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Digital Humanities im deutschsprachigen Raum
Aktualisiert: vor 2 Stunden 6 Minuten

Erster internationaler Modellathon, 26.2.–2.3.2018 in Köln

Mi, 10/18/2017 - 13:46

Du bist interessiert am 3D-Modellieren historischer Architektur?
Du willst von Profis aus der Praxis gecoacht werden?
Du willst eine Cinema4D Studio-Lizenz im Wert von 3000€ gewinnen?

Im Rahmen der Jahrestagung der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum organisiert die Arbeitsgruppe Digitale Rekonstruktion erstmals einen Wettbewerb im neuen Format
Modellathon.

Eine Teilnahme am Workshop oder steht allen Studierenden offen. Teilnahmevoraussetzungen sind ein eigener Laptop mit gängiger 3D-Modellierungssoftware sowie Grundkenntnisse der 3D-Modellierung. Von außerhalb Kölns anreisende Studierende werden mit einem Unkostenbeitrag von 250€ unterstützt. Einzelpersonen oder Teams aus bis zu drei Teilnehmenden können sich bis zum 15. Dezember 2017 mit einem kurzen Motivationsschreiben sowie Beispiel der eigenen Arbeit bewerben bei: sander.muenster@tu-dresden.de

Zu Beginn der Konferenzwoche erhalten alle die gleiche Datengrundlage zu einem existierenden historischen Objekt. Nach einem halben Tag Input zu Architekturrekonstruktion und 3D-Modellierungssoftware kann die Arbeit frei aufgeteilt werden. Zum Abschluss werden die entstandenen Bilder und Animationen durch das Publikum und eine Expertenjury bewertet.

Als Hauptpreis winkt eine Maxon Cinema4D Studio Lizenz im Wert von 3000€.

Modellathon2018_Flyer

10. TextGrid/DARIAH-Nutzertreffen (Update)

Mo, 10/16/2017 - 15:07

Das Programm des zehnten TextGrid/DARIAH-Nutzertreffens am 25. und 26. Oktober 2017 am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) in Berlin wurde auf der DARIAH-Website aktualisiert. Zum Schwerpunkt „Annotation mit DARIAH-Werkzeugen“ wird es wie bei allen TextGrid/DARIAH-Nutzertreffen eine Mischung aus Vorträgen und Workshops geben, in denen unter anderem Digilib und die Annotation Sandbox vorgestellt werden. Zu Beginn der zweitägigen Veranstaltung wird wieder eine einführende Schulung in die virtuelle Forschungsumgebung TextGrid angeboten, abgerundet wird das Nutzertreffen mit einer Diskussionsrunde zu Anforderungen an Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit von Annotationswerkzeugen sowie dem TextGrid-Café als abschließende Kommunikationsplattform. Eine Anmeldung bis Ende der Woche ist für die Teilnahme erforderlich.

Tagung der Deutschen ISKO 2017 mit Schwerpunkt Digital Humanities

Do, 10/12/2017 - 14:22

via Michael Franke-Maier, UB/FU Berlin

Die Tagung WissOrg’17 – Theorie, Information und Organisation von Wissen findet dieses Jahr unter dem Motto Knowledge Organization for Digital Humanities vom 30. 11.-01.12. an der FU Berlin statt. Dabei handelt es sich um eine Reihe zweijährlich stattfindender Tagungen, die von der deutschen ISKO (International Society for Knowledge Organisation) ausgerichtet wird. Dieses Jahr steht die Wechselwirkung zwischen Wissenorganisation und Digital Humanities im Fokus. Beiträge können ab sofort eingereicht werden.

Zentrale Themen:

  • Combining Digital Humanities and Knowledge Organizsation Methods
  • Application of Digital Humanities Methods to access large Knowledge Organization Systems
  • The role of Knowledge Organization in Digital Humanities
  • Data Visualization
  • Interaction with Data Collections
  • Knowledge Organization Systems for Understanding, Sense-Making, and Learning
  • Knowledge Representation
  • Classification Schemes, Taxonomies, and Categorization Schemes
  • Thesauri, Semantic Networks and Ontologies
  • Engineering and Management Aspects of Knowledge Organization
  • Knowledge Modeling and Engineering
  • Organization of Unstructured Information
  • Web Indexing and Social Tagging
  • Automatic Categorization and Indexing

Wichtige Termine:
Paper submission deadline: October 18, 2017
Notification of acceptance: November 6, 2017
Camera ready due: Nov 20, 2017
Conference date: Nov 30 – Dec 1, 2017

Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der deutschen ISKO:
http://isko-de.org/konferenzen/wissensorganisation17/

Fachreferent(in) Romanistik mit DH

Mi, 10/11/2017 - 08:52

An der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen) ist für die Vermittlung von Beständen und digitalen Services unserer Bibliothek und anderer Einrichtungen sowie die Erweiterung unserer Sammlungen und Services zum nächstmögli-chen Zeitpunkt die Stelle einer/eines

