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Digital Humanities im deutschsprachigen Raum
Aktualisiert: vor 2 Stunden 57 Minuten

Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz passiert auch den Bundesrat

Fr, 07/07/2017 - 19:54

Nachdem der Bundestag bereits am 30. Juni 2017 den Entwurf der Bundesregierung zum „Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz“ nach kleineren Änderungen durch den Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz angenommen hat, hat das Gesetz am heutigen 7. Juli auch den Bundesrat passiert. Nun kann das Gesetz – wie vorgesehen – am 1. März 2018 in Kraft treten.

Das UrhWissG bringt eine Reihe von Änderungen des Urheberrechtsgesetzes mit sich – die wohl Bedeutendste davon ist die Ersetzung des § 52a UrhG, der bisher die „öffentliche Zugänglichmachung [von Werken] für Unterricht und Forschung“ regelt, durch einen umfangreichen Katalog an Regelungen für „gesetzlich erlaubte Nutzungen für Unterricht, Wissenschaft und Institutionen“ (§§ 60a-60h UrhG-E). Diese neuen Regelungen gelten zunächst bis zum 28. Februar 2023, da der Gesetzgeber in den nächsten Jahren umfangreiche Entwicklungen im digitalen Bereich erwartet. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll daher das neue Modell erprobt, evaluiert und bei Bedarf angepasst werden.

Für die Digital Humanities sind vor allem folgende Neuregelungen von Bedeutung:

–          § 60a UrhG-E, der es gestattet, Teile eines veröffentlichten Werkes (bis zu 15 Prozent) zur Veranschaulichung des Unterrichts und der Lehre an Bildungseinrichtungen zu nicht-kommerziellen Zwecken zu nutzen (Diese Nutzung schließt auch das Online-Stellen von Inhalten in einem passwortgeschützten Bereich mit ein.); bei Werken geringeren Umfangs (z.B. einzelne Beiträge in derselben wissenschaftlichen Zeitschrift, einzelne Abbildungen) ist sogar die vollständige Nutzung erlaubt.

–          § 60c UrhG-E, der dasselbe zum Zweck der nicht-kommerziellen wissenschaftlichen Forschung gestattet. Außerdem erlaubt die Norm die Vervielfältigung von bis zu 75 % eines Werkes für die eigene wissenschaftliche Forschung, allerdings nicht die öffentliche Zugänglichmachung (z.B. außerhalb der eigenen Forschungsgruppe).

–          § 60d UrhG-E, der großzügig die Vervielfältigung und öffentliche Zugänglichmachung von Werken zum Text und Data Mining für nicht-kommerzielle Zwecke gestattet. Nach Abschluss der Forschungsarbeiten ist das Korpus allerdings vollständig zu löschen bzw. an eine Bibliothek, ein Archiv oder eine Bildungseinrichtung im Sinne von § 60f UrhG-E zur dauerhaften Aufbewahrung zu übermitteln.

Das UrhWissG könnte den Digital Humanities in Deutschland einen enormen Aufschwung geben. Die Änderungen könnten kaum liberaler sein, insbesondere vor dem Hintergrund, dass sie mit der InfoSoc-Richtlinie von 2001 harmonieren mussten, die den EU-Mitgliedstaaten nur eine begrenzte Möglichkeit für urheberrechtliche Schrankenregelungen einräumt.

Dieser Beitrag wurde vom Team des CLARIN-D Legal Helpdesk verfasst:

https://www.clarin-d.de/en/training-and-helpdesk/legal-helpdesk

 

SFB 1288 „Praktiken des Vergleichens“ sucht für den Teilbereich INF eine/n wiss. Mitarbeiter/in

Fr, 07/07/2017 - 16:51

via Silke Schwandt, Universität Bielefeld

Für den neuen Sonderforschungsbereich (SFB) 1288 „Praktiken des Vergleichens“ (Teilprojekt INF) suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit eine/n Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlichen Mitarbeiter (E13 TV-L, befristet).

Ihre Aufgaben:
Mitarbeit im SFB-Teilprojekt INF „Dateninfrastruktur und Digital Humanities“ (Bereich Daten- und Informationsinfrastruktur). Die Stelle ist an der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie angesiedelt (weiterführende Informationen unter: sfb1288.uni-bielefeld.de).

Die Aufgaben umfassen im Wesentlichen:

  • Forschungsaufgaben im Bereich Digital Humanities im Rahmen eines eigenen Projekts mit historischer Ausrichtung (mind. 50%)
  • Mitarbeit an und Evaluation von einer kollaborativen digitalen Arbeitsumgebung im SFB
  • Mitarbeit bei der Verbindung von Informationsstruktur, Forschungsdatenmanagement und Digital Humanities zur Weiterentwicklung geisteswissenschaftlicher Forschungsmethodik
  • Konzeptualisierung von technischen Lösungen für die langfristige Datenverfügbarkeit und damit Nachvollziehbarkeit der im Forschungsprozess entstehenden Thesen und Publikationen (ca. 40%)
  • Beteiligung an der gemeinsamen Forschungsarbeit und Diskussion im Teilprojekt sowie Mitwirkung bei Veranstaltungen, etwa bei Workshops (ca. 5%)
  • Beteiligung an der übergreifenden Diskussion und Forschungsarbeit des SFB sowie konzeptionelle und organisatorische Mitarbeit bei gemeinsamen Veranstaltungen (ca. 5%)

Ihr Profil:

Das erwarten wir

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich der Geschichtswissenschaft
  • Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich der Digital Humanities
  • fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in der Entwicklung wissenschaftlicher Anwendungen (vorzugsweise im Bereich von Textanalysemethoden und Visualisierung)
  • Team- und Kommunikationsfähigkeit

