn stehen: ohne Einschränkung in Hinsicht auf die geografische, kulturelle oder zeitliche Dimension der untersuchten Literaturen sowie auf deren Kanonizität. Gegenstand der Untersuchung kann daher nicht nur Hochliteratur sein, sondern auch Schemaliteratur und andere Formen der populären Literatur. Literarische Texte in diesem Sinne sind bislang erheblich seltener quantitativ erforscht worden als nicht-literarische Texte und stellen für computationelle Verfahren unter anderem aufgrund ihres fiktionalen und vielschichtigen Charakters eine Herausforderung dar.

Aus den Eigenheiten des Untersuchungsgegenstands und dem Forschungsstand des emergenten Feldes ergeben sich eine Reihe von Problemfeldern, die in den Projekten adressiert werden können: die Notwendigkeit der Domänenadaption von Werkzeugen zur Textanalyse; das Verhältnis von Norm und Abweichung; die Bestimmung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen literarischen und nicht-literarischen Texten; Schwierigkeiten, einen Konsens bei der Annotation literaturwissenschaftlich relevanter Texteigenschaften zu finden; der Mangel an interpretatorischer Transparenz moderner formaler Modelle; die Notwendigkeit des Aufbaus von Referenzkorpora und anderes mehr.

Dieses Programm lässt sich nur durch eine eng vernetzte interdisziplinäre Forschung bewältigen, an der Forscherinnen und Forscher aus den Literaturwissenschaften, den Digital Humanities, der Korpuslinguistik, der Computerlinguistik und der Informatik beteiligt sind. Möglich sind daher auch Tandems von Vertreterinnen und Vertretern der Literaturwissenschaft und einer der anderen genannten Disziplinen, um gemeinsam an einer Aufgabenstellung zu arbeiten.

Nicht geeignet für das Schwerpunktprogramm sind Projekte, in denen die Digitalisierung von Texten im Mittelpunkt steht oder einen großen Teil des Projekts ausmacht. Projekte zur Kommunikation über Literatur sollten auch die Beziehung zu den literarischen Texten selbst untersuchen.

Vorbereitendes Rundgespräch

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an der Einreichung eines Projektantrags interessiert sind, werden zu einem vorbereitenden Treffen eingeladen, das von dem Koordinator Professor Dr. Fotis Jannidis am 3. Dezember 2021 zwischen 10 und 14 Uhr organisiert und ausgerichtet wird. Das Rundgespräch wird als Onlineveranstaltung stattfinden. Bitte beachten Sie, dass eine Teilnahme am Rundgespräch nicht verpflichtend ist, um einen Antrag einzureichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an der Teilnahme interessiert sind, werden gebeten, sich bis zum 25. November 2021 unter folgender Adresse anzumelden: spp2207@uni-wuerzburg.de <mailto:spp2207@uni-wuerzburg.de>.

Antragstellung

Reichen Sie Ihren Antrag in englischer Sprache für die zweite Förderphase bitte bis spätestens 15. Februar 2022 bei der DFG ein. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich über das elan-Portal zur Erfassung der antragsbezogenen Daten und zur sicheren Übermittlung von Dokumenten. Sofern Sie beabsichtigen, einen Neuantrag einzureichen, wählen Sie bitte unter „Antragstellung – Neues Projekt – Schwerpunktprogramm“ im elektronischen Formular aus der angebotenen Liste „SPP 2207 – Computational Literary Studies“ aus. Bitte senden Sie ein weiteres Exemplar des Antrags in elektronischer Form an den Koordinator des Programms unter spp2207@uni-wuerzburg.de

Handelt es sich bei dem Antrag innerhalb dieses Schwerpunktprogramms um Ihren ersten Antrag bei der DFG, beachten Sie, dass Sie sich vor der Antragstellung im elan-Portal registrieren müssen. Ohne Registrierung bis zum 1. Februar 2022 ist eine Antragstellung nicht möglich. Bitte wählen Sie im Registrierungsformular bei den abschließenden Angaben ebenso wie bei der Antragstellung Ihr Schwerpunktprogramm aus der angebotenen Liste der Ausschreibungen aus. Die Bestätigung der Registrierung erfolgt in der Regel bis zum darauffolgenden Arbeitstag.

Antragstellerinnen und Antragsteller, die bereits gefördert werden und einen Fortsetzungsantrag stellen wollen, müssen den Antrag über die Registerkarte „Antragstellung – Antragsübersicht/Fortsetzungsantrag“ einreichen. Hier wird Ihr in der Förderung befindliches Projekt angezeigt, und Sie können Ihren Fortsetzungsantrag stellen.