Fachreferentin/Fachreferenten Romanistik
– Entgeltgruppe 13 TV-L, Vollzeit –

zunächst befristet für zwei Jahre zu besetzen. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Die SUB Göttingen gehört zu den größten Bibliotheken in Deutschland. Sie ist Dienstleister und Partner für eine effiziente Literaturversorgung sowie für vielfältige Informationsservices an der Universität Göttingen und am Göttingen Campus insgesamt. Darüber hinaus über-nimmt sie wichtige Aufgaben im Rahmen vernetzter, überregionaler Dienstleistungen. Wissenschaftliche Ergebnisse und das kulturhistorische Erbe zu erhalten und dauerhaft zugänglich zu machen, gehört ebenfalls zu den Aufgaben der SUB Göttingen. Schließlich ist sie Forschungs- und Entwicklungspartner für eine zukunftssichere Forschungs- und Informationsinfrastruktur in Deutschland und international.

Voraussetzungen:
– abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Romanistik (nach Möglichkeit mit Promotion)
– erfolgreiche eigene wissenschaftliche Praxis im Bereich der Digital Humanities
– erfolgreiche Zusammenarbeit in größeren wissenschaftlichen Arbeitszusammenhängen

Wünschenswert:
– erfolgreich abgeschlossenes Bibliotheksreferendariat oder postgraduales bibliothekswissenschaftliches Studium (MALIS)
– Studium der Kunstgeschichte, Religionswissenschaften oder Theologie im Nebenfach
– Erfahrung in Unterricht oder Projektarbeit

Die Bereitschaft zur Betreuung anderer geisteswissenschaftlicher Fachreferate sowie zur Kooperation mit anderen Einrichtungen der Wissenschaft und der Forschungsinfrastruktur wird vorausgesetzt.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Dr. Rupert Schaab, E-Mail: schaab@sub.uni-goettingen.de gerne zur Verfügung.

Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zudem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft / Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug.

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen in einem Dokument zusammengefasst bis zum 24.10.2017 ausschließlich über das Bewerbungsportal https://lotus2.gwdg.de/uni/uzdv/perso/knr_100258.nsf ein.

Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich am 17.11.2017 statt.

Im begründeten Ausnahmefall können Sie Ihre Unterlagen an die Direktion der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, Platz der Göttinger Sieben 1, 37073 Göttingen senden.

New “OpenMethods: Highlighting Digital Humanities Methods and Tools” metablog website launched

Mo, 10/09/2017 - 15:04

New “OpenMethods: Highlighting Digital Humanities Methods and Tools” metablog website launched: Join as Volunteer Editor and get involved!

Spread the word about the new “OpenMethods” metablog website (https://openmethods.dariah.eu/) in your community and provide feedback about the website!

Contact the OpenMethods Chief Editor, Delphine Montoliu, and the Management Team via openmethods@dariah.eu and stay up to date with new content by following “OpenMethods” on Twitter (@openmethods_dh) or by subscribing to our RSS feed.

Chief Editor Delphine Montoliu and the OpenMethods Management Team

More: Read the full Launch announcement on the website of DARIAH-EU.

CfA: Das Mittelalter 2019: Themenheft Digitale Mediävistik

Mo, 10/09/2017 - 13:49

Der Mediävistenverband e.V. veröffentlicht seit 1996 die halbjährlich erscheinende Zeitschrift „Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung“. Für 2019 ist ein Themenheft mit dem Titel „Digitale Mediävistik“ vorgesehen, das gemeinsam von Roman Bleier (Zentrum für Informationsmodellierung, Universität Graz), Franz Fischer (Cologne Center for eHumanities der Universität zu Köln), Torsten Hiltmann (Universität Münster), Gabriel Viehhauser (Universität Stuttgart) und Georg Vogeler (Zentrum für Informationsmodellierung, Universität Graz) herausgegeben wird.Bewerbungsfrist: 30. November 2017

Autorenkonferenz in Stuttgart: 13./14. September 2018

Abstract

Informationstechnolgien sind dabei, die Arbeitsweisen der mediävistischen Forschung grundlegend und nachhaltig zu verändern. Gerade mediävistische Forschungsprojekte gehören zu den Motoren einer digitalen Durchdringung der geisteswissenschaftlichen Forschung, und dies bereits seit den Tagen des Jesuitenpaters Roberto Busa (1913-2011), dessen Index zu den Werken des Thomas von Aquin als das erste Digital-Humanities-Projekt überhaupt gilt.