Das wünschen wir uns:

  • Erfahrungen im Umgang mit Forschenden und deren Daten
  • Interesse an der Weiterentwicklung geistes- und kulturwissenschaftlicher Forschungsmethodik
  • falls Deutschkenntnisse nicht bzw. nicht ausreichend vorhanden: Erlernen der deutschen Sprache bis auf B2-Niveau

Unser Angebot:
Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 13 für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Die Stelle ist gem. § 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG bis zum 31. Dezember 2020 befristet (entsprechend den Vorgaben des WissZeitVG und des Vertrages über gute Beschäftigungsbedingungen kann sich im Einzelfall eine abweichende Vertragslaufzeit ergeben). Die Beschäftigung ist der wissenschaftlichen Qualifizierung förderlich.
Auf Wunsch ist grundsätzlich auch eine Stellenbesetzung in Teilzeit möglich, soweit nicht im Einzelfall zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen.
Die Universität Bielefeld legt Wert auf die Entwicklung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie bietet attraktive interne und externe Fortbildungen und Weiterbildungsmaßnahmen. Zudem können Sie eine Vielzahl von Gesundheits-, Beratungs- und Präventionsangeboten nutzen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat einen hohen Stellenwert.

Interessiert?
Wir freuen uns über Ihre Bewerbung per Post oder E-Mail unter Angabe der Kennziffer: wiss17143 in einem einzigen pdf-Dokument an z_sfb1288@uni-bielefeld.de bis zum 02. August 2017. Bewerbungen sollten neben den üblichen Unterlagen ein Motivationsschreiben und eine kurze Projektskizze (max. 3 Seiten) enthalten. Bitte verzichten Sie auf Bewerbungsmappen und reichen Sie ausschließlich Fotokopien ein, da die Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet werden. Weitere Informationen zur Universität Bielefeld finden Sie auf unserer Homepage unter www.uni-bielefeld.de.

Bewerbungsanschrift
Universität Bielefeld
SFB 1288
Frau Sabrina Timmer
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld

Ansprechpartnerin
Dr. Silke Schwandt
0521 106-3245
silke.schwandt@uni-bielefeld.de

Die Ausschreibung ist auch unter folgendem Link einsehbar: http://www.uni-bielefeld.de/Universitaet/Aktuelles/Stellenausschreibungen/Anzeigen/Wiss/wiss17143.pdf

Workshop-Ankündigung: Software Sustainability

Fr, 07/07/2017 - 15:46

Workshop „Software Sustainability: Quality and Re-usability“
Berlin Centre Marc Bloch, October 9/10th 2017

Sustainability of its software and services is one of the core technological challenges research infrastructures – not only in the Arts, Humanities and Social Sciences – are facing.

Various efforts are being undertaken to address different aspects of the overall problem. This workshops brings together leading experts from the digital research infrastructures CESSDA, CLARIN and DARIAH in an effort to engage with the wider community. Its purpose is to discuss whether it is possible to combine existing approaches into a set of guides and handbooks to enable developers to ensure software quality from the start and collaboratively with infrastructure providers to create a service that is than usable by end users.

As part of the ESFRI process, the field of digital research infrastructures is being advanced through individual projects. These have worked on Software Maturity Models (CESSDA) and a Service Life Cycle (DARIAH) and created general Software Quality Guidelines (CLARIAH), informing the basis of all development efforts and processes. During the workshop, we will be introduced to these concepts and the problems they address. On the second day, we will spread into group sessions to discuss possible connections between them as well as the missing links.

The workshop is open to anyone interested in software quality and sustainability. We strongly invite experienced developers and project managers to participate, as well as anyone identifying with the spectrum in between. Collaboratively we hope to align existing efforts with your needs and requirements to shape a common catalogue of rules and criteria applicable to many infrastructures and research initiatives.

The workshop is a joint effort by DARIAH-DE and DARIAH-EU within the DESIR project. For further information and registration details please visit http://calenda.org/411096 

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Mitarbeiter als Redakteur/in E-Journal

Do, 07/06/2017 - 16:07

An der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel ist im Rahmen des Forschungsverbundes Marbach Weimar Wolfenbüttel zum 01.09.2017 eine auf den 31.08.2018 befristete Stelle für eine / einen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Mitarbeiter als Redakteur/in E-Journal
(0,5 Entgeltgruppe 13 TV-L)

zu besetzen.

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach, die Klassik Stiftung Weimar und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel erschließen mehr als ein halbes Jahrtausend deutscher und europäischer Kulturgeschichte. Um die bereits seit mehreren Jahren praktizierte Kooperation zu intensivieren, haben sich die drei Einrichtungen in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsverbund zusammengeschlossen. In dessen Rahmen werden drei gemeinsame Forschungsprojekte realisiert und digitale Forschungsinfrastrukturen ausgebaut.

Zur Mitarbeit im Forschungsverbund hat die Herzog August Bibliothek am Redaktionsstandort Wolfenbüttel die Teilzeitstelle einer / eines Redakteur/in E-Journal für die Restlaufzeit der ersten
Förderphase neu zu besetzen. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 19,9 Stunden.