Berücksichtigen Sie bitte beim Aufbau Ihres Antrags das DFG-Merkblatt 54.01 zu Sachbeihilfen mit Leitfaden für die Antragstellung und die Hinweise im Merkblatt Schwerpunktprogramm 50.05, Teil B.

Das Begutachtungskolloquium des Schwerpunktprogramms wird voraussichtlich im Juli 20222 stattfinden.

Weiterführende Informationen

Detaillierte Informationen zum Schwerpunktprogramm erhalten Sie im Internet unter:
https://dfg-spp-cls.github.io

Anmeldung zum Rundgespräch am 3. Dezember 2021:
spp2207@uni-wuerzburg.de

Das elan-Portal der DFG zur Einreichung der Anträge finden Sie unter:
https://elan.dfg.de

Die Merkblätter DFG-Vordruck 50.05 und 54.01 stehen unter:
http://www.dfg.de/formulare/50_05
http://www.dfg.de/formulare/54_01

Inhaltliche Fragen beantwortet Ihnen der Koordinator des Schwerpunktprogramms:
Professor Dr. Fotis Jannidis, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Institut für Deutsche Philologie, Am Hubland, 97074 Würzburg, Tel. +49 931 3180078, fotis.jannidis@uni-wuerzburg.de

Auskünfte zur Antragstellung bei der DFG erteilen:
Fachlich: Dr. Helene Jessula Wczesniak, Tel. +49 228 885-2134, helene.jessulawczesniak@dfg.de
Formal: Nadine Kauk, Tel. +49 228 885-2405, nadine.kauk@dfg.de

Stellenangebot: Tandem-Professur (m/w/d) „Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften“ (Hochschule Mainz)

dhd-blog - So, 10/17/2021 - 19:02

Die Hochschule Mainz, Fachbereich Technik, und die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz besetzen zum Sommersemester 2022 (01.03.2022) gemeinsam eine Tandem-Professur im Fachgebiet Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften.

Tandem-Professur (m/w/d) „Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften“

Die Hochschule Mainz – University of Applied Sciences zeichnet sich durch exzellente Qualität in Lehre und Forschung aus. Die Studierenden werden in kleinen Gruppen praxisnah ausgebildet, es herrscht ein persönlicher, offener und freundlicher Umgang zwischen Professor:innen und Studierenden. Neben der Bearbeitung ingenieurswissenschaftlicher Fragestellungen stärken wir gemeinsam mit Partnern am Wissenschaftsstandort Mainz die Schnittstelle zwischen Informatik und den Geistes- und Kulturwissenschaften in Forschung und Lehre.

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz (ADW) hat einen ihrer Schwerpunkte in der Durchführung von innovativen, digital ausgerichteten Projekten geisteswissenschaftlicher Grundlagenforschung im Rahmen des von Bund und Ländern geförderten Akademienprogramms. Die Entwicklung innovativer Forschungsansätze auf Basis digitaler Methoden gehört ebenso zur Akademieforschung wie eine nachhaltige und offene Bereitstellung der Forschungsressourcen und Forschungsdaten. In dieser Weise dient die Akademie der Pflege der Wissenschaften, der Literatur sowie der Musik und trägt zur Bewahrung und Förderung des kulturellen Erbes bei.

Die Hochschule Mainz, Fachbereich Technik, und die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz besetzen zum Sommersemester 2022 (01.03.2022) gemeinsam folgende Qualifizierungsstelle:

Tandem-Professur (m/w/d) im Fachgebiet Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften (privatrechtliches Arbeitsverhältnis; befristet bis 31.08.2024)

Die Beschäftigung erfolgt zu je 50 Prozent an der Hochschule Mainz (Vergütung in Anlehnung an Besoldungsgruppe W 1) sowie bei der Akademie nach Entgeltgruppe E 14 in Anlehnung an den TV-L. Die Tandem-Professur wird aus dem Bund-Länder-Programm „FH-Personal“, einem Förderprogramm zur Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal an Fachhochschulen, bis zum 31.08.2024 befristet finanziert. An beiden Institutionen wird die Tandem-Professur in der Lehre, Forschung und Transfer insbesondere folgende Schwerpunkte mitbetreuen und weiterentwickeln:

– digitale Forschungsdaten als Medium des Transfers
– Kompetenzentwicklung im Themengebiet GLAM (Galleries, Libraries, Archives, Museums)
– wissenschaftliche Forschungsanwendungen und (Informations-)infrastrukturen für den Bereich des kulturellen Erbes