Seither sind die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Mediävistik einerseits anhand der rasant steigenden digitalen Verfügbarkeit von Quellen und Forschungsergebnissen spürbar. In stetig wachsendem Umfang kann in Form hochaufgelöster Digitalisate, digitaler Archive und Editionen auf Primärquellen zugegriffen werden, und die Palette von digitalen Methoden, die in der mediävistischen Forschung zum Einsatz kommen, reicht von Algorithmus-basierten Analyseverfahren historischer Textcorpora über automatische Bilderkennung, Netzwerkanalyse und geographische Informationssysteme, bis hin zur formalen Erschließung von Daten und Informationen mit Technologien des Semantic Web. Andererseits verändert die Anwendung digitaler Hilfsmittel und Methoden sowohl die Forschungsprozesse als auch die Fragestellungen selbst. Daher gilt es, deren Nutzen und Auswirkungen auf unser Verständnis vom Mittelalter zu beleuchten. Das ist umso dringlicher, als eine inter- und transdisziplinär ausgerichtete digitale Forschungspraxis in allen Bereichen der Mediävistik Einzug hält.

Das Themenheft soll anhand aktueller Forschungsprojekte einen Überblick über die in der mediävistischen Forschung genutzten Methoden der Digital Humanities geben und deren Einsatz in der Praxis diskutieren und bewerten. Es soll damit eine Orientierung auf dem Gebiet der digitalen Mediävistik bieten und zugleich vereinzelte Aktivitäten im deutschsprachigen Raum zusammenführen. Vor allem aber soll es zur Reflexion anregen, welche neuen Erkenntnisse über die Welt des Mittelalters mit Hilfe digitaler Methoden, Werkzeuge und Ressourcen gewonnen werden können.

Die Beiträge können beispielsweise folgende Themenbereiche behandeln:

Mediävistik und Computer Vision (Bilderkennung)

Mediävistik und Netzwerkanalyse

Mediävistik und geographische Informationssysteme

Mediävistik und Semantic Web

Digitale Erschließung und Präsentation von mediävistischen Daten und Informationen

Text-mining und automatische Sprachverarbeitung in der Mediävistik

Zeitplan: 30. November 2017 Frist für die Einsendung der Vorschläge 15. Januar 2018 Zusage an die Autoren 1. Juli 2018 Einsenden der ausformulierten und formatierten Beiträge zum Peer Review 13./14. September Autorenkonferenz in Stuttgart 30. November 2018 Frist für die Abgabe der überarbeiteten Beiträge Juni 2019 Erscheinen des Themenhefts

Bitte schicken Sie ihren Vorschlag für einen Beitrag als max. zweiseitigen Abstract bis zum 30. November 2017 an Roman Bleier (roman.bleier(at)uni-graz.at).

Call for Participation: Shared Task on the Analysis of Narrative Levels Through Annotation (SANTA)

Fr, 10/06/2017 - 15:23

1st Shared Task on the Analysis of Narrative Levels Through Annotation (SANTA)

Webseite | Mailingliste

We would like to invite you to participate in the 1st Shared Task on Narrative Level Annotation. It is an adaptation of the shared task-format established in the field of Computational Linguistics and Informatics to the field of Literary Studies. The goal of the first phase of this (two-phased) shared task is the collaborative creation of annotation guidelines, which in turn will serve as a basis for the second phase, an automatisation-oriented shared task. The (intended) audience for the first round of the shared task are researchers interested in the (manual) analysis of narrative, who then have influence over the target concept that computer scientists later aim at automatically finding.

Procedure
During the first few months, the participants develop annotation guidelines on their own. We provide a development corpus (see below) that can be used to test guidelines internally. On June 15, the guidelines are to be submitted to us. Immediately thereafter, a test corpus is released. The participants then annotate the test corpus using their own guidelines, until June 25. After submitting these annotations (in an online annotation tool that we provide), the participants are asked to annotate the very same test corpus according to the guidelines of one other participant until July 6. In the same time, the organizers will gather annotations based on every participants guidelines made by students.
Finally, all participants meet for a workshop (in August/September) and discuss their own and the others’ annotation guidelines. Guidelines will be evaluated qualitatively and quantitatively (inter-annotator agreement) during the workshop. Based on the outcome of the workshop we will define the guidelines for the second phase of the shared task, i.e., the guidelines on which the automatization of narrative level annotation will be based. Participants of the first phase can also participate in the second, but don’t have to. Mixed teams, consisting of humanists/narratologists and information/computer scientists are welcome.

Corpus
The corpus has been compiled to cover as much relevant phenomena as possible. It is heterogeneous with respect to genre, publication date and text length. Still, representativity (whatever that means for literature) was not a guiding principle. All texts are available in English and German. Some texts are translations from a third language.
The maximal length of the texts in this corpus is 2000 words. Since this limitation entails a bias with respect to the use of narrative levels, we also have included a long text, which is we make available in a shortened version. For the latter we removed passages that do not affect the overall narrative level structure in a substantial manner.

The corpus is freely available on GitHub.

Important dates
June 15: Submission of annotation guidelines
June 25: Submission of annotations on test corpus
July 6: Submissions of annotations on test corpus, using foreign annotation guidelines
August/September: Workshop (will likely take place in Germany and take multiple days; we are working on funding)

If you have questions or comments, please do not hesitate to contact us.

Best regards,
Evelyn Gius, Nils Reiter, Jannik Strötgen and Marcus Willand

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