AUFGABEN
in Zusammenarbeit mit der Fachredaktion und dem/der Digital Humanities-Mitarbeiter/in in Wolfenbüttel:

• redaktionelle Leitung des neu gegründeten E-Journals „Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften“ (ZfdG, www.zfdg.de), deren Ziel es ist, die Potentiale, die sich aus den digitalen Medien und der Nutzung digitaler Werkzeuge für das elektronische Publizieren in den Geisteswissenschaften ergeben, im Sinne eines innovativen medienübergreifenden und strukturell vielschichtigen Präsentationssystems voll auszuschöpfen,
• Planung, Annahme und redaktionelle Bearbeitung (inkl. Tagging) und Layouten von Artikeln,
• Betreuung von Autorinnen und Autoren,
• Moderation und Koordination des Qualitätssicherungs- und Review-Konzeptes für die Zeitschrift,
• Vertretung der Zeitschrift in verschiedenen Nachweissystemen und bei Fachcommunities; Verlinkung mit einschlägigen Quellen und Forschungsliteratur; Zusammenarbeit
mit anderen E-Journals und Portalen,
• Kontaktpflege zu Interessensvertretungen und -gruppen der Digital Humanities, insb. Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (Dhd), und einschlägiger geisteswissenschaftlicher
Fachgesellschaften.

VORAUSSETZUNGEN
• abgeschlossenes geisteswissenschaftliches, bevorzugt literaturwissenschaftliches Hochschulstudium möglichst mit Promotion,
• breite Kenntnisse in den Digital Humanities
• Redaktionserfahrung mit wissenschaftlichen Publikationen, z.B. durch Herausgabe von Sammelbänden,
• ausgewiesene Kompetenz im wissenschaftlichen Lektorat,
• nachgewiesene und einschlägige Erfahrungen als Redakteur/in im Bereich wissenschaftlicher Online-Publikationen/Portale. Vertrautheit mit modernen Kommunikationsmethoden (Blogging, etc.),
• gute Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich digitalen Edierens und solide Kenntnisse in der Auszeichnungssprache XML, idealerweise TEI,
• Erfahrungen in der Konzeption von Weboberflächen,
• gute Kommunikations-, Organisations- und Teamfähigkeit,
• gute Englischkenntnisse, erwünscht sind weitere Sprachkenntnisse insb. in Französisch und Italienisch.

Die Herzog August Bibliothek strebt an, Unterrepräsentanzen i. S. des NGG in allen Bereichen und Positionen abzubauen. Die Gleichstellung von Frauen und Männern wird gefördert.
Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt behandelt. Ein Nachweis ist beizufügen.

Bewerbungen mit aussagefähigen Unterlagen sind bis zum 20.07.2017 unter Angabe des Kennwortes: „ZfdG“ zu richten an die

Herzog August Bibliothek
– Verwaltung –
Lessingplatz 1
38304 Wolfenbüttel
E-Mail: Verwaltung@hab.de

Bewerbungsunterlagen werden grundsätzlich nicht zurückgesandt, sondern datenschutzgerecht vernichtet. Sollte eine Rücksendung gewünscht sein, bitten wir um Beilage eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlags.

Indian Summer School Mainz 2017 – LOD and Semantic Web: A New Frontier for DH

Di, 07/04/2017 - 20:17

Digitale Methoden in den Geistes- und Kulturwissenschaften unter Einbeziehung von Semantic Web und Linked Open Data

10. bis 13. Oktober 2017 / Mainz / #ISS_mz17

Thema:
Die Digital Humanities haben zahlreiche Methoden zur computerbasierten Analyse digitaler Wissensbestände hervorgebracht. Parallel dazu haben sich seit der Jahrtausendwende – zunächst ausgehend von Bestrebungen rund um das World Wide Web – die Ideen, Methoden und Technologien von Linked Open Data (LOD) und des Semantic Web entwickelt. Die Grundprinzipien des Semantic Web liegen sehr nahe an der Denkweise der Geistes- und Kulturwissenschaften: Die Strukturierung und formale Repräsentation von Wissen mittels spezifischer Vokabularien und Ontologien ist eine schon seit Jahrhunderten ausgeübte geisteswissenschaftliche Tätigkeit. Durch den Einsatz von LOD werden bisher isoliert stehende Forschungsdatenbestände zu dezentral verwobenen Wissensbasen, die mit Hilfe der Technologien und Instrumente des Semantic Web übergreifend erschlossen und analysiert werden können. Dadurch entstehen neue Erkenntnismöglichkeiten und methodische Herangehensweisen.

Indian Summer School Mainz 2017

Die im Rahmen des Mainzer Masterstudiengangs „Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften“ stattfindende Indian Summer School 2017 widmet sich dieser Entwicklung mit besonderem Fokus. Die Partner des mainzed, dem Mainzer Zentrum für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften, die den hochschulübergreifenden Studiengang gemeinsam tragen, eint ein langjähriges Forschungsinteresse in Bezug auf das Semantic Web und die Geistes- und Kulturwissenschaften. In zahlreichen Projekten sind innerhalb des mainzed webbasierte Tools und methodische Ansätze für die Arbeit mit geisteswissenschaftlichem LOD entstanden.

Ziel der Indian Summer School 2017 ist es, die „traditionellen“ Bereiche der Digital Humanities wie beispielsweise die Kodierung und Annotation von Texten und Bildern, die Arbeit mit raum- und zeitbasierten Daten, aber auch die Beschäftigung mit Graphentechnologien und der historischen Netzwerkforschung im Anwendungskontext von Linked Open Data und dem Semantic Web zu betrachten. Die Vorstellung von LOD-Tools und Semantic Web-Technologien und die praktische Arbeit mit ihnen wird dabei einen Schwerpunkt bilden.