Wir ermöglichen Ihnen den Erwerb einer außerhochschulischen Berufspraxis zur Qualifikation für eine Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften und stimmen mit Ihnen ein begleitendes Personalentwicklungskonzept ab. Die Einstellungsvoraussetzungen für die Tandem-Professur sind:

  • eine kommunikationsstarke Persönlichkeit, die Interesse an der Vermittlung von Aspekten des kulturellen Erbes der Menschheit auf Grundlage wissenschaftlicher Forschungsdaten hat und diese anhand eigener innovativer Ideen zu transferbezogenen Konzepten und Formaten weiterentwickeln kann
  • ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium in einer angewandten Informatik oder einer Geisteswissenschaft mit einem Schwerpunkt in digitaler Methodik
  • nachgewiesene wissenschaftliche Forschungsarbeit in der digitalen Archäologie, der digitalen Musikwissenschaft, Kunstgeschichte oder einem fachwissenschaftlich entsprechend gelagerten interdisziplinären Wissenschaftsfeld der Digital Humanities
  • nachgewiesene Kompetenzen in der Softwareentwicklung und Datenmodellierung im Bereich des kulturellen Erbes
  • nachgewiesene Erfahrung in der Entwicklung webbasierter Forschungsdatendienste
  • pädagogische Eignung, in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre, Ausbildung oder entsprechende hochschuldidaktische Weiterbildung nachgewiesen wird
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine qualifizierte Promotion nachgewiesen wird

Vorausgesetzt wird außerdem die Bereitschaft, Lehrveranstaltungen im Umfang von 9 SWS im hochschulübergreifenden Master-Studiengang „Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften“ auch in Grundlagenfächern zu übernehmen. Die Einstellungsvoraussetzungen für eine Tandem-Professur ergeben sich aus Paragraph 54 und Paragraph 56 des Hochschulgesetzes des Landes Rheinland-Pfalz und kann dort eingesehen werden.

Die Hochschule Mainz ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert und unterstützt damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bspw. durch flexible Arbeitszeiten in der vorlesungsfreien Zeit.

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur strebt ebenfalls eine bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf an. Das Gleichstellungskonzept der Hochschule Mainz und der Akademie sehen eine Erhöhung des Frauenanteils vor, deshalb freuen wir uns besonders über die Bewerbung qualifizierter Frauen. Für Fragen hierzu kann die Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereichs Technik der Hochschule Mainz kontaktiert werden. Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung bevorzugt eingestellt.

Das Land Rheinland-Pfalz und die Hochschule Mainz vertreten ein Betreuungskonzept, bei dem eine hohe Präsenz der Lehrenden am Hochschulort erwartet wird. Ihre Bewerbung mit Motivationsschreiben, tabellarischem Lebenslauf, Verzeichnis bisheriger Lehrtätigkeiten, Aufstellung wissenschaftlicher Leistungen, Projekt-Portfolio und Zeugniskopien, richten Sie bitte in einer zusammengefassten PDF-Datei unter Einhaltung der oben genannten Reihenfolge der Unterlagen mit max. 30 Seiten (Nachname_Vorname_Gesamtbewerbung.pdf) bis zum 15.11.2021.

An die Präsidentin der Hochschule Mainz
Frau Prof. Dr. Susanne Weissman
Lucy-Hillebrand-Straße 2
55128 Mainz

Übermitteln Sie bitte alle erforderlichen Unterlagen auf elektronischem Weg mit folgendem Upload-Link: https://seafile.rlp.net/u/d/bb7a16d75c5e4e96bfc1/

Bei Rückfragen zur Ausschreibung wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpartner:innen:

Fachliche Fragen (Hochschule Mainz):
Prof. Dr. Kai-Christian Bruhn
E-Mail: kai-christian.bruhn@hs-mainz.de

Fachliche Fragen (AdW):
Prof. Thorsten Schrade
E-Mail: torsten.schrade@adwmainz.de

Organisatorische Fragen:
Abteilung Personal und Recht
E-Mail: stellenausschreibungen@hsmainz.de

Kontakt

Präsidentin der Hochschule Mainz:
Frau Prof. Dr. Susanne Weissman
Lucy-Hillebrand-Straße 2
55128 Mainz

Stellenausschreibung: Postdoc Geschichte und Theorie der Digital Humanities, Universität Lausanne (Schweiz)

dhd-blog - Fr, 10/15/2021 - 16:44

Die Abteilung für Sprach- und Informationswissenschaften der Philosophischen Fakultät der Universität Lausanne (Schweiz) sucht eine·n

premier·ère assistant·e en humanités numériques

mit einem Schwerpunkt auf Geschichte und Theorie der DH. Es handelt sich um eine 80%-Postdoc-Stelle für maximal 5 Jahre, die am 1. Februar 2022 beginnt.