(english version)

Ablauf:

Dienstag, 10.10.17

  • Basisinstrumente für das digitale Arbeiten (14:00 Uhr)
  • Kulturelles Event (17:30 Uhr)
  • Get-Together (19:30 Uhr)

Mittwoch, 11.10.17, 10:00 – 17:30 Uhr

  • LOD: Grundlagen und Modellierung

Donnerstag, 12.10.17, 10:00 – 17:30 Uhr

  • Semantische Annotation
  • Webtechnologien
  • Visualisierung

Freitag, 13.10.2017, 10:00 – 15:30 Uhr

  • Graphentechnologien
  • Netzwerke
  • Wrap-Up

Ort:
Die Summerschool findet in den Räumen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz statt.

Teilnahme
Die Veranstaltung wird nach dem European Credit Transfer System (ECTS) kreditiert und richtet sich an Interessierte im In- und Ausland, die mindestens über einen Bachelor-Abschluss in den Geistes- und Kulturwissenschaften oder der Informatik bzw. den Informationswissenschaften verfügen. Verkehrssprachen sind Deutsch und Englisch.

Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen beschränkt. Hiervon sind 25 Plätze zunächst für die Erstsemester des Mainzer Masterstudiengangs reserviert. 15 Plätze werden im Rahmen der Ausschreibung frei vergeben. Eine Nachrückerliste stellt sicher, dass alle Plätze vergeben werden können.

Es wird kein Teilnahmenbetrag erhoben. TeilnehmerInnen müssen ihre Reise- und Übernachtungskosten selbst tragen.

Ihre Bewerbung bestehend aus einem kurzen CV und einem Motivationsschreiben richten Sie bitte in elektronischer Form (PDF) zum 31. Juli 2017 an:

ISS_mz17@uni-mainz.de

Aktuelle Informationen zum genauen Ablauf sowie zu den Örtlichkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie auf der Website der ISS 2017 unter:

https://iss.adwmainz.net/2017

Edirom Digital Humanities Summer School 2017

Mo, 07/03/2017 - 14:18

via Peter Stadler, Universität Paderborn / Detmold

Die Kursbeschreibungen für die Edirom Digital Humanities Summer School 2017 sind jetzt online: http://ess.uni-paderborn.de.

Die Registrierung wird ab Ende Juli möglich sein.

Wir laden Sie auch ausdrücklich zur aktiven Teilnahme, entweder bei den Spotlights oder bei der Postersession, ein!

Bewerbungsschluss für die Spotlights ist der 15. August 2017. Für die Postersession nehmen wir Anmeldungen gerne noch bis zum 1. September 2017 entgegen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Research Data Specialist Digital Repository of Ireland

Mo, 07/03/2017 - 11:53
via Dr. Natalie Harrower

The Digital Repository of Ireland is hiring a Research Data Specialist to lead the planning, development and delivery of research data management capacity at the Digital Repository of Ireland, the national trusted digital repository for Ireland’s social and cultural data. This post is based at the DRI offices at the Royal Irish Academy in Dublin. This is a fixed term contract for 12 months, starting no later than 1st October 2017.

Key Duties:

  • Leading and managing a project to specify the requirements for building research data preservation capacity in the DRI, including related workflows and policies.
  • Incorporating international best practices in research data management, and working closely with DRI staff across areas of expertise.
  • Collaborating on reports, articles, fact sheets and guidelines, and academic presentations.
  • Contributing more broadly to the ongoing development of the Digital Repository of Ireland via involvement in relevant taskforces and working groups.
  • Maintaining and developing relationships with organisations who may seek to deposit research data with DRI.
  • Actively contributing to grant and funding proposals for DRI leveraged projects.

Required Qualifications and Experience:

  • Post graduate qualification in Library, Archival or Information Studies
  • Proven knowledge of metadata standards, workflows, and best practices in digital archiving
  • Expertise in one or more aspects of digital preservation, data curation, digital archiving, research data management
  • Experience in managing a project from the initial scoping phase through to completion
  • Demonstrated ability to take initiative and work independently, while also working flexibly as a member of a cross-disciplinary team
  • Outstanding oral and written communications skills, with the ability and confidence to engage with project partners and stakeholders clearly and professionally
  • Evidence of strong organisational and self-motivational skills
  • Experience of working in a fast-paced environment and to deadlines

For the full job specification, please visit: https://www.ria.ie/news/vacancies/vacancy-research-data-specialist-digital-repository-ireland

For more information on the DRI, see: http://www.dri.ie/

The Institute for Medieval Research of the Austrian Academy of Sciences is seeking a Digital Humanist

Mo, 07/03/2017 - 09:05

via Dr. Grigory Kessel

The Institute for Medieval Research of the Austrian Academy of Sciences, is seeking a
Digital Humanist (f/m; 50%)
with experience in XML-technologies and the development of language corpora.

You will join an internationally networked team, pursuing research on the border between up-to-date ICT and humanities studies in the context of the ERC Starting Grant Project HUNAYNNET – Transmission of Classical Scientific and Philosophical Literature from Greek into Syriac and Arabic (PI: Dr Grigory Kessel) housed at the Division of Byzantine Research of the Austrian Academy of Sciences. Your core responsibilities will comprise the modelling of a multilingual parallel corpus (Greek, Syriac, Arabic), development of a suitable editing interface for text-linking, as well as the evaluation and application of NLP technologies.

We expect a knowledge in two or more of the following areas:

  • Development of (parallel) language corpora,
  • XML and cognate technologies (XSLT, XPath and/or XQuery),
  • Experience with database management (SQL, XML-DBs, NoSQL) and/or corpus query engines.

Ideally (but not necessarily) you have experience with:

  • Natural Language Processing on classical languages,
  • digital lexicography,
  • the Guidelines of the Text Encoding Initiative and/or
  • RTL writing systems.

We expect

  • residency in Vienna,
  • willingness to work in a team distributed between Germany and Austria,
  • a high degree of creativity and a willingness to engage in new emerging technologies,
  • hands-on experience in designing and implementing responsive Web sites and
  • excellent communication skills,
  • fluency in English.

According to the Collective Agreement of the Austrian Academy of Science, the gross salary for 100% employment will be EUR 38.018,40 per year with the possibility of overpayment depending on the qualification.
The employment will start at the earliest date possible and will run for one year in the first instance. This position is open until filled. The contract can be extended.
The Austrian Academy of Sciences is an equal opportunities employer.
Please send your application (including cover letter, CV, list of publications and URLs of reference projects) by email to Grigory Kessel at grigory.kessel@oeaw.ac.at

Summer School of Digital Humanities at Heidelberg University: Distant Reading – Potentials and Applications

Do, 06/29/2017 - 13:47

Distant Reading ist wie kaum ein anderes Gebiet der Interdisziplinarität verpflichtet. So kann es Anwendung finden in den Philologien (Klassische Philologie, Germanistik, Anglistik, Romanistik), in der Literaturwissenschaft, Linguistik, in den Bibliotheks- und Archivwissenschaften, Geschichtswissenschaften, der Theologie, Paläographie, Philosophie, Statistik und Soziologie. Selbst in der Jurisprudenz gibt es Verwendungsmöglichkeiten. Gleichzeitig bietet es vielfältige Anknüpfungsmöglichkeiten im Bereich der IT, Computerlinguistik, Computerphilologie und Medieninformationstechnik.
Die Heidelberger Summer School of Digital Humanities richtet sich primär an DoktorandInnen. Die Anzahl der Teilnehmerplätze ist begrenzt. Eine Anmeldung ist noch bis zum 31. Juli 2017 möglich.

Ankündigung: 21. Berliner DH-Rundgang am CeDiS (FU Berlin)

Do, 06/29/2017 - 09:50

Der nächste DH-Rundgang wird am Center für Digitale Systeme (CeDiS) der FU Berlin stattfinden.

Hierbei wird das DFG-geförderte Projekt Open Encyclopedia System (OES) mit zweien dazugehörigen Projekten „1914-1918 online“ sowie die „Online-Enzyklopädie zu den deutsch-griechischen Verflechtungen“ vorgestellt.

Ein Anmeldeformular sowie weitere Informationen gibt es hier.

Project Officer (E 13 TV-L, part-time, limited-term)

Mi, 06/28/2017 - 12:43

via Birgit Schmidt

Göttingen State and University Library (SUB Göttingen) is engaged in several national and international projects in the development of infrastructures and services for electronic publishing and the implementation of Open Access / Open Science.

In this context, for the European project “OpenAIRE2020 – Open Access Infrastructure for Research in Europe towards 2020” and related Open Science projects we are seeking a

Project Officer

to support the ongoing OpenAIRE2020 project. This post is offered with immediate effect as a part-time position (currently 29,85 hrs/week, possibly full time, with additional hours in OpenAIRE 2020 or another third party funded project) on a one year term contract, with potential for renewal. Salary is expected to be ca. EUR 42.000 p.a. (pro rata, depending on experience; German salary schema for public employees, TV-L E13).

This position offers interesting and varied work within a dynamic international team in a pleasant working atmosphere. The post will involve a certain amount of travel both within Europe and internationally. The post covers support und dissemination activities with focus on technical developments in the context of Open Access infrastructures.

Responsibilities are as follows:

  • Development and coordination of guidelines addressing the use and compatibility of digital information infrastructures (digital repositories, research information systems, publishing platforms, etc.)
  • Advocacy and dissemination, in particular organisation of events, development and implementation of communication strategies and information materials about technical services and project developments,  (incl. through social media channels)
  • Contribution to research on scholarly communication and Open Science, literature reviews, reports and publications
  • Coordination of quality-assurance processes (review of workflows, services and data, SWOT assessment, development of actions, etc.)

Essential qualifications:

  • a Master’s degree
  • very good knowledge of technical and analytical processes, preferably through the coordination of the technical development of digital infrastructures and services (e.g. as a product owner), highly motivated to acquire new technical skills
  • practical knowledge of digital information management, preferably in the area of Open Access / Open Science, repository and data infrastructures
  • previous project experience including the delivery of high-profile, multi-agency projects, team-oriented and sustainable working style
  • excellent communication and organisational skills with a proven ability to work with a wide range contacts and stakeholders, high motivation to build up new networks, strong sense of initiative
  • very good English communication skills (spoken & written), German would be an asset but is not required

Desirable qualifications:

  • experiences in European joint initiatives
  • practical experiences in marketing and PR and commissioning management

OpenAIRE2020 represents a pivotal phase in the long-term effort to implement and strengthen the impact of the Open Access (OA) policies of the European Commission (EC), building on the achievements of the OpenAIRE projects.OpenAIRE2020 will expand and leverage its focus from 1. the agents and resources of scholarly communication to workflows and processes, 2. from publications to data, software, and other research outputs, and the links between them, and 3. strengthen the relationship of European OA infrastructures with other regions of the world, in particular Latin America and the U.S. OpenAIRE2020 represents the third funding phase of OpenAIRE and SUB Göttingen acts as the scientific coordinator.

In many areas of the University of Göttingen, women are underrepresented. Therefore, applications from women are especially appreciated and will be treated preferentially in domains where women are particularly underrepresented, if the appropriate qualification profile is met and legal constraints permit. In case of equal qualifications, disabled persons are given preference.

If you have any questions, please contact Frau Dr. Birgit Schmidt (e-mail) , +49 (0) 551 39-33181 (phone).