Die Bewerbungsfrist ist der 1. November 2021.

Die offizielle Stellenausschreibung (auf Französisch) und den Link zur Bewerbung finden Sie auf dem Stellenportal der Universität Lausanne.

Wir danken für die Weiterleitung an potenziell interessierte Kolleginnen und Kollegen, die in diesem Bereich tätig sind.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr.-Ing. Michael Piotrowski (michael.piotrowski@unil.ch).

Call for Papers – Machine Learning and Data Mining for Digital Scholarly Editions

dhd-blog - Fr, 10/15/2021 - 12:16

Das Institut für Dokumentologie und Editorik (IDE) lädt herzlich zu der Tagung „Machine Learning and Data Mining for Digital Scholarly Editions“ ein, die am 9. und 10. Juni 2022 an der Universität Rostock stattfinden wird.

Techniken des Data Mining und Machine Learning werden in mehreren Bereichen der Digital Humanities zunehmend eingesetzt, z.B. zur Verarbeitung und Extraktion von Informationen aus digitalen Bildern oder zur Analyse von Volltexten, die geisteswissenschaftliche Quellen repräsentieren. Auch im Bereich der Digitalen Editorik werden Methoden des Machine Learning und Data Mining bereits eingesetzt, etwa zur Texterkennung, zum Vergleich von Textzeugen oder zur Anreicherung von Texten mit sprachlichen oder semantischen Informationen. Ziel der Tagung ist es, gemeinsam über bestehende Ansätze zur Verwendung von Maschinellem Lernen und Data Mining im Workflow des digitalen Edierens zu diskutieren, diese zu reflektieren und über weitere, künftige Einsatzmöglichkeiten nachzudenken.

Wir bitten um Einreichungen auf Englisch bis zum 10. Februar 2022. Für weitere Informationen zur Veranstaltung, die von Mitgliedern des IDE in Zusammenarbeit mit der Universität Rostock, dem Zentrum für Informationsmodellierung der Universität Graz und dem Know-Center Graz organisiert wird, finden Sie den vollständigen Call for Papers auf der Webseite des IDE (auf Englisch).

Job Opportunity: 4 open positions at the ACDH-CH

dhd-blog - Do, 10/14/2021 - 14:14
The Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage is always keen to meet ambitious professionals who value excellence, diversity, collaboration, and creativity and would like to join our team at the Austrian Academy of Sciences in Vienna. Right now there are several open positions:  

IT CONSULTANT – DIGITAL HUMANITIES RESEARCH (F/M/D)
with a degree in either information technology or a subject in the field of humanities and experience working on projects at the intersection of the humanities and information technology. 

FRONTEND WEB DEVELOPER, VUE.JS/REACT (F/M/D)
with experience in designing and implementing web applications using Vue.JS or React, good command of modern JavaScript development tools and knowledge of web architectures, standards and protocols, for user-oriented development of JavaScript-based web applications for collaborative authoring, managing and publishing of research data.

SYSTEM ADMINISTRATOR (F/M/D)
with expertise in server administration and knowledge of continuous deployment especially (but not limited to) using GitHub actions and GitLab Auto DevOps.
ACADEMY SCIENTIST (F/M/D)

with a PhD in musicology, experience with music and source editions, and familiarity with Baroque music specifically in central Europe, for the long-term project Johann Joseph Fux – Werke.   Find out more: https://www.oeaw.ac.at/acdh/team/open-positions

Stellenausschreibung verlängert: Stud. Hilfskräfte (m/w/d) im Bereich DH/Informationswissenschaften, Bewerbungsfrist: 27.10.2021

dhd-blog - Di, 10/12/2021 - 10:32

Der Fachinformationsdienst Darstellende Kunst (FID DK) der Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg der Goethe-Universität Frankfurt am Main und das Internationale Theaterinstitut Deutschland / Mediathek für Tanz und Theater suchen für das Projekt „Mediatheken der Darstellenden Kunst digital vernetzenzwei studentische Hilfskräfte (m/w/d) für max. 40h / Monat für den Aufbau einer überregionalen Datenbank der Mediatheken.