Please send your application with the usual documents in electronic form as one single pdf file by July 21 2017, to our online application portal. Job interviews are expected to start on 17 August 2017.

Note: Please note that these documents will not be returned to the applicants, so please do not submit any originals.

 

SANTA: Shared Task on the Analysis of Narrative levels Through Annotation

Di, 06/27/2017 - 15:20

(english version below)

Webseite | Übersicht | FAQ | Faltblatt

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit möchten wir Sie auf unsere Initiative zu Shared Tasks in den Digital Humanities hinweisen. Bei dem Shared Task zur Analyse narrativer Ebene durch Annotation (Shared Task on Analysis of Narrative Levels through Annotation, SANTA) handelt es sich um eine Erweiterung des Shared-Task-Konzepts aus der Computerlinguistik hin zur komputationellen Literaturwissenschaft. Das Ziel der ersten Stufe des insgesamt zweistufigen Verfahrens ist die kollaborative Erstellung und Verfeinerung von Richtlinien zur Annotation narratologischer Kategorien in literarischen Texten. Diese Richtlinien dienen dann auf der zweiten Stufe als Basis für die Automatisierung der computergestützten Identifikation der narratologischen Kategorien auf einem größeren Textkorpus.

Der erste Call for Participation wird voraussichtlich im August versendet. Intendierte Zielgruppe für die erste Stufe sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit theoretischem Interesse an narratologischen Kategorien und praktischem Interesse an der (manuellen, strukturierten) Analyse von narrativen Ebenen.

Wir publizieren diese Vorankündigung um a) die Aktivität zu bewerben und b) interessierten potentiellen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, dieses Projekt mit ihren Lehr- und Forschungsaktivitäten im Wintersemester zu koordinieren.

Fragen, Kommentare, Vorschläge und Anmerkungen gleich welcher Art nehmen wir gerne per E-Mail oder hier in den Kommentaren entgegen.

Evelyn Gius, Nils Reiter, Jannik Strötgen and Marcus Willand

Weiterführende Links: Webseite | Übersicht | FAQ | Faltblatt

English
Dear colleagues,

we would like to draw your attention to a community-oriented initiative that will introduce a new format of collaboration into the field of Humanities: The 1st shared task on the analysis of narrative levels through annotation It is an extension of the established shared task format from the field of Computational Linguistics to Literary Studies and will commence this fall. The goal of the first stage of the (two-staged) shared task is the collaborative creation of annotation guidelines, which in turn will serve as a basis for the second round, an automatisation-oriented shared task. The 1st call for participation is to be sent in August 2017. The audience for the first round of the shared task are researchers interested in the (manual) analysis of narrative.

We are sending this pre-call in order to a) make you aware of this activity and b) give you the opportunity to coordinate a possible participation with your teaching or research activities in winter/fall.

Please check out our web page and feel free to point other colleagues to it. If you have questions or comments, please do not hesitate to contact us.

Evelyn Gius, Nils Reiter, Jannik Strötgen and Marcus Willand

Further reading: Webseite | Overview | FAQ | Leaflet

Veranstaltung: Digital Humanities-Kolloquium an der BBAW

Di, 06/27/2017 - 14:56

Die „Digital Humanities“ sind eine der wichtigsten Entwicklungen im Bereich der Geisteswissenschaften in den letzten zehn Jahren. Die zunehmende Verfügbarkeit digitaler Quellen und Werkzeuge zu deren Auswertung beeinflusst die geisteswissenschaftliche Forschung maßgeblich. Als größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung im Bereich der Geisteswissenschaften im Raum Berlin/Brandenburg stellt dieser Paradigmenwechsel auch für die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) eine große Herausforderung dar. Unter anderem mit der TELOTA-Initiative, dem Infrastrukturprojekt CLARIN-D, dem Projekt „Deutsches Textarchiv“ (DTA), dem Langzeitvorhaben „Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache“ (DWDS) sowie der Mitgliedschaft im Forschungsverbund if|DH|b hat die BBAW diese Herausforderung angenommen und unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktiv beim Einsatz digitaler Methoden in der geisteswissenschaftlichen Forschung.

Um den interdisziplinären Dialog zum Thema „Digital Humanities“ weiter zu intensivieren, möchte Sie die BBAW recht herzlich zu einer neuen Veranstaltungsreihe — dem „‚Digital Humanities‘-Kolloquium“ — einladen. Innerhalb dieses Kolloquiums wird der Fokus insbesondere auf praxisnahen Themen und konkreten Anwendungsbeispielen digitaler geisteswissenschaftlicher Forschung liegen und dabei auch von „Hands-on-Sessions“ begleitet werden.

Das Kolloquium wird immer am ersten Freitag eines Monats von 17 bis 19 Uhr c.t. stattfinden. Die Auftaktveranstaltung findet am 7.7.2017 im Hauptgebäude der BBAW (Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin), Raum 230, statt. Der Hauptvortrag befasst sich mit dem Thema „Kodierung von Metadaten digitaler Briefeditionen in TEI-XML“ und wird von Stefan Dumont (BBAW, TELOTA-Initiative, http://www.bbaw.de/die-akademie/mitarbeiter/dumont) gehalten.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, möchten wir Sie um Anmeldung bis zum 5.7.2017 per E-Mail unter bitten. Wir möchten Sie auch auf den sich anschließenden „Digital Humanities“-Stammtisch hinweisen, bei dem die hoffentlich fruchtbaren Diskussionen in formloser Atmosphäre fortgesetzt werden können.

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in an der BBAW

Di, 06/27/2017 - 14:42

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) sucht für die Initiative TELOTA  zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine wissenschaftliche Mitarbeiterin / einen wissenschaftlichen Mitarbeiter mit Erfahrungen in den Digital Humanities.

Die Stelle hat den Umfang von 50% der tariflichen Regelarbeitszeit und ist befristet bis zum 31.12.2018.

Den vollständigen Ausschreibungstext finden Sie in der Stellenausschreibung.
Die Bewerbungsfrist endet am 16.7.2017.

Wissenschaftliche/r Projektmitarbeiter/in (Diplomatik/Digital Humanities), Universität Graz

Do, 06/22/2017 - 16:26

Das Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities sucht eine/n

Wissenschaftliche/n Projektmitarbeiter/in mit Doktorat (Diplomatik/Digital Humanities)
(30 Stunden/Woche; befristet auf 2 Jahre; zu besetzen ab 01. September 2017)

Das FWF-Projekt „Retain Domain Specific Functionalities in a Generic Repository with Humanities Data“ (ORD-84 VO) arbeitet an der Schnittstelle von Geschichtswissenschaften und Informatik. Es erforscht, wie die Daten aus der kollaborativen Forschungsumgebung monasterium.net in einem langzeitorientierten Datenarchiv gespeichert werden können. Das Projekt entwickelt Formate und Workflows zur Übernahme und Präsentation der Daten im Geisteswissenschaftlichen Asset Management System (GAMS) der Universität Graz. Das Projekt wird realisiert von einem der österreichweit führenden DH-Zentren mit einer reichen Erfahrung im Bereich X-Technologien, Digitalen Archiven und Webanwendungsentwicklung. Das Team steht der/dem erfolgreichen Bewerber/in hilfreich zur Seite.

Ihr Aufgabengebiet

  • Datenmodellierung (in XML/TEI und RDF)
  • Projektpräsentationen auf Konferenzen
  • Projektkoordination
  • Entwicklung von Präsentationsoberflächen und Suchinterfaces mit XSLT, HTML, CSS und JavaScript (wünschenswert)

Ihr Profil

  • Erfahrungen in Diplomatik
  • Erfahrungen in Digital Humanities (insb. X-Technologien)
  • Dissertation im Bereich der Diplomatik oder den Digital Humanities (wünschenswert)
  • Fähigkeit zur wissenschaftlichen Kommunikation auf Englisch

Ende der Bewerbungsfrist: 2. August 2017
Genauere Informationen zur Stelle und den Bewerbungsmodalitäten finden Sie hier:
http://jobs.uni-graz.at/de/MB/123/99/3625

 

Call for Abstracts: Workshop „Desktop oder App – Smarte Zugänge zu hypermedialen Sprachauskunftssystemen“

Di, 06/20/2017 - 15:00

Hypermediale Sprachauskunftssysteme sind logisch strukturierte Informationsangebote im Internet, mit deren Hilfe sich Fakten und Zusammenhänge über natürliche Sprache zunächst speichern und anschließend einem breiten Nutzerkreis zur Verfügung stellen lassen. Eine wesentliche Motivation entspringt der Vision von einem zentralen Informations-Repository, das digitale, hypertextuell oder in einer Datenbank organisierte Inhalte multifunktional nutzbar machen kann. Populär ist in diesem Zusammenhang der Leitsatz „Write once, publish anywhere“, der das Bestreben hervorhebt, einmal niedergeschriebenes Wissen bei Bedarf ohne umfangreiche manuelle Nachbearbeitung für unterschiedliche Publikationskanäle zu verwenden. Ferner steht die Ausrichtung auf den individuellen Endanwender im Fokus, so dass linguistische Inhalte idealerweise für unterschiedliche Nutzergruppen und variable Benutzungssituationen (fundierte Untersuchung vs. Ad-hoc-Recherche etc.) aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden.

Sprachauskunftssysteme, die von Forschungsinstitutionen aufgebaut und gepflegt werden – hierzu gehören im deutschsprachigen Raum etwa das grammatische Informationssystem GRAMMIS oder das Wortschatz-Informationssystem OWID am Institut für Deutsche Sprache (IDS), weitere Online-Wörterbücher wie DWDS oder das Leipziger Wortschatz-Portal – , aber auch private Initiativen wie leo.org oder canoo.net sind ursprünglich zumeist für die Nutzung von ForscherInnen konzipiert, die am Desktop-Computer bzw. im Web-Browser mit digitalen Sprachressourcen interagieren. Doch darüber hinaus werden diese Ressourcen flexibel in Lehre, Ausbildung und Fremdsprachenstudium genutzt, oder einfach zum punktuellen Nachschlagen unterwegs. Zukünftige Entwicklungen und Relaunches dürften deshalb zunehmend auch Smartphone-Apps oder zumindest Designs für den mobilen Zugriff mit einplanen.

Mobile Anwendungen hängen in herausragendem Maße von der Qualität ihrer Benutzerschnittstellen ab. Kriterien sind hier – unter anderem – der Umgang mit der Bildschirmfläche und Kontrastfarben, die Konzeption von Benutzereingaben und Mausklicks/Tapps sowie die Reduzierung von Wartezeiten. Was auf dem Desktop vielleicht akzeptabel ist, führt im Mobilbereich schlimmstenfalls zur Unbrauchbarkeit.