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Mediatheken-Projekt wird gemeinsam mit dem Internationalen Theaterinstitut Deutschland / Mediathek für Tanz und Theater und dem Fachinformationsdienst Darstellende Kunst (FID DK) durchgeführt und zielt auf den Aufbau von überregionalen fachspezifischen Informations- und Kommunikationsstrukturen zu audiovisuellen Beständen der Darstellenden Kunst ab.

1. Studentische Hilfskraft (m/w/d) für den Standort Frankfurt am Main, Bewerbungsfrist: 27.10.2021
Ausführliche Informationen: https://www.ub.uni-frankfurt.de/stellen/aushang_fid-dk2021-3-okt.pdf

2. Studentische Hilfskraft (m/w/d) für den Standort Berlin, Bewerbungsfrist: 27.10.2021
Ausführliche Informationen: https://www.iti-germany.de/meldung/stellenausschreibung-studentische-mitarbeit-1

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) mit Schwerpunkt Digitale Lexikografie und Research Software Engineering (E13 TV-L, Mainz), Bewerbungsfrist: 31.10.2021

dhd-blog - Mo, 10/11/2021 - 14:07

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt und zunächst befristet auf 3 Jahre eine/einen Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (m/w/d) 1,0 EG 13 TV-L mit Schwerpunkt Digitale Lexikografie und Research Software Engineering.

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz ist eine deutschlandweit ausgerichtete Vereinigung von Wissenschaftler*innen und zugleich eine Fördereinrichtung für geisteswissenschaftliche, sozialwissenschaftliche und musikwissenschaftliche Forschungsvorhaben.
In der Digitalen Akademie arbeitet ein interdisziplinäres Team aus Informatiker*innen und Geisteswissenschaftler*innen an der Erforschung neuer Methoden, Modelle und Technologien für die Analyse und Publikation geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten sowie an der Entwicklung nachhaltiger Software- und Infrastrukturkomponenten z.B. im Rahmen der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI).

Aufgaben:

  • Forschungs- und Entwicklungsaufgaben im Bereich lexikographischer Forschungsanwendungen z.B. im Akademievorhaben „Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands“ (www.namenforschung.net) und weiteren Forschungsvorhaben
  • Evaluierung, Implementierung und Pflege generischer computerlinguistischer
    Dienste, Architektur und Entwicklung webbasierter APIs, Modellierung und Anbindung der lexikographischen Systeme an Linked Data Anwendungen
  • Interdisziplinäre Kooperation mit national und international tätigen Forschungsteams
  • Präsentationen auf nationalen und internationalen Tagungen und Publikation der Forschungssoftware und Arbeitsergebnisse auf einschlägigen Plattformen

Qualifikationen:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium
  • Erfahrung in der webbasierten Softwareentwicklung und Systemarchitektur
  • Sehr gute Kenntnisse aktueller Webtechnologien (PHP 7, JavaScript, CSS3, HTML5, Datenbanken)
  • Sehr gute Kenntnisse lexikographischer Forschungsdatenstandards und XML-Technologien (XPath, XSLT, XQuery, XML-Datenbanken)
  • Kenntnisse in der Extension- und API-Programmierung mit dem Content Management Framework TYPO3 (kann arbeitsbegleitend aufgebaut werden)

Benefits:

  • Kreative Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten in einer innovativen außeruniversitären Forschungseinrichtung mit internationaler Perspektive
  • Zeit für die (Weiter-)Entwicklung eigener Open Source Projekte
  • Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen und Technologie-Events
  • Professionelle digitale Workflows, Tools und Methoden zur gemeinsamen Arbeitsorganisation (CI/CD, Virtualisierung, Automation)
  • Möglichkeiten zur Weiterqualifikation (z.B. durch Zertifizierungen etc.)
  • Sehr gute Arbeitsplatzausstattung, technische Ausstattung für das Homeoffice, Familienfreundlichkeit und Coaching-Angebote. Flexible Zusammenarbeit in einem freundlichen und jederzeit hilfsbereiten Team

Die Akademie ist bestrebt, den Anteil von Wissenschaftlerinnen in der Forschung zu erhöhen, und fordert deshalb entsprechend qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.
Bewerbungen sind bitte ausschließlich in elektronischer Form (eine PDF-Datei) mit aussagekräftigen Unterlagen bis zum 31.10.2021 zu richten an den:
Generalsekretär der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
Geschwister-Scholl-Str. 2
55131 Mainz
generalsekretariat@adwmainz.de

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