Vor diesem Hintergrund möchte der Workshop Forscher und Praktiker zusammenbringen, die hypermediale Sprachauskunftssysteme konzipieren oder einsetzen, egal ob als App oder im Browser auf dem PC-Desktop. Beiträge sollen aus der Nutzer- oder Entwicklerperspektive folgende – oder daran anknüpfende – Fragen thematisieren:

  • Welche innovativen „smarten“ Zugänge zu linguistischen Inhalten sind wünschenswert und möglich (für Desktop und/oder App)?
  • Welche Formen der Visualisierung sind für welche Arten von Informationen sinnvoll (ggf. auch interaktive Explorationsformen)?
  • Lassen sich typische Anwendungssituationen und Inhaltstypen unterscheiden, d.h. was ist sinnvoll für eine App, was für den Desktop-Browser?
  • Wie lassen sich intuitive Einstiege (z.B. einfache Suchfelder) mit der Koordinierung komplexer, dahinter liegende Ressourcen verknüpfen?
  • Wie können sprachwissenschaftliche Apps und Browserangebote generell nutzerfreundlich gestaltet werden bzw. wo liegen typische Fehlerquellen?
  • Wo werden mobile Systeme bislang genutzt (Universität, Schule, ggf. von Übersetzern oder Journalisten), wie ist die Akzeptanz und was wünschen sich die Anwender?

Keynote-Vorträge:

  • Prof. em. Dr. Hans Jürgen Heringer, Augsburg / Herrsching
  • Dr. Kathrin Kunkel-Razum, Dudenredaktion Berlin

Termine:

  • Einreichen von Abstracts für Vorträge oder Posterbeiträge: 15.07.2017 (verlängert)
  • Rückmeldung über die Annahme: 31.07.2017
  • Workshop: 28. – 29.09.2017

Veranstaltungsort:

Institut für Deutsche Sprache (IDS), R5 6-13, D-68161 Mannheim

Richtlinien für die Einreichung von Themenvorschlägen/Abstracts:

Vorschläge für Einzel- und Gemeinschaftsvorträge (25 min + 15 min Diskussion) können in elektronischer Form als PDF-Dokumente an die unten angegebenen Organisatoren eingereicht werden. Abstracts sollten nicht länger als eine DIN A4 Seite sein (Schriftgröße 12pt).

Organisation:

Website:

http://hypermedia.ids-mannheim.de/gscl-ak/html/activities.html

1. Göttinger StudiDays in Digital Humanities #DHStudiDays17

Di, 06/20/2017 - 09:00

 „Why can a computer do so little?“ lautete am Donnerstagnachmittag die Einleitung des Hauptvortrages von Dr. Mareike König und warum nutzen Geisteswissenschaftler so wenig die Möglichkeiten der Digital Humanities?

Im Sinne dieser Frage verliefen die 1. Göttinger StudiDays in Digital Humanities vom 15.06. bis zum 17.06.2017 im GCDH. Ausgerichtet war die Veranstaltung auf ein breites Publikum von aktuellen und ehemaligen Studierenden mit Interesse an den Digital Humanities, wobei auch Neulinge auf dem Gebiet höchstwillkommen waren.

Das auf drei Tage verteilte abwechslungsreiche Programm verband Vorträge von Experten auf ihren Fachgebieten mit Projektvorstellungen von Studierenden und anregenden Diskussionsrunden. Abgerundet wurden die StudiDays u.a. durch eine Führung durch das Göttinger Digitalisierungszentrum und gemeinsame Abendessen.

 

Stellenausschreibung: Leitung IT/DH an der BBAW

Mo, 06/19/2017 - 16:49

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW) besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Leitung der Bereiche IT und Digital Humanities (zunächst befristet auf 2 Jahre).

Mehr zu den Aufgaben und dem Anforderungsprofil finden Sie unter:

http://www.bbaw.de/stellenangebote/ausschreibungen-2017/IT-DH-Leiter.pdf

Bildarchiv Foto Marburg sucht Kulturinformatiker/in (Vollzeit, E13 TV-H)

Mo, 06/19/2017 - 16:46

via Regine Stein, Bildarchiv Foto Marburg

Am Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg ist für das in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München im Rahmen des Akademienprogramms betriebene und von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften betreute „Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland“ (deckenmalerei.badw.de) zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/eines Kulturinformatiker/in (Vollzeit, E13 TV-H, zunächst befristet bis 31.12.2018) zu besetzen.

Zu den Aufgaben gehören die Abwicklung der technisch-editorischen Seite der Projektarbeit, die Entwicklung einer digitalen Publikationsplattform und zugehöriger Workflows sowie die Weiterentwicklung der Arbeitsplattform auf Basis der Drupal-VRE-Anwendung WissKI und der dazugehörigen Workflows, Komponenten und Schnittstellen (Java-, PHP-, XSLT-basiert).

Den vollständigen Text der Stellenausschreibung finden Sie auf der Homepage der Philipps-Universität Marburg unter:
http://www.uni-marburg.de/administration/verwaltung/dez2/personalabteilung/bewerber/stellen/oeffentlich/nichtwiss

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Die Bewerbungsfrist endet am 7. Juli 2017.

Die Gewinner des Berliner DH-Preis 2017 stehen fest!

Mo, 06/19/2017 - 13:24

Bereits zum dritten Mal verlieh der Interdisziplinäre Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (if|DH|b) am 13. Juni 2017 den Berliner Digital-Humanities-Preis. Die festliche Preisverleihung fand im Einstein-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) statt.

Ausgezeichnet wurde mit dem ersten Preis in Höhe von 2000 Euro die „edition humboldt digital“, eine Publikation des Akademienvorhabens „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ der BBAW, und das Projekt “Durchblick – Historische Glasdias digital” der Mediathek des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem zweiten Preis in Höhe von 1000 Euro.

Zum Bericht über die Preisverleihung, Impressionen und Pressestimmen geht es hier lang.

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